Hochwasserschutz von Türen und Toren

Alle Systeme für den Hochwasserschutz von Türen und Toren

Alle Systeme für den Hochwasserschutz von Türen und Toren

Sowohl in der Nähe eines Flus­ses, Sees oder dem Meer als auch bei Stark­re­gen ist das Risi­ko erhöht, dass Hoch­was­ser in Ihrer Regi­on auf­tritt – und das immer häu­fi­ger! Daher ist es auch wich­tig, dass Sie über den Hoch­was­ser­schutz von Türen und Toren nachdenken!

Sie soll­ten sich zuneh­mend mehr Gedan­ken dar­über machen, Ihre Wert­sa­chen und somit auch Ihre Räum­lich­kei­ten, vor Hoch­was­ser zu schüt­zen. Um Sie dabei unter­stüt­zen zu kön­nen, möch­ten wir Ihnen in die­sem Arti­kel eini­ge Mög­lich­kei­ten des Hoch­was­ser­schut­zes von Türen und Toren vor­stel­len.

Hier­bei gehen wir zunächst ins­be­son­de­re auf den Hoch­was­ser­schutz von Türen und Toren ein, da die­se bei Hoch­was­ser am ehes­ten zu Pro­ble­men füh­ren. Mit unse­rer Erfah­rung möch­ten wir Sie dadurch in Ihrem Vor­ha­ben und ihren Über­le­gun­gen unter­stüt­zen, damit Sie die für Sie und Ihr Gebäu­de rich­ti­ge Ent­schei­dung tref­fen können.

Inhalts­ver­zeich­nis

1. Hoch­was­ser­schutz von Türen und Toren – War­um wird die­ser benötigt?

2. Die­se Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me für Türen gibt es!

3. Alle Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me für Tore

4. Wei­te­re Fra­gen und Ant­wor­ten zu Hoch­was­ser­schutz von Türen und Toren

Hoch­was­ser­schutz von Türen und Toren

Hochwasserschutz von Türen und Toren – Warum wird dieser benötigt?

Zunächst ein­mal soll­ten Sie die wich­ti­gen Grün­de dafür ken­nen, war­um Sie sich für einen Hoch­was­ser­schutz von Türen und Toren ent­schei­den sollten.

Das Hoch­was­ser im Mai und Juni 2013 war bis­lang die teu­ers­te Natur­ka­ta­stro­phe in Deutschland. 

Sowohl an der Elbe, als auch an der Donau wur­den durch eine Über­schwem­mung der Flüs­se, meh­re­re Städ­te und Dör­fer über­flu­tet, wodurch tau­sen­de Bewoh­ner aus Ihren Woh­nun­gen und Häu­ser eva­ku­iert wer­den muss­ten. Die Bil­der, die Sie viel­leicht auch noch in Erin­ne­rung haben, gehen nicht mehr aus unse­ren Köpfen.

Aber Hoch­was­ser ent­steht nicht nur in der Nähe von Flüs­sen und Seen, son­dern auch durch Stark­re­gen, der über­all auf­tre­ten kann.

Hochwasser durch Starkregen
Hoch­was­ser durch Starkregen

Mitt­ler­wei­le gibt es sogar vie­ler­orts Stark­re­gen-Gefah­ren­kar­ten, in wel­chen das Risi­ko fest­ge­hal­ten wird, dem die ein­zel­nen Häu­ser aus­ge­setzt sind, wenn es zu einem star­ken Regen kommt. Aus die­sem Grund ist es umso wich­ti­ger, dass Sie sich in allen Gebie­ten Gedan­ken über den Hoch­was­ser­schutz Ihrer Gebäu­de machen, um Ihre Wert­sa­chen in einem sol­chen Fall schüt­zen zu können.

Daher sor­gen auch Sie früh­zei­tig für den rich­ti­gen Schutz Ihres Gebäu­des, ins­be­son­de­re auch bezug­neh­mend auf die Türen und Tore! 

Aber wel­che Sys­te­me gibt es für den Hoch­was­ser­schutz von Türen und Toren? Dazu kom­men wir jetzt.

Diese Hochwasserschutzsysteme für Türen gibt es!

Als ers­tes möch­ten wir Ihnen die Sys­te­me des Hoch­was­ser­schut­zes für Ihre Türen auf­zei­gen. Tritt ein Stark­re­gen oder eine Über­schwem­mung auf, ist es gera­de wich­tig, dass Sie Ihre Türen vor dem Was­ser schüt­zen, da die­se durch­läs­si­ger sind, als bei­spiels­wei­se das Gemäu­er. Nach­fol­gend zei­gen wir Ihnen die Schutz­mög­lich­kei­ten auf:

 

Sys­tem (Link zu einem wei­te­ren Artikel) Beschrei­bung
Sand­sä­cke (https://www.hochwasserschutz-profis.de/sandsaecke-bei-hochwasser/) Hier­bei wer­den Säcke mit Sand befüllt und dann vor die Türen gelegt.  Bei Stark­re­gen bie­ten Sie jedoch meist nicht den bes­ten Schutz.
Hydro­sack (https://howashop.de/products/hydro-sack-2er-pack-sandsack-ersatzsystem) Der Hydro­sack wird statt mit Sand, mit Was­ser befüllt und dann vor die Türen gelegt. Dies funk­tio­niert durch die Poly­me­re inner­halb der Säcke.
Waben­plat­ten (https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-einer-tuer-und-einer-garage/) Hier wer­den Schie­nen auf bei­den Sei­ten der Tür ange­bracht und anschlie­ßend wer­den die Waben­plat­ten auf die Schie­nen gesetzt.
Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re für Türen (https://howashop.de/products/dam-easy-hochwasserschutz-fuer-tueren) Das ist die mobils­te Vari­an­te, bei der sogar meh­re­re Sper­ren neben­ein­an­der ver­spreizt wer­den kön­nen. Nach dem Auf­pum­pen die­ser Bar­rie­re bie­tet es einen Schutz mit einer Stau­hö­he von bis zu 60 cm.
Alu-Damm­bal­ken (https://www.hochwasserschutz-profis.de/eingangstuer-mit-alu-dammbalken-system/) Die­se Damm­bal­ken wer­den vor oder hin­ter den Türen ange­bracht und bie­ten eine Stau­hö­he von bis zu 200 cm. Sie wer­den in Schie­nen gescho­ben, die an bei­den Sei­ten der Türen ange­bracht werden.
Magnet­schott (https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-innentuer/) Auch hier wer­den Schie­nen auf bei­den Sei­ten der Tür ange­bracht und das Magnet­schott wird dann anschlie­ßend ein­fach auf die­sen befestigt.
Hoch­was­ser­dich­te Türen (https://www.hochwasserschutz-profis.de/wasserfeste-tueren/) Die kost­spie­ligs­te aber ein­fachs­te Vari­an­te, ist der Aus­tausch Ihrer Türen durch eine hoch­was­ser­dich­te Tür. Las­sen Sie die­se aber durch einen Fach­mann ein­bau­en, damit sie auch wirk­lich was­ser­dicht ist und den bes­ten Schutz bietet!

Wei­te­re Sys­te­me kön­nen Sie auch in die­sem Arti­kel fin­den: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-fuer-eingangstueren-das-optimale-finden/

Alle Hochwasserschutzsysteme für Tore

Sie soll­ten sich auch Gedan­ken über Ihre Tore, ins­be­son­de­re ihre Gara­gen­to­re, machen.

 

Hochwasserschutz von Türen und Toren
Hoch­was­ser­schutz von Türen und Toren

Der Schutz von Toren kann in drei Kate­go­rien ein­ge­teilt werden:

  • Die halb­ho­he Variante
  • Die geschlos­se­nen Systeme
  • Aus­tausch durch ein Wasserschutztor

 

Halb­ho­he Variante

 

Sys­tem  Beschrei­bung Kos­ten
Hydro – Sna­ke (https://howashop.de/products/hydro-snake-2er-pack-sandsack-alternative) Hier wird ein Schlauch mit Poly­me­ren gefüllt. Nach dem Ver­le­gen und Befül­len mit Was­ser, quillt er auf und bie­tet einen Schutz für eine Stau­hö­he von cir­ca 5cm. 38,99 €
Absperr­deich, flexibel  Dies ist ein fle­xi­bler Deich aus Poly­ure­than, wel­cher 7cm hoch ist . 558,11 €
Was­ser­ge­füll­ter Schlauch  Die­ser Schlauch wird mit Was­ser gefüllt und hat eine Stau­hö­he von cir­ca 8cm. 351,05 €
Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re für Gara­gen (https://howashop.de/products/dam-easy-hochwasserschutz-garage) Hier­bei wer­den meh­re­re Sper­ren neben­ein­an­der ver­spreizt. Nach dem Auf­pum­pen die­ser Bar­rie­re bie­tet es einen Schutz mit einer Stau­hö­he von bis zu 60cm. 1889,00 €
Alu-Damm­bal­ken Die­se Damm­bal­ken wer­den vor oder hin­ter dem Tor ange­bracht und bie­ten eine Stau­hö­he von bis zu 200cm. 630,00 € bis 2.700,00 €.
Magnet­schott Der Magnet­schott wird auf zwei Schie­nen befestigt. 2.800,00 € zzgl. Ein­bau­kos­ten i.H.v. 300,00 €
Hochwasserschutz von Türen und Toren
Hoch­was­ser­schutz von Türen und Toren

Die geschlos­se­nen Vari­an­te bie­tet natür­lich einen höhe­ren Schutz. Hier­bei gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Alu-Damm­bal­ken: Die­se kön­nen ihr Tor auch kom­plett ver­schlie­ßen, um einen Schutz  vor höhe­rem Hoch­was­ser zu bie­ten, wodurch  die Kos­ten bei die­ser Vari­an­te mehr als 4.000€ betragen.
  2. Magnet­schotts: Die­se sind auch als geschlos­se­ne Vari­an­te ver­wend­bar. Hier­bei wer­den zwei Schie­nen jeweils rechts und links an Ihrem Tor befes­tigt und der Magnet­schott wird oben­drauf gesetzt. Die Kos­ten hier­bei belau­fen sich auf 4.400€.

Die drit­te Kate­go­rie stellt den Aus­tausch  Ihres Tors durch ein Hoch­was­ser­schutz­tor dar. Die­ses bie­tet natür­lich auch den bes­ten und umfang­reichs­ten Schutz gegen Hoch­was­ser. Sie soll­ten hier­bei mit Kos­ten in Höhe von ca. 8.000€ zzgl. der Ein­bau­kos­ten rechnen.

 

Weitere Fragen und Antworten zu Hochwasserschutz von Türen und Toren

Was ist der tech­ni­sche Hoch­was­ser­schutz? Der tech­ni­sche Hoch­was­ser­schutz möch­te Was­ser zurück­hal­ten und Über­schwem­mun­gen zu ver­hin­dern. Hier­bei wer­den Dei­che, Mau­ern und Rück­hal­te­be­cken gebaut, um die­ses Ziel zu erreichen.

Was ist natür­li­cher Hoch­was­ser­schutz? Als natür­li­chen Hoch­was­ser­schutz bezeich­net man soge­nann­te Auen, die Berei­che des Fluss­ufers dar­stel­len. Durch das Über­schwem­men bie­ten Sie einen Schutz vor dem Hoch­was­ser – durch die Auf­nah­me von Hochwassermengen!

Wer zahlt bei Hoch­was­ser? Hier­bei gibt es lei­der noch kei­ne ein­heit­li­che Rege­lung. Teil­wei­se wer­den die Maß­nah­men finan­zi­ell durch den Staat unter­stützt und teil­wei­se durch öffent­li­che Mittel.

 

Wie Sie sehen, haben Sie vie­le Mög­lich­kei­ten, Ihre Türen und Tore vor Hoch­was­ser zu schüt­zen. Sie soll­ten für sich qua­li­ta­tiv und finan­zi­ell die bes­te Lösung finden!

  • Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort  für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.

Für eine kos­ten­lo­se Erst­be­ra­tung, kön­nen Sie uns gern über unser Kon­takt­for­mu­lar kon­tak­tie­ren oder rufen Sie uns ein­fach an (+49 (0)6183 80394 00)!

Überflutete Straße mit Autos

Schaden durch eindringendes Regenwasser am Auto? Das ist zu tun!

Schaden durch eindringendes Regenwasser am Auto? Das ist zu tun!

Die Fra­ge, was bei einem Scha­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser am Auto zu tun ist wird uns oft gestellt. Man weiß ein­fach nicht, was man in solch einer Situa­ti­on tun soll und wel­che Ver­si­che­rung in wel­chem Fall genau greift. Genau aus die­sem Grund haben wir die­sen Arti­kel für Sie geschrieben.

Wir hof­fen Ihnen etwas mehr Klar­heit über die­ses The­ma ver­schaf­fen zu kön­nen und Ihnen hilf­rei­che Infor­ma­tio­nen zu lie­fern, falls Sie von einem Scha­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser am Auto betrof­fen sind.

Wir wer­den in fol­gen­de The­men genau­er eingehen:

  1. Was tun bei Hoch­was­ser am Auto?
  2. Wie kön­nen Sie die Gara­gen­ein­fahrt gegen Hoch­was­ser schützen?
  3. Was bezahlt die Ver­si­che­rung bei Schä­den am Auto durch Wasser?
  4. Was kann bei Hoch­was­ser passieren?

1. Was tun bei Hochwasser am Auto?

Soll­te Was­ser in Ihr Fahr­zeug gelan­gen müs­sen Sie davon aus­ge­hen, dass die­ses bereits die Elek­tro­nik beschä­digt hat oder eben­falls in ande­re Fahr­zeug­tei­le ein­ge­drun­gen ist. Somit besteht das Risi­ko, dass es zu einem Kurz­schluss oder ande­re Fol­ge­schä­den in Bau­tei­len wie bei­spiels­wei­se dem Motor kommt.

Even­tu­ell kann es eben­falls zu Was­ser­an­samm­lun­gen kom­men, die im ers­tem Moment viel­leicht nicht ersicht­lich sind und spä­ter Schä­den ver­ur­sa­chen werden.

Wenn Ihr Auto von Hoch­was­ser betrof­fen ist, dann soll­ten Sie das Auto auf kei­nen Fall lau­fen las­sen, bei Bedarf das Auto an einem tro­cke­nen Ort schie­ben oder schlep­pen, die Bat­te­rie abklem­men und das Auto in die nächs­te Werk­statt schlep­pen lassen.

Hier ein paar Tipps, um Schä­den zu ver­mei­den:

  1. Durch­que­ren Sie kei­ne vom Hoch­was­ser betrof­fe­ne Stre­cken. Am Bes­ten wäre es, wenn Sie wen­den und eine ande­re Stre­cke fah­ren. Wenn wen­den nicht mög­lich sein soll­te, dann stel­len Sie das Fahr­zeug ab und war­ten Sie, bis sich die Situa­ti­on gebes­sert hat: das Was­ser ist abge­flos­sen oder ein Wen­den ist wie­der möglich.
  2. Ver­mei­den Sie vom Hoch­was­ser gefähr­de­te Gebie­te, wenn Unwet­ter­war­nun­gen aus­ge­ge­ben wer­den. Las­sen Sie das Auto in sol­chen Fäl­len lie­ber ste­hen und benut­zen Sie öffent­li­che Verkehrsmittel.
  3. Stel­len Sie Ihr Fahr­zeug mög­lichst sicher ab. Par­ken Sie nicht auf Park­plät­zen, die sich in Fluss­nä­he befin­den, par­ken Sie wenn mög­lich in Park­häu­sern auf den obe­ren Etagen.
  4. Schüt­zen Sie Ihre Tief­ga­ra­ge gegen Stark­re­gen und Hoch­was­ser. Dazu spä­ter mehr.
  5. Spe­zi­ell im Win­ter soll­ten Sie Schnee­an­samm­lun­gen in der Nähe von Gara­gen ver­mei­den. Hier könn­te sich näm­lich Schmutz­was­ser in der Gara­ge sam­meln. So ein Scha­den wird von der Ver­si­che­rung nicht über­nom­men, da die­ser sicher­lich ver­meid­bar gewe­sen wäre.

Eine Ver­si­che­rung über­prüft immer, ob der Scha­den, der ver­ur­sacht wur­de ver­meid­bar gewe­sen wäre. Wenn der Fah­rer Bei­spiels­wei­se bewusst in das Hoch­was­ser­ge­biet lenkt, muss die­ser eine Teil­schuld oder schlimms­ten­falls mit einer Ableh­nung der Kos­ten durch die Ver­si­che­rung rechnen.

Es gibt noch einen wei­te­ren sehr wich­ti­gen Punkt: Sie soll­ten Fotos von der Unfall­stel­le machen, damit sich die Ver­si­che­rung sich spä­ter ein Bild von dem Scha­den und dem Hoch­was­ser machen kann.

Fol­gen­des soll­te auf den Bil­dern erkenn­bar sein:

  • Stand­ort des Fahrzeugs
  • Umge­bung – Schä­den in der Nähe (Bsp. ande­re beschä­dig­te Fahr­zeu­ge), Spu­ren des Hoch­was­sers.
  • Beschä­di­gun­gen des Fahr­zeugs – Was­ser­ein­tritt, Fuss­raum, Fotos beim Öff­nen der Türe, Was­ser­ein­la­ge­run­gen, Sitzbezüge.
  • Sicht­ba­rer Was­ser­stand am Äuße­ren des Fahrzeuges 
  • Ver­schmut­zungs­grad des Was­sers (Schlamm, Öl usw.)

2. Wie können Sie die Garageneinfahrt gegen Hochwasser schützen?

Wir hat­ten vor­her kurz das The­ma Gara­gen­ein­fahrt ange­spro­chen, dies ist näm­lich, wie Sie sehen konn­ten ein wich­ti­ger Punkt zum Schutz Ihres Autos bei Hoch­was­ser oder Über­flu­tun­gen. Die Gara­ge ist ein sehr emp­find­li­cher Punkt am Haus, wenn es um Hoch­was­ser geht.

Die nahe­lie­gends­te Lösung ist meis­tens der Schutz der Gara­gen­ein­fahrt statt des Gara­gen­tors.

Um sicher­zu­stel­len, dass der Hoch­was­ser­schutz der Gara­gen­ein­fahrt funk­tio­niert, müs­sen Sie den Fluss des Was­sers und die Höhe ken­nen. Die Gara­ge liegt meis­tens tie­fer, als das Stra­ßen­ni­veau, dies führt natür­lich dazu, dass das Was­ser hier­her fließt.

Sie kön­nen ein Magnet­schott oder ein Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem zwi­schen die bei­den Mau­er­wer­ke anbrin­gen. Die Vor­aus­set­zung hier­für ist die Höhe des Was­sers und das Ver­hin­dern eines Rückflusses.

Das Hoch­was­ser darf in die­sem Fall nicht höher sein, als die Mau­er vor dem Gara­gen­tor. Wenn Sie Bei­spiels­wei­se eine 40 cm hohe Mau­er haben, das Was­ser das letz­te Mal jedoch über 50 cm hoch durch die Stra­ßen geströmt ist, wird Ihnen der Hoch­was­ser­schutz vor der Gara­gen­ein­fahrt nichts bringen.

Auch wenn neben dem Mau­er­werk noch Öff­nun­gen vor­han­den sind, müs­sen Sie die­se ent­we­der schlie­ßen oder der Hoch­was­ser­schutz der Gara­gen­ein­fahrt wird nicht funktionieren.

Wenn Sie es geschafft haben, das Was­ser vom tie­fer lie­gen­den Gara­gen­tor fern­zu­hal­ten, dann haben Sie einen sehr gro­ßen Vor­teil geschaf­fen. Sie müs­sen näm­lich weni­ger Was­ser zurück­hal­ten, da die­ses wei­ter fließt und Sie müs­sen sich kei­ne Sor­gen um die Sta­tik machen.

Wenn Sie mehr Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma benö­ti­gen, dann lesen Sie ger­ne unse­ren Arti­kel Hoch­was­ser­schutz Gara­gen­ein­fahrt .

   

Alu-Damm­bal­ken Sys­te­me und Magnet­schott zum Hoch­was­ser­schutz von Gara­gen (Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Pro­duk­ten neh­men Sie ger­ne Kon­takt zu uns auf)

3. Was bezahlt die Versicherung bei Schäden am Auto durch Wasser?

Ver­si­che­run­gen bie­ten uns Schutz, um uns vor Schä­den zu bewah­ren. Die meist genutz­te Auto­ver­si­che­rung ist die Teil­kas­ko, hier wer­den fol­gen­de Natur­ge­wal­ten abgedeckt:

  • Scha­den am Auto durch Sturm
  • Erd­rutsch
  • Beu­len und Ris­se durch Hagel
  • Erd­sen­kung
  • Erd­be­ben
  • Lawi­nen
  • Vul­kan­aus­bruch
  • Über­schwem­mun­gen, wie schon besprochen
  • Und natür­lich auch Schä­den am Auto durch Hochwasser

Wenn Sie eine Teil­kas­ko- oder Voll­kas­ko­ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, kön­nen Sie einen Scha­den­er­satz bean­tra­gen. Die Selbst­be­tei­li­gung für die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung ist das Ein­zi­ge, was Sie im Scha­den­fall selbst ent­rich­ten müssen.

Soll­ten Sie einen Schutz­brief bei einer Ver­si­che­rung oder einem Auto­mo­bil­club haben, dann rufen Sie die Hot­line an und las­sen Sie ein Ser­vice- oder Abschlepp­fahr­zeug kom­men. Der Schutz­brief wird dann die Abschlepp­wa­gen- oder Ber­gungs­kos­ten und auch Unfall-oder Pan­nen­hil­fe übernehmen.

Ein Schutz­brief umfasst in der Regel eben­falls wei­te­re Zusatz­leis­tun­gen, wie bei­spiels­wei­se ein Ersatzauto.

Ver­si­che­rer der Teil­kas­ko­ver­si­che­rung über­neh­men meis­tens nur das Abschlep­pen zur nächs­ten Werk­statt. Man­che Ver­si­che­rer über­neh­men jedoch, je nach Tarif sogar die­se Kos­ten nicht. Des­halb ist es emp­feh­lens­wert den Scha­den der Ver­si­che­rung sowie dem Schutz­brief-Anbie­ter zu melden.

Wenn Sie in einem Risi­ko­ge­biet leben, dann soll­ten Sie am bes­ten eine Voll­kas­ko-Ver­si­che­rung abschließen! 

Soll­te es zu einem Scha­den an Ihrem Auto kom­men, dann mel­den Sie dies umge­hend der Versicherung.

Fol­gen­de Fra­gen müs­sen geklärt werden:

  1. Ist der Scha­den versichert?
  2. Sind die Kos­ten für das Abschlep­pen versichert?
  3. Wer infor­miert den Abschleppdienst?
  4. Wel­che Werk­statt kommt in Frage?

Wenn der Scha­den über die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung über­nom­men wird, erfolgt im Fol­ge­jahr kei­ne Rück­stu­fung. Sie müs­sen in die­sem Fall ledig­lich die Selbst­be­tei­li­gung bezahlen.

4. Was kann bei Hochwasser mit dem Auto passieren?

Soll­te Ihr Auto einem Hoch­was­ser aus­ge­setzt sein, rät der ADAC zu fol­gen­den wich­ti­gen Grund­re­geln: Auf kei­nen Fall den Wagen star­ten, Bat­te­rie abklem­men, Auto zur Werk­statt schlep­pen las­sen und die Ver­si­che­rung informieren.

Wenn man erkennt, wie tief der Wagen im Was­ser stand, ist eine gro­be Abschät­zung der Schä­den möglich:

  • Was­ser­stand bis zur Mit­te des Stoß­fän­gers – Hier dürf­te der Innen­raum der meis­ten Fahr­zeu­ge tro­cken geblie­ben sein, somit ist das Scha­dens­ri­si­ko gering. Von der Werk­statt wer­den Lenk­ge­trie­be, Betriebs- und Fetstell­brem­se, Gelen­ke der Antriebs­wel­len, Rad­la­ger, Licht­ma­schi­ne und ande­re, in die­sem Fall mög­li­cher­wei­se ungüns­tig plat­zier­te Bau­tei­le geprüft. Soll­ten Sie von die­sem Was­ser­stand betrof­fen sein und Was­ser in den Innen­raum gelangt sein, dann unter­füt­tern Sie die feuch­te Tex­til­ver­klei­dun­gen im Innen­raum mit saug­fä­hi­gem Papier.
  • Was­ser­stand über dem Tür­schwel­len und/oder im Innen­raum – Hier geht der ADAC von einem mitt­le­ren bis hohen Scha­dens­ri­si­ko aus. Vie­les hängt in die­sem Fall von der tech­ni­schen Kon­zep­ti­on des Fahr­zeugs ab. Vie­le Geschä­dig­te kom­men um das Her­aus­rei­ßen und Erneu­ern des oft ver­kleb­ten Tep­pich­bo­dens nicht her­um. Betrof­fe­ne müs­sen eben­falls die Tür- und Sei­ten­ver­klei­dun­gen, sowie die Tür­schwel­len unter­su­chen, dahin­ter befin­den sich näm­lich Hohl­räu­me, die mit Was­ser voll­lau­fen können.
  • Was­ser­stand bis zur Schei­ben­un­ter­kan­te – Das Scha­den­si­ri­si­ko ist in die­sem Fall sehr hoch, die Bestands­auf­nah­me ist hier sehr auf­wen­dig. Nach sol­chen Pegel­stän­den soll­ten Sie meis­tens von einem wirt­schaft­li­chen Total­scha­den aus­ge­hen. Bei kas­ko­ver­si­cher­ten Fahr­zeu­gen urteilt ein Sach­ver­stän­di­ger, ob sich die Ret­tung des Wagens lohnt.

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel eine Hil­fe an die Hand geben konn­ten, damit Sie wis­sen was zu tun ist, soll­ten Sie von einem Scha­den am Auto durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser betrof­fen sein.

Soll­ten Sie wei­te­re Fra­gen rund um das The­ma Hoch­was­ser­schutz haben, hin­ter­las­sen Sie ger­ne eine Anfra­ge auf unse­rer Web­site oder spre­chen Sie uns direkt an.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!