Maßnahmen gegen Starkregen die Hausbesitzern wirklich helfen!

Maßnahmen gegen Starkregen die Hausbesitzern wirklich helfen!

Soll­ten Sie auf der Suche nach Maß­nah­men gegen Stark­re­gen sein, sind sie hier genau rich­tig. Ech­te Hil­fe zu fin­den, ist nicht nur schwer, son­dern auch zeitaufwendig.

Das wis­sen wir genau, denn schon all­zu oft muss­ten wir die schwie­ri­gen Situa­tio­nen von ver­schie­de­nen Kun­den ana­ly­sie­ren. Damit Sie wenig Zeit und Ener­gie auf­wen­den müs­sen, um Ihr gelieb­tes Heim vor Stark­re­gen zu schüt­zen, haben wir die­sen Arti­kel geschrieben.

Dabei geht es hier nicht nur um ein­zel­ne Maß­nah­men, die Ihr Haus effek­tiv absi­chern wer­den, wenn ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis über Sie her­ein­bricht. Son­dern auch um das not­wen­di­ge Ver­ständ­nis für die rich­ti­ge Hand­lungs­wei­se, um die­se schwie­ri­ge Situa­ti­on mög­lichst stress­frei zu meistern.

Daher haben wir den Arti­kel fol­gen­der­ma­ßen für sie gegliedert:

  • Was Sie über Stark­re­gen wis­sen sollten
  • Stark­re­gen Vor­sor­ge: Die rich­ti­ge Vor­be­rei­tung hält ihr Haus trocken
  • Pro­duk­te gegen Stark­re­gen: Hochwasserschutzsysteme

Was Sie über Starkregen wissen sollten

Hört man das Wort Stark­re­gen, schei­nen vie­le Men­schen gleich zu wis­sen wor­um es geht. Die Wort­zu­sam­men­set­zung gibt das Ereig­nis zwar gut wie­der, jedoch ver­nach­läs­sigt es vie­le Infor­ma­tio­nen, die wir Ihnen im Fol­gen­den näher brin­gen möchten.

Es gehört zur rich­ti­gen Vor­be­rei­tung dazu, dass Sie in Erfah­rung brin­gen, was denn über­haupt eine Gefahr für Ihr Haus dar­stellt. Dann erst lohnt es sich, dar­über nach­zu­den­ken, wel­che Maß­nah­men denn über­haupt ange­mes­sen sind.

Also was genau ist Stark­re­gen und wie­so ist und bleibt die­ses Hoch­was­ser­er­eig­nis so hartnäckig?

Es ist die Rede von Stark­re­gen, wenn bin­nen kür­zes­ter Zeit ein sehr hoher Nie­der­schlag für Über­schwem­mun­gen sorgt. Das Hoch­was­ser resul­tiert dann dar­aus, dass die hohen Men­gen an Regen nicht mehr vom Boden auf­ge­nom­men wer­den kön­nen, die­ser also bereits gesät­tigt ist.

Gera­de durch den Ver­lust von Grün­flä­chen, nimmt die Anzahl der Über­schwem­mun­gen durch Stark­re­gen zu. Grund dafür ist, dass Beton eine höhe­re Dich­te auf­weist, also weni­ger Was­ser auf­neh­men kann.

In Fol­ge des­sen lau­fen die Abwas­ser­ka­nä­le voll und kön­nen dann im schlimms­ten Fall dazu füh­ren, dass Häu­ser ohne Rück­stau­klap­pe von innen her über­schwemmt werden.

Hier bahnt sich dann ver­un­rei­nig­tes Was­ser sei­nen Weg durch Abflüs­se in das Haus inne­re und kann für ver­hee­ren­de Schä­den sor­gen. Ein ech­ter Alp­traum für jeden Hausbesitzer!

Wür­de man die Abwas­ser­ka­nä­le ver­grö­ßern, so wür­de der Nor­mal­be­trieb dar­un­ter lei­den. In ande­ren Wor­ten: Grö­ße­re Kanä­le wür­den bei nor­ma­len Was­ser­stand das Was­ser nicht mehr kon­stant zum Klär­werk trans­por­tie­ren. Hier ist also lei­der auch erst­mal kei­ne all­ge­mei­ne Lösung in Sicht.

Das ist jedoch nicht mal das Gefähr­lichs­te an dem Hoch­was­ser­er­eig­nis Stark­re­gen: Beson­ders ris­kant ist Stark­re­gen gera­de des­halb, da er plötz­lich auf­tre­ten kann und nicht wirk­lich orts­ge­bun­den ist. Nie­mand bleibt ver­schont und das gan­ze nimmt noch eine ande­re Wen­dung: Das sich ver­än­dern­de Kli­ma sorgt zuneh­mend für Starkregenereignisse.

Bevor Sie also tief in die Tasche grei­fen müs­sen und dabei auch noch jede Men­ge Geduld auf­op­fern müs­sen, soll­ten Sie sich ein­fach situa­ti­ons­ge­mäß schüt­zen. Wie Sie die­se Mis­si­on mit Leich­tig­keit und ziel­be­wusst ange­hen kön­nen, zei­gen wir Ihnen im nun fol­gen­den Teil des Artikels.

Starkregen Vorsorge: Die richtige Vorbereitung hält ihr Haus trocken

Um ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis unbe­scha­det zu über­ste­hen muss man sich im Vor­feld Gedan­ken über die rich­ti­ge Absi­che­rung machen und im Anschluss die rich­ti­gen Din­ge in die Wege lei­ten, um einen pas­sen­den Schutz zu erhal­ten. Wir star­ten also mit der Pla­nung  und wol­len uns zunächst eine Über­sicht über das machen, was Sie im Ernst­fall zu beach­ten haben.

Eine vorgefertigte Liste für den Fall der Fälle

Neh­men Sie sich Stift und Papier, um die wich­tigs­ten Hand­lungs­emp­feh­lun­gen mit­zu­schrei­ben. Damit wol­len wir natür­lich nicht behaup­ten, dass Sie sich die Maß­nah­men nicht mer­ken kön­nen, aber in einer schwie­ri­gen Situa­ti­on, wird ihr Ver­stand wahr­schein­lich über­las­tet sein.

Unter­schät­zen Sie daher nicht unter wel­chem Stress Sie lei­den, wenn Sie sich gro­ßen Was­ser­mas­sen gegen­über sehen die dro­hen Ihr Eigen­heim zu überschwemmen!

Füh­len sich Men­schen bedroht, schal­tet das Gehirn auto­ma­tisch um: Wir müs­sen schnell ent­schei­den ob wir blei­ben um zu kämp­fen oder weg­ren­nen, um uns vor der Situa­ti­on zu ret­ten. Daher kann es nur hilf­reich sein, bereits im Vor­hin­ein alle mög­li­chen Sze­na­ri­en durch­dacht und stra­te­gisch auf­ge­schrie­ben zu haben.

Wir haben für den Ernst­fall eine Lis­te für Sie erstellt:

  • Das Was­ser ist tabu für Sie, mei­den Sie es.
  • Ihr Eigen­schutz geht allem vor­aus: Zie­hen Sie eine Atem­mas­ke, Hand­schu­he, Gum­mi­stie­feln und eine Watt­ho­se an wenn Sie mit dem Was­ser in Kon­takt kommen.
  • Strom und Hei­zun­gen müs­sen jetzt sofort aus­ge­stellt wer­den! Es besteht Lebensgefahr!
  • Ist das Was­ser dre­ckig, also kon­ta­mi­niert? Wenn Sie dies nicht beur­tei­len kön­nen, kon­tak­tie­ren Sie zur Sicher­heit die Feuerwehr.
  • Damit Ihre Ver­si­che­rung greift, muss alles zeit­lich abbild­bar sein: Wie kam das Was­ser in Ihr Haus? Woher kam es? Wie hoch stand das Was­ser? Was genau wur­de beschädigt?
  • Brin­gen Sie gefähr­de­te Gegen­stän­de in einen siche­ren Raum
  • Kon­tak­tie­ren Sie nun Ihre Ver­si­che­rung, um wei­te­re Maß­nah­men gründ­lich zu besprechen

Die richtige Versicherung ist das A und O

War­um soll­ten Sie das Risi­ko auf sich neh­men, dass Sie womög­lich hohe Kos­ten für die Schä­den tra­gen müs­sen? Genau, das macht natür­lich kei­nen Sinn. Bes­ser ist es, wenn Sie sich vor­ab mit einer Ver­si­che­rung bera­ten, die spe­zi­fisch Schä­den durch Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen abdeckt. Auf die­se Wei­se wer­den Sie nicht nur Abends ruhi­ger schla­fen kön­nen, son­dern auch bei Hoch­was­ser die Ruhe bewahren.

Sicher ist Sicher: Wassermelder machen einen großen Unterschied

Natür­lich wer­den Sie nicht immer sofort bemer­ken, wenn sich Hoch­was­ser in Ihr Haus bahnt, ein Was­ser­mel­der schon. Gera­de in den Näch­ten, wo vie­les unbe­merkt gesche­hen kann, etwa eine Über­flu­tung durch Stark­re­gen, ist die Gefahr hoch, emo­tio­nal und finan­zi­ell trau­ma­ti­siert zu wer­den. Da ist es schon um eini­ges bes­ser, ein­ma­lig für ein Was­ser­mel­der zu zah­len, um unbe­zahl­ba­re Gegen­stän­de mit einem emo­tio­na­len Wert so auf ein­fa­che Art und Wei­se zu schützen.

Sorgen Sie dafür, dass alle Öffnungen immer verschlossen sind

Stark­re­gen ist schwer ein­zu­schät­zen, dass muss jedoch nicht bedeu­ten, dass Sie bei jedem Ereig­nis gro­ße Schä­den davon tra­gen. Ein­fa­che Schrit­te, wie etwa eine Rou­ti­ne indem Sie sich selbst ver­si­chern, dass alle Öff­nun­gen ver­schlos­sen sind, kön­nen schon sehr effek­tiv sein.

Nehmen Sie Änderungen in der Bebauung an Ihrem Haus vor

Haben Sie eine Schwel­le vor Ihrem Haus­ein­gang? Wenn nicht, könn­te das eine gute Lösung sein. Beson­ders bei nied­ri­gem Hoch­was­ser haben Sie hier ein kla­ren Vor­teil, da die Über­schwem­mung so schon gestoppt wird. Aber auch eine sau­be­re Ent­wäs­se­rung, wirkt Wun­der: Sor­gen Sie dafür, dass die­se immer frei sind, sodass das Was­ser schnell abflie­ßen kann.

Produkte gegen Starkregen: Hochwasserschutzsysteme

Um das rich­ti­ge Pro­dukt für Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se zu ermit­teln, muss man das Aus­maß der Über­schwem­mun­gen rich­tig ein­schät­zen. Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se sind für gewöhn­lich plötz­lich da und ent­wi­ckeln sich rasant, dafür bleibt die Stau­hö­he Erfah­rungs­ge­mäß nied­rig. Das kann jedoch auch anders aus­se­hen, daher soll­ten Sie die Augen auf­hal­ten und zweck­mä­ßig handeln.

Sandsäcke, Hydrosäcke und Hydrosnakes

Sand­sä­cke sind Hoch­was­ser­schutz­vor­keh­run­gen, bei denen ein wie­der­keh­ren­der Arbeits­auf­wand nötig ist. Blei­ben Ihre Über­schwem­mun­gen nied­rig und ent­wi­ckeln sich nicht so schnell, dann könn­te dies eine Lösung für Sie sein. Soll­ten Sie nicht immer schwe­re Säcke schlep­pen wol­len, kön­nen Sie zu der Poly­mer-Alter­na­ti­ve grei­fen. Die­se sind jedoch nur für den ein­ma­li­gen Gebrauch gedacht.

Hydro­sä­cke als Sandsackalternative

Wasserschläuche

Hier haben sie die Wahl zwi­schen ver­schie­de­nen Pro­duk­ten, doch ihre Anwen­dungs­wei­se ist fast immer iden­tisch: Schläu­che sau­gen sich mit Was­ser voll und sor­gen dann für einen Schutz gegen Über­schwem­mun­gen.

Sandsack Alternative

Hydro­s­na­ke

Wassersperren

Hier kön­nen Sie bestimm­te Pro­duk­te auch zweck­ent­frem­den, etwa Sper­ren die für die Rück­hal­tung von Gefahr­gut wie Öl oder Che­mi­ka­li­en gedacht sind. Ein belieb­tes Hoch­was­ser­schutz­sys­tem, was wir immer wie­der ger­ne emp­feh­len ist das Water­ga­te von Leni­or. Die­ses Pro­dukt gewinnt sei­ne Sta­bi­li­tät durch eine Plat­te, die durch Was­ser­druck am Boden gehal­ten wird.

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Dammbalkensysteme, Wasserschotts und die Dam Easy Hochwasserbarriere

Hier ist die Rede von semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men. Sol­che Pro­duk­te wer­den fest ange­bracht, kön­nen jedoch ein­fach umzie­hen wenn der Bedarf es erfor­dert. Auf die­se Wei­se haben Sie die Mög­lich­keit schnell auf das Ereig­nis zu reagie­ren, ohne viel Mühe.

Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem zur Absi­che­rung eines Haus­ein­gangs und einer Garage

Bei Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me wer­den zunächst die Schie­nen abge­bracht, so auch bei den Was­ser­schotts. Dann kön­nen Sie im Fall der Fäl­le ganz ein­fach die Bal­ken von oben ein­schie­ben, um ihr Haus sicher zu machen. Bei Magnet­schotts, legen Sie ledig­lich den Magne­ten an die Schie­ne, wäh­rend auto­ma­ti­sche Klapp­schotts alles selbst erle­di­gen. Die­se reagie­ren auf einen stei­gen­den Was­ser­pe­gel und klap­pen dann auto­ma­tisch hoch.

Magnet­schott mit Tür­funk­ti­on zur Absi­che­rung einer Kel­ler­tü­re gegen Starkregen

Die Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re funk­tio­niert da etwas anders: Das Pro­dukt ist beson­ders für Men­schen geeig­net, die unger­ne hand­werk­li­che Arbei­ten aus­füh­ren, jedoch die Vor­tei­le von semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men nut­zen möchten.

Dam-Easy-Hoch­was­ser­bar­rie­re

Falls Sie Hil­fe bei der Aus­wahl Ihres per­sön­li­chen Hoch­was­ser­schut­zes benö­ti­gen, zögern Sie nicht und nut­zen Sie unse­ren kos­ten­lo­sen Beratungsservice.

Hin­ter­las­sen Sie dafür ger­ne eine Anfra­ge auf unse­rer Website.

Wir kön­nen Ihnen in einem per­sön­li­chen Tele­fo­nat bei der Aus­wahl der rich­ti­gen Sys­te­me helfen.

Wie lange dauert eine Überschwemmung?

Wie lange dauert eine Überschwemmung? 

Über­schwem­mun­gen kön­nen von eini­gen Minu­ten bis hin zu meh­re­ren Tagen oder Wochen andau­ern. Hier gibt es näm­lich kei­ne pau­scha­le Anga­be zu der all­ge­mei­nen Län­ge einer Über­schwem­mung. Man kommt der Ant­wort einen Schritt näher, wenn man die Fra­ge etwas anders angeht. Dafür haben wir uns ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­sze­na­ri­en ange­schaut und so aus­wer­ten kön­nen, wel­che Dau­er für die jewei­li­gen Über­schwem­mung etwa zu erwar­ten ist.

Im wei­te­ren Arti­kel haben wir uns auch mit ande­ren Situa­tio­nen befasst, etwa der Umgang mit Hoch­was­ser: Hier kön­nen Sie dann nach­le­sen, wir Sie vor einem Hoch­was­ser­er­eig­nis, wäh­rend und nach der Über­schwem­mung vor­ge­hen müs­sen. So wird ihnen ein mög­li­ches Hoch­was­ser­ri­si­ko doch schon viel leich­ter zu bewäl­ti­gen sein, als mit Unge­wiss­heit ins Cha­os zu stürze.

Des wei­te­ren haben wir für Sie unter die Lupe genom­men, was pas­siert wenn Sie Sach­schä­den durch Hoch­was­ser erlei­den und wel­che Ver­si­che­rung die­se über­neh­men könnte.

Den Arti­kel haben wir fol­gen­der­ma­ßen für Sie gegliedert:

  • Hoch­was­ser­ar­ten: So lan­ge dau­ern die jewei­li­gen Überschwemmungen
  • Alarm­stu­fe Rot: So müs­sen Sie vor, wäh­rend und nach der Über­schwem­mung vorgehen!
  • Schä­den durch Über­schwem­mung: Wer kommt dafür auf?
Hoch­was­ser in Frankfurt

Hochwasserarten: So lange dauern die jeweiligen Überschwemmungen

Vie­le Men­schen wis­sen zu Beginn noch nicht, dass es nicht nur „die eine Über­schwem­mung“ gibt, son­dern ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­ar­ten. Die unter­schied­li­chen Hoch­was­ser­sze­na­ri­en beein­flus­sen den wei­te­ren Ver­lauf, wes­halb auch die dadurch ent­ste­hen­den Über­schwem­mun­gen, je nach Hoch­was­ser­art, anders aus­fal­len können.

Das Wis­sen über die Hoch­was­ser­ar­ten ist nicht nur für ihre Dau­er von Bedeu­tung, son­dern gera­de beson­ders dann, wenn Sie sich gezielt gegen Hoch­was­ser wapp­nen möchten.

Ler­nen Sie daher gezielt und gründ­lich mit was genau Sie es zu tun haben, um der Sache so rich­tig Herr zu wer­den und sich opti­mal schüt­zen zu können.

Flusshochwasser

Fluss­hoch­was­ser ist einer der auf­tre­ten­den Hoch­was­ser­ar­ten hier in Deutsch­land. Sol­che Ereig­nis­se tre­ten dann auf, wenn Gewäs­ser wie Flüs­se, Bäche oder Seen lan­ge Zeit bereg­net wer­den oder es zu einer Schnee­schmel­ze kommt. Auf die­se Wei­se steigt der Pegel über den nor­ma­len Pegel­stand und über­quert das Ufer in einem lang­sa­men aber ste­ti­gem Tempo.

Des­halb kön­nen vie­le Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner gezielt auf die Über­schwem­mung reagie­ren, da der lang­sa­me Vor­gang eine gute Vor­her­seh­bar­keit zugrun­de legt.

Was lei­der nicht so gemüt­lich am Fluss­hoch­was­ser ist, ist die Dau­er und  die Höhe der Über­schwem­mung: Fluss­hoch­was­ser ist für gewöhn­lich hoch und über­flu­tet umlie­gen­de Land­stri­che. Hier kann die Län­ge der Über­flu­tung von meh­re­ren Stun­den bis zu meh­re­ren Tagen oder sogar Wochen betragen.

Falls Sie von Fluss­hoch­was­ser betrof­fen sind, emp­feh­len wir Ihnen in die­sem Arti­kel die pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me: Beden­ken Sie, dass Sie sich gut auf das Ereig­nis vor­be­rei­ten kön­nen, also auch mobi­le Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men, wie etwa Sand­sä­cke, in Fra­ge kommen.

Ach­ten Sie jedoch bit­te auch auf die Stau­hö­he der jewei­li­gen Pro­duk­te, um gezielt vor­ge­hen zu können.

Sturzflut alias Starkregen

Von Stark­re­gen ist die Rede, wenn eine bestimm­te Nie­der­schlaf­men­ge inner­halb kür­zes­ter Zeit auf die Erde run­ter pras­selt. Dabei kann sich gera­de unschul­dig wir­ken­des Wet­ter schnell in  ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis ent­wi­ckeln. Was zu Beginn wie ein paar Tröpf­chen leich­ten Regens vom Him­mel fällt, ver­wan­delt sich plötz­lich zu einer Flut, die über einen hin­ab­bricht – daher auch die Bezeich­nung „Sturz­flut“. Des­halb geht von die­ser Hoch­was­ser­art eine beson­de­re Gefahr aus: Stark­re­gen kann jeder­zeit, über­all ein­tre­ten und ver­hee­ren­den Scha­den anrichten.

Die schnel­le Ent­wick­lung lässt dann oft nur wenig Raum für Schutz­maß­nah­men gegen die Über­schwem­mung, wes­halb wir Ihnen hier raten sich für Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men zu ent­schei­den, die bereits vor­in­stal­liert wer­den. Für gewöhn­lich Dau­ert ein sol­ches Ereig­nis von eini­gen Minu­ten bis hin zu meh­ren Stun­den und sel­ten Mal län­ger als einen Tag. Auch die Stau­hö­he halt sich in Gren­zen, hier rei­chen oft­mals schon Däm­me mit einer Höhe von 30 cm.

Sturmflut

In Deutsch­land sind Fluss­hoch­was­ser und Stark­re­gen die häu­figs­ten Hoch­was­ser­ar­ten, die für Über­schwem­mun­gen sor­gen. Eher sel­ten hört man von der soge­nann­ten „Sturm­flut“. Die tre­ten nur in sehr win­di­gen Gebie­ten auf, wie etwa in der Nord- oder Ost­see. Die­se Hoch­was­ser­art ent­steht, indem der star­ke Wind, Was­ser über Meer oder Seen drückt und dann das anlie­gen­de Ufer über­schwemmt.

Sol­che Fäl­le tre­ten beson­ders im Früh­ling und Herbst zum Vor­schein. Glück­li­cher­wei­se kommt die Sturm­flut lang­sam, hält jedoch lan­ge an.

Alarmstufe Rot: So müssen Sie vor, während und nach der Überschwemmung vorgehen!

Damit Sie das nächs­te Mal nicht taten­los zuse­hen müs­sen, wie all die Sachen die Sie lie­ben von einer Über­schwem­mung weg­ge­tra­gen wer­den, haben wir die­sen Leit­fa­den verfasst:

Maßnahmen vor der Überschwemmung:

  • Fer­ti­gen Sie eine Map­pe mit allen not­wen­di­gen Schrit­ten an, Doku­men­ten, Num­mern und Maß­nah­men an. So kön­nen Sie wäh­rend­des­sen einen küh­len Kopf bewah­ren und den­noch best­mög­lich vorgehen.
  • Blei­ben Sie rund um die Uhr infor­miert. Sie haben die Mög­lich­keit anhand von Wet­ter­Apps, dem Inter­net und Nach­rich­ten­be­rich­ten stets gewapp­net zu sein, machen Sie sich das zum Vorteil!
  • Besor­gen Sie sich Eigen­schutz. Falls Ihr Haus über­schwemmt wird wer­den Sie Gum­mi­stie­fel, evtl. eine Watt­ho­se, Hand­schu­he und eine Atem­schutz­mas­ke benötigen.
  • Kau­fen Sie sich einen Was­ser­mel­der. Nie­mand will am nächs­ten Mor­gen in sei­nem ver­wüs­te­tem Haus auf­ste­hen, wirk­lich nie­mand. Um das zu ver­mei­den, kön­nen Sie sich einen Was­ser­mel­der kau­fen, der ein hohes Piep­sen von sich gibt, sobald er in Berüh­rung mit Was­ser kommt.
  • Rüs­ten Sie ihr Haus für die Situa­ti­on. Sie haben die Wahl zwi­schen unter­schied­li­chen Maß­nah­men, um ihr Haus Hoch­was­ser­si­cher zu gestal­ten, wie Sie das tun kön­nen, fin­den Sie in die­sem Arti­kel. Des wei­te­ren soll­ten Sie alle Öff­nun­gen gut ver­schlie­ßen und sämt­li­che Wert­ge­gen­stän­de und Möbel in einem Raum beför­dern, der nicht vom Hoch­was­ser bedroht ist.
  • Legen Sie sich eine Pum­pe zu. Ist hier Haus erst­mal über­schwemmt wur­den, kann das ziem­lich teu­er wer­den. Dabei gibt es nicht nur eine Quel­le, die hohe Kos­ten ver­ur­sa­chen kann. Etwa das Alar­mie­ren der Feu­er­wehr könn­te Sie bereits 500 Euro kos­ten, aber auch das lang­sa­me Reagie­ren, da so ein Was­ser­scha­den ent­steht. Über­le­gen Sie sich daher gründ­lich, wo ihr Geld rein­flie­ßen soll und wie Sie am meis­ten davon haben.
  • Ver­si­chern Sie sich. Eine Ver­si­che­rung nimmt einem die Bür­de, sich vie­le und läs­ti­ge Gedan­ken dar­über zu machen, wie und wann man die Schä­den finan­zie­ren kann, die durch Hoch­was­ser ent­stan­den sind. In ande­ren Wor­ten: Eine Ver­si­che­rung sorgt für Ihre See­len­ru­he. Wie Sie sich rich­tig ver­si­chern, erklä­ren wir wei­ter unten.

Maßnahmen während der Überschwemmung

  • Legen Sie den Strom und alle Hei­zun­gen lahm. 
  • Ver­mei­den Sie jeg­li­chen Kon­takt mit dem Wasser.
  • Zie­hen Sie ihre Schutz­aus­rüs­tung an.
  • Ist das Was­ser kon­ta­mi­niert? Wenn ja, alar­mie­ren Sie umge­hend die Feuerwehr. 
  • Doku­men­tie­ren Sie alles, woher und wie das Was­ser kam, wie es sich ent­wi­ckelt hat und wie hoch es stand.
  • Soll­te das Was­ser noch ein­drin­gen, ver­su­chen Sie bei­spiels­wei­se durch Hand­tü­cher dies zu verhindern.

Maßnahmen nach der Überschwemmung

  • Kon­tak­tie­ren Sie ihre Ver­si­che­rung um Ihr wei­te­res Vor­ge­hen zu kommunizieren.
  • Sie kön­nen das Was­ser nun abpum­pen. Hier fin­den Sie eine pas­sen­de Pum­pe in unse­rem Partnershop.
  • Put­zen Sie die Woh­nung gründ­lich, damit Sie den Ursprungs­zu­stand wie­der herstellen.
  • Nun müs­sen Sie sämt­li­che Räu­me lüf­ten, sodass die rest­li­che Feuch­tig­keit ent­schwin­den kann.

Schäden durch Überschwemmung: Wer kommt dafür auf?

Damit die Ver­si­che­rung Ihre Schä­den durch eine Über­schwem­mung über­neh­men kann, müs­sen Sie vor­erst die rich­ti­ge Wahl tref­fen. Hier gibt es näm­lich ver­schie­de­ne Ver­si­che­run­gen, die jeweils bei unter­schied­li­chen Sze­na­ri­en grei­fen. Infor­mie­ren Sie sich daher rich­tig, um die bes­te Ver­si­che­rung für ihre Ver­hält­nis­se abzuschließen.

Wohngebäudeversicherung

Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung greift dann, wenn durch ein neu ent­stan­de­nen Scha­den das Hoch­was­ser sei­nen Weg in Ihr Haus bahnt: Ein Fens­ter zer­springt durch den Was­sers­druck des Hoch­was­sers und ihr Haus schwimmt auf. In die­sem Fall wer­den unbe­weg­li­che Din­ge, wie etwa Ihr Mau­er­werk entschädigt.

Zusätzliche Hausratversicherung mit Elementarschadenversicherung

Damit auch Ihre beweg­li­chen Din­ge, wie etwa ein anti­ker Schrank, ent­schä­digt wird, müs­sen Sie zur Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung, eine zusätz­li­che Haus­rat­ver­si­che­rung mit Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung abschließen.

Überschwemmungsversicherung

Durch eine Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung wer­den Schä­den begli­chen, die ent­ste­hen, wenn das Was­ser ohne einen neu­en Weg in Haus kommt: Das Hoch­was­ser sickert durch geschlos­se­ne Fens­ter, Türen oder ihrem Mau­er­werk. Mit die­ser Ver­si­che­rung wer­den zunächst nur die unbe­weg­li­chen Din­ge entschädigt.

Zusätzliche Elementarschadenversicherung

Schlie­ßen Sie am bes­ten die Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung mit der Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung ab, damit auch Ihr beweg­li­ches Eigen­tum geschützt ist.

Hausratsversicherung und Elementarschadenversicherung

Die­se Ver­si­che­rung über­nimmt Schä­den durch Über­schwem­mun­gen nur, wenn es sich um ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis han­delt. Soll­ten Sie also nur ein Hoch­was­ser­ri­si­ko durch Stark­re­gen haben, ist dies der per­fek­te Schutz für Sie.

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel eine gute Über­sicht über die ver­schie­de­nen Über­schwem­mungs­ar­ten geben konnten.

Soll­ten Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen benö­ti­gen wie Sie sich effek­tiv gegen Hoch­was­ser schüt­zen, star­ten Sie ger­ne eine Anfra­ge auf unse­rer Web­site oder kon­tak­tie­ren Sie uns direkt per E‑Mail oder Telefon.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Eine Übersicht von verschiedenen Hochwasserschutz Arten

Eine Übersicht von verschiedenen Hochwasserschutz-Arten

In die­sem Arti­kel wer­den Sie eine Über­sicht zu ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz-Arten erhal­ten, damit Sie für sich und Ihr Heim die bes­te Wahl im Hoch­was­ser­schutz tref­fen kön­nen. Ach­ten Sie dabei jedoch auch auf die spe­zi­el­len Bedin­gun­gen ihrer Hoch­was­ser­si­tua­ti­on, denn nicht jede Schutz­maß­nah­me schütz gegen jede Art von Hoch­was­ser. Aber kei­ne Sor­ge, soll­te Ihnen das zuvor nicht bewusst gewe­sen sein, sind Sie hier genau richtig!

In ande­ren Arti­kel gehen wir ziem­lich genau dar­auf ein, wor­auf es bei dem per­fek­ten Hoch­was­ser­schutz, abhän­gig von Ihrer spe­zi­fi­schen Lage, ankommt. Lesen Sie sich hier ger­ne noch­mal die wich­tigs­ten Punk­te durch.

Soll­ten Sie jetzt kei­ne Zeit haben, ist das natür­lich auch nicht schlimm, in die­sem Arti­kel wer­den wir immer mal wie­der kurz dar­auf ein­ge­hen, für wel­che Bedin­gun­gen bestimm­te Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men gemacht sind und an wel­cher Stel­le man zu Alter­na­ti­ven grei­fen sollte.

Den Artikel haben wir folgendermaßen für Sie gegliedert:

  • Maß­nah­men am Haus: Ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­schutz-Arten für Ihr Haus
  • Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me: Eine Über­sicht der belieb­tes­ten Hochwasserschutz-Arten
  • Semi-Sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me: Die­se Was­ser­schutz­sys­te­me hel­fen so gut wie immer!

Maßnahmen am Haus: Verschiedene Hochwasserschutz-Arten für Ihr Haus

Es gibt ver­schie­de­ne Maß­nah­men, die Sie am Haus tref­fen kön­nen, um das Hoch­was­ser­ri­si­ko zu ver­rin­gern. Bei sol­chen Vor­keh­run­gen kann es sich sowohl um Hoch­was­ser­schutz­pro­duk­te, wie auch um bau­li­che Maß­nah­men han­deln. In bei­den Fäl­len sol­len die Gefah­ren­zo­nen geschützt wer­den, sodass das Hoch­was­ser umge­lei­tet wird.

Bau­en Sie eine Schwel­le: Soll­ten Sie es mit nied­ri­gem Hoch­was­ser zu tun habe, kann es auch schon­mal genü­gen eine nied­ri­ge Schwel­le zu plat­zie­ren. Auf die­se Wei­se bahnt sich das Hoch­was­ser erst gar nicht den Weg durch Ihre Haus­tür in Ihr Heim. Beach­ten Sie jedoch, dass eine Schwel­le Sie nicht vor höhe­ren Über­schwem­mun­gen schüt­zen wird.

Die Ent­wäs­se­rung Ihres Hau­ses soll­te funk­tio­nie­ren: Wenn Sie mit Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen kämp­fen, kön­nen Sie sich allein durch das Funk­tio­nie­ren der Ent­wäs­se­rung Ihres Hau­ses, einen kla­ren Vor­sprung ver­schaf­fen. Kon­trol­lie­ren Sie in regel­mä­ßi­gen Abstän­den ihre Abflüs­se, die Rin­nen und Kanä­le, sodass das Hoch­was­ser im Ide­al­fall abge­lei­tet wird.

Apro­pos Was­ser ablei­ten: Sie kön­nen im Prin­zip auch das natür­li­che Ver­hal­ten von Hoch­was­ser aus­nut­zen, indem Sie für Gefäl­le ent­ge­gen Ihres Hau­ses sor­gen. Auf die­se Wei­se wird das Was­ser, noch bevor es ihr Haus errei­chen kann, ein­fach weggeleitet.

Auch bau­li­che Maß­nah­men sind eine Opti­on: Sie kön­nen ihren Licht­schacht erhö­hen, was­ser­dich­te Türen oder Fens­ter ein­bau­en oder auch eine Mau­er um ihr gesam­tes Grund­stück errich­ten. Bau­li­che Maß­nah­men kos­ten meist etwas mehr als ande­re Hoch­was­ser­schutz-Arten, dafür ist der Schutz dann lang­fris­tig und sehr effektiv.

Mobile Hochwasserschutz-Arten: Eine Übersicht der beliebtesten Produkte

Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind einer der belieb­tes­ten Hoch­was­ser­schutz-Arten gegen Über­schwem­mun­gen. Sol­che Pro­duk­te sind frei beweg­lich, daher auch fle­xi­bel, jedoch mit wie­der­keh­ren­dem Auf­wand ver­bun­den. Das bedeu­tet für Sie, dass sol­che Vor­keh­run­gen etwas Zeit brau­chen, um den Schutz vor Hoch­was­ser zu gewähr­leis­ten, also nicht wirk­lich geeig­net sind, wenn es schnell gehen muss. 

Soll­ten Sie jedoch Zeit haben und kämp­fen ledig­lich mit nied­ri­gen Stau­hö­hen, so könn­te ein mobi­ler Hoch­was­ser­schutz das Rich­ti­ge für Sie sein. Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind meist sehr nied­rig und wer­den sel­ten bei Stau­hö­hen über 30 cm ein­ge­setzt. Beach­ten Sie daher, dass es schnell teu­er wer­den kann, wenn Sie ver­su­chen mit sol­chen Pro­duk­ten den­noch einen hohen Schutz zu erreichen.

Sandsäcke

Einen Sand­sack kriegt man pro Stück schon für 8 Euro, doch um eine Stau­hö­he von 25 cm zu errei­chen, wer­den Sie den­noch tief in die Tasche grei­fen müs­sen. Zusätz­lich sind Sand­sä­cke kei­ne leich­te Sache, soll­ten Sie kör­per­lich nicht für den Trans­port gemacht sein, raten wir hier zu einem ande­ren Produkt.

Hydrosäcke

Hydro­sä­cke sind eine sehr gute alter­na­ti­ve zu Sand­sä­cken. Die­se sind ein­fa­cher zu trans­por­tie­ren, auf­grund ihrer Poly­mer-Fül­lung. Aus die­sen Grund sind sol­che Pro­duk­te jedoch auch nur für den ein­ma­li­gen Gebrauch gemacht. Einen Dop­pel­pack bekom­men Sie schon für 27,90 Euro.

Hydrosnake

Im Grun­de sind Hydro­sä­cke und Hydro­s­na­kes bis auf Form und Far­be iden­tisch. Auch die­se besit­zen eine Poly­mer-Fül­lung, kön­nen nur ein­mal benutzt wer­den und kom­men eben­so im Dop­pel­pack für 27,90 Euro.

Wassergefüllte Schläuche

Die­se gibt es in unter­schied­lichs­ten Aus­fer­ti­gun­gen und für die unter­schied­lichs­ten Stau­hö­hen. In Pro­fi­be­reich kön­nen hier Stau­hö­hen von über 60 cm erreicht wer­den. Aller­dings ist für das Befül­len dann auch eine gro­ße Men­ge Was­ser nötig. Hier fin­den Sie ein Pro­dukt für den Haus­ge­brauch, dass für eine Stau­hö­he bis 8 cm aus­ge­legt ist.

Doppelkammerschlauch

Hier wer­den Sie reich­lich Was­ser brau­chen, um einen Dop­pel­kam­mer­schlauch funk­ti­ons­tüch­tig zu machen. Soll­te dies kein Pro­blem für Sie dar­stel­len, kann ein Dop­pel­kam­mer­schlauch eine Schutz­hö­he von 35 cm bieten.

Deichschläuche

Haben Sie Zugang zu einem Hydran­ten? Wenn dies so ist, kön­nen Sie sich einen Deich­schlauch zule­gen. Die­se bie­ten unglaub­li­che 1,5 m Stau­hö­he, sind also unge­wöhn­lich hoch für her­kömm­li­che mobi­le Vorkehrungen.

Schlauchwall mit Luft

Zuerst wird der Schlauchwall auf­ge­pumpt und gewinnt anschlie­ßend an Sta­bi­li­tät, sobald sich Was­ser auf der Vor­der­plat­te aus­dehnt. Hier haben Sie dann einen Schutz von einem Meter, der Sie etwa 350 Euro kos­ten wird.

PE-Sperren

Bei Sper­ren müs­sen Sie dar­auf ach­ten, dass Sie die rich­ti­gen Kon­di­tio­nen besit­zen: Etwa einen glat­ten und eben­mä­ßi­gen Unter­grund, denn sonst bringt die Sper­re nichts. Für eine Stau­hö­he von 13 cm kom­men Sie auf einen Preis von ca. 155 Euro. Hier geht es zur Pig-Sper­re.

Absperrdeiche

kön­nen auch her­vor­ra­gend end­zweckt wer­den, um Hoch­was­ser fern zu hal­ten. Beson­ders emp­feh­lens­wert sind die Schoel­ler Absperr­bar­rie­re, wel­che eigent­lich Che­mi­ka­li­en und Öl zurück­hal­ten soll. Eine ande­re Opti­on ist der was­ser­ge­füll­te Pfeil­um­len­ker von Jus­tri­te.

 

Watergate/Lenior

Der Water­ga­te von Leni­or folgt dem sel­bem Prin­zip, wie dem der Schlauch­wäl­le: Hier müs­sen Sie zwar nicht auf­pum­pen, jedoch gewinnt auch die­ses Pro­dukt sei­ne Sta­bi­li­tät durch den Was­ser­druck. Die­ses Sys­tem ist für den Haus­ge­brauch aber eher ungeeignet.

Dam Easy Hochwasserbarriere

Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­ren sind dann beson­ders emp­feh­lens­wert, wenn Sie eigent­lich nichts von mobi­len Hoch­was­ser­schutz­pro­duk­ten hal­ten, aber sich auch nicht für kost­spie­li­ge­re sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz-Arten ent­schei­den wollen.

Man kann es nicht jedem Recht machen, aber die Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re irgend­wie schon: Sie stel­len das Pro­dukt in den Tür­rah­men, ver­sprei­zen die­ses und pum­pen es anschlie­ßend ledig­lich auf. Mehr brau­chen Sie für einen effek­ti­ven Hoch­was­ser­schutz nicht zu tun.

Semi-Stationäre Hochwasserschutzsysteme: Diese Hochwasserschutz-Arten helfen so gut wie immer!

Semi-sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind weder mobil noch ganz fest ver­baut: Sol­che Pro­duk­te wer­den zwar am aus­ge­wähl­ten Ort instal­liert, kön­nen bei bedarf jedoch ihren Stand­ort ohne gro­ßen Auf­wand wech­seln. Der Vor­teil, der sich dabei für Sie ergibt ist der ein­ma­li­ge Aufwand.

Gera­de wenn es schnell gehen muss und Sie kaum Zeit haben rich­tig auf das Hoch­was­ser zu reagie­ren, kann ein semi-sta­tio­nä­rer Hoch­was­ser­schutz wun­der wirken.

Hier fin­den Sie auch Stau­hö­hen, die für höhe­re Über­schwem­mun­gen gemacht sind und dem Druck des Was­sers stand­hal­ten kön­nen. Oft­mals kom­men die Pro­duk­te in unter­schied­li­chen Grö­ßen, so dann eben auch ihr Preis. Schau­en Sie also auf die Kri­te­ri­en, die für Ihren Hoch­was­ser­schutz die bes­ten sind. Im Ernst­fall zahlt sich die­ses Vor­ge­hen aus.

Neh­men Sie sich in jedem Fall genü­gend Zeit eine für Sie pas­sen­de Hoch­was­ser­schutz-Art zu fin­den. Wir hel­fen Ihnen ger­ne bei der Aus­wahl mit unse­rem kos­ten­lo­sen Bera­tungs­ser­vice.

Alu-Dammbalkensysteme

Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me sind dann etwas für Sie, wenn Sie die pas­sen­den Kon­di­tio­nen für sol­che Sys­te­me besit­zen und auch den benö­tig­ten Arbeits­auf­wand anneh­men: Stel­len Sie sicher, dass ihr Mau­er­werk und der Unter­grund mög­lichst glatt sind, sodass das Pro­dukt ver­nünf­tig mon­tiert wer­den kann. Gera­de wenn sich nicht genü­gend Mau­er­werk um die Öff­nung befin­det und oder Ihr Boden leicht beschä­digt wird, müs­sen wir von die­sem Sys­tem abra­ten. Auch ungüns­ti­ges Mate­ri­al, wie etwa Klin­ker­stei­ne, Stahl und ähn­li­ches sind ein NO-GO.

Ent­schei­den Sie sich jedoch für solch eine Hoch­was­ser­schutz-Art, haben Sie einen recht effek­ti­ven Schutz vor Hoch­was­ser. Das Pro­dukt besteht dann aus eini­gen Bau­tei­len, die Sie selbst zusam­men­ste­cken und mon­tie­ren kön­nen. Scheu­en Sie sich jedoch nicht davor, uns nach einem pas­sen­den Mon­ta­ge­part­ner zu fra­gen, die­sen orga­ni­sie­ren wir natür­lich ger­ne für Sie.

Dammtafeln

Eine Damm­ta­fel ist im Grun­de der zwei­ei­ige Zwil­ling von einem Alu-Damm­bal­ken­sys­tem. Die­se haben die glei­che Funk­ti­ons- und Mon­tier-Wei­se, bestehen jedoch ledig­lich aus einer Damm­ta­fel, statt meh­re­ren Damm­bal­ken. Wol­len Sie sich also etwas Arbeit spa­ren, jedoch ein hoch effek­ti­ves Hoch­was­ser­schutz­sys­tem, so könn­te die­se Hoch­was­ser­schutz-Art das Rich­ti­ge für Sie sein.

Wabenplatten

Waben­plat­ten sind ziem­lich wider­stands­fä­hi­ge Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me: Auf­grund ihrer beson­de­ren Form las­sen sie sich schwer von Was­ser ver­bie­gen, leis­ten also guten Wider­stand gegen hohen Wasserdruck.

Modulsysteme

Modul­sys­te­me sind meist etwas kos­ten­güns­ti­ger als die ande­ren semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­pro­duk­te, dafür aber auch nicht so fle­xi­bel was ihre Stau­hö­he betrifft. Soll­ten Sie jedoch nach einem was­ser­dich­ten Hoch­was­ser­schutz suchen, könn­te die­se Hoch­was­ser­schutz-Art inter­es­sant für Sie sein.

Magnetschotts

Magnet­schotts sind noch ein­fa­cher als Damm­ta­feln kon­zi­piert. Bei die­sem Pro­dukt instal­lie­ren Sie vor­erst die Schie­nen im Tür­rah­men und müs­sen anschlie­ßend ein­fach nur die Plat­te dar­an legen. Der Magne­tis­mus erle­digt dann den Rest.

Klappschotts

Noch etwas effek­ti­ver als Magnet­schotts sind die soge­nann­ten Klapp­schotts. Man müss­te sie wohl eher „Alles­kön­ner“ nen­nen: Klapp­schotts wer­den ein­mal instal­liert, dann funk­tio­nie­ren sie ganz eigen­stän­dig. Sobald der Was­ser­pe­gel  in der Kana­li­sa­ti­on steigt, klappt das Sys­tem hoch, sofort bereit ihr Haus zu schützen!

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel einen guten Über­blick über die ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz-Arten geben konnten.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma Hoch­was­ser­schutz lesen Sie unse­re Rubrik Tipps und Tricks oder kon­tak­tie­ren Sie uns persönlich.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Was kann man gegen Hochwasser tun? Ratgeber für Betroffene

Was kann man gegen Hochwasser tun? Ratgeber für Betroffene

Was kann man gegen Hoch­was­ser tun? Die­se Fra­ge stel­len sich eini­gen Men­schen erst, nach­dem sie selbst von einem Hoch­was­ser­er­eig­nis betrof­fen waren. Daher begeg­nen vie­le dem The­ma, den idea­len Hoch­was­ser­schutz zu fin­den, mit einer gewis­sen Skep­sis. Wir ver­ste­hen, dass ein zuvor unbe­kann­tes Pro­blem und die damit ver­bun­de­nen finan­zi­el­len Auf­wän­de, sehr viel auf ein­mal für Haus­be­sit­zer sein können.

Um Ihnen das Gefühl zu neh­men, wol­len wir Sie ver­nünf­tig in die Pro­ble­ma­tik ein­füh­ren und pas­sen­de Lösun­gen für Sie vor­schla­gen. Wir zei­gen Ihnen heu­te alles, was man gegen Hoch­was­ser tun kann.

Damit Sie den Weg nicht allei­ne beschrei­ten müs­sen, haben wir uns in Ihre Lage ver­setzt und über­legt, wie Sie den Hoch­was­ser­schutz so ein­fach wie mög­lich ver­in­ner­li­chen und die damit ver­bun­de­ne Pro­ble­ma­tik der Hoch­was­ser­er­eig­nis­se so schnell wie mög­lich, ver­ste­hen können.

Um mög­lichst vie­le pro­ble­ma­ti­sche Situa­tio­nen durch Hoch­was­ser mit ein­zu­be­zie­hen, haben wir den Inhalt fol­gen­der­ma­ßen gegliedert:

  • Was kann man gegen Hoch­was­ser tun? Pro­ble­me erkennen!
  • Was kön­nen Sie gegen Hoch­was­ser tun, wenn Sie direkt betrof­fen sind?
  • Maß­nah­men um prä­ven­tiv gegen Hoch­was­ser vor­zu­ge­hen: Hochwasserschutzsysteme
  • Was kann man gegen Hoch­was­ser tun? Wei­te­re Maßnahmen
  • Schä­den durch Hoch­was­ser: Wel­che Ver­si­che­rung greift bei Überschwemmungen?

Was kann man gegen Hochwasser tun? Das Problem wird größer!

Mit dem heu­ti­gen Stand der Tech­no­lo­gie und den nicht mehr enden­den Auf­kom­men von inno­va­ti­ven Ideen, ist es kaum zu fas­sen, dass es kei­ne ein­heit­li­che Lösung gegen Hoch­was­ser gibt.  Man könn­te mei­nen, dass es noch nicht genug intel­li­gen­te Köp­fe gab, die sich mit dem Hoch­was­ser­schutz aus­ein­an­der­ge­setzt haben, aber hier müs­sen wir Sie lei­der enttäuschen.

Gera­de weil sich die Men­schen wei­ter aus­ge­brei­tet, Neu­es geschaf­fen und gan­ze Städ­te gebaut haben, wird das Pro­blem der Hoch­was­ser­er­eig­nis­se eher zuneh­men. Gera­de auch, wenn wir uns anschau­en, wie viel Scha­den Stark­re­gen ver­ur­sa­chen kann. Es sind näm­lich die beto­nier­ten Böden, die nicht annäh­rend so viel Was­ser ein­si­ckern las­sen, wie etwa natür­li­che Grün­flä­chen. Wie Sie sich vor­stel­len kön­nen, wird es in der Zukunft wei­ter­hin immer weni­ger natür­li­chen Boden geben und immer mehr künst­li­che Fläche.

Und schnell wird einem bewusst, dass man gar nicht so viel gegen Hoch­was­ser tun kann und das Pro­blem immer grö­ßer wird.

Hin­zu kommt das Pro­blem mit der Kana­li­sa­ti­on: Auch die­se kön­nen über­las­tet wer­den, steigt der nor­ma­le Was­ser­pe­gel dras­tisch an, lei­den gera­de Häu­ser ohne Rück­stau­klap­pe dar­an. Hier kommt das Was­ser dann durch ver­schie­de­ne Öff­nun­gen, wie Ihr WC oder die Dusche, ins Haus und kann ver­hee­ren­de Schä­den zurücklassen.

Eine Ver­grö­ße­rung der Kana­li­sa­ti­on kommt aber nicht in Fra­ge, da im Nor­mal­be­trieb der Durch­lauf zu schwach wäre, um Schmutz­was­ser bis zum Klär­werk zu transportieren.

Also, was kön­nen Sie gegen Hoch­was­ser tun, wenn Sie von Stark­re­gen oder Fluss­hoch­was­ser betrof­fen sind? Hier eine klei­ne Auf­lis­tung für Sie, als Hilfestellung.

Was können Sie gegen Hochwasser tun, wenn Sie direkt betroffen sind?

  • Gehen Sie nicht ins Was­ser und ver­mei­den Sie so gut es geht jeg­li­chen Kon­takt zum Was­ser bis Sie eine ent­spre­chen­de Aus­rüs­tung bereit haben
  • Schüt­zen Sie sich durch Gum­mi­stie­fel, Hand­schu­he und einer Atemmaske
  • Prü­fen Sie ob das Was­ser kon­ta­mi­niert ist und kon­tak­tie­ren Sie die Feu­er­wehr falls dies so sein soll­te oder Sie sich unsi­cher sind. (Bei Stark­re­gen eher weni­ger vorhanden)
  • Schal­ten Sie den Strom und alle Hei­zun­gen aus, wenn das Was­ser schon eini­ge Zen­ti­me­ter im Haus steht
  • Doku­men­tie­ren Sie alles für Ihre Ver­si­che­rung: Sor­gen Sie dafür, dass der gesam­te zeit­li­che Ablauf im Nach­hin­ein noch nach­voll­zieh­bar ist. Die Ver­si­che­rung will die Ursa­chen, den Ver­lauf und die damit ver­bun­de­nen Schä­den dar­ge­legt bekom­men. Even­tu­ell kön­nen Sie auch schon Ihre Ver­si­che­rung anru­fen und um Hil­fe bitten.
  • Brin­gen Sie jeg­li­che Wert­sa­chen außer Gefahr und prü­fen Sie elek­tri­sche Gerä­te. Wei­ter­hin soll­ten Sie auch Gefahr­gut aus dem Was­ser neh­men, damit das Was­ser nicht kon­ta­mi­niert wird.
  • Ist alles mit Ihrer Ver­si­che­rung abge­klärt und das Was­ser zurück gegan­gen, kön­nen Sie das Hoch­was­ser aus ihrem Haus pum­pen: Hier­für kön­nen Sie sich eine Pum­pe kau­fen oder aus dem Bau­markt lei­hen. Die Feu­er­wehr ist nicht für Ein­zel­fäl­le zustän­dig, wes­halb Sie der Ein­satz bis zu 500 Euro kos­ten kann, wenn Sie eine Über­schwem­mung durch Stark­re­gen hatten.

So viel zu den Maß­nah­men, die Sie errei­chen kön­nen um direkt gegen Hoch­was­ser etwas zu tun. Las­sen Sie uns als nächs­tes dar­auf ein­ge­hen, wie Sie prä­ven­tiv vor­ge­hen können.

Maßnahmen um präventiv gegen Hochwasser vorzugehen: Hochwasserschutzsysteme

Es bie­ten sich Ihnen eine brei­te Span­ne an Lösun­gen, wenn es um Hoch­was­ser­schutz geht. Das heißt jedoch nicht, dass jede Lösung auf alle Hoch­was­ser­pro­ble­me passt, hier müs­sen sie näm­lich zweck­mä­ßig ent­schei­den.

Nun brau­chen Sie für die rich­ti­ge Ent­schei­dung eines Hoch­was­ser­schutz­sys­tems noch fol­gen­de Informationen:

Je nach Art des Hoch­was­sers, lohnt es sich  jeweils ande­re Maß­nah­me zum Schutz Ihres Hau­ses zu ergrei­fen. Die häu­figs­ten Hoch­was­ser­er­eig­nis­se sind fol­gen­de: Fluss­hoch­was­ser und Stark­re­gen. Abhän­gig davon, wel­ches Hoch­was­ser Ihr Haus trifft, müs­sen Sie ande­re Sys­te­me wählen.

Fluss­hoch­was­ser trifft dann ein, wenn der nor­ma­le Was­ser­pe­gel, eines Flus­ses, über­schrit­ten wird und Über­schwem­mun­gen da ver­ur­sacht wer­den, wo sonst kein Was­ser wäre. Hier ist es typisch, dass das Hoch­was­ser nicht nur eini­ge Zen­ti­me­ter hoch ist, die Gescheh­nis­se jedoch abseh­bar und daher leich­ter zu kon­trol­lie­ren sind. Hier kön­nen Sie mit Sys­te­men arbei­ten, die mobil und sta­bil sind. Zum Bei­spiel auch mit einer Sand­sack-Schutz­li­nie oder ähn­li­chen Systemen.

Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se sind hin­ge­hen plötz­lich und kurz­le­big. Hier ist eine nied­ri­ge Über­schwem­mung typisch, aber nicht immer Vor­her­seh­bar. Auch gera­de weil Stark­re­gen nicht nur in „beson­de­ren“ Gebie­ten auf­tritt, son­dern über­all vor­kom­men kann, besteht hier das größ­te Risi­ko für Haus­be­sit­zer. Am bes­ten schüt­zen Sie sich davor mit per­ma­nen­ten Lösun­gen und Lösun­gen, die schnell auf­ge­baut sind.

Zu guter Letzt, soll­ten sie noch zwi­schen mobi­len und semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men unter­schei­den kön­nen. Wäh­rend mobi­le Sys­te­me frei beweg­lich sind, als nir­gends ange­bracht und immer wie­der neu auf­ge­baut wer­den müs­sen, kön­nen semi-sta­tio­nä­re Sys­te­me zwar abge­nom­men wer­den, brau­chen jedoch eine fes­te Anbrin­gungDa mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me immer wie­der zeit­auf­wen­dig sind, eig­nen sie sich nicht bei Hoch­was­ser durch Stark­re­gen, son­dern eher für abseh­ba­re Hochwasserereignisse.

Las­sen Sie uns nun zu eini­gen Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­men über­ge­hen, die Ihnen effek­tiv gegen Hoch­was­ser etwas zu tun.

Hochwasserschutzsysteme: Türen und Fenster

Die­se Aus­wahl haben Sie, bei Hoch­was­ser­schutz für Türen und Fenstern

Sand­sä­cke: Sand­sä­cke sind pro Stück rela­tiv güns­tig, jedoch nicht sehr effek­tiv, wenn Sie nicht wis­sen, wie die­se ver­legt wer­den müs­sen. Für eine Stau­hö­he von 25 cm und 200 cm Län­ge brau­chen Sie schon etwa 35 Stück.

Hydro­sä­cke: Hydro­sä­cke sind wie Sand­sä­cke, aber leich­ter im Trans­port. Sie sau­gen sich in Kon­takt mit Was­ser voll und gewin­nen so an Sta­bi­li­tät. Die­se sind jedoch nur ein­mal ver­wend­bar. Hier ein Link zum Sys­tem: https://howashop.de/products/hydro-snake-2er-pack-sandsack-alternative?pr_prod_strat=collection_fallback&pr_rec_pid=4736913997964&pr_ref_pid=4751118106764&pr_seq=uniform 

Sandsack Alternative

Hydro­Schläu­che: Schläu­che gibt es in etli­chen Varia­ti­on, der Mecha­nis­mus ist aber fast immer der sel­be: Die Schläu­che sau­gen sich mit Was­ser voll und bie­ten so eine Stau­hö­he von etwa 10 cm.

Alu-Damm­bal­ken: Alu-Damm­bal­ken müs­sen ein­mal fest in der aus­ge­wähl­ten Lai­bung ange­bracht wer­den und sind dann bin­nen Sekun­den ein­satz­be­reit. Hier muss dann nur noch der Alu­mi­ni­um­bal­ken von oben in das Pro­fil gescho­ben wer­den. – Hier ein Link zum Sys­tem: https://www.hochwasserschutz-profis.de/eingangstuer-mit-alu-dammbalken-system/

Magnet­schotts: Magnet­schotts funk­tio­nie­ren wie Alu-Damm­bal­ken, mit der Aus­nah­me, dass sie magne­tisch sind. Es wird ein drei­sei­ti­ger oder vier­sei­ti­ger Rah­men gesetzt und spä­ter kön­nen Sie das Schott ein­fach davor set­zen. Hier der Link zum Sys­tem: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-innentuer/

Auto­ma­ti­sche Schotts: Die­se funk­tio­nie­ren wie Magnet­schotts, aber ganz auto­ma­tisch, also auch ohne Strom oder mensch­li­che Hilfe.

Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re: Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­ren ver­spreizt man in der Lai­bung und pumpt sie anschlie­ßend auf. Eine gute Idee um etwas gegen Hoch­was­ser zu tun, wel­ches kurz­fris­tig kommt. Hier der Link zum Pro­dukt: https://howashop.de/products/dam-easy-hochwasserschutz-fuer-tueren

Was­ser­dich­te Türen und Fens­ter: Eine Alter­na­ti­ve zu den gan­zen Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men, ist die­se bau­li­che Maß­nah­me. Ihnen steht die Opti­on offen eine was­ser­dich­te Tür oder ein was­ser­dich­tes Fens­ter von einem Unter­neh­men ein­bau­en zu las­sen. Ger­ne kön­nen Sie uns hier­zu anspre­chen. Wir hel­fen Ihnen ger­ne bei der Auswahl.

Kom­men wir nun zu den Din­gen, die Sie gegen Hoch­was­ser tun kön­nen, wenn es durch die Kana­li­sa­ti­on oder undich­te Stel­len kommt.

Hochwasserschutzsysteme: Kanalisation

Absperr­bla­se: Die Absperr­bla­se stellt hier eine tem­po­rä­re Lösung dar. Je nach Grö­ße des Füll­ven­tils, belau­fen sich hier die Kos­ten von 150,00 Euro bis zu 500,00 Euro. Hier der Link zum Pro­dukt: https://howashop.de/products/absperrblase

Rück­stau­klap­pe: Eine dau­er­haf­te, aber etwas kost­spie­li­ge­re Lösung ist die Rück­stau­klap­pe. Hier müs­sen Sie mit 500 Euro rechnen.

Hochwasserschutz: Undichte Stellen

Abdich­tungs­mas­se: Besor­gen Sie sich ganz ein­fach in eine Online-Shop oder den Bau­markt Ihrer Wahl, Sili­kon oder Bau­schaum. Auf die­se Wei­se kön­nen Sie bereits für weni­ge Euros undich­te Stel­len, wie­der dicht machen. Hier ein Link zum Pro­dukt: https://howashop.de/products/klebemasse-gegen-hochwasser

Was kann man gegen Hochwasser tun? Weitere Maßnahmen

Neben den Hoch­was­ser­schutz-Maß­nah­men, die Sie gegen Hoch­was­ser ergrei­fen kön­nen, soll­ten Sie auch Ihr Ver­hal­ten anpas­sen. Hier nur eini­ge Ideen, wie Sie gegen das nächs­te Hoch­was­ser vor­ge­hen können.

  • Wet­ter­be­rich­te: Ach­ten Sie vor allem im Som­mer ver­mehrt auf Wet­ter­be­rich­te, da in die­ser Jah­res­zeit ein erhöh­tes Risi­ko durch Stark­re­gen besteht. Im Ide­al­fall schau­en Sie auch auf Sei­ten wie „Wetter.de“ vor­bei, da die­se aktu­el­ler als Fern­se­her­be­rich­te sind. Zudem kön­nen Sie hier durch News­let­ter gewarnt wer­den, bevor ein Ereig­nis eintrifft.
  • Augen auf: Ver­trau­en Sie auf Ihr eig­nes Urteil, indem Sie selbst Aus­schau nach dem Wet­ter hal­ten. Prü­fen Sie zudem ob Ihre Dach­ent­wäs­se­rung oder Kanä­le, sowie der Gul­ly in Ihrer Nähe noch sau­ber sind.
  • Was­ser­mel­der:  Hoch­was­ser­er­eig­nis­se kön­nen auch dann ein­tre­ten, wenn Sie mal nicht auf­merk­sam sind. Um die Chan­ce, sich gegen Über­schwem­mun­gen zu rüs­ten, nicht zu ver­geu­den, kön­nen Sie sich einen Was­ser­mel­der anschaf­fen. Die­se geben bei Berüh­rung mit Was­ser lau­te Signa­le von sich. Hier kön­nen Sie Was­ser­mel­der kau­fen: https://howashop.de/products/hochwasser-und-starkregenalarm

Und zum Schluss wer­den wir Ihnen noch kurz zei­gen, wel­che Ver­si­che­rung Sie kon­tak­tie­ren soll­ten, wen es um Schä­den durch Hoch­was­ser geht.

Schäden durch Hochwasser: Welche Versicherung greift bei Überschwemmungen?

Lei­der gibt es nicht die „eine Ver­si­che­rung“, die sämt­li­che Kos­ten für die Schä­den von Hoch­was­ser über­nimmt. Daher haben wir die wich­tigs­ten Ver­si­che­run­gen auf­ge­grif­fen, sie erklärt und ihrem Gel­tungs­be­reich genau eingrenzt.

  1. Sze­na­rio: Durch Hoch­was­ser stürzt ihre Tür ein oder Fens­ter gehen kaputt, so dass sich das Was­ser unge­hin­dert in Ihr Haus bah­nen kann. In die­sem Fall wür­de eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung unbe­weg­li­che Din­ge zah­len. Mit einer zusätz­li­chen Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­run­gen wer­den auch Ihre beweg­li­chen Eigen­tü­mer entschädigt.
  2. Sze­na­rio: Obwohl nichts beschä­digt ist, dringt Hoch­was­ser von außen nach innen in Ihr Haus. Für eine Ent­schä­di­gung von unbe­weg­li­chen Din­gen, brau­chen Sie hier eine Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung.
  3. Sze­na­rio: Die Kana­li­sa­ti­on ist über­stra­pa­ziert, wodurch das Was­ser durch Abflüs­se wie­der ins Haus dringt. Hier brau­chen Sie eben­falls eine Wohn­ge­bäu­de- und Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung, damit unbe­weg­li­che, sowie beweg­li­che Din­ge ent­schä­digt werden.
  4. Sze­na­rio: Wird der Scha­den spe­zi­ell durch Stark­re­gen ver­ur­sacht, benö­ti­gen Sie eine Haus­rat- und Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung. Auf die­se Wei­se wer­den beweg­li­che Din­ge entschädigt.

Wir hof­fen Ihnen gehol­fen zu haben. Soll­ten Sie dazu Fra­gen haben, kön­nen Sie sich ger­ne an uns wenden.

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.

Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können!

Bevor Sie Hochwasserschutz online kaufen, lesen Sie diesen Ratgeber!

Bevor Sie Hochwasserschutz online kaufen, lesen Sie diesen Ratgeber!

Wenn es um Hoch­was­ser­schutz geht, den­ken vie­le Men­schen, dass sämt­li­che Hoch­was­ser­schutz­pro­duk­te für den glei­chen Ein­satz kon­zi­piert wur­den. Ver­gleich­bar mit dem Kauf eines Regen­schirms. Hier gibt es ledig­lich eine Funk­ti­on, die durch das jewei­li­ge Pro­dukt abge­deckt wer­den soll – den Schutz vor Regen­was­ser.

Doch im Hoch­was­ser­schutz ver­hält es sich natür­lich etwas anders. Es gibt eine Viel­zahl von Hoch­was­ser­schutz­pro­duk­ten, die Sie online kau­fen kön­nen und die für die unter­schied­lichs­ten Ein­satz­or­te geeig­net sind.

Aus die­sem Grund haben wir die­sen Rat­ge­ber für Sie geschrie­ben, um Ihnen einen Über­blick über die Fak­to­ren zu geben die bei der Aus­wahl eines geeig­ne­ten Hoch­was­ser­schut­zes zu beach­ten sind.

Gera­de wenn Sie einen Hoch­was­ser­schutz online kau­fen möch­ten fällt eine per­sön­li­che Bera­tung nor­ma­ler­wei­se weg. Die­sen Ser­vice stel­len wir Ihnen aber ger­ne kos­ten­los zur Ver­fü­gung. Also spre­chen Sie uns ger­ne an, falls Sie nach der Lek­tü­re unse­res Rat­ge­bers noch wei­ter­füh­ren­de Fra­gen haben oder eine unver­bind­li­che Exper­ten-Bera­tung benötigen.

Den Rat­ge­ber haben wir fol­gen­der­ma­ßen für Sie gegliedert:

  • Hoch­was­ser­ar­ten: Mit wel­chem Hoch­was­ser kämp­fen Sie?
  • Hoch­was­ser­schutz: Gezielt auf Hoch­was­ser reagie­ren und wel­che Berei­che benö­ti­gen Schutz?
  • Hoch­was­ser­pro­duk­te: Dar­auf müs­sen Sie beim Kauf achten
  • Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me: Zwi­schen fle­xi­blen und fest ver­bau­ten Pro­duk­ten abwägen

Hochwasserarten: Mit welchem Hochwasser kämpfen Sie?

Um gezielt gegen Hoch­was­ser vor­zu­ge­hen, müs­sen Sie natür­lich erstein­mal wis­sen, gegen wel­che Hoch­was­ser­ar­ten Sie denn über­haupt vor­ge­hen müs­sen. Machen Sie sich kei­ne Sor­gen, dafür braucht es kei­ne spe­zi­el­len Kennt­nis­se oder Gerä­te, Sie kön­nen dies ganz ein­fach in Erfah­rung bringen.

Hier ein­mal die drei Hoch­was­ser­ar­ten, die in Deutsch­land vorkommen:

Flusshochwasser

Man Spricht von Fluss­hoch­was­ser, wenn durch lan­ges Regen Gewäs­ser wie Flüs­se, Seen oder Bäche über­lau­fen und somit umlie­gen­de Land­stri­che über­schwem­men. Da die­ses Hoch­was­ser sich gemä­ßigt ent­wi­ckeln, kön­nen Anwoh­ner bereits im Vor­aus die Gefahr erschnup­pern. So besteht die Mög­lich­keit sich pas­send auf die Situa­ti­on zu wapp­nen und alle not­wen­di­gen Vor­keh­run­gen zu treffen.

Ein Nach­teil die­ser Hoch­was­ser­art,  ist ihre Stau­hö­he und die Dau­er des Ereig­nis­ses. Oft­mals bleibt das Hoch­was­ser dann für eini­ge Tage ste­hen und kann auch schon­mal über Wochen andauern.

Mer­ken Sie sich hier also:

  • Das Hoch­was­ser ist vorhersehbar 
  • Das Hoch­was­ser ent­wi­ckelt sich langsam
  • Das Hoch­was­ser wird höchst­wahr­schein­lich rela­tiv hoch sein
  • Das Hoch­was­ser kann eini­ge Tage oder Wochen andauern

Sturzflut

Vor einer Sturz­flut fürch­ten sich beson­ders vie­le Haus­be­sit­zer, da die­se unbe­re­chen­bar sind. Wo sie auf­tre­ten wer­den oder zumin­dest wann, ist meist unklar. Zudem ent­wi­ckelt sich die­ses Hoch­was­ser­er­eig­nis beson­ders rasant, hält jedoch für gewöhn­lich nicht län­ger als eini­ge Stun­den an. In glück­li­chen Fäl­len ist die Sturz­flut auch schon nach weni­gen Minu­ten vor­bei. Hier wer­den Sie also kaum Zeit haben auf die Situa­ti­on ange­mes­sen zu reagie­ren, müss­ten also im Vor­feld auf die Situa­ti­on vor­be­rei­tet sein.

Den­noch hat die­ses Hoch­was­ser­er­eig­nis einen Vor­teil: Hier ent­wi­ckelt sich die Stau­hö­he meis­tens von einem nied­ri­gem Was­ser­stand bis zu mit­tel hohem Hochwasser.

Mer­ken Sie sich hier also:

  • Das Hoch­was­ser kommt plötzlich
  • Das Hoch­was­ser ent­wi­ckelt sich schnell
  • Das Hoch­was­ser bleibt niedrig 
  • Das Hoch­was­ser kann eini­ge Minu­ten anhal­ten oder über eini­ge Stun­den anstehen

Sturmflut

Soll­ten Sie nicht zufäl­lig an der Ost- oder Nord­see leben, brau­chen Sie sich kei­ne Sor­gen über eine Sturm­flut zu machen. Die­ses Hoch­was­ser­er­eig­nis wird durch sehr star­ken Wind erzeugt. Der Wind fegt über die Gewäs­ser und trägt somit Was­ser zum Ufer, wel­ches dann den umlie­gen­den Raum über­schwemmt. Hier ent­wi­ckelt sich die Situa­ti­on lang­sam, kann jedoch lan­ge anhal­ten. Die Stau­hö­he wird dann sehr wahr­schein­lich nicht im nied­ri­gen Bereich bleiben.

Mer­ken Sie sich also:

  • Das Hoch­was­ser ist rela­tiv gut vorhersehbar
  • Das Hoch­was­ser ent­wi­ckelt sich gemäßigt
  • Der Hoch­was­ser­stand wird ent­spre­chen hoch
  • Das Hoch­was­ser kann län­ger als einen Tag anhalten

Hochwasserschutz: Gezielt auf Hochwasser reagieren und welche Bereiche benötigen Schutz?

Um sich gezielt auf Hoch­was­ser vor­zu­be­rei­ten und auch ohne gro­ße Vor­kennt­nis­se einen pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz online zu kau­fen müs­sen wir uns als nächs­tes mit dem zu schüt­zen­den Bereich beschäftigen.

Meist sickert Hoch­was­ser durch Öff­nun­gen in Ihr Haus, etwa durch Türen und Fens­ter. Kön­nen Sie an die­sen Stel­len an Ihrem Haus feuch­te Berei­che ent­de­cken die die­se Annah­me stützen?

Auch in ihrem Mau­er­werk kön­nen natür­lich Lücken vor­han­den sein. Nicht jedes Haus wird mit einem was­ser­dich­ten Mau­er­werk erbaut, fin­den Sie da even­tu­ell feuch­te Stel­len an den Wänden?

Undich­te Stel­len oder beschä­dig­te Roh­re sind auch hin und wie­der der Grund, wes­halb Häu­ser auf­schwim­men, kön­nen Sie hier einen Scha­den fest­stel­len, der das Hoch­was­ser durch­ge­las­sen hat?

Außer­dem kann Hoch­was­ser auch durch die Abflüs­se in Ihr Haus gelan­gen: So man­che älte­re Häu­ser besit­zen lei­der kei­ne Rück­stau­klap­pen. Die­se hält Was­ser aus der Kana­li­sa­ti­on zurück, wenn der Was­ser­pe­gel steigt und nach innen drückt. Soll­te es an einer Rück­stau­klap­pe man­geln, so wird das Was­ser durch die Abflüs­se nach innen dringen.

Von die­sem Hoch­was­ser geht dann eine beson­de­re Gefahr aus: Rück­ge­stau­tes Hoch­was­ser aus der Kana­li­sa­ti­on ist höchst­wahr­schein­lich kon­ta­mi­niert, stellt also eine Gefahr für Sie und Ihre Gesund­heit dar. Kon­tak­tie­ren Sie hier umge­hend die Feuerwehr.

Für Not­fäl­le fin­den Sie eine Schmutz­was­ser­pum­pe in unse­rem Part­ner­shop: Flut­box

 

Hochwasserschutz online kaufen: Darauf müssen Sie beim Kauf der Produkte achten

In die­sem Schritt wol­len wir sicher­stel­len, dass Sie nicht nur nach dem zweck­mä­ßigs­ten Hoch­was­ser­schutz­pro­dukt grei­fen, son­dern auch mit Gewiss­heit sagen kön­nen, dass es ein gutes Hoch­was­ser­schutz­sys­tem ist. Wel­che Kri­te­ri­en dafür eine Rol­le spie­len und wor­auf Sie ihr Augen­merk rich­ten soll­ten, erfah­ren Sie jetzt:

Ist der Hochwasserschutz zertifiziert oder lange Zeit bekannt?

Da es in Deutsch­land nicht geprüft wird, wie gut Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me tat­säch­li­chen Ihren Zweck erfül­len, soll­ten Sie nach Rezen­sio­nen, einer His­to­rie, Zer­ti­fi­ka­ten oder Sie­geln schau­en.  Außer­dem ist es ein gutes Zei­chen, wenn eine Fir­ma schon seit eini­gen Jah­ren im Geschäft ist, hier kön­nen Sie dann auch auf gute Qua­li­tät zählen.

Hochwasserdicht oder hochwasserbeständig?

Man könn­te mei­nen, dass bei­de Begrif­fe auf das sel­be abzie­len, etwa das Hoch­was­ser nicht durch­ge­las­sen wird. Doch der ers­te Ein­druck täuscht. Wer die­se Bezeich­nun­gen nicht unter­schei­den kann, wird Gefahr lau­fen das fal­sche Pro­dukt zu kaufen.

Wäh­rend „hoch­was­ser­be­stän­di­ge“ Vor­keh­run­gen eine bestimm­te Sicke­rungs­ra­te pro Zeit­in­ter­vall haben, sind „hoch­was­ser­dich­te“ Maß­nah­men auch wirk­lich hoch­was­ser­dicht!

Das passende Material für den richtigen Hochwasserschutz

Anders aus­ge­drückt geht es hier nicht in ers­ter Linie, um den Werk­stoff aus dem Ihr Hoch­was­ser­schutz kon­zi­piert wur­de, son­dern eher um die Wider­stands­fä­hig­keit. Gera­de bei Hoch­was­ser­schutz, der unter­ir­disch instal­liert ist, wird mit hohem Was­ser­druck gerech­net. Grei­fen Sie zum fal­schen Mate­ri­al, wird ihr Hoch­was­ser­schutz­sys­tem durch das Hoch­was­ser ver­bo­gen und kann dann womög­lich sei­nen Zweck nicht mehr rich­tig erfüllen.

Ein wei­te­rer Grund für die­se Prü­fung, ist die erwar­te­te Dau­er der Benut­zung ihres Hoch­was­ser­schutz­sys­tems. Wol­len Sie das aus­ge­wähl­te Pro­dukt lan­ge Zeit nut­zen, muss auch hier ein Mate­ri­al genutzt wer­den, dass den Bedin­gun­gen standhält.

Hoch­was­ser­schutz­tü­re

Hochwasserschutzsysteme: Zwischen flexiblen und fest verbauten Produkten abwägen

Zu guter Letzt müs­sen Sie sich auch zwi­schen mobi­len und semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men ent­schei­den. Die­se unter­schei­den sich in vie­ler­lei Hin­sich­ten, etwa bei ihre Anbrin­gung, der Schutz­hö­he, den Kos­ten und der daher­kom­men­de Schutzeffektivität.

Mobile Hochwasserschutzsysteme:

  • Die­se Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind fle­xi­bel, also beweg­bar und nicht fest
  • Mobi­le Vor­keh­run­gen bie­ten meist eine nied­ri­ge­re Schutz­hö­he
  • Es kom­men wie­der­keh­ren­de Arbeits­auf­wän­de auf Sie zu
  • Sol­che Pro­duk­te sind nicht für den „schnel­len Ein­satz“ gemacht
  • Die Schutz­ef­fek­ti­vi­tät ist meist nied­rig bis mittelmäßig
  • Die Kos­ten sind rela­tiv nied­rig, kön­nen jedoch in Ein­zel­fäl­len auch höher sein

Hydro­sack                                                                           Hydro-Sna­ke                                                                          Dam-Easy-Hoch­was­ser­bar­rie­re

Semi-stationäre Hochwasserschutzsysteme:

  • Die­se Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me wer­den fest­in­stal­liert, kön­nen jedoch auch ummon­tiert werden
  • Sol­che Maß­nah­men bie­ten ein gro­ßes Reper­toire an Stau­hö­hen
  • Es kommt nach der Mon­ta­ge kein oder nur ein mini­mal wie­der­keh­ren­der Arbeits­auf­wand auf Sie zu
  • Semi-sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind sehr schnell einsatzbereit
  • Die­se Vor­keh­run­gen bie­ten eine hohe Schutz­ef­fek­ti­vi­tät
  • Die Prei­se sind je nach Maß der Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me rela­tiv hoch

     Acryl­schott                                                                                                     Magnet­schott                                              Alu-Dammbalken-System

Abschlie­ßend hof­fen wir, dass wir Ihnen mit die­sem Rat­ge­ber eine gute Mög­lich­keit an die Hand gege­ben haben, um den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz online zu kaufen.

Wir hel­fen Ihnen natür­lich ger­ne auch per­sön­lich bei der Aus­wahl der pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz­lö­sung. Schrei­ben Sie uns dafür ger­ne eine E‑Mail, star­ten Sie eine Anfra­ge auf unse­rer Web­site oder rufen Sie direkt an.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Starkregenvorsorge: Der ultimative Ratgeber

Starkregenvorsorge: Der ultimative Ratgeber

Stark­re­gen ist eine der drei Hoch­was­ser­ar­ten, die in Deutsch­land vor­kom­men kön­nen. Ver­mut­lich hat es jeder ein­mal erlebt oder zumin­dest in den Nach­rich­ten mit­be­kom­men, wie solch ein Ereig­nis Cha­os und Zer­stö­rung ange­rich­tet hat.

Dabei muss man nur etwas Zeit inves­tie­ren und sich mit dem The­ma aus­ein­an­der­set­zen, um sich opti­mal auf Stark­re­gen vorzubereiten.

Damit Sie nicht lan­ge recher­chie­ren und alle Mög­lich­kei­ten abwä­gen müs­sen, die Ihnen zur Ver­fü­gung ste­hen und um sich gezielt vor Stark­re­gen zu schüt­zen, haben wir die­sen Rat­ge­ber verfasst.

Dabei wol­len wir Ihnen beson­ders ans Herz legen, die rich­ti­gen Maß­nah­men für sich und Ihr Haus zu treffen.

In die­sem Rat­ge­ber wer­den wir Ihnen daher zunächst erklä­ren, was Stark­re­gen über­haupt bedeu­tet und wie­so die­ses Pro­blem über­haupt sol­che Aus­wir­kun­gen hat. Dann zei­gen wir Ihnen Vor­ge­hens­wei­sen in der Stark­re­gen­vor­sor­ge, bestimm­te Vor­keh­run­gen die Sie per­sön­lich tref­fen kön­nen und anschlie­ßend stel­len wir ihnen Pro­duk­te vor, die effek­tiv gegen Stark­re­gen helfen.

Den Inhalt unse­res Rat­ge­bers zur Stark­re­gen­vor­sor­ge haben wir fol­gen­der­ma­ßen aufgegliedert:

  • War­um ist Stark­re­gen ein blei­ben­des Problem?
  • Stark­re­gen­vor­sor­ge: So kön­nen Sie sich vorbereiten
  • Die­se Hoch­was­ser­schutz­vor­keh­run­gen hel­fen bei der Starkregenvorsorge
  • Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me beson­ders effek­tiv gegen Starkregen

Warum ist Starkregen ein bleibendes Problem?

Stark­re­gen ist und bleibt ein gro­ßes Pro­blem. Man könn­te mei­nen, dass es bestimmt Men­schen gibt, die dar­an arbei­ten eine uni­ver­sel­le Lösung gegen Stark­re­gen zu fin­den, aber so ist es lei­der nicht. Zur­zeit wer­den ledig­lich die Fol­gen, etwa Über­schwem­mun­gen, bekämpft, aber wor­an liegt das eigentlich?

Stark­re­gen tritt dann ein, wenn es eine bestimm­te Nie­der­schlags­men­ge inner­halb eines kur­zen Zeit­ab­schnit­tes gab. Da der Boden ver­mehrt ver­sie­gelt ist und wir immer mehr Grün­flä­chen ver­schlie­ßen, sinkt auch die Sät­ti­gungs­hö­he.

So ist Beton natür­lich schnel­ler durch Was­ser gesät­tigt, als nor­ma­le Erde und auch die Kanal­sys­te­me kom­men schnell an Ihre Gren­zen. Dies liegt dar­an, dass Erd­bö­den und Grün­flä­chen durch Ihre Beschaf­fen­heit und Struk­tur das Regen­was­ser auf­neh­men kön­nen und es so ver­si­ckert, im Gegen­satz zu Beton und ver­sie­gel­ten Flächen.

Aber auch das Kli­ma trägt noch zusätz­lich dazu bei: Nach Ein­schät­zun­gen von Exper­ten soll es ver­mehrt zu Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen kom­men, beson­ders die war­men Som­mer­mo­na­te wer­den so dann zu gefähr­li­chen Zei­ten. Es lohnt sich also vor­ab etwas Zeit in die Stark­re­gen­vor­sor­ge zu investieren!

Vie­le Haus­be­sit­zer fürch­ten sich näm­lich vor die­ser Hoch­was­ser­art, kein wun­der, denn Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se sind nicht gut vor­her­seh­bar. Stark­re­gen tritt oft ganz plötz­lich auf, ent­wi­ckelt sich schnell und kann vor allen Din­gen über­all auftreten.

Vor allem der Man­gel an Rück­stau­klap­pen wird dann oft zum Pro­blem: Aus der Kana­li­sa­ti­on bahnt sich das auf­ge­stau­te Hoch­was­ser durch Abflüs­se sei­nen Weg in die Häuser.

Natür­lich kann man sich dann fra­gen, wie­so die Kana­li­sa­ti­on nicht so umge­baut wird, dass sie dem stei­gen­dem Was­ser­pe­gel stand hält. Naja, wird die Kana­li­sa­ti­on ver­grö­ßert, so ist im Nor­mal­be­trieb, also dann wenn es kei­ne Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se gibt kein Durch­fluss gewähr­leis­tet. Mit ande­ren Wor­ten: Das Was­ser wür­de dann nicht mehr rich­tig in die Klär­wer­ke trans­por­tiert werden.

Damit Stark­re­gen jedoch kei­ne läs­ti­ge Sache für Sie bleibt, haben wir effek­ti­ve Maß­nah­men im fol­gen­den Rat­ge­ber beschrieben.

Starkregenvorsorge: So können Sie sich vorbereiten

Man erwar­tet es kaum, aber vie­le Din­ge lau­fen dann schon bes­ser, wenn man sein Ver­hal­ten dar­auf aus­rich­tet. Meist wirkt es dann wie eine viel zu „ein­fa­che“ Vor­ge­hens­wei­se, als dass man sie als effek­tiv ein­schät­zen würde.

Doch geben Sie uns die Mög­lich­keit Sie vom Gegen­teil zu überzeugen!

Halten Sie stets Ausschau

Stark­re­gen ist schwer vor­her­seh­bar, aber es gibt doch eini­ge Wege trotz­dem vor­zu­sor­gen und sich vor­zu­be­rei­ten: Ach­ten Sie auf das Wet­ter in Ihrer Umge­bung, begut­ach­ten Sie den Gul­ly und die Abflüs­se in Ihrer Nähe, ist die­ser ver­stopft oder von Unrat bedeckt?

Soll­te dies der Fall sein, müs­sen Sie ihn nach Mög­lich­keit frei­le­gen oder die ent­spre­chen­den Ansprech­part­ner Ihrer Stadt oder Ihrer Gemein­de dar­über infor­mie­ren, damit das Hoch­was­ser im Ernst­fall abflie­ßen kann. Zudem haben Sie die Mög­lich­keit durch ver­schie­de­ne Wet­ter­Apps, dem Inter­net und den Nach­rich­ten eini­ge Wet­ter­in­for­ma­tio­nen auf­zu­grei­fen, um dann im Fall der Fäl­le gewapp­net zu sein.

Alle Öffnungen müssen verschlossen werden

Damit Ihre Ver­si­che­rung ent­ste­hen­de Schä­den zahlt, müs­sen jeg­li­che Wege die das Was­ser neh­men kann, also alle Öff­nun­gen an Ihrem Haus, gut ver­schlos­sen sein. Machen Sie dann am bes­ten einen Rund­gang durch das gan­ze Haus, um sicher zu sein, dass Sie kein Fens­ter oder kei­ne Türe ver­ges­sen haben.

Bringen Sie alles in Sicherheit

Auch die­ser Punkt ist wich­tig bei der Stark­re­gen­vor­sor­ge. Was­ser sucht sich immer den tiefs­ten Punkt, klar denn Was­ser fließt nur abwärts! Machen Sie sich dies zunut­ze, indem Sie gefähr­de­te Gegen­stän­de in einen Raum brin­gen, der sicher vor Hoch­was­ser ist. Sor­gen Sie auch dafür, dass alle elek­tro­ni­schen Gerä­te vom Strom genom­men wer­den und eben­falls sicher ver­staut sind.

Haben Sie eine Mappe mit den wichtigsten Punkten?

Das klingt meist etwas über­trie­ben, aber glau­ben Sie uns. Soll­te ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis ein­tre­ten, wer­den Sie womög­lich nicht klar und ziel­ge­rich­tet den­ken kön­nen. Oft­mals sind sol­che Sze­na­ri­en sehr trau­ma­tisch, etwa ver­gleich­bar mit einem Ein­bruch. Des­halb emp­feh­len wir ihnen eine Map­pe oder zumin­dest eine Check­lis­te mit den wich­tigs­ten Punk­te bereit­zu­hal­ten. Wie die­se aus­se­hen müs­sen, fin­den Sie in die­sem Arti­kel.

Reden Sie mit Ihren Nachbarn

Ihre Nach­barn wer­den sich ver­mut­lich in der sel­ben Situa­ti­on wie Sie wie­der­fin­den, kom­mu­ni­zie­ren Sie daher aus­führ­lich mit­ein­an­der. So kann es vor­kom­men, dass Sie gera­de ein­kau­fen sind und ein Unwet­ter beginnt. Wenn Sie sich rich­tig mit Ihren Nach­barn abge­spro­chen haben, wer­den die­se auch nach­prü­fen, ob bei Ihnen alles in Sicher­heit ist. So haben Sie und Ihre Nach­barn zusätz­li­chen Schutz durch den jewei­lig anderen.

Diese Hochwasserschutzvorkehrungen helfen bei der Starkregenvorsorge

Nun gibt es wei­te­re Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men, die zwar kei­ne rich­ti­gen Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me dar­stel­len, dem Unwet­ter jedoch ent­ge­gen­wir­ken. Beden­ken Sie, dass es häu­fig auf die Kom­bi­na­ti­on von ver­schie­de­nen Vor­keh­run­gen ankommt, um so wenig wie mög­lich zu ver­lie­ren: Damit mei­nen wir Ihr Geld, Ihre Zeit, den emo­tio­na­len Wert der Din­ge und vor allem Ihre Seelenruhe.

Sorgen Sie für die Überdachung

Damit das Hoch­was­ser erst gar nicht die Mög­lich­keit bekommt, in Ihr Haus ein­zu­drin­gen, soll­ten Sie regel­mä­ßig nach Ihrer Über­da­chung schau­en. Sor­gen Sie dafür das Kanä­le und Abflüs­se sau­ber sind, damit das Was­ser schnell abflie­ßen kann.

Eine Rückstauklappe ist ein Muss

Prü­fen Sie nach, ob in Ihrem Haus eine ver­nünf­ti­ge Rück­stau­klap­pe instal­liert ist. Ist dem nicht so, wird das Was­ser durch die Kana­li­sa­ti­on in das Inne­re Ihres Hau­ses gelan­gen. Meist ist das Was­ser dann braun, also deut­lich kontaminiert.

Spa­ren Sie sich ganz ein­fach die­se Erfah­rung: Eine Rück­stau­klap­pe kann zwar bis zu 1500 Euro kos­ten, wird Sie dann aber lang­fris­tig vor Hoch­was­ser schützen.

Legen Sie sich eine Pumpe zu

Vie­le Men­schen den­ken viel­leicht, dass der Besitz einer Pum­pe unnö­tig wäre, da man ja aus dem Bau­markt eine lei­hen könn­te: Über­le­gen Sie sich das zwei Mal! Soll­ten Sie dar­auf ver­trau­en, dass eine Pum­pe aus dem Bau­markt Sie vor hohen Kos­ten schüt­zen wird, lie­gen Sie lei­der falsch.

Dabei geht es gar nicht um den Punkt des Lei­hens an sich, son­dern um den Zeit­auf­wand, der damit ein­her­geht. Sobald Sie Hoch­was­ser im Haus haben zählt jede Sekun­de, da sich alles voll­saugt was dem Was­se­re in die Que­re kommt. Im schlimms­ten Fall zah­len Sie dann um eini­ges mehr durch Was­ser­schä­den und hohe Strom­kos­ten für Trock­nungs­ge­rä­te.

Eine geeig­ne­te Pum­pe für den Ein­satz gegen Hoch­was­ser fin­den Sie in unse­rem Part­ner­shop: Flut­box

Bauen Sie eine Schwelle

Wenn das Hoch­was­ser bei Ihnen nur einen nied­ri­gen Stand erreicht, kann hin und wie­der eine ein­fa­che Schwel­le vor dem Haus­ein­gang schon eini­ges bewirken!

Schließen Sie die richtige Versicherung für Starkregenereignisse ab

Soll­ten Ihr Haus und Ihre kos­ten­ba­ren Gegen­stän­de durch Stark­re­gen beschä­digt wer­den, kann eine Haus­rats­ver­si­che­rung mit einer zusätz­li­chen Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung hel­fen. Inves­tie­ren Sie Ihr Geld rich­tig, denn am Ende haben Sie mehr davon, als die gro­ßen Ver­lus­te, die durch Stark­re­gen zurückbleiben.

Hochwasserschutzsysteme besonders effektiv gegen Starkregen

Da Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se plötz­lich kom­men, sich schnell ent­wi­ckeln und über­all auf­tre­ten kön­nen, soll­ten Sie zu semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men greifen.

Die­se wer­den fest mon­tiert, kön­nen jedoch auch ganz ein­fach Ihren Stand­ort wech­seln. Sol­che Pro­duk­te brau­chen dann nur einen ein­ma­li­gen Arbeits­auf­wand und sind im Fall der Fäl­le bin­nen Sekun­den ein­satz­be­reit. Genau aus die­sen Grund eige­nen sie sich per­fekt für Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se.

Alu-Dammbalken

Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me sind hoch­ef­fek­ti­ve Schutz­vor­keh­run­gen gegen Hoch­was­ser. Hier gibt es Pro­duk­te die noch etwas Was­ser durch­si­ckern las­sen, jedoch auch ganz was­ser­dich­te. Bei die­ser Vor­keh­run­gen müs­sen Sie Ihr Augen­merk auf Ihr Mau­er­werk und den Unter­grund set­zen:  Sind die bei­den Din­ge eben­mä­ßig? Ver­zich­ten Sie auf die­ses Pro­dukt, wenn Ihr Boden beson­ders sen­si­bel ist.

Beach­ten Sie auch, dass Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me einen wie­der­keh­ren­den Arbeits­auf­wand haben.

In die­sem Arti­kel kön­nen Sie sich über die Prei­se der Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me informieren.

 

Dammtafeln

Etwas weni­ger Arbeits­auf­wand brin­gen Damm­ta­feln mit sich. Die­se brau­chen eben­falls ein Pro­fil, wel­ches instal­liert wer­den muss, jedoch müs­sen statt meh­re­re Bal­ken, nur eine Damm­ta­fel ein­ge­steckt werden.

Magnetschotts

Magnet­schotts besit­zen Schie­nen, die umlau­fend mon­tiert wer­den müs­sen. Dann kann die mit Magne­ten ver­se­he­ne Plat­te an die Schie­ne gesetzt wer­den und erle­digt den Rest.

Die Magnet­schotts sind auf­grund ihrer beson­de­ren Form beliebt: Nicht gera­de weil die­se eine beson­de­re Ästhe­tik zur Schau stel­len, son­dern sehr wider­stands­fä­hig und abso­lut was­ser­dicht sind.  Sol­che Pro­duk­te hal­ten hohem Druck stand, eig­nen sich daher auch für unter­ir­di­schen Hoch­was­ser­schutz, wie etwa für Kellertüren.

Außer­dem kön­nen Sie natür­lich ein­fach abge­nom­men wer­den wenn sie nicht gebraucht wer­den und kön­nen sogar mit einer Tür­funk­ti­on aus­ge­stat­tet werden!

Dam Easy Hochwasserbarriere

Wer einen effek­ti­ven Hoch­was­ser­schutz such, jedoch kei­ne Lust auf eine Mon­ta­ge hat, fin­det hier das rich­ti­ge Pro­dukt: Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re wer­den im Tür­rah­men ver­spreizt und dann auf­ge­pumpt, das wars! Ein schnel­ler und beson­ders ein­drucks­vol­ler Hoch­was­ser­schutz und das für alle!

Automatische Klappschotts

Auto­ma­ti­sche Klapp­schotts sind gera­de des­halb eine gute Opti­on, weil sie alles allei­ne kön­nen. Naja, instal­lie­ren müs­sen Sie sie davor schon, doch dann bemer­ken die Schotts im Ernst­fall wenn der Was­ser­pe­gel in der Kana­li­sa­ti­on steigt. Ist dies der Fall, klappt der Schott nach Oben und schütz vor Hoch­was­ser.

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Rat­ge­ber zur Stark­re­gen­vor­sor­ge eine gute Über­sicht im Kampf gegen Stark­re­gen bie­ten konnten.

Natür­lich ste­hen wir Ihnen auch zu wei­te­ren Fra­gen rund um den Hoch­was­ser­schutz mit Rat und Tat zur Sei­te. Neh­men Sie dafür ger­ne Kon­takt mit uns auf.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Diese mobile Wasserschutzsysteme helfen Ihnen gegen Hochwasser!

Diese mobile Wasserschutzsysteme helfen Ihnen gegen Hochwasser!

Hoch­was­ser ist kei­ne „Sache“, die sich mal eben so schnell abhan­deln und ver­ges­sen lässt . Das muss für Sie jedoch auch nicht bedeu­ten, dass es eine schwie­ri­ge Mam­mut­auf­ga­be wird. Dafür sind wir für Sie da um Sie in die­ser schwie­ri­gen Situa­ti­on zu unter­stüt­zen und Hil­fe­stel­lung zu geben. Wenn Sie noch kein Wis­sen über mobi­le Was­ser­schutz­sys­te­me gegen Hoch­was­ser haben, kann es Ihnen schnell pas­sie­ren, dass Sie sich für ein bewähr­tes, aber für Ihren Ein­satz nicht pas­sen­des Hoch­was­ser­schutz­sys­tem entscheiden.

Hier ein­mal ein bild­haf­tes Bei­spiel, um Ihnen die Pro­ble­ma­tik vor Augen zu führen:

Stel­len Sie sich vor, dass Sie von einem ande­ren Pla­ne­ten stam­men. In Ihrer Hei­mat lau­fen alle bar­fuß. Nun kom­men Sie auf die Erde und stel­len mit stau­nen fest, dass es so etwas wie Schu­he gibt. Schnell machen Sie sich auf den Weg in das nächs­te Geschäft und fra­gen beson­ders stolz nach dem „bes­ten“ Schuh­werk. Natür­lich wird Sie der Ver­käu­fer etwas arg­wöh­nisch anse­hen. Es gibt näm­lich nicht den „einen bes­ten Schuh“. Es gibt ver­schie­de­ne Schu­he, für unter­schied­li­che Ereig­nis­se, die alle­samt bes­ter Qua­li­tät entsprechen.

Damit Sie kei­ne Flip­flops fürs Wan­dern kau­fen, brau­chen Sie näm­lich das spe­zi­fi­sche Know-how und eine gute Über­sicht über die infra­ge kom­men­den Pro­duk­te. So ist es eben auch mit den mobi­len Was­ser­schutz­sys­te­men gegen Hoch­was­ser. Auch hier müs­sen Sie zweck­mä­ßig han­deln. Ein guter Hoch­was­ser­schutz ist nie eine uni­ver­sel­le Lösung!

Sie ken­nen nun also die Hür­de, die sich Ihnen stel­len wird, wenn Sie auf der Suche nach einem mobi­len Was­ser­schutz­sys­tem gegen Hoch­was­ser sind. Wie Sie die­se über­win­den und meis­tern kön­nen, erklä­ren wir Ihnen im fol­gen­den Text:

  • Die­se Punk­te soll­ten Sie beach­ten, bevor Sie sich für ein mobi­les Was­ser­schutz­sys­tem gegen Hoch­was­ser entscheiden!
  • Mobi­le Was­ser­schutz­sys­te­me gegen Hoch­was­ser: Stär­ken und Schwä­chen abwägen
  • Die gän­gigs­ten mobi­len Was­ser­schutz­sys­te­me gegen Hochwasser

Diese Punkte sind zu beachten, bevor Sie sich für ein mobiles Wasserschutzsystem gegen Hochwasser entscheiden!

Das rich­ti­ge Han­deln im Zusam­men­hang mit Hoch­was­ser, bedeu­tet im Grun­de nichts ande­res, als zu wis­sen womit Sie es zu tun haben. Da Hoch­was­ser jedoch vor­erst nur ein Über­be­griff ist, sagt es im ers­ten Moment nur, dass Sie das Über­schwem­men Ihres Hau­ses ver­hin­dern wol­len. Wie Sie das tun kön­nen, hängt damit zusam­men, mit wel­cher Hoch­was­ser­art sie zu kämp­fen haben.

In Deutschland gibt es lediglich zwei Arten von Hochwasser

Fluss­hoch­was­ser ent­steht dann, wenn der Was­ser­pe­gel von Gewäs­sern steigt, etwa durch Regen. Hier kann das Hoch­was­ser über Tage oder Wochen anhal­ten und somit den umlie­gen­den Raum über­schwem­men. Da vie­le Anwoh­ner in der nähe von Flüs­sen und Bächen meist den Vor­teil besit­zen, das Unheil vor­aus zu sehen, eige­nen sich bei nied­ri­gem Hoch­was­ser auch mobi­le Was­ser­schutz­sys­te­me. In den meis­ten Fäl­len han­delt es sich hier jedoch um hohe Überflutungen.

Stark­re­gen-Ereig­nis­se ver­ur­sa­chen aus ver­schie­de­nen Grün­den Hoch­was­ser: Etwa die wach­sen­de Flä­che an Beton und somit die wei­te­re Ver­sie­ge­lung des natür­li­chen Bodens, wel­cher um eini­ges bes­ser das Was­ser auf­nimmt. Da Beton das Was­ser nur ablei­ten kann und die Kanal­sys­te­me schnell an Ihre Gren­zen sto­ßen, kommt es häu­fi­ger zu Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen. Die­se kön­nen dann von eini­gen Minu­ten bis zu meh­re­ren Stun­den andauern.

Obwohl hier meis­tens nied­ri­ge Über­schwem­mun­gen typisch sind, sind Stark­re­gen-Ereig­nis­se den­noch beson­ders gefähr­lich. Grund dafür ist die schwe­re Vor­aus­sag­bar­keit die­ser Hoch­was­ser­art. Mit ande­ren Wor­ten: Stark­re­gen kann über­all für Über­flu­tun­gen sor­gen, auch wenn Sie vor­her nie betrof­fen waren. Daher emp­feh­len wir hier Was­ser­schutz­sys­te­me gegen Hoch­was­ser, die schnell instal­liert oder auch auto­ma­tisch funk­tio­nie­ren, wie etwa semi-sta­tio­nä­re Hochwasserschutzsysteme.

Die Schwachstellen Ihres Hauses

Neben den Hoch­was­ser­ar­ten, soll­ten Sie zudem in Erfah­rung brin­gen, wel­che Berei­che denn über­haupt vom Hoch­was­ser gefähr­det sind. Wenn Sie bereits wis­sen von wo das Was­ser ein­dringt, sind Sie klar im Vor­teil und kön­nen sich das pas­sen­de Pro­dukt kau­fen. Soll­te Ihnen die­ser Punkt noch unklar sein, emp­feh­len wir Ihnen die­sen Arti­kel zu lesen.

Hier wird Ihnen Schritt für Schritt gehol­fen, die Schwach­stel­len Ihres Hau­ses zu stär­ken. Aus Erfah­rung kön­nen wir Ihnen sagen, über wel­che Wege sich das Was­ser am häu­figs­ten den Weg in Ihr Haus bahnt : Alle Öff­nun­gen, wie Türen (Haus‑, Keller‑, Balkon‑, Ter­as­sen­tür), Gara­gen, Fens­ter, undich­te Stel­len, Mau­er­werk und die Kana­li­sa­ti­on sind oft­mals Ein­falls­to­re für Hochwasser.

Nun kön­nen wir vor­ab fest­hal­ten, dass mobi­le Was­ser­schutz­sys­te­me gegen Hoch­was­ser nicht für jedes Unwet­ter geschaf­fen sind. Wel­che Vor­tei­le und Nach­tei­le sich erge­ben, erfah­ren Sie im nächs­ten Abschnitt.

Mobile Wasserschutzsysteme gegen Hochwasser: Stärken und Schwächen abwägen

Damit Sie abwä­gen kön­nen, ob mobi­le Was­ser­schutz­sys­te­me gegen Hoch­was­ser das Rich­ti­ge für Ihre Situa­ti­on und Ihre Bedürf­nis­se sind, muss­ten Sie eben zwei Punk­te feststellen:

  1. Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me eig­nen sich dann bei Fluss­hoch­was­ser, wenn der Was­ser­stand recht nied­rig bleibt. Auch bei Stark­re­gen-Ereig­nis­sen kann ein mobi­les Was­ser­schutz­sys­tem hel­fen, wenn die­ses schnell ein­satz­be­reit ist.
  2. Es kommt nicht nur dar­auf an, mit wel­cher Hoch­was­ser­art Sie es zu tun haben, son­dern auch über wel­chen Weg sich das Was­ser in Ihr Haus bahnt.

Wie­so die­se Punk­te so wich­tig sind, erfah­ren Sie jetzt, indem wir Ihnen kurz und sim­pel die Stär­ken und Schwä­chen mobi­ler Was­ser­schutz­sys­te­me aufführen:

Mobi­le Was­ser­schutz­sys­te­me gegen Hoch­was­ser sind Vor­keh­run­gen die vor Über­schwem­mun­gen schüt­zen sol­len. Wie das Wort „mobil“ bereits ver­rät, haben sol­che Schutz­maß­nah­men kei­nen fes­ten Stand­ort, sind also beweg­lich und somit fle­xi­bel. Das bedeu­tet jedoch, dass vor jedem Hoch­was­ser­er­eig­nis ein wie­der­keh­ren­der Arbeits­auf­wand geleis­tet wer­den muss. Sprich, Sie müs­sen die Vor­keh­run­gen jedes mal aufs Neue auf- und abbau­en, also immer wie­der Zeit und Ener­gie investieren.

Dafür sind sol­che Sys­te­me ver­gleichs­wei­se güns­ti­ger als etwa semi-sta­tio­nä­re Maß­nah­men, wel­che fest an einem Ort ange­bracht wer­den. Dafür kön­nen semi-sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me, aber auch ummon­tiert wer­den, daher auch ihre Bezeich­nung. Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt, von mobi­len Was­ser­schutz­sys­te­men, ist ihre Stau­hö­he, wel­che im sel­tens­ten Fall über 30 cm reicht.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auch in die­sem Arti­kel: Mobi­ler Hoch­was­ser­schutz Pri­vat: Sicher gegen Hochwasser

Die gängigsten mobilen Wasserschutzsysteme gegen Hochwasser

Hier haben wir für Sie die belieb­tes­ten Pro­duk­te für den Hoch­was­ser­schutz aufgelistet:

Mobile Wasserschutzsysteme: Säcke 

Sand­sä­cke: Sand­sä­cke sind mit eines der bekann­tes­ten Pro­duk­te gegen Hoch­was­ser. Sie kos­ten etwa 8 Euro das Stück, sind also gar nicht mal so teu­er auf den ers­ten Blick. Wir müs­sen Sie jedoch war­nen! Um eine Stau­hö­he von 25 cm zu errei­chen brau­chen Sie defi­ni­tiv mehr als ein paar Sandsäcke.

Hydro­sä­cke: Hydro­sä­cke haben kla­re Vor­tei­le gegen­über von Sand­sä­cken – vor­al­lem der ein­fa­che Trans­port. Da Hydro­sä­cke mit Poly­mer befüllt sind, sind sie zunächst ziem­lich leicht. Erst beim Kon­takt mit Was­ser neh­men sie an Gewicht zu. Hydro­sä­cke kön­nen dann eine Stau­hö­he von 5 bis 10 cm errei­chen. Die­se kom­men in einem Dop­pel­pack für etwa 27,90 Euro und sind ledig­lich ein­mal zu nut­zen. Unter die­sem Link fin­den Sie die Hydro­sä­cke in unse­rem Part­ner­shop: Hydro­sä­cke

Hydro­s­na­ke: Hydro­s­na­kes sind Hydro­sä­cke, wel­che brei­ter und län­ger sind. Sie haben eine Län­ge von 145 cm und errei­chen eine Stau­hö­he von 5 cm. Der Preis liegt für einen Dop­pel­pack eben­falls bei 27,90 Euro und sie sind auch für den ein­ma­li­gen Nut­zen gedacht. Hier geht es zur Hydro­s­na­ke: Hydro Sna­ke

Mobile Wasserschutzsysteme: Schläuche 

Was­ser­ge­füll­te Schläu­che: Was­ser­ge­füll­te Schläu­che sind eigent­lich für den Trans­port von Gefahr­gut vor­ge­se­hen, doch ihre fle­xi­ble For­ma­ti­on eig­net sich eben­so für das Zurück­hal­ten von Hoch­was­ser. Für eine Stau­hö­he von 15 cm zah­len Sie etwa 60 Euro.

Dop­pel­kam­mer­schlauch: Dop­pel­kam­mer­schläu­che sind eigent­lich nichts für den pri­va­ten Gebrauch, da die­se mit Unmen­gen an Was­ser gefüllt wer­den müs­sen. Wenn Sie die Kon­di­tio­nen dafür haben, bie­tet sich hier ein mobi­ler Hoch­was­ser­schutz mit einer Stau­hö­he von 35 cm.

Deich­schläu­che: Deich­schläu­che sind her­kömm­lich für den Kata­stro­phen­schutz. In ande­ren Wor­ten: Steht Ihnen ein Hydrant zur Ver­fü­gung, bie­ten sich hier schon unglaub­li­che 1,5 m Stauhöhe.

Schlauchwall mit Luft: Einen Schlauchwall pum­pen Sie zuerst mit Luft auf, sei­ne Sta­bi­li­tät erhält er jedoch erst durch das Was­ser, wel­ches Druck auf der Vor­der­plat­te aus­übt. Für eine Stau­hö­he von einem 1 m zah­len Sie 350 Euro.

Mobile Wasserschutzsysteme: Sperren 

PE-Sper­ren: Bei den PE-Sper­ren müs­sen Sie beson­ders dar­auf ach­ten, das Ihr Boden eben­mä­ßig ist. Die­ser soll­te mög­lichst glatt sein, da sonst kein rich­ti­ger Schutz gewähr­leis­tet wer­den kann. Sie zah­len dann 230 Euro für eine Stau­hö­he von 15 cm.

Absperr­dei­che: Auch für Absperr­dei­che muss ein pas­sen­der Unter­grund vor­han­den sein. Emp­feh­lens­wert sind die Spill­Blo­cker-Dei­che von PIG, wel­che eigent­lich für das Rück­hal­ten von Öl oder Che­mi­ka­li­en ent­wor­fen wur­den, aber genau so gut für Was­ser funk­tio­nie­ren. Sie kom­men in ver­schie­de­nen Län­gen und Höhen, müs­sen aber über einen spe­zi­el­len Part­ner erwor­ben werden.

Watergate/Lenior: Ein Water­ga­te gewinnt sei­nen Halt eben­falls durch Was­ser­druck, wenn die­ses sich auf der Vor­der­plat­te ausbreitet.

Dam-Easy-Hoch­was­ser­bar­rie­re: Dam-Easy-Hoch­was­ser­bar­rie­ren sind eine gute Lösung, wenn Sie nichts vom mon­tie­ren hal­ten und den­noch einen sta­bi­len Hoch­was­ser­schutz suchen. Die­ser wird ledig­lich in der Tür ver­spreizt und auf­ge­pumpt, dann ist auch schon alles erle­digt. Hier erhal­ten Sie eine Stau­hö­he von 60 cm. Hier geht es zur Dam-Easy-Hoch­was­ser­bar­rie­re: Dam-Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re

Welche Versicherung zahlt bei Wasser im Keller?

Welche Versicherung zahlt bei Wasser im Keller?

Sie fra­gen sich auf wel­che Ver­si­che­rung Sie zäh­len kön­nen wenn Sie von Hoch­was­ser oder Stark­re­gen betrof­fen sind und Ihnen das Was­ser in den Kel­ler läuft? Dann sind Sie schon mal auf dem rich­ti­gen Weg, denn wer kei­ne Vor­sor­ge leis­tet, muss tief in die Tasche grei­fen, sobald der Ernst­fall ein­tritt. Es ist ja kein Geheim­nis, dass Vor­sor­ge bes­ser ist, als im Not­fall über­has­tet reagie­ren zu müs­sen und auf sich allei­ne gestellt zu sein. Nicht nur der stress­freie Umgang mit der Situa­ti­on kommt Ihnen dann zugu­te, son­dern auch das bedach­te Über­le­gen, was für Sie am bes­ten ist. Sie spa­ren auf die­se Wei­se jede Men­ge Geld, Geduld und Zeit. Also sor­gen Sie bes­ser vor, bevor Ihnen das Was­ser in den Kel­ler läuft und Sie hilf­los zuse­hen müssen.

In die­sem Arti­kel möch­ten wir Ihnen daher Schritt für Schritt zei­gen, wie Sie sich und Ihre Fami­lie vor einer men­ge Ärger bewah­ren kön­nen: Wir zei­gen Ihnen wel­che Ver­si­che­rung, bei wel­chen Scha­den greift. Wie Sie im Scha­dens­fall vor­ge­hen müs­sen, damit Ihre Ver­si­che­rung so viel wie mög­lich ent­schä­digt. Ob die Feu­er­wehr für ihren Ein­satz eine Rech­nung stellt. Wie sie her­aus­fin­den wie das Was­ser in Ihren Kel­ler ein­drin­gen konn­te. Und wie Sie durch zusätz­li­che Maß­nah­men gegen Hoch­was­ser eine Men­ge Geld spa­ren Können.

Der Arti­kel ist fol­gen­der­ma­ßen gegliedert:

  • Was­ser im Kel­ler: Wel­che Ver­si­che­rung wann greift!
  • Die­se Schrit­te soll­ten Sie ein­hal­ten, damit Ihre Ver­si­che­rung bei Hoch­was­ser zahlt
  • Ermit­teln wie das Hoch­was­ser in den Kel­ler kam, um zu ver­hin­dern das es wie­der passiert
  • Vor­sor­ge ist bes­ser als Nach­sor­ge: Wapp­nen Sie sich gegen Was­ser im Keller

Wasser im Keller: Welche Versicherung wann greift!

Damit Sie lang­fris­tig vor den läs­ti­gen Kos­ten geschützt sind, die bei Was­ser im Kel­ler ent­ste­hen, soll­ten Sie sich zweck­mä­ßig ver­si­chern. Dabei wol­len wir beson­ders das Wort „zweck­mä­ßig“ beto­nen, da es lei­der nicht die eine Ver­si­che­rung für Was­ser im Kel­ler gibt. Um die Kos­ten für den Scha­den nicht selbst zu tra­gen, muss geklärt wer­den auf wel­chem Weg das Was­ser in den Kel­ler gelan­gen konn­te? Denn je nach Art und Wei­se wie das Was­ser in den Kel­ler gelau­fen ist, ent­schä­digt eine ande­re Versicherung.

Um Ihnen die situa­ti­ve Sach­la­ge so deut­lich wie mög­lich zu erläu­tern, beschrei­ben wir die ver­schie­de­nen Sze­na­ri­en und füh­ren dann auf, wel­che Ver­si­che­rung für Ihre spe­zi­fi­sche Situa­ti­on pas­send ist.

Erster Sachverhalt

Indem etwas in oder an Ihrem Haus kaputt geht, etwa ein Kel­ler­fens­ter oder ein Rohr, dringt Was­ser in Ihren Kel­ler ein. In ande­ren Wor­ten: Nur durch den gera­de neu ent­stan­de­nen Scha­den, konn­te sich das Was­ser sei­nen Weg in Ihr Haus bah­nen. In die­sem Fall wür­de eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung unbe­weg­li­ches Eigen­tum, wie ihr Mau­er­werk schüt­zen.  Für Gegen­stän­de, die beweg­lich sind, wie etwa Ihre Couch, müss­ten Sie dann eine zusätz­li­che Haus­rat- mit  Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung abschlie­ßen. Zudem wird hier auch der Scha­den begli­chen, wenn das Was­ser durch die Kana­li­sa­ti­on, aus Ihren Abflüs­sen, in den Kel­ler oder die Wohn­räu­me gelangt ist.

Zweiter Sachverhalt

Obwohl Ihr Haus unbe­schä­digt bleibt, dringt den­noch von irgend­wo her Was­ser in das Inne­re ein. Dies pas­siert dann, wenn das Was­ser durch Öff­nun­gen oder etwa Ihr Mau­er­werk sickert. Hier brau­chen Sie dann eine Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung für Ihre unbe­weg­li­chen Eigen­tü­mer. Außer­dem gilt in die­sem Sze­na­rio genau das sel­be für Ihre beweg­li­chen Din­ge, wie im ers­ten Sach­ver­halt: Legen Sie sich eine ergän­zen­de Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung zu.

Dritter Sachverhalt

In die­sem Fall geht es spe­zi­fisch um Schä­den, die durch Stark­re­gen ver­ur­sacht wur­den. Stat­ten Sie sich hier mit einer Haus­rats- und Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung aus, um auf der siche­ren Sei­te zu sein.

Diese Schritte sollten Sie einheilten, damit Ihre Versicherung bei Wasser im Keller

Nun gut, Sie wis­sen also wel­che Ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen ist, um Ihr Heim, Ihre Ner­ven und vor allem Ihre Brief­ta­sche zu schüt­zen. Das heißt aber lei­der noch nicht, dass Ihre Ver­si­che­rung die Kos­ten tra­gen wird, wenn ihr Haus auf­schwimmt. Um dies zu gewähr­leis­ten, muss Ihre Ver­si­che­rung näm­lich nach­voll­zie­hen kön­nen, was wirk­lich zu den Schä­den geführt hat. Sie müs­sen das Hoch­was­ser­er­eig­nis also in sei­ner Ursa­che, dem Ver­lauf und den so ent­stan­de­nen Kos­ten abbil­den kön­nen. Das bedeu­tet in ande­ren Wor­ten, dass eine umfas­sen­de Doku­men­ta­ti­on der Lage not­wen­dig sein wird!

Fotografieren Sie alles

Las­sen Sie nichts aus! Damit Ihre Ver­si­che­rung die Sach­la­ge gut nach­voll­zie­hen kann, muss das Gesche­hen in sei­nem Ablauf dar­ge­stellt wer­den. Foto­gra­fie­ren Sie woher das Was­ser kam, wie­so es ein­drin­gen konn­te, wie hoch es stand, wie es sich ent­wi­ckelt hat und vor allem alle beweg­li­chen und unbe­weg­li­chen Gegen­stän­de, die durch das Was­ser beschä­digt wur­den. Begut­ach­ten Sie ins­be­son­de­re Ihre elek­tro­ni­schen Gerät­schaf­ten, sodass die­se kei­ne wei­te­re Gefahr dar­stel­len und vor­zei­tig Schä­den ver­mie­den wer­den können.

Sprechen Sie mit Ihrer Versicherung

Um nichts falsch zu machen und kei­ne Mög­lich­keit zu ver­säu­men, in der Sie Ihre Ver­si­che­rung noch hät­te unter­stüt­zen kön­nen, soll­ten Sie mit die­ser aus­führ­lich kom­mu­ni­zie­ren und mehr­fach Rück­spra­che hal­ten. Die­se wird Sie dann gründ­lich auf­klä­ren, bera­ten und bei der wei­te­ren Scha­dens­ab­wick­lung unter­stüt­zen. Anschlie­ßend kön­nen Sie gemein­sam das wei­te­re Vor­ge­hen bestimm­ten und von dem maxi­ma­len Nut­zen Ihrer Ver­si­che­rung profitieren.

Pumpen Sie das Wasser ab

Nur wenn es sich um einen Not­stand han­delt, pumpt die Feu­er­wehr für Sie kos­ten­los das Was­ser ab. Ansons­ten bekom­men Sie nach erfolg­ter Tro­cken­le­gung eine Rech­nung, die sich auf bis zu 500 Euro belau­fen kann. Daher emp­feh­len wir Ihnen sich selbst eine Pum­pe anzu­schaf­fen. Natür­lich haben Sie auch die Mög­lich­keit sich eine Pum­pe aus dem Bau­markt zu lei­hen, doch auch so wer­den die Kos­ten unnö­tig hoch, als es sonst hät­te sein müs­sen. Außer­dem kön­nen Sie nicht zeit­nah reagie­ren, was bei Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen und Was­ser das uner­war­tet in den Kel­ler ein­tritt natür­lich von Nöten ist! Fol­gen Sie dem Link zu einer geeig­ne­ten Pum­pe: Flut­box – Pum­pe bei Hochwasser

Wie­so? Naja, wenn Ihr Kel­ler auf­schwimmt und sich jede Sekun­de alles mit Was­ser füllt, soll­ten Sie kei­ne Zeit damit ver­schwen­den müs­sen, im Bau­markt eine Pum­pe zu lei­hen. Denn höchst wahr­schein­lich kommt es so dann auch zu einem Was­ser­scha­den, bei dem Sie nun zusätz­lich Trock­nungs­ge­rä­te und hohe Strom­kos­ten tra­gen müssen.

Lüften Sie, damit die restliche Feuchtigkeit verschwindet

Machen Sie am bes­ten ein­fach alle Fens­ter und Türen auf. Lüf­ten Sie auch Ihre nas­sen Gegen­stän­de, falls sie auf die­sem Weg noch zu ret­ten sind.

Prüfen Sie Ihre Ölheizung!

Von einer Ölhei­zung geht eine ris­kan­te Gefahr aus, wenn die­se durch Hoch­was­ser beschä­digt wur­de. Hier könn­te das Was­ser näm­lich durch den Kon­takt zur Ölhei­zung ver­un­rei­nigt wor­den sein, was schlecht für Sie und die Umwelt aus­ge­hen kann. Prü­fen Sie daher Ihre Ölhei­zung gründ­lich. Soll­ten Sie sich nicht sicher sein, ob es zu einem Scha­den gekom­men ist, zögern Sie nicht und kon­tak­tie­ren Sie in die­sem Fall umge­hend die Feuerwehr.

Stellen Sie die alte Ordnung wieder her

Das Schlimms­te haben Sie nun über­stan­den und kön­nen damit begin­nen Ihr Haus zu put­zen, sodass der All­tag bald wie­der Ein­zug hal­ten kann.

 

Ermitteln wie das Hochwasser in den Keller kam, um die nächste Überschwemmung zu verhindern

Um wei­te­ren Über­schwem­mun­gen vor­zu­beu­gen, müs­sen Sie vor­erst ver­ste­hen wie es über­haupt zu die­sem Ereig­nis kam. Daher müs­sen Sie ermit­teln auf wel­chen Weg das Was­ser in den Kel­ler ein­drin­gen konn­te. Wenn Sie dann die Schwach­stel­le fin­den konn­ten, ist es um so ein­fa­cher eine pas­sen­de Lösung auf das Pro­blem zu finden.

Was­ser bleibt natür­lich nicht unbe­merkt, sobald es abge­flos­sen ist kann man auf­grund der vor­han­de­nen Spu­ren den Weg sehr gut nach­voll­zie­hen und doku­men­tie­ren. Schau­en Sie sich gründ­lich um: Gibt es an der Wand, an einem Rohr, an einer Tür oder einem Fens­ter Was­ser­fle­cken? Soll­te dies nicht der Fall sein, ist das ein Hin­weis dar­auf, dass es womög­lich undich­te Stel­len gibt, durch die das Was­ser in den Kel­ler gelan­gen konnte.

Vorsorge ist besser als Nachsorge: Wappnen Sie sich gegen Wasser im Keller

Eine Ver­si­che­rung schützt Ihre Brief­ta­sche, aber den per­sön­li­chen Stress und Ihren Ärger kann sie nicht ver­mei­den. Daher reicht es nicht aus, sich nur finan­zi­ell abzu­si­chern. Um wirk­lich sor­gen­frei mit Hoch­was­ser kon­fron­tiert wer­den zu kön­nen, soll­ten Sie dafür sor­gen, dass eine Über­flu­tung erst gar nicht ein­tref­fen kann oder so wenig Arbeit wie mög­lich mit sich bringt. Wie Sie das schnell und gezielt tun kön­nen, erfah­ren Sie jetzt!

Kaufen Sie sich einen Wassermelder

Da es ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me gibt, die ent­we­der stets bereit für Ihren Ein­satz sind oder kon­ti­nu­ier­lich auf­ge­baut wer­den müs­sen, um das Hoch­was­ser abzu­hal­ten, kann sich ein Was­ser­mel­der loh­nen. Wer nicht merkt, dass Was­ser in sein Haus ein­dringt, wird auch nichts dage­gen tun kön­nen und schon gar nicht recht­zei­tig reagie­ren kön­nen. Auf die­se Wei­se ent­ste­hen dann gro­ße Schä­den. Den­ken Sie also gründ­lich dar­über nach, ob Sie einen Was­ser­mel­der brau­chen. Wird die­ser instal­liert, wer­den Sie im Fall der Fäl­le durch ein hohes Piep­sen gewarnt, kön­nen also auch schnell reagie­ren. Im End­ef­fekt han­delt es sich um einen „Feu­er­mel­der“, eben nur für Was­ser. Hier fin­den Sie das Pro­dukt in unse­rem Part­ner­shop: Hoch­was­ser-und-Stark­re­gen­alarm

Besorgen Sie sich Schutzausrüstung

Je nach­dem, ob Sie es mit hohem Hoch­was­ser zu tun haben und die­ses kon­ta­mi­niert ist, soll­ten Sie Schutz­aus­rüs­tung bereit hal­ten. Ihre Gesund­heit kommt natür­lich an ers­ter Stel­le: Kau­fen Sie sich Gum­mi­stie­feln, eine Watt­ho­se, Atem­schutz­mas­ken und Handschuhe.

Rüsten Sie die Schwachstellen Ihres Hauses mit Hochwasserschutzsystemen aus

Wie bereits oben erwähnt, gilt es sich so vor­zu­be­rei­ten, dass Sie sich auch beim Ein­tref­fen von Hoch­was­ser kei­ne Sor­gen mehr machen müs­sen. Wie Sie das für sich errei­chen kön­nen, erklä­ren wir Ihnen aus­führ­lich in die­sem Arti­kel. Hoch­was­ser­schutz­mass­nah­men-vor-dem-Hoch­was­ser Hier kön­nen Sie dann zwi­schen ver­schie­de­nen Maß­nah­men ent­schei­den, wel­cher Hoch­was­ser­schutz der Bes­te für Ihre Situa­ti­on ist.

Bleiben Sie informiert

Hoch­was­ser muss nicht unbe­dingt eine Über­ra­schung sein, ganz im Gegen­teil: Nut­zen Sie das Inter­net, ver­schie­de­ne Wet­ter Apps und die Nach­rich­ten dazu, sich vor­zei­tig zu wapp­nen, sodass Sie über­ra­schend gelas­sen aus der Situa­ti­on her­aus kommen!

Hochwasser im Haus was ist zu tun? Eine Soforthilfe!

Hochwasser im Haus was ist zu tun? Eine Soforthilfe!

Sie haben gera­de Hoch­was­ser im Haus, befin­den sich dadurch in einer miss­li­chen Lage und brau­chen jetzt sofort Hil­fe, um gegen das Hoch­was­ser anzu­kämp­fen? Kein Pro­blem, denn wir haben uns schon im Vor­feld für Sie über­legt, wie Sie auch ohne Erfah­rung sicher und schnell die Situa­ti­on meis­tern, Geld spa­ren und Ihr Haus schüt­zen können.

Hier die wich­tigs­ten Auf­ga­ben und Ver­hal­tens­wei­sen, die Sie jetzt tun müssen: 

Blei­ben Sie dafür stets ruhig, nur wer klar den­ken kann, wird alles rich­tig machen können.

Zunächst ist Ihre eige­ne Gesund­heit natür­lich im Vor­der­grund, besteht da kei­ne Gefahr mehr, kön­nen Sie sich auch für Ihr Haus und Ihre Möbel­stü­cke einsetzen.

Fol­gen Sie daher vor­weg die­sen schnel­len Schritten:

  • Gehen Sie in kei­nem Fall in das Wasser.
  • Ver­mei­den Sie jeg­li­chen Kon­takt zum Was­ser, um Ihre Gesund­heit nicht zu gefährden.
  • Zie­hen Sie sich Schutz­vor­rich­tun­gen an, wie etwa Gum­mi­stie­feln, Hand­schu­he und eine Atemmaske.
  • Stel­len Sie im gan­zen Haus den Strom und die Hei­zun­gen aus.
  • Ver­su­chen Sie zu beur­tei­len, ob das Was­ser mit Schad­stof­fen kon­ta­mi­niert ist. Bei kleins­ter Unsi­cher­heit ist die Feu­er­wehr zu alar­mie­ren, da gera­de in sol­chen Fäl­len ver­hee­ren­de Fol­gen nachkommen.
  • Doku­men­tie­ren Sie alles für ihre Versicherung.

Da sich nicht alle Betrof­fe­nen in der sel­ben Situa­ti­on wie­der­fin­den, haben wir uns unter­schied­li­che Aus­gangs­punk­te vor­ge­knöpft, damit Sie jedes Pro­blem mit Hoch­was­ser meis­tern kön­nen. Daher ist der Inhalt fol­gen­der­ma­ßen gegliedert:

  1. Das Hoch­was­ser dringt noch immer in Ihr Haus ein.
  2. Ihr Haus steht unter Hochwasser
  3. Das Hoch­was­ser ist weg, aber was jetzt?
  4. Die Doku­men­ta­ti­on für die Ver­si­che­rung, was ist bei Hoch­was­ser zu beachten?
  5. Wer zahlt für Ihren Scha­den durch Hochwasser?

Das Hochwasser fließt noch immer ins Haus rein: Was ist zu tun?

Sie befin­den sich noch immer in dem kri­ti­schen Zustand, wo Was­ser wei­ter­hin aus eini­gen Öff­nun­gen ver­sucht in Ihr gelieb­tes Heim ein­zu­drin­gen. Ihre Sicher­heit kommt allem zuvor, daher müs­sen Sie spä­tes­tens jetzt nach Hand­schu­hen, einer Atem­mas­ke und Gum­mi­stie­feln grei­fen. Ver­su­chen Sie am bes­ten auch nicht, das Was­ser irgend­wie auf­zu­hal­ten, damit Sie selbst nicht zu Scha­den kommen.

Das hängt natür­lich stark davon ab, wie viel Hoch­was­ser ins Haus fließt. Bei weni­gen Trop­fen, müs­sen Sie nicht unbe­dingt in vol­ler Mon­tur Abstand vom Was­ser neh­men. Sie kön­nen natür­lich auch ver­su­chen, die klei­nen Lecka­gen mit Hand­tü­chern aufzuhalten.

Das Was­ser kommt aus Fens­ter und Türen: Foto­gra­fie­ren Sie genau, wie das Was­ser sei­nen Weg durch die­se Öff­nun­gen bahnt. Dann soll­ten Sie wei­te­res ein­drin­gen durch Hand­tü­cher oder ande­ren Bar­ri­ka­den ver­hin­dern, um den Scha­den ein­zu­gren­zen. Falls das Was­ser bereits auf eini­ge Wert­ar­ti­kel zuläuft, soll­ten Sie die­se in Sicher­heit bringen.

Einen Arti­kel über die ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men an der Tür und dem Fens­ter, fin­den Sie hier:

Das Was­ser Kommt aus der Kana­li­sa­ti­on: Auch hier ist eine umfas­sen­de Doku­men­ta­ti­on für Ihre Ver­si­che­rung not­wen­dig. Da das Was­ser aus der Kana­li­sa­ti­on hoch gedrückt wird, ist es ver­un­rei­nigt, also gefähr­lich für Sie. Gera­de hier besteht eine erhöh­te Gefahr für Sie, den­ken Sie daher beson­ders in die­sem Fall an die Schutz­maß­nah­men. Grei­fen Sie dann auch hier zu Mög­lich­kei­ten, um das Was­ser in Schach zu hal­ten. Legen Sie z.B. Hand­tü­cher um den Abfluss, damit es sich nicht wei­ter­ver­brei­ten kann.

Ist es dafür schon zu spät, soll­ten Sie auf jeden Fall jetzt die Feu­er­wehr kon­tak­tie­ren, da die­se Sor­te von Hoch­was­ser sehr wahr­schein­lich Kon­ta­mi­niert ist und ein Risi­ko für die Umwelt darstellt.

Ihr Haus steht unter Hochwasser: Was ist zu tun?

Hier gel­ten zunächst ein­mal die sel­ben Schrit­te, wie zuvor: Sor­gen Sie für Ihre eige­ne Sicher­heit, stel­len Sie dafür auch Strom und Hei­zun­gen aus und machen Sie von allem Bil­der, da für Ihre Ver­si­che­rung eine Beweis­pflicht herrscht. Im Ide­al­fall soll­ten Sie auch das Hoch­was­ser mes­sen, um eine genau Doku­men­ta­ti­on zu besit­zen. Hier gilt, je mehr des­to bes­ser. Sobald Sie die Feu­er­wehr infor­miert haben und auf deren Ein­tref­fen war­ten, soll­ten Sie viel­leicht auch direkt mit der Ver­si­che­rung sprechen.

Die Ver­si­che­rung kann Ihnen hel­fen den Scha­den kor­rekt auf­zu­neh­men und sobald die Ver­si­che­rung am Tele­fon ist, kön­nen Sie auch ziem­lich sicher sein, dass der Scha­den auch über­nom­men wird. Das beru­hig in solch einer Situa­ti­on schon ein­mal enorm.

Ist das Was­ser trüb? Fra­gen Sie sich wie­der, ob das Was­ser mit schäd­li­chen Stof­fen ver­un­rei­nigt ist und rufen Sie umge­hend die Feu­er­wehr, falls es so ist. Die­se muss die Lage rich­tig ein­schät­zen kön­nen, um pass­ge­nau zu han­deln, wes­halb Sie beson­ders viel Wert auf eine zutref­fen­de Beschrei­bung legen soll­ten. Die Feu­er­wehr küm­mert sich dann für Sie um das Hoch­was­ser und pumpt es ab. Kos­ten Fal­len dabei nur an, wenn es sich um kei­ne Gefah­ren­la­ge für die Gemein­schaft han­delt, dazu aber spä­ter mehr.

Wenn das Was­ser klar ist, kön­nen Sie sich auch selbst­stän­dig um das Abpum­pen küm­mern. Falls Sie kei­ne Pum­pe besit­zen soll­ten, besteht die Mög­lich­keit sich im Bau­markt eine zu lei­hen. Hier soll­ten Sie aber nicht den Ein­satz der Feu­er­wehr ver­lan­gen, denn so kön­nen hohe Kos­ten ent­ste­hen, wor­auf wir erneut gegen Ende die­ses Arti­kel zurückkommen.

 

Das Hochwasser im Haus ist weg, aber was jetzt tun?

Sie haben das Hoch­was­ser nun erfolg­reich abge­pumpt oder durch die Feu­er­wehr abpum­pen las­sen, dafür kön­nen Sie sich erst­mal loben, ein tie­fen Atem­zug neh­men und den Stress aus Ihrem Kör­per wei­chen las­sen. Das schlimms­te ist über­stan­den, Sie sind in Sicher­heit und es ist sonst nie­man­dem etwas pas­siert.  Neh­men Sie sich daher eini­ge Minu­ten, um sich zu sammeln.

Solch eine Über­schwem­mung kann fast jedem pas­sie­ren und es lässt sich alles wie­der rich­ten. Wir haben als Hoch­was­ser­schutz-Bera­ter schon in eini­gen über­schwemm­ten Kel­lern gestan­den. Oft­mals wur­de nach weni­gen Wochen dann aber wie­der der Zustand von zuvor erreicht.

Wenn Sie ver­mei­den möch­ten, dass so etwas noch­mal pas­siert kön­nen Sie sich ger­ne an uns wenden:

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Fluten. 
Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.
Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können!

Ger­ne kön­nen Sie sich auch unse­ren Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz am Haus durch­le­sen um wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu sam­meln: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-haus/

Ansons­ten kann es jetzt mit den Arbei­ten für Sie weitergehen:

Ach­ten Sie auch jetzt noch auf eine umfas­sen­de Doku­men­ta­ti­on. Hal­ten Sie die geds­am­te Situa­ti­on durch das Foto­gra­fie­ren fest, damit das Gesche­hen im Zeit­ver­lauf gut dar­zu­stel­len ist. Schau­en Sie vor allem nach den elek­tro­ni­schen Gerä­ten. Die­se könn­ten eine Gefahr durch Schä­den dar­stel­len oder nun ein­fach unbrauch­bar sein, doku­men­tie­ren Sie bei­de Situa­tio­nen, um kei­ne Män­gel auszulassen.

Rufen Sie dann Ihre Ver­si­che­rung an, um wei­te­res abzu­klä­ren und die nächs­ten Schrit­te zu bestim­men. Ihre Ver­si­che­rung wird Sie auf­klä­ren und bera­ten, damit Ihnen kei­ne Feh­ler unter­lau­fen. Natür­lich kön­nen Sie die­sen Anruf auch wäh­rend der Über­schwem­mung täti­gen, wenn Sie ganz sicher gehen möchten.

Las­sen Sie nun die Feuch­tig­keit wie­der aus dem Haus und den Gegen­stän­den, indem Sie alles lüf­ten. Öff­nen Sie Fens­ter, Türen und alle Öff­nun­gen, die dabei hel­fen kön­nen, dass die Feuch­tig­keit teil­wei­se wie­der aus dem Kel­ler ent­wei­chen kann.

Wenn Sie eine Ölhei­zung besit­zen soll­ten, muss die­se geprüft wer­den. Ist die Ölhei­zung unver­sehrt müs­sen Sie nichts wei­te­res unter­neh­men. Ist dies jedoch nicht der Fall, muss auch hier die Feu­er­wahr alar­miert wer­den. Auch die Umwelt muss geschützt wer­den, damit es nicht zu einer Ver­un­rei­ni­gung des Grund­was­sers kommt.

Hat Ihnen die Ver­si­che­rung ein­mal ein „Go!“ gege­ben, kön­nen Sie direkt mit den Trock­nungs­ar­bei­ten begin­nen. Die Ver­si­che­rung gibt Ihnen dazu ent­we­der Fir­men an die Hand oder Sie kön­nen sich selbst um Fach­fir­men aus Ihrer Umge­bung kümmern.

Zu guter Letzt müs­sen Sie Ihr Heim wie­der bewohn­bar machen. Put­zen Sie den Schmutz von den betrof­fe­nen Stel­len, damit Sie sich bald wie­der wohl füh­len kön­nen. Ach­ten Sie auch hier auf pas­sen­den Schutz für Hän­de und Haut, damit Sie Ihre Gesund­heit nicht gefährden.

Die Dokumentation für die Versicherung, was ist bei Hochwasser im Haus zu beachten?

Ihr Ver­si­che­rung muss das gan­ze Gesche­hen, hin­sicht­lich der Ursa­chen, dem Ver­lauf und den dar­aus resul­tie­ren­den Schä­den ken­nen, als auch nach­voll­zie­hen kön­nen. Um dies zu gewähr­leis­ten, soll­ten Sie alles foto­gra­fie­ren. Machen Sie daher von allem Bil­der: Woher das Was­ser kam, wie es ein­drin­gen konn­te, wie hoch es bei Ihnen stand und was es ver­ur­sacht hat.

Wenn Sie schon auf­merk­sam gele­sen haben, war Ihre Doku­men­ta­ti­on sicher­lich jetzt schon ein­wand­frei. Wir wol­len die­sen Punkt nur noch­mal beto­nen, damit hier nichts schief läuft.

Einen Scha­den durch Hoch­was­ser zu haben, ist schon Arbeit genug. Dann soll­ten Sie zumin­dest sicher­stel­len, dass der finan­zi­el­le Scha­den auf­ge­fan­gen wird.

Wei­ter­hin wich­tig: Je nach Ursa­che und Ver­lauf kön­nen näm­lich unter­schied­li­che Ver­si­che­run­gen grei­fen, um für den Scha­den aufzukommen.

Wer zahlt für Ihren Schaden durch Hochwasser?

Schä­den durch Hoch­was­ser kön­nen sowohl emo­tio­nal, als auch finan­zi­ell gra­vie­rend sein. Vie­le Men­schen sind es nicht gewohnt so plötz­lich unge­schützt mit Hoch­was­ser zu kämp­fen. Die Gefüh­le ähneln der Emo­ti­ons­la­ge, die man auch bei einem Ein­bruch ver­spürt: Angst, Sor­ge, Fas­sungs­lo­sig­keit und Unwohlsein.

Schließ­lich bannt sich die Fra­ge an: „Wer zahlt eigent­lich für den Scha­den durch Hochwasser?“

Wenn Sie eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, wird die­se den Scha­den nur beglei­chen, wenn das Was­ser durch ande­re Män­gel ent­stan­den ist. Etwa eine ein­ge­bro­che­ne Tür, die dann das gan­ze Was­ser in Ihr Haus lässt. Kommt das Hoch­was­ser von außen durch nor­ma­le Öff­nun­gen, wie Fens­ter und Türen, zahlt die Ver­si­che­rung nur, wenn Sie eine Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung besitzen.

Dringt das Was­ser von innen ein, etwa durch Ihre Kana­li­sa­ti­on, so soll­ten sie eine zusätz­li­che Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung besitzen.

Für Ihr beschä­dig­tes Auto kann die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung aufkommen.

Nur wenn Sie kei­ner die­ser Ver­si­che­run­gen besit­zen, müs­sen Sie das Aus­maß der Schä­den selbst­stän­dig tragen.

Kos­tet es etwas für Sie, wenn die Feu­er­wehr bei Hoch­was­ser zur Hil­fe kommt? Ja und nein. Han­delt es sich um einen Not­stand, etwa die Über­schwem­mung eines Dor­fes, wird sich die Feu­er­wehr kos­ten­los um die Betrof­fe­nen küm­mern. Anders als im Ein­zel­fall, denn da kom­men Kos­ten bis zu 500 Euro von der Gemein­de oder Stadt auf Sie zu.

Was kann ich tun wenn ich von Hochwasser betroffen bin?

Was kann ich tun wenn ich von Hochwasser betroffen bin?

Hoch­was­ser im eige­nen Heim ist kein Ereig­nis, dass leicht in Ver­ges­sen­heit gerät. Wer­den Sie von einer Über­schwem­mung über­rascht, kann das nicht nur hohe Sach­schä­den, son­dern auch ein emo­tio­na­les Trau­ma ver­ur­sa­chen. Im schlimms­ten Fall ver­lie­ren Sie für eini­ge Zeit ihren Wohn­raum, da die Räum­lich­kei­ten nach dem Hoch­was­ser unbe­wohn­bar werden.

Gera­de das beschä­dig­te Mau­er­werk, sorgt dann für hohe Kos­ten und jede men­ge Unan­nehm­lich­kei­ten. Auch aus Umwelt­schutz­grün­den soll­te man wis­sen wie man sich vor­be­rei­tet und wie man reagiert wenn man von Hoch­was­ser betrof­fen ist. Aus die­sem und vie­len ande­ren Grün­den, wol­len wir Ihnen zei­gen, was Sie tun kön­nen, wenn Sie von Hoch­was­ser betrof­fen sind.

Um so vie­le Fra­gen wie mög­lich zu klä­ren, möch­ten wir auf fol­gen­de Punk­te näher eingehen:

  • Hoch­was­ser im Haus: Das soll­ten Sie beach­ten, wenn ihr Haus aufschwimmt
  • Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me: So ist Ihr Haus lang­fris­tig sicher
  • Ein Kampf gegen Hoch­was­ser: Alter­na­ti­ve Maß­nah­men gegen Hochwasser

Hochwasser im Haus: Das sollten Sie beachten, wenn ihr Haus aufschwimmt

Soll­ten Sie sich gera­de jetzt in die­ser heik­len Situa­ti­on befin­den, kön­nen wir Ihnen nur raten, erst­mal tief durch­zu­at­men. Blei­ben Sie ruhig und ver­su­chen Sie sich etwas zu ent­span­nen. Wer sich mit allen mög­li­chen Sze­na­ri­en, die ein­tref­fen könn­ten, die Sicht ver­sperrt, kann auch nicht effek­tiv han­deln. Das ist natür­lich nicht ein­fach in einer solch bedroh­li­chen Situa­ti­on. Aber Sie wer­den auf jeden Fall heil aus dem Ereig­nis her­aus­kom­men und das ist vor­erst das Wichtigste.

Wenn Sie sich einen kur­zen Moment der Ruhe gegönnt haben, soll­ten Sie fol­gen­der­ma­ßen gegen Hoch­was­ser vorgehen:

Halten Sie sorgfältigen Abstand zum Wasser

Hoch­was­ser kann in vie­len Fäl­len kon­ta­mi­niert, also ver­un­rei­nigt sein. Daher soll­ten Sie gründ­lich dar­auf ach­ten nicht in Kon­takt mit dem Hoch­was­ser zu kom­men, da sonst gesund­heit­li­che Risi­ken für Sie entstehen.

Schützen Sie sich umgehend 

Es reicht nicht aus, nur den Kon­takt zum Was­ser zu mei­den, Sie müs­sen sich aktiv schüt­zen. Zie­hen Sie sich im ide­al Fall Gum­mi­stie­fel, eine Watt­ho­se, Hand­schu­he und eine Atem­mas­ke an.

Hochwasser Garage

Stoppen Sie die Überschwemmung

Soll­te das Was­ser noch immer aus Fens­ter oder Türen durch­si­ckern, müs­sen Sie dies erst umfang­reich doku­men­tie­ren und dann unter­bin­den. Sor­gen Sie durch Hand­tü­cher oder Bar­ri­ka­den dafür, dass das Was­ser nicht mehr ein­drin­gen kann. Kommt das Was­ser aus der Kana­li­sa­ti­on, ist es höchst­wahr­schein­lich ver­un­rei­nigt. Hal­ten Sie daher das Was­ser drin­gend ab. Wenn dies nicht mehr mög­lich ist, muss umge­hend die Feu­er­wehr kon­tak­tiert wer­den. Nur wenn Sie sich sicher sind, dass das Was­ser nicht kon­ta­mi­niert ist, müs­sen Sie die Feu­er­wehr nicht alarmieren.

Prüfen Sie die Reinheit des Hochwassers

Wie bereits erklärt, geht von kon­ta­mi­nier­tem Was­ser ein gesund­heit­li­ches, sowie umwelt­schäd­li­ches Risi­ko aus. Daher dür­fen Sie nicht ver­säu­men, die­se Gefahr zu iden­ti­fi­zie­ren, um den größt­mög­li­chen Scha­den abzu­hal­ten. Stel­len Sie eine Ver­un­rei­ni­gung fest oder kön­nen sich nicht sicher sein, ob eine vor­han­den ist, soll­ten Sie dies mit der Feu­er­wahr abstim­men und sich rückversichern.

Stellen Sie Strom und Heizungen aus 

Solan­ge Sie sich nicht sicher sein kön­nen, ob Ihre elek­tri­schen Gerä­te kei­ne wei­te­re Bedro­hung dar­stel­len, soll­te der Strom aus­blei­ben. Brin­gen Sie dann sämt­li­che Wert­sa­chen aus der Gefah­ren­zo­ne und über­prü­fen auch die­se auf Schäden.

Fotografieren Sie alles

Ihre Ver­si­che­rung muss sämt­li­che Ereig­nis­se nach­voll­zie­hen kön­nen, daher soll­ten Ihre Bil­der das Gesche­hen so abbil­den, dass es kei­ne Lücken im Ver­lauf gibt.

Kommunizieren Sie mit Ihrer Versicherung

Ihre Ver­si­che­rung ist in sol­chen Situa­tio­nen für Sie da, nut­zen Sie das aus. Soll­ten Sie nicht wis­sen, wie genau Sie vor­ge­hen müs­sen damit sämt­li­che Schä­den begli­chen wer­den, fin­den Sie hier einen guten Anhaltspunkt.

Sorgen Sie für Normalität

Nun muss das Was­ser abge­pumpt, ihr Haus gelüf­tet und geputzt wer­den. Wer die Feu­er­wehr zum Abpum­pen von Hoch­was­ser bestellt, muss womög­lich bis zu 500 Euro an die Gemein­de oder die Stadt zah­len. Daher lohnt es sich, eine eige­ne Pum­pe zu besit­zen. Auf die­se Wei­se lau­fen Sie auch nicht Gefahr durch ver­lo­re­ne Zeit, für Trock­nungs­ar­bei­ten auf­kom­men zu müs­sen. Denn jede Sekun­de zählt, in der sich ihr Mau­er­werk mit Feuch­tig­keit voll­saugt. Lüf­ten und put­zen Sie anschlie­ßend alle Räu­me, um die­se wie­der nutz­bar zu machen.

Hochwasserschutzsysteme: So ist Ihr Haus langfristig sicher

Es gibt vie­le ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten Ihr Haus gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen. Sie kön­nen sich zwi­schen bau­li­chen Maß­nah­men und oder Hoch­was­ser­schutz­pro­duk­ten ent­schei­den. Wäh­rend bau­li­che Maß­nah­men meist etwas kost­spie­li­ger aus­fal­len, sor­gen die­se aber auch gleich­zei­tig für einen rela­tiv hohen Schutz.

Bei den Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men unter­schei­den wir zwi­schen mobi­len und semi-sta­tio­nä­ren Was­ser­schutz­vor­keh­run­gen. Zu den mobi­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men gehö­ren zum Bei­spiel Sand­sä­cke, also Pro­duk­te die beweg­lich sind. Semi-sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind Pro­duk­te, die kate­go­risch und preis­lich zwi­schen den bau­li­chen Maß­nah­men und dem mobi­len Was­ser­schutz lie­gen. Die­se wer­den zwar fest mon­tiert, kön­nen ihren Ein­satz­ort aber bei Bedarf ändern.

Für wel­chen Schutz Sie sich letzt­end­lich ent­schei­den soll­ten, kommt dar­auf an, über wel­chen Weg das Was­ser in ihr Haus ein­dringt und wie stark die Über­flu­tung ist. Etwa bei nied­ri­gen Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen eig­nen sich auch mobi­le Was­ser­schutz­vor­keh­run­gen, da die­se meist nur nied­ri­ge Stau­hö­hen anbie­ten. Kämp­fen Sie mit star­ken Über­schwem­mun­gen, emp­feh­len wir Ihnen lie­ber zu bau­li­chen Maß­nah­men zu grei­fen oder semi-sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­pro­duk­te unter die Lupe zu nehmen.

Aus Erfah­rung kön­nen wir Ihnen mit­tei­len, dass das Hoch­was­ser meist über Öff­nun­gen wie Türen oder Fens­tern in Ihr Haus ein­dringt. Undich­te Stel­len und ihr Mau­er­werk sind jedoch auch Wege, durch die sich das Was­ser einen Weg in ihr Haus bah­nen kann. Selbst Ihre Kana­li­sa­ti­on, wenn es an einer Rück­stau­klap­pe man­gelt, kann Ihr Haus auf­schwim­men lassen.

Obers­tes Gebot bei uns ist: Sor­gen Sie für einen zweck­mä­ßi­gen Hochwasserschutz.

Was genau Sie dabei beach­ten soll­ten, erklä­ren wir Ihnen in den fol­gen­den Abschnit­ten. Wenn Sie die Vor­aus­set­zun­gen für den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz bereits ken­nen, kön­nen Sie hier ein­fach wei­ter­le­sen, um sich über Mög­li­che Lösun­gen zu informieren.

 

Hochwasserschutzsysteme für Öffnungen: Schutz für Türen und Fenster

  • Säcke: Hier haben Sie die Opti­on zwi­schen Sand- oder Hydro­sä­cken. Sand­sä­cke sind zwar schwer zu trans­por­tie­ren, kön­nen jedoch mehr­mals ange­wen­det wer­den. Anders sieht es bei Säcken aus, die mit Poly­mer gefüllt sind. Sol­che Pro­duk­te, wie etwa auch die Hydro­s­na­kes, sind in der Hand­ha­bung leich­ter, kön­nen jedoch nur ein­mal ver­wen­det wer­den. Fol­gen Sie dem Link in unse­ren Part­ner­shop: Sand­sack-Ersatz­sys­tem
  • Schläu­che:  Eini­ge Schläu­che bie­ten für mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me unge­wöhn­lich hohe Stau­hö­hen an. Etwa Dop­pel­kam­mer- und Deich­schläu­che, wel­che jedoch auch hohe Men­gen an Was­ser benö­ti­gen, um sie zu fül­len. Ein Schlauchwall, der mit Luft gefüllt ist, tut es aber auch. Unse­re Pro­dukt­emp­feh­lung: Hydro-Sna­ke
  • Sper­ren: Beim Kauf von Sper­ren soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass Ihr Unter­grund auch die pas­sen­den Vorraus­set­zun­gen bie­tet. Ist der Boden nicht eben­mä­ßig, wäre es kon­tra­pro­duk­tiv sich für eine Sper­re zu ent­schei­den. Hier eine Sper­re aus unse­rem Partnershop:
  • Hoch­was­ser­schotts: Wenn Sie kein Pro­blem mit der Mon­ta­ge von Schie­nen haben und in kür­zes­ter Zeit bereit sein wol­len, falls ein Hoch­was­ser droht, könn­te dies eine prak­ti­ka­ble Lösung für Sie sein. Vor allem auto­ma­ti­sche Klapp­schotts sor­gen für ein ange­neh­mes Erleb­nis. Hier instal­lie­ren sie ein­mal das Pro­fil und müs­sen anschlie­ßend nie wie­der über Hoch­was­ser nach­den­ken. Auto­ma­ti­sche Klapp­schotts bemer­ken näm­lich wenn der Was­ser­pe­gel steigt und reagie­ren ganz von allein. Spre­chen Sie uns hier­zu ger­ne an.
  • Damm­bal­ken­sys­te­me: Hier bewe­gen wir uns auch im Bereich der semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men, wel­che etwas Hand­ar­beit ver­lan­gen. Bei Damm­bal­ken­sys­te­men haben sie jedoch eini­ges mehr zu beach­ten, als bei Hoch­was­ser­schotts.Damm­bal­ken­sys­tem-die­se-din­ge-sind-zu-beach­ten/
  • Hoch­was­ser­bar­rie­ren: Soll­ten Sie kei­ne hand­werk­li­chen Kennt­nis­se besit­zen, aber den­noch den Wunsch nach einem semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz haben, kön­nen wir Ihnen stolz mit­tei­len, dass Ihr Wunsch erfüllt wer­den kann. Die Dam-Easy-Hoch­was­ser­bar­rie­ren wer­den ledig­lich im Rah­men ver­spreizt und auf­ge­pumpt, mehr ist nicht zu tun. Hier geht es zum Dam-Easy-Hoch­was­ser­schutz. Dam-Easy-Hoch­was­ser­schutz

 

Hochwasserschutz für undichte Stellen

Undich­te Stel­len sind ganz ein­fach zu sichern. Hier kön­nen Sie online, aber auch im Bau­markt, eine Abdich­tungs­mas­se kau­fen und selbst­stän­dig den Scha­den behe­ben. Sili­kon und Bau­schaum sind für die­se Auf­ga­be per­fekt und nur für weni­ge Euros erhält­lich. Hier ist unse­re Emp­feh­lung:Kle­be­mas­se-gegen-Hoch­was­ser

Hochwasserschutz für die Kanalisation

Bei die­sem Pro­blem kön­nen Sie sich für zwei Lösun­gen ent­schei­den. Die eine ist eine lang­fris­ti­ge Lösung, wäh­rend die ande­re ledig­lich eine kurz­fris­ti­ge darstellt:

Absperr­bla­sen sind eine tem­po­rä­re Vor­keh­rung, um das Was­ser in der Kana­li­sa­ti­on zu las­sen. Dabei hängt ihr Preis von der Grö­ße des Füll­ven­tils ab. Hier fin­den Sie das Pro­dukt in unse­rem Shop: Absperr­bla­se

Im Gegen­zug dazu stellt der Ein­bau einer Rück­stau­klap­pe, eine per­ma­nen­te Lösung dar. Hier belau­fen sich die Kos­ten zwar auf etwa 1500 Euro, sind aber nur ein­mal fällig.

 

  Sandsack Alternative

Ein Kampf gegen Hochwasser: Alternative Maßnahmen gegen Hochwasser

Hier fin­den Sie eini­ge alter­na­ti­ve Ideen zum Hoch­was­ser­schutz, die Ihnen eben­so zuvor kom­men, wenn sie prä­ven­tiv vor­ge­hen möchten:

Ver­si­chern Sie sich: Wäh­rend Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me den Scha­den durch Über­schwem­mun­gen ver­mei­den sol­len, eig­net sich eine Ver­si­che­rung gera­de dann, wenn es doch dazu kommt. Sehen Sie die Opti­on ein­fach als einen Plan B: Sogar wenn das Was­ser in Ihr Haus ein­dringt, haben Sie nichts zu ver­lie­ren. In die­sem Arti­kel erfah­ren Sie wel­che Ver­si­che­rung, wann und wie greift, damit Sie Abends ruhig schla­fen kön­nen.Hoch­was­ser­schutz­mass­nah­men-vor-dem-hoch­was­ser/

Legen Sie sich einen Was­ser­mel­der zu: Apro­pos Schlaf, eini­ge Stun­den in denen Sie unbe­merkt von Hoch­was­ser bedroht wer­den könn­ten. Legen Sie sich daher einen Was­ser­mel­der zu, sodass Was­ser nicht mehr unbe­merkt in Ihr Haus sickert und für hohe Schä­den sorgt. Hier fin­den Sie das Pro­dukt in unse­rem Shop: Hoch­was­ser-und-Stark­re­gen­alarm

Blei­ben Sie infor­miert: Das Prin­zip ent­spricht dem des Was­ser­mel­ders – Sie wol­len auf gar kei­nem Fall von Hoch­was­ser über­rascht wer­den? Um dies zu ver­mei­den kön­nen Sie ganz ein­fach auf dem lau­fen­den blei­ben. Schau­en Sie nach ver­schie­de­nen Warn-Apps, Inter­net­sei­ten und Nach­rich­ten, sodass Sie immer und alles im Blick haben.

Für alle Fra­gen rund um Hoch­was­ser und Hoch­was­ser­schutz kön­nen Sie sich natür­lich auch ver­trau­lich an uns wen­den. Hin­ter­las­sen Sie dafür ger­ne eine Anfra­ge auf unse­rer Home­page oder rufen Sie direkt an. Wir freu­en uns auf Sie!