Hochwasserschutz Haus

Hochwasserschutz Haus: Der komplette Ratgeber!

Hochwasserschutz Haus: Der komplette Ratgeber!

Das The­ma „Hoch­was­ser­schutz Haus“ soll­te auf­grund der immer wie­der­keh­ren­den Hoch­was­ser­er­eig­nis­se, stär­ker in den Vor­der­grund gerückt wer­den. Vie­le Men­schen gehen wahr­schein­lich davon aus, dass Hoch­was­ser für Sie kein The­ma ist. Dabei ist Hoch­was­ser ein immer grö­ßer wer­den­des Pro­blem, wel­ches nicht nur durch Flüs­se und Seen zustan­de kommt, son­dern vor allem auch durch Stark­re­gen. Daher kann jede Regi­on von Hoch­was­ser betrof­fen sein. Das ist dem Kli­ma­wan­del und der Erd­er­wär­mung zuzu­schrei­ben. Durch den stei­gen­den Mee­res­spie­gel wer­den immer mehr Orte über­schwemmt. Aus die­sem Grund soll­ten Sie sich als Haus­be­sit­zer früh­zei­tig Gedan­ken um den Schutz Ihres Hau­ses machen.

Wie funk­tio­niert der Hoch­was­ser­schutz für das Haus? Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten, um das eige­ne Haus vor einem Hoch­was­ser zu schüt­zen. Mit Hoch­was­ser­bar­rie­ren kann man bei­spiels­wei­se das Was­ser abhal­ten und stellt sicher, dass das Haus tro­cken bleibt. Eben­falls kann man eine pas­sen­de Ver­si­che­rung als vor­beu­gen­de Maß­nah­me abschließen.

In die­sem Arti­kel fin­den Sie einen kom­plet­ten Rat­ge­ber zum The­ma Hoch­was­ser­schutz Haus! Wir erklä­ren Ihnen, wel­che Sys­te­me es gibt, was die­se kos­ten und was Sie beim Kauf beach­ten müs­sen. Ger­ne kön­nen Sie uns jeder­zeit für eine per­sön­li­che Bera­tung zura­te ziehen!

Inhaltsverzeichnis zu Flutschutz fürs Haus

  1. Hoch­was­ser­schutz Haus: Hoch­was­ser­schutz für Fenster
  2. Hoch­was­ser­schutz Haus: Hoch­was­ser­schutz für Türen
  3. Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­bar­rie­ren für Türen
  4. Immo­bi­le Bar­rie­ren gegen Hochwasser
  5. Fazit
Hochwasserschutz Haus
Hoch­was­ser­schutz Haus

Hochwasserschutz Haus: Hochwasserschutz für Fenster

Wie Sie sich sicher­lich den­ken kön­nen, gibt es ver­schie­de­ne Berei­che am Haus, wel­che vor einem Hoch­was­ser geschützt wer­den müs­sen. Dazu gehö­ren die Gara­ge, die Ein­gangs­tür oder in die­sem Fall: Fens­ter!

Fens­ter sind in der Regel meist klei­ner als Türen. Aus die­sem Grund kann man sie auch etwas anders absi­chern. Grund­sätz­lich müs­sen Sie aber beach­ten, dass es einen Unter­schied gibt, zwi­schen Fens­tern, wel­che unter dem Boden lie­gen, sowie sol­chen, die sich ober­halb befinden.

Bei Kel­ler­fens­tern macht es bei­spiels­wei­se oft Sinn, die­se kom­plett abzu­dich­ten, sodass wirk­lich kein Was­ser durch­kommt.  Denn der Kel­ler ist über­wie­gend die ers­te Stel­le, wel­che von einem Hoch­was­ser über­schwemmt wird. Falls Sie Ihren Kel­ler trotz­dem lüf­ten möch­ten, kön­nen Sie auch ein Sys­tem aus­wäh­len, dass eine Luke besitzt.

Fol­gen­de Mög­lich­kei­ten gibt es, um unter­ir­disch gebau­te Fens­ter vor Hoch­was­ser zu schützen:

  • Alu-Plat­ten mit Klickfunktion
  • Stahl­auf­bau­ten fürs Fenster
  • Alu-Auf­bau­ten für das Fens­ter zum Schwenken
  • Zwi­schen­schei­ben vor dem Fenster
  • pneu­ma­ti­sche Hochwasserplatten
  • Was­ser­dich­te Fenster

Hier ein Bei­spiel, um Fens­ter vor Hoch­was­ser zu schützen:

Ein­bau eines Hochwasserfensters:

Bei den Hoch­was­ser­fens­tern wird zwi­schen was­ser­be­stän­di­gen und was­ser­dich­ten Fens­tern unter­schie­den. Was­ser­dich­te Fens­ter sind abso­lut was­ser­dicht und las­sen kei­ne Flüs­sig­keit durch. Was­ser­be­stän­di­ge Fens­ter hin­ge­gen, las­sen trotz­dem etwas Was­ser hindurch.

Selbst­ver­ständ­lich kann auch bei einem was­ser­dich­ten Fens­ter Was­ser durch­si­ckern. Der Ursprung liegt dann aber nicht an der Dich­tig­keit, son­dern am Mau­er­werk oder der Instal­la­ti­on. Eben­falls haben grö­ße­re Fens­ter größ­ten­teils eine höhe­re Sicke­rungs­ra­te als klei­ne­re Fenster.

Sicke­rungs­ra­te: Die Sicke­rungs­ra­te beschreibt, wie viel Liter Was­ser inner­halb einer bestimm­ten Zeit­span­ne durch ein Objekt durch­si­ckert. Bei einem was­ser­be­stän­di­gen Fens­ter misst man bei­spiels­wei­se 24 l Was­ser inner­halb von 24 Stun­den. Was­ser­dich­te Fens­ter kom­men auf 0 Liter Was­ser pro 24 Stunden.

Was­ser­dich­te Fens­ter sind teu­rer als her­kömm­li­che Fens­ter. Das liegt an den spe­zi­el­len Dich­tun­gen, wel­che sicher­stel­len, dass Ihr Zuhau­se abso­lut tro­cken bleibt. Eben­falls wer­den die­se Fens­ter in Insti­tu­tio­nen wie dem IFT Rosen­heim geprüft. Dazu wer­den die besag­ten Fens­ter in einem Becken ange­bracht, wel­ches wie­der­um mit Was­ser befüllt ist. Dann tes­tet man den Widerstand.

Mehr zum The­ma „Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter“ erhal­ten Sie in unse­rem Arti­kel „Hoch­was­ser­schutz für Ihr Haus – Die­se Lösun­gen gibt es!“.

Hochwasserschutz Haus: Hochwasserschutz für Fenster
Hoch­was­ser­schutz Haus: Hoch­was­ser­schutz für Fenster

Hochwasserschutz Haus: Hochwasserschutz für Türen

Das The­ma „Hoch­was­ser­schutz Haus“ betrifft selbst­ver­ständ­lich nicht nur den Schutz Ihrer Fens­ter, son­dern eben­so den Schutz Ihrer Türen. Dabei kann man sich glück­li­cher­wei­se vie­ler Mit­tel bedie­nen. Eine Mög­lich­keit ist die soge­nann­te was­ser­fes­te Tür. Hier unter­schei­det man, genau­so wie bei Fens­tern, zwi­schen ver­schie­de­nen Dich­tig­kei­ten:

  •  Was­ser­fes­te Türen: 
    • Sol­che Türen gibt es immer in Schwimm­bä­dern oder ande­ren nas­sen Berei­chen. Mit spe­zi­el­len Dich­tun­gen wird ver­hin­dert, dass Feuch­tig­keit durch­kommt. Für den „Hoch­was­ser­schutz Haus“ kön­nen Sie die­se Türen zwar nicht ver­wen­den, aber Sie sind super, um tro­cke­ne und nas­se Berei­che von­ein­an­der zu trennen.
  •  Was­ser­be­stän­di­ge Türen:
    • Die­se Art von Tür eig­net sich glück­li­cher­wei­se für den Hoch­was­ser­schutz, aber auch hier kann es zu einer Sicke­rungs­ra­te kom­men. Je nach­dem kann es hier bis zu einem Liter pro Stun­de kommen.
  • Was­ser­dich­te Türen:
    • Die­se Türen sind extra ver­stärkt und las­sen abso­lut kei­ne Flüs­sig­keit durch. Was­ser­dich­te Türen sind die teu­ers­ten aus der Kategorie.

Übri­gens ist nicht immer eine was­ser­dich­te Tür nötig. Soll­ten Sie aber von einem sehr gro­ßen Hoch­was­ser bedroht wer­den, dann emp­fiehlt es sich doch eine sol­che Tür ein­zu­bau­en. Bei einer Stau­hö­he von 1,40 m muss die Tür gro­ßen Druck­ver­hält­nis­sen durch das Was­ser stand­hal­ten. Des­halb kann sich die­se Inves­ti­ti­on lohnen.

Wasserbeständige Tür gegen Hochwasser und Starkregen
Was­ser­be­stän­di­ge Tür gegen Hoch­was­ser und Starkregen

Wel­che Sys­te­me es für Türen gibt, kön­nen Sie im fol­gen­den Abschnitt nachlesen.

Mobile Hochwasserschutzbarrieren für Türen

Neben den bereits behan­del­ten was­ser­fes­ten Türen, gibt es noch vie­le Hoch­was­ser­bar­rie­ren. Die­se wer­den jeweils in mobi­le und immo­bi­le Sys­te­me unter­teilt. Mobi­le Hoch­was­ser­bar­rie­ren sind ein­fach zu trans­por­tie­ren und schnell auf­zu­bau­en. Dafür sind sie nicht stark genug für gro­ße Hoch­was­ser, denn sie geben schnell nach und las­sen Was­ser durch.

Fol­gen­de Bar­rie­ren gehö­ren zur Kate­go­rie „mobil“:

  • Sand­sä­cke: 
    • Con­tra:
      • Schwer zu trans­por­tie­ren, weil sie mit Sand befüllt wer­den müssen
      • Nicht für gro­ße Hoch­was­ser geeignet
      • Eig­net sich nicht für Starkregen
    • Pro:
      • Rela­tiv günstig
      • Gut für Gemein­den und Städte
      • Hilft bei Flusshochwassern
  • Schlauch­sys­te­me:
    • Con­tra:
      • Arbei­tet nicht gut bei nied­ri­gen Temperaturen
      • Muss mit Was­ser befüllt werden
    • Pro:
      • Gut für klei­ne­re Stauhöhen
      • Kann auch mit Luft befüllt werden
      • Güns­tig
  • PE-Sper­re:
    • Pro:
      • Braucht kein Was­ser oder eine Fül­lung an sich
      • Güns­tig
      • Leicht anzu­wen­den
      • Gut für klei­ne Hochwasser
    • Con­tra:
      • Nicht geeig­net für grö­ße­re Wassermengen
      • Muss auf einem glat­ten Unter­grund plat­ziert werden
  • Hydro­sack:
    • Pro:
      • Gute Alter­na­ti­ve zum Sandsack
      • Ist schon mit Gra­nu­lat befüllt und wird schwer, wenn er mit Was­ser in Kon­takt kommt
      • Güns­tig
    • Con­tra:
      • Nur bis zu einer Stau­hö­he von 15 cm geeignet

Die Hydro­sä­cke sowie auch Hydro­s­na­kes kön­nen Sie auch in unse­rem Online­shop erwerben.

Mehr zu den mobi­len Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­men kön­nen Sie in unse­rem Arti­kel „Mobi­ler Hoch­was­ser­schutz für Türen“ erfahren.

Im nächs­ten Abschnitt kön­nen Sie sich genau­er über nicht-mobi­le Hoch­was­ser­bar­rie­ren informieren.

Immobile Barrieren gegen Hochwasser

Nicht-mobi­le Hoch­was­ser­bar­rie­ren sind immer dann hilf­reich, wenn man es mit einem sehr star­ken Hoch­was­ser zu tun hat. Die­se Sys­te­me sind meist kos­ten­in­ten­siv, doch sie sind sehr effektiv.

Fol­gen­de Sys­te­me sind geeig­net, um die Tür vor einem Hoch­was­ser mit einer Stau­hö­he über 15 cm zu schützen:

  • Alu-Damm­bal­ken
  • Schlauch­plat­ten­sys­te­me
  • Magnet­schotts
  • Modul­bau­plat­ten 

Damm­bal­ken­sys­te­me sind nur zum Teil mobil. Sie wer­den mit soge­nann­ten „U‑Profilen“ an der Wand ange­bracht. Danach kann man die Alu-Bal­ken ganz ein­fach rein­schie­ben und nach Bedarf wie­der her­aus­neh­men. Das eig­net sich sehr, wenn Sie bei einem Hoch­was­ser schnell agie­ren müs­sen. Gera­de bei einem Stark­re­gen hat man größ­ten­teils nur zwan­zig Minu­ten Zeit, um das Haus zu sichern.

Ein Schlauch­plat­ten­sys­tem ist eben­falls eine gute Alter­na­ti­ve. Man hat hier einen Schott mit einem Schlauch, wel­cher auf­ge­pumpt wird. All­ge­mein eig­nen sich auf­blas­ba­re Bar­rie­ren beson­ders für denk­mal­ge­schütz­te Gebäu­de. Oft darf hier nicht gebohrt wer­den. Zudem brau­chen sol­che Bar­rie­ren kaum Montage.

Magnet­schotts wer­den ein­fach mit Magne­ten an Schie­nen ange­bracht, wel­che wie­der­um an der Wand befes­tigt sind. Die­se gibt es auch als Klapp­schotts. Ein Klapp­schott schließt sich auto­ma­ti­sche bei Kon­takt mit Was­ser. Soll­ten Sie also mal im Urlaub sein, ist Ihr Haus mit die­sem Sys­tem abso­lut sicher.

Modul­bau­plat­ten wer­den ein­fach vor die Tür gesetzt und bestehen aus einer ein­zi­gen Plat­te. Die­ses Sys­tem ist des­halb nicht ganz so fle­xi­bel wie ein Alu-Damm­bal­ken, kann aber sehr leicht auf- und abge­baut werden.

Hochwasserschutz Haus - Alu-Dammbalken
Hoch­was­ser­schutz Haus – Alu-Dammbalken

Wenn Sie sich noch genau­er über die­se Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me infor­mie­ren möch­ten, kön­nen wir Ihnen unse­ren Arti­kel zu dem Hoch­was­ser­schutz von Türen und Toren empfehlen.

Fazit zum Artikel: Flutschutz fürs Haus

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass der kom­plet­te Rat­ge­ber „Hoch­was­ser­schutz Haus“ hilf­reich für Sie war. Wie Sie sehen, gibt es vie­le Aspek­te, wel­che beach­tet wer­den müs­sen, um das eige­ne Heim aus­rei­chend zu schüt­zen. Es gibt zudem ein brei­tes Spek­trum an Mög­lich­kei­ten. Von teu­er bis güns­tig ist alles dabei. Falls Sie eine genaue Bera­tung benö­ti­gen, kön­nen Sie uns ger­ne per­sön­lich kontaktieren.

Kon­tak­tie­ren Sie uns ger­ne über unser Kon­takt­for­mu­lar oder rufen Sie uns ein­fach an (+49 (0)6183 80394 00)!

 

 

 

Welche Versicherung zahlt bei Wasser im Keller?

Regenwasser läuft ins Haus? Das müssen Sie jetzt tun!

Regenwasser läuft ins Haus? Das müssen Sie jetzt tun!

Für vie­le Men­schen ist Regen nicht die bes­te Ange­le­gen­heit.  Gera­de, wenn das Regen­was­ser ins Haus läuft oder sich das Regen­was­ser bereits im Haus befin­det, ist die Kata­stro­phe vor­pro­gram­miert. Ein wenig Regen­was­ser mag kein Pro­blem dar­stel­len. Eine gro­ße Men­ge hin­ge­gen, kann schwe­re Schä­den verursachen.

Und genau dar­um geht es heu­te. Wir zei­gen Ihnen was Sie tun müs­sen, wenn Regen­was­ser ins Haus läuft oder Sie bereits Erfah­run­gen mit Regen­was­ser im Haus gemacht haben.

Was tun wenn Regen­was­ser ins Haus läuft? Wenn Regen­was­ser ins Haus läuft, soll­ten Sie so schnell wie mög­lich her­aus­fin­den, wie das Was­ser ins Haus gelangt ist. Zudem soll­ten Sie, wenn mög­lich, das Was­ser auf­hal­ten, damit so wenig wie mög­lich hin­ein­strömt. Bei klei­nen Men­gen gelingt Ihnen das wahr­schein­lich mit Hand­tü­chern und Lap­pen. Bei einer grö­ße­ren Men­ge Was­ser, müs­sen här­te­re Maß­nah­men her, wie die Feu­er­wehr oder eige­ne Pumpen.

Es gibt vie­le Din­ge, die Sie tun kön­nen, um mit Regen­was­ser, wel­ches ins Haus läuft, umge­hen zu kön­nen. Nicht nur aku­te Maß­nah­men sind essen­ti­ell, son­dern gera­de auch vor­beu­gen­de. Damit las­sen Sie  es gar nicht erst zu die­ser unan­ge­neh­men Situa­ti­on kom­men. Was Sie jetzt tun müs­sen, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus läuft, erklä­ren wir Ihnen in die­sem Arti­kel genauer!

Damit sind Sie bes­tens gewapp­net um dem Regen­was­ser zu trot­zen und Ihr Haus tro­cken zu halten.

Inhalts­ver­zeich­nis

  • Sofort­maß­nah­men, wenn Regen ins Haus läuft
  • Ver­hin­dern, dass Regen­was­ser ins Haus läuft
  • Hoch­was­ser­bar­rie­ren gegen Regen­was­ser im Haus
  • Fazit: Regen­was­ser im Haus vermeiden
Überschwemmungen durch Starkregen
Über­schwem­mun­gen durch Starkregen

Sofortmaßnahmen, wenn Regen ins Haus läuft

Regen­was­ser, das ins Haus läuft, ist nicht nur eine läs­ti­ge Situa­ti­on, es kann auch ziem­lich gefähr­lich wer­den, je nach­dem, wie viel Regen­was­ser im Haus bereits vor­han­den ist. Aus die­sem Grund soll­ten Sie so schnell wie mög­lich han­deln, soll­ten Sie ein­mal bemerkt haben, dass Ihr Haus über­schwemmt wird. Was Sie beach­ten soll­ten, haben wir Ihnen nach­fol­gend zusammengefasst:

  1. Kei­ne Panik!
    • Es ist nur all­zu ver­ständ­lich, dass vie­le Men­schen bei einem Anblick von Hoch­was­ser in Ihrem Haus direkt in Panik ver­fal­len. Beson­ders ohne vor­he­ri­ge Erfah­rung ist man oft im ers­ten Moment rat­los. Doch ver­su­chen Sie immer Ruhe zu bewah­ren! Denn ohne einen kla­ren Kopf kön­nen Sie kei­ne ratio­na­len Ent­schei­dun­gen treffen.
  2. Hal­ten Sie das Was­ser auf!
    • Gerin­ge Men­gen Was­ser las­sen sich oft mit Hand­tü­chern oder ande­ren Tex­ti­li­en auf­wi­schen. Ver­su­chen Sie den Regen am Wei­ter­flie­ßen zu hin­dern. So ver­mei­den Sie Schä­den. Jedoch soll­ten Sie sich fern­hal­ten, wenn sich das Was­ser schon gar nicht mehr mit Tüchern trock­nen lässt. Eine gro­ße Men­ge Was­ser könn­te gefähr­lich sein.
  3. Strom aus­stel­len!
    • Wenn mal Regen­was­ser ins Haus lau­fen soll­te ist es abso­lut not­wen­dig den Strom aus­zu­stel­len! Gelangt das Was­ser näm­lich in die Nähe eines Strom­ka­bels, dann ist die Gesund­heits­ge­fahr sehr groß! Hal­ten Sie sich also so gut wie mög­lich vom Was­ser fern.
  4. Feu­er­wehr rufen!
    • Die Feu­er­wehr ist der ers­te Ansprech­part­ner, wenn sich Stark­re­gen im Haus befin­det. Bei einem Hoch­was­ser kann es zum einen zu einer Kon­ta­mi­na­ti­on mit Fäka­li­en oder Che­mi­ka­li­en kom­men. Das ist schwer gesund­heits­schä­di­gend. Zum ande­ren, dür­fen Sie kon­ta­mi­nier­tes Was­ser nicht ein­fach selbst hin­aus pum­pen. Das kann recht­li­che Kon­se­quen­zen haben. Wenn es sich um wenig Was­ser han­delt, kön­nen Sie natür­lich auch ver­su­chen, das Regen­was­ser selbst herauszubekommen.
  5. Doku­men­tie­ren Sie!
    • Es ist wich­tig, Fotos von der Situa­ti­on zu machen. Ihre Ver­si­che­rung wird spä­ter Bewei­se brau­chen, damit Sie den Scha­den prü­fen kann. Auf den Fotos soll­te der Was­ser­stand, die Ursa­che und die Schä­den zu sehen sein. Je mehr Bil­der, des­to bes­ser. Wei­ter­hin kön­nen Sie sich auch direkt mit Ihrer Ver­si­che­rung in Ver­bin­dung set­zen. Die­se kön­nen Sie bei der Doku­men­ta­ti­on anleiten.

Dies sind eini­ge Din­ge, wel­che Sie machen kön­nen, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus läuft. Selbst­ver­ständ­lich sind dies nur Richt­li­ni­en, aber es kann hilf­reich sein, einen gro­ben Plan zu besit­zen. Im nächs­ten Abschnitt erklä­ren wir Ihnen, wie Sie ver­hin­dern kön­nen, dass über­haupt Regen­was­ser ins Haus läuft!

Regenwasser im Haus - Schutzmöglichkeiten
Regen­was­ser im Haus – Schutzmöglichkeiten

Verhindern, dass Regenwasser ins Haus läuft

Regen­was­ser im Haus zu haben ist nicht zwangs­wei­se immer ein gro­ßes Pro­blem. Wenn es sich jedoch um eine gro­ße Was­ser­mas­se han­delt, dann kann es ziem­lich ner­ven­auf­rei­bend wer­den. Des­halb emp­fiehlt es sich vor­beu­gen­de Maß­nah­men gegen ein Hoch­was­ser zu ergreifen. 

Zum einen stellt dies ein wich­ti­ges Kri­te­ri­um für Ihre Ver­si­che­rung dar. Eine Ver­si­che­rung soll­te im bes­ten Fall vor einem Scha­den abge­schlos­sen wer­den.  Durch­schnitt­lich kos­tet ein Hoch­was­ser in Deutsch­land 6.600 €. Das bedeu­tet für vie­le Men­schen eine immense finan­zi­el­le Belastung.

Außer­dem soll­ten Sie sich inten­siv mit den Leis­tun­gen Ihrer Ver­si­che­rung ver­traut machen. Denn nur, weil Sie eine Haus­rats­ver­si­che­rung besit­zen, bedeu­tet dies nicht, dass Sie auto­ma­tisch für jede Situa­ti­on abge­si­chert sind.

Hier erfah­ren Sie mehr über Ver­si­che­run­gen für Hochwasser.

Eine wei­te­re Maß­nah­me, um sich gegen Regen­was­ser zu schüt­zen, ist das Bau­en von Schwel­len. Schwel­len sind klei­ne Erhe­bun­gen, wel­che um das Haus her­um gebaut wer­den. Dank Ihnen, wird das Was­ser schon abge­hal­ten, bevor es über­haupt an das Haus gelan­gen kann. Eben­falls kann so das Was­ser abge­lei­tet wer­den und absickern.

Indem Sie das Wet­ter regel­mä­ßig beob­ach­ten, kön­nen Sie Ihr Haus tro­cken hal­ten!  Das größ­te Pro­blem bei Regen: Sie haben oft nicht genug Zeit, um schnell zu reagie­ren. Es fehlt die Zeit um recht­zei­tig Bar­rie­ren auf­zu­bau­en oder sich aus­zu­rüs­ten. Aus die­sem Grund soll­ten Sie regel­mä­ßig das Wet­ter beobachten.

Eben­falls kann eine kur­ze Recher­che über Ihr Wohn­ge­biet hilf­reich sein. Dadurch könn­ten Sie in Erfah­rung brin­gen, wel­che Hoch­was­ser in der Ver­gan­gen­heit vor­ka­men und wie oft dies pas­siert ist. Dazu kön­nen Sie sich im Inter­net infor­mie­ren oder spe­zi­el­le Warn-Apps nut­zen, wie die App „NINA“.

Lagern Sie Wert­ge­gen­stän­de an siche­ren Orten! Auch wenn Ihre Wert­sa­chen durch eine Haus­rats­ver­si­che­rung geschützt sind, emp­fiehlt es sich den­noch die­se Sachen einem siche­ren Platz zu ver­stau­en. Gera­de Sachen mit einem emo­tio­na­len Wert kön­nen nicht so ein­fach ersetzt werden.

Bei eini­gen Din­gen, wie wich­ti­gen Doku­men­ten kann es auch sehr lan­ge dau­ern bis die­se ersetzt wer­den. Berei­ten Sie sich also früh­zei­tig vor.

Wie Sie sehen gibt es eini­ge Din­ge, wel­che Sie tun kön­nen um zu ver­hin­dern, dass Regen­was­ser ins Haus gelangt. Im nächs­ten Abschnitt zei­gen wir Ihnen wel­che Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me Sie nut­zen kön­nen, um Ihr Zuhau­se tro­cken zu halten!

Hochwasserbarrieren gegen Regenwasser im Haus

Um sich gegen Regen­was­ser zu schüt­zen, gibt es glück­li­cher­wei­se eini­ge Mög­lich­kei­ten. Zum einen kann man selbst klei­ne­re Maß­nah­men ergrei­fen, wie das Abschlie­ßen einer Ver­si­che­rung. Zum ande­ren kann man Hoch­was­ser­bar­rie­ren nut­zen. Die­se gibt es in ver­schie­de­nen Ausführungen.

Grund­sätz­lich unter­schei­den sich die Sys­te­me in zwei Kate­go­rien: mobil und immo­bil.

Mobi­le Hoch­was­ser­bar­rie­ren sind fle­xi­bel und ein­fach auf­zu­bau­en. Das ist wich­tig, wenn man spon­tan von einem Stark­re­gen über­rascht wird. Denn in sol­chen Situa­tio­nen hat man meist kaum Zeit das Regen­was­ser auf­zu­hal­ten. Zu mobi­len Hoch­was­ser­sys­te­men gehö­ren fol­gen­de Produkte:

Hochwasserbarriere gegen Regenwasser im Haus
Hoch­was­ser­bar­rie­re gegen Regen­was­ser im Haus

Neben den mobi­len Hoch­was­ser­bar­rie­ren gegen Regen­was­ser gibt es wei­ter­hin immo­bi­le Bar­rie­ren. Die­se müs­sen teil­wei­se fest ver­baut wer­den und kön­nen zum Teil mobil sein. Je höher das Hoch­was­ser, des­to weni­ger mobil ist das Sys­tem. Das liegt dar­an, dass ein sol­ches Sys­tem einem gro­ßen Was­ser­druck stand­hal­ten muss.

Wenn Sie ger­ne mehr über die oben genann­ten Sys­te­me wis­sen möch­ten, kön­nen Sie ger­ne auf die­sen Link kli­cken: Hoch­was­ser­schutz für Pri­vat­häu­ser: Alle Lösun­gen im Über­blick! – Hoch­was­ser­schutz Pro­fis (hochwasserschutz-profis.de)

Eben­falls kön­nen Sie ein Rück­stau­ven­til ein­set­zen las­sen. Sol­che Ven­ti­le sind immer dann nötig, wenn Was­ser aus dem Abfluss wie­der hoch kommt. Flüs­sig­keit aus der Kana­li­sa­ti­on ist durch Che­mi­ka­li­en oder Fäka­li­en kon­ta­mi­niert. Das ist eine gro­ße Gefahr für Ihre Gesund­heit. Soll­te das also oft pas­sie­ren, dann ist eine Rück­stau­klap­pe unumgänglich.

Regenwasser im Haus
Regen­was­ser im Haus

Fazit: Regenwasser im Haus vermeiden

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen aus­rei­chend zei­gen konn­ten, was zu tun ist, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus läuft. Wie Sie sehen, soll­te man sich einen Plan zurecht legen, um so wenig Stress wie mög­lich zu haben. Zudem ist es wich­tig, sich so früh wie mög­lich mit dem The­ma Hoch­was­ser aus­ein­an­der zu setzen.

Und hier noch ein letz­ter Tipp:

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort  für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer, tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutz­sys­tems. Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können! 

Für eine kos­ten­lo­se Erst­be­ra­tung, kon­tak­tie­ren Sie uns ger­ne über unser Kon­takt­for­mu­lar oder rufen Sie uns ein­fach an (+49 (0)6183 80394 00)!