Hochwasserschutz in Niedersachsen: Diese Maßnahmen gibt es!

Hochwasserschutz in Niedersachsen: Diese Maßnahmen gibt es!

Nie­der­sach­sen ist eine wun­der­schö­ne Regi­on an der Nord­see. Die Ost­frie­si­schen Inseln lie­gen eini­ge Kilo­me­ter vor der Küs­te. Zwi­schen den Inseln und dem Fest­land befin­det sich das Wat­ten­meer, hier wird der Nach­wuchs von Fischen und ande­ren Mee­res­tie­ren geboren.

Es ist bekannt, dass an der Küs­te der Nord­see oft ein stür­mi­ger Wind weht. Lei­der kommt es hier gele­gent­lich zu hef­ti­gen Stür­men, wenn der Wind aus West oder Nord­west weht, dann steigt der Was­ser­stand stark an. Aus die­sem Grund ist es wich­tig, dass wir in die­sem Arti­kel über den Hoch­was­ser­schutz in Nie­der­sach­sen und über die Maß­nah­men spre­chen, die in die­sem Zusam­men­hang getrof­fen werden.

Wie kommt es zu Sturm­flu­ten in Nie­der­sach­sen? Eine Sturm­flut ent­steht, wenn wäh­rend der nor­ma­len Flut der Nord­see zusätz­li­che Win­de land­ein­wärts fegen, dadurch steigt das Was­ser noch mehr an als nor­mal. Wenn der Sturm das Was­ser Rich­tung Küs­te treibt und dort zusätz­lich in eine Mee­res­bucht oder eine Fluss­mün­dung gelangt, steigt es dort höher an als normal.

Wir wer­den Ihnen also heu­te die Sturm­flu­ten in Nie­der­sach­sen näher brin­gen, Ihnen eine klei­ne Lis­te mit den größ­ten Sturm­flut-Ereig­nis­sen an der Nord­see prä­sen­tie­ren und Ihnen erklä­ren wel­ches Ver­hal­ten bei Hoch­was­ser wich­tig ist und wel­che Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men Sie für Ihr Haus ergrei­fen kön­nen.

Sturmfluten an der Nordsee in Niedersachsen

Seit sehr vie­len Jah­ren bedro­hen Sturm­hoch­was­ser die fla­chen Tei­le und die Mün­dungs­trich­ter der Flüs­se an der deut­schen Nord­see­küs­te in Nie­der­sach­sen. Die­se tre­ten vor allem dann auf, wenn sich die beim Mond­wech­sel ein­tre­ten­den Spring­flu­ten mit star­ken Stür­men ver­bin­den und das Was­ser des Mee­res Rich­tung Land drücken.

Aus die­sem Grund gibt es Dei­che, wel­che die zer­stö­re­ri­schen Wir­kun­gen der Sturm­flu­ten ein­däm­men. Auch an der Ost­see­küs­te kommt es Sturm­flu­ten, aller­dings haben die­se ein gerin­ge­res Ausmaß.

Sturm­hoch­was­ser tritt beson­ders in Mün­dungs­trich­tern von Flüs­sen, wie Bei­spiels­wei­se der Ems, Weser und Elbe, sowie in Buch­ten und an Flach­küs­ten, zum Bei­spiel an der Nord­see­küs­te Nie­der­sach­sens auf. Fla­che Gezei­ten­küs­ten sind beson­ders von Sturm-Hoch­was­ser betroffen.

In vie­len Küs­ten­ge­bie­ten der Erde ver­ur­sa­chen gro­ße Sturm­hoch­wäs­ser Ver­lus­te an Men­schen­le­ben sowie hohe Sach­schä­den und Landverluste.

An der Nord­see tre­ten die schlimms­ten Sturm­hoch­was­ser an Deutsch­lands Küs­ten auf. Hier unter­schei­det man zwi­schen leich­ten Sturm-Hoch­wäs­sern mit 1 bis 2 m über MThw (mitt­le­res Tide­hoch­was­ser), schwe­ren Sturm-Hoch­wäs­sern mit 2 bis 3 m über MThW und sehr schwe­ren Sturm-Hoch­wäs­sern mit mehr als 3 m über MThw. Der höchs­te Was­ser­stand wur­de in St.Pauli (Ham­burg) am 01.03.1976 mit 6,45 m über MThw gemessen.

Sturm­flu­ten haben seit Jahr­hun­der­ten auch an der deut­schen Nord­see­küs­te in Nie­der­sach­sen zu Ver­lus­ten an Men­schen­le­ben, Vieh und Land bewirkt. Hier eine Lis­te eini­ger der größ­ten Sturm­flu­ten der letz­ten 1000 Jah­re an der Nordsee:

  • 17.02.1164 – Julia­nen­flut:  Schä­den zwi­schen Rhein und Elbe und der ers­te Meer­ein­bruch am Jadebusen.
  • 14.12.1287 – Lucia­flut: die gan­ze deut­sche Nord­see­küs­te ist betroffen.
  • 16.01.1362 – 2. Mar­cel­lus­flut: die schwers­te Sturm­flut an der deut­schen Küs­te über­haupt. Ganz Nord­fries­land wird zerstört.
  • 26.09.1509 – Cos­mas und Dami­an­flut: ganz Hol­land ist bis zur Weser­mün­dung betroffen.
  • 01.11.1570 – 4. Aller­hei­li­gen­flut: von Flan­dern bis zu Halb­in­sel Eider­sedt tre­ten gro­ße Schä­den auf.
  • 11.10.1634 – 2. Man­drä­ke: Die West­küs­te Schles­wig-Hol­steins ist stark betrof­fen, ein gro­ßer Teil der Nord­frie­si­schen Inseln geht unter.
  • 25.12.1717 – Weih­nachts­flut: schwe­re Schä­den tre­ten an der gan­zen deut­schen Nord­see­küs­te auf.
  • 3./4.02.1825 – 1. Febru­ar­flut: Wie­der ist die gan­ze deut­sche Nord­see­küs­te betroffen.
  • 16./17.02.1962 – 2. Febru­ar­flut: Die gan­ze deut­sche Nord­see­küs­te mel­det „Land unter“. Schwe­re Schä­den tre­ten beson­ders an den unzu­rei­chend umdeich­ten Flüs­sen Elbe und Weser auf.
  • 03.01.1976 – Janu­ar­flut: Gro­ße Sturm­flut, die wie­der­um die gan­ze deut­sche Nord­see­küs­te betrifft.

Wei­te­re gro­ße Sturm­hoch­was­ser der letz­ten Jahr­zehn­te an der deut­schen Nord­see­küs­te konn­ten durch die erhöh­ten und nach 1962 auch ver­stärk­ten Dei­che abge­wehrt werden.

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Welche Gefahren bringt Hochwasser in Niedersachsen mit sich?

Der Zeit­raum zwi­schen der Ent­ste­hung und dem Ein­tref­fen eines Hoch­was­sers, also die soge­nann­te „Vor­warn­zeit“, ist in der Regel sehr kurz. Bei gro­ßen Flüs­sen haben lang andau­ern­de Nie­der­schlä­ge und Schnee­schmel­ze einen star­ken Ein­fluss auf das Hoch­was­ser. In die­sem Fall stei­gen die Was­ser­stän­de meis­tens lang­sa­mer an und die Vor­warn­zei­ten sind somit länger.

Die Ursa­chen für Hoch­was­ser sind viel­fäl­tig. Eine wei­te­re Gefahr für Über­schwem­mun­gen sind Sturm­flu­ten und das Über­strö­men von Hoch­was­ser­schutz­ein­rich­tun­gen.

Oft kom­men Dei­che, Hoch­was­ser­schutz­mau­ern, Hoch­was­ser­rück­hal­te­be­cken oder mobi­le Sys­te­me als Hoch­was­ser­schutz­ein­rich­tung  in Nie­der­sach­sen zum Ein­satz. Doch dies sind lan­ge noch nicht alle Maß­nah­men die getrof­fen werden.

Bei lang anhal­ten­dem Hoch­was­ser besteht bei­spiels­wei­se eine Gefähr­dung, wenn soge­nann­tes Quell­was­ser aus­tritt, wel­ches unter dem Deich oder der Schutz­mau­er durch­si­ckert. Bei höhe­ren Was­ser­stän­den läuft der Deich oder die Schutz­mau­er über und es kommt zur Über­flu­tung des dahin­ter lie­gen­den Geländes.

Außer­dem kön­nen Hoch­was­ser­schutz­dei­che nach lang anhal­ten­dem Hoch­was­ser durch­wei­chen. Dabei wer­den klei­ne Boden­kör­ner aus dem Inne­ren der Dei­che aus­ge­spült und die Dei­che ver­lie­ren somit Sta­bi­li­tät und kön­nen brechen.

Vie­le wis­sen nicht, dass Hoch­was­ser auch aus dem Unter­grund ins Haus ein­drin­gen kann. Das pas­siert zwar lang­sa­mer, kann jedoch zu dau­er­haf­ten Schä­den durch die Ver­näs­sungs­län­ge füh­ren. Der Was­ser­stand braucht hier län­ger, um wie­der zu sinken.

Kanal­rück­stau kann eben­falls zu einer Gefahr wer­den. Jedes öffent­li­che Kanal­netz hat eine begrenz­te Auf­nah­me­ka­pa­zi­tät an Was­ser. Bei Stark­re­gen kann es bei­spiels­wei­se vor­kom­men, dass Kanä­le über­lau­fen und das Was­ser über die gesam­te Stra­ße bis zu Ihrem Grund­stück  fließt.

Wei­te­re Gefah­ren­quel­len für Ihr Haus oder Ihre Woh­nung sind bei Stark­re­gen Wasch­be­cken, Toi­let­ten oder Kel­ler­ab­läu­fe. Wenn der öffent­li­che Kanal über­las­tet ist, kann das Was­ser über die Haus­in­stal­la­tio­nen lau­fen, sich in das Gebäu­de rück­stau­en und dort austreten.

Stark­re­gen und Sturz­flu­ten sind Wet­ter­ereig­nis­se, die in Zukunft öfter auf­tre­ten wer­den. Auch in ver­meint­lich siche­rer Ent­fer­nung zu Gewäs­sern besteht eine Hoch­was­ser­ge­fahr. Hier kann das Was­ser über die Gelän­de­ober­flä­che abflie­ßen. Eine wei­te­re Gefahr bei Stark­re­gen sind über­lau­fen­de Regen­rin­nen, die das Was­ser von den Dach­flä­chen nicht mehr rich­tig ablei­ten kön­nen, so dass es ins Haus ein­drin­gen kann.

Hochwasserschutzmaßnahmen in Niedersachen

Bei ein­tre­ten­dem Hoch­was­ser ist es wich­tig „alles rich­tig“ zu machen. Wenn das Hoch­was­ser bereits zur Kata­stro­phe gewor­den ist, ist es meis­tens schon zu spät.

Fol­gen­des Ver­hal­ten ist bei Hoch­was­ser­ge­fahr wichtig: 

  1. Infor­mie­ren Sie sich recht­zei­tig vor einem Hoch­was­ser bei Ihrer Kom­mu­ne, ob Sie in einem Über­schwem­mungs­ge­biet leben. Prü­fen Sie die Mög­lich­kei­ten Ihr Haus so zu gestal­ten, dass es einem Hoch­was­ser bes­ser stand­hält. Dafür gibt es unter­schied­li­che Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me.
  2. Ver­fol­gen Sie wäh­rend eines Hoch­was­sers über das Radio, Tv oder über eine App die aktu­el­len Wet­ter­mel­dun­gen und Hoch­was­ser­war­nun­gen.
  3. Pla­nen Sie ihre Ver­sor­gung. Haben Sie aus­rei­chend Was­ser, Lebens­mit­tel und Bat­te­rien im Haus.
  4. Wenn es mög­lich ist: brin­gen Sie Ihre Kin­der und hil­fe­be­dürf­ti­ge Per­so­nen außer­halb des akut von hoch­was­ser­be­droh­ten Gebie­tes in Sicherheit.
  5. Ver­mei­den Sie unter allen Umstän­den das Betre­ten von Räu­men, in denen das Hoch­was­ser bereits hin­ein­ge­lau­fen ist.
  6. Spre­chen Sie im Ernst­fall mit allen Fami­li­en­mit­glie­dern ab, wer was zu tun hat.
  7. Räu­men Sie die gefähr­de­ten Berei­che leer. Ver­su­chen Sie wert­vol­le Gegen­stän­de wie Com­pu­ter und ande­ren tech­ni­schen Gerä­te hoch in Rega­len oder auf dem Spei­cher zu verstauen.
  8. Gehen Sie nicht in den Kel­ler, wenn Was­ser ein­ge­drun­gen ist, es besteht näm­lich die Gefahr eines Stromschlages.
  9. Fah­ren Sie nicht zum betrof­fe­nem Fluss oder in über­flu­te­te Berei­che.
  10. Las­sen Sie nach einem Hoch­was­ser die beschä­dig­te Bau­sub­stanz prü­fen. Ach­ten Sie auf eine sach­ge­rech­te Ent­sor­gung ver­un­rei­nig­ter Möbel.
  11. Sichern Sie Ölöfen und Heiz­tanks. Die­se stel­len die teu­ers­ten Schä­den bei Kel­lern dar und belas­ten zusätz­lich die Umwelt durch aus­lau­fen­des Öl.
  12. Ver­mei­den Sie nied­ri­ge Steck­do­sen sowie elek­tri­sche Lei­tun­gen im Kel­ler oder der Tiefgarage.

Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men für Ihr Haus:

  • Sor­gen Sie für Boden­sen­ken, die das Was­ser auf dem Grund­stück ver­tei­len, sodass die­ses groß­flä­chig ver­si­ckern kann.
  • Schaf­fen Sie Bar­rie­re­sys­te­me, wie bei­spiels­wei­se Boden­schwel­len.
  • Instal­lie­ren Sie mobi­le Schutz­sys­te­me, wie Fens­ter­klap­pen und Was­ser­bar­rie­ren.
  • Über­prü­fen Sie Rohr­durch­füh­run­gen und rea­li­sie­ren Sie bau­li­che Maß­nah­men.
  • Las­sen Sie den Kel­ler ver­ti­kal und hori­zon­tal abdichten.
  • Rei­ni­gen Sie regel­mä­ßig Regen­rin­nen und Regen­roh­re.
  • Rea­li­sie­ren Sie eine Rück­stau­si­che­rung gegen aus der Kana­li­sa­ti­on ein­drin­gen­des Was­ser.

Weitere Fragen zum Hochwasserschutz in Niedersachsen

Wo kom­men Sturm­flu­ten vor? Sturm­flu­ten tre­ten an der deut­schen Küs­te meis­tens im Früh­jahr und im Herbst auf. Die deut­sche Bucht ist nach Ansicht des Bun­des­amts für See­schiff­fahrt und Hydro­gra­phie (BSH) eines der am stärks­ten von Sturm­flu­ten bedroh­ten Gebie­te weltweit.

Wie wur­den Dei­che frü­her gebaut? Dei­che wur­den frü­her an der Sei­te steil auf­ge­baut, was bewirk­te, dass die Kraft der Wel­len nicht abge­schwächt wur­de, son­dern dass sie mit einer stär­ke­ren Wucht gegen die Dei­che stie­ßen. Somit wur­de bei Sturm­flu­ten der Deich­fuß oft­mals weggespült.

Mitt­ler­wei­le hat man aus den Feh­lern der Ver­gan­gen­heit gelernt und die Deich­kon­struk­tio­nen ent­spre­chend angepasst.

Unser Fazit zum Hochwasserschutz in Niedersachsen:

Wir hof­fen sehr, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel einen guten Über­blick über den Hoch­was­ser­schutz in Nie­der­sach­sen und an der Nord­see­küs­te geben konnten.

Trotz der weit­rei­chen­den Maß­nah­men die zur Absi­che­rung der Küs­ten in Nie­der­sach­sen gegen Sturm­flu­ten getrof­fen wur­den, emp­feh­len wir Ihnen drin­gend, sich Gedan­ken über ein indi­vi­du­el­les Schutz­kon­zept zu machen, wenn Sie in einem betrof­fe­nen Gebiet leben.

Die­ser Auf­wand kann sich aus­zah­len, da sie bei Hoch­was­ser­schä­den mit enor­men psy­chi­schen und finan­zi­el­len Belas­tun­gen rech­nen müssen.

Soll­ten Sie direkt von Hoch­was­ser betrof­fen sein, infor­mie­ren Sie sich ger­ne umfas­send in unse­rer Rubrik Tipps-Tricks oder kon­tak­tie­ren Sie uns direkt per Email oder Telefon.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Sturzflut: Was ist das und wie können Sie sich schützen?

Sturzflut: Was ist das und wie können Sie sich schützen?

Even­tu­ell haben Sie auch schon ein­mal eine Sturz­flut erlebt und wis­sen: Mit Sturz­flu­ten ist nicht zu Spaßen.

Vor allem, wie kön­nen Sie sich vor Sturz­flu­ten schüt­zen, wenn das Was­ser doch so plötz­lich vom Him­mel fällt und Sie kaum Schutz dage­gen haben?

Denn Sturz­flu­ten tre­ten plötz­lich auf und sind schwer zu bän­di­gen. Inner­halb von weni­gen Minu­ten kann ein Groß­teil Ihres Kel­lers durch so eine Sturz­flut unter Was­ser ste­hen und enor­me Schä­den ver­ur­sa­chen. Genau aus die­sem Grund wer­den wir Ihnen heu­te hel­fen zu ver­ste­hen was eine Sturz­flut ist und vor allem, wie Sie sich dage­gen schüt­zen können.

Was ist eine Sturz­flut und wie kön­nen Sie sich schüt­zen? Eine Sturz­flut ist eine plötz­lich auf­tre­ten­de Über­schwem­mung. In aller Regel wird eine Sturz­flut durch star­ken und plötz­li­chen Regen ver­ur­sacht. Es gibt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, um sich vor Schä­den durch Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen zu schüt­zen. Der wich­tigs­te Punkt ist die Bau­vor­sor­ge. Das bedeu­tet schon in der Bau­pha­se zu schau­en, ob Sie von Hoch­was­ser oder Sturz­flu­ten betrof­fen sein kön­nen und dar­auf­hin die Pla­nung vor­neh­men. Die zwei­te Mög­lich­keit ist der nach­t­äg­li­che Hochwasserschutz.

Soll­ten Sie in der Pla­nungs­pha­se Ihres Hau­ses ste­cken, kön­nen Sie sich ger­ne auch direkt an uns wen­den. Wir hel­fen Ihnen dabei die pas­sen­den Schutz­maß­nah­men zu fin­den und zu installieren.

Doch zurück zum Arti­kel. Wir wer­den in die­sem Arti­kel als ers­tes klä­ren wel­che Arten von Hoch­was­ser es gibt, was eine Sturz­flut ist,  wie Sie sich davor schüt­zen kön­nen und was Hoch­was­ser­schutz über­haupt ist.

Was ist eine Sturzflut?

Um zu klä­ren was eine Sturz­flut ist, müs­sen wir erst­mal klar­stel­len was Hoch­was­ser bedeu­tet. Es gibt näm­lich einen Unter­schied zwi­schen Hoch­was­ser und Überflutungen.

Hoch­was­ser ist eine zeit­lich beschränk­te Über­schwem­mung von nor­ma­ler­wei­se nicht mit Was­ser bedeck­tem Land, ins­be­son­de­re durch Flüs­se oder Bäche. Über­flu­tun­gen kön­nen jedoch auch durch Über­las­tun­gen aus dem Kanal­netz und durch urba­ne Sturz­flu­ten ver­ur­sacht wer­den. Meist, wenn es durch Stark­re­gen zu einer zu hohen Was­ser­men­ge in einem begrenz­ten Raum kommt. 

Hoch­was­ser ist ein Teil des Was­ser­kreis­lau­fes. Es tritt immer dann auf, wenn gro­ße Was­ser­men­gen in kur­zen Zeit­räu­men in den Bach- und Fluss­tä­lern dem Gefäl­le fol­gend zusam­men­lau­fen. Regen und das bei Tau­wet­ter aus Schnee frei­ge­setz­te Schmelz­was­ser sind die Quel­len davon. Das Abwas­ser aus Kanä­len und Son­der­bau­wer­ken kann auf­grund von Stark­re­gen aus­tre­ten, was eine Über­flu­tung von Flä­chen zur Fol­ge hat, in Häu­ser ein­drin­gen und Schä­den ver­ur­sa­chen kann.

Es gibt drei unter­schied­li­che Arten von Hochwasser: 

  • Fluss­hoch­was­ser : Dies ist das Ergeb­nis von groß­räu­mi­gen, aus­gie­bi­gen und anhal­ten­den Nie­der­schlä­gen. Wei­te­re Fak­to­ren, die Hoch­was­ser beein­flus­sen, ist die Beschaf­fen­heit des Ein­zugs­ge­bie­tes. Die Vege­ta­ti­on und der Boden die­nen als natür­li­che Auf­fang­be­cken für den Regen. Wenn der Boden jedoch gesät­tigt, gefro­ren oder zum Bei­spiel durch Zement ver­sie­gelt ist, dann fließt das Was­ser direkt in die nahe­lie­gen­den Gewäs­ser. In die­sem Fall kön­nen die Was­ser­mas­sen nicht schnell genug abflie­ßen und das Was­ser tritt über die Ufer. Außer­dem kön­nen men­schen­ge­mach­te Fak­to­ren wie Sied­lungs­bau, Hoch­was­ser begüns­ti­gen. Beson­ders gefähr­det sind hier fluss­na­he Gebie­te und Berei­che, in denen Flüs­se auf­ein­an­der tref­fen. Die Schä­den wer­den hier vor allem durch lan­ge Zeit ste­hen­des Was­ser und bes­ser Ver­schmut­zung verursacht.
  • Sturm­flut: Bei Sturm­flu­ten trei­ben star­ke Win­de das Was­ser von Mee­ren und gro­ßen Seen in hohen Wel­len an die Küs­te über das Ufer. In die­sem Fall steigt der Was­ser­spie­gel und das Was­ser über­flu­tet das Land. Hier müs­sen Sie auf­pas­sen, wenn Sie in küs­ten­na­hen Gebie­ten leben. Hier sol­len Dei­che schlim­me Zer­stö­rung und Gefah­ren für Mensch und Natur verhindern.
  • Sturz­flut: Sturz­flu­ten ent­ste­hen in kür­zes­ter Zeit durch hef­ti­ge Nie­der­schlä­ge. Im Gegen­satz zu den ande­ren Hoch­was­ser­ar­ten kön­nen Sturz­flu­ten auch weit weg von Gewäs­sern auf­tre­ten. Eine Sturz­flut ist eine plötz­lich auf­tre­ten­de Über­schwem­mung. Lei­der kön­nen Sie gegen Sturz­flu­ten auch nicht so viel tun, wie gegen Flusshochwasser.

Meis­tens trifft es Fluss­tä­ler und Mul­den­la­gen, die nach hef­ti­gen Regen­fäl­len über­flu­tet wer­den. Doch auch Schmelz­was­ser kann Sturz­flu­ten ver­ur­sa­chen, vor allem, wenn es mit Stark­re­gen in Ver­bin­dung kommt. Ein wich­ti­ges Merk­mal einer Sturz­flut ist, dass zwi­schen dem Nie­der­schlags­er­eig­nis und der Flut weni­ger als sechs Stun­den vergehen. 

Sturz­flu­ten kön­nen vor allem in ber­gi­gen oder hüge­li­gen Regio­nen auf­tre­ten, wie Bei­spiels­wei­se im deut­schen Mit­tel­ge­bir­ge oder in den Alpen. Wenn die Böden sehr tro­cken oder bereits was­ser­ge­sät­tigt sind, flie­ßen gera­de bei Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen gro­ße Was­ser­men­gen ober­fläch­lich ab. Wenn Ihr Haus in die­sem Fall im Weg steht, kommt es zu einer Über­schwem­mung in Ihrem Haus.

Lei­der kann man nicht ein­fach beant­wor­ten, ab wel­chen Nie­der­schlags­men­gen Sturz­flu­ten auf­tre­ten oder zu befürch­ten sind. Grund dafür sind die Boden­be­schaf­fen­heit, die geo­mor­pho­lo­gi­sche und hydro­lo­gi­sche Eigen­schaf­ten, wel­che fest­stel­len, wie eine bestimm­te Regi­on auf eine Sturz­flut reagiert. Daher kann die Schwe­re der Aus­wir­kun­gen von Stark­re­gen­fäl­len ähn­li­cher Inten­si­tät stark variieren.

Stark­re­gen triff meis­tens im Som­mer im Zusam­men­hang mit Gewit­tern über­ra­schend auf. Dabei sind nicht nur lang­an­dau­ern­de groß­flä­chi­ge Dau­er­re­gen gefähr­lich, son­dern auch klein räu­mi­ge, kurz­zei­ti­ge und kräf­ti­ge Starkniederschläge.

Las­sen Sie uns jetzt zum nächs­ten The­ma kom­men. Wie kön­nen Sie sich gegen Sturz­flu­ten schüt­zen und wel­che Maß­nah­men gibt es in die­sem Fall? Genau auf die­se Fra­ge wer­den wir jetzt eingehen.

Sturzfluten und Hochwasserschutz: Was ist Hochwasserschutz?

Es gibt zwei Arten des Hoch­was­ser­schut­zes: der pas­si­ve und der akti­ve Hochwasserschutz.

Pas­si­ver Hochwasserschutz 

Bei Fluss­hoch­was­ser oder Sturm­flu­ten macht es Sinn, den Hoch­was­ser­schutz pas­siv anzu­ge­hen. Akti­ver Hoch­was­ser­schutz könn­te näm­lich dazu füh­ren, dass das Gebäu­de auf­schwimmt und sich auf der Boden­ver­an­ke­rung löst. Der pas­si­ve Hoch­was­ser­schutz besteht dar­in, das Was­ser umzu­len­ken. Dafür gibt es fol­gen­de Möglichkeiten:

Ent­wäs­se­rung eines Gebäu­des - Bei Stark­re­gen ist die Ent­wäs­se­rung des Dachs und das Kanal­sys­tem ein gro­ßes The­ma. Hier soll­ten Sie dafür sor­gen, dass die Ent­wäs­se­rung auf, neben und unter dem Gebäu­de funk­tio­niert. Regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len von Kanä­len, Rin­nen und Abflüs­sen sind sehr hilfreich.

Über­flu­tet York Stadtstraße@janefromyork / depositphotos.com

Was­ser vom Haus weg lei­ten – Vie­le unse­rer Kun­den haben ein Gefäl­le zum Haus ange­legt, somit fließt das Was­ser immer zur nied­rigs­ten Stel­le. Wenn Sie also dar­auf ach­ten, dass Sie ein Gefäl­le vom Haus weg schaf­fen kön­nen, dann müs­sen Sie sich weni­ger Sor­gen bei Fluss­hoch­was­ser machen. Legen Sie Wege, Ter­ras­sen, Bete und ande­re Flä­chen so an, dass Regen­was­ser abflie­ßen kann.

Grün­flä­che, Stei­ne, Sand und ähn­li­ches – Dies ist ein Punkt, wel­cher oft ver­nach­läs­sigt wird. Die­se geschlos­se­nen Flä­chen sehen zwar schon aus, kön­nen jedoch kein Was­ser auf­neh­men, was eine Gefahr bei Stark­re­gen sein kann. Ver­su­chen Sie also Flä­chen ums Haus zu schaf­fen, die Was­ser auf­neh­men kön­nen. Dazu gehö­ren Grün­flä­chen, Bete und Sand.

Kel­ler flu­ten – Der letz­te Punkt beim pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz ist es das Was­ser in den Kel­ler lau­fen zu las­sen. Dies macht jedoch nur Sinn, wenn der Kel­ler vor­her ent­spre­chend bear­bei­tet wur­de und dadurch kei­nen Scha­den nimmt. Die­se Alter­na­ti­ve ist gera­de bei Fluss­hoch­was­ser sehr beliebt.

Akti­ver Hochwasserschutz 

Die­se Metho­de ist beson­ders bei Stark­re­gen und Sturm­flu­ten sinn­voll. Hier wird das Was­ser am Ein­drin­gen in das Gebäu­de gehin­dert. Hier gibt es eben­falls vie­le Mög­lich­kei­ten den Hoch­was­ser­schutz aktiv zu betreiben:

Bau­li­che Maß­nah­men am Haus – Set­zen Sie Tür­schwel­len und erhö­hen Sie die Licht­schäch­te. Eine wei­te­re bau­li­che Maß­nah­me wäre das Zumau­ern von Fens­tern und Öff­nun­gen oder das Zie­hen einer Mau­er rund um das Haus herum.

Sper­ren für das Was­ser am Gebäu­de – Sie kön­nen außer­dem jede Öff­nung gegen Hoch­was­ser schüt­zen. Für den Hoch­was­ser­schutz von Türen gibt es mobi­le Schutz­wän­de, Alu-Damm­bal­ken, Sand­sä­cke, mobi­le Schlän­gel und gan­ze hoch­was­ser­dich­te Türen. Für Fens­ter gibt es Acryl­schotts, Magnet­schotts oder Alu-Leichtbau-Elemente.

Hier eini­ge wei­ter­füh­ren­de Arti­kel dazu:

Sper­ren für das Gelän­de ums Gebäu­de - Die­ser Punkt greift ein biss­chen in den Hoch­was­ser­schutz eines Gelän­des ein, doch auch hier haben Sie die­se Möglichkeit.

Nun ken­nen Sie den Unter­schied zwi­schen akti­ven und pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz und wis­sen in etwa wann Sie mit wel­cher Metho­de am bes­ten dran sind. Kom­men wir nun zu eini­gen kon­kre­ten Bei­spie­len zum Schutz vor Sturzfluten.

Wie schütze ich mein Haus vor einer Sturzflut?

Sturz­flu­ten kön­nen ziem­lich gro­ße Schä­den ver­ur­sa­chen. Neben dem finan­zi­el­len Scha­den  kön­nen Sie unter Umstän­den gelieb­te Gegen­stän­de und Erin­ne­rungs­stü­cke verlieren.

Hier erhal­ten Sie einen Über­blick über die Schä­den, die ent­ste­hen kön­nen und außer­dem kon­kre­te Lösungs­vor­schlä­ge dazu.

Der am ein­fachs­ten zu behe­ben­de Scha­den, ist der finan­zi­el­le. Wenn Sie eine pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, dann zahlt die­se meis­tens den kom­plet­ten Scha­den. Die­ser liegt im Schnitt bei 6.600€ laut der Alli­anz Ver­si­che­rung. Aus Erfah­rung kön­nen wir Ihnen sagen, dass ein ein­fa­cher Stark­re­gen schon Schä­den von über 30.000€ ver­ur­sa­chen kann. Wenn Sie kei­ne pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, dann müs­sen Sie für den Scha­den selbst aufkommen.

Der emo­tio­na­le Scha­den ist hier nicht zu ver­nach­läs­si­gen. Als Haus­be­sit­zer fühlt man sich immer nach einer Über­schwem­mung oft angreif­bar und auf eine bestimm­te Art und Wei­se unsi­cher. Wir haben Kun­den, die bei Regen nicht mehr schla­fen kön­nen und nicht mehr in den Urlaub fah­ren, wenn nie­mand zu Hau­se ist, der auf das Haus auf­pas­sen kann. Doch die­se Sicher­heit lässt sich durch den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz wie­der her­stel­len. Ger­ne kön­nen Sie hier­bei mit uns sprechen:

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutz­sys­tems. Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können!

Hier noch zwei Kon­kre­te Bei­spie­le, wie Sie auch selbst den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz fin­den können:

Um Ihr Haus vor Hoch­was­ser schüt­zen zu kön­nen müs­sen Sie erst erken­nen, wel­ches Hoch­was­ser Ihr Haus tref­fen kann, Sie müs­sen die Risi­ken und Pro­ble­me bei Hoch­was­ser am Haus ana­ly­sie­ren, so kön­nen Sie dann ent­schei­den wel­cher Hoch­was­ser­schutz zu Ihrem Haus passt.

Wenn Sie die­se Punk­te durch haben, dann kön­nen Sie sich mit den ver­schwen­den Sys­te­men befas­sen, die es gibt.

Begin­nen wir mit dem Hoch­was­ser­schutz einer Tür: Stahl­rah­men mit Neo­pren­über­zug, Alu-Damm­bal­ken, Alu-Damm­ta­feln, Sand­sä­cke, was­ser­ge­füll­te Schutz­schläu­che, was­ser­fes­te Türen, auto­ma­ti­sche Klapp­schotts, mobi­les Sys­tem mit Pneu­ma­tik, Alu-Auf­bau­ten für die Tür zum schwen­ken und natür­lich noch vie­le mehr. Die Prei­se vari­ie­ren hier zwi­schen güns­tig, mitt­le­res Preis­seg­ment und geho­be­ne Preis­klas­se. Die güns­tigs­ten Sys­te­me kön­nen Sie zwi­schen 50.00€ – 100.00€ kos­ten, die teu­ers­ten kön­nen sogar über 25.000,00 € kosten.

Hoch­was­ser­schutz eines Fens­ters: Stahl­rah­men mit Neo­pren­über­zug, Alu-Damm­bal­ken, Damm­ta­feln, Sand­sä­cke, Hoch­was­ser­fens­ter, was­ser­ab­sor­bie­ren­de Schlän­gel, Alu-Plat­ten mit Klick­funk­ti­on, Alu-Auf­bau­ten für das Fens­ter zum Schwen­ken. Auch hier gibt es eine gro­be Unter­schei­dung von güns­tig und kostspielig.

Wei­te­re Pro­duk­te dazu fin­den Sie hier: https://www.hochwasserschutz-profis.de/wasserdichte-kellerfenster-schuetzen-sie-sich-bei-hochwasser/

Dies war eine gro­be Lis­te von den ver­schie­de­nen Sys­te­me, die es gibt, damit Sie Ihr Haus vor Hoch­was­ser schüt­zen kön­nen. Dabei ist zu beach­ten, ob es sich um eine Ein­gangs­tür, einer Gara­gen­tür oder eine Ter­ras­sen­tür han­delt. Auch bei Fens­tern gibt es ver­schie­de­ne Unter­schie­de. Han­delt es sich um ein boden­na­hes Fens­ter? Oder han­delt es sich um ein unter­ir­di­sches Fens­ter? Eine genaue­re Erklä­rung zu den ver­schie­de­nen Sys­te­men und deren Prei­sen fin­den Sie in unse­rem Arti­kel https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-fuers-haus-teil‑3/

Wir hof­fen, dass Sie nun etwas schlau­er gewor­den sind, was die Sturz­flut und Ihrer Gefahr betrifft. Sie wis­sen nun was eine Sturz­flut ist, was Hoch­was­ser­schutz ist und wel­che Mög­lich­kei­ten es dafür gibt.

 

 

 

Hochwasserdamm privat und öffentlich: Eine Übersicht der Systeme

Hochwasserdamm privat und öffentlich: Eine Übersicht der Systeme

Oft weiß man nicht genau was zu tun ist, wenn man über Hoch­was­ser­schutz spricht. Aus die­sem Grund haben wir uns dafür ent­schie­den ein Arti­kel über den Hoch­was­ser­damm und ande­ren mobi­len Sys­te­me zu schrei­ben. Es gibt vie­le ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­däm­me für Feu­er­weh­ren und Kom­mu­nen, die­se haben die Fach­leu­te nor­ma­ler­wei­se vor Ort und wis­sen genau was zu tun ist. Als pri­va­ter Anwen­der ken­nen Sie sich hier jedoch nicht so aus, wie die Fachleute.

Des­halb möch­ten wir Ihnen heu­te ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­däm­me für die pri­va­te Anwen­dung vor­stel­len und auf­zei­gen, wel­che Sie nut­zen kön­nen. Star­ten wir mit dem bekann­tes­ten System.

Ist ein Hoch­was­ser­damm aus Alu­mi­ni­um (Damm­bal­ken-Sys­tem) für mich rich­tig? Ein Hoch­was­ser­damm aus Alu­mi­ni­um stellt für die meis­ten die idea­le Lösung dar. Meis­tens jedoch, wenn Sie das Was­ser nur kurz­fris­tig von Türen und Fens­tern Fern­hal­ten möch­ten. Bei den Hoch­was­ser­däm­men aus Alu­mi­ni­um kommt es näm­lich häu­fig zu Sicke­rungs­ra­ten, die bei län­ge­ren Stand­zei­ten pro­ble­ma­tisch wer­den. Ansons­ten ist es schnell auf­ge­baut und meis­tens güns­ti­ger als ande­re Systeme.

In die­sem Arti­kel wer­den wir alle Fra­gen rund um die ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­däm­men für pri­va­te Anwen­dun­gen klä­ren. Wir wer­den Ihnen ein paar Prei­se nen­nen, Ihnen Tipps geben, wie Sie Geld spa­ren kön­nen und wel­che Alter­na­ti­ven es noch gibt.

Alles über den Hochwasserdamm aus Aluminium für private Anwender

Ein Hoch­was­ser­damm aus Alu­mi­ni­um für den Hoch­was­ser­schutz kann man in drei ver­schie­de­nen Vari­an­ten instal­lie­ren: Sie kön­nen das Sys­tem inner­halb der Lai­bung auf der Lai­bung oder hin­ter der Labung instal­lie­ren. Hier­bei han­delt es sich um die Lai­bung vor der Tür oder der Öff­nung. Der Boden soll­te dabei an der schüt­zen­den Öff­nung ziem­lich eben sein. Soll­ten die Vor­aus­set­zun­gen vor oder hin­ter der Tür uneben und kom­plex sein, dann grei­fen Sie lie­ber zu alter­na­ti­ven Systemen.

Hier zwei alter­na­ti­ve Hoch­was­ser­däm­me für den pri­va­ten Gebrauch:

Ein wei­te­rer, sehr wich­ti­ger Punkt, wel­cher von den meis­ten Her­stel­lern oft ver­schwie­gen wird, ist die Sicke­rungs­ra­te fast aller Damm­bal­ken­sys­te­me. 95% der Damm­bal­ken­sys­te­me aus Alu­mi­ni­um sind nicht zu 100% dicht. Das gilt übri­gens auch für die meis­ten mobi­len Sys­te­me. Die Sicke­rungs­ra­te der Sys­te­me ist unter­schied­lich, da es bei der Her­stel­lung und dem Auf­bau eben­falls vie­le Unter­schie­de gibt. Die­se hängt nicht nur vom Auf­bau des Sys­tems, son­dern auch an den Dich­tun­gen und der zu schüt­zen­den Flä­che ab.

Wenn Sie also dafür sor­gen möch­ten, dass kein Was­ser ins Haus dringt, weil Sie zum Bei­spiel einen emp­find­li­chen Boden haben, soll­ten Sie nicht zu Hoch­was­ser­däm­men aus Alu­mi­ni­um greifen.

Eben­so wich­tig ist die Mate­ri­al­stär­ke. Wenn Sie grö­ße­re Län­gen von über 3 m über­win­den müs­sen spielt die­se eine gro­ße Rol­le. Je stär­ker das Mate­ri­al ist, des­to unbieg­sa­mer wird es. Ach­ten Sie also nicht nur auf die Dich­tun­gen, son­dern auch auf die Stär­ke des Materials.

Kom­men wir nun zu den ver­schie­de­nen Vari­an­ten von Damm­bal­ken­sys­te­men. Alle Damm­bal­ken­sys­te­me sind irgend­wo ähn­lich. Das Sys­tem der Fir­ma Reit­tha­ler ist das ein­zi­ge, wel­ches sich davon unter­schei­det. Denn die­se haben einen Hoch­was­ser­damm aus Alu­mi­ni­um erfun­den, wel­cher von vor­ne statt von oben bedient wer­den kann, die­ses wird kom­plett dicht. Im Prin­zip kann man jedoch in 2 Kate­go­rien unterscheiden:

  • Güns­ti­ge Sys­te­me, die in den meis­ten Fäl­len selbst zusam­men­ge­baut wer­den müs­sen. Je güns­ti­ger das Sys­tem wird des­to mehr müs­sen Sie selbst bau­en. Sol­che fin­den Sie im Bau­markt, Online­shops oder bei Alu-Bau­ern, die die­se selbst zusam­men­ge­baut und ent­wi­ckelt haben.
  • Preis­lich geho­be­ne Sys­te­me, wie zum Bei­spiel die von Pre­fa oder DPS. Wenn Sie höhe­re Anfor­de­run­gen haben oder ein dich­tes Sys­tem brau­chen, soll­ten Sie eher zu sol­chen Sys­te­men greifen.

Der Punkt der Mon­ta­ge kann Ihnen sehr viel Geld spa­ren. Wir ver­an­schla­gen für die Mon­ta­ge Nor­ma­ler­wei­se 150,00€ Anfahrt und 250,00€ – 400,00€ Mon­ta­ge­kos­ten. Mit die­sen Kos­ten kön­nen Sie auch bei ande­ren Her­stel­lern rech­nen. Dies liegt dar­an, dass die Mon­ta­ge eines Hoch­was­ser­schutz­sys­tems sehr viel Zeit in Anspruch neh­men kann. Wenn also jemand bei Ihnen daheim vor­bei­kommt, um ein Hoch­was­ser­schutz ein­zu­bau­en, sind Sie meis­tens der ein­zi­ge Ter­min an dem Tag.

Wenn Sie jedoch etwas hand­werk­lich begabt sind, dann kön­nen Sie den Hoch­was­ser­damm für den pri­va­ten gebrauch auch selbst ein­bau­en. Meis­tens müs­sen Sie 4–6 Löcher boh­ren und etwas Sili­kon han­tie­ren, um solch einen Hoch­was­ser­damm an die Wand zu bekom­men. Ansons­ten kön­nen Sie auf ein Sys­tem grei­fen, wel­ches kom­plett ohne Mon­ta­ge aus­kommt und nur an die Tür gestellt wird. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie in unse­rem Arti­kel Dam Easy Hoch­was­ser­schutz für Türen und Garagen.

Hier der Link zum alter­na­ti­ven Hoch­was­ser­damm Dam Easy: https://www.hochwasserschutz-profis.de/mobile-hochwasserschutzwand-fuer-tueren-dam-easy-hochwassersperre/

Oder Sie kau­fen das Sys­tem direkt in unse­rem Online­shop hier: https://howashop.de/products/dam-easy-hochwasserschutz-fuer-tueren

Einen Hoch­was­ser­damm aus Alu­mi­ni­um kön­nen Sie natür­lich auch sel­ber bau­en. Dafür benö­ti­gen Sie etwas hand­werk­li­ches Geschick und die rich­ti­gen Mate­ria­li­en. Sie soll­ten U‑Profile und Damm­bal­ken­pro­fi­le mög­lichst pas­send kau­fen. In ver­schie­de­nen Online­shops oder im Bau­markt fin­den Sie Alu-Recht­ecke als Zuschnitt.

Ach­ten Sie dar­auf, dass die Dich­tun­gen beim Ein­füh­ren der Bal­ken leicht gepresst wer­den. Bei den Zwi­schen­dich­tun­gen soll­ten Sie außer­dem dar­auf ach­ten, dass die­se fle­xi­bel sind und für eine Abdich­tung sor­gen können.

Beach­ten Sie, dass es nicht ein­fach ist sein eige­nes Damm­bal­ken­sys­tem zu bau­en. Der Auf­wand lohnt sich meis­tens nur, wenn Sie meh­re­re Meter Damm­bal­ken benötigen.

Hochwasserdamm aus Aluminium: Preisliste und Alternativen dazu!

Hier eine klei­ne Über­sicht, was 1qm Hoch­was­ser­damm für pri­va­te Anwen­der bei ver­schie­de­nen Her­stel­lern kos­ten. Beach­ten Sie dabei, dass es sich hier um Prei­se han­delt,  wenn man das Sys­tem inner­halb der Labung anbringt. Alle Prei­se sind Brut­to­prei­se zzgl. Versand.

  • Bau­haus: 299,00€
  • Kema: 587,00€
  • Wir: 705,67€
  • IBS: 733,63€

Es kommt natür­lich auch dar­auf an, wofür das Sys­tem genutzt wird, hier eini­ge Beispiele:

Damm­bal­ken Preis­lis­te für Fenster: 

  • 80 cm Brei­te und 50cm Höhe: Metall­bau­er 414,00€ / Ebay 441,77€, Stein­hard 465,00€ – Vari­an­te 50 x 150mm, Pre­fa 449,94 – Vari­an­te 50 x 200mm, Wir 455,40€
  • 80 cm Brei­te und 70 cm Höhe (Kom­plett­ver­schluss): Metall­bau­er 491,00€ / Ebay 498,49€, Stein­hard 597,00€ – Vari­an­te 50 x 150 mm, Pre­fa 588,26 € – Vari­an­te 50 x 200 mm, Howa­kit 251,26 € – Vari­an­te 1,20 m x 0,8 m, Wir 540,10 €

Damm­bal­ken-Sys­te­me für Türen 

  • 100 cm Brei­te und 50 cm Höhe: Metall­bau­er 376,00 €, Ebay 374,00€, Stein­hard 506,25 – Vari­an­te 50 x 150 mm, Pre­fa 539,69 € – Vari­an­te 50 x 200mm, Howa­kit 192,44€ – Vari­an­te 1,20 m x 0,6 m, Ama­ri 584,99€, Wir 413,60€
  • 100 cm Brei­te und 100 cm Höhe: Metall­bau­er 593,00€, Ebay 604,44€, Stein­hardt 1012,50€ – Vari­an­te 50 x 150 mm, Pre­fa 961,97€ – Vari­an­te 50 x 200 mm, Howa­kit 251,26€ – Vari­an­te 1,20 m x 0,8 m, Ama­ri 843,53€, Wir 652,30€
  • 100 cm Brei­te und 150 cm Höhe: Metall­bau­er 776,00€, Ebay 906,66€, Stein­hardt 1518,75€ – Vari­an­te 50 x 150 mm, Pre­fa 1519,45€ – Vari­an­te 50 x 200 mm, Howa­kit 301,68 – Vari­an­te 1,20 m x 1,0 m, Ama­ri 1215,97€, Wir 853,60€
  • 100 cm Brei­te und 220 cm Höhe (Voll­ver­schluss): Metall­bau­er 1264,00€, Ebay 1329,76€, Stein­hardt 2227,50€ – Vari­an­te 50 x 150 mm, Pre­fa 1991,75€ – Vari­an­te 50 x 200 mm, Ama­ri 1619,12€, Wir 1390,40€

Da wir gera­de beim Hoch­was­ser­schutz von Türen sind: All Wea­ther Indus­tries hat die Dam Easy® Hoch­was­ser­sper­re ent­wor­fen. Dies ist das ers­te kom­plett fer­ti­ge, auf­blas­ba­re Hoch­was­ser­schutz­sys­tem, wel­ches bei Stark­re­gen und Hoch­was­ser vor Über­schwem­mun­gen schützt. Die­se Hoch­was­ser­bar­rie­re ver­hin­dert das Ein­tre­ten von Hoch­was­ser und Stark­re­gen durch Türen und schützt Sie. Fra­gen Sie uns ein­fach nach einem Angebot!

Alternativen Hochwasserdämme für den privaten Anwender

Als letz­tes kom­men wir zu den Alter­na­ti­ven Sys­te­men, falls Sie wäh­rend des Lesens gemerkt haben, dass ein Alu-Damm­bal­ken­sys­tem nicht die rich­ti­ge Wahl für Sie ist.

Magnet­schott: Um die­sen nut­zen zu kön­nen müs­sen vor­her Magnet­schie­nen in die Erde und die Mau­er ein­ge­las­sen wer­den. Danach wer­den die Schotts von vor­ne auf­ge­setzt. Die Magne­te zie­hen das Schott zusam­men und der Was­ser­druck von Außen sorgt für zusätz­li­che Abdich­tung. Dies ist ein Sys­tem, wel­ches ein­fach instal­liert wird und 100% was­ser­dicht ist. Ein Magnet­schott kos­tet etwa 613,00€ zzgl. Ein­bau. – Hier der Link dazu: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-einer-tuer-und-einer-garage/

Dam Easy: Bei die­sem Sys­tem müs­sen kei­ne Schie­nen ange­bracht wer­den. Das Sys­tem wird zwi­schen die Tür gestellt, ver­spritz und auf­ge­pumpt. Direkt danach haben Sie ein was­ser­dich­tes Sys­tem, wel­ches vor 60cm Hoch­was­ser schützt. Die Instal­la­ti­on ist sehr schnell und kann von jedem aus­ge­führt werden.

Damm­ta­feln: Außer­dem gibt es noch die Damm­ta­feln, die­se sind um eini­ges leich­ter, als die Alu-Damm­bal­ken. Hier wer­den eben­falls Schie­nen rechts und links gesetzt und danach wird die Damm­ta­fel rein geho­ben. Im Gegen­satz zu den Alu-Damm­bal­ken han­delt es sich bei der Damm­ta­fel jedoch um ein Stück.

Des Wei­te­ren möch­ten wir Ihnen noch einen klei­nen Tipp geben zum The­ma Ver­si­che­run­gen, damit Sie etwas spa­ren können.

Wenn Sie eine Wohn­ge­bäu­de- und eine Haus­rats­ver­si­che­rung mit Ele­men­tarbau­stein haben, wur­de der letz­te Scha­den bestimmt von Ihrer Ver­si­che­rung übernommen.

Wenn Sie jedoch nun zur Hoch­was­ser­vor­sor­ge Alu-Damm­bal­ken kau­fen, könn­te die­se die­sen Schritt finan­zi­ell entlohnen.

Fra­gen Sie somit vor­her bei Ihrer Ver­si­che­rung nach, ob es Rabat­te gibt, wenn Sie etwas für den Hoch­was­ser­schutz kau­fen. Am bes­ten kön­nen Sie natür­lich ver­han­deln, wenn Sie noch kei­nen Scha­den hat­ten. Die Ver­si­che­run­gen wol­len in den meis­ten Fäl­len dann den Beweis, dass die Sys­te­me, die Sie gekauft haben funk­tio­nie­ren. Prü­fen Sie also vor dem Kauf, ob es Prü­fun­gen oder min­des­tens Bewei­se von Prü­fun­gen gibt. In die­sem Fall wird die Ver­si­che­rung näm­lich mit­ma­chen und Ihnen unter Umstän­den einen Nach­lass geben.

Wasserschott gegen Hochwasser: Diese Möglichkeiten haben Sie!

Wasserschott gegen Hochwasser: Diese Möglichkeiten haben Sie!

Wenn Sie sich die Fra­ge stel­len, wie Sie Ihr Haus vor Hoch­was­ser schüt­zen kön­nen, dann sind Sie hier genau rich­tig. Was­ser­schotts sind eine sehr gute Mög­lich­keit, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser zu schüt­zen. Gleich vor­ab, Sie kön­nen einen Was­ser­schott sogar selbst bauen!

In die­sem Arti­kel wer­den wir klä­ren wor­um es sich beim Hoch­was­ser­schutz über­haupt han­delt und wel­che Arten von Was­ser­schotts es gibt. Des Wei­te­ren wer­den wir Ihnen zei­gen, wel­che Arten von Was­ser­schott­wän­den es gegen Hoch­was­ser gibt und wie Sie die­se sogar selbst bau­en kön­nen. Der Arti­kel wur­de somit in fol­gen­de Abschnit­te aufgeteilt:

  1. Was ist Hochwasserschutz? 
  2. Unter­schie­de zwi­schen akti­vem und pas­si­vem Hochwasserschutz
  3. Was­ser­schott­wän­de gegen Hoch­was­ser für Ihr Haus oder Gebäude
  4. Was­ser­schott sel­ber bauen 

1. Was ist Hochwasserschutz?

Bei Hoch­was­ser­schutz kommt es dar­auf an, wel­ches Hoch­was­ser gebän­digt wer­den muss und wie man die­sem am bes­ten begeg­nen soll­te.  Wenn es sich Bei­spiels­wei­se um Hoch­was­ser durch Stark­re­gen han­delt, dann sind ande­re Fak­to­ren für den Hoch­was­ser­schutz wich­tig, als wenn es sich um Fluss­hoch­was­ser handelt.

Klä­ren wir noch kurz wor­um es sich bei Hoch­was­ser über­haupt han­delt. Davon spricht man, wenn Gebäu­de oder Land­stri­che, zeit­lich begrenzt von Was­ser bedeckt oder umschlos­sen sind, wel­che im Nor­mal­fall nicht von Was­ser bedeckt sind. Mög­li­che Ursa­chen dafür kön­nen Stark­re­gen, Fluss­hoch­was­ser, Schnee­schmel­ze oder eine Sturm­flut sein. Es gibt drei Arten von Hoch­was­ser: Fluss­hoch­was­ser, Sturm­flut und Sturz­flut. Abhän­gig vom Hoch­was­ser kann man die­sem pas­siv oder aktiv etwas entgegensetzen.

Pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz wird gera­de bei Fluss­hoch­was­ser inter­es­sant. Als pri­va­ter Anwen­der ist die­ser etwas schwie­rig zu gestal­ten. Für die meis­ten Haus­be­sit­zer ist somit akti­ver Hoch­was­ser­schutz die rich­ti­ge Wahl. Die­ses The­ma wer­den wir jedoch in einem spä­te­ren Teil etwas genau­er erklären.

Außer­dem muss Hoch­was­ser­schutz für Gelän­der oder Gebäu­de unter­schie­den wer­den. Hoch­was­ser­schutz eines Hau­ses ist rela­tiv ein­fach, an Flüs­sen sieht das jedoch wie­der ganz anders aus. Wenn ein Fluss über die Ufer tritt, müs­sen vor­her mona­te­lan­ge Arbei­ten für den rich­ti­gen Hoch­was­ser­schutz sorgen.

2. Unterschiede zwischen aktivem und passivem Hochwasserschutz

Wie wir bereits erwähnt hat­ten gibt es den akti­ven und den pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz. Hier gibt es einen sehr gro­ßen Unter­schied in der Her­an­ge­hens­wei­se. Abhän­gig von der Hoch­was­ser­art muss man unter­schied­lich an die Sache ran­ge­hen, damit kei­ne Schä­den entstehen.

Begin­nen wir mit dem pas­si­ven Hochwasserschutz 

Die­se Her­an­ge­hens­wei­se macht bei Fluss­hoch­was­ser und Sturm­flu­ten Sinn. Akti­ver Hoch­was­ser­schutz könn­te hier näm­lich dazu füh­ren, dass das Gebäu­de auf­schwimmt und sich aus der Boden­ver­an­ke­rung löst. Fol­gen­de Mög­lich­kei­ten gibt es, um das Was­ser umzu­len­ken und somit pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz zu betreiben:

  • Ent­wäs­se­rung des Gebäu­des – Sor­gen Sie dafür, dass die Ent­wäs­se­rung auf, neben und unter dem Gebäu­de funk­tio­niert. Hier kön­nen regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len von Abflüs­sen, Kanä­len und Rin­nen sehr beim Hoch­was­ser­schutz helfen.
  • Was­ser vom Haus weg lei­ten – Ach­ten Sie etwas dar­auf, dass Sie ein Gefäl­le vom Haus weg schaf­fen. Legen Sie Bete, Wege, Ter­ras­sen und ande­re Flä­chen so an, dass Regen­was­ser abflie­ßen kann.
  • Grün­flä­che, Stei­ne, Sand und Ähn­li­ches – Ver­su­chen Sie Flä­chen ums Haus zu schaf­fen, die Was­ser auf­neh­men kön­nen. Dafür kön­nen Sie Grün­flä­chen, Bete und Sand nut­zen. Denn je mehr Sie rund ums Haus zube­to­niert haben, des­to eher müs­sen Sie mit einer Über­schwem­mung rechnen.
  • Kel­ler flu­ten - Dies macht nur dann Sinn, wenn der Kel­ler vor­her ent­spre­chend vor­be­rei­tet wur­de und durch die­se Maß­nah­me kei­nen Scha­den nimmt. Die­se Alter­na­ti­ve ist gera­de bei Fluss­hoch­was­ser beliebt.

Akti­ver Hoch­was­ser­schutz

Die­ser ist bei Stark­re­gen, Fluss­hoch­was­ser und sogar Sturm­flu­ten sinn­voll. Hier wird das Was­ser am Ein­drin­gen in das Gebäu­de gehin­dert. Hier gibt es eben­falls meh­re­re Möglichkeiten:

  • Bau­li­che Maß­nah­men am Haus – Set­zen Sie Tür­schwel­len und erhö­hen Sie die Licht­schäch­te. Sie kön­nen außer­dem Bei­spiels­wei­se Fens­ter und Öff­nun­gen zumau­ern oder eine Mau­er rund um das Haus zie­hen. Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten, wie Sie durch bau­li­che Maß­nah­men Hoch­was­ser­schutz betrei­ben können.
  • Sper­ren und Was­ser­schutz­wän­de für das Was­ser am Gebäu­de – Schüt­zen Sie jede Öff­nung gegen Hoch­was­ser, die Sie fin­den kön­nen. Für Türen gibt es Bei­spiels­wei­se Alu-Damm­bal­ken, mobi­le Schutz­wän­de, Sand­sä­cke, mobi­le Schlän­gel, usw. Hier­zu haben wir meh­re­re Arti­kel geschrie­ben, lesen Sie hier­zu Bei­spiels­wei­se Hoch­was­ser­schutz von Fens­tern: Prei­se ver­schie­de­ner Sys­te­me oder Hoch­was­ser­sper­ren für Türen, Fens­ter und mehr: Ein Überblick!

3. Wasserschottwände gegen Hochwasser für Ihr Haus oder Gebäude

Es gibt ver­schie­de­ne Was­ser­schott­wän­de gegen Hoch­was­ser. Es gibt Was­ser­schott­wän­de, bei denen die Grö­ße frei gewählt wer­den kann und wel­che, deren Grö­ße fix ist. Außer­dem geht es bei Was­ser­schott­wän­den eher um Öff­nun­gen wie Türen und Gara­gen. Alle ande­ren Öff­nun­gen wer­den im Nor­mal­fall mit ande­ren Sys­te­men gesichert.

Begin­nen wir erst­mal mit den Was­ser­schott­wän­den mit fle­xi­blen Größen:

  • Alu-Damm­bal­ken – Dies ist ein sehr gän­gi­ges Sys­tem, sie kön­nen in der Brei­te und Höhe fle­xi­bel ein­ge­setzt wer­den. Es ist ein Sys­tem, wel­ches schnell auf­ge­baut wird. Die güns­tigs­ten Sys­te­me erhal­ten Sie für 342,72€ für 20 cm Stau­hö­he. Für eini­ge Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­me kön­nen Sie jedoch schnell auch das Dop­pel­te ausgeben.
  • Waben­plat­ten mit Tür oder ohne Tür­funk­ti­on – Die­se sind eben­falls in allen Grö­ßen erhält­lich. Hier wird erst ein Rah­men gesetzt und dann wer­den die Waben­plat­ten davor gestellt.
  • Magnet­schotts – Die­se funk­tio­nie­ren ähn­lich wie Waben­plat­ten. Hier­zu wird eben­falls ein Rah­men an der Öff­nung gesetzt, danach wird das Magnet­schott davor gesetzt. Durch den Magne­tis­mus dich­tet die­se Was­ser­schott­wand ab.
  • Auto­ma­ti­sche Hoch­was­ser­schotts – Damit kön­nen fast alle Stau­hö­hen und Brei­ten abge­bil­det wer­den. Die Was­ser­schott­wän­de wer­den in den Boden vor einer Öff­nung eingelassen.
  • Ähn­li­che Was­ser­schott­wän­de – Für Gara­gen und Türen gibt es eine Viel­zahl wei­te­rer Was­ser­schott­wän­de gegen Hoch­was­ser.
Hoch­was­ser­schutz Mag­ent­schott für eine Kellertür

Was­ser­schott­wän­de mit fixen Größen 

Hier kön­nen Sie eine klei­ne Lis­te von Was­ser­schott­wän­den gegen Hoch­was­ser mit fixen Grö­ßen sehen. Die­se wer­den meis­tens vor Gara­gen oder Türen eingesetzt. 

  • Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­ren (60 cm hoch und maxi­mal 110 cm breit) – Die­se kön­nen ohne Schrau­ben, Dübeln und Boh­ren ange­bracht wer­den, und sind trotz­dem kom­plett sta­bil. Falls Sie Ihre Gara­ge damit schüt­zen möch­ten, dann haben Sie die Mög­lich­keit meh­re­re Sper­ren neben­ein­an­der zu set­zen. Hier ein Link zum Pro­dukt: Dam-Easy-Hoch­was­ser­schutz

  • Modul­sys­te­me – Die­se kön­nen immer in 41 cm Schrit­ten erhöht wer­den. Wei­ter­hin ist bei 2,6 m Brei­te Schluss. Sie sind sehr leicht im Ein­bau und rela­tiv günstig.

Aufblasbarer Hochwasserschutz für Türen

  • Hoch­was­ser­tü­ren – Hier kön­nen maxi­mal ein­flü­ge­li­ge Türen gegen Hoch­was­ser abge­si­chert wer­den. Die bestehen­de Tür wird gegen eine was­ser­dich­te Tür ausgetauscht.

 

4. Wasserschott selber bauen

Hier gibt es einen sehr wich­ti­gen Punkt, der zu beach­ten ist: Je mehr Was­ser vor der Was­ser­schott­wand steht, des­to eher soll­te ein pro­fes­sio­nel­les Sys­tem gekauft wer­den. Wenn Sie also Bei­spiels­wei­se ein kom­plet­tes Gara­gen­tor schüt­zen müs­sen, grei­fen Sie lie­ber zu Pro­fi-Hoch­was­ser­schutz.

Wenn Sie es jedoch nur mit nied­ri­gem Hoch­was­ser zu tun haben, dann kön­nen Sie den Hoch­was­ser­schutz natür­lich auch selbst ange­hen. Fol­gen­de Maß­nah­men, kön­nen Sie selbst übernehmen:

  • Masys Alu-Damm­bal­ken sind zum selbst bau­en. Hier han­delt es sich zwar um ein pro­fes­sio­nel­les Hoch­was­ser­schutz­sys­ten, jedoch zum selbst bau­en. Wenn Sie selbst fle­xen kön­nen und hand­werk­li­ches Geschick haben, könn­te die­ses Sys­tem bei Ihnen durch­aus funktionieren.
  • Erhö­hung an Türen und Fens­tern bau­en. Wenn Sie nur mit wenig Hoch­was­ser zu kämp­fen haben, dann kön­nen Sie auch Schwel­len an Türen und Fens­tern bau­en. Die­se kön­nen Sie ent­we­der durch Beton errich­ten oder auf eine ande­re Art und Wei­se erhöhen.
  • Wän­de um das Grund­stück set­zen. Eine Was­ser­schott­wand, die Sie selbst bau­en hat vor allem ein Vor­teil: die­se ist ver­gleichs­wei­se güns­tig. Wich­tig hier­bei ist eine gründ­li­che Pla­nung der Was­ser­schott­wand und eine Kal­ku­la­ti­on des Mate­ri­al­be­darfs. Holen Sie sich hier am bes­ten Ver­gleichs­an­ge­bo­te von pro­fes­sio­nel­len Sys­te­men. Eine pro­fes­sio­nel­le Was­ser­schott­wand könn­te im Zwei­fels­fall sogar güns­ti­ger wer­den als der Eigenbau.
  • Wän­de mit Pla­ne und Palet­te. Die­ses Video könn­te Ihnen beim Schutz gegen Hoch­was­ser hel­fen: https://www.youtube.com/watch?v=vpwHtwwXKwQ&t=31s
  • Holz­wän­de. Wir haben vie­le Kun­den, die sich mit Was­ser­schott­wän­den aus Holz gegen Hoch­was­ser schüt­zen. Wenn die­ser Schutz irgend­wann nicht mehr aus­rei­chen soll­ten, kön­nen Sie pro­fes­sio­nel­le Sys­te­me anschaffen.

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel eini­ge Fra­gen beant­wor­ten konn­ten. Sie wis­sen nun wie eine Was­ser­schott­wand auf­ge­baut wer­den kann, wel­che Arten es gibt, was Hoch­was­ser­schutz über­haupt ist und wie die­ser auf­ge­teilt wird.

Soll­ten Sie noch wei­te­re Fra­gen zu die­sem The­ma haben, dann kön­nen Sie uns jeder­zeit kon­tak­tie­ren. Hin­ter­las­sen Sie dafür ein­fach eine Anfra­ge auf unse­rer Home­page, schrei­ben Sie uns eine Mail oder rufen Sie direkt an. Wir freu­en uns von Ihnen zu hören.

Hochwasserschutz Systeme: Ein Überblick der Maßnahmen!

Um sich kor­rekt vor Hoch­was­ser zu schüt­zen ist es wich­tig die rich­ti­gen Maß­nah­men zu ken­nen. Wir stel­len Ihnen heu­te die ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz Sys­te­me vor, die Ihnen hel­fen kön­nen, das Hoch­was­ser zu bekämp­fen. Doch um die pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz Sys­te­me zu wäh­len müs­sen Sie erst ein­mal genau wis­sen, um was es sich beim Hoch­was­ser­schutz über­haupt dreht.

Wir zei­gen Ihnen heu­te nicht nur die ver­schie­de­nen Maß­nah­men und Hoch­was­ser­schutz Sys­te­me, son­dern auch, wie Sie die­se kor­rekt auswählen.

Klä­ren wir nun erst­mal die Bedeu­tung von Hoch­was­ser­schutz, weil hier oft­mals ver­schie­de­ne Din­ge in einen Topf gewor­fen werden.

Hochwasserschutz Systeme: Was ist Hochwasserschutz?

Hier zei­gen wir Ihnen wel­che Fak­to­ren wich­tig sind, wenn Sie die pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me wäh­len wollen.

Bei Hoch­was­ser­schutz kommt es dar­auf an, um wel­che Art von Hoch­was­ser es sich han­delt. Wenn es sich Bei­spiels­wei­se um Hoch­was­ser durch Stark­re­gen han­delt, dann wer­den ande­re Fak­to­ren für den Hoch­was­ser­schutz wich­ti­ger, als wenn es sich um Fluss­hoch­was­ser han­delt. Bei Stark­re­gen hat man nicht so lan­ge Vor­be­rei­tungs­zei­ten, wie bei einem Fluss­hoch­was­ser. Dem­entspre­chend müs­sen Sie Hoch­was­ser­schutz Sys­te­me wäh­len, die schon vor­in­stal­liert sind oder sich schnelll auf­bau­en lassen.

Von Hoch­was­ser wird gespro­chen, wenn ein Gelän­de, für eine bestimm­te Zeit, von Was­ser bedeckt ist, wel­ches nor­ma­ler­wei­se nicht von Was­ser bedeckt ist. Mög­li­che Ursa­chen dafür kön­nen Stark­re­gen, Fluss­hoch­was­ser, Schnee­schmel­ze oder eine Sturm­flut sein.

Hoch­was­ser kann wei­ter­hin auf­tei­len in Fluss­hoch­was­ser, Sturm­flut und Sturz­flut. Sturz­flu­ten wer­den kurz­fris­tig von Stark­re­gen ver­ur­sacht, Fluss­hoch­was­ser fin­det hin­ge­gen durch den Anstieg der Pegel statt. Die­ser kann auch auf­grund eines Stark­re­gens pas­sie­ren, ist jedoch nicht der ein­zi­ge Grund. Sturm­flu­ten sind auf Gebiet am Meer begrenzt.

Dem Hoch­was­ser kann man ent­we­der aktiv oder pas­siv etwas ent­ge­gen­set­zen. Pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz ist gera­de bei Fluss­hoch­was­ser ziem­lich inter­es­sant. Wenn gan­ze Land­stri­che von Was­ser bedeckt sind, macht es für die Städ­te oder Gemein­de Sinn dem Hoch­was­ser mehr Platz ein­zu­räu­men und es zu len­ken, anstatt es zurück­zu­hal­ten. Für einen pri­va­ten Anwen­der ist pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz etwas schwie­ri­ger zu gestalten.

Für die meis­ten Haus­be­sit­zer ist akti­ver Hoch­was­ser­schutz die rich­ti­ge Wahl. Nun ist es egal, ob es sich um akti­ven oder pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz han­delt, für bei­de Vari­an­ten gibt es näm­lich sehr vie­le Mög­lich­kei­ten, wie man dem Hoch­was­ser begeg­nen kann, dies klä­ren wir nun.

Wir wer­den jetzt tie­fer in den Hoch­was­ser­schutz von Häu­sern und Gebäu­den ein­ge­hen. Wenn Sie ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­schutz Sys­te­me für den Schutz von Gemein­den oder Gelän­de suchen, soll­ten Sie die­sen Arti­kel lesen: https://www.hochwasserschutz-profis.de/was-ist-hochwasserschutz/ oder die­sen hier https://www.hochwasserschutz-profis.de/mobiler-hochwasserschutz-kosten-der-verschiedenen-systeme/

Hochwasserschutz Systeme für Häuser oder Gebäude

Kom­men wir jetzt zum akti­ven oder pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz für Häu­ser und Gebäu­de. Abhän­gig von der Hoch­was­ser-Art müs­sen Sie unter­schied­lich an die Sache ran­ge­hen, damit kei­ne Sach­schä­den ent­ste­hen und kei­ne Men­schen zu Scha­den kom­men. Las­sen Sie uns zunächst mit dem pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz anfangen.

Pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz eines Gebäudes:

Wie vor­hin erwähnt, macht es bei Fluss­hoch­was­ser und Sturm­flu­ten mehr Sinn, den Hoch­was­ser­schutz pas­siv anzu­ge­hen. Akti­ver Hoch­was­ser­schutz könn­te näm­lich dazu füh­ren, dass das Gebäu­de auf­schwimmt und sich aus der Boden­ver­an­ke­rung löst. Wenn das Gebäu­de bereits steht, ist es kein wirk­li­cher pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz, egal was Sie tun. Der pas­si­ve Hoch­was­ser­schutz besteht dar­in, das Was­ser umzu­len­ken, anstatt es aufzuhalten.

Begin­nen wir mit der Ent­wäs­se­rung des Gebäu­des. Gera­de bei Stark­re­gen ist näm­lich die Ent­wäs­se­rung des Dachs und das Kanal­sys­tem ein gro­ßes The­ma. Sie soll­ten dafür sor­gen, dass die Ent­wäs­se­rung auf, neben und unter dem Gebäu­de funk­tio­niert. Beim Hoch­was­ser­schutz ist es sehr hilf­reich regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len von Abflüs­sen, Rin­nen und Kanä­len durchzuführen.

Außer­dem soll­ten Sie dar­auf ach­ten das Was­ser vom Haus weg­zu­lei­ten. Dies tun Sie, indem Sie ein Gefäl­le vom Haus weg schaf­fen kön­nen. Legen Sie außer­dem Bete, Wege, Ter­ras­sen und ande­re Flä­chen so an, dass Regen­was­ser abflie­ßen kann.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt sind alle geschlos­se­nen Flä­chen rund um das Haus, die kein Was­ser auf­neh­men kön­nen. Die­se kön­nen näm­lich eine Gefahr bei Stark­re­gen dar­stel­len. Je mehr rund um das Haus zube­to­niert ist, des­to eher kön­nen Sie mit einer Über­schwem­mung rech­nen, gera­de wenn die­se Flä­chen ein Gefäl­le zum Haus hin haben. Ver­su­chen Sie die Flä­chen ums Haus zu schaf­fen, die Was­ser auf­neh­men kön­nen. Dafür sind Grün­flä­chen, Bete und Sand geeignet.

Die letz­te Mög­lich­keit für den pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz ist es das Was­ser in den Kel­ler lau­fen zu las­sen. Ach­tung: Dies ergibt nur Sinn, wenn der Kel­ler vor­her ent­spre­chend bear­bei­tet wur­de und dadurch kei­nen Scha­den nimmt. Die­se Alter­na­ti­ve ist gera­de bei Fluss­hoch­was­ser beliebt, weil so ein Auf­schwem­men des Gebäu­des ver­hin­dert wer­den kann.

Akti­ve Hoch­was­ser­schutz Sys­te­me für Gebäu­de oder Häuser 

Die­ser ist beson­ders bei Stark­re­gen sinn­voll, aber auch bei Fluss­hoch­was­ser und sogar bei Sturm­flu­ten. Bei der akti­ven Metho­de des Hoch­was­ser­schut­zes wird das Was­ser am Ein­drin­gen in das Gebäu­de gehin­dert. Auch hier gibt es natür­lich vie­le Mög­lich­kei­ten den Hoch­was­ser­schutz aktiv zu betreiben.

Dazu gehö­ren Bei­spiels­wei­se bau­li­che Maß­nah­men am Haus. Dafür kön­nen Sie Tür­schwel­len set­zen und Licht­schäch­ten erhö­hen. Das Zumau­ern von Fens­tern und Öff­nun­gen oder das Zie­hen einer Mau­er rund um das Haus gehö­ren dazu. Es gibt noch vie­le ande­ren Mög­lich­kei­ten, wie Sie durch bau­li­che Ver­än­de­run­gen Hoch­was­ser­schutz betrei­ben können.

Sie haben außer­dem noch die Mög­lich­keit jede Öff­nung gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen. Für den Hoch­was­ser­schutz von Türen kön­nen Sie Bei­spiels­wei­se Alu-Damm­bal­ken, mobi­le Schutz­wän­de, Sand­sä­cke, mobi­le Schlän­gel oder sogar hoch­was­ser­dich­te Türen nut­zen. Für Fens­ter gibt es Acryl­schotts, Magnet­schotts oder Alu-Leichtbau-Elemente.

Dazu erhal­ten Sie nun einen Über­blick der Hoch­was­ser­schutz Sys­te­me für die ver­schie­de­nen Öffnungen.

Fangen wir an mit Hochwasserschutz Systemen für Türen: 

Alu-Damm­bal­ken Hoch­was­ser­schutz Sys­tem für Türen
Hoch­was­ser­schutz Sys­tem aus Sand­sä­cken an Türen
Waben­plat­te mit Tür­funk­ti­on: Hoch­was­ser­schutz­sys­tem für Türen
Sand­sack­al­ter­na­ti­ve Hydrosack
Dam Easy Hoch­was­ser­schutz System
Hoch­was­ser­schutz Sys­tem: Was­ser­dich­te Tür

 

 

 

Und hier die Hochwasserschutz Systeme für Fenster

Hoch­was­ser­schutz Sys­tem: Acryl­schott mit gro­ßer Luke
Auto­ma­ti­sches Hoch­was­ser­schutz Sys­tem für das Fenster

 

Hoch­was­ser­schutz-Fens­ter

 

 

 

Hoch­was­ser­schutz Sys­tem: Acryl­schott mit klei­ner Luke

Nach­dem Sie jetzt einen klei­nen Über­blick über die Hoch­was­ser­schutz Sys­te­me erhal­ten haben, möch­ten wir Ihnen unse­ren Ser­vice vorstellen.

  • Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort  für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.

Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können! 

Neh­men Sie ger­ne Kon­takt mit uns auf, damit wir die pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz Sys­te­me für Sie fin­den können. 

Ansons­ten möch­ten wir Ihnen zum Schluss noch mit­ge­ben, wie Sie sich im Ernst­fall bei Hoch­was­ser ver­hal­ten sollten.

Maßnahmen bei Hochwasser im Ernstfall

Wenn es bei Ihnen zum Hoch­was­ser gekom­men ist, gibt es ver­schie­de­ne Maß­nah­men, die Sie nun ergrei­fen soll­ten vor allem, um sich selbst zu schüt­zen. Unab­hän­gig davon, ob Sie Hoch­was­ser­schutz Sys­te­me instal­liert haben oder nicht, soll­ten Sie trotz­dem vor­sich­tig sein, vor allem, wenn es sich um brau­nes Was­ser handelt.

Neh­men Sie ein Hoch­was­ser nie­mals auf die leich­te Schul­ter, dass Was­ser könn­te womög­lich zu Infek­tio­nen füh­ren oder gene­rell ver­un­rei­nigt sein. Den­ken Sie außer­dem an eine Schutz­aus­rüs­tung (Gum­mi­stie­fel, Wat­ho­sen und ähn­li­ches). Soll­ten Sie von Fluss­hoch­was­ser betrof­fen sein, dann soll­ten Sie außer­dem genug Nah­rung, Was­ser, Strom und Wär­me im Haus haben um ein paar Tage aus­hal­ten zu können.

Ein Hoch­was­ser ist für vie­le ein Schock, gera­de wenn man das ers­te Mal damit zu tun hat. Man ist sich oft unsi­cher, was nach dem Hoch­was­ser getan wer­den muss. Wir haben alle wich­tigs­ten Maß­nah­men für Sie zusam­men­ge­fasst, die vor, wäh­rend und nach dem Hoch­was­ser zu tun sind.

Vor dem Hoch­was­ser ist fol­gen­des zu beachten: 

  • Fens­ter, Türen und Öff­nun­gen am Haus schließen
  • Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me (falls vor­han­den) anbringen
  • Din­ge aus hoch­was­ser­ge­fähr­de­ten Räu­men in Sicher­heit bringen
  • Eine Not­fall­ta­sche packen

Wäh­rend dem Hochwasser: 

  • Elek­tro­ni­sche Gerä­te in der Nähe des Was­sers abstel­len, die Hei­zung in betrof­fe­nen Räu­men ebenfalls
  • In gefähr­de­ten Räu­men Strom ganz ausstellen
  • Dafür sor­gen, dass kei­ner ohne Schutz­maß­nah­men in das Was­ser geht
  • Feu­er­wehr anru­fen, damit die­se den Kel­ler aus­pum­pen, falls das Was­ser nicht allein zurück­geht. Bei Hoch­was­ser­la­gen ist es rat­sam die eige­ne Pum­pe zu benut­zen, da die Feu­er­wehr höchst­wahr­schein­lich von meh­re­ren Per­so­nen gleich­zei­tig geru­fen wird.
  • Wenn Was­ser im Haus steht genug Bil­der der Über­schwem­mung machen, bevor abge­pumpt wird.

Nach dem Hochwasser:

  • Ver­si­che­rung anru­fen und infor­mie­ren, was getan wer­den muss
  • Elek­tro­nik erst ein­schal­ten, wenn Sie sicher sind, dass die­se nicht mit Was­ser in Berüh­rung gekom­men ist
  • Feu­er­wehr alar­mie­ren, wenn das Was­ser kon­ta­mi­niert wurde
  • Strom und Gas wie­der anschal­ten, wenn Sie sicher sein kön­nen, dass die Gefahr vor­über ist
  • Auf­räu­men mit Gum­mi­hand­schu­hen, um Gesund­heits­ri­si­ken zu vermeiden
  • Pro­fes­sio­nel­le Fir­men kom­men las­sen, bes­ten­falls in Abspra­che mit der Versicherung

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel wei­ter­hel­fen konn­ten und Sie nun einen bes­se­ren Über­blick über die ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men haben. Soll­ten noch Fra­gen offen sein, kön­nen Sie uns ger­ne tele­fo­nisch oder per E‑Mail kontaktieren. 

Weitere Fragen zum Hochwasserschutz

Wel­che Arten von Hoch­was­ser gibt es? Fluss­hoch­was­ser, Sturm­flu­ten und Sturz­flu­ten. Sturz­flu­ten wer­den durch Stark­re­gen aus­ge­löst. Sturm­flu­ten kom­men an Küs­ten vor und Fluss­hoch­was­ser tritt ein, wenn der Pegel­stand eines Flus­ses höher steigt als üblich. Fluss­hoch­was­ser kann meh­re­re Ursa­chen haben.

Was ist ein Über­schwem­mungs­ge­biet? Über­schwem­mungs­ge­bie­te sind alle Gebie­te zwi­schen ober­ir­di­schen Gewäs­sern und Dei­chen oder Hoch­ufern und sons­ti­ge Gebie­te, die bei Hoch­was­ser eines ober­ir­di­schen Gewäs­sers über­schwemmt oder durch­flos­sen werden.

 

 

Wen muss ich anrufen, wenn der Keller unter Wasser steht?

Wen muss ich anrufen, wenn der Keller unter Wasser steht?

Es kommt immer öfter vor, dass der Kel­ler unter Was­ser steht, in die­sen Fäl­len weiß man meis­tens nicht was zu tun ist, wen man anru­fen soll und wel­che die wich­tigs­ten Maß­nah­men sind. Wenn der Kel­ler unter Was­ser steht, dann ist das unter Umstän­den sehr ärger­lich und kann teu­er wer­den. Wir zei­gen Ihnen des­halb heu­te, wen Sie anru­fen müs­sen, wenn der Kel­ler unter Was­ser steht und wie Sie das in Zukunft vermeiden.

Doch zunächst beant­wor­ten wir Ihnen Ihre bren­nends­te Frage:

Wen muss ich anru­fen, wenn der Kel­ler unter Was­ser steht? Das wich­tigs­te ist erst­mal: Ruhe bewah­ren. Stel­len Sie den Strom aus und gehen Sie zunächst nicht ins Was­ser. Schau­en Sie ob Schad­stof­fe im Was­ser sind und, ob Sie den Strom aus­stel­len kön­nen. Soll­ten sich Schad­stof­fe im Was­ser befin­den oder soll­ten Sie den Strom nicht aus­stel­len kön­nen, dann alar­mie­ren Sie die Feu­er­wehr. Wei­ter­hin soll­ten Sie auch danach Ihre Ver­si­che­rung anru­fen, die Ihnen hel­fen wird, den Scha­den rich­tig aufzunehmen. 

Dies sind erst­mal die wich­tigs­ten Sofort­maß­nah­men, die Sie tun soll­ten, um Ihre Gesund­heit zu scho­nen. Die nächs­ten Schrit­te erklä­ren wir Ihnen nun.

Die wichtigsten Maßnahmen, wenn der Keller unter Wasser steht

Die Maß­nah­men, um ein Gesund­heits­ri­si­ko aus­zu­schlie­ßen ken­nen Sie nun. Solang Sie auf die Feu­er­wehr war­ten kön­nen Sie die Gele­gen­heit nut­zen, um Fotos zu machen. Machen Sie so vie­le Fotos wie mög­lich. Soll­te dies nicht mög­lich sein, dann war­ten Sie auf die Feu­er­wehr und las­sen Sie die Fotos von die­ser schie­ßen. Die Fotos sind spä­ter wich­tig, wenn es um die Scha­dens­über­nah­me durch die Ver­si­che­rung geht.

Doch las­sen Sie uns zunächst auf die ver­schie­de­nen Sze­na­ri­en ein­ge­hen, die bei Ihnen gera­de vor­herr­schen könn­ten. Fol­gen­des könn­te bei Ihnen gera­de passieren:

Was­ser fließt durch Fens­ter oder Türen und setzt den Kel­ler unter Was­ser: Es kann Sie zwar im ers­ten Moment etwas erschre­cken aber solan­ge es sich nur um wenig Was­ser han­delt, dann soll­te kein grö­ße­rer Scha­den ent­ste­hen. Ver­su­chen Sie somit zuerst das Was­ser etwas auf­zu­hal­ten. Dafür kön­nen Sie Hand­tü­cher vor das Fens­ter oder die Tür legen. Wie vor­hin erwähnt, soll­ten Sie vor­sichts­hal­ber Bil­der für die Ver­si­che­rung machen, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob blei­ben­de Schä­den ver­ur­sacht wur­den. Die­se die­nen spä­ter als Beweis.

Es fließt etwas Was­ser durch den Kanal in den Kel­ler (Dusche, Toi­let­te oder Abfluss): In die­sem Fall soll­ten Sie etwas vor­sich­ti­ger sein. Es könn­te näm­lich sein, dass das Was­ser kon­ta­mi­niert ist und sich Fäka­li­en und ande­re Din­ge dar­in befin­den. Auch in die­sem Fall soll­ten Sie ver­su­chen das Was­ser an einer wei­te­ren Aus­brei­tung zu hin­dern. Dies gelingt eben­falls ganz gut mit Handtüchern.

Ihr Kel­ler steht etwa 30 cm unter Was­ser?: Hier soll­ten Sie sehr vor­sich­tig sein, denn sogar ein paar Zen­ti­me­ter kön­nen gro­ße Fol­gen für Ihre Gesund­heit haben. Hier müs­sen Sie unter­schei­den, ob es sich um kla­res oder trü­bes Was­ser han­delt. Bei trü­ben Was­ser soll­ten Sie Haut­kon­takt ver­mei­den und bei kla­rem Was­ser soll­ten Sie alle Risi­ken aus­schlie­ßen. Auch wenn kei­ne Gefahr durch Strom­schlä­ge besteht, soll­ten Sie vor­sichts­hal­ber den Strom aus­stel­len. Wenn Sie Ölfil­me oder ande­re Che­mi­ka­li­en im Was­ser sehen kön­nen, dann müs­sen Sie auf alle Fäl­le die Feu­er­wehr rufen und abwar­ten, bis die­se kommt. Also, wenn der Kel­ler so unter Was­ser steht, wen rufen Sie an? – Genau, die Feuerwehr!

Sie haben über 30 cm Was­ser im Kel­ler: Hier soll­ten Sie beson­ders vor­sich­tig sein. Gehen Sie in die­sem Fall vor wie bei einem klei­ne­ren Hoch­was­ser und beach­ten Sie, dass je höher das Was­ser steigt, des­to höher ist die Wahr­schein­lich­keit, dass das Was­ser ver­un­rei­nigt wur­de und für Sie eine Gefahr besteht. Selbst, wenn Sie das Was­ser selbst aus­pum­pen könn­ten, weil Sie eine Pum­pe zu Hau­se haben soll­ten Sie die Feu­er­wehr rufen. Soll­ten Sie näm­lich ver­un­rei­nig­tes Was­ser aus dem Kel­ler pum­pen, dann kann die­ser Feh­ler sehr teu­er wer­den. Es ist in Deutsch­land ver­bo­ten Schmutz­was­ser in das öffent­li­che Was­ser­netz einzuspeisen.

Bei der Doku­men­ta­ti­on für die Ver­si­che­rung soll­ten Sie neben dem Scha­den auch die Höhe des Was­ser­stands fest­hal­ten. Um dies zu tun, kön­nen Sie ein Meter­maß in das Was­ser hal­ten und ein Foto schie­ßen. Außer­dem soll­ten Sie fest­hal­ten woher das Was­ser kommt. Es kann Ihnen wei­ter­hel­fen, wenn Sie die Not­fall­num­mer Ihrer Ver­si­che­rung anru­fen, um den genau­en Ablauf zu klären.

Der Keller steht unter Wasser: Das passiert nachdem die Feuerwehr den Keller ausgepumpt hat!

Wenn Ihre Kel­ler unter Was­ser stand, Sie die Feu­er­wehr ange­ru­fen haben, Sie die Bil­der für die Ver­si­che­rung geschos­sen haben, der Kel­ler vom Was­ser befreit wur­de und den ers­ten Schock über­stan­den haben, dann soll­ten Sie fol­gen­der­ma­ßen weitermachen:

Noch­mals den Hoch­wa­ser­scha­den im Kel­ler doku­men­tie­ren: Nach­dem das Was­ser aus dem Kel­ler ent­fernt wur­de, soll­ten Sie noch­mal Fotos machen, vor allem von zer­stör­ten Gegen­stän­den, Wän­den, Fens­tern und allem, was offen­sicht­lich zer­stört aus­sieht. Wenn Sie nicht fest­stel­len konn­ten, woher das Was­ser kam, dann soll­ten Sie nun auch die Ursa­che wei­ter ergrün­den. Bevor Sie irgend­wel­che Gegen­stän­de ent­sor­gen, spre­chen Sie bit­te vor­her mit Ihrer Ver­si­che­rung. Die­se wol­len meist wis­sen, wel­che Gegen­stän­de in wel­chem Grad zer­stört wurden.

Lüf­tung des Kel­lers: Sie soll­ten schnellst­mög­lich Luft in den Raum las­sen, wenn es mög­lich ist, die Feuch­tig­keit muss näm­lich her­aus­ge­las­sen wer­den. Öff­nen Sie also alle Fens­ter, Türen und Öff­nun­gen, die für Durch­luft sor­gen kön­nen. Natür­lich soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass wäh­rend des Lüf­tens nicht mit wei­te­rem Regen zu rech­nen ist.

Elek­tro­nik prü­fen las­sen: Las­sen Sie alle elek­tro­ni­schen Gerä­te, die sich im Was­ser befan­den, vor dem Ein­schal­ten prü­fen. Die Gerä­te könn­ten näm­lich einen Scha­den genom­men haben und Kurz­schlüs­se erzeugen.

Wän­de trock­nen: Dies ist ein sehr wich­ti­ger Schritt. Am bes­ten ist es, wenn Sie direkt einen Bau­trock­ner auf­stel­len, um die Feuch­tig­keit aus den Wän­den und aus dem Boden zu holen. Natür­lich erst, nach­dem die Ver­si­che­rung grü­nes Licht dafür gege­ben hat. Der Kel­ler ist erst bei einer Luft­feuch­tig­keit unter 60% im Normalzustand.

Scha­den besei­ti­gen: Nun soll­ten Sie alle ent­stan­de­nen Schä­den besei­ti­gen, zur Säu­be­rung der Wän­de und Böden soll­ten Sie jedoch vor­sichts­hal­ber Hand­schu­he und eine Atem­mas­ke tra­gen. Das Risi­ko Ihrer Gesund­heit zu scha­den ist näm­lich zu hoch, vor allem, wenn das Was­ser kon­ta­mi­niert war. Wenn der Kel­ler wie­der tro­cken ist, der größ­te Scha­den besei­tigt und alles wie­der nor­mal ist, dann kann es an die Her­stel­lung des Ursprungs­zu­stands gehen. Ihre Ver­si­che­rung kann Ihnen hier­bei wei­ter­hel­fen und zahlt außer­dem das Erset­zen von Gegen­stän­den und Möbeln. Wenn Sie kei­ne Ver­si­che­rung haben, dann müs­sen Sie sich lei­der selbst dar­um kümmern.

Wer bezahlt, wenn Wasser im Keller war?

Dies ist eine Fra­ge, die nicht so ein­fach zu beant­wor­ten ist. Es kommt näm­lich dar­auf an, wel­che Schä­den ent­stan­den sind, wie und wie Sie abge­si­chert sind. Im schlimms­ten Fall müs­sen Sie alles selbst bezahlen.

Wer bezahlt das Kel­ler aus­pum­pen der Feu­er­wehr? Wenn Sie nach einem Fluss­hoch­was­ser den Kel­ler unter Was­ser hat­ten, dann zahlt die­se Rech­nung meis­tens die Gemein­de oder Stadt. Bei Stark­re­gen sieht das jedoch lei­der etwas anders aus. In vie­len Fäl­len müs­sen Sie näm­lich den Feu­er­wehr­ein­satz selbst bezah­len. Die Feu­er­wehr hilft der Bevöl­ke­rung bei Not­stän­den, wel­che das Leben, die Gesund­heit und lebens­wich­ti­ge Ver­sor­gun­gen gefähr­den. Wenn gan­ze Land­stri­che vom Hoch­was­ser betrof­fen sind, dann sieht die Sache bereits anders aus, dies ist näm­lich ein Not­stand. Ein Feu­er­wehr­ein­satz kann Sie über 500,00 € kos­ten. Die Rech­nung erhal­ten Sie von der Gemein­de oder Stadt.

Was zahlt die Ver­si­che­rung, wenn der Kel­ler unter Was­ser stand? Hier wird die gan­ze Sache etwas kom­pli­zier­ter. Abhän­gig vom Erleb­nis zahlt näm­lich eine ande­re Ver­si­che­rung. Bei einem Rück­stau durch den Kanal benö­ti­gen Sie Bei­spiels­wei­se eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung in der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung. Eben­so ist es, wenn das Was­ser von Außen in den Kel­ler läuft. Wenn Sie hin­ge­gen eine Gebäu­de­ver­si­che­rung mit zusätz­li­cher Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, dann zahlt die­se nur bei Was­ser­ein­tritt von außen. Für alle beweg­li­chen Din­ge, die durch das Was­ser im Kel­ler zer­stört wur­den, zahlt eine Haus­rats­ver­si­che­rung mit Elementarschaden-Baustein.

Wenn Sie also kei­ne pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, dann blei­ben Sie lei­der auf den kos­ten sit­zen. Eine Ver­si­che­rung nach dem ers­ten Hoch­was­ser abzu­schlie­ßen wird jedoch fast unmög­lich. In die­sem Fall hilft Ihnen nur ein rich­ti­ger Hoch­was­ser­schutz. Wie Ihnen dies gelingt, zei­gen wir Ihnen im nächs­ten Abschnitt!

Wie kann man verhindern, dass beim nächsten Mal wieder Wasser im Keller ist?

Um beim nächs­ten mal Was­ser um Kel­ler zu ver­mei­den kann Ihnen ein Hoch­was­ser­schutz hel­fen. Dafür haben Sie meh­re­re Möglichkeiten.

Am bes­ten ist es wenn Sie uns anru­fen und sich von uns bera­ten lassen.

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort  für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutz­sys­tems. Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können! 

Natür­lich kön­nen Sie sich auch selbst auf die Suche nach den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men bege­ben. Eine Lis­te mit Links fin­den Sie hier:

Hoch­was­ser­schutz fürs Haus: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-haus/

Hoch­was­ser­schutz für Gara­gen: https://www.hochwasserschutz-profis.de/mobiler-hochwasserschutz-garagentor/

Hoch­was­ser­schutz für Türen: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-fuer-eingangstueren-das-optimale-finden/

Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-kellerfenster/

Welche Versicherung zahlt bei Hochwasserschäden am Auto?

Welche Versicherung zahlt bei Hochwasserschäden am Auto?

Wur­de Ihr Auto auch beim letz­ten Hoch­was­ser beschä­digt? Dann fra­gen Sie sich jetzt sicher­lich, wel­che Ver­si­che­rung für die­sen Scha­den auf­kommt? Denn üblich ist so ein Scha­den eben nicht. Hoch­was­ser im Auto kann weit­rei­chen­de Fol­gen haben, bis hin zum wirt­schaft­li­chen Totalschaden.

Wir wer­den Ihnen in die­sem Arti­kel ver­ra­ten wel­che Ver­si­che­rung bei einem Hoch­was­ser­scha­den des Autos zahlt und wie Sie es am bes­ten schüt­zen können.

Wel­che Ver­si­che­rung zahlt bei Hoch­was­ser Schä­den am Auto? Prin­zi­pi­ell muss eine Kas­ko­ver­si­che­rung auch Schä­den durch Hoch­was­ser in einem Hoch­was­ser­ge­biet erset­zen. Die Teil­kas­ko Ver­si­che­rung über­nimmt Schä­den an par­ken­den Autos, die durch Hoch­was­ser beschä­digt wer­den. Die Voll­kas­ko bezahlt, wenn Sie bei­spiels­wei­se in einer über­schwemm­ten Stra­ße fah­ren. Bei einer Über­schwem­mung durch Stark­re­gen, kommt es ganz dar­auf an, wel­che Schuld Sie trifft.

Nun wis­sen Sie also, wel­che Ver­si­che­rung was bezah­len wür­de. Doch wir wer­den in das The­ma etwas kon­kre­ter ein­ge­hen und auch klä­ren, wie Was­ser einem Auto scha­den kann und noch viel mehr.

Hochwasserschäden am Auto und erste Hilfe fürs Fahrzeug

Natur­ka­ta­stro­phen wie Hoch­was­ser und Über­schwem­mun­gen pas­sie­ren immer häu­fi­ger, oft rich­ten die­se Schä­den in Mil­lio­nen­hö­he an. Auch Ihr Auto kann von die­sen Ereig­nis­sen nicht ver­schont blei­ben. Denn gera­de wenn es um Tief­ga­ra­gen geht, ist Hoch­was­ser nor­ma­ler­wei­se zuerst dort zu fin­den. Da kann man nur hof­fen, dass Sie ihr Auto recht­zei­tig vor dem Hoch­was­ser in Sicher­heit gebracht haben.

Wir zei­gen Ihnen jetzt, wie hoch die Hoch­was­ser­schä­den am Auto sein kön­nen und geben Ihnen in der nächs­ten Gra­fik einen klei­nen Über­blick über die Schä­den, die durch Hoch­was­ser am Auto entstehen.

Hier ein Über­blick der aus Ver­si­che­rungs­sicht teu­ers­ten Natur­ka­ta­stro­phen in Deutsch­land von 2002 bis 2018:

Lei­der sind Natur­ge­wal­ten schwer vor­her­seh­bar. Um uns vor Schä­den zu bewah­ren, bie­ten uns die Ver­si­che­run­gen den ent­spre­chen­den Schutz an. Doch wel­che Ver­si­che­rung was schützt wer­den wir in einem spä­te­ren Punkt klären.

Zuerst ein­mal soll­ten wir den Unter­schied zwi­schen Hoch­was­ser und einer Über­schwem­mung kennen:

  • Bei Hoch­was­ser wird der Zustand von Gewäs­sern genannt, bei dem der Was­ser­stand deut­lich über dem Pegel­stand des Mit­tel­was­sers liegt. Dabei muss unter­schie­det wer­den, woher das Was­ser kommt: Was­ser von unten (Gezei­ten) oder Was­ser von oben (Stark­re­gen oder Schneeschmelze).
  • Bei einer Über­schwem­mung han­delt es sich um einen Zustand, bei dem im Nor­mal­fall eine tro­cken­lie­gen­de Boden­flä­che voll­stän­dig von Was­ser bedeckt wird. Auch die­ses Ereig­nis kann durch Stark­re­gen oder ein Fluss­hoch­was­ser aus­ge­löst wer­den. Jedoch ist es bei Stark­re­gen öfter zu sehen.

Je nach Zusam­men­set­zung des Hoch­was­sers kön­nen die Aus­prä­gun­gen der Schä­den unter­schied­lich sein. Wenn das Hoch­was­ser bei­spiels­wei­se Sand, Schlamm, Öle und Abwas­ser beinhal­tet oder wenn in Küs­ten­nä­he Salz dazu kommt. All dies hat Ein­fluss auf die Tech­nik und Tei­le des Autos. Logisch ist, dass es schwe­rer wird ein Auto nach einer Über­flu­tung mit Schlamm sau­ber zu bekom­men, als wenn das der Fall mit purem Regen­was­ser wäre.

Doch dazu hier eini­ge Beispiele:

  • Was­ser bis zum Stoß­fän­ger – In die­sem Fall han­delt es sich um gerin­ge Schä­den, da das Was­ser noch nicht in den Innen­raum ein­ge­tre­ten ist. Trotz­dem soll­ten Sie das Fahr­zeug fach­män­nisch über­prü­fen las­sen, da man­che Her­stel­ler wich­ti­ge Motor­tei­le sehr tief anbrin­gen. Dies gilt vor allem bei Schlamm- und Salzwasser.
  • Was­ser über dem Tür­schwel­ler – Hier müs­sen Sie mit mit­tel bis gro­ßen zu Schä­den rech­nen. Die Werk­statt muss Kabel­bäu­me und wei­te­re Tei­le tro­cken­le­gen und prü­fen, ob sich Bei­spiels­wei­se Was­ser oder Schlamm in Ver­bren­nungs­luft-Ansaug­trakt befin­det, um einen Motor­scha­den oder ande­re Fol­ge­schä­den zu ver­mei­den. Außer­dem soll­te über­prüft wer­den, ob Was­ser in Bau­tei­len ein­ge­la­gert ist.
  • Was­ser über der Schei­ben­un­ter­kan­te – Hier kann man davon aus­ge­hen, dass die Kos­ten zur Wie­der­her­stel­lung den aktu­el­len Wert des Fahr­zeu­gen über­schrei­ten wer­den. Es wird sicher­lich Beschä­di­gun­gen der elek­tro­ni­schen Tei­le und Was­ser im Motor und im Getrie­be geben. Hier kann man von einem wirt­schaft­li­chen Total­scha­den sprechen.

Las­sen Sie in allen Fäl­len Ihr Auto von einer Werk­statt fach­ge­recht prü­fen. Ein Gut­ach­ter wird eben­falls den Scha­den bewer­ten und ent­schei­den, ob eine Repa­ra­tur noch Sinn macht. Hier ist es jedoch sehr wich­tig, dass sie kei­ne Repa­ra­tu­ren durch­füh­ren las­sen, bevor die Ver­si­che­rung die Frei­ga­be dafür erteilt hat. Ansons­ten könn­te es sein, dass Sie die Kos­ten teil­wei­se oder gar selbst tra­gen müssen.

Außer­dem wich­tig: Bil­der vom Scha­den machen! 

Was tun bei Hochwasser am Auto?

Wenn Was­ser ins Fahr­zeug ein­tritt müs­sen Sie davon aus­ge­hen, dass die­ses bereits die Elek­tro­nik oder in ande­re Fahr­zeug­tei­le ein­ge­drun­gen ist. Das Risi­ko eines Kurz­schlus­ses oder ande­ren Fol­ge­schä­den in Bau­tei­len wie Bei­spiels­wei­se dem Motor ist somit gege­ben. Even­tu­ell kann es auch Was­ser­an­samm­lun­gen geben, die im ers­ten Moment nicht ersicht­lich sind und zu einem spä­te­ren Zeit­punkt Schä­den verursachen.

Wenn Ihr Auto vom Hoch­was­ser betrof­fen ist, dann soll­ten Sie fol­gen­des tun:

  • das Auto nicht anlassen
  • bei Bedarf das Auto an einen tro­cke­nen Ort schieben/schleppen
  • die Bat­te­rie abklemmen
  • das Auto in die nächs­te Werk­statt schlep­pen lassen

Natür­lich haben wir auch Tipps, um Schä­den zu ver­mei­den:

  1. Durch­que­ren Sie kei­ne vom Hoch­was­ser betrof­fe­ne Stre­cken. Wen­den Sie am bes­ten und fah­ren Sie eine ande­re Stre­cke. Wenn ein Wen­den nicht mög­lich sein soll­te, dann stel­len Sie das Fahr­zeug am bes­ten ab und war­ten Sie, bis sich die Situa­ti­on ver­än­dert hat: das Was­ser ist abge­si­chert oder ein Wen­den ist wie­der möglich.
  2. Ver­mei­den Sie vom Hoch­was­ser gefähr­de­te Gegen­den, wenn Unwet­ter­war­nun­gen aus­ge­ge­ben wer­den. Las­sen Sie das Auto lie­ber ste­hen, benut­zen Sie öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel oder Fra­gen Sie Ihren Chef, ob Sie einen Tag Home­of­fice bean­tra­gen kön­nen, legen Sie Ihre Ter­mi­ne auf einen ande­ren Tag oder fah­ren Sie, sobald es mög­lich ist wie­der zurück.
  3. Stel­len Sie Ihr Fahr­zeug mög­lichst sicher ab, Par­ken Sie nicht auf Park­plät­zen, die sich in Fluss­nä­he befin­den, par­ken Sie wenn mög­lich in Park­häu­sern auf den obe­ren Etagen.
  4. Schüt­zen Sie Ihre Tief­ga­ra­ge gegen Stark­re­gen und Hoch­was­ser. Wir haben vie­le Mög­lich­kei­ten, wie Sie Ihre Tief­ga­ra­ge schüt­zen kön­nen. Hier der Link zum Arti­kel: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-garageneinfahrt-sicher-gegen-hochwasser/
  5. Spe­zi­ell im Win­ter soll­ten Sie Schnee­an­samm­lun­gen in der Nähe von Gara­gen ver­mei­den. Es könn­te sich näm­lich Schmutz­was­ser in der Gara­ge sam­meln. So einen Scha­den wird von der Ver­si­che­rung nicht über­nom­men, da die­ser ver­meid­bar gewe­sen wäre.

Die Ver­si­che­rung über­prüft, ob der Scha­den, der ver­ur­sacht wur­de ver­meid­bar gewe­sen wäre. Wenn der Fah­rer Bei­spiels­wei­se bewusst in das Hoch­was­ser­ge­biet lenkt, muss die­ser mit einer Teil­schuld oder schlimms­ten­falls mit einer Ableh­nung der Kos­ten durch die Ver­si­che­rung rechnen.

Des letz­te­ren gibt es noch einen wich­ti­gen Punkt: Damit die Ver­si­che­rung sich spä­ter ein Bild von dem Scha­den und dem Hoch­was­ser machen kön­nen, soll­ten Sie Fotos von der Unfall­stel­le machen. Fol­gen­de Din­ge soll­ten auf den Bil­dern erkenn­bar sein:

  1. Stand­ort des Fahrzeuges 
  2. Umge­bung – Schä­den in der Nähe (Bsp. ande­re beschä­dig­te Fahr­zeu­ge), Spu­ren des Hoch­was­ser (Bsp. abge­spül­te Äste)
  3. Beschä­di­gun­gen des Fahr­zeu­ges – Was­ser­ein­tritt, Was­ser­ein­la­ge­run­gen, Fuss­raum, Fotos beim Öff­nen der Türe, Sitzbezüge
  4. Sicht­ba­rer Was­ser­stand am Äuße­ren des Fahrzeuges 
  5. Ver­schmut­zungs­grad des Was­sers (Bsp. Schlamm, Öl usw.)

Was bezahlt die Versicherung bei Schäden am Auto durch Hochwasser oder andere Naturkatastrophen?

Wie vor­hin erwähnt bie­ten uns Ver­si­che­run­gen Schutz, um uns vor Schä­den zu bewah­ren an. Bei einer Teil­kas­ko­ver­si­che­rung wer­den fol­gen­de Natur­ge­wal­ten abgedeckt: 

  • Scha­den am Auto durch Sturm
  • Erd­rutsch
  • Beu­len und Ris­se durch Hagel
  • Erd­sen­kung
  • Erd­be­ben
  • Lawi­nen
  • Vul­kan­aus­bruch
  • Über­schwem­mun­gen, wie schon besprochen
  • Und natür­lich auch Schä­den am Auto durch Hochwasser

Wenn Sie eine Teil­kas­ko- oder Voll­kas­ko­ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, kön­nen Sie einen Scha­den­er­satz bean­tra­gen. Die Selbst­be­tei­li­gung für Teil­kas­ko ist das Ein­zi­ge, was Sie selbst ent­rich­ten müssen.

Wenn Sie einen Schutz­brief bei einer Ver­si­che­rung oder einem Auto­mo­bil­club haben, dann rufen Sie die Hot­line an und las­sen Sie ein Ser­vice- oder Abschlepp­fahr­zeug kom­men. Der Schutz­brief wird dann die Abschlepp­wa­gen- oder Ber­gungs­kos­ten und auch Unfall- oder Pan­nen­hil­fe übernehmen.

In der Regel umfasst der Schutz­brief eben­falls wei­te­re Zusatz­leis­tun­gen, wie zum Bei­spiel ein Ersatz­au­to. Ver­si­che­rer der Teil­kas­ko­ver­si­che­rung über­neh­men meis­tens nur das Abschlep­pen zur nächs­ten Werk­statt. Man­che Ver­si­che­rer über­neh­men jedoch, je nach Tarif sogar die­se Kos­ten nicht. Aus die­sem Grund ist es emp­feh­lens­wert den Scha­den der Ver­si­che­rung sowie dem Schutz­brief-Anbie­ter zu melden.

Und am bes­ten, soll­ten Sie eine Voll­kas­ko-Ver­si­che­rung abschlie­ßen, wenn Sie in einem Risi­ko­ge­biet leben! 

Soll­ten Sie einen Scha­den haben, dann mel­den Sie dies umge­hend der Ver­si­che­rung.  In die­sem Fall müs­sen fol­gen­de Fra­gen geklärt werden:

  1. Ist der Scha­den versichert?
  2. Sind die Kos­ten für das Abschlep­pen versichert?
  3. Wer infor­miert den Abschleppdienst?
  4. Wel­che Werk­statt kommt in Frage?

Wenn der Scha­den über die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung über­nom­men wird, erfolgt im Fol­ge­jahr kei­ne Rück­stu­fung. Sie müs­sen ledig­lich die Selbst­be­tei­li­gung bezahlen.

Soll­te ein Total­scha­den fest­ge­stellt wer­den, dann wird fol­gen­des bezahlt:

Wie­der­be­schaf­fungs­wert zum Zeit­punkt des Unfal­les – Rest­wert nach Unfall = Versicherungsleistung. 

Bei Hoch­was­ser­schä­den am Auto ist es also wich­tig, dass Sie sehr vor­sich­tig sind. Rufen Sie somit lie­ber ein­mal mehr bei dem Auto­mo­bil­club oder der Ver­si­che­rung bezüg­lich einer Schutz­briefleis­tung an, als teu­re Fol­ge­schä­den zu riskieren.

Weitere Fragen zu welche Versicherung zahlt bei Hochwasserschäden am Auto?

Zahlt die Ver­si­che­rung, wenn ich trotz Hoch­was­ser­war­nung das Auto nicht weg­ge­fah­ren habe? Im Nor­mal­fall kürzt die Teil­kas­ko hier Ihre Leis­tun­gen. Wenn Sie Ihr Auto in Hoch­was­ser-Gefah­ren­ge­bie­ten par­ken, soll­ten Sie Hoch­was­ser­war­nun­gen im Auge behal­ten. Wenn Sie Ihr Auto nicht recht­zei­tig weg­fah­ren, gilt dies als grob fahr­läs­si­ges Verhalten.

Was, wenn das par­ken­de Auto über­schwemmt wur­de? Über­schwem­mungs­schä­den am ste­hen­den Fahr­zeug über­nimmt die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung. Sie zah­len nur die Selbst­be­tei­li­gung, wel­che meis­tens 150 € trägt. Ist Ihr Auto nur leicht beschä­digt, über­nimmt die Ver­si­che­rung die Kos­ten für die Reparatur.

 

Hier können Sie bei Hochwasser Sandsäcke kaufen!

Hier können Sie bei Hochwasser Sandsäcke kaufen!

Sie haben Hoch­was­ser und möch­ten dage­gen Sand­sä­cke kau­fen? Dann sind Sie hier genau rich­tig. Wir zei­gen Ihnen heu­te nicht nur, wo Sie Sand­sä­cke gegen Hoch­was­ser her­be­kom­men, wenn Sie wel­che benö­ti­gen, wir zei­gen Ihnen auch die Vor- und Nach­tei­le von Sandsäcken.

Wei­ter­hin zei­gen wir Ihnen am Ende auch, wel­che Alter­na­ti­ven es gibt und wo Sie die­se kau­fen kön­nen. Den eines vor­weg: Gera­de, wenn man sich vor Stark­re­gen schüt­zen möch­ten, sind Sand­sä­cke nicht hilf­reich. Sie könn­ten näm­lich nie­mals so schnell Sand­sä­cke ver­le­gen, wie das Was­ser zum Teil vom Him­mel fällt und in den Kel­ler läuft. 

Es gibt jedoch ande­re Situa­tio­nen in denen Sand­sä­cke sehr hilf­reich sein kön­nen. Sand­sä­cke wer­den vor allem von der Feu­er­wehr und wenn es um Fluss­hoch­was­ser oder den Deich­bau geht, sehr oft benutzt.

Um Ihnen jedoch einen bes­se­ren Über­blick zu ver­schaf­fen wer­den wir auf fol­gen­de Punk­te eingehen:

  1. Die ver­schie­de­nen Arten von Sand­sä­cken, die Sie bei Hoch­was­ser kau­fen können! 
  2. Hier kön­nen Sie Sand­sä­cke bei Hoch­was­ser kaufen
  3. Vor­tei­le und Nach­tei­le der Sandsäcke
  4. Wie benutzt man Sandsäcke? 
  5. Wel­che Alter­na­ti­ven gibt es zu Sandsäcken? 

1. Die verschiedenen Arten von Sandsäcken, die Sie bei Hochwasser kaufen können! 

Es gibt viert Arten von Sand­sä­cken für Hoch­was­ser: Jute-Sand­sä­cke, PP Sand­sä­cke in Weiß, PP Sand­sä­cke in Schwarz und Poly­acryl Sand­sä­cke. Die­se wer­den wir Ihnen nun etwas detail­lier­ter beschrieben:

  • Jute-Sand­sä­cke
    • Die­se Vari­an­te wird meis­tens im Kata­stro­phen­fall genutzt. Sie sind  in der Regel nur ein­mal ver­wend­bar und die güns­tigs­te Alter­na­ti­ve im Sandsackbereich.
    • Gera­de wenn es um die Deich­ver­tei­di­gung geht, zei­gen die­se Sand­sä­cke ihre Stärken.
    • Ein gefüll­ter Jute-Sand­sack kos­tet unge­fähr 0,40 bis 1,20€ und ist fast über­all erhält­lich, es gibt Sie außer­dem in ver­schie­de­nen Grö­ßen. Wenn Sie die Sand­sä­cke mehr als ein­mal ver­le­gen möch­ten, soll­ten Sie jedoch lie­ber zu ande­ren Vari­an­ten greifen.

  • PP-Sand­sä­cke weiß oder schwarz
    • Bei­de Sand­sä­cke sind wie­der­ver­wend­bar und viel robus­ter als Jute-Sandsäcke.
    • Sie sind mit dop­pel­ten Näh­ten gegen ein Auf­plat­zen geschützt.
    • Die schwar­zen PP-Sand­sä­cke kön­nen Sie gegen Hoch­was­ser kau­fen, wenn Sie die­se im frei­en Lagern müs­sen, weil die­se UV-bestän­dig sind.
    • Wich­tig bei die­sen Sand­sä­cken gegen Hoch­was­ser ist, dass die­se abge­deckt gela­gert wer­den. Gera­de bei den wei­ßen und nicht UV-bestän­di­gen Sand­sä­cken kommt die­ses Ver­hal­ten zum tragen.
    • Die PP-Sand­sä­cke sind jedoch nicht für den dau­er­haf­ten Ein­satz geeignet.
    • Ein loser PP-Sand­sack kos­tet etwa 0,30 bis 0,90 €

  • Poly­acryl-Sand­sä­cke bei Hoch­was­ser kau­fen –
    • Dies sind die halt­bars­ten Sand­sä­cke, die Sie gegen Hoch­was­ser kau­fen können.
    • Die Poly­acryl-Sand­sä­cke sind maxi­mal UV-sta­bil und somit lan­ge haltbar.
    • Dafür müs­sen Sie jedoch auch etwas mehr aus­ge­ben, ein PAC Sand­sack kos­tet unge­fähr 1,00 bis 3,50€.  Außer­dem sind die­se Sand­sä­cke nicht über­all erhält­lich. Am bes­ten ist es im Inter­net danach zu suchen.

2. Hier können Sie Sandsäcke bei Hochwasser kaufen

Nun ken­nen Sie alle unter­schied­li­chen Arten von Sand­sä­cken und wis­sen bald eben­falls wie man die­se befüllt und ver­legt. Nun stel­len Sie sich sicher­lich die Fra­ge, wo kann man Sand­sä­cke gegen Hoch­was­ser kau­fen? Dies wer­den wir Ihnen nun erklären.

Unge­füll­te Sand­sä­cke bekom­men Sie im Bau­markt, auf Ama­zon und bei ver­schie­de­nen Anbie­tern im Inter­net. Bau­märk­te haben meis­tens nur Jute-Sand­sä­cke und even­tu­ell noch PP-Sand­sä­cke auf Lager, Pory­l­acryl-Sand­sä­cke sind meis­tens schon weg. Wenn Sie sol­che suchen, dann raten wir Ihnen bei Goog­le nach­zu­se­hen. Wir emp­feh­len Ihnen bei PP-Sand­sä­cken www.sandsaecke-bs.de und bei Poly­acryl-Sand­sä­cken www.erco-hochwasserschutz.com.

Hier eine Über­sicht von Mög­lich­kei­ten aus dem Internet:

  • www.erco-hochwasserschutz.com
  • www.sandsaecke-bs.de
  • www.sandsaecke-hochwasser.de
  • www.sandsackshop.de

Gefüll­te Sand­sä­cke sind um eini­ges teu­rer als unge­füll­te, dafür jedoch leich­ter anzu­wen­den. Dies liegt vor allem an den hohen Trans­port­kos­ten für gefüll­te Sand­sä­cke. In der Regel wer­den die­se im 10er Pack auf einer Palet­te gelie­fert. Dies ist natür­lich kei­ne Alter­na­ti­ve, wenn Sie schnel­le Abhil­fe benötigen.

Für gefüll­te Sand­sä­cke kön­nen Sie eben­falls bei den oben genann­ten Sei­ten nach­se­hen. Wei­ter­hin kön­nen Sie bei Ama­zon schauen.

Sand für Sand­sä­cke bekom­men Sie im Bau­markt, bei einem Bau­stoff­han­del oder im Inter­net. Wenn Sie nicht viel Sand benö­ti­gen reicht es, wenn Sie im Bau­markt nach­se­hen. Für grö­ße­re Men­gen soll­ten Sie jedoch lie­ber zum Bau­stoff­han­del gehen. Natür­lich kön­nen Sie auch bequem im Inter­net nach­se­hen und sich den Sand nach Hau­se lie­fern lassen.

 

3. Vorteile und Nachteile der von Sandsäcken bei Hochwasser

Sand­sä­cke sind bei den Men­schen sehr beliebt, wenn es sich um Hoch­was­ser­schutz han­delt. Die­se wer­den sogar von Feu­er­wehr­leu­ten, Sol­da­ten und Hel­fern vom THW genutzt. Sie wer­den Bei­spiels­wei­se genutzt, wenn ein Deich­bruch aus­ste­hen könn­te oder die­ser nicht mehr aus­reicht. Den­noch grei­fen auch Pri­vat­leu­te zum Sand­sack, um Ihre Türen und Fens­ter zu schützen.

Sand­sä­cke sind vor allem im Hoch­was­ser­schutz gegen Fluss­hoch­was­ser vor­teil­haft. Wenn man früh genug dar­über infor­miert ist, dass es durch das Anstei­gen von Pegel­stän­den zu einem Hoch­was­ser kom­men wird, dann kann man begin­nen Sand­sä­cke zu verlegen.

Sand­sä­cke sind des­halb auch so beliebt, weil die­se im Ver­gleich zu pro­fes­sio­nel­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men güns­ti­ger sind. Eine Schutz­li­nie aus Sand­sä­cken kos­tet je nach Höhe und Län­ge unter 100,00€. Sie fin­den die­se in fast jedem Bau­markt, daher kön­nen Sie auch schnell dar­über verfügen.

Sand­sä­cke haben jedoch auch enor­me Nach­tei­le, je nach­dem wie Sie zum Ein­satz kom­men. Wenn Sie von einem Stark­re­gen über­rascht wer­den, haben Sie im Nor­mal­fall 10–20 Minu­ten Zeit um zu reagie­ren. Um eine Sand­sack-Schutz­li­nie von 40 cm Höhe und 100 cm Brei­te zu errei­chen benö­ti­gen Sie 16 Sand­sä­cke, zu zweit dau­ert es etwa eine Minu­te um einen Sand­sack zu befül­len und zu ver­schlie­ßen. Dann dau­ert es noch etwas, bis Sie 16 Sand­sä­cke, die alle unge­fähr 20 Kg wie­gen von A nach B brin­gen. Ins­ge­samt brau­chen Sie somit min­des­tens 20 Minu­ten, wenn Sie schnell sind und die Sand­sä­cke per­fekt ver­le­gen, ohne das Was­ser ein­drin­gen kann.

Somit reicht die Zeit meis­tens nicht aus, um sich mit Sand­sä­cken gegen Stark­re­gen zu schüt­zen. Sie müss­ten die­se also bereits vor dem Stark­re­gen ver­legt haben, um eine Chan­ce zu haben. Mer­ken Sie sich also die­sen Punkt: Bei Stark­re­gen sind Sand­sä­cke nur geeig­net, wen Sie schon vor­her ver­legt wurden. 

Kom­men wir nun zu einem wei­te­ren wich­ti­gen Punkt. Wir zei­gen Ihnen jetzt wie man Sand­sä­cke rich­tig benutzt.

4. Wie benutzt man Sandsäcke bei einem Hochwasser richtig?

Bevor wir Ihnen erklä­ren, wie man Sand­sä­cke rich­tig gefüllt und ver­legt, klä­ren wir als ers­tes, wel­chen Sand Sie benö­ti­gen. Wenn Sie sich für den fal­schen Sand ent­schei­den, dann kann es näm­lich pas­sie­ren, dass Sie kei­ne sau­be­re Abdich­tung hin­be­kom­men und die gan­ze Arbeit umsonst war.

Begin­nen wir also mit dem Sand: Die­ser braucht eine Kör­nung von 0 bis 8 mm. Dabei kommt es jedoch dar­auf an, wel­chen Art Sand­sack Sie benut­zen. In PP-Säcke kann Bei­spiels­wei­se auch der sehr fei­ne Sand ange­wen­det wer­den, beim Jute-Sack hin­ge­gen kann dies zu Pro­ble­men führen.

Pro Sand­sack benö­ti­gen Sie zwi­schen 10 uns 20 kg Sand, ach­ten Sie jedoch trotz­dem auf die Anga­ben des Her­stel­lers. Die Men­ge der Sand­sä­cke hängt davon ab, wie hoch und breit die Öff­nung ist, die Sie schüt­zen möch­ten. Hier eine For­mel, um zu wis­sen, wie viel Sand­sä­cke Sie benö­ti­gen (For­mel des THW): Pro qm wer­den ca. 8 Sand­sä­cke benö­tigt, wenn die­se mit 20 kg und zu 2/3 gefüllt sind. Wenn es sich um Sand­sä­cke von 30 x 60 cm han­delt, benö­ti­gen Sie unge­fähr 4 Sand­sä­cke pro Meter Schutz­li­nie, wenn Sie eine Schutz­li­nie von etwa 10 cm errei­chen möch­ten. Die Anzahl der Sand­sä­cke mul­ti­pli­ziert mit der Men­ge an Sand pro Sand­sack errech­net die gesam­te Sandmenge.

Es wer­den min­des­tens zwei Per­so­nen benö­tigt um einen Sand­sack zu fül­len. Wenn Sie nur weni­ge Sand­sä­cke befül­len müs­sen, reicht meis­tens eine Schau­fel aus. Hier ist es außer­dem wich­tig, dass Sie den Sand­sack nur 2/3 befallen.

Wenn Sie sich vor Was­ser schüt­zen wol­len, klap­pen Sie die Obe­re Lasche um und legen den Sand­sack mit der Lasche nach unten in Posi­ti­on. Die­se Sei­te muss dann in Rich­tung des Was­sers lie­gen. Sie kön­nen den Sand­sack eben­falls zubin­den, in die­sem Fall soll­ten Sie die zuge­bun­de­ne Sei­te gegen die Was­ser­rich­tung leben. Danach tre­ten und drü­cken Sie die Sand­sä­cke fest an den Boden, die Sand­sä­cke müs­sen so eng wie mög­lich anein­an­der liegen.

Bei Stau­hö­hen von über 40 cm raten wir Ihnen jedoch von die­sem Sys­tem ab. Hier­für gibt es näm­lich sehr vie­le Sys­te­me, die bes­ser geeig­net sind als Sandsäcke.

5. Welche Alternativen zu Sandsäcken, kann man noch kaufen?

Wie bereits erwähnt sind Sand­sä­cke nicht für jeden und jede Situa­ti­on geeig­net. Des­halb gibt es vie­le Alter­na­ti­ven zum Sand­sack, die Sie kau­fen kön­nen. Wir stel­len Ihnen jetzt die­se Ersatz­sys­te­me vor. Begin­nen wir mit den direk­ten Sand­sack Ersatzsystemen.

Es gibt Bei­spiels­wei­se Sand­sack Ersatz­sys­te­me, die mit Poly­me­ren gefüllt sind und sich mit Was­ser voll­sau­gen. Die Poly­me­re sind klei­ne Gra­nu­la­te, die oft in Win­deln ein­ge­setzt wer­den, wenn die­se mit Was­ser in Kon­takt kom­men, quel­len sie auf und las­sen das Was­ser nicht mehr frei. Die­se Sys­te­me gibt es in Form von Schlän­geln und von Säcken.

Es gibt auch ande­re Säcke mit Poly­mer, die­se sind beim Schutz von Fens­tern und Türen eine gute Wahl. Bei län­ge­ren Brei­ten soll­ten Sie jedoch lie­ber zu Schlän­geln grei­fen. Die­se kön­nen durch die Län­ge ein­fa­cher und schnel­ler ver­legt wer­den, wenn dies benö­tigt wird.

Kom­men wir nun zu den indi­rek­ten Sand­sack Ersatz­sys­te­men, hier­zu gehö­ren Sys­te­me, die inner­halb von weni­gen Minu­ten auf­ge­baut und meis­tens wie­der ver­wend­bar sind.

Ein Bei­spiel dafür sind die Schläu­che aus PE, die man mit Was­ser fül­len kann. Die­se wer­den vor der Öff­nung plat­ziert, die geschützt wer­den soll und mit Was­ser gefüllt. Dafür kön­nen Sie den Hydrabar­ri­er nutzen.

Wenn es sich um eine län­ge­re Stre­cke han­delt, die geschützt wer­den muss, dann gibt es ande­re Sys­te­me. Hier­für gibt es eine Was­ser­sper­re, die unter das Gara­gen­tor gelegt wird, die­se wur­de von der Fir­ma Wea­ther Stop aus Groß­bri­tan­ni­en ent­wi­ckelt. Die­se Sper­re wird fest instal­liert und bie­tet per­ma­nen­ten Schutz. Die­se kön­nen Sie auf Ama­zon erhalten.

Ansons­ten gibt es noch die Spill­blo­cker von PIG. Die­se wer­den Nor­ma­ler­wei­se für die Rück­hal­tung von Öl und Che­mi­ka­li­en ein­ge­setzt, funk­tio­nie­ren jedoch eben­falls für die Rück­hal­tung von Was­ser sehr gut. Die Sper­re gibt es in ver­schie­de­nen Län­gen und Höhen, die größ­te ist 152 cm lang und 17 cm hoch. Lei­der ist die Sper­re nicht im Han­del erhält­lich. Sie müs­sen über spe­zi­el­le Part­ner erwor­ben wer­den. Falls Sie sich dafür inter­es­sie­ren kön­nen Sie sich ger­ne an uns wenden.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den ver­schie­de­nen Schutz­mög­lich­kei­ten erhal­ten Sie auch in die­sen Artikeln: 

 

 

Hochwasserfenster für Ihr Haus: Diese Lösungen gibt es!

Sie haben wahr­schein­lich auch schon bemerkt, dass das The­ma Hoch­was­ser immer pre­sen­ter  wird und  es sich schon lan­ge nicht mehr nur um „Jahr­hun­dert­ereig­nis­se“ han­delt. Fakt ist, dass es immer öfter zu Hoch­was­ser kommt. Um genau­er zu sein kommt es fast jähr­lich zu einer dra­ma­ti­schen Flut oder einem Stark­re­gen. Hier sind klei­ne­re loka­le Über­schwem­mun­gen oder Rohr­brü­che, die mit einem Hoch­was­ser­fens­ter nicht so gra­vie­rend für die Betrof­fe­nen aus­ge­fal­len wären nicht ein­mal mit­ge­rech­net. Bei­nah jeder kann mitt­ler­wei­le von Hoch­was­ser betrof­fen sein, da die Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se wei­ter zunehmen.

In die­sem Arti­kel wer­den wir Ihnen erklä­ren wor­um es sich beim Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter han­delt, wel­che Mög­lich­kei­ten Sie haben und die ver­schie­de­nen Prei­se der Hoch­was­ser­fens­ter nen­nen. Hier eine kur­ze Übersicht:

  1. Wor­auf kommt es beim Hoch­was­ser­schutz von Fens­tern an?
  2. Unter­schied zwi­schen hoch­was­ser­be­stän­di­gen und was­ser­dich­ten Fenstern
  3. Nach­träg­lich fest ver­glas­te und was­ser­dich­te Fenster
  4. Alter­na­ti­ve Hoch­was­ser­schutzs­sys­te­me für Fenster

Worauf kommt es bei Hochwasserfenstern für Ihr Haus an?

Wenn Sie Ihr Fens­ter vor Hoch­was­ser schüt­zen möch­ten, dann ist es wich­tig, dass Sie ein Hoch­was­ser­schutz-Sys­tem wäh­len, wel­ches zu Ihrem Haus passt. Es gibt näm­lich unter­schied­li­che Arten von Fens­tern, für jeden gibt es ein pas­sen­des Sys­tems. Wir wer­den Ihnen nun erklä­ren, auf wel­che Din­ge Sie ach­ten müs­sen. Notie­ren Sie sich somit bit­te fol­gen­de Punkte:

  • Posi­ti­on des Fens­ters – Durch wel­ches Fens­ter des Hau­ses kommt das Hoch­was­ser und wo liegt das Fens­ter? Abhän­gig von der Posi­ti­on ist es wich­tig fest­zu­stel­len, ob Druck ent­ste­hen kann und ob Sie das Fens­ter nur teil­wei­se oder kom­plett ver­schlie­ßen müs­sen. Abhän­gig von der Posi­ti­on ergibt sich eben­falls die Stau­hö­he, die Sie wäh­len sollen.
  • Schutz­wei­te – Sie haben im Prin­zip zwei Mög­lich­kei­ten: Sie brin­gen das Sys­tem ent­we­der vor oder hin­ter dem Fens­ter an. Mes­sen Sie die Wei­te, an der es mög­lich ist ein Sys­tem anzu­brin­gen. In den meis­ten Fäl­len ist das die Lai­bung (Platz vor dem Fens­ter oder dahin­ter). Mes­sen Sie die Län­ge von der einen zur ande­ren Sei­te und notie­ren Sie sich die­sen Wert.
  • Beschaf­fen­heit der Lai­bung – Dies ist ein sehr wich­ti­ger Punkt. Ein Fens­ter­sims stellt näm­lich für eini­ge Sys­te­me ein Pro­blem dar.
  • Mate­ri­al – Aus wel­chem Mate­ri­al besteht die Fensterlaibung?
  • Platz – Beach­ten Sie, dass Sie vie­le Sys­te­me min­des­tens 3 cm Platz benötigen.
  • Win­kel – Nicht alle Fens­ter wur­den in einem abso­lu­ten gera­den Win­kel gebaut. Fin­den Sie des­halb mit einer Was­ser­waa­ge her­aus, wie es sich mit Ihrem Fens­ter verhält.
  • Beschaf­fen­heit des Bodens – Wie bekannt ist, fließt Was­ser immer zum tiefs­ten Punkt. In die­sem Fall ist es der Boden der Fens­ter­lai­bung. Pas­sen Sie somit hier genau auf und schau­en Sie, wel­che Pro­ble­me sich durch die Beschaf­fen­heit des Bodens erge­ben können.
  • Mate­ri­al vor dem Fens­ter – Haben Sie einen Fens­ter­sims? Wenn ja, aus wel­chem Mate­ri­al ist die­ser? Könn­te die­ser dazu füh­ren, dass es Pro­ble­me beim Ein­bau gibt?
  • Platz – Wie viel Platz haben Sie vor dem Fens­ter? Kön­nen Sie bei einem Kel­ler­fens­ter von Außen etwas mon­tie­ren oder fehlt dafür der Platz?
  • Win­kel – Ach­ten Sie beson­ders dar­auf, dass die unte­re Sei­te der Fens­ter­lai­bung gera­de ist.
  • Mate­ri­al hin­ter dem Fens­ter – Nicht alle Sys­te­me sind zu 100% dicht. Sand­sä­cke Bei­spiels­wei­se las­sen eini­ges an Was­ser durch, vor allem, wenn Sie schlecht ver­legt sind. Dann gibt es Wie­der­rum Sys­te­me, die abso­lut dicht sind, die­se sind meis­tens jedoch etwas teurer.

Unterschied zwischen hochwasserbeständigen und wasserdichten Fenstern

Bei Hoch­was­ser­fens­tern gibt es gro­ße Unter­schie­de in der Qua­li­tät und Ver­ar­bei­tung und natür­lich in der Dich­tig­keit. Es kommt vor­al­lem auf die Qua­li­tät der Dich­tun­gen und auf die Bau­wei­se der Fens­ter an.  Es gibt näm­lich Fens­ter, die abso­lut was­ser­dicht sind und Fens­ter, die nach eini­gen Stun­den Was­ser durch­si­ckern las­sen. Dies liegt nicht nur am Fens­ter, son­dern zusätz­lich auch am Mau­er­werk und an der Installation.

Der Grund, wes­halb man­che unse­rer Kun­den even­tu­ell gehört haben, dass es kei­ne was­ser­dich­ten Fens­ter gibt sind Hoch­was­ser­be­stän­di­ge Fens­ter. Die Kri­te­ri­en für Hoch­was­ser­be­stän­di­ge Fens­ter sind, dass sie weni­ger als 240 l Was­ser pro 24 Stun­den durch­si­ckern las­sen, dies wur­de vom Insti­tut IFT in Rosen­heim geprüft. Die meis­ten hoch­was­ser­be­stän­di­gen Fens­ter las­sen aber eher 24 l pro 24 Stun­den durch­si­ckern. Logi­scher­wei­se haben grö­ße­re Fens­ter auch höhe­re Sicke­rungs­ra­ten als Kleine.

Was­ser­dich­te Fens­ter sind hin­ge­gen kom­plett was­ser­dicht. Das Insti­tut IFT in Rosen­heim defi­niert hier die Sicke­rungs­ra­te auf 24 Stun­den mit 0 l. Der Ein­bau die­ser Fens­ter ist jedoch etwas teu­rer. Die Sicke­rung lässt sich jedoch nicht immer aus­schlie­ßen, weil man oft nicht genau wis­sen kann, ob das Mau­er­werk stand hält. Es kann also pas­sie­ren, dass wenn Sie ein was­ser­dich­tes Fens­ter kau­fen, es trotz kor­rek­tem Ein­bau zu einer gewis­sen Sicke­rung kommt.

 

 

Nachträglich fest verglaste und wasserdichte Hochwasserfenster für ihr Haus:

Wenn Sie Bei­spiels­wei­se bei Stark­re­gen mit Ihren Fens­tern Pro­ble­me haben und die­se gegen das nächs­te Unwet­ter sichern möch­ten, dann ist dies die per­fek­te Lösung, vor allem wenn die­se sehr alt sind. In die­sem Fall wür­de man die Fens­ter aus­tau­schen, um die eine Hälf­te des Fens­ters mit fes­ter Ver­gla­sung zu bauen.

Bei nor­ma­len Fens­ter gibt es Dich­tung, die bei einem fest ver­glas­tem Fens­ter nicht mehr vor­han­den sind. Wenn wenig Was­ser­druck aus­ge­übt und das Fens­ter was­ser­dicht mit dem Mau­er­werk ver­bun­den wird, kann man die­se Lösung auf jeden Fall in Erwä­gung ziehen.

Als Alter­na­ti­ve kön­nen Sie auch hoch­was­ser­dich­te und fest ver­glas­te Fens­ter neh­men. Es gibt auch fest ver­glas­te und hoch­was­ser­dich­te Fens­ter von der Fir­ma Alpi­na, die­se sind zwar etwas teu­rer als nor­ma­le Fens­ter, dafür bie­ten Sie jedoch mehr Sicher­heit, dass auch wirk­lich alles was­ser­dicht bleibt.

Was­ser­dich­te Fens­ter sind teu­rer und anders kon­zi­piert als nor­ma­le Fens­ter. Hier wer­den spe­zi­el­le Dich­tun­gen inner­halb des Fens­ters und für den Wand­an­schluss ver­wen­det. Die Mon­teu­re wer­den sogar vor­her extra geschult, um die­se ein­bau­en zu kön­nen. Damit Sie als Kun­de auch sicher sein kön­nen, dass die Fens­ter dicht hal­ten, gibt es das IFT Rosen­heim, was wir oben erwähnt hat­ten. Es tes­tet was­ser­dich­te Fens­ter auf Herz und Nie­ren. Die Fens­ter wer­den bei dem Test 24 Stun­den unter Was­ser gesetzt, um zu mes­sen, ob es zu einem Was­ser­aus­tritt kommt. Die Prei­se für sol­che Fens­ter star­ten bei ca. 400,00€.

Her­stel­ler dafür sind Bei­spiels­wei­se Alpi­na, MEA, ACO und Hain Sys­tem­bau. Wenn Sie auf die­sen Sei­ten schau­en, dann wer­den Sie mer­ken, dass es sehr vie­le Vari­an­ten gibt, des­halb fällt die Ent­schei­dung schwer. Sie kön­nen alle Fens­ter eben­falls direkt über uns bezie­hen. So haben Sie den Vor­teil, dass Sie unab­hän­gig vom Her­stel­ler und dem Pro­dukt bera­ten wer­den kön­nen, damit Sie den opti­ma­len Schutz fin­den. Hin­ter­las­sen Sie dafür ein­fach eine kur­ze Anfra­ge auf unse­rer Web­site oder rufen Sie direkt an. Wir freu­en uns auf Sie!

    

Alternative zu Hochwasserfenstern für Ihr Haus:

Natür­lich ist es für Sie als ers­tes wich­tig abzu­klä­ren, wel­chen Schutz Sie über­haupt benö­ti­gen. Wenn Sie Bei­spiels­wei­se ein Fens­ter haben, wel­ches nicht in den Kel­ler führt und über der Erde liegt, kann es sein, dass die­ses über­haupt nicht geschützt wer­den muss oder wenn, dann genügt even­tu­ell eine hal­be Abdich­tung. Wenn das Fens­ter jedoch unter der Erde liegt, kom­men Sie meis­tens um eine kom­plet­te Abdich­tung nicht drum herum.

Es gibt vie­le Sys­te­me, die Sie zum Schutz eines Fens­ters nut­zen kön­nen, es kommt jedoch eben­falls auf die Grö­ße des Fens­ters an.

  • Hal­bes Fens­ter (über der Erde):
  1. Sand­sä­cke – Wenn Sie eine Sand­sack­li­nie über die Brei­te eines hal­ben Fens­ters und die ent­spre­chen­de Stau­hö­he auf­bau­en möch­ten, benö­ti­gen Sie ca. 12 Sand­sä­cke. Die Kos­ten dafür lie­gen bei etwa 98,00€, die­se wer­den dann aber auch zu Ihnen nach Hau­se gelie­fert. Eine Alter­na­ti­ve dazu bie­ten wir Ihnen in unse­rem Part­ner­shop. Hier der Link zu Hydro Sna­kes
  2. Alu-Damm­bal­ken – Sie kön­nen die­se ent­we­der auf oder in die Fens­ter­lai­bung set­zen. Der Preis hier­für liegt bei ca. 418,88€. Mehr Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie auf unse­rer Pro­dukt­sei­te
  3. Acryl­plat­te – Die­se wird auf dem Fens­ter­rah­men instal­liert. Kos­ten hier­für ca. 595,00€ für eine sta­bi­le Plat­te zzgl. Ein­bau. Hier­zu fin­den Sie eben­falls mehr Infor­ma­tio­nen auf unse­rer Pro­dukt­sei­te für Acrylschotts
  4. Magnet­schotts - Die­ses Sys­tem ist ein­fach instal­liert und zu 100% was­ser­dicht. Ein Magnet­schott kos­tet unge­fähr 613,00€ zzgl. Ein­bau. Für mehr Infor­ma­tio­nen spre­chen Sie uns ger­ne direkt an.

 

      

 

 

  • Kel­ler­fens­ter (klein): 
  1. Alu-Auf­satz von innen – Die­ses Sys­tem wird auf den Fens­ter­rah­men auf­ge­setzt. Es kann sowohl von Ihnen selbst, als auch von einer Fach­fir­ma instal­liert wer­den. Der Preis für das Sys­tem liegt bei ca. 499,00€ ohne Ein­bau­kos­ten. Das Pro­dukt erhal­ten Sie bei unse­rem Part­ner­shop. Hier kom­men Sie zum Alu-Auf­satz von Innen
  2. Alu-Damm­bal­ken – In der Regel müs­sen die­se Sys­te­me von Außen auf die Fens­ter­lai­bung ange­bracht wer­den. Kos­ten hier­für lie­gen bei etwa 572,00€. Pro­dukt­sei­te
  3. Acryl­schott - Damit kön­nen Sie das Fens­ter wie gewohnt nut­zen und müs­sen sich kei­ne Sor­gen um ein Ein- und Aus­bau machen. Die­se kos­ten um die 928,20€ inklu­si­ve Ein­bau vor Ort. Pro­dukt­sei­te für Acrylschotts
  4. Magnet­schott - Die­se wer­den hin­ter oder vor dem Fens­ter ein­ge­baut und sind nur etwas teu­re­re als Acrylschotts.
  5. Was­ser­dich­te Fens­ter - Das wäre die ele­gan­tes­te aber auch teu­ers­te Lösung. Hier wird das bestehen­de Fens­ter mit einem was­ser­dich­ten ersetzt. Preis­lich lie­gen Sie hier bei etwa 809,20€ zzgl. 714,00€ Einbaukosten.

Die Hoch­was­ser­fens­ter für mitt­le­re und gro­ße Kel­ler­fens­ter sind genau die glei­chen Sys­te­me, wie die gera­de vor­ge­stell­ten. Natür­lich vari­ie­ren die Prei­se, da es sich um grö­ße­re Fens­ter handelt.

Sie haben nun eine etwas genaue­re Über­sicht über Hoch­was­ser­fens­ter für Ihr Haus und die vor­han­de­nen Alter­na­ti­ven. Soll­ten Sie trotz­dem noch Unklar­hei­ten haben oder ein Bera­tungs­ge­spräch benö­ti­gen, dann kön­nen Sie uns ger­ne eine Anfra­ge auf der Web­site hin­ter­las­sen oder direkt anru­fen. Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

 

Hochwasserschutz für Garage

Hochwasserschutz vom Bauhaus: Systeme und Alternativen

Hochwasserschutz vom Bauhaus: Systeme und Alternativen

Wenn Sie auf der Suche nach dem pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz für Ihr Haus sind, dann kann es pas­sie­ren, dass Sie sich nicht ganz sicher sind für wel­ches Sys­tem Sie sich ent­schei­den und wo Sie mit der Suche begin­nen sol­len. Gleich zu Anfang sei gesagt, auch ein Hoch­was­ser­schutz vom Bau­haus kann eine gute Lösung sein und muss nicht viel Kos­ten. Wich­tig ist jedoch, dass das gewähl­te Sys­tem zu Ihrer Situa­ti­on passt und Ihnen einen effek­ti­ven Hoch­was­ser­schutz bietet.

Wir haben die­sen Arti­kel geschrie­ben, um Ihnen dabei zu hel­fen sich unter der Viel­zahl der unter­schied­li­chen Sys­te­me zurecht zu fin­den und den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz zu finden.

Wir wer­den in die­sem Arti­kel ganz spe­zi­fisch auf das The­ma „Damm­bal­ken“ ein­ge­hen, außer­dem wer­den wir Ihnen den Hoch­was­ser­schutz des Kel­lers näher brin­gen, aber wir wer­den natür­lich auch auf wei­te­re Punk­te rund um den Hoch­was­ser­schutz ein­ge­hen. Hier eine klei­ne Übersicht:

  1. Hoch­was­ser­schutz gegen Hoch­was­ser im Keller 
  2. Wie funk­tio­niert das Alu-Dammbalken-System 
  3. Mehr Infor­ma­tio­nen zum Dammbalkensystem 
  4. Alter­na­ti­ve: Hoch­was­ser­schutz vom Bau­haus – Floo­d­ga­te Tür­sper­re und wei­te­re Systeme

1. Hochwasserschutz gegen Hochwasser im Keller

Der Hoch­was­ser­schutz für den Kel­ler tei­len wir in zwei Kate­go­rien ein: Wir unter­schei­den zwi­schen „klei­nen“ Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen und „gro­ßen“ Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen. Die grö­ße­ren Hoch­was­ser­er­eig­nis­se begin­nen ab einer Über­flu­tungs­hö­he von 20 cm. Trotz­dem spre­chen wir hier rein von der Schutz­hö­he noch von eher nied­ri­gen Stau­hö­hen. Nichts des­to trotz ist der ange­rich­te­te Scha­den auch bei klei­ne­ren Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen enorm.

Je nach Situa­ti­on haben Sie ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten Ihren Kel­ler gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen. Begin­nen wir mit der Situa­ti­on eines „gro­ßen“ Hoch­was­ser­er­eig­nis­ses, also wenn das Was­ser über 20cm hoch stand und durch ver­schie­de­ne Öff­nun­gen gesi­ckert ist:

  • Kel­ler­tür: Die Kel­ler­tür ist neben den Abflüs­sen der tiefs­te Punkt und somit am emp­find­lichs­ten. Wenn Sie ein nied­ri­ges Hoch­was­ser von 20 bis 30 cm hat­ten, rei­chen meis­tens Sand­sä­cke, mobi­le Sper­ren oder was­ser­ge­füll­te Schläu­che aus. Das gilt jedoch nur bei Fluss­hoch­was­ser. Wenn es schnell gehen muss und Sie einen Schutz von mehr als 30 cm benö­ti­gen, Raten wir Ihnen eher zu Alu-Damm­bal­ken, Magnet­schotts, Modul­plat­ten oder ähn­li­chen Sys­te­men zu grei­fen. Mehr Infor­ma­tio­nen dazu erhal­ten Sie hier: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-kellertuer-so-finden-sie-das-passende/

 

  • Kel­ler­fens­ter: In den meis­ten Fäl­len kom­men Sie hier um eine kom­plet­te Absi­che­rung des Fens­ters nicht her­um. Die gän­gigs­ten Sys­te­me hier­für sind Acryl­schotts, Magnet­schotts, was­ser­dich­te Fens­ter oder auto­ma­ti­sche Schotts. Bei über­ir­di­schen Fens­tern haben Sie im Nor­mal­fall die­sel­be Aus­wahl wie bei Kel­ler­tü­ren.  Im nach­fol­gen­den Link fin­den Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma Hoch­was­ser­schutz für Kel­ler­fens­ter: https://www.hochwasserschutz-profis.de/kellerfenster-wasserdicht-abdichten-so-gehts/

 

  • Licht­schäch­te: Eine wei­te­re Mög­lich­keit für den Schutz eines Kel­ler­fens­ters ist der Schutz von oben. Sie kön­nen eben­falls den Licht­schacht schüt­zen, dies ist jedoch nur zu emp­feh­len, wenn es sich um Stark­re­gen han­delt. Hier kön­nen Sie Flutschotts, spe­zi­el­le Auf­bau­ten für den Licht­schacht und Erhö­hun­gen nutzen.

 

  • Roh­re: Hier wird es pro­ble­ma­ti­scher. Gera­de wenn der Abl­fluss betrof­fen ist, muss eine Rück­stau­klap­pe ein­ge­baut oder die bereits ein­ge­bau­te erneu­ert werden.

    

Niedriges Hochwasser (bauliche Maßnahmen) 

 

  • Schwel­len bau­en – Dies kön­nen Sie vor der Kel­ler­tür, dem Kel­ler­fens­ter oder im Kel­ler machen. Die Schwel­len hak­ten etwas Was­ser zurück. Je nach Hoch­was­ser­er­eig­nis kön­nen Sie die­se Schwel­len aus­rei­chen, um Ihr Pro­blem zu lösen.

 

  • Rück­stau­klap­pe – Die­se kos­tet um die 1.00,00€ und wird von einem Hei­zungs­mon­teur übernommen.

 

  • Kel­ler flu­ten – Dies kann für Sie sinn­voll sein. Es kann näm­lich zu einem Auf­schwim­men des Hau­ses kom­men, wenn Sie es mit Hoch­was­ser­schutz von außen schüt­zen. Das Haus löst sich auf der Boden­ver­an­ke­rung und wird zu einem Total­scha­den. Vor­aus­set­zung um den Kel­ler zu flu­ten ist die rich­ti­ge Vor­be­rei­tung. Wich­tig ist, dass Sie Was­ser resis­ten­te Mate­ria­li­en ver­baut haben und vor­her einen Bau­gut­ach­ter oder Bau­sa­nie­rer um Hil­fe und Rat bit­ten. Kau­fen Sie außer­dem eine geeig­ne­te Pum­pe. Hier geht es zur geeig­ne­ten Pum­pe in unse­rem Part­ner­shop: https://howashop.de/products/flutbox

 

  • Mau­er­werk von innen abdich­ten – Dies kön­nen Sie von innen und von außen tun,  der Hoch­was­ser­schutz von innen ist jedoch um eini­ges güns­ti­ger und ein­fach zu bewerkstelligen.

 

  • Schutz von außen – Sie kön­nen die Dach­ent­wäs­se­rung ver­bes­sern und das Was­ser bes­ser ablei­ten. Vie­le Kun­den haben sogar Dächer über den Kel­ler­ab­gang gebaut, um das Was­ser erst­mal auf die Grün­flä­che umzuleiten.
3d ren­de­ring the empty room with window

2. Wie funktioniert das Alu-Dammbalken-System?

Der Hoch­was­ser­schutz mit Alu­mi­ni­um Damm­bal­ken stellt eine idea­le Lösung dar, wenn Sie das Was­ser nur kurz­fris­tig von Türen und Fens­tern fern­hal­ten möch­ten. Es ist schnell auf­ge­baut und meis­tens güns­ti­ger als ande­re Systeme.

Der Hoch­was­ser­schutz Damm­bal­ken­sys­tem funk­tio­niert prin­zi­pi­ell folgendermaßen:

  1. Sie soll­ten erst prü­fen, ob der Boden auf den man die Damm­bal­ken stel­len möch­te frei von Stei­nen, Ästen oder ande­ren Din­gen ist, die dazu füh­ren kön­nen, dass das Sys­tem an Dich­tig­keit verliert.
  2. Die Alu­mi­ni­um Damm­bal­ken wer­den in die U‑Profile, wel­che an der Wand ange­bracht sind, von oben eingeschoben.
  3. Wenn alle Damm­bal­ken in Posi­ti­on gebracht wur­den, wird die Dich­tung von vor­ne ein­ge­zo­gen. Dies ist jedoch nicht bei allen Sys­te­men nötig, meis­tens sind die Dich­tun­gen schon inner­halb des U‑Profils vorhanden.
  4. Nun wer­den die Arre­tier­stä­be in die U‑Profile ein­ge­bracht und fest­ge­zo­gen. Die Druck­plat­te legt sich dabei auf die Alu-Damm­bal­ken und drückt die­se nach unten.
  5. Das Alu-Damm­blak­ne­sys­tem ist somit ein­satz­be­reit und das Was­ser kann kommen.

Hoch­was­ser­schutz vom Bau­haus – Masys-Hoch­was­ser-Kit-Stan­dard (Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem):

Der Masys-Hoch­was­ser-Kit ist ein Alu-Dam­bal­ken-Sys­tem zur Selbst­mon­ta­ge. Hier­zu ist zu sagen, dass Sie genau abwä­gen soll­ten ob Sie der Instal­la­ti­on gewach­sen sind, damit das Sys­tem auch hält was es ver­spricht. Lei­der bemerkt man of erst im Ernst­fall ob der Hoch­was­ser­schutz auch dicht ist. Wenn Sie aber ein gewis­ses Hand­werk­li­ches Geschick mit­brin­gen, soll­te die Instal­la­ti­on kei­ne all­zu gro­ße Hür­de sein. Hier geht es zur Hoch­was­ser­schutz-Vari­an­te (Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem vom Bau­haus:Masys-Hoch­was­ser-Kit Standard

 

Hoch­was­ser­schutz des Hauseingangs

3. Mehr Informationen zum Dammbalkensystem

Eine sehr oft gestell­te Fra­ge von unse­ren Kun­den ist: Ist ein Damm­bal­ken­sys­tem das rich­ti­ge Hoch­was­ser­schutz­sys­tem für mich? Glück­li­cher­wei­se ist die Ant­wort dar­auf rela­tiv ein­fach. Wenn Sie oft im Urlaub sind oder das Sys­tem ein­fach ste­hen las­sen und ver­ges­sen möch­ten, dann ist es nicht das Rich­ti­ge für Sie. Auch wenn Sie nicht über die Grund­vorraus­set­zun­gen der Mon­ta­ge ver­fü­gen (zum Bei­spiel genü­gend Mau­er­werk vor der Tür) ist dies nicht die rich­ti­ge Lösung.

Dafür gibt es jedoch vie­le Alter­na­ti­ven zum Alu-Damm­bal­ken­sys­tem, wie die mobi­le Hoch­was­ser­schutz-Bar­rie­re Dam Easy. Hier der Link dazu: Dam Easy Hochwasserschutzbarriere

Ein Alu Damm­bal­ken­sys­tem kann in drei ver­schie­de­nen Vari­an­ten instal­liert wer­den: Sie kön­nen es inner­halb der Lai­bung, auf der Lai­bung oder hin­ter der Lai­bung instal­lie­ren. Außer­dem ist es wich­tig, dass das Mau­er­werk mög­lichst eben ist. Wenn Sie das Sys­tem auf einer Däm­mung instal­lie­ren müs­sen oder gene­rell wenig Platz haben, dann raten wir Ihnen nach einem ande­ren Hoch­was­ser­schutz zu schau­en. Der Boden an der schüt­zen­den Öff­nung soll­te eben­falls ziem­lich eben sein.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt ist die Stau­hö­he. Damm­bal­ken­sys­te­me sind bei Stau­hö­hen bis 1,60 m stark, dar­über sieht es schwie­ri­ger aus. Sie müs­sen die Höhe des Sys­tems so wäh­len, dass das Was­ser nicht über den Hoch­was­ser­schutz flie­ßen kann. Wenn Sie also 50 cm Hoch­was­ser haben, soll­ten Sie min­des­tens 10 cm mehr für ein Damm­bal­ken­sys­tem einplanen.

4. Hochwasserschutz vom Bauhaus: Floodgate Türsperre

Eine sehr gute und rela­tiv güns­ti­ge Mög­lich­keit zum pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz zu gelan­gen ist Hoch­was­ser­schutz vom Bau­haus. Hier­bei soll­ten aber die Gege­ben­hei­ten vor Ort pas­sen und die ange­bo­te­nen Schutz­hö­hen beach­tet wer­den. Wir raten Ihnen im Hoch­was­ser­schutz immer zu einer per­sön­li­chen Bera­tung, wenn Sie die Gege­ben­hei­ten abschät­zen kön­nen und schnell zum Ziel gelan­gen möch­ten, bie­tet sich der Kauf eines Hoch­was­ser­schutz­sys­tems  im Bau­haus natür­lich an.

Zunächst kom­men wir zum Auf­bau der Floo­d­ga­te Hoch­was­ser­bar­rie­re. Die­ser ist ziem­lich ein­fach. Die Bar­rie­re wird zwi­schen eine Mau­er­lai­bung gestellt und mit einer Rat­sche ver­spreizt. Abhän­gig davon wie eben oder uneben die Lai­bung ist in der die Sper­re auf­ge­stellt wird, müs­sen Sie wei­te­re Vor­keh­run­gen treffen.

Die Sper­ren bekom­men Sie mit Dich­tungs­zu­la­gen und Sili­kon gelie­fert. Die Dich­tungs­zu­la­gen wer­den genutzt, um even­tu­el­le Uneben­hei­ten aus­zu­glei­chen. Das Sili­kon hin­ge­gen dient zur Abdich­tung an den Sei­ten und am Boden.

Der Auf­bau dau­ert unge­fähr 5–10 Minu­ten, je nach­dem wie groß die Floo­d­ga­te Hoch­was­ser­sper­re ist, die Sie gewählt haben.

Wenn Sie sich noch ein genaue­res Bild vom Auf­bau machen möch­ten, soll­ten Sie sich das Video dazu anse­hen, hier ein Link zum Video auf der Baumarkt-Seite.

Die Floo­d­ga­te Hoch­was­ser­bar­rie­re gibt es in unter­schied­li­chen Aus­füh­run­gen. Es kön­nen damit ver­schie­dens­te Brei­ten und Schutz­hö­hen abge­bil­det wer­den. Hier die wich­tigs­ten Eck­da­ten zur Floo­d­ga­te Hochwasserbarriere:

  • Höhe: 680 mm
  • Stau­hö­he: 600 mm (bei Wellengang)
  • Brei­te: 650mm bis 1660 mm mit einer Sperre
  • Gewicht: 12,5 kg bis 31 kg pro Sperre
  • Prü­fung: Prü­fung durch Kite­mark aus Großbritannien
  • Vorraus­set­zun­gen an die Mau­er der Labung: Glat­te Mau­er (Uneben­hei­ten von max. 17 mm kön­nen aus­ge­gli­chen werden)
  • Auf­bau­zeit: 5–10 Minuten
  • Tei­le: 7 Teile
  • Funk­ti­ons­wei­se: In die Lai­bung der Mau­er stel­len, mit Rat­sche seit­lich ver­spreit­zen, dann die Stell­schrau­ben nach unten drehen.
  • Hier kön­nen Sie die Floo­d­ga­te kau­fen: Floo­d­ga­te Hochwasserbarriere

Hoch­was­ser­schutz vom Bau­haus – Sand­sä­cke: Wei­ter­hin erhal­ten Sie im Bau­markt natür­lich auch Sand­sä­cke, den Klas­si­ker im Hoch­was­ser­schutz. Die Gesamt­kos­ten (inklu­si­ve Sand) belau­fen sich für 12 Sand­sä­cke auf ca. 100 Euro. Hier kön­nen sie Sand­sä­cke online bei Bau­haus bestel­len: Sand­sä­cke kaufen

Hoch­was­ser­schutz vom Bau­haus – Masys Sandsackschlauch:

100 x 25 cm, Kunst­stoff, Ein­satz­be­reich: Hochwasserschutz

  • Zur Redu­zie­rung von Hochwasserschäden
  • Füll­men­ge bis max. 12 kg
  • Aus stra­pa­zier­fä­hi­ger und scheu­er­fes­ter Kunstfaser
  • Bestän­dig gegen fast alle Säu­ren, Lau­gen und orga­ni­sche Lösungsmittel
  • Mit Tra­ge­giff zur ein­fa­chen Handhabung

Hier gehts zum Pro­dukt auf der Bau­haus-Web­site: Sand­sack­schlauch kaufen

Hoch­was­ser­schutz Hydro-Sack:

Eine wei­te­re Alter­na­ti­ve die wir emp­feh­len kön­nen sind Hydro Sacks. Der Hydro Sack ist eine hoch­wirk­sa­me, moder­ne Metho­de, um die Gefahr von Hoch­was­ser in Wohn- und Gewer­be­im­mo­bi­li­en zu ver­hin­dern. Das Poly­mer im Hydro Sack wird durch Was­ser akti­viert und nimmt dann bis zu 20 l Was­ser auf. Er wird wie ein Sand­sack ver­wen­det und ist somit ein idea­les Sand­sack Ersatzsystem.

Hier geht es zum Pro­dukt in unse­rem Part­ner­shop: Hydro Sack

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel wei­ter­hel­fen konn­ten. Eine Alter­na­ti­ve zur Floo­d­ga­te Tür­sper­re ist die Dam Easy Hoch­was­ser­sper­re. Die­se bewegt sich preis­lich im sel­ben Seg­ment und ist für knapp 600 Euro zu haben. Wenn Sie mehr Infor­ma­tio­nen zum Pro­dukt benö­ti­gen, dann lesen Sie sich unse­ren Arti­kel Floo­d­ga­te Tür­sper­re vs. Dam Easy.