Was kann ich tun wenn ich von Hochwasser betroffen bin?

Was kann ich tun wenn ich von Hochwasser betroffen bin?

Hoch­was­ser im eige­nen Heim ist kein Ereig­nis, dass leicht in Ver­ges­sen­heit gerät. Wer­den Sie von einer Über­schwem­mung über­rascht, kann das nicht nur hohe Sach­schä­den, son­dern auch ein emo­tio­na­les Trau­ma ver­ur­sa­chen. Im schlimms­ten Fall ver­lie­ren Sie für eini­ge Zeit ihren Wohn­raum, da die Räum­lich­kei­ten nach dem Hoch­was­ser unbe­wohn­bar werden.

Gera­de das beschä­dig­te Mau­er­werk, sorgt dann für hohe Kos­ten und jede men­ge Unan­nehm­lich­kei­ten. Auch aus Umwelt­schutz­grün­den soll­te man wis­sen wie man sich vor­be­rei­tet und wie man reagiert wenn man von Hoch­was­ser betrof­fen ist. Aus die­sem und vie­len ande­ren Grün­den, wol­len wir Ihnen zei­gen, was Sie tun kön­nen, wenn Sie von Hoch­was­ser betrof­fen sind.

Um so vie­le Fra­gen wie mög­lich zu klä­ren, möch­ten wir auf fol­gen­de Punk­te näher eingehen:

  • Hoch­was­ser im Haus: Das soll­ten Sie beach­ten, wenn ihr Haus aufschwimmt
  • Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me: So ist Ihr Haus lang­fris­tig sicher
  • Ein Kampf gegen Hoch­was­ser: Alter­na­ti­ve Maß­nah­men gegen Hochwasser

Hochwasser im Haus: Das sollten Sie beachten, wenn ihr Haus aufschwimmt

Soll­ten Sie sich gera­de jetzt in die­ser heik­len Situa­ti­on befin­den, kön­nen wir Ihnen nur raten, erst­mal tief durch­zu­at­men. Blei­ben Sie ruhig und ver­su­chen Sie sich etwas zu ent­span­nen. Wer sich mit allen mög­li­chen Sze­na­ri­en, die ein­tref­fen könn­ten, die Sicht ver­sperrt, kann auch nicht effek­tiv han­deln. Das ist natür­lich nicht ein­fach in einer solch bedroh­li­chen Situa­ti­on. Aber Sie wer­den auf jeden Fall heil aus dem Ereig­nis her­aus­kom­men und das ist vor­erst das Wichtigste.

Wenn Sie sich einen kur­zen Moment der Ruhe gegönnt haben, soll­ten Sie fol­gen­der­ma­ßen gegen Hoch­was­ser vorgehen:

Halten Sie sorgfältigen Abstand zum Wasser

Hoch­was­ser kann in vie­len Fäl­len kon­ta­mi­niert, also ver­un­rei­nigt sein. Daher soll­ten Sie gründ­lich dar­auf ach­ten nicht in Kon­takt mit dem Hoch­was­ser zu kom­men, da sonst gesund­heit­li­che Risi­ken für Sie entstehen.

Schützen Sie sich umgehend 

Es reicht nicht aus, nur den Kon­takt zum Was­ser zu mei­den, Sie müs­sen sich aktiv schüt­zen. Zie­hen Sie sich im ide­al Fall Gum­mi­stie­fel, eine Watt­ho­se, Hand­schu­he und eine Atem­mas­ke an.

Hochwasser Garage

Stoppen Sie die Überschwemmung

Soll­te das Was­ser noch immer aus Fens­ter oder Türen durch­si­ckern, müs­sen Sie dies erst umfang­reich doku­men­tie­ren und dann unter­bin­den. Sor­gen Sie durch Hand­tü­cher oder Bar­ri­ka­den dafür, dass das Was­ser nicht mehr ein­drin­gen kann. Kommt das Was­ser aus der Kana­li­sa­ti­on, ist es höchst­wahr­schein­lich ver­un­rei­nigt. Hal­ten Sie daher das Was­ser drin­gend ab. Wenn dies nicht mehr mög­lich ist, muss umge­hend die Feu­er­wehr kon­tak­tiert wer­den. Nur wenn Sie sich sicher sind, dass das Was­ser nicht kon­ta­mi­niert ist, müs­sen Sie die Feu­er­wehr nicht alarmieren.

Prüfen Sie die Reinheit des Hochwassers

Wie bereits erklärt, geht von kon­ta­mi­nier­tem Was­ser ein gesund­heit­li­ches, sowie umwelt­schäd­li­ches Risi­ko aus. Daher dür­fen Sie nicht ver­säu­men, die­se Gefahr zu iden­ti­fi­zie­ren, um den größt­mög­li­chen Scha­den abzu­hal­ten. Stel­len Sie eine Ver­un­rei­ni­gung fest oder kön­nen sich nicht sicher sein, ob eine vor­han­den ist, soll­ten Sie dies mit der Feu­er­wahr abstim­men und sich rückversichern.

Stellen Sie Strom und Heizungen aus 

Solan­ge Sie sich nicht sicher sein kön­nen, ob Ihre elek­tri­schen Gerä­te kei­ne wei­te­re Bedro­hung dar­stel­len, soll­te der Strom aus­blei­ben. Brin­gen Sie dann sämt­li­che Wert­sa­chen aus der Gefah­ren­zo­ne und über­prü­fen auch die­se auf Schäden.

Fotografieren Sie alles

Ihre Ver­si­che­rung muss sämt­li­che Ereig­nis­se nach­voll­zie­hen kön­nen, daher soll­ten Ihre Bil­der das Gesche­hen so abbil­den, dass es kei­ne Lücken im Ver­lauf gibt.

Kommunizieren Sie mit Ihrer Versicherung

Ihre Ver­si­che­rung ist in sol­chen Situa­tio­nen für Sie da, nut­zen Sie das aus. Soll­ten Sie nicht wis­sen, wie genau Sie vor­ge­hen müs­sen damit sämt­li­che Schä­den begli­chen wer­den, fin­den Sie hier einen guten Anhaltspunkt.

Sorgen Sie für Normalität

Nun muss das Was­ser abge­pumpt, ihr Haus gelüf­tet und geputzt wer­den. Wer die Feu­er­wehr zum Abpum­pen von Hoch­was­ser bestellt, muss womög­lich bis zu 500 Euro an die Gemein­de oder die Stadt zah­len. Daher lohnt es sich, eine eige­ne Pum­pe zu besit­zen. Auf die­se Wei­se lau­fen Sie auch nicht Gefahr durch ver­lo­re­ne Zeit, für Trock­nungs­ar­bei­ten auf­kom­men zu müs­sen. Denn jede Sekun­de zählt, in der sich ihr Mau­er­werk mit Feuch­tig­keit voll­saugt. Lüf­ten und put­zen Sie anschlie­ßend alle Räu­me, um die­se wie­der nutz­bar zu machen.

Hochwasserschutzsysteme: So ist Ihr Haus langfristig sicher

Es gibt vie­le ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten Ihr Haus gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen. Sie kön­nen sich zwi­schen bau­li­chen Maß­nah­men und oder Hoch­was­ser­schutz­pro­duk­ten ent­schei­den. Wäh­rend bau­li­che Maß­nah­men meist etwas kost­spie­li­ger aus­fal­len, sor­gen die­se aber auch gleich­zei­tig für einen rela­tiv hohen Schutz.

Bei den Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men unter­schei­den wir zwi­schen mobi­len und semi-sta­tio­nä­ren Was­ser­schutz­vor­keh­run­gen. Zu den mobi­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men gehö­ren zum Bei­spiel Sand­sä­cke, also Pro­duk­te die beweg­lich sind. Semi-sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind Pro­duk­te, die kate­go­risch und preis­lich zwi­schen den bau­li­chen Maß­nah­men und dem mobi­len Was­ser­schutz lie­gen. Die­se wer­den zwar fest mon­tiert, kön­nen ihren Ein­satz­ort aber bei Bedarf ändern.

Für wel­chen Schutz Sie sich letzt­end­lich ent­schei­den soll­ten, kommt dar­auf an, über wel­chen Weg das Was­ser in ihr Haus ein­dringt und wie stark die Über­flu­tung ist. Etwa bei nied­ri­gen Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen eig­nen sich auch mobi­le Was­ser­schutz­vor­keh­run­gen, da die­se meist nur nied­ri­ge Stau­hö­hen anbie­ten. Kämp­fen Sie mit star­ken Über­schwem­mun­gen, emp­feh­len wir Ihnen lie­ber zu bau­li­chen Maß­nah­men zu grei­fen oder semi-sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­pro­duk­te unter die Lupe zu nehmen.

Aus Erfah­rung kön­nen wir Ihnen mit­tei­len, dass das Hoch­was­ser meist über Öff­nun­gen wie Türen oder Fens­tern in Ihr Haus ein­dringt. Undich­te Stel­len und ihr Mau­er­werk sind jedoch auch Wege, durch die sich das Was­ser einen Weg in ihr Haus bah­nen kann. Selbst Ihre Kana­li­sa­ti­on, wenn es an einer Rück­stau­klap­pe man­gelt, kann Ihr Haus auf­schwim­men lassen.

Obers­tes Gebot bei uns ist: Sor­gen Sie für einen zweck­mä­ßi­gen Hochwasserschutz.

Was genau Sie dabei beach­ten soll­ten, erklä­ren wir Ihnen in den fol­gen­den Abschnit­ten. Wenn Sie die Vor­aus­set­zun­gen für den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz bereits ken­nen, kön­nen Sie hier ein­fach wei­ter­le­sen, um sich über Mög­li­che Lösun­gen zu informieren.

 

Hochwasserschutzsysteme für Öffnungen: Schutz für Türen und Fenster

  • Säcke: Hier haben Sie die Opti­on zwi­schen Sand- oder Hydro­sä­cken. Sand­sä­cke sind zwar schwer zu trans­por­tie­ren, kön­nen jedoch mehr­mals ange­wen­det wer­den. Anders sieht es bei Säcken aus, die mit Poly­mer gefüllt sind. Sol­che Pro­duk­te, wie etwa auch die Hydro­s­na­kes, sind in der Hand­ha­bung leich­ter, kön­nen jedoch nur ein­mal ver­wen­det wer­den. Fol­gen Sie dem Link in unse­ren Part­ner­shop: Sand­sack-Ersatz­sys­tem
  • Schläu­che:  Eini­ge Schläu­che bie­ten für mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me unge­wöhn­lich hohe Stau­hö­hen an. Etwa Dop­pel­kam­mer- und Deich­schläu­che, wel­che jedoch auch hohe Men­gen an Was­ser benö­ti­gen, um sie zu fül­len. Ein Schlauchwall, der mit Luft gefüllt ist, tut es aber auch. Unse­re Pro­dukt­emp­feh­lung: Hydro-Sna­ke
  • Sper­ren: Beim Kauf von Sper­ren soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass Ihr Unter­grund auch die pas­sen­den Vorraus­set­zun­gen bie­tet. Ist der Boden nicht eben­mä­ßig, wäre es kon­tra­pro­duk­tiv sich für eine Sper­re zu ent­schei­den. Hier eine Sper­re aus unse­rem Partnershop:
  • Hoch­was­ser­schotts: Wenn Sie kein Pro­blem mit der Mon­ta­ge von Schie­nen haben und in kür­zes­ter Zeit bereit sein wol­len, falls ein Hoch­was­ser droht, könn­te dies eine prak­ti­ka­ble Lösung für Sie sein. Vor allem auto­ma­ti­sche Klapp­schotts sor­gen für ein ange­neh­mes Erleb­nis. Hier instal­lie­ren sie ein­mal das Pro­fil und müs­sen anschlie­ßend nie wie­der über Hoch­was­ser nach­den­ken. Auto­ma­ti­sche Klapp­schotts bemer­ken näm­lich wenn der Was­ser­pe­gel steigt und reagie­ren ganz von allein. Spre­chen Sie uns hier­zu ger­ne an.
  • Damm­bal­ken­sys­te­me: Hier bewe­gen wir uns auch im Bereich der semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men, wel­che etwas Hand­ar­beit ver­lan­gen. Bei Damm­bal­ken­sys­te­men haben sie jedoch eini­ges mehr zu beach­ten, als bei Hoch­was­ser­schotts.Damm­bal­ken­sys­tem-die­se-din­ge-sind-zu-beach­ten/
  • Hoch­was­ser­bar­rie­ren: Soll­ten Sie kei­ne hand­werk­li­chen Kennt­nis­se besit­zen, aber den­noch den Wunsch nach einem semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz haben, kön­nen wir Ihnen stolz mit­tei­len, dass Ihr Wunsch erfüllt wer­den kann. Die Dam-Easy-Hoch­was­ser­bar­rie­ren wer­den ledig­lich im Rah­men ver­spreizt und auf­ge­pumpt, mehr ist nicht zu tun. Hier geht es zum Dam-Easy-Hoch­was­ser­schutz. Dam-Easy-Hoch­was­ser­schutz

 

Hochwasserschutz für undichte Stellen

Undich­te Stel­len sind ganz ein­fach zu sichern. Hier kön­nen Sie online, aber auch im Bau­markt, eine Abdich­tungs­mas­se kau­fen und selbst­stän­dig den Scha­den behe­ben. Sili­kon und Bau­schaum sind für die­se Auf­ga­be per­fekt und nur für weni­ge Euros erhält­lich. Hier ist unse­re Emp­feh­lung:Kle­be­mas­se-gegen-Hoch­was­ser

Hochwasserschutz für die Kanalisation

Bei die­sem Pro­blem kön­nen Sie sich für zwei Lösun­gen ent­schei­den. Die eine ist eine lang­fris­ti­ge Lösung, wäh­rend die ande­re ledig­lich eine kurz­fris­ti­ge darstellt:

Absperr­bla­sen sind eine tem­po­rä­re Vor­keh­rung, um das Was­ser in der Kana­li­sa­ti­on zu las­sen. Dabei hängt ihr Preis von der Grö­ße des Füll­ven­tils ab. Hier fin­den Sie das Pro­dukt in unse­rem Shop: Absperr­bla­se

Im Gegen­zug dazu stellt der Ein­bau einer Rück­stau­klap­pe, eine per­ma­nen­te Lösung dar. Hier belau­fen sich die Kos­ten zwar auf etwa 1500 Euro, sind aber nur ein­mal fällig.

 

  Sandsack Alternative

Ein Kampf gegen Hochwasser: Alternative Maßnahmen gegen Hochwasser

Hier fin­den Sie eini­ge alter­na­ti­ve Ideen zum Hoch­was­ser­schutz, die Ihnen eben­so zuvor kom­men, wenn sie prä­ven­tiv vor­ge­hen möchten:

Ver­si­chern Sie sich: Wäh­rend Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me den Scha­den durch Über­schwem­mun­gen ver­mei­den sol­len, eig­net sich eine Ver­si­che­rung gera­de dann, wenn es doch dazu kommt. Sehen Sie die Opti­on ein­fach als einen Plan B: Sogar wenn das Was­ser in Ihr Haus ein­dringt, haben Sie nichts zu ver­lie­ren. In die­sem Arti­kel erfah­ren Sie wel­che Ver­si­che­rung, wann und wie greift, damit Sie Abends ruhig schla­fen kön­nen.Hoch­was­ser­schutz­mass­nah­men-vor-dem-hoch­was­ser/

Legen Sie sich einen Was­ser­mel­der zu: Apro­pos Schlaf, eini­ge Stun­den in denen Sie unbe­merkt von Hoch­was­ser bedroht wer­den könn­ten. Legen Sie sich daher einen Was­ser­mel­der zu, sodass Was­ser nicht mehr unbe­merkt in Ihr Haus sickert und für hohe Schä­den sorgt. Hier fin­den Sie das Pro­dukt in unse­rem Shop: Hoch­was­ser-und-Stark­re­gen­alarm

Blei­ben Sie infor­miert: Das Prin­zip ent­spricht dem des Was­ser­mel­ders – Sie wol­len auf gar kei­nem Fall von Hoch­was­ser über­rascht wer­den? Um dies zu ver­mei­den kön­nen Sie ganz ein­fach auf dem lau­fen­den blei­ben. Schau­en Sie nach ver­schie­de­nen Warn-Apps, Inter­net­sei­ten und Nach­rich­ten, sodass Sie immer und alles im Blick haben.

Für alle Fra­gen rund um Hoch­was­ser und Hoch­was­ser­schutz kön­nen Sie sich natür­lich auch ver­trau­lich an uns wen­den. Hin­ter­las­sen Sie dafür ger­ne eine Anfra­ge auf unse­rer Home­page oder rufen Sie direkt an. Wir freu­en uns auf Sie!