Wer zahlt bei Wasser im Keller der Mietwohnung?

Wer zahlt bei Wasser im Keller der Mietwohnung?

Was­ser im Kel­ler der Miet­woh­nung ist eine sehr unan­ge­neh­me Ange­le­gen­heit. Denn ist der Kel­ler erst ein­mal mit Was­ser voll­ge­lau­fen, dann hat man eine Men­ge Arbeit. Es geht nicht nur eine poten­ti­el­le Gefahr von kon­ta­mi­nier­tem Was­ser aus, son­dern man kann eben­falls einen Strom­schlag bekom­men, wenn die Strom­lei­tun­gen durch das Hoch­was­ser beschä­digt werden.

Abge­se­hen davon kann ein Hoch­was­ser sehr teu­er wer­den. Im Schnitt kos­tet ein Hoch­was­ser im Kel­ler Sie etwa 6.600 Euro, wobei die Kos­ten in der jewei­li­gen Situa­ti­on vari­ie­ren kön­nen. Dabei fragt man sich natür­lich, wer für die Kos­ten in die­sem Fall aufkommt.

Doch wer zahlt eigent­lich, wenn Was­ser in den Kel­ler der Miet­woh­nung gelau­fen ist? Prin­zi­pi­ell kommt es dar­auf an, wie das Was­ser in die Miet­woh­nung gelangt ist. Abhän­gig davon haf­tet dann der Ver­mie­ter oder die Ver­si­che­rung des Ver­mie­ters. Außer Ihnen ist ein gro­ber Feh­ler unter­lau­fen und Sie haben bei­spiels­wei­se ein Fens­ter offen gelas­sen, durch wel­chen Stark­re­gen unge­hin­dert rein­lau­fen konn­te. Danach kommt es dar­auf an, wel­cher Scha­den ver­ur­sacht wur­de und ob dafür Ver­si­che­run­gen bestehen.

Wer bei Was­ser im Kel­ler einer Miet­woh­nung zahlt und was Sie dazu wis­sen müs­sen, erklä­ren wir Ihnen genau­er in die­sem Arti­kel. Übri­gens kön­nen Sie uns jeder­zeit per­sön­lich für eine Bera­tung kon­tak­tie­ren. So kön­nen Sie sich sicher sein, immer gegen Was­ser im Kel­ler vor­be­rei­tet zu sein.

Inhaltsverzeichnis

  • Wer zahlt bei Was­ser im Kel­ler einer Mietwohnung?
  • Was ist bei Was­ser im Kel­ler zu tun?
  • Was soll­te man nach einem Hoch­was­ser unternehmen?

Wer zahlt bei Wasser im Keller einer Mietwohnung?

Die wenigs­ten von uns haben regel­mä­ßig Was­ser im Kel­ler ihrer Miet­woh­nung. Doch soll­te es mal zu einer Über­schwem­mung ihres Kel­lers kom­men, dann muss geklärt wer­den, wer die Kos­ten für den Scha­den über­nimmt. Vie­le Men­schen wür­den sicher­lich davon aus­ge­hen, dass die Ver­si­che­rung den Scha­den übernimmt.

Jedoch ist dies nur bedingt wahr. Ob die Ver­si­che­rung die Kos­ten über­nimmt, ist davon abhän­gig, wel­che Ver­si­che­rung Sie abge­schlos­sen haben. Haben Sie bei­spiels­wei­se einen Rück­stau,  dann benö­ti­gen Sie bei­spiels­wei­se eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung inner­halb der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung. Bei einem Rück­stau läuft das Was­ser aus dem Kanal wie­der zurück in den Abfluss, die Dusche oder das WC.

Die­se Ver­si­che­rung soll­te natür­lich Ihr Ver­mie­ter abge­schlos­sen haben, den schließ­lich han­delt es sich um eine Mietwohnung.

Soll­te das Was­ser von Außen kom­men, dann wirkt eben­falls die­se Art der Ver­si­che­rung, aber nur wenn zusätz­lich ein Schutz vor Stark­re­gen gebucht wurde.

Die Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung zahlt bei­spiels­wei­se nur dann, wenn das Was­ser von Außen gekom­men ist. Ein Rück­stau wäre nicht dadurch nicht  ver­si­chert. Gegen­stän­de über­nimmt die Haus­rat­ver­si­che­rung mit dem soge­nann­ten „Ele­men­tar­scha­den-Bau­stein“.

Auch hier wich­tig: Wenn Sie kei­ne Haus­rat­ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, die Schä­den durch Über­schwem­mun­gen über­nimmt, dann blei­ben Sie auf den Kos­ten sit­zen. Die Haus­rat-Ver­si­che­rung ist näm­lich Sache der Mie­ters. Die Wohn­ge­bäu­de-Ver­si­che­rung ist Sache der Vermieters.

Wenn es um den Feu­er­wehr­ein­satz geht, dann sind Sie in der Regel für die Kos­ten ver­ant­wort­lich. Sie haf­ten nur dann nicht für den Ein­satz, wenn meh­re­re Häu­ser in Ihrer Umge­bung betrof­fen sind.

Die Feu­er­wehr ist für die Bür­ger immer dann kos­ten­frei, wenn es sich um eine all­ge­mei­ne Not­la­ge han­delt. Ein über­flu­te­ter Kel­ler durch Stark­re­gen, stellt kei­ne Not­la­ge dar. Also müs­sen Sie auch hier even­tu­ell zah­len, wenn es sich um eine Miet­woh­nung han­delt.  Ein sol­cher Ein­satz kos­tet in der Regel cir­ca 500€.

Wie Sie sehen, ist es sehr wich­tig sich vor­her mit dem The­ma Ver­si­che­rung aus­ein­an­der zu set­zen, damit Sie im Ernst­fall nicht für den Scha­den haf­ten müs­sen. So ein Hoch­was­ser kann sehr teu­er wer­den und bedeu­tet für den ein oder ande­ren ein ernst­haf­tes Exis­tenz­pro­blem. Suchen Sie sich also früh­zei­tig eine geeig­ne­te Versicherung.

Wenn Sie wis­sen möch­ten, was bei einem Hoch­was­ser im Kel­ler zu tun ist, dann kön­nen Sie sich den nächs­ten Abschnitt ansehen.

Oder Sie schau­en auch ein­mal bei unse­ren ande­ren Arti­keln zu dem The­ma vor­bei:  https://www.hochwasserschutz-profis.de/schutz-gegen-hochwasser-im-keller-gelingt-mit-diesen-tipps/

oder hier https://www.hochwasserschutz-profis.de/starkregen-wasser-im-keller/

Was ist bei Wasser im Keller der Mietwohnung zu tun?

Wenn Sie Was­ser im Kel­ler einer Miet­woh­nung haben, dann gibt es eini­ge Maß­nah­men, wel­che Sie ergrei­fen soll­ten. Wel­che das sind erfah­ren Sie in die­sem Abschnitt genauer.

Sollte Wasser aus dem Kanal wieder in den Abfluss rauslaufen:

Wenn Was­ser in der Dusche oder dem WC hoch­schwemmt, dann haben Sie meis­tens einen Rück­stau. Hier müs­sen Sie sehr stark auf­pas­sen. Das Was­ser ist näm­lich höchst­wahr­schein­lich mit Fäka­li­en kon­ta­mi­niert und bie­tet so eine gesund­heit­li­che Gefähr­dung für Sie. Meist erkennt man dies, an eine brau­nen Brü­he, wel­che zurück nach oben läuft. Hier hilft nur eine Rück­stau­klap­pe. Die­se ver­hin­dert, dass das Was­ser wie­der zurück fließt.

Wasser tritt durch Fenster und Türen in den Keller der Mietwohnung: 

Was­ser dass durch  Fens­ter und Türen rein­kommt ist zwar ärger­lich, aber meist weni­ger schlimm als es aus­sieht. Gera­de ei einer gerin­gen Men­ge Was­ser reicht es, das Was­ser aufzuhalten.

Am bes­ten eig­nen sich dazu Hand­tü­cher oder ande­re Din­ge, um Flüs­sig­kei­ten auf­zu­sau­gen. Sie soll­ten das Was­ser unbe­dingt am Wei­ter­flie­ßen hin­dern, damit nicht noch mehr Was­ser hin­ein­läuft. Eben­falls kann es hel­fen Bil­der zu machen, wenn Sie ver­mu­ten dass even­tu­ell Schä­den ent­stan­den sind. Gegen­über der Ver­si­che­rung sind Sie übri­gens spä­ter in der Beweis­pflicht. Doku­men­tie­ren Sie also lie­ber alles aus­rei­chend, um spä­te­re Pro­ble­me zu vermeiden.

Es befin­den sich bis zu 30 cm Was­ser im Kel­ler: Soll­te das Was­ser schon ziem­lich hoch im  Kel­ler ste­hen, ist sehr viel Vor­sicht gebo­ten. Auch wenig Was­ser kann bereits eine Gefahr für die Gesund­heit sein. Dies liegt dar­an, dass das Was­ser durch Fäka­li­en oder Che­mi­ka­li­en ver­un­rei­nigt sein könn­te. Der Strom muss auch aus­ge­stellt wer­den, um die Gefahr eines Strom­schlags ver­mei­den zu kön­nen.  Außer­dem müs­sen Sie  die Feu­er­wehr rufen und war­ten bis die­se ein­trifft. Tun Sie sich bit­te selbst den Gefal­len und hal­ten Sie sich in die­sem Fall von dem Was­ser fern.

 Sie haben über 30 cm Was­ser im Kel­ler: Hier­bei soll­ten Sie genau­so vor­ge­hen, wie bei einem Hoch­was­ser unter 30cm. Weil das Was­ser ver­un­rei­nigt sein könn­te, soll­ten Sie  die Feu­er­wehr rufen. Selbst wenn Sie das Was­ser selbst aus­pum­pen kön­nen, weil Sie eine Pum­pe daheim haben, soll­ten Sie sich den Rat der Feu­er­wehr ein­ho­len. Pum­pen Sie auf kei­nen Fall das Was­ser raus, bevor die Feu­er­wehr da war. Ansons­ten kön­nen Sie mit teu­ren Kos­ten rechnen.

Nach­dem Sie nun wis­sen, was zu tun ist wäh­rend einem Hoch­was­sers, soll­ten wir uns anschau­en, was nach dem Hoch­was­ser zu tun ist.

Übri­gens kön­nen wir Ihnen hel­fen, dass so etwas nie wie­der passiert: 

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.
Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können! 

Was sollte man nach einem Hochwasser unternehmen?

Bevor man mit der rich­ti­gen Arbeit begin­nen kann, soll­te der Kel­ler zunächst aus­ge­pumpt wer­den. Wenn die Feu­er­wehr sicher­ge­stellt hat, dass man den Kel­ler gefahr­los betre­ten kann und das Was­ser raus ist, dann kön­nen Sie wei­te­re Maß­nah­men ergreifen.

Zu aller erst soll­ten Sie noch­mal alles doku­men­tie­ren. Das ist essen­ti­ell, denn erst nach­dem das Hoch­was­ser weg ist, lässt sich der eigent­li­che Scha­den ermit­teln. Die Fotos benö­tigt Ihre Ver­si­che­rung spä­ter bzw. die Ver­si­che­rung Ihres Ver­mie­ters, wenn es sich um eine Miet­woh­nung han­delt. Des­we­gen soll­ten Sie genaus­tens die Situa­ti­on auf Fotos festhalten.

Eben­falls kön­nen Sie Ihre Ver­si­che­rung anru­fen, um den wei­te­ren Ablauf mit ihr zu klä­ren. Am bes­ten ist es wohl, wenn Sie auch Ihren Ver­mie­ter anru­fen, damit die­ser eben­falls bei sei­ner Ver­si­che­rung anru­fen kann.

Bit­te räu­men Sie erst auf, wenn die Ver­si­che­rung damit ein­ver­stan­den ist. 

Andern­falls kann es dazu füh­ren, dass es Pro­ble­me mit der Über­nah­me des Kos­ten gibt. Soll­te alles geklärt sein, kön­nen Sie mit den Rei­ni­gungs­ar­bei­ten anfan­gen. Zie­hen Sie dazu am bes­ten Hand­schu­he und eine Schutz­mas­ke an!

Das ist eine Sicher­heits­maß­nah­me, wel­che ver­hin­dert, dass Sie im schlimms­ten Fall mit Ver­un­rei­ni­gun­gen kon­ta­mi­niert wer­den. Lüf­ten Sie den Kel­ler außer­dem gut und brin­gen alle Din­ge zum Tro­cken raus. Auch soll­ten Sie eine Trock­nungs­fir­ma kon­tak­tie­ren. Die­se kann Trock­ner auf­stel­len, damit die Feuch­tig­keit bes­ser entweicht.

Wir hof­fen, Ihnen hat der Arti­kel etwas wei­ter­ge­hol­fen und Sie sind unbe­scha­det aus der Sache raus­ge­kom­men. Wie Sie sehen, wer­den vie­le Kos­ten über­nom­men, wenn die Miet­woh­nung Was­ser im Kel­ler hat.

Für die Ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me soll­ten Sie außer­dem hier wei­ter nach Lösun­gen schau­en oder sich mit uns in Kon­takt setzen: