Hochwasser im Haus was ist zu tun? Eine Soforthilfe!

Hochwasser im Haus was ist zu tun? Eine Soforthilfe!

Sie haben gera­de Hoch­was­ser im Haus, befin­den sich dadurch in einer miss­li­chen Lage und brau­chen jetzt sofort Hil­fe, um gegen das Hoch­was­ser anzu­kämp­fen? Kein Pro­blem, denn wir haben uns schon im Vor­feld für Sie über­legt, wie Sie auch ohne Erfah­rung sicher und schnell die Situa­ti­on meis­tern, Geld spa­ren und Ihr Haus schüt­zen können.

Hier die wich­tigs­ten Auf­ga­ben und Ver­hal­tens­wei­sen, die Sie jetzt tun müssen: 

Blei­ben Sie dafür stets ruhig, nur wer klar den­ken kann, wird alles rich­tig machen können.

Zunächst ist Ihre eige­ne Gesund­heit natür­lich im Vor­der­grund, besteht da kei­ne Gefahr mehr, kön­nen Sie sich auch für Ihr Haus und Ihre Möbel­stü­cke einsetzen.

Fol­gen Sie daher vor­weg die­sen schnel­len Schritten:

  • Gehen Sie in kei­nem Fall in das Wasser.
  • Ver­mei­den Sie jeg­li­chen Kon­takt zum Was­ser, um Ihre Gesund­heit nicht zu gefährden.
  • Zie­hen Sie sich Schutz­vor­rich­tun­gen an, wie etwa Gum­mi­stie­feln, Hand­schu­he und eine Atemmaske.
  • Stel­len Sie im gan­zen Haus den Strom und die Hei­zun­gen aus.
  • Ver­su­chen Sie zu beur­tei­len, ob das Was­ser mit Schad­stof­fen kon­ta­mi­niert ist. Bei kleins­ter Unsi­cher­heit ist die Feu­er­wehr zu alar­mie­ren, da gera­de in sol­chen Fäl­len ver­hee­ren­de Fol­gen nachkommen.
  • Doku­men­tie­ren Sie alles für ihre Versicherung.

Da sich nicht alle Betrof­fe­nen in der sel­ben Situa­ti­on wie­der­fin­den, haben wir uns unter­schied­li­che Aus­gangs­punk­te vor­ge­knöpft, damit Sie jedes Pro­blem mit Hoch­was­ser meis­tern kön­nen. Daher ist der Inhalt fol­gen­der­ma­ßen gegliedert:

  1. Das Hoch­was­ser dringt noch immer in Ihr Haus ein.
  2. Ihr Haus steht unter Hochwasser
  3. Das Hoch­was­ser ist weg, aber was jetzt?
  4. Die Doku­men­ta­ti­on für die Ver­si­che­rung, was ist bei Hoch­was­ser zu beachten?
  5. Wer zahlt für Ihren Scha­den durch Hochwasser?

Das Hochwasser fließt noch immer ins Haus rein: Was ist zu tun?

Sie befin­den sich noch immer in dem kri­ti­schen Zustand, wo Was­ser wei­ter­hin aus eini­gen Öff­nun­gen ver­sucht in Ihr gelieb­tes Heim ein­zu­drin­gen. Ihre Sicher­heit kommt allem zuvor, daher müs­sen Sie spä­tes­tens jetzt nach Hand­schu­hen, einer Atem­mas­ke und Gum­mi­stie­feln grei­fen. Ver­su­chen Sie am bes­ten auch nicht, das Was­ser irgend­wie auf­zu­hal­ten, damit Sie selbst nicht zu Scha­den kommen.

Das hängt natür­lich stark davon ab, wie viel Hoch­was­ser ins Haus fließt. Bei weni­gen Trop­fen, müs­sen Sie nicht unbe­dingt in vol­ler Mon­tur Abstand vom Was­ser neh­men. Sie kön­nen natür­lich auch ver­su­chen, die klei­nen Lecka­gen mit Hand­tü­chern aufzuhalten.

Das Was­ser kommt aus Fens­ter und Türen: Foto­gra­fie­ren Sie genau, wie das Was­ser sei­nen Weg durch die­se Öff­nun­gen bahnt. Dann soll­ten Sie wei­te­res ein­drin­gen durch Hand­tü­cher oder ande­ren Bar­ri­ka­den ver­hin­dern, um den Scha­den ein­zu­gren­zen. Falls das Was­ser bereits auf eini­ge Wert­ar­ti­kel zuläuft, soll­ten Sie die­se in Sicher­heit bringen.

Einen Arti­kel über die ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men an der Tür und dem Fens­ter, fin­den Sie hier:

Das Was­ser Kommt aus der Kana­li­sa­ti­on: Auch hier ist eine umfas­sen­de Doku­men­ta­ti­on für Ihre Ver­si­che­rung not­wen­dig. Da das Was­ser aus der Kana­li­sa­ti­on hoch gedrückt wird, ist es ver­un­rei­nigt, also gefähr­lich für Sie. Gera­de hier besteht eine erhöh­te Gefahr für Sie, den­ken Sie daher beson­ders in die­sem Fall an die Schutz­maß­nah­men. Grei­fen Sie dann auch hier zu Mög­lich­kei­ten, um das Was­ser in Schach zu hal­ten. Legen Sie z.B. Hand­tü­cher um den Abfluss, damit es sich nicht wei­ter­ver­brei­ten kann.

Ist es dafür schon zu spät, soll­ten Sie auf jeden Fall jetzt die Feu­er­wehr kon­tak­tie­ren, da die­se Sor­te von Hoch­was­ser sehr wahr­schein­lich Kon­ta­mi­niert ist und ein Risi­ko für die Umwelt darstellt.

Ihr Haus steht unter Hochwasser: Was ist zu tun?

Hier gel­ten zunächst ein­mal die sel­ben Schrit­te, wie zuvor: Sor­gen Sie für Ihre eige­ne Sicher­heit, stel­len Sie dafür auch Strom und Hei­zun­gen aus und machen Sie von allem Bil­der, da für Ihre Ver­si­che­rung eine Beweis­pflicht herrscht. Im Ide­al­fall soll­ten Sie auch das Hoch­was­ser mes­sen, um eine genau Doku­men­ta­ti­on zu besit­zen. Hier gilt, je mehr des­to bes­ser. Sobald Sie die Feu­er­wehr infor­miert haben und auf deren Ein­tref­fen war­ten, soll­ten Sie viel­leicht auch direkt mit der Ver­si­che­rung sprechen.

Die Ver­si­che­rung kann Ihnen hel­fen den Scha­den kor­rekt auf­zu­neh­men und sobald die Ver­si­che­rung am Tele­fon ist, kön­nen Sie auch ziem­lich sicher sein, dass der Scha­den auch über­nom­men wird. Das beru­hig in solch einer Situa­ti­on schon ein­mal enorm.

Ist das Was­ser trüb? Fra­gen Sie sich wie­der, ob das Was­ser mit schäd­li­chen Stof­fen ver­un­rei­nigt ist und rufen Sie umge­hend die Feu­er­wehr, falls es so ist. Die­se muss die Lage rich­tig ein­schät­zen kön­nen, um pass­ge­nau zu han­deln, wes­halb Sie beson­ders viel Wert auf eine zutref­fen­de Beschrei­bung legen soll­ten. Die Feu­er­wehr küm­mert sich dann für Sie um das Hoch­was­ser und pumpt es ab. Kos­ten Fal­len dabei nur an, wenn es sich um kei­ne Gefah­ren­la­ge für die Gemein­schaft han­delt, dazu aber spä­ter mehr.

Wenn das Was­ser klar ist, kön­nen Sie sich auch selbst­stän­dig um das Abpum­pen küm­mern. Falls Sie kei­ne Pum­pe besit­zen soll­ten, besteht die Mög­lich­keit sich im Bau­markt eine zu lei­hen. Hier soll­ten Sie aber nicht den Ein­satz der Feu­er­wehr ver­lan­gen, denn so kön­nen hohe Kos­ten ent­ste­hen, wor­auf wir erneut gegen Ende die­ses Arti­kel zurückkommen.

 

Das Hochwasser im Haus ist weg, aber was jetzt tun?

Sie haben das Hoch­was­ser nun erfolg­reich abge­pumpt oder durch die Feu­er­wehr abpum­pen las­sen, dafür kön­nen Sie sich erst­mal loben, ein tie­fen Atem­zug neh­men und den Stress aus Ihrem Kör­per wei­chen las­sen. Das schlimms­te ist über­stan­den, Sie sind in Sicher­heit und es ist sonst nie­man­dem etwas pas­siert.  Neh­men Sie sich daher eini­ge Minu­ten, um sich zu sammeln.

Solch eine Über­schwem­mung kann fast jedem pas­sie­ren und es lässt sich alles wie­der rich­ten. Wir haben als Hoch­was­ser­schutz-Bera­ter schon in eini­gen über­schwemm­ten Kel­lern gestan­den. Oft­mals wur­de nach weni­gen Wochen dann aber wie­der der Zustand von zuvor erreicht.

Wenn Sie ver­mei­den möch­ten, dass so etwas noch­mal pas­siert kön­nen Sie sich ger­ne an uns wenden:

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Fluten. 
Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.
Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können!

Ger­ne kön­nen Sie sich auch unse­ren Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz am Haus durch­le­sen um wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu sam­meln: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-haus/

Ansons­ten kann es jetzt mit den Arbei­ten für Sie weitergehen:

Ach­ten Sie auch jetzt noch auf eine umfas­sen­de Doku­men­ta­ti­on. Hal­ten Sie die geds­am­te Situa­ti­on durch das Foto­gra­fie­ren fest, damit das Gesche­hen im Zeit­ver­lauf gut dar­zu­stel­len ist. Schau­en Sie vor allem nach den elek­tro­ni­schen Gerä­ten. Die­se könn­ten eine Gefahr durch Schä­den dar­stel­len oder nun ein­fach unbrauch­bar sein, doku­men­tie­ren Sie bei­de Situa­tio­nen, um kei­ne Män­gel auszulassen.

Rufen Sie dann Ihre Ver­si­che­rung an, um wei­te­res abzu­klä­ren und die nächs­ten Schrit­te zu bestim­men. Ihre Ver­si­che­rung wird Sie auf­klä­ren und bera­ten, damit Ihnen kei­ne Feh­ler unter­lau­fen. Natür­lich kön­nen Sie die­sen Anruf auch wäh­rend der Über­schwem­mung täti­gen, wenn Sie ganz sicher gehen möchten.

Las­sen Sie nun die Feuch­tig­keit wie­der aus dem Haus und den Gegen­stän­den, indem Sie alles lüf­ten. Öff­nen Sie Fens­ter, Türen und alle Öff­nun­gen, die dabei hel­fen kön­nen, dass die Feuch­tig­keit teil­wei­se wie­der aus dem Kel­ler ent­wei­chen kann.

Wenn Sie eine Ölhei­zung besit­zen soll­ten, muss die­se geprüft wer­den. Ist die Ölhei­zung unver­sehrt müs­sen Sie nichts wei­te­res unter­neh­men. Ist dies jedoch nicht der Fall, muss auch hier die Feu­er­wahr alar­miert wer­den. Auch die Umwelt muss geschützt wer­den, damit es nicht zu einer Ver­un­rei­ni­gung des Grund­was­sers kommt.

Hat Ihnen die Ver­si­che­rung ein­mal ein „Go!“ gege­ben, kön­nen Sie direkt mit den Trock­nungs­ar­bei­ten begin­nen. Die Ver­si­che­rung gibt Ihnen dazu ent­we­der Fir­men an die Hand oder Sie kön­nen sich selbst um Fach­fir­men aus Ihrer Umge­bung kümmern.

Zu guter Letzt müs­sen Sie Ihr Heim wie­der bewohn­bar machen. Put­zen Sie den Schmutz von den betrof­fe­nen Stel­len, damit Sie sich bald wie­der wohl füh­len kön­nen. Ach­ten Sie auch hier auf pas­sen­den Schutz für Hän­de und Haut, damit Sie Ihre Gesund­heit nicht gefährden.

Die Dokumentation für die Versicherung, was ist bei Hochwasser im Haus zu beachten?

Ihr Ver­si­che­rung muss das gan­ze Gesche­hen, hin­sicht­lich der Ursa­chen, dem Ver­lauf und den dar­aus resul­tie­ren­den Schä­den ken­nen, als auch nach­voll­zie­hen kön­nen. Um dies zu gewähr­leis­ten, soll­ten Sie alles foto­gra­fie­ren. Machen Sie daher von allem Bil­der: Woher das Was­ser kam, wie es ein­drin­gen konn­te, wie hoch es bei Ihnen stand und was es ver­ur­sacht hat.

Wenn Sie schon auf­merk­sam gele­sen haben, war Ihre Doku­men­ta­ti­on sicher­lich jetzt schon ein­wand­frei. Wir wol­len die­sen Punkt nur noch­mal beto­nen, damit hier nichts schief läuft.

Einen Scha­den durch Hoch­was­ser zu haben, ist schon Arbeit genug. Dann soll­ten Sie zumin­dest sicher­stel­len, dass der finan­zi­el­le Scha­den auf­ge­fan­gen wird.

Wei­ter­hin wich­tig: Je nach Ursa­che und Ver­lauf kön­nen näm­lich unter­schied­li­che Ver­si­che­run­gen grei­fen, um für den Scha­den aufzukommen.

Wer zahlt für Ihren Schaden durch Hochwasser?

Schä­den durch Hoch­was­ser kön­nen sowohl emo­tio­nal, als auch finan­zi­ell gra­vie­rend sein. Vie­le Men­schen sind es nicht gewohnt so plötz­lich unge­schützt mit Hoch­was­ser zu kämp­fen. Die Gefüh­le ähneln der Emo­ti­ons­la­ge, die man auch bei einem Ein­bruch ver­spürt: Angst, Sor­ge, Fas­sungs­lo­sig­keit und Unwohlsein.

Schließ­lich bannt sich die Fra­ge an: „Wer zahlt eigent­lich für den Scha­den durch Hochwasser?“

Wenn Sie eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, wird die­se den Scha­den nur beglei­chen, wenn das Was­ser durch ande­re Män­gel ent­stan­den ist. Etwa eine ein­ge­bro­che­ne Tür, die dann das gan­ze Was­ser in Ihr Haus lässt. Kommt das Hoch­was­ser von außen durch nor­ma­le Öff­nun­gen, wie Fens­ter und Türen, zahlt die Ver­si­che­rung nur, wenn Sie eine Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung besitzen.

Dringt das Was­ser von innen ein, etwa durch Ihre Kana­li­sa­ti­on, so soll­ten sie eine zusätz­li­che Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung besitzen.

Für Ihr beschä­dig­tes Auto kann die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung aufkommen.

Nur wenn Sie kei­ner die­ser Ver­si­che­run­gen besit­zen, müs­sen Sie das Aus­maß der Schä­den selbst­stän­dig tragen.

Kos­tet es etwas für Sie, wenn die Feu­er­wehr bei Hoch­was­ser zur Hil­fe kommt? Ja und nein. Han­delt es sich um einen Not­stand, etwa die Über­schwem­mung eines Dor­fes, wird sich die Feu­er­wehr kos­ten­los um die Betrof­fe­nen küm­mern. Anders als im Ein­zel­fall, denn da kom­men Kos­ten bis zu 500 Euro von der Gemein­de oder Stadt auf Sie zu.