Hochwasser in Deutschland: 8 erstaunliche Fakten!

Hochwasser in Deutschland: 8 erstaunliche Fakten!

Wir spre­chen oft mit Kun­den über aktu­el­le The­men, gera­de wenn es um Hoch­was­ser in Deutsch­land geht. Was uns dabei erstaun­lich oft auf­fällt? Kaum einer kennt sich mit Hoch­was­ser aus. Dabei gehört Hoch­was­ser zu Deutsch­land wie Spa­ghet­ti zu Ita­li­en. Alle paar Jah­re wird Deutsch­land von schlim­men Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen heim­ge­sucht. Die Lis­te reicht zurück bis ins 17. Jahr­hun­dert. Hoch­was­ser ist also nicht neu, wir haben nur ver­ges­sen, dass es zu Deutsch­land gehört und hier auch nicht weg­geht. Wir müs­sen uns mit dem Hoch­was­ser arran­gie­ren und nicht anders­rum. Des­halb haben wir beschlos­sen heu­te ein biss­chen Auf­klä­rung zu betrei­ben. Wir zei­gen Ihnen heu­te 10 erstaun­li­che Fak­ten über Hoch­was­ser in Deutsch­land, damit Sie, die rich­ti­gen Schlüs­se dar­aus zie­hen kön­nen.

Die kur­zen Fak­ten zuerst: Jedes Jahr kommt es zu hun­der­ten Über­schwem­mun­gen in Deutsch­land. Oft unbe­merkt wird ein Nach­bar­dorf über­schwemmt und lau­fen Kel­ler voll. Stark­re­gen kann fast jeden tref­fen und doch sind die meis­ten unge­schützt. Es gibt sehr wohl Lösun­gen gegen das Hoch­was­ser, die hoch effek­tiv wir­ken. Dabei gibt es ver­schie­de­ne Arten von Hoch­was­ser und eben­so unter­schied­li­che Her­an­ge­hens­wei­sen zum Schutz davor. Das letz­te gro­ße Hoch­was­ser war in 2013 in ganz Mit­tel­eu­ro­pa. Dabei fie­len teil­wei­se über 400 l Regen in vier Tagen. Das Hoch­was­ser wur­de durch Stark­re­gen aus­ge­löst und for­der­te 25 Tote. Einen Arti­kel zum The­ma Stark­re­gen, haben wir eben­falls geschrie­ben.

Doch wie kommt es über­haupt dazu? Wie kann es so weit kom­men, dass gan­ze Land­stri­che inner­halb von Stun­den aus­se­hen wie See­land­schaf­ten? Das fin­den wir nun gemein­sam her­aus. Hier eine Über­sicht der The­men:

  1. Wie kommt es zu einer Über­schwem­mung?
  2. Wel­che Arten von Hoch­was­ser gibt es?
  3. Über­schwem­mung durch Fluss­hoch­was­ser
  4. Wie kommt es zu einer Sturz­flut?
  5. Lis­te von Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen in Deutsch­land
  6. Schä­den durch Hoch­was­ser in Deutsch­land
  7. Hoch­was­ser­schutz in Deutsch­land
  8. Hoch­was­ser im Haus, die­se Schä­den kön­nen ent­ste­hen!

Auch Pro­ble­me mit Hoch­was­ser und Stark­re­gen?

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David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Pro­fis)

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Wie kommt es zu einer Überschwemmung?

Kurz­um, eine Über­schwem­mung kann vie­le unter­schied­li­che Grün­de haben. Auf die ver­schie­de­nen Arten von Hoch­was­ser kom­men wir noch zu spre­chen. Hier erst mal die Kur­z­er­klä­rung:

Wie kommt es zu einer Über­schwem­mung? Wenn Was­ser durch Regen oder Schnee­schmel­ze auf gesät­tig­ten Boden trifft und nicht aus­rei­chend ver­si­ckern kann, kommt es zu einer Über­schwem­mung. Dann steht dort Was­ser, wo nor­ma­ler­wei­se kein Was­ser steht und es wird zum Pro­blem für Men­schen und Gebäu­de.

Dabei kann man die Grün­de noch wei­ter unter­tei­len. Wenn Pegel­stän­de stei­gen und Flüs­se oder Bäche über die Ufer tre­ten, spricht man von Fluss­hoch­was­ser. Bei einem plötz­lich auf­tre­ten­den Stark­re­gen, der Kel­ler unter Was­ser setzt, spricht man von einer Sturz­flut. Ins­ge­samt kommt es aller­dings immer dann zu einer Über­schwem­mung, wenn Was­ser nicht ver­si­ckern kann und dort hin­fließt, wo es nor­ma­ler­wei­se nicht hin­fließt.

Welche Arten von Hochwasser gibt es?

Es gibt ganz grob unter­schie­den vier Arten von Hoch­was­ser. Es gibt das Fluss­hoch­was­ser, wenn Flüs­se über die Ufer tre­ten, die Sturm­flut, die auf­tritt, wenn das Meer einen Land­strich über­schwemmt und Sturz­flu­ten, die durch Stark­re­gen ent­ste­hen. Wei­ter­hin kann es gera­de in den Gebir­gen das Hoch­was­ser durch Schnee­schmel­ze, die Orte mit Was­ser­men­gen flu­tet, sobald der Schnee schmilzt.

Fluss­hoch­was­ser: Wenn die Pegel­stän­de stei­gen, führt dies ab einem gewis­sen Punkt dazu,  dass die Flüs­se über die Ufer tre­ten. Wenn sich dies so wei­ter aus­dehnt, kann es sein, dass Häu­ser und Leben davon bedroht wer­den. Das Fluss­hoch­was­ser ist damit eines des gefähr­lichs­ten. Es hält sich auch län­ger als alle ande­ren Hoch­was­ser-Arten. Ein Fluss­hoch­was­ser kann meh­re­re Tage dau­ern und gan­ze Orte ver­schlu­cken. Die Ursa­chen von Fluss­hoch­was­ser sind viel­fäl­tig.

Sturz­flut: Bei einer Sturz­flut gibt es genau einen Grund. Es kommt zu viel Was­ser vom Him­mel und es kann nicht rich­tig abflie­ßen. Oft führt das dazu, dass Kel­ler voll­lau­fen, Gara­gen über­flu­tet wer­den und Mil­li­ar­den­schä­den ent­ste­hen. Sturz­flu­ten sind zwar per Se nicht so gefähr­lich wie Fluss­hoch­was­ser, doch wer­den die­se meist unter­schätzt.

Sturm­flut: An Küs­ten­ge­bie­ten kann es vor­kom­men, dass der Wel­len­gang so stark wird, dass sich eine gro­ße Wel­le den Weg an Land bahnt. Inner­halb von Sekun­den wird dann eine Stadt geflu­tet. Es han­delt sich zwar oft um gerin­ge Höhen von Was­ser, aller­dings sind selbst gerin­ge Was­ser­men­gen, gera­de wenn es Salz­was­ser ist, schäd­lich für Gebäu­de und Gegen­stän­de. Die Städ­te und Gemein­den haben aber in der Regel für die­sen Fall vor­ge­sorgt und das Risi­ko für die Bür­ger enorm mini­miert. Wenn Sie nicht an der Küs­te woh­nen, soll­ten Sie von die­sem Phä­no­men auch nicht betrof­fen sein.

Schnee­schmel­ze: Leben Sie in den Ber­gen? Dann haben Sie sicher schon von der Schnee­schmel­ze gehört. Im Früh­ling kommt es oft dazu, dass der Schnee abtaut und sich das Was­ser dar­aus sei­nen Weg in Dör­fer und Städ­te bahnt. Ähn­lich wie bei Stark­re­gen, kann das ziem­lich plötz­lich pas­sie­ren und vie­le über­ra­schen.

Die bei­den wich­tigs­ten Arten von Hoch­was­ser sind Fluss­hoch­was­ser und Sturz­flu­ten. Sie sind für den größ­ten Teil der Schä­den in Deutsch­land ver­ant­wort­lich. Da die­se zwei so wich­tig sind, gehen wir nun wei­ter dar­auf ein.

Überschwemmung durch Flusshochwasser

Fluss­hoch­was­ser ist wohl der Scha­dens­brin­ger Nr. 1 in Deutsch­land. Kei­ne Hoch­was­ser­art ver­ur­sacht so vie­le Schä­den, wie die­ses Hoch­was­ser. Allei­ne im Jahr 2013 ver­ur­sach­ten meh­re­re Fluss­hoch­was­ser Schä­den in Deutsch­land von 6,68 Mill. und 8 Tote. Die Ursa­chen für ein Fluss­hoch­was­ser sind viel­fäl­tig und kom­plex, des­halb tau­chen wir jetzt tie­fer in das The­ma ein.

Schä­den durch Fluss­hoch­was­ser: Von allen Hoch­was­ser­ar­ten, die es gibt, ist Fluss­hoch­was­ser das schlimms­te. Den­ken Sie nur mal an die Bil­der aus dem Jah­re 2016 als Rot­tal am Inn hier kam es inner­halb von weni­gen Stun­den zu mas­si­ven Über­schwem­mun­gen. Der Fluss trat durch stun­den­lan­gen Stark­re­gen über die Ufer und mach­te das gan­ze Dorf zu einem rei­ßen­den Strom. Das End­ergeb­nis davon waren meh­re­re Tau­send Men­schen ohne Was­ser und Strom. Ein Kom­plet­tes erlie­gen des öffent­li­chen Lebens. Vie­le Men­schen muss­ten per Boot oder Hub­schrau­ber aus Ihren Häu­sern geret­tet wer­den. Es kam sogar zu Toten, die in den Was­ser­mas­sen ertrun­ken sind. Der Staat Bay­ern hat jedem Bür­ger damals direkt 1500,00 € Sofort­hil­fe zuge­sagt. Allein die­ses Hoch­was­ser ver­ur­sach­te einen Scha­den von 1 Mil­li­ar­de Euro.

Ursa­chen von Fluss­hoch­was­ser: Fluss­hoch­was­ser hat ver­schie­de­ne Grün­de. War­um Pegel­stän­de der Flüs­se stei­gen kann auch oft meh­re­re Grün­de gleich­zei­tig haben. In ber­gi­gen Regio­nen kom­men es viel­leicht eher durch eine Schnee­schmel­ze dazu, dass die Fluss­pe­gel stei­gen. Wäh­rend in ande­ren Regio­nen ein hef­ti­ger Regen über meh­re­re Stun­den ein Über­tre­ten der Flüs­se ver­ur­sa­chen kann. Neben all dem kann es aber auch lang­sam und ste­tig zu einem Fluss­hoch­was­ser kom­men. Wenn mehr Regen fällt, als der Boden auf­neh­men kann, kommt es zu einer Boden­sät­ti­gung. Dies führt dazu, dass die Pegel­stän­de an den Flüs­sen stei­gen. Die Ursa­che dafür kann Kilo­me­ter­weit weg lie­gen. Auch der Mensch hat Schuld an den ver­mehr­ten Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen. Durch Fluss­be­gra­di­gun­gen und Ein­grif­fe in die Natur tra­gen wir eine Mit­schuld.

Wie Sie sich dage­gen Schüt­zen kön­nen, wird in unse­rem Arti­kel über Über­schwem­mungs­schutz geklärt.

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David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Pro­fis)

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Wie kommt es zu einer Sturzflut?

Im Gegen­satz zu Fluss­hoch­was­ser kom­men Sturz­flu­ten oft plötz­lich und über­all vor. Fluss­hoch­was­ser ist abseh­bar und man weiß, dass ein Fluss in der Nähe über­tre­ten kann. Bei Sturz­flu­ten, die durch Stark­re­gen aus­ge­löst wer­den, kann man sich da nie so sicher sein. Wir haben schon genug Kun­den bera­ten, die weder an einem Fluss oder einem Bach woh­nen und trotz­dem mit Hoch­was­ser zu kämp­fen hat­ten. Im nach­fol­gen­den gehen wir etwas näher auf Sturz­flu­ten ein.

Schä­den durch Sturz­flu­ten: Lei­der sind die Sta­tis­ti­ken nicht ganz ein­deu­tig. Oft­mals wird nicht unter­schie­den ob Hoch­was­ser, durch Flüs­se oder Sturz­flu­ten aus­ge­löst wur­de. Wei­ter­hin sind nur 40 % der Haus­hal­te gegen die Schä­den ver­si­chert, was eine hohe Dun­kel­zif­fer mit sich bringt. Laut Aus­sa­gen der Alli­anz, kos­tet ein Hoch­was­ser durch Stark­re­gen etwa 6.600 €. Das ist eine beacht­li­che Sum­me, wenn man die Kos­ten für Sturm­schä­den von knapp 2.000 € gegen­über­stellt. Wir kön­nen also fest­stel­len, wenn Sie von einer Sturz­flut über­rascht wer­den, kos­tet Sie das im Schnitt 6.600 €, wenn Sie kei­nen Hoch­was­ser­schutz oder eine Ver­si­che­rung haben.

Ursa­chen von Sturz­flu­ten: Ent­ge­gen der Mei­nung von vie­len Bericht­erstat­tun­gen gibt es schon immer Sturz­flu­ten in Deutsch­land. Selbst ob die Ereig­nis­se zuge­nom­men haben, dar­über herrscht Unei­nig­keit. Was man aber defi­ni­tiv sagen kann, ist, dass Sturz­flu­ten immer häu­fi­ger zu Schä­den füh­ren. Ein wich­ti­ger Grund dafür ist der fort­schrei­ten­de Ver­schluss des Bodens. Über­all, wo Beton oder Asphalt die Erde bede­cken, kann das Was­ser nicht mehr abflie­ßen. Das Kanal­sys­tem ist oft­mals alt und nicht für die Was­ser­mas­sen aus­ge­legt. Bei Stark­re­gen pas­siert es also in den letz­ten Jah­ren immer häu­fi­ger, dass das Was­ser nicht mehr abflie­ßen kann und in Häu­ser sickert. Dies führt dann natür­lich zu mas­si­ven Schä­den, die oft­mals die Haus­be­sit­zer zu tra­gen haben.

Ver­lauf von Sturz­flu­ten: Oft­mals hat man als Haus­be­sit­zer über­haupt kei­ne Mög­lich­keit zu reagie­ren. Ein Stark­re­gen von über 20 l/h kann bei ungüns­ti­gen Ver­hält­nis­sen zu einer Über­schwem­mung füh­ren. Durch Stark­re­gen ver­ur­sach­te Sturz­flu­ten sind oft­mals genau­so schnell weg, wie Sie gekom­men sind. Das ein­zi­ge, was Sie da las­sen, sind Schutt, Schlamm und Was­ser. Sie kön­nen sich durch den Wet­ter­be­richt etwas davor schüt­zen, aber der ein­zi­ge wirk­li­che Schutz ist eine Kom­bi­na­ti­on aus Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men und der rich­ti­gen finan­zi­el­len Absi­che­rung. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Schutz vor Stark­re­gen fin­den Sie in die­sem Arti­kel.

Liste von Hochwasserereignissen in Deutschland

Exem­pla­risch, haben wir ein­mal die Hoch­was­ser­er­eig­nis­se in Deutsch­land ab 1947 hier für Sie zusam­men­ge­fasst. Die Lis­te ist aus Wiki­pe­dia, zeigt aber sehr deut­lich, dass es Hoch­was­ser schon immer gibt. Die­se Hoch­was­ser­er­eig­nis­se sind eher dem Fluss­hoch­was­ser zuzu­ord­nen. Wie schon wei­ter oben erwähnt, gibt es kei­ne Hoch­was­ser­art, die mehr Scha­den anrich­tet als Fluss­hoch­was­ser. Trotz­dem ist auch das Hoch­was­ser durch Sturz­flu­ten nicht zu unter­schät­zen. Eini­ge die­ser Ereig­nis­se hat­ten hef­ti­gen Stark­re­gen als Ursa­che.

Jahr Name des Hoch­was­sers Ort
1947 Oder­flut­ka­ta­stro­phe 1947 Oder
1962 Sturm­flut 1962 Deut­sche Nord­see­küs­te
1981 Weser­durch­bruch 1981 Weser
1981 Oder-Win­ter­hoch­was­ser 1981/82 Oder
1993 Rhein­hoch­was­ser 1993 Rhein
1995 Rhein­hoch­was­ser 1995
Juli 1997 Oder­hoch­was­ser 1997 Oder
1999 Pfings­t­hoch­was­ser 1999 Neben­flüs­se der Donau in Bay­ern und Öster­reich.
2002 Elb­hoch­was­ser 2002 Elbe
2002 Donau­hoch­was­ser 2002 Donau
2005 Alpen­hoch­was­ser 2005
März 2005 Tha­ya-March-Hoch­was­ser 2006 Mäh­ri­sche Tha­ya und March
März 2006 Elb­hoch­was­ser 2006 Elbe
August 2007 Hoch­was­ser in der Schweiz 2007 Neben­flüs­se des Rheins im Schwei­zer Jura.
Juni 2009 Hoch­was­ser in Mit­tel­eu­ro­pa 2009 Donau, Mol­dau, Oder
Mai 2010 Hoch­was­ser in Mit­tel­eu­ro­pa im Früh­jahr 2010 Weich­sel, Oder, Donau
Mai und Juni 2013 Hoch­was­ser in Mit­tel­eu­ro­pa 2013
Deutsch­land, Polen, Öster­reich, Schweiz, Slo­wa­kei, Tsche­chi­en, Ungarn
Mai und Juni 2016 Hoch­was­ser nach euro­pa­wei­ten Unwet­tern im Früh­jahr 2016 Frank­reich, Süd­deutsch­land
1. Juni 2016 Hoch­was­ser in Sim­bach am Inn und im Land­kreis Rot­tal-Inn Sim­bach am Inn/Landkreis Rot­tal-Inn
Ende Juli 2017 Hoch­was­ser im Harz und Harz­vor­land Süd­nie­der­sach­sen, Thü­rin­gen, Sach­sen-Anhalt

Liste von Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Hochwasser-Ereignissen 

Schäden durch Hochwasser in Deutschland

Die Schä­den zu erfas­sen, die in Deutsch­land durch Hoch­was­ser ent­ste­hen ist ziem­lich ein­fach. Etwas schwie­ri­ger wird es, wenn es um eine Unter­tei­lung in die ver­schie­de­nen Arten von Hoch­was­ser geht. Manch­mal ist eine kla­re Tren­nung über­haupt nicht mög­lich. Wir haben uns trotz­dem bemüht, die Zah­len für Sie etwas anschau­li­cher und ver­ständ­li­cher zu machen.

Hoch­rech­nun­gen nach Alli­anz: Im Jahr 2016 hat­te die Alli­anz etwa 16.000 Schä­den durch Hoch­was­ser zu bekla­gen. Im Schnitt kos­te­te so ein Scha­den 6.600 €. Der Scha­den, den die Alli­anz in die­sem Jahr zah­len muss­te, lag also bei 105 Mio. €. Geht man nun davon aus, dass die Alli­anz etwa 10 % Markt­an­teil hält und nur 40 % der Häu­ser in Deutsch­land gegen Über­schwem­mun­gen ver­si­chert sind, gab es im Jahr 2016 etwa 2,6 Mil­li­ar­den Euro an Schä­den. Eine statt­li­che Sum­me, dafür das über Hoch­was­ser immer noch rela­tiv wenig berich­tet wird.

Quel­le: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/allianz-hochwasser-waren-2016-besonders-teuer/20390538.html?ticket=ST-31726-fCCMVbaEEbtxb1QUfi3z-ap6

Hoch­rech­nun­gen nach Münch­ner Rück: Eine ande­re Rech­nung, die aller­dings in die glei­che Rich­tung geht, mach­te die Münch­ner Rück auf. So hat­te die Münch­ner Rück mit einem Scha­den von etwa 12 Mil­li­ar­den Euro im Jahr 2013 in ganz Euro­pa gerech­net. Der größ­te Teil davon war nicht ver­si­chert und fiel auf Deutsch­land. Wei­ter­hin hät­ten sich die Hoch­was­ser­er­eig­nis­se seid den 80er Jah­ren ver­dop­pelt, wor­an auch oft der Mensch Schuld ist.

Quel­le: https://www.welt.de/newsticker/news1/article117854131/Muenchener-Rueck-Hochwasser-groesste-Katastrophe-2013.html

Betrof­fe­ne Häu­ser: Bricht man die­se Zah­len nun run­ter und berück­sich­tigt den sta­tis­ti­schen Wert der Alli­anz Ver­si­che­rung, waren im Jahr 2016 etwa 390.000 Gebäu­de von Hoch­was­ser betrof­fen. Im Jah­re 2013 waren es ten­den­zi­ell noch mehr. 390.000 Haushalte/Gebäude sind eine beacht­li­che Sum­me, wenn man weiß, dass es in Deutsch­land etwa 19 Mio. Wohn­ge­bäu­de gibt. Das wür­de bedeu­ten, dass jedes Jahr etwa 2 % der Gebäu­de in Deutsch­land von Hoch­was­ser betrof­fen sind. Dar­un­ter auch vie­le, die es zum ers­ten Mal trifft. Der Hoch­was­ser­schutz von Häu­sern haben wir in die­sem Arti­kel erklärt.

Hochwasserschutz in Deutschland

Trotz des mas­si­ven Pro­blems mit Hoch­was­ser in Deutsch­land, hin­ken wir bei der Ent­wick­lung von geeig­ne­ten Hoch­was­ser­schutz-Mög­lich­kei­ten hin­ter­her. An Flüs­sen und in Gefah­ren­ge­bie­ten wird eini­ges getan, um den größ­ten Scha­den zu ver­hin­dern, jedoch blei­ben die ein­zel­nen Haus­be­sit­zer dabei oft auf der Stre­cke.

Wenn Sie an einem Fluss oder an einem Bach woh­nen, haben Sie sicher­lich schon gese­hen, dass hier eini­ges getan wird. Bund und Län­der stel­len Mil­lio­nen bereit, damit aus einem klei­nen Bach, kein rei­ßen­der Strom wird. Doch die­se Maß­nah­men sind nur ein Trop­fen auf dem hei­ßen Stein. In unse­rer Bera­tungs­pra­xis sind mitt­ler­wei­le über 60 % unse­rer Kun­den über­haupt nicht von Fluss­hoch­was­ser betrof­fen.

Viel öfter kommt es vor, dass pri­va­te Haus­be­sit­zer von Sturz­flu­ten über­rascht wer­den. Hier sind die Kom­mu­nen und Gemein­den kom­plett macht­los. Auch die Ver­si­che­run­gen sprin­gen oft ab, wenn es zu oft zu einer Über­schwem­mung kam. Die ein­stim­mi­ge Mei­nung lau­tet, jeder ist sich selbst der nächs­te und jeder muss selbst vor­sor­gen. Oft stel­len Haus­be­sit­zer nach einer Sturz­flut genau dies schmerz­lich fest. Es ist nie­mand da, der einem hilft. Man ist auf sich allei­ne gestellt. Wie Sie sich schüt­zen kön­nen, haben wir im Arti­kel über Schutz gegen Hoch­was­ser erläu­tert.

Gera­de aus die­sem Grund haben wir die Hoch­was­ser­schutz-Pro­fis ins Leben geru­fen. Wir möch­ten Haus­be­sit­zern hel­fen, die nächs­te Über­schwem­mung zu ver­hin­dern. Dabei ste­hen wir Ihnen mit Rat und Tat bei­sei­te. Rufen Sie ein­fach kurz an oder schrei­ben Sie eine E‑Mail. Wir hel­fen Ihnen wei­ter.

Hochwasser im Haus, diese Schäden können entstehen!

Wenn Sie das Glück hat­ten und bis jetzt von Hoch­was­ser ver­schont wur­den, dann kön­nen Sie es nur schwer nach­voll­zie­hen, wel­che Schä­den so ein Hoch­was­ser anrich­ten kann. Neben dem finan­zi­el­len Scha­den ver­lie­ren Sie unter Umstän­den auch gelieb­te Gegen­stän­de und Erin­ne­rungs­stü­cke, die unwie­der­bring­lich ver­lo­ren gehen. Wei­ter­hin ver­lie­ren Sie ein Stück Lebens­qua­li­tät. Die meis­ten Haus­be­sit­zer, die plötz­lich von einem Hoch­was­ser getrof­fen wur­den, füh­len sich im eige­nen Haus nicht mehr sicher. Hier erhal­ten Sie einen kur­zen Über­blick, wel­chen Scha­den so ein Hoch­was­ser wirk­lich anrich­ten kann.

Der noch am ein­fachs­ten zu behe­ben­de Scha­den, ist der finan­zi­el­le. Wenn Sie die pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, zahlt die Ver­si­che­rung meist den kom­plet­ten Scha­den. Die­ser liegt im Mit­tel bei 6.600 €, laut der Alli­anz Ver­si­che­rung. Eini­ge Men­schen trifft es dabei mehr und ande­re weni­ger. Aus Erfah­rung wis­sen wir, dass ein ein­fa­cher Stark­re­gen schon Schä­den von über 30.000 € ver­ur­sa­chen kann. Soll­ten Sie nicht über die pas­sen­de Ver­si­che­rung ver­fü­gen, müs­sen Sie für den Scha­den selbst auf­kom­men. Wei­te­re wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie im Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men.

Auch der emo­tio­na­le Scha­den ist nicht zu ver­nach­läs­si­gen. Wän­de und Böden kön­nen getrock­net wer­den, All­tags­ge­gen­stän­de kann man wie­der beschaf­fen, aber es ist schwer die Lebens­qua­li­tät wie­der her­zu­stel­len. Wenn Sie gelieb­te Gegen­stän­de im Was­ser ver­lo­ren haben, z.B. das Foto­al­bum der Groß­mutter, dann lässt sich das nicht so ein­fach mit Geld auf­wie­gen. Wei­ter­hin fühlt man sich als Haus­be­sit­zer immer angreif­bar und irgend­wie unsi­cher. Eini­ge unse­rer Kun­den kön­nen bei Regen nicht ein­schla­fen und fah­ren nicht mehr in den Urlaub, wenn kei­ner Daheim ist, der auf das Haus auf­pas­sen kann. Dabei lässt sich die Sicher­heit durch den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz wie­der her­stel­len. Hier­bei kön­nen wir Ihnen hel­fen.

Wir hof­fen, dass Sie nun ein wenig schlau­er sind und sen­si­bler mit dem The­ma Hoch­was­ser in Deutsch­land umge­hen. 

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