Hochwasserschutz Automatisch: Übersicht der Anbieter!

Hochwasserschutz Automatisch: Übersicht der Anbieter!

Oft wis­sen unse­re Kun­den gar nicht genau was bei Hoch­was­ser eigent­lich zu tun ist. Aus die­sem Grund haben wir uns dazu ent­schie­den einen Leit­fa­den über Hoch­was­ser­schutz zu schrei­ben, wel­che Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me Sie anwen­den kön­nen und an wel­che Anbie­ter Sie sich dafür wen­den können.

Wir hel­fen Ihnen dabei, als pri­va­ter Anwen­der den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz zu fin­den. Eine Fra­ge die unse­re Kun­den des Öfte­ren beschäf­tigt wenn Sie von Stark­re­gen betrof­fen sind ist, ob es ein auto­ma­ti­sches Hoch­was­ser­schutz­sys­tem sein sollte?

Wel­che Mög­lich­kei­ten zum Hoch­was­ser­schutz gibt es? Um sich gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen, kön­nen Sie ver­schie­de­ne Sys­te­me ver­wen­den. Hier muss man jedoch zwi­schen mobi­len und semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men unterscheiden. 

Es gibt, wie bereits erwähnt, eben­falls einen unter­schied zwi­schen auto­ma­ti­schem Hoch­was­ser­schutz und den her­kömm­li­chen Schutz­maß­nah­men bei denen Sie bei jedem Hoch­was­ser­er­eig­nis selbst aktiv wer­den müssen. 

Dies ist beson­ders bei Stark­re­gen ein Risi­ko, da Sie nicht immer vor Ort sein kön­nen und gege­be­nen­falls ein­fach nicht schnell genug reagie­ren können.

Um Ihnen dabei zu hel­fen den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz zu wäh­len und Ihnen Zeit bei der Aus­wahl eines Anbie­ters zu spa­ren, haben wir die­sen Arti­kel geschrieben.

Wir wer­den als ers­tes den Unter­schied zwi­schen mobi­len und semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men erklä­ren und wer­den Ihnen dann eini­ge Anbie­ter und Sys­te­me für Türen und Fens­ter vorstellen.

Was ist der Unterschied zwischen mobilem und semi-stationärem Hochwasserschutz?

Um den rich­ti­gen Anbie­ter und den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz zu fin­den, müs­sen zuerst bestimm­te Punk­te geklärt wer­den. Als ers­tes muss Ihnen klar wer­den, wel­ches Hoch­was­ser­er­eig­nis Sie betrifft, dann soll­ten Sie wis­sen was mobi­ler Hoch­was­ser­schutz bedeutet.

Es gibt ver­schie­de­ne Arten von Hoch­was­ser. Grob wird es in Fluss­hoch­was­ser, Sturm­flut und Stark­re­gen unter­teilt. Bei Stark­re­gen han­delt es sich um eine leich­te Über­schwem­mung von eini­gen Minu­ten oder Stun­den. Bei Fluss­hoch­was­ser kann es hin­ge­gen vor­kom­men, dass ein gan­zer Land­strich meh­re­re Tage lang unter Was­ser steht.

Kom­men wir nun zur Unter­schei­dung zwi­schen mobi­lem und semi-sta­tio­nä­rem Hoch­was­ser­schutz. Wie es der Name schon sagt, han­delt es sich bei mobi­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men um Sys­te­me, wel­che abso­lut fle­xi­bel im Ein­satz­ort sind. Die­ses Sys­te­me wer­den weder ver­schraubt noch gedübelt.

Semi-sta­tio­nä­re Sys­te­me wer­den hin­ge­gen fest in den jewei­li­gen Öff­nun­gen ange­bracht, kön­nen jedoch bei Bedarf ein­fach abge­nom­men wer­den. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­me, die meist fälsch­li­cher­wei­se als mobi­ler Hoch­was­ser­schutz ver­kauft werden.

Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me soll­ten ein­ge­setzt wer­den, wenn man das Hoch­was­ser vom Haus fern hal­ten möch­te. Dies macht gera­de bei Fluss­hoch­was­ser Sinn, da hier oft­mals Ihr Mau­er­werk durch das Hoch­was­ser in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wer­den würde.

Dadurch ver­mei­den Sie außer­dem ein Auf­schwim­men Ihres Hau­ses. Die­se Sys­te­me kön­nen Sie eben­falls vor ein­zel­ne Öff­nun­gen set­zen, wenn ein Stark­re­gen erwar­tet wird. Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­s­te­me funk­tio­nie­ren bes­ser bei Fluss­hoch­was­ser, weil sich die­ses lan­ge vor­her ankün­digt und man mehr Zeit hat um zu reagieren.

Semi-Sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me und auto­ma­ti­sche Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me wer­den opti­mal ein­ge­setzt, wenn Sie von Stark­re­gen über­rascht wer­den. Die­se Sys­te­me sind schnel­ler ein­setz­bar, da vor­her bereits hand­werk­li­che Maß­nah­men ergrif­fen wur­den. Soll­ten Sie bei Stark­re­gen Pro­ble­me mit Ihrem Mau­er­werk haben, kön­nen Sie natür­lich auch hier zu mobi­len Sys­te­men greifen.

Soll­ten Sie sich den­noch nicht sicher sein, ob Sie zu einem mobi­len oder semi-sta­tio­nä­ren Sys­tem grei­fen soll­ten, dann kön­nen Sie ger­ne Kon­takt mit uns auf­neh­men. Eine fach­li­che Bera­tung ist in den meis­ten Fäl­len sinn­voll und die­se erhal­ten Sie bei uns völ­lig kostenlos!

Auto­ma­ti­sche Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind immer sinn­voll und auch für den Pri­vat­ge­brauch abso­lut zu emp­feh­len, die­se sind auch nur gering­fü­gig teu­rer als manu­el­le Sys­te­me. Grob gesagt kann man mit einem Auf­schlag von ca. 20% – 30% auf den Nor­mal­preis rechnen.

Dafür bekom­men Sie einen auto­ma­ti­schen Hoch­was­ser­schutz der Sie abso­lut effek­tiv vor Hoch­was­ser absi­chert damit Sie beru­higt Ihr Haus für län­ge­re Zeit­räu­me ver­las­sen kön­nen, ohne sich sor­gen zu machen, dass es zu einer Über­schwem­mung kommt.

Hochwasserschutz von Fenstern – Wie teuer ist ein automatischer Hochwasserschutz

Bei dem Hoch­was­ser­schutz von Fens­tern kommt es dar­auf an, um was für eine Art von Fens­ter es sich han­delt. Ist es ein Fens­ter, wel­ches nicht in den Kel­ler führt? Liegt das Fens­ter unter der Erde?

Bei Fens­tern, die nicht in den Kel­ler füh­ren und über der Erde lie­gen kann es näm­lich sein, dass Sie das Fens­ter gar nicht schüt­zen müs­sen oder wenn ein Schutz benö­tigt wird, eine hal­be Abdich­tung ausreicht!

Wenn das Fens­ter hin­ge­gen unter der Erde liegt, kommt man um eine kom­plet­te Abdich­tung nicht her­um. Hier­bei ist es beson­ders wich­tig ein Sys­tem zu wäh­len, dass mög­lichst zu 100% dicht hält und auch einem gewis­sen Was­ser­druck stand­hal­ten kann.

Begin­nen wir mit dem Hoch­was­ser­schutz für ein hal­bes Fens­ter (100 x 60cm):

  • Sand­sä­cke – Wenn Sie eine Sand­sack­li­nie auf­bau­en, benö­ti­gen Sie unge­fähr 12 Sand­sä­cke bei die­ser Brei­te und Stau­hö­he. Die Kos­ten für gefüll­te Sand­sä­cke, die zu Ihnen nach Hau­se gelie­fert wer­den lie­gen bei etwa 98,00€. Eine sehr gute Alter­na­ti­ve dazu bie­ten wir Ihnen in unse­rem Part­ner­shop. Hier ein Link dazu:  Hydro-Sna­ke
  • Alu-Damm­bal­ken – Die Bal­ken kön­nen Sie ent­we­der auf oder in die Fens­ter­lai­bung set­zen. Der Preis dafür liegt bei ca. 418,88€ zuzüg­lich Ein­bau­kos­ten. Hier bekom­men Sie mehr Infos dazu: Hoch­was­ser­schutz-mit-Alu-Damm­bal­ken
  • Acry­plat­te – Kos­ten für eine sta­bi­le Plat­te zzgl. Ein­bau lie­gen bei 595,00€.
  • Magnet­schott – Dies ist ein Sys­tem wel­ches ein­fach instal­liert wird und 100% was­ser­dicht ist. Ein Magnet­schott kos­tet unge­fähr 613,00€ zzgl. Einbau.

Hoch­was­ser­schutz eines Kel­ler­fens­ters (klein) 

  • Alu-Auf­satz von innen – Preis dafür ligen bei ca. 499,00€ ohne Ein­bau­kos­ten. Die­ses Pro­dukt erhal­ten Sie bei unse­rem Part­ner­shop, hier der Link dazu: Hoch­was­ser­schutz-Fens­ter-zum-selbst-bau­en
  • Alu-Damm­bal­ken - Die Bal­ken kön­nen Sie ent­we­der auf oder in die Fens­ter­lai­bung set­zen. Hier bekom­men Sie mehr Infos dazu: Hoch­was­ser­schutz-mit-Alu-Damm­bal­ken
  • Acryl­schott – Die­se kos­ten um die 928,00€ inklu­si­ve Einbau.
  • Magnet­schott – Die­se wer­den mit einem Rah­men, wel­cher vor das Fens­ter mon­tiert wird, ange­bracht und ver­schlie­ßen die Fens­ter­öff­nung zu 100% was­ser­dicht. Preis ca. 950,00€ zzgl. Einbau.
  • Was­ser­dich­te Fens­ter – Dies ist die ele­gan­tes­te aber auch teu­ers­te Lösung. Das bestehen­de Fens­ter wird mit einem was­ser­dich­ten ersetzt. Preis­lich lie­gen Sie hier bei etwa 809,00€ zzgl. 714,00€ Einbaukosten.

Hoch­was­ser­schutz für ein Kel­ler­fens­ter und was­ser­dich­te Fens­ter (mit­tel) 

  • Alu-Auf­satz von innen – Hier ist das die güns­tigs­te Alter­na­ti­ve. In der Grö­ße 100 x 60 cm kos­tet der Auf­satz 499,00€.
  • Alu-Damm­bal­ken – Die Bal­ken kön­nen Sie , wie oben beschrie­ben, ent­we­der auf oder in die Fens­ter­lai­bung set­zen. Hier bekom­men Sie mehr Infos dazu: Hoch­was­ser­schutz-mit-Alu-Damm­bal­ken
  • Acryl­schott – Die­se kos­ten um die 1200,00 € inklu­si­ve Einbau.
  • Magnet­schott – Die­se wer­den mit einem Rah­men, wel­cher vor das Fens­ter mon­tiert wird, ange­bracht und ver­schlie­ßen die Fens­ter­öff­nung zu 100% was­ser­dicht. Preis ca. 1100,00€ € zzgl. Einbau
  • Was­ser­dich­te Fens­ter – Die­se Alter­na­ti­ve gibt es in ver­schie­de­nen Vari­an­ten. Für mehr Infor­ma­tio­nen kli­cken Sie auf fol­gen­den Link: Was­ser­dich­te-Kel­ler­fens­ter-schuet­zen-sie-sich-bei-Hoch­was­ser

Im Bereich der auto­ma­ti­schen Schutz­lö­sun­gen für Kel­ler­fens­ter kön­nen Sie auf die Stan­dard­prei­se für Acryl­schotts 20% – 30% aufschlagen.

 

Für den Hoch­was­ser­schutz für ein Kel­ler­fens­ter und was­ser­dich­te Fens­ter (groß) haben Sie die sel­ben Mög­lich­kei­ten, wie die oben beschriebenen.

Bei den ver­schie­de­nen Sys­te­men gibt es auch Aus­nah­men. Bis­her haben Sie die ver­schie­de­nen Sys­te­me von rela­tiv ein­fa­chen Fens­tern gese­hen. Es gibt jedoch auch eini­ge kom­ple­xe­re Aus­gangs­si­tua­tio­nen, hier ein paar Beispiele:

  • Win­ter­gar­ten – Wenn der Win­ter­gar­ten ungüns­tig im Gelän­de liegt, dann kann es auch hier zu einer Über­schwem­mung kom­men. Hier stei­gen logi­scher­wei­se auch die Kos­ten für den Hoch­was­ser­schutz, da eine sehr gro­ße Flä­che geschützt wer­den muss.
  • Kom­pli­zier­te Fens­ter – Wenn Sie ein Dreh/Kippfenster mit 3 ver­schie­de­nen Fens­tern, die in eines inte­griert wur­den haben möch­ten, dann gehört auch dies zu den kom­ple­xe­ren Fäl­len, in denen Sie preis­lich mehr ein­kal­ku­lie­ren müssen.
  • Ein­bruch­schutz – Für den Hoch­was­ser­schutz ist ein Ein­bruch­schutz vor dem Fens­ter schwie­rig. Die Instal­la­ti­on von vie­len Sys­te­men wird hier erschwert, wenn Sie über­haupt mög­lich ist, ohne den Ein­bruch­schutz abzumontieren.
  • Extrem klei­ne Fens­ter – Für klei­ne Öff­nun­gen muss oft ein eige­nes Sys­tem ent­wi­ckelt wer­den, wel­ches den Preis natür­lich eben­falls nach oben treibt.

Dam Easy-Hoch­was­ser­bar­rie­re                                          Hydro-Sack                                                                          Hydro-Snake

Hochwasserschutz von Türen

Auch hier kommt es bei dem Sys­tem, wel­ches Sie nut­zen soll­ten auf die Art der Tür an. Grund­sätz­lich gilt: je klei­ner die Öff­nung ist, des­to günstiger.

Nied­ri­ge Was­ser­bar­rie­re für die Tür (Unter 25 cm) 

  • Hydro­sack – Die­ser ist mit Poly­mer gefüllt und saugt sich mit Was­ser voll. Die Kos­ten hier­für lie­gen bei 29,90€. Unter fol­gen­dem Link kön­nen Sie die­sen erhal­ten: Hydro-sack-2er-pack-sand­sack-ersatz­sys­tem
  • Was­ser­sper­re – Wird mit Was­ser gefüllt und erreicht eine Stau­hö­he von bis zu 10 cm. Die­se Sper­re kos­tet 89,13€ und Sie kön­nen die­se hier erhal­ten: Absperr­deich-zur-was­ser­be­fu­el­lung
  • Pig Sper­re – Man kann die­se ein­fach ver­le­gen und wie­der­ver­wen­den. Bei einem Meter Brei­te muss der Deich ent­we­der in einem leich­ten U oder vor der Tür­lai­bung ver­legt wer­den. Ein Deich kos­tet 233,24€. Die­sen bekom­men Sie hier: Pig-spill­blo­cker-dei­che
  • Sand­sä­cke – Für eine Stau­hö­he von 25 cm und 1 m Län­ge wer­den etwa 35 Säcke benötigt.
  • Alu-Damm­bal­ken – Sind schnel­ler auf- und ein­ge­baut als Sand­sä­cke. Die güns­tigs­ten Sys­te­me begin­nen bei 342,72€ für 20 cm Stauhöhe.
  • Magnet­schotts – Dies ist eine noch ein­fa­che­re und voll­kom­men was­ser­dich­te Lösung. Die­se erhal­ten Sie in einer Stau­hö­he von 25 cm ab 534,31 zzgl. Einbaukosten.

Magnet­schott mit Türfunktion

Hoch­was­ser­schutz einer Tür bei mitt­le­rer Stau­hö­he (25 – 60 cm) 

  • Alu-Damm­bal­ken – In die­sem Fall ist dies die güns­tigs­te Alter­na­ti­ve. Sogar güns­ti­ger als Sand­sä­cke. Mit den Maßen 100 cm x 60 cm lie­gen die Kos­ten bei 514,08€ zzgl. Trans­port­kos­ten. Dies bekom­men Sie bei uns. Hier der Link dazu: Ein­gangs­tu­er-mit-alu-damm­bal­ken-sys­te­m/
  • Sand­sä­cke
  • Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re – Die­se bie­tet Schutz von 60 cm Stau­hö­he. Die Bar­rie­re funk­tio­niert ohne Schrau­ben, Dübeln oder ande­re Ein­bau­ten. Den Schutz bekom­men Sie ent­we­der bei uns oder in unse­rem Part­ner­shop. Hier gelan­gen Sie zur Sei­te: Dam-easy-hoch­was­ser­schutz-fuer-tue­ren
  • Magnet­schott
  • Hoch­was­ser­tür – Dies ist die ein­fachs­te und ele­gan­tes­te Lösung. Den­noch ist es die teu­ers­te. Der Preis solch einer Tür liegt bei 2913,12€ zzgl. 833,00€ Ein­bau­kos­ten. Dazu haben wir eben­falls etwas im Ange­bot: Was­ser­fes­te-Tue­ren
Hoch­was­ser­schutz Tür

Hoch­was­ser­schutz einer Tür bei hoher Stau­hö­he (60 cm – 140 cm) 

  • Alu-Damm­bal­ken 
  • Magnet­schott 
  • Hoch­was­ser­tür 

Wir hof­fen, dass wir Ihnen bei der Aus­wahl Ihres Hoch­was­ser­schutz behilf­lich sein konn­ten. Wenn Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen benö­ti­gen, kön­nen Sie sich ger­ne per E‑Mail oder tele­fo­nisch an uns wen­den. Wir sind ger­ne für Sie da und hel­fen Ihnen jeder­zeit weiter. 

Alu-Damm­bal­ken Garage

Weitere Fragen zum Hochwasserschutz

Wie funk­tio­niert der Hoch­was­ser­schutz einer Gara­ge? Der Schutz der Gara­ge funk­tio­niert genau­so, wie der Schutz einer Tür. Hier kön­nen Sie eben­falls Sand­sä­cke, was­ser­ge­füll­te Schläu­che und ähn­li­che Sys­te­me ver­wen­den. Hier fin­den Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma: Hoch­was­ser­schutz-gara­gen­ein­fahrt-sicher-gegen-hoch­was­ser/

Was sind druck­was­ser­dich­te Fens­ter? Alle Fens­ter, die für den Hoch­was­ser­schutz ein­ge­baut wer­den, sind druck­was­ser­dicht. Die Fens­ter wer­den so in das Mau­er­werk ein­ge­bracht, dass das Fens­ter einen druck­was­ser­dich­ten Anschluss hat.

 

Hochwasserschutz in Mecklenburg-Vorpommern: Diese Maßnahmen gibt es!

Hochwasserschutz in Mecklenburg-Vorpommern: Diese Maßnahmen gibt es!

Alle paar Jah­re wird Deutsch­land von schlim­men Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen heim­ge­sucht. Hoch­was­ser ist somit nichts neu­es, trotz­dem beschäf­ti­gen sich immer noch viel zu wenig Men­schen damit und wenn es dann zu Hoch­was­ser kommt, weiß man oft­mals nicht was zu tun ist. Aus die­sem Grund haben wir beschlos­sen Sie heu­te etwas über das The­ma Hoch­was­ser­schutz in Meck­len­burg-Vor­pom­mern aufzuklären.

Haupt­säch­lich wer­den wir über ein bestimm­tes Hoch­was­ser­er­eig­nis in Meck­len­burg-Vor­pom­mern spre­chen und wel­che Maß­nah­men es gibt um sich effek­tiv zu schützen.

Wel­che Schä­den kön­nen durch Hoch­was­ser im Haus ent­ste­hen? Der am ein­fachs­ten zu behe­ben­de Scha­den ist der Finan­zi­el­le. Wenn Sie eine pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, zahlt die­se meis­tens den kom­plet­ten Scha­den. Außer­dem kön­nen Sie unter Umstän­den eini­ge Ihrer gelieb­ten Gegen­stän­de und Erin­ne­rungs­stü­cke verlieren.

Auf jeden Fall geht jedes Hoch­was­ser­er­eig­nis, wel­ches einen per­sön­lich betrifft mit einem hohen Maß an men­ta­ler Belas­tung und vie­len Unan­nehm­lich­kei­ten einher.

Des­halb wer­den wir in die­sem Arti­kel klä­ren wel­che Hoch­was­ser­ar­ten es gibt und wel­che Schä­den das jewei­li­ge Hoch­was­ser ver­ur­sa­chen kann.

Außer­dem klä­ren wir von wel­chem Hoch­was­ser Sie in Meck­len­burg-Vor­pom­mern beson­ders betrof­fen sein kön­nen und wel­che Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men Sie ergrei­fen kön­nen um Ihr Haus opti­mal vor Hoch­was­ser zu schüt­zen.

Welche Arten von Hochwasser gibt es in Mecklenburg-Vorpommern?

Grob unter­schie­den gibt es vier Arten von Hochwasser:

Fluss­hoch­was­ser – Die­se Art von Hoch­was­ser kann ent­ste­hen, wenn die Pegel­stän­de stei­gen. Dies führt ab einen gewis­sen Punkt dazu, dass die Flüs­se über die Ufer tre­ten. Wenn sich die­se so wei­ter aus­deh­nen, kann es pas­sie­ren, dass Häu­ser und Leben davon bedroht wer­den. Somit ist das Fluss­hoch­was­ser eines des gefähr­lichs­ten. Außer­dem hält es oft auch län­ger an als alle ande­ren Hoch­was­ser­ar­ten. Ein Fluss­hoch­was­ser kann meh­re­re Tage andau­ern, die Ursa­chen dafür sind vielfältig.

Sturz­flut – Bei einer Sturz­flut reg­net zu viel Was­ser vom Him­mel und es kann nicht mehr rich­tig abflie­ßen. Dies führt oft dazu, dass Kel­ler voll­lau­fen, Gara­gen über­flu­tet wer­den und Mil­li­ar­den­schä­den ent­ste­hen. Sturz­flu­ten sind zwar nicht so gefähr­lich wie Fluss­hoch­was­ser, wer­den jedoch meis­tens unterschätzt.

Sturm­flut – An Küs­ten­ge­bie­ten kann es vor­kom­men, dass der Wel­len­drang so stark wird, dass sich eine gro­ße Wel­le den Weg an Land bahnt. Somit wird inner­halb von Sekun­den eine gan­ze Stadt geflu­tet. Hier han­delt es sich zwar oft um gerin­ge­re Was­ser­stän­de, trotz­dem kön­nen die­se, gera­de wenn es sich um Salz­was­ser han­delt, schäd­lich für Gebäu­de und Gegen­stän­de sein. In der Regen haben die Städ­te und Gemein­de jedoch für die­sen Fall vor­ge­sorgt und das Risi­ko für die Bür­ger best­mög­lich minimiert.

Schnee­schmel­ze – Die­ses Phä­no­men kommt meis­tens im Früh­ling vor. Hier kommt es oft dazu, dass der Schnee abtaut und sich das Was­ser dar­aus sei­nen Weg in Dör­fer und Städ­te bahnt. Dies kann ähn­lich wie Stark­re­gen ziem­lich plötz­lich pas­sie­ren und vie­le über­ra­schen. Davon sind meis­tens Men­schen betrof­fen, die in den Ber­gen leben.

Die wich­tigs­ten Arten von Hoch­was­ser sind Fluss­hoch­was­ser und Sturz­flu­ten, sie sind für den größ­ten Teil der Schä­den in Deutsch­land ver­ant­wort­lich.

In Meck­len­burg-Vor­pom­mern kön­nen Sie natür­lich von Stark­re­gen und Sturz­flu­ten betrof­fen sein, am wahr­schein­lichs­ten wäre jedoch eine Sturm­flut. Aus die­sem Grund wer­den wir uns heu­te die­se Art von Hoch­was­ser genau­er ansehen.

Wie bereits beschrie­ben spricht man von einer Sturm­flut all­ge­mein immer dann, wenn der Mee­res­spie­gel auf­grund eines Stur­mes an den Küs­ten ansteigt. Frü­her kam es dabei meis­tens zu Schä­den in der Land­schaft und zu Todes­fäl­len bei Men­schen und Tie­ren. In Euro­pa sind die Küs­ten jedoch mitt­ler­wei­le durch Dei­che so geschützt, dass es kaum noch zu ernst­haf­ten Schä­den kommt.

An vie­len Küs­ten, die bei­spiels­wei­se an der Nord­see oder dem Atlan­tik lie­gen, wer­den Sturm­flu­ten oft durch den Ein­fluss der Tide ver­stärkt. An der deut­schen Nord­see­küs­te spricht man von einer Sturm­flut, wenn der Was­ser­stand 1,50 m höher liegt als bei mitt­le­rem Hoch­was­ser.

Sturmfluten in Mecklenburg-Vorpommern: Wie entstehen sie eigentlich?

Wenn das Hoch­was­ser 1,50 Meter bis 2,50 Meter höher als das mitt­le­re Hoch­was­ser auf­läuft, spricht man von einer leich­ten Sturm­flut. Zwi­schen 2,50 und 3,50 Meter über dem mitt­le­ren Hoch­was­ser han­delt es sich um eine schwe­re Sturm­flut und ab 3,50 Meter um eine sehr schwe­re Sturm­flut. An der Ost­see­küs­te gibt es kei­ne ech­ten Sturm­flu­ten, es kommt aber zu Sturm­hoch­was­ser, das aber genau­so gefähr­lich sein kann.

Damit es Sturm­flu­ten geben kann muss ein deut­li­cher Unter­schied zwi­schen Hoch- und Nied­rig­was­ser vor­han­den sein. Die­ser kommt vor allem durch die Anzie­hungs­kraft des Mon­des zustan­de, der sich um die Erde dreht. Zwei Mal pro Tag stellt sich Hoch­was­ser ein, dazwi­schen Nied­rig­was­ser. Bei Neu­mond wir­ken die Anzie­hungs­kräf­te von Son­ne und Mond zusam­men und das Hoch­was­ser fällt stär­ker aus. Hier spricht man von einer so genann­ten Spring­ti­de oder Spring­flut.

Damit eine Sturm­flut ent­steht, müs­sen ver­schie­de­ne Fak­to­ren zusam­men­kom­men. Ein Tief zieht bei­spiels­wei­se vom Atlan­tik nach Skan­di­na­vi­en, an der Süd­sei­te des Tiefs weht west­li­cher und auf der Rück­sei­te nord­west­li­cher Wind. Bei aus­rei­chen­dem Andau­ern­den des Sturms zu pas­sen­der Zeit wird das Was­ser gegen die Küs­te gedrückt und läuft somit höher auf. Die unter­schied­li­chen Mond­pha­sen kön­nen zusätz­lich meh­re­re Dezi­me­ter aus­ma­chen. Eine so genann­te Fern­wel­le kann eine Sturm­flut eben­falls noch erhöhen.

An der Ost­see ist gele­gent­lich mit deut­lich erhöh­ten Was­ser­stän­den zu rechen. Hier kann man jedoch nicht von Sturm­flu­ten spre­chen, da hier die Tide kaum vor­han­den ist. Der genaue Begriff dafür ist „Sturm­hoch­was­ser“. Eine all­ge­mein gül­ti­ge Defi­ni­ti­on für Hoch­was­ser gibt es an der Ost­see nicht, meis­tens spricht man hier bei Was­ser­stän­den ab 1,00 Meter über Nor­mal­null von einem leich­ten Sturm­hoch­was­ser, ab 1,50 Meter von einem schwe­ren Sturm­hoch­was­ser und bei mehr als 2,00 Meter von einem sehr schwe­ren Sturm­hoch­was­ser. Sol­che Was­ser­stän­de kom­men jedoch nur sel­ten vor.

Am 13.11.1872 gab es aller­dings ein schwe­res Hoch­was­ser mit Was­ser­stän­den von 3,00 bis 3,50 Meter über Nor­mal­null, stel­len­wei­se sogar noch dar­über. Damals kamen hun­der­te Men­schen ums Leben, gan­ze Ort­schaf­ten wur­den zer­stört und mehr als 600 Schif­fe wur­den zer­stört. An vie­len Stel­len gibt es noch heu­te Flut­mar­ken, wel­che an das Hoch­was­ser erinnern.

Die Ost­see ist ein fast abge­schlos­se­nes Bin­nen­meer, somit weist sie die Beson­der­heit des „Bade­wannen­ef­fekts“ auf. Wenn das Was­ser durch einen star­ken Wind aus einem Teil der Ost­see in einen ande­ren gedrückt wird, kann es bei plötz­li­chen Nach­las­sen des Win­des schnell zurück­schwap­pen und so zu erhöh­ten Was­ser­stän­den füh­ren. Dadurch kam es bereits zu Über­flu­tun­gen in Hafen­städ­ten, also eine Art Sturm­hoch­was­ser ohne Sturm.

Hochwasserschutz in Mecklenburg-Vorpommern – So können Sie sich schützen

Bereits im 16. und 17 Jahr­hun­dert mach­ten sich die Nord- und Ost­see­an­woh­ner Gedan­ken über den Sturm­flut-Schutz. Mit der Zeit wur­den Dei­che gebaut, die immer wie­der erhöht wer­den muss­ten. Im 20. Jahr­hun­dert wur­den sogar eini­ge Flüs­se, wie die Einer und Stör mit Sperr­wer­ken abge­schot­tet, um die Über­schwem­mung der Ein­zugs­ge­bie­te durch Sturm­fu­ten zu ver­hin­dern. An ver­schied­nen gefähr­de­ten Küs­ten­ab­schnit­ten schüt­zen eben­falls Tetra­po­den aus Beton die Küs­te.

Für die gesam­te deut­sche Küs­te an Nord- und Ost­see gibt es das Bun­des­amt für See­schiff­fahrt und Hydro­gra­phie (BSH) in Ham­burg, wel­ches direkt mit dem benach­bar­ten See­wet­ter­amt War­nun­gen vor Sturm­flu­ten her­aus­gibt. In Nie­der­sach­sen gibt es außer­dem noch den Warn­dienst des Land­be­trie­bes für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN). Ein­zel­ne Städ­te haben zusätz­lich einen eige­nen Sturm­flut­warn­dienst ent­wi­ckelt.

Eine gute Vor­sor­ge bei Hoch­was­ser besteht aus meh­re­ren Bau­stei­nen. Es ist wich­tig, dass Sie die rich­ti­gen Infor­ma­tio­nen zur rich­ti­gen Zeit bekom­men. Somit sind Infor­ma­tio­nen über die Wet­ter­la­ge wich­tig. Dafür gibt es Apps und Nach­rich­ten­diens­te. Fol­gen­de Infor­ma­ti­ons­quel­len sind die wich­tigs­ten, die Sie vor einem Hoch­was­ser beach­ten sollten:

  • Nach­rich­ten beach­ten und auf dem Lau­fen­den blei­ben: Infor­mie­ren Sie sich online oder im Fern­se­hen über die aktu­el­le Wet­ter­la­ge in Ihrem Gebiet.
  • Wet­ter­apps nutzen
  • War­napps: Sie wer­den von einer War­napp gewarnt, wann auch immer ein Aus­nah­me­zu­stand auf­tritt. Hier­un­ter fal­len auch Erd­be­ben, Stür­me und vie­les mehr. Dafür kön­nen Sie sich Kat­warn, Nina oder die Hoch­was­serzen­tra­len mit der Mei­ne Pegel App.

Außer­dem ist es wich­tig, dass Sie eine eige­ne Schutz­aus­rüs­tung bereit haben, dies ist wich­tig, egal um wel­ches Hoch­was­ser es sich han­delt. Mit Che­mi­ka­li­en oder Fäka­li­en ver­un­rei­nig­tes Was­ser ist kei­ne Sel­ten­heit. Legen Sie sich somit Ihrem Hoch­was­ser pas­sen­de Gum­mi­stie­fel oder Wat­ho­sen für den Schutz der Bei­ne zu. Für Auf­räum­ar­bei­ten soll­ten Sie sta­bi­le Hand­schu­he und even­tu­ell einen Munsd­chutz tragen.

Um finan­zi­el­le Risi­ken zu mini­mie­ren kön­nen Sie eben­falls Vor­keh­run­gen tref­fen. Dies kön­nen Sie mit der rich­ti­gen Ver­si­che­rung tun. Wenn Sie jedoch bereits von Hoch­was­ser betrof­fen waren und kein Hoch­was­ser­schutz vor­han­den oder eine pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen war, dann wird es auch in Zukunft schwer sein eine Ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen. Die ein­zi­ge Mög­lich­keit, die Ihnen hier bleibt ist mit den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­men vor­zu­sor­gen und dann nach der pas­sen­den Ver­si­che­rung zu suchen.

Zu den Maß­nah­me gegen den Hoch­was­ser selbst zäh­len die ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me, es gibt für jede Öff­nung ein pas­sen­des Hoch­was­ser­schutz-Sys­tem.

Wenn Sie dazu Fra­gen haben und sich ger­ne bera­ten las­sen möch­ten, dann kön­nen Sie sich ein­fach tele­fo­nisch oder per E‑Mail an uns wenden. 

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Weitere Fragen zu Hochwasserschutz in Mecklenburg-Vorpommern

War­um ist Küs­ten­schutz wich­tig? Die­se Schutz­maß­nah­men sol­len nied­rig lie­gen­de, vom Men­schen genutz­te Gebie­te in Mee­res­hö­he vor Über­flu­tun­gen bei Sturm­flu­ten schüt­zen, zum ande­ren aber auch die Küs­ten selbst vor Ufer­rück­gang und Land­ver­lust.

Wie funk­tio­niert der Deich­bau? Die Dei­che schüt­zen die Häu­ser der Städ­te und Dör­fer vor dem Hoch­was­ser. Dei­che wer­den nicht nur an den Flüs­sen, son­dern auch am Meer gebaut. Der unte­re Teil, zum Was­ser hin, wird meis­tens mit Stei­nen gepflas­tert. Damit kann das Was­ser noch abflie­ßen, es reißt jedoch kein Deich­ma­te­ri­al mit.

Für Infor­ma­tio­nen zum The­ma Sturz­flut lesen Sie ger­ne die­sen Arti­kel.

Was kann man gegen Hochwasser tun? Ratgeber für Betroffene

Was kann man gegen Hochwasser tun? Ratgeber für Betroffene

Was kann man gegen Hoch­was­ser tun? Die­se Fra­ge stel­len sich eini­gen Men­schen erst, nach­dem sie selbst von einem Hoch­was­ser­er­eig­nis betrof­fen waren. Daher begeg­nen vie­le dem The­ma, den idea­len Hoch­was­ser­schutz zu fin­den, mit einer gewis­sen Skep­sis. Wir ver­ste­hen, dass ein zuvor unbe­kann­tes Pro­blem und die damit ver­bun­de­nen finan­zi­el­len Auf­wän­de, sehr viel auf ein­mal für Haus­be­sit­zer sein können.

Um Ihnen das Gefühl zu neh­men, wol­len wir Sie ver­nünf­tig in die Pro­ble­ma­tik ein­füh­ren und pas­sen­de Lösun­gen für Sie vor­schla­gen. Wir zei­gen Ihnen heu­te alles, was man gegen Hoch­was­ser tun kann.

Damit Sie den Weg nicht allei­ne beschrei­ten müs­sen, haben wir uns in Ihre Lage ver­setzt und über­legt, wie Sie den Hoch­was­ser­schutz so ein­fach wie mög­lich ver­in­ner­li­chen und die damit ver­bun­de­ne Pro­ble­ma­tik der Hoch­was­ser­er­eig­nis­se so schnell wie mög­lich, ver­ste­hen können.

Um mög­lichst vie­le pro­ble­ma­ti­sche Situa­tio­nen durch Hoch­was­ser mit ein­zu­be­zie­hen, haben wir den Inhalt fol­gen­der­ma­ßen gegliedert:

  • Was kann man gegen Hoch­was­ser tun? Pro­ble­me erkennen!
  • Was kön­nen Sie gegen Hoch­was­ser tun, wenn Sie direkt betrof­fen sind?
  • Maß­nah­men um prä­ven­tiv gegen Hoch­was­ser vor­zu­ge­hen: Hochwasserschutzsysteme
  • Was kann man gegen Hoch­was­ser tun? Wei­te­re Maßnahmen
  • Schä­den durch Hoch­was­ser: Wel­che Ver­si­che­rung greift bei Überschwemmungen?

Was kann man gegen Hochwasser tun? Das Problem wird größer!

Mit dem heu­ti­gen Stand der Tech­no­lo­gie und den nicht mehr enden­den Auf­kom­men von inno­va­ti­ven Ideen, ist es kaum zu fas­sen, dass es kei­ne ein­heit­li­che Lösung gegen Hoch­was­ser gibt.  Man könn­te mei­nen, dass es noch nicht genug intel­li­gen­te Köp­fe gab, die sich mit dem Hoch­was­ser­schutz aus­ein­an­der­ge­setzt haben, aber hier müs­sen wir Sie lei­der enttäuschen.

Gera­de weil sich die Men­schen wei­ter aus­ge­brei­tet, Neu­es geschaf­fen und gan­ze Städ­te gebaut haben, wird das Pro­blem der Hoch­was­ser­er­eig­nis­se eher zuneh­men. Gera­de auch, wenn wir uns anschau­en, wie viel Scha­den Stark­re­gen ver­ur­sa­chen kann. Es sind näm­lich die beto­nier­ten Böden, die nicht annäh­rend so viel Was­ser ein­si­ckern las­sen, wie etwa natür­li­che Grün­flä­chen. Wie Sie sich vor­stel­len kön­nen, wird es in der Zukunft wei­ter­hin immer weni­ger natür­li­chen Boden geben und immer mehr künst­li­che Fläche.

Und schnell wird einem bewusst, dass man gar nicht so viel gegen Hoch­was­ser tun kann und das Pro­blem immer grö­ßer wird.

Hin­zu kommt das Pro­blem mit der Kana­li­sa­ti­on: Auch die­se kön­nen über­las­tet wer­den, steigt der nor­ma­le Was­ser­pe­gel dras­tisch an, lei­den gera­de Häu­ser ohne Rück­stau­klap­pe dar­an. Hier kommt das Was­ser dann durch ver­schie­de­ne Öff­nun­gen, wie Ihr WC oder die Dusche, ins Haus und kann ver­hee­ren­de Schä­den zurücklassen.

Eine Ver­grö­ße­rung der Kana­li­sa­ti­on kommt aber nicht in Fra­ge, da im Nor­mal­be­trieb der Durch­lauf zu schwach wäre, um Schmutz­was­ser bis zum Klär­werk zu transportieren.

Also, was kön­nen Sie gegen Hoch­was­ser tun, wenn Sie von Stark­re­gen oder Fluss­hoch­was­ser betrof­fen sind? Hier eine klei­ne Auf­lis­tung für Sie, als Hilfestellung.

Was können Sie gegen Hochwasser tun, wenn Sie direkt betroffen sind?

  • Gehen Sie nicht ins Was­ser und ver­mei­den Sie so gut es geht jeg­li­chen Kon­takt zum Was­ser bis Sie eine ent­spre­chen­de Aus­rüs­tung bereit haben
  • Schüt­zen Sie sich durch Gum­mi­stie­fel, Hand­schu­he und einer Atemmaske
  • Prü­fen Sie ob das Was­ser kon­ta­mi­niert ist und kon­tak­tie­ren Sie die Feu­er­wehr falls dies so sein soll­te oder Sie sich unsi­cher sind. (Bei Stark­re­gen eher weni­ger vorhanden)
  • Schal­ten Sie den Strom und alle Hei­zun­gen aus, wenn das Was­ser schon eini­ge Zen­ti­me­ter im Haus steht
  • Doku­men­tie­ren Sie alles für Ihre Ver­si­che­rung: Sor­gen Sie dafür, dass der gesam­te zeit­li­che Ablauf im Nach­hin­ein noch nach­voll­zieh­bar ist. Die Ver­si­che­rung will die Ursa­chen, den Ver­lauf und die damit ver­bun­de­nen Schä­den dar­ge­legt bekom­men. Even­tu­ell kön­nen Sie auch schon Ihre Ver­si­che­rung anru­fen und um Hil­fe bitten.
  • Brin­gen Sie jeg­li­che Wert­sa­chen außer Gefahr und prü­fen Sie elek­tri­sche Gerä­te. Wei­ter­hin soll­ten Sie auch Gefahr­gut aus dem Was­ser neh­men, damit das Was­ser nicht kon­ta­mi­niert wird.
  • Ist alles mit Ihrer Ver­si­che­rung abge­klärt und das Was­ser zurück gegan­gen, kön­nen Sie das Hoch­was­ser aus ihrem Haus pum­pen: Hier­für kön­nen Sie sich eine Pum­pe kau­fen oder aus dem Bau­markt lei­hen. Die Feu­er­wehr ist nicht für Ein­zel­fäl­le zustän­dig, wes­halb Sie der Ein­satz bis zu 500 Euro kos­ten kann, wenn Sie eine Über­schwem­mung durch Stark­re­gen hatten.

So viel zu den Maß­nah­men, die Sie errei­chen kön­nen um direkt gegen Hoch­was­ser etwas zu tun. Las­sen Sie uns als nächs­tes dar­auf ein­ge­hen, wie Sie prä­ven­tiv vor­ge­hen können.

Maßnahmen um präventiv gegen Hochwasser vorzugehen: Hochwasserschutzsysteme

Es bie­ten sich Ihnen eine brei­te Span­ne an Lösun­gen, wenn es um Hoch­was­ser­schutz geht. Das heißt jedoch nicht, dass jede Lösung auf alle Hoch­was­ser­pro­ble­me passt, hier müs­sen sie näm­lich zweck­mä­ßig ent­schei­den.

Nun brau­chen Sie für die rich­ti­ge Ent­schei­dung eines Hoch­was­ser­schutz­sys­tems noch fol­gen­de Informationen:

Je nach Art des Hoch­was­sers, lohnt es sich  jeweils ande­re Maß­nah­me zum Schutz Ihres Hau­ses zu ergrei­fen. Die häu­figs­ten Hoch­was­ser­er­eig­nis­se sind fol­gen­de: Fluss­hoch­was­ser und Stark­re­gen. Abhän­gig davon, wel­ches Hoch­was­ser Ihr Haus trifft, müs­sen Sie ande­re Sys­te­me wählen.

Fluss­hoch­was­ser trifft dann ein, wenn der nor­ma­le Was­ser­pe­gel, eines Flus­ses, über­schrit­ten wird und Über­schwem­mun­gen da ver­ur­sacht wer­den, wo sonst kein Was­ser wäre. Hier ist es typisch, dass das Hoch­was­ser nicht nur eini­ge Zen­ti­me­ter hoch ist, die Gescheh­nis­se jedoch abseh­bar und daher leich­ter zu kon­trol­lie­ren sind. Hier kön­nen Sie mit Sys­te­men arbei­ten, die mobil und sta­bil sind. Zum Bei­spiel auch mit einer Sand­sack-Schutz­li­nie oder ähn­li­chen Systemen.

Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se sind hin­ge­hen plötz­lich und kurz­le­big. Hier ist eine nied­ri­ge Über­schwem­mung typisch, aber nicht immer Vor­her­seh­bar. Auch gera­de weil Stark­re­gen nicht nur in „beson­de­ren“ Gebie­ten auf­tritt, son­dern über­all vor­kom­men kann, besteht hier das größ­te Risi­ko für Haus­be­sit­zer. Am bes­ten schüt­zen Sie sich davor mit per­ma­nen­ten Lösun­gen und Lösun­gen, die schnell auf­ge­baut sind.

Zu guter Letzt, soll­ten sie noch zwi­schen mobi­len und semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men unter­schei­den kön­nen. Wäh­rend mobi­le Sys­te­me frei beweg­lich sind, als nir­gends ange­bracht und immer wie­der neu auf­ge­baut wer­den müs­sen, kön­nen semi-sta­tio­nä­re Sys­te­me zwar abge­nom­men wer­den, brau­chen jedoch eine fes­te Anbrin­gungDa mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me immer wie­der zeit­auf­wen­dig sind, eig­nen sie sich nicht bei Hoch­was­ser durch Stark­re­gen, son­dern eher für abseh­ba­re Hochwasserereignisse.

Las­sen Sie uns nun zu eini­gen Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­men über­ge­hen, die Ihnen effek­tiv gegen Hoch­was­ser etwas zu tun.

Hochwasserschutzsysteme: Türen und Fenster

Die­se Aus­wahl haben Sie, bei Hoch­was­ser­schutz für Türen und Fenstern

Sand­sä­cke: Sand­sä­cke sind pro Stück rela­tiv güns­tig, jedoch nicht sehr effek­tiv, wenn Sie nicht wis­sen, wie die­se ver­legt wer­den müs­sen. Für eine Stau­hö­he von 25 cm und 200 cm Län­ge brau­chen Sie schon etwa 35 Stück.

Hydro­sä­cke: Hydro­sä­cke sind wie Sand­sä­cke, aber leich­ter im Trans­port. Sie sau­gen sich in Kon­takt mit Was­ser voll und gewin­nen so an Sta­bi­li­tät. Die­se sind jedoch nur ein­mal ver­wend­bar. Hier ein Link zum Sys­tem: https://howashop.de/products/hydro-snake-2er-pack-sandsack-alternative?pr_prod_strat=collection_fallback&pr_rec_pid=4736913997964&pr_ref_pid=4751118106764&pr_seq=uniform 

Sandsack Alternative

Hydro­Schläu­che: Schläu­che gibt es in etli­chen Varia­ti­on, der Mecha­nis­mus ist aber fast immer der sel­be: Die Schläu­che sau­gen sich mit Was­ser voll und bie­ten so eine Stau­hö­he von etwa 10 cm.

Alu-Damm­bal­ken: Alu-Damm­bal­ken müs­sen ein­mal fest in der aus­ge­wähl­ten Lai­bung ange­bracht wer­den und sind dann bin­nen Sekun­den ein­satz­be­reit. Hier muss dann nur noch der Alu­mi­ni­um­bal­ken von oben in das Pro­fil gescho­ben wer­den. – Hier ein Link zum Sys­tem: https://www.hochwasserschutz-profis.de/eingangstuer-mit-alu-dammbalken-system/

Magnet­schotts: Magnet­schotts funk­tio­nie­ren wie Alu-Damm­bal­ken, mit der Aus­nah­me, dass sie magne­tisch sind. Es wird ein drei­sei­ti­ger oder vier­sei­ti­ger Rah­men gesetzt und spä­ter kön­nen Sie das Schott ein­fach davor set­zen. Hier der Link zum Sys­tem: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-innentuer/

Auto­ma­ti­sche Schotts: Die­se funk­tio­nie­ren wie Magnet­schotts, aber ganz auto­ma­tisch, also auch ohne Strom oder mensch­li­che Hilfe.

Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re: Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­ren ver­spreizt man in der Lai­bung und pumpt sie anschlie­ßend auf. Eine gute Idee um etwas gegen Hoch­was­ser zu tun, wel­ches kurz­fris­tig kommt. Hier der Link zum Pro­dukt: https://howashop.de/products/dam-easy-hochwasserschutz-fuer-tueren

Was­ser­dich­te Türen und Fens­ter: Eine Alter­na­ti­ve zu den gan­zen Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men, ist die­se bau­li­che Maß­nah­me. Ihnen steht die Opti­on offen eine was­ser­dich­te Tür oder ein was­ser­dich­tes Fens­ter von einem Unter­neh­men ein­bau­en zu las­sen. Ger­ne kön­nen Sie uns hier­zu anspre­chen. Wir hel­fen Ihnen ger­ne bei der Auswahl.

Kom­men wir nun zu den Din­gen, die Sie gegen Hoch­was­ser tun kön­nen, wenn es durch die Kana­li­sa­ti­on oder undich­te Stel­len kommt.

Hochwasserschutzsysteme: Kanalisation

Absperr­bla­se: Die Absperr­bla­se stellt hier eine tem­po­rä­re Lösung dar. Je nach Grö­ße des Füll­ven­tils, belau­fen sich hier die Kos­ten von 150,00 Euro bis zu 500,00 Euro. Hier der Link zum Pro­dukt: https://howashop.de/products/absperrblase

Rück­stau­klap­pe: Eine dau­er­haf­te, aber etwas kost­spie­li­ge­re Lösung ist die Rück­stau­klap­pe. Hier müs­sen Sie mit 500 Euro rechnen.

Hochwasserschutz: Undichte Stellen

Abdich­tungs­mas­se: Besor­gen Sie sich ganz ein­fach in eine Online-Shop oder den Bau­markt Ihrer Wahl, Sili­kon oder Bau­schaum. Auf die­se Wei­se kön­nen Sie bereits für weni­ge Euros undich­te Stel­len, wie­der dicht machen. Hier ein Link zum Pro­dukt: https://howashop.de/products/klebemasse-gegen-hochwasser

Was kann man gegen Hochwasser tun? Weitere Maßnahmen

Neben den Hoch­was­ser­schutz-Maß­nah­men, die Sie gegen Hoch­was­ser ergrei­fen kön­nen, soll­ten Sie auch Ihr Ver­hal­ten anpas­sen. Hier nur eini­ge Ideen, wie Sie gegen das nächs­te Hoch­was­ser vor­ge­hen können.

  • Wet­ter­be­rich­te: Ach­ten Sie vor allem im Som­mer ver­mehrt auf Wet­ter­be­rich­te, da in die­ser Jah­res­zeit ein erhöh­tes Risi­ko durch Stark­re­gen besteht. Im Ide­al­fall schau­en Sie auch auf Sei­ten wie „Wetter.de“ vor­bei, da die­se aktu­el­ler als Fern­se­her­be­rich­te sind. Zudem kön­nen Sie hier durch News­let­ter gewarnt wer­den, bevor ein Ereig­nis eintrifft.
  • Augen auf: Ver­trau­en Sie auf Ihr eig­nes Urteil, indem Sie selbst Aus­schau nach dem Wet­ter hal­ten. Prü­fen Sie zudem ob Ihre Dach­ent­wäs­se­rung oder Kanä­le, sowie der Gul­ly in Ihrer Nähe noch sau­ber sind.
  • Was­ser­mel­der:  Hoch­was­ser­er­eig­nis­se kön­nen auch dann ein­tre­ten, wenn Sie mal nicht auf­merk­sam sind. Um die Chan­ce, sich gegen Über­schwem­mun­gen zu rüs­ten, nicht zu ver­geu­den, kön­nen Sie sich einen Was­ser­mel­der anschaf­fen. Die­se geben bei Berüh­rung mit Was­ser lau­te Signa­le von sich. Hier kön­nen Sie Was­ser­mel­der kau­fen: https://howashop.de/products/hochwasser-und-starkregenalarm

Und zum Schluss wer­den wir Ihnen noch kurz zei­gen, wel­che Ver­si­che­rung Sie kon­tak­tie­ren soll­ten, wen es um Schä­den durch Hoch­was­ser geht.

Schäden durch Hochwasser: Welche Versicherung greift bei Überschwemmungen?

Lei­der gibt es nicht die „eine Ver­si­che­rung“, die sämt­li­che Kos­ten für die Schä­den von Hoch­was­ser über­nimmt. Daher haben wir die wich­tigs­ten Ver­si­che­run­gen auf­ge­grif­fen, sie erklärt und ihrem Gel­tungs­be­reich genau eingrenzt.

  1. Sze­na­rio: Durch Hoch­was­ser stürzt ihre Tür ein oder Fens­ter gehen kaputt, so dass sich das Was­ser unge­hin­dert in Ihr Haus bah­nen kann. In die­sem Fall wür­de eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung unbe­weg­li­che Din­ge zah­len. Mit einer zusätz­li­chen Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­run­gen wer­den auch Ihre beweg­li­chen Eigen­tü­mer entschädigt.
  2. Sze­na­rio: Obwohl nichts beschä­digt ist, dringt Hoch­was­ser von außen nach innen in Ihr Haus. Für eine Ent­schä­di­gung von unbe­weg­li­chen Din­gen, brau­chen Sie hier eine Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung.
  3. Sze­na­rio: Die Kana­li­sa­ti­on ist über­stra­pa­ziert, wodurch das Was­ser durch Abflüs­se wie­der ins Haus dringt. Hier brau­chen Sie eben­falls eine Wohn­ge­bäu­de- und Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung, damit unbe­weg­li­che, sowie beweg­li­che Din­ge ent­schä­digt werden.
  4. Sze­na­rio: Wird der Scha­den spe­zi­ell durch Stark­re­gen ver­ur­sacht, benö­ti­gen Sie eine Haus­rat- und Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung. Auf die­se Wei­se wer­den beweg­li­che Din­ge entschädigt.

Wir hof­fen Ihnen gehol­fen zu haben. Soll­ten Sie dazu Fra­gen haben, kön­nen Sie sich ger­ne an uns wenden.

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.

Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können!

Bevor Sie Hochwasserschutz online kaufen, lesen Sie diesen Ratgeber!

Bevor Sie Hochwasserschutz online kaufen, lesen Sie diesen Ratgeber!

Wenn es um Hoch­was­ser­schutz geht, den­ken vie­le Men­schen, dass sämt­li­che Hoch­was­ser­schutz­pro­duk­te für den glei­chen Ein­satz kon­zi­piert wur­den. Ver­gleich­bar mit dem Kauf eines Regen­schirms. Hier gibt es ledig­lich eine Funk­ti­on, die durch das jewei­li­ge Pro­dukt abge­deckt wer­den soll – den Schutz vor Regen­was­ser.

Doch im Hoch­was­ser­schutz ver­hält es sich natür­lich etwas anders. Es gibt eine Viel­zahl von Hoch­was­ser­schutz­pro­duk­ten, die Sie online kau­fen kön­nen und die für die unter­schied­lichs­ten Ein­satz­or­te geeig­net sind.

Aus die­sem Grund haben wir die­sen Rat­ge­ber für Sie geschrie­ben, um Ihnen einen Über­blick über die Fak­to­ren zu geben die bei der Aus­wahl eines geeig­ne­ten Hoch­was­ser­schut­zes zu beach­ten sind.

Gera­de wenn Sie einen Hoch­was­ser­schutz online kau­fen möch­ten fällt eine per­sön­li­che Bera­tung nor­ma­ler­wei­se weg. Die­sen Ser­vice stel­len wir Ihnen aber ger­ne kos­ten­los zur Ver­fü­gung. Also spre­chen Sie uns ger­ne an, falls Sie nach der Lek­tü­re unse­res Rat­ge­bers noch wei­ter­füh­ren­de Fra­gen haben oder eine unver­bind­li­che Exper­ten-Bera­tung benötigen.

Den Rat­ge­ber haben wir fol­gen­der­ma­ßen für Sie gegliedert:

  • Hoch­was­ser­ar­ten: Mit wel­chem Hoch­was­ser kämp­fen Sie?
  • Hoch­was­ser­schutz: Gezielt auf Hoch­was­ser reagie­ren und wel­che Berei­che benö­ti­gen Schutz?
  • Hoch­was­ser­pro­duk­te: Dar­auf müs­sen Sie beim Kauf achten
  • Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me: Zwi­schen fle­xi­blen und fest ver­bau­ten Pro­duk­ten abwägen

Hochwasserarten: Mit welchem Hochwasser kämpfen Sie?

Um gezielt gegen Hoch­was­ser vor­zu­ge­hen, müs­sen Sie natür­lich erstein­mal wis­sen, gegen wel­che Hoch­was­ser­ar­ten Sie denn über­haupt vor­ge­hen müs­sen. Machen Sie sich kei­ne Sor­gen, dafür braucht es kei­ne spe­zi­el­len Kennt­nis­se oder Gerä­te, Sie kön­nen dies ganz ein­fach in Erfah­rung bringen.

Hier ein­mal die drei Hoch­was­ser­ar­ten, die in Deutsch­land vorkommen:

Flusshochwasser

Man Spricht von Fluss­hoch­was­ser, wenn durch lan­ges Regen Gewäs­ser wie Flüs­se, Seen oder Bäche über­lau­fen und somit umlie­gen­de Land­stri­che über­schwem­men. Da die­ses Hoch­was­ser sich gemä­ßigt ent­wi­ckeln, kön­nen Anwoh­ner bereits im Vor­aus die Gefahr erschnup­pern. So besteht die Mög­lich­keit sich pas­send auf die Situa­ti­on zu wapp­nen und alle not­wen­di­gen Vor­keh­run­gen zu treffen.

Ein Nach­teil die­ser Hoch­was­ser­art,  ist ihre Stau­hö­he und die Dau­er des Ereig­nis­ses. Oft­mals bleibt das Hoch­was­ser dann für eini­ge Tage ste­hen und kann auch schon­mal über Wochen andauern.

Mer­ken Sie sich hier also:

  • Das Hoch­was­ser ist vorhersehbar 
  • Das Hoch­was­ser ent­wi­ckelt sich langsam
  • Das Hoch­was­ser wird höchst­wahr­schein­lich rela­tiv hoch sein
  • Das Hoch­was­ser kann eini­ge Tage oder Wochen andauern

Sturzflut

Vor einer Sturz­flut fürch­ten sich beson­ders vie­le Haus­be­sit­zer, da die­se unbe­re­chen­bar sind. Wo sie auf­tre­ten wer­den oder zumin­dest wann, ist meist unklar. Zudem ent­wi­ckelt sich die­ses Hoch­was­ser­er­eig­nis beson­ders rasant, hält jedoch für gewöhn­lich nicht län­ger als eini­ge Stun­den an. In glück­li­chen Fäl­len ist die Sturz­flut auch schon nach weni­gen Minu­ten vor­bei. Hier wer­den Sie also kaum Zeit haben auf die Situa­ti­on ange­mes­sen zu reagie­ren, müss­ten also im Vor­feld auf die Situa­ti­on vor­be­rei­tet sein.

Den­noch hat die­ses Hoch­was­ser­er­eig­nis einen Vor­teil: Hier ent­wi­ckelt sich die Stau­hö­he meis­tens von einem nied­ri­gem Was­ser­stand bis zu mit­tel hohem Hochwasser.

Mer­ken Sie sich hier also:

  • Das Hoch­was­ser kommt plötzlich
  • Das Hoch­was­ser ent­wi­ckelt sich schnell
  • Das Hoch­was­ser bleibt niedrig 
  • Das Hoch­was­ser kann eini­ge Minu­ten anhal­ten oder über eini­ge Stun­den anstehen

Sturmflut

Soll­ten Sie nicht zufäl­lig an der Ost- oder Nord­see leben, brau­chen Sie sich kei­ne Sor­gen über eine Sturm­flut zu machen. Die­ses Hoch­was­ser­er­eig­nis wird durch sehr star­ken Wind erzeugt. Der Wind fegt über die Gewäs­ser und trägt somit Was­ser zum Ufer, wel­ches dann den umlie­gen­den Raum über­schwemmt. Hier ent­wi­ckelt sich die Situa­ti­on lang­sam, kann jedoch lan­ge anhal­ten. Die Stau­hö­he wird dann sehr wahr­schein­lich nicht im nied­ri­gen Bereich bleiben.

Mer­ken Sie sich also:

  • Das Hoch­was­ser ist rela­tiv gut vorhersehbar
  • Das Hoch­was­ser ent­wi­ckelt sich gemäßigt
  • Der Hoch­was­ser­stand wird ent­spre­chen hoch
  • Das Hoch­was­ser kann län­ger als einen Tag anhalten

Hochwasserschutz: Gezielt auf Hochwasser reagieren und welche Bereiche benötigen Schutz?

Um sich gezielt auf Hoch­was­ser vor­zu­be­rei­ten und auch ohne gro­ße Vor­kennt­nis­se einen pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz online zu kau­fen müs­sen wir uns als nächs­tes mit dem zu schüt­zen­den Bereich beschäftigen.

Meist sickert Hoch­was­ser durch Öff­nun­gen in Ihr Haus, etwa durch Türen und Fens­ter. Kön­nen Sie an die­sen Stel­len an Ihrem Haus feuch­te Berei­che ent­de­cken die die­se Annah­me stützen?

Auch in ihrem Mau­er­werk kön­nen natür­lich Lücken vor­han­den sein. Nicht jedes Haus wird mit einem was­ser­dich­ten Mau­er­werk erbaut, fin­den Sie da even­tu­ell feuch­te Stel­len an den Wänden?

Undich­te Stel­len oder beschä­dig­te Roh­re sind auch hin und wie­der der Grund, wes­halb Häu­ser auf­schwim­men, kön­nen Sie hier einen Scha­den fest­stel­len, der das Hoch­was­ser durch­ge­las­sen hat?

Außer­dem kann Hoch­was­ser auch durch die Abflüs­se in Ihr Haus gelan­gen: So man­che älte­re Häu­ser besit­zen lei­der kei­ne Rück­stau­klap­pen. Die­se hält Was­ser aus der Kana­li­sa­ti­on zurück, wenn der Was­ser­pe­gel steigt und nach innen drückt. Soll­te es an einer Rück­stau­klap­pe man­geln, so wird das Was­ser durch die Abflüs­se nach innen dringen.

Von die­sem Hoch­was­ser geht dann eine beson­de­re Gefahr aus: Rück­ge­stau­tes Hoch­was­ser aus der Kana­li­sa­ti­on ist höchst­wahr­schein­lich kon­ta­mi­niert, stellt also eine Gefahr für Sie und Ihre Gesund­heit dar. Kon­tak­tie­ren Sie hier umge­hend die Feuerwehr.

Für Not­fäl­le fin­den Sie eine Schmutz­was­ser­pum­pe in unse­rem Part­ner­shop: Flut­box

 

Hochwasserschutz online kaufen: Darauf müssen Sie beim Kauf der Produkte achten

In die­sem Schritt wol­len wir sicher­stel­len, dass Sie nicht nur nach dem zweck­mä­ßigs­ten Hoch­was­ser­schutz­pro­dukt grei­fen, son­dern auch mit Gewiss­heit sagen kön­nen, dass es ein gutes Hoch­was­ser­schutz­sys­tem ist. Wel­che Kri­te­ri­en dafür eine Rol­le spie­len und wor­auf Sie ihr Augen­merk rich­ten soll­ten, erfah­ren Sie jetzt:

Ist der Hochwasserschutz zertifiziert oder lange Zeit bekannt?

Da es in Deutsch­land nicht geprüft wird, wie gut Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me tat­säch­li­chen Ihren Zweck erfül­len, soll­ten Sie nach Rezen­sio­nen, einer His­to­rie, Zer­ti­fi­ka­ten oder Sie­geln schau­en.  Außer­dem ist es ein gutes Zei­chen, wenn eine Fir­ma schon seit eini­gen Jah­ren im Geschäft ist, hier kön­nen Sie dann auch auf gute Qua­li­tät zählen.

Hochwasserdicht oder hochwasserbeständig?

Man könn­te mei­nen, dass bei­de Begrif­fe auf das sel­be abzie­len, etwa das Hoch­was­ser nicht durch­ge­las­sen wird. Doch der ers­te Ein­druck täuscht. Wer die­se Bezeich­nun­gen nicht unter­schei­den kann, wird Gefahr lau­fen das fal­sche Pro­dukt zu kaufen.

Wäh­rend „hoch­was­ser­be­stän­di­ge“ Vor­keh­run­gen eine bestimm­te Sicke­rungs­ra­te pro Zeit­in­ter­vall haben, sind „hoch­was­ser­dich­te“ Maß­nah­men auch wirk­lich hoch­was­ser­dicht!

Das passende Material für den richtigen Hochwasserschutz

Anders aus­ge­drückt geht es hier nicht in ers­ter Linie, um den Werk­stoff aus dem Ihr Hoch­was­ser­schutz kon­zi­piert wur­de, son­dern eher um die Wider­stands­fä­hig­keit. Gera­de bei Hoch­was­ser­schutz, der unter­ir­disch instal­liert ist, wird mit hohem Was­ser­druck gerech­net. Grei­fen Sie zum fal­schen Mate­ri­al, wird ihr Hoch­was­ser­schutz­sys­tem durch das Hoch­was­ser ver­bo­gen und kann dann womög­lich sei­nen Zweck nicht mehr rich­tig erfüllen.

Ein wei­te­rer Grund für die­se Prü­fung, ist die erwar­te­te Dau­er der Benut­zung ihres Hoch­was­ser­schutz­sys­tems. Wol­len Sie das aus­ge­wähl­te Pro­dukt lan­ge Zeit nut­zen, muss auch hier ein Mate­ri­al genutzt wer­den, dass den Bedin­gun­gen standhält.

Hoch­was­ser­schutz­tü­re

Hochwasserschutzsysteme: Zwischen flexiblen und fest verbauten Produkten abwägen

Zu guter Letzt müs­sen Sie sich auch zwi­schen mobi­len und semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men ent­schei­den. Die­se unter­schei­den sich in vie­ler­lei Hin­sich­ten, etwa bei ihre Anbrin­gung, der Schutz­hö­he, den Kos­ten und der daher­kom­men­de Schutzeffektivität.

Mobile Hochwasserschutzsysteme:

  • Die­se Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind fle­xi­bel, also beweg­bar und nicht fest
  • Mobi­le Vor­keh­run­gen bie­ten meist eine nied­ri­ge­re Schutz­hö­he
  • Es kom­men wie­der­keh­ren­de Arbeits­auf­wän­de auf Sie zu
  • Sol­che Pro­duk­te sind nicht für den „schnel­len Ein­satz“ gemacht
  • Die Schutz­ef­fek­ti­vi­tät ist meist nied­rig bis mittelmäßig
  • Die Kos­ten sind rela­tiv nied­rig, kön­nen jedoch in Ein­zel­fäl­len auch höher sein

Hydro­sack                                                                           Hydro-Sna­ke                                                                          Dam-Easy-Hoch­was­ser­bar­rie­re

Semi-stationäre Hochwasserschutzsysteme:

  • Die­se Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me wer­den fest­in­stal­liert, kön­nen jedoch auch ummon­tiert werden
  • Sol­che Maß­nah­men bie­ten ein gro­ßes Reper­toire an Stau­hö­hen
  • Es kommt nach der Mon­ta­ge kein oder nur ein mini­mal wie­der­keh­ren­der Arbeits­auf­wand auf Sie zu
  • Semi-sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind sehr schnell einsatzbereit
  • Die­se Vor­keh­run­gen bie­ten eine hohe Schutz­ef­fek­ti­vi­tät
  • Die Prei­se sind je nach Maß der Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me rela­tiv hoch

     Acryl­schott                                                                                                     Magnet­schott                                              Alu-Dammbalken-System

Abschlie­ßend hof­fen wir, dass wir Ihnen mit die­sem Rat­ge­ber eine gute Mög­lich­keit an die Hand gege­ben haben, um den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz online zu kaufen.

Wir hel­fen Ihnen natür­lich ger­ne auch per­sön­lich bei der Aus­wahl der pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz­lö­sung. Schrei­ben Sie uns dafür ger­ne eine E‑Mail, star­ten Sie eine Anfra­ge auf unse­rer Web­site oder rufen Sie direkt an.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Hochwasserschutz in Niedersachsen: Diese Maßnahmen gibt es!

Hochwasserschutz in Niedersachsen: Diese Maßnahmen gibt es!

Nie­der­sach­sen ist eine wun­der­schö­ne Regi­on an der Nord­see. Die Ost­frie­si­schen Inseln lie­gen eini­ge Kilo­me­ter vor der Küs­te. Zwi­schen den Inseln und dem Fest­land befin­det sich das Wat­ten­meer, hier wird der Nach­wuchs von Fischen und ande­ren Mee­res­tie­ren geboren.

Es ist bekannt, dass an der Küs­te der Nord­see oft ein stür­mi­ger Wind weht. Lei­der kommt es hier gele­gent­lich zu hef­ti­gen Stür­men, wenn der Wind aus West oder Nord­west weht, dann steigt der Was­ser­stand stark an. Aus die­sem Grund ist es wich­tig, dass wir in die­sem Arti­kel über den Hoch­was­ser­schutz in Nie­der­sach­sen und über die Maß­nah­men spre­chen, die in die­sem Zusam­men­hang getrof­fen werden.

Wie kommt es zu Sturm­flu­ten in Nie­der­sach­sen? Eine Sturm­flut ent­steht, wenn wäh­rend der nor­ma­len Flut der Nord­see zusätz­li­che Win­de land­ein­wärts fegen, dadurch steigt das Was­ser noch mehr an als nor­mal. Wenn der Sturm das Was­ser Rich­tung Küs­te treibt und dort zusätz­lich in eine Mee­res­bucht oder eine Fluss­mün­dung gelangt, steigt es dort höher an als normal.

Wir wer­den Ihnen also heu­te die Sturm­flu­ten in Nie­der­sach­sen näher brin­gen, Ihnen eine klei­ne Lis­te mit den größ­ten Sturm­flut-Ereig­nis­sen an der Nord­see prä­sen­tie­ren und Ihnen erklä­ren wel­ches Ver­hal­ten bei Hoch­was­ser wich­tig ist und wel­che Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men Sie für Ihr Haus ergrei­fen kön­nen.

Sturmfluten an der Nordsee in Niedersachsen

Seit sehr vie­len Jah­ren bedro­hen Sturm­hoch­was­ser die fla­chen Tei­le und die Mün­dungs­trich­ter der Flüs­se an der deut­schen Nord­see­küs­te in Nie­der­sach­sen. Die­se tre­ten vor allem dann auf, wenn sich die beim Mond­wech­sel ein­tre­ten­den Spring­flu­ten mit star­ken Stür­men ver­bin­den und das Was­ser des Mee­res Rich­tung Land drücken.

Aus die­sem Grund gibt es Dei­che, wel­che die zer­stö­re­ri­schen Wir­kun­gen der Sturm­flu­ten ein­däm­men. Auch an der Ost­see­küs­te kommt es Sturm­flu­ten, aller­dings haben die­se ein gerin­ge­res Ausmaß.

Sturm­hoch­was­ser tritt beson­ders in Mün­dungs­trich­tern von Flüs­sen, wie Bei­spiels­wei­se der Ems, Weser und Elbe, sowie in Buch­ten und an Flach­küs­ten, zum Bei­spiel an der Nord­see­küs­te Nie­der­sach­sens auf. Fla­che Gezei­ten­küs­ten sind beson­ders von Sturm-Hoch­was­ser betroffen.

In vie­len Küs­ten­ge­bie­ten der Erde ver­ur­sa­chen gro­ße Sturm­hoch­wäs­ser Ver­lus­te an Men­schen­le­ben sowie hohe Sach­schä­den und Landverluste.

An der Nord­see tre­ten die schlimms­ten Sturm­hoch­was­ser an Deutsch­lands Küs­ten auf. Hier unter­schei­det man zwi­schen leich­ten Sturm-Hoch­wäs­sern mit 1 bis 2 m über MThw (mitt­le­res Tide­hoch­was­ser), schwe­ren Sturm-Hoch­wäs­sern mit 2 bis 3 m über MThW und sehr schwe­ren Sturm-Hoch­wäs­sern mit mehr als 3 m über MThw. Der höchs­te Was­ser­stand wur­de in St.Pauli (Ham­burg) am 01.03.1976 mit 6,45 m über MThw gemessen.

Sturm­flu­ten haben seit Jahr­hun­der­ten auch an der deut­schen Nord­see­küs­te in Nie­der­sach­sen zu Ver­lus­ten an Men­schen­le­ben, Vieh und Land bewirkt. Hier eine Lis­te eini­ger der größ­ten Sturm­flu­ten der letz­ten 1000 Jah­re an der Nordsee:

  • 17.02.1164 – Julia­nen­flut:  Schä­den zwi­schen Rhein und Elbe und der ers­te Meer­ein­bruch am Jadebusen.
  • 14.12.1287 – Lucia­flut: die gan­ze deut­sche Nord­see­küs­te ist betroffen.
  • 16.01.1362 – 2. Mar­cel­lus­flut: die schwers­te Sturm­flut an der deut­schen Küs­te über­haupt. Ganz Nord­fries­land wird zerstört.
  • 26.09.1509 – Cos­mas und Dami­an­flut: ganz Hol­land ist bis zur Weser­mün­dung betroffen.
  • 01.11.1570 – 4. Aller­hei­li­gen­flut: von Flan­dern bis zu Halb­in­sel Eider­sedt tre­ten gro­ße Schä­den auf.
  • 11.10.1634 – 2. Man­drä­ke: Die West­küs­te Schles­wig-Hol­steins ist stark betrof­fen, ein gro­ßer Teil der Nord­frie­si­schen Inseln geht unter.
  • 25.12.1717 – Weih­nachts­flut: schwe­re Schä­den tre­ten an der gan­zen deut­schen Nord­see­küs­te auf.
  • 3./4.02.1825 – 1. Febru­ar­flut: Wie­der ist die gan­ze deut­sche Nord­see­küs­te betroffen.
  • 16./17.02.1962 – 2. Febru­ar­flut: Die gan­ze deut­sche Nord­see­küs­te mel­det „Land unter“. Schwe­re Schä­den tre­ten beson­ders an den unzu­rei­chend umdeich­ten Flüs­sen Elbe und Weser auf.
  • 03.01.1976 – Janu­ar­flut: Gro­ße Sturm­flut, die wie­der­um die gan­ze deut­sche Nord­see­küs­te betrifft.

Wei­te­re gro­ße Sturm­hoch­was­ser der letz­ten Jahr­zehn­te an der deut­schen Nord­see­küs­te konn­ten durch die erhöh­ten und nach 1962 auch ver­stärk­ten Dei­che abge­wehrt werden.

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Welche Gefahren bringt Hochwasser in Niedersachsen mit sich?

Der Zeit­raum zwi­schen der Ent­ste­hung und dem Ein­tref­fen eines Hoch­was­sers, also die soge­nann­te „Vor­warn­zeit“, ist in der Regel sehr kurz. Bei gro­ßen Flüs­sen haben lang andau­ern­de Nie­der­schlä­ge und Schnee­schmel­ze einen star­ken Ein­fluss auf das Hoch­was­ser. In die­sem Fall stei­gen die Was­ser­stän­de meis­tens lang­sa­mer an und die Vor­warn­zei­ten sind somit länger.

Die Ursa­chen für Hoch­was­ser sind viel­fäl­tig. Eine wei­te­re Gefahr für Über­schwem­mun­gen sind Sturm­flu­ten und das Über­strö­men von Hoch­was­ser­schutz­ein­rich­tun­gen.

Oft kom­men Dei­che, Hoch­was­ser­schutz­mau­ern, Hoch­was­ser­rück­hal­te­be­cken oder mobi­le Sys­te­me als Hoch­was­ser­schutz­ein­rich­tung  in Nie­der­sach­sen zum Ein­satz. Doch dies sind lan­ge noch nicht alle Maß­nah­men die getrof­fen werden.

Bei lang anhal­ten­dem Hoch­was­ser besteht bei­spiels­wei­se eine Gefähr­dung, wenn soge­nann­tes Quell­was­ser aus­tritt, wel­ches unter dem Deich oder der Schutz­mau­er durch­si­ckert. Bei höhe­ren Was­ser­stän­den läuft der Deich oder die Schutz­mau­er über und es kommt zur Über­flu­tung des dahin­ter lie­gen­den Geländes.

Außer­dem kön­nen Hoch­was­ser­schutz­dei­che nach lang anhal­ten­dem Hoch­was­ser durch­wei­chen. Dabei wer­den klei­ne Boden­kör­ner aus dem Inne­ren der Dei­che aus­ge­spült und die Dei­che ver­lie­ren somit Sta­bi­li­tät und kön­nen brechen.

Vie­le wis­sen nicht, dass Hoch­was­ser auch aus dem Unter­grund ins Haus ein­drin­gen kann. Das pas­siert zwar lang­sa­mer, kann jedoch zu dau­er­haf­ten Schä­den durch die Ver­näs­sungs­län­ge füh­ren. Der Was­ser­stand braucht hier län­ger, um wie­der zu sinken.

Kanal­rück­stau kann eben­falls zu einer Gefahr wer­den. Jedes öffent­li­che Kanal­netz hat eine begrenz­te Auf­nah­me­ka­pa­zi­tät an Was­ser. Bei Stark­re­gen kann es bei­spiels­wei­se vor­kom­men, dass Kanä­le über­lau­fen und das Was­ser über die gesam­te Stra­ße bis zu Ihrem Grund­stück  fließt.

Wei­te­re Gefah­ren­quel­len für Ihr Haus oder Ihre Woh­nung sind bei Stark­re­gen Wasch­be­cken, Toi­let­ten oder Kel­ler­ab­läu­fe. Wenn der öffent­li­che Kanal über­las­tet ist, kann das Was­ser über die Haus­in­stal­la­tio­nen lau­fen, sich in das Gebäu­de rück­stau­en und dort austreten.

Stark­re­gen und Sturz­flu­ten sind Wet­ter­ereig­nis­se, die in Zukunft öfter auf­tre­ten wer­den. Auch in ver­meint­lich siche­rer Ent­fer­nung zu Gewäs­sern besteht eine Hoch­was­ser­ge­fahr. Hier kann das Was­ser über die Gelän­de­ober­flä­che abflie­ßen. Eine wei­te­re Gefahr bei Stark­re­gen sind über­lau­fen­de Regen­rin­nen, die das Was­ser von den Dach­flä­chen nicht mehr rich­tig ablei­ten kön­nen, so dass es ins Haus ein­drin­gen kann.

Hochwasserschutzmaßnahmen in Niedersachen

Bei ein­tre­ten­dem Hoch­was­ser ist es wich­tig „alles rich­tig“ zu machen. Wenn das Hoch­was­ser bereits zur Kata­stro­phe gewor­den ist, ist es meis­tens schon zu spät.

Fol­gen­des Ver­hal­ten ist bei Hoch­was­ser­ge­fahr wichtig: 

  1. Infor­mie­ren Sie sich recht­zei­tig vor einem Hoch­was­ser bei Ihrer Kom­mu­ne, ob Sie in einem Über­schwem­mungs­ge­biet leben. Prü­fen Sie die Mög­lich­kei­ten Ihr Haus so zu gestal­ten, dass es einem Hoch­was­ser bes­ser stand­hält. Dafür gibt es unter­schied­li­che Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me.
  2. Ver­fol­gen Sie wäh­rend eines Hoch­was­sers über das Radio, Tv oder über eine App die aktu­el­len Wet­ter­mel­dun­gen und Hoch­was­ser­war­nun­gen.
  3. Pla­nen Sie ihre Ver­sor­gung. Haben Sie aus­rei­chend Was­ser, Lebens­mit­tel und Bat­te­rien im Haus.
  4. Wenn es mög­lich ist: brin­gen Sie Ihre Kin­der und hil­fe­be­dürf­ti­ge Per­so­nen außer­halb des akut von hoch­was­ser­be­droh­ten Gebie­tes in Sicherheit.
  5. Ver­mei­den Sie unter allen Umstän­den das Betre­ten von Räu­men, in denen das Hoch­was­ser bereits hin­ein­ge­lau­fen ist.
  6. Spre­chen Sie im Ernst­fall mit allen Fami­li­en­mit­glie­dern ab, wer was zu tun hat.
  7. Räu­men Sie die gefähr­de­ten Berei­che leer. Ver­su­chen Sie wert­vol­le Gegen­stän­de wie Com­pu­ter und ande­ren tech­ni­schen Gerä­te hoch in Rega­len oder auf dem Spei­cher zu verstauen.
  8. Gehen Sie nicht in den Kel­ler, wenn Was­ser ein­ge­drun­gen ist, es besteht näm­lich die Gefahr eines Stromschlages.
  9. Fah­ren Sie nicht zum betrof­fe­nem Fluss oder in über­flu­te­te Berei­che.
  10. Las­sen Sie nach einem Hoch­was­ser die beschä­dig­te Bau­sub­stanz prü­fen. Ach­ten Sie auf eine sach­ge­rech­te Ent­sor­gung ver­un­rei­nig­ter Möbel.
  11. Sichern Sie Ölöfen und Heiz­tanks. Die­se stel­len die teu­ers­ten Schä­den bei Kel­lern dar und belas­ten zusätz­lich die Umwelt durch aus­lau­fen­des Öl.
  12. Ver­mei­den Sie nied­ri­ge Steck­do­sen sowie elek­tri­sche Lei­tun­gen im Kel­ler oder der Tiefgarage.

Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men für Ihr Haus:

  • Sor­gen Sie für Boden­sen­ken, die das Was­ser auf dem Grund­stück ver­tei­len, sodass die­ses groß­flä­chig ver­si­ckern kann.
  • Schaf­fen Sie Bar­rie­re­sys­te­me, wie bei­spiels­wei­se Boden­schwel­len.
  • Instal­lie­ren Sie mobi­le Schutz­sys­te­me, wie Fens­ter­klap­pen und Was­ser­bar­rie­ren.
  • Über­prü­fen Sie Rohr­durch­füh­run­gen und rea­li­sie­ren Sie bau­li­che Maß­nah­men.
  • Las­sen Sie den Kel­ler ver­ti­kal und hori­zon­tal abdichten.
  • Rei­ni­gen Sie regel­mä­ßig Regen­rin­nen und Regen­roh­re.
  • Rea­li­sie­ren Sie eine Rück­stau­si­che­rung gegen aus der Kana­li­sa­ti­on ein­drin­gen­des Was­ser.

Weitere Fragen zum Hochwasserschutz in Niedersachsen

Wo kom­men Sturm­flu­ten vor? Sturm­flu­ten tre­ten an der deut­schen Küs­te meis­tens im Früh­jahr und im Herbst auf. Die deut­sche Bucht ist nach Ansicht des Bun­des­amts für See­schiff­fahrt und Hydro­gra­phie (BSH) eines der am stärks­ten von Sturm­flu­ten bedroh­ten Gebie­te weltweit.

Wie wur­den Dei­che frü­her gebaut? Dei­che wur­den frü­her an der Sei­te steil auf­ge­baut, was bewirk­te, dass die Kraft der Wel­len nicht abge­schwächt wur­de, son­dern dass sie mit einer stär­ke­ren Wucht gegen die Dei­che stie­ßen. Somit wur­de bei Sturm­flu­ten der Deich­fuß oft­mals weggespült.

Mitt­ler­wei­le hat man aus den Feh­lern der Ver­gan­gen­heit gelernt und die Deich­kon­struk­tio­nen ent­spre­chend angepasst.

Unser Fazit zum Hochwasserschutz in Niedersachsen:

Wir hof­fen sehr, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel einen guten Über­blick über den Hoch­was­ser­schutz in Nie­der­sach­sen und an der Nord­see­küs­te geben konnten.

Trotz der weit­rei­chen­den Maß­nah­men die zur Absi­che­rung der Küs­ten in Nie­der­sach­sen gegen Sturm­flu­ten getrof­fen wur­den, emp­feh­len wir Ihnen drin­gend, sich Gedan­ken über ein indi­vi­du­el­les Schutz­kon­zept zu machen, wenn Sie in einem betrof­fe­nen Gebiet leben.

Die­ser Auf­wand kann sich aus­zah­len, da sie bei Hoch­was­ser­schä­den mit enor­men psy­chi­schen und finan­zi­el­len Belas­tun­gen rech­nen müssen.

Soll­ten Sie direkt von Hoch­was­ser betrof­fen sein, infor­mie­ren Sie sich ger­ne umfas­send in unse­rer Rubrik Tipps-Tricks oder kon­tak­tie­ren Sie uns direkt per Email oder Telefon.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Mobiler Hochwasserschutz für Türen: Ein Überblick der Lösungen!

Mobiler Hochwasserschutz für Türen: Ein Überblick der Lösungen!

Die Aus­wahl eines pas­sen­den Hoch­was­ser­schut­zes für Türen kann etwas schwie­rig sein, gera­de wenn Sie sich mit die­ser Mate­rie vor­her noch nicht befasst haben.

Gera­de mobi­ler Hoch­was­ser­schutz kann für vie­le Men­schen etwas kom­pli­ziert erschei­nen. Jedoch ist es sehr wich­tig, sei­ne Türen ent­spre­chend vor Hoch­was­ser zu schüt­zen, damit es gar nicht erst zu Pro­ble­men kom­men kann.

Dabei gibt es auch ent­spre­chend vie­le Mög­lich­kei­ten, wel­che man in Erwä­gung zie­hen kann.

Einen Über­blick der Lösun­gen zum mobi­lem Hoch­was­ser­schutz für Türen, stel­len wir Ihnen hier vor, damit Sie sich in Ruhe damit aus­ein­an­der set­zen können!

Um her­aus­zu­fin­den, wel­chen Schutz Sie benö­ti­gen, gibt es eine Viel­zahl von Din­gen, die Sie beach­ten sollten.

Falls Sie also auf der Suche nach einem mobi­len Hoch­was­ser­schutz für Ihre Türen sind, zögern Sie nicht uns zu kon­tak­tie­ren! Eben­falls fin­den sie ent­spre­chen­de Infor­ma­tio­nen in die­sem Artikel.

Um genau­er ver­ste­hen zu kön­nen, wie man sei­ne Türen mit einem mobi­len Hoch­was­ser­schutz abdich­tet, soll­ten wir uns zunächst anschau­en, was mobi­ler Hoch­was­ser­schutz für Türen genau bedeu­tet.

Was ist ein mobiler Hochwasserschutz?

Nun, grund­sätz­lich han­delt es sich bei einem mobi­len Hoch­was­ser­schutz, um einen beweg­li­chen Schutz, wel­chen man nicht nur an einem Ort ein­set­zen kann. Wie der Name bereits sagt, soll der Hoch­was­ser­schutz mobil sein.

Ein mobi­ler Hoch­was­ser­schutz soll­te prak­tisch sein, damit man ihn schnell auf­bau­en und leicht trans­por­tie­ren kann.

Wenn wir im All­ge­mei­nem von mobi­len Hoch­was­ser­schutz spre­chen, dann unter­schei­det man zwi­schen zwei ver­schie­de­nen Arten des mobi­len Hoch­was­ser­schut­zes.

Es gibt orts­un­ge­bun­de­ne Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me, aber auch wel­che, die nicht an den ent­spre­chen­den Ein­satz­ort gebun­den sind.

Folgende mobile Hochwasserschutzsysteme sind nicht an den Einsatzort gebunden:

  • Sand­sä­cke: 
    • Sand­sä­cke sind etwas schwer zu trans­por­tie­ren und auf­zu­stel­len. Dafür kann man sie an fast jedem Ort verwenden.
  • Schlauch­sys­te­me:
    • Bei Schlauch­sys­te­men wird ent­we­der per Geblä­se ein Schlauch mit Luft oder per Pum­pe ein Schlauch mit Was­ser gefüllt. Das Schlauch­sys­tem arbei­tet aber nicht effek­tiv bei kal­ten Temperaturen.
  • Becken­sys­te­me:
    • Hier wer­den meh­re­re Becken hin­ter­ein­an­der auf­ge­stellt und mit Was­ser oder Sand befüllt.

Es gibt noch eini­ge ande­re Sys­te­me, aber die genann­ten Bei­spie­le sol­len zei­gen, was man unter einem mobi­lem Hoch­was­ser­schutz versteht.

Dann gibt es eben­falls noch Sys­te­me, wel­che teil­wei­se im Boden ver­baut sind. Dazu gehö­ren Damm­bal­ken­sys­te­me oder auf­schwimm­ba­rer Hoch­was­ser­schutz.

Die­se Arten von Hoch­was­ser­schutz sind selbst­ver­ständ­lich viel auf­wen­di­ger, weil sie teil­wei­se im Boden ver­baut sind und nur halb­wegs mobil sind. Quel­le: aquaburg.com

Nun, haben Sie einen kur­zen Über­blick erhal­ten, um was es sich grund­le­gend bei einem mobi­len Hoch­was­ser­schutz han­delt. Des­we­gen soll­ten wir uns nun anse­hen, was es für Mög­lich­kei­ten gibt, um Türen vor Hoch­was­ser zu schützen.

Hochwasserschutz für Türen

Bevor wir uns mit dem mobi­len Hoch­was­ser­schutz beschäf­ti­gen kön­nen, soll­ten wir uns zunächst noch­mal anse­hen, wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt, um die eige­nen Türen im All­ge­mei­nen vor Hoch­was­ser zu schützen.

Denn auch wenn es oft für vie­le Men­schen wie ein unwich­ti­ges The­ma erscheint, so ist es umso wich­ti­ger sich recht­zei­tig um einen geeig­ne­ten Schutz zu kümmern.

Gera­de durch den Kli­ma­wan­del kommt es immer häu­fi­ger zu Hoch­was­ser­schä­den, wel­che nor­ma­ler­wei­se nicht auf­tre­ten wür­den. Es betrifft also heut­zu­ta­ge wesent­lich mehr Men­schen als früher.

Wer braucht denn eigentlich eine Tür gegen Hochwasser?

Nicht jeder benö­tigt eine hoch­was­ser­fes­te Tür. Wenn die Stau­hö­he für Ihren Hoch­was­ser­schutz über 1.40 m lie­gen muss, dann ist solch eine hoch­was­ser­si­che­re Tür durch­aus ratsam.

Eine was­ser­fes­te Tür ist vor allem sinn­voll, wenn es um die Druck­ver­hält­nis­se bei einem Hoch­was­ser geht. Die­se Türen funk­tio­nie­ren dann bes­ser, als ande­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me.

Zudem gibt es auch folgende Unterschiede zwischen den wasserfesten Türen:

  1. Die was­ser­fes­te Tür: 
      • Was­ser­fes­te Türen fin­den Sie im Schwimm­bad, in Sau­nen und ande­ren Nass­be­rei­chen. Die Türen haben spe­zi­el­le Abdich­tun­gen und las­sen Feuch­tig­keit nur gering­fü­gig ent­wei­chen. Dadurch wer­den tro­cke­ne und nas­se Berei­che opti­mal von­ein­an­der getrennt. Eig­net sich aber nicht für den Hochwasserschutz!
  2. Die was­ser­be­stän­di­ge Tür:
      • Was­ser­be­stän­di­ge Türen sind in der Lage viel Was­ser abzu­hal­ten, wes­we­gen sie sich für den Hoch­was­ser­schutz eig­nen. Jedoch kann es bei die­sen Türen zu einer leich­ten Sicke­rungs­ra­te kom­men. In der Regel kann man hier mit einem Liter pro Stun­den rechnen.
  3. Die was­ser­dich­te Tür:
      • Die­se Türen sind zwar die Teu­ers­ten, aber auch die Effek­tivs­ten. Sie las­sen abso­lut kein Was­ser durch­si­ckern, denn sie sind extra verstärkt.

Dies sind alle Arten von Hoch­was­ser­schutz Türen im All­ge­mei­nen. Wel­che Tür Sie benö­ti­gen, ist grund­sätz­lich schwie­rig auf Anhieb zu ermit­teln. Das liegt dar­an, dass nicht jede Tür gleich geschützt wer­den muss.

Kel­ler­tü­ren unter­schei­den sich von Ein­gangs­tü­ren und müs­sen des­we­gen auf eine ande­re Art geschützt werden.

Falls Sie sich unsi­cher sein soll­ten, ob Sie über­haupt eine sol­che Hoch­was­ser­schutz­tür benö­ti­gen, kön­nen Sie uns jeder­zeit kon­tak­tie­ren! Wir kön­nen Sie aus­führ­lich beraten.

Nun, da Sie wis­sen, wel­che Türen es für den Hoch­was­ser­schutz im All­ge­mei­nen gibt, soll­ten wir uns nun mit der Fra­ge beschäf­ti­gen, wie denn mobi­ler Hoch­was­ser­schutz aus­sieht! Alles was Sie dazu wis­sen müs­sen, fin­den sie im nächs­ten Abschnitt.

 Sandsack Alternative

 

 

 

 

 

 

Wie sieht mobi­ler Hoch­was­ser­schutz für Türen aus ?

Für den Hoch­was­ser­schutz bei Türen, gibt es eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten. Das macht es etwas schwie­rig, her­aus­zu­fin­den, wel­cher der opti­mals­te Schutz ist.

Um einen ers­te Ein­schät­zung über die Mög­lich­kei­ten und Kos­ten zu bekom­men, kön­nen Sie sich die­sen Abschnitt genau­er ansehen.

Grund­sätz­lich soll­ten Sie wis­sen, dass nicht jeder Hoch­was­ser­schutz gleich ist. Es gibt vie­le Fak­to­ren, wel­che die Art des jewei­li­gen Schut­zes beein­flus­sen. Man muss zum Einen her­aus­fin­den, wie hoch der Schutz sein muss.

Han­delt es sich um eine klei­ne­re Tür oder viel­leicht doch um eine etwas Größere?

Auch die Art der Tür ist ent­schei­dend. Eine Kel­ler­tür müs­sen Sie anders schüt­zen, als Ihre Ein­gangs­tür. Eben­falls unter­schei­det sich auch der Schutz, je nach­dem wie groß die Bedro­hung durch Hoch­was­ser ist. Das kann man ermit­teln, indem man sich vor­an­ge­gan­ge­ne Hoch­was­ser anschaut.

Die güns­tigs­ten mobi­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind der Hydro­sack, mit was­ser­ge­füll­te Schläu­che und PE-Sper­ren. Hydro­sä­cke sind mit Poly­mer gefüllt und funk­tio­nie­ren wie ein Sand­sack. Sie sau­gen sich ein­fach mit Was­ser voll.

    

Was­ser­ge­füll­te Schläu­che kre­ieren eine Art Sper­re. PE-Sper­ren funk­tio­nie­ren ohne Wasser.

Sie wer­den ledig­lich auf den Boden gelegt. Jedoch muss der Boden dafür mög­lichst glatt sein. Die­se Sys­te­me eig­nen sich für eine Stau­hö­he von bis zu 15 cm. Wie teu­er die­se sind, ist immer abhän­gig von der Grö­ße und wei­te­ren Fak­to­ren. Wo man die­se Din­ge kau­fen kann, fin­den Sie auf die­ser Sei­te heraus.

In der Regel kos­ten die Systeme:

  • Ein Hydro­sack kos­tet etwa 29,90 €,
  • Ein was­ser­ge­füll­ter Schlauch etwa 90,00 €
  • Die PE-Sper­re gibt es ab 230,00 €

Wenn Sie etwas mehr Schutz benö­ti­gen oder es mit grö­ße­ren Stau­hö­hen zu tun bekom­men, dann soll­ten Sie sich den nächs­ten Abschnitt anschauen.

 

Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem

Stärkerer mobiler Hochwasserschutz für Türen

Manch­mal kann es pas­sie­ren, dass man etwas mehr Schutz für sei­ne Türen benö­tigt, als der oben erwähn­te. Dazu kann man zum einen Sand­sä­cke ver­wen­den. Die­se sind aber auch ent­spre­chend teuer.

Eine Sand­sack­li­nie von 25 cm Höhe und 1 m Brei­te kos­tet bei­spiels­wei­se um die 285,00 €. Zudem ist die Logis­tik hin­ter den Sand­sä­cken sehr auf­wen­dig. Ande­re Sys­te­me sind lei­der nicht mehr so mobil.

Grund­sätz­lich kön­nen Sie sich mer­ken, je mehr Schutz sie benö­ti­gen, des­to teu­rer wird es. Und der Schutz ist weni­ger mobil.

Fol­gen­de Sys­te­me bie­ten eine gute Lösung:

  • Alu-Damm­bal­ken
  • Magnet­schotts
  • Modul­bau­plat­ten 
  • Schlauch­plat­ten­sys­te­me

Alu- Damm­bal­ken sind die güns­tigs­ten Model­le. Sie eig­nen sich für gerin­ge Stau­hö­hen wie auch für eine Stau­hö­he ab 60 cm und sind schon ab 500 € zu erhal­ten. Modul­bau­plat­ten befin­den sich preis­lich bei ca. 700 €. Magnett­schotts und Schlauch­plat­ten­sys­te­me sind die teu­ers­ten Schutz­mög­lich­kei­ten mit 900€ bis 1000€.

Eben­falls zu emp­feh­len sind Hoch­was­ser­tü­ren. Die­se sind natür­lich nicht mobil aber eine sehr kom­for­ta­ble Lösung im Hoch­was­ser­schutz für Türen.

Fazit zum mobilen Hochwasserschutz für Türen

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Sie mit aus­rei­chend Infor­ma­tio­nen zum The­ma mobi­ler Hoch­was­ser­schutz für Türen ver­sor­gen konnten.

Wie Sie sehen, gibt es eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten, um sei­ne Türen vor Hoch­was­ser zu schüt­zen. Jedoch soll­ten sie auch beach­ten, dass mobi­ler Hoch­was­ser­schutz nicht immer die bes­te Mög­lich­keit dar­stellt um sich effek­tiv zu schützen.

Soll­ten Sie zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma Hoch­was­ser­schutz benö­ti­gen, kon­tak­tie­ren Sie uns ger­ne oder lesen Sie in uns­re­re Rubrik Tipps Und Tricks im Hoch­was­ser­schutz weiter.

Sturzflut: Was ist das und wie können Sie sich schützen?

Sturzflut: Was ist das und wie können Sie sich schützen?

Even­tu­ell haben Sie auch schon ein­mal eine Sturz­flut erlebt und wis­sen: Mit Sturz­flu­ten ist nicht zu Spaßen.

Vor allem, wie kön­nen Sie sich vor Sturz­flu­ten schüt­zen, wenn das Was­ser doch so plötz­lich vom Him­mel fällt und Sie kaum Schutz dage­gen haben?

Denn Sturz­flu­ten tre­ten plötz­lich auf und sind schwer zu bän­di­gen. Inner­halb von weni­gen Minu­ten kann ein Groß­teil Ihres Kel­lers durch so eine Sturz­flut unter Was­ser ste­hen und enor­me Schä­den ver­ur­sa­chen. Genau aus die­sem Grund wer­den wir Ihnen heu­te hel­fen zu ver­ste­hen was eine Sturz­flut ist und vor allem, wie Sie sich dage­gen schüt­zen können.

Was ist eine Sturz­flut und wie kön­nen Sie sich schüt­zen? Eine Sturz­flut ist eine plötz­lich auf­tre­ten­de Über­schwem­mung. In aller Regel wird eine Sturz­flut durch star­ken und plötz­li­chen Regen ver­ur­sacht. Es gibt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, um sich vor Schä­den durch Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen zu schüt­zen. Der wich­tigs­te Punkt ist die Bau­vor­sor­ge. Das bedeu­tet schon in der Bau­pha­se zu schau­en, ob Sie von Hoch­was­ser oder Sturz­flu­ten betrof­fen sein kön­nen und dar­auf­hin die Pla­nung vor­neh­men. Die zwei­te Mög­lich­keit ist der nach­t­äg­li­che Hochwasserschutz.

Soll­ten Sie in der Pla­nungs­pha­se Ihres Hau­ses ste­cken, kön­nen Sie sich ger­ne auch direkt an uns wen­den. Wir hel­fen Ihnen dabei die pas­sen­den Schutz­maß­nah­men zu fin­den und zu installieren.

Doch zurück zum Arti­kel. Wir wer­den in die­sem Arti­kel als ers­tes klä­ren wel­che Arten von Hoch­was­ser es gibt, was eine Sturz­flut ist,  wie Sie sich davor schüt­zen kön­nen und was Hoch­was­ser­schutz über­haupt ist.

Was ist eine Sturzflut?

Um zu klä­ren was eine Sturz­flut ist, müs­sen wir erst­mal klar­stel­len was Hoch­was­ser bedeu­tet. Es gibt näm­lich einen Unter­schied zwi­schen Hoch­was­ser und Überflutungen.

Hoch­was­ser ist eine zeit­lich beschränk­te Über­schwem­mung von nor­ma­ler­wei­se nicht mit Was­ser bedeck­tem Land, ins­be­son­de­re durch Flüs­se oder Bäche. Über­flu­tun­gen kön­nen jedoch auch durch Über­las­tun­gen aus dem Kanal­netz und durch urba­ne Sturz­flu­ten ver­ur­sacht wer­den. Meist, wenn es durch Stark­re­gen zu einer zu hohen Was­ser­men­ge in einem begrenz­ten Raum kommt. 

Hoch­was­ser ist ein Teil des Was­ser­kreis­lau­fes. Es tritt immer dann auf, wenn gro­ße Was­ser­men­gen in kur­zen Zeit­räu­men in den Bach- und Fluss­tä­lern dem Gefäl­le fol­gend zusam­men­lau­fen. Regen und das bei Tau­wet­ter aus Schnee frei­ge­setz­te Schmelz­was­ser sind die Quel­len davon. Das Abwas­ser aus Kanä­len und Son­der­bau­wer­ken kann auf­grund von Stark­re­gen aus­tre­ten, was eine Über­flu­tung von Flä­chen zur Fol­ge hat, in Häu­ser ein­drin­gen und Schä­den ver­ur­sa­chen kann.

Es gibt drei unter­schied­li­che Arten von Hochwasser: 

  • Fluss­hoch­was­ser : Dies ist das Ergeb­nis von groß­räu­mi­gen, aus­gie­bi­gen und anhal­ten­den Nie­der­schlä­gen. Wei­te­re Fak­to­ren, die Hoch­was­ser beein­flus­sen, ist die Beschaf­fen­heit des Ein­zugs­ge­bie­tes. Die Vege­ta­ti­on und der Boden die­nen als natür­li­che Auf­fang­be­cken für den Regen. Wenn der Boden jedoch gesät­tigt, gefro­ren oder zum Bei­spiel durch Zement ver­sie­gelt ist, dann fließt das Was­ser direkt in die nahe­lie­gen­den Gewäs­ser. In die­sem Fall kön­nen die Was­ser­mas­sen nicht schnell genug abflie­ßen und das Was­ser tritt über die Ufer. Außer­dem kön­nen men­schen­ge­mach­te Fak­to­ren wie Sied­lungs­bau, Hoch­was­ser begüns­ti­gen. Beson­ders gefähr­det sind hier fluss­na­he Gebie­te und Berei­che, in denen Flüs­se auf­ein­an­der tref­fen. Die Schä­den wer­den hier vor allem durch lan­ge Zeit ste­hen­des Was­ser und bes­ser Ver­schmut­zung verursacht.
  • Sturm­flut: Bei Sturm­flu­ten trei­ben star­ke Win­de das Was­ser von Mee­ren und gro­ßen Seen in hohen Wel­len an die Küs­te über das Ufer. In die­sem Fall steigt der Was­ser­spie­gel und das Was­ser über­flu­tet das Land. Hier müs­sen Sie auf­pas­sen, wenn Sie in küs­ten­na­hen Gebie­ten leben. Hier sol­len Dei­che schlim­me Zer­stö­rung und Gefah­ren für Mensch und Natur verhindern.
  • Sturz­flut: Sturz­flu­ten ent­ste­hen in kür­zes­ter Zeit durch hef­ti­ge Nie­der­schlä­ge. Im Gegen­satz zu den ande­ren Hoch­was­ser­ar­ten kön­nen Sturz­flu­ten auch weit weg von Gewäs­sern auf­tre­ten. Eine Sturz­flut ist eine plötz­lich auf­tre­ten­de Über­schwem­mung. Lei­der kön­nen Sie gegen Sturz­flu­ten auch nicht so viel tun, wie gegen Flusshochwasser.

Meis­tens trifft es Fluss­tä­ler und Mul­den­la­gen, die nach hef­ti­gen Regen­fäl­len über­flu­tet wer­den. Doch auch Schmelz­was­ser kann Sturz­flu­ten ver­ur­sa­chen, vor allem, wenn es mit Stark­re­gen in Ver­bin­dung kommt. Ein wich­ti­ges Merk­mal einer Sturz­flut ist, dass zwi­schen dem Nie­der­schlags­er­eig­nis und der Flut weni­ger als sechs Stun­den vergehen. 

Sturz­flu­ten kön­nen vor allem in ber­gi­gen oder hüge­li­gen Regio­nen auf­tre­ten, wie Bei­spiels­wei­se im deut­schen Mit­tel­ge­bir­ge oder in den Alpen. Wenn die Böden sehr tro­cken oder bereits was­ser­ge­sät­tigt sind, flie­ßen gera­de bei Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen gro­ße Was­ser­men­gen ober­fläch­lich ab. Wenn Ihr Haus in die­sem Fall im Weg steht, kommt es zu einer Über­schwem­mung in Ihrem Haus.

Lei­der kann man nicht ein­fach beant­wor­ten, ab wel­chen Nie­der­schlags­men­gen Sturz­flu­ten auf­tre­ten oder zu befürch­ten sind. Grund dafür sind die Boden­be­schaf­fen­heit, die geo­mor­pho­lo­gi­sche und hydro­lo­gi­sche Eigen­schaf­ten, wel­che fest­stel­len, wie eine bestimm­te Regi­on auf eine Sturz­flut reagiert. Daher kann die Schwe­re der Aus­wir­kun­gen von Stark­re­gen­fäl­len ähn­li­cher Inten­si­tät stark variieren.

Stark­re­gen triff meis­tens im Som­mer im Zusam­men­hang mit Gewit­tern über­ra­schend auf. Dabei sind nicht nur lang­an­dau­ern­de groß­flä­chi­ge Dau­er­re­gen gefähr­lich, son­dern auch klein räu­mi­ge, kurz­zei­ti­ge und kräf­ti­ge Starkniederschläge.

Las­sen Sie uns jetzt zum nächs­ten The­ma kom­men. Wie kön­nen Sie sich gegen Sturz­flu­ten schüt­zen und wel­che Maß­nah­men gibt es in die­sem Fall? Genau auf die­se Fra­ge wer­den wir jetzt eingehen.

Sturzfluten und Hochwasserschutz: Was ist Hochwasserschutz?

Es gibt zwei Arten des Hoch­was­ser­schut­zes: der pas­si­ve und der akti­ve Hochwasserschutz.

Pas­si­ver Hochwasserschutz 

Bei Fluss­hoch­was­ser oder Sturm­flu­ten macht es Sinn, den Hoch­was­ser­schutz pas­siv anzu­ge­hen. Akti­ver Hoch­was­ser­schutz könn­te näm­lich dazu füh­ren, dass das Gebäu­de auf­schwimmt und sich auf der Boden­ver­an­ke­rung löst. Der pas­si­ve Hoch­was­ser­schutz besteht dar­in, das Was­ser umzu­len­ken. Dafür gibt es fol­gen­de Möglichkeiten:

Ent­wäs­se­rung eines Gebäu­des - Bei Stark­re­gen ist die Ent­wäs­se­rung des Dachs und das Kanal­sys­tem ein gro­ßes The­ma. Hier soll­ten Sie dafür sor­gen, dass die Ent­wäs­se­rung auf, neben und unter dem Gebäu­de funk­tio­niert. Regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len von Kanä­len, Rin­nen und Abflüs­sen sind sehr hilfreich.

Über­flu­tet York Stadtstraße@janefromyork / depositphotos.com

Was­ser vom Haus weg lei­ten – Vie­le unse­rer Kun­den haben ein Gefäl­le zum Haus ange­legt, somit fließt das Was­ser immer zur nied­rigs­ten Stel­le. Wenn Sie also dar­auf ach­ten, dass Sie ein Gefäl­le vom Haus weg schaf­fen kön­nen, dann müs­sen Sie sich weni­ger Sor­gen bei Fluss­hoch­was­ser machen. Legen Sie Wege, Ter­ras­sen, Bete und ande­re Flä­chen so an, dass Regen­was­ser abflie­ßen kann.

Grün­flä­che, Stei­ne, Sand und ähn­li­ches – Dies ist ein Punkt, wel­cher oft ver­nach­läs­sigt wird. Die­se geschlos­se­nen Flä­chen sehen zwar schon aus, kön­nen jedoch kein Was­ser auf­neh­men, was eine Gefahr bei Stark­re­gen sein kann. Ver­su­chen Sie also Flä­chen ums Haus zu schaf­fen, die Was­ser auf­neh­men kön­nen. Dazu gehö­ren Grün­flä­chen, Bete und Sand.

Kel­ler flu­ten – Der letz­te Punkt beim pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz ist es das Was­ser in den Kel­ler lau­fen zu las­sen. Dies macht jedoch nur Sinn, wenn der Kel­ler vor­her ent­spre­chend bear­bei­tet wur­de und dadurch kei­nen Scha­den nimmt. Die­se Alter­na­ti­ve ist gera­de bei Fluss­hoch­was­ser sehr beliebt.

Akti­ver Hochwasserschutz 

Die­se Metho­de ist beson­ders bei Stark­re­gen und Sturm­flu­ten sinn­voll. Hier wird das Was­ser am Ein­drin­gen in das Gebäu­de gehin­dert. Hier gibt es eben­falls vie­le Mög­lich­kei­ten den Hoch­was­ser­schutz aktiv zu betreiben:

Bau­li­che Maß­nah­men am Haus – Set­zen Sie Tür­schwel­len und erhö­hen Sie die Licht­schäch­te. Eine wei­te­re bau­li­che Maß­nah­me wäre das Zumau­ern von Fens­tern und Öff­nun­gen oder das Zie­hen einer Mau­er rund um das Haus herum.

Sper­ren für das Was­ser am Gebäu­de – Sie kön­nen außer­dem jede Öff­nung gegen Hoch­was­ser schüt­zen. Für den Hoch­was­ser­schutz von Türen gibt es mobi­le Schutz­wän­de, Alu-Damm­bal­ken, Sand­sä­cke, mobi­le Schlän­gel und gan­ze hoch­was­ser­dich­te Türen. Für Fens­ter gibt es Acryl­schotts, Magnet­schotts oder Alu-Leichtbau-Elemente.

Hier eini­ge wei­ter­füh­ren­de Arti­kel dazu:

Sper­ren für das Gelän­de ums Gebäu­de - Die­ser Punkt greift ein biss­chen in den Hoch­was­ser­schutz eines Gelän­des ein, doch auch hier haben Sie die­se Möglichkeit.

Nun ken­nen Sie den Unter­schied zwi­schen akti­ven und pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz und wis­sen in etwa wann Sie mit wel­cher Metho­de am bes­ten dran sind. Kom­men wir nun zu eini­gen kon­kre­ten Bei­spie­len zum Schutz vor Sturzfluten.

Wie schütze ich mein Haus vor einer Sturzflut?

Sturz­flu­ten kön­nen ziem­lich gro­ße Schä­den ver­ur­sa­chen. Neben dem finan­zi­el­len Scha­den  kön­nen Sie unter Umstän­den gelieb­te Gegen­stän­de und Erin­ne­rungs­stü­cke verlieren.

Hier erhal­ten Sie einen Über­blick über die Schä­den, die ent­ste­hen kön­nen und außer­dem kon­kre­te Lösungs­vor­schlä­ge dazu.

Der am ein­fachs­ten zu behe­ben­de Scha­den, ist der finan­zi­el­le. Wenn Sie eine pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, dann zahlt die­se meis­tens den kom­plet­ten Scha­den. Die­ser liegt im Schnitt bei 6.600€ laut der Alli­anz Ver­si­che­rung. Aus Erfah­rung kön­nen wir Ihnen sagen, dass ein ein­fa­cher Stark­re­gen schon Schä­den von über 30.000€ ver­ur­sa­chen kann. Wenn Sie kei­ne pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, dann müs­sen Sie für den Scha­den selbst aufkommen.

Der emo­tio­na­le Scha­den ist hier nicht zu ver­nach­läs­si­gen. Als Haus­be­sit­zer fühlt man sich immer nach einer Über­schwem­mung oft angreif­bar und auf eine bestimm­te Art und Wei­se unsi­cher. Wir haben Kun­den, die bei Regen nicht mehr schla­fen kön­nen und nicht mehr in den Urlaub fah­ren, wenn nie­mand zu Hau­se ist, der auf das Haus auf­pas­sen kann. Doch die­se Sicher­heit lässt sich durch den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz wie­der her­stel­len. Ger­ne kön­nen Sie hier­bei mit uns sprechen:

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutz­sys­tems. Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können!

Hier noch zwei Kon­kre­te Bei­spie­le, wie Sie auch selbst den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz fin­den können:

Um Ihr Haus vor Hoch­was­ser schüt­zen zu kön­nen müs­sen Sie erst erken­nen, wel­ches Hoch­was­ser Ihr Haus tref­fen kann, Sie müs­sen die Risi­ken und Pro­ble­me bei Hoch­was­ser am Haus ana­ly­sie­ren, so kön­nen Sie dann ent­schei­den wel­cher Hoch­was­ser­schutz zu Ihrem Haus passt.

Wenn Sie die­se Punk­te durch haben, dann kön­nen Sie sich mit den ver­schwen­den Sys­te­men befas­sen, die es gibt.

Begin­nen wir mit dem Hoch­was­ser­schutz einer Tür: Stahl­rah­men mit Neo­pren­über­zug, Alu-Damm­bal­ken, Alu-Damm­ta­feln, Sand­sä­cke, was­ser­ge­füll­te Schutz­schläu­che, was­ser­fes­te Türen, auto­ma­ti­sche Klapp­schotts, mobi­les Sys­tem mit Pneu­ma­tik, Alu-Auf­bau­ten für die Tür zum schwen­ken und natür­lich noch vie­le mehr. Die Prei­se vari­ie­ren hier zwi­schen güns­tig, mitt­le­res Preis­seg­ment und geho­be­ne Preis­klas­se. Die güns­tigs­ten Sys­te­me kön­nen Sie zwi­schen 50.00€ – 100.00€ kos­ten, die teu­ers­ten kön­nen sogar über 25.000,00 € kosten.

Hoch­was­ser­schutz eines Fens­ters: Stahl­rah­men mit Neo­pren­über­zug, Alu-Damm­bal­ken, Damm­ta­feln, Sand­sä­cke, Hoch­was­ser­fens­ter, was­ser­ab­sor­bie­ren­de Schlän­gel, Alu-Plat­ten mit Klick­funk­ti­on, Alu-Auf­bau­ten für das Fens­ter zum Schwen­ken. Auch hier gibt es eine gro­be Unter­schei­dung von güns­tig und kostspielig.

Wei­te­re Pro­duk­te dazu fin­den Sie hier: https://www.hochwasserschutz-profis.de/wasserdichte-kellerfenster-schuetzen-sie-sich-bei-hochwasser/

Dies war eine gro­be Lis­te von den ver­schie­de­nen Sys­te­me, die es gibt, damit Sie Ihr Haus vor Hoch­was­ser schüt­zen kön­nen. Dabei ist zu beach­ten, ob es sich um eine Ein­gangs­tür, einer Gara­gen­tür oder eine Ter­ras­sen­tür han­delt. Auch bei Fens­tern gibt es ver­schie­de­ne Unter­schie­de. Han­delt es sich um ein boden­na­hes Fens­ter? Oder han­delt es sich um ein unter­ir­di­sches Fens­ter? Eine genaue­re Erklä­rung zu den ver­schie­de­nen Sys­te­men und deren Prei­sen fin­den Sie in unse­rem Arti­kel https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-fuers-haus-teil‑3/

Wir hof­fen, dass Sie nun etwas schlau­er gewor­den sind, was die Sturz­flut und Ihrer Gefahr betrifft. Sie wis­sen nun was eine Sturz­flut ist, was Hoch­was­ser­schutz ist und wel­che Mög­lich­kei­ten es dafür gibt.

 

 

 

Schaden durch eindringendes Regenwasser: Die Soforthilfe!

Schaden durch eindringendes Regenwasser: Die Soforthilfe!

Die meis­ten Men­schen mögen Regen nicht unbe­dingt ger­ne. Dabei ist er aber in den meis­ten Fäl­len eher harm­los. Im Gar­ten bil­den sich viel­leicht ein paar Pfüt­zen, aber das war es eigent­lich auch schon. Doch was ist, wenn der Regen doch stär­ker ist als gedacht?

Ein Scha­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser ist kei­ne Sel­ten­heit und kann zu einem gro­ßen Pro­blem füh­ren. Gera­de Stark­re­gen lässt sich nicht vor­her­se­hen und kann star­ke Schä­den verursachen. 

Scha­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser – was tun ? Grund­sätz­lich soll­ten Sie ver­su­chen das Was­ser auf­zu­hal­ten, damit nicht noch mehr Scha­den ent­ste­hen kann. Doku­men­tie­ren Sie die Situa­ti­on und ver­su­chen Sie her­aus­zu­fin­den, wie das Regen­was­ser in Ihr Haus ein­ge­drun­gen ist.

In die­sem Arti­kel stel­len wir Ihnen eine Sofort­hil­fe gegen die Schä­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser vor! Damit wer­den Sie in Zukunft gegen ein­drin­gen­des Regen­was­ser gewapp­net sein. Eben­falls kön­nen Sie uns natür­lich ger­ne für eine per­sön­li­che Bera­tung kontaktieren!

Inhaltsverzeichnis

  • Was tun, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus eindringt?
  • Schä­den durch Regenwasser
  • Was ist Starkregen?
  • Wie kann man einem Scha­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser vorbeugen?

Was tun, wenn Regenwasser in Ihr Haus eindringt?

Regen­was­ser im Haus ist eine wirk­lich unan­ge­neh­me Ange­le­gen­heit. Denn oft weiß man im ers­ten Moment gar nicht, wie das Regen­was­ser über­haupt ein­ge­drun­gen ist. Das macht es natür­lich schwie­rig, es vom wei­te­ren Ein­drin­gen abzuhalten.

Aber wie soll­ten Sie reagie­ren, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus eindringt?

  1. Blei­ben Sie ruhig! Es ist abso­lut ver­ständ­lich, dass man in so einer Situa­ti­on in Panik gerät. Gera­de, wenn sich bereits viel Regen­was­ser in Ihrem Haus ange­sam­melt hat. Jedoch ist es wich­tig, dass Sie struk­tu­riert vor­ge­hen, um das Pro­blem bes­ser lösen zu kön­nen. Meist sieht die Situa­ti­on auch erst­mal schlim­mer aus, als sie in Wirk­lich­keit ist.
  2. Schal­ten Sie den Strom ab! Wie vie­le von uns schon als Kind ler­nen: Was­ser lei­tet Strom. Das kann sehr gefähr­lich wer­den. Zudem kön­nen dadurch noch mehr Schä­den ent­ste­hen, als ohne­hin schon.
  3. Rufen Sie die Feu­er­wehr! Soll­te sich viel Regen­was­ser ange­sam­melt haben, dann muss die Feu­er­wehr geru­fen wer­den. Sie kann abschät­zen, ob Gefahr vom Hoch­was­ser aus­geht und den Kel­ler auch aus­pum­pen. Sie soll­ten nie­mals han­deln, bevor die Feu­er­wehr die Situa­ti­on abge­klärt hat, denn das kann unschö­ne Kon­se­quen­zen nach sich ziehen.
  4. Stop­pen Sie das Regen­was­ser! Wenn es sich nur um eine klei­ne Men­ge Was­ser han­delt, dann soll­ten Sie ver­su­chen das Regen­was­ser am Ein­drin­gen zu hin­dern. Nut­zen Sie hier­für eine Pum­pe oder Handtücher.
  5. Hal­ten Sie sich vom Was­ser fern! Gera­de bei einer gro­ßen Men­ge Regen­was­ser kann es zu einer erhöh­ten Gefahr kom­men, weil die Wahr­schein­lich­keit hoch ist, dass das Was­ser kon­ta­mi­niert ist. Soll­te das Was­ser ver­färbt sein ist die Wahr­schein­lich­keit höher , dass das ein­drin­gen­de Was­ser kon­ta­mi­niert ist. Meist ist es durch Che­mi­ka­li­en oder Fäka­li­en ver­un­rei­nigt. Das kann zum Pro­blem für Ihre Gesund­heit werden.

Grund­sätz­lich sind dies erst­mal alle Maß­nah­men, die Sie sofort ergrei­fen soll­ten, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus ein­dringt. Wie Sie nun mit den ent­stan­de­nen Schä­den umge­hen, erklä­ren wir Ihnen im nächs­ten Abschnitt.

Schäden durch Regenwasser

Hat sich das Regen­was­ser ein­mal im Haus fest­ge­setzt, kön­nen vie­le Schä­den ent­ste­hen. Von kaput­ten Möbeln bis hin zu defek­ten Gerä­ten oder sogar ein Kel­ler, der kom­plett saniert wer­den muss.

Um den Scha­den mög­lichst begrenzt zu hal­ten, soll­ten Sie eini­ge Din­ge beach­ten. Kon­tak­tie­ren Sie Ihre Ver­si­che­rung umge­hend und bespre­chen Sie die Situa­ti­on mit ihr.

Das ist wich­tig, damit der Ver­si­che­rungs­fall so schnell wie mög­lich geprüft wer­den kann. Zudem über­nimmt nicht jede Ver­si­che­rung den Scha­den bei einem Hoch­was­ser. Die Haus­rats­ver­si­che­rung über­nimmt bei­spiels­wei­se nur den Scha­den für Ihre Wertgegenstände.

Jedoch aber auch nur, wenn Sie einen pas­sen­den „Ele­men­tar­scha­den-Bau­stein“ abge­schlos­sen haben. Eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung zahlt auch nur dann, wenn Sie extra einen Schutz gegen Stark­re­gen haben. Bei Ihrem Auto müs­sen Sie drin­gend dar­auf ach­ten, dass Sie es an einem siche­ren Platz abstel­len. Ansons­ten kann Ihnen der Ver­si­che­rungs­schutz gekürzt werden.

Wenn Sie bei­spiels­wei­se von einem Stark­re­gen über­rascht wer­den, ist es bes­ser, einen Umweg zu fah­ren, als über eine über­schwemm­te Stra­ße. Auch das Par­ken unter einem Baum kann in so einer Situa­ti­on als grob fahr­läs­sig gewer­tet werden.

Zumin­dest wenn ein Scha­den entsteht!

Wie Sie sehen, ist es etwas kom­pli­ziert mit den Ver­si­che­run­gen. Des­we­gen soll­ten Sie sich früh um den pas­sen­den Schutz gegen Stark­re­gen kümmern.

Wei­ter­hin soll­ten Sie übri­gens den Scha­den aus­rei­chend doku­men­tie­ren. Sie sind Ihrer Ver­si­che­rung gegen­über in der Beweis­pflicht. Des­we­gen müs­sen Sie Fotos vom Was­ser­stand und dem Scha­den machen. Es soll­te auch zu sehen sein, woher das Was­ser eigent­lich gekom­men ist.

Wenn die Ver­si­che­rung ein­ver­stan­den ist, kön­nen Sie mit dem Auf­räu­men anfan­gen. Brin­gen Sie dazu alles, was durch­nässt ist nach Drau­ßen zum Trocknen.

Tra­gen Sie dabei am bes­ten Hand­schu­he und einen Mund­schutz. Das gewähr­leis­tet Ihre Sicher­heit und schützt Ihre Gesund­heit. Kon­tak­tie­ren Sie außer­dem eine Trock­nungs­fir­ma. Die­se kann Trock­ner auf­stel­len, wel­che den betrof­fe­nen Raum von Feuch­tig­keit befreien.

Dies sind ein paar Maß­nah­men, wel­che Sie ergrei­fen kön­nen, soll­ten jemals Schä­den durch Stark­re­gen bei Ihnen ent­ste­hen. Im fol­gen­den Abschnitt erfah­ren Sie mehr über das The­ma Stark­re­gen.

Was ist Starkregen?

Bestimmt haben Sie den Begriff Stark­re­gen schon häu­fi­ger im Zusam­men­hang mit Hoch­was­ser gehört. Dabei ist Stark­re­gen doch eigent­lich nor­ma­ler Regen oder?

Nicht ganz. Stark­re­gen gehört zu den häu­figs­ten Natur­ka­ta­stro­phen in Deutsch­land. 2016 wur­den cir­ca 800 Mil­lio­nen Euro Schä­den durch Stark­re­gen verursacht.

Als Stark­re­gen bezeich­net man einen Nie­der­schlag von etwa 15 bis 25 Liter pro Qua­drat­me­ter inner­halb einer Stun­de. Ein­fach gesagt, reg­net es in kur­zer Zeit sehr stark und mit hoher Inten­si­tät. Dafür gibt es dann auch häu­fig eine Unwet­ter­war­nung.

Vie­le For­scher machen übri­gens den Kli­ma­wan­del ver­ant­wort­lich für die immer häu­fi­ge­ren Stark­re­gen. Allein in Deutsch­land gab es in den letz­ten 130 Jah­ren einen Tem­pe­ra­tur­an­stieg von 1,4 Grad Cel­si­us. Das scheint eine zunächst klei­ne Zahl. Jedoch hat die­ser Anstieg eine gro­ße Auswirkung.

Die Luft kann schon bei einem Tem­pe­ra­tur­an­stieg von einem Grad sie­ben Pro­zent mehr Was­ser auf­neh­men. Dadurch kommt es immer häu­fi­ger zu star­ken Regen­fäl­len und den oben genann­ten Schä­den.

Am häufigsten kommen Starkregen im Sommer vor, zusammen mit starken Gewittern. Ein sehr bekannter Fall von Starkregen ist das Jahrhundert-Unwetter von Münster:

Am 28. Juli 2014 ver­setz­te ein schwe­res Unwet­ter die Stadt Müns­ter für Wochen in einen Aus­nah­me­zu­stand. Mit fast 300 Liter Regen pro Qua­drat­me­ter inner­halb von nur sie­ben Stun­den wur­de einer der höchs­ten Wer­te seit Beginn der Wet­ter­auf­zeich­nun­gen in Deutsch­land gemessen.

Wie Sie sehen, ist Stark­re­gen ein gro­ßes Pro­blem für vie­le Men­schen. Und das Schlim­me ist: Die Ereig­nis­se häu­fen sich immer mehr. Aus die­sem Grund soll­te man sich früh­zei­tig um einen geeig­ne­ten Schutz gegen Stark­re­gen küm­mern. Was Sie tun kön­nen, erfah­ren Sie im nächs­ten Abschnitt.

Wie kann man Schäden durch eindringendes Regenwasser vorbeugen ?

Um Schä­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser vor­beu­gen zu kön­nen, gibt es eini­ge Maß­nah­men, wel­che man ergrei­fen kann. Eini­ge davon soll­ten bereits beim Neu­bau eines Hau­ses umge­setzt wer­den, ande­re sind sehr fle­xi­bel und mobil.

Aber was kön­nen Sie per­sön­lich tun, um einem Scha­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser vorzubeugen?

  1. Lagern Sie kei­ne pro­ble­ma­ti­schen Din­ge im Kel­ler. Der Kel­ler wird meist am häu­figs­ten über­schwemmt. Ver­stau­en Sie also hier kei­ne Wert­ge­gen­stän­de. Ver­mei­den Sie zudem die Lage­rung von gefähr­li­chen Stof­fen oder Din­gen, wel­che der Umwelt gefähr­lich wer­den könnten.
  2. Infor­mie­ren Sie sich über das Wet­ter in Ihrer Umge­bung, damit Sie recht­zei­tig reagie­ren kön­nen. Mitt­ler­wei­le gibt es sogar Unwet­ter-Warn Apps wie „NINA
  3. Machen Sie sich ver­traut mit den Schal­tern für Strom, Gas und Hei­zung. Ihre Fami­lie soll­te eben­falls wis­sen, wo sich die­se Befin­den, um im Not­fall alles abstel­len zu können.
  4. Elek­trik soll­te mög­lichst nicht im Kel­ler sein oder zumin­dest aus­rei­chend geschützt, damit kein Regen­was­ser ein­drin­gen kann.
  5. Legen Sie sich einen Was­ser­mel­der zu. Die­ser funk­tio­niert wie ein Feu­er­mel­der, aber für Was­ser. Sie wer­den ent­we­der per akus­ti­schem Signal gewarnt oder auf dem Smart­pho­ne benach­rich­tigt, soll­te Regen­was­ser eindringen.

Unser Fazit zum Schutz gegen eindringendes Regenwasser

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen eine pas­sen­de Sofort­hil­fe gegen Schä­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser bereit­stel­len konn­ten. Wie Sie nun wis­sen, gibt es eini­ge Din­ge, die Sie unbe­dingt beach­ten soll­ten, damit erst gar kei­ne Schä­den durch Regen­was­ser und Stark­re­gen ent­ste­hen. Je frü­her Sie im Ernst­fall han­deln, des­to eher kann Scha­dens­be­gren­zung betrie­ben werden.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma Stark­re­gen, lesen Sie ger­ne den fol­gen­den Arti­kel: Schä­den Durch Stark­re­gen: Behe­ben, Ver­mei­den, Vorbeugen!

Falls Sie wei­te­re Fra­gen rund um das The­ma Hoch­was­ser­schutz haben oder eine kos­ten­lo­se Bera­tung wün­schen, sind Sie bei uns genau richtig.

Kon­tak­tie­ren Sie uns ger­ne, wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Starkregenvorsorge: Der ultimative Ratgeber

Starkregenvorsorge: Der ultimative Ratgeber

Stark­re­gen ist eine der drei Hoch­was­ser­ar­ten, die in Deutsch­land vor­kom­men kön­nen. Ver­mut­lich hat es jeder ein­mal erlebt oder zumin­dest in den Nach­rich­ten mit­be­kom­men, wie solch ein Ereig­nis Cha­os und Zer­stö­rung ange­rich­tet hat.

Dabei muss man nur etwas Zeit inves­tie­ren und sich mit dem The­ma aus­ein­an­der­set­zen, um sich opti­mal auf Stark­re­gen vorzubereiten.

Damit Sie nicht lan­ge recher­chie­ren und alle Mög­lich­kei­ten abwä­gen müs­sen, die Ihnen zur Ver­fü­gung ste­hen und um sich gezielt vor Stark­re­gen zu schüt­zen, haben wir die­sen Rat­ge­ber verfasst.

Dabei wol­len wir Ihnen beson­ders ans Herz legen, die rich­ti­gen Maß­nah­men für sich und Ihr Haus zu treffen.

In die­sem Rat­ge­ber wer­den wir Ihnen daher zunächst erklä­ren, was Stark­re­gen über­haupt bedeu­tet und wie­so die­ses Pro­blem über­haupt sol­che Aus­wir­kun­gen hat. Dann zei­gen wir Ihnen Vor­ge­hens­wei­sen in der Stark­re­gen­vor­sor­ge, bestimm­te Vor­keh­run­gen die Sie per­sön­lich tref­fen kön­nen und anschlie­ßend stel­len wir ihnen Pro­duk­te vor, die effek­tiv gegen Stark­re­gen helfen.

Den Inhalt unse­res Rat­ge­bers zur Stark­re­gen­vor­sor­ge haben wir fol­gen­der­ma­ßen aufgegliedert:

  • War­um ist Stark­re­gen ein blei­ben­des Problem?
  • Stark­re­gen­vor­sor­ge: So kön­nen Sie sich vorbereiten
  • Die­se Hoch­was­ser­schutz­vor­keh­run­gen hel­fen bei der Starkregenvorsorge
  • Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me beson­ders effek­tiv gegen Starkregen

Warum ist Starkregen ein bleibendes Problem?

Stark­re­gen ist und bleibt ein gro­ßes Pro­blem. Man könn­te mei­nen, dass es bestimmt Men­schen gibt, die dar­an arbei­ten eine uni­ver­sel­le Lösung gegen Stark­re­gen zu fin­den, aber so ist es lei­der nicht. Zur­zeit wer­den ledig­lich die Fol­gen, etwa Über­schwem­mun­gen, bekämpft, aber wor­an liegt das eigentlich?

Stark­re­gen tritt dann ein, wenn es eine bestimm­te Nie­der­schlags­men­ge inner­halb eines kur­zen Zeit­ab­schnit­tes gab. Da der Boden ver­mehrt ver­sie­gelt ist und wir immer mehr Grün­flä­chen ver­schlie­ßen, sinkt auch die Sät­ti­gungs­hö­he.

So ist Beton natür­lich schnel­ler durch Was­ser gesät­tigt, als nor­ma­le Erde und auch die Kanal­sys­te­me kom­men schnell an Ihre Gren­zen. Dies liegt dar­an, dass Erd­bö­den und Grün­flä­chen durch Ihre Beschaf­fen­heit und Struk­tur das Regen­was­ser auf­neh­men kön­nen und es so ver­si­ckert, im Gegen­satz zu Beton und ver­sie­gel­ten Flächen.

Aber auch das Kli­ma trägt noch zusätz­lich dazu bei: Nach Ein­schät­zun­gen von Exper­ten soll es ver­mehrt zu Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen kom­men, beson­ders die war­men Som­mer­mo­na­te wer­den so dann zu gefähr­li­chen Zei­ten. Es lohnt sich also vor­ab etwas Zeit in die Stark­re­gen­vor­sor­ge zu investieren!

Vie­le Haus­be­sit­zer fürch­ten sich näm­lich vor die­ser Hoch­was­ser­art, kein wun­der, denn Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se sind nicht gut vor­her­seh­bar. Stark­re­gen tritt oft ganz plötz­lich auf, ent­wi­ckelt sich schnell und kann vor allen Din­gen über­all auftreten.

Vor allem der Man­gel an Rück­stau­klap­pen wird dann oft zum Pro­blem: Aus der Kana­li­sa­ti­on bahnt sich das auf­ge­stau­te Hoch­was­ser durch Abflüs­se sei­nen Weg in die Häuser.

Natür­lich kann man sich dann fra­gen, wie­so die Kana­li­sa­ti­on nicht so umge­baut wird, dass sie dem stei­gen­dem Was­ser­pe­gel stand hält. Naja, wird die Kana­li­sa­ti­on ver­grö­ßert, so ist im Nor­mal­be­trieb, also dann wenn es kei­ne Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se gibt kein Durch­fluss gewähr­leis­tet. Mit ande­ren Wor­ten: Das Was­ser wür­de dann nicht mehr rich­tig in die Klär­wer­ke trans­por­tiert werden.

Damit Stark­re­gen jedoch kei­ne läs­ti­ge Sache für Sie bleibt, haben wir effek­ti­ve Maß­nah­men im fol­gen­den Rat­ge­ber beschrieben.

Starkregenvorsorge: So können Sie sich vorbereiten

Man erwar­tet es kaum, aber vie­le Din­ge lau­fen dann schon bes­ser, wenn man sein Ver­hal­ten dar­auf aus­rich­tet. Meist wirkt es dann wie eine viel zu „ein­fa­che“ Vor­ge­hens­wei­se, als dass man sie als effek­tiv ein­schät­zen würde.

Doch geben Sie uns die Mög­lich­keit Sie vom Gegen­teil zu überzeugen!

Halten Sie stets Ausschau

Stark­re­gen ist schwer vor­her­seh­bar, aber es gibt doch eini­ge Wege trotz­dem vor­zu­sor­gen und sich vor­zu­be­rei­ten: Ach­ten Sie auf das Wet­ter in Ihrer Umge­bung, begut­ach­ten Sie den Gul­ly und die Abflüs­se in Ihrer Nähe, ist die­ser ver­stopft oder von Unrat bedeckt?

Soll­te dies der Fall sein, müs­sen Sie ihn nach Mög­lich­keit frei­le­gen oder die ent­spre­chen­den Ansprech­part­ner Ihrer Stadt oder Ihrer Gemein­de dar­über infor­mie­ren, damit das Hoch­was­ser im Ernst­fall abflie­ßen kann. Zudem haben Sie die Mög­lich­keit durch ver­schie­de­ne Wet­ter­Apps, dem Inter­net und den Nach­rich­ten eini­ge Wet­ter­in­for­ma­tio­nen auf­zu­grei­fen, um dann im Fall der Fäl­le gewapp­net zu sein.

Alle Öffnungen müssen verschlossen werden

Damit Ihre Ver­si­che­rung ent­ste­hen­de Schä­den zahlt, müs­sen jeg­li­che Wege die das Was­ser neh­men kann, also alle Öff­nun­gen an Ihrem Haus, gut ver­schlos­sen sein. Machen Sie dann am bes­ten einen Rund­gang durch das gan­ze Haus, um sicher zu sein, dass Sie kein Fens­ter oder kei­ne Türe ver­ges­sen haben.

Bringen Sie alles in Sicherheit

Auch die­ser Punkt ist wich­tig bei der Stark­re­gen­vor­sor­ge. Was­ser sucht sich immer den tiefs­ten Punkt, klar denn Was­ser fließt nur abwärts! Machen Sie sich dies zunut­ze, indem Sie gefähr­de­te Gegen­stän­de in einen Raum brin­gen, der sicher vor Hoch­was­ser ist. Sor­gen Sie auch dafür, dass alle elek­tro­ni­schen Gerä­te vom Strom genom­men wer­den und eben­falls sicher ver­staut sind.

Haben Sie eine Mappe mit den wichtigsten Punkten?

Das klingt meist etwas über­trie­ben, aber glau­ben Sie uns. Soll­te ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis ein­tre­ten, wer­den Sie womög­lich nicht klar und ziel­ge­rich­tet den­ken kön­nen. Oft­mals sind sol­che Sze­na­ri­en sehr trau­ma­tisch, etwa ver­gleich­bar mit einem Ein­bruch. Des­halb emp­feh­len wir ihnen eine Map­pe oder zumin­dest eine Check­lis­te mit den wich­tigs­ten Punk­te bereit­zu­hal­ten. Wie die­se aus­se­hen müs­sen, fin­den Sie in die­sem Arti­kel.

Reden Sie mit Ihren Nachbarn

Ihre Nach­barn wer­den sich ver­mut­lich in der sel­ben Situa­ti­on wie Sie wie­der­fin­den, kom­mu­ni­zie­ren Sie daher aus­führ­lich mit­ein­an­der. So kann es vor­kom­men, dass Sie gera­de ein­kau­fen sind und ein Unwet­ter beginnt. Wenn Sie sich rich­tig mit Ihren Nach­barn abge­spro­chen haben, wer­den die­se auch nach­prü­fen, ob bei Ihnen alles in Sicher­heit ist. So haben Sie und Ihre Nach­barn zusätz­li­chen Schutz durch den jewei­lig anderen.

Diese Hochwasserschutzvorkehrungen helfen bei der Starkregenvorsorge

Nun gibt es wei­te­re Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men, die zwar kei­ne rich­ti­gen Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me dar­stel­len, dem Unwet­ter jedoch ent­ge­gen­wir­ken. Beden­ken Sie, dass es häu­fig auf die Kom­bi­na­ti­on von ver­schie­de­nen Vor­keh­run­gen ankommt, um so wenig wie mög­lich zu ver­lie­ren: Damit mei­nen wir Ihr Geld, Ihre Zeit, den emo­tio­na­len Wert der Din­ge und vor allem Ihre Seelenruhe.

Sorgen Sie für die Überdachung

Damit das Hoch­was­ser erst gar nicht die Mög­lich­keit bekommt, in Ihr Haus ein­zu­drin­gen, soll­ten Sie regel­mä­ßig nach Ihrer Über­da­chung schau­en. Sor­gen Sie dafür das Kanä­le und Abflüs­se sau­ber sind, damit das Was­ser schnell abflie­ßen kann.

Eine Rückstauklappe ist ein Muss

Prü­fen Sie nach, ob in Ihrem Haus eine ver­nünf­ti­ge Rück­stau­klap­pe instal­liert ist. Ist dem nicht so, wird das Was­ser durch die Kana­li­sa­ti­on in das Inne­re Ihres Hau­ses gelan­gen. Meist ist das Was­ser dann braun, also deut­lich kontaminiert.

Spa­ren Sie sich ganz ein­fach die­se Erfah­rung: Eine Rück­stau­klap­pe kann zwar bis zu 1500 Euro kos­ten, wird Sie dann aber lang­fris­tig vor Hoch­was­ser schützen.

Legen Sie sich eine Pumpe zu

Vie­le Men­schen den­ken viel­leicht, dass der Besitz einer Pum­pe unnö­tig wäre, da man ja aus dem Bau­markt eine lei­hen könn­te: Über­le­gen Sie sich das zwei Mal! Soll­ten Sie dar­auf ver­trau­en, dass eine Pum­pe aus dem Bau­markt Sie vor hohen Kos­ten schüt­zen wird, lie­gen Sie lei­der falsch.

Dabei geht es gar nicht um den Punkt des Lei­hens an sich, son­dern um den Zeit­auf­wand, der damit ein­her­geht. Sobald Sie Hoch­was­ser im Haus haben zählt jede Sekun­de, da sich alles voll­saugt was dem Was­se­re in die Que­re kommt. Im schlimms­ten Fall zah­len Sie dann um eini­ges mehr durch Was­ser­schä­den und hohe Strom­kos­ten für Trock­nungs­ge­rä­te.

Eine geeig­ne­te Pum­pe für den Ein­satz gegen Hoch­was­ser fin­den Sie in unse­rem Part­ner­shop: Flut­box

Bauen Sie eine Schwelle

Wenn das Hoch­was­ser bei Ihnen nur einen nied­ri­gen Stand erreicht, kann hin und wie­der eine ein­fa­che Schwel­le vor dem Haus­ein­gang schon eini­ges bewirken!

Schließen Sie die richtige Versicherung für Starkregenereignisse ab

Soll­ten Ihr Haus und Ihre kos­ten­ba­ren Gegen­stän­de durch Stark­re­gen beschä­digt wer­den, kann eine Haus­rats­ver­si­che­rung mit einer zusätz­li­chen Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung hel­fen. Inves­tie­ren Sie Ihr Geld rich­tig, denn am Ende haben Sie mehr davon, als die gro­ßen Ver­lus­te, die durch Stark­re­gen zurückbleiben.

Hochwasserschutzsysteme besonders effektiv gegen Starkregen

Da Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se plötz­lich kom­men, sich schnell ent­wi­ckeln und über­all auf­tre­ten kön­nen, soll­ten Sie zu semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men greifen.

Die­se wer­den fest mon­tiert, kön­nen jedoch auch ganz ein­fach Ihren Stand­ort wech­seln. Sol­che Pro­duk­te brau­chen dann nur einen ein­ma­li­gen Arbeits­auf­wand und sind im Fall der Fäl­le bin­nen Sekun­den ein­satz­be­reit. Genau aus die­sen Grund eige­nen sie sich per­fekt für Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se.

Alu-Dammbalken

Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me sind hoch­ef­fek­ti­ve Schutz­vor­keh­run­gen gegen Hoch­was­ser. Hier gibt es Pro­duk­te die noch etwas Was­ser durch­si­ckern las­sen, jedoch auch ganz was­ser­dich­te. Bei die­ser Vor­keh­run­gen müs­sen Sie Ihr Augen­merk auf Ihr Mau­er­werk und den Unter­grund set­zen:  Sind die bei­den Din­ge eben­mä­ßig? Ver­zich­ten Sie auf die­ses Pro­dukt, wenn Ihr Boden beson­ders sen­si­bel ist.

Beach­ten Sie auch, dass Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me einen wie­der­keh­ren­den Arbeits­auf­wand haben.

In die­sem Arti­kel kön­nen Sie sich über die Prei­se der Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me informieren.

 

Dammtafeln

Etwas weni­ger Arbeits­auf­wand brin­gen Damm­ta­feln mit sich. Die­se brau­chen eben­falls ein Pro­fil, wel­ches instal­liert wer­den muss, jedoch müs­sen statt meh­re­re Bal­ken, nur eine Damm­ta­fel ein­ge­steckt werden.

Magnetschotts

Magnet­schotts besit­zen Schie­nen, die umlau­fend mon­tiert wer­den müs­sen. Dann kann die mit Magne­ten ver­se­he­ne Plat­te an die Schie­ne gesetzt wer­den und erle­digt den Rest.

Die Magnet­schotts sind auf­grund ihrer beson­de­ren Form beliebt: Nicht gera­de weil die­se eine beson­de­re Ästhe­tik zur Schau stel­len, son­dern sehr wider­stands­fä­hig und abso­lut was­ser­dicht sind.  Sol­che Pro­duk­te hal­ten hohem Druck stand, eig­nen sich daher auch für unter­ir­di­schen Hoch­was­ser­schutz, wie etwa für Kellertüren.

Außer­dem kön­nen Sie natür­lich ein­fach abge­nom­men wer­den wenn sie nicht gebraucht wer­den und kön­nen sogar mit einer Tür­funk­ti­on aus­ge­stat­tet werden!

Dam Easy Hochwasserbarriere

Wer einen effek­ti­ven Hoch­was­ser­schutz such, jedoch kei­ne Lust auf eine Mon­ta­ge hat, fin­det hier das rich­ti­ge Pro­dukt: Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re wer­den im Tür­rah­men ver­spreizt und dann auf­ge­pumpt, das wars! Ein schnel­ler und beson­ders ein­drucks­vol­ler Hoch­was­ser­schutz und das für alle!

Automatische Klappschotts

Auto­ma­ti­sche Klapp­schotts sind gera­de des­halb eine gute Opti­on, weil sie alles allei­ne kön­nen. Naja, instal­lie­ren müs­sen Sie sie davor schon, doch dann bemer­ken die Schotts im Ernst­fall wenn der Was­ser­pe­gel in der Kana­li­sa­ti­on steigt. Ist dies der Fall, klappt der Schott nach Oben und schütz vor Hoch­was­ser.

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Rat­ge­ber zur Stark­re­gen­vor­sor­ge eine gute Über­sicht im Kampf gegen Stark­re­gen bie­ten konnten.

Natür­lich ste­hen wir Ihnen auch zu wei­te­ren Fra­gen rund um den Hoch­was­ser­schutz mit Rat und Tat zur Sei­te. Neh­men Sie dafür ger­ne Kon­takt mit uns auf.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

So gelingt die Abschottung gegen Hochwasser: Eine Anleitung!

So gelingt die Abschottung gegen Hochwasser: Eine Anleitung!

Hoch­was­ser ist eine sehr unan­ge­neh­me Ange­le­gen­heit. Zum einen kann Hoch­was­ser eine gro­ße emo­tio­na­le Belas­tung dar­stel­len. Denn es ist nicht nur viel Arbeit das Was­ser zu besei­ti­gen, auch der mate­ri­el­le Scha­den ist oft enorm. Es kann eben­falls finan­zi­ell extrem belas­tend wer­den. Vor allem dann, wenn man kei­ne pas­sen­de Ver­si­che­rung besitzt.

Es gibt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten sich gegen Hoch­was­ser abzu­schot­ten und so den Scha­den zu begrenzen.

In Deutsch­land kos­tet ein durch­schnitt­li­ches Hoch­was­ser unge­fähr 6.600 Euro. Das ist eine ordent­li­che Sum­me. Damit man die­sen Stress ver­mei­den kann, soll­te man sich am bes­ten einen pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz zule­gen. Doch wie gelingt die Abschot­tung gegen Hoch­was­ser?

Wir stel­len Ihnen heu­te eine Anlei­tung zur Abschot­tung gegen Hoch­was­ser vor, damit Sie in Zukunft ein tro­cke­nes Zuhau­se haben. Ger­ne kön­nen Sie uns auch jeder­zeit per­sön­lich zum The­ma Hoch­was­ser­schutz kon­tak­tie­ren. Wir bera­ten Sie gerne!

Inhaltsverzeichnis

  1. Wel­che Arten von Hoch­was­ser gibt es?
  2. Abschot­ten vor Hochwasser
  3. Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me zur Abschot­tung gegen Hochwasser
  4. Unser Fazit über die Sys­te­me zur Abschot­tung gegen Hochwasser

Welche Arten von Hochwasser gibt es?

Hoch­was­ser­schutz kann ein sehr kom­ple­xes The­ma sein. Gera­de wenn Sie noch kei­ne Erfah­rung mit der Abschot­tung gegen Hoch­was­ser haben, dann ist es ver­ständ­lich, sich erst­mal nicht so gut zurecht fin­den zu können.

Bevor wir uns also mit den ein­zel­nen Sys­te­men zur Abschot­tung gegen Hoch­was­ser aus­ein­an­der set­zen, soll­ten wir uns zuerst die ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­ar­ten anschauen.

Wenn Sie näm­lich wis­sen, von wel­chem Hoch­was­ser Sie betrof­fen sind, dann wird es umso leich­ter sich ein pas­sen­des Sys­tem zur Abschot­tung her­aus­zu­su­chen. Doch wie kön­nen Sie über­haupt in Erfah­rung brin­gen, durch wel­ches Hoch­was­ser Sie bedroht sind?

Das ist ganz ein­fach. Sie kön­nen sich im Inter­net genau­er infor­mie­ren, ob und wel­che Hoch­was­ser es in ihrem Wohn­ge­biet gege­ben hat. Soll­ten die­se Hoch­was­ser­er­eig­nis­se öfter vor­kom­men, dann ist ein geeig­ne­ter Schutz wichtig.

Hoch­was­ser kann man in drei Typen auf­tei­len: Fluss­hoch­was­ser, Sturz­flut und die Sturm­flut.

Grund­sätz­lich füh­ren natür­lich alle Hoch­was­ser­ar­ten zu dem sel­ben Ergeb­nis, sie über­flu­ten Städ­te, Häu­ser und Kel­ler. Aber den­noch unter­schei­den sich die Hoch­was­ser auch in vie­len Aspekten.

Flusshochwasser:

Die­se Art von Hoch­was­ser kommt sehr oft an Flüs­sen oder Seen vor. Gebie­te in denen es oft für meh­re­re Tage reg­net, wer­den häu­fig Opfer die­ses Hoch­was­sers. Nach eini­gen Tagen andau­ern­dem Nie­der­schlag sam­melt sich das Was­ser im Fluss und läuft letzt­end­lich auf das Ufer über.

Wäre eigent­lich kein Pro­blem, wenn das Was­ser in den Boden wie­der absi­ckern könn­te. Jedoch ver­hin­dern ein gefro­re­ner Boden, als auch ein Beton­bo­den, das abflie­ßen des Wassers.

Das Ergeb­nis: Eine gro­ße Über­schwem­mung. Aus die­sem Grund ist es eher ungüns­tig Wohn­sied­lun­gen in der unmit­tel­ba­ren Nähe zu Flüs­sen zu bauen.

Fluss­hoch­was­ser dau­ern meist län­ger als 24 Stun­den an, dafür sind sie aber sehr langsam.

Sturzflut:

Sturz­flu­ten gehö­ren zu den gefähr­lichs­ten Hoch­wäs­sern. Grund­sätz­lich kön­nen zwar alle Hoch­was­ser gefähr­lich wer­den, aber Sturz­flu­ten haben einen ent­schei­den­den Aspekt: Sie sind unberechenbar.

Eine Sturz­flut kann jeder­zeit ent­ste­hen und benö­tigt dafür weder einen See noch das Meer als Was­ser­quel­le. Man kann sie meist nicht vor­aus­sa­gen, wes­we­gen man sich oft nicht dar­auf vor­be­rei­ten kann.

Eben­falls hat eine Sturz­flut eine enor­me Geschwin­dig­keit, mit wel­cher sie regel­recht alles mit­reißt, was ihr in den Weg kommt. Sowas kann man häu­fig auch im Fern­se­hen beob­ach­ten, wenn von über­schwemm­ten Städ­ten die Rede ist.

Dafür dau­ert die Sturz­flut meist weni­ger als 24 Stun­den. Sie geht so schnell, wie sie gekom­men ist.

 

Sturmflut:

Eine Sturm­flut ist meis­tens ein gro­ßes Pro­blem für die Nord- und Ost­see. Oder im all­ge­mei­nen Küs­ten­or­te. Sturm­flu­ten ent­ste­hen, wenn star­ke Win­de über das Meer fegen. Dabei trei­ben sie Was­ser­mas­sen auf die Küs­te und über­flu­ten sie. Gera­de im Früh­ling und Herbst kommt es häu­fi­ger zu die­sem Hoch­was­ser. Sturm­flu­ten sind eher lang­sam unter­wegs, kön­nen aber lan­ge andauern.

Hoch­was­ser unter­schei­den sich also in vie­ler­lei Hin­sicht. Je nach­dem von wel­chem Hoch­was­ser sie betrof­fen sind, brau­chen Sie einen ande­ren Schutz. Bei­spiels­wei­se ist ein Sand­sack für Sie per­sön­lich eher unprak­tisch, soll­ten Sie mal von einer Sturz­flut über­rascht wer­den. War­um das so ist und wie Sie sich am bes­ten vor Hoch­was­ser abschot­ten, kön­nen Sie im nächs­ten Abschnitt nachlesen.

Abschotten vor Hochwasser

Wie Sie nun wis­sen, ist es sehr wich­tig, dass man sich vor­ab über das The­ma Hoch­was­ser infor­miert. Dadurch lässt sich näm­lich der pas­sen­de Schutz zur Abschot­tung gegen Hoch­was­ser für Ihr Zuhau­se bestim­men. Um sich vor Hoch­was­ser abzu­schot­ten, gibt es eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten. Denn an Ihrem Haus gibt es ver­schie­de­ne Berei­che, wel­che man vor Hoch­was­ser schüt­zen kann.

Dazu zäh­len Türen, Kel­ler­fens­ter oder Fens­ter im All­ge­mei­nen, sowie Gara­gen. Aber Sie kön­nen nicht nur Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me zur Abschot­tung gegen Hoch­was­ser kau­fen, um Ihr Haus zu schüt­zen. Eben­falls kön­nen Sie sicher­stel­len, dass der Boden um Ihr Haus her­um durch­läs­sig ist.

Das bedeu­tet, der Boden soll­te nicht mit Beton bedeckt sein, damit das Was­ser abflie­ßen kann. Soll­te der Unter­grund blo­ckiert sein, ris­kie­ren Sie, dass das Was­ser zum Bei­spiel in Ihren Kel­ler läuft.

Zudem kann es auch hel­fen, eine Art klei­nen Schutz­wall um das Haus zu bau­en, wel­cher ver­hin­dert, dass das Was­ser über­haupt erst zum Haus kommt.

Dies nützt natür­lich nicht viel bei einem Hoch­was­ser mit einer Stau­hö­he über 15 cm, aber es kann zumin­dest etwas Abhil­fe leisten.

Eine wei­te­re Mög­lich­keit ist, dass Was­ser woan­ders hin­zu­lei­ten, damit es bei­spiels­wei­se nicht direkt in den Kel­ler fließt. Wei­ter­hin ist auch die Lage Ihres Hau­ses ent­schei­dend dafür, ob Hoch­was­ser in Ihr Haus kommt. Leben Sie bei­spiels­wei­se an einer höher gele­ge­nen Stel­le, wie einem Berg, dann haben Sie wahr­schein­lich weni­ger ein Pro­blem mit Hoch­was­ser, als jemand der am Fuße des Ber­ges lebt.

Das liegt dar­an, dass das Was­ser immer zum tiefs­ten Punkt fließt. Machen Sie sich also Gedan­ken vor dem nächs­ten Haus­kauf oder Hausbau.

Nach­dem Sie nun all­ge­mei­ne Tipps zum Abschot­ten gegen Hoch­was­ser erhal­ten haben, erfah­ren Sie nun im nächs­ten Abschnitt, wel­che Sys­te­me man für den Hoch­was­ser­schutz ver­wen­den kann.

Hochwasserschutzsysteme

Es gibt mitt­ler­wei­le vie­le Mög­lich­kei­ten, um sich gegen Hoch­was­ser abzu­schot­ten. Das ist auch ver­ständ­lich, immer­hin gibt es vie­le Berei­che an einem Haus, die man schüt­zen kann. Fens­ter müs­sen zum Bei­spiel anders abge­dich­tet wer­den als Türen.

Aber welche Hochwasserschutzsysteme zur Abschottung gegen Hochwasser gibt es eigentlich?

Zum einen gibt es den alt­be­kann­ten Sand­sack. Die­sen haben Sie bestimmt schon häu­fi­ger im Fern­se­hen gese­hen. Oft han­delt es sich um Bericht­erstat­tun­gen über Gemein­den, wel­che mit Fluss­hoch­was­ser zu kämp­fen haben. Die Sand­sä­cke wer­den von der Feu­er­wehr und Hel­fern gesta­pelt, um einen Bar­rie­re zu bauen.

Für Städ­te und Gemein­den ist der Sand­sack eine tol­le Mög­lich­keit um sich vor dem Was­ser zu schüt­zen. Sand­sä­cke sind güns­tig und man muss sie nur mit Sand befül­len. Sie sind vor allem zur Abschot­tung bei Fluss­hoch­was­ser geeig­net. Das liegt dar­an, dass man Fluss­hoch­was­ser früh­zei­tig erken­nen kann. Dadurch hat man genug Zeit die Sand­sä­cke aufzubauen.

Für Sie als Pri­vat­per­son ist ein Sand­sack sicher nicht die bes­te Metho­de um sich vor Hoch­was­ser abzu­schot­ten. Selbst­ver­ständ­lich kön­nen Sie die­sen Schutz anwen­den, wenn Sie von einem Fluss­hoch­was­ser betrof­fen sind. Jedoch soll­ten Sie beden­ken, dass Sand­sä­cke sehr schwer sind und es eine Wei­le dau­ern kann, bis Sie eine gan­ze Linie aus Sand­sä­cken gebaut haben.

Das ist beson­ders unvor­teil­haft, soll­ten Sie mal von einem Stark­re­gen über­rascht wer­den. Die­sen kann man nicht vor­her­se­hen. Des­halb ver­lie­ren Sie mit einem Sand­sack wert­vol­le Zeit.

Eine bes­se­re Alter­na­ti­ve ist der Hydro­sack. Er ist mit Poly­mer-Gra­nu­lat gefüllt und wird schwer, sobald er mit Was­ser in Berüh­rung kommt. Für den pri­va­ten Haus­halt ist das eine deut­lich bes­se­re Alter­na­ti­ve.  Sie kön­nen sich auch an PE-Sper­ren oder einem was­ser­ge­füll­ten Schlauch bedie­nen. Die­se legt man auf den Boden und schafft so eine Bar­rie­re, um das Hoch­was­ser abzuschotten.

 

Hydro­sack                                                                            was­ser­ge­füll­ten Schlauch                                            Absperr­deich

Neben die­sen mobi­len Schutz­sys­te­men gibt es noch Sys­te­me wie Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me, Modul­bau­plat­ten oder auch Acryl­schotts. Die­se Sys­te­me eig­nen sich beson­ders gut um Fens­ter oder Türen gegen Hoch­was­ser abzu­schot­ten. Die ein­zel­nen Sys­te­me unter­schei­den sich jeweils leicht in der Hand­ha­bung oder dem Aufbau.

Eine wei­te­re Mög­lich­keit spe­zi­ell für die Kana­li­sa­ti­on ist außer­dem eine Rück­stau­klap­pe. Die­se ist sehr hilf­reich, soll­te Was­ser in Ihrem Abfluss wie­der hoch­ge­staut wer­den. Das pas­siert manch­mal auch in der Dusche oder dem WC. Eine Rück­stau­klap­pe ver­hin­dert das. Somit müs­sen Sie kei­ne Angst haben mit kon­ta­mi­nier­tem Was­ser in Kon­takt zu kommen.

 

Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem                                             Waben­plat­te                                      Acrylschott

Unser Fazit über die Systeme zur Abschottung gegen Hochwasser

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen zum The­ma Abschot­ten gegen Hoch­was­ser geben konn­ten. Wie Sie nun wis­sen ist es sehr wich­tig, sich über Hoch­was­ser im All­ge­mei­nen zu infor­mie­ren. Dadurch kann man sich bes­ser schüt­zen und ein pas­sen­des Sys­tem finden.

Es gibt eine gan­ze Rei­he sinn­vol­ler Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me die je nach Ein­satz­ort und Ihren indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen eine effek­ti­ve Abschot­tung gegen Hoch­was­ser ermöglichen.

Bei der Suche des pas­sen­den Sys­tems zur Abschot­tung gegen Hoch­was­ser macht es immer Sinn ver­schie­de­ne Sys­te­me zu ver­glei­chen und mit unter­schied­li­che Her­stel­lern zu sprechen.

Wir unter­stüt­zen Sie selbst­ver­ständ­lich ger­ne bei der Aus­wahl des rich­ti­gen Sys­tems. Hin­ter­las­sen Sie uns dafür eine Anfra­ge auf unse­rer Web­site, schrei­ben Sie uns eine E‑Mail oder rufen Sie direkt an.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!