Pumpen für den Hochwasserschutz kaufen!

Pumpen für den Hochwasserschutz kaufen!

Sobald das ers­te Mal Kel­ler im Was­ser steht, den­ken vie­le Haus­be­sit­zer: „Hät­te ich mir nur mal eine Pum­pe für den Hoch­was­ser­schutz gekauft!“. Es gibt nicht ärger­li­ches, als eine Pum­pe zu benö­ti­gen und kei­ne Daheim zu haben. Damit das nicht mehr pas­siert, haben wir hier diver­se Pum­pen für den Hoch­was­ser­schutz zusam­men­ge­stellt, die Sie ent­we­der lei­hen oder kau­fen können.

Um es vor­ab zu sagen, ja es kann sein, dass eine güns­ti­ge Pum­pe für Ihre Zwe­cke aus­reicht. Damit Sie sich dar­über im Kla­ren wer­den, wel­che Pum­pe zu Ihren Anfor­de­run­gen passt, haben wir die ver­schie­de­nen Anfor­de­run­gen und die dazu pas­sen­den Pum­pen für Sie aufgelistet.

Wenn Sie die fal­sche Pum­pe für Ihren Anwen­dungs­fall wäh­len, haben Sie im schlimms­ten Fall wie­der Was­ser im Kel­ler und eine Pum­pe für 400,00 € gekauft, die nicht funk­tio­niert, wie Sie soll. Die­sen Fall wer­den Sie nach die­sem Arti­kel erfolg­reich ver­mei­den können.

 

Sie haben eine ähn­li­che Situation?
Kein Pro­blem, wir hel­fen Ihnen!“
David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

 

Wann sollte ich eine Pumpe gegen Hochwasser kaufen?

Bevor wir uns mit den Ein­zel­hei­ten der ver­schie­de­nen Pum­pen beschäf­ti­gen, soll­ten wir uns viel­leicht erst mal fra­gen, wann man eine Pum­pe gegen Hoch­was­ser über­haupt benö­tigt. Eini­ge unse­rer Kun­den, die von uns Hoch­was­ser­schutz gekauft haben, den­ken es hand­le sich um einen Ver­kauf­strick, wenn wir nach der Instal­la­ti­on noch eine Pum­pe anbie­ten. Wir kön­nen ver­si­chern, so ist es nicht. Die Bera­tung im Hoch­was­ser­schutz soll­te so umfang­reich erfol­gen, wie nur mög­lich und da macht oft­mals auch eine Pum­pe Sinn. Hier die Fäl­le in denen eine Pum­pe gegen Hoch­was­ser sinn­voll ist.

Wenn man noch kein Hoch­was­ser hat­te aber kurz davor war. Eini­ge unse­rer Kun­den haben noch nie Hoch­was­ser gehabt, sind aber des Öfte­ren einer Über­flu­tung sehr nahe gewe­sen. Ent­we­der floss das Was­ser bis kurz vor das Haus oder die nahe lie­gen­de Stra­ße war über­flu­tet und jetzt macht man sich Sor­gen, dass das Was­ser beim nächs­ten Mal etwas höher steigt. Da der Kun­de nicht genau weiß, ob er jemals von Hoch­was­ser betrof­fen sein wird, emp­feh­len wir hier oft eine Pum­pe. Die­se kann er sich zur Sicher­heit in den Kel­ler legen und könn­te sich bei einer dro­hen­den Über­schwem­mung damit kurz­fris­tig behel­fen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Hoch­was­ser­schutz fin­den Sie im Arti­kel über Hochwasserschutzmaßnahmen. 

Soll­ten Sie nur alle 20 oder 30 Jah­re von Hoch­was­ser betrof­fen sein, kann es sinn­voll sein eine Pum­pe anzu­schaf­fen. Wenn Sie zwar schon Hoch­was­ser hat­ten, aber ein pro­fes­sio­nel­ler Hoch­was­ser­schutz zu teu­er ist, kön­nen Sie auch mit einer Pum­pe vor­sor­gen. Gera­de, wenn es sich um wenig Was­ser han­delt, sind Sie mit einer guten Pum­pe zumin­dest etwas gegen das Hoch­was­ser gewappnet.

Wenn Sie Hoch­was­ser­schutz haben und eine zusätz­li­che Absi­che­rung wol­len, soll­ten Sie sich auch über­le­gen eine Pum­pe zu kau­fen. Gera­de, wenn sich der Kun­de nicht sicher ist, ob der gekauf­te Hoch­was­ser­schutz auch in Zukunft aus­rei­chen wird, bie­tet eine Pum­pe die Mög­lich­keit fle­xi­bel zu reagie­ren. Soll­te der gekauf­te Hoch­was­ser­schutz nicht mehr aus­rei­chen, hat man immer noch die Pum­pe, die das schlimms­te ver­hin­dern kann. Die wich­tigs­ten Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me fin­den Sie in unse­rem Arti­kel über Hochwasserschutzsysteme.

Wenn die Pum­pe im Hoch­was­ser­schutz­kon­zept ver­an­kert ist, soll­ten Sie natür­lich auch eine Pum­pe kau­fen. Manch­mal macht es Sinn die Pum­pe direkt in das gan­ze Hoch­was­ser­schutz­kon­zept zu inte­grie­ren. Wenn Sie bei­spiels­wei­se einen Kel­ler­ab­gang haben, der eigent­lich voll lau­fen wür­de, kön­nen Sie hier mit einer hal­ben Abdich­tung und einer leis­tungs­star­ken Pum­pe arbei­ten, um gegen das Was­ser vorzugehen.

Damit Sie nicht erst den Hörer in die Hand neh­men müs­sen, um für sich die rich­ti­ge Pum­pe zu fin­den, haben wir nach­fol­gend eini­ge Anwen­dungs­bei­spie­le für Sie zusammengetragen.

Bei welchem Hochwasser hilft mir welche Pumpe? 

Sie haben es sicher­lich schon auf Ama­zon und ande­ren Online­shops gese­hen, es gibt extrem vie­le Pum­pen­mo­del­le. Es kommt einem so vor, als müss­te man alles vor­her stu­die­ren, um sich für die rich­ti­ge Pum­pe im Kampf gegen Hoch­was­ser zu ent­schei­den. Damit Sie sich die Recher­che und Arbeit spa­ren kön­nen, haben wir für Sie die gän­gigs­ten Anwen­dungs­fäl­le für Pum­pen im Hoch­was­ser­schutz zusammengefasst.

Stark­re­gen oder Flusshochwasser? 

Gene­rell soll­ten Sie unter­schei­den, ob Sie von Stark­re­gen oder Fluss­hoch­was­ser betrof­fen sind. Bei Fluss­hoch­was­ser kommt es fast aus­schließ­lich dazu, dass sich brau­nes Was­ser sei­nen Weg zu Ihrem Haus bahnt. Die­ses Was­ser ent­hält aller­lei Schlamm und Unrat. Hier kom­men Sie um eine Schmutz­was­ser­pum­pe nicht her­um. Bei Stark­re­gen müs­sen Sie im Ein­zel­fall entscheiden:

Stark­re­gen drückt durch Kanal / Rück­stau: Bei Stark­re­gen kommt es zu einem Rück­stau durch ver­schie­de­ne Kanal­öff­nun­gen? Dann kommt es ganz dar­auf an, wel­che Öff­nung betrof­fen ist. Wenn kla­res Was­ser durch den Rück­stau in den Kel­ler fließt, reicht eine Klar­was­ser­pum­pe aus. Kun­den von uns haben zum Bei­spiel die Gar­de­na Com­fort, die bei kla­rem bis leicht ver­schmut­zen, Was­ser aus­reicht. Bei Stark­re­gen kommt Was­ser aus der Dusche. Die Pum­pe wur­de direkt an die Dusch­ka­bi­ne gestellt und springt bei einem Rück­stau auto­ma­tisch an. Selbst nied­ri­ge Was­ser­stän­de sind für die­se Pum­pe über­haupt kein Pro­blem. Auch könn­te die Simer Pum­pe in die­sem Fall funktionieren.

Stark­re­gen kommt durch Fens­ter: Auch bei Stark­re­gen durch die Fens­ter reicht eine Klar­was­ser­pum­pe aus. Das Was­ser, wel­ches sich vor dem Fens­ter sam­melt, ist oft nur kla­res Regen­was­ser. Wenn Sie kei­nen Hoch­was­ser­schutz instal­liert haben und das Was­ser in den Kel­ler fließt, kön­nen Sie hier­zu eine ein­fa­che Pum­pe kau­fen, die sogar bis zu 1 mm Was­ser­stand absaugt. Die Ein­hell GE-DP 7330 LL ECO kön­nen wir in die­sem Bereich sehr emp­feh­len. Wei­ter­hin könn­te auch die Simer Pum­pe funktionieren. 

Stark­re­gen fließt durch die Kel­ler­tür: Wenn das Was­ser von Außen anfließt, ist es oft ver­schmutzt. Gera­de wenn es sich vor der Kel­ler­tür sam­melt, ist es über ver­schie­de­ne Wege dort hin geflos­sen. Das Was­ser ist braun und mit allen mög­li­chen Sachen ver­schmutzt. Die­ses brau­ne Hoch­was­ser kommt sowohl bei Stark­re­gen als auch bei Fluss­hoch­was­ser vor. In die­sem Fall soll­ten Sie zu sta­bi­len Schmutz­was­ser­pum­pen grei­fen. In die­se Kate­go­rie fal­len die GARDENA Pre­mi­um Schmutz­was­ser­pum­pe 20000 inox und die Jung Flut­box, die extra für die­sen Fall ent­wi­ckelt wur­de. Wie Sie spä­ter sehen ist der Preis­un­ter­schied gerechtfertigt. 

Soweit zu den ver­schie­de­nen Anwen­dungs­fäl­len. Es gibt noch wei­te­re Fak­to­ren, die Sie beach­ten müs­sen bis Sie die per­fek­te Pum­pe gefun­den haben. Wie groß oder klein die Pum­pe sein muss, die Sie sich zule­gen, stel­len wir im Nach­gang fest.

Wie groß muss die Pumpe sein? 

Sie wis­sen nun für wel­chen Anwen­dungs­fall wel­che Pum­pen geeig­net sind. Aber die bes­te Schmutz­was­ser­pum­pe wird Ihnen nichts hel­fen, wenn Sie am fal­schen Ende spa­ren und die Leis­tung der Pum­pe nicht zu Ihren Gege­ben­hei­ten passt. Hier also die wich­tigs­ten Punk­te, die Sie vor dem Kauf noch beach­ten müssen.

Wie viel Was­ser muss gepumpt wer­den? Bei die­sem Punkt müs­sen Sie den Taschen­rech­ner her­aus­ho­len. Wenn Sie schon mal Hoch­was­ser hat­ten, wis­sen Sie ja wie viel Was­ser in Ihrem Haus war. Neh­men wir an, dass Sie einen 100 qm gro­ßen Kel­ler haben, der 50 cm unter Was­ser stand. Wir hät­ten in die­sem Fall also mit 50.000 l Was­ser zu kämp­fen. Wie weit kommt da eine 8000 l Pum­pe? Genau, Sie wür­de über 6 Stun­den lau­fen bis das Hoch­was­ser kom­plett aus dem Kel­ler gepumpt wur­de. Neh­men Sie am bes­ten eine Pum­pe, die inner­halb von 2 Stun­den den gan­zen Kel­ler lee­ren kann!

Rech­nen Sie dazu ein­fach die Qua­drat­me­ter der über­flu­ten­den Flä­che (in die­sem Fall 100 qm) mal die Was­ser­hö­he in Meter (0,5 m). Sie kom­men in die­sem Fall auf 50 Kubik­me­ter. Ein Kubik­me­ter ent­spricht 1.000 l Was­ser, also 50.000 l.

Wie schnell muss gepumpt wer­den? Je län­ger das Was­ser im Kel­ler steht, des­to mehr Scha­den nimmt das Mau­er­werk, der Boden und alle im Kel­ler befind­li­chen Gegen­stän­de. Sie soll­ten sich eine Pum­pe zule­gen, die inner­halb von 2 Stun­den, den Kel­ler kom­plett leer Pum­pen kann. Im bes­ten Fall redu­zie­ren Sie die­se Zeit auf eine Stun­de oder sogar nur weni­ge Minu­ten. Eine Hoch­leis­tungs­pum­pe in die­sem Fall ist die Flut­box von Jung Pumpen

Wie weit und hoch muss das Was­ser gepumpt werden? 

Leis­tungs­ver­lauf der Flutbox

Alle Her­stel­ler von Pum­pen haben eine

Leis­tungs­ta­bel­le. Eine Pum­pe die 10.000 l/h för­dert bedeu­tet erst mal nicht viel, wenn man die­se Zahl nicht in

Ver­bin­dung mit der Höhe und der Wei­te bringt. Stel­len Sie fest wo die Pum­pe ste­hen soll­te, am bes­ten am tiefsten

Punkt. Wie weit ist es von die­sem Punkt nach außen? Sind es 10 m, 5 m oder nur 2 m? Je wei­ter Sie för­dern müs­sen, des­to weni­ger l/h kann die Pum­pe för­dern. Wenn dann noch ein Höhen­un­ter­schied ist, so wie oft im Kel­ler, ver­rin­gert sich die Leis­tung nochmals.

Je höher und wei­ter gepumpt wer­den muss, des­to gerin­ger fällt die tat­säch­li­che Leis­tung aus. Die­ses Dia­gramm sieht etwa so aus:

Wie Sie sehen, ist es nicht so ein­fach, die pas­sen­de Pum­pe für den Hoch­was­ser­schutz zu fin­den. Damit Ihnen die Ent­schei­dung leich­ter fällt, haben wir am Schluss noch eine klei­ne Lis­te an Emp­feh­lun­gen für Sie.

 

Stark­re­gen führt zu Über­schwem­mun­gen in Ihrem Haus? 

Mit uns nicht mehr! 

Mit uns gelingt der Stark­re­gen­schutz. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

 

Unsere Empfehlungen von Pumpen bei Hochwasser!

Wir haben nun viel über die ver­schie­de­nen Fak­to­ren gere­det, die vor dem Kauf einer Pum­pe geklärt sein soll­ten. Wenn Sie kei­ne Zeit hat­ten sich alles im Detail durch­zu­le­sen, haben wir hier für Sie die Pum­pen zusam­men­ge­stellt, die uni­ver­sell ein­setz­bar sind.

Klar­was­ser­pum­pe für kla­res Regen­was­ser: Wenn kla­res Was­ser durch die Dusche oder den Abfluss kommt oder das Was­ser nur leicht ver­schmutzt ist, soll­ten Sie sich die GARDENA Com­fort Tauch­pum­pe 9000 aqua­sen­sor anschau­en. Es han­delt sich hier­bei nicht nur um eine güns­ti­ge, son­dern auch eine zuver­läs­si­ge Pum­pe gegen Hoch­was­ser durch Rück­stau. Vie­le unse­rer Kun­den set­zen die­se Pum­pe ein um Was­ser aus dem Bad oder den Kel­ler­räu­men zu pum­pen. Auch bei leicht ver­schmut­zen Stark­re­gen, der durch die Kel­ler­fens­ter kommt, kön­nen wir die­se Pum­pe nur empfehlen. 

Schmutz­was­ser­pum­pe bei wenig Hoch­was­ser bis: Wenn Sie nur eini­ge Zen­ti­me­ter Hoch­was­ser haben, reicht die T.I.P. 30166 Tauch­pum­pe Inte­gra 8000 aus. Die­se Pum­pe kann 8000 l/h för­dern und ist gut geeig­net um Sie in den Kel­ler­ab­gang zu stel­len, um den ers­ten Was­ser­zu­fluss ein­zu­däm­men. Bei einem Kel­ler­ab­gang, der etwa 10 qm groß ist, kön­nen Sie 10–20 cm Hoch­was­ser pro­blem­los eindämmen. 

Schmutz­was­ser­pum­pe bei mitt­le­rem Hoch­was­ser: Haben Sie stark ver­schmutz­tes Hoch­was­ser und davon eine ordent­li­che Men­ge? Dann soll­ten Sie sich die Ein­hell GE-DP 7330 LL ECO Schmutz- und Klar­was­ser­pum­pe oder die lang­le­bi­ge­re Vari­an­te, Flut­box von Jung Pum­pen, die Extra für den Kel­ler ent­wi­ckelt wur­de, anschau­en. Wäh­rend die Ein­hell mas­si­ve 16500 l/h för­dern kann, ist die Flut­box eher auf Lang­le­big­keit aus­ge­legt. Haben Sie also etwas mehr Hoch­was­ser und das öfter, soll­ten Sie lie­ber ein paar Euro mehr aus­ge­ben und zur Flut­box greifen. 

Schmutz­was­ser­pum­pe bei viel Hoch­was­ser: Wird Ihr Kel­ler kom­plett geflu­tet? Dann müs­sen Sie schwe­re Geschüt­ze auf­fah­ren. Eine gute Pum­pe, die viel Leis­tung bringt, ist die GARDENA Pre­mi­um Schmutz­was­ser­pum­pe 21000 inox. Die­se kann bis zu 20000 l/h för­dern und kommt bei vie­len unse­rer Kun­den zum Ein­satz. Bei wirk­lich star­kem Hoch­was­ser soll­ten Sie sogar noch ein wenig mehr inves­tie­ren. Die Extre­ma 600/14 CX kann bis zu 30.000 l/h för­dern und wird Ihnen hel­fen sich gegen das Hoch­was­ser zu schützen. 

Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Bei­trag hel­fen konn­ten, die für sich rich­ti­ge Pum­pe zu fin­den. Soll­ten Sie hier­zu noch wei­te­re Fra­gen haben, kön­nen Sie sich ger­ne jeder­zeit an uns wen­den. Emp­feh­lens­wert ist auch unser Arti­kel über die ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz­wän­de. Die­ser hilft Ihnen das rich­ti­ge Hoch­was­ser­schutz­sys­tem zu finden.

Sie möchten Ihr Haus verlässlich und zu guten Preisen vor Hochwasser und Starkregen schützen?

    Unse­re Exper­ten ermit­teln gemein­sam mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll und not­wen­dig sind, holen inner­halb von 48 Stun­den unab­hän­gig Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und prä­sen­tie­ren Ihnen die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser­schä­den zu schüt­zen. Ver­ein­ba­ren Sie dazu einen per­sön­li­chen Ter­min mit uns.

    Die besten Alternativen zum Sandsack

    Die besten Alternativen zum Sandsack

    Wir kön­nen Sie da voll­kom­men ver­ste­hen, der Sand­sack ist schwer, unhand­lich und schwie­rig in der Hand­ha­bung. Sie sind also auf der Suche nach Alter­na­ti­ven zum Sand­sack, weil Sie sich das Schlep­pen erspa­ren wol­len? Dann sind Sie hier abso­lut rich­tig. Wir zei­gen Ihnen die bes­ten Sand­sack­al­ter­na­ti­ven, die auch wirk­lich funktionieren!

    Oft kommt in unse­ren Bera­tungs­ge­sprä­chen die Fra­ge nach Alter­na­ti­ven für den Sand­sack auf, die wir natür­lich immer gewis­sen­haft und aus­führ­lich beant­wor­ten. Dann ist uns die Idee gekom­men. Müs­sen Sie wirk­lich erst zum Hörer grei­fen, ein Bera­tungs­ge­spräch ver­ein­ba­ren, 30 Minu­ten mit uns tele­fo­nie­ren um dann 2 oder 3 Links zu bekom­men, mit den pas­sen­den Sand­sack­al­ter­na­ti­ven? Ja, müs­sen Sie, bis jetzt zumin­dest! Wir haben uns näm­lich die Mühe gemacht alles mal an einem Platz fest­zu­hal­ten. Sozu­sa­gen eine Vor­auswahl an guten Alter­na­ti­ven für ver­schie­de­ne Anwen­dun­gen. Genug Vor­ge­plän­kel, wir zei­gen Ihnen jetzt unse­re Emp­feh­lun­gen, damit Sie nie wie­der Sand­sä­cke schlep­pen müssen.

     

    Sie suchen pas­sen­de Alter­na­ti­ven zum Sandsack?
    Kein Pro­blem, wir hel­fen Ihnen!“
    David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

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    Direkte Sandsack Ersatzsysteme, mit gleicher Anwendung

    Ein Sand­sack wird ja nor­ma­ler­wei­se mit Sand befüllt und dann von A nach B getra­gen. Dabei wer­den meh­re­re Sand­sä­cke neben­ein­an­der vor einer Öff­nung hin­ge­legt, teil­wei­se auch über­ein­an­der, um eine gewis­se Stau­hö­he zu errei­chen. Man benö­tigt also Sand und den Sand­sack selbst, damit das funktioniert.

    Das Schwie­ri­ge dar­an ist oft die Beschaf­fung von Sand. War­um nicht ein­fach etwas neh­men, was man eh schon daheim hat? Was­ser zum Bei­spiel. Die­sen Gedan­ken hat­ten auch schon ande­re und haben sozu­sa­gen Sand­sä­cke erfun­den, die mit Was­ser funk­tio­nie­ren. Die gan­ze Sand­sack­al­ter­na­ti­ve beruht auf der Poly­mer­tech­nik. Klei­ne sand­ähn­li­che Gra­nu­la­te, die auf­quel­len, wenn Sie mit Was­ser in Berüh­rung kom­men. Die­se Sys­te­me sind sehr güns­tig, kaum teu­rer als Sand­sä­cke, müs­sen aber immer wie­der neu gekauft wer­den. Die meis­ten Her­stel­ler wer­ben zwar mit einer Wie­der­ver­wend­bar­keit, in der Pra­xis zeigt sich aber oft genau das Gegenteil.

    Es gibt die­se Sys­te­me sowohl in Schlän­gel­form als auch in Sand­sack­form. Wel­ches die­ser Sys­te­me Sie nut­zen, bleibt natür­lich Ihnen über­las­sen. Was Sie auf jeden Fall beach­ten soll­ten, ist die Stau­hö­he. Sie soll­ten es im bes­ten Fall ver­mei­den über die 40 cm hin­aus auf­zu­stau­en. Was nicht immer, aber schon öfter pas­siert ist, die Alter­na­ti­ven zum Sand­sack sind auf­ge­schwemm­ten oder die obe­re Linie wur­de vom Was­ser ein­fach weg­ge­drückt. Für klei­ne­re Stau­hö­hen unter 40 cm, sind die­se Sys­te­me aber super geeignet.

    Bei Gara­gen, gro­ßen Türen und grö­ße­ren Flä­chen wür­den wir Ihnen immer zu Schlän­geln raten, die sich mit Was­ser voll­sau­gen. Die­se sind für gro­ße Öff­nun­gen ein­fa­cher ein­zu­set­zen.  Mehr als 20 cm wür­den wir damit aber nicht zurück­hal­ten wol­len. Die Gefahr, dass die Schutz­li­nie bei höhe­ren Stau­hö­hen nicht funk­tio­niert, ist sehr real.

    Wenn Sie ein­fach nur eine Tür oder ein Fens­ter gegen Hoch­was­ser schüt­zen möch­ten, dann kön­nen Sie auch zu den klei­ne­ren Sand­sack­al­ter­na­ti­ven grei­fen. Bei­spiels­wei­se der Hydro­sack, der so aus­sieht wie ein gro­ßer blau­er Sand­sack und auch genau­so funk­tio­niert. Meh­re­re von die­sen Säcken neben­ein­an­der zu legen ist rela­tiv ein­fach und stellt eine ech­te Alter­na­ti­ve zum übli­chen Sand­sack dar. Für wei­te­re Sys­te­me zum Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter und Türen kön­nen Sie unse­re Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz Fens­ter oder Hoch­was­ser­schutz Türen lesen.

    All die­se Alter­na­ti­ven machen meist nur Sinn, wenn Sie alle paar Jah­re mal etwas Hoch­was­ser haben und sicher sein wol­len, dass Sie etwas im Haus haben. Wenn Sie öfter mit Hoch­was­ser zu kämp­fen haben, sind viel­leicht die nach­fol­gen­den Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me etwas für Sie.

    Sandsack Alternative

    Indirekte Sandsackalternativen

    Gera­de bei Stark­re­gen, kann man oft nicht so schnell reagie­ren, wie das Was­ser ange­flos­sen kommt. Des­halb errich­ten vie­le Haus­be­sit­zer per­ma­nen­te Sand­sack-Schutz­li­ni­en. Die gan­ze Zeit Sand­sä­cke vor der Tür lie­gen zu haben, schützt viel­leicht vor anflie­ßen­dem Was­ser, aber schön ist was ande­res. Des­halb gibt es noch die Sand­sack­al­ter­na­ti­ven, die inner­halb weni­ger Minu­ten auf­ge­baut wer­den kön­nen und sogar immer wie­der in den Ein­satz kom­men kön­nen, weil Sie wie­der­ver­wend­bar sind. Die Sys­te­me sind zwar etwas teu­rer, aber gera­de, wenn Sie öfter mit Hoch­was­ser zu tun haben, loh­nen sich die etwas höhe­ren Anschaffungskosten.

    Dem Sand­sack sehr nahe ist bei­spiels­wei­se die­ser Schlauch, der mit Was­ser befüllt wird. Sowohl an Türen, als auch an Gara­gen und Fens­tern kann er zum Ein­satz kom­men. Sie müs­sen den was­ser­ge­stütz­ten Schlauch ein­fach nur plat­zie­ren und mit einem Gar­ten­schlauch fül­len. Ach­ten Sie hier­bei dar­auf, dass Sie den Schlauch nicht kom­plett voll machen, weil sonst die Dich­tung am Boden ver­lo­ren geht. Wei­ter­hin soll­ten Sie den Befüll­stüt­zen in Rich­tung des Was­sers legen. Wenn Sie das Was­ser her­aus­las­sen möch­ten, haben Sie das gan­ze Was­ser sonst trotz­dem in der Wohnung.

    Spe­zi­ell für die Gara­ge ent­wi­ckeln und mehr­fach getes­tet ist die­se Was­ser­sper­re von Wea­ther Stop aus Groß­bri­tan­ni­en. Die­se muss unter dem Gara­gen­tor ver­legt wer­den. Natür­lich bie­tet die Sper­re nur Schutz bei mini­ma­lem Was­ser, aber Sie ver­schafft Ihnen im Ein­satz­fall auch wert­vol­le Zeit. Wenn Sie immer nur sehr wenig Was­ser in der Gara­ge haben, reicht die­se Sper­re aber alle­mal aus. Dann müs­sen Sie nie wie­der Sand­sä­cke vor der Gara­ge ver­le­gen. Suchen Sie spe­zi­ell für die Gara­ge einen Schutz? Dann soll­ten Sie unse­ren Arti­kel über den Hoch­was­ser­schutz von Gara­gen lesen.

     

    Stark­re­gen führt zu Über­schwem­mun­gen in Ihrem Haus? 

    Mit uns nicht mehr! 

    Mit uns gelingt der Stark­re­gen­schutz. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

    David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

    Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

     

    Ein wah­res Mul­ti­ta­lent für den Hoch­was­ser­schutz ist der PIG Spill­blo­cker, die­ser wur­de eigent­lich für den Ein­satz bei Che­mi­ka­li­en und Öl ent­wi­ckelt. Was wir fest­ge­stellt haben, ist das er auch bei Was­ser funk­tio­niert. Es gibt hier ver­schie­de­ne Aus­füh­run­gen, For­men und Far­ben. Die­ser Spill­blo­cker lässt sich bei­spiels­wei­se nur auf sehr ebe­nen Flä­chen ver­wen­den. Er ist 10 cm breit, 6 cm hoch und 3 m lang. Gera­de vor Gara­gen oder Türen ist er ide­al geeig­net. Der Deich ist nicht ganz güns­tig und kommt mit einem Preis von 463,00 € net­to daher. Dafür ist der Deich belie­big wie­der­ver­wend­bar uns sehr robust. Lei­der kann man Ihn auch nicht auf Ama­zon oder sonst wo kau­fen. Soll­te die­ser Spill­blo­cker für Sie infra­ge kom­men, kön­nen Sie sich ein­fach an uns wen­den, wir küm­mern uns ger­ne um die Abwicklung.

    Unter 30 cm Stau­hö­he sind alter­na­ti­ve Sys­te­me zum Sand­sack also durch­aus vor­teil­haft. Es kommt immer dar­auf an, wel­ches Hoch­was­ser Sie haben und wie Sie sich am bes­ten davor schüt­zen möch­ten. Zu den ver­schie­de­nen Anfor­de­run­gen und Arten von Hoch­was­ser kön­nen wir Ihnen unse­ren Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me emp­feh­len. Wenn Sie aber nun mehr als 30 cm Schutz­li­nie benö­ti­gen, soll­ten Sie ent­we­der eine hohe Sand­sack­li­nie bau­en oder Sie schau­en sich fol­gen­de Alter­na­ti­ven an.

    Sandsack Ersatzsysteme bei über 30 cm Stauhöhe

    Manch­mal rei­chen 20 cm Schutz­li­nie ein­fach nicht aus, weil der Regen so stark ist, dass es zu mas­si­vem Was­ser­ein­bruch kommt. Dann müs­sen schwe­re­re Geschüt­ze auf­ge­fah­ren wer­den. Neben den *nor­ma­len* Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men, gibt es noch eini­ge ande­re über die wir schon geschrie­ben haben. Im Arti­kel über mobi­len Hoch­was­ser­schutz fin­den Sie noch eini­ge wei­te­re Bei­spie­le zu den folgenden.

    Da wir aber bei Alter­na­ti­ven zum Sand­sack blei­ben wol­len, haben wir uns zur Ergän­zung die­ser Lis­te zwei Sys­te­me her­aus­ge­sucht, die sowohl mobil, als auch schnell ein­setz­bar sind.

    Bei Stark­re­gen und Stau­hö­hen über 30 cm gibt es eigent­lich nur ein Sys­tem, was wirk­lich funk­tio­niert. Die­ses ist schnell auf­ge­baut und erreicht enorm hohe Schutz­li­ni­en. Die Rede ist vom Sys­tem Leni­or. Die­ses wird ein­fach nur ver­legt und etwas am Boden beschwert. Sobald Was­ser auf die Vor­la­ge­plat­te des Sys­tems fließt ver­an­kert der Was­ser­druck das gan­ze Sys­tem am Boden. Man braucht also kei­nen Sand, kein Was­ser oder sonst irgend­ein ande­res Medi­um, damit das Sys­tem funk­tio­niert. Lei­der ist es nicht im Han­del erhält­lich, son­dern nur über spe­zi­el­le Hoch­was­ser­schutz-Händ­ler, so wie wir einer sind. Es gibt das Sys­tem bis 1 m Stauhöhe.

    Ein wei­te­res Sys­tem, wel­ches aber gera­de beim pri­va­ten Anwen­der etwas län­ge­re Auf­bau­zeit benö­tigt, ist ein Dop­pel­kam­mer­schlauch-Sys­tem. Weil ein was­ser­ge­füll­ter Schlauch ab einer gewis­sen Höhe nicht mehr am Weg­rol­len gehin­dert wer­den kann, hat die­ser Schlauch einen Zwei­ten ange­bracht, der den gro­ßen ers­ten Schlauch stützt. Damit las­sen sich Stau­hö­hen von 35 bis 55 cm rea­li­sie­ren. Um den Schlauch mit Was­ser zu fül­len, benö­ti­gen Sie je nach Län­ge meh­re­re Stun­den. Ohne einen Hydran­ten in der Nähe, müs­sen Sie wirk­lich Geduld mit­brin­gen. Die­ser Schlauch ist nur geeig­net, wenn sich das Hoch­was­ser lan­ge vor­her ankündigt.

    Für wel­ches alter­na­ti­ve Sys­tem Sie sich ent­schei­den soll­ten, hängt von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab. Neben der Art des Hoch­was­sers soll­ten Sie den Unter­grund prü­fen und her­aus­fin­den wel­che Stau­hö­he Sie benö­ti­gen. Dann soll­te dem Hoch­was­ser­schutz nichts mehr im Weg ste­hen. Wenn Sie hier­zu Fra­gen haben, kön­nen Sie sich jeder­zeit ger­ne an uns wen­den! Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma Hoch­was­ser­schutz lesen Sie bit­te den Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz für’s Haus.

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      Unse­re Exper­ten ermit­teln gemein­sam mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll und not­wen­dig sind, holen inner­halb von 48 Stun­den unab­hän­gig Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und prä­sen­tie­ren Ihnen die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser­schä­den zu schüt­zen. Ver­ein­ba­ren Sie dazu einen per­sön­li­chen Ter­min mit uns.

      Hochwasserschutz Dammbalkensystem: Diese Dinge sind zu beachten!

      Hochwasserschutz Dammbalkensystem: Diese Dinge sind zu beachten!

      Auf der Suche nach dem pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz geht es Ihnen wahr­schein­lich wie all unse­ren Kun­den. Sie sto­ßen auf ein Hoch­was­ser­schutz mit Damm­bal­ken­sys­tem. Manch­mal auch Alu-Damm­bal­ken, Alu­mi­ni­um-Damm­bal­ken­sys­tem oder ähn­lich genannt. Wich­ti­ger als der Name für das Damm­bal­ken­sys­tem, ist jedoch sei­ne Funk­ti­on und zu wis­sen wor­auf man vor dem Kauf ach­ten soll­te. Damit Sie nicht teu­re Feh­ler bege­hen und genau wis­sen wor­auf Sie sich ein­las­sen, haben wir hier die wich­tigs­ten Din­ge zusam­men­ge­fasst, die man vor dem Kauf wis­sen muss. Die wich­tigs­te Fra­ge ist immer: „Ist ein Hoch­was­ser­schutz mit Damm­bal­ken­sys­tem über­haupt die rich­ti­ge Wahl für mich?“. Die­ser und wei­te­ren Fra­gen gehen wir nun auf den Grund. 

      Ist der Hoch­was­ser­schutz mit Damm­bal­ken­sys­tem für mich rich­tig? Um es kurz vor­weg zu neh­men, ein Damm­bal­ken­sys­tem aus Alu­mi­ni­um stellt für vie­le eine Idea­le Lösung dar. Meist, wenn Sie das Was­ser nur kurz­fris­tig von Türen und Fens­tern fern­hal­ten wol­len. Es ist schnell auf­ge­baut und meist güns­ti­ger als ande­re Sys­te­me. Aber die Stär­ken wer­den in gewis­sen Situa­tio­nen zu schwächen.

      Ins­ge­samt gibt es 12 Punk­te zu beach­ten und jeder ist enorm wich­tig. Auf was Sie alles ach­ten müs­sen, bevor Sie sich ent­schei­den, wel­ches Hoch­was­ser­schutz­sys­tem Sie neh­men und ob es ein Damm­bal­ken­sys­tem wird, dar­auf gehen wir nun ein. Also las­sen Sie uns Starten.

      Funktion und Aufbau vom Hochwasserschutz Aluminium Dammbalken

      Wenn Sie noch nie ein Damm­bal­ken­sys­tem gese­hen haben, schau­en Sie sich fol­gen­des Bild kurz an und las­sen es wirken:

      Was sehen wir hier genau? Wir sehen einen metal­li­schen Schutz vor einer Holz­tür mit roten Hebeln links und rechts. Um was han­delt es sich hier aber genau? Die­ses Sys­tem besteht aus meh­re­ren Tei­len und Kom­po­nen­ten, die man aktu­ell nicht sehen kann. Jedes Damm­bal­ken­sys­tem ist etwas anders auf­ge­baut, aber der grund­sätz­li­che Auf­bau ist immer ähn­lich, genau­so wie auch die grund­sätz­li­che Funk­ti­on immer ähn­lich ist.

      In die­sem Fall besteht das Sys­tem aus fol­gen­den Teilen: 

      1. 6 x Alu­mi­ni­um Damm­bal­ken, die ca. 100 mm hoch und 50 mm breit sind. Wir haben also eine Schutz­hö­he von ca. 550 mm (600 mm abzgl. Wellengang)
      2. 6 x Dich­tun­gen auf der unte­ren Sei­te der Alu­mi­ni­um Damm­bal­ken. Meist sind die Dich­tun­gen aus Moos­gum­mi. Dabei ist oft die unte­re Dich­tung zum Boden hin grö­ßer als alle ande­ren. So kann man Uneben­hei­ten im Boden entgegenwirken
      3. 2 x U‑Profilen, die Links und rechts auf dem Mau­er­werk ange­bracht wur­den. Meist wird Sili­kon unter den Pro­fi­len ange­bracht. Die Pro­fi­le sind etwa 150 mm höher als die Dammbalken.
      4. 2 x Dich­tun­gen in den U‑Profilen. In die­sem Fall wer­den die Dich­tun­gen von unten ein­ge­zo­gen, damit das Was­ser direkt gestoppt wird. Es gibt aber auch Vari­an­ten, wo die Dich­tung hin­ter dem Sys­tem ange­bracht wird, damit der Was­ser­druck für die Abdich­tung sorgt.
      5. 2 x Arre­tier­stä­be (roter Hebel) um die Damm­bal­ken am Auf­schwim­men zu hindern.
      6. 2 x Vor­rich­tun­gen für die Arre­tiers­stä­be, damit die­se über­haupt Druck aus­üben kön­nen. Ent­we­der arbei­tet man hier mit Schie­nen inner­halb des U‑Profils oder mit zusätz­li­chen Ver­an­ke­run­gen durch Metallklötze.

      Wie Sie sehen, ist das Sys­tem nicht so ein­fach, wie es zunächst aus­sieht. Alle Tei­le müs­sen auf­ein­an­der abge­stimmt sein und zuein­an­der­pas­sen, um über­haupt eine Abdich­tung hin­zu­be­kom­men. Dies bringt uns auch zum nächs­ten Punkt. Wie funk­tio­niert ein Alu-Damm­bal­ken­sys­tem überhaupt?

      Im Prin­zip funk­tio­niert jedes Damm­bal­ken­sys­tem folgendermaßen: 

      1. Erst soll­te man prü­fen, ob der Boden auf den man die Damm­bal­ken stel­len möch­te frei von Stei­nen, Ästen oder sons­ti­gen Din­gen ist, die dazu füh­ren kön­nen, dass das Sys­tem an Abdich­tung verliert.
      2. Die Alu­mi­ni­um Damm­bal­ken wer­den in die U‑Profile an der Wand von oben ein­ge­scho­ben. Dabei ist dar­auf zu ach­ten, dass man mit dem Boden­teil beginnt, wel­ches meist die größ­te Dich­tung hat.
      3. Wenn alle Damm­bal­ken in Posi­ti­on gebracht wur­den, wird die Dich­tung von vor­ne ein­ge­zo­gen. Die­ser Schritt ist nicht bei allen Sys­te­men zu tun. Meist sind die Dich­tun­gen schon inner­halb des U‑Profils vorhanden.
      4. Danach wer­den die Arre­tier­stä­be in die U‑Profile ein­ge­bracht und fest­ge­zo­gen. Die Druck­plat­te legt sich dabei auf die Alu-Damm­bal­ken und drückt die­se nach unten.
      5. Das Alu-Damm­bal­ken­sys­tem ist nun ein­satz­be­reit und das Was­ser kann kommen!

      Soweit zum Grund­auf­bau und der Grund­funk­ti­on. Doch wel­che Unter­schie­de gibt es, die man vor dem Kauf beach­ten soll­te? Wir haben für Sie 12 Punk­te auf­ge­lis­tet, die es zu beach­ten gibt, bevor man ein Alu-Damm­bal­ken­sys­tem kauft. Wir wer­den im Nach­gang auf jeden ein­zel­nen Punkt genau­er ein­ge­hen. Hier kurz die Über­sicht der Punkte:

      1. Sind Alu-Damm­bal­ken für mich das rich­ti­ge Hochwasserschutzsystem?
      2. Kann ich mit einer Sicke­rungs­ra­te leben? 
      3. Habe ich die Grund­vor­aus­set­zun­gen für ein Dammbalkensystem? 
      4. Wel­che Stau­hö­he brau­che ich? 
      5. Wel­che Mate­ri­al­stär­ke benö­ti­ge ich? 
      6. Wie gut sind die Dich­tun­gen und die Anwendung? 
      7. Wel­che Vari­an­ten von Damm­bal­ken­sys­te­men gibt es?
      8. Auf den Preis ach­ten! Eine klei­ne Damm­bal­ken­sys­tem Preisliste
      9. Wel­che Fol­ge­kos­ten hat das System? 
      10. Selbst­mon­ta­ge oder Eigen­mon­ta­ge des Hochwasserschutzes? 
      11. Kann ich ein Damm­bal­ken­sys­tem sel­ber bauen? 
      12. Wur­den die Sys­te­me geprüft und macht die Ver­si­che­rung mit? 

      Wir küm­mern uns jetzt um die­se Punk­te im einzelnen.

      Sind Alu-Dammbalken für mich das richtige Hochwasserschutzsystem?

      Bevor wir über­haupt wei­ter in die Tie­fe gehen und dar­über sin­nie­ren, wel­che Unter­schie­de es bei den ver­schie­de­nen Damm­bal­ken­sys­te­men gibt, las­sen Sie uns kurz die essen­zi­el­le Fra­ge klä­ren, die alle ande­ren even­tu­ell unnö­tig macht.

      Ist ein Damm­bal­ken­sys­tem für Sie über­haupt das rich­ti­ge Hoch­was­ser­schutz­sys­tem? Zum Glück kann man die­se Fra­ge rela­tiv ein­fach beant­wor­ten. Sind Sie oft im Urlaub und möch­ten das Sys­tem ein­fach ste­hen las­sen und ver­ges­sen? Dann ist ein Alu-Damm­bal­ken­sys­tem nicht wirk­lich die rich­ti­ge Wahl für Sie. Wenn Sie nicht über die Grund­vor­aus­set­zun­gen der Mon­ta­ge ver­fü­gen (Genug Mau­er­werk vor der Tür), dann ist das Sys­tem eben­falls nichts für Sie. Und wenn Sie hin­ter der Tür einen Boden haben, der bei Feuch­tig­keit leicht kaputt­geht, soll­ten Sie auch lie­ber die Fin­ger von einem Alu-Damm­bal­ken­sys­tem lassen.

      Zum Glück gibt es noch vie­le Alter­na­ti­ven zum Alu-Damm­bal­ken­sys­tem. Bei­spiels­wei­se die mobi­le Hoch­was­ser­schutz­wand Dam Easy. Die­se bie­tet eine Schütz­hö­he von 60 cm und kann in unse­rem Part­ner­shop erwor­ben wer­den. Hier ist der Link zur Dam Easy Hochwasserschutzwand. 

      Wenn bei Ihnen kei­ner die­ser Punk­te zutrifft, könn­te sich die Anschaf­fung eines Alu-Damm­bal­ken­sys­tems loh­nen. Die Grund­vor­aus­set­zun­gen dazu erklä­ren wir jetzt. Falls Sie ein ande­res Sys­tem haben möch­ten, kön­nen Sie sich den Arti­kel über den Hoch­was­ser­schutz des Kel­lers durch­le­sen. Hier gehen wir auf vie­le ver­schie­de­ne Sys­te­me ein.

      Habe ich die Grundvoraussetzungen für ein Dammbalkensystem?

      Ein Alu-Damm­bal­ken­sys­tem für den Hoch­was­ser­schutz kann man in drei ver­schie­de­nen Vari­an­ten instal­lie­ren. Sie kön­nen das Sys­tem inner­halb der Lai­bung, auf der Lai­bung oder hin­ter der Lai­bung instal­lie­ren. Wir spre­chen hier von der Lai­bung vor der Tür oder gene­rell der Öff­nung. Wich­tig ist wei­ter­hin, dass das Mau­er­werk mög­lichst eben ist. Klin­ker­stei­ne oder Rau­putz sind für Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me eher nicht so geeig­net. Auch ver­schie­de­ne ande­re Mate­ria­li­en, so wie Holz, Stahl, Alu oder ähn­li­che, sind für die Instal­la­ti­on nicht so gut geeig­net. Wenn Sie das Sys­tem auf einer Däm­mung instal­lie­ren müs­sen oder gene­rell kei­nen Platz haben um es zu instal­lie­ren, soll­ten Sie lie­ber zu einem ande­ren Sys­tem greifen.

      Der Boden an der zu schüt­zen­den Öff­nung soll­te eben­falls ziem­lich eben sein. Es ist zwar, bei den meis­ten Damm­bal­ken­sys­te­men eine extra dicke Dich­tung am Boden instal­liert, aller­dings hat auch die­se ihre Gren­zen. Gene­rell lässt sich sagen, je unebe­ner und kom­ple­xer die Vor­aus­set­zun­gen vor oder hin­ter der Tür sind, des­to schwie­ri­ger wird die Instal­la­ti­on eines Alu-Damm­bal­ken­sys­tems. Grei­fen Sie lie­ber zu alter­na­ti­ven Sys­te­men. Die­se haben wir in dem Arti­kel Hoch­was­ser­schutz für Türen näher beleuchtet.

      Welche Stauhöhe brauche ich? 

      Neben der Brei­te des Sys­tems, ist auch die Höhe enorm wich­tig, wenn Sie dar­über nach­den­ken, ein Damm­bal­ken­sys­tem zu kau­fen. Hier geht es vor allem um die Sta­tik und die damit ein­her­ge­hen­den Risi­ken. Sie kön­nen zwar ein güns­ti­ges Sys­tem kau­fen und Ihre 3,5 m lan­ge und 3 m hohe Gara­ge damit kom­plett abdich­ten aber hält das auch? Die Ant­wort auf die­se Fra­ge lau­tet bei allen Berech­nun­gen, nein es hält nicht. Damm­bal­ken­sys­te­me sind bei Stau­hö­hen bis 1,60 m stark, dar­über wird es aber schon schwie­rig. Natür­lich hängt die maxi­ma­le Höhe auch immer davon ab, wie breit das Sys­tem sein muss.

      Bevor Sie aller­dings eine kom­plet­te Abdich­tung einer Öff­nung mit einem Damm­bal­ken­sys­tem vor­neh­men wol­len, soll­ten Sie die Alter­na­ti­ven ken­nen. Bei nied­ri­gen Stau­hö­hen kön­nen Sie ruhig zu Alu-Damm­bal­ken grei­fen ohne das Sie Angst vor einer Durch­bie­gung haben müssen.

      Beach­ten Sie außer­dem, dass Sie die Höhe des Sys­tems so wäh­len müs­sen, dass das Was­ser nicht über das Sys­tem fließt. Wenn Sie 50 cm Hoch­was­ser haben, soll­ten Sie min­des­tens 10 cm mehr für ein Damm­bal­ken­sys­tem ein­pla­nen. Oft schwappt das Was­ser über das Sys­tem, wenn Sie es zu nied­rig wählen.

      Kann ich mit einer Sickerungsrate leben? 

      Ein sehr, sehr wich­ti­ges The­ma, wel­ches von vie­len Her­stel­lern ger­ne ver­schwie­gen wird, ist die Sicke­rungs­ra­te fast aller Damm­bal­ken­sys­te­me. 95 % der Damm­bal­ken­sys­te­me aus Alu­mi­ni­um, die für den Hoch­was­ser­schutz ein­ge­setzt wer­den, sind nicht zu 100 % dicht. Dies gilt im übri­gen auch für die meis­ten mobi­len Sys­te­me. Da es bei der Her­stel­lung und dem Auf­bau vie­le Unter­schie­de gibt, sind auch die Sicke­rungs­ra­ten der Sys­te­me unter­schied­lich. Ein paar Her­stel­ler schaf­fen es, dass Sys­tem kom­plett was­ser­dicht zu machen. Der größ­te Teil hat aber Sicke­rungs­ra­ten von 1–10 l pro Stunde.

      Die Sicke­rungs­ra­ten hän­gen neben dem Auf­bau des Sys­tems an sich, vor allem an den Dich­tun­gen und der zu schüt­zen­den Flä­che. Was vie­le nicht wis­sen, die Dich­tun­gen sind im Hoch­was­ser­schutz, die teu­ers­te Kom­po­nen­te. Bei einem güns­ti­gen Sys­tem wird oft an genau die­ser Stel­ler gespart. Teu­re­re Sys­te­me haben hin­ge­gen gute Dich­tun­gen, die den Groß­teil des Was­sers fern­hal­ten. Wei­ter­hin logisch, ist, dass die Sicke­rungs­ra­te steigt, je grö­ßer das Sys­tem ist und je mehr Was­ser davor steht.

      Wenn Sie dafür sor­gen müs­sen, dass kein Was­ser ins Haus dringt, weil Sie bei­spiels­wei­se einen emp­find­li­chen Boden haben, soll­ten Sie von einem Alu-Damm­bal­ken­sys­tem eher Abstand neh­men. Bei einer beto­nier­ten Gara­ge, in der sowie­so nicht viel steht außer ein paar Kar­tons, macht eine gewis­se Sicke­rungs­ra­te dage­gen wenig aus.

      Water Dama­ge von Manu­el Faba Orte­ga /123rf.com

      Welche Materialstärke benötige ich? 

      Eng ver­bun­den mit dem Punkt über Sicke­rungs­ra­te und Stau­hö­he, ist der Fak­tor der Mate­ri­al­stär­ke. Für den nor­ma­len Gebrauch, wenn Sie bei­spiels­wei­se ein­fach eine Tür in der hal­ben Höhe absi­chern wol­len, spielt die­ser Fak­tor kei­ne so gro­ße Rol­le. Wenn Sie aller­dings grö­ße­re Län­gen von über 3 m über­win­den müs­sen oder Stau­hö­hen von über 150 cm haben, wird die Mate­ri­al­stär­ke wie­der­um wich­tig. Je stär­ker das Mate­ri­al ist, des­to unbieg­sa­mer wird es. Ein Damm­bal­ken­sys­tem mit 1,3 mm Stär­ke, wür­de sich bei einer Län­ge von 3 m und einer Stau­hö­he von 1,5 m direkt durch­bie­gen. Ein soli­des Sys­tem mit 4 mm Wand­stär­ke wür­de dem Was­ser­druck jedoch pro­blem­los Stand halten.

      Ach­ten Sie also neben den Dich­tun­gen auch auf die Stär­ke des Mate­ri­als. Je klei­ner das Sys­tem wird, des­to eher kön­nen Sie sich ein paar Euro an die­ser Stel­le ein­spa­ren und ein Sys­tem neh­men mit einer nied­ri­gen Wand­stär­ke. Wenn Sie es mit einem mas­si­ven Hoch­was­ser zu tun haben, soll­ten Sie unbe­dingt auf ein star­kes Mate­ri­al set­zen und ent­spre­chend mehr Geld ausgeben.

      Wie gut sind die Dichtungen und die wie ist die Anwendung?

      Es wur­de wei­ter oben ja bereits kurz ange­spro­chen, aber die Spreu wird vom Wei­zen getrennt, zumin­dest im Damm­bal­ken-Bereich, wenn es um das The­ma Anwen­dung und Dich­tun­gen geht. Das Teu­ers­te an fast jedem Hoch­was­ser­schutz­sys­tem sind die Dich­tun­gen. Das Wich­tigs­te an einem sol­chen Sys­tem sind die Dich­tun­gen aber eben­falls. Wenn Sie mit einer Sicke­rungs­ra­te von 3–5 l pro Stun­de leben kön­nen, grei­fen Sie ruhig zu güns­ti­gen Alu-Damm­bal­ken­sys­te­men. Die­se wer­den Sie dar­an erken­nen, dass Stan­dard­dich­tun­gen ver­baut sind, die Sie auch aus dem Auto ken­nen. Meist sind die Dich­tun­gen nicht im Sys­tem inte­griert und müs­sen sepa­rat ange­bracht wer­den, wenn es zu einem Hoch­was­ser kommt.

      Was uns zum Punkt Anwen­dung bringt. Je öfter Sie das Sys­tem ein­set­zen müs­sen, des­to mehr Geld soll­ten Sie inves­tie­ren. Wenn Sie ein­mal im Jahr einen Alu-Damm­bal­ken-Bau­satz zusam­men­bau­en müs­sen, weil Stark­re­gen gemel­det ist, mag das ja noch ver­tret­bar sein, aber wenn Sie das alle 2–3 Wochen ein­mal machen müs­sen, wird es Ihnen wahr­schein­lich bald auf den Keks gehen. Inves­tie­ren Sie hier lie­ber ein paar Euro in Sys­te­me mit einer ein­fa­che­ren Anwen­dung. Ande­re Sys­te­me mit ein­fa­cher Anwen­dung fin­den Sie im Arti­kel Hoch­was­ser­schutz für Türen.

      Welche Varianten von Dammbalkensystemen gibt es?

      Wie schon gesagt, alle Damm­bal­ken­sys­te­me sind irgend­wo ähn­lich. Es gibt jedoch ein Sys­tem, wel­ches etwas aus dem Rah­men fällt. Die Fir­ma Reit­tha­ler hat ein Alu-Damm­bal­ken­sys­tem erfun­den, wel­ches von vor­ne statt von oben bedient wer­den kann. Die­ses wird dann auch kom­plett dicht. Prin­zi­pi­ell kann man aber in 3 Kate­go­rien unterscheiden.

      Güns­ti­ge Sys­te­me, die meist selbst zusam­men­ge­baut wer­den müs­sen. Meist müs­sen Sie mehr selbst bau­en, je güns­ti­ger das Sys­tem wird. Auch sind bei güns­ti­gen Sys­te­men die Dich­tun­gen nicht so die Won­ne, was aber per se nicht schlecht sein muss. Oft fin­den Sie die­se Sys­te­me im Bau­markt, Online­shops oder bei Alu-Bau­ern, die die­se Sys­te­me selbst zusam­men­ge­baut und ent­wi­ckelt haben.

      Preis­lich geho­be­ne Sys­te­me, wie bei­spiels­wei­se, die von Pre­fa oder DPS haben eben­falls Ihre Berech­ti­gung. Wenn Sie höhe­re Anfor­de­run­gen haben oder ein dich­tes Sys­tem benö­ti­gen, soll­ten Sie eher zu die­sen Sys­te­men greifen.

      Auf den Preis achten! Eine kleine Dammbalken Preisliste

      Wenn wir schon beim The­ma Preis sind. Hier eine klei­ne Über­sicht, was 1 qm Damm­bal­ken­sys­tem bei ver­schie­de­nen Her­stel­lern kos­ten. Dabei ist zu beach­ten, dass es sich um die Prei­se han­delt, die bestehen, wenn man das Sys­tem inner­halb der Lai­bung anbringt. Oft ist es bei einer Mon­ta­ge auf die Lai­bung etwas teu­rer. Alle Prei­se sind Brut­to­prei­se zzgl. Ver­sand. Und natür­lich, mit all Ihrem Wis­sen, der Preis ist nicht alles, wie Sie gese­hen haben.

      • Bau­haus: 299,00 € 
      • Kema: 587,00 €
      • Wir: 705,67 € 
      • IBS: 733,63 €

      Ja, wir haben uns selbst mit auf­ge­schrie­ben, aller­dings bie­ten wir auch von allen ande­ren Her­stel­lern eben­falls an. Wenn Sie sich unsi­cher sind, wel­ches Sys­tem für Sie infra­ge kommt, kön­nen Sie sich ger­ne an uns wen­den. Wei­te­re Prei­se zu Damm­bal­ken­sys­te­men fin­den Sie in unse­rem Arti­kel Preis­lis­te von Dammbalkensystemen.

      Welche Folgekosten hat das System? 

      Beim The­ma Preis außer­dem wich­tig sind die Fol­ge­kos­ten. In der Regel hal­ten gute Dich­tun­gen 4–8 Jah­re, abhän­gig davon wel­che Dich­tun­gen es sind. Das heißt also, theo­re­tisch müs­sen Sie alle 3–4 Jah­re mal über die Dich­tun­gen schau­en und die­se even­tu­ell erset­zen. Hier sind die Sys­te­me, die ohne Ver­kle­bun­gen aus­kom­men klar im Vor­teil. Dann müs­sen Sie im Nor­mal­fall nur ein Dich­tungs­satz kau­fen und die­sen aus­wech­seln. Auf 1 qm Damm­bal­ken kos­tet so ein Dich­tungs­satz etwa 150,00 – 300,00 €.

      Wenn Sie auf ein güns­ti­ges Sys­tem mit Ver­kle­bun­gen set­zen, haben Sie also irgend­wann das Pro­blem, dass Sie ent­we­der die Tei­le ein­schi­cken oder kom­plett aus­tau­schen müs­sen. Beach­ten Sie also ganz genau, wie das Sys­tem auf­ge­baut ist, um die Gesamt­kos­ten im Blick zu behalten.

      Selbstmontage oder Eigenmontage des Hochwasserschutzes? 

      Ein wei­te­rer Punkt, der Ihnen enorm viel Geld spa­ren kann, ist der Punkt der Mon­ta­ge. Viel­leicht haben Sie Glück und der Mon­ta­ge­part­ner ist bei Ihnen in der Nähe, aber wenn nicht, kön­nen die­se Kos­ten noch mal ordent­lich zu Buche schla­gen. Wir ver­an­schla­gen für die Mon­ta­ge in der Regel 150,00 € Anfahrt und 150,00 – 200,00 € Mon­ta­ge­kos­ten. Mit die­sen Kos­ten kön­nen Sie auch bei ande­ren Her­stel­lern rechnen.

      Die­se Kos­ten sind dem Fakt geschul­det, dass die Ein­bau­part­ner bei Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men sehr spär­lich gesät sind. Wenn jemand bei Ihnen daheim vor­bei­kommt, um ein Hoch­was­ser­schutz­sys­tem ein­zu­bau­en, sind die meist der ein­zi­ge Ter­min an dem Tag, des­halb muss man hier preis­lich etwas auf­schla­gen, damit man Kos­ten­ef­fi­zi­enz arbei­tet. Wenn Sie auch nur ein wenig hand­werk­lich begabt sind, kön­nen Sie das Sys­tem aber auch selbst ein­bau­en. Meist müs­sen Sie 4–6 Löcher boh­ren und etwas mit Sili­kon han­tie­ren, um ein Damm­bal­ken­sys­tem was­ser­dicht an die Wand zu bekommen.

      Alter­na­tiv kön­nen Sie auch ein Sys­tem kau­fen, wel­ches kom­plett ohne Mon­ta­ge aus­kommt und ein­fach nur in die Tür gestellt wird. Hier geht es zum Dam Easy Hoch­was­ser­schutz für Türen und Garagen.

      Kann ich ein Dammbalkensystem selber bauen? 

      Im Zusam­men­hang mit den Kos­ten, fra­gen sich eini­ge unse­rer Kun­den auch oft, ob Sie ein Damm­bal­ken­sys­tem nicht auch sel­ber bau­en kön­nen. Klar kön­nen Sie das. Mit etwas hand­werk­li­chem Geschick und den rich­ti­gen Mate­ria­li­en soll­te das kein Pro­blem sein. Sie soll­ten, wie oben in der Auf­zäh­lung genannt, U‑Profile und Damm­bal­ken­pro­fi­le, mög­lichst pas­send kau­fen. Oft fin­den Sie Alu-Recht­ecke als Zuschnitt in ver­schie­de­nen Online­shops oder im Baumarkt.

      Ach­ten Sie dar­auf, dass die Dich­tun­gen beim Ein­füh­ren der Bal­ken leicht gepresst wer­den. Wei­ter­hin soll­ten Sie bei den Zwi­schen­dich­tun­gen dar­auf ach­ten, dass die­se fle­xi­bel sind und für eine Abdich­tung sor­gen kön­nen. Schau­en Sie sich hier­zu am bes­ten ein paar pro­fes­sio­nel­le Sys­te­me an um sich inspi­rie­ren zu lassen.

      Es ist nicht ganz ein­fach sein eige­nes Damm­bal­ken­sys­tem zu bau­en. Der Auf­wand lohnt sich meist nur, wenn Sie meh­re­re Meter Damm­bal­ken benö­ti­gen und die Ver­si­che­rung Ihnen kei­nen Strick dar­aus dreht, dass Sie die Sys­te­me selbst gebaut haben. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie in unse­rem Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men. In die­sem Arti­kel haben wir ein Sys­tem ver­linkt, wel­ches wie ein Bau­satz funk­tio­niert und sehr güns­tig ist.

      Wurden die Systeme geprüft und macht die Versicherung mit? 

      Wenn wir jetzt schon beim The­ma Ver­si­che­run­gen sind. Ein letz­ter Tipp, der Ihnen wahr­schein­lich eini­ge hun­dert Euro spa­ren kann, haben wir noch. Wenn Sie eine Wohn­ge­bäu­de- und eine Haus­rat­ver­si­che­rung mit Ele­men­tarbau­stein haben, wur­de der letz­te Scha­den sicher­lich von Ihrer Ver­si­che­rung über­nom­men. Die­se sind natür­lich nicht glück­lich dar­über, dass Sie einen Scha­den hatte.

      Wenn Sie aber nun zur Hoch­was­ser­vor­sor­ge Alu-Damm­bal­ken kau­fen, könn­te Ihre Ver­si­che­rung die­sen Schritt finan­zi­ell ent­loh­nen. Sie sor­gen mit einem Damm­bal­ken­sys­tem ja dafür, dass so ein Scha­den nicht noch mal pas­siert und was ist bes­ser als eine Ver­si­che­rung, die nie­mals benö­tigt wird? Na ja, zumin­dest aus der Sicht der Versicherungen.

      Also, fra­gen Sie vor­her bei Ihrer Ver­si­che­rung nach, ob es Rabat­te gibt, wenn Sie etwas für den Hoch­was­ser­schutz kau­fen. Die bes­te Ver­hand­lungs­ba­sis haben Sie natür­lich, wenn Sie noch kei­nen Scha­den hat­ten. Die Ver­si­che­run­gen wol­len dann meist einen Nach­weis, dass die Sys­te­me, die Sie gekauft haben funk­tio­nie­ren. Prü­fen Sie also vor dem Kauf, ob es Prü­fun­gen oder zumin­dest Bewei­se von Prü­fun­gen gibt. Dann macht auch die Ver­si­che­rung mit und gibt Ihnen unter Umstän­den einen Nachlass.

      Alternativen zu Alu-Dammbalken

      Zu guter Letzt kom­men wir noch zu den Alter­na­ti­ven Sys­te­men. Falls Ihnen wäh­rend des Lesens auf­ge­fal­len ist, dass ein Alu-Damm­bal­ken­sys­tem nicht die rich­ti­ge Wahl für Sie dar­stellt, haben Sie ver­schie­de­ne Alternativen.

      Magnet­schott: Um Magnet­schotts nut­zen zu kön­nen, müs­sen vor­her Magnet­schie­nen in die Erde und die Mau­er ein­ge­las­sen wer­den. Danach wer­den die Schotts ein­fach nur noch von vor­ne auf­ge­setzt. Die Magne­te zie­hen das Schott zusam­men und der Was­ser­druck von Außen sorgt für zusätz­li­che Abdichtung.

      Dam Easy: Hier müs­sen kei­ner­lei Schie­nen ange­bracht wer­den. Das Sys­tem wird ein­fach nur zwi­schen die Tür gestellt, ver­spreizt und auf­ge­pumpt. Direkt danach haben Sie ein was­ser­dich­tes Sys­tem, wel­ches 60 cm Hoch­was­ser zurück­hält. Die Instal­la­ti­on funk­tio­nier sehr schnell und kann von jedem aus­ge­führt wer­den. Hier fin­den Sie den Link zum Pro­dukt Dam Easy Hochwasserbarriere.

      Damm­ta­feln: Eben­falls ähn­lich wie Alu-Damm­bal­ken aber um eini­ges leich­ter sind Damm­ta­feln. Auch hier wer­den Schie­nen rechts und links gesetzt und danach die Damm­ta­fel rein geho­ben. Im Gegen­satz zu den Alu-Damm­bal­ken han­delt es sich bei der Damm­ta­fel aber um ein Stück.

      Für wei­te­re Alter­na­ti­ven oder ganz ande­re Lösungs­we­ge kön­nen Sie uns ger­ne kon­tak­tie­ren. Wei­ter­hin kön­nen Sie sich auch unse­ren Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz fürs Haus durch­le­sen. In die­sem gehen wir auf die ein­zel­nen Sys­te­me noch etwas genau­er ein.

      Heizöltank hochwassersicher machen – So geht’s! 

      Heizöltank hochwassersicher machen – So geht’s! 

      Sicher sind Sie auch schon von Ihrem Schorn­stein­fe­ger oder Hei­zungs­mon­teur dar­auf ange­spro­chen wor­den, dass Sie sich um Ihren Heiz­öl­tank küm­mern soll­ten. Wenn Sie in einem Über­schwem­mungs­ge­biet leben, haben Sie bis 2023 Zeit Ihren Heiz­öl­tank hoch­was­ser­si­cher zu machen. Auch unse­re Kun­den sind davon betrof­fen und über­le­gen sich gemein­sam mit uns, wie die­se Auf­ga­be zu schaf­fen ist. Um Ihnen eben­falls dabei zu hel­fen Ihren Heiz­öl­tank hoch­was­ser­si­cher zu machen, haben wir die­sen Arti­kel geschrieben.

      Wie kann ich mei­nen Heiz­öl­tank hoch­was­ser­si­cher machen? Sie kön­nen den Heiz­öl­tank ent­we­der durch Ver­an­ke­run­gen oder durch äuße­ren Schutz hoch­was­ser­si­cher machen. Wei­ter­hin bleibt Ihnen die Mög­lich­keit den aktu­el­len Heiz­öl­tank gegen einen hoch­was­ser­si­che­ren auszutauschen. 

      Wie Sie Ihren Öltank gegen Hoch­was­ser geschützt bekom­men, zei­gen wir Ihnen jetzt. Wei­ter­hin gehen wir auf die Fra­ge ein, wer über­haupt vor­sor­gen muss und wie die recht­li­che Grund­la­ge dazu aussieht.

      Sie müs­sen Ihren Heiz­öl­tank sichern?
      Kein Pro­blem, wir hel­fen Ihnen!“
      David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

      Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

       

      Wie macht man einen Öltank hochwassersicher?

      Bevor wir klä­ren wie man sei­nen Öltank gegen Hoch­was­ser schützt, bleibt die Fra­ge, war­um muss man über­haupt dafür sorgen?

      War­um über­haupt hoch­was­ser­si­cher? Heiz­öl ist leich­ter als Was­ser, daher schwimmt es an der Ober­flä­che, wenn es aus­tritt und ver­ur­sacht schwe­re Schä­den an Gebäu­den. Sobald das Was­ser mit Heiz­öl kon­ta­mi­niert wur­de, sind die Schä­den, die dadurch ent­ste­hen etwa 2–3 mal höher als bei einem nor­ma­len Hoch­was­ser. Viel wich­ti­ger ist jedoch, das aus­tre­ten­des Heiz­öl irrepa­ra­ble Schä­den am Boden, im Was­ser und an Pflan­zen ver­ur­sa­chen kann. Dann steht nicht nur Ihre eige­ne Gesund­heit auf dem Spiel, son­dern auch die Ihrer Nachbarn.

      Um Ihren Heiz­öl­tank gegen Hoch­was­ser zu sichern, haben Sie im Prin­zip drei ver­schie­de­ne Möglichkeiten.

      1. Ent­we­der Sie las­sen das Hoch­was­ser ins Haus lau­fen oder sor­gen dafür, dass der Öltank gegen auf­schwim­men gesi­chert wur­de. Die­se Metho­de muss vor­her mit einem Fach­mann abge­klärt und durch­ge­führt werden.
      2. Alter­na­tiv hin­dern Sie das Was­ser dar­an in den Raum zu gelan­gen, wo sich der Heiz­öl­tank befin­det. Dies kann z.B. durch ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me für Fens­ter und Türen gesche­hen. In die­sem Fall kön­nen Sie sich an uns wen­den. Alter­na­tiv haben wir einen Arti­kel über Über­schwem­mungs­schutz geschrie­ben, den Sie sich anschau­en können.
      3. Oder, die letz­te Mög­lich­keit, Sie ver­set­zen den Heiz­öl­tank in eine obe­re Eta­ge oder tau­schen ihn bei die­ser Gele­gen­heit direkt gegen einen hoch­was­ser­si­che­ren Öltank aus.

      Auf die ein­zel­nen Mög­lich­kei­ten und wer über­haupt eine Vor­sor­ge betrei­ben muss, damit der Heiz­öl­tank nicht auf­schwimmt, erfah­ren Sie im nächs­ten Abschnitt.

      Wer muss einen Heizöltank gegen Hochwasser schützen?

      Das neue Hoch­was­ser­schutz­ge­setz II führt dazu, dass Alle, die eine Heiz­öl­an­la­ge in einem Über­schwem­mungs­ge­biet betrei­ben bis Janu­ar 2023 dafür sor­gen müs­sen, dass die­se vor Hoch­was­ser sicher ist. Alle Anwoh­ner, die in einem über­schwem­mungs­ge­fähr­de­ten Gebiet leben und einen Heiz­öl­tank haben, müs­sen die­sen Tank bis Janu­ar 2033 gegen Hoch­was­ser sichern. Dabei sind Wohn­ei­gen­tü­mer nicht allei­ne in der Pflicht, denn auch die Her­stel­ler von Heiz­öl­tanks und Sach­ver­stän­di­ge müs­sen reagieren.

      Betrei­ber von Heiz­öl­tanks: Wenn Sie einen Heiz­öl­tank im Kel­ler ste­hen haben und in einem Über­schwem­mungs­ge­biet woh­nen, müs­sen Sie bis Janu­ar 2023 gehan­delt haben. So schreibt es das neue Hoch­was­ser­schutz­ge­setz vor. Sie müs­sen Ihren Öltank ent­we­der aus­tau­schen, gegen auf­schwim­men sichern oder dafür sor­gen, dass kein Was­ser von Außen in den Lager­raum gelan­gen kann.

      Sie müs­sen Ihren Heiz­öl­tank hoch­was­ser­si­cher machen, wenn Sie in einem Über­schwem­mungs­ge­biet oder in einem über­schwem­mungs­ge­fähr­de­tem Gebiet leben. Wäh­rend ein Über­schwem­mungs­ge­biet etwa alle 100 Jah­re von einem Hoch­was­ser über­flu­tet wird, sind über­schwem­mungs­ge­fähr­de­te Gebie­te nur bei wirk­lich extre­men Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen betrof­fen. Die Risi­ko­ge­bie­te wer­den von den ein­zel­nen Län­dern aus­ge­wie­sen und dar­auf­hin  soge­nann­te Gefah­ren­kar­ten erstellt, die zei­gen, ob Sie betrof­fen sind. Einen Über­blick dazu erhal­ten Sie in unse­rem Arti­kel über Hoch­was­ser in Deutsch­land. Die Kar­te für Hes­sen sieht bei­spiels­wei­se so aus: https://www.hochwasser-hessen.de/hochwasserportal-hessen/flaechenmanagement/ueberschwemmungsgebiete.html

      Kon­tak­tie­ren Sie Ihren Hei­zungs­mon­teur oder Schorn­stein­fe­ger, wenn Sie einen Heiz­öl­tank haben und in einem Über­schwem­mungs- oder Risi­ko­ge­biet leben! 

      Her­stel­ler von Heiz­öl­tanks: Aber auch die Her­stel­ler von Heiz­öl­tanks sind dazu ange­hal­ten mög­lichst robus­te Tanks zu bau­en. Die hohen Qua­li­täts­stan­dards, die sowie­so schon vor­herr­schen, wur­den jetzt noch ein­mal ver­schärft. Wenn Sie mit dem Gedan­ken spie­len den Heiz­öl­tank aus­zu­tau­schen, dann soll­ten Sie einen Blick auf die Fir­ma Rotex wer­fen, die mitt­ler­wei­le pas­sen­de Heiz­öl­tanks im Sor­ti­ment hat. Ein 1500 l Tank kos­tet etwa 700,00 € zuzüg­lich Trans­port und Montagekosten.

      Behör­den und Sach­ver­stän­di­ge: Auch die Behör­den und Sach­ver­stän­di­ge sind am Umwelt­schutz betei­ligt. Die unte­re Was­ser­be­hör­de, das Land­rats­amt, oder das Umwelt­amt küm­mern sich dar­um, dass die Regu­lie­run­gen und Geset­ze ein­ge­hal­ten wer­den. Wenn Sie Fra­gen zu den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen haben, kön­nen Sie sich an eine die­ser Behör­den wen­den oder einen Sach­ver­stän­di­gen beauf­tra­gen, der Ihnen hilft.

      Oft­mals sind Hei­zungs­mon­teu­re und Schorn­stein­fe­ger zustän­dig, wenn es um die Heiz­öl­an­la­ge geht. Die­se kön­nen Sie dar­über bera­ten, wel­che Maß­nah­men für Sie am sinn­volls­ten ist. Wei­ter­hin erhal­ten Sie auch von die­sen Sach­ver­stän­di­gen die Abnah­me, dass Sie Ihren Heiz­öl­tank hoch­was­ser­si­cher gemacht haben.

      Welche Möglichkeiten gibt es, einen Öltank bei Hochwasser zu sichern?

      Wie oben schon erwähnt, haben Sie ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten Ihren Öltank bei Hoch­was­ser zu sichern. Sie kön­nen Ihren Tank ent­we­der fest ver­an­kern, einen neu­en hoch­was­ser­si­che­ren kau­fen oder kom­plett auf alter­na­ti­ve Heiz­me­tho­den umstel­len. Wenn Ihnen das alles zu viel Auf­wand ist, haben wir für Sie noch eine ande­re Mög­lich­keit. Sie kön­nen den Tank­raum auch von Außen gegen Hoch­was­ser sichern! Die­se Metho­de beleuch­ten wir jetzt etwas genauer.

      Wenn Sie einen Heiz­öl­tank im Kel­ler oder einem ande­ren Raum ste­hen haben, kann für Sie die Abdich­tung von Außen äußerst inter­es­sant sein. Wir waren letz­tens bei einem Kun­den, der die­ses Pro­blem eben­falls hat­te. Er woll­te sich kei­nen neu­en Öltank anschaf­fen und auch kei­ne bau­li­chen Maß­nah­men ergrei­fen, um den Öltank zu ver­an­kern. Mit dem Vor­schlag sei­nes Schorn­stein­fe­gers, er sol­le doch ein­fach die Kel­ler­fens­ter zumau­ern, war er auch nicht wirk­lich zufrie­den. Wir haben ihn dann erst tele­fo­nisch und danach Vor-Ort über die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten im Hoch­was­ser­schutz bera­ten. Dabei haben wir ihm im Ver­gleich zu ande­ren Lösun­gen min­des­tens 1000,00 € gespart.

      Hoch­was­ser­schutz für Kel­ler­fens­ter: Wenn der Heiz­öl­tank in einem sepa­ra­ten Raum steht, so wie es bei vie­len üblich ist, kann es aus­rei­chen die Kel­ler­fens­ter gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen. Dabei kön­nen Sie aus ver­schie­de­nen Sys­te­men und Vari­an­ten wäh­len. Nen­nens­wert sind hier­bei Acryl­schotts, Alu-Damm­bal­ken, Magnet­schotts, Schutz­fens­ter zum selbst bau­en und sogar hoch­was­ser­dich­te Fens­ter. Oft wird es not­wen­dig sein, dass Sie alle Kel­ler­fens­ter gegen Hoch­was­ser schüt­zen, um das Was­ser rund­um am Ein­drin­gen zu hin­dern! Wei­te­re wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen hier fin­den Sie in die­sem Arti­kel. 

      Hoch­was­ser­schutz für Türen: Auch die Abdich­tung der Tür zum Tank­raum kann Sinn machen. Wenn Sie auf der Suche nach einer güns­ti­gen Mög­lich­keit sind Ihren Heiz­öl­tank gegen Hoch­was­ser zu sichern, soll­ten Sie die­se Maß­nah­me wäh­len. Statt den gan­zen Kel­ler gegen Hoch­was­ser zu sichern, kön­nen Sie auch nur den Tank­raum sicher machen. Hier­zu müs­sen Sie die Tür zum Tank­raum mit Magnet­schotts, Alu-Damm­bal­ken oder was­ser­dich­ten Türen aus­stat­ten. Wenn im Tank­raum noch ein Fens­ter ist, müs­sen Sie auch die­ses wie oben beschrie­ben schüt­zen. Für die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten, um Ihre Kel­ler­tür gegen Hoch­was­ser zu sichern, haben wir den Arti­kel Hoch­was­ser­schutz Kel­ler­tür und Hoch­was­ser­schutz Ein­gangs­tür geschrieben.

      Hoch­was­ser­schutz für ande­re Öff­nun­gen: Soll­te das Was­ser durch ande­re Öff­nun­gen in Ihr Haus gelan­gen, kön­nen Sie sich sicher sein, das hier­für eine Lösung ent­wi­ckelt wur­de. In die­sem Fall kön­nen Sie sich ger­ne an uns oder eine Hoch­was­ser­schutz­fir­ma in Ihrer Nähe wen­den. Wir haben zu den ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men einen wei­ter­füh­ren­den Arti­kel geschrie­ben. Die­sen fin­den Sie unter Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men, um Ihr Haus zu schüt­zen

      Wenn sich her­aus­stel­len soll­te, dass auf­grund von sta­ti­schen Pro­ble­men eine Abdich­tung von Außen nicht mög­lich ist, kann man immer noch die Tank­an­la­ge sichern. Die Tank­an­la­ge wird ent­we­der am Boden ver­an­kert oder gegen die Decke oder Wän­de gesi­chert. Spre­chen Sie für die­se Lösung am bes­ten mit einem Sachverständigen.

      Sie haben Auf­la­gen für den Hoch­was­ser­schutz bekommen? 

      Wir hel­fen bei der Umsetzung! 

      Mit uns gelingt der Schutz Ihres Heiz­öl­tanks. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

      David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

      Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

       

      Hochwasserschutzgesetz II und was es für Sie bedeutet

      Grund­la­ge für die neu­en Bestim­mun­gen zu Absi­che­rung von Heiz­öl­tanks ist das Hoch­was­ser­schutz­ge­setz II. Es ist am 5.01.2018 in Kraft getre­ten und betrifft alle Haus­hal­te in einem Über­schwem­mungs- oder Risi­ko­ge­biet. Beson­ders die Besit­zer von Heiz­öl­an­la­gen müs­sen jetzt han­deln. Grund­sätz­lich müs­sen Sie aber unter­schei­den ob Sie in einem Risi­ko­ge­biet leben oder in einem Über­schwem­mungs­ge­biet. Für letz­te­res gel­ten stren­ge­re Regeln in Bezug auf das Betrei­ben von Heiz­öl­an­la­gen. Um her­aus­zu­fin­den in wel­chem Gebiet Sie leben, kön­nen Sie ein­fach mal Gefah­ren­kar­te Hoch­was­ser in Goog­le ein­ge­ben und nach den Infor­ma­tio­nen für Ihr Bun­des­land schauen.

      Wenn Sie in einem Über­schwem­mungs­ge­biet leben: Wenn Sie einen Heiz­öl­tank in einem Über­schwem­mungs­ge­biet betrei­ben, haben Sie nicht lan­ge Zeit zu han­deln. Das neue Gesetz schreibt vor, dass Ihr Heiz­öl­tank bis zum 05.01.2023 hoch­was­ser­si­cher nach­ge­rüs­tet wer­den muss. Wei­ter­hin ist es prin­zi­pi­ell ver­bo­ten eine neue Heiz­öl­an­la­ge in die­sen Gebie­ten anzu­schaf­fen. Es kann wie immer Aus­nah­men von die­ser Regel geben.

      Wenn Sie in einem Risi­ko­ge­biet leben: Leben Sie dage­gen in einem Risi­ko­ge­biet, kön­nen Sie sich etwas mehr Zeit las­sen. Sie müs­sen Ihren Heiz­öl­tank bis zum 05.01.2033 nach­ge­rüs­tet haben. Auch hier gilt, das Sie den Tank ent­we­der gegen Auf­schwim­men sichern, aus­tau­schen oder Was­ser vom Ein­drin­gen hin­dern kön­nen. Sie kön­nen sich auch eine neue Heiz­öl­an­la­ge zule­gen, müs­sen die­se aber von vorn­her­ein hoch­was­ser­si­cher einrichten.

      Wie Sie sehen, gibt es sehr viel zu beach­ten. Am bes­ten las­sen Sie sich von uns oder einem Sach­ver­stän­di­gen in Ihrer Nähe bera­ten. Falls für Sie der Hoch­was­ser­schutz inter­es­sant sein soll­te, sind wir dafür die rich­ti­gen Ansprechpartner.

      Relevante Fragen zur hochwassersicheren Heizölanlage

      Wie mache ich mein Haus hoch­was­ser­si­cher? Sie kön­nen Ihr Haus auf ver­schie­de­ne Arten hoch­was­ser­si­cher machen. Ange­fan­gen mit dem Bau­en von Podes­ten, über zu der Instal­la­ti­on von ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men, bis hin zu Abdich­tung des Kel­lers und des­sen Flu­tung. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu erhal­ten Sie hier.

      Sie möchten Ihr Haus verlässlich und zu guten Preisen vor Hochwasser und Starkregen schützen?

        Unse­re Exper­ten ermit­teln gemein­sam mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll und not­wen­dig sind, holen inner­halb von 48 Stun­den unab­hän­gig Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und prä­sen­tie­ren Ihnen die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser­schä­den zu schüt­zen. Ver­ein­ba­ren Sie dazu einen per­sön­li­chen Ter­min mit uns.

        Wie viel Regen ist viel?

        Wie viel Regen ist viel? Und wann ist das ein Problem?

        Haben Sie so wie wir auch beim letz­ten Unwet­ter aus dem Fens­ter geguckt und sich gefragt: “Ab wann muss ich mir eigent­lich Sor­gen machen, dass es zu viel Regen ist und mein Haus über­schwemmt wird?” Wenn die Ant­wort auf die­se Fra­ge, ja lau­tet, sind Sie hier genau rich­tig. Wir klä­ren Sie heu­te dar­über auf wie viel Regen viel ist und wel­che Maß­nah­men Sie ergrei­fen müs­sen oder soll­ten um sich vor Stark­re­gen zu schützen.

        Wie viel Regen ist viel? Der DWD defi­niert zwei Stu­fen: Regen von 15 bis 25 l/m² in einer Stun­de oder 20 bis 35 l/m² in sechs Stun­den gilt als mar­kan­te Wet­ter­war­nung. Regen­men­gen über 25 l/m² in einer Stun­de oder über 35 l/m² in 6 Stun­den gel­ten als Unwetterwarnung.

        (Sie­he hier­zu auch: www.dwd.de/warnkriterien)

        Doch die­se Was­ser­men­gen allei­ne besit­zen noch kei­ne Aus­sa­ge­kraft dar­über, ob sie sich Sor­gen machen müs­sen, dass die­ses Was­ser Ihren Kel­ler oder Ihr Wohn­zim­mer über­flu­tet. Trotz­dem soll­ten Sie sich kurz mal vor Augen hal­ten, was 15 bis 25 oder mehr als 25 l/m² pro Stun­de über­haupt bedeu­tet.  Dar­auf gehen wir jetzt ein. 

         

        Sie haben auch Hoch­was­ser im Keller?
        Kein Pro­blem, wir hel­fen Ihnen!“
        David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

        Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

        Wann haben Sie bei Starkregen Wasser im Keller? 

        Damit Sie sich das gan­ze bild­lich vor­stel­len kön­nen, haben wir für Sie ein klei­nes Rechen­bei­spiel zusammengestellt:

        Sie haben ein Grund­stück von 300 Qua­drat­me­tern und ein Haus, wel­ches rund 150 Qua­drat­me­ter Grund­flä­che besitzt. Wenn wir nun von einer Unwet­ter­war­nung aus­ge­hen und mehr als 25 l/m² Regen die Stun­de auf Ihr Grund­stück und Ihr Haus fällt, han­delt es sich dabei um 7500 l Was­ser oder anders aus­ge­drückt 50 Bade­wan­nen vol­ler Was­ser.

        Wie Sie sehen, klingt 25 l/m² pro Stun­de nicht nach son­der­lich viel, wenn man es in die Rela­ti­on setzt, sind 50 Bade­wan­nen voll Was­ser die vom Him­mel fal­len aber gar nicht so ohne. 

        Gera­de auch vor dem Hin­ter­grund, dass es in Deutsch­land des Öfte­ren vor­kommt das 50 Liter und mehr vom Him­mel fal­len. So bei­spiels­wei­se pas­siert, im Som­mer 2018 in Frank­furt Ecken­heim, wo mehr als 50 l/m² Was­ser inner­halb einer Stun­de vom Him­mel gefal­len sind. Das Ergeb­nis dar­aus waren 200 voll­ge­lau­fe­ne Kel­ler und vie­le Bür­ger, die sich danach Pum­pen zuge­legt haben. 

        Hier geht es zu unse­ren Emp­feh­lun­gen für Pum­pen bei Hoch­was­ser­schutz

        Nach Infor­ma­tio­nen des Deut­schen Wet­ter­diens­tes (DWD) fie­len in Frank­furt inner­halb von knapp einer Stun­de in man­chen Stadt­tei­len mehr als 50 Liter Regen pro Qua­drat­me­ter. Das Ergeb­nis davon 200 Kel­ler lie­fen in Frank­furt im Som­mer 2018 voll. https://www.fnp.de/frankfurt/unwetter-legt-frankfurt-lahm-neue-gewitter-anmarsch-10395130.html

        Was Vie­le wohl über­ra­schen wird ist, dass die­se Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se und die dar­aus resul­tie­ren­den Über­schwem­mun­gen gera­de im Som­mer vorkommen.

        Wie viel Regen ist zu viel und wann kommt es dadurch zu Hochwasser? 

        Viel Regen an sich stellt erst mal kein Pro­blem dar. Die­ses Phä­no­men hat zwar in den letz­ten Jah­ren zuge­nom­men, aber wenn das Was­ser ver­si­ckern kann, selbst bei höhe­ren Nie­der­schlags­wer­te, haben die meis­ten Haus­be­sit­zer mit Stark­re­gen kein Pro­blem. Die Fra­ge ist, was muss pas­sie­ren, dass es für sie zum Pro­blem wird? Die­ser Fra­ge gehen wir jetzt nach!

        Wir soll­ten viel­leicht erst mal fest­stel­len, dass Stark­re­gen jeden und über­all tref­fen kann. Stark­re­gen kennt kei­ne fes­te Uhr­zeit, kein fes­tes Datum und kei­nen Lieb­lings­platz, wo der Regen run­ter­kommt. Man kann also davon aus­ge­hen, dass auch Sie irgend­wann mal von Stark­re­gen betrof­fen sein wer­den. Doch kei­ne Sor­ge dafür haben wir unse­ren Risi­ko­plan für Hoch­was­ser im Kel­ler geschrieben. 

        Für die Sta­tis­ti­ker unter uns: In 2016 gab es etwa 160.000 Schä­den an Gebäu­den durch Hoch­was­ser. Dabei sind nur 42 % der Gebäu­de gegen Hoch­was­ser ver­si­chert und über 50 % der Hoch­was­ser­er­eig­nis­se, wer­den mitt­ler­wei­le durch Stark­re­gen aus­ge­löst. Wahr­schein­lich han­delt es sich also um 190.000 Scha­dens­fäl­le durch Über­schwem­mun­gen pro Jahr im Zusam­men­hang mit Starkregen.

        Wann wird viel Regen für Sie zum Problem? 

        Ob der Stark­re­gen für Sie zum Pro­blem wird und Ihren Kel­ler über­flu­tet, dafür muss man sich die äuße­ren Fak­to­ren anschau­en und analysieren:

        Ober­flä­chen­ver­schluss:  Schau­en Sie sich in Ihrem Gar­ten um und am bes­ten auch in dem des Nach­barn. Wie viel Grün­flä­che sehen Sie? Wenn die Ant­wort dar­auf lau­tet, nicht viel, sind Sie gene­rell gefähr­de­ter, als jemand, der kom­plett auf Grün lebt. 

        Je mehr Flä­che des Bodens, durch Beton, Asphalt oder ähn­li­ches, ver­schlos­sen wird, des­to eher sucht sich das Was­ser einen ande­ren Weg und fließt dann zu den tiefs­ten Punkten. 

        Tro­cken­heit des Bodens: Ähn­lich pro­ble­ma­tisch ist es, wenn es lan­ge nicht gereg­net hat und die Grün­flä­che, die Sie haben, tro­cken ist und kaum Was­ser auf­neh­men kann. Sie ken­nen das Phä­no­men sicher­lich, wenn Sie Ihren Rasen bewäs­sern und das Was­ser nicht in die Erde ver­si­ckert, son­dern abfließt. Genau die­ses Pro­blem besteht auch, wenn es zu Stark­re­gen kommt und vor­her kaum Regen war. Ins­be­son­de­re im Som­mer kön­nen hier Pro­ble­me auf­tre­ten. Eine tro­cke­ne Rasen­flä­che kann viel Was­ser, schlech­ter auf­neh­men, als eine feuchte. 

        Kanal­sys­tem der Gemein­de oder Stadt: Ein wei­te­res Pro­blem stel­len die Kanal­sys­te­me Ihrer Gemein­de oder der Stadt dar. Die Kanal­sys­te­me sind meist nicht dafür aus­ge­legt, hohe Men­gen an Was­ser auf­zu­neh­men und abzu­trans­por­tie­ren. Dies liegt vor allem dar­an, dass die Kanal­sys­te­me schon Jahr­zehn­te alt sind und damals noch nicht so viel Erd­bo­den ver­schlos­sen wur­de, wie es heu­te der Fall ist. Ein wei­te­res Pro­blem besteht, wenn das Kanal­sys­tem, durch Blät­ter, Äste, Dreck oder sons­ti­ge Din­ge, ver­stopft ist, die das Ablau­fen des Was­sers erschwe­ren. Auch wenn die Kanal­sys­te­me nicht regel­mä­ßig gerei­nigt und gesäu­bert wer­den, könn­te es gera­de hier zu Pro­ble­men für Sie kommen. 

        Eige­ner Abfluss: Genau das glei­che Pro­blem besteht natür­lich auch bei Ihrem eige­nen Abfluss. Sind die Regen­rin­nen voll mit Schmutz, Blät­tern und der Abfluss im Kel­ler wur­de auch schon län­ger nicht mehr sau­ber gemacht, kann das Was­ser nicht mehr rich­tig abflie­ßen und fließt im schlimms­ten Fall in Ihr Haus. 

        Lage des Hau­ses: Natür­lich spielt auch die Lage des Hau­ses eine enor­me Rol­le beim Ent­ste­hen von Über­schwem­mun­gen durch Stark­re­gen. Haben Sie bei­spiels­wei­se kei­nen Kel­ler und Ihr Haus steht höher als das der Nach­barn,  soll­ten Sie vor Stark­re­gen und fol­gen­den Über­schwem­mung rela­tiv sicher sein. Sind Sie das letz­te Haus in einer abfal­len­den Stra­ße und haben einen gro­ßen Kel­ler, kön­nen Sie mit ent­spre­chen­den Pro­ble­men bei Stark­re­gen rechnen. 

        Wir kön­nen also grob fest­hal­ten, je ver­schlos­se­ner der Boden rund ums Haus, je klei­ner das Kanal­sys­tem der Stadt oder Gemein­de, umso dich­ter der eige­ne Abfluss und je tie­fer das Haus liegt, des­to höher ist auch die Wahr­schein­lich­keit, dass sie selbst bei 25 Litern pro Qua­drat­me­ter und Stun­de von Stark­re­gen über­rascht und über­schwemmt wer­den kön­nen. Wenn Sie sich ande­re Hoch­was­ser­er­eig­nis­se anschau­en,  wie bei­spiels­wei­se das Hoch­was­ser in Frank­furt, wel­ches durch Stark­re­gen aus­ge­löst wur­de, soll­ten Sie bei Nie­der­schlags­men­gen von über 30 Liter pro Qua­drat­me­ter und Stun­de gene­rell Vor­sicht wal­ten las­sen. Für die ver­schie­de­nen Früh­warn­sys­te­me bei Stark­re­gen haben wir den Arti­kel Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men vor Hoch­was­ser geschrie­ben. 

        Stark­re­gen führt zu Über­schwem­mun­gen in Ihrem Haus? 

        Mit uns nicht mehr! 

        Mit uns gelingt der Stark­re­gen­schutz. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

        David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

        Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

        Was kann ich vorsorglich tun damit viel Regen nicht zum Problem wird? 

        Mit all dem neu­en Wis­sen, wel­ches sie jetzt gesam­melt haben, bleibt die Fra­ge: “Was kön­nen Sie vor­sorg­lich tun bevor Sie von Stark­re­gen über­rascht und Ihr Haus über­schwemmt wird?” Wir hät­ten da eini­ge Vor­schlä­ge für Sie.

        Bei der Gemein­de oder Stadt erkun­den, ob es in Ihrer Stra­ße schon Hoch­was­ser gab oder Goog­le für die Recher­che nut­zen. Um einen gro­ben Über­blick zu erhal­ten, wie hoch Ihr Hoch­was­ser­ri­si­ko ist, macht es Sinn mal bei Ihrer Gemein­de, Stadt oder den Nach­barn nach­zu­fra­gen, ob es in der Ver­gan­gen­heit Hoch­was­ser­er­eig­nis­se in Ihrem Dorf oder Stadt­teil gab. 

        Natür­lich kön­nen Sie hier­zu auch Goog­le bemü­hen und ein­fach mal dar­auf los recher­chie­ren. Soll­te es in der Ver­gan­gen­heit in Ihrer Nähe Hoch­was­ser durch Stark­re­gen gege­ben haben, ist die Wahr­schein­lich­keit rela­tiv hoch, dass auch Sie irgend­wann von einer Über­schwem­mung durch Stark­re­gen betrof­fen sein werden. 

        Umge­bung stu­die­ren: Wie oben schon im Abschnitt zu *Wie viel Regen ist viel* ange­schnit­ten, soll­ten Sie Ihre Umge­bung genau stu­die­ren. Neh­men Sie sich die­se oben genann­te Lis­te zur Hand und beur­tei­len Sie Ihre Lage anhand die­ser Fak­to­ren. Wenn bei einer genaue­ren Betrach­tung ein hohes Risi­ko durch eine Über­schwem­mung von Stark­re­gen besteht und Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se in der Ver­gan­gen­heit zu ver­zeich­nen waren, soll­ten Sie wei­te­re Maß­nah­men ergreifen. 

        Wet­ter stu­die­ren – Wet­ter Apps: Unter ande­rem soll­ten Sie anfan­gen, das Wet­ter ganz genau zu stu­die­ren. Die Warn-App Nina und die Warn­wet­ter-App des DWD kön­nen wir Ihnen hier­zu nur ans Herz legen. In der Regel kön­nen Sie ein­fach Ihre Post­leit­zahl ein­ge­ben und erhal­ten dann rela­tiv genau Vor­her­sa­gen der Nie­der­schlags­men­gen in Ihrer Region. 

        Wie oben schon erwähnt, soll­ten Sie beson­ders bei Nie­der­schlä­gen von über 25 Liter pro Stun­de und Qua­drat­me­ter auf­merk­sam wer­den. Da Sie aber oft­mals vor Stark­re­gen über­rascht wer­den und sich die­ser inner­halb von weni­gen Minu­ten bil­den kann, hel­fen Ihnen oft­mals auch kei­ne Wet­ter­vor­her­sa­gen oder Apps um her­aus­zu­fin­den, ob Sie von Stark­re­gen getrof­fen werden.

        Hochwasserschutzmaßnahmen gegen die Wassermengen durch Starkregen

        Pum­pe kau­fen: Am bes­ten legen Sie sich eine klei­ne Schmutz­was­ser­pum­pe zu, die Sie für 50,00 bis 150,00 € online, im Bau­markt oder durch uns bezie­hen kön­nen. Wel­che Pum­pe bei Ihnen von­nö­ten ist, hängt unter Umstän­den auch davon ab, wie groß Ihr Kel­ler­vor­raum, wie groß Ihr Kel­ler und wie weit der Trans­port­weg des Was­sers bis über die Schutz­li­nie ist. Wich­tig dabei: Nicht auf das Nach­bar­grund­stück umlei­ten! In die­sem Arti­kel erhal­ten Sie all unse­re emp­foh­le­nen Pum­pen. Wei­ter­hin haben wir ver­schie­de­ne Pum­pen in unse­rem Part­ner­shop. Zu die­sem geht es durch die­sen HOWASHOP

        Schwel­len bau­en: Wei­ter­hin soll­ten Sie die emp­find­li­chen Stel­len an Ihrem Haus, meist also die Stel­len die am tiefs­ten lie­gen, schüt­zen. Ent­we­der brin­gen sie Hoch­was­ser­schutz-Bar­rie­ren an oder Sie behel­fen sich mit fest instal­lier­ten Erhö­hung vor der Tür, dem Fens­ter, auf den Trep­pen­auf­gän­gen und ähn­li­chen Stellen. 

        Wel­che Mög­lich­kei­ten Sie zum Hoch­was­ser­schutz haben, dar­über haben wir schon mehr­fach geschrie­ben. Wir kön­nen Ihnen hier­zu den Arti­kel *Hoch­was­ser­schutz fürs Haus* emp­feh­len, damit Sie sich einen gro­ben Über­blick über die Mög­lich­kei­ten im Hoch­was­ser­schutz machen kön­nen. In aller Regel soll­ten Schutz­li­ni­en von maxi­mal 10 cm in Kom­bi­na­ti­on mit einer Schmutz­was­ser­pum­pe für alle Even­tua­li­tä­ten ausreichen. 

        Wich­ti­ge Din­ge nicht am tiefs­ten Punkt des Hau­ses lagern! Da Sie von dem Was­ser wahr­schein­lich über­rascht wer­den, ist es wich­tig vor­her alles aus dem Kel­ler zu räu­men, was irgend­wie vom Hoch­was­ser getrof­fen wer­den kann. Stel­len Sie, wenn mög­lich, lose Din­ge in Rega­le oder in ein obe­res Geschoss. Auch hier­zu fin­den Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen in ande­ren Arti­keln, die wir bereits ver­öf­fent­licht haben. 

        Ver­si­che­rung abschlie­ßen:  Zu guter Letzt soll­ten Sie sich auch finan­zi­ell vor den Fol­gen von Stark­re­gen schüt­zen. Am bes­ten prü­fen Sie Ihre Haus­rat­ver­si­che­rung und Ihre Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung, ob die­se den Bau­stein der Ele­men­tar­schä­den beinhal­ten. Auch hier­zu kön­nen Sie ent­we­der mit uns spre­chen oder mit dem Ver­si­che­rungs­be­ra­ter Ihres Vertrauens. 

        Soll­ten Sie wei­te­re Fra­gen haben und noch unsi­cher sein, ob bei Ihnen Bedarf besteht und was Sie kon­kret tun kön­nen um sich gegen die Fol­gen von Stark­re­gen und des­sen Über­schwem­mun­gen zu sichern, kön­nen Sie uns ger­ne eine E‑Mail schrei­ben oder ein­fach anru­fen! Alter­na­tiv kön­nen Sie auch unse­ren Arti­kel über wei­te­re Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men lesen. 

        Relevante Fragen zu wie viel Regen ist viel?

        Wie kann man die Nie­der­schlags­men­ge berech­nen? Es gibt zwei Maß­ein­hei­ten. Nie­der­schlags­men­ge in mm und in l/m². Ein mm Nie­der­schlags­men­ge ent­spricht dabei den l/m² Anga­ben und umge­kehrt. Wich­tig dabei ist auch, die Zeit zu mes­sen in der die­ser Nie­der­schlag vor­kommt. Je kür­zer die Zeit ist, des­to hef­ti­ger ist der Regen.

        Stark­re­gen ab wie viel mm? Von Stark­re­gen spricht man bei 15 bis 25 mm Nie­der­schlag inner­halb einer Stun­de oder 20 bis 35 mm inner­halb von sechs Stun­den. Über 25 mm in einer Stun­de oder 35 mm in sechs Stun­den gel­ten als Unwetterwarnung.

        Sie haben auch Hoch­was­ser im Keller?
        Kein Pro­blem, wir hel­fen Ihnen!“
        David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

        Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

        Was ist Hochwasserschutz?

        Was ist Hochwasserschutz?

        Mög­lich­kei­ten und Maß­nah­men für pri­va­te Anwender

        Um wirk­lich ein­mal klar­zu­stel­len, was Hoch­was­ser­schutz über­haupt ist und wel­che Berei­che zum Hoch­was­ser­schutz gehö­ren, haben wir uns dazu ent­schie­den etwas Licht ins Dunk­le zu brin­gen. Nicht alle unse­rer Kun­den ken­nen uns durch den Hoch­was­ser­schutz. Das Wort ist zwar das logis­ti­sche, wenn es um den Schutz vor Hoch­was­ser geht, aber auch Was­ser­schutz, Flut­schutz, oder Über­schwem­mungs­schutz könn­ten pas­sen.  Wenn Sie nicht sicher sind, wie Sie sich und Ihr Haus vor Hoch­was­ser schüt­zen kön­nen, dann soll­ten Sie nach die­sem Arti­kel genau wis­sen, was zu tun ist.

        Was ist Hoch­was­ser­schutz? Hoch­was­ser­schutz ist der Schutz vor Hoch­was­ser durch vor­beu­gen­de oder aku­te Schutz­maß­nah­men. Es gibt sowohl gro­ße, z.B. Deich­bau an Flüs­sen, als auch klei­ne, z. B. Was­ser­bar­rie­ren für die Tür, Schutz­mög­lich­kei­ten. Auch der natür­li­che Rück­halt des Was­sers gehört zum Hochwasserschutz

        Hoch­was­ser­schutz ist also ein sehr wei­ter Begriff und man kann vie­les tun, um sich gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen. Damit Sie einen kom­plet­ten Über­blick bekom­men und sich danach an die rich­ti­gen Maß­nah­men wagen kön­nen, fan­gen wir mit dem natür­li­chen Rück­halt an.

        Doch was versteht man eigentlich unter Hochwasserschutz?

        Hoch­was­ser­schutz ist nicht gleich Hoch­was­ser­schutz. Es kommt ganz dar­auf an, wel­ches Hoch­was­ser gebän­digt wer­den muss und wie man die­sem am bes­ten begeg­nen soll­te. Alles unter Anbe­tracht der ver­schie­de­nen Fak­to­ren, der Situa­ti­on und Pro­blem­stel­lung. Han­delt es sich um Hoch­was­ser durch Stark­re­gen, wer­den ande­re Fak­to­ren für den  Hoch­was­ser­schutz wich­ti­ger, als wenn es sich um Fluss­hoch­was­ser han­delt. Wäh­rend man bei Fluss­hoch­was­ser lan­ge Vor­be­rei­tungs­zei­ten hat, gilt das nicht für Starkregen.

        Was ist Hoch­was­ser über­haupt? Von Hoch­was­ser spricht man, wenn ein Gelän­de, zeit­lich begrenzt, von Was­ser bedeckt ist, wel­ches nor­ma­ler­wei­se nicht von Was­ser bedeckt ist. Mög­li­che Ursa­chen dafür könn­ten Stark­re­gen, Fluss­hoch­was­ser, Schnee­schmel­ze oder eine Sturm­flut sein.

        Hoch­was­ser kann man wei­ter auf­tei­len in Fluss­hoch­was­ser, Sturm­flut und Sturz­flut. Sturz­flu­ten wer­den kurz­fris­tig von Stark­re­gen ver­ur­sacht, wäh­rend Fluss­hoch­was­ser durch einen Anstieg der Pegel­stän­de statt­fin­det. Der Anstieg der Pegel­stän­de kann auch auf­grund eines Stark­re­gens pas­sie­ren, ist jedoch nicht der ein­zi­ge Grund. Sturm­flu­ten sind auf Gebie­te am Meer begrenzt. Klei­ne Sta­tis­tik von uns am Ran­de. Aktu­ell sind etwa 25 % der Hoch­was­ser­er­eig­nis­se außer­halb eines Hoch­was­ser­ge­biets, Stark­re­gen ist unbe­re­chen­bar. Über 50 % unse­rer Kun­den sind Men­schen, die vor­her noch nie von Hoch­was­ser betrof­fen waren. 

        Hoch­was­ser­schutz: Aktiv oder passiv?

        Abhän­gig vom Hoch­was­ser kann man die­sem pas­siv oder aktiv etwas ent­ge­gen­set­zen. Pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz ist gera­de bei Fluss­hoch­was­ser inter­es­sant. Wenn gan­ze Land­stri­che von Was­ser bedeckt sind, kann es für die Gemein­den oder Städ­te Sinn machen dem Hoch­was­ser mehr Platz ein­zu­räu­men und es zu len­ken, statt es zurück­zu­hal­ten. Für den pri­va­ten Anwen­der ist pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz schwie­rig zu gestal­ten, außer der Maß­nah­me, dass Sie ein­fach zuschau­en, wie das Was­ser in Ihr Haus läuft. Akti­ver Hoch­was­ser­schutz ist für die meis­ten Haus­be­sit­zer die rich­ti­ge Wahl. Egal ob akti­ver oder pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz, für bei­de Vari­an­ten gibt es extrem vie­le Mög­lich­kei­ten und Spiel­ar­ten, wie man dem Hoch­was­ser begeg­nen kann. Dar­auf gehen wir gleich wei­ter ein.

        Hoch­was­ser­schutz für Gelän­de oder Gebäude 

        Eben­so unter­schei­den muss man den Hoch­was­ser­schutz für Gelän­der oder Gebäu­de. Wäh­rend der Hoch­was­ser­schutz eines Gebäu­des rela­tiv ein­fach gelin­gen kann, sieht das an Flüs­sen schon wie­der ganz anders aus. Wenn ein Fluss über die Ufer tritt, müs­sen vor­her Mona­te­lan­ge arbei­ten für den rich­ti­gen Hoch­was­ser­schutz sor­gen. Wenn gro­ße Area­le von Hoch­was­ser betrof­fen sind, steht auch logi­scher­wei­se mehr auf dem Spiel. Wie ein Gelän­de geschützt wer­den kann, dar­auf gehen wir eben­falls kurz ein, der Haupt­teil des Arti­kels wird aber das The­ma des Hoch­was­ser­schut­zes für Gebäu­de auf­grei­fen. Einen noch detail­lier­te­ren Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz fürs Haus, erhal­ten Sie durch einen Klick auf den Link.

         

        Hochwasserschutz eines Hauses oder Gebäudes

        Ob Sie ein Gebäu­de, Haus oder gleich das gan­ze Gelän­de vor Hoch­was­ser schüt­zen möch­ten, es macht einen rie­si­gen Unter­schied in der Her­an­ge­hens­wei­se. Wie man Hoch­was­ser­schutz im Gelän­de betriebt, kommt spä­ter. Jetzt wid­men wir uns dem akti­ven oder pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz für Häu­ser oder Gebäu­de. Abhän­gig von der Hoch­was­ser-Art müs­sen Sie unter­schied­lich an die Sache ran­ge­hen, damit kei­ne Sach­schä­den ent­ste­hen und kei­ne Men­schen zu Scha­den kommen.

        Pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz eines Gebäudes

        Bei Fluss­hoch­was­ser und Sturm­flu­ten, kann es Sinn machen, den Hoch­was­ser­schutz etwas pas­si­ver anzu­ge­hen. Akti­ver Hoch­was­ser­schutz (das Was­ser aus dem Gebäu­de hal­ten) könn­te dazu füh­ren, dass das Gebäu­de auf­schwimmt und sich auf der Boden­ver­an­ke­rung löst. Wenn das Gebäu­de schon steht, ist es um genau zu sein ja kein wirk­li­cher pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz, egal was Sie unter­neh­men. Außer wie schon gesagt, Sie las­sen, dass Was­ser ein­fach lau­fen. Hier erhal­ten Sie die Mög­lich­kei­ten des pas­si­ven Hoch­was­ser­schut­zes, der nicht dar­in besteht das Was­ser auf­zu­hal­ten, son­dern eher umzu­len­ken! Für Infor­ma­tio­nen über die ange­pass­te Ver­hal­tens­wei­se bei Hoch­was­ser kön­nen wir Ihnen den Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men ans Herz legen.

        Ent­wäs­se­rung des Gebäu­des: Gera­de bei Stark­re­gen ist die Ent­wäs­se­rung des Dachs und das Kanal­sys­tem ein gro­ßes The­ma. Wenn die Regen­rin­ne ver­schmutzt ist, der Abfluss dicht und dann auch noch das Rück­stau­ven­til fehlt, ist das Cha­os vor­pro­gram­miert. Sor­gen Sie also dafür, dass die Ent­wäs­se­rung auf, neben und unter dem Gebäu­de funk­tio­niert. Regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len von Abflüs­sen, Rin­nen und Kanä­len, kön­nen enorm beim Hoch­was­ser­schutz helfen.

        Was­ser vom Haus weg lei­ten: Was wir oft, vor Ort oder auf Bil­dern, bei Kun­den sehen, ist, dass die­se ein Gefäl­le zum Haus hin ange­legt haben. Was­ser fließt immer zur nied­rigs­ten Stel­le. Wenn Sie also ein wenig dar­auf ach­ten, dass Sie ein Gefäl­le vom Haus weg schaf­fen kön­nen, ist Ihnen auch bei Fluss­hoch­was­ser oft gehol­fen. Legen Sie Bete, Wege, Ter­ras­sen und ande­re Flä­chen so an, dass Regen­was­ser abflie­ßen kann.

        Grün­flä­che, Stei­ne, Sand und ähn­li­ches: Mit dem vor­he­ri­gen Punkt eng ver­wandt, aber oft eben­falls ver­nach­läs­sigt. Natür­lich möch­ten Sie ein schö­nes Haus haben, auch drum­her­um. Was dabei aber oft ver­ges­sen wird, alle geschlos­se­nen Flä­chen, die zwar schön aus­se­hen, aber kein Was­ser auf­neh­men kön­nen, sind eine Gefahr bei Stark­re­gen. Je mehr Sie rund ums Haus zube­to­niert haben, des­to eher kön­nen Sie mit einer Über­schwem­mung rech­nen, gera­de wenn die beto­nier­ten Flä­chen ein Gefäl­le zum Haus hin haben. Ver­su­chen Sie Flä­chen ums Haus zu schaf­fen, die Was­ser auf­neh­men kön­nen. Hier­zu zäh­len Grün­flä­chen, Bete und Sand.

        Kel­ler flu­ten: Die letz­te Instanz beim pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz ist es das Was­ser in den Kel­ler lau­fen zu las­sen. Das macht nur Sinn, wenn der Kel­ler vor­her ent­spre­chend bear­bei­tet wur­de und dadurch kei­nen Scha­den nimmt. Gera­de bei Fluss­hoch­was­ser ist die­se Alter­na­ti­ve beliebt, weil so ein Auf­schwem­men des Gebäu­des ver­hin­dert wer­den kann.

        Akti­ver Hoch­was­ser­schutz eines Gebäu­des oder Hauses

        Beson­ders bei Stark­re­gen sinn­voll, aber auch bei Fluss­hoch­was­ser und sogar bei Sturm­flu­ten nicht zu ver­ach­ten, ist die akti­ve Metho­de des Hoch­was­ser­schut­zes. Hier wird das Was­ser am Ein­drin­gen in das Gebäu­de gehin­dert. Die äuße­ren Ein­flüs­se, wie Grün­flä­chen, Nei­gung des Gelän­des oder regel­mä­ßi­ges Prü­fen der Ent­wäs­se­rung blei­ben mehr oder weni­ger ver­nach­läs­sig­bar. Auch hier gibt es vie­le Mög­lich­kei­ten den Hoch­was­ser­schutz aktiv zu betreiben.

        Bau­li­che Maß­nah­men am Haus: Den­ken Sie hier an das Set­zen von Tür­schwel­len und Erhö­hung von Licht­schäch­ten. Es gibt vie­le ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, wie Sie durch bau­li­che Ver­än­de­run­gen Hoch­was­ser­schutz betrei­ben kön­nen. Auch das Zumau­ern von Fens­tern und Öff­nun­gen oder das Zie­hen einer Mau­er rund um das Haus gehö­ren dazu.

        Sper­ren für das Was­ser am Gebäu­de: Sie haben außer­dem die Mög­lich­keit jede Öff­nung gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen, die Ihnen nur ein­fällt. Für den Hoch­was­ser­schutz von Türen gibt es Alu-Damm­bal­ken, mobi­le Schutz­wän­de, Sand­sä­cke, mobi­le Schlän­gel und sogar gan­ze hoch­was­ser­dich­te Türen. Fens­ter bekom­men Sie mit Acryl­schotts, Magnet­schotts oder Alu-Leicht­bau-Ele­men­ten was­ser­dicht ver­schlos­sen. Hier­zu haben wir meh­re­re Arti­kel geschrie­ben, die alle Mög­lich­kei­ten wei­ter auf­grei­fen. Bei­spiels­wei­se Hoch­was­ser­schutz für Türen, Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter oder Hoch­was­ser­schutz für Gara­gen.

        Sper­ren für das Gelän­de ums Gebäu­de: Die­ser Punkt greift etwas in den Hoch­was­ser­schutz eines Gelän­des ein, aber auch die­se Mög­lich­keit haben Sie im akti­ven Schutz Ihres Hau­ses gegen Hoch­was­ser. Wel­che Mög­lich­kei­ten Sie haben um das Haus weit­räu­mig gegen Hoch­was­ser zu sichern, erfah­ren Sie wei­ter unten.

        Soweit zum Hoch­was­ser­schutz für Gebäu­de und Häu­ser. Sie ken­nen nun den Unter­schied zwi­schen akti­ven und pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz, wis­sen unge­fähr wann Sie mit wel­cher Metho­de am erfolg­reichs­ten sind und haben sich jetzt viel­leicht gefragt: „Wie­so macht eigent­lich mei­ne Stadt/Gemeinde nichts dage­gen, dass das Was­ser erst gar nicht an mein Haus kommt?“. Gute Fra­ge und gar nicht so leicht zu beant­wor­ten. Was die Gemein­den und Städ­te in der Regel machen erfah­ren Sie im fol­gen­den Abschnitt.

        Hochwasserschutz eines Geländes (Städte, Gemeinden)

        Auch beim Hoch­was­ser­schutz eines gro­ßen Gelän­des und Are­als geht es um die Ver­mei­dung von Per­so­nen- und Sach­schä­den. Im Ver­gleich zu dem Schutz eines Gebäu­des spre­chen wir hier aber von rie­si­gen Schä­den, die ent­ste­hen kön­nen. Genau­so rie­sig sind auch die Dimen­sio­nen, die sowohl akti­ver als auch pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz im Gelän­de annimmt. Eini­ge Maß­nah­men sind auch für den pri­va­ten Anwen­der inter­es­sant, des­halb soll­ten Sie die­sen Teil des Arti­kels nicht ein­fach über­sprin­gen. Wenn wir von einem Gelän­de spre­chen, geht es hier sowohl um Flüs­se, Gemein­den, Städ­te usw., qua­si alles was in den Bereich der Gemein­den, Städ­te und Län­der fällt.

        Pas­si­ver Hoch­was­ser­schutz eines Geländes

        Im Prin­zip wird beim pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz auf grö­ße­ren Area­len ver­sucht, den natür­li­chen Fluss des Was­sers zu ver­bes­sern und umzu­lei­ten. Hoch­was­ser gibt es schon seit tau­sen­den von Jah­ren, Pro­ble­me damit, hat man nur, wenn man dem Was­ser in die que­re kommt.

        Dem Was­ser mehr Raum geben: Durch Reten­ti­ons­räu­me für das Was­ser, also unbe­wohn­te Flä­chen, wo das Was­ser hin­flie­ßen kann, wird ver­sucht eine Aus­wei­tung in Wohn­ge­bie­te zu ver­mei­den. Wei­ter­hin wer­den Über­schwem­mungs­ge­bie­te aus­ge­wei­tet, die dann nicht mehr genutzt wer­den können.

        Ent­sie­ge­lung des Bodens: Auch die Rück­ge­win­nung von unge­nutz­ten beto­nier­ten Flä­chen hilft bei Hoch­was­ser. Wer­den ver­sie­gel­te Böden wie­der auf­ge­ris­sen, kann das Was­ser wie­der im Boden versickern.

        Umsied­lung: Auch das Umsie­deln von Wohn­ge­bie­ten und der Land­wirt­schaft zählt in die­sen Bereich des pas­si­ven Hoch­was­ser­schut­zes. Wenn Wohn­ge­bie­te und Land­wirt­schaft so geplant wer­den, dass die­se mehr im Ein­klang mit der Natur ste­hen, hin­dert man das Was­ser dar­an sei­ne zer­stö­re­ri­sche Kraft zu entfalten.

        Akti­ver Hoch­was­ser­schutz für Gelände

        Nach dem glei­chen Prin­zip wie bei Gebäu­den funk­tio­niert der akti­ve Hoch­was­ser­schutz im Gelän­de. Es wird durch Sper­ren ver­sucht das Hoch­was­ser am Flie­ßen zu hin­dern. Sol­che Maß­nah­men sieht man oft an Flüs­sen, wenn die­se bei­spiels­wei­se durch Däm­me geschützt werden.

        Natür­li­che Däm­me: Akti­ver Hoch­was­ser­schutz, den man oft sieht, sind Däm­me an Flüs­sen, die aus­se­hen wie gro­ße Gras­hü­gel. Die­se wer­den aus gro­ßen Stei­nen, Sand und Erde gefer­tigt. Das Auf­schüt­ten die­ser Däm­me dau­ert sehr lan­ge und kos­tet Mil­lio­nen. Im Ver­gleich zu dem Scha­den, der ent­ste­hen wür­de, wenn das Was­ser unge­hin­dert in ein Wohn­ge­biet flie­ßen könn­te, wie­gen die Kos­ten aber nicht son­der­lich schwer.

        Fes­te Hoch­was­ser­schutz­wän­de: Wenn zu wenig Platz ist um einen gro­ßen Hügel anzu­le­gen, grei­fen Kom­mu­nen, Städ­te und Län­der zu fest ver­bau­ten Hoch­was­ser­schutz­wän­den. Die­se wer­den im Boden ver­an­kert und sind ent­we­der per­ma­nent oder nur im Hoch­was­ser­fall instal­liert. Häu­fig zu sehen sind rie­si­ge Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­me, Glas­wän­de und Spund­wän­de. Eben­falls oft zu sehen, ist das Erwei­tern des Flus­ses durch bau­li­che Erwei­te­run­gen aus Beton und Stein, direkt am Fluss­bett entlang.

        Mobi­le Sper­ren für den Hoch­was­ser­schutz des Gelän­des: Manch­mal kann es auch Sinn machen kom­plett auf mobi­len Hoch­was­ser­schutz zu set­zen, übri­gens auch für Gebäu­de. Was­ser­ge­füll­te Deich­schläu­che, Sand­sä­cke und vie­le wei­te­re Sys­te­me gehö­ren in die­se Kate­go­rie. Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma soll­ten Sie sich unse­ren Arti­kel mobi­ler Hoch­was­ser­schutz anschau­en.

        Sie wis­sen nun was zu tun ist und was Hoch­was­ser­schutz über­haupt ist. Wie Sie sehen, ist das The­ma gar nicht so ein­fach, wie es auf den ers­ten Blick erscheint. Soll­ten Sie zu dem The­ma wei­te­re Fra­gen haben, kön­nen Sie sich ger­ne jeder­zeit an uns wen­den. Wir hel­fen Ihnen im Hoch­was­ser­schutz weiter.

        Relevante Fragen zum Hochwasserschutz

        Wel­che Arten von Hoch­was­ser gibt es? Fluss­hoch­was­ser, Sturm­flu­ten und Sturz­flu­ten. Sturz­flu­ten wer­den durch Stark­re­gen aus­ge­löst. Sturm­flu­ten kom­men an Küs­ten vor und Fluss­hoch­was­ser tritt ein, wenn der Pegel­stand eines Flus­ses höher steigt als üblich. Fluss­hoch­was­ser kann meh­re­re Ursa­chen haben.

        Bei Fra­gen zum The­ma kön­nen Sie sich ger­ne direkt an uns wer­den. Schrei­ben Sie ein­fach eine E‑Mail oder rufen Sie kurz an. Wenn Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma haben möch­ten emp­feh­len wir Ihnen die Arti­kel Pum­pen für den Hoch­was­ser­schutz, Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men vor dem Hoch­was­ser und die bes­ten Alter­na­ti­ven zum Sand­sack.

        Schäden durch Starkregen: Beheben, vermeiden, vorbeugen!

        Schäden durch Starkregen: Beheben, vermeiden, vorbeugen!

        In der Bera­tung unse­rer Kun­den zum The­ma Hoch­was­ser wer­den mitt­ler­wei­le 60 % der Schä­den durch Stark­re­gen ver­ur­sacht. In den Köp­fen der Men­schen, die noch nie von Stark­re­gen betrof­fen waren, ist immer noch das Bild, dass, nur wenn ein Fluss in der Nähe ist, man auch mit Hoch­was­ser Pro­ble­me bekommt. Das ein plötz­lich auf­tre­ten­der Stark­re­gen Schä­den am Haus ver­ur­sa­chen könn­te, dar­an denkt man oft erst, wenn man es live gese­hen hat. Damit Sie vor den Schä­den durch Stark­re­gen sicher sind, haben wir uns dazu ent­schie­den einen kom­plet­ten Gui­de zu schrei­ben, wie man die Schä­den behe­ben und wie man das Gan­ze ver­mei­den oder vor­beu­gen kann.

        Was tun bei Schä­den durch Stark­re­gen? Zuerst Ruhe bewah­ren.  Je nach Höhe des Was­sers die Feu­er­wehr rufen und den Kon­takt mit Hoch­was­ser mei­den. Alles bild­lich fest­hal­ten und nach­dem der Kel­ler aus­ge­pumpt wur­de mit der Ver­si­che­rung reden, die wahr­schein­lich die Schä­den durch Stark­re­gen übernimmt. 

        Die Schä­den die durch Stark­re­gen ent­ste­hen kön­nen, sind viel­fäl­tig. Neben den offen­sicht­li­chen finan­zi­el­len Scha­den bleibt oft auch ein emo­tio­na­ler. Man fühlt sich in sei­nem eige­nen Haus nicht mehr so wirk­lich sicher. Das haben uns schon vie­le unse­rer Kun­den gesagt. Es ist ver­gleich­bar mit einem Ein­bruch, wenn Sie ein­mal davon betrof­fen waren, ist es schwer sich wie­der sicher zu füh­len. Kei­ne Sor­ge, wir hel­fen Ihnen dabei, dass wie­der Nor­ma­li­tät ein­kehrt. Damit Ihnen das nicht noch mal pas­siert und was Sie beach­ten müs­sen, wenn Ihnen der Stark­re­gen in das Haus gelau­fen ist, erklä­ren wir Ihnen jetzt im Nachgang.

        Was ist zu tun, wenn schon Schäden durch Starkregen entstanden sind?

        Wenn das Was­ser schon im Kel­ler steht, sind Schä­den unver­meid­bar. Sie sind damit nicht allei­ne. Allei­ne in 2016 kam es zu 151.000 Schä­den durch Stark­re­gen und das sind nur die zah­len, die der Ver­si­che­rung gemel­det wur­den. 60 % der Haus­be­sit­zer haben über­haupt kei­ne pas­sen­de Ver­si­che­rung, die von den Fol­gen des Stark­re­gens schüt­zen wür­de. Doch was ist nun kon­kret zu tun, wenn es Sie erwischt hat?

        Wäh­rend des Hoch­was­sers: Ver­mei­den Sie den Kon­takt mit kon­ta­mi­nier­tem Was­ser. Wenn es nur ein wenig Was­ser ist, was durch die Kel­ler­tür oder ein Kel­ler­fens­ter gekom­men ist, soll­te das gesund­heit­li­che Risi­ko aller­dings gering sein. Wenn Sie sich unsi­cher sind oder das Was­ser über 10 cm in Ihrem Kel­ler steht, rufen Sie lie­ber die Feu­er­wehr. Wich­tig ist, dass Sie den Strom aus­stel­len, bevor irgend­je­mand in Kon­takt mit dem Was­ser tritt. Wei­ter­hin soll­ten Sie schon jetzt Fotos vom Scha­den machen, die Sie spä­ter der Ver­si­che­rung über­mit­teln können.

        Nach dem Hoch­was­ser: Ist der Kel­ler aus­ge­pumpt, geht die rich­ti­ge Arbeit los. Doku­men­tie­ren Sie auch hier so viel wie mög­lich. Am bes­ten tre­ten Sie schon vor dem Aus­pum­pen mit Ihrer Ver­si­che­rung in Kon­takt. Die Ver­si­che­rung muss spä­ter in der Lage sein die Ursa­che, den Ver­lauf und den Scha­den selbst zu begut­ach­ten. Dafür sind die Bil­der da. Fan­gen Sie erst mit den Auf­räum­ar­bei­ten an, wenn Sie die Erlaub­nis Ihrer Ver­si­che­rung haben.

        Scha­den­be­sei­ti­gung nach dem Stark­re­gen: Sobald Sie alles mit der Ver­si­che­rung geklärt haben, kön­nen Sie mit dem Put­zen und Auf­räu­men anfan­gen. Lüf­ten Sie den Kel­ler schon mal und fan­gen Sie an Gegen­stän­de aus­zu­räu­men, die trock­nen müs­sen. Der ers­te Gang ist dann der zu einer Trock­nungs­fir­ma, die Trock­nungs­ge­rä­te auf­stellt. Erst im Nach­gang kann damit begon­nen wer­den den Kel­ler wie­der in den ursprüng­li­chen Zustand zu versetzen.

        Danach stel­len sich wei­te­re Fra­gen, die wir Ihnen jetzt beant­wor­ten werden:

        • Wer zahlt bei einem Was­ser­scha­den durch Starkregen?
        • Was kann man tun, um Schä­den durch Stark­re­gen vorzubeugen?
        • Wie kann man Schä­den durch Stark­re­gen ganz vermeiden?

        Wer zahlt bei einem Wasserschaden durch Starkregen?

        Lei­der haben wir es schon viel zu oft mit­er­lebt. Men­schen, die am Ende Ihrer Ner­ven und finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten ste­hen. Wenn Sie einen Was­ser­scha­den durch Stark­re­gen erlit­ten haben, ohne vor­her eine ent­spre­chen­de Ver­si­che­rung zu besit­zen, haben wir schlech­te Nach­rich­ten. Sie kom­men für alle Schä­den selbst auf! Der bis­her schlimms­te Fall war ein Senio­ren­heim in Ber­lin, wel­ches einen Scha­den von über 1,5 Mio. Euro zu ver­zeich­nen hat­te. Wer für Was­ser­schä­den durch Stark­re­gen auf­kommt, hängt aber ganz davon ab, wie Sie abge­si­chert sind. Dazu kom­men wir jetzt.

        Wenn Ihr Gebäu­de beschä­digt wur­de, also alles unbe­weg­li­che wie das Mau­er­werk, der Boden oder ähn­li­ches, über­nimmt das in der Regel die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung. Die regu­lä­re Absi­che­rung zahlt aller­dings nur, wenn es durch Blitz- oder Sturm­schä­den Pro­ble­me gab. Wenn Ihr Dach abge­deckt wird und dadurch Regen das Mau­er­werk beschä­digt, zahlt die Ver­si­che­rung. Eben­so zahlt sie, wenn ein Fens­ter oder eine Tür zer­stört wur­de und Regen­was­ser dadurch unge­hin­dert ins Haus flie­ßen konnte.

        Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung zahlt aller­dings nicht, wenn es zu einer Über­schwem­mung durch Türen oder Fens­ter kommt. Die­ser Fall muss sepa­rat ver­si­chert wer­den. Hier­zu gibt es Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­run­gen. Die­ser Bau­stein inner­halb der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung zahlt aller­dings auch nur die Schä­den die am Gebäu­de selbst ent­ste­hen. Wenn die Schä­den durch Stark­re­gen wegen einer feh­len­den Rück­stau­klap­pe oder deren Ver­sa­gen ver­ur­sacht wur­den, muss auch dies in der Regel extra mit in die Ver­si­che­rung auf­ge­nom­men werden.

        Für alle Gegen­stän­de inner­halb des Hau­ses gibt es die Haus­rat­ver­si­che­rung. Möbel, Klei­dung, Unter­la­gen, elek­tro­ni­sche Gerä­te und vie­les mehr, wird bei der Haus­rat­ver­si­che­rung abge­si­chert. Auch hier ist es wie bei der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung, Schä­den durch Stark­re­gen müs­sen extra ver­si­chert wer­den und sind in der nor­ma­len Haus­rat­ver­si­che­rung nicht enthalten.

        Soll­te Ihr Auto durch den Stark­re­gen in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wor­den sein, kommt für die­sen Scha­den die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung auf. Dies gilt aber auch nur, wenn Sie nicht grob fahr­läs­sig gehan­delt haben. Mit dem Auto durch einen rie­si­gen Was­ser­schwall zu fah­ren, könn­ten Ihnen die Scha­dens­über­nah­me kosten.

        Wenn Sie die Feu­er­wehr geru­fen haben, zah­len Sie die­se in der Regel selbst. Die Feu­er­wehr ist zwar in all­ge­mei­nen Not­la­gen für Sie da, die Über­flu­tung des Kel­lers durch Stark­re­gen ist aber kei­ne all­ge­mei­ne Not­la­ge. Die Rech­nung für den Feu­er­wehr­ein­satz erhal­ten Sie von der Gemein­de oder Stadt. Manch­mal haben Sie aber Glück und die­se sehen von einer Rech­nungs­stel­lung ab.

        Wenn Sie kei­ne pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben und das Was­ser unge­hin­dert flie­ßen konn­te, blei­ben Sie auf den Kos­ten für die Besei­ti­gung des Scha­dens sit­zen. Die­se lie­gen im Schnitt bei 6.600,00 €, sagt zumin­dest die Alli­anz Ver­si­che­rung für das Jahr 2016. Wenn Sie jetzt eine Ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen möch­ten, wird es für Sie fast unmög­lich wer­den eine zu bekom­men. Dann hel­fen nur noch die fol­gen­den Maß­nah­men gegen Starkregen.

        Was kann man tun, um Schäden durch Starkregen vorzubeugen?

        Sagen wir mal Sie sind beim letz­ten Stark­re­gen knapp einem Scha­den ent­gan­gen oder Sie hat­ten noch nie mit Stark­re­gen zu kämp­fen, sind sich aber nicht sicher, ob es auch bei Ihnen pas­sie­ren könn­te. In die­sem Fall haben wir nun für Sie ver­schie­de­ne Maß­nah­men zusam­men­ge­stellt, die Sie ergrei­fen kön­nen, um einem Scha­den vorzubeugen.

        Maß­nah­men am Haus, die einen Scha­den durch Stark­re­gen vor­beu­gen können:

        • Boden und Tür­schwel­len erhö­hen: Soll­te nicht schon eine Schwel­le am Kel­ler­ein­gang oder Licht­schacht vor­han­den sein, soll­ten Sie hier viel­leicht ein paar Euro inves­tie­ren. Oft han­delt es sich nur um ein paar Zen­ti­me­ter Stark­re­gen. Kön­nen die­se unge­hin­dert Ein­drin­gen, ist das Cha­os trotz­dem unvermeidbar.
        • Über­da­chung: Oft kann es hel­fen den Kel­ler­ein­gang durch eine Über­da­chung zu schüt­zen, damit das Was­ser direkt umge­lei­tet wird. Sam­melt es sich erst mal im Kel­ler­ab­gang und ist dann noch der Abfluss ver­stopft, ist die Kata­stro­phe vorprogrammiert.
        • Rück­stau­klap­pe ein­bau­en: Wenn Sie kei­ne Rück­stau­klap­pe ein­ge­baut haben, soll­ten Sie das auf jeden Fall nach­ho­len. Nichts ist schlim­mer als brau­nes Was­ser, wel­ches durch die Toi­let­te in das gan­ze Bad läuft. Alter­na­tiv kön­nen Sie auch Absperr­bla­sen gegen Hoch­was­ser kau­fen. Die­se wer­den ein­fach in die Kanä­le und Roh­re gescho­ben. Hier ein Link zum Pro­dukt.
        • Was­ser­mel­der instal­lie­ren: Da Was­ser oft unbe­merkt in den Kel­ler ein­dringt, kann auch ein Was­ser­mel­der hel­fen. Die­ser sen­det ein akus­ti­sches Signal, wenn er mit Was­ser in Berüh­rung kommt. Die­se Sys­te­me gibt es auch mit pas­sen­der App für die Mel­dung auf dem Han­dy. Hier­zu haben wir einen aus­führ­li­chen Arti­kel geschrie­ben. Den pas­sen­den Arti­kel fin­den Sie hier. Wei­ter­hin kön­nen Sie sol­che Was­ser­mel­der in unse­rem Part­ner­shop kau­fen. Hier der Link zu den Hoch­was­ser- und Stark­re­gen­mel­dern
        • Hoch­was­ser­schutz kau­fen: Legen Sie sich den für Sie pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz zu. Es ist bes­ser etwas daheim zu haben und es nicht zu benö­ti­gen, als nichts zu haben, wenn es benö­tigt wird. Ger­ne hel­fen wir Ihnen bei der Aus­wahl geeig­ne­ter Sys­te­me. Viel­leicht inter­es­siert Sie in die­sem Zusam­men­hang auch unser Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz fürs Haus.

        Umstel­len des eige­nen Verhaltens:

        • Zugän­ge schlie­ßen: Schlie­ßen Sie bei Stark­re­gen alle Fens­ter und Türen. Ihre Ver­si­che­rung über­nimmt den Scha­den sonst nicht!
        • Wich­ti­ge Din­ge in Sicher­heit brin­gen: Lagern Sie wich­ti­ge Gegen­stän­de nicht am tiefs­ten Punkt des Hau­ses. Genau das Glei­che gilt für Che­mi­ka­li­en, Far­ben und Öl.
        • Nach­bar schu­len: Wenn Sie Hoch­was­ser­schutz kau­fen, den­ken Sie dar­an Ihren Nach­barn dar­über zu infor­mie­ren, wie er die­sen ein­set­zen kann, wenn Sie nicht zu Hau­se sind. Der bes­te Hoch­was­ser­schutz bringt nichts, wenn er im Ernst­fall nicht ein­ge­setzt wurde.
        • Wich­ti­ge Din­ge griff­be­reit haben: Stel­len Sie sich eine Not­fall­map­pe mit allen wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen und Num­mern zusam­men, die Sie im Ernst­fall benötigen.

        Regel­mä­ßi­ge Maß­nah­men um Schä­den durch Stark­re­gen zu vermeiden:

        • Wet­ter­mel­dun­gen beach­ten: Schau­en Sie öfter in den Wet­ter­be­richt oder legen Sie sich War­napps wie NINA, Kat­warn oder die DWD Warn­wet­ter App zu um die Mel­dun­gen über Stark­re­gen zu ver­fol­gen. Mitt­ler­wei­le gibt es sogar Apps, die die Ent­wick­lung des Regens alle 15 Minu­ten vor­her­sa­gen kön­nen. Zu die­sem The­ma gibt es noch wei­te­re wich­ti­ge Maß­nah­men. Die­se haben wir in dem Arti­kel Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men vor dem Hoch­was­ser näher beleuchtet.
        • Kanä­le prü­fen: Schau­en Sie ab und zu nach den außen lie­gen­den Abflüs­sen und auch nach dem Gul­ly vor Ihrem Haus. Sind die­se voll Blät­ter oder Unrat, sor­gen Sie durch das Säu­bern oder das Mel­den bei der Stadt oder Gemein­de für einen frei­en Abfluss.
        • Dach­ent­wäs­se­rung anschau­en: Ver­schmut­ze Regen­rin­nen und Fall­roh­re füh­ren dazu, dass Regen­was­ser nicht rich­tig abflie­ßen kann und im schlimms­ten Fall ins Haus läuft. Hal­ten Sie auch die­se durch regel­mä­ßi­ge Rei­ni­gung sauber.

        Die­se Maß­nah­men kön­nen natür­lich nur bedingt für einen Schutz sor­gen. Wenn Sie ganz sicher sein wol­len und even­tu­ell schon Schä­den durch Stark­re­gen erlit­ten haben, soll­ten Sie nun wei­ter­le­sen. Wei­te­re Maß­nah­men zum Schutz gegen Hoch­was­ser fin­den Sie außer­dem noch in die­sem Arti­kel.

        Wie kann man Schäden durch Starkregen ganz vermeiden?

        Wenn Sie schon ein­mal Hoch­was­ser durch Stark­re­gen hat­ten, haben Sie einen Vor­teil, Sie ken­nen Ihren Feind. Sie wis­sen, wo die Schwach­stel­len am Haus sind und wie hoch das Was­ser war. Sie kön­nen alle Maß­nah­men ergrei­fen, um das nächs­te Hoch­was­ser zu ver­mei­den. Zum einen ver­mei­den Sie den phy­si­schen Scha­den und zum ande­ren den finan­zi­el­len. Wie das geht, zei­gen wir Ihnen jetzt.

        Phy­si­schen Scha­den vermeiden 

        Sie müs­sen das Was­ser dar­an hin­dern, dass es über­haupt erst Scha­den anrich­ten kann. Das schaf­fen Sie nur, wenn Sie das Was­ser vom Haus fern­hal­ten. Damit das gelingt, gibt es vie­le ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me für die ver­schie­dens­ten Öff­nun­gen. Für Kel­ler­fens­ter gibt es z.B. Acryl­schotts zum davor set­zen, wäh­rend Kel­ler­tü­ren mit Alu-Damm­bal­ken oder einer mobi­len Sper­re ver­schlos­sen wer­den kön­nen. Um das Ein­drin­gen durch das Kanal­sys­tem zu ver­hin­dern, soll­ten Sie eine Rück­stau­klap­pe ein­bau­en und mit Mini-Absperr­bla­sen für den Ernst­fall vor­sor­gen. Wei­ter­hin wich­tig, ist auch die per­sön­li­che Schutzausrüstung!

        Auch bau­lich kön­nen Sie eini­ges ver­än­dern, damit, selbst wenn die Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me ver­sa­gen soll­ten, so wenig Scha­den wie mög­lich durch den Stark­re­gen ent­steht. Lagern Sie so wenig wie mög­lich in betrof­fe­nen Räu­men und dann am bes­ten in Rega­len. Set­zen Sie die Steck­do­sen in den betrof­fe­nen Räu­men höher und set­zen Sie auf Flie­ßen am Boden und an den Wän­den. Tep­pich, Holz und Tape­ten reagie­ren emp­find­lich auf Wasser.

        Finan­zi­el­len Scha­den vermeiden

        Wenn Sie mit Hoch­was­ser­schutz vor­ge­sorgt haben und die Räu­me nicht mehr so was­ser­emp­find­lich gestal­tet sind, besteht immer noch ein Rest­ri­si­ko. Die­ses soll­ten Sie mit den pas­sen­den Ver­si­che­run­gen aus­schlie­ßen. Wie schon erwähnt, lohnt es sich Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen, die Sie gegen die finan­zi­el­len Fol­gen einer Über­schwem­mung schüt­zen. Selbst wenn die Eigen­be­tei­li­gung bei die­sen Ver­si­che­run­gen, gera­de nach einem Scha­dens­fall, sehr hoch ist, lohnt sich der Abschluss. Im schlimms­ten Fall kommt es zu einem Total­scha­den des Hau­ses, wel­chen die Ver­si­che­rung dann auf­fan­gen wür­de. Am bes­ten fan­gen Sie auch an einen Not­fall­fonds anzu­le­gen. Spa­ren Sie regel­mä­ßig Geld, damit Sie Kos­ten zah­len kön­nen, die von der Ver­si­che­rung nicht über­nom­men werden.

        Sie wis­sen nun wie Sie in Zukunft die Schä­den durch Stark­re­gen ver­mei­den kön­nen. Soll­ten Sie hier­zu noch Fra­gen haben, kön­nen Sie sich ger­ne an uns wen­den. Wir hel­fen Ihnen unab­hän­gig und kos­ten­frei bei der Ent­wick­lung von geeig­ne­ten Schutz­kon­zep­ten für Ihr Haus.

        Weitere Fragen zu Schäden durch Starkregen

        Ist eine Stark­re­gen Ver­si­che­rung sinn­voll? Ja, eine Ver­si­che­rung gegen Stark­re­gen ist sinn­voll. Die Ereig­nis­se neh­men immer mehr zu. Ein Scha­den kos­tet Sie schnell mal 7.000 € wäh­rend die Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung nur ein paar Euro mehr im Jahr kostet.

        Ein Was­ser­scha­den durch Stark­re­gen, wer zahlt? Wenn Sie eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung haben, zahlt die­se bei Was­ser­schä­den durch Stark­re­gen. Wich­tig ist dabei sowohl die Haus­rat- als auch die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung mit die­sem Bau­stein auszustatten.

        Durch Starkregen Wasser im Keller? Hier der Notfallplan!

        Durch Starkregen Wasser im Keller? Hier der Notfallplan!

        Falls Sie gera­de durch Stark­re­gen Was­ser im Kel­ler haben und nicht wis­sen, was zu tun ist, haben wir für Sie einen Not­fall­plan und die Maß­nah­men zusam­men­ge­stellt, die Sie jetzt ergrei­fen müs­sen und spä­ter ergrei­fen soll­ten. Die meis­ten unse­rer Kun­den erzäh­len davon, wie geschockt Sie waren, als das ers­te Mal durch Stark­re­gen Was­ser im Kel­ler stand. Für vie­le Haus­be­sit­zer ein neu­er und ver­stö­ren­der Anblick, aber es wird immer häu­fi­ger. Die Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se haben in den letz­ten Jah­ren zuge­nom­men und so kommt es selbst mit­ten in der Stadt zu über­flu­te­ten Kel­lern. Wir sagen Ihnen jetzt was zu tun ist.

        Bei Stark­re­gen Was­ser im Kel­ler was ist zu tun? Ruhe bewah­ren. Nicht in das Was­ser gehen. Sicher­stel­len, dass der Strom aus­ge­stellt ist und kei­ne Schad­stof­fe im Was­ser sind. Sind Schad­stof­fe aus­ge­lau­fen, sofort die Feu­er­wehr infor­mie­ren! Was­ser erst betre­ten, wenn kein Gesund­heits­ri­si­ko besteht. 

        Soweit zu den aku­ten Maß­nah­men, die Sie ergrei­fen soll­ten und die Ihre eige­ne Gesund­heit betref­fen. Natür­lich soll­te auch nie­mand anders mit dem Hoch­was­ser in Berüh­rung kom­men, wenn noch ein Rest­ri­si­ko besteht. Auch Far­be und Heiz­öl zählt zu den Schad­stof­fen. Haben Sie die Gum­mi­stie­fel an? Ist der Strom aus­ge­stellt und das Was­ser frei von Schad­stof­fen? Dann kön­nen Sie nun die wei­te­ren Hand­lun­gen durch­füh­ren. Bei Schad­stoff im Was­ser war­ten Sie bit­te auf die Feuerwehr!

        Was sind die nächsten Schritte bei Wasser im Keller durch Starkregen?

        Nun haben wir genug Panik ver­brei­tet und Sie sind wahr­schein­lich jetzt schon nerv­lich am Ende. Um das Gan­ze jetzt etwas abzu­mil­dern, gehen wir zunächst auf die unter­schied­li­chen Sze­na­ri­en ein, die bei Ihnen gera­de vor­herr­schen könn­ten. Nicht jeder Stark­re­gen setzt den kom­plet­ten Kel­ler unter Was­ser. Viel­leicht ist auch ein­fach nur ein wenig Was­ser durch Ihr Kel­ler­fens­ter geflos­sen. In die­sem Fall brau­chen Sie natür­lich nicht die Feu­er­wehr alar­mie­ren und den Strom ausstellen.

        Damit Sie genau wis­sen, wel­che Erst­maß­nah­men bei wel­chem Ereig­nis zu ergrei­fen sind, haben wir die­se für Sie kom­pakt zusam­men­ge­stellt. Fol­gen­des könn­te gera­de bei Ihnen los sein:

        Stark­re­gen fließt ein wenig durch Fens­ter oder Türen: Ärger­lich, aber ansons­ten unge­fähr­lich. Dich­ten Sie zunächst alles mit Hand­tü­chern ab. Es han­delt sich um Stark­re­gen, der wahr­schein­lich nur eini­ge Minu­ten anhält. Hin­dern Sie das Was­ser auf jeden Fall dar­an den Kel­ler­bo­den zu bede­cken. Wenn das pas­siert, wird es rich­tig teu­er und auf­wen­dig. Machen Sie trotz­dem Fotos für die Ver­si­che­rung und doku­men­tie­ren Sie so viel wie Sie kön­nen. Falls ein Scha­den ent­steht, sind Sie spä­ter in der Beweispflicht.

        Durch Stark­re­gen fließt ein wenig Was­ser durch den Kanal (Dusche, Toi­let­te oder Abfluss) zurück in den Kel­ler: Wenn das Was­ser durch einen Rück­stau durch Dusche, Toi­let­te oder den Abfluss kommt, kei­ne Panik. Legen Sie auch hier erst mal einen Kreis aus Hand­tü­chern um die Öff­nung. Wech­seln Sie die Hand­tü­cher alle paar Minu­ten aus, damit sich das Was­ser nicht aus­brei­ten kann. Tra­gen Sie dabei unbe­dingt Hand­schu­he. Sie wis­sen nicht wie Stark das Was­ser ver­un­rei­nigt ist, was da durch den Kanal hochdrückt.

        Durch Stark­re­gen haben Sie bis zu 30 cm Was­ser im Kel­ler: Han­delt es sich um kla­res Was­ser, soll­te kei­ne Gefahr bestehen, dass das Was­ser durch den Kanal hoch­ge­drückt und ver­un­rei­nigt ist. Höchst­wahr­schein­lich ist Regen­was­ser von Außen in den Kel­ler geflos­sen. Ist es brau­nes Was­ser, soll­ten Sie nur in das Was­ser gehen, wenn Sie knie­ho­he Gum­mi­stie­fel, Hand­schu­he und am bes­ten auch eine Atem­schutz­mas­ke tragen.

        Bei die­ser Was­ser­hö­he müs­sen Sie auf jeden Fall vor­her den Strom aus­stel­len. Die Gefahr eines Strom­schlags ist zwar fast aus­ge­schlos­sen, Sie soll­ten es aber nicht ris­kie­ren. Wei­ter­hin soll­ten Sie die Feu­er­wehr rufen, wenn Sie eine Ver­un­rei­ni­gung des Was­sers durch Heiz­öl, Far­be oder ande­re Che­mi­ka­li­en ver­mu­ten und sich dann am bes­ten vom Was­ser fern­hal­ten, bis die Feu­er­wehr eintrifft.

        Durch Stark­re­gen haben Sie über 30 cm Was­ser im Kel­ler: Es gel­ten, die glei­chen Regeln, wie bei 30 cm hohem Was­ser, aller­dings ist hier beson­de­re Vor­sicht gebo­ten. Durch die Höhe des Was­sers steigt die Wahr­schein­lich­keit einer Ver­un­rei­ni­gung. Rufen Sie bit­te auf jeden Fall die Feu­er­wehr. Wenn Sie kon­ta­mi­nier­tes Was­ser nach Außen pum­pen oder in die Kana­li­sa­ti­on sickern las­sen, könn­te Sie das teu­er zu ste­hen kommen.

        War­ten Sie auf die Feu­er­wehr und unter­las­sen Sie es ins Was­ser zu gehen. Auch wenn der ers­te Drang dar­in liegt das Was­ser irgend­wie aus dem Kel­ler zu schaf­fen, soll­ten Sie in die­sem Fall lie­ber auf Num­mer sicher gehen und Ihre Gesund­heit nicht aufs Spiel setzen.

        Unab­hän­gig davon wie Ihr Kel­ler gera­de aus­sieht, gibt es Grund­re­geln, die bei jedem Hoch­was­ser zu beach­ten sind. Dar­um geht es jetzt.

         

        Sie haben Hoch­was­ser im Keller?
        Kein Pro­blem, wir hel­fen Ihnen!“
        David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

        Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

         

        Was muss während des Hochwassers im Keller getan werden?

        Sie ste­hen nun im Kel­ler oder am Kel­ler­ab­gang und war­ten auf das Ein­tref­fen der Feu­er­wehr? Nut­zen Sie die Gele­gen­heit um Fotos zu machen. Machen Sie so vie­le Fotos wie mög­lich ohne Ihre Gesund­heit dabei zu gefähr­den. Ist das nicht mög­lich, war­ten Sie auf die Feu­er­wehr und las­sen Sie die Fotos von der Feu­er­wehr schie­ßen. Wich­tig ist, dass Sie Kin­der vom Was­ser fern­hal­ten und auf sich selbst aufpassen.

        Die Doku­men­ta­ti­on für die Ver­si­che­rung muss so detail­liert wie mög­lich sein. Bevor das Was­ser abge­pumpt wird, soll­ten Sie einen Zoll­stock ins Was­ser hal­ten und davon ein Foto machen. Der Was­ser­stand wird nach­her wich­tig, wenn Sie einen Scha­den mel­den müs­sen. Wei­ter­hin soll­ten Sie doku­men­tie­ren, wo das Was­ser her­kam und wie es in den Kel­ler gelangt ist. Abhän­gig davon woher das Was­ser kam, haf­tet eine ande­re Versicherung.

        Wenn Sie die Feu­er­wehr alar­miert haben, war­ten Sie auf deren ein­tref­fen. Die Feu­er­wehr kann Umwelt­schä­den ver­mei­den, wenn bei­spiels­wei­se Heiz­öl aus­ge­lau­fen ist. Soll­te das Was­ser unge­fähr­lich sein, kön­nen Sie auch selbst in den Bau­markt fah­ren und eine Pum­pe aus­lei­hen. Mit der gelie­he­nen Pum­pe kön­nen Sie das Was­ser dann selbst aus dem Kel­ler pum­pen. Wie schon erwähnt, darf das Was­ser nicht mit Öl, Far­be oder sons­ti­gen Che­mi­ka­li­en kon­ta­mi­niert sein, damit Sie es selbst aus­pum­pen kön­nen. Im Zwei­fels­fall rufen Sie die Feuerwehr.

        Was muss nach dem Auspumpen des Kellers gemacht werden?

        Der ers­te Schreck ist ver­daut und das Was­ser wur­de aus dem Kel­ler gepumpt. Vor dem Abpum­pen haben Sie Fotos gemacht und dafür gesorgt, dass kei­ner zu Scha­den gekom­men ist. Super, dann geht es jetzt an die Arbei­ten, die nach dem Hoch­was­ser anfallen.

        Scha­den noch mal doku­men­tie­ren: Auch wenn es läs­tig ist, machen Sie noch mal Fotos, wenn das Was­ser aus dem Kel­ler aus­ge­pumpt wur­de oder abge­lau­fen ist. Hal­ten Sie alle Gegen­stän­de, die zu Scha­den gekom­men sind auf einem Bild fest. Wenn es vor­her nicht ganz ersicht­lich war, ver­su­chen Sie nun fest­zu­hal­ten, wie das Was­ser in Ihr Haus gekom­men ist. Bevor Sie irgend­wel­che Gegen­stän­de weg­wer­fen, spre­chen Sie mit Ihrer Ver­si­che­rung. Die­se soll­ten Sie zu die­sem Zeit­punkt auf jeden Fall auch kontaktieren.

        Kel­ler und Gegen­stän­de lüf­ten: Wenn es drau­ßen nicht mehr reg­net, kön­nen Sie schon mal die Fens­ter und Türen auf­ma­chen um die ers­te Lüf­tung und Trock­nung in Gang zu set­zen. Räu­men Sie nach der Doku­men­ta­ti­on alle Gegen­stän­de raus, die getrock­net wer­den müs­sen. Beson­ders Möbel kön­nen nach einem klei­nen Hoch­was­ser noch geret­tet wer­den, wenn die­se direkt getrock­net wer­den. Nicht alle Gegen­stän­de gehö­ren in den Haus­müll, erkun­di­gen Sie sich bit­te vor der Ent­sor­gung, ob die Gegen­stän­de in den Son­der­müll gehören.

        Elek­tri­sche Gerä­te: Alle elek­tri­schen Gerä­te, die durch den Stark­re­gen und das Was­ser im Kel­ler betrof­fen wur­den, müs­sen vor dem erneu­ten Ein­schal­ten getrock­net und am bes­ten vor­her geprüft wer­den. Hier­un­ter fal­len auch Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner und ähn­li­che Gerä­te, die nor­ma­ler­wei­se im Kel­ler ste­hen. Zur Sicher­heit soll­ten Sie einen Elek­tri­ker nach sei­ner Mei­nung fra­gen und even­tu­ell um einen Ter­min bitten.

        Ölhei­zung: Bei Stark­re­gen kön­nen Heiz­öl­tanks schnell auf­schwim­men oder es kann Was­ser in den Tank lau­fen. Kon­sul­tie­ren Sie hier­zu am bes­ten einen Fach­be­trieb, wenn Sie nicht sicher sind, ob der Tank einen Scha­den genom­men hat. Soll­ten Sie eine Hei­zung haben, die mit Heiz­öl funk­tio­niert, soll­ten Sie außer­dem das neue Gesetz beach­ten. Wir haben zu die­sem The­ma einen aus­führ­li­chen Arti­kel geschrieben.

        Wän­de trock­nen: Jetzt geht die Arbeit erst rich­tig los. Nach Rück­spra­che mit der Ver­si­che­rung soll­ten Sie nun Schmutz und Unrat von den Wän­den und dem Boden ent­fer­nen. Nut­zen Sie auf jeden Fall Hand­schu­he und Mund­schutz. Sie kön­nen nur schwer abschät­zen, wel­che Din­ge im Was­ser vor­han­den waren. Die Ver­si­che­rung wird Ihnen auch jeman­den emp­feh­len, der Trock­nungs­ge­rä­te auf­stellt, um das Mau­er­werk wie­der tro­cken zu bekom­men. Soll­ten Sie kei­ne pas­sen­de Ver­si­che­rung haben, die den Scha­den über­nimmt, wen­den Sie sich so schnell wie mög­lich an eine Fir­ma, die Bau­trock­nun­gen vor­nimmt. Damit sich Schim­mel gar nicht erst bil­den kann, zählt hier jeder Tag. Tro­cken ist der Raum erst wie­der, wenn die Luft­feuch­tig­keit unter 60 % liegt.

        Scha­den besei­ti­gen: Nach der Trock­nung des Kel­lers muss die­ser wie­der in den ursprüng­li­chen Zustand ver­setzt wer­den. Ihre Ver­si­che­rung wird Ihnen auch hier­zu die pas­sen­den Fach­leu­te zur Ver­fü­gung stel­len. Ohne Ver­si­che­rung müs­sen Sie auch hier wie­der selbst aktiv wer­den und Fach­fir­men kontaktieren.

        Soweit der Ablauf nach dem Hoch­was­ser. Wahr­schein­lich haben Sie sich auch schon gefragt, wer das gan­ze bezah­len soll. Even­tu­ell wird Ihnen die Ant­wort auf die­se Fra­ge nicht gefallen.

        Wer zahlt, wenn bei Starkregen Wasser im Keller war? 

        Die­se Fra­ge lässt sich nicht so ein­fach beant­wor­ten. Es kommt dar­auf an, wel­che Schä­den ent­stan­den, wie die Schä­den ent­stan­den und wie Sie abge­si­chert sind. Im schlimms­ten Fall müs­sen Sie alles selbst zah­len. Bei eini­gen tau­send Euro Scha­den, muss da man­cher Haus­be­sit­zer erst mal schlucken.

        Wer zahlt das Kel­ler aus­pum­pen der Feu­er­wehr bei Hoch­was­ser? Die schlech­te Nach­richt zuerst. Bei Stark­re­gen müs­sen Sie in vie­len Fäl­len den Feu­er­wehr­ein­satz selbst bezah­len. Die Feu­er­wehr hilft der Bevöl­ke­rung bei Not­stän­den. Not­stän­de gefähr­den Leben, die Gesund­heit und lebens­wich­ti­ge Ver­sor­gun­gen der Bevöl­ke­rung. Ein Kel­ler der durch Stark­re­gen unter Was­ser steht, zählt da erst mal nicht dazu. Wenn gan­ze Land­stri­che vom Hoch­was­ser betrof­fen sind, ist das hin­ge­gen ein Not­stand. Ein Feu­er­wehr­ein­satz kann Sie schnell über 500,00 € kos­ten. Die Rech­nung dazu wird von Ihrer Gemein­de oder Stadt gestellt.

        Was zahlt die Ver­si­che­rung? Wenn der Stark­re­gen durch einen Rück­stau in den Kel­ler läuft, zahlt das eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung. Eben­so ver­hält es sich, wenn das Was­ser von Außen in den Kel­ler läuft. Haben Sie hin­ge­gen eine Gebäu­de­ver­si­che­rung mit zusätz­li­cher Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung abge­schlos­sen, dann zahlt die­se nur bei Was­ser­ein­tritt von außen. Die Gebäu­de­ver­si­che­rung über­nimmt aller­dings nur die Schä­den am Gebäu­de. Für alle beweg­li­chen Din­ge, die bei einem Hoch­was­ser beschä­digt wer­den kön­nen, kommt eine Haus­rat­ver­si­che­rung mit zusätz­li­chem Ele­men­tar­scha­den-Bau­stein auf.

        Soll­ten Sie kei­ne Ver­si­che­rung in die­ser Rich­tung abge­schlos­sen haben, blei­ben Sie meist kom­plett auf den Kos­ten sit­zen. Eine Ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen wird nach dem ers­ten Hoch­was­ser fast unmög­lich. Dann hilft Ihnen nur noch ein rich­ti­ger Hochwasserschutz.

         

        Stark­re­gen führt zu Über­schwem­mun­gen in Ihrem Haus? 

        Mit uns nicht mehr! 

        Mit uns gelingt der Stark­re­gen­schutz. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

        David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

        Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

         

        Wie kann man das nächste Hochwasser durch Starkregen verhindern? 

        Sie kön­nen Hoch­was­ser durch Stark­re­gen auch gänz­lich am Ein­drin­gen in das Haus hin­dern. Hier­zu  gibt es vie­le ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me, abhän­gig davon wo das Was­ser reinfließt. 

        Wenn der Stark­re­gen von außen kommt, kön­nen Sie Ihre Fens­ter bei­spiels­wei­se mit Acryl­schotts von Außen abdich­ten. Eine wei­te­re Mög­lich­keit wäre der Aus­tausch des aktu­el­len Fens­ters gegen ein was­ser­dich­tes Fens­ter. Wenn Sie nur wenig Stark­re­gen im Kel­ler hat­ten, könn­ten auch mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me aus­rei­chen. Für den Schutz von Türen kön­nen Sie zu Alu-Damm­bal­ken, Magnet­schotts oder ande­ren pro­fes­sio­nel­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men greifen.

        Soll­ten Sie auch hier nur eine leich­te Über­schwem­mung haben, rei­chen oft auch Sand­sä­cke und ande­re nied­ri­ge Was­ser­sper­ren aus. Einen gan­zen Arti­kel zu die­sem The­ma fin­den Sie unter *Hoch­was­ser­schutz für den Kel­ler* in der Tipps und Tricks Rubrik.

        Hat der Stark­re­gen dazu geführt, dass das Was­ser durch einen Kanal zurück in das Was­ser geflos­sen ist, soll­ten Sie einen Gas‑, Was­ser- und Hei­zungs­mon­teur kon­sul­tie­ren. Die­ser kann Ihnen genau sagen, ob es an einer feh­len­den Rück­stau­klap­pe liegt und wie die­se Pro­ble­ma­tik beho­ben wer­den kann.

        Bei Fra­gen zu Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter, Hoch­was­ser­schutz für Türen oder gene­rell den Hoch­was­ser­schutz des Hau­ses, kön­nen Sie auf den jewei­li­gen Link kli­cken. Die­ser führt Sie zu den pas­sen­den Arti­keln und Informationen.

        Weitere Fragen zum Thema

        Was­ser im Kel­ler nach star­kem Regen was zahlt die Ver­si­che­rung? Die Ver­si­che­rung zahlt nur, wenn Sie eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben. Sie soll­ten hier sowohl eine Gebäu­de­ver­si­che­rung, als auch eine Haus­rat­ver­si­che­rung mit die­sem Bau­stein abge­schlos­sen haben.

        Kel­ler unter Was­ser trock­nen? Um Ihren Kel­ler zu trock­nen, soll­ten Sie zuerst alle Fens­ter und Türen öff­nen. Danach soll­ten Sie je nach Scha­den­la­ge eine Trock­nungs­fir­ma beauf­tra­gen oder bei gerin­gen Schä­den selbst mit Band­trock­nern aus dem Bau­markt mit der Trock­nung beginnen.

        Wir drü­cken die Dau­men, dass jetzt alles wie­der im Rei­nen ist und Sie vom nächs­ten Stark­re­gen ver­schont blei­ben. Soll­ten Sie noch Fra­gen haben, kön­nen Sie sich ger­ne direkt an uns wenden. 

        Sie möchten Ihr Haus verlässlich und zu guten Preisen vor Hochwasser und Starkregen schützen?

          Unse­re Exper­ten ermit­teln gemein­sam mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll und not­wen­dig sind, holen inner­halb von 48 Stun­den unab­hän­gig Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und prä­sen­tie­ren Ihnen die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser­schä­den zu schüt­zen. Ver­ein­ba­ren Sie dazu einen per­sön­li­chen Ter­min mit uns.

          Mobiler Hochwasserschutz privat: Sicher gegen Hochwasser!

          Mobiler Hochwasserschutz privat: Sicher gegen Hochwasser!

          Alles, was Sie wis­sen müs­sen, um sich vor Hoch­was­ser zu schützen

          Wenn wir das Erst­ge­spräch über Hoch­was­ser­schutz mit Kun­den haben, wis­sen die­se oft nicht genau was zu tun ist. Grund des­sen haben wir uns ent­schie­de­nen einen Leit­fa­den dar­über zu schrei­ben mobi­len Hoch­was­ser­schutz pri­vat anzu­wen­den. Es gibt vie­le mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me für Feu­er­weh­ren und Kom­mu­nen. Die­se haben in der Regel Fach­leu­te vor Ort, die sich aus­ken­nen und genau wis­sen was zu tun ist. Die­ses wis­sen haben Sie als pri­va­ter Anwen­der oft nicht. Des­halb stel­len wir in die­sem Arti­kel sicher, dass auch Sie als pri­va­ter Anwen­der den pas­sen­den mobi­len Hoch­was­ser­schutz finden.

          Wie betreibt man mobi­len Hoch­was­ser­schutz als pri­va­ter Anwen­der? Um sich gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen, kön­nen Sie ver­schie­de­ne mobi­le Sys­te­men ver­wen­den. Zu den Sys­te­men zäh­len unter ande­rem Sand­sä­cke, PVC-Schlän­gel, Was­ser­sper­ren aus PE und Pro­duk­te für den Objektschutz. 

          Um Ihnen dabei zu hel­fen den pas­sen­den mobi­len Hoch­was­ser­schutz zu wäh­len, gehen wir nun auf die gan­zen Details ein, auf die Sie ach­ten soll­ten, bevor Sie sich ent­schei­den. Wei­ter­hin kön­nen wir Ihnen den Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz fürs Haus emp­feh­len, indem noch mal genau­er auf die ein­zel­nen Maß­nah­men ein­ge­gan­gen wird.

          So finden Sie den passenden mobilen Hochwasserschutz für Sie privat!

          Damit Sie den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz für sich fin­den kön­nen, müs­sen Sie zuvor für sich selbst eini­ge Fra­gen klä­ren. Zunächst muss klar sein, wel­ches Hoch­was­ser­er­eig­nis für Sie zutrifft, danach muss klar wer­den, was mobil über­haupt bedeu­tet und zum Schluss, ob Sie über­haupt mobi­len Hoch­was­ser­schutz benötigen.

          Erken­nen wel­ches Hoch­was­ser bei Ihnen zutrifft: Es gibt ver­schie­de­ne Arten von Hoch­was­ser. Grob unter­tei­len, kann man die­se in Fluss­hoch­was­ser, Sturm­flut und Stark­re­gen. Wäh­rend Stark­re­gen oft eine leich­te Über­schwem­mung von eini­gen Minu­ten oder Stun­den erzeugt, kann es Ihnen bei Fluss­hoch­was­ser pas­sie­ren, dass ein gan­zer Land­strich meh­re­re Tage lang unter Was­ser steht. Also, mit wel­chem Hoch­was­ser haben Sie zu kämpfen?

          Unter­schei­dung zwi­schen mobi­lem und semi-sta­tio­nä­ren Hoch­was­ser­schutz: Wie es der Name schon sagt, sind mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me abso­lut fle­xi­bel im Ein­satz­ort. Die­se Sys­te­me wer­den weder ver­schraubt oder ged­ü­belt noch sonst wie am Haus ange­bracht. Semi-sta­tio­nä­re Sys­te­me hin­ge­gen, wer­den fest in Öff­nun­gen ange­bracht, kön­nen aber bei Bedarf abge­nom­men wer­den. Hier­un­ter zäh­len zum Bei­spiel Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­me, die oft fälsch­li­cher­wei­se als mobi­ler Hoch­was­ser­schutz ver­kauft werden.

          Wann soll­te man pri­vat mobi­len Hoch­was­ser­schutz und wann semi-sta­tio­nä­ren einsetzen? 

          • Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me setzt man ein, wenn man das Hoch­was­ser vom Haus weg hal­ten will. Dies kann gera­de bei Fluss­hoch­was­ser Sinn machen, falls Ihr Mau­er­werk durch das Hoch­was­ser in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wer­den wür­de. Außer­dem ver­mei­den Sie durch die­se Stra­te­gie ein Auf­schwim­men Ihres Hau­ses. Natür­lich kön­nen Sie die­se Sys­te­me auch vor ein­zel­ne Öff­nun­gen set­zen, wenn ein Stark­re­gen zu erwar­ten ist. Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me funk­tio­nie­ren gene­rell bes­ser bei Fluss­hoch­was­ser, weil sich die­ses lan­ge vor­her ankün­digt. Bei Stark­re­gen ist die­ser oft schon wie­der weg, bis Sie das mobi­le Sys­tem auf­ge­baut haben.
          • Semi-sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me wer­den ein­ge­setzt, wenn Sie von Stark­re­gen über­rascht wer­den. Da vor­her schon hand­werk­li­che Maß­nah­men ergrif­fen wur­den, sind die­se Sys­te­me schnel­ler im Ein­satz als mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men. Soll­ten Sie bei Stark­re­gen Pro­ble­me mit Ihrem Mau­er­werk haben, kön­nen auch hier mobi­le Sys­te­me sinn­voll sein.

          Soll­ten Sie sich nicht sicher sein, kön­nen Sie ger­ne kurz mit uns Kon­takt auf­neh­men. Wir hel­fen Ihnen bei die­ser Ent­schei­dung weiter.

          Wenn Sie sich sicher sind, dass für Sie pri­vat, der mobi­le Hoch­was­ser­schutz sinn­voll ist, haben Sie fol­gen­de Mög­lich­kei­ten dazu:

          • Mobi­le Hoch­was­ser­schutz-Schläu­che für die pri­va­te Anwendung
          • Ande­re Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me für den pri­va­ten Einsatz 
          • Semi-Sta­tio­nä­rer Hoch­was­ser­schutz für ver­schie­de­ne Öffnungen

          Mobiler Hochwasserschutz Schlauch, diese Varianten gibt es!

          Beliebt sind vor allem Schläu­che und Schlän­gel, die mobil ein­setz­bar sind. Durch Ihre Form kön­nen län­ge­re Stau­li­ni­en in kur­zer Zeit errich­tet wer­den. Der Nach­teil bei vie­len Sys­te­men liegt in der Stau­hö­he, wel­che oft nur weni­ge Zen­ti­me­ter beträgt. Die­se Lis­te stellt nur eine Aus­wahl der ver­schie­de­nen mobi­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men für den pri­va­ten Anwen­der dar. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma fin­den Sie in unse­ren Arti­kel über die Kos­ten von mobi­lem Hoch­was­ser­schutz.

          • Was­ser­schläu­che Poly­mer – Was Sie bei einer schnel­len Goog­le-Suche wohl als Ers­tes fin­den wer­den, ist die­ser Hoch­was­ser­schutz Schlauch. Er wird mit Was­ser in Kon­takt gebracht und saugt sich damit voll. Der Schlauch wird schwe­rer und kann dann gegen Hoch­was­ser ein­ge­setzt wer­den. Die­se Sys­te­me kos­ten unter 50,00 € haben aber auch eine Stau­hö­he von unter 10 cm. In unse­rem Hoch­was­ser­shop fin­den Sie dazu alle pas­sen­den Sys­te­me. Hier ist der Link zu den Poly­mer Säcken.
          • Sand­sack­schläu­che – Auch der alt­be­währ­te Sand­sack kommt in Schlauch­form daher. Wenn Sie auf den Online-Shops ver­schie­de­ner Sand­sack-Her­stel­ler schau­en, wer­den Sie auch den Sand­sack in die­ser Form ent­de­cken. Wenn man meh­re­re Auf­ein­an­der legt, bekommt man sogar eine ordent­li­che Stau­hö­he hin.
          • Was­ser­ge­füll­te Schläu­che – Eine Lösung, die etwas zweck­ent­frem­det wur­de, ist der was­ser­ge­füll­te Schlauch aus Poly­ure­than. Die­ser wird nor­ma­ler­wei­se für die Rück­hal­tung von Gefah­ren­gut ein­ge­setzt, funk­tio­niert aber auch pri­ma für den Hoch­was­ser­schutz. Je nach Län­ge gibt es die­sen schon ab 60,00 €.
          • Dop­pel­kam­mer­schlauch – Eine etwas grö­ße­re Vari­an­te ist der Dop­pel­kam­mer­schlauch. Die­ser wird eben­falls mit Was­ser gefüllt und bekommt dadurch eine Stau­hö­he von fast 35 cm. Sie benö­ti­gen für die Anwen­dung extrem viel Was­ser, des­halb kommt die­ses Sys­tem nur für pri­va­te Anwen­der infra­ge, die ent­we­der einen lan­gen Atem haben oder einen Hydran­ten um die Ecke.
          • Schlauchwall mit Luft – Etwas schnel­ler dage­gen ist der selbst ver­an­kern­de Schlauchwall. Er wird mit Luft auf­ge­bla­sen und sobald Was­ser auf die Vor­la­ge­plat­te läuft, hält der Druck des Was­sers das gan­ze Sys­tem am Boden. Ein Meter kos­tet aller­dings min­des­tens 350 € bei 5 m Elementen.
          • Deich­schläu­che – Eben­falls mit Was­ser gefüllt aber in rie­si­gen Dimen­sio­nen, kom­men Deich­schläu­che daher. Die Funk­ti­on ist ähn­lich eines Dop­pel­kam­mer­schlauchs, aller­dings kann man hier Stau­hö­hen von über 1,5 m abbil­den. Um die­sen als pri­va­ter Anwen­der nut­zen zu kön­nen, benö­ti­gen Sie defi­ni­tiv einen Hydran­ten in der Nähe. Die­ses Sys­tem ist nor­ma­ler­wei­se beim Kata­stro­phen­schutz im Einsatz.

          Andere Mobile Hochwasserschutzsysteme für den privaten Einsatz 

          Neben den gan­zen Schlauch-Sys­te­men gibt es noch wei­te­re For­men, Far­ben und Mög­lich­kei­ten für den mobi­len Hoch­was­ser­schutz im pri­va­ten Bereich. Auch hier gilt wie­der, dass die­se Lis­te längst nicht alle Sys­te­me abbil­det, aber für einen gro­ben Über­blick soll­te es rei­chen. Wel­che Form und wel­ches Sys­tem Sie kau­fen soll­ten, hängt kom­plett davon ab, wel­che Vor­aus­set­zun­gen bei Ihnen vor­herr­schen. Wie Sie schon wei­ter oben gese­hen haben, schei­den oft Sys­te­me von Anfang an aus, die im Auf­bau zu kom­pli­ziert sind. Viel­leicht wer­den Sie bei den nach­fol­gen­den Sys­te­men fündig.

          • Sand­sä­cke - Die alt­be­währ­te und wohl all­seits bekann­te Metho­de sind Sand­sä­cke. Die­se kön­nen in jeder belie­bi­gen Stau­hö­he gelegt wer­den. Ein gefüll­ter Sand­sack kos­tet etwa 8,00 €. Wir haben dem Sand­sack sogar einen eige­nen Arti­kel gewid­met. Die­sen Arti­kel fin­den Sie hier.
          • Was­ser­sä­cke Poly­mer – Eben­falls in die­ser Lis­te sind Poly­mer Was­ser­sä­cke. Die­se funk­tio­nie­ren genau­so wie das Gegen­stück in Schlauch­form und sind schnell ein­ge­setzt, wenn es zu Hoch­was­ser kommt. Hier wer­den Sie bei den Stau­hö­hen aller­dings schnell an Gren­zen kom­men. Hier ist der Link zu den Poly­mer Säcken.
          • Absperr­dei­che – Auch ver­schie­de­ne For­men von Absperr­dei­chen, die nor­ma­ler­wei­se bei der Rück­hal­tung von Gefah­ren­gut ein­ge­setzt wer­den, funk­tio­nie­ren für den Hoch­was­ser­schutz. Wich­tig ist hier, dass Sie dar­auf ach­ten, dass die­se Dei­che auf dem Unter­grund ver­legt wer­den kön­nen, der bei Ihnen vor­han­den ist.
          • Water­ga­te / Leni­or – Eine raf­fi­nier­te Erfin­dung sind die Sper­ren von Leni­or und Water­ga­te. Die­se sind wie ein Drei­eck geformt und wer­den ähn­lich wie ein Schlauchwall ein­ge­setzt. Sobald Was­ser auf die unte­re Vor­la­ge­plat­te läuft, hält die­ses das Sys­tem am Boden und ver­hin­dert eine wei­te­re Ver­brei­tung des Hoch­was­sers. Die­ses Sys­tem gibt es in 30 cm bis hoch zu 1,50 m Stauhöhe.
          • Was­ser­ge­füll­te oder sand­ge­füll­te Blö­cke – Für den Hoch­was­ser­schutz im pri­va­ten eher über­di­men­sio­niert, aber den­noch effek­tiv. Es gibt ver­schie­de­ne Sys­te­me, die auf­ge­baut sind wie Blö­cke, Drei­ecke oder Qua­der. Die­se wer­den in Posi­ti­on gebracht und dann ent­we­der mit Sand oder mit Was­ser gefüllt. Abhän­gig von der Stau­hö­he und Län­ge der Schutz­li­nie kann auch dies eine inter­es­san­te Mög­lich­keit für Sie sein.

          Soll­ten Sie hier­zu noch Fra­gen haben, kön­nen Sie sich ger­ne an uns wen­den. Wir sind tele­fo­nisch oder per E‑Mail erreichbar. 

          Semi-Stationärer Hochwasserschutz für verschiedene Öffnungen

          Was vie­le Men­schen unter dem Begriff von mobi­lem Hoch­was­ser­schutz ver­ste­hen, sind eigent­lich semi-sta­tio­nä­re Sys­te­me. Die­se wer­den an Öff­nun­gen ange­bracht oder fest in der Land­schaft ver­an­kert. Mobil im eigent­li­chen Sinn ist das natür­lich nicht. Trotz­dem kön­nen auch die­se Sys­te­me für Sie sinn­voll sein. Der Best­sel­ler in die­ser Lis­te ist das Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem. Auch hier über­neh­men wir kei­nen Anspruch auf eine voll­stän­di­ge Liste.

           

          • Alu-Damm­bal­ken – Der gän­gigs­te sta­tio­nä­re Hoch­was­ser­schutz sind Alu-Damm­bal­ken. Die­se werden
            Inner­halb der Tür- oder Fens­ter­lai­bung instal­liert und im Hoch­was­ser­fall wer­den die Damm­bal­ken ein­fach von oben ein­ge­scho­ben. Die­se Sys­te­me kön­nen auch vor der Lai­bung und im Gelän­de instal­liert wer­den. Ist der Platz für den Ein­satz ein­mal fest­ge­legt, lässt sich die­ser aber nicht mehr so schnell ändern. Hier der Link zu unse­rer Pro­dukt­sei­te über Alu-Dammbalken. 
          • Magnet­schotts – Ähn­li­che Funk­ti­on, aber ande­re Aus­füh­rung bie­tet das Magnet­schott. Hier wer­den Magnet­schie­nen an oder in der Lai­bung ange­bracht, um spä­ter, mit Magne­ten ver­se­he­ne, Alu-Plat­ten davorzusetzen.
          • Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re- Eine beson­de­re Bar­rie­re gegen Hoch­was­ser gibt es in unse­rem Part­ner­shop. Die Bar­rie­re wird in die Tür oder Gara­ge gestellt und ver­spreizt. Danach wird der inte­grier­te Schlauch auf­ge­pumpt und stellt eine was­ser­dich­te Absper­rung her. Hier geht es zum Pro­dukt in unse­rem Part­ner­shop: Dam Easy Hochwasserbarriere. 
          • Auto­ma­ti­sche Klapp­schotts – Abso­lut fest ver­baut und über­haupt nicht mobil, dafür aber höchst effi­zi­ent, sind auto­ma­ti­sche Klapp­schotts. Die­se wer­den in den Boden vor der Öff­nung ein­ge­baut und heben sich bei Hoch­was­ser auto­ma­tisch an. Die Schotts funk­tio­nie­ren ohne Strom und sind dadurch selbst bei einem Strom­aus­fall funktionstüchtig.

          Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Hoch­was­ser­schutz von Fens­tern und Türen, fin­den Sie in unse­ren Arti­keln Hoch­was­ser­schutz Fens­ter, Hoch­was­ser­schutz Tür und Hoch­was­ser­schutz Gara­ge. All­ge­mei­ne Tipps zur Ver­hal­tens­wei­se bei Hoch­was­ser fin­den Sie in unse­rem Arti­kel 7 Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men um Ihr Haus zu schüt­zen.

           

          Weitere Fragen zu mobilem Hochwasserschutz für private Anwender

          Wie gelingt mobi­ler Hoch­was­ser­schutz für die Gara­ge? – Der Schutz der Gara­ge mit mobi­lem Hoch­was­ser­schutz funk­tio­niert genau­so, wie der Schutz einer Tür. Sand­sä­cke, was­ser­ge­füll­te Schläu­che und ähn­li­che Sys­te­me kön­nen auch hier ver­wen­det wer­den, um die Gara­ge gegen Hoch­was­ser zu sichern.

          Was ist der Hoch­was­ser­schutz mit einem Damm­bal­ken­sys­tem?  – Der Hoch­was­ser­schutz mit einem Damm­bal­ken­sys­tem funk­tio­niert durch U‑Schienen, in die Damm­bal­ken von oben ein­ge­führt wer­den. Die­se Damm­bal­ken bestehen meist aus Alu­mi­ni­um. Die Schie­nen müs­sen zuvor inner­halb oder auf der Lai­bung instal­liert werden.

          Über Damm­bal­ken haben wir einen detail­lier­ten Arti­kel mit allen Infor­ma­tio­nen geschrie­ben. Die wei­te­ren Infor­ma­tio­nen fin­den Sie im Arti­kel Damm­bal­ken­sys­tem. Prei­se zu den Damm­bal­ken, fin­den Sie, im Arti­kel Prei­se von Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­men.

          Sie sind nun etwas schlau­er und wis­sen, wie der mobi­le Hoch­was­ser­schutz im pri­va­ten Bereich funk­tio­nie­ren kann. Wenn Sie hier­zu irgend­wel­che Fra­gen oder Unsi­cher­hei­ten haben, kön­nen Sie sich jeder­zeit an uns wen­den. Wir sind sowohl per E‑Mail als auch per Tele­fon für Sie erreichbar. 

          Hochwasserschutz von Fenstern: Preise verschiedener Systeme

          Hochwasserschutz von Fenstern: Preise verschiedener Systeme

          Damit Sie für den Schutz nicht zu viel ausgeben! 

          Dem Letzt hat­ten wir in unse­rer Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung so einen Fall, der Anstoß für die­sen Arti­kel war. Ein Haus­be­sit­zer hat­te 7 Kel­ler­fens­ter mit Hoch­was­ser­schutz zu sichern und benö­tig­te dafür fünf ver­schie­de­ne Sys­te­me, von ver­schie­de­nen Fir­men und das zu ver­schie­de­nen Prei­sen. Des­halb haben wir uns nun die Mühe gemacht, die Prei­se für Hoch­was­ser­schutz von Fens­tern in einem kom­pak­ten Arti­kel zusam­men­zu­fas­sen, damit Sie nicht zu viel zah­len, sobald es bei Ihnen so weit ist.

          Die Prei­se von Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter sehen so aus: Ein Fens­ter kom­plett gegen Hoch­was­ser zu sichern kos­tet etwa 429,00 € bis zu 3300,00 €.  Bei einem klei­nen Fens­ter zah­len Sie weni­ger als bei einem Gro­ßen. Wird das Fens­ter nur halb, statt ganz geschützt, spa­ren Sie eben­falls Geld. 

          Ver­schie­de­ne Prei­se von klei­nen bis gro­ßen Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­men für Ihr Fens­ter und wor­auf Sie ach­ten müs­sen, um nicht eini­ge Hun­dert Euro zu viel zu zah­len, erläu­tern wir Ihnen im nach­fol­gen­den Arti­kel. Sie spa­ren sich unter Umstän­den sogar über 1000,00 €, nach­dem Sie die­sen Arti­kel gele­sen haben! Soll­ten Sie auch noch auf der Suche nach Hoch­was­ser­schutz für Türen sein, emp­feh­len wir unse­ren Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz von Türen.

           

          Sie möch­ten eine Preis­über­sicht für Hoch­was­ser­schutz von Fens­tern für Ihre Situation?
          Kein Pro­blem, wir hel­fen Ihnen!“
          David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

          Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

           

          Preise für Hochwasserschutz bei Fenstern im Überblick

          Wie schon wei­ter oben erklärt, schwan­ken die Prei­se für den Hoch­was­ser­schutz von Fens­tern enorm. Wich­tig ist für Sie, zuerst abzu­klä­ren, wel­chen Schutz Sie über­haupt benö­ti­gen. Wenn Sie ein Fens­ter haben, wel­ches nicht in den Kel­ler führt und über der Erde liegt, kann es sein, dass Sie die­ses Fens­ter über­haupt nicht schüt­zen müs­sen oder wenn Sie es schüt­zen müs­sen, eine hal­be Abdich­tung genügt. Liegt das Fens­ter unter der Erde, führt meist kein Weg an einer kom­plet­ten Abdich­tung vor­bei. Das Was­ser sam­melt sich am tiefs­ten Punkt und die­ser ist oft der Licht­schacht vor einem Kellerfenster.

          Wenn Sie nach­träg­li­chen Hoch­was­ser­schutz für ein Fens­ter instal­lie­ren las­sen, haben Sie oft die Wahl zwi­schen Schutz von Außen oder von Innen. Alter­na­tiv kön­nen Sie auch das Fens­ter kom­plett gegen ein was­ser­dich­tes Fens­ter aus­tau­schen las­sen. Wir haben hier die ver­schie­de­nen Sys­te­me mit deren Prei­sen nach Grö­ße des Fens­ters geordnet.

          Um Ihnen einen ers­ten Über­blick zu ver­schaf­fen, haben wir in die­ser klei­nen Auf­lis­tung, die Prei­se für die ver­schie­de­nen Fens­ter zusammengefasst.

          Prei­se für die Abdich­tung eines hal­ben Fens­ters = 98,00 € bis 833,00 €

          Prei­se für Hoch­was­ser­schutz eines klei­nen Kel­ler­fens­ters = 429 € bis 1523,20 €

          Prei­se für Hoch­was­ser­schutz eines mitt­le­ren Kel­ler­fens­ters = 469 € bis 1654,10 €

          Prei­se für Hoch­was­ser­schutz eines gro­ßen Kel­ler­fens­ters = 549 € bis 2618,00 €

          Hochwasserschutz für ein halbes Fenster (über der Erde)

          Auch Fens­ter über dem Erd­le­vel sind teil­wei­se von Hoch­was­ser betrof­fen. Oft reicht es aus, wenn man das Fens­ter nur zur hal­ben Höhe schützt, statt eine Kom­plett­ab­dich­tung zu kau­fen. Dies muss jedoch von Fall zu Fall ent­schie­de­nen werden.

          Die fol­gen­den Prei­se für den Hoch­was­ser­schutz bezie­hen sich auf ein Fens­ter von 100 x 60 cm, wel­ches von Außen geschützt wer­den kann und 30 cm hoch geschützt wird.

          • Sand­sä­cke – Wenn Sie eine Sand­sack­li­nie auf­bau­en, benö­ti­gen Sie etwa 12 Sand­sä­cke bei die­ser Brei­te und Stau­hö­he. Die Kos­ten für gefüll­te Sand­sä­cke, die zu Ihnen nach Hau­se gelie­fert wer­den, lie­gen bei etwa 98,00 €. Alter­na­ti­ven zu Sand­sä­cke fin­den Sie in die­sem Arti­kel, den wir eben­falls geschrie­ben haben. Eine Sand­sack Alter­na­ti­ve bie­ten wir Ihnen in unse­rem Part­ner­shop. Hier der Link zu Hydro Snakes.
          • Alu-Damm­bal­ken – Sie kön­nen die Bal­ken ent­we­der auf oder in die Fens­ter­lai­bung set­zen. Der Preis hier­für ca. 418,88 €. Mehr Infos dazu fin­den Sie auf unse­rer Produkt­sei­te zu die­sem Pro­dukt.
          • Acryl­plat­te – Eine wei­te­re ele­gan­te Lösung, ist die Instal­la­ti­on einer Acryl­plat­te auf dem Fens­ter­rah­men. Es kommt ganz nor­mal Licht durch das Fens­ter und Sie kön­nen es wei­ter­hin, wie gewohnt nut­zen. Kos­ten hier­für ca. 595,00 € für eine sta­bi­le Plat­te zzgl. Ein­bau. Auch hier­zu fin­den Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf unse­rer Pro­dukt­sei­te zu Acryl­schotts.
          • Magnet­schott – Wenn Sie ein Sys­tem haben möch­ten, wel­ches ein­fach instal­liert wird und 100 % was­ser­dicht ist, soll­ten Sie etwas mehr aus­ge­ben. Ein Magnet­schott kos­tet etwa 613,00 € zzgl. Einbau.

           

          Stark­re­gen führt zu Über­schwem­mun­gen durch Ihre Fenster? 

          Mit uns nicht mehr! 

          Mit uns gelingt der Stark­re­gen­schutz. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

          David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

          Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

           

          Preise für Hochwasserschutz eines Kellerfensters (klein)

          Meist viel pro­ble­ma­ti­scher als Fens­ter über dem Erd­le­vel sind Fens­ter unter der Erde. Die Prei­se für den Hoch­was­ser­schutz von Kel­ler­fens­tern sind des­halb auch etwas teu­rer als beim Schutz über dem Erd­reich. Sie müs­sen meist das gan­ze Fens­ter gegen Hoch­was­ser sicher, weil sich das Was­ser vor dem Fens­ter staut. Nach­fol­gen­de Prei­se, bezie­hen sich auf ein Fens­ter von 80 x 60 cm.

          • Alu-Auf­satz von innen - Das simp­le aber auch sehr effek­ti­ve Hoch­was­ser­schutz-Sys­tem für Kel­ler­fens­ter wird von innen auf den Fens­ter­rah­men auf­ge­setzt. Es kann sowohl von Ihnen selbst, als auch von einer Fach­fir­ma instal­liert wer­den. Preis für die­sen Hoch­was­ser­schutz ca. 499,00 € ohne Ein­bau­kos­ten. Die­ses Pro­dukt bekom­men Sie auf unse­rem Part­ner­shop. Hier geht zum Alu-Auf­satz von Innen. 
          • Alu-Damm­bal­ken – Auch Damm­bal­ken kön­nen bei dem Schutz von Kel­ler­fens­tern funk­tio­nie­ren. Meist müss­te die­se aber von Außen auf die Fens­ter­lai­bung ange­bracht wer­den. Kos­ten hier­für 572,39 €
          • Acryl­schott – Damit genug Licht in das Fens­ter fällt und Sie das Fens­ter wie gewohnt benutz­ten kön­nen, ohne sich Sor­gen um den Ein- und Aus­bau machen zu müs­sen, gibt es Acryl­schotts. Die­se kos­ten um die 928,20 € inklu­si­ve Ein­bau vor Ort.
          • Magnet­schott – Nur etwas teu­rer sind dage­gen Magnet­schotts. Die­se wer­den hin­ter oder vor dem Fens­ter ein­ge­baut. Der Preis für die­sen Hoch­was­ser­schutz ca. 925,82 € zzgl. Einbaukosten.
          • Was­ser­dich­te Fens­ter – Die ele­gan­tes­te aber auch die teu­ers­te Lösung, stel­len was­ser­dich­te Fens­ter dar. Das bestehen­de Fens­ter wird mit einem was­ser­dich­ten ersetzt. Preis­lich liegt man hier bei etwa 809,20 € zzgl. 714,00 € Einbaukosten

          Hochwasserschutz für ein Kellerfenster und wasserdichte Fenster (mittel)

          Die Prei­se für den Hoch­was­ser­schutz von Kel­ler­fens­tern vari­ie­ren sehr stark, je nach­dem wel­ches Sys­tem Sie wäh­len und wie groß Ihr Fens­ter ist. Die fol­gen­den Prei­se bezie­hen sich auf Kel­ler­fens­ter die 100 x 60 cm groß und damit eher in die mit­tel­gro­ße Kate­go­rie ein­zu­ord­nen sind.

          • Alu-Auf­satz von innen – Auch bei mit­tel­gro­ßen Fens­tern, ist der Alu-Auf­satz von innen, die güns­tigs­te Alter­na­ti­ve. Der Auf­satz kos­tet etwa 499,00 in der Grö­ße 100 x 60 cm. Hier gehts zum Pro­dukt zum selbst ein­bau­en für das Fenster. 
          • Alu-Damm­bal­ken – Wenn Sie die Mög­lich­keit haben von außen Hoch­was­ser­schutz am Fens­ter anzu­brin­gen, könn­te auch ein Alu-Damm­bal­ken hel­fen. Der Preis für ein sol­ches Sys­tem liegt bei 623,56 €
          • Acryl­schott – Das güns­tigs­te Hoch­was­ser­schutz­sys­tem, wel­ches auch noch gut aus­sieht, ist das Acryl­schott. Ein­fach auf den Fens­ter­rah­men von Außen auf­brin­gen und Sie müs­sen sich kei­ne Sor­gen mehr um Hoch­was­ser machen. Das Schott muss ein­ge­baut wer­den und kos­tet des­halb 892,50 € zzgl. 119,00 € Einbaukosten
          • Magnet­schott – Die abso­lut dich­te Alter­na­ti­ve zum was­ser­dich­ten Fens­ter, ist das Magnet­schott. Es kos­tet Sie etwa 1068,62 € zzgl. Ein­bau und Anfahrt.
          • Was­ser­dich­te Fens­ter – Hoch­was­ser­dich­te Fens­ter gibt es in ver­schie­de­nen Vari­an­ten. Ein Fens­ter mit nor­ma­ler Funk­ti­on kos­tet Sie etwa 940,10 € + 714,00 € Ein­bau. Wenn es ein­fach nur ein fest ver­glas­tes Fens­ter sein soll, kos­tet das gan­ze nur noch 490,28 € + 714,00 € Ein­bau. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu was­ser­dich­ten Fens­tern fin­den Sie in die­sem Arti­kel.

          Hochwasserschutz für ein Kellerfenster und wasserdichte Fenster (groß)

          Wie vor­her schon mehr­mals erwähnt, stei­gen die Prei­se für was­ser­dich­te Fens­ter und ähn­li­che Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me je grö­ßer das Fens­ter ist. Unse­re Defi­ni­ti­on von einem gro­ßen Fens­ter ist ein Fens­ter, wel­ches 130 x 100 cm groß ist. Die Prei­se dazu erfah­ren Sie hier.

          • Alu-Auf­satz von innen – Auch in der gro­ßen Kate­go­rie ist der Alu-Auf­satz die güns­tigs­te Vari­an­te. Die Funk­ti­on kommt trotz­dem nicht für jeden infra­ge. Vie­le Haus­be­sit­zer möch­ten das Was­ser von vorn­her­ein aus dem Haus hal­ten. Ist das auch bei Ihnen der Fall? Dann soll­ten Sie lie­ber die 549,00 € für ein ande­res Sys­tem aus­ge­ben. Hier gehts zum Pro­dukt zum selbst ein­bau­en für das Fenster. 
          • Alu-Damm­bal­ken – Eine Alter­na­ti­ve für den Hoch­was­ser­schutz von außen ist bei­spiels­wei­se ein Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem für 988,89 €. Die­se fin­den sie auf unse­rer Pro­dukt­sei­te zu Alu-Damm­bal­ken.
          • Acryl­schott – Auch die Acryl­schotts wer­den bei die­sen Maßen teu­rer. Ein sol­ches Schott kos­tet 1225,70 € + 119,00 € Ein­bau. Hier gehts zu unse­rer Pro­dukt­sei­te bezüg­lich Acryl­schotts.
          • Magnet­schott – Der Preis für ein Magnet­schott mit den Maßen 130 x 100 cm liegt bei etwa 1588,65 €. Der Ein­bau von Innen, wird in die­sem Fall aber teu­rer als von Außen.
          • Was­ser­dich­te Fens­ter – Ein Kel­ler­fens­ter, wel­ches gegen ein hoch­was­ser­si­che­res ein­ge­tauscht wer­den soll, ist nicht gera­de güns­tig. Die 1904,00 € zzgl. 714,00 € Ein­bau­kos­ten, kön­nen sich aber den­noch loh­nen, wenn man bedenkt, dass ein Hoch­was­ser schnell 20.000,00 € und mehr an Kos­ten ver­ur­sa­chen kann.

          Preise von Hochwasserschutz für Fenster: Die Ausnahmen von der Regel

          Zu jeder Regel gibt es auch Aus­nah­men. Wir haben uns bis jetzt nur den Hoch­was­ser­schutz von rela­tiv ein­fa­chen Fens­tern ange­schaut. Je kom­ple­xer die Aus­gangs­sta­ti­on ist, des­to eher wer­den Sie einen höhe­ren Preis zah­len müs­sen. Hier­zu eini­ge Bei­spie­le, die für Mehr­kos­ten sor­gen werden:

          • Win­ter­gar­ten – Wenn man es genau nimmt, zählt auch ein Win­ter­gar­ten in die Kate­go­rie Fens­ter. Eigent­lich sind es nur meh­re­re Fens­ter, die mit­ein­an­der ver­bun­den wur­den! Liegt der Win­ter­gar­ten ungüns­tig im Gelän­de, kann es vor­kom­men, dass es auch hier zu einer Über­schwem­mung kommt. Da hier oft eine sehr gro­ße Flä­che geschützt wer­den muss, stei­gen logi­scher­wei­se die Kos­ten für den Hochwasserschutz.
          • Kom­pli­zier­te Fens­ter - Haben Sie ein Dreh/Kippfenster mit 3 ver­schie­de­nen Fens­tern, die in eines inte­griert wur­den, ist auch das ein eher kom­ple­xer Fall für übli­che Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me. Rech­nen Sie hier mit höhe­ren Prei­sen als bei einem nor­ma­len Fenster
          • Ein­bruch­schutz - Vie­le haben ihn und oft hilft er, um das eige­ne Haus zu schüt­zen. Für den Hoch­was­ser­schutz ist ein Ein­bruch­schutz vor dem Fens­ter jedoch schwie­rig. Die Instal­la­ti­on von vie­len Sys­te­men wird erschwert, wenn Sie über­haupt mög­lich ist, ohne den Ein­bruch­schutz abzumontieren.
          • Extrem klei­ne Fens­ter – Auch sehr klei­ne Fens­ter oder Fens­ter-ähn­li­che Öff­nun­gen sind preis­lich teu­rer, als bei Stan­dard­ma­ßen. Für klei­ne Öff­nun­gen muss oft ein eige­nes Sys­tem ent­wi­ckelt wer­den, wel­ches den Preis im Ver­gleich zu den nor­ma­len Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­men für Fens­ter nach oben treibt.

          Weitere relevante Fragen zu Hochwasserschutz von Fenstern

          Wie kann man Kel­ler­fens­ter mit Hoch­was­ser­schutz nach­rüs­ten? Wie Sie gese­hen haben, gibt es vie­le Mög­lich­kei­ten Hoch­was­ser­schutz an Kel­ler­fens­tern nach­zu­rüs­ten. Im Prin­zip sind es drei Mög­lich­kei­ten, die Sie haben. Sie schüt­zen das Fens­ter von Außen gegen Hoch­was­ser oder rüs­ten das Kel­ler­fens­ter von innen nach. Alter­na­tiv kön­nen Sie auch das kom­plet­te Kel­ler­fens­ter aus­tau­schen und so Ihr nor­ma­les Fens­ter auch eines mit Hoch­was­ser­schutz-Funk­ti­on nachrüsten.

          Was kos­ten was­ser­dich­te Fens­ter? Was­ser­dich­te Fens­ter kos­ten etwa 400,00 € bis 2400,00 €. Zusätz­lich zu den Kos­ten für die was­ser­dich­ten Fens­ter kom­men noch die Ein­bau­kos­ten. Die Ein­bau­kos­ten lie­gen bei 600,00 € bis 700,00 €. Bei kom­ple­xen Ein­bau­si­tua­tio­nen kön­nen die­se Kos­ten auch höher lie­gen. Alter­na­tiv zu was­ser­dich­ten Fens­tern, gibt es ver­schie­de­ne Sys­te­me, die Ihr Fens­ter gegen Hoch­was­ser schüt­zen kön­nen. Die­se Sys­te­me lie­gen oft unter den Prei­sen für was­ser­dich­te Fenster

          Was sind druck­was­ser­dich­te Fens­ter? Alle Fens­ter, die für den Hoch­was­ser­schutz ein­ge­baut wer­den, sind druck­was­ser­dicht. Die Fens­ter wer­den so in das Mau­er­werk ein­ge­bracht, dass das Fens­ter einen druck­was­ser­dich­ten Anschluss hat. Alter­na­tiv kann man vor dem Fens­ter einen Licht­schacht anbrin­gen, der eben­falls druck­was­ser­dicht ist.

          Wir hof­fen, dass wir mit die­sem Bei­trag etwas Trans­pa­renz und Licht in die Unüber­sicht­lich­keit der ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me für Fens­ter brin­gen konn­ten. Soll­ten Sie wei­te­re Fra­gen haben oder nicht genau wis­sen, wel­ches Sys­tem bei Ihnen am bes­ten passt, kön­nen Sie sich ger­ne direkt an uns wen­den. Schrei­ben Sie uns ein­fach eine E‑Mail oder rufen Sie kurz an. Wir bera­ten Sie kos­ten­frei und unab­hän­gig um mit Ihnen zusam­men, die pas­sen­de Lösung zu finden.

          Ger­ne kön­nen Sie auch wei­ter in unse­ren Arti­keln stö­bern. Pas­sen­den zum The­ma könn­te der Not­fall­plan gegen Hoch­was­ser im Kel­ler, Hoch­was­ser­schutz von Gara­gen oder der Hoch­was­ser­schutz für Türen sein.

          Sie möchten Ihre Fenster verlässlich und zu guten Preisen vor Hochwasser und Starkregen schützen?

            Unse­re Exper­ten ermit­teln gemein­sam mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll und not­wen­dig sind, holen inner­halb von 48 Stun­den unab­hän­gig Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und prä­sen­tie­ren Ihnen die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser­schä­den zu schüt­zen. Ver­ein­ba­ren Sie dazu einen per­sön­li­chen Ter­min mit uns.