So finden Sie das passende Hochwasserschutzsystem!

So finden Sie das passende Hochwasserschutzsystem!

Das pas­sen­de Hoch­was­ser­schutz­sys­tem zu fin­den ist kei­ne leich­te Auf­ga­be. Des­halb gibt es ja uns. Bei unse­rer Bera­tung müs­sen wir oft­mals die Vor­stel­lun­gen, die unse­re Kun­den im Kopf haben ent­täu­schen. Oft­mals pas­sen die Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me, die man sich her­aus­ge­sucht hat­te über­haupt nicht zu den äuße­ren Umstän­den oder den Bedürf­nis­sen des Kun­den. Manch­mal haben die Kun­den aber schon so eine inten­si­ve Suche und Recher­che hin­ter sich, dass wir nur noch gra­tu­lie­ren kön­nen und unse­re Zustim­mung geben. Im Inter­net fin­det man eben kaum trans­pa­ren­te Infor­ma­tio­nen zum The­ma Hoch­was­ser­schutz. Wir hel­fen Ihnen heu­te Licht ins Dunk­le zu brin­gen. Dar­um zei­gen wir Ihnen jetzt Schritt für Schritt, wie Sie das pas­sen­de Hoch­was­ser­schutz­sys­tem zu Ihren Anfor­de­run­gen finden.

Wir gehen nor­ma­ler­wei­se immer fol­gen­der­ma­ßen vor, wenn wir unse­re Kun­den beraten:

  1. Situa­ti­ons­ana­ly­se der äuße­ren Umstände
  2. Her­aus­fin­den wel­che Öff­nun­gen betrof­fen sind und wie die­se aussehen
  3. Per­sön­li­che Bedürf­nis­se des Kun­den erfassen
  4. Lösungs­vor­schlä­ge entwickeln
  5. Dar­aus ein Ange­bot erstel­len mit Bro­schü­ren und Bil­dern und dem Kun­den zusenden
  6. Eini­ge Tage spä­ter in einem zwei­ten Gespräch die Aus­wahl eingrenzen
  7. Letz­te Fra­gen klä­ren zur Funk­ti­on und Machbarkeit
  8. Und dann raten wir unse­ren Kun­den zu einem Sys­tem oder meh­re­ren je nach­dem wie die Lage ist

Damit Sie auch ohne uns zurecht­kom­men, wer­den wir Ihnen zei­gen, wie Sie die­se Über­le­gun­gen selbst anstel­len kön­nen, wel­che Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me für wel­che Situa­ti­on geeig­net sind und auf wel­che Fall­stri­cke Sie ach­ten müs­sen, bevor Sie sich entscheiden.

Expli­zit wer­den wir in fol­gen­den Schrit­ten vorgehen:

  1. Wel­ches Hoch­was­ser trifft Ihr Haus?
  2. Wel­che Öff­nun­gen sind betrof­fen und wie sind die Grundvoraussetzungen?
  3. Wie sehen Ihre per­sön­li­chen Anfor­de­run­gen aus?
  4. Wel­che Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me gibt es für die ver­schie­de­nen Öffnungen?
  5. Wie kom­men Sie nun zu einer Lösung?

Wir legen jetzt los, wenn Sie wäh­rend­des­sen Fra­gen haben, zögern Sie nicht uns zu kon­tak­tie­ren. Wir sind bei allen Fra­gen ger­ne bereit zu helfen.

Welches Hochwasser trifft Ihr Haus?

Die aller wich­tigs­te Fra­ge, die Sie sich stel­len soll­ten ist: „Wel­ches Hoch­was­ser trifft mein Haus?“. Ohne das Sie wis­sen wel­ches Hoch­was­ser auf Sie zukommt, kön­nen Sie kein Hoch­was­ser­schutz­sys­tem aus­wäh­len. Zum Glück lässt sich die­se Fra­ge ziem­lich genau klä­ren, denn schließ­lich wis­sen Sie das schon ziem­lich genau. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Hoch­was­ser­schutz fürs Haus fin­den Sie in die­sem Arti­kel.

Es gibt grob unter­teilt drei ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­er­eig­nis­se, die Sie betref­fen könn­ten: Fluss­hoch­was­ser, Stark­re­gen oder eine Sturmflut.

Stark­re­gen ist wohl das häu­figs­te der Pro­ble­me und rich­tet im Ver­gleich zu Fluss­hoch­was­ser nur mode­ra­ten Scha­den an. Wenn Sie von Stark­re­gen betrof­fen sind, kön­nen Sie auf Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me set­zen, die das gan­ze Was­ser oder auch nur einen Teil davon zurück­hal­ten. So gibt es zum Bei­spiel Sys­te­me, die leich­te Tropf­was­ser­men­gen Was­ser durch­si­ckern las­sen. Die­se sind meist güns­ti­ger als die abso­lut was­ser­dich­ten Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me. Wei­ter­hin ist ein Stark­re­gen schnell da und schnell wie­der weg. Sie soll­ten also auf Sys­te­me set­zen, die man schnell auf­bau­en kann. Zusätz­li­che Infos zu Stark­re­gen fin­den Sie in die­sem Arti­kel.

Fluss­hoch­was­ser und Sturm­flu­ten blei­ben dage­gen län­ger und rich­ten auch mehr Scha­den an. Je nach den Gege­ben­hei­ten soll­ten Sie teil­wei­se sogar den Kel­ler flu­ten, damit Ihr Haus nicht auf­schwimmt. Set­zen Sie hier auf jeden Fall auf Sys­te­me, die robust sind und eine Men­ge Was­ser für eine lan­ge Zeit abhal­ten kön­nen, sonst könn­te die Inves­ti­ti­on am Ende umsonst sein. Ach­ten Sie außer­dem dar­auf das Sie sich Zer­ti­fi­ka­te der Sys­te­me geben las­sen um nach­her mit Ihrer Ver­si­che­rung ver­han­deln zu kön­nen. Die­se geben bei einer aus­rei­chen­den Absi­che­rung oft­mals Rabat­te. Noch mehr Infor­ma­tio­nen und Sta­tis­ti­ken dazu erhal­ten Sie hier.

Sie soll­ten bei Stark­re­gen also Sys­te­me kau­fen die schnell auf­ge­baut sind, wäh­rend Sie bei Fluss­hoch­was­ser auf Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me set­zen kön­nen, die etwas mehr Auf­bau­zeit benö­ti­gen, dafür aber mas­si­ver sind. Der nächs­te Schritt ist nun her­aus­zu­fin­den, durch wel­che Öff­nun­gen das Was­ser kommt. Manch­mal eine offen­sicht­li­che Sache aber manch­mal kann die­ser Punkt auch schwie­rig zu beant­wor­ten sein.

Welche Öffnungen sind betroffen und wie sind die Grundvoraussetzungen?

Eini­ge unse­ren Kun­den haben Glück und es ist sofort aus­zu­ma­chen, wo das Was­ser her­ein­ge­kom­men ist. Manch­mal war aber nie­mand daheim und der Haus­be­sit­zer hat ein­fach nur einen Kel­ler vol­ler Was­ser vor­ge­fun­den. Dann wird es etwas schwie­ri­ger zu bestim­men wel­che Öff­nun­gen man nun ver­schlie­ßen und schüt­zen soll­te. Wir stel­len Ihnen nun die Mög­lich­kei­ten vor, durch die das Was­ser ins Haus ein­ge­drun­gen sein könnte.

Das offen­sicht­lichs­te zuerst. Viel­leicht ist das Was­ser durch eine Tür, ein Fens­ter, den Kanal, die Toi­let­te, die Gara­ge oder das Mau­er­werk gekom­men. Wenn es Ihnen nur irgend­wie mög­lich ist, soll­ten Sie eine genaue Ursa­chen­ana­ly­se durch­füh­ren. Wenn das Was­ser durchs Fens­ter ein­ge­drun­gen ist, fra­gen Sie sich wo genau das war. Kam es durch die Dich­tun­gen des Fens­ters oder durch den Spalt zwi­schen Fens­ter und Mau­er­werk? Genau­so bei Kanä­len, war es die Toi­let­te, der Abfluss in der Wasch­kü­che oder vor der Kellertür?

Wenn Sie dies her­aus­ge­fun­den haben, soll­ten Sie sich wäh­rend­des­sen auch die Grund­vor­aus­set­zun­gen anschau­en. Wel­ches Mau­er­werk haben Sie an der Tür? Ist es viel­leicht durch­läs­sig? Haben Sie einen Licht­schacht vor dem Fens­ter wo sich das Was­ser ange­staut hat­te? Schrei­ben Sie am bes­ten alles so detail­liert auf wie es nur geht. Jede Infor­ma­ti­on hilft spä­ter eine gute Anfra­ge bei ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz-Fir­men zu stellen.

Wei­ter­hin soll­ten Sie fest­stel­len wie hoch das Was­ser im Kel­ler und wie hoch es vor der Öff­nung stand. Manch­mal steht das Was­ser 50 cm hoch vor der Tür, aber nur 2 cm im Kel­ler­raum. Dann haben Sie eine soli­de Tür gekauft. Das sind alles Infor­ma­tio­nen die benö­tigt wer­den, um die rich­ti­gen Schlüs­se zu zie­hen. Wir gehen spä­ter bei den ein­zel­nen Öff­nun­gen noch genau­er auf die spe­zi­fi­schen Anfor­de­run­gen für Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me ein.

Wenn Sie nun eine Bestands­auf­nah­me gemacht haben, kön­nen wir uns jetzt um Ihre per­sön­li­chen Anfor­de­run­gen im Hoch­was­ser­schutz küm­mern. Die­se sind min­des­tens genau­so wich­tig wie die­ser Teil hier. Sie müs­sen das Sys­tem schließ­lich ein­set­zen und lan­ge Jah­re damit leben. Wenn das Sys­tem dann nicht Ihren Anfor­de­run­gen ent­spricht, haben Sie einen kla­ren Fehl­kauf getä­tigt über den Sie sich jedes Mal aufs neue Ärgern werden.

Wie sehen Ihre persönlichen Anforderungen aus?

Es ist uns mitt­ler­wei­le nicht nur ein­mal pas­siert, dass wir Kun­den bera­ten, die sogar schon ein Hoch­was­ser­schutz­sys­tem daheim haben. Der Grund dafür ist ziem­lich ein­fach. Man sieht ein Sys­tem im Inter­net, denkt das es super funk­tio­niert und man damit alles rich­tig macht, bis man spä­ter in der Anwen­dung fest­stellt, dass es ein kla­rer Fehl­kauf war. Das soll Ihnen nicht pas­sie­ren, des­halb klä­ren wir Sie nun über die mög­li­chen Anfor­de­run­gen auf, die Sie an ein Hoch­was­ser­schutz­sys­tem stel­len können.

Nut­zung der Öff­nung: Der wich­tigs­te Punkt auf unse­rer Lis­te ist die Nut­zung der Öff­nung, wenn man kurz dar­über nach­denkt, ist es ziem­lich sim­pel. Nut­zen Sie Ihre Gara­ge täg­lich oder nur ab und zu? Wird die Kel­ler­tür oft auf­ge­macht und ist das Fens­ter, wel­ches Sie ver­schlie­ßen wol­len zur per­ma­nen­ten Lüf­tung gedacht? Wenn das so ist und Sie von Stark­re­gen betrof­fen sind, wäre ein Sand­sack­wall Schwach­sinn. Sie müss­ten jedes Mal eine Sand­sack­li­nie auf­bau­en, wenn Stark­re­gen ange­kün­digt ist und die­se wie­der abbau­en, weil Sie mit dem Auto in die Gara­ge fah­ren müs­sen. Grei­fen Sie in die­sem Fall lie­ber zu Sys­te­men, die auto­ma­tisch funk­tio­nie­ren oder mit ein paar Hand­grif­fen ange­bracht sind. Bei­spiels­wei­se zu poly­mer Schläu­chen, die Was­ser auf­sau­gen. Die­se bekom­men Sie in unse­rem Part­ner­shop. Hier der Link zu den Schläu­chen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Sand­sä­cken und Hoch­was­ser­schutz für Gara­gen fin­den Sie beim Klick auf die Artikel.

Bedie­nung und Hand­ha­bung: Das bringt uns zum nächs­ten wich­ti­gen Punkt, der Hand­ha­bung und Bedie­nung. Eine hal­be was­ser­dich­te Tür vor der Kel­ler­tür ist in weni­gen Sekun­den geöff­net oder geschlos­sen. Wenn Sie die Tür also öfter nut­zen, müs­sen Sie ein Sys­tem haben, wel­ches ein­fach und schnell zu schlie­ßen ist. Wenn Sie nicht mehr so schwer heben kön­nen, soll­ten Sie auf ein leich­tes Sys­tem set­zen und wenn Sie oft in den Urlaub fah­ren, soll­te das Sys­tem wäh­rend des Urlaubs standhalten.

Preis des Hoch­was­ser­schutz­sys­tems: Eben­so wich­tig ist der Preis für das Sys­tem. Bei 10 cm Hoch­was­ser soll­ten Sie kei­ne mobi­le Sper­re kau­fen, die 700,00 € kos­tet und 70 cm hoch ist. Es reicht eine Sper­re, die 20 cm hoch ist und viel­leicht nur 200,00 € kos­tet. Es geht hier nicht dar­um das bil­ligs­te Hoch­was­ser­schutz­sys­tem zu fin­den, son­dern ein Bedarfs­ge­rech­tes. Ver­schie­de­ne Prei­se von Türen, Fens­tern und Damm­bal­ken fin­den Sie beim Klick auf die jewei­li­gen Wör­ter. Soll­ten Sie jedoch 60 cm Stau­hö­he benö­ti­gen, kön­nen Sie auch zu der Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie grei­fen. Die­se fin­den Sie in unse­rem Part­ner­shop. Hier der Link zu der Hoch­was­ser­bar­rie­re.

Wie­der­ver­wend­bar­keit und lau­fen­de Kos­ten: Wenn wir schon beim Preis sind, soll­ten Sie außer­dem auf die lau­fen­den Kos­ten ach­ten. Kau­fen Sie ein Sys­tem, wel­ches alle 2 Jah­re neue Dich­tun­gen für 300,00 € benö­tigt, obwohl ein ein­fa­ches Sys­tem gereicht hät­te? Oder kau­fen Sie ein Sys­tem, wel­ches nach ein­ma­li­gem Gebrauch neu gekauft wer­den muss? Wenn Sie nur alle 10 Jah­re Hoch­was­ser haben, ist das kein Pro­blem, bei mehr­ma­li­gen Über­flu­tun­gen im Jahr soll­ten Sie hier lie­ber zu etwas wie­der­ver­wend­ba­rem greifen.

Als Nächs­tes zei­gen wir Ihnen ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me für die Öff­nun­gen an Ihrem Haus.

Welche Hochwasserschutzsysteme gibt es für die verschiedenen Öffnungen?

Es gibt im Hoch­was­ser­schutz mitt­ler­wei­le so vie­le Sys­te­me für die unter­schied­lichs­ten Anwen­dun­gen, dass man sich immer unsi­che­rer wird, je mehr man nach einer Lösung sucht. Unter ande­ren des­we­gen haben wir unse­ren kos­ten­lo­sen Bera­tungs­ser­vice ins Leben geru­fen. Wir möch­ten Ihnen aber auch unab­hän­gig davon einen klei­nen Leit­fa­den an die Hand geben und Ihnen Sys­te­me vor­stel­len, die ein­mal mehr und ein­mal weni­ger geeig­net sind. Die nach­fol­gen­de Sek­ti­on ist in Türen, Fens­ter, Gara­gen, Kanä­le und sons­ti­ge Öff­nun­gen unterteilt.

Ger­ne kön­nen Sie nun zu den Sek­ti­on kli­cken, die für Sie am meis­ten Rele­vanz hat.

Hochwasserschutz für Türen und Garagen

Gera­de Türen sind bei Hoch­was­ser schnell getrof­fen. Beson­ders bei Kel­ler­tü­ren ist Vor­sicht gebo­ten. Die­se lie­gen meist unter dem Erd­le­vel und stel­len den tiefs­ten Punkt des Hau­ses dar. Es ist bei Gara­gen ähn­lich. Im Prin­zip sind Gara­gen nur grö­ße­re Türen, die eben mit brei­te­ren Sys­te­men abge­si­chert wer­den. Gera­de Gara­gen unter dem Haus stel­len ein Risi­ko dar. Wie jeder weiß, fließt Was­ser immer zum tiefs­ten Punkt egal, ob es sich dabei um Stark­re­gen oder Fluss­hoch­was­ser handelt.

Bei Stark­re­gen und nied­ri­gen Stau­hö­hen von unter 20 cm müs­sen Sie Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me neh­men, die schnell funk­tio­nie­ren. Dar­an führt fast kein Weg dran vor­bei. Mög­li­che Pro­duk­te für Sie sind, was­ser­ab­sor­bie­ren­de Säcke und Schlän­gel, PE Dei­che, was­ser­ge­füll­te Schläu­che, Alu-Damm­bal­ken, Magnet­schotts, Modul­bau­plat­ten und mobi­le Schotts, wie die Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re. Sand­sä­cke sind nur geeig­net, wenn die­se schon lan­ge vor­her plat­ziert wer­den kön­nen und dann vor der Öff­nung sit­zen blei­ben. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie hier in die­sem Arti­kel.

Bei Stark­re­gen und mitt­le­ren Stau­hö­hen von unter 70 cm kön­nen Sie zu mobi­len Sper­ren, Alu-Damm­bal­ken, was­ser­dich­ten Türen, Magnet­schotts, Modul­bau­plat­ten, auto­ma­ti­schen Klapp­schotts oder ähn­li­chen Sys­te­men grei­fen. Hier könn­te zum Bei­spiel, die Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re hel­fen.  Wich­tig ist auch hier, dass alles schnell ein­ge­baut wer­den kann. Alle Sper­ren gibt es natür­lich auch für Gara­gen. Wenn Sie zu den ein­zel­nen Pro­duk­ten nähe­re Infor­ma­tio­nen benö­ti­gen, kön­nen wir Ihnen unse­ren Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz für Türen empfehlen.

Bei Stark­re­gen und hohen Stau­hö­hen von über 70 cm soll­ten Sie auch schwe­re­re Geschüt­ze auf­fah­ren. Set­zen Sie hier auf was­ser­dich­te Türen und Gara­gen­to­re, Auf­bau­ten für die Tür, die die gan­ze Flä­che schüt­zen und Alu-Damm­bal­ken. Um ganz sicher zu sein, soll­ten Sie sta­ti­sche Pro­ble­me mit einem Sta­ti­ker bespre­chen, bevor Sie hier tätig wer­den. Gera­de der Voll­ver­schluss von Gara­gen, ist nicht so ein­fach wie es zunächst scheint. Hier­zu emp­feh­len wir den Arti­kel über was­ser­dich­te Garagentore.

Bei Fluss­hoch­was­ser kön­nen Sie prak­tisch auf alle Sys­te­me zugrei­fen, die Sie auch bei Stark­re­gen nut­zen kön­nen. Wei­ter­hin kön­nen Sie sich aber auch die Sys­te­me anschau­en, die im Auf­bau etwas lang­sa­mer aber in der Anschaf­fung güns­ti­ger sind. Hier­un­ter zäh­len dann auch Sand­sä­cke, Dop­pel­kam­mer­schläu­che, Deich­schläu­che und ande­re mobi­le Sys­te­me in ver­schie­de­nen Stau­hö­hen. Detail­lier­te Arti­kel für mobi­le Sys­te­me und Sand­sä­cke fin­den Sie, wenn Sie auf die Wör­ter klicken.

Hochwasserschutz für Fenster

Der Hoch­was­ser­schutz von Fens­tern ist etwas weni­ger kom­plex. Hier gibt es für Sie auch viel weni­ger Aus­wahl. Im Prin­zip ste­hen Ihnen die Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me zur Ver­fü­gung, die es auch für Türen gibt, es gibt aber auch noch weitere.

Bei Stark­re­gen soll­ten Sie auf auto­ma­ti­sche Klapp­schotts set­zen, wenn Sie das Fens­ter zum Lüf­ten nut­zen und es per­ma­nent offen steht. Bei der nor­ma­len Nut­zung des Fens­ters kön­nen Sie Acryl­schotts oder was­ser­dich­te Fens­ter instal­lie­ren. Wei­ter­hin ste­hen Ihnen auch die ande­ren Sys­te­me zur Ver­fü­gung. Bei Fens­tern gibt es eine Beson­der­heit, gera­de bei Kel­ler­fens­tern. Sie ste­hen oft kom­plett unter Was­ser. Dem­entspre­chen­de müs­sen Sie auch die kom­plet­te Fens­ter­flä­che schüt­zen. Gera­de, wenn es schnell gehen muss, ver­sa­gen hier fast alle Sys­te­me, die nicht schon vor­her instal­liert waren.

Bei Fluss­hoch­was­ser haben Sie ja bekannt­lich etwas mehr Zeit. Hier lohnt es sich einen Blick auf die etwas güns­ti­ge­ren Sys­te­me zu wer­fen. Alu-Auf­bau­ten, Acryl­schotts zur Selbst­mon­ta­ge aber auch Sand­sä­cke kön­nen hel­fen, wenn die­se rich­tig plat­ziert werden.

Auch in die­sem Bereich haben wir einen eige­nen Arti­kel geschrie­ben. Prei­se für den Hoch­was­ser­schutz von Fens­tern oder Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter. In die­sen Arti­keln bekom­men Sie noch mal detail­lier­te­re Infor­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Sys­te­men. Lei­der wür­de dies den Rah­men sonst sprengen.

Abdichtung von Kanälen und sonstigen Öffnungen

Kommt das Was­ser weder aus der Tür noch dem Fens­ter, dann kann es nur noch durch die Kana­li­sa­ti­on kom­men. Das Pro­blem ist dann meist, dass sich das Was­ser zurück staut und ins Haus läuft. Dann kommt es aus der Dusche, dem Abfluss, dem WC oder ande­ren Öff­nun­gen. Auch die­sem Pro­blem kön­nen Sie mit dem geeig­ne­ten Sys­tem entgegenwirken.

Rück­stau­ven­ti­le soll­te eigent­lich jedes Haus haben. Gera­de bei älte­ren Häu­sern ist dies jedoch nicht immer der Fall. Wenn Sie sich nicht sicher sind, soll­ten Sie einen Gas‑, Was­ser- und Hei­zungs­in­stal­la­teur danach schau­en las­sen. Ein feh­len­des Rück­stau­ven­til führt sehr oft dazu, dass sich bei Hoch­was­ser das Was­ser wie­der durch die Kana­li­sa­ti­on zurück ins Haus drückt.

Absperr­bla­sen kön­nen Sie ein­set­zen, wenn Sie ent­we­der nicht bereit sind ein Rück­stau­ven­til ein­zu­bau­en oder ein Rück­stau­ven­til nicht das Pro­blem ist. Absperr­bla­sen wer­den in ver­schie­de­ne Kanal­ein­gän­ge gesetzt und auf­ge­pumpt. Dadurch kön­nen Sie Was­ser mit bis zu 2,5 bar dar­an hin­dern in Ihr Haus zu fließen.

Ande­re Öff­nun­gen vor allem klei­ne­re kön­nen Sie mit Abdicht­mas­se ver­schlie­ßen. Die­se gibt es fast über­all zu kau­fen. Sie fühlt sich an wie Knet­mas­se, ist aber was­ser­dicht und gegen Hoch­was­ser sehr effek­tiv. Gera­de wenn irgend­wo am Haus klei­ne­re Roh­re oder Schlit­ze vor­han­den sind, die das Was­ser durch­si­ckern las­sen, soll­ten Sie zu einer Abdicht­mas­se greifen.

Abdichtung des Mauerwerks

Eine wei­te­re Mög­lich­keit wie das Was­ser in Ihr Haus ein­drin­gen kann, ist durch das Mau­er­werk. Die­ser Fall kommt eben­falls bei alten Häu­sern öfter vor als bei neu­en. Wenn Sie die­ses Pro­blem haben, ist es fast egal, ob es sich nun um Stark­re­gen oder Fluss­hoch­was­ser han­delt, er wird auf jeden Fall teuer.

Sie kön­nen Ihr Mau­er­werk dann auf ver­schie­de­ne wei­sen abdich­ten. Sie kön­nen zum einen von innen eine abdich­ten­de Mas­se auf­tra­gen oder das gan­ze von außen machen. Der Weg von außen ist dabei um eini­ges wirk­sa­mer aber auch enorm teu­er. Stel­len Sie sich auf Kos­ten von etwa 1.000,00 € pro Meter ein.

Ger­ne hel­fen wir Ihnen auch bei der Suche einer geeig­ne­ten Fir­ma in die­sem Bereich. Die­se Arbei­ten wer­den in aller Regel von Fir­men über­nom­men die sich mit Bau­sa­nie­rung, Kel­ler­sa­nie­rung oder Reno­vie­rung beschäftigen.

Wie kommen Sie nun zu einer Lösung?

Sie haben es nun durch die­sen Arti­kel geschafft und haben sich hof­fent­lich Noti­zen zu den ein­zel­nen Punk­ten auf­ge­schrie­ben. Sie soll­ten Ihr Pro­blem jetzt klar ken­nen, wis­sen wel­che Grund­vor­aus­set­zun­gen vor­herr­schen, wel­che per­sön­li­chen Anfor­de­run­gen bestehen und wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt. Es gibt nun drei Möglichkeiten.

Sie kön­nen ent­we­der im Inter­net nach den ein­zel­nen Begrif­fen suchen und sich ein Bild der Lösun­gen machen, die für Sie infra­ge kom­men. Bei eini­gen die­ser Lösun­gen gibt es sogar die Mög­lich­keit direkt Online zu kaufen.

Oder Sie geben ganz all­ge­mein Hoch­was­ser­schutz in Goog­le ein und schrei­ben eine E‑Mail mit allen Punk­ten, die Sie nun auf­ge­schrie­ben haben zusam­men. Danach sen­den Sie die­se E‑Mail an alle Fir­men, die Sie gefun­den haben und war­ten auf eine Rück­mel­dung. Sie haben dann eini­ge Ange­bo­te zur Aus­wahl und kön­nen Schritt für Schritt eins nach dem ande­ren aus­schlie­ßen bis Sie das Idea­le gefun­den haben.

Am bes­ten und wer hät­te das gedacht, wenn wir schon den Arti­kel schrei­ben :), ist es, wenn Sie bei uns Anfra­gen. Schrei­ben Sie uns eine E‑Mail oder rufen Sie ein­fach kurz an. Wir neh­men Ihre Daten auf und tau­schen uns über alles aus, was wir bis jetzt bespro­chen haben. Danach suchen wir Ihnen die pas­sen­den Ange­bo­te raus und fin­den gemein­sam im wei­te­ren Ver­lauf das Bes­te für Ihre Situation.

Egal wie Sie sich ent­schei­den, hof­fen wir, dass Sie nun etwas schlau­er sind und das pas­sen­de Hoch­was­ser­schutz­sys­tem fin­den. Damit Sie, Ihre Fami­lie und Ihr Haus vor dem nächs­ten Hoch­was­ser in Sicher­heit sind.

Sandsäcke bei Hochwasser: Funktion, Aufbau und Risiken

Sandsäcke bei Hochwasser: Funktion, Aufbau und Risiken

Manch­mal fra­gen uns Kun­den, wel­che Erfah­rung wir mit Sand­sä­cken bei Hoch­was­ser gemacht haben. Die Ant­wort, durch­ge­hend schlech­te. Gera­de, wenn man sich vor Stark­re­gen schüt­zen will, sind Sand­sä­cke kaum zu gebrau­chen. Sand­sä­cke haben defi­ni­tiv Ihre Daseins­be­rech­ti­gung bei Hoch­was­ser und Hoch­was­ser­schutz, soviel ist klar. Aber die meis­ten unse­rer Kun­den sind von Stark­re­gen betrof­fen und könn­ten nie­mals so schnell Sand­sä­cke ver­le­gen, wie das Was­ser teil­wei­se vom Him­mel fällt und in den Kel­ler läuft. Wir klä­ren Sie heu­te trotz­dem dar­über auf, wann Sand­sä­cke bei Hoch­was­ser super sind, wie die­se funk­tio­nie­ren, wie man die­se auf­baut und was Sie beach­ten müssen.

Das wich­tigs­te zuerst: Sand­sä­cke sind bei Hoch­was­ser das Mit­tel der Wahl, vor allem von der Feu­er­wehr und wenn es um Fluss­hoch­was­ser oder den Deich­bau geht. Für Pri­vat­kun­den, die mit Stark­re­gen zu kämp­fen haben, fal­len Sand­sä­cke regel­mä­ßig durch. Wir gehen in die­sem Arti­kel des­halb auf fol­gen­de Punk­te ein.

  • Sand­sä­cke als Hochwasserschutz
  • Wel­che Sand­sä­cke für Hoch­was­ser? Die ver­schie­de­nen Arten 
  • Sand­sä­cke befül­len und verlegen
  • Sand­sack­al­ter­na­ti­ve bei Hochwasser
  • Sand­sä­cke bei Hoch­was­ser kaufen

Damit Sie sich für den rich­ti­gen Hoch­was­ser­schutz für Ihr Pro­blem ent­schei­den kön­nen, fan­gen wir mit den Vor- und Nach­tei­len von Sand­sä­cken als Hoch­was­ser­schutz an. Las­sen Sie uns beginnen!

 

Sie suchen Alter­na­ti­ven zu Sandsäcken? 

Wir hel­fen Ihnen!“
David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

 

Sandsäcke als Hochwasserschutz

Die meis­ten den­ken bei Hoch­was­ser und Hoch­was­ser­schutz direkt an Sand­sä­cke. Wie kann es auch anders sein, wenn man das stän­dig im Fern­se­hen sieht! Feu­er­wehr­leu­te, Sol­da­ten und Hel­fer vom THW bil­den Men­schen­ket­ten und rei­chen sich gefüll­te Sand­sä­cke in die Hän­de. Vor allem, wenn ein Deich­bruch aus­ste­hen könn­te oder der Deich nicht mehr aus­reicht und ein gan­zes Dorf unter dem Hoch­was­ser begra­ben wer­den könn­te. Man sieht dann rie­si­ge Wäl­le aus Sand­sä­cken, die dem Hoch­was­ser­schutz die­nen sol­len. Aber auch Pri­vat­leu­te grei­fen zum Sand­sack um Ihre Türen und Fens­ter zu ver­rie­geln. Dar­um geht es jetzt in die­sem Abschnitt.

Sand­sä­cke haben vor allem im Hoch­was­ser­schutz gegen Fluss­hoch­was­ser Vor­tei­le. Wenn man früh genug weiß, dass es durch das Anstei­gen von Pegel­stän­den zu einem Hoch­was­ser kom­men wird, dann kann man auch anfan­gen Sand­sä­cke zu ver­le­gen. Beim Schutz von Gemein­den oder Städ­ten ist die­se Metho­de häu­fig zu sehen. Für die öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen lie­gen die Vor­tei­le klar auf der Hand.

Sand­sä­cke und Sand sind güns­tig im Ver­gleich zu pro­fes­sio­nel­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men. Infor­ma­tio­nen zu pro­fes­sio­nel­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men erhal­ten Sie in die­sem Arti­kel. Wei­ter­hin fin­den sich immer genug frei­wil­li­ge, die bereit sind, stun­den­lang Sand­sä­cke zu schlep­pen, um Ihre Gemein­de zu schüt­zen. Auch hier spart man Geld. Wenn man dann sogar noch genug Zeit hat um eine Schutz­li­nie zu errich­ten, scheint es für die Kom­mu­nen und Städ­te die bes­te Lösung zu sein.

Aber auch Pri­vat­leu­te, die Ihr Haus vor Hoch­was­ser schüt­zen, möch­ten grei­fen zum Sand­sack. Eine Schutz­li­nie aus Sand­sä­cken kos­tet je nach Höhe und Län­ge unter 100,00 €. Sand­sä­cke gibt es in fast jedem Bau­markt, daher sind sie auch schnell ver­füg­bar. Auch hier hat man also Vor­tei­le, wenn man von einem Fluss­hoch­was­ser bedroht wird, wel­ches sich lang­sam aber ste­tig anbahnt. Der Schutz ist güns­tig und fast über­all ver­füg­bar. Wie man Sand­sä­cke rich­tig auf­baut, dazu kom­men wir spä­ter noch.

Sand­sä­cke haben aber auch enor­me Nach­tei­le, je nach­dem wie Sie zum Ein­satz kom­men. Wenn Sie von einem Stark­re­gen über­rascht wer­den, haben Sie in der Regel 10–20 Minu­ten Zeit um zu reagie­ren. Wis­sen Sie wie lan­ge es dau­ert eine Sand­sack-Schutz­li­nie von 40 cm Höhe und 100 cm Brei­te zu errich­ten? Für solch eine Schutz­li­nie benö­ti­gen Sie etwa 16 Sand­sä­cke. Es dau­ert zu Zweit etwa eine Minu­te um einen Sand­sack zu befül­len und zu ver­schlie­ßen. Dann dau­ert es noch eini­ge Minu­ten, bis Sie 16 Sand­sä­cke, die alle etwa 20 kg wie­gen von A nach B gebracht haben. Ins­ge­samt brau­chen Sie also min­des­tens 20 Minu­ten, wenn Sie schnell sind und die Sand­sä­cke per­fekt ver­le­gen, ohne das Was­ser ein­drin­gen kann!

Die Zeit reicht also oft nicht aus, um sich mit Sand­sä­cken gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen. Sie müss­ten die Sand­sä­cke also schon vor dem Stark­re­gen ver­legt haben, um über­haupt eine Chan­ce gegen die Über­schwem­mung zu haben. Mer­ken Sie sich das: Bei Stark­re­gen sind Sand­sä­cke nur geeig­net, wenn Sie schon vor­her ver­legt wur­den. Dies kön­nen Sie nur bei den Öff­nun­gen am Haus machen, die Sie ent­we­der nur sehr nied­rig schüt­zen müs­sen oder kaum benutzt werden.

Das bringt uns zu der nächs­ten wich­ti­gen Fra­ge, die Sie sich wahr­schein­lich gera­de stel­len. Wenn Sie Sand­sä­cke ein­set­zen kön­nen und es für Sie die per­fek­te Lösung ist, wel­che Sand­sä­cke soll­ten Sie kau­fen? Eine kur­ze Suche auf Goog­le zeigt Ihnen hun­der­te Mög­lich­kei­ten. Des­halb wid­men wir uns nun den ver­schie­de­nen Arten von Sandsäcken.

Welche Sandsäcke für Hochwasser? Die verschiedenen Arten

Sie haben nun geklärt, ob Sie Sand­sä­cke bei Hoch­was­ser ein­set­zen kön­nen. Jetzt wer­den Sie erschla­gen von den gan­zen mög­li­chen Sand­sä­cken, die es so im Inter­net zu kau­fen gibt. Gefüll­te, lee­re, Silo­sä­cke, Jute-Sand­sä­cke, klei­ne und gro­ße, aber wel­che soll­ten Sie neh­men? Für den Hoch­was­ser­schutz kom­men nur ein paar Arten von Sand­sä­cken in Fra­gen. Um eine Auf­klä­rung küm­mern wir uns jetzt.

Wel­che Sand­sä­cke hel­fen gegen Hoch­was­ser? Im All­ge­mei­nen haben Sie die Aus­wahl zwi­schen vier ver­schie­de­nen Arten von Sand­sä­cken für Hoch­was­ser. Sie kön­nen Jute-Sand­sä­cke, PP Sand­sä­cke in Weiß, PP Sand­sä­cke in Schwarz und Poly­acryl Sand­sä­cke nutzen.

Wir haben die ein­zel­nen Sand­sä­cke nach Preis und Halt­bar­keit sor­tiert. Dabei sind die halt­ba­ren auch die teu­ers­ten. Ob Sie sich den ein oder ande­ren Euro bei der Anschaf­fung spa­ren kön­nen, klä­ren wir nun bei den ein­zel­nen Arten von Sandsäcken.

Jute-Sand­sä­cke sind meist die Vari­an­te, die auch im Kata­stro­phen­fall genutzt wird. Die­se sind in der Regel nur ein­mal ver­wend­bar und die güns­tigs­te Alter­na­ti­ve im Sand­sack­be­reich. Ein unge­füll­ter Jute-Sand­sack kos­tet etwa 1,20 € und kann fast über­all erwor­ben wer­den. Die Sand­sä­cke gibt es in ver­schie­de­nen Grö­ßen. Wenn Sie die Sand­sä­cke als Not­fall­vor­sor­ge im Haus lie­gen haben, eig­nen sich Jute-Säcke davor her­vor­ra­gend. Wenn Sie die Sand­sä­cke mehr als ein­mal ver­le­gen möch­ten, soll­ten Sie aber lie­ber zu ande­ren Vari­an­ten grei­fen. Gute Jute-Sand­sä­cke kön­nen Sie hier kau­fen.

PP-Sand­sä­cke gibt es in Weiß oder Schwarz. Bei­de PP-Sand­sä­cke sind wie­der­ver­wend­bar und um eini­ges robus­ter als Jute-Sand­sä­cke. Dabei kos­ten die PP-Sand­sä­cke nur etwas mehr als Jute-Sand­sä­cke. Die PP-Sand­sä­cke sind mit dop­pel­ten Näh­ten gegen ein Auf­plat­zen geschützt. Wich­tig bei PP-Sand­sä­cken ist, dass die­se abge­deckt gela­gert wer­den, damit Sie lan­ge hal­ten. Dabei ist zu beach­ten, dass die schwar­zen Sand­sä­cke län­ger hal­ten als die wei­ßen, da die­se UV-sta­bi­li­siert sind. Für den dau­er­haf­ten Ein­satz sind die PP-Sand­sä­cke aller­dings nicht geeig­net. Dazu kom­men wir gleich. PP-Sand­sä­cke kön­nen Sie hier erwer­ben.

Der Sand­sack­schlauch ist eine Vari­an­te der PP-Sand­sä­cke. Er ist 100 cm lang und kann dadurch inner­halb von weni­gen Minu­ten in eine Tür gelegt wer­den. Mit einer Höhe von 25 cm haben Sie dann direkt einen Schutz­wall, ohne meh­re­re Sand­sä­cke ver­le­gen zu müs­sen. Ein Sand­sack­schlauch kos­tet etwa 1,40 €. Auch die­sen kön­nen Sie pro­blem­los auf Ama­zon fin­den. Hier der Link dazu. 

Poly­acryl-Sand­sä­cke sind die halt­bars­ten Sand­sä­cke. Wenn Sie dar­auf aus sind eine per­ma­nen­te Sand­sack­li­nie zu errich­ten, soll­ten Sie auf jeden Fall zu die­sen Säcken grei­fen. Die Poly­acryl-Sand­sä­cke sind maxi­mal UV-sta­bil und somit lan­ge halt­bar. Für die­se Sand­sä­cke müs­sen Sie aller­dings auch etwas mehr aus­ge­ben. Ein PAC Sand­sack kos­tet etwa 3,50 €. Wei­ter­hin sind die­se Säcke nicht über­all erhält­lich. Sie soll­ten am bes­ten im Inter­net danach schau­en, wenn Sie noch Zeit vor dem nächs­ten Hoch­was­ser haben.

Bal­last­sä­cke und Silosand­sä­cke sind für den Hoch­was­ser­schutz nicht geeig­net. Die­se Säcke haben ande­re Verwendungsgebiete.

Sie haben nun einen Über­blick über die Arten von Sand­sä­cken und wis­sen wel­chen Sand­sack Sie bei Hoch­was­ser ein­set­zen soll­ten. Meist sind die Sand­sä­cke nicht befüllt. Das heißt Sie müs­sen neben den Sand­sä­cken auch noch Sand besor­gen und irgend­wo lagern. Wei­ter­hin müs­sen Sie die Sand­sä­cke dann auch irgend­wann fül­len und ver­le­gen. Wie das geht, zei­gen wir Ihnen jetzt.

Sandsäcke befüllen und verlegen

Bevor wir zu dem wich­tigs­ten Teil des gan­zen The­mas kom­men und Ihnen zei­gen, wie man Sand­sä­cke rich­tig befüllt und ver­legt, soll­ten wir zuerst klä­ren, wel­chen Sand Sie benö­ti­gen. Wenn Sie sich für den fal­schen Sand ent­schei­den, kann es pas­sie­ren, dass Sie kei­ne sau­be­re Abdich­tung hin­be­kom­men und die gan­ze vor­he­ri­ge Arbeit umsonst war.

Sand­sä­cke, wel­cher Sand wird benö­tigt? Der Sand, der für das Befül­len von Sand­sä­cken benö­tigt wird, braucht eine Kör­nung von 0 bis 8 mm. Dabei kommt es dar­auf an, wel­chen Art Sand­sack Sie nut­zen. Wäh­rend in PP-Säcke auch der sehr fei­ne Sand Anwen­dung fin­det, könn­te es beim Jute-Sack Pro­ble­me geben.

Die wich­tigs­te Sand­sack-For­mel vor­weg: Sie benö­ti­gen pro Sand­sack zwi­schen 10 und 20 kg Sand. Ach­ten Sie bei der Sand­men­ge vor allem auf die Anga­ben des Her­stel­lers. Meist gibt die­ser eine gro­be Rich­tung zur Füll­men­ge vor. Wie vie­le Sand­sä­cke Sie für den Schutz benö­ti­gen hängt ganz davon ab, wie hoch und wie breit die Öff­nung ist, die es zu schüt­zen gilt.

Damit Sie sich in etwa aus­rech­nen kön­nen, wie viel Sand­sä­cke Sie benö­ti­gen, neh­men wir die For­mel des THW: Pro qm wer­den ca. 8 Sand­sä­cke benö­tigt, wenn die­se mit 20 kg und zu 2/3 gefüllt sind. Nimmt man an, dass es sich um Sand­sä­cke von 30 x 60 cm han­delt, benö­ti­gen Sie etwa 4 Sand­sä­cke pro Meter Schutz­li­nie, wenn Sie eine Schutz­li­nie von etwa 10 cm errich­ten möch­ten. Bei 20 cm wären es also 8 Sand­sä­cke, bei 30 cm 12 Sand­sä­cke und bei 40 cm schon 16 Sand­sä­cke. Die Anzahl der Sand­sä­cke mul­ti­pli­ziert mit der Men­ge an Sand pro Sand­sack errech­net die gesam­te Sand­men­ge. (Quel­le http://www.thw-warburg.de/cms/fileadmin/download/allgemein/sandsack.pdf )

Es wird emp­foh­len mög­lichst fei­nen Sand für die Befül­lung der Sand­sä­cke zu neh­men. Am bes­ten eig­net sich Sand mit einer Kör­nung von 0 bis 8 mm. Für Jute-Säcke, soll­ten Sie lie­ber in Rich­tung 8 mm gehen, wäh­rend Sie bei PP-Säcken oder PAC-Säcken auch ganz fei­nen Sand nut­zen können.

Um einen Sand­sack zu befül­len benö­ti­gen Sie min­des­tens zwei Per­so­nen. Sie benö­ti­gen jeman­den, der den Sand­sack auf­hält und jeman­den, der mit einer Schip­pe oder Schau­fel den Sand in den Sand­sack rie­seln lässt. Sie kön­nen sich auch mit ver­schie­de­nen Trich­tern und Füll­werk­zeu­gen behel­fen. Wenn Sie nur weni­ge Sand­sä­cke zu befül­len haben, reicht eine Schau­fel meist aus. Wich­tig dabei ist, dass Sie den Sand­sack nur zu 2/3 befül­len. Dies ist vor allem im Ein­satz gegen Hoch­was­ser wichtig.

Die Sand­sä­cke wer­den näm­lich ein­ge­klappt oder zuge­bun­den, damit die­se rich­tig ver­legt sind. Wenn Sie sich vor Was­ser schüt­zen wol­len, klap­pen Sie die obe­re Lasche um und legen den Sand­sack mit der Lasche nach unten in Posi­ti­on. Die­se Sei­te muss spä­ter in die Rich­tung des Was­sers lie­gen. Wenn Sie den Sand­sack zubin­den möch­ten, dann soll­ten Sie die zuge­bun­de­ne Sei­te gegen die Was­ser­rich­tung legen. Dies tun Sie für die ers­te Linie an Sand­sä­cken. Danach tre­ten und drü­cken Sie die Sand­sä­cke fest an den Boden. Ver­su­chen Sie vor allem auch die Schlit­ze an den Kan­ten zu schlie­ßen. Die Sand­sä­cke müs­sen Sie mög­lichst eng anein­an­der legen.

Soweit zur Befül­lung und dem Ein­bau von Sand­sä­cken. Bei nied­ri­gen Stau­hö­hen soll­te der Ein­bau rela­tiv unpro­ble­ma­tisch erfol­gen. Je höher Sie kom­men, des­to pyra­mi­den­för­mi­ger müs­sen Sie wer­den. Wir raten Ihnen aller­dings von Stau­hö­hen über 40 cm mit Sand­sä­cken ab. Hier­für gibt es vie­le Sys­te­me, die bes­ser geeig­net sind als Sand­sä­cke. Des­halb stel­len wir Ihnen jetzt die wich­tigs­ten Alter­na­ti­ven zum Sand­sack vor.

 

Stark­re­gen führt zu Über­schwem­mun­gen in Ihrem Haus? 

Dann lie­ber kei­ne Sand­sä­cke! Wir haben Alternativen. 

Mit uns gelingt der Hoch­was­ser-und Stark­re­gen­schutz. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

 

Wo kann man Sandsäcke gegen Hochwasser kaufen?

Sie ken­nen jetzt die unter­schied­li­chen Arten von Sand­sä­cken und wis­sen wie man Sand­sä­cke befüllt und ver­legt. Jetzt stellt sich natür­lich die Fra­ge, wo kann man Sand­sä­cke gegen Hoch­was­ser kau­fen? Woher bekom­men Sie die Sand­sä­cke und woher bekom­men Sie den Sand? In dem Fall soll­ten Sie ein­fach wei­ter lesen. Wir zei­gen Ihnen die wich­tigs­ten Anbie­ter und Möglichkeiten.

Unge­füll­te Sand­sä­cke erhal­ten Sie im Bau­markt um die Ecke, auf Ama­zon und bei ver­schie­de­nen Anbie­tern im Inter­net. Wäh­rend Bau­märk­te meist nur Jute-Sand­sä­cke und viel­leicht auch noch PP-Sand­sä­cke auf Lager haben, wird es bei Poly­acryl-Sand­sä­cken meist schon eng. Wenn Sie sol­che Sand­sä­cke suchen, soll­ten Sie Goog­le bemü­hen. Wir emp­feh­len unse­ren Kun­den für PP-Sand­sä­cke www.sandsaecke-bs.de. Bei Poly­acryl-Sand­sä­cken soll­ten Sie bei www.erco-hochwasserschutz.com schauen.

Gefüll­te Sand­sä­cke sind um eini­ges teu­rer als die unge­füll­ten Sand­sä­cke, dafür aber auch leich­ter anzu­wen­den. Wenn Sie sich nicht selbst die Mühe machen wol­len, kön­nen Sie die Sand­sä­cke fer­tig für den Ein­satz kau­fen. Für den Kauf von gefüll­ten Sand­sä­cken kön­nen Sie eben­falls die zwei oben erwähn­ten Sei­ten besu­chen. Sowohl Sand­sä­cke BS als auch Erco Hoch­was­ser­schutz bie­ten gefüll­te Sand­sä­cke zum kau­fen an. Wei­ter­hin gibt es gefüll­te Sand­sä­cke auf Ama­zon: Hier der Link zu den gefüll­ten Sand­sä­cken.

Sand für Sand­sä­cke bekom­men Sie im Bau­markt, bei einem Bau­stoff­han­del oder im Inter­net. Wenn Sie nicht all zu viel Sand benö­ti­gen, reicht der Besuch eines Bau­mark­tes oft völ­lig aus. Für grö­ße­re Men­gen soll­ten Sie dage­gen lie­ber zum Bau­stoff­han­del gehen. Wenn Sie sowie­so schon im Inter­net stö­bern, kön­nen Sie natür­lich auch die Mög­lich­keit nut­zen und sich den Sand bequem nach Hau­se lie­fern lassen.

Sandsackalternative bei Hochwasser

Sand­sä­cke sind super schwer, gera­de wenn man nicht mehr so fit ist oder kör­per­li­che Ein­schrän­kun­gen hat. Dann sucht man schnell nach Alter­na­ti­ven zum Sand­sack. Die­ses Leid kla­gen uns auch vie­le unse­rer Kun­den. Des­halb grei­fen unse­re Kun­den meist zu ande­ren Sys­te­men, die von der Bedie­nung her ein­fa­cher sind. Falls Sie mitt­ler­wei­le fest­ge­stellt haben, dass der Sand­sack doch nicht der Hoch­was­ser­schutz Ihrer Wahl ist, haben wir gute Nach­rich­ten. Es gibt sehr vie­le Ersatz­sys­te­me zum Sandsack.

Für die Über­sicht­lich­keit haben wir die Sand­sack-Ersatz­sys­te­me in zwei Kate­go­rien unter­teilt. Es gibt die direk­ten Alter­na­ti­ven, die so funk­tio­nie­ren wie Sand­sä­cke und indi­rek­te Alter­na­ti­ven, die ein­fach nur dem Hoch­was­ser­schutz die­nen, mit Sand­sä­cken aber nichts zu tun haben.

Direk­te Alter­na­ti­ven zum Sand­sack wer­den auch ähn­lich ver­wen­det. Es gibt was­ser­ge­füll­te Schläu­che, PE-Dei­che, was­ser­ab­sor­bie­ren­de Säcke und vie­le ver­schie­de­ne mobi­le Däm­me. Alle Sys­te­me haben eins gemein­sam, sie sind viel ein­fa­cher anzu­wen­den als Sand­sä­cke. Je nach Stau­hö­he und Län­ge kommt das eine Sys­tem mal mehr oder mal weni­ger für Sie infra­ge. Damit Sie sich einen kom­plet­ten Über­blick ver­schaf­fen kön­nen, haben wir für Sie noch einen wei­ter­füh­ren­den Arti­kel geschrie­ben. In die­sem Arti­kel wer­den alle Alter­na­ti­ven zum Sand­sack genau erklärt und beleuch­tet. Der Arti­kel heißt die bes­ten Alter­na­ti­ven zum Sand­sack

Indi­rek­te Alter­na­ti­ven zum Sand­sack sind eigent­lich alle ande­ren Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me, die es so auf dem Markt gibt. Hier kommt es vor allem dar­auf an wel­che Öff­nung Sie ver­schlie­ßen möch­ten. Ist es Ihre Gara­ge, Ihre Haus­tür, die Kel­ler­tür oder sogar ein Fens­ter? Hier sind die Mög­lich­kei­ten eben­falls vielfältig.

Für Türen bie­ten sich viel­leicht Alu-Damm­bal­ken an, wäh­rend Sie zum Schutz des Fens­ters Acryl­schotts neh­men kön­nen. Ein Sys­tem wel­chen kom­plett ohne Schrau­ben und Dübeln aus­kommt, ist die Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re. Die­se schützt Ihre Tür 60 cm hoch gegen Hoch­was­ser. Die­se Sper­re kön­nen Sie hier kau­fen: Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re.  Auch hier haben wir wei­ter­füh­ren­de Arti­kel geschrie­ben. Sie müs­sen sich nur noch für einen der Arti­kel ent­schei­den, ganz abhän­gig davon wel­che Öff­nung Sie schlie­ßen müs­sen. Wir haben Arti­kel für den Hoch­was­ser­schutz von Gara­gen, Fens­tern und Türen.

Sie wis­sen jetzt mehr über Sand­sä­cke als der Rest der Bevöl­ke­rung. Wir hof­fen, dass Sie Ihr wis­sen auch ein­set­zen kön­nen, um sich vor dem nächs­ten Hoch­was­ser zu schüt­zen. Wenn Sie noch wei­te­re Fra­gen zum The­ma haben, kön­nen Sie sich ger­ne an uns wenden.

Sie möchten Ihr Haus verlässlich und zu guten Preisen vor Hochwasser und Starkregen schützen?

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    Starkregenereignis: 7 Fakten zu Starkregen

    Starkregenereignis: 7 Fakten zu Starkregen

    Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se schei­nen in Deutsch­land immer öfter vor­zu­kom­men. Der Scha­den, der durch Stark­re­gen ent­steht, hat das sicher­lich. Vie­le unse­rer Kun­den haben mas­si­ve Pro­ble­me bei einem Stark­re­ge­n­er­eig­nis bekom­men und hat­ten infol­ge des­sen Was­ser im Kel­ler oder Wohn­raum. Wir haben das nicht genau gezählt aber etwa 60–70 % unse­rer Anfra­gen kom­men von Men­schen, die mit Stark­re­gen zu kämp­fen haben. Wäh­rend Hoch­was­ser durch Fluss­hoch­was­ser die meis­ten Schä­den in Deutsch­land ver­ur­sacht, ist der Stark­re­gen unbe­re­chen­bar. Sie kön­nen jah­re­lang ver­schont wer­den und dann wer­den Sie inner­halb einer Woche zwei­mal getrof­fen, so wie im August 2019 in Berlin.

    Um Sie für das The­ma etwas zu sen­si­bi­li­sie­ren, damit Sie für sich die rich­ti­gen Schlüs­se dar­aus zie­hen kön­nen, haben wir die­sen Arti­kel über Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se geschrie­ben. Vor­der­grün­dig wer­den wir über den Stark­re­gen selbst spre­chen und Ihnen zum Schluss zei­gen, was Sie tun kön­nen um sich, Ihr Haus und Ihre Fami­lie davor zu schützen.

    Wir gehen in die­sem Arti­kel auf fol­gen­de Punk­te ein:

    • Stark­re­ge­n­er­eig­nis, was ist das?
    • Schä­den durch Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se in Deutschland
    • Stark­re­gen Defi­ni­ti­on in mm
    • Sta­tis­tik zu Starkregenereignissen
    • Was kann man als Haus­be­sit­zer gegen Stark­re­gen tun? 
    • Wei­te­re rele­van­te Fra­gen zu Starkregenereignissen
      • Wie viel Regen pro m2 ist viel?
      • Wie viel Regen ist viel?
      • Ist 1 mm Regen viel?

    Ohne nun wei­te­re Fra­gen auf­zu­wer­fen, machen wir uns direkt an die Beant­wor­tung der wich­tigs­ten Fra­gen zu Starkregen.

     

    Sie haben auch Hoch­was­ser im Keller?
    Kein Pro­blem, wir hel­fen Ihnen!“
    David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

    Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

     

    Starkregenereignis, was ist das?

    Jeder hat es wohl schon erlebt, ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis, wenn man drau­ßen unter­wegs ist oder irgend­wo am Fens­ter sitzt, wäh­rend es reg­net. Es nie­selt erst ein wenig, danach wird der Regen etwas stär­ker und dann schüt­tet es plötz­lich wie aus Eimern. Die Stra­ßen lau­fen vol­ler Was­ser, wenn man sich drau­ßen befin­det, kann man sich danach die Dusche spa­ren und man denkt, dass die Welt untergeht.

    Für genau die­sen Fall gibt es einen spe­zi­el­len Aus­druck, der sogar Fix defi­niert ist. Es han­delt sich um ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis oder ein­fach nur Stark­re­gen. Zwi­schen die­sen bei­den Begrif­fen gibt es eigent­lich kaum einen Unter­schied. Stark­re­gen dau­ert eher län­ger als ein paar Minu­ten. Ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis kann inner­halb von Minu­ten kom­men und wie­der gehen.

    Doch wann spricht man von einem Stark­re­gen? Der DWD hat die­se Men­ge defi­niert. Es gibt ver­schie­de­ne Abstu­fun­gen dafür. Wenn es 15 bis 25 l/m² pro Stun­de reg­net oder inner­halb von sechs Stun­den 20 bis 35 l/m² fal­len, gilt das als mar­kan­tes Wet­ter. Alles über 25 l/m² pro Stun­de oder 35 l/m² in sechs Stun­den ist Unwetter.

    Stark­re­gen oder ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis, ist also die Men­ge an Was­ser, die vom Him­mel fällt in einem bestimm­ten Zeit­rah­men. Soweit die Wer­te für den pri­va­ten Nut­zer. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie auch in unse­rem Arti­kel über die Über­schwem­mungs­ge­fahr bei Stark­re­gen. Wenn es um die Stadt­ent­wäs­se­rung geht, Rück­hal­te­be­cken, Klär­an­la­gen oder ande­re öffent­li­che Ein­rich­tun­gen, gel­ten ande­re Wer­te. Stark­re­gen an sich ist noch kein Pro­blem, er wird erst zu einem Pro­blem, wenn es bei einem Stark­re­ge­n­er­eig­nis kei­nen Abfluss des Was­sers gibt. Dann führt der Stark­re­gen schnell zu Überschwemmungen.

    Quel­le: https://www.dwd.de/DE/service/lexikon/begriffe/S/Starkregen.html

    Die Schä­den, die durch Stark­re­gen ent­ste­hen sind nicht ohne, es ist nur kaum bekannt. Meist beschäf­tigt man sich mit dem The­ma auch erst, wenn es schon zu spät ist. Im nächs­ten Teil geben wir Ihnen einen Über­blick über die Zer­stö­run­gen, die durch Stark­re­gen in Deutsch­land entstehen.

    Schäden durch Starkregenereignisse in Deutschland

    Wenn Sie zu den Glück­li­chen gehö­ren, die noch nie von einem Stark­re­ge­n­er­eig­nis betrof­fen waren, kön­nen Sie sich die Dimen­sio­nen viel­leicht schwer vor­stel­len. Wir hat­ten schon genug Kun­den, bei denen der Kel­ler­raum bis zur Ober­kan­te voll mit Was­ser stand. So etwas wünscht man kei­nem und trotz­dem kommt es in Deutsch­land mas­sen­haft zu genau die­sen Über­schwem­mun­gen durch Stark­re­gen. Wenn Sie sich gene­rell über Hoch­was­ser in Deutsch­land infor­mie­ren wol­len, emp­feh­len wir Ihnen unse­ren Arti­kel über Hoch­was­ser in Deutsch­land.

    Den genau­en Scha­den zu bezif­fern, der durch Stark­re­gen ent­steht, ist nicht ganz ein­fach. Die Ver­si­che­run­gen reden immer nur von der Gesamt­sum­me der Schä­den durch Hoch­was­ser. Man kann aber davon aus­ge­hen, dass oft­mals auch Fluss­hoch­was­ser durch Stark­re­gen aus­ge­löst wird. Oder zumin­dest von lan­ge anhal­ten­dem Regen.

    Um Ihnen das Risi­ko ein­mal anschau­li­cher zu machen: Wenn Sie einen 100 qm gro­ßen Kel­ler haben und in die­sem Kel­ler durch Stark­re­gen 50 cm Was­ser ste­hen, dann haben Sie etwa 5000 l Was­ser im Kel­ler. 5000 l Was­ser ent­spricht unge­fähr der Men­ge, die bei einem Stark­re­gen von 50 l/m² pro Stun­de auf 100 qm her­un­ter­fällt. Wenn Sie alles rund um Ihr Haus zube­to­niert haben und der Abfluss des Was­sers nicht aus­reicht, dür­fen Sie drei­mal raten, wo das Was­ser wahr­schein­lich hin­läuft. Genau an den tiefs­ten Punkt, also meist in den Keller.

    Im Jah­re 2016 hat­te die Alli­anz Ver­si­che­rung etwa 16.000 Über­schwem­mungs- und Stark­re­gen Mel­dun­gen zu ver­zeich­nen. Dazu muss man wis­sen, dass eine Über­schwem­mung im Schnitt 6.600 € gekos­tet hat. Somit ergibt sich allei­ne bei der Alli­anz eine Scha­dens­sum­me von 105 Mio. Euro. Die Alli­anz hat in der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung nur einen Markt­an­teil von 10 % und es sind gera­de ein­mal 40 % der Häu­ser gegen sol­che Schä­den abge­si­chert. Sie kön­nen sich in etwa aus­rech­nen, dass Stark­re­gen einen enor­men wirt­schaft­li­chen Scha­den anrich­tet und das jedes Jahr!

    Quel­le: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/allianz-hochwasser-waren-2016-besonders-teuer/20390538.html?ticket=ST-3986703-haxnE2QYSkSHWgorfjPU-ap6

    Starkregen Definition in mm

    Nicht immer wird im Wet­ter­be­richt oder Online von der Regen­men­ge in Litern gespro­chen. Manch­mal spricht man von mm. Wie ist aber die Defi­ni­ti­on von Stark­re­gen in mm? Es ist viel ein­fa­cher als Sie viel­leicht denken.

    Die Stark­re­gen Defi­ni­ti­on in mm lau­tet fol­gen­der­ma­ßen: 1 mm Regen pro qm ist gleich­zu­stel­len mit einem Liter Regen pro qm. Wenn man also die Stark­re­gen Defi­ni­ti­on auf mm umrech­net, kommt man auf 15 bis 25 mm pro qm und Stunde. 

    Die­se Defi­ni­ti­on hat Ihre Grün­de. Der Regen wird immer noch abge­le­sen. Zwar pas­siert das mitt­ler­wei­le alles digi­tal, die Mess­me­tho­de ist aber die glei­che. Um Regen zu mes­sen, stellt man soge­nann­te Regen­mes­ser auf. Das Regen­was­ser fällt in die Regen­mes­ser und misst die Men­ge in mm. Nach dem Regen wird, dann abge­le­sen wie viel mm Regen sich in den Regen­mes­sern befin­det. Je nach­dem wie viel mm man able­sen kann, lässt sich dar­aus auf die Men­ge pro qm schlie­ßen. Eine sehr simp­le Metho­de, die sich aber schon Jahr­zehn­te lang bewährt hat.

    Statistik zu Starkregenereignissen

    Sie sind in Sachen Stark­re­gen und Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen mitt­ler­wei­le fasst ein Pro­fi. Was liegt, als Pro­fi näher als sich etwas mit Sta­tis­ti­ken zu beschäf­ti­gen? Wir haben schon fest­ge­stellt, dass die Ermitt­lung der Schä­den durch Stark­re­gen in Deutsch­land etwas schwie­rig ist. Zum Glück gibt es zu Stark­re­gen genug Zah­len, Daten und Fak­ten. Hier erhal­ten Sie die wich­tigs­ten um sich ein Bild über Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se machen zu können.

    Zuerst die Anzahl der Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se pro Jahr, nach Mona­ten sor­tiert. Die­se Zah­len sind aus der Sta­tis­tik des GDV (https://www.gdv.de/de/themen/news/starkregen–im-juli-ist-die-gefahr-am-groessten-34016). Es zeigt deut­lich, dann sich der Stark­re­gen auf den Som­mer kon­zen­triert. Dies ist inso­fern logisch, als dort durch die Son­ne und die Kon­den­sa­ti­on des Was­sers ver­mehrt Wol­ken­bil­dung zu beob­ach­ten ist. Im Som­mer kommt es öfter zu Gewit­tern und die Erde ist teil­wei­se sehr tro­cken. Gera­de die Tro­cken­heit der Erde, kann dann schnell zu Über­schwem­mun­gen führen.

    Ent­ge­gen der Mei­nung von vie­len, ist der ver­mehr­te Scha­den durch Stark­re­gen, noch nicht auf den Kli­ma­wan­del zurück­zu­füh­ren. Dazu feh­len ein­fach die Daten. Ver­schie­de­ne Quel­len berich­ten aber von einer Zunah­me von Stark­re­gen in den letz­ten Jah­ren. Der Stern sagt, dass der Stark­re­gen in Deutsch­land auch stark zuge­nom­men habe. (https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/so-stark-hat-starkregen-in-deutschland-zugenommen-6874438.html).

    Das Umwelt­bun­des­amt sieht die gan­ze Sache etwas nüch­ter­ner. (https://www.umweltbundesamt.de/themen/zwischen-duerre-starkregen) Fakt ist aber, dass die meis­ten Kli­ma­for­scher von einer Zunah­me des Stark­re­gens aus­ge­hen. Eini­ge sagen in den nächs­ten 100 Jah­ren eine Stei­ge­rung von bis zu 50 % voraus.

    Die Zunah­me des Stark­re­gens ist an sich kein Pro­blem, wenn wir nicht wei­ter­hin Bau­en wür­den und dadurch Grün­flä­che zer­stö­ren. Je mehr natür­li­cher Boden zube­to­niert wird, des­to eher kommt es zu Über­schwem­mun­gen, weil das Was­ser nicht mehr in den Boden ver­si­ckern kann. Auch des­halb sind die Schä­den durch Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se gefühlt in die Höhe geschnellt. Weni­ger Grün­flä­che und eine leich­te Zunah­me des Stark­re­gens, führt, wie man sieht, zu einem anhal­ten­den Problem.

     

    Stark­re­gen führt zu Über­schwem­mun­gen in Ihrem Haus? 

    Mit uns nicht mehr! 

    Mit uns gelingt der Stark­re­gen­schutz. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

    David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

    Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

     

    Was kann man als Hausbesitzer gegen Starkregen tun? 

    Wel­che Schlüs­se kön­nen Sie nun aus den bis­he­ri­gen Infor­ma­tio­nen zie­hen? Zunächst ein­mal, Stark­re­gen wird mit hoher Wahr­schein­lich­keit ein Zukunfts­the­ma wer­den. Wahr­schein­lich wer­den die Schä­den durch Stark­re­gen noch zuneh­men. Wei­ter­hin kön­nen Sie jetzt schon Maß­nah­men ergrei­fen, damit der Scha­den gering aus­fällt, falls Sie irgend­wann mal ein Stark­re­ge­n­er­eig­nis trifft und Ihren Kel­ler flu­tet. Wel­che Maß­nah­men das kon­kret sind, dazu kom­men wir nun in die­sem Abschnitt des Arti­kels. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie auch in unse­rem Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men vor den Hochwasser. 

    Raum für das Was­ser schaf­fen: Die wich­tigs­te Maß­nah­me, die Sie ergrei­fen kön­nen, ist Platz für das Was­ser zu schaf­fen. Ver­su­chen Sie durch bau­li­che Maß­nah­men das Was­ser zu len­ken. Bau­en Sie Über­da­chun­gen für den Kel­ler, ändern Sie den Ver­lauf der Ver­roh­rung am Dach oder legen Sie sich einen grö­ße­ren Kanal zu. Ver­su­chen Sie so viel Grün­flä­che wie mög­lich zu schaf­fen und rei­ßen Sie zube­to­nier­te Flä­chen lie­ber wie­der auf, wenn Sie die­se nicht abso­lut brau­chen. Je mehr Raum Sie dem Was­ser bie­ten, des­to besser.

    Pum­pe kau­fen: Was pas­siert, wenn sich das Was­ser lang­sam den Weg an den Kel­ler­ein­gang bahnt? Die meis­ten sind dann kom­plett hilf­los und auf­ge­schmis­sen. Dann ver­su­chen die meis­ten mit Schip­pe und Besen oder mit Hand­tü­chern gegen das Was­ser vor­zu­ge­hen. Meist gelingt das nur bedingt. Auch wenn es ein paar Euro kos­tet, kön­nen wir Ihnen nur zu einer Schmutz­was­ser­pum­pe raten. Die Pum­pen gibt es für wenig Geld im Inter­net oder Bau­markt. Hier ein Link zu einer effek­ti­ven Pum­pe: Flut­box.

    Im Ernst­fall kön­nen Sie sich aber direkt selbst hel­fen und das Was­ser aus dem Kel­ler­vor­raum oder dem Kel­ler pum­pen. Die Feu­er­wehr hat bei Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen meist alle Hän­de voll zu tun, ver­las­sen Sie sich lie­ber nicht dar­auf, dass schnel­le Hil­fe kommt. Hier fin­den Sie unse­re Emp­feh­lun­gen zu Pum­pen bei Hochwasser.

    Schwel­len bau­en: Eine wei­te­re gute Mög­lich­keit um der Über­schwem­mung durch Stark­re­gen ent­ge­gen­zu­wir­ken, ist das Bau­en von Schwel­len. Klei­ne Schwel­len vor der Kel­ler­tür, dem Kel­ler­fens­ter oder der Haus­tür. Je nach­dem wo das Was­ser ver­mut­lich ins Haus lau­fen kann, soll­ten Sie leich­te Erhö­hun­gen bau­en. Bei Stark­re­gen kommt es oft dazu, dass das Was­ser schnel­ler anfließt als es abflie­ßen kann. Sie müs­sen sich also nur etwas Zeit ver­schaf­fen, bis das Was­ser kom­plett abge­flos­sen ist. Mit Schwel­len ist das kein Pro­blem mehr. 

    Wenn Sie mit einer höhe­ren Über­schwem­mung rech­nen,  raten wir Ihnen zu pro­fes­sio­nel­len Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­men. Sand­sä­cke sind bei Stark­re­gen aller­dings nicht geeig­net. Bis Sie eine Schutz­li­nie errich­tet haben, ist das Was­ser meist schon im Haus.

    Gera­de mobi­le Schlän­gel, die sich bei Kon­takt mit Was­ser damit voll sau­gen, könn­ten für Sie inter­es­sant sein. Gute Schlän­gel erhal­ten Sie in unse­rem Part­ner­shop. Hier ist der Link zu die­sen Schlän­geln gegen Hoch­was­ser. Die­se sind schnel­ler ein­ge­setzt als Sand­sä­cke und eben­falls güns­tig zu haben. In Kom­bi­na­ti­on mit einer Pum­pe soll­ten Sie für klei­ne Hoch­was­ser­er­eig­nis­se gewapp­net sein. Für Schutz­hö­hen über 10 cm, emp­feh­len wir Ihnen Alu-Damm­bal­ken, Magnet­schotts, Modul­plat­ten und ähn­li­che Sys­te­me. In unse­rem Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz fürs Haus gehen wir genau­er auf die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten ein.

    Ein wei­te­rer wich­ti­ger Tipp, den wir Ihnen geben kön­nen: Lagern Sie wich­ti­ge Din­ge in Rega­len und nicht auf dem Boden. Gera­de, wenn Sie Kar­tons, Holz­mö­bel oder ähn­li­che Din­ge im Kel­ler lagern, soll­ten Sie ver­su­chen, die­se erhöht zu stellen.

    Wenn nur ein paar Zen­ti­me­ter Was­ser damit in Kon­takt kom­men, kön­nen Sie die Din­ge meist weg­wer­fen. Bei wich­ti­gen Unter­la­gen oder gelieb­ten Möbel­stü­cken ist vor allem der emo­tio­na­le Ver­lust beson­ders tra­gisch. Wei­ter­hin soll­ten Sie den Kel­ler was­ser­dicht machen. Neh­men Sie lie­ber Flie­ßen statt Tape­te und Beton­bo­den statt Holz­bo­den. Dann mini­mie­ren Sie selbst bei einer Über­schwem­mung den Scha­den, der ent­ste­hen kann.

    Ver­si­che­rung abschlie­ßen: Die meis­ten Haus­be­sit­zer wer­den eine Wohn­ge­bäu­de- und einer Haus­rat­ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben. Damit sind zunächst die größ­ten Kata­stro­phen, die am Haus pas­sie­ren kön­nen, abge­si­chert. Was vie­le aller­dings nicht wis­sen, ist, dass Über­schwem­mun­gen nicht auto­ma­tisch abge­si­chert sind.

    Über­le­gen Sie des­halb, ob Sie nicht den Bau­stein Ele­men­tar­schä­den in die Ver­si­che­run­gen mit auf­neh­men. Wenn Sie nicht gera­de in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben, bekom­men Sie die Zusatz­ver­si­che­run­gen ohne Pro­ble­me. Wenn Sie schon ein­mal eine Über­schwem­mung hat­ten, wird es für Sie schwie­ri­ger. Fakt ist aber, die Zusatz­ver­si­che­rung kos­tet meist nur ein paar Euro und sichert Schä­den von meh­re­ren Tau­send Euro ab.

    Bei Fra­gen zu dem The­ma kön­nen Sie sich ger­ne tele­fo­nisch oder per E‑Mail an uns wenden. 

    Soviel zum The­ma Stark­re­ge­n­er­eig­nis. Sie ken­nen nun die wich­tigs­ten Kenn­zah­len und kön­nen sicher­lich bes­ser ein­schät­zen, wie oder ob Sie sich schüt­zen soll­ten. Zum Abschluss gehen wir noch auf zwei wei­te­re Fra­gen ein, die im Zusam­men­hang mit Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen gestellt wer­den. Wir hof­fen, dass wir Ihnen bis hier­hin wei­ter­hel­fen konn­ten und Sie ein Stück schlau­er sind.

    Weitere relevante Fragen zu Starkregenereignissen

    Wie viel Regen pro m2 ist viel? Offi­zi­ell spricht man von viel Regen, wenn pro m2 über 15 l pro Stun­de fal­len. Wenn über sechs Stun­den mehr als 20 l Regen pro m2 fal­len, spricht man eben­falls von viel Regen. Der Fach­be­griff dazu lau­tet Stark­re­gen oder Starkregenereignis.

    Ist 1 mm Regen viel? Die Ein­heit 1 mm Regen sagt noch nicht viel über die Men­ge aus. In der Regel spricht man von Liter pro Stun­de oder mm pro Stun­de, wenn man die Regen­men­ge misst. Stark­re­gen ist es, wenn über 15 mm Regen pro qm und Stun­de fal­len. Wei­ter­hin spricht man von Stark­re­gen, wenn inner­halb von sechs Stun­den 20 mm Regen pro qm heruntergehen.

    Sie haben auch Hoch­was­ser im Keller?
    Kein Pro­blem, wir hel­fen Ihnen!“
    David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

    Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

    7 Hochwasserschutzmaßnahmen für den Schutz von Häusern!

    7 Hochwasserschutzmaßnahmen für den Schutz von Häusern!

    Hoch­was­ser­schutz ist eine kom­ple­xe Sache. Des­halb hel­fen wir unse­ren Kun­den bei den ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men am und im Haus. Um wirk­lich alles rich­tig­zu­ma­chen, muss man manch­mal ein Exper­te sein, der Abschät­zen kann, wel­che Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men zu ergrei­fen sind. Da wir unmög­lich mit allen Betrof­fe­nen spre­chen kön­nen, haben wir uns dazu ent­schlos­sen unser Wis­sen wei­ter­zu­ge­ben. Unter ande­ren mit die­sem Arti­kel hier. Wir zei­gen Ihnen nun auf wel­che sie­ben Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men zu ergrei­fen sind, damit Sie Ihr Haus vor dem nächs­ten Hoch­was­ser schützen.

    Damit Sie nicht den Über­blick ver­lie­ren, hier eine kur­ze Zusam­men­fas­sung der The­men. Wir wer­den uns von den Maß­nah­men vor dem Hoch­was­ser bis zu den Maß­nah­men nach dem Hoch­was­ser vorarbeiten.

    1. Vor den Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men: Hoch­was­ser­ri­si­ko erkennen
    2. Früh­warn­sys­tem bei Hochwasser
    3.  Finan­zi­ell gegen das Hoch­was­ser vorsorgen
    4.  Bau­li­che Maß­nah­men zum Hoch­was­ser­schutz fürs Haus
    5.  Tem­po­rä­re Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men fürs Haus
    6.  Im Ernst­fall: Maß­nah­men bei Hochwasser 
    7.  Maß­nah­men nach dem Hochwasser

    Nach die­sem Arti­kel wer­den Sie wis­sen was vor, wäh­rend und nach dem Hoch­was­ser zu tun ist. Damit wir kei­ne Zeit ver­lie­ren, legen wir nun auch direkt los.

     

    Sie haben auch Hoch­was­ser im Keller?
    Kein Pro­blem, wir hel­fen Ihnen!“
    David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

    Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

     

    Vor den Hochwasserschutzmaßnahmen: Hochwasserrisiko erkennen

    Bevor Sie sich über­haupt Gedan­ken dar­über machen kön­nen, wel­che Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men Sie ergrei­fen, soll­ten Sie zuerst Ihr Risi­ko ken­nen. Wenn Sie schon ein­mal von Hoch­was­ser betrof­fen waren, soll­te Ihnen das Risi­ko rela­tiv klar sein. Sie ken­nen die Art des Hoch­was­sers, wel­ches Sie tref­fen kann und auch die Höhe, gegen die Sie sich schüt­zen müs­sen. Wenn Sie bis jetzt von Hoch­was­ser ver­schont wur­den, wird Ihnen die nach­fol­gen­de Lis­te hel­fen Ihr Risi­ko ein­zu­schät­zen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie im Arti­kel Hoch­was­ser­schutz fürs Haus.

    Die zwei größ­ten Gefah­ren sind Fluss­hoch­was­ser und Stark­re­gen. Die­se sind für den meis­ten Scha­den in Deutsch­land ver­ant­wort­lich. Auch zum Hoch­was­ser in Deutsch­land haben wir einen detail­lier­ten Arti­kel geschrie­ben, falls Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma benö­ti­gen.  Wir haben für Sie also die ers­ten Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men zusam­men­ge­tra­gen, wenn Sie an einem Fluss/Bach, an der Küs­te leben oder von Stark­re­gen betrof­fen sein könnten.

    Wenn Sie an einem Fluss/Bach oder an der Küste leben:

    • Sicht­kon­trol­le: Steigt der Fluss oder Bach in Ihrer Nähe an, müs­sen Sie des­sen Pegel­stand im Auge behal­ten. Kommt das Gewäs­ser in eine gefähr­li­che Höhe und droht über die Ufer zu tre­ten, soll­ten Sie Schutz­maß­nah­men vorbereiten.
    • Nach­rich­ten: War­nen die regio­na­len Medi­en vor einem Hoch­was­ser? Neh­men Sie die­se War­nun­gen ernst und befol­gen Sie die Anwei­sun­gen der Autoren und Sprecher.
    • Apps: Wenn Sie in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben, laden Sie sich am bes­ten Apps zur Früh­erken­nung run­ter, oder tra­gen Sie sich in News­let­ter ein, die regel­mä­ßig über Pegel­stän­de und Gefah­ren­la­gen informieren.
    • Um Ihnen eini­ge Bei­spie­le zu nen­nen: KATWARN, NINA oder hochwasserzentralen.de
    • Wet­ter­be­richt: Fol­gen Sie dem Wet­ter­be­richt und ach­ten Sie vor allem auf die Regen­ent­wick­lung und Wahr­schein­lich­keit. Je län­ger es reg­net, des­to wahr­schein­li­cher wird ein Über­tre­ten der Flüs­se und Bäche. Mehr Details zu Stark­re­gen fin­den Sie in unse­rem Arti­kel über Stark­re­gen
    • Sire­nen: Soll­ten die Sire­nen ange­hen, wird wie folgt gewarnt:
    • War­nung (her­an­na­hen­de Gefahr!): 3 Min. gleich­blei­ben­der Dauerton
    • Alarm (Gefahr!): eine Minu­te auf- und abschwel­len­der Heulton
    • Infor­mie­ren Sie sich ob Sie in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben und wie hoch und wie oft das Was­ser in der Ver­gan­gen­heit stand.

    Wenn Sie in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben, hat der GDV ein Zonie­rungs­sys­tem instal­liert um die Häu­fig­keit von Hoch­was­ser abschät­zen zu kön­nen. Oft­mals stellt das jewei­li­ge Land die­se Lis­te online. Eine kur­ze Goog­le-Suche wird Ihnen hel­fen, fest­zu­stel­len ob Sie in einem Risi­ko­ge­biet leben. Prin­zi­pi­ell wer­den die Über­schwem­mungs­zo­nen in vier Gefähr­dungs­klas­sen eingeteilt:

    • Gefähr­dungs­klas­se 1: Sehr gerin­ge Wahr­schein­lich­keit – Hoch­was­ser sta­tis­tisch sel­te­ner als ein­mal alle 200 Jahre
    • Gefähr­dungs­klas­se 2: Nied­ri­ge Wahr­schein­lich­keit – Hoch­was­ser sta­tis­tisch ein­mal alle 100 bis 200 Jahre
    • Gefähr­dungs­klas­se 3: Mitt­le­re Wahr­schein­lich­keit – Hoch­was­ser sta­tis­tisch ein­mal alle 10 bis 100 Jahre
    • Gefähr­dungs­klas­se 4: Hohe Wahr­schein­lich­keit – Hoch­was­ser alle 10 Jah­re oder öfter

    *ohne Nord- und Ost­see­inseln (Quel­le: https://www.financescout24.de/wissen/ratgeber/naturkatastrophen-schutzmassnahmen-gegen-hochwasser)

    Wenn Sie von Starkregen betroffen sind:

    • Lei­der gibt es bei Stark­re­gen kaum Mög­lich­kei­ten früh­zei­tig gewarnt zu wer­den. Er tritt spon­tan auf und kann spon­tan wie­der verschwinden.
    • Die ein­zi­ge Mög­lich­keit sich vor­zu­be­rei­ten, ist, den Wet­ter­be­richt zu ver­fol­gen, gera­de im Som­mer, wo es oft zu Stark­re­gen kommt.
    • Ach­ten Sie dar­auf, ob sich Unwet­ter zusam­men­brau­en und in Ihrer nahen Umge­bung Mel­dun­gen über Stark­re­gen exis­tie­ren. Oft hinkt die Bericht­erstat­tung hin­ter­her, weil es so kur­ze Ereig­nis­se sind und dann kann es für Sie schon zu spät sein.
    • Es gibt Apps, die eine genaue Regen­ent­wick­lung auf weni­ge Meter genau beob­ach­ten und anzei­gen kön­nen, die­se sind jedoch kostenpflichtig.
    • Pro­duk­te für die Früh­erken­nung von Stark­re­gen fin­den Sie in unse­rem Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men vor dem Hoch­was­ser. Bei­spiels­wei­se kön­nen Sie auch einen Hoch­was­ser- und Stark­re­gen­mel­der kau­fen, der Sie mit einem Signal warnt, wenn Was­ser ein­dringt. Die­sen fin­den SIe in unse­rem Part­ner­shop. Hier der Link zum Pro­dukt: Hoch­was­ser- und Starkregenmelder. 
    • Wel­che Mög­lich­kei­ten für Sie in die­sem Bereich bestehen klä­ren wir im nächs­ten Abschnitt.

    Soviel zu dem Hoch­was­ser­ri­si­ko. Wenn Sie nun wis­sen, wel­ches Hoch­was­ser Sie tref­fen kann, soll­ten Sie im zwei­ten Schritt her­aus­fin­den, wann es Sie trifft. Der zeit­li­che Fak­tor ist eben­so wich­tig wie das Risi­ko an sich. Die bes­ten Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men wer­den Ihnen nichts hel­fen, wenn Sie nach dem Hoch­was­ser statt vor dem Hoch­was­ser ergrif­fen wer­den. Im nächs­ten Abschnitt wid­men wir uns des­halb den ver­schie­de­nen Frühwarnsystemen.

    Frühwarnsystem bei Hochwasser

    Unab­hän­gig von dem Hoch­was­ser­er­eig­nis, wel­ches Sie trifft, gibt es ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten vor dem Hoch­was­ser infor­miert zu wer­den. Da es lei­der noch kei­ne App gibt, die Ihnen genau Aus­kunft dar­über geben kann, zu wel­chem Zeit­punkt Sie von Hoch­was­ser getrof­fen wer­den, müs­sen wir uns etwas anders weiterhelfen.

    Am bes­ten ist es, wenn Sie eine Kom­bi­na­ti­on auf ver­schie­de­nen Früh­warn­sys­te­men eta­blie­ren. Abhän­gig davon, ob Sie von Fluss­hoch­was­ser oder Stark­re­gen betrof­fen sind, macht die ein oder ande­re Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­me zur Früh­war­nung mal mehr oder mal weni­ger Sinn.

    Nach­rich­ten anschau­en: Egal ob Sie sich den Wet­ter­be­richt im Fern­se­hen, in der Zei­tung oder im Inter­net anschau­en, oft­mals war­nen die Meteo­ro­lo­gen vor Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen und Über­schwem­mun­gen. Wei­ter­hin wird auch oft in den Nach­rich­ten von gefähr­de­ten Gebie­ten berich­tet. Gera­de, wenn grö­ße­re Flüs­se mit Hoch­was­ser dro­hen, kommt das oft in den aktu­el­len Nach­rich­ten. Wenn Sie sich online Infor­mie­ren wol­len, soll­ten Sie sich wetter.de, DWD oder Wet­te­ron­line anschau­en. Die Berich­te sind oft aktu­el­ler als im Fern­se­hen und damit gera­de bei Stark­re­gen rele­van­ter. Die Online­por­ta­le bie­ten auch News­let­ter an, damit Sie vor einem Unwet­ter per E‑Mail infor­miert werden.

    Wet­ter­apps nut­zen: Neben den her­kömm­li­chen Infor­ma­ti­ons­quel­len, gibt es auch ver­schie­de­ne Apps, die Ihnen das Wet­ter vor­her­sa­gen kön­nen. Alle wich­ti­gen Por­ta­le zum Wet­ter haben auch ent­spre­chen­de Apps im Ange­bot. Wenn Sie nicht von Stark­re­gen, son­dern von Fluss­hoch­was­ser bedroht sind, soll­ten Sie sich die App zu den aktu­el­len Pegel­stän­den her­un­ter­la­den. Das Infor­ma­ti­ons­por­tal dazu heißt www.pegelonline.wsv.de und die App heißt mei­ne Pegel App.

    Spe­zi­el­le Regen­apps instal­lie­ren: Haben Sie nun fest­ge­stellt, dass Sie von Stark­re­gen bedroht sind und Ihnen dadurch eine Über­schwem­mung ins Haus steht, gibt es sogar spe­zi­el­le Regen­apps. Die­se zei­gen viel genau­er als Wet­ter­apps an, wie viel Regen gera­de fällt. Oft­mals gibt es die­se Apps als kos­ten­lo­se und zah­lungs­pflich­ti­ge Ver­sio­nen. Wenn Sie schnell reagie­ren müs­sen und das müs­sen Sie bei Stark­re­gen, kann sich die Inves­ti­ti­on in sol­che Apps durch­aus lohnen.

    War­napps: Bei all­ge­mei­nen Kata­stro­phen­la­gen und dazu zählt Hoch­was­ser und Unwet­ter eben­falls, gibt es spe­zi­el­le War­napps. Die­se war­nen Sie vor Unwet­tern, Hoch­was­ser, Erd­be­ben und vie­len ande­ren Kata­stro­phen. Immer wenn es zu einem Aus­nah­me­zu­stand kommt, wer­den Sie mit den War­napps vor­her infor­miert. Die bekann­tes­ten Apps sind dabei Kat­warn und NINA.

    Wet­ter beob­ach­ten und Wet­ter­sta­ti­on: Logisch ist auch, wenn Sie vor Ort sind, dass Sie das Wet­ter beob­ach­ten. Wenn Sie mer­ken, dass es extrem stark reg­net, kön­nen Sie dann die ent­spre­chen­den Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men ein­lei­ten. Legen Sie sich am bes­ten eine Wet­ter­sta­ti­on zu, die den Nie­der­schlag minüt­lich mes­sen kann.

    Was­ser­mel­der: Gera­de, wenn das Hoch­was­ser in der Nacht kommt, soll­ten Sie sich einen Was­ser­mel­der zule­gen. Die­ser wird auf den Boden gestellt, am bes­ten an den Stel­len, wo das Was­ser her­ein­kom­men kann. Sobald der Was­ser­mel­der mit Was­ser in Berüh­rung kommt, gibt er ein akus­ti­sches Signal ab. Es funk­tio­niert also ähn­lich wie bei einem Feu­er­mel­der, nur mit Wasser.

    Zu all die­sen Punk­ten haben wir ver­schie­de­ne Pro­dukt­emp­feh­lun­gen in unse­rem Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men vor dem Hoch­was­ser zusammengetragen.

    Finanziell gegen das Hochwasser vorsorgen

    Bevor wir im nächs­ten Teil zu den Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men fürs Haus kom­men, soll­ten wir zuerst noch das finan­zi­el­le Risi­ko adres­sie­ren. Sie wis­sen nun wel­ches Hoch­was­ser Sie tref­fen kann und auch wann es so weit ist. Bevor Sie nun aber den Kauf von ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men in Erwä­gung zie­hen, soll­ten Sie das finan­zi­el­le Risi­ko eines Hoch­was­sers absi­chern. Ein Hoch­was­ser kos­tet im Schnitt 6.600,00 €. Ohne die rich­ti­ge Ver­si­che­rung müs­sen Sie die­ses Geld selbst auf­brin­gen oder dafür sor­gen, dass es nicht zu einem Hoch­was­ser kommt.

    Der Grund, war­um wir Ver­si­che­run­gen an die­ser Stel­le adres­sie­ren ist sim­pel. Wenn Sie schon ein­mal Hoch­was­ser hat­ten, wer­den Sie kaum eine Ver­si­che­rung fin­den, die Sie noch auf­nimmt! Besor­gen Sie sich also vor dem Hoch­was­ser die pas­sen­de Ver­si­che­rung. Wich­tig dabei ist es, dass Sie eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung und eine Haus­rat­ver­si­che­rung mit Ele­men­tar­scha­den­schutz abschlie­ßen. Nur mit dem extra Bau­stein der Ele­men­tar­schä­den zahlt die Ver­si­che­rung bei einem Hoch­was­ser oder einer Sturzflut.

    Wenn Sie nun schon von einem Hoch­was­ser betrof­fen waren und kei­nen Ver­si­che­rungs­schutz hat­ten, gibt es für Sie trotz­dem noch Hoff­nung. Meist neh­men Sie die Ver­si­che­run­gen wie­der auf, wenn Sie Vor­sor­ge betrie­ben haben. Dazu gibt es ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men, die bei Ver­si­che­run­gen Anklang fin­den. Um die­se Maß­nah­men küm­mern wir uns jetzt.

     

    Sie suchen pas­sen­de Maß­nah­men gegen Hoch­was­ser und Starkregen? 

    Wir erstel­len Ihr Schutzkonzept! 

    Mit uns gelingt der Hoch­was­ser- und Stark­re­gen­schutz. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

    David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

    Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

     

    Bauliche Maßnahmen zum Hochwasserschutz fürs Haus

    Sie kön­nen sich auf zwei ver­schie­de­ne Arten vor Hoch­was­ser schüt­zen. Ent­we­der sor­gen Sie mit bau­li­chen Maß­nah­men gegen das Hoch­was­ser vor oder Sie trot­zen dem Was­ser mit nach­träg­li­chen Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men. Hier erhal­ten Sie eine klei­ne Über­sicht an mög­li­chen Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men, die bau­li­che Ände­run­gen am Haus erfordern.

    Schwel­len bau­en: Abhän­gig von der Höhe des Hoch­was­sers, kann es schon aus­rei­chen Schwel­len zu bau­en, die das Was­ser tem­po­rär zurück­hal­ten. Gera­de bei Stark­re­gen ist das Pro­blem oft­mals die Zeit. Das Was­ser kommt schnel­ler, als es abflie­ßen kann und sickert dadurch unge­hin­dert in die Woh­nung. Schwel­len an den betrof­fe­nen Stel­len zu bau­en kann Ihnen wert­vol­le Zeit ver­schaf­fen, die Ihr Pro­blem mit Stark­re­gen even­tu­ell kom­plett löst.

    Was­ser umlei­ten: Manch­mal reicht es auch, wenn Sie das Was­ser umlei­ten. Vie­le unse­rer Kun­den instal­lie­ren neben dem Hoch­was­ser­schutz Dächer und Regen­rin­nen um das Was­ser umzu­lei­ten. Wenn Sie bei­spiels­wei­se ein Dach über den Kel­ler­ab­gang bau­en, kann das Was­ser zuerst auf das Gras flie­ßen, bevor es den Kel­ler­ab­gang her­un­ter­läuft. Auch hier gewin­nen Sie wert­vol­le Zeit oder kön­nen ein Hoch­was­ser sogar kom­plett verhindern.

    Rück­stau­ven­til: Gera­de bei älte­ren Häu­sern ist der Rück­stau der Kana­li­sa­ti­on ein Pro­blem. Das Was­ser staut sich oder das Grund­was­ser steigt und drückt dann durch die Kanä­le zurück ins Haus. Dann kommt brau­ne Brü­he aus Dusche, Toi­let­te oder dem Ablauf im Kel­ler. Hier haben Sie nur eine Mög­lich­keit, Sie müs­sen ein Rück­stau­ven­til ein­bau­en. Sol­che Arbei­ten erle­digt fast jede Gas‑, Was­ser- und Heizungsfirma.

    Was­ser­dich­tes Mate­ri­al ver­wen­den: Wenn Sie sich dafür ent­schei­den, dass Sie das Was­ser ein­fach rein Lau­fen las­sen, weil sowie­so nicht viel um Kel­ler oder in der Gara­ge steht, soll­ten Sie auf was­ser­dich­te Mate­ria­li­en ach­ten. Nut­zen Sie Beton­bo­den statt Par­kett und kacheln Sie die Wän­de statt Tape­ten an die Wand zu kleben.

    Was­ser­dich­te Fens­ter und Türen: Ein Mix aus Hoch­was­ser­schutz und bau­li­cher Maß­nah­me sind was­ser­dich­te Fens­ter und Türen. Sie haben die Mög­lich­keit Ihre aktu­el­len Fens­ter und Türen gegen was­ser­dich­te aus­zu­tau­schen. Die­se Maß­nah­me ist zwar nicht güns­tig, dafür haben Sie aber lang­fris­tig Ruhe vor Hoch­was­ser. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma fin­den Sie in unse­rem Arti­kel über was­ser­dich­te Fens­ter und was­ser­dich­te Türen.

    Wenn Sie gegen das Hoch­was­ser schwe­re­re Geschüt­ze auf­fah­ren müs­sen oder bau­li­che Maß­nah­men zu umständ­lich sind, haben Sie noch die Mög­lich­keit von nach­träg­li­chem Hoch­was­ser­schutz. Es gibt vie­le ver­schie­de­ne Sys­te­me, mit denen Sie Ihr Haus gegen Hoch­was­ser schüt­zen kön­nen. Wel­che das sind und wie Sie funk­tio­nie­ren, erfah­ren Sie im nächs­ten Abschnitt.

    Temporäre Hochwasserschutzmaßnahmen fürs Haus

    Da wir Spe­zia­lis­ten in die­sem Gebiet sind, kön­nen wir hier auch am meis­ten dazu sagen. Wir bera­ten unse­re Kun­den im Hoch­was­ser­schutz schon jah­re­lang. Wir ken­nen die Details und Nuan­cen der ver­schie­de­nen Maß­nah­men zum Hoch­was­ser­schutz fürs Haus. Aller­dings kann man zu jeder ein­zel­nen Öff­nung einen gan­zen Roman schrei­ben. Das wür­de den Rah­men die­ses Arti­kels spren­gen. Des­halb wer­den wir Ihnen hier kurz die Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me vor­stel­len, die es so gibt. Wenn Sie tie­fer in die Mate­rie ein­stei­gen wol­len, haben wir zu jedem The­ma einen Arti­kel geschrie­ben. In die­sem Arti­kel fin­den Sie eine detail­lier­te Über­sicht. Ger­ne kön­nen Sie uns auch direkt kon­tak­tie­ren, wenn Fra­gen bestehen.

    Hier haben wir für Sie die wich­tigs­ten Öff­nun­gen für den Hoch­was­ser­schutz zusam­men­ge­fasst und gehen kurz auf die Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men für die­se Öff­nun­gen ein.

    Hoch­was­ser­schutz Fens­ter: Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten Ihr Fens­ter vor Hoch­was­ser zu schüt­zen. Was­ser­dich­te Fens­ter stel­len nur einen klei­nen Teil davon dar. Wenn Sie Ihr Fens­ter ohne bau­li­che Maß­nah­men schüt­zen wol­len, kön­nen Sie auch Acryl­schotts, Magen­schotts oder Alu-Auf­bau­ten zurück­grei­fen. Es gibt sogar auto­ma­ti­sche Schotts, die bei einem Was­ser­an­stieg voll­au­to­ma­tisch schließen.

    Hoch­was­ser­schutz Tür: Ein wei­te­rer emp­find­li­cher Punkt am Haus ist der Kel­ler oder die Kel­ler­tür. Sie kön­nen Ihre Tür mit den unter­schied­lichs­ten Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men schüt­zen. Wenn Sie einen Voll­ver­schluss benö­ti­gen, kön­nen Sie bei­spiels­wei­se Magnet­tü­ren für die eigent­li­che Tür instal­lie­ren. Soll­te die Abdich­tung der hal­ben Tür aus­rei­chen, kön­nen Sie auf Alu-Damm­bal­ken, Magen­schotts, Modul­plat­ten und ähn­li­che Sys­te­me zurück­grei­fen. Ein Sys­tem, wel­ches ohne Schrau­ben funk­tio­niert und 72 cm hoch schützt, ist bei­spiels­wei­se die Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re. Die­se erhal­ten Sie in unse­rem Part­ner­shop. Hier der Link zum Dam Easy. 

    Hoch­was­ser­schutz Kanä­le: Wenn das Was­ser aus dem Kanal kommt, haben Sie neben der Instal­la­ti­on eines Rück­stau­ven­tils noch die Mög­lich­keit des tem­po­rä­ren Schut­zes. Sie kön­nen Absperr­bla­sen in WC, Dusche oder Ablauf set­zen und auf­pum­pen. Die Absperr­bla­sen hal­ten Druck­ver­hält­nis­se von über 1,5 Bar aus.

    Soll­ten Sie zu die­sem Teil Fra­gen haben, kön­nen Sie sich ger­ne an uns wen­den oder die detail­lier­te­ren Arti­kel zura­te ziehen.

    Im Ernstfall: Maßnahmen bei Hochwasser

    Wenn es bei Ihnen nun zum Hoch­was­ser gekom­men ist, gibt es ver­schie­de­ne Maß­nah­men, die Sie jetzt ergrei­fen müs­sen, um sich selbst zu schüt­zen. Unab­hän­gig davon, ob Sie nun Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me instal­liert haben oder nicht, mit Was­ser ist nicht zu spa­ßen. Gera­de, wenn es sich um brau­nes Was­ser han­delt, ist Vor­sicht gebo­ten. Die­se all­ge­mei­nen Regeln soll­ten Sie beachten.

    Vor dem Hochwasser:

    • Fens­ter, Türen und Öff­nun­gen am Haus schließen
    • Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me (falls vor­han­den) anbringen
    • Din­ge aus hoch­was­ser­ge­fähr­de­ten Räu­men in Sicher­heit bringen
    • Eine Not­fall­ta­sche packen, gera­de wenn man meh­re­re Tage ohne Strom aus­kom­men muss (Bei Über­tre­ten von Flüs­sen der Fall)

    Wäh­rend dem Hochwasser:

    • Elek­tro­ni­sche Gerä­te in der Nähe des Was­sers abstel­len, am bes­ten auch die Hei­zung in betrof­fe­nen Räumen
    • In gefähr­de­ten Räu­men soll­ten Sie außer­dem den Strom ganz ausstellen
    • Dafür sor­gen, dass kei­ner ohne Schutz­maß­nah­men in das Was­ser geht (Gum­mi­stie­fel oder ähnliches)
    • Feu­er­wehr anru­fen, damit die­se den Kel­ler aus­pum­pen, falls das Was­ser nicht allein zurück­geht. Bei Hoch­was­ser­la­gen kann es rat­sam sein eine eige­ne Pum­pe zu besit­zen, da die Feu­er­wehr von meh­re­ren Per­so­nen gleich­zei­tig geru­fen wird.
    • Wenn Was­ser im Haus steht, soll­ten Sie auf jeden Fall auch genug Bil­der der Über­schwem­mung machen, bevor abge­pumpt wird

    Neh­men Sie ein Hoch­was­ser auf kei­nen Fall auf die leich­te Schul­ter. Das Was­ser könn­te zu Infek­tio­nen füh­ren oder gene­rell ver­un­rei­nigt sein. Den­ken Sie auf jeden Fall auch an Ihre per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tung. Wat­ho­sen, Gum­mi­stie­fel und ähn­li­che Klei­dung, die Sie vor dem Hoch­was­ser schützt, soll­ten Sie im Haus haben. Wenn Sie von Fluss­hoch­was­ser betrof­fen sind, soll­ten Sie außer­dem genug Nah­rung, Was­ser, Strom und Wär­me im Haus haben um im Ernst­fall ein paar Tage auszuhalten.

    Maßnahmen nach dem Hochwasser

    Ein Hoch­was­ser ist für vie­le scho­ckie­rend, gera­de wenn man das ers­te Mal damit zu tun hat. Vie­le sind sich unsi­cher, was nach dem Hoch­was­ser getan wer­den muss. Fängt man direkt an zu put­zen? Soll­te man erst mit der Ver­si­che­rung reden? Oder gibt es einen ande­ren Ansprech­part­ner? Wir haben die wich­tigs­ten Maß­nah­men nach einem Hoch­was­ser für Sie zusammengefasst.

    Nach dem Hochwasser:

    • Ver­si­che­rung anru­fen und infor­mie­ren was getan wer­den muss. Oft alles erst mal so las­sen und Bil­der machen. Mes­sen, wie hoch das Was­ser war und eini­ge ande­re Dinge
    • Elek­tro­nik erst ein­schal­ten, wenn Sie sicher sind, dass die­se nicht mit Was­ser in Berüh­rung gekom­men ist
    • Feu­er­wehr alar­mie­ren, wenn das Was­ser kon­ta­mi­niert wurde
    • Strom und Gas wie­der anschal­ten, wenn Sie sicher sein kön­nen, dass die Gefahr vor­über ist
    • Auf­räu­men mit Gum­mi­hand­schu­hen, um Gesund­heits­ri­si­ken zu vermeiden
    • Pro­fes­sio­nel­le Fir­men kom­men las­sen, am bes­ten in Abspra­che mit der Versicherung

    Eine kom­plet­te Check­lis­te erhal­ten Sie hier https://www.bbk.bund.de/DE/Home/home_node.html

    Wir hof­fen, dass wir Ihnen mit die­sem Arti­kel etwas wei­ter­hel­fen konn­ten und Sie jetzt einen guten Über­blick über die ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men haben. Soll­te bei Ihnen irgend­wann der Ernst­fall ein­tre­ten, kön­nen Sie sich ger­ne an uns wen­den oder die­sen Arti­kel lesen.

     

    Sie haben auch Hoch­was­ser im Keller?
    Kein Pro­blem, wir hel­fen Ihnen!“
    David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

    Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

    Wasserdichte Kellerfenster: Schützen Sie sich bei Hochwasser!

    Wasserdichte Kellerfenster: Schützen Sie sich bei Hochwasser!

    Wenn die Stark­re­gen-Sai­son beginnt, kom­men immer wie­der Anfra­gen auf unse­ren Tisch über was­ser­dich­te Kel­ler­fens­ter. Vie­le unse­rer Kun­den haben Licht­schäch­te vor den Kel­ler­fens­tern, die bei Stark­re­gen voll lau­fen. Wenn das Was­ser ablau­fen kann, ist das kein Pro­blem, falls es vor dem Fens­ter steht, wird es zum Pro­blem. Das Was­ser sickert durch die Fens­ter­dich­tun­gen. Was­ser­dich­te Kel­ler­fens­ter müs­sen her. Zumin­dest den­ken die meis­ten das. Wir zei­gen Ihnen wann Sie wirk­lich was­ser­dich­te Fens­ter benö­ti­gen, was die­se Kos­ten und wel­che Alter­na­ti­ven Sie haben.

    Für wen kom­men was­ser­dich­te Fens­ter infra­ge? Wenn Sie eine sehr ein­fa­che und per­ma­nen­te Lösung im Hoch­was­ser­schutz  für Ihre Fens­ter suchen, sind was­ser­dich­te Fens­ter ide­al. Auch wenn Sie in einem Hoch­was­ser­ge­biet sanie­ren oder neu bau­en, kön­nen Sie direkt mit sol­chen Kel­ler­fens­tern vor­sor­gen. Eben­falls inter­es­sant sind was­ser­dich­te Kel­ler­fens­ter für Sie, wenn Sie kei­ne Alter­na­ti­ve haben, weil das Was­ser durch den Spalt zwi­schen Mau­er­werk und Fens­ter kommt. Für alle ande­ren rei­chen oft­mals die Alter­na­ti­ven Lösun­gen aus.

    Was kos­ten was­ser­dich­te Fens­ter? Die offen­sicht­lichs­te Ant­wort lau­tet, es kommt dar­auf an. Für ein was­ser­dich­tes Fens­ter in einer nor­ma­len Grö­ße, zah­len Sie je nach Her­stel­ler 600,00 bis 800,00 €. Meist kom­men dann noch 600,00 bis 700,00 € Ein­bau­kos­ten hin­zu. Rech­nen Sie also mit min­des­tens 1200 € pro Fenster.

    Soweit die wich­tigs­ten Gesichts­punk­te zu was­ser­dich­ten Fens­tern. Natür­lich gibt es noch vie­le wei­te­re Punk­te, die es zu beach­ten gilt. Wie was­ser­dich­te Kel­ler­fens­ter aus­se­hen, wel­che Unter­schie­de es gibt, wer sol­che Fens­ter her­stellt und wel­che Alter­na­ti­ven Sie haben, dazu gehen wir jetzt ins Detail. 

     

    Kel­ler­fens­ter gegen Hoch­was­ser und Stark­re­gen schützen? 

    Mit uns super einfach! 

    Mit uns gelingt der Hoch­was­ser- und Stark­re­gen­schutz. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

    David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

    Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

     

    Hochwasserbeständige oder wasserdichte Fenster?

    Letz­tens frag­te ein Kun­de: „Ich habe einen Fens­ter­bau­er in mei­nem Bekann­ten­kreis und der sagt, dass es über­haupt kei­ne was­ser­dich­ten Fens­ter gibt, die sind alle nur hoch­was­ser­be­stän­dig. Stimmt das?“. Die Ant­wort dar­auf ist ein kla­res Jein. Es gibt sowohl Fens­ter, die abso­lut was­ser­dicht sind, also auch Fens­ter, die nach eini­gen Stun­den Was­ser durch­si­ckern las­sen. Das liegt aber nicht nur an den Fens­tern, son­dern auch am Mau­er­werk und an der Instal­la­ti­on. Um die Ver­wir­rung auf­zu­lö­sen, gehen wir nun wei­ter dar­auf ein.

    Hoch­was­ser­be­stän­di­ge Fens­ter sind der Grund, war­um Fens­ter­bau­er sagen, es wür­de so etwas wie was­ser­dich­te Fens­ter nicht geben. Das Insti­tut ift in Rosen­heim prüft ver­schie­de­ne Bau­ele­men­te auf Herz und Nie­ren. Unter ande­rem prüft das Insti­tut ob Pro­duk­te was­ser­dicht oder hoch­was­ser­be­stän­dig sind. Hoch­was­ser­be­stän­di­ge Fens­ter las­sen weni­ger als 240 l pro 24 Stun­den durch­si­ckern. Die meis­ten hoch­was­ser­be­stän­di­gen Fens­ter las­sen eher 24 l pro 24 Stun­den durch­si­ckern. Wenn das Hoch­was­ser­er­eig­nis dann nur 1–2 Stun­den anhält, weil es sich um Stark­re­gen han­delt, spre­chen wir von etwa 2 l Was­ser, die durch die Fens­ter ins Haus sickern. Natür­lich haben grö­ße­re Fens­ter auch höhe­re Sicke­rungs­ra­ten als kleine.

    Was­ser­dich­te Fens­ter sind, wie der Name schon sagt, abso­lut was­ser­dicht. Das Insti­tut Ift in Rosen­heim defi­niert die Sicke­rungs­ra­te auf 24 Stun­den mit 0 l. Erfah­rungs­ge­mäß ist der Ein­bau die­ser Fens­ter etwas teu­rer als bei hoch­was­ser­be­stän­di­gen Fens­tern. Wenn Sie ein was­ser­dich­tes Fens­ter kau­fen, kann es trotz kor­rek­tem Ein­bau zu einer gewis­sen Sicke­rung kom­men. Dies lässt sich nicht immer aus­schlie­ßen, weil man oft­mals nicht genau wis­sen kann, ob das Mau­er­werk stand hält. Dies bringt uns zum nächs­ten Punkt.

    Pro­ble­me mit dem Mau­er­werk und der Instal­la­ti­on kön­nen dazu füh­ren, dass auch bei was­ser­dich­ten Fens­tern eine Sicke­rungs­ra­te ent­steht. Gera­de wenn das Was­ser meh­re­re Stun­den vor dem Kel­ler­fens­ter steht, kann es bei unzu­rei­chend geschütz­tem Mau­er­werk dazu kom­men, dass das Was­ser durch die Wand sickert.

    Übri­gens: Wenn Sie einen Fahr­plan für die nächs­te Über­schwem­mung suchen, kön­nen Sie die­sen Arti­kel über den Not­fall­plan bei Hoch­was­ser lesen.

    Aufbau eines Fensters für den Hochwasserschutz

    Doch was macht ein Fens­ter für den Hoch­was­ser­schutz so anders? Wo unter­schei­det es sich von einem nor­ma­len Fens­ter? Gute Fra­ge, hier zei­gen wir Ihnen den Auf­bau eines was­ser­dich­ten Fensters.

    Der Rah­men des Fens­ters ist so kon­zi­piert, dass Was­ser nur schwer ein­drin­gen kann. Sowohl die Aufnahme

    für das Glas, als auch die Dich­tun­gen sind extra für den Hoch­was­ser­schutz ange­fer­tigt wor­den. Inner­halb des Rah­mens wer­den Dich­tun­gen ver­wen­det, die dem Was­ser von Außen stand­hal­ten können.

    Dazu kommt, dass die Fens­ter anders ein­ge­baut wer­den müs­sen als nor­ma­le Fenster.

    Es wer­den extra Dich­tun­gen ver­wen­det, um den Fens­ter­rah­men mit dem Mau­er­werk was­ser­dicht zu ver­bin­den. Hier kom­men also nicht nur mas­si­ve Dich­tun­gen zum Ein­satz, son­dern auch spe­zi­el­le Dicht­mas­se, die mit dem Mau­er­werk was­ser­dicht verschließt.

    Natür­lich gibt es die Fens­ter in ver­schie­de­nen Aus­füh­run­gen und auch Far­ben. Dabei sind die klei­ne­ren Fens­ter güns­ti­ger also die gro­ßen, genau­so wie die ein­fa­chen güns­ti­ger als die kom­ple­xe­ren was­ser­dich­ten Fens­ter sind. Wel­che Her­stel­ler es gibt und wel­che Vari­an­ten Sie bei die­sen Her­stel­lern kau­fen kön­nen, dar­um küm­mern wir uns jetzt.

    Gibt es für wasserdichte Kellerfenster einen Test?

    Wie wei­ter oben schon erwähnt, gibt es in Rosen­heim das ift Rosen­heim. Aus­ge­schrie­ben bedeu­tet das Insti­tut für Fens­ter­tech­nik. Hier wer­den was­ser­dich­te Kel­ler­fens­ter einem Test unter­zo­gen und geprüft. Neben Fens­tern wer­den auch Türen, Fas­sa­den, Bau­stof­fe und Glas unter die Lupe genom­men. Wenn Sie auch noch auf der Suche nach Hoch­was­ser­schutz für Türen sind, kön­nen wir Ihnen die­sen Arti­kel emp­feh­len.

    Auch was­ser­dich­te Kel­ler­fens­ter und hoch­was­ser­be­stän­di­ge Fens­ter wer­den hier geprüft. Dazu wird das Fens­ter oder auch ande­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me für Fens­ter in ein Becken ein­ge­baut. Das Becken wird im Anschluss geflu­tet. Dabei wird das Becken in ver­schie­de­nen Höhen geflu­tet um her­aus­zu­fin­den, bei wel­cher Höhe eine was­ser­dich­te Abdich­tung besteht und ab was es nur noch hoch­was­ser­be­stän­dig ist. Das Becken bleibt dann für 24 Stun­den geflu­tet. Dabei wird regel­mä­ßig geschaut, ob es zu einem Was­ser­aus­tritt kommt.

    So kann es sein, dass ein Fens­ter bis 1,5 m was­ser­dicht ist und dar­über nur noch die Klas­si­fi­zie­rung von *hoch­was­ser­be­stän­dig* bekommt. Bei Acryl­schotts, die eine Alter­na­ti­ve zu was­ser­dich­ten Fens­tern dar­stel­len, sieht der Test in etwa so aus:

    Danach wird eine genaue­re Klas­si­fi­zie­rung vor­ge­nom­men. In die­sem Fall waren die Acryl­schotts, die man vor das Fens­ter set­zen kann bis zu 0,5 m was­ser­dicht und bis 2 m hoch­was­ser­be­stän­dig. In die­sem Fall heißt hoch­was­ser­be­stän­dig aber, dass sich über 0,5 m Was­ser­säu­le leich­te Trop­fen gebil­det haben, deren Men­ge nicht gemes­sen wer­den konn­te. Auch hier wird klar, dass man im Klein­ge­druck­ten nach­le­sen muss, wel­che Men­gen bei hoch­was­ser­be­stän­dig gemeint sind. Immer­hin lau­tet die offi­zi­el­le Defi­ni­ti­on davon, dass weni­ger als 240 l pro 24 Stun­den durch das Sys­tem sickern. 10 l Was­ser in der Stun­de sind schon eini­ges, in die­sem Fall han­delt es sich aber um Tropfwassermengen.

    Dies bringt uns zum nächs­ten wich­ti­gen Punkt auf der Suche nach dem was­ser­dich­ten Kel­ler­fens­ter, wel­ches zu Ihnen passt. Wel­che Her­stel­ler gibt es und wel­che Vari­an­ten haben die­se zu bie­ten? Dar­um geht es jetzt.

    Hersteller von hochwasserfesten Kellerfenstern

    Nun haben Sie die Qual der Wahl. Es gibt ver­schie­de­ne Her­stel­ler von hoch­was­ser­fes­ten Kel­ler­fens­tern und noch mehr Vari­an­ten zwi­schen denen Sie wäh­len kön­nen. Die nach­fol­gen­de Auf­lis­tung kann nur einen klei­nen Über­blick geben, damit Sie sich zurecht­fin­den in dem Dschun­gel der hoch­was­ser­fes­ten Kel­ler­fens­ter. Wenn Sie genaue­re Anga­ben benö­ti­gen oder sich nicht sicher sind, wel­che Vari­an­te Sie neh­men sol­len, kön­nen Sie uns ger­ne kon­tak­tie­ren. Wir hel­fen Ihnen ger­ne bei der Ent­schei­dung und Aus­wahl wei­ter. Wenn Sie Prei­se von allen Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men für Fens­ter suchen, kön­nen Sie sich unse­re Preis­lis­te anschauen.

    Es gibt in Deutsch­land vier gro­ße Anbie­ter von was­ser­dich­ten Fens­tern. Nicht jeder Anbie­ter hat einen Mon­ta­ge­part­ner in Ihrer Nähe. Wenn Sie also ein Fens­ter ins Auge gefasst haben, soll­ten Sie her­aus­fin­den, ob bei Ihnen in der Nähe ein Mon­ta­ge­part­ner sitzt, sonst kann es schnell teu­er wer­den. Wir fan­gen an mit der Fir­ma, die wir aktu­ell am häu­figs­ten empfehlen:

    Alpi­na Hoch­was­ser­schutz­fens­ter GmbH – Die Fir­ma Alpi­na hat ein brei­tes Sor­ti­ment an was­ser­dich­ten Türen und Fens­tern. Es gibt sowohl ein­fach ver­glas­te Fens­ter für 412,00 € als auch Dreh/Kippfenster mit Fest­ver­gla­sung, die aller­dings um die 1300,00 € kos­ten. Alle Fens­ter wur­den vom ift Rosen­heim geprüft und zer­ti­fi­ziert. Abhän­gig davon wie tief das Fens­ter im Erd­reich ein­ge­las­sen ist, kön­nen Sie was­ser­dich­te Fens­ter von 0,8 m bis 2 m tie­fe erhal­ten. Wei­ter­hin gibt es deutsch­land­weit vie­le Einbaupartner.

    Hain Sys­tem­bau Josef Hain GmbH & Co. KG – Eben­falls viel Aus­wahl bie­tet die Fir­ma Hain Sys­tem­bau. Hier gibt es eben­falls was­ser­dich­te Fens­ter in allen mög­li­chen Vari­an­ten. Neben dem Hoch­was­ser­schutz, wur­de hier außer­dem dar­auf geach­tet, dass die Fens­ter wär­me­däm­mend wir­ken und ein­bruchs­si­cher gemacht wer­den kön­nen. Im direk­ten Ver­gleich sind die Fens­ter des­halb auch etwas teu­rer als die von Alpina.

    ACO Hoch­bau Ver­trieb GmbH – Vie­len Haus­be­sit­zern wird die Fir­ma ACO ein Begriff sein. Her­stel­ler von ver­schie­de­nen Bau­pro­duk­ten und vor allem bekannt für die Licht­schäch­te. Aber auch die Fir­ma ACO bie­tet mitt­ler­wei­le was­ser­dich­te Fens­ter an. Hier gibt es von den Vari­an­ten etwas weni­ger Aus­wahl als bei Hain und Alpi­na. Wenn Sie ein ein­fa­ches Dreh/­Kipp-Fens­ter suchen, soll­ten Sie sich aber dar­an kaum stö­ren. Preis­lich sind die Fens­ter die teu­ers­ten im Ver­gleich. Dafür erhal­ten Sie aber 3‑fach ver­glas­te Fens­ter, die ein­bruch­hem­mend wir­ken und eine gute Wär­me­däm­mung bieten.

    MEA AG – Auch die Fir­ma MEA ist für Fens­ter und ver­schie­de­ne Bau­pro­duk­te in Deutsch­land bekannt. Wenn Sie ein MEA-Fens­ter haben, besteht sogar die Mög­lich­keit die Schei­be gegen eine was­ser­dich­te Aus­zu­tau­schen. Im Gegen­satz zum Aus­tausch eines kom­plet­ten Fens­ters kom­men Sie hier natür­lich güns­ti­ger weg. Preis­lich lie­gen die was­ser­dich­ten Fens­ter im Mittelfeld.

    Bei allen Fens­tern kom­men noch Ein­bau­kos­ten und Ent­sor­gungs­kos­ten für das alte Fens­ter hin­zu. Damit Sie sich einen schnel­len Über­blick ver­schaf­fen kön­nen, haben wir für Sie eine Tabel­le zusam­men­ge­stellt. Die Tabel­le zeigt Dreh/­Kipp-Fens­ter in vier ver­schie­de­nen Grö­ßen. Natür­lich soll­te man allei­ne vom Preis her kei­ne Ent­schei­dung tref­fen. Wich­tig ist, wel­che Vor­aus­set­zun­gen bei Ihnen vor­herr­schen und wel­ches Fens­ter Ihren Anfor­de­run­gen am bes­ten gerecht wird. Die Tabel­le dient also nur der Über­sicht­lich­keit. Sie soll­ten neben dem Preis auch die Dich­tig­keit, Ein­bau­kos­ten, War­tungs­kos­ten, Ein­bruchs­schutz und Wär­me­däm­mung berück­sich­ti­gen. Erst dann soll­ten Sie eine end­gül­ti­ge Ent­schei­dung für einen Her­stel­ler treffen.

     Alpina  Nettopreis  Hain   Systembau  Nettopreis  Aco  Nettopreis  MEA Zar­gen­fens­ter Aqua  Nettopreis
     98 x 58 cm  746,00 €  100 x 60 cm  794,00 €  100 x 62 cm  855,60 €  100 x 60 cm  799,90 €
     99 x 77 cm  790,00 €  100 x 75 cm  830,00 €  100 x 75 cm  893,60 €  100 x 80 cm  838,70 €
     98 x 99 cm  944,00 €  100 x 100 cm  893,00 €  100 x 100 cm  1.007,70 €  100 x 100 cm  902,10 €

    Sie haben nun einen Über­blick über die Mög­lich­kei­ten bei was­ser­dich­ten Fens­tern erhal­ten. Was ist aber, wenn Sie Ihr Kel­ler­fens­ter gegen Hoch­was­ser schüt­zen wol­len, ohne Ihr Fens­ter aus­zu­bau­en und es gegen ein was­ser­dich­tes Kel­ler­fens­ter zu erset­zen? Gut das Sie Fra­gen. Wir wid­men uns näm­lich im nächs­ten Punkt den Alter­na­ti­ven zu was­ser­dich­ten Kellerfenstern.

     

    Sie benö­ti­gen Hoch­was­ser­schutz für Fenster?
    Kein Pro­blem, wir hel­fen Ihnen!“
    David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

    Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

     

    Sind wasserdichte Kellerfenster nötig? Hier sind die Alternativen

    Das Ers­te, was wir in den Bera­tungs­ge­sprä­chen über den Hoch­was­ser­schutz von Fens­tern hören, ist die Fra­ge nach was­ser­dich­ten Kel­ler­fens­tern. Dabei sind was­ser­dich­te Kel­ler­fens­ter bei den meis­ten Kun­den gar nicht nötig. Oft rei­chen Sys­te­me aus, die ent­we­der vor oder hin­ter das Fens­ter gesetzt wer­den. Schau­en Sie selbst, wel­che Alter­na­ti­ven es für Sie gibt und ent­schei­den Sie danach selbst, ob was­ser­dich­te Kel­ler­fens­ter bei Ihnen nötig sind oder nicht.

    Acryl­schotts – Eine sehr belieb­te Alter­na­ti­ve zu was­ser­dich­ten Fens­tern sind soge­nann­te Acryl­schotts. Die­se wer­den auf den Fens­ter­rah­men von Außen auf­ge­bracht. Grund­vor­aus­set­zung dafür ist, das vor dem Fens­ter genug Platz zum Ver­kle­ben ist. Die Acryl­schotts kos­ten ähn­lich viel, wie was­ser­dich­te Fens­ter, es ist aber weni­ger Auf­wand nötig. Ein Gla­ser erle­digt den Ein­bau für etwa 100,00 €. Wei­ter­hin zu erwäh­nen, ist, dass es die Acryl­schotts in ver­schie­de­nen Vari­an­ten gibt. Es gibt Sie ohne Öff­nungs­lu­ke, mit einer klei­nen Luke oder mit einer Luke, die etwa 90 % des Fens­ters erhält. Man kann nach dem Ein­bau dann trotz­dem noch das Fens­ter wie gewohnt nutzen.

    Magnet­schotts – Ähn­lich wie Acryl­schotts funk­tio­nie­ren Magnet­schotts, die ent­we­der vor oder hin­ter das Fens­ter gesetzt wer­den kön­nen. Es wird eine vier­sei­ti­ge magne­ti­sche Schie­ne auf das Mau­er­werk auf­ge­bracht, um im Anschluss ein magne­ti­sches Schott auf die Schie­nen zu set­zen. Auch die­se Metho­de ist wie die Acryl­schotts was­ser­dicht. Preis­lich bewe­gen wir uns in einem ähn­li­chen Rah­men wie bei was­ser­dich­ten Fens­tern, aller­dings ist auch hier der Ein­bau immens güns­ti­ger. Gera­de, wenn Sie die Optik des Fens­ters nicht stö­ren wol­len, könn­te die­ses Hoch­was­ser­schutz­sys­tem ide­al für Sie sein.

    Alu-Auf­bau­ten – Eine wei­te­re Mög­lich­keit, um Ihr Fens­ter vor Hoch­was­ser zu schüt­zen, bie­ten Alu-Auf­bau­ten, die von Innen ange­bracht wer­den. Die­se gibt es ab 429,00 € mit Ein­bau­ma­te­ri­al. Wenn Sie hand­werk­lich etwas begabt sind, ist auch die Instal­la­ti­on für Sie kein Pro­blem. Das Was­ser gelangt dann zwar in den Zwi­schen­raum, kann aber mit­tels Ven­til ein­fach abge­las­sen wer­den. Die­se Vari­an­te ist gelin­de gesagt, die häss­lichs­te von allen aber hoch­wirk­sam. Gera­de, wenn Sie meh­re­re Fens­ter im Kel­ler haben und den Kel­ler nicht oft nut­zen, kön­nen Sie hier Geld spa­ren. So kom­men Sie bei sechs Fens­tern etwa auf etwa 2.574,00 € wäh­rend Sie bei was­ser­dich­ten Fens­tern eher auf 8.400,00 € kom­men würden.

    Auto­ma­ti­sche Hoch­was­ser­schotts – Wenn Sie ein Fens­ter dau­er­haft offen haben müs­sen, bei­spiels­wei­se um den Kel­ler oder die Wasch­kü­che zu belüf­ten, ist ein auto­ma­ti­sches Hoch­was­ser­schott genau das Rich­ti­ge für Sie. Das Schott aus Acryl wird vor dem Fens­ter ein­ge­baut und liegt preis­lich etwas über den was­ser­dich­ten Kel­ler­fens­tern. Der Clou an der Sache ist, dass sich das Schott auto­ma­tisch schließt, wenn es mit Was­ser in Berüh­rung kommt. Dies geschieht mit­tels Schwim­mer, der an dem Fens­ter instal­liert ist. So kön­nen Sie auch im Urlaub sicher sein, dass Sie vor dem nächs­ten Hoch­was­ser geschützt sind.

    Ger­ne zei­gen wir Ihnen noch wei­te­re Mög­lich­kei­ten für den Schutz des Kel­ler­fens­ters auf. Kon­tak­tie­ren Sie uns ein­fach per E‑Mail oder Tele­fon. Wei­te­re Sys­te­me für den Hoch­was­ser­schutz für Kel­ler­fens­ter fin­den Sie in unse­rem Arti­kel Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter.

     

    Sie möchten Ihre Fenster verlässlich und zu guten Preisen vor Hochwasser und Starkregen schützen?

      Unse­re Exper­ten ermit­teln gemein­sam mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll und not­wen­dig sind, holen inner­halb von 48 Stun­den unab­hän­gig Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und prä­sen­tie­ren Ihnen die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser­schä­den zu schüt­zen. Ver­ein­ba­ren Sie dazu einen per­sön­li­chen Ter­min mit uns.

      Kellerfenster wasserdicht abdichten: So geht’s!

      Kellerfenster wasserdicht abdichten: So geht’s!

      Der Stark­re­gen nimmt zu und damit auch das Risi­ko einer Über­schwem­mung im Kel­ler. Vie­le unse­rer Kun­den fra­gen sich also:„Wie kann ich mei­ne Kel­ler­fens­ter was­ser­dicht abdich­ten?“. Neben dem Schutz der Tür ist das was­ser­dich­te Abdich­ten eines Kel­ler­fens­ters das Haupt­au­gen­merk vie­ler Haus­be­sit­zer. Das hat auch sei­ne Grün­de, denn Kel­ler­fens­ter sind beson­ders anfäl­lig bei Stark­re­gen. Gera­de, wenn die Kel­ler­fens­ter unter der Erde lie­gen, wird eine was­ser­dich­te Abdich­tung zwin­gend not­wen­dig. Wel­che Mög­lich­kei­ten Sie haben um das Kel­ler­fens­ter was­ser­dicht zu bekom­men und für wel­che Sie sich ent­schei­den soll­ten, zei­gen wir Ihnen jetzt!

      Wie kann man Kel­ler­fens­ter was­ser­dicht abdich­ten? Um Kel­ler­fens­ter was­ser­dicht abzu­dich­ten, haben Sie ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten. Wenn das Was­ser durch die Dich­tun­gen des Fens­ters sickert, kön­nen sich nach­träg­lich fest ver­glas­te Fens­ter ein­bau­en, das bestehen­de Fens­ter gegen ein was­ser­dich­tes Aus­tau­schen oder Hoch­was­ser­schutz für Kel­ler­fens­ter nachrüsten. 

      Sie sehen also, dass Sie vie­le ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten haben um Ihr Kel­ler­fens­ter was­ser­dicht abzu­dich­ten. Wäh­rend ein fest ver­glas­tes Fens­ter, die ein­fachs­te Vari­an­te ist, stellt Sie nicht immer die bes­te dar. Manch­mal kann es für Sie auch Sinn machen ein was­ser­dich­tes Fens­ter ein­zu­bau­en oder das Kel­ler­fens­ter mit Hoch­was­ser­schutz nach­zu­rüs­ten. Die Ent­schei­dung wel­che Vari­an­te die Bes­te ist, fällt oft­mals nicht so ein­fach aus. Damit Sie mehr Sicher­heit in Ihrer Ent­schei­dung erhal­ten, haben wir die­sen Arti­kel geschrie­ben. Wir zei­gen Ihnen die wich­tigs­ten Punk­te, auf die Sie beach­ten müs­sen. Soll­ten Sie wäh­rend­des­sen Fra­gen haben, kön­nen Sie uns auch ger­ne direkt kontaktieren.

      Sie möch­ten Ihre Kel­ler­fens­ter was­ser­dicht bekommen? 

      Mit uns ein Kinderspiel! 

      Mit uns gelingt der Hoch­was­ser- und Stark­re­gen­schutz. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

      David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

      Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

      Nachträglich fest verglaste Fenster einbauen

      Manch­mal muss es gar kein gro­ßer Auf­wand sein, um Ihr Kel­ler­fens­ter was­ser­dicht zu bekom­men. Letz­tens bei einem Kun­den war das genau­so. Er hat­te bei Stark­re­gen Pro­ble­me mit sei­nen Kel­ler­fens­tern und woll­te die­se gegen das nächs­te Unwet­ter sichern. Die ers­te Über­le­gung war die Abdich­tung mit einem Alu-Damm­bal­ken­sys­tem, weil der Kun­de einen güns­ti­gen Schutz haben woll­te. Dann ist uns aber auf­ge­fal­len, dass die Fens­ter schon sehr alt waren. Wir frag­ten, ob es nicht Sinn machen wür­de die Fens­ter aus­zu­tau­schen und dann die eine Hälf­te des Fens­ters mit fes­ter Ver­gla­sung zu bau­en. Kurz­um, die Lösung war per­fekt und der Kun­de zufrieden.

      In die­sem Fall war dies die rich­ti­ge Lösung. Das Kel­ler­fens­ter lag etwas über die Ober­flä­che und davor war ein Blu­men­beet ange­legt. Das Fens­ter stand maxi­mal 50 cm unter Was­ser. Bei Stark­re­gen drück­te sich die­ser durch die Dich­tun­gen inner­halb des Fens­ters. Die­se Dich­tun­gen sind bei einem fest ver­glas­tem Fens­ter nicht mehr vor­han­den. Wenn wenig Was­ser­druck aus­ge­übt und das Fens­ter was­ser­dicht mit dem Mau­er­werk ver­bun­den wird, kann man die­se Lösung alle­mal in Erwä­gung zie­hen. Am bes­ten spre­chen Sie hier zuerst mit uns und dann mit einem Fens­ter­mon­teur in der Nähe.

      Alter­na­tiv dazu kön­nen Sie auch hoch­was­ser­dich­te und fest ver­glas­te Fens­ter neh­men. Statt eines nor­ma­len Fens­ters gibt es auch fest ver­glas­te und hoch­was­ser­dich­te Fens­ter von der Fir­ma Alpi­na. Die­se sind zwar teu­rer als nor­ma­le Fens­ter, dafür haben Sie aber die Sicher­heit, dass alles was­ser­dicht bleibt. Die­ses Fens­ter wur­de bei­spiels­wei­se auf eine Was­ser­dicht­heit von 1,5 m getes­tet. Die Ein­bau­kos­ten sind ähn­lich wie bei nor­ma­len Fens­tern, das Fens­ter an sich ist für 412,00 € zu haben.

      Das bringt uns zu der nächs­ten Maß­nah­me, die Sie ergrei­fen kön­nen, um das Kel­ler­fens­ter was­ser­dicht abzu­dich­ten. Sie kön­nen Ihr aktu­el­les Fens­ter auch gegen ein was­ser­dich­tes Fens­ter aus­tau­schen. Wie das geht, zei­gen wir Ihnen jetzt.

      Wasserdichte Fenster einbauen

      Neben dem fest ver­glas­ten nor­ma­len Fens­ter, kön­nen Sie auch auf Num­mer sicher gehen und ein was­ser­dich­tes Fens­ter ein­bau­en. Was­ser­dich­te Fens­ter haben den Vor­teil, dass die­se nicht an Funk­ti­on ver­lie­ren. Der Kel­ler muss von Zeit zu Zeit gelüf­tet wer­den. Wenn Sie rund­her­um fest ver­glas­te Fens­ter ein­ge­baut haben, wird das etwas schwie­rig. Des­halb gibt es was­ser­dich­te Fens­ter in den ver­schie­dens­ten Vari­an­ten und For­men und von ver­schie­de­nen Herstellern.

      Doch bevor Sie sich für eine Vari­an­te ent­schei­den, müs­sen wir zuerst mal in die Defi­ni­tio­nen von was­ser­dich­ten Fens­tern ein­tau­chen. Es gibt näm­lich hoch­was­ser­be­stän­di­ge Fens­ter und was­ser­dich­te Fens­ter. Wenn Sie abso­lut kein Was­ser im Kel­ler haben möch­ten, soll­ten Sie genau auf die Bezeich­nung ach­ten und am bes­ten auch den Prüf­be­richt lesen. Hoch­was­ser­be­stän­dig heißt näm­lich, dass bei einem Test weni­ger als 10 l pro Stun­de durch das Fens­ter sickern konn­ten. Was­ser­dich­te Fens­ter hin­ge­gen las­sen kein Was­ser in einem 24 Stun­den lan­gen Test durchsickern.

      Doch selbst bei den hoch­was­ser­be­stän­di­gen Fens­tern gibt es Unter­schie­de. Bei eini­gen bedeu­tet hoch­was­ser­be­stän­dig, dass kaum mess­ba­re Men­gen an Was­ser durch das Fens­ter kamen. Bei ande­ren wie­der­um han­delt es sich um ein paar Liter in der Stun­de. Ach­ten Sie also vor dem Kauf genau auf die­sen Punkt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu was­ser­dich­ten Fens­tern erhal­ten Sie in unse­rem Arti­kel über was­ser­dich­te Fenster.

      Was­ser­dich­te Fens­ter sind außer­dem teu­rer und anders kon­zi­piert als nor­ma­le Fens­ter. Es wer­den spe­zi­el­le Dich­tun­gen inner­halb des Fens­ters genutzt, genau­so wie spe­zi­el­le Dich­tun­gen für den Wand­an­schluss ver­wen­det wer­den. Die Mon­teu­re wer­den vor­her extra geschult, um was­ser­dich­te Fens­ter über­haupt ein­bau­en zu kön­nen. Alles ist dar­auf aus­ge­legt, dass die Fens­ter bei Stark­re­gen und Hoch­was­ser dicht hal­ten. Damit man als Kun­de auch sicher sein kann, dass die Fens­ter dicht hal­ten, gibt es das ift Rosen­heim. Die­ses Insti­tut tes­tet was­ser­dich­te Fens­ter auf Herz und Nie­ren. Die Fens­ter wer­den mehr als 24 Stun­den unter Was­ser gesetzt, um zu mes­sen, ob es zu einem Was­ser­aus­tritt kommt. Die Prei­se für was­ser­dich­te Fens­ter star­ten bei etwa 400,00 €

      Her­stel­ler von sol­chen Fens­tern sind bei­spiels­wei­se Alpi­na, MEA, ACO und Hain Sys­tem­bau. Wenn Sie auf den ver­schie­de­nen Sei­ten nach mög­li­chen Fens­tern suchen, wer­den Sie förm­lich von den Vari­an­ten erschla­gen, die Sie kau­fen kön­nen. Eine Ent­schei­dung fällt dann immer schwe­rer. Des­halb kön­nen Sie alle Fens­ter auch direkt über uns bezie­hen. Der Vor­teil dabei ist, dass wir Sie unab­hän­gig von Her­stel­ler und Pro­dukt bera­ten kön­nen, damit Sie den opti­ma­len Schutz fin­den, ohne den Kauf spä­ter zu bereuen.

      End­lich die Kel­ler­fens­ter was­ser­dicht bekommen?
      Kein Pro­blem, wir hel­fen Ihnen!“
      David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

      Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

      Hochwasserschutz für Kellerfenster nachrüsten

      Die letz­te und meist gewähl­te Alter­na­ti­ve damit Sie Kel­ler­fens­ter was­ser­dicht abdich­ten, sind die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten Hoch­was­ser­schutz für Kel­ler­fens­ter nach­zu­rüs­ten. Das Nach­rüs­ten von Kel­ler­fens­tern mit Hoch­was­ser­schutz hat vie­le Vor­tei­le. Neben der Kos­ten­er­spar­nis bei den Pro­duk­ten spa­ren Sie vor allem bei der Mon­ta­ge der Sys­te­me. Hier stel­len wir Ihnen nun die gän­gigs­ten Vari­an­ten vor, um Ihr Kel­ler­fens­ter mit Hoch­was­ser­schutz nach­zu­rüs­ten. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie auch in dem Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter und Hoch­was­ser­schutz für Kel­ler­fens­ter.

      Acryl­schotts – Wenn Sie eine ele­gan­te Lösung suchen, um Ihr Fens­ter vor Hoch­was­ser zu schüt­zen, soll­ten Sie sich ein­mal Acryl­schotts anschau­en. Die­se wer­den vor das Fens­ter auf die Zar­ge geklebt und was­ser­dicht ver­schlos­sen. Acryl­schotts gibt es von ver­schie­de­nen Her­stel­lern und in unter­schied­li­chen Vari­an­ten. Neben der Abbil­dung mit Öff­nungs­lu­ke gibt es auch noch Acryl­schotts ohne Luke. Abhän­gig von der Grö­ße und Vari­an­te kos­tet ein Acryl­schott 400,00 – 700,00 € zzgl. 100,00 € Ein­bau­kos­ten. Im Gegen­satz zu was­ser­dich­ten Kel­ler­fens­tern also eine gute Alter­na­ti­ve um das eige­ne Kel­ler­fens­ter was­ser­dicht abzu­dich­ten. Die ein­zi­ge Vor­aus­set­zung ist, dass Sie außen genug Platz haben um das Acryl­schott zu installieren.

      Magnet­schotts – Wenn Sie nur vor­über­ge­hend Schutz brau­chen oder eine Instal­la­ti­on nur von innen mög­lich ist, soll­ten Sie sich ein­mal Magnet­schotts anschau­en. Die Schotts funk­tio­nie­ren mit­tels Magnet und wer­den ein­fach auf einen vor­her instal­lier­ten Rah­men auf­ge­setzt. Das ein­zi­ge, was Sie per­ma­nent sehen, ist die klei­ne und sehr unauf­fäl­li­ge Magnet­schie­ne. Ansons­ten ist der Hoch­was­ser­schutz nur zu sehen, wenn er zum Ein­satz kommt. Gera­de, wenn Sie Wert auf Ästhe­tik set­zen, könn­te ein Magnet­schott die rich­ti­ge Wahl für Sie sein. Ein wei­te­rer Vor­teil ist, dass Sie das Fens­ter wei­ter­hin ganz nor­mal nut­zen kön­nen und kei­ner­lei Ein­schrän­kun­gen im All­tag mer­ken werden.

      Alu-Auf­bau­ten – Die güns­tigs­te Lösung um Ihr Kel­ler­fens­ter was­ser­dicht abzu­dich­ten sind Alu-Auf­bau­ten zur Selbst­mon­ta­ge. Auch hier gibt es ver­schie­de­ne Her­stel­ler, die sol­che Pro­duk­te anbie­ten. Im Prin­zip müs­sen Sie von innen Löcher boh­ren und spe­zi­el­le Dübel ein­set­zen. Die­se wer­den mit dem Sys­tem gelie­fert. In einem zwei­ten Schritt set­zen Sie die Alu-Auf­bau­ten von innen auf das Fens­ter und schrau­ben es fest. Auch die­se Vari­an­te ist abso­lut was­ser­dicht. Mit 429,00 € für die kleins­te Vari­an­te, sind Alu-Auf­bau­ten preis­lich unschlag­bar güns­tig. Der Nach­teil ist, dass der Ein­bau rela­tiv auf­wen­dig ist und sich das Was­ser zwi­schen dem Alu-Auf­bau und dem Fens­ter sam­melt. Die­se kann zwar mit­tels Ven­til abge­las­sen wer­den, vie­le Haus­be­sit­zer haben dabei trotz­dem ein mul­mi­ges Gefühl.

      Auto­ma­ti­sche Hoch­was­ser­schotts – Die Luxus­va­ri­an­te für den Hoch­was­ser­schutz der Kel­ler­fens­ter, der nach­träg­lich nach­rüst­bar ist, sind auto­ma­ti­sche Hoch­was­ser­schotts. Die Schotts müs­sen von einem Pro­fi ein­ge­baut wer­den und sind etwas teu­rer als was­ser­dich­te Fens­ter. Wei­ter­hin benö­ti­gen Sie vor dem Fens­ter aus­rei­chend Platz um das Sys­tem instal­lie­ren zu kön­nen. Sind die Grund­vor­aus­set­zun­gen gege­ben, ist die­ser Hoch­was­ser­schutz aber zuver­läs­sig und funk­tio­na­ler als ande­re. Sie kön­nen das Fens­ter per­ma­nent offen las­sen, bei­spiels­wei­se in einer Wasch­kü­che, und trotz­dem sicher vor Hoch­was­ser sein. Wenn Sie in den Urlaub fah­ren und es zu einem Stark­re­gen oder Hoch­was­ser kom­men soll­te, schließt das auto­ma­ti­sche Hoch­was­ser­schott von ganz allei­ne. Der Mecha­nis­mus funk­tio­niert mit­tels Schwim­mer und kommt ganz ohne Strom aus.

      Ger­ne zei­gen wir Ihnen noch wei­te­re Mög­lich­kei­ten für den Schutz des Kel­ler­fens­ters auf. Kon­tak­tie­ren Sie uns ein­fach per E‑Mail oder Tele­fon. Ger­ne kön­nen Sie sich auch über den Schutz von Kel­ler­tü­ren und Gara­gen in den pas­sen­den Arti­keln dazu infor­mie­ren. Schau­en Sie hier­zu auf Hoch­was­ser­schutz für Kel­ler­tü­ren und Hoch­was­ser­schutz für Gara­gen vorbei.

      Wir helfen Ihnen dabei Ihre Kellerfenster wasserdicht zu bekommen. Einfach Anfragen!

        Unse­re Exper­ten ermit­teln gemein­sam mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll und not­wen­dig sind, holen inner­halb von 48 Stun­den unab­hän­gig Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und prä­sen­tie­ren Ihnen die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser­schä­den zu schüt­zen. Ver­ein­ba­ren Sie dazu einen per­sön­li­chen Ter­min mit uns.

        Wasserdichte Türen: Diese Möglichkeiten haben Sie!

        Wasserdichte Türen: Diese Möglichkeiten haben Sie!

        Wir erschre­cken manch­mal selbst, wenn unse­re Kun­den uns von Ihrem Hoch­was­ser­pro­blem berich­ten. Wenn ein Kel­ler kom­plett unter Was­ser steht, hel­fen nur was­ser­dich­te Türen. Eine weni­ger siche­re Mög­lich­keit für den Hoch­was­ser­schutz ist dann oft nicht sinn­voll. Vie­le unse­rer Kun­den sind den­noch über­rascht über die vie­len Mög­lich­kei­ten bei was­ser­dich­ten Türen, des­halb hilft hier oft­mals nur ein genau­er Blick für die Bedürf­nis­se unse­res Kun­den, um das Pas­sen­de für den Kun­den herauszusuchen.

        Wenn Sie auf der Suche nach was­ser­dich­ten Türen sind, dann kön­nen wir Ihnen wei­ter­hel­fen. Ent­we­der kon­tak­tie­ren Sie uns direkt und wir hel­fen Ihnen bei der Aus­wahl oder Sie lesen sich unse­ren Arti­kel durch. Hier zei­gen wir alle Mög­lich­kei­ten auf, wie Sie zu einer was­ser­dich­ten Tür kom­men kön­nen. Doch zuvor soll­ten wir klä­ren ob Sie über­haupt eine was­ser­dich­te Tür benötigen!

        Wann braucht man eine was­ser­dich­te Tür? Sie benö­ti­gen eine was­ser­dich­te Tür, wenn die Stau­hö­he für nor­ma­len Hoch­was­ser­schutz über 1,40 m liegt. Auf­grund der Druck­ver­hält­nis­se ist eine was­ser­dich­te Tür sinn­vol­ler, als ande­re Hochwasserschutzsysteme.

        Wei­ter­hin gibt es Unter­schei­dungs­merk­ma­le von Türen. Sie kön­nen zwi­schen was­ser­fes­ten, was­ser­be­stän­di­gen und was­ser­dich­ten Türen wäh­len. Hier­zu eine kur­ze Übersicht:

        Was­ser­fes­te Türen: Die­se Form von Tür fin­den Sie im Schwimm­bad, in Sau­na­be­rei­chen oder ande­ren Nass­be­rei­chen. Die Türen haben spe­zi­el­le Dich­tun­gen und las­sen die Feuch­tig­keit nicht so ein­fach durch die Tür. So kann man Nass- und Tro­cken­be­rei­che von­ein­an­der tren­nen. Für den Hoch­was­ser­schutz ist die­se Art von Tür aller­dings nicht geeignet.

        Was­ser­be­stän­di­ge Türen: Türen, die als was­ser­be­stän­dig gekenn­zeich­net sind, hal­ten enorm viel Was­ser zurück. Die­se Türen kön­nen für den Hoch­was­ser­schutz genutzt wer­den. Sie soll­ten sich aller­dings klar­ma­chen, das es zu einer leich­ten Sicke­rungs­ra­te bei sol­chen Türen kom­men kann. In der Regel kön­nen Sie hier mit einem Liter Was­ser pro Stun­de oder weni­ger rechnen.

        Was­ser­dich­te Türen: Genügt Ihnen eine was­ser­be­stän­di­ge Tür nicht, soll­ten Sie zu abso­lut was­ser­dich­ten Türen grei­fen. Die­se wer­den extra ver­stärkt und las­sen kein Was­ser durch­si­ckern. Was­ser­dich­te Türen sind aller­dings auch die teu­ers­ten Vari­an­ten in die­ser Aufzählung.

        Wir haben nun die Grund­be­grif­fe und Vor­aus­set­zun­gen geklärt. In den nach­fol­gen­den Abschnit­ten stel­len wir Ihnen ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten vor, wie Sie eine was­ser­dich­te Tür fin­den können.

        Sie möch­ten eine was­ser­dich­te Tür für Ihr Haus? 

        Wir hel­fen Ihnen, die Rich­ti­ge zu finden! 

        Mit uns gelingt der Hoch­was­ser- und Stark­re­gen­schutz. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

        David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

        Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

        Wasserdichte Tür von Wigo Hochwasserschutz

        Ein beson­de­rer Her­stel­ler für was­ser­dich­te Türen ist WIGO Metall GmbH & Co. KG. Wir arbei­ten mit WIGO schon län­ger zusam­men und die Metall­bau­er dort ken­nen Ihr Hand­werk. Sobald es irgend­wel­che Son­der­lö­sun­gen erfor­dert haben die Leu­te von WIGO eine Lösung parat. Schau­en Sie sich in die­sem Zusam­men­hang auch unse­ren Arti­kel über was­ser­dich­te Fens­ter an. Die­ser könn­te eben­falls inter­es­sant für Sie sein.

        Wei­ter­hin haben Sie was­ser­dich­te Türen, die hal­ten was sie ver­spre­chen. Die Türen gibt es in ver­schie­de­nen Aus­füh­run­gen und in ver­schie­de­nen Far­ben. Bis zu 2,5 bar sind die Türen pro­blem­los belast­bar. Für den Schutz der Kel­ler­tür reicht die­ser Druck alle­mal aus. Die was­ser­dich­ten Türen von WIGO kön­nen für jeden Haus­be­sit­zer das rich­ti­ge Pro­dukt sein. Die Türen sind funk­tio­nal und hal­ten dicht.  Eine sol­che Tür kos­tet etwa 2600,00 € zzgl. der Kos­ten für den Ein­bau. Meist kön­nen Sie mit 300,00 bis 600,00 € für den Ein­bau und die Anfahrt rechnen.

        Kellertür wasserdicht bekommen mit WHS Hochwasserschutz

        Ein wei­te­rer Part­ner, mit dem wir schon lan­ge im Hoch­was­ser­schutz zusam­men­ar­bei­ten, ist die Fir­ma WHS-Hoch­was­ser­schutz GmbH & Co. KG. Neben den Lösun­gen für Fens­ter und Türen bie­tet die Fir­ma auch sehr gute Lösun­gen zum kom­plet­ten Ver­schluss von Türen an. Ähn­lich wie bei WIGO gibt es hier ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten und Vari­an­ten um die Kel­ler­tür was­ser­dicht zu bekom­men. Wei­te­re Lösun­gen für Fens­ter und Türen fin­den Sie im Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz­wän­de.

        Alle Sys­te­me funk­tio­nie­ren mit Magne­ten. In dem Fall von einer was­ser­dich­ten Tür wer­den vier­sei­tig Magnet­rah­men instal­liert und ein­be­to­niert. Es kommt also jemand bei Ihnen vor­bei, der die­se Arbei­ten voll­zieht und die pas­sen­de Lösung direkt dabei hat. Mit den Magnet­rah­men haben Sie vor­her drei Auswahlmöglichkeiten.

        Sie kön­nen ein Magnet­schott wäh­len, wel­ches ein­fach nur von Außen auf die Magnet­schie­nen auf­ge­setzt wird, das ist die güns­tigs­te Vari­an­te. Die Kos­ten hier­für lie­gen bei einer 2000 mm hohen und 900 mm brei­ten Tür bei etwa 2000,00 € zzgl. Ein­bau­kos­ten und Anfahrt. Wenn Sie die Tür schwenk­bar haben möch­ten, kön­nen Sie mit einem Auf­preis von 200,00 € rech­nen. Die drit­te und ele­gan­tes­te Lösung ist eine schwenk­ba­re Tür mit Fens­ter. Wenn Sie Licht durch die Tür benö­ti­gen, soll­ten Sie sich für die­se Vari­an­te ent­schei­den. Die­se ist preis­lich etwa 500,00 € teu­rer als die Standardvariante.

        Um die schwenk­ba­re Tür zu bedie­nen, müs­sen Sie die­se nur leicht anhe­ben. Wenn Sie einen dau­er­haf­ten Schutz suchen und die Tür oft benut­zen müs­sen, ist die­se schwenk­ba­re und was­ser­dich­te Tür eine gute Wahl für Sie. Wenn Sie sehr auf Ästhe­tik ach­ten und even­tu­ell eine Haus­tür schüt­zen müs­sen, ist die nächs­te Vari­an­te für Sie etwas bes­ser geeignet.

        Sie möch­ten eine was­ser­dich­te Tür für Ihr Haus? 

        Wir hel­fen Ihnen, die Rich­ti­ge zu finden! 

        Mit uns gelingt der Hoch­was­ser- und Stark­re­gen­schutz. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

        David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

        Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

        Hochwassertüren von Alpina

        Das Aus­se­hen der Kel­ler­tür, egal ob innen oder außen, ist den meis­ten Haus­be­sit­zern herz­lich egal. Wenn man nicht gera­de täg­lich durch die Kel­ler­tür muss, dann hat man damit auch nicht so oft Berüh­rungs­punk­te. Was aber, wenn Sie Ihre Ein­gangs­tür oder eine Ter­ras­sen­tür gegen Hoch­was­ser schüt­zen müs­sen und einen Schutz suchen, der sowohl gut aus­sieht, als auch wirk­sam ist? Dann könn­ten die Hoch­was­ser­tü­ren von Alpi­na eine Lösung für Sie sein. Alter­na­tiv kön­nen Sie sich auch die ande­ren Sys­te­me für den Hoch­was­ser­schutz von Ein­gangs­tü­ren in die­sem Arti­kel anschau­en.

        Die Hoch­was­ser­tü­ren von Alpi­na sind ver­glast und las­sen sehr viel Licht durch die Tür. Die Stan­dard­far­be der Türen ist weiß, die Türen sind aber auch in ande­ren Far­ben erhält­lich. Die­se Vari­an­te mit einer Stau­hö­he von 2,2 m kos­tet etwa 4.600,00 € zzgl. ca. 700,00 € Ein­bau­kos­ten. Alle Prei­se sind Net­to­prei­se. Die Tür gibt es auch mit nied­ri­ge­ren Stau­hö­hen von 0,9 m und 0,4 m.

        Wenn Sie neu bau­en und in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben, lohnt sich der Ein­bau von die­sen Türen auf jeden Fall. Soll­ten Sie die Türen nach­träg­lich ein­bau­en las­sen, könn­te die Vari­an­te von WIGO oder WHS bes­ser pas­sen, vor allem preislich.

        Wasserbeständige Türen von Torbau Schwaben

        Wäh­rend Tor­bau Schwa­ben eher für Ihre was­ser­dich­ten Gara­gen­to­re bekannt sind, bie­tet die Fir­ma dane­ben auch was­ser­be­stän­di­ge Türen an. Die Türen sind in ver­schie­de­nen Far­ben und For­men erhält­lich. Lei­der liegt uns hier kein Preis vor, aber der Preis dürf­te ähn­lich wie bei WIGO oder WHS liegen.

        Der Vor­teil der was­ser­be­stän­di­gen Türen von Tor­bau Schwa­ben ist der zusätz­li­che Ein­bruch­schutz. Kel­ler­tü­ren sind in der Regel anfäl­lig für Ein­bruchs­ver­su­che, weil Sie tief lie­gen und Haus­be­sit­zer bei die­sen Türen oft an der Sicher­heit spa­ren. Wei­ter­hin sind die was­ser­be­stän­di­gen Türen bis zu 3 m hoch­was­ser­be­stän­dig. Wie wei­ter oben schon erwähnt, sind die­se Türen bestän­dig, nicht dicht. Es wird ein wenig Was­ser durch die Tür sickern. Sie soll­ten also selbst ent­schei­den ob Sie ein wenig Was­ser in der Woh­nung oder im Kel­ler­raum ver­kraf­ten können.

        Die Tür ist außer­dem in Brei­ten bis zu 1,3 m erhält­lich und hat einen zer­ti­fi­zier­ten Wär­me­schutz­wert von Ud 1,5 W/ m²K.

        Modulplatten von Chiemgauer Hochwasser Technik

        Eben­falls mit Magne­ten arbei­tet die Fir­ma Chiem­gau­er Hoch­was­ser Tech­nik. Die Sys­te­me funk­tio­nie­ren ähn­lich wie bei WHS, sind aller­dings etwas ein­fa­cher gestal­tet. Genau­so wie WHS garan­tiert auch Chiem­gau­er Hoch­was­ser Tech­nik eine 100 % dich­te Lösung an. Auch hier wer­den vor die Tür­lai­bung oder in die Tür­lai­bung Magnet­schie­nen instal­liert. Danach wer­den Alu­mo­dul­bau­plat­ten aus 25 mm star­kem Alu­mi­ni­um davor gesetzt. Wei­te­re Sys­te­me aus Alu­mi­ni­um fin­den Sie in unse­rem Arti­kel über Damm­bal­ken­sys­te­me.

        Gera­de, wenn Sie die Kel­ler­tür nicht so oft nut­zen, könn­te die­se Lösung eine pas­sen­de Lösung für Sie sein. Es wur­de viel Wert dar­auf gelegt, dass die Dich­tun­gen von höchs­ter Qua­li­tät sind. Die Bedie­nung ist aller­dings etwas auf­wen­di­ger als bei ande­ren Sys­te­men. Eine Tür­funk­ti­on gibt es bei den Modul­plat­ten nicht. Trotz­dem bekommt man für sein Geld ein sehr gutes Sys­tem an die Hand. Eine 1 m brei­te und 2 m hohe Tür kön­nen Sie schon für 3200,00 € net­to abdich­ten. Hier sind sowohl die Kos­ten für den Ein­bau als auch für das Sys­tem inklu­diert. Beson­ders wenn Sie nicht mehr schwer heben kön­nen und trotz­dem eine siche­re und güns­ti­ge Lösung suchen, soll­ten Sie sich die­ses Hoch­was­ser­schutz­sys­tem etwas genau­er anschauen.

        Sonderbau für wasserdichte Türen

        Oft­mals hören wir von unse­ren Kun­den, dass Sie sich gegen ein pro­fes­sio­nel­les Sys­tem ent­schie­den haben, weil es zu teu­er war. Das ist oft­mals nach­voll­zieh­bar, denn die wenigs­ten Haus­be­sit­zer haben Geld für den Hoch­was­ser­schutz zurück­ge­legt. Dies ist oft­mals nicht im Bud­get und so geht man auf die Suche nach Alter­na­ti­ven, wenn man die ers­ten pro­fes­sio­nel­len Ange­bo­te hat.

        Die meis­ten gehen zu einem Metall­bau­er um die Ecke und las­sen sich dort ein Ange­bot machen und etwas zusam­men­schus­tern. Prin­zi­pi­ell spricht nicht dage­gen es so zu machen, aller­dings soll­ten Sie bei was­ser­dich­ten Türen Vor­sicht wal­ten las­sen. Das Hoch­was­ser­schutz­sys­tem ist extra dafür aus­ge­legt bei einer kom­plet­ten Flu­tung dicht­zu­hal­ten. Dies wird unter ande­ren durch die Dich­tun­gen geschafft, die am gan­zen Sys­tem oft das teu­ers­te sind. Wenn Sie sich für eine semi­pro­fes­sio­nel­le Lösung ent­schei­den, müs­sen Sie unbe­dingt dar­auf ach­ten, dass gute Dich­tun­gen ver­wen­det wer­den. Wenn Sie Zwei­fel dar­an haben, soll­ten Sie lie­ber zu einem pro­fes­sio­nel­len Sys­tem grei­fen. Dies wird wahr­schein­lich 1.000,00 € teu­rer sein, hält dafür aber mit Garan­tie dicht.

        Die Über­flu­tung des kom­plet­ten Kel­lers kos­tet Sie schnell mal 20.000,00 bis 30.000,00 €, spa­ren Sie also nicht an der fal­schen Ecke. Wo Sie defi­ni­tiv spa­ren kön­nen, ist bei Ihrer Ver­si­che­rung. Wenn Sie Ihren Haus­rat und Ihr Wohn­ge­bäu­de gegen Hoch­was­ser ver­si­chert haben, soll­ten Sie vor­her mit Ihrer Ver­si­che­rung reden. Oft­mals erhal­ten Sie eini­ge hun­dert Euro Nach­lass, wenn Sie nach­wei­sen kön­nen, dass Sie gegen das nächs­te Hoch­was­ser vor­ge­sorgt haben. Die Ver­si­che­rung ver­langt dann meist Nach­wei­se, die der Alu-Bau­er um die Ecke nicht erbrin­gen kann. Wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma haben wir auch in unse­rem Arti­kel Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men vor dem Hoch­was­ser behan­delt.

        Wenn Sie weder Nach­lass von Ihrer Ver­si­che­rung bekom­men, noch Zwei­fel dar­an haben, dass die Lösung vom Metall­bau­er nicht funk­tio­nie­ren soll­te, kön­nen Sie sich auch für den Son­der­bau ent­schei­den. Ger­ne kön­nen Sie sich vor­her an uns wen­den. Wir ste­hen Ihnen bei der Ent­schei­dung mit Rat und Tat beiseite.

        Wasserdichte Türen selbst bauen

        Wenn wir schon beim The­ma selbst bau­en sind, möch­ten wir kurz noch das The­ma auf­grei­fen, wel­ches uns des Öfte­ren begeg­net ist. Haus­bau­er, die eine was­ser­dich­te Tür selbst bau­en möch­ten. Hier­zu möch­ten wir unser kla­res Veto aus­spre­chen. Tun Sie es nicht.

        Es kann sein, dass Sie Erfah­rung im Bereich mit Was­ser, Metall­bau, Holz­bau oder ähn­li­chen Bran­chen haben, das muss Sie aber noch lan­ge nicht dazu befä­hi­gen eine was­ser­dich­te Tür selbst zu bau­en. Selbst die Pro­fis lie­gen mit Ihren Annah­men über die Dich­tig­keit und Funk­ti­on eines Sys­tems manch­mal falsch. Der Zeit­punkt, an dem Sie her­aus­fin­den wür­den, ob Ihr selbst gebau­tes Sys­tem funk­tio­niert, ist dann oft der Zeit­punkt, wenn das Was­ser schon einen Meter hoch vor der Tür steht. Wenn Ihre selbst gebau­te Lösung dann nicht funk­tio­niert, haben Sie unnö­tig Geld aus­ge­ge­ben für ein selbst gebau­tes Sys­tem, wel­ches nicht funk­tio­niert und den Scha­den durch die Kellerüberflutung.

        Spre­chen Sie ger­ne mit uns über Alter­na­ti­ven, aber bit­te unter­las­sen Sie es eine was­ser­dich­te Tür selbst bau­en zu wollen.

        Alternative Systeme zu wasserdichten Türen

        Neben den sta­bi­len, was­ser­dich­ten Türen gibt es noch Alter­na­ti­ven, die für Sie unter Umstän­den sinn­voll sind. Wie schon am Anfang erwähnt, raten wir unse­ren Kun­den bei Stau­hö­hen über 1,40 m zu was­ser­dich­ten Türen, es gibt aber Aus­nah­men. Sie fin­den alter­na­ti­ve Sys­te­me in unse­rem Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz für Türen.

        Es gibt durch­aus Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me, die Sie für den Kom­plett­ver­schluss einer Tür nut­zen kön­nen. Wich­tig ist hier­bei, dass die Damm­bal­ken sta­bil genug sind um dem Druck stand­zu­hal­ten und die Sta­tik am Mau­er­werk funk­tio­niert. Eben­so kön­nen Sie Alu-Damm­bal­ken nut­zen, wenn Sie grö­ße­re Wei­ten absi­chern müs­sen. Alu-Damm­bal­ken sind hier oft die güns­tigs­te Lösung, auch wenn Sie von der Bedie­nung her sind so ein­fach gestal­tet sind.

        Wenn Sie bei­spiels­wei­se eine Ter­ras­sen­tür kom­plett abdich­ten müs­sen, kön­nen Sie sta­bi­le Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me neh­men, die Sie vor der Tür anbrin­gen und bis nach oben sta­peln. Alter­na­ti­ve Sys­te­me zu was­ser­dich­ten Türen sind ein sen­si­bles The­ma. Man soll­te ver­schie­de­ne Gesichts­punk­te beleuch­ten, um wirk­lich sicher zu sein, dass man mit Alter­na­ti­ven arbei­ten kann.

        Ger­ne hel­fen wir Ihnen bei die­ser Ent­schei­dung. Ansons­ten hof­fen wir, dass Ihnen die­ser Arti­kel wei­ter­ge­hol­fen hat und Sie nun ein Stück schlau­er sind, wenn es um das The­ma was­ser­dich­te Türen geht.

        Sie möchten Ihr Haus verlässlich und zu guten Preisen mit einer wasserdichten Tür schützen?

          Unse­re Exper­ten ermit­teln gemein­sam mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll und not­wen­dig sind, holen inner­halb von 48 Stun­den unab­hän­gig Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und prä­sen­tie­ren Ihnen die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser­schä­den zu schüt­zen. Ver­ein­ba­ren Sie dazu einen per­sön­li­chen Ter­min mit uns.

          Hochwasserschutz Garageneinfahrt: Sicher gegen Hochwasser!

          Hochwasserschutz Garageneinfahrt: Sicher gegen Hochwasser!

          Sie möch­ten also Ihre Gara­gen­ein­fahrt mit Hoch­was­ser­schutz sichern? Das wol­len vie­le unse­rer Kun­den. Oft­mals macht es auch Sinn Hoch­was­ser­schutz an der Gara­gen­ein­fahrt anzu­brin­gen statt am Gara­gen­tor. Manch­mal macht es aller­dings kei­nen Sinn. Damit Sie sich sicher ent­schei­den kön­nen und auch die rich­ti­gen Maß­nah­men ergrei­fen, haben wir für Sie die­sen Arti­kel geschrie­ben. Sie wer­den danach wis­sen, wel­che Maß­nah­men wann zu ergrei­fen sind und vor dem nächs­ten Hoch­was­ser sicher sein.

          Die Gara­ge ist ein emp­find­li­cher Punkt am Haus, wenn es um Sachen Hoch­was­ser geht. Oft­mals sind Gara­gen etwas tie­fer gebaut als das Haus selbst und wer­den dadurch bei Hoch­was­ser und Stark­re­gen geflu­tet. Die nahe­lie­gends­te Lösung, ist oft­mals der Schutz der Gara­gen­ein­fahrt statt des Gara­gen­tors. Es ist oft schlau­er das Was­ser am Her­un­ter­flie­ßen an das Gara­gen­tor zu hin­dern, als es vor dem Gara­gen­tor anzu­stau­en. Aber wann ist der Hoch­was­ser­schutz an der Gara­gen­ein­fahrt sinn­vol­ler als der Schutz des Gara­gen­tors? Die­ser Fra­ge gehen wir jetzt aus­führ­lich nach.

          Wann können Sie die Garageneinfahrt schützen?

          Um sicher­zu­stel­len, dass der Hoch­was­ser­schutz der Gara­gen­ein­fahrt funk­tio­niert, müs­sen Sie den Fluss des Was­sers und die Höhe ken­nen. Meist liegt die Gara­ge etwas tie­fer als das Stra­ßen­ni­veau, was natür­lich dazu führt, dass das Was­ser zum tiefs­ten Punkt fließt. Pro­ble­ma­tisch wer­den oft die Kanal­sys­te­me der Stadt oder Gemein­de, die das Was­ser nicht mehr auf­neh­men kön­nen. Dann fließt es oft unge­hin­dert in Ihre Gara­ge. Dazu eine sche­ma­ti­sche Darstellung:

          Um nun oben auf Höhe der Stra­ße einen Hoch­was­ser­schutz für die Gara­gen­ein­fahrt anzu­brin­gen, benö­ti­gen Sie dafür auch ent­spre­chen­de Anker­punk­te. In dem Bild oben ist das kein Pro­blem. Sie könn­ten ein Magnet­schott oder ein Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem zwi­schen die bei­den Mau­er­wer­ke anbrin­gen. Vor­aus­set­zung hier­für ist neben den Anker­punk­ten auch die Höhe des Was­sers und das Ver­hin­dern eines Rück­flus­ses. Bei klei­ne­ren Stau­hö­hen kön­nen Sie sich zusätz­lich die­sen Bei­trag von uns durchlesen.

          Das Hoch­was­ser darf in die­sem Fall nicht höher sein als die Mau­er vor dem Gara­gen­tor. Wenn Sie eine 40 cm hohe Mau­er haben, dass Was­ser das letz­te Mal aber über 50 cm hoch durch die Stra­ßen geströmt ist, bringt Ihnen der Hoch­was­ser­schutz vor der Gara­gen­ein­fahrt nichts. Auch wenn neben dem Mau­er­werk noch Öff­nun­gen vor­han­den sind, durch die das Was­ser even­tu­ell sickern kann, müs­sen Sie die­se ent­we­der schlie­ßen oder der Hoch­was­ser­schutz der Gara­gen­ein­fahrt wird nicht funktionieren.

          Wenn Sie es schaf­fen das Was­ser vom tie­fer lie­gen­den Gara­gen­tor fern­zu­hal­ten, haben Sie einen enor­men Vor­teil geschaf­fen. Sie müs­sen weni­ger Was­ser zurück­hal­ten, weil das Was­ser ein­fach wei­ter fließt und Sie müs­sen sich kei­ne Sor­gen um die Sta­tik machen, wenn das Was­ser nicht vor dem Gara­gen­tor steht.

          Welchen Hochwasserschutz brauchen Sie um die Garageneinfahrt zu schützen?

          Wenn bei Ihnen die bau­li­chen Vor­aus­set­zun­gen pas­sen, müs­sen Sie sich noch für einen pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz ent­schei­den. Neben der Stau­hö­he und der Brei­te, die Sie benö­ti­gen, geht es vor allem um Ihre per­sön­li­chen Anfor­de­run­gen im Hoch­was­ser­schutz. Die per­sön­li­chen Anfor­de­run­gen las­sen sich im Grun­de in drei ver­schie­de­ne Kate­go­rien einteilen.

          Wel­che Anfor­de­run­gen kön­nen Sie an den Hoch­was­ser­schutz für die Gara­gen­ein­fahrt stellen? 

          Die ein­fa­che Bedie­nung ist einer der Haupt­punk­te, die unse­re Kun­den bei der Bera­tung nen­nen. Das Sys­tem soll ein­fach zu bedie­nen sein, am bes­ten auto­ma­tisch. Wenn Sie ein ein­fa­ches Sys­tem suchen, schei­den fast alle mobi­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me aus. Die­se sind oft nur mit viel Auf­wand zu bedie­nen. Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­me, Magnet­schotts oder auto­ma­ti­sche Klapp­schotts könn­ten dann eher etwas für Sie sein.

          Ein mög­lichst nied­ri­ger Preis steht der ein­fa­chen Bedie­nung oft gegen­über. Ein auto­ma­ti­sches Klapp­schott kommt ohne Ihr Zutun aus, ist aber auch die teu­ers­te Vari­an­te. Dage­gen sind die mobi­len Sys­te­me, dar­un­ter zäh­len auch Sand­sä­cke, super güns­tig zu haben. Wenn Sie schon ein­mal eine Sand­sack­li­nie von meh­re­ren Metern auf­ge­baut haben, wis­sen Sie aber auch, dass Sie den güns­ti­gen Preis mit Fleiß­ar­beit wie­der wett­ma­chen. Der Auf­bau von Sand­sä­cken haben wir im Bei­trag über Sand­sä­cke erklärt.

          Da es um Hoch­was­ser geht, soll­ten Sie sich die Sicher­heit des Sys­tems genau anschau­en. Güns­ti­ge Sys­te­me mit ein­fa­cher Bedie­nung sind oft nicht so sicher in der Anwen­dung oder haben Sicke­rungs­ra­ten, die eigent­lich kaum ver­tret­bar sind. Bei Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men sind die Dich­tun­gen oft die teu­ers­te Kom­po­nen­te, des­halb soll­ten Sie beson­ders auf gute Dich­tun­gen ach­ten und lie­ber etwas mehr aus­ge­ben, wenn Ihnen die Sicher­heit wich­tig ist.

          Wie findet man den passenden Hochwasserschutz für die Garageneinfahrt?

          Um aus allen Mög­lich­kei­ten die Rich­ti­ge her­aus­zu­fil­tern, müs­sen Sie nun etwas schrei­ben. Schrei­ben Sie auf, ob der Schutz der Gara­gen­ein­fahrt bei Ihnen über­haupt funk­tio­niert. Wenn das funk­tio­niert, kön­nen Sie sich an den nächs­ten Punkt machen. Mes­sen Sie die Brei­te, die das Sys­tem haben soll­te und die Stau­hö­he. Machen Sie am bes­ten auch eini­ge Bil­der, damit ein Hoch­was­ser­schutz-Bera­ter genau sehen kann, wel­ches Sys­tem funk­tio­niert und wel­ches nicht funktioniert.

          Nach­dem Sie die wich­tigs­ten Punk­te zusam­men­ge­tra­gen haben, machen Sie sich Gedan­ken über Ihre per­sön­li­chen Anfor­de­run­gen im Hoch­was­ser­schutz. Legen Sie mehr Wert auf Sicher­heit oder eine ein­fa­che Bedie­nung? Sind Sie öfter im Urlaub oder nicht zu Hau­se? Dann soll­ten Sie ein Sys­tem wäh­len, mit dem Sie auf die­se Bedürf­nis­se ein­ge­hen kön­nen. Wenn Sie dage­gen kei­ne wich­ti­gen Sachen in der Gara­ge gela­gert haben und nur weni­ge Zen­ti­me­ter Hoch­was­ser haben, rei­chen viel­leicht auch Sand­sä­cke aus, die Sie vor der Gara­gen­ein­fahrt plat­zie­ren. Wenn Sie die Gara­ge täg­lich nut­zen, ist aller­dings von die­ser Vari­an­te abzu­ra­ten. Wei­te­re Anfor­de­run­gen fin­den Sie in unse­rem Arti­kel über die ver­schie­de­nen Hochwasserschutzsysteme.

          Fin­den Sie her­aus auf wel­che Punk­te Sie Wert legen und schrei­ben Sie die­se auf. Fas­sen Sie dann alle Punk­te mit Bil­dern in einer E‑Mail zusam­men und schi­cken Sie die­se an ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­schutz-Fir­men. So haben Sie sich nur ein­mal die Arbeit gemacht und erhal­ten meh­re­re Ange­bo­te zuge­schickt. Danach kön­nen Sie die Ange­bo­te mit­ein­an­der ver­glei­chen und das für Sie bes­te heraussuchen.

          Alter­na­tiv kön­nen Sie die­se Arbeit auch von uns erle­di­gen las­sen. Schrei­ben Sie und ein­fach eine E‑Mail oder rufen Sie kurz an. Wir küm­mern uns um Ihr Hoch­was­ser­pro­blem und suchen für Sie das bes­te Ange­bot raus.

          Wann sollten Sie das Garagentor schützen?

          Wenn Sie Pro­ble­me haben Ihre Gara­gen­ein­fahrt vor Hoch­was­ser zu schüt­zen, haben Sie immer noch die Alter­na­ti­ve, dass Sie das Gara­gen­tor selbst schützen.

          Soll­te das Was­ser einen ande­ren Weg fin­den, soll­ten Sie lie­ber das Gara­gen­tor schüt­zen. Auch wenn Sie mit etwas mehr Was­ser zu rech­nen haben, als die Mau­er hoch ist, müs­sen Sie auf Plan B set­zen. Manch­mal haben Sie auch kei­ne Mög­lich­keit die Gara­gen­ein­fahrt zu schüt­zen, weil Sie kei­ne Anker­punk­te haben. In die­sem Fall müs­sen wel­che gesetzt wer­den, ein mobi­les Sys­tem gewählt wer­den oder Sie müs­sen das Gara­gen­tor selbst schützen.

          Es kann eben­falls vor­kom­men, dass das Was­ser aus einer ganz ande­ren Rich­tung ange­strömt kommt und Sie gar kei­ne Chan­ce haben die Gara­gen­ein­fahrt zu schüt­zen. Doch wie schüt­zen Sie Ihr Gara­gen­tor vor Hoch­was­ser, wenn Sie kei­ne ande­re Mög­lich­keit haben? Dar­um küm­mern wir uns im nächs­ten Punkt.

          Wie können Sie das Garagentor schützen?

          Wie Sie Ihr Gara­gen­tor vor Hoch­was­ser schüt­zen kön­nen, hängt ganz davon ab, wel­chen Schutz Sie benö­ti­gen. Wir haben des­halb die mög­li­chen Lösun­gen nach Stau­hö­he sortiert.

          • Ein Abdich­tungs­set für die Gara­ge– Das Set ist etwa 4 cm hoch und wird hin­ter das Tor ange­bracht. Es hält den ers­ten Stark­re­gen ab, ist aber nicht geeig­net, wenn das Was­ser wei­ter vor der Gara­ge steigt. Das Set kos­tet 137,93 € für die 2,52 m Vari­an­te. Die­se Brei­te soll­te für eine nor­ma­le Gara­ge ausreichen.
          • Hydro­s­na­kes für die Gara­ge – Die­se Schlän­gel aus Poly­me­ren, wer­den vor die Gara­ge oder gro­ße Öff­nun­gen gelegt. Sie sau­gen sich mit Was­ser voll und wer­den dann wie Sand­sä­cke genutzt. Dabei liegt die Stau­hö­he bei etwa 5 cm, wobei auch meh­re­re Schlän­gel über­ein­an­der gelegt wer­den kön­nen. Die­se Sys­te­me kos­ten 27,90 € und kön­nen in unse­rem Part­ner­shop erwor­ben wer­den. Hier der Link zu den Hydro­s­na­kes für die Gara­ge.
          • Fle­xi­bler Absperr­deich - Es gibt von der Fir­ma Pig ver­schie­de­ne Absperr­dei­che aus Poly­ure­than. Die Dei­che sind in ver­schie­de­nen Stau­hö­hen und Län­gen ver­füg­bar. Die Vari­an­te mit 3 m Län­ge und 7 cm Höhe kos­tet 558,11 €.
          • Mit Was­ser gefüll­te Schläu­che – Es gibt wei­ter­hin mobi­le Sys­te­me, die mit Was­ser gefüllt wer­den. Ein klei­nes Sys­tem mit etwa 3 m Län­ge und 8 cm Stau­hö­he kos­tet um die 350,00 €. Dop­pel­kam­mer­schläu­che mit Stau­hö­hen von über 30 cm sind für den Pri­vat­an­wen­der schwie­rig auf­zu­bau­en, aber trotz­dem wirk­sam. Die­se kos­ten aller­dings um eini­ges mehr.
          • Sand­sä­cke – Jeder kennt Sand­sä­cke für den Hoch­was­ser­schutz. Die­se kön­nen fast belie­big hoch­ge­sta­pelt wer­den. Die Sand­sä­cke sind leer oder gefüllt erhält­lich. Eine Schutz­li­nie von 250 cm und 25 cm Höhe kos­tet etwa 718,00 €, wenn Sie dazu 88 befüll­te Sand­sä­cke kaufen.
          • Ande­re mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me – Neben den genann­ten Sys­te­men kön­nen Sie außer­dem noch auf fol­gen­de Pro­duk­te zurück­grei­fen, wenn Sie mobi­le Hoch­was­ser­sper­ren suchen: Water­ga­te, Schlauchwall, Dam Easy für Gara­gen oder ein Dop­pel­kam­mer­schlauch. Die­se Pro­duk­te funk­tio­nie­ren oft nur unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen und sind für den pri­va­ten Anwen­der oft schwer zu ver­le­gen. Die Sys­te­me gibt es von Stau­hö­hen ab 25 cm und gehen hoch bis auf 1,50 m. 400,00 € pro Meter sind bei die­sen Sys­te­men aller­dings kei­ne Sel­ten­heit. Hier geht es zu einem Arti­kel über alle mobi­len Sys­te­me.
          • Alu-Damm­bal­ken – Ähn­lich bekannt wie Sand­sä­cke, sind Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­me. Die­se sind rela­tiv güns­tig und kön­nen sehr hoch gebaut wer­den. Es wer­den dazu rechts und links Schie­nen ange­bracht, um die Damm­bal­ken spä­ter von oben in die Schie­nen ein­zu­füh­ren. Eine Sper­re von 250 cm und 40 cm Stau­hö­he kos­tet etwa 630,00 €. Sie kön­nen mit Alu-Damm­bal­ken aber auch das kom­plet­te Gara­gen­tor absi­chern. Ein Kom­plett­ver­schluss ist aber auch dem­entspre­chend teu­rer. Eine genaue Auf­lis­tung über Damm­bal­ken, fin­den Sie, im Arti­kel über Damm­bal­ken­sys­te­me.
          • Magnet­schott – Eine sehr ein­fa­che und effek­ti­ve Lösung, um Ihr Gara­gen­tor gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen, stel­len Magnet­schotts dar. Es wer­den drei- oder vier­sei­tig Magnet­schie­nen in das Mau­er­werk ein­be­to­niert. Im Anschluss wer­den Magnet­schotts aus Alu­mi­ni­um auf die Magnet­schie­nen gesetzt. Der Was­ser­druck, der von außen kommt, führt dazu, dass das Sys­tem abso­lut was­ser­dicht wird. Die­ser Schutz ist aber auch nicht ganz güns­tig. Ein Magnet­schott von 250 cm und 140 cm Stau­hö­he kos­tet etwa 2800,00 € zzgl. 300,00 € Einbaukosten.
          • Hoch­was­ser­si­che­res Gara­gen­tor – Wer es noch ein­fa­cher in der Hand­ha­bung und trotz­dem sicher haben möch­te, kann auch das Gara­gen­tor kom­plett gegen ein hoch­was­ser­si­che­res Gara­gen­tor aus­tau­schen. Das Gara­gen­tor sieht aus wie ein ganz nor­ma­les Tor und lässt sich auch genau­so bedie­nen. Der ein­zi­ge Unter­schied liegt dar­in, dass es bis zu 1,20 was­ser­dicht ist. Die 250 cm brei­te Vari­an­te kos­tet um die 7000,00 € zzgl. Ein­bau­kos­ten. Die­sem The­ma haben wir sogar einen gan­zen Arti­kel gewid­met. Schau­en Sie dazu ein­fach in den Arti­kel was­ser­dich­te Gara­gen­to­re.

          Wir hof­fen, dass wir Ihnen bei der Aus­wahl des rich­ti­gen Sys­tems hel­fen konn­ten. Wenn Sie noch Fra­gen zu die­sem The­ma haben soll­ten, kön­nen Sie sich ger­ne jeder­zeit an uns wenden.

           

          Hochwasser in Deutschland: 8 erstaunliche Fakten!

          Hochwasser in Deutschland: 8 erstaunliche Fakten!

          Wir spre­chen oft mit Kun­den über aktu­el­le The­men, gera­de wenn es um Hoch­was­ser in Deutsch­land geht. Was uns dabei erstaun­lich oft auf­fällt? Kaum einer kennt sich mit Hoch­was­ser aus. Dabei gehört Hoch­was­ser zu Deutsch­land wie Spa­ghet­ti zu Ita­li­en. Alle paar Jah­re wird Deutsch­land von schlim­men Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen heim­ge­sucht. Die Lis­te reicht zurück bis ins 17. Jahr­hun­dert. Hoch­was­ser ist also nicht neu, wir haben nur ver­ges­sen, dass es zu Deutsch­land gehört und hier auch nicht weg­geht. Wir müs­sen uns mit dem Hoch­was­ser arran­gie­ren und nicht anders­rum. Des­halb haben wir beschlos­sen heu­te ein biss­chen Auf­klä­rung zu betrei­ben. Wir zei­gen Ihnen heu­te 10 erstaun­li­che Fak­ten über Hoch­was­ser in Deutsch­land, damit Sie, die rich­ti­gen Schlüs­se dar­aus zie­hen können.

          Die kur­zen Fak­ten zuerst: Jedes Jahr kommt es zu hun­der­ten Über­schwem­mun­gen in Deutsch­land. Oft unbe­merkt wird ein Nach­bar­dorf über­schwemmt und lau­fen Kel­ler voll. Stark­re­gen kann fast jeden tref­fen und doch sind die meis­ten unge­schützt. Es gibt sehr wohl Lösun­gen gegen das Hoch­was­ser, die hoch effek­tiv wir­ken. Dabei gibt es ver­schie­de­ne Arten von Hoch­was­ser und eben­so unter­schied­li­che Her­an­ge­hens­wei­sen zum Schutz davor. Das letz­te gro­ße Hoch­was­ser war in 2013 in ganz Mit­tel­eu­ro­pa. Dabei fie­len teil­wei­se über 400 l Regen in vier Tagen. Das Hoch­was­ser wur­de durch Stark­re­gen aus­ge­löst und for­der­te 25 Tote. Einen Arti­kel zum The­ma Stark­re­gen, haben wir eben­falls geschrieben.

          Doch wie kommt es über­haupt dazu? Wie kann es so weit kom­men, dass gan­ze Land­stri­che inner­halb von Stun­den aus­se­hen wie See­land­schaf­ten? Das fin­den wir nun gemein­sam her­aus. Hier eine Über­sicht der Themen:

          1. Wie kommt es zu einer Überschwemmung?
          2. Wel­che Arten von Hoch­was­ser gibt es?
          3. Über­schwem­mung durch Flusshochwasser
          4. Wie kommt es zu einer Sturzflut?
          5. Lis­te von Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen in Deutschland
          6. Schä­den durch Hoch­was­ser in Deutschland
          7. Hoch­was­ser­schutz in Deutschland
          8. Hoch­was­ser im Haus, die­se Schä­den kön­nen entstehen!

          Auch Pro­ble­me mit Hoch­was­ser und Starkregen? 

          Wir hel­fen Ihnen den pas­sen­den Schutz zu finden! 

          Mit uns gelingt der Stark­re­gen­schutz. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

          David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

          Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

          Wie kommt es zu einer Überschwemmung?

          Kurz­um, eine Über­schwem­mung kann vie­le unter­schied­li­che Grün­de haben. Auf die ver­schie­de­nen Arten von Hoch­was­ser kom­men wir noch zu spre­chen. Hier erst mal die Kurzerklärung:

          Wie kommt es zu einer Über­schwem­mung? Wenn Was­ser durch Regen oder Schnee­schmel­ze auf gesät­tig­ten Boden trifft und nicht aus­rei­chend ver­si­ckern kann, kommt es zu einer Über­schwem­mung. Dann steht dort Was­ser, wo nor­ma­ler­wei­se kein Was­ser steht und es wird zum Pro­blem für Men­schen und Gebäude.

          Dabei kann man die Grün­de noch wei­ter unter­tei­len. Wenn Pegel­stän­de stei­gen und Flüs­se oder Bäche über die Ufer tre­ten, spricht man von Fluss­hoch­was­ser. Bei einem plötz­lich auf­tre­ten­den Stark­re­gen, der Kel­ler unter Was­ser setzt, spricht man von einer Sturz­flut. Ins­ge­samt kommt es aller­dings immer dann zu einer Über­schwem­mung, wenn Was­ser nicht ver­si­ckern kann und dort hin­fließt, wo es nor­ma­ler­wei­se nicht hinfließt.

          Welche Arten von Hochwasser gibt es?

          Es gibt ganz grob unter­schie­den vier Arten von Hoch­was­ser. Es gibt das Fluss­hoch­was­ser, wenn Flüs­se über die Ufer tre­ten, die Sturm­flut, die auf­tritt, wenn das Meer einen Land­strich über­schwemmt und Sturz­flu­ten, die durch Stark­re­gen ent­ste­hen. Wei­ter­hin kann es gera­de in den Gebir­gen das Hoch­was­ser durch Schnee­schmel­ze, die Orte mit Was­ser­men­gen flu­tet, sobald der Schnee schmilzt.

          Fluss­hoch­was­ser: Wenn die Pegel­stän­de stei­gen, führt dies ab einem gewis­sen Punkt dazu,  dass die Flüs­se über die Ufer tre­ten. Wenn sich dies so wei­ter aus­dehnt, kann es sein, dass Häu­ser und Leben davon bedroht wer­den. Das Fluss­hoch­was­ser ist damit eines des gefähr­lichs­ten. Es hält sich auch län­ger als alle ande­ren Hoch­was­ser-Arten. Ein Fluss­hoch­was­ser kann meh­re­re Tage dau­ern und gan­ze Orte ver­schlu­cken. Die Ursa­chen von Fluss­hoch­was­ser sind vielfältig.

          Sturz­flut: Bei einer Sturz­flut gibt es genau einen Grund. Es kommt zu viel Was­ser vom Him­mel und es kann nicht rich­tig abflie­ßen. Oft führt das dazu, dass Kel­ler voll­lau­fen, Gara­gen über­flu­tet wer­den und Mil­li­ar­den­schä­den ent­ste­hen. Sturz­flu­ten sind zwar per Se nicht so gefähr­lich wie Fluss­hoch­was­ser, doch wer­den die­se meist unterschätzt.

          Sturm­flut: An Küs­ten­ge­bie­ten kann es vor­kom­men, dass der Wel­len­gang so stark wird, dass sich eine gro­ße Wel­le den Weg an Land bahnt. Inner­halb von Sekun­den wird dann eine Stadt geflu­tet. Es han­delt sich zwar oft um gerin­ge Höhen von Was­ser, aller­dings sind selbst gerin­ge Was­ser­men­gen, gera­de wenn es Salz­was­ser ist, schäd­lich für Gebäu­de und Gegen­stän­de. Die Städ­te und Gemein­den haben aber in der Regel für die­sen Fall vor­ge­sorgt und das Risi­ko für die Bür­ger enorm mini­miert. Wenn Sie nicht an der Küs­te woh­nen, soll­ten Sie von die­sem Phä­no­men auch nicht betrof­fen sein.

          Schnee­schmel­ze: Leben Sie in den Ber­gen? Dann haben Sie sicher schon von der Schnee­schmel­ze gehört. Im Früh­ling kommt es oft dazu, dass der Schnee abtaut und sich das Was­ser dar­aus sei­nen Weg in Dör­fer und Städ­te bahnt. Ähn­lich wie bei Stark­re­gen, kann das ziem­lich plötz­lich pas­sie­ren und vie­le überraschen.

          Die bei­den wich­tigs­ten Arten von Hoch­was­ser sind Fluss­hoch­was­ser und Sturz­flu­ten. Sie sind für den größ­ten Teil der Schä­den in Deutsch­land ver­ant­wort­lich. Da die­se zwei so wich­tig sind, gehen wir nun wei­ter dar­auf ein.

          Überschwemmung durch Flusshochwasser

          Fluss­hoch­was­ser ist wohl der Scha­dens­brin­ger Nr. 1 in Deutsch­land. Kei­ne Hoch­was­ser­art ver­ur­sacht so vie­le Schä­den, wie die­ses Hoch­was­ser. Allei­ne im Jahr 2013 ver­ur­sach­ten meh­re­re Fluss­hoch­was­ser Schä­den in Deutsch­land von 6,68 Mill. und 8 Tote. Die Ursa­chen für ein Fluss­hoch­was­ser sind viel­fäl­tig und kom­plex, des­halb tau­chen wir jetzt tie­fer in das The­ma ein.

          Schä­den durch Fluss­hoch­was­ser: Von allen Hoch­was­ser­ar­ten, die es gibt, ist Fluss­hoch­was­ser das schlimms­te. Den­ken Sie nur mal an die Bil­der aus dem Jah­re 2016 als Rot­tal am Inn hier kam es inner­halb von weni­gen Stun­den zu mas­si­ven Über­schwem­mun­gen. Der Fluss trat durch stun­den­lan­gen Stark­re­gen über die Ufer und mach­te das gan­ze Dorf zu einem rei­ßen­den Strom. Das End­ergeb­nis davon waren meh­re­re Tau­send Men­schen ohne Was­ser und Strom. Ein Kom­plet­tes erlie­gen des öffent­li­chen Lebens. Vie­le Men­schen muss­ten per Boot oder Hub­schrau­ber aus Ihren Häu­sern geret­tet wer­den. Es kam sogar zu Toten, die in den Was­ser­mas­sen ertrun­ken sind. Der Staat Bay­ern hat jedem Bür­ger damals direkt 1500,00 € Sofort­hil­fe zuge­sagt. Allein die­ses Hoch­was­ser ver­ur­sach­te einen Scha­den von 1 Mil­li­ar­de Euro.

          Ursa­chen von Fluss­hoch­was­ser: Fluss­hoch­was­ser hat ver­schie­de­ne Grün­de. War­um Pegel­stän­de der Flüs­se stei­gen kann auch oft meh­re­re Grün­de gleich­zei­tig haben. In ber­gi­gen Regio­nen kom­men es viel­leicht eher durch eine Schnee­schmel­ze dazu, dass die Fluss­pe­gel stei­gen. Wäh­rend in ande­ren Regio­nen ein hef­ti­ger Regen über meh­re­re Stun­den ein Über­tre­ten der Flüs­se ver­ur­sa­chen kann. Neben all dem kann es aber auch lang­sam und ste­tig zu einem Fluss­hoch­was­ser kom­men. Wenn mehr Regen fällt, als der Boden auf­neh­men kann, kommt es zu einer Boden­sät­ti­gung. Dies führt dazu, dass die Pegel­stän­de an den Flüs­sen stei­gen. Die Ursa­che dafür kann Kilo­me­ter­weit weg lie­gen. Auch der Mensch hat Schuld an den ver­mehr­ten Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen. Durch Fluss­be­gra­di­gun­gen und Ein­grif­fe in die Natur tra­gen wir eine Mitschuld.

          Wie Sie sich dage­gen Schüt­zen kön­nen, wird in unse­rem Arti­kel über Über­schwem­mungs­schutz geklärt.

          Auch Pro­ble­me mit Hoch­was­ser und Starkregen? 

          Wir hel­fen Ihnen den pas­sen­den Schutz zu finden! 

          Mit uns gelingt der Stark­re­gen­schutz. Bin­nen 48 Stun­den erhal­ten Sie min­des­tens zwei Ange­bo­te, die auf Ihre Situa­ti­on passen. 

          David Patz­ke (Grün­der der Hoch­was­ser­schutz Profis)

          Unse­re Exper­ten ermit­teln mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll  sind, holen pas­sen­de Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und fin­den die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser und Stark­re­gen zu schützen. 

          Wie kommt es zu einer Sturzflut?

          Im Gegen­satz zu Fluss­hoch­was­ser kom­men Sturz­flu­ten oft plötz­lich und über­all vor. Fluss­hoch­was­ser ist abseh­bar und man weiß, dass ein Fluss in der Nähe über­tre­ten kann. Bei Sturz­flu­ten, die durch Stark­re­gen aus­ge­löst wer­den, kann man sich da nie so sicher sein. Wir haben schon genug Kun­den bera­ten, die weder an einem Fluss oder einem Bach woh­nen und trotz­dem mit Hoch­was­ser zu kämp­fen hat­ten. Im nach­fol­gen­den gehen wir etwas näher auf Sturz­flu­ten ein.

          Schä­den durch Sturz­flu­ten: Lei­der sind die Sta­tis­ti­ken nicht ganz ein­deu­tig. Oft­mals wird nicht unter­schie­den ob Hoch­was­ser, durch Flüs­se oder Sturz­flu­ten aus­ge­löst wur­de. Wei­ter­hin sind nur 40 % der Haus­hal­te gegen die Schä­den ver­si­chert, was eine hohe Dun­kel­zif­fer mit sich bringt. Laut Aus­sa­gen der Alli­anz, kos­tet ein Hoch­was­ser durch Stark­re­gen etwa 6.600 €. Das ist eine beacht­li­che Sum­me, wenn man die Kos­ten für Sturm­schä­den von knapp 2.000 € gegen­über­stellt. Wir kön­nen also fest­stel­len, wenn Sie von einer Sturz­flut über­rascht wer­den, kos­tet Sie das im Schnitt 6.600 €, wenn Sie kei­nen Hoch­was­ser­schutz oder eine Ver­si­che­rung haben.

          Ursa­chen von Sturz­flu­ten: Ent­ge­gen der Mei­nung von vie­len Bericht­erstat­tun­gen gibt es schon immer Sturz­flu­ten in Deutsch­land. Selbst ob die Ereig­nis­se zuge­nom­men haben, dar­über herrscht Unei­nig­keit. Was man aber defi­ni­tiv sagen kann, ist, dass Sturz­flu­ten immer häu­fi­ger zu Schä­den füh­ren. Ein wich­ti­ger Grund dafür ist der fort­schrei­ten­de Ver­schluss des Bodens. Über­all, wo Beton oder Asphalt die Erde bede­cken, kann das Was­ser nicht mehr abflie­ßen. Das Kanal­sys­tem ist oft­mals alt und nicht für die Was­ser­mas­sen aus­ge­legt. Bei Stark­re­gen pas­siert es also in den letz­ten Jah­ren immer häu­fi­ger, dass das Was­ser nicht mehr abflie­ßen kann und in Häu­ser sickert. Dies führt dann natür­lich zu mas­si­ven Schä­den, die oft­mals die Haus­be­sit­zer zu tra­gen haben.

          Ver­lauf von Sturz­flu­ten: Oft­mals hat man als Haus­be­sit­zer über­haupt kei­ne Mög­lich­keit zu reagie­ren. Ein Stark­re­gen von über 20 l/h kann bei ungüns­ti­gen Ver­hält­nis­sen zu einer Über­schwem­mung füh­ren. Durch Stark­re­gen ver­ur­sach­te Sturz­flu­ten sind oft­mals genau­so schnell weg, wie Sie gekom­men sind. Das ein­zi­ge, was Sie da las­sen, sind Schutt, Schlamm und Was­ser. Sie kön­nen sich durch den Wet­ter­be­richt etwas davor schüt­zen, aber der ein­zi­ge wirk­li­che Schutz ist eine Kom­bi­na­ti­on aus Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men und der rich­ti­gen finan­zi­el­len Absi­che­rung. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Schutz vor Stark­re­gen fin­den Sie in die­sem Arti­kel.

          Liste von Hochwasserereignissen in Deutschland

          Exem­pla­risch, haben wir ein­mal die Hoch­was­ser­er­eig­nis­se in Deutsch­land ab 1947 hier für Sie zusam­men­ge­fasst. Die Lis­te ist aus Wiki­pe­dia, zeigt aber sehr deut­lich, dass es Hoch­was­ser schon immer gibt. Die­se Hoch­was­ser­er­eig­nis­se sind eher dem Fluss­hoch­was­ser zuzu­ord­nen. Wie schon wei­ter oben erwähnt, gibt es kei­ne Hoch­was­ser­art, die mehr Scha­den anrich­tet als Fluss­hoch­was­ser. Trotz­dem ist auch das Hoch­was­ser durch Sturz­flu­ten nicht zu unter­schät­zen. Eini­ge die­ser Ereig­nis­se hat­ten hef­ti­gen Stark­re­gen als Ursache.

          Jahr Name des Hochwassers Ort
          1947 Oder­flut­ka­ta­stro­phe 1947 Oder
          1962 Sturm­flut 1962 Deut­sche Nordseeküste
          1981 Weser­durch­bruch 1981 Weser
          1981 Oder-Win­ter­hoch­was­ser 1981/82 Oder
          1993 Rhein­hoch­was­ser 1993 Rhein
          1995 Rhein­hoch­was­ser 1995
          Juli 1997 Oder­hoch­was­ser 1997 Oder
          1999 Pfings­t­hoch­was­ser 1999 Neben­flüs­se der Donau in Bay­ern und Österreich.
          2002 Elb­hoch­was­ser 2002 Elbe
          2002 Donau­hoch­was­ser 2002 Donau
          2005 Alpen­hoch­was­ser 2005
          März 2005 Tha­ya-March-Hoch­was­ser 2006 Mäh­ri­sche Tha­ya und March
          März 2006 Elb­hoch­was­ser 2006 Elbe
          August 2007 Hoch­was­ser in der Schweiz 2007 Neben­flüs­se des Rheins im Schwei­zer Jura.
          Juni 2009 Hoch­was­ser in Mit­tel­eu­ro­pa 2009 Donau, Mol­dau, Oder
          Mai 2010 Hoch­was­ser in Mit­tel­eu­ro­pa im Früh­jahr 2010 Weich­sel, Oder, Donau
          Mai und Juni 2013 Hoch­was­ser in Mit­tel­eu­ro­pa 2013
          Deutsch­land, Polen, Öster­reich, Schweiz, Slo­wa­kei, Tsche­chi­en, Ungarn
          Mai und Juni 2016 Hoch­was­ser nach euro­pa­wei­ten Unwet­tern im Früh­jahr 2016 Frank­reich, Süddeutschland
          1. Juni 2016 Hoch­was­ser in Sim­bach am Inn und im Land­kreis Rottal-Inn Sim­bach am Inn/Landkreis Rottal-Inn
          Ende Juli 2017 Hoch­was­ser im Harz und Harzvorland Süd­nie­der­sach­sen, Thü­rin­gen, Sachsen-Anhalt

          Liste von Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Hochwasser-Ereignissen 

          Schäden durch Hochwasser in Deutschland

          Die Schä­den zu erfas­sen, die in Deutsch­land durch Hoch­was­ser ent­ste­hen ist ziem­lich ein­fach. Etwas schwie­ri­ger wird es, wenn es um eine Unter­tei­lung in die ver­schie­de­nen Arten von Hoch­was­ser geht. Manch­mal ist eine kla­re Tren­nung über­haupt nicht mög­lich. Wir haben uns trotz­dem bemüht, die Zah­len für Sie etwas anschau­li­cher und ver­ständ­li­cher zu machen.

          Hoch­rech­nun­gen nach Alli­anz: Im Jahr 2016 hat­te die Alli­anz etwa 16.000 Schä­den durch Hoch­was­ser zu bekla­gen. Im Schnitt kos­te­te so ein Scha­den 6.600 €. Der Scha­den, den die Alli­anz in die­sem Jahr zah­len muss­te, lag also bei 105 Mio. €. Geht man nun davon aus, dass die Alli­anz etwa 10 % Markt­an­teil hält und nur 40 % der Häu­ser in Deutsch­land gegen Über­schwem­mun­gen ver­si­chert sind, gab es im Jahr 2016 etwa 2,6 Mil­li­ar­den Euro an Schä­den. Eine statt­li­che Sum­me, dafür das über Hoch­was­ser immer noch rela­tiv wenig berich­tet wird.

          Quel­le: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/allianz-hochwasser-waren-2016-besonders-teuer/20390538.html?ticket=ST-31726-fCCMVbaEEbtxb1QUfi3z-ap6

          Hoch­rech­nun­gen nach Münch­ner Rück: Eine ande­re Rech­nung, die aller­dings in die glei­che Rich­tung geht, mach­te die Münch­ner Rück auf. So hat­te die Münch­ner Rück mit einem Scha­den von etwa 12 Mil­li­ar­den Euro im Jahr 2013 in ganz Euro­pa gerech­net. Der größ­te Teil davon war nicht ver­si­chert und fiel auf Deutsch­land. Wei­ter­hin hät­ten sich die Hoch­was­ser­er­eig­nis­se seid den 80er Jah­ren ver­dop­pelt, wor­an auch oft der Mensch Schuld ist.

          Quel­le: https://www.welt.de/newsticker/news1/article117854131/Muenchener-Rueck-Hochwasser-groesste-Katastrophe-2013.html

          Betrof­fe­ne Häu­ser: Bricht man die­se Zah­len nun run­ter und berück­sich­tigt den sta­tis­ti­schen Wert der Alli­anz Ver­si­che­rung, waren im Jahr 2016 etwa 390.000 Gebäu­de von Hoch­was­ser betrof­fen. Im Jah­re 2013 waren es ten­den­zi­ell noch mehr. 390.000 Haushalte/Gebäude sind eine beacht­li­che Sum­me, wenn man weiß, dass es in Deutsch­land etwa 19 Mio. Wohn­ge­bäu­de gibt. Das wür­de bedeu­ten, dass jedes Jahr etwa 2 % der Gebäu­de in Deutsch­land von Hoch­was­ser betrof­fen sind. Dar­un­ter auch vie­le, die es zum ers­ten Mal trifft. Der Hoch­was­ser­schutz von Häu­sern haben wir in die­sem Arti­kel erklärt.

          Hochwasserschutz in Deutschland

          Trotz des mas­si­ven Pro­blems mit Hoch­was­ser in Deutsch­land, hin­ken wir bei der Ent­wick­lung von geeig­ne­ten Hoch­was­ser­schutz-Mög­lich­kei­ten hin­ter­her. An Flüs­sen und in Gefah­ren­ge­bie­ten wird eini­ges getan, um den größ­ten Scha­den zu ver­hin­dern, jedoch blei­ben die ein­zel­nen Haus­be­sit­zer dabei oft auf der Strecke.

          Wenn Sie an einem Fluss oder an einem Bach woh­nen, haben Sie sicher­lich schon gese­hen, dass hier eini­ges getan wird. Bund und Län­der stel­len Mil­lio­nen bereit, damit aus einem klei­nen Bach, kein rei­ßen­der Strom wird. Doch die­se Maß­nah­men sind nur ein Trop­fen auf dem hei­ßen Stein. In unse­rer Bera­tungs­pra­xis sind mitt­ler­wei­le über 60 % unse­rer Kun­den über­haupt nicht von Fluss­hoch­was­ser betroffen.

          Viel öfter kommt es vor, dass pri­va­te Haus­be­sit­zer von Sturz­flu­ten über­rascht wer­den. Hier sind die Kom­mu­nen und Gemein­den kom­plett macht­los. Auch die Ver­si­che­run­gen sprin­gen oft ab, wenn es zu oft zu einer Über­schwem­mung kam. Die ein­stim­mi­ge Mei­nung lau­tet, jeder ist sich selbst der nächs­te und jeder muss selbst vor­sor­gen. Oft stel­len Haus­be­sit­zer nach einer Sturz­flut genau dies schmerz­lich fest. Es ist nie­mand da, der einem hilft. Man ist auf sich allei­ne gestellt. Wie Sie sich schüt­zen kön­nen, haben wir im Arti­kel über Schutz gegen Hoch­was­ser erläu­tert.

          Gera­de aus die­sem Grund haben wir die Hoch­was­ser­schutz-Pro­fis ins Leben geru­fen. Wir möch­ten Haus­be­sit­zern hel­fen, die nächs­te Über­schwem­mung zu ver­hin­dern. Dabei ste­hen wir Ihnen mit Rat und Tat bei­sei­te. Rufen Sie ein­fach kurz an oder schrei­ben Sie eine E‑Mail. Wir hel­fen Ihnen weiter.

          Hochwasser im Haus, diese Schäden können entstehen!

          Wenn Sie das Glück hat­ten und bis jetzt von Hoch­was­ser ver­schont wur­den, dann kön­nen Sie es nur schwer nach­voll­zie­hen, wel­che Schä­den so ein Hoch­was­ser anrich­ten kann. Neben dem finan­zi­el­len Scha­den ver­lie­ren Sie unter Umstän­den auch gelieb­te Gegen­stän­de und Erin­ne­rungs­stü­cke, die unwie­der­bring­lich ver­lo­ren gehen. Wei­ter­hin ver­lie­ren Sie ein Stück Lebens­qua­li­tät. Die meis­ten Haus­be­sit­zer, die plötz­lich von einem Hoch­was­ser getrof­fen wur­den, füh­len sich im eige­nen Haus nicht mehr sicher. Hier erhal­ten Sie einen kur­zen Über­blick, wel­chen Scha­den so ein Hoch­was­ser wirk­lich anrich­ten kann.

          Der noch am ein­fachs­ten zu behe­ben­de Scha­den, ist der finan­zi­el­le. Wenn Sie die pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, zahlt die Ver­si­che­rung meist den kom­plet­ten Scha­den. Die­ser liegt im Mit­tel bei 6.600 €, laut der Alli­anz Ver­si­che­rung. Eini­ge Men­schen trifft es dabei mehr und ande­re weni­ger. Aus Erfah­rung wis­sen wir, dass ein ein­fa­cher Stark­re­gen schon Schä­den von über 30.000 € ver­ur­sa­chen kann. Soll­ten Sie nicht über die pas­sen­de Ver­si­che­rung ver­fü­gen, müs­sen Sie für den Scha­den selbst auf­kom­men. Wei­te­re wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie im Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men.

          Auch der emo­tio­na­le Scha­den ist nicht zu ver­nach­läs­si­gen. Wän­de und Böden kön­nen getrock­net wer­den, All­tags­ge­gen­stän­de kann man wie­der beschaf­fen, aber es ist schwer die Lebens­qua­li­tät wie­der her­zu­stel­len. Wenn Sie gelieb­te Gegen­stän­de im Was­ser ver­lo­ren haben, z.B. das Foto­al­bum der Groß­mutter, dann lässt sich das nicht so ein­fach mit Geld auf­wie­gen. Wei­ter­hin fühlt man sich als Haus­be­sit­zer immer angreif­bar und irgend­wie unsi­cher. Eini­ge unse­rer Kun­den kön­nen bei Regen nicht ein­schla­fen und fah­ren nicht mehr in den Urlaub, wenn kei­ner Daheim ist, der auf das Haus auf­pas­sen kann. Dabei lässt sich die Sicher­heit durch den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz wie­der her­stel­len. Hier­bei kön­nen wir Ihnen helfen.

          Wir hof­fen, dass Sie nun ein wenig schlau­er sind und sen­si­bler mit dem The­ma Hoch­was­ser in Deutsch­land umgehen. 

          Sie möchten Ihr Haus verlässlich und zu guten Preisen vor Hochwasser und Starkregen schützen?

            Unse­re Exper­ten ermit­teln gemein­sam mit Ihnen, wel­che Maß­nah­men sinn­voll und not­wen­dig sind, holen inner­halb von 48 Stun­den unab­hän­gig Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Fach­be­trie­ben ein und prä­sen­tie­ren Ihnen die opti­ma­le Lösung, um Ihr Haus vor Hoch­was­ser­schä­den zu schüt­zen. Ver­ein­ba­ren Sie dazu einen per­sön­li­chen Ter­min mit uns.

            Hochwasserschutzmaßnahmen vor dem Hochwasser

            Hochwasserschutzmaßnahmen vor dem Hochwasser

            Unse­re Kun­den ken­nen nach unse­rer Bera­tung oft alle Maß­nah­men, die vor dem Hoch­was­ser ergrif­fen wer­den müs­sen, um wirk­lich sicher vor den Fol­gen von Hoch­was­ser zu sein. Natür­lich liegt unser Fokus auf dem Hoch­was­ser­schutz, was an sich ja schon eine Maß­nah­me vor dem Hoch­was­ser ist, aber es gibt noch ande­re Maß­nah­men, die Sie ergrei­fen kön­nen und soll­ten. Wir zei­gen Ihnen hier, was zu tun ist.

            Der bes­te Hoch­was­ser­schutz bringt Ihnen nichts, wenn Sie nicht auch das Wet­ter beob­ach­ten und den Hoch­was­ser­schutz instal­lie­ren, sobald es viel reg­net. Ab wann der Regen zum Pro­blem wird, erfah­ren Sie übri­gens in die­sem Arti­kel über Stark­re­gen. Genau­so fällt die Hand­ha­bung mit den Sys­te­men schwer, wenn das Was­ser schon da ist und Sie ohne Gum­mi­stie­fel ins Was­ser müs­sen. Nas­se Schu­he sind zwar nicht schlimm, aber sicher­lich unan­ge­nehm. Wie kön­nen Sie über­haupt sicher­stel­len, dass Sie von Kopf bis Fuß gegen Hoch­was­ser abge­si­chert sind? Was müs­sen Sie alles vor dem Hoch­was­ser beachten?

            Genau die­ser Fra­ge gehen wir in die­sem Arti­kel auf den Grund. Wir zei­gen Ihnen, wie Sie durch Apps, den pas­sen­den Wet­ter­sta­tio­nen, einem Was­ser­mel­der, einer guten Ver­si­che­rung, bedarfs­ge­rech­ten Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men und der per­sön­li­chen Schutz­aus­rüs­tung opti­mal vor dem Hoch­was­ser geschützt sind. Sie sehen schon, Sie soll­ten ver­schie­de­ne Maß­nah­men gegen Hoch­was­ser ergrei­fen, die im Zusam­men­spiel die vol­le Wir­kung ent­fal­ten kön­nen. Wel­che Maß­nah­men das genau sind, damit beschäf­ti­gen wir uns jetzt ausführlich.

            Welche Maßnahmen sollte man vor Hochwasser ergreifen?

            Zuerst soll­ten Sie die Gefah­ren­la­ge abschät­zen und her­aus­fin­den, wel­che Pro­ble­me beim nächs­ten Hoch­was­ser auf­tre­ten kön­nen. Bei einem Fluss­hoch­was­ser, wel­ches meh­re­re Tage vor Ihrem Haus steht, müs­sen Sie anders vor­sor­gen als bei einem Stark­re­gen, der mal schnell in den Kel­ler fließt. Wel­che Maß­nah­men Sie bei den unter­schied­li­chen Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen ergrei­fen soll­ten, dar­über haben wir einen aus­führ­li­chen Arti­kel geschrie­ben. Hier zei­gen wir Ihnen nun auf wel­che Maß­nah­men bei Hoch­was­ser im all­ge­mei­nen sinn­voll sind.

            Vor­sor­gen für das Hochwasser: 

            Hoch­was­ser­schutz und Was­ser­mel­der: Wann mer­ken Sie ob Was­ser im Haus ist? Lau­fen Sie bei Stark­re­gen regel­mä­ßig in den Kel­ler und zu schau­en, ob schon etwas pas­siert ist? Die meis­ten machen das nicht und mer­ken erst zu spät, dass sich das Was­ser aus­ge­brei­tet hat. Zum Glück gibt es für die­sen Fall soge­nann­te Was­ser­mel­der. Die­se sen­den ein akus­ti­sches Signal in Form eines schril­len Piep­sen ab, sobald Sie mit Was­ser in Kon­takt kom­men. Wenn man die­se Mel­der an vor­her betrof­fe­ne Stel­len legt, wird man sogar bei einem Was­ser­ein­bruch in der Nacht alar­miert und kann reagie­ren. Natür­lich soll­ten Sie dann auch den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz im Haus haben.

            Eige­ne Schutz­aus­rich­tung und Vor­sor­ge: Auch wäh­rend und nach einem Hoch­was­ser benö­ti­gen Sie gewis­se Schutz­aus­rich­tung immer, egal wel­ches Hoch­was­ser Sie trifft. Wenn Sie mit dem Was­ser und Schlamm in Kon­takt kom­men, kann das gesund­heit­li­che Fol­gend für Sie haben. Mit Che­mi­ka­li­en oder Fäka­li­en ver­un­rei­nig­tes Hoch­was­ser ist kei­ne Sel­ten­heit. Legen Sie sich Ihrem Hoch­was­ser pas­sen­de Gum­mi­stie­fel oder Wat­ho­sen für den Schutz der Bei­ne zu. Für Auf­räum­ar­bei­ten soll­ten Sie sta­bi­le Hand­schu­he und even­tu­ell auch einen Mund­schutz tragen.

            Her­aus­fin­den wann der Ernst­fall ein­tritt: Selbst wenn Sie Ihre per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tung haben und einen Was­ser­mel­der, soll­ten Sie doch etwas frü­her her­aus­fin­den, wann das Was­ser kommt. Hier­für benö­ti­gen Sie einen Maß­nah­men­mix aus ver­schie­de­nen Din­gen. Kom­bi­nie­ren Sie eine Wet­ter­sta­ti­on, einen Was­ser­mel­der und die diver­sen Wet­ter­apps und Nach­rich­ten zum Wet­ter, kön­nen Sie schon ziem­lich genau abschät­zen, wann etwas kommt und wann Sie beru­higt schla­fen können.

            Finan­zi­el­les Risi­ko mini­mie­ren: Selbst wenn Sie alle Vor­keh­run­gen getrof­fen haben, um sich abzu­si­chern, so bleibt doch ein Rest­ri­si­ko. Die­ses kön­nen Sie nur mit einem dicken finan­zi­el­len Pols­ter auf­fan­gen oder mit der rich­ti­gen Ver­si­che­rung. Auch bei der Ver­si­che­rung gibt es gute und schlech­te Haus­rat- und Gebäu­de­ver­si­che­run­gen. Ele­men­tarbau­stei­ne in die­sen Ver­si­che­run­gen sind auf jeden Fall Pflicht.

            Nun haben, Sie einen gro­ben Über­blick, die Details zu den ein­zel­nen Punk­ten fol­gen nun.

            Informationen zum Wetter

            Kurz vor einem Stark­re­gen oder einem Fluss­hoch­was­ser, ist es wich­tig die rich­ti­gen Infor­ma­tio­nen zur rich­ti­gen Zeit zu bekom­men. Infor­ma­tio­nen über die Wet­ter­la­ge wer­den vor einem Hoch­was­ser­er­eig­nis wich­tig. Um Infor­ma­tio­nen über Pegel­stän­de zu bekom­men, gibt es eben­falls Apps und Nach­rich­ten­diens­te. Wir stel­len Ihnen hier die wich­tigs­ten Infor­ma­ti­ons­quel­len vor, die Sie vor einem Hoch­was­ser beach­ten sollten.

            Nach­rich­ten beach­ten: Infor­mie­ren Sie sich online oder im Fern­se­hen über die aktu­el­le Wet­ter­la­ge in Ihrem Gebiet. Die größ­ten Wet­ter­diens­te, die es online gibt, sind Wetter.de, DWD und Wet­te­ron­line. Sie kön­nen sich hier auch in den News­let­ter ein­tra­gen und kei­ne Mel­dung mehr ver­pas­sen. Wei­ter­hin gibt es für die Infor­ma­tio­nen zu Pegel­stän­den das Por­tal www.pegelonline.wsv.de.

            Wet­ter­apps nut­zen: Wenn Sie Infor­ma­tio­nen zum Wet­ter, lie­ber auf Ihrem Han­dy anschau­en möch­ten, emp­feh­len wir Ihnen die DWD Warn­wet­ter App, die wetter.com App oder die Wet­te­ron­line App.

            Spe­zi­el­le Regen­apps instal­lie­ren: Da es sich ja oft um Stark­re­gen han­delt, der zu einer Über­schwem­mung führt, macht es Sinn sich eine App zuzu­le­gen, die vor Stark­re­gen warnt. Wir emp­feh­len in die­ser Kate­go­rie, die App Regen­ra­dar oder Regen­ra­dar Pro, genau­so wie Regen­vor­schau und Niederschlagsradar.

            War­napps: Um die Auf­zäh­lung abzu­run­den, dür­fen die War­napps nicht feh­len. Wann auch immer ein Aus­nah­me­zu­stand auf­tritt, wer­den Sie von War­napps davor gewarnt. Hier­un­ter fällt nicht nur ein Hoch­was­ser, son­dern auch Erd­be­ben, Stür­me und vie­les mehr. In die­ser Kate­go­rie erwäh­nens­wert sind Kat­warn und NINA, wei­ter­hin gibt es die Hoch­was­serzen­tra­len mit der Mei­ne Pegel App.

            Beobachtung des Wetters durch Wetterstation am Haus

            Wie schon etwas wei­ter oben erwähnt, muss eine gute Vor­sor­ge bei Hoch­was­ser aus meh­re­ren Bau­stei­nen bestehen. Ein Bau­stein für die Hoch­was­ser­vor­sor­ge ist das Instal­lie­ren einer Wet­ter­sta­ti­on oder eines Regen­mes­sers. Sie wis­sen nun viel­leicht wann der Regen kommt und auch wie viel Regen ange­kün­digt ist, aber wis­sen Sie auch ab wie viel Regen Sie sich sor­gen müs­sen? Dies kön­nen Sie nur im Nach­hin­ein beur­tei­len, wenn Sie gemes­sen haben, wel­che Was­ser­men­ge bei Ihnen zu einer Über­schwem­mung geführt hat.

            Um den Regen zu mes­sen, haben Sie ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten. Eine alt­be­währ­te Metho­de zur Regen­mes­sung ist ein­fach eine Tube auf­zu­stel­len, die sich mit Regen füllt. Nach einem Regen kann man dann dar­an abmes­sen, wie viel Regen auf die Erde gefal­len ist. Auch die gro­ßen Wet­ter­sta­tio­nen machen sich die­ses Mess­ver­fah­ren zu eigen.

            Wer es etwas tech­ni­scher und digi­ta­ler haben möch­te, kann auch eine kom­plet­te Wet­ter­sta­ti­on kau­fen und die Daten auf sein Han­dy spie­len las­sen. Durch­weg gute Bewer­tun­gen hat hier­bei die Netat­mo Wet­ter­sta­ti­on mit Ihrem Regenmesser.

            Wassermelder: Die Feuermelder für Hochwasser!

            Stel­len Sie sich mal vor, Sie haben an alles gedacht. Sie haben ein Hoch­was­ser­schutz­sys­tem daheim, ach­ten auf den Wet­ter­be­richt, haben eine pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen und sogar die Nach­barn für den Ein­satz­fall unter­rich­tet. Sie gehen aus dem Haus oder ins Bett und es fängt stark an zu Reg­nen. Da Sie schla­fen oder nicht daheim sind, bekom­men Sie es nicht mit aber das Was­ser fließt unge­hin­dert in den Kel­ler. Am nächs­ten Tag stel­len Sie dann fest, dass es trotz aller Maß­nah­men schon wie­der zu einer Über­schwem­mung kam. Doch das hät­te, ver­hin­dert wer­den können.

            Das Zau­ber­wort in die­sem Fall, heißt Was­ser­mel­der. Klei­ne elek­tro­ni­sche Gerä­te, die ein Signal abge­ben, wenn Sie mit Was­ser in Berüh­rung kom­men. Die­ses Signal erfolgt ent­we­der akus­tisch oder per Mel­dung auf Ihr Han­dy. Sie kön­nen sich das ähn­lich vor­stel­len wie ein Feu­er­mel­der, nur für Was­ser. Dafür wird das Gerät dort hin­ge­legt, wo Was­ser ein­drin­gen kann, z.B. an eine Tür oder ein Kel­ler­fens­ter. Sobald nun Was­ser in Ihr Haus ein­dringt, gibt der Mel­der einen Alarm ab und Sie wis­sen, dass Sie jetzt drin­gend han­deln müssen.

            Die Was­ser­mel­der gibt es in ver­schie­de­nen Vari­an­ten und in ver­schie­de­nen Preis­klas­sen. Wenn Sie ein­fach nur einen Was­ser­mel­der haben möch­ten, der ein akus­ti­sches Signal abgibt, soll­ten Sie sich ein­mal die­sen Was­ser­mel­der anschau­en. Wer es etwas tech­ni­scher haben und auch auf dem Han­dy infor­miert wer­den möch­te, kann sich die­sen Was­ser­mel­der angu­cken. Er gibt sowohl ein akus­ti­sches Signal ab, als auch eine Infor­ma­ti­on auf dem Han­dy. Wenn Sie sowie­so noch kei­nen Rauch­mel­der und mit Hoch­was­ser zu kämp­fen haben, macht für Sie viel­leicht auch ein Kom­bi-Set aus Rauch- und Was­ser­mel­der Sinn.

            Die passende Versicherung bei Hochwasser

            Man kann sich noch so gut gegen Hoch­was­ser absi­chern, trotz­dem bleibt immer noch ein Rest­ri­si­ko. Das Was­ser kann über die Hoch­was­ser­schutz­li­nie tre­ten und den gan­zen Kel­ler flu­ten oder Sie ver­ges­sen den Hoch­was­ser­schutz ein­zu­set­zen und sind im Urlaub. Für alle Even­tua­li­tä­ten vor­be­rei­tet zu sein ist extrem schwie­rig. Zum Glück gibt es dafür Ver­si­che­run­gen, die einem finan­zi­ell hel­fen, wenn der Ernst­fall ein­tritt. Je nach­dem in wel­cher Lage Sie sich gera­de befin­den, kann es super ein­fach oder sehr schwer wer­den einen Ver­si­che­rungs­schutz zu bekom­men. Wich­tig ist aber immer, Sie soll­ten eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung sowohl in der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung als auch in der Haus­rat­ver­si­che­rung abschließen.

            Vor dem Hochwasserschutz

            Wenn Sie Hoch­was­ser hat­ten und kei­nen Hoch­was­ser­schutz oder eine Ver­si­che­rung vor­her vor­han­den war, dann wer­den Sie es auch in Zukunft schwer haben, eine Ver­si­che­rung zu erhal­ten. Nor­ma­ler­wei­se neh­men Ver­si­che­run­gen sel­ten Kun­den an, die vor­her schon einen Hoch­was­ser­scha­den hat­ten. Die ein­zi­ge Mög­lich­keit, die Ihnen bleibt ist, mit den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men vor­zu­sor­gen und dann nach der pas­sen­den Ver­si­che­rung zu suchen.

            Nach dem Hochwasserschutz

            Wenn Sie schon Hoch­was­ser hat­ten, aber auch eine pas­sen­de Ver­si­che­rung, dann wird die­se nicht son­der­lich erfreut dar­über sein, dass es bei Ihnen zu einem Scha­den gekom­men ist. Oft­mals wer­den Ver­si­che­rungs­neh­mer nach dem 2. oder 3. Scha­den sogar gekün­digt. Damit das bei Ihnen nicht pas­siert, raten wir zur Hoch­was­ser­prä­ven­ti­on. Wenn Sie sich pas­sen­de Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me zule­gen, wer­den Sie bei den Ver­si­che­run­gen wie­der zu einem begehr­ten Kun­den. Oft­mals kön­nen Sie sich viel Geld spa­ren, wenn Sie gegen Hoch­was­ser etwas unter­nom­men haben und sich dann auf einen Ver­si­che­rungs­ver­gleich einlassen.

            Hochwasserschutzsysteme für verschiedene Öffnungen

            Das offen­sicht­lichs­te und unser Spe­zi­al­ge­biet in der Hoch­was­ser­prä­ven­ti­on sind Maß­nah­men gegen Hoch­was­ser selbst. Es gibt ver­schie­de­ne Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me und vie­le Anwen­dungs­ge­bie­te. Man kann fast sagen, dass für jede Öff­nung auch ein Hoch­was­ser­schutz­sys­tem erfun­den wur­de. Wir haben vor­her schon für alle Öff­nun­gen am und im Haus aus­führ­li­che Arti­kel geschrie­ben. Damit auch die­se Auf­lis­tung voll­stän­dig ist, hier noch mal die wich­tigs­ten Sys­te­me nach Öff­nun­gen sortiert:

            Hoch­was­ser­schutz Fens­ter: Um Ihr Fens­ter gegen Hoch­was­ser abzu­si­chern, haben Sie vie­le ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten. Sie kön­nen Ihr Fens­ter gegen ein hoch­was­ser­si­che­res aus­tau­schen, Acry­l­auf­sät­ze vor dem Fens­ter anbrin­gen, genau­so wie Magnet­schotts, Alu-Auf­sät­ze von Innen oder sogar mobi­le Sys­te­me für den Hoch­was­ser­schutz des Fens­ters. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie im Arti­kel Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter.

            Hoch­was­ser­schutz Tür: Eben­so vie­le, wenn nicht sogar noch mehr Mög­lich­kei­ten im Hoch­was­ser­schutz gibt es beim Schutz der Tür. Nen­nens­wert sind hier vor allem Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­me, Magnet­schotts, mobi­le Schlauch­sys­te­me, Damm­plat­ten und vie­le mehr. Der Schutz der Gara­ge umfasst ähn­li­che Sys­te­me, da es sich hier ja eigent­lich nur um eine gro­ße Tür han­delt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie im Arti­kel Hoch­was­ser­schutz für Türen.

            Hoch­was­ser­schutz Kanä­le: Für alle klei­ne­ren Öff­nun­gen gibt es ent­we­der Abdicht­mas­se oder Absperr­bla­sen. Wäh­rend es sich bei der Abdicht­mas­se eher um eine sili­kon­ar­ti­ge Mas­se für die Abdich­tung von Spal­ten und klei­nen Öff­nun­gen han­delt, wer­den Absperr­bla­sen in Roh­ren und grö­ße­ren Öff­nun­gen genutzt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie im Arti­kel Hoch­was­ser­schutz fürs Haus. 

            Wenn Sie auf der Suche nach dem pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz­sys­tem sind, kön­nen Sie sich ger­ne an uns wen­den. Wir bera­ten Sie in die­ser Bezie­hung kos­ten­frei und unverbindlich.

            Eigener Schutz – Essen und Trinken + Schutzausrüstung

            Zu guter Letzt, soll­ten Sie vor allem auch Ihre eige­ne Sicher­heit im Sinn haben. Der Schutz vor Hoch­was­ser soll­te für Sie nun kein Pro­blem mehr sein, aller­dings kann es trotz­dem vor­kom­men, dass Sie raus ins Was­ser müs­sen. Haben Sie Gum­mi­stie­fel im Haus? Ein Paar Hand­schu­he, damit Sie nicht unge­schützt in Schmutz­was­ser lan­gen müs­sen? Nein? Dann soll­ten Sie jetzt wei­ter lesen. Wir zei­gen Ihnen die wich­tigs­ten Maß­nah­men, die Sie zum per­sön­li­chen Schutz vor Hoch­was­ser ergrei­fen müssen.

            Wenn Sie von Hoch­was­ser betrof­fen sind

            Mit Hoch­was­ser ist nicht zu spa­ßen. Manch­mal steht das Was­ser meh­re­re Tage und läuft nicht mehr weg. In die­sem Fall müs­sen Sie neben der per­sön­li­chen Aus­rüs­tung auch an genü­gend Ver­sor­gung der Anwe­sen­den denken.

            Sor­gen Sie dafür, dass Gum­mi­stie­fel oder Wat­ho­sen im Haus sind. So kann man auch bei Hoch­was­ser mehr oder weni­ger gefahr­los aus dem Haus gehen. Wei­ter­hin soll­ten Sie sta­bi­le was­ser­dich­te Hand­schu­he im Haus haben, falls Sie etwas aus dem Was­ser holen müs­sen. Oft ist das Was­ser durch Unrat oder Che­mi­ka­li­en kon­ta­mi­niert. Ver­mei­den Sie des­halb den Haut­kon­takt mit dem Wasser.

            Fällt bei Ihnen auch der Strom aus oder müs­sen Sie den Strom aus­schal­ten? Dann soll­ten Sie auf jeden Fall ein Strom­ag­gre­gat im Haus haben. Am bes­ten ein leis­tungs­star­kes und dazu pas­sen­de Strom­hei­zun­gen und Elek­tro­ge­rä­te, die Sie an das Aggre­gat schal­ten kön­nen. Wie schon erwähnt, soll­ten Sie auch genug Essen und Trin­ken bevor­ra­ten, damit die gan­ze Fami­lie im Ernst­fall ver­sorgt ist.

            Wir hof­fen, dass Sie nun etwas schlau­er sind als zuvor. Wenn Sie noch wei­te­re Fra­gen haben, zögern Sie bit­te nicht uns zu kon­tak­tie­ren. Wir hel­fen Ihnen per E‑Mail oder Tele­fon ger­ne weiter.