Regenwasser läuft ins Haus? Das müssen Sie jetzt tun!

Regenwasser läuft ins Haus? Das müssen Sie jetzt tun!

Für vie­le Men­schen ist Regen nicht die bes­te Ange­le­gen­heit.  Gera­de, wenn das Regen­was­ser ins Haus läuft, die die Kata­stro­phe vor­pro­gram­miert. Zwar schau­en sich vie­le Leu­te den Nie­der­schlag aus ihren tro­cke­nen Häu­sern her­aus ger­ne an, doch selbst im Nas­sen zu ste­hen ist nicht sehr ange­nehm. Ein wenig Regen­was­ser mag kein Pro­blem dar­stel­len. Eine gro­ße Men­ge hin­ge­gen kann schwe­re Schä­den verursachen.

Und genau dar­um geht es heu­te. Wir zei­gen Ihnen was Sie tun müs­sen, wenn Regen­was­ser ins Haus läuft.

Was tun wenn Regen­was­ser ins Haus läuft? Wenn Regen­was­ser ins Haus läuft soll­ten Sie so schnell wie mög­lich her­aus­fin­den, wie das Was­ser ins Haus gelangt ist. Zudem soll­ten Sie, wenn mög­lich, das Was­ser auf­hal­ten, damit so wenig wie mög­lich hin­ein­strömt. Bei klei­nen Men­gen gelingt Ihnen das wahr­schein­lich mit Hand­tü­chern und Lap­pen. Bei einer grö­ße­ren Men­ge Was­ser müs­sen här­te­re Maß­nah­men her, wie die Feu­er­wehr oder eige­ne Pumpen.

Es gibt vie­le Din­ge, die Sie tun kön­nen um mit Regen­was­ser, das ins Haus läuft umge­hen zu kön­nen. Nicht nur aku­te Maß­nah­men sind essen­ti­ell, son­dern gera­de auch vor­beu­gen­de. Damit las­sen Sie  es gar nicht erst zu die­ser unan­ge­neh­men Situa­ti­on kom­men. Was Sie jetzt tun müs­sen, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus läuft, erklä­ren wir Ihnen in die­sem Arti­kel genauer!

Damit sind Sie bes­tens gewapp­net um dem Regen­was­ser zu trot­zen und Ihr Haus tro­cken zu halten.

Inhalts­ver­zeich­nis

  • Sofort­maß­nah­men bei Regen­was­ser im Haus
  • Ver­hin­dern, dass Regen­was­ser ins Haus läuft
  • Hoch­was­ser­bar­rie­ren gegen Regen­was­ser im Haus
  • Fazit: Regen­was­ser im Haus vermeiden

Sofortmaßnahmen bei Regenwasser im Haus

Regen­was­ser, das ins Haus läuft, ist nicht nur eine läs­ti­ge Situa­ti­on, es kann auch ziem­lich gefähr­lich wer­den, je nach­dem wie viel Was­ser ins Haus gelangt. Aus die­sem Grund soll­ten Sie so schnell wie mög­lich han­deln, soll­ten Sie ein­mal bemerkt haben, dass Ihr Haus über­schwemmt wird. Was Sie beach­ten soll­ten haben wir Ihnen nach­fol­gend zusammengefasst:

  1. Kei­ne Panik!
    • Es ist nur all­zu ver­ständ­lich, dass vie­le Men­schen bei einem Anblick von Hoch­was­ser in Ihrem Haus direkt in Panik ver­fal­len. Beson­ders ohne vor­he­ri­ge Erfah­rung ist man oft im ers­ten Moment rat­los. Doch ver­su­chen Sie immer Ruhe zu bewah­ren! Denn ohne einen kla­ren Kopf kön­nen Sie kei­ne ratio­na­len Ent­schei­dun­gen treffen.
  2. Hal­ten Sie das Was­ser auf!
    • Gerin­ge Men­gen Was­ser las­sen sich oft mit Hand­tü­chern oder ande­ren Tex­ti­li­en auf­wi­schen. Ver­su­chen Sie den Regen am Wei­ter­flie­ßen zu hin­dern. So ver­mei­den Sie Schä­den. Jedoch soll­ten Sie sich fern­hal­ten, wenn sich das Was­ser schon gar nicht mehr mit Tüchern trock­nen lässt. Eine gro­ße Men­ge Was­ser könn­te gefähr­lich sein.
  3. Strom aus­stel­len!
    • Wenn mal Regen­was­ser ins Haus lau­fen soll­te ist es abso­lut not­wen­dig den Strom aus­zu­stel­len! Gelangt das Was­ser näm­lich in die Nähe eines Strom­ka­bels, dann kann es ganz schön gefähr­lich wer­den für Ihre Gesund­heit. Hal­ten Sie sich also so gut wie mög­lich vom Was­ser fern.
  4. Feu­er­wehr rufen!
    • Die Feu­er­wehr ist der ers­te Ansprech­part­ner, wenn Regen ins Haus läuft. Bei einem Hoch­was­ser kann es zum einen zu einer Kon­ta­mi­na­ti­on mit Fäka­li­en oder Che­mi­ka­li­en kom­men. Das ist schwer gesund­heits­schä­di­gend. Zum ande­ren dür­fen Sie kon­ta­mi­nier­tes Was­ser nicht ein­fach selbst hin­aus pum­pen. Das kann recht­li­che Kon­se­quen­zen haben. Wenn es sich um wenig Was­ser han­delt, kön­nen Sie natür­lich auch ver­su­chen das Regen­was­ser selbst herauszubekommen.
  5. Doku­men­tie­ren Sie!
    • Es ist wich­tig Fotos von der Situa­ti­on machen. Ihre Ver­si­che­rung wird spä­ter Bewei­se brau­chen, damit Sie den Scha­den prü­fen kann. Auf den Fotos soll­te der Was­ser­stand, die Ursa­che und die Schä­den zu sehen sein. Je mehr Bil­der, des­to bes­ser. Wei­ter­hin kön­nen Sie sich auch direkt mit Ihrer Ver­si­che­rung in Ver­bin­dung set­zen. Die­se kön­nen Sie bei der Doku­men­ta­ti­on anleiten.

Dies sind eini­ge Din­ge, wel­che Sie machen kön­nen, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus läuft. Selbst­ver­ständ­lich sind dies nur Richt­li­ni­en, aber es kann hilf­reich sein einen gro­ben Plan zu besit­zen. Im nächs­ten Abschnitt erklä­ren wir Ihnen wie Sie ver­hin­dern kön­nen das über­haupt Regen­was­ser ins Haus läuft!

Verhindern, dass Regenwasser ins Haus läuft

Regen­was­ser im Haus zu haben ist nicht zwangs­wei­se immer ein gro­ßes Pro­blem. Wenn es sich jedoch um eine gro­ße Was­ser­mas­se han­delt, dann kann es ziem­lich ner­ven­auf­rei­bend wer­den. Des­halb emp­fiehlt es sich vor­beu­gen­de Maß­nah­men gegen ein Hoch­was­ser zu ergreifen. 

Zum einen ist das schon wich­tig wegen Ihrer Ver­si­che­rung. Eine Ver­si­che­rung soll­te im bes­ten Fall vor einem Scha­den abge­schlos­sen wer­den.  Durch­schnitt­lich kos­tet ein Hoch­was­ser in Deutsch­land 6.600 €. Das bedeu­tet für vie­le Men­schen eine immense finan­zi­el­le Belastung.

Außer­dem soll­ten Sie sich inten­siv mit den Leis­tun­gen Ihrer Ver­si­che­rung ver­traut machen. Denn nur weil Sie eine Haus­rats­ver­si­che­rung besit­zen, bedeu­tet dies nicht, dass Sie auto­ma­tisch für jede Situa­ti­on abge­si­chert sind.

Hier erfah­ren Sie mehr über Ver­si­che­run­gen für Hochwasser.

Eine wei­te­re Maß­nah­me um sich gegen Regen­was­ser zu schüt­zen ist das Bau­en von Schwel­len. Schwel­len sind klei­ne Erhe­bun­gen, wel­che um das Haus her­um gebaut wer­den. Dank Ihnen wird das Was­ser schon abge­hal­ten, bevor es über­haupt an das Haus gelan­gen kann. Eben­falls kann so das Was­ser abge­lei­tet wer­den und absickern.

Indem Sie das Wet­ter regel­mä­ßig beob­ach­ten kön­nen Sie Ihr Haus tro­cken hal­ten!  Das größ­te Pro­blem bei Regen: Sie haben oft nicht genug Zeit um schnell zu reagie­ren. Es fehlt die Zeit um recht­zei­tig Bar­rie­ren auf­zu­bau­en oder sich aus­zu­rüs­ten. Aus die­sem Grund soll­ten Sie regel­mä­ßig das Wet­ter beobachten.

Eben­falls kann eine kur­ze Recher­che über Ihr Wohn­ge­biet hilf­reich sein. Dadurch könn­ten Sie in Erfah­rung brin­gen wel­che Hoch­was­ser in der Ver­gan­gen­heit vor­ka­men und wie oft dies pas­siert ist. Dazu kön­nen Sie sich im Inter­net infor­mie­ren oder spe­zi­el­le Warn-Apps nut­zen, wie die App „NINA“.

Lagern Sie Wert­ge­gen­stän­de an siche­ren Orten! Auch wenn Ihre Wert­sa­chen durch eine Haus­rats­ver­si­che­rung geschützt sind emp­fiehlt es sich den­noch die­se Sachen einem siche­ren Platz zu ver­stau­en. Gera­de Sachen mit einem emo­tio­na­len Wert kön­nen nicht so ein­fach ersetzt werden.

Bei eini­gen Din­gen, wie wich­ti­gen Doku­men­ten kann es auch sehr lan­ge dau­ern bis die­se ersetzt wer­den. Berei­ten Sie sich also früh­zei­tig vor.

Wie Sie sehen gibt es eini­ge Din­ge, wel­che Sie tun kön­nen um zu ver­hin­dern, dass Regen­was­ser ins Haus gelangt. Im nächs­ten Abschnitt zei­gen wir Ihnen wel­che Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me Sie nut­zen kön­nen, um Ihr Zuhau­se tro­cken zu halten!

Regen­was­ser läuft ins Haus

Hochwasserbarrieren gegen Regenwasser im Haus

Um sich gegen Regen­was­ser zu schüt­zen gibt es glück­li­cher­wei­se eini­ge Mög­lich­kei­ten. Zum einen kann man selbst klei­ne­re Maß­nah­men ergrei­fen wie das Abschlie­ßen einer Ver­si­che­rung. Zum ande­ren kann man Hoch­was­ser­bar­rie­ren nut­zen. Die­se gibt es in ver­schie­de­nen Ausführungen.

Grund­sätz­lich unter­schei­den sich die Sys­te­me in zwei Kate­go­rien: mobil und immo­bil.

Mobi­le Hoch­was­ser­bar­rie­ren sind fle­xi­bel und ein­fach auf­zu­bau­en. Das ist wich­tig, wenn man spon­tan von einem Stark­re­gen über­rascht wird. Denn in sol­chen Situa­tio­nen hat man meist kaum Zeit das Regen­was­ser auf­zu­hal­ten. Zu mobi­len Hoch­was­ser­sys­te­men gehö­ren fol­gen­de Produkte:

Hochwasserbarriere gegen Regenwasser im Haus

Neben den mobi­len Hoch­was­ser­bar­rie­ren gegen Regen­was­ser gibt es wei­ter­hin immo­bi­le Bar­rie­ren. Die­se müs­sen teil­wei­se fest ver­baut wer­den und kön­nen zum Teil mobil sein. Je höher das Hoch­was­ser, des­to weni­ger mobil ist das Sys­tem. Das liegt dar­an, dass ein sol­ches Sys­tem einem gro­ßen Was­ser­druck stand­hal­ten muss.

Wenn Sie ger­ne mehr über die oben genann­ten Sys­te­me wis­sen möch­ten, kön­nen Sie ger­ne auf die­sen Link kli­cken: Hoch­was­ser­schutz für Pri­vat­häu­ser: Alle Lösun­gen im Über­blick! – Hoch­was­ser­schutz Pro­fis (hochwasserschutz-profis.de)

Eben­falls kön­nen Sie ein Rück­stau­ven­til ein­set­zen las­sen. Sol­che Ven­ti­le sind immer dann nötig, wenn Was­ser aus dem Abfluss wie­der hoch kommt. Flüs­sig­keit aus der Kana­li­sa­ti­on ist durch Che­mi­ka­li­en oder Fäka­li­en kon­ta­mi­niert. Das ist eine gro­ße Gefahr für Ihre Gesund­heit. Soll­te das also oft pas­sie­ren, dann ist eine Rück­stau­klap­pe unumgänglich.

Fazit: Regenwasser im Haus vermeiden

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen aus­rei­chend zei­gen konn­ten was zu tun ist, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus läuft. Wie Sie sehen, soll­te man sich einen Plan zurecht legen um so wenig Stress wie mög­lich zu haben. Zudem ist es wich­tig sich so früh wie mög­lich mit dem The­ma Hoch­was­ser aus­ein­an­der zu setzen.

Und hier noch ein letz­ter Tipp:

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort  für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutz­sys­tems. Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können! 

Alle Systeme für den Hochwasserschutz von Türen und Toren

Alle Systeme für den Hochwasserschutz von Türen und Toren

Nicht nur, wenn Sie in der Nähe eines Flus­ses, Sees oder dem Meer woh­nen, ist das Risi­ko erhöht, dass Hoch­was­ser in Ihrer Regi­on auf­tritt. Selbst bei Stark­re­gen wer­den Stra­ßen und Wege über­flu­tet – und das immer häu­fi­ger! Daher ist es auch wich­tig, dass Sie Ihre Türen und Tore mit Hoch­was­ser­schutz abdichten.

Sie soll­ten sich zuneh­mend mehr Gedan­ken dar­über machen Ihre Wert­sa­chen und somit auch Ihre Räum­lich­kei­ten vor Hoch­was­ser zu schüt­zen. Um Sie dabei unter­stüt­zen zu kön­nen, möch­ten wir Ihnen in die­sem Arti­kel eini­ge Mög­lich­kei­ten des Hoch­was­ser­schut­zes vor­stel­len. Spe­zi­ell geht es um den Hoch­was­ser­schutz von Türen und Toren.

Hier­bei gehen wir zunächst ins­be­son­de­re auf den Hoch­was­ser­schutz von Türen und Toren ein, da die­se bei Hoch­was­ser am ehes­ten zu Pro­ble­men füh­ren. Mit unse­rer Erfah­rung möch­ten wir Sie dadurch in Ihrem Vor­ha­ben und ihren Über­le­gun­gen unter­stüt­zen, damit Sie die für Sie und Ihr Gebäu­de rich­ti­ge Ent­schei­dung tref­fen können.

Inhalts­ver­zeich­nis

1. War­um über­haupt Hoch­was­ser­schutz für Türen und Tore?

2. Die­se Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me für Türen gibt es!

3. Alle Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me für Tore

4. Wei­te­re Fra­gen und Ant­wor­ten zu Hoch­was­ser­schutz von Türen und Toren

Hoch­was­ser­schutz von Türen und Toren

Warum überhaupt Hochwasserschutz für Türen und Tore?

Zunächst ein­mal soll­ten Sie die wich­ti­gen Grün­de dafür ken­nen, war­um Sie sich für einen Hoch­was­ser­schutz für Türen und Tore ent­schei­den sollten.

Das Hoch­was­ser im Mai und Juni 2013 war bis­lang die teu­ers­te Natur­ka­ta­stro­phe in Deutschland. 

Sowohl an der Elbe, als auch an der Donau wur­den durch eine Über­schwem­mung der Flüs­se meh­re­re Städ­te und Dör­fer über­flu­tet, wodurch tau­sen­de Bewoh­ner aus Ihren Woh­nun­gen und Häu­ser eva­ku­iert wer­den muss­ten. Die Bil­der, die Sie viel­leicht auch noch in Erin­ne­rung haben, gehen nicht mehr aus unse­ren Köpfen.

Bewoh­ner, die auf Ihren schwim­men­den Autos stan­den, wel­che, die mit Boo­ten aus Ihren über­flu­te­ten Woh­nun­gen und Häu­sern geret­tet wer­den muss­ten und ande­re, die ver­such­ten das letz­te Hab und Gut noch zu ret­ten, indem sie es so hoch wie mög­lich in ihren Häu­sern ver­la­ger­ten. Es waren wirk­lich schreck­li­che Bil­der und vie­le ver­lo­ren Ihre Wert­sa­chen. Aber Hoch­was­ser ent­steht nicht nur in der Nähe von Flüs­sen und Seen, son­dern auch durch Stark­re­gen, der über­all auf­tre­ten kann.

 Tore und Türen gegen Hoch­was­ser schützen

Mitt­ler­wei­le gibt es sogar vie­ler­orts Stark­re­gen-Gefah­ren­kar­ten. In die­sen wird das Risi­ko fest­ge­hal­ten, dem die ein­zel­nen Häu­ser aus­ge­setzt sind, wenn es zu einem star­ken Regen kommt. Aus die­sem Grund ist es umso wich­ti­ger, dass Sie sich in allen Gebie­ten Gedan­ken über den Hoch­was­ser­schutz Ihrer Gebäu­de machen, um Ihre Wert­sa­chen in einem sol­chen Fall schüt­zen zu können.

Daher sor­gen auch Sie früh­zei­tig für den rich­ti­gen Schutz Ihres Gebäu­des, ins­be­son­de­re auch bezug­neh­mend auf die Türen und Tore! 

Und wel­che Sys­te­me es für Türe und Tore gibt, dazu kom­men wir jetzt.

Diese Hochwasserschutzsysteme für Türen gibt es!

Als ers­tes möch­ten wir Ihnen die Sys­te­me des Hoch­was­ser­schut­zes für Ihre Türen auf­zei­gen. Tritt ein Stark­re­gen oder eine Über­schwem­mung auf, ist es gera­de wich­tig, dass Sie Ihre Türen vor dem Was­ser schüt­zen, da die­se durch­läs­si­ger sind, als bei­spiels­wei­se das Gemäuer.

Aus die­sem Grund möch­ten wir Ihnen gern die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten des Hoch­was­ser­schut­zes für Türen in der nach­ste­hen­den Tabel­le auf­zei­gen, damit Sie die für sich und Ihr Gebäu­de rich­ti­ge Ent­schei­dung tref­fen können.

Sys­tem (Link zu einem wei­te­ren Artikel) Beschrei­bung
Sand­sä­cke (https://www.hochwasserschutz-profis.de/sandsaecke-bei-hochwasser/) Hier­bei wer­den Säcke mit Sand befüllt und dann vor die Türen gelegt. Viel­leicht ken­nen Sie die­se bereits oder haben die­se Mög­lich­keit der Schut­zes schon ein­mal in den Nach­rich­ten gese­hen, als eini­ge Regio­nen von star­kem Hoch­was­ser betrof­fen waren. Bei Stark­re­gen bie­ten Sie jedoch meist nicht den bes­ten Schutz.
Hydro­sack (https://howashop.de/products/hydro-sack-2er-pack-sandsack-ersatzsystem) Der Hydro­sack wird statt mit Sand, mit Was­ser befüllt und dann vor die Türen gelegt. Dies funk­tio­niert durch die Poly­me­re inner­halb der Säcke. Die­se Vor­ge­hens­wei­se ist natür­lich leich­ter und auch schnel­ler, da das Befül­len mit Was­ser ein­fa­cher ist, als Säcke mit Sand zu fül­len. Daher eig­net sich die­se Vari­an­te auch gut bei Starkregen.
Waben­plat­ten (https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-einer-tuer-und-einer-garage/) Hier wer­den Schie­nen auf bei­den Sei­ten der Tür ange­bracht und anschlie­ßend wer­den die Waben­plat­ten auf die Schie­nen gesetzt.
Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re für Türen (https://howashop.de/products/dam-easy-hochwasserschutz-fuer-tueren) Das ist die mobils­te Vari­an­te, bei der sogar meh­re­re Sper­ren neben­ein­an­der ver­spreizt wer­den kön­nen. Nach dem Auf­pum­pen die­ser Bar­rie­re bie­tet es einen Schutz mit einer Stau­hö­he von bis zu 60 cm.
Alu-Damm­bal­ken (https://www.hochwasserschutz-profis.de/eingangstuer-mit-alu-dammbalken-system/) Die­se Damm­bal­ken wer­den vor oder hin­ter den Türen ange­bracht und bie­ten eine Stau­hö­he von bis zu 200 cm. Sie wer­den in Schie­nen gescho­ben, die an bei­den Sei­ten der Türen ange­bracht werden.
Magnet­schott (https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-innentuer/) Auch hier wer­den Schie­nen auf bei­den Sei­ten der Tür ange­bracht und das Magnet­schott wird dann anschlie­ßend ein­fach auf die­sen befestigt.
Hoch­was­ser­dich­te Türen (https://www.hochwasserschutz-profis.de/wasserfeste-tueren/) Die kost­spie­ligs­te aber ein­fachs­te Vari­an­te, ist der Aus­tausch Ihrer Türen durch eine hoch­was­ser­dich­te Tür. Las­sen Sie die­se aber durch einen Fach­mann ein­bau­en, damit sie auch wirk­lich was­ser­dicht ist und den bes­ten Schutz bietet!

Wei­te­re Sys­te­me kön­nen Sie auch in die­sem Arti­kel fin­den: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-fuer-eingangstueren-das-optimale-finden/

Alle Hochwasserschutzsysteme für Tore

Sie soll­ten sich nicht nur Gedan­ken um den Hoch­was­ser­schutz Ihrer Türen machen. Auch die Tore gera­de bezug­neh­mend auf Gara­gen­to­re soll­ten Sie unbe­dingt schüt­zen, denn nicht sel­ten hat das Auto einen bestimm­ten und auch hohen Wert, den es zu schüt­zen gilt!

Aus unse­rer Erfah­rung her­aus, stel­len sich zum Schutz der Tore eini­ge Mög­lich­kei­ten auf, die wir Ihnen nach­fol­gend näher erläu­tern möchten.

Der Schutz von Toren kann in drei Kate­go­rien ein­ge­teilt werden:

  • Die halb­ho­he Variante
  • Die geschlos­se­nen Systeme
  • Aus­tausch durch ein Wasserschutztor

Natür­lich unter­schei­den sich die­se Kate­go­rien auch dar­in, wie viel Sie in ihren Hoch­was­ser­schutz inves­tie­ren möch­ten. Aber wir wer­den Ihnen die Mög­lich­kei­ten für jedes Bud­get aufzeigen!

Sys­tem (Link zu wei­te­ren Infos) Beschrei­bung Kos­ten
Hydro – Sna­ke (https://howashop.de/products/hydro-snake-2er-pack-sandsack-alternative) Hier wird ein Schlauch mit Poly­me­ren gefüllt. Nach dem Ver­le­gen und Befül­len mit Was­ser, quillt er auf und bie­tet einen Schutz für eine Stau­hö­he von cir­ca 5cm. 27,90 €
Absperr­deich, flexibel  Dies ist ein fle­xi­bler Deich aus Poly­ure­than, wel­cher 7cm hoch ist und ent­spre­chend eine Stau­hö­he von 7cm aufweist. 558,11 €
Was­ser­ge­füll­ter Schlauch  Die­ser Schlauch wird mit Was­ser gefüllt und hat eine Stau­hö­he von cir­ca 8cm. 351,05 €
Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re für Gara­gen (https://howashop.de/products/dam-easy-hochwasserschutz-garage) Hier­bei wer­den meh­re­re Sper­ren neben­ein­an­der ver­spreizt. Nach dem Auf­pum­pen die­ser Bar­rie­re bie­tet es einen Schutz mit einer Stau­hö­he von bis zu 60cm. 1649,00 €
Alu-Damm­bal­ken Die­se Damm­bal­ken wer­den vor oder hin­ter dem Tor ange­bracht und bie­ten eine Stau­hö­he von bis zu 200cm. 630,00 € bis 2.700,00 €.
Magnet­schott Der Magnet­schott wird auf zwei Schie­nen befes­tigt, die auf bei­den Sei­ten des Tors zuvor ange­bracht wurden. 2.800,00 € zzgl. Ein­bau­kos­ten i.H.v. 300,00 €
Hoch­was­ser­schutz bei Türen und Toren

Die zwei­te Kate­go­rie der geschlos­se­nen Vari­an­te bie­tet natür­lich einen höhe­ren Schutz, als die halb­ho­he Vari­an­te. Hier­bei gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Alu-Damm­bal­ken: Die Alu-Damm­bal­ken kön­nen auch dafür ver­wen­det wer­den, Ihr Tor kom­plett zu ver­schlie­ßen, um einen Schutz vor höhe­rem Hoch­was­ser zu bie­ten. Die Kos­ten betra­gen bei die­ser Vari­an­te jedoch mehr als 4.000€.
  2. Magnet­schotts: Die Magnet­schotts kön­nen auch als geschlos­se­ne Vari­an­te genutzt wer­den. Hier­bei wer­den zwei Schie­nen jeweils rechts und links an Ihrem Tor befes­tigt und der Magnet­schott wird oben­drauf gesetzt. Die Kos­ten hier­bei belau­fen sich auf 4.400€.

Die drit­te Kate­go­rie ist lei­der auch die kost­spie­ligs­te Vari­an­te, aber auch die ein­fachs­te. Durch einen Fach­mann kön­nen Sie einen Aus­tausch Ihres Tors durch ein Hoch­was­ser­schutz­tor beauf­tra­gen. Die­ses bie­tet natür­lich auch den bes­ten und umfang­reichs­ten Schutz gegen Hochwasser.

Auch wenn es die bes­te und ein­fachs­te Lösung für Ihr Vor­ha­ben dar­stellt, Sie soll­ten hier­bei mit Kos­ten in Höhe von 8.000€ zzgl. der Ein­bau­kos­ten rechnen.

Wie Sie sehen, haben Sie vie­le Mög­lich­kei­ten, Ihre Türen, aber auch Tore vor Hoch­was­ser zu schüt­zen. Am bes­ten wägen Sie selbst ab, wel­che Mög­lich­keit für Sie selbst am bes­ten ist – sowohl qua­li­ta­tiv, als auch finanziell!

  • Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort  für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.

Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können! 

Weitere Fragen und Antworten zu Hochwasserschutz von Türen und Toren

Was ist der tech­ni­sche Hoch­was­ser­schutz? Der tech­ni­sche Hoch­was­ser­schutz möch­te Was­ser zurück­hal­ten und Über­schwem­mun­gen zu ver­hin­dern. Hier­bei wer­den Dei­che, Mau­ern und Rück­hal­te­be­cken gebaut, um die­ses Ziel zu erreichen.

Was ist natür­li­cher Hoch­was­ser­schutz? Als natür­li­chen Hoch­was­ser­schutz bezeich­net man soge­nann­te Auen, die Berei­che des Fluss­ufers dar­stel­len. Die­se wer­den regel­mä­ßig über­schwemmt und bie­ten dadurch einen Schutz vor dem Hoch­was­ser, da sie zusätz­li­che Hoch­was­ser­men­gen auf­neh­men können.

Wer zahlt bei Hoch­was­ser? Hier­bei gibt es lei­der noch kei­ne ein­heit­li­che Rege­lung. Teil­wei­se wer­den die Maß­nah­men finan­zi­ell durch den Staat unter­stützt und teil­wei­se durch öffent­li­che Mittel.

Wer zahlt die Feuerwehr, wenn der Keller voller Wasser ist?

Wer zahlt die Feuerwehr, wenn der Keller voller Wasser ist?

Sie haben mit Sicher­heit selbst bereits die Medi­en­be­rich­te über die immer häu­fi­ger vor­kom­men­den Über­schwem­mun­gen durch Flu­ten oder Stark­re­gen mit­be­kom­men. Wenn Sie selbst betrof­fen waren, könn­ten Sie sich jetzt Fra­gen, wer die Feu­er­wehr zahlt, wenn der Kel­ler vol­ler Was­ser ist. Meist wenn Sie jetzt eine saf­ti­ge Rech­nung der Stadt oder Gemein­de bekom­men haben.

Gera­de auch für Haus­be­sit­zer ist es sehr ärger­lich, wenn durch Stark­re­gen oder Flu­ten die Kel­ler mit Hoch­was­ser voll­lau­fen und dadurch weit aus mehr beschä­digt wird, als nur der Kel­ler selbst. Aber ist der Kel­ler erst ein­mal mit Was­ser voll­ge­lau­fen, ist es für Vie­le selbst­ver­ständ­lich, dass die Feu­er­wehr zum Abpum­pen geru­fen wird. Aber wer zahlt die Feu­er­wehr, wenn der Kel­ler vol­ler Was­ser ist? Hier die kur­ze und kna­cki­ge Ant­wort dazu:

Wer zahlt die Feu­er­wehr, wenn der Kel­ler vol­ler Was­ser ist? Sie müs­sen die Feu­er­wehr selbst zah­len, wenn es eine Über­schwem­mung durch Stark­re­gen war. Denn die Feu­er­wehr ist nur für all­ge­mei­ne Not­la­gen ver­ant­wort­lich. Die­se lie­gen meist vor, wenn es zu Fluss­hoch­was­ser gekom­men ist und gan­ze Land­stri­che von den Flu­ten betrof­fen waren. 

Genau auf die­se Fra­ge möch­ten wir in die­sem Arti­kel  noch­mal genau­er ein­ge­hen, damit Sie vor­ab wis­sen, ob und wel­che Kos­ten auf Sie zukom­men, wenn Sie die Feu­er­wehr bei Hoch­was­ser rufen. Wir fin­den es wich­tig, dass Sie auch die alter­na­ti­ven Mög­lich­kei­ten zu der Feu­er­wehr ken­nen, damit Sie vor­ab über alle Mög­lich­kei­ten gut infor­miert sind und die rich­ti­ge Ent­schei­dung tref­fen können.

Sonst kann es Ihnen ganz schnell pas­sie­ren, dass Sie nicht nur den Scha­den besei­ti­gen müs­sen, wenn der Kel­ler vol­ler Was­ser ist, son­dern auch noch den Feuerwehreinsatz.

Zunächst gehen wir auf die ein­zel­nen Inhal­te des Bei­trags ein.

Inhalts­ver­zeich­nis

1. Wer zahlt die Feu­er­wehr, bei einem voll­ge­lau­fe­nen Keller?

2. Alter­na­ti­ve Mög­lich­kei­ten, damit nicht Sie, die Feu­er­wehr zah­len müs­sen, wenn der Kel­ler vol­ler Was­ser ist.

3. Den Feu­er­wehr­ein­satz bei Hoch­was­ser vor­beu­gen: Die bes­te Wahl

4. Wei­te­re Fra­gen und Ant­wor­ten zum The­ma: Feu­er­wehr­ein­satz bei einem Kel­ler vol­ler Wasser

Wer zahlt die Feuerwehr, bei einem vollgelaufenen Keller?

Die Ant­wort zu die­ser Fra­ge ist von vie­len Fak­to­ren abhän­gig. Zunächst ist es jedoch wich­tig, dass die Feu­er­wehr eine Beur­tei­lung der Gesamt­la­ge vor­nimmt, um aus­zu­schlie­ßen, dass das Was­ser nicht kon­ta­mi­niert ist – und genau die­ser Punkt ist auch wich­tig für die Über­nah­me der Kosten!

Bei einer Gefahr für die All­ge­mein­heit zahlt die Kommune..

Das ist so zu ver­ste­hen, dass wenn Sie bei­spiels­wei­se einen Öltank im Kel­ler haben, der durch das Hoch­was­ser droht umzu­kip­pen, dann besteht eine Gefahr für die All­ge­mein­heit, denn das Öl könn­te in das Grund­was­ser gelan­gen. In die­sem Fall wür­de die Kom­mu­ne den Ein­satz der Feu­er­wehr zahlen.

Bei einem voll­ge­lau­fe­nen Kel­ler durch Stark­re­gen oder Stei­gung des Grund­was­sers zahlt der Haus­be­sit­zer die Kos­ten der Feuerwehr.

Ist das Was­ser also nicht kon­ta­mi­niert und „nur“ voll­ge­lau­fen, müs­sen Sie selbst als Haus­be­sit­zer für die Kos­ten des Abpum­pens der Feu­er­wehr zah­len. Die Kos­ten hier­bei betra­gen cir­ca 150 bis 200 Euro, für die Sie selbst auf­kom­men müs­sen. Manch­mal kann es auch über 500 € kos­ten. Das kommt natür­lich dar­auf an, wie lan­ge die Feu­er­wehr im Ein­satz ist.

Natür­lich gibt es aber auch noch Aus­nah­men, wie man in den letz­ten Jah­ren bei den star­ken Flu­ten gese­hen hat­te. Die Kom­mu­ne oder auch das Land stellt bei sol­chen Ereig­nis­sen meist Geld zur Ver­fü­gung, wodurch sol­che Kos­ten wie die der Feu­er­wehr gezahlt werden.

Wei­ter­hin besteht für Sie noch die Mög­lich­keit, dass Sie vor­ab eine Ele­men­tar­scha­dens­ver­si­che­rung abschlie­ßen. Die­se deckt vie­le Schä­den durch Umwelt­ein­flüs­se ab, dar­un­ter auch Schä­den, die durch Stark­re­gen oder Hoch­was­ser entstehen.

Aber soll­ten Sie die­se Ver­si­che­rung im Scha­dens­fall nicht haben, gibt es dann noch eine ande­re Mög­lich­keit, das Was­ser aus dem Kel­ler wie­der abzupumpen?

Alternative Möglichkeiten, damit nicht Sie, die Feuerwehr zahlen müssen, wenn der Keller voller Wasser ist.

Natür­lich gibt es auch die Mög­lich­keit, die Kos­ten der Feu­er­wehr zu umge­hen, wenn der Kel­ler vol­ler Was­ser ist. Hier sei Ihnen aber vor­ab gesagt, dass Sie vor­her abklä­ren soll­ten, ob das Was­ser auch nicht kon­ta­mi­niert ist, denn sonst könn­te ein hoher Scha­den ent­ste­hen und Ihnen könn­te gro­ßer Ärger ins Haus ste­hen, wenn die­ses Was­ser in das Grund­was­ser gelangt.

Beach­ten Sie, ob Strom­lei­tun­gen in Was­ser­nä­he sind.

Auch dies ist ein sehr wich­ti­ger Punkt, damit Sie sich nicht selbst in Gefahr brin­gen. Steht das Was­ser in Höhe von Strom­lei­tun­gen, soll­ten Sie sich selbst schüt­zen und in die­sem Fall eher die Feu­er­wehr rufen.

Sind die­se Din­ge aber nicht gege­ben, dann besteht für Sie die Mög­lich­keit, das Was­ser selbst abzupumpen.

Die Anschaf­fung einer Hoch­was­ser­pum­pe ist emp­feh­lens­wert, wenn häu­fi­ger Hoch­was­ser oder eine Über­schwem­mung durch Stark­re­gen auftritt.

Sie soll­ten abwä­gen, ob die ein­ma­li­gen Kos­ten für das Abpum­pen aus Ihrem Kel­ler durch die Feu­er­wehr mit den Kos­ten für die Anschaf­fung der Was­ser­pum­pe kom­pen­siert wird. Wenn Sie natür­lich in einem Gebiet woh­nen, indem es häu­fi­ger zu Stark­re­gen und damit ein­her­ge­hen­den Über­schwem­mun­gen kommt, lohnt sich die Anschaf­fung der Pum­pe in jedem Fall.

Aber wel­che Pum­pen gibt es eigentlich?

Dringt bei Ihnen im Kel­ler Schmutz­was­ser ein, wel­ches sich durch eine bräun­li­che Fär­bung und Schlamm bemerk­bar macht, dann wäre eine Schmutz­was­ser­pum­pe geeig­net. Bei einem Stark­re­gen mit aus­schließ­lich kla­rem Was­ser, reicht es aus, wenn Sie sich eine Klar­was­ser­pum­pe anschaf­fen. Die­se Pum­pen gibt es in unter­schied­li­chen Grö­ßen – las­sen Sie sich hier­zu am bes­ten durch einen Fach­mann bera­ten oder auch im Baumarkt.

Hier noch­mal ein Arti­kel in dem Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu fin­den:  https://www.hochwasserschutz-profis.de/pumpen-fuer-den-hochwasserschutz-kaufen/

 Ger­ne kön­nen Sie sich auch unse­ren Online-Shop dazu anschau­en: https://howashop.de/products/simer-pumpe-bei-starkregen

Den Feuerwehreinsatz bei Hochwasser vorbeugen: Die beste Wahl

Natür­lich ist es bes­ser, wenn Sie vor­ab vor­beu­gen und ihren Kel­ler vor dem Ein­drin­gen von Was­ser durch Flu­ten und Stark­re­gen schüt­zen. Hier gibt es vie­le ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, in die sich eine Inves­ti­ti­on lohnt, damit Hoch­was­ser erst gar nicht entsteht.

Das Ein­drin­gen von Hoch­was­ser kann durch Vor­satz­schei­ben an den Kel­ler­fens­tern ver­hin­dert werden.

Durch das Ein­set­zen von Vor­satz­schei­ben vor Ihre Kel­ler­fens­ter, kön­nen Sie ver­hin­dern, dass Was­ser in Ihr Gebäu­de ein­dringt und somit sowohl die Kos­ten für die Feu­er­wehr spa­ren, als auch wei­te­re Schä­den und damit auch ein­her­ge­hen­de Kos­ten verhindern!

Die Vor­satz­schei­ben gibt es in drei ver­schie­de­nen Kategorien:

  • Auto­ma­ti­sche Vorsatzscheibe
  • Halb­au­to­ma­ti­sche Vorsatzscheibe
  • Manu­el­le Vorsatzscheibe

Der Unter­schied zwi­schen die­sen Vor­satz­schei­ben besteht einer­seits in den Kos­ten der Anschaf­fung, als auch in der Bedie­nung selbst. Hier­bei öff­net und schließt sich die auto­ma­ti­sche Vor­satz­schei­be auto­ma­tisch bei Hoch­was­ser und durch Sie ist kei­ne Hand­ha­bung notwendig.

Bei der halb­au­to­ma­ti­schen Vor­satz­schei­be schließt sie sich zwar bei Hoch­was­ser auto­ma­tisch, aber Sie müs­sen die­se anschlie­ßend wie­der manu­ell öff­nen. Bei der manu­el­len Vari­an­te müs­sen Sie selbst dafür sor­gen, dass Sie die­se bei Hoch­was­ser schlie­ßen und öffnen.

Auf jeden Fall lohnt es sich, wenn Sie sich Gedan­ken machen, Ihren Kel­ler gene­rell vor Hoch­was­ser zu schüt­zen, um ihre Wert­sa­chen und auch sich selbst zu schützen.

Hier erhal­ten Sie wei­ter Infor­ma­tio­nen zu den ver­schie­de­nen Hochwasserschutz-Systemen:

Weitere Fragen und Antworten zum Thema: Feuerwehreinsatz bei einem Keller voller Wasser

Schüt­zen die Kel­ler­fens­ter Vor­satz­schei­ben auch vor Käl­te? Ja. Sie schüt­zen nicht nur vor Hoch­was­ser, denn wenn Sie die­se schlie­ßen, bie­ten sie zudem noch einen Wär­me­schutz im Win­ter, wodurch sich der Ein­bau zwei­fach lohnt. Auch noch einen wei­te­ren Vor­teil bie­ten die­se Vor­satz­schei­ben. Sie schüt­zen zudem noch vor Ein­bre­chern, die durch die Kel­ler­schei­ben in Ihr Haus ein­drin­gen möch­ten. Denn die Vor­satz­schei­ben sind zudem noch einbruchhemmend!

Wel­che Ver­si­che­rung muss ich abschlie­ßen, damit sie die Kos­ten der Feu­er­wehr bei Hoch­was­ser im Kel­ler über­nimmt? Am bes­ten schlie­ßen sie eine Ele­men­tar­ver­si­che­rung in der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung ab, denn die­se bie­tet Ihnen Schutz vor Gefah­ren aus Wet­ter­ein­flüs­sen und dem­entspre­chend natür­lich auch Hoch­was­ser. Sie müs­sen aber natür­lich für sich selbst ent­schei­den, ob sich die­se Ver­si­che­rung für sich lohnt oder ob die ein­ma­li­gen Kos­ten einer Feu­er­wehr gerin­ger aus­fal­len wür­den. Am bes­ten machen Sie einen Ver­si­che­rungs­ver­gleich und rech­nen sich dies unter Berück­sich­ti­gung der Feu­er­wehr­kos­ten für sich selbst aus.

 Wenn Sie nun die pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me suchen, kön­nen Sie sich auch direkt an uns wenden. 

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Fluten.

Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.
Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können!

Lichtschacht gegen Regen schützen: So gehts auch bei Ihnen!

Lichtschacht gegen Regen schützen: So geht’s auch bei Ihnen!

Hef­ti­ge Nie­der­schlä­ge tre­ten immer öfter auf. Da kann es vor­kom­men, dass Sie ihren Licht­schacht gegen Regen schüt­zen müs­sen, sonst kommt es zu einer Überschwemmung.

Lei­der kön­nen hier gro­ße Schä­den ent­ste­hen, vor allem wenn das Was­ser durch den Licht­schacht ins Haus oder in den Kel­ler kommt. Sie soll­ten wis­sen, ab wann Regen zu einem Pro­blem wer­den kann, damit Sie rich­tig han­deln und das Haus vor Hoch­was­ser schüt­zen kön­nen. Genau des­halb haben wir die­sen Arti­kel für Sie geschrie­ben. Haupt­säch­lich wer­den wir uns mit dem The­ma „Licht­schacht gegen Regen schüt­zen“ beschäftigen.

Wir wer­den in fol­gen­de The­men genau­er eingehen: 

  1. Licht­schacht gegen Regen schüt­zen: Wann wird viel Regen zum Problem?
  2. Wie schüt­ze ich mein Haus und mein Licht­schacht vor Starkregen?
  3. Wel­che bau­li­chen Maß­nah­men schüt­zen mei­nen Kel­ler und mei­nen Licht­schacht vor Hochwasser?
  4. Wie kann ich mei­nen Kel­ler mit Hoch­was­ser­schutz absichern?

Lichtschacht gegen Regen schützen: Wann wird viel Regen zum Problem?

Um zu erken­nen, ob der Stark­re­gen für Sie zum Pro­blem wer­den kann und Ihren Licht­schacht über­flu­ten kann, müs­sen wir uns die äuße­ren Fak­to­ren ansehen:

  • Ober­flä­chen­ver­schluss: Schau­en Sie sich in Ihrem und im Gar­ten des Nach­barn genau um. Wenn Sie nicht viel Grün­flä­che sehen, dann sind Sie gene­rell gefähr­de­ter als jemand, der kom­plett auf grü­ner Flä­che lebt. Denn je mehr Flä­che des Bodens durch Beton, Asphalt oder ähn­li­ches ver­schlos­sen wird, des­to eher ist es wahr­schein­lich, dass das Was­ser sich einen ande­ren Weg sucht und dann zum tiefs­ten Punkt fließt. Im schlimms­ten Fall müs­sen Sie dann den Licht­schacht gegen den Regen schützen.
  • Tro­cken­heit des Bodens: Ähn­lich sieht es aus, wenn es lan­ge nicht gereg­net hat und die Grün­flä­che, die Sie haben sehr tro­cken ist und kaum Was­ser auf­neh­men kann. Vor allem im Som­mer kön­nen Pro­ble­me auftreten.

  • Kanal­sys­tem der Gemein­de oder Stadt: Die Kanal­sys­te­me sind lei­der meis­tens nicht dafür aus­ge­legt, hohe Men­gen an Was­ser auf­zu­neh­men und abzu­trans­por­tie­ren. Das liegt vor allem dar­an, dass die­se schon sehr alt sind und damals noch nicht so viel Erd­bo­den ver­schlos­sen wur­de, wie es heu­te ist. Außer­dem kann es pro­ble­ma­tisch wer­den, wenn das Kanal­sys­tem, durch Blät­ter, Äste, Dreck oder sons­ti­ges ver­stopft ist, die das Ablau­fen des Was­sers erschwe­ren. Auch wenn die Kanal­sys­te­me nicht regel­mä­ßig gerei­nigt und gesäu­bert wer­den, könn­te es zu Pro­ble­men für Sie kommen.
  • Eige­ner Abfluss: Das­sel­be Pro­blem besteht natür­lich auch bei Ihrem eige­nen Abfluss. Wenn die Regen­rin­nen vol­ler Schmutz, Blät­ter sind und der Abfluss im Kel­ler schon län­ger nicht mehr sau­ber gemacht wur­de, kann das Was­ser nicht mehr rich­tig abflie­ßen und fließt dann im schlimms­ten Fall in Ihr Haus.
  • Lage des Hau­ses: Die Lage des Hau­ses spielt natür­lich eben­falls eine Rol­le. Wenn Sie Bei­spiels­wei­se kei­nen Kel­ler haben und Ihr Haus steht höher als das der Nach­barn, soll­ten Sie vor Stark­re­gen und fol­gen­den Über­schwem­mun­gen rela­tiv sicher sein. Wenn Sie das letz­te Haus in einer abfal­len­den Stra­ße und einen gro­ßen Kel­ler haben, kön­nen Sie mit Pro­ble­men rechnen.

Bei all die­sen Bedin­gun­gen wird star­ker Regen für Sie zum Pro­blem. Doch natür­lich kann es auch ein­fach vor­kom­men, dass so immense Was­ser­mas­sen vom Him­mel fal­len, dass Sie selbst bei guter Vor­be­rei­tung über­schwemmt wer­den. Der ein­zi­ge Lösungs­weg ist dann der Schutz des Licht­schach­tes gegen Stark­re­gen.  Auf die­se Mög­lich­keit gehen wir nun ein.

Wie schütze ich mein Haus und mein Lichtschacht vor Starkregen?

Wenn Sie neu bau­en, dann soll­ten Sie bereits in der Pla­nungs­pha­se den Archi­tek­ten auf das The­ma Hoch­was­ser­schutz und Stark­re­gen anspre­chen. Dabei soll­ten Sie klä­ren wel­che bau­li­chen Maß­nah­men sinn­voll sind. Fol­gen­de Infor­ma­tio­nen zur Über­schwem­mungs­ge­fähr­dung soll­ten bei der Pla­nung des Hau­ses berück­sich­tig werden:

  • Gibt es Hoch­was­ser­ge­fähr­dungs­kar­ten und Stark­re­gen­ge­fähr­dungs­kar­ten, die dar­über Aus­kunft geben wie stark das Haus hoch­was­ser­ge­fähr­det ist?
  • Was tut die Gemein­de zur Über­flu­tungs­vor­sor­ge bzw. was ist geplant? Ist ein Deich oder mobi­le Hoch­was­ser­schutzs­sys­te­me vor­han­den? Wer­den Flä­chen zur Zwi­schen­spei­che­rung von Was­ser bereitgestellt? 

Fol­gen­des soll­te mit dem Archi­tek­ten bespro­chen werden:

  1. Ver­si­cke­rungs­fä­hi­ge Flä­chen erhal­ten – Es soll­te so wenig Flä­che wie mög­lich beto­niert oder asphal­tiert wer­den, denn je weni­ger Flä­che ver­sie­gelt ist, des­to bes­ser kann das Was­ser ver­si­ckern. Ein hoher Anteil ver­si­cke­rungs­fä­hi­ger Flä­chen hilft bei Stark­re­gen und zahlt sich auch finan­zi­ell aus.
  2. Haus höher bau­en oder abschir­men – Wenn Sie neu bau­en, dann soll­ten Sie Grund­stü­cke in der Mul­den­la­ge oder am Fuß eines Hangs mei­den. Außer­dem soll­te das Gelän­de nach Mög­lich­keit so gestal­tet wer­den, dass gering­fü­gi­ge Über­flu­tun­gen dem Haus nichts tun kön­nen. So kann das Gebäu­de bei­spiels­wei­se höher gesetzt wer­den oder das Gelän­de fällt etwas vom Haus ab, damit das Was­ser gut abflie­ßen kann. Kann brau­chen Sie auch nicht Ihren Licht­schacht vor Stark­re­gen schützen.
  3. Zusätz­li­che Was­ser­spei­cher anle­gen – Ergän­zen­de Sam­mel­be­häl­ter hel­fen, die Fol­gen eines Stark­re­gens zu mini­mie­ren. Die­se fan­gen Was­ser auf und kön­nen den Abfluss ver­zö­gern. Sol­che Hilfs­mit­tel sind vor allem wich­tig, wenn der Erd­bo­den selbst kei­ne gute Saug­kraft besitzt. Der klas­si­sche Was­ser­spei­cher ist die Regen­ton­ne, davon gibt es heut zu Tage ver­schie­de­ne Designs. Als unter­ir­di­sche Depots kön­nen Sie Zis­ter­nen nutzen.
  4. Rück­stau­klap­pe ein­bau­en – Wie bereits erwähnt kön­nen extre­me Nie­der­schlä­ge die Kana­li­sa­ti­on in kur­zer Zeit völ­lig über­las­ten. Einen effek­ti­ven Schutz davor bie­tet eine Rück­stau­klap­pe. Die­se ver­hin­dert, dass Was­ser, Abwas­ser und schlimms­ten­falls Fäka­li­en in das Haus drü­cken. Für die­sen Schutz ist jeder Haus­be­sit­zer selbst ver­ant­wort­lich, die Kom­mu­nen haf­ten grund­sätz­lich nicht für auf­kom­men­de Schä­den. Auch die Ver­si­che­rer machen Leis­tun­gen im Scha­den­fall davon abhän­gig, dass eine Rück­stau­klap­pe ver­baut wurde.
  5. Haus­ein­gän­ge mit Stu­fen oder Schwel­len schüt­zen – Alle Haus­ein­gän­ge soll­ten nach Mög­lich­keit über eine Stu­fe oder eine klei­ne Ram­pe ver­fü­gen und nicht eben­erdig lie­gen, damit Ober­flä­chen­was­ser nicht so leicht in das Gebäu­de ein­drin­gen kann. Auch die Ober­kan­ten von Kel­ler­trep­pen oder Licht­schäch­ten soll­ten im Ide­al­fall min­des­tens zehn bis fünf­zehn Zen­ti­me­ter aus dem Boden her­aus ragen. Wenn es mög­lich ist, kön­nen Licht­schäch­te auch mit spe­zi­el­len Deckeln oder Glas­bau­stei­nen was­ser­dicht ver­schlos­sen wer­den. Tie­fer lie­gen­de Gara­gen kön­nen sich über brei­te Boden­schwel­len auf der Kup­pe der Ram­pe schüt­zen lassen.
  6. Hoch­was­ser­schutz an den Öff­nun­gen: Wenn es trotz allen Maß­nah­men nicht aus­rei­chen soll­te, ein­fach nur Schwel­len zu bau­en, müs­sen Sie zu Hoch­was­ser­schutz grei­fen. Sie haben bei jeder Öff­nung am Haus ande­re Sys­te­me, die Ihnen hel­fen sich vor Stark­re­gen zu schüt­zen. Hier eine klei­ne Aus­wahl an wei­ter­füh­ren­den Artikeln:

Wei­te­re Sys­te­me haben wir auch direkt in die­sem Arti­kel etwas wei­ter unten aufgezeigt.

Welche baulichen Maßnahmen schützen meinen Keller und meinen Lichtschacht vor Hochwasser?

Wenn das Was­ser durch die Kana­li­sa­ti­on ins Haus drückt oder es sogar durch die Wän­de kommt, dann sieht der Schutz des Kel­lers vor Hoch­was­ser etwas schwie­rig aus. Gera­de bei älte­ren Häu­sern feh­len Rück­stau­klap­pen, die das Was­ser nor­ma­ler­wei­se am Ein­drin­gen durch den Kanal ver­hin­dern. Wenn das Was­ser über meh­re­re Stun­den am Haus steht und sich durch die Wän­de drückt, müs­sen die­se nach­träg­lich geschützt werden.

Fol­gen­de Mög­lich­kei­ten haben Sie:

  • Rück­stau­klap­pe – Soll­te das Was­ser durch Abflüs­se, Toi­let­ten oder die Dusche ins Haus flie­ßen, liegt es womög­lich dar­an, dass kei­ne Rück­stau­klap­pe ver­baut wur­de. Die­se nach­träg­lich ein­zu­bau­en kos­tet unge­fähr 500,00 bis 1500,00 Euro, abhän­gig davon, wie das Kanal­sys­tem bei Ihnen auf­ge­baut ist und wie schwie­rig der Zugang für den Hand­wer­ker ist. Alter­na­tiv kön­nen Sie auch Absperr­bla­sen nut­zen, die in Kanal­ein­gän­ge gesteckt wer­den, um sie danach auf­zu­pum­pen. Die­se Pro­duk­te fin­den Sie in unse­rem Part­ner­shop. Hier der Link dazu: https://howashop.de/products/absperrblase
  • Kel­ler flu­ten – Hier­für ist die Vor­aus­set­zung, dass das Mau­er­werk geschützt ist und kei­ne Wert­sa­chen im Kel­ler gela­gert werden.
  • Mau­er­werk von innen – Wenn Sie Ihren Kel­ler flu­ten möch­ten und vor­her durch einen Fach­mann grü­nes Licht dafür bekom­men haben, kön­nen Sie dafür eine spe­zi­el­le Fir­ma beauf­tra­gen oder es selbst tun. Im Prin­zip gibt es ver­schie­de­ne Far­ben und Dicht­mas­sen, die auf die Kel­ler­wand auf­ge­tra­gen oder inji­ziert wer­den. Die­se Arbei­ten kos­ten etwa 40,00 bis 60,00 Euro pro qm.
  • Mau­er­werk von außen – Für die­se Maß­nah­me muss vor­her die Außen­mau­er unter der Erde frei­ge­legt wer­den. Danach wird die Mau­er mit einem spe­zi­el­len Dicht­ver­fah­ren was­ser­dicht ver­schlos­sen. Die Kos­ten hier­für sind sehr hoch. Mit 1000,00 bis 2000,00 € pro Meter kön­nen Sie hier rechnen.
  • Vor­keh­run­gen tref­fen – Sie soll­ten beden­ken, dass für das Flu­ten des Kel­lers gewis­se Vor­keh­run­gen getrof­fen wer­den müs­sen. Dazu zäh­len Bei­spiels­wei­se das Höhen­la­gen von Steck­do­sen, den Kel­ler aus­zu­räu­men und wich­ti­ge Gegen­stän­de nicht im Kel­ler zu lagern. Den­ken Sie außer­dem an Möbel, Schrän­ke und elek­tri­sche Geräte.
  • Was­ser­dich­ter Licht­schacht ein­bau­en: Wei­ter­hin gibt es auch was­ser­dich­te Licht­schäch­te, die Sie ein­bau­en kön­nen. Dann kann das Was­ser auch ein­fach in den Licht­schacht lau­fen, ohne das ein Scha­den entsteht.

Oder die­se Lösung, die Sie im Bild sehen. Hier­bei han­delt es sich um Acryl­schotts mit Luke. Dadurch kann kein Regen mehr durch den Licht­schacht in den Kel­ler gelan­gen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie hier: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-kellerfenster/

Wie kann ich meinen Keller mit Hochwasserschutz absichern?

Abhän­gig davon, durch wel­che Öff­nung das Was­ser in Ihren Kel­ler gelangt, müs­sen Sie auch die ent­spre­chen­de Schutz­maß­nah­me ergreifen.
Hier haben Sie ein paar Bei­spie­le, wie ein Schutz gegen Hoch­was­ser im Kel­ler aus­se­hen könnte:

  • Kel­ler­tür: Wenn das Was­ser hier­durch kommt, kön­nen Sie sich dage­gen schnell absi­chern. Das Hoch­was­ser­schutz-Sys­tem soll­ten Sie je nach Stau­hö­he wäh­len, die Sie für den effek­ti­ven Schutz errei­chen müs­sen. Bei wenig Hoch­was­ser unter 20 cm rei­chen meis­tens Sand­sä­cke, wel­che jedoch ziem­lich arbeits­in­ten­siv sind. Wenn Sie es etwas ein­fa­cher haben möch­ten, kön­nen Sie auch was­ser­ge­füll­te Schläu­che oder PE-Sper­ren nut­zen. Ansons­ten kön­nen auch Schlän­gel hel­fen. Wenn das Was­ser über 20 cm im Kel­ler steht, soll­ten Sie lie­ber zu Alu-Damm­bal­ken, Magnet­schotts oder ähn­li­chen Sys­te­men grei­fen. Mehr Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie in unse­rem Arti­kel Hoch­was­ser­schutz für eine Kellertür
  • Kel­ler­fens­ter: Hier bleibt meis­tens nur die Opti­on das Fens­ter kom­plett abzu­dich­ten. Sie kön­nen es von innen mit Alu-Schotts oder von Außen mit Acryl­schotts. Der ele­gan­tes­te und ein­fachs­te Weg jedoch ist der Aus­tausch des bestehen­den Fens­ters gegen ein was­ser­dich­tes Kel­ler­fens­ter. Auch hier­zu haben wir ein Arti­kel geschrie­ben: Hoch­was­ser­schutz Kellerfenster
  • Licht­schäch­te gegen Regen schüt­zen: Ähn­lich wie bei Kel­ler­fens­tern ste­hen auch Luft­schäch­te oft ganz im Was­ser. Dafür gibt es klei­ne­re Vari­an­ten der oben genann­ten Sys­te­me für Kel­ler­fens­ter. Die­se sind auch ent­spre­chend günstiger.
  • Roh­re: Hier kön­nen Sie mit spe­zi­el­len Absperr­bla­sen behel­fen. Die­se wer­den meis­tens für den Kanal­bau ein­ge­setzt, funk­tio­nie­ren jedoch eben­falls sehr gut für den kurz­fris­ti­gen Hoch­was­ser­schutz von Roh­ren ver­schie­den Art. Hier gelan­gen Sie zum Shop von Absperr­bla­sen gegen Hochwasser

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sen Arti­kel etwas mehr Klar­heit ver­schaf­fen konn­ten. Soll­ten Sie jedoch noch Fra­gen haben, dann kön­nen Sie uns ger­ne tele­fo­nisch oder per E‑Mail kontaktieren. 

Wie kann man sich selbst vor Hochwasser schützen?

Wie kann man sich selbst vor Hochwasser schützen?

Hoch­was­ser kann ziem­lich gefähr­lich wer­den, vor allem wenn man nicht genau weiß, wel­che Maß­nah­men man ergrei­fen soll. Auch wenn man es nicht glaubt, in Deutsch­land kommt es immer öfter zu Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen. Mit der rich­ti­gen Vor­be­rei­tung kön­nen Sie mög­li­che Schä­den durch Hoch­was­ser ver­rin­gern oder sogar ganz ver­mei­den. Was genau in solch einer Situa­ti­on zu tun ist erfah­ren Sie in die­sem Artikel.

Wir wer­den auf fol­gen­de The­men etwas genau­er eingehen: 

  1. Was ist Hochwasserschutz?
  2. Wel­che Arten von Hoch­was­ser gibt es?
  3. Wie erken­ne ich das Hochwasserrisiko?
  4. Wel­che Maß­nah­men soll­te man bei Hoch­was­ser ergreifen?

1. Was ist Hochwasserschutz?

Bei Hoch­was­ser­schutz kommt es dar­auf an, wel­ches Hoch­was­ser gebän­digt wer­den muss und wie man die­sem am bes­ten begeg­nen soll­te. Wenn es sich bei­spiels­wei­se um Hoch­was­ser durch Stark­re­gen han­delt, dann wer­den ande­re Fak­to­ren für den Hoch­was­ser­schutz wich­ti­ger, als wenn es sich um Fluss­hoch­was­ser han­delt. Bei Fluss­hoch­was­ser hat man auch län­ge­re Vor­be­rei­tungs­zei­ten, als bei Stark­re­gen.

Außer­dem müs­sen wir die Fra­ge klä­ren, was Hoch­was­ser über­haupt ist: von Hoch­was­ser spricht man, wenn ein Gelän­de, zeit­lich begrenzt von Was­ser bedeckt ist, wel­ches nor­ma­ler­wei­se nicht von Was­ser bedeckt ist. Mög­li­che Ursa­chen dafür sind Fluss­hoch­was­ser, Stark­re­gen, Schnee­schmel­ze oder eine Sturm­flut.

Des Wei­te­ren kann man Hoch­was­ser in Fluss­hoch­was­ser, Sturm­flut und Sturz­flut auf­tei­len. Sturz­flu­ten wer­den dabei kurz­fris­tig von Stark­re­gen ver­ur­sacht, wäh­rend Fluss­hoch­was­ser durch einen Anstieg der Pegel­stän­de vorkommt.

Abhän­gig vom Hoch­was­ser kann man die­sem pas­siv oder aktiv etwas ent­ge­gen­set­zen. Pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz ist vor allem bei Fluss­hoch­was­ser inter­es­sant. Denn wenn gan­ze Land­stri­che von Was­ser bedeckt sind, lohnt es sich für die Gemein­den oder Städ­te dem Hoch­was­ser mehr Platz ein­zu­räu­men und es  umzu­len­ken, statt es zurück­zu­hal­ten. Für pri­va­te Anwen­der ist pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz etwas schwie­ri­ger zu bewerk­stel­li­gen, somit ist akti­ver Hoch­was­ser­schutz hier die rich­ti­ge Wahl.

Hier eine kur­ze Erklä­rung zum akti­ven und pas­si­ven Hochwasserschutz:

  • Akti­ver Hoch­was­ser­schutz – Die­se Art von Hoch­was­ser­schutz macht bei Stark­re­gen sinn, aber auch bei Fluss­hoch­was­ser und sogar bei Sturm­flu­ten ist es nicht zu ver­ach­ten. Das Was­ser wird hier am Ein­drin­gen in das Gebäu­de gehin­dert. Die äuße­ren Ein­flüs­se, wie Grün­flä­chen, Nei­gung des Gelän­des oder regel­mä­ßi­ges Prü­fen der Ent­wäs­se­rung blei­ben mehr oder weni­ger ver­nach­läs­sig­bar. Es gibt hier ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten den Hoch­was­ser­schutz aktiv zu betrei­ben. Wenn Sie mehr dar­über erfah­ren möch­ten, dann lesen Sie unse­ren Arti­kel  Was ist Hochwasserschutz?
  • Pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz – Die­ser macht bei Fluss­hoch­was­ser und Sturm­flu­ten Sinn. Akti­ver Hoch­was­ser­schutz könn­te hier dazu füh­ren, dass das Gebäu­de auf­schwimmt und sich aus der Boden­ver­an­ke­rung löst. Für Infor­ma­tio­nen über die ange­pass­te Ver­hal­tens­wei­se bei Hoch­was­ser kön­nen Sie unse­ren Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men lesen. 

2. Welche Arten von Hochwasser gibt es?

Hoch­was­ser kann man grob in vier Arten unter­schie­den. Es gibt das Fluss­hoch­was­ser, wenn Flüs­se über die Ufer tre­ten, die Sturz­flut, die durch Stark­re­gen ent­steht und die Sturm­flut, die auf­tritt, wenn das Meer einen kom­plet­ten Land­strich über­schwemmt. Außer­dem kann es vor allem in den Gebir­gen vor­kom­men, dass Hoch­was­ser durch Schnee­schmel­ze, die betrof­fe­nen Orte mit Was­ser­men­gen über­flu­tet, sobald der Schnee schmilzt. Gehen wir nun etwas genau­er dar­auf ein:

  • Fluss­hoch­was­ser – Wenn Pegel­stän­de stei­gen, führt das ab einem gewis­sen Punkt dazu, dass die Flüs­se über die Ufer tre­ten. Wenn sich die Flüs­se so wei­ter aus­deh­nen, kann es sein, dass Häu­ser und Leben davon bedroht wer­den. Das Fluss­hoch­was­ser ist somit eines der gefähr­lichs­ten. Es hält sich außer­dem län­ger als alle ande­ren Hoch­was­ser-Arten. Ein Fluss­hoch­was­ser kann meh­re­re Tage dau­ern und gan­ze Orte ver­wüs­ten. Die Ursa­chen dafür sind vielfältig.
  • Sturz­flut – Hier gibt es genau einen Grund: es reg­net zu viel Was­ser vom Him­mel und es kann nicht rich­tig abflie­ßen. Das führt oft dazu, dass Kel­ler vollau­fen, Gara­gen über­flu­tet wer­den und Mil­li­ar­den­schä­den ent­ste­hen. Sturz­flu­ten sind zwar an sich nicht so gefähr­lich wie Fluss­hoch­was­ser, trotz­dem wer­den die­se meis­tens unterschätzt.
  • Sturm­flut – In Küs­ten­ge­bie­ten kann es vor­kom­men, dass sich eine gro­ße Wel­le den Weg an Land bahnt. So pas­siert es, dass inner­halb von Sekun­den eine Stadt geflu­tet wird. Hier­bei han­delt es sich oft um gerin­ge Men­gen Was­ser, trotz­dem sind sogar gerin­ger Was­ser­men­gen, gera­de wenn es sich um Salz­was­ser han­delt, schäd­lich für Gebäu­de und Gegen­stän­de. Die Städ­te und Gemein­den haben in der Regel für die­sen Fall vor­ge­sorgt und das Risi­ko für die Bür­ger enorm mini­miert. Wenn Sie nicht an der Küs­te woh­nen, soll­ten Sie von die­sem Hoch­was­ser auch nicht betrof­fen sein.
  • Schnee­schmel­ze – Die­ses Phä­no­men kommt im Früh­ling in den Ber­gen vor. Der Schnee taut ab und das Was­ser bahnt sich dar­aus sei­nen Weg in Dör­fer und Städ­te. Ähn­lich wie bei Stark­re­gen, kann das ziem­lich plötz­lich pas­sie­ren und vie­le Men­schen überraschen.

3. Wie erkenne ich das Hochwasserrisiko?

Bevor Sie sich dar­über Gedan­ken machen kön­nen, wel­che Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men Sie ergrei­fen, soll­ten Sie zuerst Ihr Risi­ko ken­nen. Wenn Sie noch nie von Hoch­was­ser betrof­fen waren, dann wird Ihnen die nach­fol­gen­de Lis­te hel­fen Ihr Risi­ko einzuschätzen.

Die zwei größ­ten Gefah­ren, wie Sie nun bereits sehen konn­ten, sind Fluss­hoch­was­ser und Stark­re­gen. Die­se sind für die meis­ten Hoch­was­ser­schä­den in Deutsch­land ver­ant­wort­lich. Wenn Sie Infor­ma­tio­nen zum The­ma „Hoch­was­ser­schutz in Deutsch­land“ benö­ti­gen, dann haben wir auch dazu ein Arti­kel geschrieben.

Wir haben nun eine klei­ne Lis­te für Sie zusam­men­ge­stellt, mit eini­gen Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men, die Sie tref­fen soll­ten, wenn Sie an einem Fluss/Bach oder der Küs­te leben oder von Stark­re­gen betrof­fen sein könnten.

Wenn Sie an einem Fluss/Back oder an der Küs­te leben: 

  • Sicht­kon­trol­le – Wenn der Fluss oder Bach in Ihrer Nähe ansteigt, müs­sen Sie unbe­dingt des­sen Pegel­stand im Auge behalten.
  • Nach­rich­ten – Wenn die regio­na­len Medi­en vor Hoch­was­ser war­nen, soll­ten Sie dies ernst neh­men und den Anwei­sun­gen folgen.
  • Apps – Wenn Sie in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben, laden Sie sich am bes­ten Apps zur Früh­erken­nung run­ter oder tra­gen Sie sich in News­let­ter ein, die regel­mä­ßig über Pegel­stän­de und Gefah­ren­la­gen informieren.
  • Wet­ter­be­richt – Fol­gen Sie dem Wet­ter­be­richt und ach­ten Sie auf die Regenentwicklung.
  • Sire­nen –  Soll­ten Sire­nen ange­hen, wird wie folgt gewarnt:
  • War­nung (her­an­na­hen­de Gefahr!): 3 Min. gleich­blei­ben­der Dauerton
  • Alarm (Gefahr!): eine Minu­te auf- und abschwel­len­der Heulton
  • Infor­mie­ren Sie sich ob Sie in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben und wie hoch und wie oft das Was­ser in der Ver­gan­gen­heit stand.

Wenn Sie von Stark­re­gen betrof­fen sind: 

  • Lei­der gibt es in die­sem Fall fast kei­ne Mög­lich­keit früh­zei­tig gewarnt zu wer­den. Die Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se tre­ten spon­tan auf und kön­nen schnell wie­der verschwinden.
  • Die ein­zi­ge Mög­lich­keit sich vor­zu­be­rei­ten ist den Wet­ter­be­richt aktiv zu verfolgen.
  • Ach­ten Sie dar­auf ob in Ihrer nahen Umge­bung Mel­dun­gen über Stark­re­gen existieren.
  • Es gibt Apps, wel­che die genaue Regen­ent­wick­lung auf weni­ge Meter genau beob­ach­ten und anzei­gen kön­nen, die­se sind jedoch kostenpflichtig.
  • Sie kön­nen Pro­duk­te für die Früh­erken­nung von Stark­re­gen in unse­rem Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men vor dem Hoch­was­ser finden.

4. Welche Maßnahmen sollte man bei Hochwasser ergreifen?

Wenn es bei Ihnen bereits zu Hoch­was­ser gekom­men ist, gibt es ver­schie­de­ne Maß­nah­men, die Sie nun ergrei­fen müs­sen, um sich selbst zu schüt­zen. Fol­gen­de Regeln soll­ten Sie beachten:

Vor dem Hochwasser:

  • Fens­ter, Türen und Öff­nun­gen am Haus schließen
  • Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me anbringen
  • Din­ge aus hoch­was­ser­ge­fähr­de­ten Räu­men in Sicher­heit bringen
  • Eine Not­fall­ta­sche packen, gera­de wenn Sie meh­re­re Tage ohne Strom aus­kom­men müssen

Wäh­rend dem Hochwasser:

  • Elek­tro­ni­sche Gerä­te in der Nähe des Was­sers abstel­len, am bes­ten auch die Hei­zung in betrof­fe­nen Räumen
  • In gefähr­de­ten Räu­men den Strom ganz ausstellen
  • Dafür sor­gen, dass Nie­mand ohne Schutz­maß­nah­men in das Was­ser geht (Gum­mi­stie­fel o.ä.)
  • Feu­er­wehr anru­fen, damit die­se gege­be­nen­falls den Kel­ler aus­pum­pen kann
  • Wenn Was­ser im Haus steht, soll­ten Sie genug Bil­der der Über­schwem­mung machen, bevor aus­ge­pumpt wird

Nach dem Hochwasser: 

  • Ver­si­che­rung anru­fen und infor­mie­ren was getan wer­den muss. Mes­sen wie hoch das Was­ser war und wel­che Schä­den ent­stan­den sind
  • Elek­tro­nik erst ein­schal­ten, wenn Sie sich sicher sind, dass die­se nicht mit Was­ser in Berüh­rung gekom­men ist
  • Feu­er­wehr alar­mie­ren, wenn das Was­ser kon­ta­mi­niert wurde
  • Strom und Gas anschal­ten, wenn Sie sich sicher sein kön­nen, dass kei­ne Gefahr mehr besteht
  • Auf­räu­men mit Gum­mi­hand­schu­hen, um Gesund­heits­ri­si­ken zu vermeiden
  • Pro­fes­sio­nel­le Fir­men kom­men las­sen, am bes­ten in Abspra­che mit der Versicherung

Eine kom­plet­te Check­lis­te erhal­ten Sie unter fol­gen­den Link: https://www.bbk.bund.de/DE/Home/home_node.html

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel wei­ter­hel­fen konn­ten und Sie nun wis­sen, was im Ernst­fall zu tun ist und wie Sie sich selbst vor Hoch­was­ser schüt­zen kön­nen. Soll­ten Sie noch Fra­gen oder Unklar­hei­ten haben, zögern Sie nicht und kon­tak­tie­ren Sie uns tele­fo­nisch oder per E‑Mail. 

Maßnahmen gegen Starkregen die Hausbesitzern wirklich helfen!

Maßnahmen gegen Starkregen die Hausbesitzern wirklich helfen!

Soll­ten Sie auf der Suche nach Maß­nah­men gegen Stark­re­gen sein, sind sie hier genau rich­tig. Ech­te Hil­fe zu fin­den, ist nicht nur schwer, son­dern auch zeitaufwendig.

Das wis­sen wir genau, denn schon all­zu oft muss­ten wir die schwie­ri­gen Situa­tio­nen von ver­schie­de­nen Kun­den ana­ly­sie­ren. Damit Sie wenig Zeit und Ener­gie auf­wen­den müs­sen, um Ihr gelieb­tes Heim vor Stark­re­gen zu schüt­zen, haben wir die­sen Arti­kel geschrieben.

Dabei geht es hier nicht nur um ein­zel­ne Maß­nah­men, die Ihr Haus effek­tiv absi­chern wer­den, wenn ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis über Sie her­ein­bricht. Son­dern auch um das not­wen­di­ge Ver­ständ­nis für die rich­ti­ge Hand­lungs­wei­se, um die­se schwie­ri­ge Situa­ti­on mög­lichst stress­frei zu meistern.

Daher haben wir den Arti­kel fol­gen­der­ma­ßen für sie gegliedert:

  • Was Sie über Stark­re­gen wis­sen sollten
  • Stark­re­gen Vor­sor­ge: Die rich­ti­ge Vor­be­rei­tung hält ihr Haus trocken
  • Pro­duk­te gegen Stark­re­gen: Hochwasserschutzsysteme

Was Sie über Starkregen wissen sollten

Hört man das Wort Stark­re­gen, schei­nen vie­le Men­schen gleich zu wis­sen wor­um es geht. Die Wort­zu­sam­men­set­zung gibt das Ereig­nis zwar gut wie­der, jedoch ver­nach­läs­sigt es vie­le Infor­ma­tio­nen, die wir Ihnen im Fol­gen­den näher brin­gen möchten.

Es gehört zur rich­ti­gen Vor­be­rei­tung dazu, dass Sie in Erfah­rung brin­gen, was denn über­haupt eine Gefahr für Ihr Haus dar­stellt. Dann erst lohnt es sich, dar­über nach­zu­den­ken, wel­che Maß­nah­men denn über­haupt ange­mes­sen sind.

Also was genau ist Stark­re­gen und wie­so ist und bleibt die­ses Hoch­was­ser­er­eig­nis so hartnäckig?

Es ist die Rede von Stark­re­gen, wenn bin­nen kür­zes­ter Zeit ein sehr hoher Nie­der­schlag für Über­schwem­mun­gen sorgt. Das Hoch­was­ser resul­tiert dann dar­aus, dass die hohen Men­gen an Regen nicht mehr vom Boden auf­ge­nom­men wer­den kön­nen, die­ser also bereits gesät­tigt ist.

Gera­de durch den Ver­lust von Grün­flä­chen, nimmt die Anzahl der Über­schwem­mun­gen durch Stark­re­gen zu. Grund dafür ist, dass Beton eine höhe­re Dich­te auf­weist, also weni­ger Was­ser auf­neh­men kann.

In Fol­ge des­sen lau­fen die Abwas­ser­ka­nä­le voll und kön­nen dann im schlimms­ten Fall dazu füh­ren, dass Häu­ser ohne Rück­stau­klap­pe von innen her über­schwemmt werden.

Hier bahnt sich dann ver­un­rei­nig­tes Was­ser sei­nen Weg durch Abflüs­se in das Haus inne­re und kann für ver­hee­ren­de Schä­den sor­gen. Ein ech­ter Alp­traum für jeden Hausbesitzer!

Wür­de man die Abwas­ser­ka­nä­le ver­grö­ßern, so wür­de der Nor­mal­be­trieb dar­un­ter lei­den. In ande­ren Wor­ten: Grö­ße­re Kanä­le wür­den bei nor­ma­len Was­ser­stand das Was­ser nicht mehr kon­stant zum Klär­werk trans­por­tie­ren. Hier ist also lei­der auch erst­mal kei­ne all­ge­mei­ne Lösung in Sicht.

Das ist jedoch nicht mal das Gefähr­lichs­te an dem Hoch­was­ser­er­eig­nis Stark­re­gen: Beson­ders ris­kant ist Stark­re­gen gera­de des­halb, da er plötz­lich auf­tre­ten kann und nicht wirk­lich orts­ge­bun­den ist. Nie­mand bleibt ver­schont und das gan­ze nimmt noch eine ande­re Wen­dung: Das sich ver­än­dern­de Kli­ma sorgt zuneh­mend für Starkregenereignisse.

Bevor Sie also tief in die Tasche grei­fen müs­sen und dabei auch noch jede Men­ge Geduld auf­op­fern müs­sen, soll­ten Sie sich ein­fach situa­ti­ons­ge­mäß schüt­zen. Wie Sie die­se Mis­si­on mit Leich­tig­keit und ziel­be­wusst ange­hen kön­nen, zei­gen wir Ihnen im nun fol­gen­den Teil des Artikels.

Starkregen Vorsorge: Die richtige Vorbereitung hält ihr Haus trocken

Um ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis unbe­scha­det zu über­ste­hen muss man sich im Vor­feld Gedan­ken über die rich­ti­ge Absi­che­rung machen und im Anschluss die rich­ti­gen Din­ge in die Wege lei­ten, um einen pas­sen­den Schutz zu erhal­ten. Wir star­ten also mit der Pla­nung  und wol­len uns zunächst eine Über­sicht über das machen, was Sie im Ernst­fall zu beach­ten haben.

Eine vorgefertigte Liste für den Fall der Fälle

Neh­men Sie sich Stift und Papier, um die wich­tigs­ten Hand­lungs­emp­feh­lun­gen mit­zu­schrei­ben. Damit wol­len wir natür­lich nicht behaup­ten, dass Sie sich die Maß­nah­men nicht mer­ken kön­nen, aber in einer schwie­ri­gen Situa­ti­on, wird ihr Ver­stand wahr­schein­lich über­las­tet sein.

Unter­schät­zen Sie daher nicht unter wel­chem Stress Sie lei­den, wenn Sie sich gro­ßen Was­ser­mas­sen gegen­über sehen die dro­hen Ihr Eigen­heim zu überschwemmen!

Füh­len sich Men­schen bedroht, schal­tet das Gehirn auto­ma­tisch um: Wir müs­sen schnell ent­schei­den ob wir blei­ben um zu kämp­fen oder weg­ren­nen, um uns vor der Situa­ti­on zu ret­ten. Daher kann es nur hilf­reich sein, bereits im Vor­hin­ein alle mög­li­chen Sze­na­ri­en durch­dacht und stra­te­gisch auf­ge­schrie­ben zu haben.

Wir haben für den Ernst­fall eine Lis­te für Sie erstellt:

  • Das Was­ser ist tabu für Sie, mei­den Sie es.
  • Ihr Eigen­schutz geht allem vor­aus: Zie­hen Sie eine Atem­mas­ke, Hand­schu­he, Gum­mi­stie­feln und eine Watt­ho­se an wenn Sie mit dem Was­ser in Kon­takt kommen.
  • Strom und Hei­zun­gen müs­sen jetzt sofort aus­ge­stellt wer­den! Es besteht Lebensgefahr!
  • Ist das Was­ser dre­ckig, also kon­ta­mi­niert? Wenn Sie dies nicht beur­tei­len kön­nen, kon­tak­tie­ren Sie zur Sicher­heit die Feuerwehr.
  • Damit Ihre Ver­si­che­rung greift, muss alles zeit­lich abbild­bar sein: Wie kam das Was­ser in Ihr Haus? Woher kam es? Wie hoch stand das Was­ser? Was genau wur­de beschädigt?
  • Brin­gen Sie gefähr­de­te Gegen­stän­de in einen siche­ren Raum
  • Kon­tak­tie­ren Sie nun Ihre Ver­si­che­rung, um wei­te­re Maß­nah­men gründ­lich zu besprechen

Die richtige Versicherung ist das A und O

War­um soll­ten Sie das Risi­ko auf sich neh­men, dass Sie womög­lich hohe Kos­ten für die Schä­den tra­gen müs­sen? Genau, das macht natür­lich kei­nen Sinn. Bes­ser ist es, wenn Sie sich vor­ab mit einer Ver­si­che­rung bera­ten, die spe­zi­fisch Schä­den durch Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen abdeckt. Auf die­se Wei­se wer­den Sie nicht nur Abends ruhi­ger schla­fen kön­nen, son­dern auch bei Hoch­was­ser die Ruhe bewahren.

Sicher ist Sicher: Wassermelder machen einen großen Unterschied

Natür­lich wer­den Sie nicht immer sofort bemer­ken, wenn sich Hoch­was­ser in Ihr Haus bahnt, ein Was­ser­mel­der schon. Gera­de in den Näch­ten, wo vie­les unbe­merkt gesche­hen kann, etwa eine Über­flu­tung durch Stark­re­gen, ist die Gefahr hoch, emo­tio­nal und finan­zi­ell trau­ma­ti­siert zu wer­den. Da ist es schon um eini­ges bes­ser, ein­ma­lig für ein Was­ser­mel­der zu zah­len, um unbe­zahl­ba­re Gegen­stän­de mit einem emo­tio­na­len Wert so auf ein­fa­che Art und Wei­se zu schützen.

Sorgen Sie dafür, dass alle Öffnungen immer verschlossen sind

Stark­re­gen ist schwer ein­zu­schät­zen, dass muss jedoch nicht bedeu­ten, dass Sie bei jedem Ereig­nis gro­ße Schä­den davon tra­gen. Ein­fa­che Schrit­te, wie etwa eine Rou­ti­ne indem Sie sich selbst ver­si­chern, dass alle Öff­nun­gen ver­schlos­sen sind, kön­nen schon sehr effek­tiv sein.

Nehmen Sie Änderungen in der Bebauung an Ihrem Haus vor

Haben Sie eine Schwel­le vor Ihrem Haus­ein­gang? Wenn nicht, könn­te das eine gute Lösung sein. Beson­ders bei nied­ri­gem Hoch­was­ser haben Sie hier ein kla­ren Vor­teil, da die Über­schwem­mung so schon gestoppt wird. Aber auch eine sau­be­re Ent­wäs­se­rung, wirkt Wun­der: Sor­gen Sie dafür, dass die­se immer frei sind, sodass das Was­ser schnell abflie­ßen kann.

Produkte gegen Starkregen: Hochwasserschutzsysteme

Um das rich­ti­ge Pro­dukt für Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se zu ermit­teln, muss man das Aus­maß der Über­schwem­mun­gen rich­tig ein­schät­zen. Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se sind für gewöhn­lich plötz­lich da und ent­wi­ckeln sich rasant, dafür bleibt die Stau­hö­he Erfah­rungs­ge­mäß nied­rig. Das kann jedoch auch anders aus­se­hen, daher soll­ten Sie die Augen auf­hal­ten und zweck­mä­ßig handeln.

Sandsäcke, Hydrosäcke und Hydrosnakes

Sand­sä­cke sind Hoch­was­ser­schutz­vor­keh­run­gen, bei denen ein wie­der­keh­ren­der Arbeits­auf­wand nötig ist. Blei­ben Ihre Über­schwem­mun­gen nied­rig und ent­wi­ckeln sich nicht so schnell, dann könn­te dies eine Lösung für Sie sein. Soll­ten Sie nicht immer schwe­re Säcke schlep­pen wol­len, kön­nen Sie zu der Poly­mer-Alter­na­ti­ve grei­fen. Die­se sind jedoch nur für den ein­ma­li­gen Gebrauch gedacht.

Hydro­sä­cke als Sandsackalternative

Wasserschläuche

Hier haben sie die Wahl zwi­schen ver­schie­de­nen Pro­duk­ten, doch ihre Anwen­dungs­wei­se ist fast immer iden­tisch: Schläu­che sau­gen sich mit Was­ser voll und sor­gen dann für einen Schutz gegen Über­schwem­mun­gen.

Sandsack Alternative

Hydro­s­na­ke

Wassersperren

Hier kön­nen Sie bestimm­te Pro­duk­te auch zweck­ent­frem­den, etwa Sper­ren die für die Rück­hal­tung von Gefahr­gut wie Öl oder Che­mi­ka­li­en gedacht sind. Ein belieb­tes Hoch­was­ser­schutz­sys­tem, was wir immer wie­der ger­ne emp­feh­len ist das Water­ga­te von Leni­or. Die­ses Pro­dukt gewinnt sei­ne Sta­bi­li­tät durch eine Plat­te, die durch Was­ser­druck am Boden gehal­ten wird.

Jus­tri­te Absperr-Deich zur Was­ser­be­fül­lung Schlauch aus PVC-Folie LxB 1,5 m x 229 mm
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Dammbalkensysteme, Wasserschotts und die Dam Easy Hochwasserbarriere

Hier ist die Rede von semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men. Sol­che Pro­duk­te wer­den fest ange­bracht, kön­nen jedoch ein­fach umzie­hen wenn der Bedarf es erfor­dert. Auf die­se Wei­se haben Sie die Mög­lich­keit schnell auf das Ereig­nis zu reagie­ren, ohne viel Mühe.

Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem zur Absi­che­rung eines Haus­ein­gangs und einer Garage

Bei Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me wer­den zunächst die Schie­nen abge­bracht, so auch bei den Was­ser­schotts. Dann kön­nen Sie im Fall der Fäl­le ganz ein­fach die Bal­ken von oben ein­schie­ben, um ihr Haus sicher zu machen. Bei Magnet­schotts, legen Sie ledig­lich den Magne­ten an die Schie­ne, wäh­rend auto­ma­ti­sche Klapp­schotts alles selbst erle­di­gen. Die­se reagie­ren auf einen stei­gen­den Was­ser­pe­gel und klap­pen dann auto­ma­tisch hoch.

Magnet­schott mit Tür­funk­ti­on zur Absi­che­rung einer Kel­ler­tü­re gegen Starkregen

Die Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re funk­tio­niert da etwas anders: Das Pro­dukt ist beson­ders für Men­schen geeig­net, die unger­ne hand­werk­li­che Arbei­ten aus­füh­ren, jedoch die Vor­tei­le von semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men nut­zen möchten.

Dam-Easy-Hoch­was­ser­bar­rie­re

Falls Sie Hil­fe bei der Aus­wahl Ihres per­sön­li­chen Hoch­was­ser­schut­zes benö­ti­gen, zögern Sie nicht und nut­zen Sie unse­ren kos­ten­lo­sen Beratungsservice.

Hin­ter­las­sen Sie dafür ger­ne eine Anfra­ge auf unse­rer Website.

Wir kön­nen Ihnen in einem per­sön­li­chen Tele­fo­nat bei der Aus­wahl der rich­ti­gen Sys­te­me helfen.

Wann zahlt die Versicherung bei Starkregen? Ein Überblick!

Wann zahlt die Versicherung bei Starkregen? Ein Überblick!

Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se kom­men in Deutsch­land immer öfter vor. Die Schä­den, die durch Stark­re­gen ent­ste­hen kön­nen, kön­nen ziem­lich kost­spie­lig werden.

In den meis­ten Fäl­len ist die Fol­ge: Was­ser dringt in den Kel­ler oder in die Wohn­räu­me ein. Das Tücki­sche:  Stark­re­gen ist unbe­re­chen­bar, Sie kön­nen jah­re­lang ver­schont blei­ben und kön­nen dann inner­halb von kür­zes­ter Zeit mehr­mals betrof­fen sein.

Was ist ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis? Bei einem Stark­re­ge­n­er­eig­nis nie­selt es erst ein wenig, danach wird der Regen immer stär­ker, bis es wie aus Eimern schüttet. 

Die Stra­ßen lau­fen vol­ler Was­ser. Stark­re­gen dau­ert nur eine kur­ze Zeit, ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis kann inner­halb von Minu­ten kom­men und genau­so schnell wie­der ver­schwin­den. Es gibt also kaum einen Unterschied. 

In die­sem Arti­kel wer­den wir klä­ren, wann viel Regen für Sie zu einem Pro­blem wer­den könn­te, was man tun kann, um Schä­den durch Stark­re­gen vor­zu­beu­gen und wer bei einem Was­ser­scha­den durch Stark­re­gen die anfal­len­den Kos­ten übernimmt.

Wann wird viel Regen zu einem Problem?

Um zu wis­sen, wann viel Regen zu einem Pro­blem für Sie wer­den könn­te, muss man sich die äuße­ren Fak­to­ren anschau­en und analysieren:

Tro­cken­heit des Bodens: Wenn es lan­ge nicht gereg­net hat und die Grün­flä­che, die sich in der Nähe oder direkt um Ihr Haus befin­det tro­cken ist und kaum Was­ser auf­neh­men kann, dann wird es problematisch.

Das Pro­blem ist Ihnen sicher­lich bekannt, wenn Sie Ihren Rasen bewäs­sern und das Was­ser nicht in der Erde ver­si­ckert, son­dern abfließt. Ins­be­son­de­re im Som­mer kön­nen die­se Pro­ble­me auf­tre­ten. Eine tro­cke­ne Rasen­flä­che kann plötz­lich auf­tre­ten­de Was­ser­mas­sen viel schlech­ter auf­neh­men als eine Feuchte.

Ober­flä­chen­ver­schluss: Hier sieht es ähn­lich aus. Wenn Sie wenig Grün­flä­che ange­legt haben und sich eher Beton, Asphalt oder ähn­li­ches, dann ist die Flä­che des Bodens ver­schlos­sen und somit sucht sich das Was­ser einen ande­ren Weg und fließt dann zu den tiefs­ten Punk­ten. Sie sind also in die­sem Fall gefähr­de­ter, als jemand, der mehr Grün­flä­che hat als Sie.

Kanal­sys­tem der Gemein­de oder Stadt: Die Kanal­sys­te­me sind meis­tens nicht dafür aus­ge­legt, hohe Men­ge an Was­ser auf­zu­neh­men und abzu­trans­por­tie­ren. Die­se sind näm­lich schon ziem­lich alt und damals wur­de nicht viel Erd­bo­den ver­schlos­sen, wie es heu­te der Fall ist.

Ein wei­te­res Pro­blem sind Blät­ter, Äste, Dreck oder Sons­ti­ges, wel­che das Kanal­sys­tem ver­stop­fen und somit das Ablau­fen des Was­sers erschwe­ren. Es kann eben­falls zu Pro­ble­men kom­men, wenn die Kanal­sys­te­me nicht regel­mä­ßig gerei­nigt und gesäu­bert werden.

Eige­ner Abfluss: Das­sel­be Pro­blem besteht auch bei Ihrem eige­nen Abfluss. Wenn die Regen­rin­nen vol­ler Schmutz, Blät­ter sind und der Abfluss im Kel­ler schon län­ger nicht mehr sau­ber gemacht wur­de, dann kann das Was­ser nicht mehr rich­tig abflie­ßen und fließt im schlimms­ten Fall in Ihr Haus.

Lage des Hau­ses: Die Lage des Hau­ses spielt eine wich­ti­ge Rol­le beim Ent­ste­hen von Über­schwem­mun­gen durch Stark­re­gen. Wenn Sie Bei­spiels­wei­se kei­nen Kel­ler haben und Ihr Haus höher steht als das der Nach­barn, dann soll­ten Sie vor Über­schwem­mun­gen durch Stark­re­gen rela­tiv sicher sein.

Wenn Sie hin­ge­gen einen gro­ßen Kel­ler besit­zen und das letz­te Haus in einer abfal­len­den Stra­ße sind, dann kön­nen Sie mit den Pro­ble­men durch Stark­re­gen rechnen.

Somit wis­sen wir nun, dass je ver­schlos­se­ner der Boden um Ihr Haus ist, je klei­ner und älter das Kanal­sys­tem der Stadt oder Gemein­de umso dich­ter der eige­ne Abfluss und je tie­fer das Haus liegt, des­to höher ist die Wahr­schein­lich­keit, dass Sie von Stark­re­gen über­rascht und über­schwemmt wer­den können.

Was kann ich tun, um Schäden durch Starkregen vorzubeugen?

Soll­ten Sie noch nie von Stark­re­gen betrof­fen wor­den sein, sind sich aber nicht sicher, ob es auch bei Ihnen dazu kom­men könn­te? Dann ist es wich­tig, dass Sie wis­sen was Sie tun kön­nen um im Ernst­fall mög­li­chen Schä­den vorzubeugen.

Es gibt ver­schie­de­ne Maß­nah­men, die Sie ergrei­fen kön­nen, um einem Scha­den vor­zu­beu­gen. Dazu haben wir für Sie die nach­fol­gen­de Lis­te zusammengestellt:

  • Boden und Tür­schwel­len erhö­hen: Wenn bei Ihnen weder eine Schwel­le noch eine Erhö­hung am Kel­ler­ein­gang oder Licht­schacht vor­han­den sein soll­te, dann soll­ten Sie sich die­se gege­be­nen­falls zule­gen. Meis­tens han­delt es sich nur um ein paar Zen­ti­me­ter Stark­re­gen, die­se kön­nen jedoch unbe­hin­dert eindringen.
  • Über­da­chung: Es kann ziem­lich hilf­reich sein, den Kel­ler­ein­gang durch eine Über­da­chung zu schüt­zen, somit wird das Was­ser direkt umgeleitet.
  • Rück­stau­klap­pe ein­bau­en: Soll­ten Sie die­se noch nicht besit­zen, dann soll­ten Sie eine Rück­stau­klap­pe auf jeden Fall ein­bau­en las­sen. Alter­na­tiv kön­nen Sie eben­falls Absperr­bla­sen gegen Hoch­was­ser kau­fen. Die­se wer­den in die Kanä­le und Roh­re gescho­ben. Es gibt näm­lich nichts schlim­me­res, als brau­nes Was­ser, wel­ches durch die Toi­let­te in das gan­ze Bad und die ange­schlos­se­nen Räu­me läuft.
  • Was­ser­mel­der instal­lie­ren: Ein Was­ser­mel­der sen­det ein akus­ti­sches Signal, wenn er mit Was­ser in Berüh­rung kommt. Die Sys­te­me gibt es sogar mit einer pas­sen­den App für die Mel­dung auf dem Han­dy. Sol­che Was­ser­mel­der kön­nen Sie in unse­rem Part­ner­shop kaufen.
  • Hoch­was­ser­schutz kau­fen: Die bes­te Lösung ist es, sich den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz zuzu­le­gen. Es ist immer bes­ser etwas für den Fall der Fäl­le daheim zu haben, als nicht vor­be­rei­tet zu sein, wenn es benö­tigt wird. Wir hel­fen Ihnen ger­ne bei Ihrer Aus­wahl der für Sie geeig­ne­ten Sys­te­me. Sie kön­nen uns dafür ger­ne per E‑Mail oder tele­fo­nisch kon­tak­tie­ren.

Was­ser­mel­der                                                                 mobi­ler Hoch­was­ser­schutz                                                                     sta­tio­nä­rer Hochwasserschutz

Regel­mä­ßi­ge Maß­nah­men um Schä­den durch Stark­re­gen zu vermeiden: 

  • Wet­ter­mel­dun­gen beach­ten: Schau­en Sie öfter in den Wet­ter­be­richt oder legen Sie sich War­napps zu, um die Mel­dun­gen über Stark­re­gen zu ver­fol­gen. Es gibt mitt­ler­wei­le sogar Apps, die die Ent­wick­lung des Regens alle 15 Minu­ten vorhersagen.
  • Kanä­le prü­fen: Schau­en Sie ab und an nach den Abflüs­sen und auch nach dem Gul­ly vor Ihrem Haus. Soll­ten die­se vol­ler Unrat oder Blät­ter sein, dann säu­bern Sie die­se oder mel­den Sie dies bei der Stadt oder Gemein­de damit die Abflüs­se gerei­nigt werden.
  • Dach­ent­wäs­se­rung prü­fen: Hal­ten Sie die­se eben­falls durch regel­mä­ßi­ge Rei­ni­gung sau­ber, um zu ver­mei­den, dass Regen­was­ser nicht rich­tig abflie­ßen kann.

Wei­te­re Maß­nah­men bei Starkregen: 

  • Zugän­ge schlie­ßen: Schlie­ßen Sie bei Stark­re­gen alle Fens­ter und Türen, ansons­ten über­nimmt Ihre Ver­si­che­rung den Scha­den nicht!
  • Wich­ti­ge Din­ge in Sicher­heit brin­gen: Lagern Sie alle wich­ti­gen Gegen­stän­de am bes­ten auf Rega­len oder direkt auf dem Dach­bo­den. Das­sel­be gilt natür­lich für Che­mi­ka­li­en, Far­ben und Öl.
  • Nach­bar schu­len: Wenn Sie einen Hoch­was­ser­schutz kau­fen, dann infor­mie­ren Sie Ihren Nach­barn dar­über, wie er die­sen ein­set­zen kann, wenn Sie nicht zu Hau­se sein sollten.
  • Wich­ti­ge Din­ge griff­be­reit haben: Stel­len Sie sich eine Not­fall­map­pe mit allen wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen und Num­mern zusam­men, die Sie im Ernst­fall benötigen.

All die genann­ten Maß­nah­men kön­nen natür­lich nur bedingt für einen Schutz sorgen. 

Wann zahlt die Versicherung bei Schäden durch Starkregen?

Soll­ten Sie einen Was­ser­scha­den durch Stark­re­gen erlit­ten haben, ohne vor­her eine ent­spre­chen­de Ver­si­che­rung zu besit­zen, dann haben wir lei­der kei­ne guten Nach­rich­ten. Sie müs­sen näm­lich in die­sem Fall für alle Schä­den selbst aufkommen.

Wenn Ihr Gebäu­de beschä­digt wur­de über­nimmt das nor­ma­ler­wei­se die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung. Die regu­lä­re Absi­che­rung bezahlt jedoch nur, wenn es durch Blitz- oder Sturm­schä­den Pro­ble­me gab. Die Ver­si­che­rung bezahlt also, wenn Ihr Dach abge­deckt wird und dadurch Regen das Mau­er­werk beschädigt.

Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung zahlt jedoch nicht, wenn es zu einer Über­schwem­mung im Haus über Türen oder Fens­ter kommt.

Dies muss sepa­rat ver­si­chert wer­den. Dafür gibt es Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­run­gen. Der Bau­stein inner­halb der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung zahlt aller­dings auch nur die Schä­den, die am Gebäu­de selbst ent­ste­hen. Soll­ten Schä­den durch Stark­re­gen wegen einer feh­len­den Rück­stau­klap­pe oder deren Ver­sa­gen ver­ur­sacht wor­den sein, dann muss dies eben­falls im Nor­mal­fall extra mit der Ver­si­che­rung abge­stimmt werden.

Für alle Gegen­stän­de inner­halb des Hau­ses gibt es die Haus­rats­ver­si­che­rung. Die­se beinhal­tet also Klei­der, Möbel, Unter­la­gen, elek­tro­ni­sche Gerä­te und wei­te­res. Hier ist es jedoch wie bei der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung: alle Schä­den, die durch Stark­re­gen ver­ur­sacht wur­den müs­sen extra ver­si­chert wer­den und sind in der nor­ma­len Haus­rats­ver­si­che­rung nicht beinhaltet.

Soll­te Ihr Auto durch Stark­re­gen in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wor­den sein, kommt dafür die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung auf. Dies gilt eben­falls nur, wenn Sie nicht grob fahr­läs­sig gehan­delt haben.

Soll­ten Sie die Feu­er­wehr geru­fen haben, dann zah­len Sie die­se in der Regel selbst. Die Rech­nung dafür erhal­ten Sie von der Gemein­de oder Stadt.

Wenn Sie kei­ne pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben und das Was­ser unge­hin­dert flie­ßen konn­te, blei­ben Sie auf den Kos­ten sit­zen. Wenn Sie anschlie­ßend eine Ver­si­che­rung abschlie­ßen möch­ten, wird es für Sie fast unmög­lich eine zu bekommen.

Weitere Fragen zu wann zahlt die Versicherung bei Starkregen?

Ist eine Stark­re­gen Ver­si­che­rung sinn­voll? Ja, eine Ver­si­che­rung gegen Stark­re­gen ist sinn­voll. Die Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se neh­men immer mehr zu. Ein Scha­den kos­tet Sie schnell mal 7.000 € wäh­rend die Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung nur ein paar Euro mehr im Jahr kostet.

Wer haf­tet bei Sturm­schä­den am Auto durch Dach­zie­gel? Wenn Dach­zie­gel, Äste oder Bäu­me von einem Grund­stück aufs Auto fal­len, kön­nen Sie sich zunächst an den Grund­stücks­ei­gen­tü­mer wen­den. Die­ser muss jedoch nur den Scha­den­er­satz bezah­len, wenn ihn kei­ne Schuld trifft.

Soll­ten Sie wei­te­re Fra­gen rund um das The­ma Hoch­was­ser­schutz haben, ver­ein­ba­ren Sie ger­ne einen kos­ten­lo­sen Bera­tungs­ter­min mit uns oder kon­tak­tie­ren Sie uns direkt.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Eine Übersicht der Hochwasser am Main und die Schutzmaßnahmen

Eine Übersicht der Hochwasser am Main und die Schutzmaßnahmen

Alle paar Jah­re kommt es in Deutsch­land zu mit­un­ter extre­men Fluss­hoch­was­ser. Die doku­men­tier­ten Ereig­nis­se rei­chen bis ins 17. Jahr­hun­dert zurück, somit gehört Hoch­was­ser zu Deutsch­land ein­fach dazu. Wir müs­sen uns also damit arran­gie­ren und ler­nen, damit zu leben. Wir müs­sen wis­sen wel­che Fol­gen es für uns mit sich brin­gen kann und wie wir uns davor schüt­zen können.

Aus die­sem Grund haben wir für Sie die­sen Arti­kel geschrie­ben. Wir zei­gen Ihnen 8 Fak­ten über Hoch­was­ser, damit Sie bes­ser dar­über infor­miert sind.

Eine kur­ze Über­sicht: In Deutsch­land kommt es jedes Jahr zu Über­schwem­mun­gen, die­se kön­nen fast jeden tref­fen, trotz­dem sind die meis­ten Men­schen völ­lig unge­schützt. Es gibt sehr vie­le Mög­lich­kei­ten, sich vor Hoch­was­ser zu schüt­zen, man muss nur das pas­sen­de Sys­tem fin­den. Es gibt Mög­lich­kei­ten die Türen, die Fens­ter und die Gara­gen­tü­ren zu schüt­zen. Dazu haben wir eben­falls einen Arti­kel geschrie­ben  7 Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men für den Schutz von Häusern!

Doch wie kommt es über­haupt zu Hoch­was­ser? Wel­che Gebie­te sind beson­ders gefähr­det? Wir wer­den genau die­se und noch mehr Fra­gen in die­sem Arti­kel beant­wor­ten. Hier eine klei­ne Übersicht:

  1. Was ist Hochwasser?
  2. Wel­che Arten von Hoch­was­ser gibt es?
  3. Schä­den durch Hoch­was­ser am Main
  4. Wer zahlt bei Schä­den durch Hochwasser?
  5. Hoch­was­ser­ri­si­ko erkennen
  6. Schutz­maß­nah­men bei Hoch­was­ser am Main

1. Was ist Hochwasser?

Hoch­was­ser ist eine zeit­lich beschränk­te Über­schwem­mung von nor­ma­ler­wei­se nicht mit Was­ser bedeck­ten Flä­chen, ins­be­son­de­re durch ober­ir­di­sche Gewäs­ser, wie Flüs­se und Bäche.

Über­flu­tun­gen kön­nen eben­falls durch Über­las­tun­gen aus dem Kanal­netz und durch urba­ne Sturz­flu­ten ver­ur­sacht werden.

Auf­grund von Stark­re­gen kann Abwas­ser aus den Kanä­len aus­tre­ten, wel­ches eine Über­flu­tung von Flä­chen zur Fol­ge hat und in Häu­ser ein­drin­gen kann. Hoch­was­ser gibt es mit unter­schied­li­chen Was­ser­stän­den, die Schreib­wei­se, wel­che die Abfluss­men­ge wird als „HQ“ bezeich­net: „H“ bedeu­tet Hoch­was­ser und „Q“ bedeu­tet Abfluss­men­ge. Je höher der Was­ser­stand ist, des­to höher ist das Gebiet, wel­ches mit Was­ser bedeckt ist.

Dabei gibt es häu­fi­ge, mitt­le­re und extre­me Hochwasserereignisse:

Häu­fi­ge Hochwasserereignisse
HQ10 Die­se bezeich­nen Ereig­nis­se, die sta­tis­tisch ein­mal in 10 Jah­ren mit erhöh­ten Was­ser­stän­den auf­tre­ten bzw. alle 10 Jah­re ein­mal auftreten
HQ20 Die­se bezeich­nen Ereig­nis­se, die sta­tis­tisch ein­mal in 20 Jah­ren mit erhöh­ten Was­ser­stän­den auf­tre­ten bzw. alle 20 Jah­re ein­mal auftreten
Mitt­le­re Hochwasserereignisse
HQ100 Die­se bezeich­nen Ereig­nis­se, die sta­tis­tisch ein­mal in 100 Jah­ren mit erhöh­ten Was­ser­stän­den auf­tre­ten bzw. alle 100 Jah­re ein­mal auftreten
Extre­me Hochwasserereignisse
HQEx­trem Die­se bezeich­nen Ereig­nis­se, die sta­tis­tisch in Zeit­räu­men von mehr als 100 Jah­ren mit erhöh­ten Was­ser­stän­den auftreten
Hoch­was­ser in Frankfurt

2. Welche Arten von Hochwasser gibt es?

Es gibt drei Arten von Hoch­was­ser: Fluss­hoch­was­ser, wenn Flüs­se über die Ufer tre­ten, die Sturm­flut, wel­che auf­tritt, wenn das Meer einen Land­strich oder die Küs­ten­re­gi­on über­schwemmt und Sturz­flu­ten, die durch Stark­re­gen ent­ste­hen. Außer­dem kann es gera­de in Gebir­gen zu Hoch­was­ser kom­men, hier kann die­ses durch Schnee­schmel­zen entstehen.

Fluss­hoch­was­ser: Die Flüs­se tre­ten über den Ufer, wenn die Pegel­stän­de stei­ge. Wenn sich das Was­ser so wei­ter aus­dehnt, kann es sogar sein, dass Häu­ser und Leben davon bedroht wer­den. Somit ist das Fluss­hoch­was­ser eines der gefähr­lichs­ten Hoch­was­ser­er­eig­nis­se. Es kann meh­re­re Tage dau­ern und gan­ze Orte ver­schlu­cken. Die Ursa­chen dafür sind vielfältig.

Sturz­flut: Bei einer Sturz­flut reg­net zu viel Was­ser vom Him­mel und es kann nicht mehr rich­tig abflie­ßen. Oft führt dies dazu, dass Kel­ler vor­lau­fen, Gara­gen über­flu­tet wer­den und sehr hohe finan­zi­el­le Schä­den ent­ste­hen. Die­ses Ereig­nis ist zwar nicht so gefähr­lich wie Fluss­hoch­was­ser, es wird jedoch meis­tens unterschätzt.

Sturm­flut: Die­ses Ereig­nis kommt an Küs­ten­ge­bie­ten vor. Hier kann es pas­sie­ren, dass der Wel­len­gang so stark wird, dass sich eine gro­ße Wel­le den Weg an Land bahnt und inner­halb von Sekun­den eine gan­ze Stadt flu­tet. Es han­delt sich zwar oft um gerin­ge Was­ser­hö­hen, aller­dings kann gera­de Salz­was­ser sehr schäd­lich für Gebäu­de und Gegen­stän­de wer­den. Die Städ­te, die davon betrof­fen sein könn­ten haben im Nor­mal­fall jedoch vor­ge­sorgt und das Risi­ko für die Bür­ger mini­miert. Wenn Sie nicht an der Küs­te leben, soll­ten Sie von die­sen Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen ver­schont bleiben.

Schnee­schmel­zen: Wenn Sie in den Ber­gen woh­nen, dann haben Sie sicher­lich bereits von Schnee­schmel­zen gehört. Im Früh­ling kommt es hier oft dazu, dass der Schnee abtaut und das dadurch ent­ste­hen­de Was­ser sich den Weg in Dör­fer und Städ­te bahnt. Dies kann ähn­lich wie bei Stark­re­gen ziem­lich plötz­lich pas­sie­ren und vie­le Men­schen überraschen.

3. Schäden durch Hochwasser am Main

Hoch­was­ser stellt Men­schen oft vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen, wenn auf ein Mal das Eigen­tum beschä­digt oder gar völ­lig zer­stört wird und womög­lich das eige­ne zu Hau­se nicht mehr bewohn­bar ist.

Die Städ­te und Gemein­den am Main sind bei Hoch­was­ser beson­ders betrof­fen. Das letz­te gro­ße Hoch­was­ser in 2011 bedroh­te die Stadt Frank­furt, Hanau und Wert­heim. Der Pegel­stand hat­te damals knapp fünf Meter angezeigt.

Ein Hoch­was­ser an sich ist eigent­lich gar nicht gefähr­lich, da es zum jähr­li­chen Ver­lauf von den Abflüs­sen in einem Gewäs­ser gehört, genau­so wie Nied­rig­was­ser. Gefähr­lich wird es, wenn es zu Über­schwem­mun­gen kommt, wenn die­se auf besie­del­te Berei­che tref­fen, dann kön­nen sie sehr gro­ße Schä­den anrichten.

Da Hoch­was­ser meis­tens in einem Gewäs­ser vor­kommt, haben die Behör­den Ver­keh­run­gen getrof­fen, um die Men­schen vor Schä­den zu schützen.

Das gefähr­li­che an Hoch­was­ser ist jedoch, dass die Schutz­ein­rich­tun­gen nur für Ereig­nis­se mit einer gewis­sen Wie­der­kehr­zeit aus­ge­legt sind. Ein Hoch­was­ser,wel­ches laut der Sta­tis­tik ein­mal in zwei Jah­ren auf­tritt, führt nicht so viel Was­ser, wie ein Hoch­was­ser, wel­ches ein­mal in hun­dert Jah­ren auf­tritt. Genau hier liegt die Gefahr.

Den genau­en Schä­den zu bezif­fern, der durch Stark­re­gen ent­steht, ist nicht so einfach.

4. Wer zahlt bei Schäden durch Hochwasser?

Wir wis­sen nun, dass Hoch­was­ser ziem­lich gro­ße Schä­den ver­ur­sa­chen kann. Dabei stel­len Mie­ter und Ver­mie­ter sich sicher­lich eine Men­ge Fra­gen. Wir wer­den Ihnen nun eine klei­ne Über­sicht dar­über geben, in wel­chen Fäl­len die Ver­si­che­rung zahlt und wann Sie bezah­len müssen.

Begin­nen wir bei der Scha­dens­be­stä­ti­gung und Ersatz­un­ter­kunft: Hier ist der Ver­mie­ter in der Pflicht. Er muss dafür sor­gen, dass alle durch Hoch­was­ser ent­stan­de­nen Schä­den beho­ben wer­den. Dies gilt für das Abpum­pen des Was­sers, die Män­gel, wel­che das Gebäu­de selbst betref­fen oder ver­mie­te­te Einrichtungsgegenstände.

Die­ser muss eben­falls für sämt­li­che Repa­ra­tu­ren und Sanie­rungs­ar­bei­ten aufkommen.

Soll­te die Repa­ra­tur des Hau­ses oder der Woh­nung für den Ver­mie­ter wirt­schaft­lich nicht mehr zumut­bar sein, muss er dem Mie­ter eine Ersatz­woh­nung anbie­ten. Wenn kei­ne Mög­lich­keit besteht, dann kann der Miet­ver­trag gekün­digt werden.

Ver­si­che­run­gen: Man­che Mie­ter kön­nen Schä­den durch Hoch­was­ser mög­li­cher­wei­se über die Haus­rats­ver­si­che­rung abde­cken. Die­se Mög­lich­keit besteht jedoch nur, wenn dar­in eben­falls eine Ver­si­che­rung gegen Ele­men­tar­schä­den ent­hal­ten ist. Von der Ver­mie­ter­sei­te her gilt für die Gebäu­de­ver­si­che­rung das Gleiche.

Kann bei Hoch­was­ser­schä­den die Mie­te gekürzt wer­den? – Unter umstän­den ist dies mög­lich. Dies ist dann der Fall, wenn die Woh­nung für den Mie­ter nur ein­ge­schränkt genutzt wer­den kann. Eine Woh­nung, die nicht mehr bewohnt wer­den kann, kann sogar eine Miet­min­de­rung von bis zu 100% rechtfertigen.

Scha­dens­er­satz für den Mie­ter: Bei Natur­ka­ta­stro­phen wie einer Flut muss der Ver­mie­ter nicht haf­ten. Es sei denn, das Miet­ob­jekt liegt in einer Regi­on, die hoch­was­ser­ge­fähr­det ist. Außer­dem kann der Ver­mie­ter zum Scha­dens­er­satz her­an­ge­zo­gen wer­den, wenn er kei­ne Schutz­maß­nah­men ergreift, nach­dem sein Haus bereits in der Ver­gan­gen­heit durch Hoch­was­ser beschä­digt wurde.

5. Hochwasserrisiko erkennen

Bevor Sie sich Gedan­ken dar­über machen kön­nen, wel­che Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men Sie ergrei­fen, soll­ten Sie erst Ihr Risi­ko ken­nen. Wenn Sie bereits von Hoch­was­ser betrof­fen waren, dann haben Sie ja bereits Erfah­rung. Wenn es jedoch bis­her nicht der Fall war, wird Ihnen die fol­gen­de Lis­te dabei hel­fen, Ihr Risi­ko einzuschätzen.

Wenn Sie an einem Fluss/Bach oder an der Küs­te leben:

  • Sicht­kon­trol­le 
  • Nach­rich­ten 
  • Apps
  • Wet­ter­be­richt 
  • Sire­nen 
  • War­nung (her­an­na­hen­de Gefahr)
  • Alarm (Gefahr!)
  • Infor­mie­ren Sie sich, ob Sie in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben und wie hoch das­Hoch­was­ser in der Ver­gan­gen­heit stand.

Wenn Sie in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben, hat der GDV ein Zonie­rungs­sys­tem instal­liert, um die Häu­fig­keit von Hoch­was­ser abschät­zen zu kön­nen. Die Über­schwem­mungs­zo­nen wer­den in vier Gefähr­dungs­klas­sen eingeteilt:

  • Gefähr­dungs­klas­se 1 : Sehr gerin­ge Wahrscheinlichkeit
  • Gefähr­dungs­klas­se 2: Nied­ri­ge Wahrscheinlichkeit
  • Gefähr­dungs­klas­se 3: Mitt­le­re Wahrscheinlichkeit
  • Gefähr­dungs­klas­se 4: Hohe Wahrscheinlichkeit

Bei Stark­re­gen: 

  • Es gibt in die­sem Fall lei­der kaum Mög­lich­kei­ten früh­zei­tig gewarnt zu werden.
  • Die ein­zi­ge Mög­lich­keit sich vor­zu­be­rei­ten, ist den Wet­ter­be­richt zu ver­fol­gen, vor allem im Sommer.
  • Ach­ten Sie dar­auf, ob sich Umwet­ter zusam­men­brau­en und in Ihrer Umge­bung Mel­dun­gen über Stark­re­gen existieren.
  • Es gibt Apps, die eine genaue Regen­ent­wick­lung beob­ach­ten und anzei­gen kön­nen, die­se sind jedoch kostenpflichtig.

6. Schutzmaßnahmen Bei Hochwasser am Main

Wie Sie gera­de lesen konn­ten, haben Sie schon einen gro­ßen Schritt gemacht, wenn Sie den oben genann­ten Tipps fol­gen. Die­se erleich­tern Ihnen vie­les im Fall eines Hoch­was­sers.

Des Wei­te­ren kön­nen Sie finan­zi­ell gegen Hoch­was­ser vor­sor­gen. Dies kön­nen Sie mit einer Ver­si­che­rung am bes­ten tun. Wenn Sie beach­ten, dass ein Hoch­was­ser im Schnitt 6.600,00€ kos­tet, dann kann die­se sehr hilf­reich sein. Wich­tig dabei ist, dass Sie eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung und eine Haus­rats­ver­si­che­rung mit Ele­men­tar­scha­den­schutz abschließen.

Natür­lich gibt es auch bau­li­che Maß­nah­men zum Hoch­was­ser­schutz für Ihr Haus. Dafür gibt es fol­gen­de Möglichkeiten:

  • Schwel­len bauen 
  • Was­ser umleiten 
  • Rück­stau­ven­til 
  • Was­ser­dich­tes Mate­ri­al verwenden 
  • Was­ser­dich­te Fens­ter und Türen 

Genaue­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie in unse­rem Arti­kel  7 Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men für den Schutz von Häusern!

Im Ernst­fall gibt es ver­schie­de­ne Maß­nah­men, die Sie jetzt ergrei­fen müs­sen, um sich selbst zu schüt­zen. Unab­hän­gig davon, ob Sie Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me instal­liert haben oder nicht. Fol­gen­de Regeln soll­ten Sie beachten: 

  • Fens­ter, Türen und Öff­nun­gen am Haus schließen
  • Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me (falls vor­han­den) anbringen
  • Din­ge aus hoch­was­ser­ge­fähr­de­ten Räu­men in Sicher­heit bringen
  • Eine Not­fall­ta­sche packen
  • Elek­tro­ni­sche Gerä­te in der Nähe des Was­sers abstellen
  • In gefähr­de­ten Räu­men den Strom ganz ausstellen
  • Kei­ner soll­te ohne getrof­fe­ne Schutz­maß­nah­men in das Was­ser gehen
  • Feu­er­wehr anru­fen, falls das Was­ser nicht allein zurückgeht
  • Wenn Was­ser im Haus steht, soll­ten Sie genü­gend Bil­der der Über­schwem­mung machen, bevor es abge­pumpt wird

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel eine gute Über­sicht über die Schutz­maß­nah­men geben konn­ten, die Sie im Hoch­was­ser­fall ergrei­fen können.

Soll­ten Sie in der Nähe des Mains oder eines ande­ren Flus­ses leben und von Hoch­was­ser betrof­fen sein, bera­ten wir Sie ger­ne um sich opti­mal abzusichern.

Hin­ter­las­sen Sie dafür ger­ne eine Anfra­ge auf unse­rer Web­site, schrei­ben Sie uns eine E‑Mail oder kon­tak­tie­ren sie uns telefonisch.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Hochwasserschutz für Privathäuser: Alle Lösungen im Überblick!

Hochwasserschutz für Privathäuser: Alle Lösungen im Überblick!

Hoch­was­ser­schutz für Pri­vat­häu­ser kann sehr schwie­rig sein, wenn man sich mit die­sem The­ma bis­her nicht befasst hat. Vie­le Leu­te wis­sen am Anfang kaum Bescheid, wie sie sich ent­spre­chend schüt­zen sol­len. Es gibt eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten, wel­che Sie ein­set­zen kön­nen. Es gibt zudem mobi­len oder auch nicht-mobi­len Hoch­was­ser­schutz für Privathäuser.

Wel­chen Hoch­was­ser­schutz es für Pri­vat­häu­ser gibt, erklä­ren wir Ihnen aus­führ­li­cher in die­sem Artikel.

Alle Lösun­gen im Über­blick erklä­ren wir Ihnen genau­er, damit Sie in Zukunft wis­sen, wie Sie ihr Pri­vat­haus vor Hoch­was­ser schüt­zen kön­nen. Beach­ten Sie jedoch, dass nicht jede Lösung, für jedes Haus oder Situa­ti­on geeig­net ist. Falls Sie sich unsi­cher sein soll­ten, kön­nen Sie uns jeder­zeit kon­tak­tie­ren. Wir bera­ten Sie gerne!

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutz­sys­tems. Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können! 

Um ent­schei­den zu kön­nen, wel­chen Hoch­was­ser­schutz Sie benö­ti­gen, müs­sen Sie erst­mal erken­nen, um wel­ches Hoch­was­ser es sich han­delt. Denn jedes Hoch­was­ser benö­tigt einen ande­ren Schutz.

Genau dar­auf wer­den wir jetzt als ers­tes eingehen.

Hoch­was­ser Privathäuser

Die Hochwasserart erkennen und den passenden Hochwasserschutz fürs Privathaus finden!

Wie bereits zuvor erwähnt, müs­sen Sie sich zunächst etwas mit dem Grund­wis­sen über Hoch­was­ser beschäf­ti­gen. Es gibt näm­lich ver­schie­de­ne Arten. Was Sie genau dar­über wis­sen müs­sen, erfah­ren Sie in die­sem Abschnitt.

Grund­sätz­lich wird zwi­schen drei ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­ar­ten unter­schie­den. Es gibt zum einen das Fluss­hoch­was­ser. Wie der Name bereits sagt, ent­steht die­ses Hoch­was­ser aus Flüssen.

Flusshochwasser bei Privathäusern

Dass kann pas­sie­ren, wenn es für meh­re­re Tage sehr stark reg­net. Dann über­schwem­men die Flüs­se das nahe­lie­gen­de Ufer. Nor­ma­ler­wei­se ist das Was­ser in der Lage abzu­flie­ßen und sickert in den Boden. Wenn der Unter­grund jedoch gefro­ren ist oder mit Zement bear­bei­tet, dann läuft das Was­ser ein­fach weiter.

Fluss­hoch­was­ser sind im Gegen­satz zu ande­ren Hoch­was­sern eher lang­sam. Dafür dau­ern sie meist mehr als 24 Stun­den und kön­nen weit­rei­chen­de Gebie­te über­schwem­men. Vor allem Sied­lungs­ge­bie­te, die nah am Ufer gebaut sind, kön­nen öfter unter Fluss­hoch­was­ser leiden.

Eine wei­te­re Hoch­was­ser­art ist die Sturm­flut.

Fluss­hoch­was­ser bei Privathäusern

Sturmfluten

Eine Sturm­flut ent­steht, wenn star­ke Win­de das Was­ser aus dem Meer bewe­gen. Dabei trei­ben die Win­de das Was­ser aus Seen auf das Küs­ten­land und über­schwem­men es. Gera­de die Nord­see ist immer wie­der betrof­fen von sol­chen Sturm­flu­ten. Jedoch wer­den heut­zu­ta­ge immer mehr Gebie­te Opfer von Sturm­flu­ten, als früher.

Das ist dem Kli­ma­wan­del zu zuschrei­ben. Durch die Glo­ba­le Erwär­mung schmel­zen die Pol­kap­pen, was wie­der­um zu einem stei­gen­den Mee­res­spie­gel führt. Des­we­gen wer­den auch ver­mehrt Dei­che an sol­chen Küs­ten auf­ge­baut, damit die Städ­te sicher bleiben.

Die letz­te Hoch­was­ser Art ist als Sturz­flut bekannt.

Sturzflut an Privathäusern

Sturz­flu­ten ent­ste­hen immer kurz nach einem hef­ti­gen Nie­der­schlag. Die Sturz­flut kann aber ent­ste­hen, ohne, dass sie sich in der Nähe einer Was­ser­quel­le befin­det. Die ande­ren Hoch­was­ser müs­sen sich immer an einem See oder dem Meer befinden.

Sturz­flu­ten an Privathäusern

Wenn das Was­ser nicht in den Boden absi­ckern kann, dann fließt es ein­fach wei­ter. Sturz­flu­ten sind zudem extrem stark und rei­ßen alles mit sich. Dafür dau­ern sie meist weni­ger als 24 Stun­den. Außer­dem kann es sehr schwie­rig sein, ent­spre­chen­de Vor­keh­run­gen zu tref­fen, um sich zu schüt­zen. Denn Sturz­flu­ten las­sen sich nicht wirk­lich vorhersehen.

Nun wis­sen Sie Bescheid, wel­che Hoch­was­ser­ar­ten exis­tie­ren. Haben Sie even­tu­ell sogar schon bestim­men kön­nen, von wel­chem Hoch­was­ser Sie betrof­fen sind? 

Dann kön­nen Sie sich als nächs­tes anschau­en, wel­chen Schutz sie für Ihr pri­va­tes Haus benötigen.

Welchen Hochwasserschutz gibt es für Privathäuser?

Nach­dem Sie unge­fähr bestim­men konn­ten, um wel­ches Hoch­was­ser es sich han­delt, kön­nen Sie sich die ver­schie­de­nen Lösun­gen anse­hen. Dabei müs­sen Sie jedoch wis­sen, dass es sehr vie­le Schutz­mög­lich­kei­ten für ein Haus gibt. Das Was­ser kann durch ver­schie­den Wege ins Haus gelangen.

Aus die­sem Grund stel­len wir Ihnen hier alle Mög­lich­kei­ten zum Schutz Ihres Pri­vat­hau­ses vor. Zum einen kann das Was­ser durch Türen eindringen.

Hochwasserschutz für die Türen von Privathäusern

In Pri­vat­häu­sern befin­den sich vie­le Türen, wel­che Was­ser rein­las­sen kön­nen. Das kann eine Kel­ler­tür sein, aber auch die Haus­tür. Türen sind oft eben­erdig und manch­mal auch unter­ir­disch ein­ge­las­sen. Des­we­gen kann oft viel Was­ser bei einem Hoch­was­ser eindringen.

Doch wel­che Mög­lich­kei­ten haben Sie, um Ihre Tür gegen Hoch­was­ser sicher zu machen? Grob gesagt, gibt es fol­gen­de Lösun­gen, um die Türen im eige­nen Haus zu schützen:

Schlängen gegen Hochwasser

Wie Sie sehen, gibt es eine Men­ge Mög­lich­kei­ten, um Türen vor Hoch­was­ser sicher zu machen. Wenn Sie genaue­re Infor­ma­tio­nen zu den jewei­li­gen Sys­te­men haben möch­ten, kön­nen Sie uns ger­ne kon­tak­tie­ren. Eben­falls kön­nen Sie unse­re ande­ren Arti­kel ansehen.

Wei­ter­hin kön­nen Sie im nächs­ten Abschnitt sehen, wie Sie ihre Fens­ter vor Hoch­was­ser schüt­zen können.

Fenster von Privathäusern vor Hochwasser schützen!

Auch Fens­ter müs­sen vor Hoch­was­ser geschützt wer­den. Dabei gibt es aber einen erheb­li­chen Unter­schied zwi­schen Fens­tern, wel­che sich am Boden befin­den oder Fens­tern, die sich zum Bei­spiel im ers­ten Stock befinden.

Zuerst schau­en wir uns boden­na­he Fens­ter an. Auch hier gilt es, zwi­schen zwei Fens­ter­ar­ten zu dif­fe­ren­zie­ren. Es gibt boden­na­he Fens­ter, aber auch Kel­ler­fens­ter, wel­che unter­ir­disch ein­ge­baut wor­den sind. Erd­na­he Fens­ter müs­sen nicht kom­plett abge­dich­tet werden.

Ähn­lich wie bei Türen, kann man erd­na­he Fens­ter mit fol­gen­den Mit­teln schützen:

  • Stahl­rah­men mit Neoprenüberzug
  • Alu-Damm­bal­ken als Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter – Hier der Link zu einem wei­te­ren Arti­kel: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-kellerfenster/
  • Alu-Damm­ta­feln
  • Sand­sä­cke kön­nen Sie eben­falls bei Fens­tern ver­wen­den, wenn Sie Hoch­was­ser­schutz für Ihr Pri­vat­haus benötigen.
  • Ein­bau eines Hoch­was­ser­fens­ters – Hier gibt es mehr dazu: https://www.hochwasserschutz-profis.de/preise-fuer-hochwasserschutz-von-fenstern/
  • was­ser­ab­sor­bie­ren­de Schlän­gel, wie bereits oben beschrieben
  • Alu-Plat­ten mit Klickfunktion
  • Alu-Auf­bau­ten für das Fens­ter zum Schwenken
  • Oder Acryl­schotts
Acryl­schott gegen Hochwasser

Kel­ler­fens­ter bezie­hungs­wei­se Fens­ter unter der Erde müs­sen hin­ge­gen anders was­ser­dicht gemacht wer­den. Anders als nor­ma­le Fens­ter, wer­den Kel­ler­fens­ter meist kom­plett vom Hoch­was­ser erfasst. Des­we­gen müs­sen sol­che Fens­ter in der Regel kom­plett abge­dich­tet werden.

Dazu haben Sie fol­gen­de Möglichkeiten:

Doch kei­ne Sor­gen, es gibt auch Sys­te­me mit einer Luke. So kön­nen Sie das Fens­ter kom­plett abdich­ten und es trotz­dem zum Lüf­ten des Kel­lers nut­zen. Die­se Lösun­gen fin­den Sie in die­sem Arti­kel: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-fuer-fenster/. Oder Sie schau­en sich dazu die­ses Bild an:

Fens­ter Hoch­was­ser­schutz für Privathäuser

Doch nicht nur offen­sicht­li­che Din­ge, wie Türen oder Fens­ter, soll­ten Sie schüt­zen. Auch ande­re Din­ge müs­sen bedacht wer­den, wenn Sie ihr Pri­vat­haus sicher machen wol­len vor einem Hochwasser.

Welche anderen Dinge sollte man vor Hochwasser schützen?

Oft wis­sen wir direkt, wel­che Orte zu sichern sind, damit das Hoch­was­ser kei­ne Chan­ce hat. Dabei wird oft nur an Türen oder Fens­ter gedacht. Doch Was­ser kann durch vie­le Orte ein­drin­gen. Auf was soll­ten Sie also noch Wert legen?

Ein wichtiger Aspekt ist die Kanalisation.

Durch Öff­nun­gen wie die Dusche oder Toi­let­te kann eben­falls Was­ser ein­drin­gen. Gera­de bei einem alten Haus und bei einem star­ken Hoch­was­ser kann es zu einem Rück­stau füh­ren. Das Was­ser kommt dann aus der Kana­li­sa­ti­on und dringt durch Öff­nun­gen in Ihr Haus. 

Das ist vor allem pro­ble­ma­tisch, weil das Was­ser zusätz­lich kon­ta­mi­niert ist. Der Kon­takt kann zu schwe­ren gesund­heit­li­chen Beschwer­den führen!

Um sich dage­gen zu schüt­zen kön­nen Sie die fol­gen­den Metho­den nutzen:

Falls Sie sich unsi­cher sein soll­ten, wel­ches Sys­tem zu ihrem Haus passt, fra­gen Sie uns ger­ne um Rat! Wir hel­fen ger­ne wei­ter. Eben­falls soll­ten Sie ihr Haus auf undich­te Stel­len untersuchen.

Die­se wer­den Ihnen dann zum Ver­häng­nis, wenn das Hoch­was­ser durch­dringt. Dabei sind undich­te Stel­len sehr ein­fach zu besei­ti­gen. Lai­bun­gen an Türen und Fens­tern oder auch offe­ne Roh­re sind meist die Übel­tä­ter. Die­se kön­nen Sie aber durch die unten­ste­hen­den Mög­lich­kei­ten beseitigen:

  • Sili­kon
  • Abdicht­mas­se
  • Bau­schaum u.v.m.

Die­se Din­ge fin­den Sie schon für wenig Geld im Bau­markt Ihres Ver­trau­ens. Eben­falls gibt es neben dem her­kömm­li­chen Hoch­was­ser­schutz für Pri­vat­häu­ser noch den mobi­len Hoch­was­ser­schutz. Wie die­ser aus­sieht, erfah­ren Sie im wei­te­ren Ver­lauf die­ses Artikels.

Gibt es mobilen Hochwasserschutz für Privathäuser?

Wenn man ein Pri­vat­haus vor Hoch­was­ser schüt­zen möch­te, dann kann man auch zu mobi­len Sys­te­men grei­fen. Mobil bedeu­tet in die­sem Sin­ne, dass das Sys­tem nicht fest ver­baut wird und mobil ist. Es ist also leicht zu trans­por­tie­ren und erfor­dert wenig Arbeitsaufwand.

Dabei unter­schei­det man aber zwi­schen zwei Arten des mobi­len Hoch­was­ser­schutz. Es gibt den semi-mobi­len Hoch­was­ser­schutz, sowie den mobi­len Hoch­was­ser­schutz.

Der mobi­le Schutz ist kom­plett fle­xi­bel und muss nicht fest ver­schraubt wer­den. Semi-mobi­le Sys­te­me sind hin­ge­gen teil­wei­se fest ver­baut und nicht ganz so mobil. Ein kom­plett mobi­ler Hoch­was­ser­schutz macht vor allem Sinn, wenn Sie sich vor einem Fluss­hoch­was­ser schüt­zen möchten.

Mobi­le Sys­te­me wer­den hier ger­ne ein­ge­setzt, um das Was­ser vom Haus fern­zu­hal­ten, wenn das Mau­er­werk bei­spiels­wei­se unter dem Hoch­was­ser lei­den könn­ten. Eben­falls ver­hin­dert es das Auf­schwim­men des Hau­ses. Hier der Link zu unse­rem Arti­kel über mobi­le Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me: https://www.hochwasserschutz-profis.de/mobiler-hochwasserschutz-privat/

Semi-mobi­le Sys­te­me eig­nen sich bei Stark­re­gen, weil die­ser oft nicht vor­her­seh­bar ist. Die­se Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me las­sen sich auch schnel­ler ein­set­zen, weil sie bereits teil­wei­se auf­ge­baut sind.

Wenn Sie dazu mehr Infor­ma­tio­nen haben möch­ten, kon­tak­tie­ren Sie uns gerne!

Fazit zum Hochwasserschutz für Privathäuser

Sich vor Hoch­was­ser zu schüt­zen kann gar nicht so ein­fach sein. Gera­de mit einem Pri­vat­haus kann es schwie­rig sein, weil einem oft das Wis­sen fehlt. Aus die­sem Grund hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen einen Über­blick zu den Lösun­gen für den Hoch­was­ser­schutz von Pri­vat­häu­sern geben konn­ten. Wich­tig ist, dass Sie sich über ein­zel­ne Aspek­te genug Gedan­ken machen und her­aus­fin­den, von wel­chem Hoch­was­ser sie bedroht sind.

Wie lange dauert eine Überschwemmung?

Wie lange dauert eine Überschwemmung? 

Über­schwem­mun­gen kön­nen von eini­gen Minu­ten bis hin zu meh­re­ren Tagen oder Wochen andau­ern. Hier gibt es näm­lich kei­ne pau­scha­le Anga­be zu der all­ge­mei­nen Län­ge einer Über­schwem­mung. Man kommt der Ant­wort einen Schritt näher, wenn man die Fra­ge etwas anders angeht. Dafür haben wir uns ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­sze­na­ri­en ange­schaut und so aus­wer­ten kön­nen, wel­che Dau­er für die jewei­li­gen Über­schwem­mung etwa zu erwar­ten ist.

Im wei­te­ren Arti­kel haben wir uns auch mit ande­ren Situa­tio­nen befasst, etwa der Umgang mit Hoch­was­ser: Hier kön­nen Sie dann nach­le­sen, wir Sie vor einem Hoch­was­ser­er­eig­nis, wäh­rend und nach der Über­schwem­mung vor­ge­hen müs­sen. So wird ihnen ein mög­li­ches Hoch­was­ser­ri­si­ko doch schon viel leich­ter zu bewäl­ti­gen sein, als mit Unge­wiss­heit ins Cha­os zu stürze.

Des wei­te­ren haben wir für Sie unter die Lupe genom­men, was pas­siert wenn Sie Sach­schä­den durch Hoch­was­ser erlei­den und wel­che Ver­si­che­rung die­se über­neh­men könnte.

Den Arti­kel haben wir fol­gen­der­ma­ßen für Sie gegliedert:

  • Hoch­was­ser­ar­ten: So lan­ge dau­ern die jewei­li­gen Überschwemmungen
  • Alarm­stu­fe Rot: So müs­sen Sie vor, wäh­rend und nach der Über­schwem­mung vorgehen!
  • Schä­den durch Über­schwem­mung: Wer kommt dafür auf?
Hoch­was­ser in Frankfurt

Hochwasserarten: So lange dauern die jeweiligen Überschwemmungen

Vie­le Men­schen wis­sen zu Beginn noch nicht, dass es nicht nur „die eine Über­schwem­mung“ gibt, son­dern ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­ar­ten. Die unter­schied­li­chen Hoch­was­ser­sze­na­ri­en beein­flus­sen den wei­te­ren Ver­lauf, wes­halb auch die dadurch ent­ste­hen­den Über­schwem­mun­gen, je nach Hoch­was­ser­art, anders aus­fal­len können.

Das Wis­sen über die Hoch­was­ser­ar­ten ist nicht nur für ihre Dau­er von Bedeu­tung, son­dern gera­de beson­ders dann, wenn Sie sich gezielt gegen Hoch­was­ser wapp­nen möchten.

Ler­nen Sie daher gezielt und gründ­lich mit was genau Sie es zu tun haben, um der Sache so rich­tig Herr zu wer­den und sich opti­mal schüt­zen zu können.

Flusshochwasser

Fluss­hoch­was­ser ist einer der auf­tre­ten­den Hoch­was­ser­ar­ten hier in Deutsch­land. Sol­che Ereig­nis­se tre­ten dann auf, wenn Gewäs­ser wie Flüs­se, Bäche oder Seen lan­ge Zeit bereg­net wer­den oder es zu einer Schnee­schmel­ze kommt. Auf die­se Wei­se steigt der Pegel über den nor­ma­len Pegel­stand und über­quert das Ufer in einem lang­sa­men aber ste­ti­gem Tempo.

Des­halb kön­nen vie­le Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner gezielt auf die Über­schwem­mung reagie­ren, da der lang­sa­me Vor­gang eine gute Vor­her­seh­bar­keit zugrun­de legt.

Was lei­der nicht so gemüt­lich am Fluss­hoch­was­ser ist, ist die Dau­er und  die Höhe der Über­schwem­mung: Fluss­hoch­was­ser ist für gewöhn­lich hoch und über­flu­tet umlie­gen­de Land­stri­che. Hier kann die Län­ge der Über­flu­tung von meh­re­ren Stun­den bis zu meh­re­ren Tagen oder sogar Wochen betragen.

Falls Sie von Fluss­hoch­was­ser betrof­fen sind, emp­feh­len wir Ihnen in die­sem Arti­kel die pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me: Beden­ken Sie, dass Sie sich gut auf das Ereig­nis vor­be­rei­ten kön­nen, also auch mobi­le Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men, wie etwa Sand­sä­cke, in Fra­ge kommen.

Ach­ten Sie jedoch bit­te auch auf die Stau­hö­he der jewei­li­gen Pro­duk­te, um gezielt vor­ge­hen zu können.

Sturzflut alias Starkregen

Von Stark­re­gen ist die Rede, wenn eine bestimm­te Nie­der­schlaf­men­ge inner­halb kür­zes­ter Zeit auf die Erde run­ter pras­selt. Dabei kann sich gera­de unschul­dig wir­ken­des Wet­ter schnell in  ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis ent­wi­ckeln. Was zu Beginn wie ein paar Tröpf­chen leich­ten Regens vom Him­mel fällt, ver­wan­delt sich plötz­lich zu einer Flut, die über einen hin­ab­bricht – daher auch die Bezeich­nung „Sturz­flut“. Des­halb geht von die­ser Hoch­was­ser­art eine beson­de­re Gefahr aus: Stark­re­gen kann jeder­zeit, über­all ein­tre­ten und ver­hee­ren­den Scha­den anrichten.

Die schnel­le Ent­wick­lung lässt dann oft nur wenig Raum für Schutz­maß­nah­men gegen die Über­schwem­mung, wes­halb wir Ihnen hier raten sich für Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men zu ent­schei­den, die bereits vor­in­stal­liert wer­den. Für gewöhn­lich Dau­ert ein sol­ches Ereig­nis von eini­gen Minu­ten bis hin zu meh­ren Stun­den und sel­ten Mal län­ger als einen Tag. Auch die Stau­hö­he halt sich in Gren­zen, hier rei­chen oft­mals schon Däm­me mit einer Höhe von 30 cm.

Sturmflut

In Deutsch­land sind Fluss­hoch­was­ser und Stark­re­gen die häu­figs­ten Hoch­was­ser­ar­ten, die für Über­schwem­mun­gen sor­gen. Eher sel­ten hört man von der soge­nann­ten „Sturm­flut“. Die tre­ten nur in sehr win­di­gen Gebie­ten auf, wie etwa in der Nord- oder Ost­see. Die­se Hoch­was­ser­art ent­steht, indem der star­ke Wind, Was­ser über Meer oder Seen drückt und dann das anlie­gen­de Ufer über­schwemmt.

Sol­che Fäl­le tre­ten beson­ders im Früh­ling und Herbst zum Vor­schein. Glück­li­cher­wei­se kommt die Sturm­flut lang­sam, hält jedoch lan­ge an.

Alarmstufe Rot: So müssen Sie vor, während und nach der Überschwemmung vorgehen!

Damit Sie das nächs­te Mal nicht taten­los zuse­hen müs­sen, wie all die Sachen die Sie lie­ben von einer Über­schwem­mung weg­ge­tra­gen wer­den, haben wir die­sen Leit­fa­den verfasst:

Maßnahmen vor der Überschwemmung:

  • Fer­ti­gen Sie eine Map­pe mit allen not­wen­di­gen Schrit­ten an, Doku­men­ten, Num­mern und Maß­nah­men an. So kön­nen Sie wäh­rend­des­sen einen küh­len Kopf bewah­ren und den­noch best­mög­lich vorgehen.
  • Blei­ben Sie rund um die Uhr infor­miert. Sie haben die Mög­lich­keit anhand von Wet­ter­Apps, dem Inter­net und Nach­rich­ten­be­rich­ten stets gewapp­net zu sein, machen Sie sich das zum Vorteil!
  • Besor­gen Sie sich Eigen­schutz. Falls Ihr Haus über­schwemmt wird wer­den Sie Gum­mi­stie­fel, evtl. eine Watt­ho­se, Hand­schu­he und eine Atem­schutz­mas­ke benötigen.
  • Kau­fen Sie sich einen Was­ser­mel­der. Nie­mand will am nächs­ten Mor­gen in sei­nem ver­wüs­te­tem Haus auf­ste­hen, wirk­lich nie­mand. Um das zu ver­mei­den, kön­nen Sie sich einen Was­ser­mel­der kau­fen, der ein hohes Piep­sen von sich gibt, sobald er in Berüh­rung mit Was­ser kommt.
  • Rüs­ten Sie ihr Haus für die Situa­ti­on. Sie haben die Wahl zwi­schen unter­schied­li­chen Maß­nah­men, um ihr Haus Hoch­was­ser­si­cher zu gestal­ten, wie Sie das tun kön­nen, fin­den Sie in die­sem Arti­kel. Des wei­te­ren soll­ten Sie alle Öff­nun­gen gut ver­schlie­ßen und sämt­li­che Wert­ge­gen­stän­de und Möbel in einem Raum beför­dern, der nicht vom Hoch­was­ser bedroht ist.
  • Legen Sie sich eine Pum­pe zu. Ist hier Haus erst­mal über­schwemmt wur­den, kann das ziem­lich teu­er wer­den. Dabei gibt es nicht nur eine Quel­le, die hohe Kos­ten ver­ur­sa­chen kann. Etwa das Alar­mie­ren der Feu­er­wehr könn­te Sie bereits 500 Euro kos­ten, aber auch das lang­sa­me Reagie­ren, da so ein Was­ser­scha­den ent­steht. Über­le­gen Sie sich daher gründ­lich, wo ihr Geld rein­flie­ßen soll und wie Sie am meis­ten davon haben.
  • Ver­si­chern Sie sich. Eine Ver­si­che­rung nimmt einem die Bür­de, sich vie­le und läs­ti­ge Gedan­ken dar­über zu machen, wie und wann man die Schä­den finan­zie­ren kann, die durch Hoch­was­ser ent­stan­den sind. In ande­ren Wor­ten: Eine Ver­si­che­rung sorgt für Ihre See­len­ru­he. Wie Sie sich rich­tig ver­si­chern, erklä­ren wir wei­ter unten.

Maßnahmen während der Überschwemmung

  • Legen Sie den Strom und alle Hei­zun­gen lahm. 
  • Ver­mei­den Sie jeg­li­chen Kon­takt mit dem Wasser.
  • Zie­hen Sie ihre Schutz­aus­rüs­tung an.
  • Ist das Was­ser kon­ta­mi­niert? Wenn ja, alar­mie­ren Sie umge­hend die Feuerwehr. 
  • Doku­men­tie­ren Sie alles, woher und wie das Was­ser kam, wie es sich ent­wi­ckelt hat und wie hoch es stand.
  • Soll­te das Was­ser noch ein­drin­gen, ver­su­chen Sie bei­spiels­wei­se durch Hand­tü­cher dies zu verhindern.

Maßnahmen nach der Überschwemmung

  • Kon­tak­tie­ren Sie ihre Ver­si­che­rung um Ihr wei­te­res Vor­ge­hen zu kommunizieren.
  • Sie kön­nen das Was­ser nun abpum­pen. Hier fin­den Sie eine pas­sen­de Pum­pe in unse­rem Partnershop.
  • Put­zen Sie die Woh­nung gründ­lich, damit Sie den Ursprungs­zu­stand wie­der herstellen.
  • Nun müs­sen Sie sämt­li­che Räu­me lüf­ten, sodass die rest­li­che Feuch­tig­keit ent­schwin­den kann.

Schäden durch Überschwemmung: Wer kommt dafür auf?

Damit die Ver­si­che­rung Ihre Schä­den durch eine Über­schwem­mung über­neh­men kann, müs­sen Sie vor­erst die rich­ti­ge Wahl tref­fen. Hier gibt es näm­lich ver­schie­de­ne Ver­si­che­run­gen, die jeweils bei unter­schied­li­chen Sze­na­ri­en grei­fen. Infor­mie­ren Sie sich daher rich­tig, um die bes­te Ver­si­che­rung für ihre Ver­hält­nis­se abzuschließen.

Wohngebäudeversicherung

Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung greift dann, wenn durch ein neu ent­stan­de­nen Scha­den das Hoch­was­ser sei­nen Weg in Ihr Haus bahnt: Ein Fens­ter zer­springt durch den Was­sers­druck des Hoch­was­sers und ihr Haus schwimmt auf. In die­sem Fall wer­den unbe­weg­li­che Din­ge, wie etwa Ihr Mau­er­werk entschädigt.

Zusätzliche Hausratversicherung mit Elementarschadenversicherung

Damit auch Ihre beweg­li­chen Din­ge, wie etwa ein anti­ker Schrank, ent­schä­digt wird, müs­sen Sie zur Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung, eine zusätz­li­che Haus­rat­ver­si­che­rung mit Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung abschließen.

Überschwemmungsversicherung

Durch eine Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung wer­den Schä­den begli­chen, die ent­ste­hen, wenn das Was­ser ohne einen neu­en Weg in Haus kommt: Das Hoch­was­ser sickert durch geschlos­se­ne Fens­ter, Türen oder ihrem Mau­er­werk. Mit die­ser Ver­si­che­rung wer­den zunächst nur die unbe­weg­li­chen Din­ge entschädigt.

Zusätzliche Elementarschadenversicherung

Schlie­ßen Sie am bes­ten die Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung mit der Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung ab, damit auch Ihr beweg­li­ches Eigen­tum geschützt ist.

Hausratsversicherung und Elementarschadenversicherung

Die­se Ver­si­che­rung über­nimmt Schä­den durch Über­schwem­mun­gen nur, wenn es sich um ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis han­delt. Soll­ten Sie also nur ein Hoch­was­ser­ri­si­ko durch Stark­re­gen haben, ist dies der per­fek­te Schutz für Sie.

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel eine gute Über­sicht über die ver­schie­de­nen Über­schwem­mungs­ar­ten geben konnten.

Soll­ten Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen benö­ti­gen wie Sie sich effek­tiv gegen Hoch­was­ser schüt­zen, star­ten Sie ger­ne eine Anfra­ge auf unse­rer Web­site oder kon­tak­tie­ren Sie uns direkt per E‑Mail oder Telefon.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!