Mobiler Hochwasserschutz für Türen: Ein Überblick der Lösungen!

Mobiler Hochwasserschutz für Türen: Ein Überblick der Lösungen!

Die Aus­wahl eines pas­sen­den Hoch­was­ser­schut­zes für Türen kann etwas schwie­rig sein, gera­de wenn Sie sich mit die­ser Mate­rie vor­her noch nicht befasst haben. Gera­de mobi­ler Hoch­was­ser­schutz kann für vie­le Men­schen etwas kom­pli­ziert erschei­nen. Jedoch ist es wich­tig, sei­ne Türen ent­spre­chend vor Hoch­was­ser zu schüt­zen, damit es gar nicht erst zu Pro­ble­men kom­men kann. Dabei gibt es ent­spre­chend auch vie­le Mög­lich­kei­ten, wel­che man in Erwä­gung zie­hen kann.

Einen Über­blick der Lösun­gen zum mobi­len Hoch­was­ser­schutz für Türen, stel­len wir Ihnen hier vor, damit Sie sich in Ruhe damit aus­ein­an­der set­zen können!

Um her­aus­zu­fin­den, wel­chen Schutz Sie benö­ti­gen, gibt es eine Viel­zahl von Din­gen, die Sie beach­ten sollten.

Falls Sie also auf der Suche nach einem mobi­len Hoch­was­ser­schutz für Ihre Türen sind, zögern Sie nicht uns zu kon­tak­tie­ren! Eben­falls fin­den sie ent­spre­chen­de Infor­ma­tio­nen in die­sem Artikel.

Um genau­er ver­ste­hen zu kön­nen, wie man sei­ne Türen mit einem mobi­len Hoch­was­ser­schutz schützt, soll­ten wir uns zunächst anschau­en, was mobi­ler Hoch­was­ser­schutz genau bedeu­tet.

Was ist ein mobiler Hochwasserschutz?

Nun, grund­sätz­lich han­delt es sich bei einem mobi­len Hoch­was­ser­schutz, um einen beweg­li­chen Schutz, wel­chen man nicht nur an einem Ort ver­wen­den kann. Wie der Name bereits sagt, soll der Hoch­was­ser­schutz mobil sein.

Ein mobi­ler Hoch­was­ser­schutz soll­te prak­tisch sein, damit man ihn schnell auf­bau­en und leicht trans­por­tie­ren kann.

Wenn wir im All­ge­mei­nem von mobi­len Hoch­was­ser­schutz spre­chen, dann unter­schei­det man zwi­schen zwei ver­schie­de­nen Arten des mobi­len Hoch­was­ser­schut­zes. Es gibt orts­un­ge­bun­de­ne Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me, aber auch wel­che, die nicht an den ent­spre­chen­den Ort gebun­den sind.

Folgende mobile Hochwasserschutzsysteme sind nicht an den Ort gebunden:

  • Sand­sä­cke: 
    • Sand­sä­cke sind etwas schwer zu trans­por­tie­ren und auf­zu­stel­len. Dafür kann man sie an fast jedem Ort aufstapeln.
  • Schlauch­sys­te­me:
    • Bei Schlauch­sys­te­men wird ent­we­der per Geblä­se ein Schlauch mit Luft oder per Pum­pe ein Schlauch mit Was­ser gefüllt. Das Schlauch­sys­tem arbei­tet aber nicht gut bei kal­ten Temperaturen.
  • Becken­sys­te­me:
    • Hier wer­den meh­re­re Becken hin­ter­ein­an­der auf­ge­stellt und mit Was­ser oder Sand beefüllt.

Es gibt noch eini­ge ande­re Sys­te­me, aber die genann­ten Bei­spie­le sol­len zei­gen, was man unter einem mobi­len Hoch­was­ser­schutz ver­steht. Dann gibt es eben­falls noch Sys­te­me, wel­che teil­wei­se im Boden ver­baut sind. Dazu gehö­ren Damm­bal­ken­sys­te­me oder auf­schwimm­ba­rer Hoch­was­ser­schutz.

Die­se Arten von Hoch­was­ser­schutz sind selbst­ver­ständ­lich viel auf­wen­di­ger, weil sie teil­wei­se im Boden ver­baut sind und nur halb­wegs mobil sind. Quel­le: aquaburg.com

Nun, haben Sie einen kur­zen Über­blick erhal­ten, um was es sich grund­le­gend bei einem mobi­len Hoch­was­ser­schutz han­delt. Des­we­gen soll­ten wir uns nun anse­hen, was es für Mög­lich­kei­ten gibt, um Türen vor Hoch­was­ser zu schützen.

Hochwasserschutz für Türen

Bevor wir uns mit dem mobi­len Hoch­was­ser­schutz beschäf­ti­gen kön­nen, soll­ten wir uns zunächst noch­mal anse­hen, wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt, um die eige­nen Türen im All­ge­mei­nen vor Hoch­was­ser zu schüt­zen. Denn auch wenn es oft für vie­le Men­schen wie ein unwich­ti­ges The­ma erscheint, so ist es umso wich­ti­ger sich recht­zei­tig um einen Schutz zu kümmern.

Gera­de durch den Kli­ma­wan­del kommt es immer häu­fi­ger zu Hoch­was­ser­schä­den, wel­che nor­ma­ler­wei­se nicht auf­tre­ten wür­den. Es betrifft also heut­zu­ta­ge wesent­lich mehr Men­schen als früher.

Wer braucht denn eigentlich eine Tür gegen Hochwasser?

Nicht jeder benö­tigt eine was­ser­fes­te Tür. Wenn die Stau­hö­he für Ihren Hoch­was­ser­schutz über 1.40 m lie­gen muss, dann ist solch eine hoch­was­ser­si­che­re Tür durch­aus rat­sam. Eine was­ser­fes­te Tür ist vor allem sinn­voll, wenn es um die Druck­ver­hält­nis­se bei einem Hoch­was­ser geht. Die­se Türen funk­tio­nie­ren dann bes­ser, als ande­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me.

Zudem gibt es auch folgende Unterschiede zwischen den wasserfesten Türen:

  1. Die was­ser­fes­te Tür: 
      • Was­ser­fes­te Türen fin­den Sie im Schwimm­bad, in Sau­nen und ande­ren Nass­be­rei­chen. Die Türen haben spe­zi­el­le Abdich­tun­gen und las­sen Feuch­tig­keit kaum durch. Dadurch wer­den tro­cke­ne und nas­se Berei­che opti­mal von­ein­an­der getrennt. Eig­net sich aber nicht für den Hochwasserschutz!
  2. Die was­ser­be­stän­di­ge Tür:
      • Was­ser­be­stän­di­ge Türen sind in der Lage viel Was­ser abzu­hal­ten, wes­we­gen sie sich für den Hoch­was­ser­schutz eig­nen. Jedoch kann es bei die­sen Türen zu einer leich­ten Sicke­rungs­ra­te kom­men. In der Regel kann man hier mit einem Liter pro Stun­den rechnen.
  3. Die was­ser­dich­te Tür:
      • Die­se Türen sind zwar die Teu­ers­ten, aber auch die Effek­tivs­ten. Sie las­sen abso­lut kein Was­ser durch­si­ckern, denn sie sind extra verstärkt.

Dies sind alle Arten von Hoch­was­ser­schutz Türen im All­ge­mei­nen. Wel­che Tür Sie benö­ti­gen, ist grund­sätz­lich schwie­rig auf Anhieb zu sagen. Das liegt dar­an, dass nicht jede Tür gleich geschützt wer­den muss. Kel­ler­tü­ren unter­schei­den sich von Ein­gangs­tü­ren und müs­sen des­we­gen auf eine ande­re Art geschützt werden.

Falls Sie sich unsi­cher sein soll­ten, ob Sie über­haupt eine sol­che Hoch­was­ser­schutz­tür benö­ti­gen, kön­nen Sie uns jeder­zeit kon­tak­tie­ren! Wir kön­nen Sie aus­führ­lich beraten.

Nun, da Sie wis­sen, wel­che Türen es für den Hoch­was­ser­schutz all­ge­mein gibt, soll­ten wir uns nun mit der Fra­ge beschäf­ti­gen, wie denn mobi­ler Hoch­was­ser­schutz aus­sieht! Alles was Sie dazu wis­sen müs­sen, fin­den sie im nächs­ten Abschnitt.

Sandsack Alternative

Wie sieht mobiler Hochwasserschutz für Türen aus ?

Für den Hoch­was­ser­schutz bei Türen, gibt es eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten. Das macht es etwas schwie­rig, her­aus­zu­fin­den, wel­cher der opti­mals­te Schutz ist. Um einen ers­te Ein­schät­zung über die Mög­lich­kei­ten und Kos­ten zu bekom­men, kön­nen Sie sich die­sen Abschnitt genau­er ansehen.

Grund­sätz­lich soll­ten Sie wis­sen, dass nicht jeder Hoch­was­ser­schutz gleich ist. Es gibt vie­le Fak­to­ren, wel­che die Art des jewei­li­gen Schut­zes beein­flus­sen. Man muss zum einen her­aus­fin­den, wie hoch der Schutz sein muss.

Han­delt es sich um eine klei­ne­re Tür oder viel­leicht doch um eine etwas größeres?

Auch die Art der Tür ist ent­schei­dend. Eine Kel­ler­tür müs­sen Sie anders schüt­zen, als Ihre Ein­gangs­tür. Eben­falls unter­schei­det sich auch der Schutz, je nach­dem wie groß die Bedro­hung durch Hoch­was­ser ist. Das kann man ermit­teln, indem man sich vor­an­ge­gan­ge­ne Hoch­was­ser anschaut.

Die güns­tigs­ten mobi­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind der Hydro­sack, mit was­ser­ge­füll­te Schläu­che und PE-Sper­ren. Hydro­sä­cke sind mit Poly­mer gefüllt und funk­tio­nie­ren wie ein Sand­sack. Sie sau­gen sich ein­fach mit Was­ser voll.

    

Was­ser­ge­füll­te Schläu­che kre­ieren eine Art Sper­re. PE-Sper­ren funk­tio­nie­ren ohne Wasser.

Sie wer­den ledig­lich auf den Boden gelegt. Jedoch muss der Boden dafür glatt sein. Die­se Sys­te­me eig­nen sich für eine Stau­hö­he von bis zu 15 cm. Wie teu­er die­se sind, ist immer abhän­gig von der Grö­ße und wei­te­ren Fak­to­ren. Wo man die­se Din­ge kau­fen kann, fin­den Sie auf die­ser Sei­te heraus.

In der Regel kos­ten die Systeme:

  • Ein Hydro­sack kos­tet etwa 29,90 €,
  • Ein was­ser­ge­füll­ter Schlauch etwa 90,00 €
  • Die PE-Sper­re gibt es ab 230,00 €

Wenn Sie etwas mehr Schutz benö­ti­gen, dann soll­ten Sie sich den nächs­ten Abschnitt anschauen.

 

Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem

 

Stärkerer mobiler Hochwasserschutz für Türen

Manch­mal kann es pas­sie­ren, dass man etwas mehr Schutz für sei­ne Türen benö­tigt, als der oben erwähn­te. Dazu kann man zum einen Sand­sä­cke ver­wen­den. Die­se sind aber auch ent­spre­chend teuer.

Eine Sand­sack­li­nie von 25 cm Höhe und 1 m Brei­te kos­tet bei­spiels­wei­se um die 285,00 €. Zudem ist die Logis­tik hin­ter den Sand­sä­cken sehr auf­wen­dig. Ande­re Sys­te­me sind nicht mehr so mobil.

Grund­sätz­lich kön­nen Sie sich mer­ken, je mehr Schutz sie benö­ti­gen, des­to teu­rer wird es. Und der Schutz ist weni­ger mobil.

Fol­gen­de Sys­te­me leis­ten eine gute Arbeit:

  • Alu-Damm­bal­ken
  • Magnet­schotts
  • Modul­bau­plat­ten 
  • Schlauch­plat­ten­sys­te­me

Alu- Damm­bal­ken sind die güns­tigs­ten Model­le. Sie eig­nen sich für eine Stau­hö­he von 60 cm und sind schon ab 500 € zu erhal­ten. Modul­bau­plat­ten befin­den sich preis­lich bei 700 €. Magnett­schotts und Schlauch­plat­ten­sys­te­me sind die teu­ers­ten Schutz­mög­lich­kei­ten mit 900€ bis 1000€.

Eben­falls zu emp­feh­len sind Hoch­was­ser­tü­ren. Die­se sind aber nicht mobil.

Fazit

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Sie mit aus­rei­chend Infor­ma­tio­nen zum The­ma mobi­ler Hoch­was­ser­schutz für Türen, ver­sor­gen konn­ten. Wie Sie sehen, gibt es eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten, um sei­ne Türen vor Hoch­was­ser zu schüt­zen. Jedoch soll­ten sie auch beach­ten, dass mobi­ler Schutz nicht immer die bes­te Mög­lich­keit dar­stellt um sich effek­tiv zu schützen.

Soll­ten Sie zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma Hoch­was­ser­schutz benö­ti­gen, kon­tak­tie­ren Sie uns ger­ne oder lesen Sie in uns­re­re Rubrik Tipps Und Tricks im Hoch­was­ser­schutz weiter.