Wann zahlt die Versicherung bei Starkregen? Ein Überblick!

Wann zahlt die Versicherung bei Starkregen? Ein Überblick!

Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se kom­men in Deutsch­land immer öfter vor. Die Schä­den, die durch Stark­re­gen ent­ste­hen kön­nen, kön­nen ziem­lich kost­spie­lig werden.

In den meis­ten Fäl­len ist die Fol­ge: Was­ser dringt in den Kel­ler oder in die Wohn­räu­me ein. Das Tücki­sche:  Stark­re­gen ist unbe­re­chen­bar, Sie kön­nen jah­re­lang ver­schont blei­ben und kön­nen dann inner­halb von kür­zes­ter Zeit mehr­mals betrof­fen sein.

Was ist ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis? Bei einem Stark­re­ge­n­er­eig­nis nie­selt es erst ein wenig, danach wird der Regen immer stär­ker, bis es wie aus Eimern schüttet. 

Die Stra­ßen lau­fen vol­ler Was­ser. Stark­re­gen dau­ert nur eine kur­ze Zeit, ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis kann inner­halb von Minu­ten kom­men und genau­so schnell wie­der ver­schwin­den. Es gibt also kaum einen Unterschied. 

In die­sem Arti­kel wer­den wir klä­ren, wann viel Regen für Sie zu einem Pro­blem wer­den könn­te, was man tun kann, um Schä­den durch Stark­re­gen vor­zu­beu­gen und wer bei einem Was­ser­scha­den durch Stark­re­gen die anfal­len­den Kos­ten übernimmt.

Wann wird viel Regen zu einem Problem?

Um zu wis­sen, wann viel Regen zu einem Pro­blem für Sie wer­den könn­te, muss man sich die äuße­ren Fak­to­ren anschau­en und analysieren:

Tro­cken­heit des Bodens: Wenn es lan­ge nicht gereg­net hat und die Grün­flä­che, die sich in der Nähe oder direkt um Ihr Haus befin­det tro­cken ist und kaum Was­ser auf­neh­men kann, dann wird es problematisch.

Das Pro­blem ist Ihnen sicher­lich bekannt, wenn Sie Ihren Rasen bewäs­sern und das Was­ser nicht in der Erde ver­si­ckert, son­dern abfließt. Ins­be­son­de­re im Som­mer kön­nen die­se Pro­ble­me auf­tre­ten. Eine tro­cke­ne Rasen­flä­che kann plötz­lich auf­tre­ten­de Was­ser­mas­sen viel schlech­ter auf­neh­men als eine Feuchte.

Ober­flä­chen­ver­schluss: Hier sieht es ähn­lich aus. Wenn Sie wenig Grün­flä­che ange­legt haben und sich eher Beton, Asphalt oder ähn­li­ches, dann ist die Flä­che des Bodens ver­schlos­sen und somit sucht sich das Was­ser einen ande­ren Weg und fließt dann zu den tiefs­ten Punk­ten. Sie sind also in die­sem Fall gefähr­de­ter, als jemand, der mehr Grün­flä­che hat als Sie.

Kanal­sys­tem der Gemein­de oder Stadt: Die Kanal­sys­te­me sind meis­tens nicht dafür aus­ge­legt, hohe Men­ge an Was­ser auf­zu­neh­men und abzu­trans­por­tie­ren. Die­se sind näm­lich schon ziem­lich alt und damals wur­de nicht viel Erd­bo­den ver­schlos­sen, wie es heu­te der Fall ist.

Ein wei­te­res Pro­blem sind Blät­ter, Äste, Dreck oder Sons­ti­ges, wel­che das Kanal­sys­tem ver­stop­fen und somit das Ablau­fen des Was­sers erschwe­ren. Es kann eben­falls zu Pro­ble­men kom­men, wenn die Kanal­sys­te­me nicht regel­mä­ßig gerei­nigt und gesäu­bert werden.

Eige­ner Abfluss: Das­sel­be Pro­blem besteht auch bei Ihrem eige­nen Abfluss. Wenn die Regen­rin­nen vol­ler Schmutz, Blät­ter sind und der Abfluss im Kel­ler schon län­ger nicht mehr sau­ber gemacht wur­de, dann kann das Was­ser nicht mehr rich­tig abflie­ßen und fließt im schlimms­ten Fall in Ihr Haus.

Lage des Hau­ses: Die Lage des Hau­ses spielt eine wich­ti­ge Rol­le beim Ent­ste­hen von Über­schwem­mun­gen durch Stark­re­gen. Wenn Sie Bei­spiels­wei­se kei­nen Kel­ler haben und Ihr Haus höher steht als das der Nach­barn, dann soll­ten Sie vor Über­schwem­mun­gen durch Stark­re­gen rela­tiv sicher sein.

Wenn Sie hin­ge­gen einen gro­ßen Kel­ler besit­zen und das letz­te Haus in einer abfal­len­den Stra­ße sind, dann kön­nen Sie mit den Pro­ble­men durch Stark­re­gen rechnen.

Somit wis­sen wir nun, dass je ver­schlos­se­ner der Boden um Ihr Haus ist, je klei­ner und älter das Kanal­sys­tem der Stadt oder Gemein­de umso dich­ter der eige­ne Abfluss und je tie­fer das Haus liegt, des­to höher ist die Wahr­schein­lich­keit, dass Sie von Stark­re­gen über­rascht und über­schwemmt wer­den können.

Was kann ich tun, um Schäden durch Starkregen vorzubeugen?

Soll­ten Sie noch nie von Stark­re­gen betrof­fen wor­den sein, sind sich aber nicht sicher, ob es auch bei Ihnen dazu kom­men könn­te? Dann ist es wich­tig, dass Sie wis­sen was Sie tun kön­nen um im Ernst­fall mög­li­chen Schä­den vorzubeugen.

Es gibt ver­schie­de­ne Maß­nah­men, die Sie ergrei­fen kön­nen, um einem Scha­den vor­zu­beu­gen. Dazu haben wir für Sie die nach­fol­gen­de Lis­te zusammengestellt:

  • Boden und Tür­schwel­len erhö­hen: Wenn bei Ihnen weder eine Schwel­le noch eine Erhö­hung am Kel­ler­ein­gang oder Licht­schacht vor­han­den sein soll­te, dann soll­ten Sie sich die­se gege­be­nen­falls zule­gen. Meis­tens han­delt es sich nur um ein paar Zen­ti­me­ter Stark­re­gen, die­se kön­nen jedoch unbe­hin­dert eindringen.
  • Über­da­chung: Es kann ziem­lich hilf­reich sein, den Kel­ler­ein­gang durch eine Über­da­chung zu schüt­zen, somit wird das Was­ser direkt umgeleitet.
  • Rück­stau­klap­pe ein­bau­en: Soll­ten Sie die­se noch nicht besit­zen, dann soll­ten Sie eine Rück­stau­klap­pe auf jeden Fall ein­bau­en las­sen. Alter­na­tiv kön­nen Sie eben­falls Absperr­bla­sen gegen Hoch­was­ser kau­fen. Die­se wer­den in die Kanä­le und Roh­re gescho­ben. Es gibt näm­lich nichts schlim­me­res, als brau­nes Was­ser, wel­ches durch die Toi­let­te in das gan­ze Bad und die ange­schlos­se­nen Räu­me läuft.
  • Was­ser­mel­der instal­lie­ren: Ein Was­ser­mel­der sen­det ein akus­ti­sches Signal, wenn er mit Was­ser in Berüh­rung kommt. Die Sys­te­me gibt es sogar mit einer pas­sen­den App für die Mel­dung auf dem Han­dy. Sol­che Was­ser­mel­der kön­nen Sie in unse­rem Part­ner­shop kaufen.
  • Hoch­was­ser­schutz kau­fen: Die bes­te Lösung ist es, sich den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz zuzu­le­gen. Es ist immer bes­ser etwas für den Fall der Fäl­le daheim zu haben, als nicht vor­be­rei­tet zu sein, wenn es benö­tigt wird. Wir hel­fen Ihnen ger­ne bei Ihrer Aus­wahl der für Sie geeig­ne­ten Sys­te­me. Sie kön­nen uns dafür ger­ne per E‑Mail oder tele­fo­nisch kon­tak­tie­ren.

Was­ser­mel­der                                                                 mobi­ler Hoch­was­ser­schutz                                                                     sta­tio­nä­rer Hochwasserschutz

Regel­mä­ßi­ge Maß­nah­men um Schä­den durch Stark­re­gen zu vermeiden: 

  • Wet­ter­mel­dun­gen beach­ten: Schau­en Sie öfter in den Wet­ter­be­richt oder legen Sie sich War­napps zu, um die Mel­dun­gen über Stark­re­gen zu ver­fol­gen. Es gibt mitt­ler­wei­le sogar Apps, die die Ent­wick­lung des Regens alle 15 Minu­ten vorhersagen.
  • Kanä­le prü­fen: Schau­en Sie ab und an nach den Abflüs­sen und auch nach dem Gul­ly vor Ihrem Haus. Soll­ten die­se vol­ler Unrat oder Blät­ter sein, dann säu­bern Sie die­se oder mel­den Sie dies bei der Stadt oder Gemein­de damit die Abflüs­se gerei­nigt werden.
  • Dach­ent­wäs­se­rung prü­fen: Hal­ten Sie die­se eben­falls durch regel­mä­ßi­ge Rei­ni­gung sau­ber, um zu ver­mei­den, dass Regen­was­ser nicht rich­tig abflie­ßen kann.

Wei­te­re Maß­nah­men bei Starkregen: 

  • Zugän­ge schlie­ßen: Schlie­ßen Sie bei Stark­re­gen alle Fens­ter und Türen, ansons­ten über­nimmt Ihre Ver­si­che­rung den Scha­den nicht!
  • Wich­ti­ge Din­ge in Sicher­heit brin­gen: Lagern Sie alle wich­ti­gen Gegen­stän­de am bes­ten auf Rega­len oder direkt auf dem Dach­bo­den. Das­sel­be gilt natür­lich für Che­mi­ka­li­en, Far­ben und Öl.
  • Nach­bar schu­len: Wenn Sie einen Hoch­was­ser­schutz kau­fen, dann infor­mie­ren Sie Ihren Nach­barn dar­über, wie er die­sen ein­set­zen kann, wenn Sie nicht zu Hau­se sein sollten.
  • Wich­ti­ge Din­ge griff­be­reit haben: Stel­len Sie sich eine Not­fall­map­pe mit allen wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen und Num­mern zusam­men, die Sie im Ernst­fall benötigen.

All die genann­ten Maß­nah­men kön­nen natür­lich nur bedingt für einen Schutz sorgen. 

Wann zahlt die Versicherung bei Schäden durch Starkregen?

Soll­ten Sie einen Was­ser­scha­den durch Stark­re­gen erlit­ten haben, ohne vor­her eine ent­spre­chen­de Ver­si­che­rung zu besit­zen, dann haben wir lei­der kei­ne guten Nach­rich­ten. Sie müs­sen näm­lich in die­sem Fall für alle Schä­den selbst aufkommen.

Wenn Ihr Gebäu­de beschä­digt wur­de über­nimmt das nor­ma­ler­wei­se die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung. Die regu­lä­re Absi­che­rung bezahlt jedoch nur, wenn es durch Blitz- oder Sturm­schä­den Pro­ble­me gab. Die Ver­si­che­rung bezahlt also, wenn Ihr Dach abge­deckt wird und dadurch Regen das Mau­er­werk beschädigt.

Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung zahlt jedoch nicht, wenn es zu einer Über­schwem­mung im Haus über Türen oder Fens­ter kommt.

Dies muss sepa­rat ver­si­chert wer­den. Dafür gibt es Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­run­gen. Der Bau­stein inner­halb der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung zahlt aller­dings auch nur die Schä­den, die am Gebäu­de selbst ent­ste­hen. Soll­ten Schä­den durch Stark­re­gen wegen einer feh­len­den Rück­stau­klap­pe oder deren Ver­sa­gen ver­ur­sacht wor­den sein, dann muss dies eben­falls im Nor­mal­fall extra mit der Ver­si­che­rung abge­stimmt werden.

Für alle Gegen­stän­de inner­halb des Hau­ses gibt es die Haus­rats­ver­si­che­rung. Die­se beinhal­tet also Klei­der, Möbel, Unter­la­gen, elek­tro­ni­sche Gerä­te und wei­te­res. Hier ist es jedoch wie bei der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung: alle Schä­den, die durch Stark­re­gen ver­ur­sacht wur­den müs­sen extra ver­si­chert wer­den und sind in der nor­ma­len Haus­rats­ver­si­che­rung nicht beinhaltet.

Soll­te Ihr Auto durch Stark­re­gen in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wor­den sein, kommt dafür die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung auf. Dies gilt eben­falls nur, wenn Sie nicht grob fahr­läs­sig gehan­delt haben.

Soll­ten Sie die Feu­er­wehr geru­fen haben, dann zah­len Sie die­se in der Regel selbst. Die Rech­nung dafür erhal­ten Sie von der Gemein­de oder Stadt.

Wenn Sie kei­ne pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben und das Was­ser unge­hin­dert flie­ßen konn­te, blei­ben Sie auf den Kos­ten sit­zen. Wenn Sie anschlie­ßend eine Ver­si­che­rung abschlie­ßen möch­ten, wird es für Sie fast unmög­lich eine zu bekommen.

Weitere Fragen zu wann zahlt die Versicherung bei Starkregen?

Ist eine Stark­re­gen Ver­si­che­rung sinn­voll? Ja, eine Ver­si­che­rung gegen Stark­re­gen ist sinn­voll. Die Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se neh­men immer mehr zu. Ein Scha­den kos­tet Sie schnell mal 7.000 € wäh­rend die Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung nur ein paar Euro mehr im Jahr kostet.

Wer haf­tet bei Sturm­schä­den am Auto durch Dach­zie­gel? Wenn Dach­zie­gel, Äste oder Bäu­me von einem Grund­stück aufs Auto fal­len, kön­nen Sie sich zunächst an den Grund­stücks­ei­gen­tü­mer wen­den. Die­ser muss jedoch nur den Scha­den­er­satz bezah­len, wenn ihn kei­ne Schuld trifft.

Soll­ten Sie wei­te­re Fra­gen rund um das The­ma Hoch­was­ser­schutz haben, ver­ein­ba­ren Sie ger­ne einen kos­ten­lo­sen Bera­tungs­ter­min mit uns oder kon­tak­tie­ren Sie uns direkt.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Eine Übersicht der Hochwasser am Main und die Schutzmaßnahmen

Eine Übersicht der Hochwasser am Main und die Schutzmaßnahmen

Alle paar Jah­re kommt es in Deutsch­land zu mit­un­ter extre­men Fluss­hoch­was­ser. Die doku­men­tier­ten Ereig­nis­se rei­chen bis ins 17. Jahr­hun­dert zurück, somit gehört Hoch­was­ser zu Deutsch­land ein­fach dazu. Wir müs­sen uns also damit arran­gie­ren und ler­nen, damit zu leben. Wir müs­sen wis­sen wel­che Fol­gen es für uns mit sich brin­gen kann und wie wir uns davor schüt­zen können.

Aus die­sem Grund haben wir für Sie die­sen Arti­kel geschrie­ben. Wir zei­gen Ihnen 8 Fak­ten über Hoch­was­ser, damit Sie bes­ser dar­über infor­miert sind.

Eine kur­ze Über­sicht: In Deutsch­land kommt es jedes Jahr zu Über­schwem­mun­gen, die­se kön­nen fast jeden tref­fen, trotz­dem sind die meis­ten Men­schen völ­lig unge­schützt. Es gibt sehr vie­le Mög­lich­kei­ten, sich vor Hoch­was­ser zu schüt­zen, man muss nur das pas­sen­de Sys­tem fin­den. Es gibt Mög­lich­kei­ten die Türen, die Fens­ter und die Gara­gen­tü­ren zu schüt­zen. Dazu haben wir eben­falls einen Arti­kel geschrie­ben  7 Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men für den Schutz von Häusern!

Doch wie kommt es über­haupt zu Hoch­was­ser? Wel­che Gebie­te sind beson­ders gefähr­det? Wir wer­den genau die­se und noch mehr Fra­gen in die­sem Arti­kel beant­wor­ten. Hier eine klei­ne Übersicht:

  1. Was ist Hochwasser?
  2. Wel­che Arten von Hoch­was­ser gibt es?
  3. Schä­den durch Hoch­was­ser am Main
  4. Wer zahlt bei Schä­den durch Hochwasser?
  5. Hoch­was­ser­ri­si­ko erkennen
  6. Schutz­maß­nah­men bei Hoch­was­ser am Main

1. Was ist Hochwasser?

Hoch­was­ser ist eine zeit­lich beschränk­te Über­schwem­mung von nor­ma­ler­wei­se nicht mit Was­ser bedeck­ten Flä­chen, ins­be­son­de­re durch ober­ir­di­sche Gewäs­ser, wie Flüs­se und Bäche.

Über­flu­tun­gen kön­nen eben­falls durch Über­las­tun­gen aus dem Kanal­netz und durch urba­ne Sturz­flu­ten ver­ur­sacht werden.

Auf­grund von Stark­re­gen kann Abwas­ser aus den Kanä­len aus­tre­ten, wel­ches eine Über­flu­tung von Flä­chen zur Fol­ge hat und in Häu­ser ein­drin­gen kann. Hoch­was­ser gibt es mit unter­schied­li­chen Was­ser­stän­den, die Schreib­wei­se, wel­che die Abfluss­men­ge wird als „HQ“ bezeich­net: „H“ bedeu­tet Hoch­was­ser und „Q“ bedeu­tet Abfluss­men­ge. Je höher der Was­ser­stand ist, des­to höher ist das Gebiet, wel­ches mit Was­ser bedeckt ist.

Dabei gibt es häu­fi­ge, mitt­le­re und extre­me Hochwasserereignisse:

Häu­fi­ge Hochwasserereignisse
HQ10 Die­se bezeich­nen Ereig­nis­se, die sta­tis­tisch ein­mal in 10 Jah­ren mit erhöh­ten Was­ser­stän­den auf­tre­ten bzw. alle 10 Jah­re ein­mal auftreten
HQ20 Die­se bezeich­nen Ereig­nis­se, die sta­tis­tisch ein­mal in 20 Jah­ren mit erhöh­ten Was­ser­stän­den auf­tre­ten bzw. alle 20 Jah­re ein­mal auftreten
Mitt­le­re Hochwasserereignisse
HQ100 Die­se bezeich­nen Ereig­nis­se, die sta­tis­tisch ein­mal in 100 Jah­ren mit erhöh­ten Was­ser­stän­den auf­tre­ten bzw. alle 100 Jah­re ein­mal auftreten
Extre­me Hochwasserereignisse
HQEx­trem Die­se bezeich­nen Ereig­nis­se, die sta­tis­tisch in Zeit­räu­men von mehr als 100 Jah­ren mit erhöh­ten Was­ser­stän­den auftreten
Hoch­was­ser in Frankfurt

2. Welche Arten von Hochwasser gibt es?

Es gibt drei Arten von Hoch­was­ser: Fluss­hoch­was­ser, wenn Flüs­se über die Ufer tre­ten, die Sturm­flut, wel­che auf­tritt, wenn das Meer einen Land­strich oder die Küs­ten­re­gi­on über­schwemmt und Sturz­flu­ten, die durch Stark­re­gen ent­ste­hen. Außer­dem kann es gera­de in Gebir­gen zu Hoch­was­ser kom­men, hier kann die­ses durch Schnee­schmel­zen entstehen.

Fluss­hoch­was­ser: Die Flüs­se tre­ten über den Ufer, wenn die Pegel­stän­de stei­ge. Wenn sich das Was­ser so wei­ter aus­dehnt, kann es sogar sein, dass Häu­ser und Leben davon bedroht wer­den. Somit ist das Fluss­hoch­was­ser eines der gefähr­lichs­ten Hoch­was­ser­er­eig­nis­se. Es kann meh­re­re Tage dau­ern und gan­ze Orte ver­schlu­cken. Die Ursa­chen dafür sind vielfältig.

Sturz­flut: Bei einer Sturz­flut reg­net zu viel Was­ser vom Him­mel und es kann nicht mehr rich­tig abflie­ßen. Oft führt dies dazu, dass Kel­ler vor­lau­fen, Gara­gen über­flu­tet wer­den und sehr hohe finan­zi­el­le Schä­den ent­ste­hen. Die­ses Ereig­nis ist zwar nicht so gefähr­lich wie Fluss­hoch­was­ser, es wird jedoch meis­tens unterschätzt.

Sturm­flut: Die­ses Ereig­nis kommt an Küs­ten­ge­bie­ten vor. Hier kann es pas­sie­ren, dass der Wel­len­gang so stark wird, dass sich eine gro­ße Wel­le den Weg an Land bahnt und inner­halb von Sekun­den eine gan­ze Stadt flu­tet. Es han­delt sich zwar oft um gerin­ge Was­ser­hö­hen, aller­dings kann gera­de Salz­was­ser sehr schäd­lich für Gebäu­de und Gegen­stän­de wer­den. Die Städ­te, die davon betrof­fen sein könn­ten haben im Nor­mal­fall jedoch vor­ge­sorgt und das Risi­ko für die Bür­ger mini­miert. Wenn Sie nicht an der Küs­te leben, soll­ten Sie von die­sen Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen ver­schont bleiben.

Schnee­schmel­zen: Wenn Sie in den Ber­gen woh­nen, dann haben Sie sicher­lich bereits von Schnee­schmel­zen gehört. Im Früh­ling kommt es hier oft dazu, dass der Schnee abtaut und das dadurch ent­ste­hen­de Was­ser sich den Weg in Dör­fer und Städ­te bahnt. Dies kann ähn­lich wie bei Stark­re­gen ziem­lich plötz­lich pas­sie­ren und vie­le Men­schen überraschen.

3. Schäden durch Hochwasser am Main

Hoch­was­ser stellt Men­schen oft vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen, wenn auf ein Mal das Eigen­tum beschä­digt oder gar völ­lig zer­stört wird und womög­lich das eige­ne zu Hau­se nicht mehr bewohn­bar ist.

Die Städ­te und Gemein­den am Main sind bei Hoch­was­ser beson­ders betrof­fen. Das letz­te gro­ße Hoch­was­ser in 2011 bedroh­te die Stadt Frank­furt, Hanau und Wert­heim. Der Pegel­stand hat­te damals knapp fünf Meter angezeigt.

Ein Hoch­was­ser an sich ist eigent­lich gar nicht gefähr­lich, da es zum jähr­li­chen Ver­lauf von den Abflüs­sen in einem Gewäs­ser gehört, genau­so wie Nied­rig­was­ser. Gefähr­lich wird es, wenn es zu Über­schwem­mun­gen kommt, wenn die­se auf besie­del­te Berei­che tref­fen, dann kön­nen sie sehr gro­ße Schä­den anrichten.

Da Hoch­was­ser meis­tens in einem Gewäs­ser vor­kommt, haben die Behör­den Ver­keh­run­gen getrof­fen, um die Men­schen vor Schä­den zu schützen.

Das gefähr­li­che an Hoch­was­ser ist jedoch, dass die Schutz­ein­rich­tun­gen nur für Ereig­nis­se mit einer gewis­sen Wie­der­kehr­zeit aus­ge­legt sind. Ein Hoch­was­ser,wel­ches laut der Sta­tis­tik ein­mal in zwei Jah­ren auf­tritt, führt nicht so viel Was­ser, wie ein Hoch­was­ser, wel­ches ein­mal in hun­dert Jah­ren auf­tritt. Genau hier liegt die Gefahr.

Den genau­en Schä­den zu bezif­fern, der durch Stark­re­gen ent­steht, ist nicht so einfach.

4. Wer zahlt bei Schäden durch Hochwasser?

Wir wis­sen nun, dass Hoch­was­ser ziem­lich gro­ße Schä­den ver­ur­sa­chen kann. Dabei stel­len Mie­ter und Ver­mie­ter sich sicher­lich eine Men­ge Fra­gen. Wir wer­den Ihnen nun eine klei­ne Über­sicht dar­über geben, in wel­chen Fäl­len die Ver­si­che­rung zahlt und wann Sie bezah­len müssen.

Begin­nen wir bei der Scha­dens­be­stä­ti­gung und Ersatz­un­ter­kunft: Hier ist der Ver­mie­ter in der Pflicht. Er muss dafür sor­gen, dass alle durch Hoch­was­ser ent­stan­de­nen Schä­den beho­ben wer­den. Dies gilt für das Abpum­pen des Was­sers, die Män­gel, wel­che das Gebäu­de selbst betref­fen oder ver­mie­te­te Einrichtungsgegenstände.

Die­ser muss eben­falls für sämt­li­che Repa­ra­tu­ren und Sanie­rungs­ar­bei­ten aufkommen.

Soll­te die Repa­ra­tur des Hau­ses oder der Woh­nung für den Ver­mie­ter wirt­schaft­lich nicht mehr zumut­bar sein, muss er dem Mie­ter eine Ersatz­woh­nung anbie­ten. Wenn kei­ne Mög­lich­keit besteht, dann kann der Miet­ver­trag gekün­digt werden.

Ver­si­che­run­gen: Man­che Mie­ter kön­nen Schä­den durch Hoch­was­ser mög­li­cher­wei­se über die Haus­rats­ver­si­che­rung abde­cken. Die­se Mög­lich­keit besteht jedoch nur, wenn dar­in eben­falls eine Ver­si­che­rung gegen Ele­men­tar­schä­den ent­hal­ten ist. Von der Ver­mie­ter­sei­te her gilt für die Gebäu­de­ver­si­che­rung das Gleiche.

Kann bei Hoch­was­ser­schä­den die Mie­te gekürzt wer­den? – Unter umstän­den ist dies mög­lich. Dies ist dann der Fall, wenn die Woh­nung für den Mie­ter nur ein­ge­schränkt genutzt wer­den kann. Eine Woh­nung, die nicht mehr bewohnt wer­den kann, kann sogar eine Miet­min­de­rung von bis zu 100% rechtfertigen.

Scha­dens­er­satz für den Mie­ter: Bei Natur­ka­ta­stro­phen wie einer Flut muss der Ver­mie­ter nicht haf­ten. Es sei denn, das Miet­ob­jekt liegt in einer Regi­on, die hoch­was­ser­ge­fähr­det ist. Außer­dem kann der Ver­mie­ter zum Scha­dens­er­satz her­an­ge­zo­gen wer­den, wenn er kei­ne Schutz­maß­nah­men ergreift, nach­dem sein Haus bereits in der Ver­gan­gen­heit durch Hoch­was­ser beschä­digt wurde.

5. Hochwasserrisiko erkennen

Bevor Sie sich Gedan­ken dar­über machen kön­nen, wel­che Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men Sie ergrei­fen, soll­ten Sie erst Ihr Risi­ko ken­nen. Wenn Sie bereits von Hoch­was­ser betrof­fen waren, dann haben Sie ja bereits Erfah­rung. Wenn es jedoch bis­her nicht der Fall war, wird Ihnen die fol­gen­de Lis­te dabei hel­fen, Ihr Risi­ko einzuschätzen.

Wenn Sie an einem Fluss/Bach oder an der Küs­te leben:

  • Sicht­kon­trol­le 
  • Nach­rich­ten 
  • Apps
  • Wet­ter­be­richt 
  • Sire­nen 
  • War­nung (her­an­na­hen­de Gefahr)
  • Alarm (Gefahr!)
  • Infor­mie­ren Sie sich, ob Sie in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben und wie hoch das­Hoch­was­ser in der Ver­gan­gen­heit stand.

Wenn Sie in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben, hat der GDV ein Zonie­rungs­sys­tem instal­liert, um die Häu­fig­keit von Hoch­was­ser abschät­zen zu kön­nen. Die Über­schwem­mungs­zo­nen wer­den in vier Gefähr­dungs­klas­sen eingeteilt:

  • Gefähr­dungs­klas­se 1 : Sehr gerin­ge Wahrscheinlichkeit
  • Gefähr­dungs­klas­se 2: Nied­ri­ge Wahrscheinlichkeit
  • Gefähr­dungs­klas­se 3: Mitt­le­re Wahrscheinlichkeit
  • Gefähr­dungs­klas­se 4: Hohe Wahrscheinlichkeit

Bei Stark­re­gen: 

  • Es gibt in die­sem Fall lei­der kaum Mög­lich­kei­ten früh­zei­tig gewarnt zu werden.
  • Die ein­zi­ge Mög­lich­keit sich vor­zu­be­rei­ten, ist den Wet­ter­be­richt zu ver­fol­gen, vor allem im Sommer.
  • Ach­ten Sie dar­auf, ob sich Umwet­ter zusam­men­brau­en und in Ihrer Umge­bung Mel­dun­gen über Stark­re­gen existieren.
  • Es gibt Apps, die eine genaue Regen­ent­wick­lung beob­ach­ten und anzei­gen kön­nen, die­se sind jedoch kostenpflichtig.

6. Schutzmaßnahmen Bei Hochwasser am Main

Wie Sie gera­de lesen konn­ten, haben Sie schon einen gro­ßen Schritt gemacht, wenn Sie den oben genann­ten Tipps fol­gen. Die­se erleich­tern Ihnen vie­les im Fall eines Hoch­was­sers.

Des Wei­te­ren kön­nen Sie finan­zi­ell gegen Hoch­was­ser vor­sor­gen. Dies kön­nen Sie mit einer Ver­si­che­rung am bes­ten tun. Wenn Sie beach­ten, dass ein Hoch­was­ser im Schnitt 6.600,00€ kos­tet, dann kann die­se sehr hilf­reich sein. Wich­tig dabei ist, dass Sie eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung und eine Haus­rats­ver­si­che­rung mit Ele­men­tar­scha­den­schutz abschließen.

Natür­lich gibt es auch bau­li­che Maß­nah­men zum Hoch­was­ser­schutz für Ihr Haus. Dafür gibt es fol­gen­de Möglichkeiten:

  • Schwel­len bauen 
  • Was­ser umleiten 
  • Rück­stau­ven­til 
  • Was­ser­dich­tes Mate­ri­al verwenden 
  • Was­ser­dich­te Fens­ter und Türen 

Genaue­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie in unse­rem Arti­kel  7 Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men für den Schutz von Häusern!

Im Ernst­fall gibt es ver­schie­de­ne Maß­nah­men, die Sie jetzt ergrei­fen müs­sen, um sich selbst zu schüt­zen. Unab­hän­gig davon, ob Sie Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me instal­liert haben oder nicht. Fol­gen­de Regeln soll­ten Sie beachten: 

  • Fens­ter, Türen und Öff­nun­gen am Haus schließen
  • Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me (falls vor­han­den) anbringen
  • Din­ge aus hoch­was­ser­ge­fähr­de­ten Räu­men in Sicher­heit bringen
  • Eine Not­fall­ta­sche packen
  • Elek­tro­ni­sche Gerä­te in der Nähe des Was­sers abstellen
  • In gefähr­de­ten Räu­men den Strom ganz ausstellen
  • Kei­ner soll­te ohne getrof­fe­ne Schutz­maß­nah­men in das Was­ser gehen
  • Feu­er­wehr anru­fen, falls das Was­ser nicht allein zurückgeht
  • Wenn Was­ser im Haus steht, soll­ten Sie genü­gend Bil­der der Über­schwem­mung machen, bevor es abge­pumpt wird

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel eine gute Über­sicht über die Schutz­maß­nah­men geben konn­ten, die Sie im Hoch­was­ser­fall ergrei­fen können.

Soll­ten Sie in der Nähe des Mains oder eines ande­ren Flus­ses leben und von Hoch­was­ser betrof­fen sein, bera­ten wir Sie ger­ne um sich opti­mal abzusichern.

Hin­ter­las­sen Sie dafür ger­ne eine Anfra­ge auf unse­rer Web­site, schrei­ben Sie uns eine E‑Mail oder kon­tak­tie­ren sie uns telefonisch.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Hochwasserschutz für Privathäuser: Alle Lösungen im Überblick!

Hochwasserschutz für Privathäuser: Alle Lösungen im Überblick!

Hoch­was­ser­schutz für Pri­vat­häu­ser kann sehr schwie­rig sein, wenn man sich mit die­sem The­ma bis­her nicht befasst hat. Vie­le Leu­te wis­sen am Anfang kaum Bescheid, wie sie sich ent­spre­chend schüt­zen sol­len. Es gibt eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten, wel­che Sie ein­set­zen kön­nen. Es gibt zudem mobi­len oder auch nicht-mobi­len Hoch­was­ser­schutz für Privathäuser.

Wel­chen Hoch­was­ser­schutz es für Pri­vat­häu­ser gibt, erklä­ren wir Ihnen aus­führ­li­cher in die­sem Artikel.

Alle Lösun­gen im Über­blick erklä­ren wir Ihnen genau­er, damit Sie in Zukunft wis­sen, wie Sie ihr Pri­vat­haus vor Hoch­was­ser schüt­zen kön­nen. Beach­ten Sie jedoch, dass nicht jede Lösung, für jedes Haus oder Situa­ti­on geeig­net ist. Falls Sie sich unsi­cher sein soll­ten, kön­nen Sie uns jeder­zeit kon­tak­tie­ren. Wir bera­ten Sie gerne!

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutz­sys­tems. Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können! 

Um ent­schei­den zu kön­nen, wel­chen Hoch­was­ser­schutz Sie benö­ti­gen, müs­sen Sie erst­mal erken­nen, um wel­ches Hoch­was­ser es sich han­delt. Denn jedes Hoch­was­ser benö­tigt einen ande­ren Schutz.

Genau dar­auf wer­den wir jetzt als ers­tes eingehen.

Hoch­was­ser Privathäuser

Die Hochwasserart erkennen und den passenden Hochwasserschutz fürs Privathaus finden!

Wie bereits zuvor erwähnt, müs­sen Sie sich zunächst etwas mit dem Grund­wis­sen über Hoch­was­ser beschäf­ti­gen. Es gibt näm­lich ver­schie­de­ne Arten. Was Sie genau dar­über wis­sen müs­sen, erfah­ren Sie in die­sem Abschnitt.

Grund­sätz­lich wird zwi­schen drei ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­ar­ten unter­schie­den. Es gibt zum einen das Fluss­hoch­was­ser. Wie der Name bereits sagt, ent­steht die­ses Hoch­was­ser aus Flüssen.

Flusshochwasser bei Privathäusern

Dass kann pas­sie­ren, wenn es für meh­re­re Tage sehr stark reg­net. Dann über­schwem­men die Flüs­se das nahe­lie­gen­de Ufer. Nor­ma­ler­wei­se ist das Was­ser in der Lage abzu­flie­ßen und sickert in den Boden. Wenn der Unter­grund jedoch gefro­ren ist oder mit Zement bear­bei­tet, dann läuft das Was­ser ein­fach weiter.

Fluss­hoch­was­ser sind im Gegen­satz zu ande­ren Hoch­was­sern eher lang­sam. Dafür dau­ern sie meist mehr als 24 Stun­den und kön­nen weit­rei­chen­de Gebie­te über­schwem­men. Vor allem Sied­lungs­ge­bie­te, die nah am Ufer gebaut sind, kön­nen öfter unter Fluss­hoch­was­ser leiden.

Eine wei­te­re Hoch­was­ser­art ist die Sturm­flut.

Fluss­hoch­was­ser bei Privathäusern

Sturmfluten

Eine Sturm­flut ent­steht, wenn star­ke Win­de das Was­ser aus dem Meer bewe­gen. Dabei trei­ben die Win­de das Was­ser aus Seen auf das Küs­ten­land und über­schwem­men es. Gera­de die Nord­see ist immer wie­der betrof­fen von sol­chen Sturm­flu­ten. Jedoch wer­den heut­zu­ta­ge immer mehr Gebie­te Opfer von Sturm­flu­ten, als früher.

Das ist dem Kli­ma­wan­del zu zuschrei­ben. Durch die Glo­ba­le Erwär­mung schmel­zen die Pol­kap­pen, was wie­der­um zu einem stei­gen­den Mee­res­spie­gel führt. Des­we­gen wer­den auch ver­mehrt Dei­che an sol­chen Küs­ten auf­ge­baut, damit die Städ­te sicher bleiben.

Die letz­te Hoch­was­ser Art ist als Sturz­flut bekannt.

Sturzflut an Privathäusern

Sturz­flu­ten ent­ste­hen immer kurz nach einem hef­ti­gen Nie­der­schlag. Die Sturz­flut kann aber ent­ste­hen, ohne, dass sie sich in der Nähe einer Was­ser­quel­le befin­det. Die ande­ren Hoch­was­ser müs­sen sich immer an einem See oder dem Meer befinden.

Sturz­flu­ten an Privathäusern

Wenn das Was­ser nicht in den Boden absi­ckern kann, dann fließt es ein­fach wei­ter. Sturz­flu­ten sind zudem extrem stark und rei­ßen alles mit sich. Dafür dau­ern sie meist weni­ger als 24 Stun­den. Außer­dem kann es sehr schwie­rig sein, ent­spre­chen­de Vor­keh­run­gen zu tref­fen, um sich zu schüt­zen. Denn Sturz­flu­ten las­sen sich nicht wirk­lich vorhersehen.

Nun wis­sen Sie Bescheid, wel­che Hoch­was­ser­ar­ten exis­tie­ren. Haben Sie even­tu­ell sogar schon bestim­men kön­nen, von wel­chem Hoch­was­ser Sie betrof­fen sind? 

Dann kön­nen Sie sich als nächs­tes anschau­en, wel­chen Schutz sie für Ihr pri­va­tes Haus benötigen.

Welchen Hochwasserschutz gibt es für Privathäuser?

Nach­dem Sie unge­fähr bestim­men konn­ten, um wel­ches Hoch­was­ser es sich han­delt, kön­nen Sie sich die ver­schie­de­nen Lösun­gen anse­hen. Dabei müs­sen Sie jedoch wis­sen, dass es sehr vie­le Schutz­mög­lich­kei­ten für ein Haus gibt. Das Was­ser kann durch ver­schie­den Wege ins Haus gelangen.

Aus die­sem Grund stel­len wir Ihnen hier alle Mög­lich­kei­ten zum Schutz Ihres Pri­vat­hau­ses vor. Zum einen kann das Was­ser durch Türen eindringen.

Hochwasserschutz für die Türen von Privathäusern

In Pri­vat­häu­sern befin­den sich vie­le Türen, wel­che Was­ser rein­las­sen kön­nen. Das kann eine Kel­ler­tür sein, aber auch die Haus­tür. Türen sind oft eben­erdig und manch­mal auch unter­ir­disch ein­ge­las­sen. Des­we­gen kann oft viel Was­ser bei einem Hoch­was­ser eindringen.

Doch wel­che Mög­lich­kei­ten haben Sie, um Ihre Tür gegen Hoch­was­ser sicher zu machen? Grob gesagt, gibt es fol­gen­de Lösun­gen, um die Türen im eige­nen Haus zu schützen:

Schlängen gegen Hochwasser

Wie Sie sehen, gibt es eine Men­ge Mög­lich­kei­ten, um Türen vor Hoch­was­ser sicher zu machen. Wenn Sie genaue­re Infor­ma­tio­nen zu den jewei­li­gen Sys­te­men haben möch­ten, kön­nen Sie uns ger­ne kon­tak­tie­ren. Eben­falls kön­nen Sie unse­re ande­ren Arti­kel ansehen.

Wei­ter­hin kön­nen Sie im nächs­ten Abschnitt sehen, wie Sie ihre Fens­ter vor Hoch­was­ser schüt­zen können.

Fenster von Privathäusern vor Hochwasser schützen!

Auch Fens­ter müs­sen vor Hoch­was­ser geschützt wer­den. Dabei gibt es aber einen erheb­li­chen Unter­schied zwi­schen Fens­tern, wel­che sich am Boden befin­den oder Fens­tern, die sich zum Bei­spiel im ers­ten Stock befinden.

Zuerst schau­en wir uns boden­na­he Fens­ter an. Auch hier gilt es, zwi­schen zwei Fens­ter­ar­ten zu dif­fe­ren­zie­ren. Es gibt boden­na­he Fens­ter, aber auch Kel­ler­fens­ter, wel­che unter­ir­disch ein­ge­baut wor­den sind. Erd­na­he Fens­ter müs­sen nicht kom­plett abge­dich­tet werden.

Ähn­lich wie bei Türen, kann man erd­na­he Fens­ter mit fol­gen­den Mit­teln schützen:

  • Stahl­rah­men mit Neoprenüberzug
  • Alu-Damm­bal­ken als Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter – Hier der Link zu einem wei­te­ren Arti­kel: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-kellerfenster/
  • Alu-Damm­ta­feln
  • Sand­sä­cke kön­nen Sie eben­falls bei Fens­tern ver­wen­den, wenn Sie Hoch­was­ser­schutz für Ihr Pri­vat­haus benötigen.
  • Ein­bau eines Hoch­was­ser­fens­ters – Hier gibt es mehr dazu: https://www.hochwasserschutz-profis.de/preise-fuer-hochwasserschutz-von-fenstern/
  • was­ser­ab­sor­bie­ren­de Schlän­gel, wie bereits oben beschrieben
  • Alu-Plat­ten mit Klickfunktion
  • Alu-Auf­bau­ten für das Fens­ter zum Schwenken
  • Oder Acryl­schotts
Acryl­schott gegen Hochwasser

Kel­ler­fens­ter bezie­hungs­wei­se Fens­ter unter der Erde müs­sen hin­ge­gen anders was­ser­dicht gemacht wer­den. Anders als nor­ma­le Fens­ter, wer­den Kel­ler­fens­ter meist kom­plett vom Hoch­was­ser erfasst. Des­we­gen müs­sen sol­che Fens­ter in der Regel kom­plett abge­dich­tet werden.

Dazu haben Sie fol­gen­de Möglichkeiten:

Doch kei­ne Sor­gen, es gibt auch Sys­te­me mit einer Luke. So kön­nen Sie das Fens­ter kom­plett abdich­ten und es trotz­dem zum Lüf­ten des Kel­lers nut­zen. Die­se Lösun­gen fin­den Sie in die­sem Arti­kel: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-fuer-fenster/. Oder Sie schau­en sich dazu die­ses Bild an:

Fens­ter Hoch­was­ser­schutz für Privathäuser

Doch nicht nur offen­sicht­li­che Din­ge, wie Türen oder Fens­ter, soll­ten Sie schüt­zen. Auch ande­re Din­ge müs­sen bedacht wer­den, wenn Sie ihr Pri­vat­haus sicher machen wol­len vor einem Hochwasser.

Welche anderen Dinge sollte man vor Hochwasser schützen?

Oft wis­sen wir direkt, wel­che Orte zu sichern sind, damit das Hoch­was­ser kei­ne Chan­ce hat. Dabei wird oft nur an Türen oder Fens­ter gedacht. Doch Was­ser kann durch vie­le Orte ein­drin­gen. Auf was soll­ten Sie also noch Wert legen?

Ein wichtiger Aspekt ist die Kanalisation.

Durch Öff­nun­gen wie die Dusche oder Toi­let­te kann eben­falls Was­ser ein­drin­gen. Gera­de bei einem alten Haus und bei einem star­ken Hoch­was­ser kann es zu einem Rück­stau füh­ren. Das Was­ser kommt dann aus der Kana­li­sa­ti­on und dringt durch Öff­nun­gen in Ihr Haus. 

Das ist vor allem pro­ble­ma­tisch, weil das Was­ser zusätz­lich kon­ta­mi­niert ist. Der Kon­takt kann zu schwe­ren gesund­heit­li­chen Beschwer­den führen!

Um sich dage­gen zu schüt­zen kön­nen Sie die fol­gen­den Metho­den nutzen:

Falls Sie sich unsi­cher sein soll­ten, wel­ches Sys­tem zu ihrem Haus passt, fra­gen Sie uns ger­ne um Rat! Wir hel­fen ger­ne wei­ter. Eben­falls soll­ten Sie ihr Haus auf undich­te Stel­len untersuchen.

Die­se wer­den Ihnen dann zum Ver­häng­nis, wenn das Hoch­was­ser durch­dringt. Dabei sind undich­te Stel­len sehr ein­fach zu besei­ti­gen. Lai­bun­gen an Türen und Fens­tern oder auch offe­ne Roh­re sind meist die Übel­tä­ter. Die­se kön­nen Sie aber durch die unten­ste­hen­den Mög­lich­kei­ten beseitigen:

  • Sili­kon
  • Abdicht­mas­se
  • Bau­schaum u.v.m.

Die­se Din­ge fin­den Sie schon für wenig Geld im Bau­markt Ihres Ver­trau­ens. Eben­falls gibt es neben dem her­kömm­li­chen Hoch­was­ser­schutz für Pri­vat­häu­ser noch den mobi­len Hoch­was­ser­schutz. Wie die­ser aus­sieht, erfah­ren Sie im wei­te­ren Ver­lauf die­ses Artikels.

Gibt es mobilen Hochwasserschutz für Privathäuser?

Wenn man ein Pri­vat­haus vor Hoch­was­ser schüt­zen möch­te, dann kann man auch zu mobi­len Sys­te­men grei­fen. Mobil bedeu­tet in die­sem Sin­ne, dass das Sys­tem nicht fest ver­baut wird und mobil ist. Es ist also leicht zu trans­por­tie­ren und erfor­dert wenig Arbeitsaufwand.

Dabei unter­schei­det man aber zwi­schen zwei Arten des mobi­len Hoch­was­ser­schutz. Es gibt den semi-mobi­len Hoch­was­ser­schutz, sowie den mobi­len Hoch­was­ser­schutz.

Der mobi­le Schutz ist kom­plett fle­xi­bel und muss nicht fest ver­schraubt wer­den. Semi-mobi­le Sys­te­me sind hin­ge­gen teil­wei­se fest ver­baut und nicht ganz so mobil. Ein kom­plett mobi­ler Hoch­was­ser­schutz macht vor allem Sinn, wenn Sie sich vor einem Fluss­hoch­was­ser schüt­zen möchten.

Mobi­le Sys­te­me wer­den hier ger­ne ein­ge­setzt, um das Was­ser vom Haus fern­zu­hal­ten, wenn das Mau­er­werk bei­spiels­wei­se unter dem Hoch­was­ser lei­den könn­ten. Eben­falls ver­hin­dert es das Auf­schwim­men des Hau­ses. Hier der Link zu unse­rem Arti­kel über mobi­le Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me: https://www.hochwasserschutz-profis.de/mobiler-hochwasserschutz-privat/

Semi-mobi­le Sys­te­me eig­nen sich bei Stark­re­gen, weil die­ser oft nicht vor­her­seh­bar ist. Die­se Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me las­sen sich auch schnel­ler ein­set­zen, weil sie bereits teil­wei­se auf­ge­baut sind.

Wenn Sie dazu mehr Infor­ma­tio­nen haben möch­ten, kon­tak­tie­ren Sie uns gerne!

Fazit zum Hochwasserschutz für Privathäuser

Sich vor Hoch­was­ser zu schüt­zen kann gar nicht so ein­fach sein. Gera­de mit einem Pri­vat­haus kann es schwie­rig sein, weil einem oft das Wis­sen fehlt. Aus die­sem Grund hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen einen Über­blick zu den Lösun­gen für den Hoch­was­ser­schutz von Pri­vat­häu­sern geben konn­ten. Wich­tig ist, dass Sie sich über ein­zel­ne Aspek­te genug Gedan­ken machen und her­aus­fin­den, von wel­chem Hoch­was­ser sie bedroht sind.

Wie lange dauert eine Überschwemmung?

Wie lange dauert eine Überschwemmung? 

Über­schwem­mun­gen kön­nen von eini­gen Minu­ten bis hin zu meh­re­ren Tagen oder Wochen andau­ern. Hier gibt es näm­lich kei­ne pau­scha­le Anga­be zu der all­ge­mei­nen Län­ge einer Über­schwem­mung. Man kommt der Ant­wort einen Schritt näher, wenn man die Fra­ge etwas anders angeht. Dafür haben wir uns ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­sze­na­ri­en ange­schaut und so aus­wer­ten kön­nen, wel­che Dau­er für die jewei­li­gen Über­schwem­mung etwa zu erwar­ten ist.

Im wei­te­ren Arti­kel haben wir uns auch mit ande­ren Situa­tio­nen befasst, etwa der Umgang mit Hoch­was­ser: Hier kön­nen Sie dann nach­le­sen, wir Sie vor einem Hoch­was­ser­er­eig­nis, wäh­rend und nach der Über­schwem­mung vor­ge­hen müs­sen. So wird ihnen ein mög­li­ches Hoch­was­ser­ri­si­ko doch schon viel leich­ter zu bewäl­ti­gen sein, als mit Unge­wiss­heit ins Cha­os zu stürze.

Des wei­te­ren haben wir für Sie unter die Lupe genom­men, was pas­siert wenn Sie Sach­schä­den durch Hoch­was­ser erlei­den und wel­che Ver­si­che­rung die­se über­neh­men könnte.

Den Arti­kel haben wir fol­gen­der­ma­ßen für Sie gegliedert:

  • Hoch­was­ser­ar­ten: So lan­ge dau­ern die jewei­li­gen Überschwemmungen
  • Alarm­stu­fe Rot: So müs­sen Sie vor, wäh­rend und nach der Über­schwem­mung vorgehen!
  • Schä­den durch Über­schwem­mung: Wer kommt dafür auf?
Hoch­was­ser in Frankfurt

Hochwasserarten: So lange dauern die jeweiligen Überschwemmungen

Vie­le Men­schen wis­sen zu Beginn noch nicht, dass es nicht nur „die eine Über­schwem­mung“ gibt, son­dern ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­ar­ten. Die unter­schied­li­chen Hoch­was­ser­sze­na­ri­en beein­flus­sen den wei­te­ren Ver­lauf, wes­halb auch die dadurch ent­ste­hen­den Über­schwem­mun­gen, je nach Hoch­was­ser­art, anders aus­fal­len können.

Das Wis­sen über die Hoch­was­ser­ar­ten ist nicht nur für ihre Dau­er von Bedeu­tung, son­dern gera­de beson­ders dann, wenn Sie sich gezielt gegen Hoch­was­ser wapp­nen möchten.

Ler­nen Sie daher gezielt und gründ­lich mit was genau Sie es zu tun haben, um der Sache so rich­tig Herr zu wer­den und sich opti­mal schüt­zen zu können.

Flusshochwasser

Fluss­hoch­was­ser ist einer der auf­tre­ten­den Hoch­was­ser­ar­ten hier in Deutsch­land. Sol­che Ereig­nis­se tre­ten dann auf, wenn Gewäs­ser wie Flüs­se, Bäche oder Seen lan­ge Zeit bereg­net wer­den oder es zu einer Schnee­schmel­ze kommt. Auf die­se Wei­se steigt der Pegel über den nor­ma­len Pegel­stand und über­quert das Ufer in einem lang­sa­men aber ste­ti­gem Tempo.

Des­halb kön­nen vie­le Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner gezielt auf die Über­schwem­mung reagie­ren, da der lang­sa­me Vor­gang eine gute Vor­her­seh­bar­keit zugrun­de legt.

Was lei­der nicht so gemüt­lich am Fluss­hoch­was­ser ist, ist die Dau­er und  die Höhe der Über­schwem­mung: Fluss­hoch­was­ser ist für gewöhn­lich hoch und über­flu­tet umlie­gen­de Land­stri­che. Hier kann die Län­ge der Über­flu­tung von meh­re­ren Stun­den bis zu meh­re­ren Tagen oder sogar Wochen betragen.

Falls Sie von Fluss­hoch­was­ser betrof­fen sind, emp­feh­len wir Ihnen in die­sem Arti­kel die pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me: Beden­ken Sie, dass Sie sich gut auf das Ereig­nis vor­be­rei­ten kön­nen, also auch mobi­le Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men, wie etwa Sand­sä­cke, in Fra­ge kommen.

Ach­ten Sie jedoch bit­te auch auf die Stau­hö­he der jewei­li­gen Pro­duk­te, um gezielt vor­ge­hen zu können.

Sturzflut alias Starkregen

Von Stark­re­gen ist die Rede, wenn eine bestimm­te Nie­der­schlaf­men­ge inner­halb kür­zes­ter Zeit auf die Erde run­ter pras­selt. Dabei kann sich gera­de unschul­dig wir­ken­des Wet­ter schnell in  ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis ent­wi­ckeln. Was zu Beginn wie ein paar Tröpf­chen leich­ten Regens vom Him­mel fällt, ver­wan­delt sich plötz­lich zu einer Flut, die über einen hin­ab­bricht – daher auch die Bezeich­nung „Sturz­flut“. Des­halb geht von die­ser Hoch­was­ser­art eine beson­de­re Gefahr aus: Stark­re­gen kann jeder­zeit, über­all ein­tre­ten und ver­hee­ren­den Scha­den anrichten.

Die schnel­le Ent­wick­lung lässt dann oft nur wenig Raum für Schutz­maß­nah­men gegen die Über­schwem­mung, wes­halb wir Ihnen hier raten sich für Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men zu ent­schei­den, die bereits vor­in­stal­liert wer­den. Für gewöhn­lich Dau­ert ein sol­ches Ereig­nis von eini­gen Minu­ten bis hin zu meh­ren Stun­den und sel­ten Mal län­ger als einen Tag. Auch die Stau­hö­he halt sich in Gren­zen, hier rei­chen oft­mals schon Däm­me mit einer Höhe von 30 cm.

Sturmflut

In Deutsch­land sind Fluss­hoch­was­ser und Stark­re­gen die häu­figs­ten Hoch­was­ser­ar­ten, die für Über­schwem­mun­gen sor­gen. Eher sel­ten hört man von der soge­nann­ten „Sturm­flut“. Die tre­ten nur in sehr win­di­gen Gebie­ten auf, wie etwa in der Nord- oder Ost­see. Die­se Hoch­was­ser­art ent­steht, indem der star­ke Wind, Was­ser über Meer oder Seen drückt und dann das anlie­gen­de Ufer über­schwemmt.

Sol­che Fäl­le tre­ten beson­ders im Früh­ling und Herbst zum Vor­schein. Glück­li­cher­wei­se kommt die Sturm­flut lang­sam, hält jedoch lan­ge an.

Alarmstufe Rot: So müssen Sie vor, während und nach der Überschwemmung vorgehen!

Damit Sie das nächs­te Mal nicht taten­los zuse­hen müs­sen, wie all die Sachen die Sie lie­ben von einer Über­schwem­mung weg­ge­tra­gen wer­den, haben wir die­sen Leit­fa­den verfasst:

Maßnahmen vor der Überschwemmung:

  • Fer­ti­gen Sie eine Map­pe mit allen not­wen­di­gen Schrit­ten an, Doku­men­ten, Num­mern und Maß­nah­men an. So kön­nen Sie wäh­rend­des­sen einen küh­len Kopf bewah­ren und den­noch best­mög­lich vorgehen.
  • Blei­ben Sie rund um die Uhr infor­miert. Sie haben die Mög­lich­keit anhand von Wet­ter­Apps, dem Inter­net und Nach­rich­ten­be­rich­ten stets gewapp­net zu sein, machen Sie sich das zum Vorteil!
  • Besor­gen Sie sich Eigen­schutz. Falls Ihr Haus über­schwemmt wird wer­den Sie Gum­mi­stie­fel, evtl. eine Watt­ho­se, Hand­schu­he und eine Atem­schutz­mas­ke benötigen.
  • Kau­fen Sie sich einen Was­ser­mel­der. Nie­mand will am nächs­ten Mor­gen in sei­nem ver­wüs­te­tem Haus auf­ste­hen, wirk­lich nie­mand. Um das zu ver­mei­den, kön­nen Sie sich einen Was­ser­mel­der kau­fen, der ein hohes Piep­sen von sich gibt, sobald er in Berüh­rung mit Was­ser kommt.
  • Rüs­ten Sie ihr Haus für die Situa­ti­on. Sie haben die Wahl zwi­schen unter­schied­li­chen Maß­nah­men, um ihr Haus Hoch­was­ser­si­cher zu gestal­ten, wie Sie das tun kön­nen, fin­den Sie in die­sem Arti­kel. Des wei­te­ren soll­ten Sie alle Öff­nun­gen gut ver­schlie­ßen und sämt­li­che Wert­ge­gen­stän­de und Möbel in einem Raum beför­dern, der nicht vom Hoch­was­ser bedroht ist.
  • Legen Sie sich eine Pum­pe zu. Ist hier Haus erst­mal über­schwemmt wur­den, kann das ziem­lich teu­er wer­den. Dabei gibt es nicht nur eine Quel­le, die hohe Kos­ten ver­ur­sa­chen kann. Etwa das Alar­mie­ren der Feu­er­wehr könn­te Sie bereits 500 Euro kos­ten, aber auch das lang­sa­me Reagie­ren, da so ein Was­ser­scha­den ent­steht. Über­le­gen Sie sich daher gründ­lich, wo ihr Geld rein­flie­ßen soll und wie Sie am meis­ten davon haben.
  • Ver­si­chern Sie sich. Eine Ver­si­che­rung nimmt einem die Bür­de, sich vie­le und läs­ti­ge Gedan­ken dar­über zu machen, wie und wann man die Schä­den finan­zie­ren kann, die durch Hoch­was­ser ent­stan­den sind. In ande­ren Wor­ten: Eine Ver­si­che­rung sorgt für Ihre See­len­ru­he. Wie Sie sich rich­tig ver­si­chern, erklä­ren wir wei­ter unten.

Maßnahmen während der Überschwemmung

  • Legen Sie den Strom und alle Hei­zun­gen lahm. 
  • Ver­mei­den Sie jeg­li­chen Kon­takt mit dem Wasser.
  • Zie­hen Sie ihre Schutz­aus­rüs­tung an.
  • Ist das Was­ser kon­ta­mi­niert? Wenn ja, alar­mie­ren Sie umge­hend die Feuerwehr. 
  • Doku­men­tie­ren Sie alles, woher und wie das Was­ser kam, wie es sich ent­wi­ckelt hat und wie hoch es stand.
  • Soll­te das Was­ser noch ein­drin­gen, ver­su­chen Sie bei­spiels­wei­se durch Hand­tü­cher dies zu verhindern.

Maßnahmen nach der Überschwemmung

  • Kon­tak­tie­ren Sie ihre Ver­si­che­rung um Ihr wei­te­res Vor­ge­hen zu kommunizieren.
  • Sie kön­nen das Was­ser nun abpum­pen. Hier fin­den Sie eine pas­sen­de Pum­pe in unse­rem Partnershop.
  • Put­zen Sie die Woh­nung gründ­lich, damit Sie den Ursprungs­zu­stand wie­der herstellen.
  • Nun müs­sen Sie sämt­li­che Räu­me lüf­ten, sodass die rest­li­che Feuch­tig­keit ent­schwin­den kann.

Schäden durch Überschwemmung: Wer kommt dafür auf?

Damit die Ver­si­che­rung Ihre Schä­den durch eine Über­schwem­mung über­neh­men kann, müs­sen Sie vor­erst die rich­ti­ge Wahl tref­fen. Hier gibt es näm­lich ver­schie­de­ne Ver­si­che­run­gen, die jeweils bei unter­schied­li­chen Sze­na­ri­en grei­fen. Infor­mie­ren Sie sich daher rich­tig, um die bes­te Ver­si­che­rung für ihre Ver­hält­nis­se abzuschließen.

Wohngebäudeversicherung

Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung greift dann, wenn durch ein neu ent­stan­de­nen Scha­den das Hoch­was­ser sei­nen Weg in Ihr Haus bahnt: Ein Fens­ter zer­springt durch den Was­sers­druck des Hoch­was­sers und ihr Haus schwimmt auf. In die­sem Fall wer­den unbe­weg­li­che Din­ge, wie etwa Ihr Mau­er­werk entschädigt.

Zusätzliche Hausratversicherung mit Elementarschadenversicherung

Damit auch Ihre beweg­li­chen Din­ge, wie etwa ein anti­ker Schrank, ent­schä­digt wird, müs­sen Sie zur Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung, eine zusätz­li­che Haus­rat­ver­si­che­rung mit Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung abschließen.

Überschwemmungsversicherung

Durch eine Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung wer­den Schä­den begli­chen, die ent­ste­hen, wenn das Was­ser ohne einen neu­en Weg in Haus kommt: Das Hoch­was­ser sickert durch geschlos­se­ne Fens­ter, Türen oder ihrem Mau­er­werk. Mit die­ser Ver­si­che­rung wer­den zunächst nur die unbe­weg­li­chen Din­ge entschädigt.

Zusätzliche Elementarschadenversicherung

Schlie­ßen Sie am bes­ten die Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung mit der Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung ab, damit auch Ihr beweg­li­ches Eigen­tum geschützt ist.

Hausratsversicherung und Elementarschadenversicherung

Die­se Ver­si­che­rung über­nimmt Schä­den durch Über­schwem­mun­gen nur, wenn es sich um ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis han­delt. Soll­ten Sie also nur ein Hoch­was­ser­ri­si­ko durch Stark­re­gen haben, ist dies der per­fek­te Schutz für Sie.

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel eine gute Über­sicht über die ver­schie­de­nen Über­schwem­mungs­ar­ten geben konnten.

Soll­ten Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen benö­ti­gen wie Sie sich effek­tiv gegen Hoch­was­ser schüt­zen, star­ten Sie ger­ne eine Anfra­ge auf unse­rer Web­site oder kon­tak­tie­ren Sie uns direkt per E‑Mail oder Telefon.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Wie bekämpft man Hochwasser? Maßnahmen für den Hausschutz

Wie bekämpft man Hochwasser? Maßnahmen für den Hausschutz

Ein Hoch­was­ser zu bekämp­fen kann ganz schön kom­pli­ziert sein. Zumin­dest wenn einem die nöti­ge Erfah­rung fehlt. Des­halb möch­ten wir Ihnen heu­te alle Maß­nah­men für den Haus­schutz zei­gen, die bei der Hoch­was­ser­be­kämp­fung hel­fen. Denn die wenigs­ten Men­schen wis­sen wirk­lich wie man mit einem Hoch­was­ser umgeht.  Sie wer­den nach der Lek­tü­re die­ses Arti­kels zu den weni­gen Men­schen gehö­ren, die wis­sen, wie man Hoch­was­ser wirk­lich bekämp­fen kann.

Denn nicht alle Hoch­was­ser gleich. Je nach­dem von wel­chem Hoch­was­ser Sie betrof­fen sind, müs­sen Sie even­tu­ell unter­schied­li­che Maß­nah­men ergrei­fen. Aus die­sem Grund ist es sehr wich­tig, dass Sie ver­ste­hen, wie Sie rich­tig vor­sor­gen, damit das Hoch­was­ser spä­ter kei­ne Chan­ce hat Scha­den anzurichten.

Wie man Hoch­was­ser bekämpft und alle Maß­nah­men für den Haus­schutz stel­len wir Ihnen in die­sem Arti­kel genau­er vor, damit Ihr Haus auf jeden Fall tro­cken bleibt! Sie kön­nen uns außer­dem jeder­zeit für eine per­sön­li­che Bera­tung kontaktieren!

Inhaltsverzeichnis

  • Hoch­was­ser bekämp­fen: Hoch­was­ser­ri­si­ko bestimmen
  • Finan­zi­ell gegen das Hoch­was­ser ankämpfen
  • Bau­li­che Maß­nah­men zur Bekämp­fung des Hochwassers
  • Alle Hoch­was­ser­sys­te­me auf einen Blick
  • Kön­nen Sie das Hoch­was­ser nun bekämpfen?
Hoch­was­ser in Frankfurt

Hochwasser bekämpfen: Hochwasserrisiko bestimmen

Bevor wir uns mit den ein­zel­nen Sys­tem zum Hoch­was­ser­schutz beschäf­ti­gen kön­nen, soll­ten wir uns zunächst anse­hen wie man das Risi­ko für Hoch­was­ser bestimmt. Denn nur wenn Sie wis­sen, von wel­chem Hoch­was­ser Sie betrof­fen sind, kön­nen Sie her­aus­fin­den wie Sie das Hoch­was­ser bekämp­fen können.

Die zwei größ­ten Hoch­was­ser­ge­fah­ren sind Fluss­hoch­was­ser und Stark­re­gen. Die­se sind für die meis­ten Schä­den, durch Hoch­was­ser, in Deutsch­land ver­ant­wort­lich. Grund­sätz­lich gibt es drei ver­schie­de­ne Hochwasserarten.

  1. Fluss­hoch­was­ser
  2. Sturz­flut
  3. Sturm­flut

Die Sturm­flut kommt aber haupt­säch­lich nur an Küs­ten wie der Ost- und Nord­see vor. Die Sturz­flut ist die gefähr­lichs­te Art von Hoch­was­ser, weil sie sehr plötz­lich kommt. Sie ist also kaum vor­her­zu­se­hen. Dabei hat sie eine enor­me Kraft und reißt alles in ihrer Umge­bung mit sich.

Das Fluss­hoch­was­ser tritt nur bei Flüs­sen oder Seen auf, wenn es meh­re­re Tage hin­ter­ein­an­der stark reg­net. Dann läuft das Was­ser über das Ufer. Eigent­lich läuft es ab und sickert in den Boden. Wenn der Unter­grund aber mit Beton ver­sie­gelt oder durch Frost ver­här­tet ist, dann über­schwemmt das Was­ser das Gelände.

Folgende Dinge sollten Sie tun, um das Risiko für eines der oben genannten Hochwasser zu erkennen:

  • Soll­ten Sie neben einem Bach oder an der Küs­te leben
    • Beob­ach­ten Sie die­se Was­ser­quel­le. Soll­te das Was­ser stark anstei­gen, dann kann das ein Zei­chen für Hoch­was­ser sein
  • Infor­mie­ren Sie sich in den regio­na­len Medi­en ob vor einem Hoch­was­ser gewarnt wird und neh­men Sie die­se War­nung ernst!
  • Soll­ten Sie grund­sätz­lich in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben, kön­nen Sie auch ent­spre­chen­de Apps nut­zen, wel­che Sie auf dem Lau­fen­den halten
  • Ach­ten Sie außer­dem auf den Wetterbericht
    • Reg­net es meh­re­re Tage stark hin­ter­ein­an­der, ist die Wahr­schein­lich­keit für ein Fluss­hoch­was­ser groß
  • Infor­mie­ren Sie sich auch über ver­gan­ge­ne Hoch­was­ser in Ihrem Wohngebiet

Im Inter­net kön­nen Sie eben­falls her­aus­fin­den, wie stark ihr Wohn­ge­biet  von Hoch­was­ser betrof­fen ist. Dazu gibt es näm­lich vom GDV ein Zonie­rungs­sys­tem:

  1. Gefähr­dungs­klas­se 1 Sehr gerin­ge Wahr­schein­lich­keit – Hoch­was­ser sta­tis­tisch sel­te­ner als ein­mal alle 200 Jahre
  2. Hoch­was­ser-Gefah­ren-Klas­se 2: Nied­ri­ge Wahr­schein­lich­keit – Hoch­was­ser sta­tis­tisch ein­mal alle 100 bis 200 Jahre
  3. Gefähr­dungs­klas­se 3: Mitt­le­re Wahr­schein­lich­keit – Hoch­was­ser sta­tis­tisch ein­mal alle 10 bis 100 Jahre
  4. Gefähr­dungs­klas­se 4: Hohe Wahr­schein­lich­keit – Hoch­was­ser alle 10 Jah­re oder öfter

Bei Stark­re­gen:

  • Stark­re­gen lässt sich kaum vor­her­sa­gen und ist des­halb sehr gefähr­lich für Ihr Haus. Es ist schwie­rig die­ses Hoch­was­ser zu bekämpfen
  • Infor­mie­ren Sie sich beim Wet­ter­be­richt. Es könn­ten auch Apps hel­fen, damit Sie recht­zei­tig reagie­ren können
    • Ach­tung: Vor allem im Som­mer kommt es oft zu Starkregen
  • Sie kön­nen sich nach Pro­duk­ten zur Früh­erken­nung von Stark­re­gen umse­hen. Bei­spiels­wei­se Was­ser­mel­der oder Wetterstationen

Nun wis­sen Sie, wie Sie das Risi­ko für ein Hoch­was­ser recht­zei­tig erken­nen kön­nen. Dies wird Ihnen hel­fen gegen das Hoch­was­ser anzu­kämp­fen. Zudem kön­nen Sie nun grob ein­schät­zen, von wel­chem Hoch­was­ser Sie betrof­fen sein könnten.

Doch Sie soll­ten nicht nur das Risi­ko für Hoch­was­ser ermit­teln, son­dern auch finan­zi­ell recht­zei­tig vor­sor­gen. Wie Sie das tun, erklä­ren wir Ihnen im nächs­ten Abschnitt.

Finanziell gegen das Hochwasser ankämpfen

Hoch­was­ser kön­nen extrem ins Geld gehen. Vor allem wenn die­se Schä­den anrich­ten. Umso wich­ti­ger ist es, dass Sie finan­zi­ell recht­zei­tig vor­sor­gen, damit Sie nicht selbst für die Kos­ten auf­kom­men müssen.

Ein Hoch­was­ser kos­tet durch­schnitt­lich näm­lich um die 6600 €.

Das kann näm­lich für vie­le Leu­te ein gro­ßes Pro­blem sein. Aus die­sem Grund soll­ten Sie sich nach ent­spre­chen­den Ver­si­che­run­gen umse­hen. Das wich­ti­ge ist, dass Sie sich vor dem Hoch­was­ser um eine Ver­si­che­rung küm­mern müssen.

Vie­le Ver­si­che­run­gen wol­len Sie nicht mehr auf­neh­men, wenn Sie bereits ein Hoch­was­ser hat­ten. Küm­mern Sie sich des­halb recht­zei­tig um eine Versicherung.

Wir emp­feh­len Ihnen eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung und eine Haus­rat­ver­si­che­rung mit Ele­men­tar­scha­den­schutz. Nur mit die­sen zusätz­li­chen Bau­stei­nen des Ele­men­tar­scha­den­schutz kön­nen Sie sich sicher sein, dass die Ver­si­che­rung den Scha­den über­neh­men wird. Dann kön­nen Sie auch finan­zi­ell gegen das Hoch­was­ser ankämpfen.

Hier zwei wei­ter­füh­ren­de Arti­kel zu die­sem Thema:

Neben dem finan­zi­el­len Aspekt ist es auch wich­tig, dass Sie ent­spre­chen­de Bau­maß­nah­men ergrei­fen. Was Sie tun kön­nen, erfah­ren sie im fol­gen­den Abschnitt.

Bauliche Maßnahmen zur Bekämpfung des Hochwassers

Um sich opti­mal vor einem Hoch­was­ser schüt­zen zu kön­nen, ist auch wich­tig, die ent­spre­chen­den Bau­maß­nah­men zu ergrei­fen. Nur mit den rich­ti­gen Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men, kön­nen Sie sich sicher sein, dass Ihr Zuhau­se tro­cken bleibt und das Hoch­was­ser effek­tiv bekämpfen.

Eine Mög­lich­keit, um dem Hoch­was­ser vor­sorg­lich ent­ge­gen zu wir­ken, ist das Bau­en von Schwel­len. Je nach­dem wie hoch das Was­ser ist, kann eine Schwel­le meist schon aus­rei­chen. Das hilft vor allem zeit­lich. Denn bei Stark­re­gen fehlt einem oft die Zeit recht­zei­tig reagie­ren zu kön­nen. Die­se Schwel­len kön­nen Sie an allen wich­ti­gen Öff­nun­gen anbrin­gen. Dadurch hat das Was­ser bei Stark­re­gen kei­ne Chan­ce direkt in Ihr Haus zu laufen.

Manch­mal hilft es auch, wenn Sie das Was­ser umlei­ten. Dazu kön­nen Sie Regen­rin­nen nut­zen. Wenn Sie sich zum Bei­spiel ent­schei­den ein Dach über den Kel­ler­ab­gang zu bau­en, kann das Was­ser zuerst auf das Gras flie­ßen, bevor es den Kel­ler­ab­gang her­un­ter­läuft. Das spart Ihnen Zeit und kann sogar ein Hoch­was­ser kom­plett verhindern.

Eine wei­te­re Lösung ist das Rück­stau­ven­til! Beson­ders älte­re Häu­ser ten­die­ren einen Rück­stau in der Kana­li­sa­ti­on zu ver­ur­sa­chen. Das Was­ser kann sich stau­en  oder das Grund­was­ser steigt und drückt sich dann durch die Kanä­le zurück in das Haus. Dass bemer­ken Sie an der brau­nen Brü­he, wel­che aus Dusche, Toi­let­te oder dem Ablauf im Kel­ler kommt. Hier hilft nur der Ein­bau eines Rück­stau­ven­tils. Das kann jede Hei­zungs­fir­ma erledigen.

Ver­wen­den Sie außer­dem was­ser­dich­tes Mate­ri­al bei der Aus­klei­dung Ihres Kel­lers. Wenn es für Sie kein Pro­blem ist, dass Was­ser in den Kel­ler läuft, dann soll­ten Sie zumin­dest dar­auf ach­ten, dass der Boden aus Beton besteht und nicht Par­kett. So beu­gen Sie Schä­den vor.

Was­ser­dich­te Fens­ter und Türen sind essen­ti­ell für den Hoch­was­ser­schutz. Sie kön­nen Ihre  aktu­el­len Fens­ter und Türen gegen was­ser­dich­te aus­tau­schen. Das ist zwar nicht ganz güns­tig, dafür haben Sie aber das Hoch­was­ser lang­fris­tig bekämpft. Alle Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma kön­nen Sie in unse­rem Arti­kel über was­ser­dich­te Fens­ter und was­ser­dich­te Türen fin­den.

Was Sie außer­dem zu den ein­zel­nen Sys­te­men zum Hoch­was­ser­schutz wis­sen soll­ten, fin­den Sie im nächs­ten Abschnitt.

Alle Hochwassersysteme auf einen Blick

Es gibt mitt­ler­wei­le wirk­lich vie­le Mög­lich­kei­ten um Hoch­was­ser zu bekämp­fen. Dabei eig­net sich nicht jede Hoch­was­ser­sper­re für jede Öff­nung. Wir zei­gen einen, wel­che Sys­te­me oft ein­ge­setzt wer­den und was Sie dazu wis­sen sollten.

Hochwassersperren für Fenster:

Beim Hoch­was­ser­schutz mit Fens­tern soll­ten Sie beach­ten, dass Kel­ler­fens­ter anders abge­dich­tet wer­den müs­sen, als bei­spiels­wei­se Fens­ter über der Erde. Für unter­ir­di­sche Fens­ter emp­fiehlt es sich, die­se kom­plett abzu­dich­ten. So kann man sicher­ge­hen, dass wirk­lich kein Was­ser austritt.

Falls Sie mehr zum The­ma Hoch­was­ser­schutz bei Fens­tern wis­sen möch­ten, kön­nen Sie sich ger­ne fol­gen­den Arti­kel ansehen.

Dam Easy Hochwasserschutz-Barriere

Hochwassersperren für Türen:

Auch beim The­ma Hoch­was­ser­schutz für Türen haben wir eini­ge Arti­kel, wel­che Sie mög­li­cher­wei­se inter­es­sie­ren könn­ten. Bei Türen ist es ähn­lich, wie mit Fens­tern. Kel­ler­tü­ren soll­ten grund­sätz­lich eher kom­plett abge­dich­tet werden. 

Haus­tü­ren hin­ge­gen kön­nen meist auch nur halb abge­dich­tet wer­den. Zum Bei­spiel mit einem Damm­bal­ken­sys­tem. Ob dies auch auf Ihre Situa­ti­on zu trifft, muss man kon­kret feststellen.

Hochwasserbarrieren bei Kanälen:

Bei Kanä­len haben Sie eigent­lich nicht sehr vie­le Mög­lich­kei­ten. Sie kön­nen ent­we­der ein Rück­stau­ven­til ein­set­zen las­sen. Das ver­hin­dert, dass das Was­ser aus dem Kanal wie­der aus der Dusche kommt. Oder Sie kön­nen eine Absperr­bla­se in WC, Dusche oder den Ablauf ein­set­zen. Die Absperr­bla­se wird auf­ge­pumpt und hält das Was­ser eben­falls zurück.

Hier ein Link zu Absperr­bla­sen: https://howashop.de/products/absperrblase

Können Sie das Hochwasser nun bekämpfen?

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen alle Maß­nah­men zum Hoch­was­ser­schutz aus­rei­chend erklä­ren konn­te. Ein Hoch­was­ser zu bekämp­fen, muss nicht schwer sein, wenn man weiß wie es geht. Umso wich­ti­ger ist es, von vor­ne­her­ein vor­zu­sor­gen, damit das Hoch­was­ser erst gar nicht die Chan­ce bekommt Scha­den anzu­rich­ten. So soll­ten Sie nun einen gro­ben Über­blick haben, wie Sie ein Hoch­was­ser bekämp­fen können.

Ger­ne kön­nen Sie sich auch direkt an uns wenden.

  • Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort  für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.

Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können! 

Was muss man tun bei Starkregen am Haus? Eine Handlungsempfehlung

Was muss man tun bei Starkregen am Haus? Eine Handlungsempfehlung

Hoch­was­ser, wel­ches durch Stark­re­gen ent­steht ver­ur­sacht 60% aller Hoch­was­ser­schä­den. Vie­le Men­schen den­ken, dass Sie nur von Hoch­was­ser betrof­fen sein könn­ten, wenn Sie in der Nähe eines Sees oder Flus­ses leben.

Dies stimmt jedoch nicht ganz, denn von Hoch­was­ser am eige­nen Haus kann man auch betrof­fen sein, wenn plötz­lich Stark­re­gen auftritt.

Sie haben jedoch eine Mög­lich­keit um sich vor den Schä­den am eige­nen Haus zu schüt­zen. Aus die­sem Grund haben wir die­sen Arti­kel geschrieben.

Wir wer­den auf fol­gen­de The­men näher eingehen: 

  1. Was ist Starkregen?
  2. Wie kann man Schä­den durch Stark­re­gen am Haus vorbeugen?
  3. Was tun, wenn bereits Schä­den durch Stark­re­gen an Ihrem Haus ent­stan­den sind?
  4. Wie kön­nen Sie Schä­den am Haus durch Stark­re­gen vermeiden? 

1. Was ist Starkregen?

Um alle Fra­gen rund um Stark­re­gen klä­ren zu kön­nen müs­sen wir zunächst klä­ren, was Stark­re­gen über­haupt bedeu­tet. Stark­re­gen hat eigent­lich jeder von uns schon ein­mal erlebt.

Es nie­selt erst ein biss­chen, danach wird der Regen etwas stär­ker und dann schüt­ten es auf ein­mal wie aus Eimern. Wenn dies pas­siert, dann lau­fen die Stra­ßen vol­ler Wasser.

In die­sem Fall spricht man von einem Stark­re­ge­n­er­eig­nis oder von Stark­re­gen. Zwi­schen die­sen bei­den Begrif­fen gibt es eigent­lich so gut wie kei­nen Unter­schied. Stark­re­gen hält län­ger an als nur ein paar Minu­ten, ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis kann hin­ge­gen inner­halb von Minu­ten kom­men und wie­der gehen.

Der DWD (Deut­sche Wet­ter­dienst) hat fol­gen­des defi­niert: Wenn es 15 bis 25 l/m²pro Stun­de reg­net oder inner­halb von sechs Stun­den 20 bis 35l/m² fal­len, gilt dies als mar­kan­tes Wet­ter. Alle über 25l/m² pro Stun­de oder 35l/m² in sechs Stun­den ist Unwetter. 

Stark­re­gen ist also die Men­ge an Was­ser, die vom Him­mel reg­net in einem bestimm­ten Zeit­raum. Die Schä­den, die dadurch ent­ste­hen kön­nen sind oft sehr schlimm. Lei­der beschäf­tigt man sich jedoch oft erst mit Stark­re­gen, wenn es bereits zu spät ist.

In Deutsch­land kommt es immer öfter zu Über­schwem­mun­gen durch Stark­re­gen, die den Kel­ler bis zur Ober­kan­te mit Was­ser voll lau­fen las­sen. Es ist nicht so ein­fach den genau­en Scha­den zu bezif­fern, der jedes Jahr durch Stark­re­gen vers­ur­sacht wird.

Hier ein klei­nes Bei­spiel über das Risi­ko: Wenn sie einen 100qm gro­ßen Kel­ler haben und hier durch Stark­re­gen 50 cm Was­ser ste­hen, dann haben Sie unge­fähr 5000 l Was­ser im Kel­ler. 5000 l Was­ser ent­spricht unge­fähr der Men­ge, die bei Stark­re­gen von 50l/m² pro Stun­de auf 100 qm entsteht.

Wenn Sie bei­spiels­wei­se alles um Ihr Haus zube­to­niert haben und der Abfluss des Was­sers nicht aus­rei­chend gewähr­leis­tet ist, dann wird das Was­ser zu dem tiefs­ten Punkt hin­lau­fen, dem Keller.

2. Wie kann man Schäden durch Starkregen am Haus vorbeugen?

Fol­gen­de Maß­nah­men kön­nen Sie am Haus ergrei­fen, um Schä­den durch Stark­re­gen vorzubeugen:

  • Boden und Tür­schwel­len erhö­hen: Wenn Sie kei­ne Schwel­le am Kel­ler­ein­gang oder Licht­schacht haben, dann soll­ten Sie even­tu­ell etwas Geld und Zeit inves­tie­ren. Oft han­delt es sich hier­bei näm­lich um ein paar Zen­ti­me­ter Stark­re­gen, wel­che ein rie­sen Cha­os ver­ur­sa­chen kön­nen, wenn die­se unge­hin­dert in das Haus­in­ne­re ein­drin­gen können.
  • Über­da­chung: Es kann oft hilf­reich sein den Kel­ler­ein­gang durch eine Über­da­chung zu schüt­zen, damit das Was­ser direkt umge­lei­tet wird.
  • Rück­stau­klap­pe ein­bau­en: Dies ist ein wich­ti­ger Punkt. Alter­na­tiv haben Sie auch die Mög­lich­keit Absperr­bla­sen gegen Hoch­was­ser zu kau­fen. Die­se wer­den in die Kanä­le und Röh­re gescho­ben. Hier kom­men Sie zum Pro­dukt.
  • Was­ser­mel­der instal­lie­ren: Ein Was­ser­mel­der sen­det ein akus­ti­schen Signal, wenn er mit Was­ser in Berüh­rung kommt. Die­se Sys­te­me fin­den Sie such mit pas­sen­der App für die Mel­dung auf dem Han­dy. Den pas­sen­den Arti­kel zum The­ma fin­den Sie hier. Sol­che Was­ser­mel­der kön­nen Sie wei­ter­hin in unse­rem Part­ner­shop kau­fen.
  • Hoch­was­ser­schutz kau­fen: Am bes­ten ist es natür­lich, wenn Sie sich den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz zule­gen. Es ist immer bes­ser etwas zu Hau­se zu haben und es nicht zu benö­ti­gen, als nichts zu haben, wenn es benö­tigt wird.

Das eige­ne Ver­hal­ten umstellen: 

  • Zugän­ge schlie­ßen: Bei Stark­re­gen soll­ten Sie alle Fens­ter und Türen schließen.
  • Wich­ti­ge Din­ge in Sicher­heit brin­gen: Wich­ti­ge Gegen­stän­de und Che­mi­ka­li­en, Far­ben und Öl nicht am tiefs­ten Punkt des Hau­ses lagern.
  • Nach­bar schu­len: Infor­mie­ren Sie Ihren Nach­barn dar­über, wenn Sie einen Hoch­was­ser­schutz kau­fen. Die­ser kann hel­fen, wenn Sie nicht zu Hau­se sein sollten.
  • Wich­ti­ge Din­ge griff­be­reit haben: Stel­len Sie sich eine Not­fall­map­pe mit allen wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen und Num­mern zusammen.

Regel­mä­ßi­ge Maß­nah­men um Schä­den durch Stark­re­gen zu vermeiden: 

  • Wet­ter­mel­dun­gen beach­ten: Schau­en Sie öfter in den Wet­ter­be­richt oder laden Sie sich War­napps runter.
  • Kanä­le prü­fen: Schau­en Sie ab und an nach den außen lie­gen­den Abflüs­sen und auch nach dem Gul­ly vor Ihrem Haus.
  • Dach­ent­wäs­se­rung anschau­en: Ver­schmutz­te Regen­rin­nen und Fall­roh­re füh­ren oft dazu, dass Regen­was­ser nicht rich­tig abflie­ßen kann und ins Haus läuft.

3. Was tun, wenn bereits Schäden durch Starkregen an Ihrem Haus entstanden sind?

Wenn das Was­ser bereits im Kel­ler steht, sind die Schä­den nicht mehr zu ver­mei­den. Es gibt jedoch trotz­dem eini­ge Maß­nah­men, die bei Hoch­was­ser durch Stark­re­gen zu ergrei­fen sind.

Wäh­rend des Hoch­was­sers ist es sehr wich­tig, dass Sie den Kon­takt mit kon­ta­mi­nier­tem Was­ser ver­mei­den. Wenn es sich um nur ein wenig Was­ser han­delt, wel­ches durch die Kel­ler­tür oder das Fens­ter ins Haus gelangt ist, soll­te das gesund­heit­li­che Risi­ko jedoch gering sein.

Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind oder das Was­ser über 10 cm in Ihrem Kel­ler steht, dann soll­ten Sie auf jeden Fall die Feu­er­wehr rufen.

Stel­len Sie den Strom aus, bevor irgend­je­mand in Kon­takt mit dem Was­ser kommt und machen Sie Fotos vom ent­stan­de­nen Scha­den, die Sie spä­te der Ver­si­che­rung über­mit­teln können.

Wenn der Kel­ler dann aus­ge­pumpt wur­de beginnt die rich­ti­ge Arbeit. Doku­men­tie­ren Sie hier eben­falls so viel wie mög­lich. Das Bes­te wären, wenn Sie bereits vor dem Aus­pum­pen mit Ihrer Ver­si­che­rung in Kon­takt tre­ten. Fan­gen Sie erst mit den Auf­räum­ar­bei­ten an, wenn Sie dies mit Ihrer Ver­si­che­rung abge­stimmt haben.

Sobald alles mit der Ver­si­che­rung geklärt wur­de, kön­nen Sie mit dem Put­zen und Auf­räu­men begin­nen. Lüf­ten Sie den Kel­ler und fan­gen Sie an, Gegen­stän­de aus­zu­räu­men die trock­nen müs­sen. Erst dann kön­nen Sie den Kel­ler wie­der in den ursprüng­li­chen Zustand versetzen.

4. Wie können Sie Schäden am Haus durch Starkregen vermeiden?

Wenn Sie bereits von Stark­re­gen betrof­fen waren, dann haben Sie einen Vor­teil! Denn Sie ken­nen die mög­li­chen Schä­den, die die­ser ver­ur­sa­chen kann. Sie wis­sen, wo die Schwach­stel­len am Haus sind und wie hoch das Was­ser wer­den kann.

Somit kön­nen Sie auch alle Maß­nah­men ergrei­fen, um das nächs­te Hoch­was­ser zu ver­mei­den. Wir zei­gen Ihnen nun wie Sie die­sen phy­si­schen und finan­zi­el­len Scha­den ver­mei­den können.

Um den phy­si­schen Scha­den zu ver­mei­den müs­sen Sie das Was­ser dar­an hin­dern, dass es über­haupt erst Scha­den anrich­ten kann. Dies geht nur, wenn Sie das Was­ser vom Haus fern halten.

Damit Ihnen das gelingt gibt es ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me für alle ver­schie­de­nen Öff­nun­gen am Haus. Für Kel­ler­fens­ter kön­nen Sie bei­spiels­wei­se Acryl­schotts zum abdich­ten nut­zen, Kel­ler­tü­ren kön­nen hin­ge­gen mit Alu-Damm­bal­ken oder einer mobi­len Sper­re ver­schlos­sen werden.

Um zu ver­hin­dern, dass das Was­ser durch das Kanal­sys­tem ein­dringt, soll­ten Sie eine Rück­stau­klap­pe ein­bau­en. Außer­dem ist auch eine per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tung wichtig.

Sie kön­nen eben­falls bau­lich eini­ges ver­än­dern, damit so wenig Scha­den wie mög­lich ent­steht, wenn die Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me ver­sa­gen sollten.

Lagern Sie dafür so wenig wie mög­lich in betrof­fe­nen Räu­men und am bes­ten in Rega­len. Steck­do­sen soll­ten Sie in den betrof­fe­nen Räu­men am bes­ten höher setzen.

Außer­dem wäre es wich­tig, dass Sie Flie­ßen am Boden und an den Wän­den ver­bau­en. Tep­pich, Holz und Tape­ten reagie­ren näm­lich emp­find­li­cher auf Wasser.

Den finan­zi­el­len Scha­den kön­nen Sie mit den pas­sen­den Ver­si­che­run­gen ver­mei­den. Es lohnt sich auf jeden Fall eine Ele­men­tar­ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen. Auch wenn die Eigen­be­tei­li­gung bei sol­chen Ver­si­che­run­gen oft sehr hoch ist, lohn es sich am Ende.

Im schlimms­ten Fall kommt es zu einem Total­scha­den des Hau­ses, wel­chen die Ver­si­che­rung dann auf­fan­gen wür­de. Spa­ren Sie am Bes­ten regel­mä­ßig Geld ein, damit Sie für Schä­den auf­kom­men kön­nen, die von der Ver­si­che­run­gen nicht über­nom­men werden.

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel das The­ma Stark­re­gen näher brin­gen konn­ten, damit Sie sich und Ihr Eigen­heim in Zukunft bes­ser schüt­zen können.

Um mehr über die für Sie pas­sen­den Sys­te­me zu erfah­ren lesen Sie ger­ne hier weiter.

Falls Sie eine per­sön­li­che Bera­tung rund um das The­ma Hoch­was­ser­schutz wün­schen neh­men Sie ger­ne tele­fo­nisch Kon­takt mit uns auf oder hin­ter­las­sen Sie eine Anfra­ge auf unse­rer Website.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Ein Wasserschaden nach Unwetter? Tun Sie das jetzt!

Ein Wasserschaden nach Unwetter? Tun Sie das jetzt!

Oft kommt es über­ra­schend, das Unwet­ter. Was soll­ten Sie jetzt bei einem Was­ser­scha­den nach Unwet­ter tun?

Meis­tens geht man davon aus, dass es schnell vor­über­zieht. Doch ehe man sich ver­sieht, steht der Kel­ler unter Was­ser und das Haus hat ordent­lich Scha­den davon getra­gen. Sie sind nicht allei­ne, denn fast alle unse­rer Kun­den, haben genau die­ses Problem.

In so einer Situa­ti­on fra­gen Sie sich wahr­schein­lich, wie Sie am bes­ten damit umge­hen sol­len. Die­se Fra­ge ist ver­ständ­lich, denn die wenigs­ten von uns haben regel­mä­ßig mit sol­chen Situa­tio­nen Berüh­rungs­punk­te. Soll­ten Sie ein­mal einen Was­ser­scha­den nach einem Unwet­ter erlei­den, hel­fen wir Ihnen mit die­sem Arti­kel rich­tig zu reagieren!

Alles was Sie über Was­ser­schä­den nach Unwet­tern wis­sen müs­sen, erfah­ren Sie hier aus­führ­lich. Ger­ne bera­ten wir Sie auch persönlich!

Inhaltsverzeichnis

  1. Ers­te Maß­nah­men bei einem Was­ser­scha­den nach dem Unwetter
  2. Was­ser­scha­den durch Regen: Und jetzt? 
  3. Wer zahlt bei einem Was­ser­scha­den durch Unwetter?
  4. Was­ser­scha­den durch Stark­re­gen vorbeugen!
  5. Fazit – Was­ser­scha­den durch Unwet­ter vermeiden

Erste Maßnahmen bei einem Wasserschaden nach dem Unwetter

Was­ser­schä­den durch Unwet­ter sind eine sehr unan­ge­neh­me Ange­le­gen­heit. Ist der Kel­ler oder das Haus näm­lich erst­mal voll­ge­lau­fen, kann es ganz schön viel Arbeit sein, alles wie­der in Ord­nung zu bringen.

Laut Befra­gun­gen unse­rer Kun­den, ent­ste­hen mitt­ler­wei­le sogar 60 % der Hoch­was­ser­schä­den durch Stark­re­gen. Eine beacht­li­che Menge.

Allei­ne 2016 kam es zu 151.000 Schä­den durch Stark­re­gen. Und die­se Schä­den sind sehr viel­sei­tig. Nicht nur Haus und Gegen­stän­de wer­den zer­stört, son­dern es kann zudem auch eine gro­ße emo­tio­na­le Belas­tung für die Betrof­fe­nen sein. Nicht zuletzt wegen den immensen Kosten.

Quel­le: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/allianz-hochwasser-waren-2016-besonders-teuer/20390538.html?ticket=ST-79166-aeG2QIdeGNjDHedrxofT-ap1

Im Schnitt kos­tet so ein Hoch­was­ser etwa 6600 € und das ist nur der gro­be Durch­schnitt. Doch wie reagie­ren Sie am bes­ten in so einer Situation.

  1. Der wich­tigs­te Aspekt vor­ab, bewah­ren Sie Ruhe! Meist wirkt eine Über­schwem­mung schlim­mer als es eigent­lich ist. Des­we­gen soll­ten Sie nicht in Panik ver­fal­len son­dern erst­mal durchatmen.
  2. Struk­tu­rie­ren Sie Ihre Gedan­ken und machen sich not­falls einen Plan, wel­chen Sie befol­gen kön­nen, soll­te ein­mal ein Was­ser­scha­den nach Unwet­ter bei Ihnen entstehen.
  3. Wenn Sie von einem Was­ser­scha­den durch Unwet­ter betrof­fen sind, rufen Sie nur die Feu­er­wehr, wenn Sie den­ken, es liegt eine Gefahr für die Umwelt oder für Sie vor. Die Feu­er­wehr kann sich die Lage dann anschau­en und zudem bes­ser bewer­ten, wie stark die Schä­den sind. Zudem stellt die Feu­er­wehr fest, ob eine Gefahr vor­liegt. Zum Bei­spiel durch kon­ta­mi­nier­tes Was­ser oder frei­lie­gen­de Strom­ka­bel. – Wich­tig: Wenn es sich nicht um eine all­ge­mei­ne Kata­stro­phen­la­ge han­delt, zah­len Sie den Feu­er­wehr­ein­satz. Hier der Link zum pas­sen­den Arti­kel: Wer zahlt Feuerwehreinsatz?
  4. Ver­mei­den Sie um jeden Preis den Kon­takt mit dem Was­ser, wenn es kon­ta­mi­niert erscheint. Es könn­te durch Fäka­li­en oder Che­mi­ka­li­en stark ver­un­rei­nigt sein. Soll­te es sich um kla­res Was­ser han­deln, ist die Gefahr einer kon­ta­mi­nie­ren gering. Ver­su­chen Sie trotz­dem direk­ten Haut­kon­takt zu vermeinden.
  5. Stel­len Sie den Strom auf jeden Fall ab, wenn Sie den über­schwemm­ten Raum betre­ten. Das Risi­ko eines Strom­schlags ist sehr gering, trotz­dem soll­ten Sie sicher gehen.
  6. Doku­men­tie­ren (ohne sich in Gefahr zu bege­ben) Sie den Scha­den und die Situa­ti­on für die Versicherung.
    1. Machen Sie Fotos und Videos
    2. Sie kön­nen auch die Ver­si­che­rung direkt anru­fen, um alles Wich­ti­ge zu klären.

Dies sind alle Maß­nah­men, die Sie unmit­tel­bar nach dem Sie durch Unwet­ter einen Was­ser­scha­den haben, ergrei­fen soll­ten. Je schnel­ler und gründ­li­cher Sie dies tun, des­to leich­ter ist es spä­ter die Schä­den zu besei­ti­gen. Im nächs­ten Schritt erklä­ren wir Ihnen, was Sie tun soll­ten, wenn das Hoch­was­ser besei­tigt ist.

Wasserschaden durch Regen: Und was mache ich danach?

Ist das Hoch­was­ser erst ein­mal besei­tigt und der betrof­fe­ne Ort aus­ge­pumpt oder das Was­ser abge­lau­fen, kön­nen Sie die nächs­ten Maß­nah­men ergrei­fen. Wenn Sie die Feu­er­wehr geru­fen hat­ten,  warten Sie auf jeden Fall bis die Feu­er­wehr Ent­war­nung gibt. Erst wenn kei­ne Gefahr mehr vom über­schwemm­ten Raum aus­geht, kön­nen Sie mit dem Auf­räu­men star­ten. Ansons­ten kön­nen Sie den Raum auch wie­der betre­ten, wenn das Was­ser abge­lau­fen ist.

Sobald das Was­ser weg ist, kön­nen Sie die Schä­den genau begut­ach­ten. Sie soll­ten noch­mal alles doku­men­tie­ren, sowie Fotos von allem machen. Set­zen Sie sich außer­dem so schnell wie mög­lich mit Ihrer Ver­si­che­rung aus­ein­an­der. Die Ver­si­che­rung muss spä­ter näm­lich die Ursa­che und alles wei­te­re um das Hoch­was­ser begut­ach­ten können.

War­ten Sie also auf die Geneh­mi­gung Ihrer Ver­si­che­rung, damit Sie mit dem Auf­räu­men anfan­gen kön­nen. Räu­men Sie auf kei­nen Fall auf, bevor die Ver­si­che­rung Ihnen ihr OK gege­ben hat. Das kann ansons­ten zu Pro­ble­men führen.

Nach­dem alles mit der Ver­si­che­rung geklärt ist:

Sind Sie end­lich bei die­sem Schritt ange­kom­men, kön­nen Sie anfan­gen auf­zu­räu­men und alles zu säu­bern. Hier fängt erst die rich­ti­ge Arbeit an. Lüf­ten Sie den Kel­ler aus­rei­chend und brin­gen Sie alle Gegen­stän­de raus, die trock­nen müs­sen. Außer­dem soll­ten Sie eine Trock­nungs­fir­ma kon­tak­tie­ren, damit die Trock­ner auf­stel­len können.

Nun wis­sen Sie, wie Sie reagie­ren müs­sen, soll­ten Sie ein­mal von einem Stark­re­gen betrof­fen sein. Doch wer bezahlt einen Was­ser­scha­den, der durch ein Unwet­ter ent­stan­den ist? Das erklä­ren wir Ihnen im fol­gen­den Abschnitt.

Wer zahlt bei einem Wasserschaden durch Unwetter?

Es pas­siert lei­der immer wie­der, dass Men­schen am Ran­de ihrer finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten ste­hen, weil die Was­ser­schä­den durch Unwet­ter so immens sein kön­nen. Ohne die ent­spre­chen­de Ver­si­che­rung kann es extrem teu­er wer­den. Aus die­sem Grund soll­ten Sie sich so früh wie mög­lich dar­um kümmern.

Der bis­her schlimms­te Fall von Stark­re­gen­schä­den, den wir hat­ten, war ein Senio­ren­heim in Ber­lin. Es hat­te  einen Scha­den von über 1,5 Mio. Euro zu verzeichnen.

Aber wer kommt für die Schä­den in sol­chen Situa­tio­nen auf?

Das ist immer unter­schied­lich und von ver­schie­de­nen Aspek­ten abhän­gig. Was Sie dazu wis­sen soll­ten, erklä­ren wir Ihnen jetzt. Soll­te Ihr Gebäu­de beschä­digt sein, also unbe­weg­li­ches wie das Mau­er­werk oder der Boden, dann über­nimmt das in der Regel die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung. Dies trifft aber nur zu, wenn Sie auch Schä­den durch Stark­re­gen abge­si­chert haben.

Grund­sätz­lich zahlt die­se Ver­si­che­rung nur, wenn es durch Blitz- oder Sturm­schä­den Pro­ble­me gege­ben hat. Sie zahlt auch, wenn ein Fens­ter oder eine Tür kaputt gegan­gen ist, wes­halb Regen­was­ser dadurch unge­hin­dert ins Haus  hin­ein flie­ßen konnte.

Soll­te es jedoch zu einer Über­schwem­mung durch Türen und Fens­ter kom­men, dann muss eine Ele­men­tar­scha­dens­ver­si­che­rung her. Für sol­che Din­ge kommt die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung nicht mehr auf. Jedoch gilt die­ser Bau­stein nur, soll­ten Schä­den am Gebäu­de selbst ent­ste­hen. Über­schwem­mun­gen durch eine feh­len­de Rück­stau­klap­pe müs­sen zusätz­lich abge­deckt werden.

Gegen­stän­de, wel­che beschä­digt wer­den, sind durch die Haus­rats­ver­si­che­rung geschützt. Dazu gehö­ren Klei­dung, Bücher oder auch Elek­tro­nik. Dabei müs­sen Sie jedoch auf­pas­sen, denn Schä­den durch Stark­re­gen benö­ti­gen eine zusätz­li­che Versicherung.

Schä­den an ihrem Auto über­nimmt grund­sätz­lich die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung. Dies gilt jedoch nur, wenn Sie nicht grob fahr­läs­sig han­deln. Wür­den Sie bei­spiels­wei­se mit dem Auto durch einen Was­ser­schwall fah­ren, dann wür­de die Ver­si­che­rung dafür nicht aufkommen.

Für den Feu­er­wehr­ein­satz müs­sen Sie in der Regel selbst auf­kom­men. Außer es han­delt sich um ein Hoch­was­ser, dass ein grö­ße­res Gelän­de betrifft, wie eine Gemein­de. Dann wird der Ein­satz meist von der Stadt finan­ziert, weil mehr als ein Haus betrof­fen ist. Soll­te aber nur Ihr Haus unter Was­ser ste­hen, dann sit­zen Sie auf den Kosten.

Soll­ten Sie kei­ne Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, dann wer­den Sie wohl oder Übel auf den Kos­ten sit­zen blei­ben. Die­se betra­gen im Durch­schnitt 6600 Euro. Die Kos­ten kön­nen aber natür­lich unter­schied­lich sein von Situa­ti­on zu Situation.

Nach­dem wir uns nun ange­se­hen haben, wel­che Maß­nah­men man bei Stark­re­gen ergrei­fen soll­te, kön­nen wir uns nun damit beschäf­ti­gen, wie man einem Stark­re­gen am bes­ten vorbeugt.

Wasserschaden durch Starkregen vorbeugen!

Stark­re­gen lässt sich lei­der kaum vor­her­se­hen. Aus die­sem Grund kann es ein schwie­ri­ges Unter­fan­gen sein, schnell zu reagie­ren und einen Was­ser­scha­den durch Stark­re­gen zu ver­mei­den. Jedoch gibt es eini­ge Din­ge, wel­che Sie tun kön­nen, damit der Stark­re­gen kei­ne Chan­ce hat einen Was­ser­scha­den anzurichten.

Was­ser­schä­den durch Stark­re­gen vorbeugen:

  1. Instal­lie­ren Sie einen Was­ser­mel­der. Die­ser sen­det ein Signal, sobald er mit Was­ser in Berüh­rung kommt. Hier ein Link zum Pro­dukt: https://howashop.de/products/hochwasser-und-starkregenalarm
  2. Schlie­ßen Sie Türen und Fens­ter bei Stark­re­gen. Am bes­ten soll­ten Sie mit Hoch­was­ser­schutz vor­sor­gen, damit das Was­ser erst gar nicht rein­kom­men kann. Hier der Link zum pas­sen­den Arti­kel: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-haus/
  3. Brin­gen Sie wert­vol­le Din­ge direkt in Sicherheit
  4. Bau­en Sie Schwel­len und sor­gen für einen rich­ti­gen Ablauf des Was­sers. So ver­hin­dern Sie, dass das Was­ser ins Haus läuft
  5. Besor­gen Sie die ent­spre­chen­den Hoch­was­ser­bar­rie­ren und stel­len Sie sicher, dass die­se wirk­lich dicht sind. Die­se hier könn­ten hel­fen: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-fuer-eingangstueren-das-optimale-finden/
  6. Schlie­ßen Sie recht­zei­tig die nöti­gen Ver­si­che­run­gen ab, damit Sie im Ernst­fall geschützt sind
  7. Bau­en Sie eine Über­da­chung ein, damit das Was­ser weg­ge­lei­tet wird
  8. Schau­en Sie sich an, ob Sie eine Rück­stau­klap­pe benö­ti­gen. Die­se ver­hin­dert, dass Was­ser wie­der im Abfluss hoch kommt
  9. Beob­ach­ten Sie regel­mä­ßig das Wet­ter und infor­mie­ren sich, ob ein Hoch­was­ser auf Sie zu kommt
  10. Legen Sie sich bei Bedarf eine Not­fall­map­pe an. Dort kön­nen Sie alle Not­fall­num­mern und wich­ti­ge Schrit­te notieren.

Wie Sie sehen, gibt es eini­ge Din­ge, wel­che Sie tun kön­nen, um Stark­re­gen­schä­den vor­zu­beu­gen. Vor­sor­ge ist immer bes­ser als Nach­sor­ge. Beschäf­ti­gen Sie sich also so früh wie mög­lich mit Hoch­was­ser und wie Sie sich davor schüt­zen können.

Dam Easy in Haustür

Fazit – Wasserschaden durch Unwetter vermeiden

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen alle Maß­nah­men gegen Schä­den durch Unwet­ter zei­gen konn­ten. Hof­fent­lich wis­sen Sie nun, was Sie tun kön­nen, soll­te ein Stark­re­gen Sie ein­mal treffen.

Wenn Sie noch Fra­gen haben, kön­nen wir Ihnen fol­gen­der­ma­ßen helfen:

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.
Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können!

Eine Übersicht von verschiedenen Hochwasserschutz Arten

Eine Übersicht von verschiedenen Hochwasserschutz-Arten

In die­sem Arti­kel wer­den Sie eine Über­sicht zu ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz-Arten erhal­ten, damit Sie für sich und Ihr Heim die bes­te Wahl im Hoch­was­ser­schutz tref­fen kön­nen. Ach­ten Sie dabei jedoch auch auf die spe­zi­el­len Bedin­gun­gen ihrer Hoch­was­ser­si­tua­ti­on, denn nicht jede Schutz­maß­nah­me schütz gegen jede Art von Hoch­was­ser. Aber kei­ne Sor­ge, soll­te Ihnen das zuvor nicht bewusst gewe­sen sein, sind Sie hier genau richtig!

In ande­ren Arti­kel gehen wir ziem­lich genau dar­auf ein, wor­auf es bei dem per­fek­ten Hoch­was­ser­schutz, abhän­gig von Ihrer spe­zi­fi­schen Lage, ankommt. Lesen Sie sich hier ger­ne noch­mal die wich­tigs­ten Punk­te durch.

Soll­ten Sie jetzt kei­ne Zeit haben, ist das natür­lich auch nicht schlimm, in die­sem Arti­kel wer­den wir immer mal wie­der kurz dar­auf ein­ge­hen, für wel­che Bedin­gun­gen bestimm­te Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men gemacht sind und an wel­cher Stel­le man zu Alter­na­ti­ven grei­fen sollte.

Den Artikel haben wir folgendermaßen für Sie gegliedert:

  • Maß­nah­men am Haus: Ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­schutz-Arten für Ihr Haus
  • Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me: Eine Über­sicht der belieb­tes­ten Hochwasserschutz-Arten
  • Semi-Sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me: Die­se Was­ser­schutz­sys­te­me hel­fen so gut wie immer!

Maßnahmen am Haus: Verschiedene Hochwasserschutz-Arten für Ihr Haus

Es gibt ver­schie­de­ne Maß­nah­men, die Sie am Haus tref­fen kön­nen, um das Hoch­was­ser­ri­si­ko zu ver­rin­gern. Bei sol­chen Vor­keh­run­gen kann es sich sowohl um Hoch­was­ser­schutz­pro­duk­te, wie auch um bau­li­che Maß­nah­men han­deln. In bei­den Fäl­len sol­len die Gefah­ren­zo­nen geschützt wer­den, sodass das Hoch­was­ser umge­lei­tet wird.

Bau­en Sie eine Schwel­le: Soll­ten Sie es mit nied­ri­gem Hoch­was­ser zu tun habe, kann es auch schon­mal genü­gen eine nied­ri­ge Schwel­le zu plat­zie­ren. Auf die­se Wei­se bahnt sich das Hoch­was­ser erst gar nicht den Weg durch Ihre Haus­tür in Ihr Heim. Beach­ten Sie jedoch, dass eine Schwel­le Sie nicht vor höhe­ren Über­schwem­mun­gen schüt­zen wird.

Die Ent­wäs­se­rung Ihres Hau­ses soll­te funk­tio­nie­ren: Wenn Sie mit Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen kämp­fen, kön­nen Sie sich allein durch das Funk­tio­nie­ren der Ent­wäs­se­rung Ihres Hau­ses, einen kla­ren Vor­sprung ver­schaf­fen. Kon­trol­lie­ren Sie in regel­mä­ßi­gen Abstän­den ihre Abflüs­se, die Rin­nen und Kanä­le, sodass das Hoch­was­ser im Ide­al­fall abge­lei­tet wird.

Apro­pos Was­ser ablei­ten: Sie kön­nen im Prin­zip auch das natür­li­che Ver­hal­ten von Hoch­was­ser aus­nut­zen, indem Sie für Gefäl­le ent­ge­gen Ihres Hau­ses sor­gen. Auf die­se Wei­se wird das Was­ser, noch bevor es ihr Haus errei­chen kann, ein­fach weggeleitet.

Auch bau­li­che Maß­nah­men sind eine Opti­on: Sie kön­nen ihren Licht­schacht erhö­hen, was­ser­dich­te Türen oder Fens­ter ein­bau­en oder auch eine Mau­er um ihr gesam­tes Grund­stück errich­ten. Bau­li­che Maß­nah­men kos­ten meist etwas mehr als ande­re Hoch­was­ser­schutz-Arten, dafür ist der Schutz dann lang­fris­tig und sehr effektiv.

Mobile Hochwasserschutz-Arten: Eine Übersicht der beliebtesten Produkte

Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind einer der belieb­tes­ten Hoch­was­ser­schutz-Arten gegen Über­schwem­mun­gen. Sol­che Pro­duk­te sind frei beweg­lich, daher auch fle­xi­bel, jedoch mit wie­der­keh­ren­dem Auf­wand ver­bun­den. Das bedeu­tet für Sie, dass sol­che Vor­keh­run­gen etwas Zeit brau­chen, um den Schutz vor Hoch­was­ser zu gewähr­leis­ten, also nicht wirk­lich geeig­net sind, wenn es schnell gehen muss. 

Soll­ten Sie jedoch Zeit haben und kämp­fen ledig­lich mit nied­ri­gen Stau­hö­hen, so könn­te ein mobi­ler Hoch­was­ser­schutz das Rich­ti­ge für Sie sein. Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind meist sehr nied­rig und wer­den sel­ten bei Stau­hö­hen über 30 cm ein­ge­setzt. Beach­ten Sie daher, dass es schnell teu­er wer­den kann, wenn Sie ver­su­chen mit sol­chen Pro­duk­ten den­noch einen hohen Schutz zu erreichen.

Sandsäcke

Einen Sand­sack kriegt man pro Stück schon für 8 Euro, doch um eine Stau­hö­he von 25 cm zu errei­chen, wer­den Sie den­noch tief in die Tasche grei­fen müs­sen. Zusätz­lich sind Sand­sä­cke kei­ne leich­te Sache, soll­ten Sie kör­per­lich nicht für den Trans­port gemacht sein, raten wir hier zu einem ande­ren Produkt.

Hydrosäcke

Hydro­sä­cke sind eine sehr gute alter­na­ti­ve zu Sand­sä­cken. Die­se sind ein­fa­cher zu trans­por­tie­ren, auf­grund ihrer Poly­mer-Fül­lung. Aus die­sen Grund sind sol­che Pro­duk­te jedoch auch nur für den ein­ma­li­gen Gebrauch gemacht. Einen Dop­pel­pack bekom­men Sie schon für 27,90 Euro.

Hydrosnake

Im Grun­de sind Hydro­sä­cke und Hydro­s­na­kes bis auf Form und Far­be iden­tisch. Auch die­se besit­zen eine Poly­mer-Fül­lung, kön­nen nur ein­mal benutzt wer­den und kom­men eben­so im Dop­pel­pack für 27,90 Euro.

Wassergefüllte Schläuche

Die­se gibt es in unter­schied­lichs­ten Aus­fer­ti­gun­gen und für die unter­schied­lichs­ten Stau­hö­hen. In Pro­fi­be­reich kön­nen hier Stau­hö­hen von über 60 cm erreicht wer­den. Aller­dings ist für das Befül­len dann auch eine gro­ße Men­ge Was­ser nötig. Hier fin­den Sie ein Pro­dukt für den Haus­ge­brauch, dass für eine Stau­hö­he bis 8 cm aus­ge­legt ist.

Doppelkammerschlauch

Hier wer­den Sie reich­lich Was­ser brau­chen, um einen Dop­pel­kam­mer­schlauch funk­ti­ons­tüch­tig zu machen. Soll­te dies kein Pro­blem für Sie dar­stel­len, kann ein Dop­pel­kam­mer­schlauch eine Schutz­hö­he von 35 cm bieten.

Deichschläuche

Haben Sie Zugang zu einem Hydran­ten? Wenn dies so ist, kön­nen Sie sich einen Deich­schlauch zule­gen. Die­se bie­ten unglaub­li­che 1,5 m Stau­hö­he, sind also unge­wöhn­lich hoch für her­kömm­li­che mobi­le Vorkehrungen.

Schlauchwall mit Luft

Zuerst wird der Schlauchwall auf­ge­pumpt und gewinnt anschlie­ßend an Sta­bi­li­tät, sobald sich Was­ser auf der Vor­der­plat­te aus­dehnt. Hier haben Sie dann einen Schutz von einem Meter, der Sie etwa 350 Euro kos­ten wird.

PE-Sperren

Bei Sper­ren müs­sen Sie dar­auf ach­ten, dass Sie die rich­ti­gen Kon­di­tio­nen besit­zen: Etwa einen glat­ten und eben­mä­ßi­gen Unter­grund, denn sonst bringt die Sper­re nichts. Für eine Stau­hö­he von 13 cm kom­men Sie auf einen Preis von ca. 155 Euro. Hier geht es zur Pig-Sper­re.

Absperrdeiche

kön­nen auch her­vor­ra­gend end­zweckt wer­den, um Hoch­was­ser fern zu hal­ten. Beson­ders emp­feh­lens­wert sind die Schoel­ler Absperr­bar­rie­re, wel­che eigent­lich Che­mi­ka­li­en und Öl zurück­hal­ten soll. Eine ande­re Opti­on ist der was­ser­ge­füll­te Pfeil­um­len­ker von Jus­tri­te.

 

Watergate/Lenior

Der Water­ga­te von Leni­or folgt dem sel­bem Prin­zip, wie dem der Schlauch­wäl­le: Hier müs­sen Sie zwar nicht auf­pum­pen, jedoch gewinnt auch die­ses Pro­dukt sei­ne Sta­bi­li­tät durch den Was­ser­druck. Die­ses Sys­tem ist für den Haus­ge­brauch aber eher ungeeignet.

Dam Easy Hochwasserbarriere

Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­ren sind dann beson­ders emp­feh­lens­wert, wenn Sie eigent­lich nichts von mobi­len Hoch­was­ser­schutz­pro­duk­ten hal­ten, aber sich auch nicht für kost­spie­li­ge­re sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz-Arten ent­schei­den wollen.

Man kann es nicht jedem Recht machen, aber die Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re irgend­wie schon: Sie stel­len das Pro­dukt in den Tür­rah­men, ver­sprei­zen die­ses und pum­pen es anschlie­ßend ledig­lich auf. Mehr brau­chen Sie für einen effek­ti­ven Hoch­was­ser­schutz nicht zu tun.

Semi-Stationäre Hochwasserschutzsysteme: Diese Hochwasserschutz-Arten helfen so gut wie immer!

Semi-sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind weder mobil noch ganz fest ver­baut: Sol­che Pro­duk­te wer­den zwar am aus­ge­wähl­ten Ort instal­liert, kön­nen bei bedarf jedoch ihren Stand­ort ohne gro­ßen Auf­wand wech­seln. Der Vor­teil, der sich dabei für Sie ergibt ist der ein­ma­li­ge Aufwand.

Gera­de wenn es schnell gehen muss und Sie kaum Zeit haben rich­tig auf das Hoch­was­ser zu reagie­ren, kann ein semi-sta­tio­nä­rer Hoch­was­ser­schutz wun­der wirken.

Hier fin­den Sie auch Stau­hö­hen, die für höhe­re Über­schwem­mun­gen gemacht sind und dem Druck des Was­sers stand­hal­ten kön­nen. Oft­mals kom­men die Pro­duk­te in unter­schied­li­chen Grö­ßen, so dann eben auch ihr Preis. Schau­en Sie also auf die Kri­te­ri­en, die für Ihren Hoch­was­ser­schutz die bes­ten sind. Im Ernst­fall zahlt sich die­ses Vor­ge­hen aus.

Neh­men Sie sich in jedem Fall genü­gend Zeit eine für Sie pas­sen­de Hoch­was­ser­schutz-Art zu fin­den. Wir hel­fen Ihnen ger­ne bei der Aus­wahl mit unse­rem kos­ten­lo­sen Bera­tungs­ser­vice.

Alu-Dammbalkensysteme

Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me sind dann etwas für Sie, wenn Sie die pas­sen­den Kon­di­tio­nen für sol­che Sys­te­me besit­zen und auch den benö­tig­ten Arbeits­auf­wand anneh­men: Stel­len Sie sicher, dass ihr Mau­er­werk und der Unter­grund mög­lichst glatt sind, sodass das Pro­dukt ver­nünf­tig mon­tiert wer­den kann. Gera­de wenn sich nicht genü­gend Mau­er­werk um die Öff­nung befin­det und oder Ihr Boden leicht beschä­digt wird, müs­sen wir von die­sem Sys­tem abra­ten. Auch ungüns­ti­ges Mate­ri­al, wie etwa Klin­ker­stei­ne, Stahl und ähn­li­ches sind ein NO-GO.

Ent­schei­den Sie sich jedoch für solch eine Hoch­was­ser­schutz-Art, haben Sie einen recht effek­ti­ven Schutz vor Hoch­was­ser. Das Pro­dukt besteht dann aus eini­gen Bau­tei­len, die Sie selbst zusam­men­ste­cken und mon­tie­ren kön­nen. Scheu­en Sie sich jedoch nicht davor, uns nach einem pas­sen­den Mon­ta­ge­part­ner zu fra­gen, die­sen orga­ni­sie­ren wir natür­lich ger­ne für Sie.

Dammtafeln

Eine Damm­ta­fel ist im Grun­de der zwei­ei­ige Zwil­ling von einem Alu-Damm­bal­ken­sys­tem. Die­se haben die glei­che Funk­ti­ons- und Mon­tier-Wei­se, bestehen jedoch ledig­lich aus einer Damm­ta­fel, statt meh­re­ren Damm­bal­ken. Wol­len Sie sich also etwas Arbeit spa­ren, jedoch ein hoch effek­ti­ves Hoch­was­ser­schutz­sys­tem, so könn­te die­se Hoch­was­ser­schutz-Art das Rich­ti­ge für Sie sein.

Wabenplatten

Waben­plat­ten sind ziem­lich wider­stands­fä­hi­ge Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me: Auf­grund ihrer beson­de­ren Form las­sen sie sich schwer von Was­ser ver­bie­gen, leis­ten also guten Wider­stand gegen hohen Wasserdruck.

Modulsysteme

Modul­sys­te­me sind meist etwas kos­ten­güns­ti­ger als die ande­ren semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­pro­duk­te, dafür aber auch nicht so fle­xi­bel was ihre Stau­hö­he betrifft. Soll­ten Sie jedoch nach einem was­ser­dich­ten Hoch­was­ser­schutz suchen, könn­te die­se Hoch­was­ser­schutz-Art inter­es­sant für Sie sein.

Magnetschotts

Magnet­schotts sind noch ein­fa­cher als Damm­ta­feln kon­zi­piert. Bei die­sem Pro­dukt instal­lie­ren Sie vor­erst die Schie­nen im Tür­rah­men und müs­sen anschlie­ßend ein­fach nur die Plat­te dar­an legen. Der Magne­tis­mus erle­digt dann den Rest.

Klappschotts

Noch etwas effek­ti­ver als Magnet­schotts sind die soge­nann­ten Klapp­schotts. Man müss­te sie wohl eher „Alles­kön­ner“ nen­nen: Klapp­schotts wer­den ein­mal instal­liert, dann funk­tio­nie­ren sie ganz eigen­stän­dig. Sobald der Was­ser­pe­gel  in der Kana­li­sa­ti­on steigt, klappt das Sys­tem hoch, sofort bereit ihr Haus zu schützen!

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel einen guten Über­blick über die ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz-Arten geben konnten.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma Hoch­was­ser­schutz lesen Sie unse­re Rubrik Tipps und Tricks oder kon­tak­tie­ren Sie uns persönlich.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Mobile Hochwasserschutzwand: Flexibel gegen Hochwasser vorgehen!

Mobile Hochwasserschutzwand: Flexibel gegen Hochwasser vorgehen!

Vie­le Kun­den fra­gen uns bei der Kon­takt­auf­nah­me wor­um es sich bei einer Hoch­was­ser­schutz­wand han­delt. Es gibt vie­le ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­schutz­wän­de, um sich effek­tiv gegen Hoch­was­ser abzu­si­chern. Um Ihnen einen bes­se­ren Über­blick über die ein­zel­nen Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me zu geben  haben wir die­sen Arti­kel für Sie geschrieben.

Was ist eine mobi­le Hoch­was­ser­schutz­wand? Es han­delt sich um ein Sys­tem aus sta­bi­len Mate­ria­li­en, dass meis­tens waa­ge­recht nach oben geht und vor eine Öff­nung gestellt wird und mehr oder weni­ger fle­xi­bel in sei­nem Ein­satz­be­reich ist.

Wir erklä­ren Ihnen nun was eine Hoch­was­ser­schutz­wand ist, wo man die­se ein­set­zen kann und gehen auch auf die Kos­ten der ver­schie­de­nen mobi­len Hoch­was­ser­schutz­wän­de ein.

Dam-Easy-Hoch­was­ser­bar­rie­re

Was ist eine mobile Hochwasserschutzwand?

Wie man dem Begriff bereits ent­neh­men kann, han­delt es sich hier­bei um eine Wand für den Hoch­was­ser­schutz. Es han­delt sich um ein mobi­les oder sta­tio­nä­res Hoch­was­ser­schutz­sys­tem, wel­ches wie eine Wand gegen Hoch­was­ser funktioniert.

Unter die­sen Begriff fal­len alle Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me, die Sie vor die Tür, Gara­ge oder das Fens­ter set­zen und wie eine Wand kon­zi­piert sind. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se Alu-Damm­bal­ken, Modul­bau­plat­ten, Schlauch­plat­ten­sys­te­me, mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me, Magnet­schotts und eini­ge mehr.

In unse­rem Part­ner­shop kön­nen Sie bei­spiels­wei­se die Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re erhal­ten. Die­se ist geeig­net für die Mon­ta­ge in glat­ten Tür­lai­bun­gen mit den Abmes­sun­gen von 780 mm – 1100 mm oder in grö­ße­ren Öff­nun­gen mit Verlängerungsstange.

Die mobi­le Hoch­was­ser­schutz­wand funk­tio­niert für Türen ohne Schrau­ben, Schie­nen, Boh­ren oder ähn­li­chen Zusatz­ar­bei­ten. Hier gelan­gen Sie zu einem Link unse­res Part­ner­shops: Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­wand für Türen: Dam Easy Hochwassersperre 

Somit spre­chen wir bei Hoch­was­ser­schutz­wän­den von fes­ten Sys­te­men aus sta­bi­len Mate­ria­li­en, die gera­de nach oben gehen und vor eine Öff­nung gestellt wer­den. Mobi­le Sys­te­me wie Sand­sä­cke, Schläu­che oder ähn­li­ches gehö­ren nicht dazu. Wenn Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu mobi­len Sys­te­men benö­ti­gen, dann kli­cken Sie ger­ne auf die­sen Link: Mobi­ler Hoch­was­ser­schutz: Kos­ten der ver­schie­de­nen Systeme!

Hoch­was­ser­schutz­wän­de sind meis­tens etwas teu­rer als Sand­sä­cke und mobi­le Schlauch­sys­te­me. Somit ist es wich­tig für Sie zu wis­sen, ob es sich über­haupt lohnt eines zu kaufen.

Eine Hoch­was­ser­schutz­wand ist in man­chen Fäl­len am sinn­volls­ten. Bei Fluss­hoch­was­ser und Stark­re­gen kön­nen Hoch­was­ser­schutz­wän­de zum Bei­spiel eben­falls ein­ge­setzt wer­den. Gera­de, wenn Sie über 20 cm Was­ser zurück­hal­ten müs­sen, soll­ten Sie sich die ver­schie­de­nen Optio­nen genau anschauen.

Bei Stark­re­gen ist eine Hoch­was­ser­schutz­wand beson­ders wich­tig, da Sie schnell auf­ge­baut wer­den kann und sofort schützt.

Eine Hoch­was­ser­schutz­wand ist außer­dem sehr hilf­reich, wenn Sie nicht mehr so schwer heben kön­nen und einen Schutz suchen, der eben­falls funk­tio­niert, wenn kei­ner zu Hau­se ist und Sie dau­er­haft geschützt sein möch­ten. Die meis­ten Hoch­was­ser­schutz­wän­de wer­den vor die Öff­nung gesetzt und ver­schlie­ßen die­se was­ser­dicht.

Ein Vor­teil die­ses Sys­tems ist somit der schnel­le Auf­bau und der dau­er­haf­te Schutz. Außer­dem gibt es für fast jeden Wunsch ein pas­sen­des Sys­tem. Sie kön­nen also Bei­spiels­wei­se ein Magnet­schott mit Tür­funk­ti­on instal­lie­ren, um damit Türen dau­er­haft abzu­si­chern und schnell wie­der öff­nen zu können.

Der Nach­teil an sol­chen Sys­te­men sind natür­lich die Kos­ten und der Auf­wand der ers­ten Instal­la­ti­on. Je nach­dem wel­ches Sys­tem Sie wäh­len kön­nen teil­wei­se Kos­ten von über 500,00€ auf Sie zukom­men. Wenn wir bei­spiels­wei­se das beschrie­be­ne Sys­tem „Magnet­schott mit Tür­funk­ti­on“ neh­men kos­tet dies über 1.000,00€.

Als Alter­na­ti­ve kön­nen Sie zu einer kom­plett mobi­len Hoch­was­ser­schutz­wand grei­fen. Die oben genann­te Dam Easy Hoch­was­ser­schutz­wand kos­tet 689,00€ und ist kom­plett mobil.

Hydro-Sack                                                                                                                  Hydro-Sna­ke

Wo kann eine mobile Hochwasserschutzwand eingesetzt werden?

Vor allem Türen kön­nen Sie mit Hoch­was­ser­schutz­wän­den ver­schlie­ßen. Die meis­ten Sys­te­me wer­den dazu in die Lai­bung vor der Tür gestellt oder instal­liert. Sie haben jedoch eben­falls die Mög­lich­keit Sys­te­me auf das Mau­er­werk oder hin­ter die Tür zu setzen.

Sie kön­nen sowohl klei­ne Stau­hö­hen absi­chern, als auch einen kom­plet­ten Ver­schluss der Tür errei­chen. Bei vie­len Sys­te­men kön­nen Sie auch die Brei­te frei wäh­len, da nicht jede Tür gleich ist.

Die Wän­de sind eben­falls für Fens­ter nutz­bar. Hier macht die Abdich­tung meis­tens jedoch nur Sinn, wenn es sich um eben­erdi­ge Fens­ter han­delt. Fens­ter unter der Erde müs­sen meis­tens mit ande­ren Sys­te­men ver­schlos­sen werden.

Bei Gara­gen wer­den oft Stau­hö­hen von über 20 cm und Brei­ten von über 2,50 m benö­tigt. Mobi­le Sys­te­me rei­chen bei die­sen Maßen lei­der nicht mehr aus, somit kommt man nicht um mobi­le Hoch­was­ser­schutz­wän­de her­um. Mit Sys­te­men wie Alu-Damm­bal­ken oder Magnet­schotts bekom­men Sie Ihre Gara­ge garan­tiert wasserdicht.

Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­wän­de kön­nen eben­falls bei der Ter­ras­sen­tür, dem Win­ter­gar­ten oder ande­ren mehr­flü­ge­li­gen Türen zum Ein­satz kom­men. Wenn man hier Stau­hö­hen von 20 cm absi­chern muss, dann machen die­se Sys­te­me abso­lut Sinn.

Hoch­was­ser­schutz Kellerabgang

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt der Hoch­was­ser­schutz­wand ist, dass man auch hier zwi­schen mobi­len und sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­wän­den unterscheidet:

Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­wän­de sind alle Sys­te­me, die man ohne Schrau­ben und Dübel ein­set­zen kann. Dazu zäh­len spreiz­ba­re Metall­kon­struk­tio­nen, Flutschotts und Schlauch­plat­ten­sys­te­me. Die­se wer­den zwi­schen eine Wand gestellt und sind mit weni­gen Hand­grif­fen installiert.

Vor­teil dabei ist die ein­fa­che Anwen­dung. Der Nach­teil jedoch ist, dass Sie einer sehr gera­de Wand benö­ti­gen, damit es funk­tio­niert und sogar dann kommt es zu einer gerin­gen Sicke­rungs­ra­te. Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­wän­de sind somit nur geeig­net, wenn Sie vor Ort sind und nach­bes­sern können.

Sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­wän­de müs­sen instal­liert wer­den. Dies kön­nen ent­we­der Sie oder ein Mon­ta­ge­team bewerk­stel­li­gen. Meis­tens wer­den Schie­nen inner­halb, vor oder hin­ter der Lai­bung ange­bracht. Der Vor­teil hier ist die hohe Dich­tig­keit und das die Sys­te­me auf fast jedem Mau­er­werk ein­ge­setzt wer­den können.

Dazu gehö­ren Sys­te­me, wie Alu-Damm­bal­ken, Magnet­schotts, Modul­bau­plat­ten, Schlauch­plat­ten, Flutschotts und was­ser­dich­te Türen.

Bei sta­tio­nä­ren Sys­te­men haben Sie auch noch die Mög­lich­keit das gan­ze Sys­tem auf und abzu­bau­en, wie Sie es möchten.

Waben­plat­te mit Türfunktion

Kosten von mobilen Hochwasserschutzwänden

Für jede Öff­nung eig­nen sich ver­schie­de­ne mobi­len Sys­te­me. Im Fol­gen­den haben wir Ihnen eine klei­ne Lis­te mit den ver­schie­de­nen Sys­tem für die jewei­li­gen Öff­nun­gen zusammengestellt:

Mobi­ler Hoch­was­ser­schutz Tür 

Stau­hö­hen von bis zu 15 cm – Dafür gibt es den Hydro­sack (29,90€), was­ser­ge­füll­te Schläu­che (ab 90,00€), PE-Sper­ren(ab 230,00€), dies sind die güns­tigs­ten Sys­te­me. Der Hydro­sack ist mit Poly­mer gefüllt, um sich dann mit Was­ser voll­zu­sau­gen und wird wie ein Sand­sack ein­ge­setzt. Was­ser­ge­füll­te Schläu­che nut­zen das Was­ser hin­ge­gen um eine fle­xi­ble Sper­re zu bil­den. PE-Sper­ren funk­tio­nie­ren kom­plett ohne Was­ser und wer­den auf dem Boden ausgelegt.

Was­ser­ge­füll­te Schläu­che                                                                                                                                           PE-Sper­ren

Stau­hö­hen bis zu 15 cm – Die Sys­te­me vari­ie­ren natür­lich in Höhe, Län­ge und Preis. Ein Hydro­sack kos­tet etwa 29,90€, ein Was­ser­ge­füll­ter Schlauch 90,00€ und die  PE-Sper­re erhal­ten Sie ab 230,00€.

Stau­hö­hen über 25 cm – Hier raten wir zu ande­ren mobi­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men zu grei­fen, wel­che jedoch nicht mehr all­zu mobil sind.

Unse­re Kun­den haben gute Erfah­run­gen mit Alu-Damm­bal­ken, Magnet­schotts, Modul­bau­plat­ten und Schlauch­plat­ten­sys­te­men gemacht. Das güns­tigs­te Sys­tem hier ist das Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem, die­ses gibt es bei einer Stau­hö­he von 60 cm und einer Brei­te von 100 cm ab ca. 500,00€. Modul­bau­plat­ten kos­ten in die­sen Maßen ca. 700,00€ und Magnet­schotts etwa 900,00€ zzgl. Montage.

Wenn Sie Ihre Tür kom­plett abdich­ten möch­ten, dann gibt es halb-mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me. Hier kön­nen Sie eben­falls zu Alu-Damm­bal­ken, Magnet­schotts und Modul­bau­plat­ten grei­fen, die Kos­ten hier­für lie­gen jedoch höher. Für eine kom­plet­te Abdich­tung müs­sen Sie hier mit über 2.000,00€ rechnen.

Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem

Mobi­ler Hoch­was­ser­schutz Fenster 

Hier gibt es bereits weni­ger Aus­wahl­mög­lich­kei­ten. Das liegt vor allem an der Lage des Fens­ters. Wenn das Fens­ter unter­ir­disch liegt, dann soll­te man es lie­ber kom­plett ver­schlie­ßen, bevor man zu einem mobi­len Sys­tem greift. Um ehr­lich zu sein gibt es kaum mobi­le Sys­te­me für Fens­ter.

Um das Kel­ler­fens­ter kom­plett abzu­dich­ten sind Magnet­schotts, Alu-Auf­sät­ze und Hoch­was­ser­schutz­fens­ter zum selbst mon­tie­ren die mobils­ten Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me auf dem Markt. Die­se sind zwar nicht wirk­lich mobil, kom­men dem Begriff jedoch am nächs­ten. Die Kos­ten hän­gen hier stark von der Grö­ße des Fens­ters ab.

Alu-Auf­sät­ze kos­ten in einer klei­nen Vari­an­te unge­fähr 430,00€, Hoch­was­ser­schutz­fens­ter zur Selbst­mon­ta­ge ca. 500,00€ und Magnet­schotts ca. 600,00€ zzgl. Einbaukosten.

Acryl-Schott für ein Kellerfenster

Mobi­ler Hoch­was­ser­schutz Garage 

Im Prin­zip kön­nen Sie hier alle Sys­te­me nut­zen, die Sie auch für den Schutz der Tür ver­wen­den. Es gibt jedoch noch wei­te­re Sys­te­me, wel­che spe­zi­ell für die Gara­ge ent­wi­ckelt wurden.

Bei nied­ri­gem Hoch­was­ser kön­nen Sie ein Abdich­tungs­set für die Gara­ge kau­fen. Die­ses ist unge­fähr 4 cm hoch und wird unter das Gara­gen­tor instal­liert. Das gan­ze Set in der 2,52 m Aus­füh­rung kos­tet etwa 137,00€.

Sie kön­nen eben­falls ver­schie­de­ne ande­re mobi­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me nut­zen, die eigent­lich für den Gelän­de­schutz ent­wi­ckelt wur­den. Hier gibt es den Schlauchwall, den Dop­pel­kam­mer­schlauch und die Leni­or-Sper­re. Bei die­sen Sys­te­men kön­nen Sie mit etwa 400,00€ bis 1500,00€ abhän­gig von der Stau­hö­he und Län­ge des Hoch­was­sers rechnen.

Außer­dem kön­nen Sie auch die Hydro-Sna­ke, wel­che mit Poly­me­ren gefüllt ist nut­zen. Die­se ist in unse­rem Part­ner­shop erhält­lich und kos­tet 27,90€. Hier der Link dazu: Was­ser­sper­ren für die Gara­ge: Über­blick der Systeme

Sie kön­nen natür­lich eben­falls Alu-Damm­bal­ken, Magnet­schotts, Sand­sä­cke und ande­re bereits erwähn­ten Sys­te­me für die Gara­ge nut­zen. Beach­ten Sie hier­bei jedoch, dass Sie hier mehr Mate­ri­al benö­ti­gen und die Kos­ten somit höher werden.

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel einen guten Über­blick über die ver­schie­de­nen mobi­len Hoch­was­ser­schutz­wän­de geben konnten.

Wenn Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen oder eine per­sön­li­che Bera­tung wün­schen spre­chen Sie uns ger­ne an.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Hochwasserschutz in Nordrhein-Westfalen: Diese Maßnahmen gibt es!

Hochwasserschutz in Nordrhein-Westfalen: Diese Maßnahmen gibt es!

His­to­ri­sche Hoch­was­ser hat es in Nord­rhein-West­fa­len und dem Rest von Deutsch­land immer wie­der gege­ben. Es kommt jedes Jahr zu hun­der­ten Über­schwem­mun­gen in ganz Deutschland.

Meis­tens wird ein Nach­bar­dorf unbe­merkt über­schwemmt und die Kel­ler lau­fen voll. Hoch­was­ser kann jeden tref­fen, den­noch ist lan­ge nicht jeder aus­rei­chend abgesichert.

Nicht nur, dass es ver­schie­de­ne Arten von Hoch­was­ser gibt, jedes Hoch­was­ser erfor­dert auch spe­zi­fi­sche Maß­nah­men die jeweils zu tref­fen sind.

Wann und wo fand die stärks­te Über­schwem­mung in Nord­rhein-West­fa­len statt? 1926 traf es den Nie­der­rhein am hef­tigs­ten. Dies war die schlimms­te Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phe des Rheins in der Geschichte.

In Düs­sel­dorf stan­den eini­ge Häu­ser sogar bis zu den obe­ren Eta­gen unter Was­ser. Todes­op­fer gab es glück­li­cher­wei­se keine.

In die­sem Arti­kel wer­den wir Ihnen die ver­schie­de­nen Arten von Hoch­was­ser erklä­ren, wie der Hoch­was­ser­schutz am Rhein funk­tio­niert und wel­che Maß­nah­men vor einem Hoch­was­ser zu ergrei­fen sind.

Wir hof­fen, dass wir Ihnen damit etwas mehr Klar­heit im Umgang mit Hoch­was­ser und den zu tref­fen­den Vor­keh­run­gen ver­schaf­fen können.

Welche Arten von Hochwasser gibt es in Nordrhein-Westfalen?

Grob unter­schie­den gibt es vier Arten von Hoch­was­ser. Von Fluss­hoch­was­ser spricht man bei­spiels­wei­se, wenn Flüs­se über die Ufer treten.

Wenn sich die­se dann wei­ter­hin aus­deh­nen, kann es sein, dass Häu­ser und Leben bedroht wer­den. Somit ist das Fluss­hoch­was­ser eine der gefähr­lichs­ten Hoch­was­ser­ar­ten. Es hält sich außer­dem auch län­ger als alle anderen.

Gehen wir nun etwas genau­er auf die ver­schie­de­nen Hoch­was­ser-Arten ein:

  • Fluss­hoch­was­ser – Wenn die Pegel­stän­de stei­gen, führt dies ab einem gewis­sen Punkt dazu, dass die Flüs­se über die Ufer tre­ten.  Das Fluss­hoch­was­ser ist eine der gefähr­lichs­ten Hoch­was­ser­ar­ten und kann meh­re­re Tage andau­ern. Die Ursa­chen von Fluss­hoch­was­ser sind vielfaltig.
  • Sturz­flut – Bei einer Sturz­flut kommt durch Regen zu viel Was­ser vom Him­mel und es kann nicht mehr rich­tig abflie­ßen. Oft führt dies dazu, dass Kel­ler voll­lau­fen, Gara­gen über­flu­tet wer­den und Mil­lio­nen­schä­den ent­ste­hen. Sturz­flu­ten sind zwar an sich nicht so gefähr­lich wie Fluss­hoch­was­ser, wer­den jedoch oft­mals unterschätzt!
  • Sturm­flut - Die­se Art von Hoch­was­ser kann an Küs­ten­ge­bie­ten vor­kom­men. Hier kann es pas­sie­ren, dass der Wel­len­gang so stark wird, dass eine gro­ße Wel­le auf Land läuft. Inner­halb von Sekun­den wird dann eine Stadt geflu­tet. Hier han­delt es sich zwar oft um gerin­ge Pegel­stän­de, trotz­dem kön­nen auch die­se, gera­de wenn es sich um Salz­was­ser han­delt, schäd­lich für Gebäu­de und pri­va­te Gegen­stän­de sein. In der Regel haben Städ­te und Gemein­den aber für die­sen Fall vor­ge­sorgt und das Risi­ko für die Bür­ger mini­miert. Es wur­den dafür näm­lich Dei­che gebaut, die vor die­sem Ereig­nis schüt­zen sol­len. Wenn Sie nicht an der Küs­te woh­nen, dann soll­ten Sie von die­sem Phä­no­men auch nicht betrof­fen sein.
  • Schnee­schmel­ze – Davon sind Sie beson­ders betrof­fen, wenn Sie in den Ber­gen leben! Im Früh­ling kommt es oft dazu, dass der Schnee abtaut und sich das Was­ser dar­aus sei­nen Weg in Dör­fer und Städ­te bahnt. Dies kann, ähn­lich wie bei Stark­re­gen, ziem­lich plötz­lich pas­sie­ren und sehr über­ra­schend sein.

Es ist eben­falls wich­tig zu klä­ren, wie es über­haupt zu einer Über­schwem­mung kommt. Dazu kommt es näm­lich, wenn Was­ser durch Regen oder Schnee­schmel­ze auf gesät­tig­ten Boden trifft und nicht aus­rei­chend ver­si­ckern kann.

In die­sem Fall steht dort Was­ser, wo nor­ma­ler­wei­se kei­nes steht und dies wird zu einem Pro­blem für Men­schen und Gebäude.

Die Grün­de für Über­schwem­mun­gen kann man dabei auch noch wei­ter unter­tei­len. Wenn Pegel­stän­de stei­gen und Flüs­se oder Bäche über die Ufer tre­ten, dann kommt es zu Fluss­hoch­was­ser.

Ins­ge­samt kommt es im End­ef­fekt immer dann zu einer Über­schwem­mung, wenn Was­ser nicht ver­si­ckern kann und dort ein­fließt, wo es nor­ma­ler­wei­se nicht fließt.

Hochwasserschutz in Nordrhein-Westfahlen: Hochwasser am Rhein

Am Rhein gelingt der Hoch­was­ser­schutz nur dann, wenn er zwi­schen den anlie­gen­den Staa­ten Schweiz, Deutsch­land und Nie­der­lan­de und inner­halb Deutsch­lands zwi­schen den anlie­gen­den Bun­des­län­dern (Baden-Würt­tem­berg, Hes­sen, Rhein­land-Pfalz, Nord­rhein-West­fa­len) abge­stimmt wird.

Für die nord­rhein-west­fä­li­sche Rhein­stre­cke müs­sen ein­heit­li­che Vor­ga­ben gel­tet und gleich­zei­tig die ört­li­chen Bedin­gun­gen beach­tet werden.

Aus die­sem Grund legt Nord­rhein-West­fa­len Flüs­se fest, die zur Bemes­sung der Hoch­was­ser­schutz Anla­gen die­nen. Außer­dem wer­den wei­te­re sicher­heits­re­le­van­te Vor­ga­ben gemacht.

Die Pla­nung und Umset­zung bestimm­ter Pro­jek­te über­neh­men jedoch trotz­dem die regio­nal zustän­di­ge Kom­mu­ne und der Deichverband.

Nord­rhein-West­fa­len arbei­tet in der „Inter­na­tio­na­len Kom­mis­si­on zum Schutz des Rheins“ (IKSR) mit.

Um für die Men­schen, die am Nie­der­rhein leben siche­re Wohn‑, Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen zu schaf­fen, sind sehr stand­fes­te und auch gegen sehr sel­te­ne Hoch­was­ser ange­leg­te Dei­che und Hoch­was­ser­schutz Anla­gen unverzichtbar.

Um die Wel­len­schei­tel der extre­men Hoch­was­ser­er­eig­nis­se in einem beherrsch­ba­ren Rah­men zu hal­ten, benö­ti­gen die Flüs­se mehr Raum. Somit kön­nen sich die Was­ser­mas­sen in die Flä­che aus­deh­nen, dadurch wird wie­der­um das Hoch­was­ser reduziert.

Um dem Rhein bei Hoch­was­ser wie­der mehr Platz für sei­ne hohen Abfluss­men­gen zu bie­ten, wur­den an sechs Stand­or­ten Deich­rück­ver­le­gun­gen in das Hoch­was­ser­schutz­kon­zept auf­ge­nom­men. Außer­dem soll noch ein Teil der Hoch­was­ser­ab­flüs­se des Rheins in drei steu­er­ba­ren Rück­hal­te­räu­men zwi­schen­ge­spei­chert werden.

Bei hef­ti­gen Som­mer­ge­wit­tern kön­nen lokal auch klei­ne­re Flüs­se und Bäche sturz­flut­ar­tig anschwel­len und schlim­me Über­schwem­mun­gen ver­ur­sa­chen. Aus die­sem Grund muss auch hier Hoch­was­ser­schutz betrie­ben wer­den. Ein Schutz durch tech­ni­sche Schutz­bau­ten ist hier jedoch nur ein­ge­schränkt möglich.

Für Gewäs­ser, bei denen durch Hoch­was­ser mehr als nur gering­fü­gi­ge Schä­den ent­ste­hen kön­nen, wer­den Über­schwem­mungs­ge­bie­te ermit­telt und festgesetzt.

Dies dient dazu, die Betrof­fe­nen zu infor­mie­ren, wohin das Was­ser bei hohen Hoch­was­ser­ab­flüs­sen gelan­gen kann. Außer­dem sind in bestimm­ten Über­schwem­mungs­ge­bie­ten bestimm­te Bau­maß­nah­men ver­bo­ten, die die­sen den Was­ser­ab­fluss behin­dern könnten.

Welche Hochwasserschutzmaßnahmen sind vor dem Hochwasser zur ergreifen?

Es ist sehr wich­tig, dass Sie das Wet­ter beob­ach­ten. Denn der bes­te Hoch­was­ser­schutz wird Ihnen nichts brin­gen, wenn Sie dies nicht tun und den Hoch­was­ser­schutz erst instal­lie­ren, wenn es bereits reg­net. Wenn Sie wis­sen möch­ten ab wann regen zu einem Pro­blem wer­den kann, dann kön­nen Sie übri­gens ger­ne unse­ren Arti­kel über Stark­re­gen lesen.

Sie soll­ten als ers­tes die Gefah­ren­la­ge abschät­zen und her­aus­fin­den, wel­che Pro­ble­me beim nächs­ten Hoch­was­ser auf­tre­ten könn­ten. Denn bei einem Fluss­hoch­was­ser müs­sen Sie bei­spiels­wei­se anders vor­sor­gen als bei einem Stark­re­gen. Fol­gen­de Vor­sor­ge soll­ten Sie für das Hoch­was­ser ergreifen:

  • Hoch­was­ser­schutz und Was­ser­mel­derWas­ser­mel­der sen­den ein akus­ti­sches Signal, sobald Sie mit Hoch­was­ser in Kon­takt kom­men. Wenn man die­se Mel­der an vor­her betrof­fe­ne Stel­len legt, wird man sogar bei einem Was­ser­ein­bruch in der Nacht alar­miert und kann reagie­ren. Natür­lich soll­ten Sie eben­falls den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz zur Hand haben um sich dann auch absi­chern zu kön­nen. Dazu kön­nen Sie ger­ne unser Arti­kel „Hoch­was­ser­schutz Haus“ lesen.
  • Eige­ne Schutz­aus­rich­tung und Vor­sor­ge – Wen Sie mit dem Was­ser und Schlamm in Kon­takt kom­men, kann dies gesund­heit­li­che Fol­gen haben. Aus die­sem Grund ist es wich­tig, dass Sie wäh­rend und nach dem Hoch­was­ser eine gewis­se Schutz­aus­rüs­tung haben. Legen Sie sich am bes­ten pas­sen­de Gum­mi­stie­fel oder Watt­ho­sen für den Schutz der Bei­ne zu. Für Auf­räum­ar­bei­ten soll­ten Sie außer­dem sta­bi­le Hand­schu­he und even­tu­ell auch einen Mund­schutz tragen.
  • Her­aus­fin­den wann der Ernst­fall ein­tritt – Sie soll­ten etwas frü­her her­aus­fin­den, wann das Hoch­was­ser auf­läuft. Kom­bi­nie­ren Sie hier­für eine Wet­ter­sta­ti­on, einen Was­ser­mel­der und die ver­schie­de­nen Wet­ter­apps und Nach­rich­ten zum Wet­ter. So kön­nen Sie genau abschät­zen, was auf Sie zukommt.
  • Finan­zi­el­les Risi­ko mini­mie­ren – Auch wenn Sie alle Vor­keh­run­gen getrof­fen haben, um sich abzu­si­chern bleibt das finan­zi­el­le Risi­ko. Die­ses kön­nen Sie nur mit der rich­ti­gen Ver­si­che­rung oder einem dicken finan­zi­el­len Pols­ter auf­fan­gen. Beach­ten Sie jedoch, dass wenn Sie bereits mit Hoch­was­ser zu kämp­fen hat­ten und kei­ne Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, dann wird es schwie­rig eine pas­sen­de Ver­si­che­rung nach­träg­lich zu finden.

Wir hof­fen, dass Sie nun etwas schlau­er sind als zuvor. Soll­ten Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma Hoch­was­ser­schutz benö­ti­gen kon­tak­tie­ren Sie uns ger­ne per E‑Mail oder tele­fo­nisch. Wir hel­fen Ihnen ger­ne weiter!

Weitere Fragen zum Hochwasserschutz in Nordrhein-Westfalen

Wie viel Regen ist viel? Es wer­den zwei Stu­fen vom DWD defi­niert: Regen von 15 bis 25lm² in einer Stun­de oder 20 bis 35 l/m² in sechs Stun­den gilt als mar­kan­te Wet­ter­war­nung. Regen­men­gen über 25l/m² in einer Stun­de oder über 35l/m² in 6 Stun­den gel­ten als Unwetterwarnung.

Wel­che Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men gibt es? Dei­che und Mau­ern sind klas­si­sche tech­ni­sche Schutz­maß­nah­men gegen Hoch­was­ser. Die­se sind auf Pegel­stän­de aus­ge­rich­tet, die auf his­to­ri­schen Erfah­run­gen beru­hen. Dazu kön­nen zusätz­li­che beweg­li­che Schutz­wän­de auf­ge­stellt werden.

Wir hof­fe, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel den Hoch­was­ser­schutz in Nord­rhein-West­fah­len etwas näher brin­gen konn­ten und Ihnen der Arti­kel gefal­len hat.

Falls Sie wei­te­re Fra­gen zum The­ma Hoch­was­ser­schutz haben oder eine per­sön­li­che Bera­tung wün­schen kon­tak­tie­ren Sie uns gerne.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!