Diese mobile Wasserschutzsysteme helfen Ihnen gegen Hochwasser!

Diese mobile Wasserschutzsysteme helfen Ihnen gegen Hochwasser!

Hoch­was­ser ist kei­ne „Sache“, die sich mal eben so schnell abhan­deln und ver­ges­sen lässt . Das muss für Sie jedoch auch nicht bedeu­ten, dass es eine schwie­ri­ge Mam­mut­auf­ga­be wird. Dafür sind wir für Sie da um Sie in die­ser schwie­ri­gen Situa­ti­on zu unter­stüt­zen und Hil­fe­stel­lung zu geben. Wenn Sie noch kein Wis­sen über mobi­le Was­ser­schutz­sys­te­me gegen Hoch­was­ser haben, kann es Ihnen schnell pas­sie­ren, dass Sie sich für ein bewähr­tes, aber für Ihren Ein­satz nicht pas­sen­des Hoch­was­ser­schutz­sys­tem entscheiden.

Hier ein­mal ein bild­haf­tes Bei­spiel, um Ihnen die Pro­ble­ma­tik vor Augen zu führen:

Stel­len Sie sich vor, dass Sie von einem ande­ren Pla­ne­ten stam­men. In Ihrer Hei­mat lau­fen alle bar­fuß. Nun kom­men Sie auf die Erde und stel­len mit stau­nen fest, dass es so etwas wie Schu­he gibt. Schnell machen Sie sich auf den Weg in das nächs­te Geschäft und fra­gen beson­ders stolz nach dem „bes­ten“ Schuh­werk. Natür­lich wird Sie der Ver­käu­fer etwas arg­wöh­nisch anse­hen. Es gibt näm­lich nicht den „einen bes­ten Schuh“. Es gibt ver­schie­de­ne Schu­he, für unter­schied­li­che Ereig­nis­se, die alle­samt bes­ter Qua­li­tät entsprechen.

Damit Sie kei­ne Flip­flops fürs Wan­dern kau­fen, brau­chen Sie näm­lich das spe­zi­fi­sche Know-how und eine gute Über­sicht über die infra­ge kom­men­den Pro­duk­te. So ist es eben auch mit den mobi­len Was­ser­schutz­sys­te­men gegen Hoch­was­ser. Auch hier müs­sen Sie zweck­mä­ßig han­deln. Ein guter Hoch­was­ser­schutz ist nie eine uni­ver­sel­le Lösung!

Sie ken­nen nun also die Hür­de, die sich Ihnen stel­len wird, wenn Sie auf der Suche nach einem mobi­len Was­ser­schutz­sys­tem gegen Hoch­was­ser sind. Wie Sie die­se über­win­den und meis­tern kön­nen, erklä­ren wir Ihnen im fol­gen­den Text:

  • Die­se Punk­te soll­ten Sie beach­ten, bevor Sie sich für ein mobi­les Was­ser­schutz­sys­tem gegen Hoch­was­ser entscheiden!
  • Mobi­le Was­ser­schutz­sys­te­me gegen Hoch­was­ser: Stär­ken und Schwä­chen abwägen
  • Die gän­gigs­ten mobi­len Was­ser­schutz­sys­te­me gegen Hochwasser

Diese Punkte sind zu beachten, bevor Sie sich für ein mobiles Wasserschutzsystem gegen Hochwasser entscheiden!

Das rich­ti­ge Han­deln im Zusam­men­hang mit Hoch­was­ser, bedeu­tet im Grun­de nichts ande­res, als zu wis­sen womit Sie es zu tun haben. Da Hoch­was­ser jedoch vor­erst nur ein Über­be­griff ist, sagt es im ers­ten Moment nur, dass Sie das Über­schwem­men Ihres Hau­ses ver­hin­dern wol­len. Wie Sie das tun kön­nen, hängt damit zusam­men, mit wel­cher Hoch­was­ser­art sie zu kämp­fen haben.

In Deutschland gibt es lediglich zwei Arten von Hochwasser

Fluss­hoch­was­ser ent­steht dann, wenn der Was­ser­pe­gel von Gewäs­sern steigt, etwa durch Regen. Hier kann das Hoch­was­ser über Tage oder Wochen anhal­ten und somit den umlie­gen­den Raum über­schwem­men. Da vie­le Anwoh­ner in der nähe von Flüs­sen und Bächen meist den Vor­teil besit­zen, das Unheil vor­aus zu sehen, eige­nen sich bei nied­ri­gem Hoch­was­ser auch mobi­le Was­ser­schutz­sys­te­me. In den meis­ten Fäl­len han­delt es sich hier jedoch um hohe Überflutungen.

Stark­re­gen-Ereig­nis­se ver­ur­sa­chen aus ver­schie­de­nen Grün­den Hoch­was­ser: Etwa die wach­sen­de Flä­che an Beton und somit die wei­te­re Ver­sie­ge­lung des natür­li­chen Bodens, wel­cher um eini­ges bes­ser das Was­ser auf­nimmt. Da Beton das Was­ser nur ablei­ten kann und die Kanal­sys­te­me schnell an Ihre Gren­zen sto­ßen, kommt es häu­fi­ger zu Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen. Die­se kön­nen dann von eini­gen Minu­ten bis zu meh­re­ren Stun­den andauern.

Obwohl hier meis­tens nied­ri­ge Über­schwem­mun­gen typisch sind, sind Stark­re­gen-Ereig­nis­se den­noch beson­ders gefähr­lich. Grund dafür ist die schwe­re Vor­aus­sag­bar­keit die­ser Hoch­was­ser­art. Mit ande­ren Wor­ten: Stark­re­gen kann über­all für Über­flu­tun­gen sor­gen, auch wenn Sie vor­her nie betrof­fen waren. Daher emp­feh­len wir hier Was­ser­schutz­sys­te­me gegen Hoch­was­ser, die schnell instal­liert oder auch auto­ma­tisch funk­tio­nie­ren, wie etwa semi-sta­tio­nä­re Hochwasserschutzsysteme.

Die Schwachstellen Ihres Hauses

Neben den Hoch­was­ser­ar­ten, soll­ten Sie zudem in Erfah­rung brin­gen, wel­che Berei­che denn über­haupt vom Hoch­was­ser gefähr­det sind. Wenn Sie bereits wis­sen von wo das Was­ser ein­dringt, sind Sie klar im Vor­teil und kön­nen sich das pas­sen­de Pro­dukt kau­fen. Soll­te Ihnen die­ser Punkt noch unklar sein, emp­feh­len wir Ihnen die­sen Arti­kel zu lesen.

Hier wird Ihnen Schritt für Schritt gehol­fen, die Schwach­stel­len Ihres Hau­ses zu stär­ken. Aus Erfah­rung kön­nen wir Ihnen sagen, über wel­che Wege sich das Was­ser am häu­figs­ten den Weg in Ihr Haus bahnt : Alle Öff­nun­gen, wie Türen (Haus‑, Keller‑, Balkon‑, Ter­as­sen­tür), Gara­gen, Fens­ter, undich­te Stel­len, Mau­er­werk und die Kana­li­sa­ti­on sind oft­mals Ein­falls­to­re für Hochwasser.

Nun kön­nen wir vor­ab fest­hal­ten, dass mobi­le Was­ser­schutz­sys­te­me gegen Hoch­was­ser nicht für jedes Unwet­ter geschaf­fen sind. Wel­che Vor­tei­le und Nach­tei­le sich erge­ben, erfah­ren Sie im nächs­ten Abschnitt.

Mobile Wasserschutzsysteme gegen Hochwasser: Stärken und Schwächen abwägen

Damit Sie abwä­gen kön­nen, ob mobi­le Was­ser­schutz­sys­te­me gegen Hoch­was­ser das Rich­ti­ge für Ihre Situa­ti­on und Ihre Bedürf­nis­se sind, muss­ten Sie eben zwei Punk­te feststellen:

  1. Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me eig­nen sich dann bei Fluss­hoch­was­ser, wenn der Was­ser­stand recht nied­rig bleibt. Auch bei Stark­re­gen-Ereig­nis­sen kann ein mobi­les Was­ser­schutz­sys­tem hel­fen, wenn die­ses schnell ein­satz­be­reit ist.
  2. Es kommt nicht nur dar­auf an, mit wel­cher Hoch­was­ser­art Sie es zu tun haben, son­dern auch über wel­chen Weg sich das Was­ser in Ihr Haus bahnt.

Wie­so die­se Punk­te so wich­tig sind, erfah­ren Sie jetzt, indem wir Ihnen kurz und sim­pel die Stär­ken und Schwä­chen mobi­ler Was­ser­schutz­sys­te­me aufführen:

Mobi­le Was­ser­schutz­sys­te­me gegen Hoch­was­ser sind Vor­keh­run­gen die vor Über­schwem­mun­gen schüt­zen sol­len. Wie das Wort „mobil“ bereits ver­rät, haben sol­che Schutz­maß­nah­men kei­nen fes­ten Stand­ort, sind also beweg­lich und somit fle­xi­bel. Das bedeu­tet jedoch, dass vor jedem Hoch­was­ser­er­eig­nis ein wie­der­keh­ren­der Arbeits­auf­wand geleis­tet wer­den muss. Sprich, Sie müs­sen die Vor­keh­run­gen jedes mal aufs Neue auf- und abbau­en, also immer wie­der Zeit und Ener­gie investieren.

Dafür sind sol­che Sys­te­me ver­gleichs­wei­se güns­ti­ger als etwa semi-sta­tio­nä­re Maß­nah­men, wel­che fest an einem Ort ange­bracht wer­den. Dafür kön­nen semi-sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me, aber auch ummon­tiert wer­den, daher auch ihre Bezeich­nung. Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt, von mobi­len Was­ser­schutz­sys­te­men, ist ihre Stau­hö­he, wel­che im sel­tens­ten Fall über 30 cm reicht.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auch in die­sem Arti­kel: Mobi­ler Hoch­was­ser­schutz Pri­vat: Sicher gegen Hochwasser

Die gängigsten mobilen Wasserschutzsysteme gegen Hochwasser

Hier haben wir für Sie die belieb­tes­ten Pro­duk­te für den Hoch­was­ser­schutz aufgelistet:

Mobile Wasserschutzsysteme: Säcke 

Sand­sä­cke: Sand­sä­cke sind mit eines der bekann­tes­ten Pro­duk­te gegen Hoch­was­ser. Sie kos­ten etwa 8 Euro das Stück, sind also gar nicht mal so teu­er auf den ers­ten Blick. Wir müs­sen Sie jedoch war­nen! Um eine Stau­hö­he von 25 cm zu errei­chen brau­chen Sie defi­ni­tiv mehr als ein paar Sandsäcke.

Hydro­sä­cke: Hydro­sä­cke haben kla­re Vor­tei­le gegen­über von Sand­sä­cken – vor­al­lem der ein­fa­che Trans­port. Da Hydro­sä­cke mit Poly­mer befüllt sind, sind sie zunächst ziem­lich leicht. Erst beim Kon­takt mit Was­ser neh­men sie an Gewicht zu. Hydro­sä­cke kön­nen dann eine Stau­hö­he von 5 bis 10 cm errei­chen. Die­se kom­men in einem Dop­pel­pack für etwa 27,90 Euro und sind ledig­lich ein­mal zu nut­zen. Unter die­sem Link fin­den Sie die Hydro­sä­cke in unse­rem Part­ner­shop: Hydro­sä­cke

Hydro­s­na­ke: Hydro­s­na­kes sind Hydro­sä­cke, wel­che brei­ter und län­ger sind. Sie haben eine Län­ge von 145 cm und errei­chen eine Stau­hö­he von 5 cm. Der Preis liegt für einen Dop­pel­pack eben­falls bei 27,90 Euro und sie sind auch für den ein­ma­li­gen Nut­zen gedacht. Hier geht es zur Hydro­s­na­ke: Hydro Sna­ke

Mobile Wasserschutzsysteme: Schläuche 

Was­ser­ge­füll­te Schläu­che: Was­ser­ge­füll­te Schläu­che sind eigent­lich für den Trans­port von Gefahr­gut vor­ge­se­hen, doch ihre fle­xi­ble For­ma­ti­on eig­net sich eben­so für das Zurück­hal­ten von Hoch­was­ser. Für eine Stau­hö­he von 15 cm zah­len Sie etwa 60 Euro.

Dop­pel­kam­mer­schlauch: Dop­pel­kam­mer­schläu­che sind eigent­lich nichts für den pri­va­ten Gebrauch, da die­se mit Unmen­gen an Was­ser gefüllt wer­den müs­sen. Wenn Sie die Kon­di­tio­nen dafür haben, bie­tet sich hier ein mobi­ler Hoch­was­ser­schutz mit einer Stau­hö­he von 35 cm.

Deich­schläu­che: Deich­schläu­che sind her­kömm­lich für den Kata­stro­phen­schutz. In ande­ren Wor­ten: Steht Ihnen ein Hydrant zur Ver­fü­gung, bie­ten sich hier schon unglaub­li­che 1,5 m Stauhöhe.

Schlauchwall mit Luft: Einen Schlauchwall pum­pen Sie zuerst mit Luft auf, sei­ne Sta­bi­li­tät erhält er jedoch erst durch das Was­ser, wel­ches Druck auf der Vor­der­plat­te aus­übt. Für eine Stau­hö­he von einem 1 m zah­len Sie 350 Euro.

Mobile Wasserschutzsysteme: Sperren 

PE-Sper­ren: Bei den PE-Sper­ren müs­sen Sie beson­ders dar­auf ach­ten, das Ihr Boden eben­mä­ßig ist. Die­ser soll­te mög­lichst glatt sein, da sonst kein rich­ti­ger Schutz gewähr­leis­tet wer­den kann. Sie zah­len dann 230 Euro für eine Stau­hö­he von 15 cm.

Absperr­dei­che: Auch für Absperr­dei­che muss ein pas­sen­der Unter­grund vor­han­den sein. Emp­feh­lens­wert sind die Spill­Blo­cker-Dei­che von PIG, wel­che eigent­lich für das Rück­hal­ten von Öl oder Che­mi­ka­li­en ent­wor­fen wur­den, aber genau so gut für Was­ser funk­tio­nie­ren. Sie kom­men in ver­schie­de­nen Län­gen und Höhen, müs­sen aber über einen spe­zi­el­len Part­ner erwor­ben werden.

Watergate/Lenior: Ein Water­ga­te gewinnt sei­nen Halt eben­falls durch Was­ser­druck, wenn die­ses sich auf der Vor­der­plat­te ausbreitet.

Dam-Easy-Hoch­was­ser­bar­rie­re: Dam-Easy-Hoch­was­ser­bar­rie­ren sind eine gute Lösung, wenn Sie nichts vom mon­tie­ren hal­ten und den­noch einen sta­bi­len Hoch­was­ser­schutz suchen. Die­ser wird ledig­lich in der Tür ver­spreizt und auf­ge­pumpt, dann ist auch schon alles erle­digt. Hier erhal­ten Sie eine Stau­hö­he von 60 cm. Hier geht es zur Dam-Easy-Hoch­was­ser­bar­rie­re: Dam-Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re