Wasser im Keller nach Unwetter? Das können Sie jetzt tun!

Wasser im Keller nach Unwetter? Das können Sie jetzt tun!

Unse­re Kun­den haben die Situa­ti­on nach fast jedem hef­ti­gen Unwet­ter. Durch das Unwet­ter ist Was­ser im Kel­ler und der gan­ze Kel­ler steht unter Was­ser. Viel­leicht wis­sen Sie nicht was Sie jetzt tun kön­nen. Des­halb haben wir für Sie die­sen Arti­kel zusam­men­ge­schrie­ben. Wir gehen heu­te auf die Schrit­te ein, die Sie nun ein­hal­ten müs­sen und erklä­ren Ihnen spä­ter, wie Sie Was­ser im Kel­ler nach dem nächs­ten Unwet­ter ver­mei­den kön­nen.

Was­ser im Kel­ler nach Unwet­ter? Bewah­ren Sie zunächst Ruhe. Stel­len Sie den Strom aus und gehen Sie zunächst nicht ins Was­ser. Schau­en Sie zunächst ob Schad­stof­fe im Was­ser sind und alar­mie­ren Sie die Feu­er­wehr, wenn dies der Fall sein soll­te. Erst wenn kei­ne Gefahr mehr besteht, kön­nen Sie mit den ers­ten Maß­nah­men gegen das Hoch­was­ser begin­nen. 

Das sind erst mal die Sofort­maß­nah­men, die Sie jetzt tun soll­ten, um Ihre Gesund­heit zu scho­nen. Hal­ten Sie auch Kin­der und ande­re vom Was­ser fern, bis ein Risi­ko aus­ge­schlos­sen ist. Wir erklä­ren Ihnen nun die nächs­ten Schrit­te!

 

Maßnahmen bei Wasser im Keller nach einem Unwetter

Sie haben nun die wich­tigs­ten Maß­nah­men ergrif­fen, um ein Gesund­heits­ri­si­ko aus­zu­schlie­ßen. Damit Sie nun die rich­ti­gen Schrit­te unter­neh­men, zei­gen wir Ihnen ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en auf, die bei Ihnen nun vor­herr­schen könn­ten. Bei nied­ri­gem Hoch­was­ser und wenn das Was­ser nur ein wenig durch die Kel­ler­tür geflos­sen ist, müs­sen Sie nicht so vor­sich­tig Vor­ge­hen, wie wenn der gan­zen Kel­ler unter Was­ser steht.

Hier also die mög­li­chen Sze­na­ri­en, die Sie aktu­ell betref­fen könn­ten:

Nach dem Unwet­ter fließt Was­ser durch Fens­ter oder Türen: Zwar ist das für vie­le Haus­be­sit­zer kein schö­ner Anblick, aber solan­ge es nur wenig Was­ser ist, soll­te kein grö­ße­rer Scha­den ent­ste­hen. Ver­su­chen Sie zuerst das Was­ser etwas auf­zu­hal­ten. Legen Sie dazu am bes­ten Hand­tü­cher vor das Fens­ter oder die Tür. Hin­dern Sie das Was­ser am wei­ter­flie­ßen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob blei­ben­de Schä­den ver­ur­sacht wur­den, soll­ten Sie vor­sichts­hal­ber Bil­der für die Ver­si­che­rung machen. Sie sind spä­ter in der Beweis­pflicht. Falls Sie eine Emp­feh­lung für geeig­ne­te Pum­pen oder Sys­te­me benö­ti­gen, kön­nen Sie ein­fach auf die Links kli­cken. Wir haben dazu wei­ter­füh­ren­de Arti­kel geschrie­ben.

Nach dem Unwet­ter fließt ein wenig Was­ser durch den Kanal (Dusche, Toi­let­te oder Abfluss) zurück in den Kel­ler: Kommt das Was­ser durch Kanä­le und Abflüs­se, ist ein weni­ger mehr Vor­sicht gebo­ten. Es könn­te sein, dass die­ses Was­ser kon­ta­mi­niert ist und sich Fäka­li­en und ande­re unschö­ne Din­ge dar­in befin­den. Meist steigt brau­ne Brü­he durch die Kanä­le nach oben. Auch hier soll­ten Sie ver­su­chen das Was­ser an einer wei­te­ren Aus­brei­tung zu hin­dern.

Nach dem Unwet­ter haben Sie bis zu 30 cm Was­ser im Kel­ler: Wenn das Was­ser schon ziem­lich hoch im gan­zen Kel­ler steht, soll­ten Sie extrem vor­sich­tig sein. Selbst ein paar Zen­ti­me­ter Was­ser kön­nen Fata­le fol­gen­den für Ihre Gesund­heit haben. Sie müs­sen hier aller­dings unter­schei­den, ob es sich um kla­res oder trü­bes Was­ser han­delt. Der Haut­kon­takt mit trü­ben Was­ser soll­te ver­mie­den wer­den. Bei kla­ren Was­ser soll­ten Sie zunächst alle Risi­ken aus­schlie­ßen. Auf jeden Fall soll­ten Sie den Strom aus­stel­len. Auch wenn kaum eine Gefahr durch Strom­schlä­ge besteht, soll­te man lie­ber zu vor­sich­tig vor­ge­hen als zu nach­läs­sig. Wenn Sie einen Ölfilm, Far­be oder ande­re Che­mi­ka­li­en im Was­ser erken­nen kön­nen, müs­sen Sie auf jeden Fall die Feu­er­wehr rufen und war­ten bis die­se ein­trifft. Tun Sie sich bit­te selbst den Gefal­len und hal­ten Sie sich in die­sem Fall von dem Was­ser fern.

Nach dem Unwet­ter haben Sie über 30 cm Was­ser im Kel­ler: Hier ist noch mal beson­de­re Vor­sicht an den Tag zu legen.  Gehen Sie vor wie bei einem klei­ne­ren Hoch­was­ser und beach­ten Sie außer­dem fol­gen­des. Je höher das Was­ser steigt, des­to höher ist die Wahr­schein­lich­keit, dass das Was­ser ver­un­rei­nigt wur­de. Rufen Sie auf jeden Fall die Feu­er­wehr. Selbst wenn Sie das Was­ser selbst aus­pum­pen kön­nen, weil Sie eine Pum­pe daheim haben, soll­ten Sie sich den Rat der Feu­er­wehr ein­ho­len. Soll­ten Sie ver­un­rei­nig­tes Was­ser aus dem Kel­ler pum­pen, kann Sie die­ser Feh­ler teu­er zu ste­hen kom­men. Für Infor­ma­tio­nen zu Pum­pen haben wir für Sie die­sen Arti­kel geschrie­ben.

Sie müs­sen wäh­rend des Hoch­was­sers wei­te­re Din­ge beach­ten. Dar­um geht es nun im nächs­ten Teil.

Was muss während des Hochwassers getan werden?

Wäh­rend Sie auf das Ein­tref­fen der Feu­er­wehr war­ten, soll­ten Sie eini­ge Fotos machen. Pas­sen Sie dabei wei­ter­hin auf, dass Sie Ihre Gesund­heit nicht gefähr­den. Die Fotos die­nen spä­ter als Beweis für die Ver­si­che­rung. Wenn es Ihnen nicht mög­lich ist Fotos zu schie­ßen, war­ten Sie ein­fach auf die Feu­er­wehr und bit­ten die­se dar­um.

Die Doku­men­ta­ti­on für die Ver­si­che­rung soll­te so genau wie mög­lich erfol­gen. Am bes­ten hal­ten Sie neben dem Scha­den auch die Höhe des Was­ser­stands fest. Hal­ten Sie hier­zu ein Meter­maß in das Was­ser und hal­ten Sie es in einem Foto fest. Wei­ter­hin soll­ten Sie fest­stel­len, woher das Was­ser kam. Abhän­gig davon zahlt even­tu­ell eine ande­re Ver­si­che­rung. Es kann hilf­reich sein die Not­fall­num­mer Ihrer Ver­si­che­rung anzu­ru­fen, um den genau­en Ablauf zu klä­ren.

Haben Sie die Feu­er­wehr geru­fen, soll­ten Sie auf deren ankom­men war­ten. Damit Umwelt­schä­den ver­mie­den wer­den, ist es essen­zi­ell, dass die Feu­er­wehr eine Lage­be­ur­tei­lung vor­nimmt und dar­auf­hin ent­spre­chend han­delt. Wenn das Was­ser nicht kon­ta­mi­niert ist, kön­nen Sie auch selbst eine Pum­pe im Bau­markt aus­lei­hen und mit dem Abpum­pen des Was­sers begin­nen. Haben Sie Zwei­fel, rufen Sie die Feu­er­wehr lie­ber ein­mal zu viel als ein­mal zu wenig.

Die Feuerwehr hat den Keller ausgepumpt, was nun? 

Sie haben den ers­ten Schock über­stan­den, Bil­der für die Ver­si­che­rung geschos­sen und den Kel­ler soweit vom Was­ser befreit? Dann soll­ten Sie fol­gen­der­ma­ßen wei­ter­ma­chen:

Noch­mals den Scha­den doku­men­tie­ren: Nach­dem das Was­ser aus dem Kel­ler ent­fernt wur­de, soll­ten Sie noch mal Fotos machen. Hal­ten Sie nun das gesam­te Aus­maß des Scha­dens fest. Schie­ßen Sie vor allem auch Fotos von zer­stör­ten Gegen­stän­den. Wenn es nicht ersicht­lich war, woher das Was­ser kam, soll­ten Sie jetzt auch die Ursa­che wei­ter ergrün­den. Bevor Sie irgend­wel­che Gegen­stän­de und Möbel ent­sor­gen, spre­chen Sie vor­her mit Ihrer Ver­si­che­rung. Die­se soll­ten Sie auch spä­tes­tens jetzt anru­fen.

Lüf­tung des Kel­lers vor­neh­men: Wenn es mög­lich ist, soll­ten Sie umge­hend Luft in den Kel­ler­raum las­sen. Wenn der Kel­ler nach einem Unwet­ter vol­ler Was­ser war, muss die Feuch­tig­keit her­aus­ge­las­sen wer­den. Des­halb ist die ers­te Maß­nah­me die Öff­nung der Fens­ter und Türen. Natür­lich nur, wenn das Unwet­ter schon vor­bei­ge­zo­gen ist.

Elek­tro­nik prü­fen las­sen: Las­sen Sie elek­tro­ni­sche Gerä­te, die mit Was­ser in Kon­takt gekom­men sind, vor dem Ein­schal­ten prü­fen. Die Gerä­te könn­ten einen Scha­den genom­men haben und der Ein­satz ist viel­leicht nicht mehr sicher.

Ölhei­zung prü­fen: Wenn nach einem Unwet­ter Was­ser im Kel­ler war, ist vor allem das Prü­fen der Ölhei­zung wich­tig. Wenn die­se einen Scha­den genom­men hat, soll­ten Sie den Scha­den umge­hend besei­ti­gen. War die Feu­er­wehr im Ein­satz, soll­ten Sie die­sen Umstand umge­hend mit­tei­len. Zu die­sem The­ma haben wir einen eige­nen Arti­kel geschrie­ben, der Sie even­tu­ell inter­es­sie­ren könn­te.

Wän­de trock­nen: Nach­dem Ihnen die Ver­si­che­rung grü­nes Licht für das Säu­bern des Kel­ler­raums gege­ben hat, soll­ten Sie auch damit los­le­gen. Am bes­ten ist es, wenn Sie direkt Bau­trock­ner auf­stel­len um Feuch­tig­keit aus den Wän­den und dem Boden zu holen. Wahr­schein­lich kann die Ver­si­che­rung Ihnen jemand in der Nähe emp­feh­len, der die Arbeit über­nimmt. Wenn Sie kei­ne pas­sen­de Ver­si­che­rung hat­ten, rufen Sie eine Fir­ma für Bau­trock­nun­gen an. Die Bau­trock­ner wer­den dann über die nächs­ten Wochen auf­ge­stellt. Der Kel­ler ist erst wie­der bei einer Luft­feuch­tig­keit unter 60 % in einem Nor­mal­zu­stand. Das ist es, was Was­ser im Kel­ler nach einem Unwet­ter so anstel­len kann. Ein rie­si­ger Auf­wand.

Scha­den besei­ti­gen: Besei­ti­gen Sie dann auch alle Schä­den die ent­stan­den sind. Zur Säu­be­rung der Wän­de und Böden soll­ten Sie vor­sichts­hal­ber Hand­schu­he und eine Atem­mas­ke tra­gen. Tun Sie sich selbst den Gefal­len und kau­fen Sie sich eine, wenn Sie kei­ne Daheim haben. Das Risi­ko der eige­nen Gesund­heit Scha­den zuzu­fü­gen ist gege­ben. Vor allem, wenn das Was­ser kon­ta­mi­niert war. Ist der Kel­ler wie­der tro­cken, der größ­te Scha­den besei­tigt und alles wie­der eini­ger­ma­ßen nor­mal, geht es an die Her­stel­lung des Ursprungs­zu­stands. Ihre Ver­si­che­rung kann Ihnen die rich­ti­gen Fach­leu­te an die Hand geben. Sie zahlt außer­dem das Erset­zen von Gegen­stän­den und Möbeln. Wenn Sie kei­ne Ver­si­che­rung haben, müs­sen Sie sich selbst um all das küm­mern.

Das ist der gro­be Ablauf, wenn Sie nach einem Unwet­ter Was­ser im Kel­ler hat­ten. Kein ein­fa­ches Unter­fan­gen. Wer den Scha­den zah­len muss und ob Sie die Kos­ten für den Feu­er­wehr­ein­satz allei­ne tra­gen müs­sen, das klä­ren wir nun.

Keller überschwemmt, wer zahlt?

Es ist nicht so ein­fach zu beant­wor­ten, wer für die Schä­den auf­kom­men muss. Die Über­nah­me der Kos­ten hängt immer von der Ursa­che, den Ver­si­che­run­gen und den Umstän­den ab. Wenn es ganz ungüns­tig läuft und Sie kei­ne pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen hat­ten, müs­sen Sie mit hoher Wahr­schein­lich­keit alles selbst zah­len. Je nach Scha­den kom­men da schnell mal eini­ge tau­send Euro zusam­men.

Wer zahlt das Kel­ler aus­pum­pen der Feu­er­wehr bei Hoch­was­ser? Wenn Sie nach einem Unwet­ter Was­ser im Kel­ler hat­ten, zahlt die­se Rech­nung meist der Haus­be­sit­zer selbst. Die Feu­er­wehr hilft Ihnen in der Regel nur kos­ten­los, wenn auch ande­re betrof­fen sind. Wenn ein gan­zer Land­strich vom Was­ser betrof­fen war, gilt dies bei­spiels­wei­se als Not­stand. Dann wäre das Aus­pum­pen des Kel­lers umsonst. Da es aber nicht zu einem Not­stand zählt, wenn Ihr Kel­ler nach einem Unwet­ter unter Was­ser stand, müs­sen Sie den Ein­satz selbst bezah­len. Abhän­gig von der Län­ge und Auf­wen­dig­keit des Ein­sat­zes kann die­ser schnell über 500,00 € kos­ten. Die Rech­nung dazu erhal­ten Sie von der Gemein­de oder Stadt.

Was zahlt die Ver­si­che­rung, wenn der Kel­ler nach einem Unwet­ter unter Was­ser stand? Hier wird es etwas kom­pli­zier­ter. Abhän­gig vom Ereig­nis zahlt eine ande­re Ver­si­che­rung. Bei einem Rück­stau durch den Kanal benö­ti­gen Sie bei­spiels­wei­se eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung in der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung. Kommt das Was­ser von Außen, gilt dies genau­so. Wenn Sie nur eine Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, dann zahlt die­se ein­zig und allein, wenn das Was­ser von Außen kam. Ein Rück­stau wäre nicht ver­si­chert. Für alle beweg­li­chen Din­ge, die durch das Was­ser im Kel­ler zer­stört wur­den, zahlt eine Haus­rat­ver­si­che­rung mit Ele­men­tar­scha­den-Bau­stein.

Wenn Sie kei­ne pas­sen­de Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, blei­ben Sie auf den Kos­ten sit­zen. Nach dem ers­ten Hoch­was­ser wird es auch fast unmög­lich eine ent­spre­chen­de Ver­si­che­rung zu erhal­ten. In die­sem Fall hilft nur noch der pas­sen­de Hoch­was­ser­schutz. Wie dies gelingt, zei­gen wir Ihnen im nächs­ten Abschnitt. Für wei­te­re Maß­nah­men bei Hoch­was­ser kön­nen Sie sich auch die­sen Arti­kel anschau­en.

Wie kann man verhindern, dass nach dem nächsten Unwetter wieder Wasser im Keller ist? 

Wenn Sie beim letz­ten Unwet­ter Was­ser im Kel­ler hat­ten, kön­nen Sie das in Zukunft auch ganz ver­mei­den. Das Zau­ber­wort hier­zu heißt Hoch­was­ser­schutz.

Sie kön­nen Ihre Kel­ler­fens­ter gegen Hoch­was­ser sichern. Der Schutz gelingt z.B. mit Acryl­schotts, was­ser­dich­ten Fens­tern oder auto­ma­ti­schen Hoch­was­ser­schotts. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Schutz vor Hoch­was­ser durch die Fens­ter erhal­ten Sie in unse­rem Arti­kel Hoch­was­ser­schutz Fens­ter. Bei einer mini­ma­len Über­schwem­mung könn­ten auch mobi­le Sys­te­me zum Hoch­was­ser­schutz aus­rei­chen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu erhal­ten Sie im Arti­kel über mobi­len Hoch­was­ser­schutz.

Möch­ten Sie Ihre Tür mit Hoch­was­ser­schutz aus­stat­ten, kom­men hier­zu Alu-Damm­bal­ken, Magnet­schotts oder ande­re Sys­te­me infra­ge.  Auch hier gibt es einen sehr detail­lier­ten Arti­kel über den Hoch­was­ser­schutz von Türen. Soll­ten Sie auch hier nur eine leich­te Über­schwem­mung haben, rei­chen oft auch Sand­sä­cke und ande­re nied­ri­ge Was­ser­sper­ren aus. Einen gan­zen Arti­kel zu die­sem The­ma fin­den Sie unter *Hoch­was­ser­schutz für den Kel­ler* in der Tipps und Tricks Rubrik.

Wenn Sie beim Unwet­ter durch die Kanä­le Was­ser im Kel­ler hat­ten, soll­ten Sie einen Gas‑, Was­ser- und Hei­zungs­mon­teur anru­fen. Die­ser hilft Ihnen, das Pro­blem mit Ihrer Rück­stau­klap­pe in den Griff zu bekom­men.

Wir drü­cken die Dau­men, dass jetzt alles wie­der im Rei­nen ist und Sie vom nächs­ten Stark­re­gen ver­schont blei­ben. Soll­ten Sie noch Fra­gen haben, kön­nen Sie sich ger­ne direkt an uns wen­den. 

So finden Sie ein passendes Hochwasserschutztor!

So finden Sie ein passendes Hochwasserschutztor!

Bei Stark­re­gen, wenn das Auto unter Was­ser steht, wün­schen sich vie­le ein Hoch­was­ser­schutz­tor, was die­sen Scha­den ver­hin­dert hät­te. In der wei­te­ren Bera­tung stel­len wir dann mit den Kun­den fest, ob ein sol­ches Tor über­haupt die rich­ti­ge Wahl ist. Manch­mal gibt es nichts opti­ma­le­res und manch­mal gibt es defi­ni­tiv geeig­ne­te­re Sys­te­me. Damit auch Sie sich rich­tig ent­schei­den, haben wir die­sen Arti­kel geschrie­ben. Wir wer­den heu­te auf die Vor- und Nach­tei­le von Hoch­was­ser­schutz­to­ren ein­ge­hen und Ihnen Alter­na­ti­ven zei­gen, die viel­leicht sinn­vol­ler sind.

Am Ende des Arti­kels wer­den Sie ein gan­zes Stück schlau­er und der rich­ti­gen Ent­schei­dung ein gan­zes Stück näher gekom­men sein. Zuerst jedoch klä­ren wir die Fra­ge wann sich der Kauf eines Hoch­was­ser­schutz­to­res lohnt, bevor wir Ihnen die Kos­ten dafür offen­ba­ren, um dann im Anschluss auf die Alter­na­ti­ven ein­zu­ge­hen.

Fan­gen wir also mit dem ers­ten Teil an. Wann soll­te man sich ein Hoch­was­ser­schutz­tor kau­fen?

Wann sollten Sie ein Hochwasserschutztor kaufen?

Wenn Sie einen per­ma­nen­ten Schutz für die Gara­ge suchen, ist ein Hoch­was­ser­schutz­tor für Sie eine gute Wahl. Auch wenn der Schutz der Gara­gen­ein­fahrt nicht funk­tio­niert oder Sie eine Men­ge Was­ser zurück­hal­ten müs­sen, ist ein Hoch­was­ser­schutz­tor eine Opti­on. Beson­ders sinn­voll ist der Ein­satz bei den nächs­ten Punk­ten.

Sie kön­nen die Gara­gen­ein­fahrt nicht schüt­zen und suchen einen ande­ren Schutz. Wenn Sie eine Tief­ga­ra­ge haben, ist der Schutz an der höchs­ten Stel­le anzu­ra­ten. Die­ser Punkt liegt meist auf Höhe des Stra­ßen­ni­veaus. Dann ist oft der Schutz der Gara­gen­ein­fahrt der bes­te Ansatz. Die­ser Ansatz ist aber nicht immer umzu­set­zen. Meist braucht man für einen effek­ti­ven Schutz Ver­an­ke­rungs­punk­te am höchs­ten Punkt. Sind die­se nicht gege­ben, muss man ande­re Mög­lich­kei­ten nut­zen oder Ver­an­ke­rungs­punk­te schaf­fen. Ein Hoch­was­ser­schutz­tor kann dann die rich­ti­ge Lösung dar­stel­len.

Alter­na­tiv kön­nen Sie auch noch die Gara­ge an sich mit Hoch­was­ser­schutz aus­rüs­ten, wenn der Schutz der Gara­gen­ein­fahrt nicht funk­tio­niert. Hilf­reich für den Schutz sind dann meist sta­tio­nä­re oder mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me. Die­se Sys­te­me kom­men aller­dings bei viel Hoch­was­ser schnell an Ihre Gren­zen. Bei einer Stau­hö­he des Was­sers von über 140 cm soll­te man daher lie­ber zu einem Hoch­was­ser­schutz­tor grei­fen, als auf Sys­te­me, die man erst ein­bau­en. Wenn es um die Gara­ge geht, muss bei vie­len Sys­te­men vor­ab erst die Sta­tik geprüft wer­den. Je höher und brei­ter das Sys­tem ist, des­to schwie­ri­ger gestal­tet sich der Punkt der Sta­tik.

Ein wei­te­rer Punkt, der für ein Hoch­was­ser­schutz­tor spricht, ist die ein­fa­che Bedie­nung und Optik. Nicht jeder Haus­be­sit­zer möch­te ein Hoch­was­ser­schutz­sys­tem haben, wel­ches er bei jedem Hoch­was­ser erst immer auf­bau­en und spä­ter dann abbau­en muss. Abhän­gig vom Hoch­was­ser und dem gewähl­ten Hoch­was­ser­schutz­sys­tem kann die­se Arbeit auf die Dau­er zur Last wer­den. Viel ein­fa­cher ist es dann, wenn man ein Hoch­was­ser­schutz­tor hat, wel­ches auf Knopf­druck und dau­er­haft funk­tio­niert. Neben­bei ist so ein Tor auch noch schön anzu­se­hen und stört, im Gegen­satz zu ande­ren Sys­te­men, nicht die Optik der Immo­bi­lie.

Soweit zu den Anwen­dungs­fäl­len für ein was­ser­dich­tes Gara­gen­tor. Doch wie teu­er ist die Anschaf­fung? Die­sen Punkt klä­ren wir jetzt.

Wie hoch ist der Preis eines Hochwasserschutztors?

Der Preis und die Kos­ten für den Ein­bau für die­sen Hoch­was­ser­schutz schwan­ken immer auch mit der Grö­ße und dem Auf­wand der Mon­ta­ge. Es gibt ver­schie­de­ne Vari­an­ten, Her­stel­ler, Grö­ßen, Far­ben und Funk­tio­nen. Wir kön­nen Ihnen daher nur gro­be Richt­wer­te bezüg­lich des Prei­ses geben. Wenn Sie kon­kret Inter­es­se an einem Hoch­was­ser­schutz­tor haben, kön­nen Sie uns ein­fach kon­tak­tie­ren und ein Ange­bot anfor­dern. 

Um die Prei­se ver­gleich­bar zu machen, neh­men wir für unse­re Bei­spiel­rech­nung ein Haus mit einer Tief­ga­ra­ge unter der Immo­bi­lie. Die Gara­ge ist etwa 250 cm breit und 200 cm hoch. Der Haus­be­sit­zer nimmt die Stan­dard­far­be des Tors, wel­che meist weiß ist. Wei­ter­hin soll das Tor mit einer Fern­be­die­nung auf und zu gemacht wer­den kön­nen. So ein Gara­gen­tor, wel­ches gegen Hoch­was­ser hilft, kos­tet in der Regel etwa 7000,00 €.

Neben den Anschaf­fungs­kos­ten für das Tor kom­men noch die Ein­bau­kos­ten hin­zu und die Anlie­fe­rung. Die­se Kos­ten vari­ie­ren sehr stark und sind von Fall zu Fall fest­zu­le­gen. Als gro­ber Richt­wert für die Lie­fe­rung und Mon­ta­ge kön­nen Sie 900,00 bis 1.600,00 € anneh­men. Genaue Kos­ten müs­sen beim Vor-Ort-Ter­min ermit­telt wer­den.

Vie­le Hoch­was­ser­schutz­to­re haben eine Lie­fer­zeit von min­des­tens 6 Wochen, da jedes Tor ein­zeln ange­fer­tigt wird.

Wich­tig ist wei­ter­hin fest­zu­stel­len, dass die­se Tore nicht kom­plett was­ser­dicht sind. In der Regel kommt es zu einer Sicke­rungs­ra­te von etwa 10 l pro Stun­de. Je weni­ger Was­ser vor dem Tor steht, des­to gerin­ger fällt dabei die Sicke­rungs­ra­te aus. Meist hal­ten die Tore 140 cm Was­ser pro­blem­los ab. Dar­über hin­aus fängt die Sicke­rung an. Auch wenn die­ser Fakt für vie­le ernüch­ternd ist, muss man doch fest­stel­len, dass die Hoch­was­ser­schutz­to­re mit spe­zi­el­len Dich­tun­gen und einer spe­zi­el­len Sys­te­ma­tik aus­ge­stat­tet sind, die nor­ma­len Gara­gen­to­ren mei­len­weit über­le­gen sind. Daher fin­den wir den Preis auch abso­lut gerecht­fer­tigt.

Wenn Sie ein was­ser­si­che­res Sek­tio­nal­tor suchen, gibt es auch dafür Mög­lich­kei­ten. Dar­um küm­mern wir uns nun im nächs­ten Abschnitt.

Was ist mit hochwassersicheren Sektionaltoren?

Wenn Sie kein fixes Gara­gen­tor benö­ti­gen, son­dern ein Sek­tio­nal­tor suchen, wel­ches eben­falls was­ser­dicht ist, so haben Sie drei Optio­nen. Ent­we­der wen­den Sie sich an uns, an die Fir­ma TAS oder die Fir­ma Effertz. Es gibt nicht viel Aus­wahl für was­ser­dich­te Sek­tio­nal­to­re in Deutsch­land. Im Aus­land sieht die Aus­wahl bes­ser aus, aber die Bestel­lun­gen sind hier mit enor­men Trans­port­kos­ten und War­te­zei­ten ver­bun­den. Wenn Sie ein Sek­tio­nal­tor oder Roll­tor was­ser­dicht machen wol­len, könn­te aber auch ein Metall­bau­er um die Ecke wei­ter­hel­fen.

Wie schon beschrie­ben, gibt es nur zwei Fir­men, die in Deutsch­land Sek­tio­nal­to­re mit Hoch­was­ser­schutz anbie­ten. Von der Fir­ma TAS erhal­ten Sie für bestehen­de Sek­tio­nal­to­re ein­zel­ne Tei­le, die nach­träg­lich ein­ge­baut wer­den um einen was­ser­dich­ten Schutz zu gewäh­ren. Die Fir­ma Effertz baut dage­gen nur gan­ze Sek­tio­nal­to­re ein. Der Ein­bau muss durch geschul­tes Per­so­nal erfol­gen. Alle was­ser­dich­ten Sek­tio­nal­to­re wer­den mit spe­zi­el­len Dich­tun­gen und aus Alu­mi­ni­um aus­ge­lie­fert. Der Preis rich­tet sich ganz nach Schutz­brei­te und Höhe.

Der Nach­teil bei den was­ser­dich­ten Sek­tio­nal­to­ren ist die Stau­hö­he. Meist bie­ten die Tore nur bis zu 120 cm Schutz gegen Hoch­was­ser. Wenn Ihnen das aus­reicht, passt alles, soll­te es zu nied­rig sein, müs­sen Sie auf ande­re Alter­na­ti­ven gehen. Wei­ter­hin gibt es die Sek­tio­nal­to­re nur in maxi­mal 4 m Brei­te.

Gibt es andere Möglichkeiten zum Hochwasserschutz des Garagentors?

Nach der Lek­tü­re des Arti­kels haben Sie nun fest­ge­stellt, dass ein Hoch­was­ser­schutz­tor für Sie doch nicht die rich­ti­ge Wahl ist. Gut, die­se Ein­sicht kann Ihnen unter umstän­den eini­ge tau­send Euro spa­ren. Hier zei­gen wir Ihnen nun die Alter­na­ti­ven auf um Ihr Gara­gen­tor gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Alter­na­ti­ven und auch Prei­se erhal­ten Sie in die­sem Arti­kel. 

  • Abdich­tun­gen für die Gara­ge– Bei ganz nied­ri­gen Stau­hö­hen von bis zu 4 cm, kann es aus­rei­chen eine Abdich­tung für die Gara­ge zu kau­fen. Die­se Abdich­tung wird auf den Boden geklebt und bil­det dann einen ers­ten Schutz gegen Hoch­was­ser und Stark­re­gen. Die Abdich­tung besteht aus PE und kommt aus Eng­land. Hier fin­den Sie genaue­re Anga­ben zu die­ser Gara­gen­ab­dich­tung.
  • Absperr­deich aus PE - Durch die Brei­te der Absperr­dei­che aus PE kön­nen Sie Ihre Gara­ge schnell dicht bekom­men. Die Absperr­dei­che wer­den nor­ma­ler­wei­se für den Schutz gegen Che­mi­ka­li­en ein­ge­setzt, sind aber auch für den Hoch­was­ser­schutz her­vor­ra­gend geeig­net. Die Dei­che erhal­ten Sie in ver­schie­de­nen Höhe und Brei­ten. Der höchs­te Deich kann 15 cm hoch wer­den. Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem Deich, schau­en Sie ein­fach in die­sen Arti­kel.
  • Schläu­che mit Was­ser – Sie kön­nen auch mit Was­ser gegen das Was­ser vor­ge­hen. Dazu gibt es Schläu­che aus Plas­tik, die mit Was­ser gefüllt wer­den. Die Schläu­che wer­den ein­fach in Posi­ti­on gelegt und befüllt. Sie erhal­ten so eine Schutz­hö­he von bis zu 15 cm. Sie soll­ten jedoch genug Zeit ein­pla­nen um den Schlauch fül­len zu kön­nen. Die­se Arbeit kann eini­ge Minu­ten in Anspruch neh­men. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem Schlauch erhal­ten Sie hier.
  • Sand­sä­cke – Alt­be­währt im Hoch­was­ser­schutz ist wohl der Sand­sack. Die­sen kön­nen Sie eben­falls nut­zen um Ihre Gara­ge gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen. Ach­ten Sie nur dar­auf das alle Uten­si­li­en vor Ort sind und Sie genug Zeit haben eine Sand­sack­li­nie auf­zu­bau­en. Wenn Sie die­se Vorraus­set­zun­gen erfül­len, kann aber auch der Sand­sack eine gute Alter­na­ti­ve zu einem Hoch­was­ser­schutz­tor sein.
  • Ande­re mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me – Neben den bereits auf­ge­zähl­ten mobi­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men für den Schutz der Gara­ge gibt es noch wei­te­re Sys­te­me die Sie nut­zen kön­nen. Nen­nens­wert in die­sem Zusam­men­hang ist der Dop­pel­kam­mer­schlauch, der Deich­schlauch und die Leni­or Sper­re. Die­se erhal­ten Sie in der Regel über Fach­händ­ler wie wir einer sind. Die Sys­te­me kön­nen Stau­hö­hen von bis zu 150 cm bil­den und sind fle­xi­bel ein­setz­bar.
  • Alu-Damm­bal­ken – Soll es kei­ne mobi­le Lösung sein? Dann kön­nen Sie auch sta­tio­nä­re Sys­te­me zum Ein­satz brin­gen. Ein belieb­tes Sys­tem ist das Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem. Die­ses gibt es in den ver­schie­dens­ten Höhen und Brei­ten. Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen kön­nen Sie ein­fach auf das Wort, Alu-Damm­bal­ken, kli­cken.
  • Magnet­schott – Eine was­ser­dich­te und schnel­le Mög­lich­keit das Hoch­was­ser zurück­zu­hal­ten, gibt es mit dem Magnet­schott. Die­ses funk­tio­niert, wie der Name schon sagt, mit Magne­ten. Hier­zu wer­den im vor­aus Magnet­schie­nen am Gara­gen­tor ange­bracht um spä­ter die Magnet­schotts drauf­set­zen zu kön­nen. Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Magnet­schotts kön­nen Sie auch hier ein­fach auf das oben ver­link­te Wort kli­cken.
  • Modul­bau­plat­ten – Mit Modul­bau­plat­ten kön­nen Sie eben­falls die gan­ze Gara­ge schüt­zen. Die­se funk­tio­nie­ren nicht mit Magne­ten, aber mit spe­zi­el­len Ver­schlüs­sen, die eine was­ser­dich­te Gara­ge garan­tie­ren.

Ger­ne machen wir Ihnen zu die­sen Pro­duk­ten die pas­sen­den Ange­bo­te. Wenn Sie sich vor­her über die ver­schie­de­nen Prei­se infor­mie­ren möch­ten, kön­nen Sie auch ein­fach unse­ren Arti­kel über den mobi­len Hoch­was­ser­schutz von Gara­gen lesen. Wenn Sie wei­te­re Fra­gen haben soll­ten, kön­nen Sie sich auch ger­ne bei uns mel­den.

So finden Sie die idealen Sandsack Ersatzsysteme

So finden Sie die idealen Sandsack Ersatzsysteme

Sand­sä­cke sind nicht für jeden geeig­net, schon gar nicht, wenn es um den Hoch­was­ser­schutz geht. Des­halb suchen vie­le unse­rer Kun­den nach Sand­sack Ersatz­sys­te­men, um sich die Arbeit zu erleich­tern. Zum Glück für Sie, gibt es vie­le Alter­na­ti­ven zum Sand­sack, die Sie kau­fen kön­nen. Wir stel­len Ihnen heu­te die Sand­sack Ersatz­sys­te­me vor, die funk­tio­nie­ren und eine gute Alter­na­ti­ve dar­stel­len. Und das egal wie hoch Sie Ihre Tür, Gara­ge oder Fens­ter absi­chern müs­sen. Für alle Brei­ten und Höhen gibt es eine Lösung.

Damit wir Ihnen Zeit spa­ren, haben wir die­sen Arti­kel in ver­schie­de­ne Kate­go­ri­en ein­ge­teilt. Zuerst wer­den wir uns um die Sys­te­me küm­mern, die ähn­lich wie ein Sand­sack funk­tio­nie­ren. Alle Sand­sack Ersatz­sys­te­me, die man wie einen Sand­sack ein­set­zen kann. Danach stel­len wir Ihnen die indi­rek­ten Alter­na­ti­ven vor. Die­se sind meist etwas schnel­ler auf- und abge­baut, dafür aber etwas teu­rer in der Anschaf­fung. Im letz­ten Schritt wer­den wir auf die Ersatz­sys­te­me ein­ge­hen, die unse­rer Mei­nung nach, bei höhe­ren Stau­hö­hen hel­fen. Durch unse­re Erfah­rung wis­sen wir, dass in der Regel ab 30 cm Stau­hö­he ande­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sinn­vol­ler sind, als Sand­sä­cke und deren Alter­na­ti­ven.

Weil Ihre Zeit sicher kost­bar ist, wer­den wir auch direkt los­le­gen. Wir star­ten mit den direk­ten Sand­sack Ersatz­sys­te­men. Die­se funk­tio­nie­ren mit einem Ele­ment, wel­ches jeder daheim hat!

Direkte Sandsack Ersatzsysteme

In der Regel wird ein Sand­sack mit Sand befüllt, soweit soll­ten wir alle über­ein­stim­men. Danach wird der Sand­sack von A nach B getra­gen. Vor­her muss man die Sand­sä­cke gekauft und irgend­wo Sand gela­gert haben, damit man erst mal ein­satz­be­reit ist. Wenn Sie aktu­ell Sand­sä­cke nut­zen, wis­sen Sie was das für eine hei­den Arbeit sein kann. Die Sys­te­me, die wir Ihnen nun vor­stel­len funk­tio­nie­ren mit Was­ser, wel­ches meist im Über­fluss zu Hau­se ver­füg­bar ist. Das erspart schon ein­mal die Lage­rung.

Ein paar schlaue Köp­fe haben sich irgend­wann gedacht: „War­um muss man Sand neh­men, wenn man über­all Was­ser zur Ver­fü­gung hat?“. Dar­auf­hin sind wahr­schein­lich die fol­gen­den Sys­te­me ent­stan­den.

Es gibt Sand­sack Ersatz­sys­te­me, die mit Poly­me­ren gefüllt sind und sich prak­tisch mit Was­ser voll­saugen. Alles, was Sie tun müs­sen ist, die­se Schläu­che oder Säcke nass zu machen und schon sau­gen Sie sich mit Was­ser voll. Die Poly­me­re sind klei­ne Gra­nu­la­te, die oft­mals in Win­deln ein­ge­setzt wer­den. Wenn die­se mit Was­ser in Kon­takt kom­men, quel­len die Poly­me­re auf und las­sen das Was­ser nicht mehr frei.

Die­se Sys­te­me gibt es sowohl in Form von Schlän­geln, als auch in Form von Säcken. Wel­che Art Sie kau­fen soll­ten, hängt von Ihren Gege­ben­hei­ten ab. Unter den Säcken hat sich bei­spiels­wei­se der Hydro­sack bewährt. Die­sen kön­nen Sie wie Sand­sä­cke in eine Linie legen, mit Was­ser in Kon­takt brin­gen, meist durch einen Gar­ten­schlauch und dann ein­fach abwar­ten, bis sich der Hydro­sack aus­ge­dehnt hat. Die­se Säcke sind sta­pel­bar, wir raten aber davon ab. Das Risi­ko eines Anschwim­mens ist hier gege­ben.

Natür­lich gibt es noch ande­re Säcke mit Poly­mer, die Sie sich eben­falls anschau­en soll­ten, bevor Sie eine Ent­schei­dung tref­fen. Die Säcke sind beim Schutz von Fens­tern und Türen eine gute Wahl. Bei län­ge­ren Brei­ten soll­ten Sie zu ande­ren Sys­te­men grei­fen. Wenn Sie Ihre Gara­ge oder eine Ter­ras­sen­tür gegen Hoch­was­ser schüt­zen möch­ten, raten wir lie­ber zu Schlän­geln. Die Schlän­gel sind eben­falls mit Poly­mer gefüllt, kön­nen aber durch die Län­ge ein­fa­cher und schnel­ler ver­legt wer­den, wenn dies benö­tigt wird. Die Schlän­gel von Loid­hold kön­nen wir Ihnen emp­feh­len: Poly­mer­schlän­geln von Loid­hold.

Die­se Sys­te­me kom­men wie auch die Sand­sä­cke mit ver­schie­de­nen Pro­ble­men. Die Poly­mer-Sys­te­me nicht wie­der­ver­wend­bar und müs­sen nach dem Ein­satz neu gekauft wer­den. Sie sind in der Stau­hö­he begrenzt und soll­ten die­se am bes­ten nicht sta­peln. Wei­ter­hin sind Sie im Ver­gleich zu Sand­sä­cken teu­rer.

Trotz­dem sind Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me aus Poly­mer gute Sand­sack Ersatz­sys­te­me, die man sich anschau­en soll­te, wenn man Alter­na­ti­ven sucht. Das ein­zi­ge, was Sie zum Ein­satz benö­ti­gen sind, die Poly­mer-Sys­te­me und Was­ser. Soll­te Ihnen das nicht pas­sen, haben wir ja noch die nächs­te Kate­go­rie. Indi­rek­te Sand­sack Ersatz­sys­te­me für den Haus­ge­brauch.

Indirekte Sandsack Ersatzsysteme

Machen wir wei­ter mit den indi­rek­ten Sand­sack Ersatz­sys­te­men. In die­se Kate­go­rie fal­len alle Sys­te­me, die inner­halb von weni­gen Minu­ten auf­ge­baut und meist wie­der­ver­wend­bar sind. Beson­ders der Fak­tor der Wie­der­ver­wend­bar­keit ist allen Sand­sä­cken und direk­ten Alter­na­ti­ven über­le­gen. Der Nach­teil ist hier meist der höhe­re Preis. Wenn Sie jedoch öfter mit Hoch­was­ser Pro­ble­me haben, loh­nen sich die Kos­ten alle­mal.

Wir hat­ten vor­her schon über Sys­te­me gespro­chen, die mit Was­ser funk­tio­nie­ren, auch die­ses funk­tio­niert mit Was­ser. Es gibt Schläu­che aus PE, die man mit Was­ser fül­len kann. Dazu wer­den die Schläu­che vor der Öff­nung plat­ziert, die geschützt wer­den soll und im Anschluss mit Was­ser befüllt. Dies kann mit einem ganz nor­ma­len Gar­ten­schlauch pas­sie­ren. Ein Bei­spiel hier­für ist der Hydrabar­ri­er, der 180 cm lang und 10 cm hoch wird. Alter­na­tiv dazu gibt es die Vari­an­te von Kai­ser und Kraft. Schau­en Sie hier­zu nach die­sem Jus­tri­te Schlauch. Wich­tig bei die­sen Schläu­chen, ist, dass Sie so ver­legt wer­den, dass das Was­ser, wel­ches sich inner­halb des Schlauchs befin­det, wie­der abflie­ßen kann.

Wenn Sie eine län­ge­re Stre­cke schüt­zen müs­sen, zum Bei­spiel die Gara­ge, gibt es noch ande­re Sys­te­me, die funk­tio­nie­ren. So hat bei­spiels­wei­se die Fir­ma Wea­ther Stop aus Groß­bri­tan­ni­en eine Was­ser­sper­re ent­wi­ckelt, die unter das Gara­gen­tor gelegt wird. Die Sper­re wird fest instal­liert und bie­tet daher auch per­ma­nen­ten Schutz. Ein Sand­sack Ersatz­sys­tem, wel­ches ohne irgend­wel­che wei­te­ren Hand­grif­fe ein­fach funk­tio­niert. Der Nach­teil bei die­ser Sper­re ist jedoch die nied­ri­ge Höhe. Mehr als ein paar Zen­ti­me­ter Was­ser kön­nen dadurch nicht abge­hal­ten wer­den. Die Sper­re ist auf Ama­zon erhält­lich: https://amzn.to/2LiuY5v

Etwas zweck­ent­frem­det, jedoch sehr effek­tiv, sind die Spill­blo­cker von PIG. Nor­ma­ler­wei­se wer­den die­se für die Rück­hal­tung von Öl und Che­mi­ka­li­en ein­ge­setzt. Die Spill­blo­cker funk­tio­nie­ren jedoch auch wun­der­bar für die Rück­hal­tung von Was­ser. Je nach Unter­grund kön­nen Sie eine pas­sen­de Sper­re wäh­len. Die Sper­ren kom­men in ver­schie­de­nen Län­gen und Höhen. Die größ­te Bar­rie­re ist 152 cm lang und 17 cm hoch. Das ist für so eine mobi­le Sper­re sehr ordent­lich. Lei­der kann man die­se Bar­rie­ren nicht im Han­del kau­fen. Sie müs­sen über spe­zi­el­le Part­ner erwor­ben wer­den. Falls Sie Inter­es­se an einem sol­chen Sand­sack Ersatz­sys­tem haben, kön­nen Sie sich hier­zu ger­ne an uns wen­den. Wir kön­nen Sie bei der Aus­wahl bera­ten und beglei­ten den kom­plet­ten Pro­zess bis zur Lie­fe­rung.

Soweit zu den Ersatz­sys­te­men, die bei Stau­hö­hen von unter 30 cm funk­tio­nie­ren. Doch was machen Sie, wenn die eine grö­ße­re Sper­re benö­ti­gen und nicht auf den Sand­sack zäh­len wol­len? Auch dazu gibt es Sys­te­me. Die­se stel­len wir Ihnen im nächs­ten Teil die­ses Arti­kels vor.

Hochwasserschutz für über 30 cm Stauhöhe

Der Regen wird immer hef­ti­ger, die Über­schwem­mun­gen, die dar­aus ent­ste­hen kön­nen, eben­falls. Da kann es schnell vor­kom­men, dass 10 oder 20 cm Stau­hö­he nicht mehr aus­rei­chen. Auch für Stau­hö­hen über 30 cm wur­den Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me ent­wi­ckelt, die bes­ser funk­tio­nie­ren als der Sand­sack und sogar noch wie­der­ver­wend­bar sind. Es gibt vie­le Sand­sack Ersatz­sys­te­me in die­ser Kate­go­rie und immer wie­der kom­men neue Sys­te­me hin­zu. Wir stel­len Ihnen des­halb die drei *Klas­si­ker* vor, die man selbst als Pri­vat­mann kau­fen kann.

Das ein­fachs­te Sys­tem für den pri­va­ten Ein­satz ist das Leni­or Sys­tem. Die­ses wird auf den Boden gelegt und stellt sich durch das Was­ser selbst auf. Es ver­an­kert sich durch den Was­ser­druck selbst. Dazu besteht das Sys­tem aus sta­bi­lem PE, wel­ches mit einer Vor­la­ge­plat­te aus­ge­stat­tet ist. Die Vor­la­ge­plat­te ist mit dem obe­ren Teil des Sys­tems ver­bun­den. So kann man Stau­hö­hen von bis zu 100 cm errei­chen und das über meh­re­re hun­dert Meter. Mit 300,00 € pro Meter ist das Sys­tem aber auch nicht gera­de das güns­tigs­te und was­ser­dicht wird es eben­falls nicht. Der Ein­satz vor einer Tür ist, damit nicht so sinn­voll im Gelän­de ist das Sys­tem aber ide­al.

Es gibt auch noch ein ande­res Sys­tem, wel­ches man mit Was­ser füllt, um gegen das Hoch­was­ser anzu­kämp­fen. Der Deich­schlauch wird ver­legt, mit Luft gefüllt und danach mit Was­ser. Er bil­det eine sehr sta­bi­le Bar­rie­re über meh­re­re Meter und das in kur­zer Zeit. Für den Haus­ge­brauch ist der Deich­schlauch nicht geeig­net, für den Schutz von Bau­stel­len oder Däm­men ist er prä­de­sti­niert. In Dubai wur­den mit die­sem Sys­tem schon 10 oder 15 m an Stau­hö­he erreicht.

Für den Haus­ge­brauch etwas bes­ser geeig­net ist der Dop­pel­kam­mer­schlauch. Ähn­lich wie der Deich­schlauch und die Was­ser­sper­re von Hydrabar­ri­er, wird auch der Dop­pel­kam­mer­schlauch erst ver­legt und dann mit Was­ser gefüllt. Dadruch kann man Stau­hö­hen von 35 bis 55 cm erzeu­gen. Man soll­te jedoch beden­ken, dass für die Befül­lung eine Men­ge Was­ser not­we­nig ist.

Sowohl die Lenoir Sper­re als auch der Dop­pel­kam­mer­schlauch und der Deich­schlauch, kön­nen Sie über uns erwer­ben. Wir hel­fen Ihnen auch ger­ne bei der Aus­wahl des rich­ti­gen Sys­tems. 

Neben all den Sand­sack Ersatz­sys­te­men, gibt es natür­lich noch ande­re Sys­te­me für den Hoch­was­ser­schutz. Für den Schutz von Türen kom­men da Alu-Damm­bal­ken, Modul­bau­plat­ten und Magnet­schotts infra­ge. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma fin­den Sie in unse­rem Arti­kel über den Hoch­was­ser­schutz von TürenSoll­ten Sie ein Fens­ter abdich­ten wol­len, emp­feh­len wir Ihnen Acryl­schotts, was­ser­dich­te Fens­ter oder Alu-Auf­bau­ten. Auch hier fin­den Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu dem The­ma in unse­rem Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz von Fens­tern

Wenn Sie ein­fach wei­te­re Fra­gen haben soll­ten oder ein Ange­bot benö­ti­gen, kön­nen Sie auch ein­fach ger­ne mit uns in Kon­takt tre­ten. Die Bera­tung ist kos­ten­frei und unab­hän­gig.

Hochwasser in Hessen: Eine Übersicht der Ereignisse 

Hochwasser in Hessen: Eine Übersicht der Ereignisse 

Hoch­was­ser hat Hes­sen immer wie­der im Griff. Da wir aus Hes­sen sind, kön­nen wir den meis­ten unse­rer Kun­den vor Ort hel­fen und bera­tend bei­sei­te ste­hen. Um aber die Lage rich­tig ein­schät­zen zu kön­nen, muss man sich als Haus­be­sit­zer erst mal bewusst machen, ob man von einem Hoch­was­ser gefähr­det ist oder nicht. Des­halb haben wir Ihnen hier eine Über­sicht der ver­schie­de­nen Flüs­se in Hes­sen und dem Hoch­was­ser­ri­si­ko zusam­men­ge­stellt. Wir zei­gen Ihnen die wich­tigs­ten Infor­ma­ti­ons­quel­len, aktu­el­le Hoch­was­ser­er­eig­nis­se an Flüs­sen, Schä­den durch Stark­re­gen und wie man sich schüt­zen kann.

Zunächst soll­ten Sie wis­sen, dass es ver­schie­de­ne Infor­ma­ti­ons­por­ta­le gibt, die über die aktu­el­le Hoch­was­ser­la­ge infor­mie­ren. So bekom­men Sie bei­spiels­wei­se über http://www.hlug.de/static/pegel/wiskiweb2/ eine Über­sicht von über 150 Pegel­stän­den und 70 Nie­der­schlags­mess­stel­len.  Quel­le:  https://umwelt.hessen.de/umwelt-natur/wasser/baeche-fluesse-seen

Die­ses Por­tal zeigt aller­dings nicht an, wann das letz­te Hoch­was­ser war. Zumin­dest nur mit vie­len Klicks. Es gibt außer­dem kei­ne Über­sicht der Hoch­was­ser­er­eig­nis­se der letz­ten Jah­re in Hes­sen. Also haben wir für Sie eine Zusam­men­ge­stellt. Die Lis­te ist auf­ge­teilt in 15 Gebie­te rund um die grö­ße­ren Flüs­se.

Natür­lich kön­nen Sie in Hes­sen auch von einem Hoch­was­ser getrof­fen wer­den, wenn Sie an einem klei­ne­ren Fluss oder Bach woh­nen. Wei­ter­hin schützt Sie die­ses Wis­sen nicht vor den unvor­her­seh­ba­ren Fol­gen eines hef­ti­gen Stark­re­gens, aber auch dafür gibt es Lösun­gen. Prin­zi­pi­ell muss man sagen, wenn Sie an einem Fluss woh­nen, kön­nen Sie sowohl mit Fluss­hoch­was­ser als auch mit Stark­re­gen kon­fron­tiert wer­den. Sie müs­sen also dop­pelt wach­sam sein. Wenn Sie von Stark­re­gen betrof­fen sind, ist viel­leicht auch der Arti­kel über Stark­re­gen für Sie inter­es­sant.

Wir wer­den nun die Hoch­was­ser­er­eig­nis­se der letz­ten Jah­re nach den ein­zel­nen Gebie­ten in Hes­sen zusam­men­fas­sen. Danach gehen wir auf die Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se der letz­ten Jah­re ein und zum Schluss gehen wir auf den Hoch­was­ser­schutz in Hes­sen ein.

An welchen Flüssen gab es Hochwasser in Hessen?

Da es noch kei­ne wirk­li­che Über­sicht über die Hoch­was­ser­er­eig­nis­se in Hes­sen gibt, stel­len wir jetzt eine für Sie zusam­men. Wie will man sich vor etwas schüt­zen, das man nicht kennt? Wir lösen die­ses Pro­blem jetzt mit Ihnen. Hier haben wir die 15 Gebie­te auf­ge­lis­tet, die auch in der Hoch­was­ser­kar­te für Hes­sen auf­ge­zeigt sind. Ger­ne kön­nen Sie zu Ihrem Wohn­ge­biet sprin­gen und sich direkt damit aus­ein­an­der­set­zen. Bit­te beach­ten Sie wei­ter­hin, dass wir auch Ereig­nis­se außer­halb Hes­sens auf­ge­lis­tet haben, die aber an Flüs­sen, die durch Hes­sen flie­ßen statt­fan­den.

Hoch­was­ser Die­mel-Weser: Am 27.05.2013 kam es das letz­te Mal zu einem gro­ßen Hoch­was­ser im Kreis Hof­geis­mar. Die Pegel stie­gen teil­wei­se auf über fünf Meter. Zwei Jah­re zuvor kam es zu einem Hoch­was­ser in Bad Karls­ha­fen und Her­stel­le. In 2011 wur­de dort das höchs­te Hoch­was­ser inner­halb von 15 Jah­ren gemes­sen. Die Stadt Kas­sel hat sogar einen Was­ser­ver­band auf­grund der star­ken Hoch­was­ser­er­eig­nis­se im Juli 1965 gegrün­det. Die Mit­glie­der sind Bad Karls­ha­fen, Tren­del­burg, Lie­benau, Die­mel­stadt, Volks­mar­sen, Bad Arol­sen, Zie­ren­berg und Cal­den. Wenn Sie in einem die­ser Gebie­te woh­nen soll­ten Sie beson­de­re Vor­sicht wal­ten las­sen. Quel­le: http://www.wasserverband-diemel.de/

Hoch­was­ser Ful­da: Das letz­te Hoch­was­ser in Ful­da war am 22.05.2019. Hier hat­ten hef­ti­ge Regen­fäl­le dafür gesorgt, dass Kel­ler und Häu­ser über­schwemmt wur­den. Die Feu­er­wehr muss­te sogar einen Mann aus den Flu­ten ret­ten. Die Stadt Kas­sel und die Umge­bung wur­den vom Hoch­was­ser stark getrof­fen. Nur ein Jahr zuvor wur­de Ful­da eben­falls von einem Hoch­was­ser erfasst. Auch hier war wie­der Stark­re­gen und schwe­re Gewit­ter schuld. Zahl­rei­che Kel­ler waren über­flu­tet und die Feu­er­wehr muss­te mehr­mals aus­rü­cken. Quel­le: https://osthessen-news.de/n11578762/naturereignis-hochwasser-eine-tour-entlang-der-fulda.html

Hoch­was­ser Ger­sprenz: Nicht direkt von der Ger­sprenz getrof­fen, aber den­noch ein Hoch­was­ser gab es im Som­mer 2019 in Darm­stadt. Hier wur­den Kanal­de­ckel hoch­ge­drückt und Stra­ßen über­flu­tet. Rund um die Ger­sprenz ist es ruhig gewor­den. Das liegt aber vor allem an der guten Hoch­was­ser­vor­sor­ge der Gemein­den und Kom­mu­nen. Ein klei­ne­res Hoch­was­ser gab es in 2017 in Rein­heim. Wei­ter­hin gab es ein Hoch­was­ser in 2002 in Groß-Bie­berau.  Das letz­te grö­ße­re Hoch­was­ser gab es in 1995 in Groß-Zim­mern.

Hoch­was­ser Kin­zig: Auch an der Kin­zig ist immer wie­der mit Hoch­was­ser zu rech­nen. Das letz­te Hoch­was­ser gab es Anfang 2019 in Offen­burg und Orten­au. Dort wur­de die Feu­er­wehr gleich zu meh­re­ren Ein­sät­zen geru­fen, um voll­ge­lau­fe­ne Kel­ler aus­zu­pum­pen. Spe­zi­ell in Schiltach, Wolfach und Halb­meil. Es kam sogar zu Erd­rut­schen durch die star­ken Nie­der­schlä­ge. Im Jahr 2018 kam es in Has­lach zu einem Hoch­was­ser. Wei­te­re schwe­re Hoch­was­ser­er­eig­nis­se gab es 2011 und 2003 im Kin­zig­tal. Im Jahr 2003 droh­ten sogar Däm­me zu bre­chen. Quel­le: https://www.fr.de/rhein-main/main-kinzig-kreis/hochwasser-alarm-kinzigtal-11408815.html

Hoch­was­ser Lahn:  An der Lahn sieht die Lage in den letz­ten Jah­ren etwas ruhi­ger aus. Hier wur­de Anfang 2018 ein zehn­jäh­ri­ges Hoch­was­ser erreicht, wel­ches aber durch die Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men kei­ne Gefahr für die Bevöl­ke­rung dar­stell­te. Dafür wur­de in Dil­len­burg im Jahr 2006 ein Hoch­was­ser gemes­sen, was sta­tisch gese­hen nur alle 1000 Jah­re vor­kommt. Quel­le: https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/lahn-breit-rhein-11922775.html

Hoch­was­ser Main: Die Städ­te und Gemein­den am Main sind bei Hoch­was­ser beson­ders getrof­fen. Das letz­te gro­ße Hoch­was­ser in 2011 bedroh­te die Stadt Frank­furt, Hanau und Wert­heim. Der Pegel­stand hat­te damals knapp fünf Meter ange­zeigt.

Hoch­was­ser Müm­ling: Die Müm­ling hat erst wie­der für Cha­os gesorgt. Im April 2018 hat sich die Müm­ling durch einen Stark­re­gen in einen rei­ßen­den Fluss ent­wi­ckelt. Das Dorf Hetz­bach muss­te dar­un­ter lei­den. Auch in der Ver­gan­gen­heit sorg­te der Fluss immer wie­der für Hoch­was­ser­er­eig­nis­se. Quel­le: https://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/odenwaldkreis/nach-starkregen-in-oberzent-mumling-wird-in-hetzbach-zum-reissenden-strom_18703730

Hoch­was­ser Neckar: Im Janu­ar 2019 gab es ein Hoch­was­ser in Eber­bach, Hirsch­horn und Pleu­ters­bach. Die Neckar ist über die Ufer getre­ten und hat sogar ein Auto ver­schluckt. Wei­ter­hin gab es weni­ge Mona­te spä­ter ein Hoch­was­ser in Hei­del­berg. Eine Bun­des­stra­ße wur­de über­flu­tet und die Feu­er­wehr muss­te mit Sand­sä­cken nach­hel­fen, um schlim­me­res zu ver­hin­dern. Im Juli 2019 war ein Gewer­be­ge­biet in Tübin­gen betrof­fen bei dem der ansäs­si­ge Horn­bach über­schwemmt wur­de. Zuvor gab es Hoch­was­ser im Janu­ar 2018 eben­falls durch die Neckar aus­ge­löst.  Quel­le: https://www.heidelberg24.de/heidelberg/heidelberg-neckar-hat-hochwasser-schifffahrt-eingestellt-b37-bisher-nicht-ueberflutet-11204798.html

Hoch­was­ser Nid­da: Der Fluss Nid­da sorgt immer wie­der für Hoch­was­ser in den umlie­gen­den Städ­ten und Gemein­den. Im Jahr 2018 kam es direkt in Nid­da zu einer Über­flu­tung. Im nahe lie­gen­den Eichels­dorf wur­den Stra­ßen über­schwemmt. Auch in 2014, 2013 und 2011 kam es zu Über­schwem­mun­gen. Flor­stadt, Sta­den und Nie­der-Mock­stadt wur­den in 2013 betrof­fen.

Hoch­was­ser Rhein: Der Rhein ist wohl der bekann­tes­te der auf­ge­führ­ten Flüs­se. Er ist nicht nur der längs­te, son­dern auch einer der aktivs­ten, wenn es um Hoch­was­ser geht. Zwar wur­den rund um den Rhein genug Maß­nah­men ergrif­fen, um die Bevöl­ke­rung zu schüt­zen, trotz­dem kommt es regel­mä­ßig zu Hoch­was­ser. In 2019, 2018, 2016, 2013 kam es zu Hoch­was­ser. Aber auch davor sorgt der Rhein immer wie­der für Pro­ble­me.

Hoch­was­ser Schwarz­bach: In 2018 kam es durch den Schwarz­bei bei Dell­feld, Horn­bach und Waib­stadt zu Über­schwem­mun­gen.  Hof­heim am Tau­nus und die umlie­gen­den Gemein­den sind eben­falls oft von Hoch­was­ser betrof­fen. Eppstein wur­de in den letz­ten Jah­ren sehr von Hoch­was­ser betrof­fen. Quel­le:  https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/hochwasser-immer-wieder-land-unter-im-taunus-1488674.html

Hoch­was­ser Sulz­bach / Lie­der­bach: Obwohl es sich um rela­tiv klei­ne Flüs­se han­delt, sor­gen die bei­den immer wie­der für Pro­ble­me. Beson­ders Kelk­heim, Höchst, Schneid­hain und Hornau sind betrof­fen. Die ansäs­si­gen Poli­ti­ker haben jedoch für eine schnel­le Schaf­fung von Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men gesorgt. Lei­der gibt es zu den Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen kei­ne wei­te­ren Infor­ma­tio­nen. Quel­le: https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/fdp-org26312/achtung-hochwasser-11310103.html

Hoch­was­ser Wer­ra: Der Wer­ra-Meiß­ner-Kreis ist eben­falls oft von Hoch­was­ser betrof­fen. In Bad Soo­den Allen­dorf kam es in 2017, 2013 und 2011 zu Hoch­was­ser. In 2016 war Groß­al­mero­de betrof­fen. Wei­ter­hin war in 2013 die Feu­er­wehr und alle umlie­gen­den Feu­er­weh­ren im Dau­er­ein­setz um Wit­zen­hau­sen vor einer Über­flu­tung zu ret­ten.

Hoch­was­ser Weschnitz: An der Weschnitz sind vor allem Ein­hau­sen, Bib­lis, Lorsch und Wein­heim vom Hoch­was­ser betrof­fen. In Ein­hau­sen kam es in 2018 und 2013 zu einem Hoch­was­ser. In Bib­lis ist die Situa­ti­on sogar noch etwas brenz­li­ger. Dort ist das still­ge­leg­te Kern­kraft­werk regel­mä­ßig von Hoch­was­ser betrof­fen.

Sie haben nun eine Über­sicht der Hoch­was­ser­er­eig­nis­se in Hes­sen. Lei­der gibt es nicht so vie­le Infor­ma­tio­nen dazu, wir haben uns aber um Voll­stän­dig­keit bemüht. Wenn Sie über aktu­el­le Hoch­was­ser­er­eig­nis­se und Pegel­stän­de infor­miert wer­den möch­ten, soll­ten Sie sich die Sei­te https://www.hochwasserzentralen.de/ genau­er anschau­en.

Hochwasserschutz in Hessen!

Bei all dem Hoch­was­ser in Hes­sen stellt man sich zwangs­läu­fig eini­ge Fra­gen. Was unter­neh­men die Gemein­den und Städ­te gegen das Hoch­was­ser? Wie sieht die­ser Hoch­was­ser­schutz aus? Woher weiß ich, ob ich geschützt bin?

Die Ant­wort auf all die­se Fra­gen fällt etwas ernüch­ternd aus. Das Land Hes­sen hat in den Jah­ren 2008 bis 2018 etwa 200 Mio. € an För­der­gel­dern für den Hoch­was­ser­schutz bereit­ge­stellt. Die Umset­zung der Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men liegt aller­dings allei­ne in den Hän­den der Gemein­den und Städ­te. Des­halb kann es sein, dass Sie an einem Fluss woh­nen, der zwar schon jah­re­lang immer wie­der zu Über­schwem­mun­gen führt, Ihre Gemein­de aller­dings noch nichts dage­gen unter­nom­men hat. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auch in unse­rem Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz.

Daher ist es auch nicht so ein­fach den aktu­el­len Stand der Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men zu erfas­sen. Wenn Sie bei Ihrer Gemein­de oder Stadt anfra­gen, erhal­ten Sie dazu aber meist eine detail­lier­te Aus­kunft. Die zen­tra­le För­de­rung und dezen­tra­le Umset­zung haben aber auch vie­le Pro­ble­me ver­ur­sacht. Eini­ge Gemein­den muss­ten Arbei­ten ein­stel­len, weil die Maß­nah­men teu­rer wur­den als geplant, ande­re sind immer noch in der Pla­nungs­pha­se, obwohl die Pro­ble­ma­tik schon jah­re­lang bekannt ist.

Im All­ge­mei­nen wer­den meist Däm­me gebaut, Reten­ti­ons­räu­me ein­ge­rich­tet, Mau­ern ver­stärkt und Früh­warn­sys­te­me imple­men­tiert. Die Umset­zung und der Schutz einer Stadt oder Gemein­de vor Hoch­was­ser ist ein lang­wie­ri­ger Pro­zess, bei dem vie­le Varia­blen zusam­men­tref­fen. Grund des­sen soll­ten Sie nicht unbe­dingt nur auf die öffent­li­che Hand hof­fen, damit dem Hoch­was­ser Ein­halt gebo­ten wird.

Am Ende bleibt meist nur die eige­ne Vor­sor­ge, wenn die Gemein­den und Städ­te beim Hoch­was­ser­schutz ver­sa­gen oder noch pla­nen.

Wie kann man sich in Hessen vor Hochwasser schützen?

Fast jede Gemein­de und Stadt emp­fiehlt, das sich Bür­ger auch selbst um den Hoch­was­ser­schutz küm­mern. Die Stadt Frank­furt hat dies groß und pro­mi­nent auf Ihre Sei­te geschrie­ben. Das heißt so viel wie, wir unter­neh­men etwas, wenn es aber trotz­dem zu Hoch­was­ser kommt, ist jeder sich selbst über­las­sen. https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3060&_ffmpar[_id_inhalt]=1540329

Die For­de­rung ist ver­ständ­lich, denn selbst wenn alle Even­tua­li­tä­ten beach­tet sind, bleibt ein Rest­ri­si­ko. Gera­de bei Über­schwem­mun­gen durch Stark­re­gen, ist jeder Stadt und jeder breit ange­leg­te Hoch­was­ser­schutz macht­los. Hier gibt es tat­säch­lich nur die Mög­lich­keit, dass jeder Bür­ger für sich selbst sorgt.

Des­halb haben wir eini­ge ande­re Arti­kel über den Hoch­was­ser­schutz geschrie­ben, damit Sie sich selbst hel­fen kön­nen. Emp­feh­lens­wert sind in die­sem Zusam­men­hang, die Arti­kel Hoch­was­ser­schutz Fens­ter, Hoch­was­ser­schutz Türen und Hoch­was­ser­schutz Haus.

Alter­na­tiv kön­nen Sie sich auch ein­fach an uns wen­den und eine kos­ten­freie Bera­tung für den Hoch­was­ser­schutz erhal­ten.

Hochwasserschutz für Eingangstüren: Das optimale finden!

Hochwasserschutz für Eingangstüren: Das optimale finden!

Hoch­was­ser ist ein­fach ärger­lich, beson­ders wenn die Ein­gangs­tür betrof­fen ist. Der Hoch­was­ser­schutz für Ein­gangs­tü­ren muss etwas anders gestal­tet wer­den, als bei Kel­ler­tü­ren, das stel­len auch immer wie­der unse­re Kun­den fest. Es kom­men Fra­gen auf, an die man nicht gedacht hat und man muss sich wirk­lich ganz genau über­le­gen für wel­ches Hoch­was­ser­schutz­sys­tem man sich ent­schei­det. Schließ­lich muss man mit gewähl­ten Hoch­was­ser­schutz eini­ge Jah­re leben, eine fal­sche Ent­schei­dung kann auf Dau­er ner­vig und anstren­gend wer­den.

Damit Sie sich auf Anhieb rich­tig ent­schei­den, haben wir die­sen Arti­kel geschrie­ben. Wir zei­gen Ihnen auf, wel­che Din­ge zu beach­ten sind, wel­che Mög­lich­kei­ten Sie haben um Ihre Ein­gangs­tü­ren zu schüt­zen und wie Sie am Schluss kon­kret vor­ge­hen kön­nen.

Natür­lich kön­nen Sie uns jeder­zeit kon­tak­tie­ren, wenn Sie Fra­gen haben oder kon­kre­te Hil­fe­stel­lung benö­ti­gen. Wir neh­men Ihnen auch ger­ne die Suche nach dem pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz für Ihre Ein­gangs­tür ab. Eine E‑Mail oder ein Anruf genü­gen.

Las­sen Sie uns nun mit dem ers­ten Punkt auf dem Weg zum per­fek­ten Hoch­was­ser­schutz für die Ein­gangs­tür begin­nen. Wor­auf müs­sen Sie vor der Suche ach­ten?

Auf welche Punkte muss man beim Hochwasserschutz achten?

Der Hoch­was­ser­schutz von Türen ist bei fast allen Türen ähn­lich. Sie müs­sen wis­sen, wie hoch der Schutz sein soll, wie breit die Tür ist, wie schnell der Schutz funk­tio­nie­ren muss und wel­che per­sön­li­chen Anfor­de­run­gen Sie haben. Neben die­sen Din­gen müs­sen Sie dann noch wis­sen, wel­ches Sys­tem bei Ihnen über­haupt funk­tio­niert. Das klingt erst mal nach viel Arbeit, ist es aber nicht. Wir gehen mit Ihnen jetzt jeden Schritt ein­zeln durch.

Fan­gen Sie an mit der Ein­gangs­tür an sich. Wie breit und wie hoch muss der Schutz sein? Dies sind die Grund­vor­aus­set­zun­gen für die wei­te­ren Über­le­gun­gen. Die Brei­te der Tür ist dabei rela­tiv ein­fach fest­zu­stel­len. Mes­sen Sie hier­zu die Tür an sich und die Brei­te des Mau­er­werks vor und hin­ter der Tür aus.

Bei der Höhe des Hoch­was­ser­schut­zes wird es dage­gen schon etwas schwie­ri­ger. Wenn Sie Glück haben, wis­sen Sie noch wie hoch das letz­te Hoch­was­ser war oder fin­den sogar noch Was­ser­rän­der an der Tür oder am Mau­er­werk. Soll­ten Sie die Höhe des letz­ten Was­ser­stands nicht mehr wis­sen, müs­sen Sie schät­zen. Rech­nen Sie hier lie­ber mit einem höhe­ren Schutz, als mit einem zu nied­ri­gen.

Wenn Sie gera­de an der Tür ste­hen, notie­ren Sie sich auch die Beschaf­fen­heit und Beson­der­hei­ten. Die­se sind für eine Anfra­ge bei ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz-Fir­men sehr wich­tig. Haben Sie einen Metall­rah­men um die Tür gebaut, haben Sie ein Holz­haus oder ist das Mau­er­werk vor der Tür ein­fa­cher Beton? Notie­ren Sie auf jeden Fall die­se wich­ti­gen Punk­te. Wei­ter­hin soll­ten Sie die Beschaf­fen­heit des Bodens fest­hal­ten und Beson­der­hei­ten auf­schrei­ben. Ein Ver­satz im Mau­er­werk, eine Däm­mung auf der Wand oder beson­de­re Uneben­hei­ten sind in die­ser Kate­go­rie zu nen­nen.

Ach­ten Sie auf Pro­ble­me mit der Instal­la­ti­on, wenn Sie gera­de schon an der Tür ste­hen. Die meis­ten Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me wer­den in das Mau­er­werk vor der Tür gelegt oder instal­liert. Soll­te vor der Tür kein Mau­er­werk vor­han­den sein, macht es die Sache schon etwas schwie­ri­ger. Notie­ren Sie des­halb alle Abwei­chun­gen von der Norm. Alles was nicht nach gera­dem Mau­er­werk und Boden vor der Ein­gangs­tür aus­sieht, soll­te Erwäh­nung fin­den.

Sind die­se Auf­ga­ben erle­digt, soll­ten Sie sich mit dem Hoch­was­ser beschäf­ti­gen. Trifft Sie Stark­re­gen, ein Fluss­hoch­was­ser, eine Schnee­schmel­ze oder eine Sturm­flut? Dar­aus lässt sich ablei­ten, wie Sie den Hoch­was­ser­schutz für die Ein­gangs­tür ein­set­zen müs­sen. Bei Stark­re­gen benö­ti­gen Sie Sys­te­me, die schnell funk­tio­nie­ren, wäh­rend bei Fluss­hoch­was­ser sta­bi­le aber lang­sa­me Sys­te­me bes­ser geeig­net sind. Notie­ren Sie sich auch die­sen Punkt für eine spä­te­re Anfra­ge bei ver­schie­de­nen Fir­men. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie im Bei­trag über Hoch­was­ser in Deutsch­land. 

Zu guter Letzt kom­men wir zu den per­sön­li­chen Prä­fe­ren­zen. Machen Sie sich Gedan­ken dar­über, wie Sie die Tür in der Regel und auch in der Zukunft nut­zen. Da es sich um eine Ein­gangs­tür han­delt, wird die Tür wahr­schein­lich öfter genutzt. Sie soll­ten also auch dem­entspre­chen­de Sys­te­me favo­ri­sie­ren. Eine Sand­sack-Schutz­li­nie, die Sie per­ma­nent vor der Tür lie­gen las­sen, ist bei­spiels­wei­se kei­ne gute Lösung, wenn Sie täg­lich mehr­mals dar­über stol­pern. Grei­fen Sie eher zu Sys­te­men, die schnell auf- und abge­baut wer­den kön­nen. Dann Ärgern Sie sich auch lang­fris­tig nicht über Ihren Kauf. Alle Infor­ma­tio­nen zu Sand­sä­cken und ähn­li­chen Sys­te­men fin­den Sie hier und hier.

Soweit zu den Din­gen, die Sie vor­her klä­ren und beach­ten müs­sen. Mit Ihrem neu­ge­won­nen Wis­sen ist es nun an der Zeit die ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me für Ein­gangs­tü­ren unter die Lupe zu neh­men. Wir zei­gen Ihnen nun die meist genutz­ten Sys­te­me nach Stau­hö­he sor­tiert.

Welchen Hochwasserschutz für Eingangstüren gibt es?

Es gibt sehr vie­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me für die Ein­gangs­tür. Eine Men­ge, die einen förm­lich erschlägt. Tun Sie sich selbst mal den Spaß und geben Sie Hoch­was­ser­schutz Tür in Goog­le ein. Dort kom­men 148.000 Ergeb­nis­se bei einer Such­an­fra­ge. Mit jedem neu­en Sys­tem wird die Suche und vor allem auch die Ent­schei­dung etwas schwie­ri­ger. Um Ihnen die Ent­schei­dung ein­fa­cher zu machen, haben wir nach­fol­gend die Lösun­gen für Ihr Pro­blem in Stau­hö­hen unter­teilt.

Ein­gangs­tür mit Hoch­was­ser­schutz bis 25 cm Stau­hö­he

  • Poly­mer­schläu­che und -Säcke, funk­tio­nie­ren wie Sand­sä­cke. Im Gegen­satz zu Sand­sä­cken sind die­se aber mit absor­bier­tem Was­ser gefüllt. Um die Poly­mer­sä­cke zu akti­vie­ren, muss man vor­her Was­ser auf die Säcke geben. Die­se *sau­gen* sich dann prak­tisch mit Was­ser voll und schüt­zen die Ein­gangs­tür.
  • Was­ser­ge­füll­te Schläu­che sind meist aus Plas­tik und sehr fle­xi­bel. In der Regel funk­tio­niert es so, dass die Schläu­che vor der Ein­gangs­tür posi­tio­niert wer­den, um die­se danach mit einem Gar­ten­schlauch zu fül­len. Die­se Schläu­che schaf­fen oft nur weni­ge Zen­ti­me­ter Stau­hö­he.
  • Fle­xi­ble Dei­che aus PE, kön­nen fast über­all ein­ge­setzt wer­den. Wich­tig ist ein eini­ger­ma­ßen ebe­ner Unter­grund. Die­se Dei­che wer­den in der Regel bei der Rück­hal­tung von Che­mi­ka­li­en ein­ge­setzt, kön­nen aber auch bei Hoch­was­ser funk­tio­nie­ren. Die Dei­che gibt es in ver­schie­de­nen Län­gen und Höhen.
  • Sand­sä­cke kennt fast jeder. Wenn im Fern­se­hen von Hoch­was­ser gespro­chen wird, zeigt die Kame­ra meist eine Linie aus Sand­sä­cken. Um Ihre Ein­gangs­tür etwa 25 cm hoch abzu­dich­ten, benö­ti­gen sie in der Regel 16 Sand­sä­cke für einen Meter Tür­brei­te. Für genaue­re Infor­ma­tio­nen zum Ein­satz von Sand­sä­cken lesen Sie doch ein­fach unse­ren Arti­kel über  Sand­sä­cke für den Hoch­was­ser­schutz. 
  • Alu-Damm­bal­ken sind sehr beliebt, wenn es um den Schutz von Ein­gangs­tü­ren geht. Die­ses Sys­tem kann auch für nied­ri­ge Stau­hö­hen ein­ge­setzt wer­den.
  • Magnet­schotts sind sehr schnell ein­setz­bar. Wenn der Magnet­rah­men erst mal in der Tür instal­liert ist, wer­den die Schotts ein­fach nur noch ange­ho­ben und ein­ge­setzt. Per­fekt für Ein­gangs­tü­ren, die öfter benutzt wer­den.

Hoch­was­ser­schutz einer Ein­gangs­tür von 25 bis 140 cm Stau­hö­he 

Wenn Sie etwas höhe­ren Schutz benö­ti­gen, sind fol­gen­de Sys­te­me wohl eher für Sie geeig­net:

  • Alu-Damm­bal­ken sind ein belieb­tes Sys­tem für den Schutz von Türen. Zuerst wer­den links und rechts Schie­nen instal­liert, spä­ter dann die Damm­bal­ken von oben in die Schie­nen ein­ge­führt und fest ver­schraubt. Die­ses Sys­tem ist aller­dings nur für den tem­po­rä­ren Ein­satz geeig­net.
  • Sand­sä­cke kön­nen Ihnen auch bei Schutz­li­ni­en von über 25 cm hel­fen. Zwar sind Sand­sä­cke ziem­lich güns­tig, Sie müs­sen aber auch ziem­lich schuf­ten, bis die Schutz­li­nie steht. Über 50 cm soll­ten Sie zum Schutz der Ein­gangs­tür lie­ber auf ande­re Sys­te­me umstel­len.
  • Modul­bau­plat­ten funk­tio­nie­ren ähn­lich wie Magnet­schotts. Die­se Sys­te­me gibt es in 41 und 82 cm Stau­hö­he. Es gibt zwei Ver­schluss­ar­ten, in denen die Sys­te­me erhält­lich sind. Modul­bau­plat­ten könn­ten für den per­ma­nen­ten Ein­satz an der Ein­gangs­tür sehr sinn­voll sein.
  • Magnet­schott fast genau­so hilf­reich für den tem­po­rä­ren und per­ma­nen­ten Ein­satz sind Magnet­schotts. Die Schotts gibt es in fast allen Brei­ten und Höhen. Sie kön­nen das Magnet­schott sogar mit einer Tür­funk­ti­on aus­stat­ten und die Bedie­nung damit noch ein­fa­cher gestal­ten, als Sie sowie­so schon ist.
  • Hoch­was­ser­tü­ren um sich in Zukunft gar kei­ne Sor­gen mehr um Hoch­was­ser machen zu müs­sen. Sie soll­ten sich eine Hoch­was­ser­tür ein­bau­en las­sen, wenn Sie ein sehr ein­fa­ches Sys­tem suchen. Die Tür und der Ein­bau sind zwar kost­spie­lig, danach haben Sie aber einen Hoch­was­ser­schutz der Ein­gangs­tür erreicht, sobald die Tür ver­schlos­sen ist. Ein­fa­cher geht es kaum.

Ein­gangs­tür kom­plett ver­schlie­ßen 

Über 140 cm Stau­hö­he macht ein kom­plet­ter Ver­schluss der Ein­gangs­tür Sinn. Hier­zu kön­nen Sie bereits erwähn­te Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me wäh­len oder fol­gen­de wei­te­re:

  • Modul­bau­plat­ten *Pro­fes­sio­nell* kön­nen auch bei einem Voll­ver­schluss genutzt wer­den. Die Plat­ten wer­den mit einem spe­zi­el­len Ver­schluss aus­ge­stat­tet und kön­nen dann bis zur Ober­kan­te der Tür gesta­pelt wer­den.
  • Was­ser­dich­te Türen vom Metall­bau­er soll­ten Sie eben­falls auf der Lis­te haben. Eini­ge Metall­bau­er haben das Wis­sen um was­ser­dich­te Türen her­zu­stel­len und ein­zu­bau­en. Gera­de, wenn Sie eine Alter­na­ti­ve zu was­ser­dich­ten Türen suchen, könn­ten Sie bei einem Metall­bau­er um die Ecke fün­dig wer­den.
  • Die ande­ren Sys­te­me, wie Alu-Damm­bal­ken, Magnet­schotts und Hoch­was­ser­tü­ren sind eben­falls für den kom­plet­ten Ver­schluss der Ein­gangs­tür geeig­net. Wie das alles aus­sieht fin­den Sie hier.

Sie haben nun eine Lis­te mit mög­li­chen Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men für Ihre Ein­gangs­tür. Wei­ter­hin ken­nen Sie die Din­ge, auf die Sie ach­ten soll­ten. Nun brin­gen wir die­ses Wis­sen in eine logi­sche Rei­hen­fol­ge. Im nächs­ten Schritt wer­den wir uns um die Anfra­gen bei den unter­schied­lichs­ten Fir­men im Hoch­was­ser­schutz küm­mern.

Wenn Sie zu den ein­zel­nen Sys­te­men noch Fra­gen haben, soll­ten Sie sich unse­ren Arti­kel Hoch­was­ser­schutz für Türen anschau­en. Genaue Prei­se der Sys­te­me fin­den Sie in unse­rem Arti­kel Prei­se für Hoch­was­ser­schutz von Türen.

Bestehen von Ihrer Sei­te aus noch Unsi­cher­hei­ten oder Fra­gen, zögern Sie nicht mit uns in Kon­takt zu tre­ten. Unse­re Bera­tung ist kos­ten­frei und wir fin­den in Win­des­ei­le das pas­sen­de Hoch­was­ser­schutz­sys­tem für Ihre Ein­gangs­tür.

Alle Informationen in eine Anfrage packen!

Nun ken­nen Sie die Sys­te­me, Ihre eige­nen Anfor­de­run­gen und die not­wen­di­gen Daten um Ange­bo­te von ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz-Fir­men zu bekom­men. All die­se Infor­ma­tio­nen brin­gen wir nun geord­net in einer E‑Mail unter und ver­schi­cken die­se an mög­lichst vie­le Fir­men. So haben Sie nur ein­mal die Arbeit, erhal­ten aber von meh­re­ren Fir­men Ange­bo­te und kön­nen spä­ter bes­ser ver­glei­chen. Hier die Schritt-für-Schritt-Anlei­tung für das Anfra­gen bei Hoch­was­ser­schutz-Fir­men:

Schritt 1: Notie­ren Sie die Brei­te, Höhe und Beschaf­fen­heit der Ein­gangs­tür in der E‑Mail. Am bes­ten ist es, wenn Sie noch ein Foto anhän­gen und beschrei­ben wel­ches Hoch­was­ser­er­eig­nis statt­fand.

Schritt 2: Hal­ten Sie dann fest wel­che per­sön­li­chen Prä­fe­ren­zen Sie haben und wie Sie das Hoch­was­ser­schutz­sys­tem ein­set­zen möch­ten. Sie kön­nen hier bei­spiels­wei­se sagen, dass es per­ma­nent ein­ge­baut sein soll und Sie die Ein­gangs­tür oft benut­zen. Das Sys­tem soll­te also ein­fach zu mon­tie­ren sein.

Schritt 3: Suchen Sie im Inter­net nach den ein­zel­nen Sys­te­men die für Sie infra­ge kom­men kön­nen. Notie­ren Sie sich die E‑Mail-Adres­sen der Fir­men, die sol­che Sys­te­me anbie­ten.

Schritt 4: Schi­cken Sie die E‑Mail an alle Fir­men, die Sie gefun­den haben und war­ten Sie auf deren Rück­mel­dung. Eini­ge Fir­men wer­den sich wahr­schein­lich erst nach ein oder zwei Wochen mel­den, ande­re wer­den direkt aktiv. Las­sen Sie sich davon nicht beir­ren und war­ten Sie bis Sie alle Ange­bo­te haben. Ver­glei­chen Sie zum Schluss alle Sys­te­me mit­ein­an­der und picken Sie sich das pas­sen­de Sys­tem für Sie her­aus.

Sie sehen, die letz­ten Schrit­te sind ein­fa­cher, als die ers­ten Schrit­te. Ohne eine Bestands­auf­nah­me vor­her ist es schwie­rig, her­aus­zu­fin­den nach wel­chen Kri­te­ri­en man suchen soll­te. Wir hof­fen das Sie durch die­ses Vor­ge­hen einen pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz für Ihre Ein­gangs­tü­re fin­den.

Die Alter­na­ti­ve: Wir haben uns dar­auf spe­zia­li­siert Haus­be­sit­zern bei der Aus­wahl geeig­ne­ter Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me zu hel­fen. Wir bera­ten Sie unab­hän­gig und kos­ten­frei. All die Arbeit, die Sie aktu­ell hin­ter sich haben, neh­men wir Ihnen ab. Dabei beglei­ten wir Sie von Anfang bis Ende und stel­len sicher, dass Sie das pas­sen­de Sys­tem fin­den. Alles, was Sie tun müs­sen, ist eine E‑Mail zu schrei­ben oder anzu­ru­fen!

 

 

 

 

Schutz gegen Hochwasser im Keller gelingt mit diesen Tipps!

Schutz gegen Hochwasser im Keller gelingt mit diesen Tipps!

Was­ser fin­det sein Weg durch die kleins­ten Öff­nun­gen, das macht den Schutz gegen Hoch­was­ser im Kel­ler auch so schwer. Unse­re Kun­den ken­nen das Pro­blem und wir ver­su­chen Ihnen mit Rat und Tat bei­sei­te zu ste­hen. Damit Sie auch ohne unse­re Hil­fe einen effek­ti­ven Schutz gegen Hoch­was­ser auf­bau­en kön­nen, haben wir uns ent­schie­den die­sen Arti­kel zu schrei­ben. Wir gehen hier auf die ein­zel­nen Mög­lich­kei­ten im Hoch­was­ser­schutz für den Kel­ler ein und wer­den Ihnen bei den ver­schie­de­nen Pro­ble­men hel­fen, eine Lösung zu fin­den.

Um Ihnen einen kur­zen Über­blick über die The­men in die­sem Bei­trag zu geben, haben wir eine klei­ne Inhalts­an­ga­be dazu ver­fasst.

Zuerst beschäf­ti­gen wir uns mit der Ursa­che für Hoch­was­ser im Kel­ler, danach gehen wir auf die bau­li­chen und tem­po­rä­ren Mög­lich­kei­ten des Hoch­was­ser­schut­zes ein. Zum Schluss wer­den wir Ihnen ver­ra­ten, wer Ihnen beim effek­ti­ven Schutz gegen Hoch­was­ser im Kel­ler hel­fen kann.

Las­sen Sie uns anfan­gen.

Verschiedene Ursachen für Hochwasser im Keller

Hoch­was­ser im Kel­ler kann durch vie­le Ursa­chen ent­ste­hen. Manch­mal ist es ein­fa­cher und manch­mal schwe­rer genau aus­zu­ma­chen, wo die Ursa­che liegt. Beson­ders wenn man wäh­rend des Hoch­was­sers nicht im Haus war und einen über­schwemm­ten Kel­ler vor­fin­det, sind vie­le rat­los. Wir zei­gen Ihnen des­halb zuerst, wel­ches Hoch­was­ser Sie tref­fen kann und auf wel­che Öff­nun­gen Sie ach­ten müs­sen um die Ursa­che aus­ma­chen zu kön­nen. Erst wenn Sie genau wis­sen, wel­ches Pro­blem Sie haben, kön­nen Sie auch gegen Hoch­was­ser im Kel­ler Schutz fin­den.

Es gibt drei unter­schied­li­che Arten von Hoch­was­ser. Das Hoch­was­ser, wel­ches durch Stark­re­gen ver­ur­sacht wird, nennt man Sturz­flut, wäh­rend man bei stei­gen­den Pegel­stän­den von Fluss­hoch­was­ser spricht. Wenn Sie an einem Meer woh­nen, könn­te Sie auch noch eine Sturm­flut tref­fen. In den Ber­gen kann Hoch­was­ser auch durch eine Schnee­schmel­ze ver­ur­sacht wer­den. Also eigent­lich gibt es vier Arten von Hoch­was­ser, wobei es sich bei einer Schnee­schmel­ze tech­nisch um gefro­re­nen Regen han­delt.

Die Art des Hoch­was­sers zu ken­nen ist für die wei­te­re Vor­ge­hens­wei­se wich­tig. Wäh­rend Sie bei Fluss­hoch­was­ser näm­lich lie­ber auf sta­bi­le und robus­te Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me set­zen soll­ten, haben bei Stark­re­gen die leich­te­ren und schnell auf­ge­bau­ten Sys­te­me einen Vor­teil. Aber dies ist nur eine sehr ein­fa­che Dar­stel­lung der Din­ge.

Ist die­ser Punkt geklärt, soll­ten Sie her­aus­fin­den durch wel­che Öff­nun­gen das Was­ser gekom­men ist. Wenn es offen­sicht­lich ist, kön­nen Sie eigent­lich direkt wei­ter zum nächs­ten Punkt in die­sem Arti­kel sprin­gen. Soll­te es nicht ganz aus­zu­ma­chen sein, soll­ten Sie zuerst die tiefs­ten Punk­te im Kel­ler unter­su­chen. Kel­ler­fens­ter, Kel­ler­tü­ren und Abflüs­se sind meist das Pro­blem. Schau­en Sie hier genau nach, ob sich Was­ser­fle­cken erken­nen las­sen. So könn­te bei­spiels­wei­se an der Tür oder dem Kel­ler­fens­ter ein Was­ser­rand gebil­det haben. Die­ser gibt Auf­schluss über die Ursa­che.

Wenn Sie kei­ne Öff­nung ver­ant­wort­lich machen kön­nen, schau­en Sie sich das Mau­er­werk an. Manch­mal, gera­de bei älte­ren Häu­sern und bei Fluss­hoch­was­ser drückt sich das Hoch­was­ser durch die Wand. In die­sem Fall soll­ten Sie einen Gut­ach­ter beauf­tra­gen, der sich die Sache näher ansieht.

Abhän­gig von der Ursa­che kön­nen Sie sich nun mit Hoch­was­ser­schutz oder bau­li­chen Maß­maß­nah­men gegen das Hoch­was­ser im Kel­ler schüt­zen.

Hochwasserschutz gegen Hochwasser im Keller

Wenn das Was­ser über 20 cm hoch war und durch die ver­schie­de­nen Öff­nun­gen gesi­ckert ist, hilft fast nur ein Hoch­was­ser­schutz­sys­tem. Bei klei­ne­ren Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen könn­ten auch bau­li­che Maß­nah­men hel­fen. Es ist auf jeden Fall immer rat­sam den Hoch­was­ser­schutz aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven und mit ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten zu durch­den­ken. Meist hilft ein Zusam­men­spiel aus meh­re­ren Maß­nah­men. Wir gehen nun genau­er auf den Hoch­was­ser­schutz ein.

Kel­ler­tür: Meist kommt das Hoch­was­ser durch die Kel­ler­tür. Die Kel­ler­tür ist neben den Abflüs­sen der tiefs­te Punkt und somit am emp­find­lichs­ten. Wenn Sie ein nied­ri­ges Hoch­was­ser von 20 bis 30 cm hat­ten, rei­chen oft Sand­sä­cke, mobi­le Sper­ren oder was­ser­ge­füllt Schläu­che aus. Dies gilt aber nur bei Fluss­hoch­was­ser, wenn Sie etwas Zeit für den Auf­bau haben. Wenn es schnell gehen muss und Sie über 30 cm schüt­zen müs­sen, soll­ten Sie lie­ber zu Alu-Damm­bal­ken, Magnet­schotts, Modul­plat­ten oder ähn­li­chen Sys­te­men grei­fen. Hier­zu haben wir einen eige­nen Arti­kel geschrie­ben.

Kel­ler­fens­ter: Auch Kel­ler­fens­ter wer­den bei Hoch­was­ser oft stark getrof­fen. In den meis­ten Fäl­len kom­men Sie um eine kom­plet­te Absi­che­rung des Fens­ters nicht her­um, weil sich das Was­ser vor dem Fens­ter staut. Gän­gi­ge Sys­te­me für den Schutz sind Acryl­schotts, Magnet­schotts, was­ser­dich­te Fens­ter oder sogar auto­ma­ti­sche Schotts. Bei über­ir­di­schen Fens­tern haben Sie in der Regel die glei­che Aus­wahl wie bei Kel­ler­tü­ren. Zu die­sem The­ma fin­den Sie eben­falls genaue­re Infor­ma­tio­nen in dem Arti­kel Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter

Licht­schäch­te: Eine wei­te­re Metho­de für den Schutz eines Kel­ler­fens­ters ist der Schutz von oben. Sie kön­nen auch den Licht­schacht selbst schüt­zen und dafür sor­gen, dass das Was­ser gar nicht erst vor das Fens­ter läuft. Die­se Vari­an­te ist aller­dings nur zu emp­feh­len, wenn es sich um Stark­re­gen han­delt. Flutschotts, spe­zi­el­le Auf­bau­ten für den Licht­schacht und Erhö­hun­gen sind hier die gän­gigs­ten Metho­den.

Roh­re: Pro­ble­ma­ti­scher wird es, wenn das Hoch­was­ser durch Roh­re kommt. Gera­de wenn der Abfluss betrof­fen ist, muss hier eine Rück­stau­klap­pe ein­ge­baut oder die bereits ein­ge­bau­te erneu­ert wer­den. Alter­na­tiv kön­nen Sie auch Absperr­bla­sen nut­zen, dies ist aber von Fall zu Fall unter­schied­lich.

Soll­ten Sie hier­zu Fra­gen haben, kön­nen Sie sich auch ein­fach an uns wen­den. Wir fin­den in einem kur­zen Gespräch die pas­sen­de Hoch­was­ser­schutz-Lösung für Sie.

Keller mit baulichen Maßnahmen vor Hochwasser schützen

Neben den Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men kön­nen Sie Ihren Kel­ler eben­falls mit bau­li­chen Maß­nah­men gegen Hoch­was­ser schüt­zen. Bau­li­che Maß­nah­men von außen sind vor allem bei nied­ri­gem Hoch­was­ser sinn­voll. Wenn Sie eine Rück­stau­klap­pe ein­bau­en müs­sen oder das Was­ser durch die Wand kommt, müs­sen Sie natür­lich eben­falls mit bau­li­chen Maß­nah­men für Schutz sor­gen. Wir zei­gen Ihnen nun die wich­tigs­ten bau­li­chen Maß­nah­men, um Ihren Kel­ler gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen.

Schwel­len bau­en - Sie kön­nen vor der Kel­ler­tür, dem Kel­ler­fens­ter oder auch im Kel­ler Schwel­len bau­en. Die­se hal­ten ein wenig Was­ser zurück. Je nach Hoch­was­ser­er­eig­nis kön­nen die­se Schwel­len aus­rei­chen, um Ihr Pro­blem mit Hoch­was­ser zu lösen.

Rück­stau­klap­pe – Wir haben es schon vor­her erwähnt, wenn das Was­ser durch eine Kanal­öff­nung in das Haus fließt, haben Sie meist kei­ne Rück­stau­klap­pe ein­ge­baut. In die­sem Fall muss die Rück­stau­klap­pe nach­träg­lich ein­ge­baut wer­den. Dies kos­tet meist um die 1.000,00 € und wird von einem Hei­zungs­mon­teur über­nom­men.

Kel­ler flu­ten – Soll­ten Sie in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben, kann die Flu­tung des Kel­lers für Sie sinn­voll sein. Abhän­gig von der Höhe des Was­sers, kann es näm­lich zu einem Auf­schwim­men des Hau­ses kom­men, wenn Sie dies mit Hoch­was­ser­schutz von außen schüt­zen. Das Haus löst sich dann aus der Boden­ver­an­ke­rung und wird zu einem Total­scha­den. Vor­aus­set­zung für die Flu­tung des Kel­lers, ist die rich­ti­ge Vor­be­rei­tung. Sie soll­ten auf jeden Fall Was­ser resis­ten­te Mate­ria­li­en ver­baut haben und vor­her einen Bau­gut­ach­ter oder Bau­sa­nie­rer um Hil­fe und Rat bit­ten. Kau­fen Sie auf jeden Fall auch eine geeig­ne­te Pum­pe. Hier unse­re Emfpfeh­lun­gen.

Mau­er­werk von innen abdich­ten – Soll­te Ihr Mau­er­werk was­ser­durch­läs­sig sein, kön­nen Sie die Mau­er ent­we­der von innen oder von außen abdich­ten. Die Ver­si­on von innen ist um eini­ges güns­ti­ger und ein­fa­cher zu bewerk­stel­li­gen. Es gibt spe­zi­el­le Fir­men, die sich um sol­che Arbei­ten küm­mern, meist Bau­sa­nie­rer. Es wird dazu eine spe­zi­el­le Dicht­mas­se auf­ge­tra­gen oder eine Mas­se in die Kel­ler­wand inji­ziert.

Mau­er­werk von außen abdich­ten – Das Mau­er­werk von außen abzu­dich­ten ist eine teu­re Ange­le­gen­heit. Sie haben danach zwar Ruhe und müs­sen nicht in ein paar Jah­ren wie­der abdich­ten, aber der Arbeits­auf­wand ist immens. Das Mau­er­werk muss rund um das Haus frei­ge­legt wer­den, um dann in einem zwei­ten Schritt alles von außen abzu­dich­ten. Die­se Arbei­ten kos­tet etwa 500,00 bis 1.000,00 € pro Meter.

Schutz von außen – Neben den genann­ten Maß­nah­men, haben Sie zusätz­lich noch eini­ge ande­re bau­li­che Mög­lich­kei­ten für den Hoch­was­ser­schutz. Sie kön­nen die Dach­ent­wäs­se­rung ver­bes­sern und das Was­ser bes­ser ablei­ten. Eini­ge Kun­den haben sogar Dächer über den Kel­ler­ab­gang gebaut, um die­ses Was­ser erst mal auf die Grün­flä­che umzu­lei­ten. Wei­ter­hin kön­nen Sie natür­lich noch Abläu­fe ver­grö­ßern oder Mau­ern zie­hen. Die Mög­lich­kei­ten sind viel­fäl­tig.

Sie haben gese­hen, dass Sie viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten haben um sich gegen Hoch­was­ser im Kel­ler zu schüt­zen. Es soll­te Ihnen nun klar sein, wel­che Maß­nah­men Sie ergrei­fen soll­ten. Wir hel­fen Ihnen zum Schluss noch die pas­sen­den Part­ner zu fin­den. Im nächs­ten Abschnitt erhal­ten Sie einen Über­blick über die ver­schie­de­nen Ansprech­part­ner im Hoch­was­ser­schutz.

Ansprechpartner für den Hochwasserschutz des Kellers

Wir haben nun vie­le Maß­nah­men bespro­chen und auf­ge­zeigt. Damit Sie nicht nun nicht ziel­los durchs Inter­net irren, hel­fen wir Ihnen nun noch bei der Aus­wahl der Part­ner. Hier eine klei­ne Lis­te der Fir­men für die ein­zel­nen Maß­nah­men:

Für Hoch­was­ser­schutz: Sie kön­nen sich in die­sen Belan­gen ger­ne an uns wen­den. Wir bera­ten Sie unab­hän­gig von Pro­duk­ten und Fir­men und das sogar kos­ten­frei. Natür­lich kön­nen Sie auch anders vor­ge­hen. Sie kön­nen sich bei­spiels­wei­se an unse­re Anlei­tung aus dem Arti­kel Hoch­was­ser­schutz kau­fen für Türen oder Fens­ter hal­ten. Auch mit die­ser Anlei­tung fin­den Sie die rich­ti­ge Lösung.

Rück­stau­klap­pe: Wenn Sie eine Rück­stau­klap­pe benö­ti­gen, kön­nen Sie sich an regio­na­le Unter­neh­men hal­ten. Meist wer­den die­se Arbei­ten von Gas‑, Was­ser- und Hei­zungs­in­stal­la­teu­ren durch­ge­führt. Wenn Sie kei­ne Fir­ma ken­nen, die in Ihrer Nähe aktiv ist, soll­ten Sie Goog­le bemü­hen oder den Hand­werks­ser­vice von Bau­haus, toom und ähn­li­chen in Anspruch neh­men.

Mau­er­werk abdich­ten: Für die Mau­er­werks­ab­dich­tung gibt es spe­zi­el­le Fir­men. Fir­men für die Bau­werks­ab­dich­tung oder Bau­sa­nie­rung kön­nen Ihnen hier wei­ter­hel­fen. Wenn Sie den Kel­ler von innen statt von außen abdich­ten möch­ten, könn­ten Sie sogar selbst tätig wer­den. Es gibt spe­zi­el­le Far­ben, die zu einer Abdich­tung bei­tra­gen. Natür­lich kön­nen Sie auch einen Hand­wer­ker aus der Regi­on um Hil­fe bit­ten.

Wir hof­fen, unser Arti­kel hat etwas Klar­heit ver­schafft. Ger­ne kön­nen Sie uns bei wei­te­ren Fra­gen kon­tak­tie­ren.

Hochwasserschutz Kellertür: So finden Sie das Passende!

Hochwasserschutz Kellertür: So finden Sie das Passende!

Auf der Suche nach dem pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz für die Kel­ler­tür ist schon so manch einer ver­zwei­felt. Unse­re Kun­den sind oft rat­los und wis­sen durch die gan­zen Mög­lich­kei­ten gar nicht mehr wel­chen Hoch­was­ser­schutz Sie nun neh­men sol­len. Ver­ständ­li­cher­wei­se wird es immer schwie­ri­ger den pas­sen­den Schutz für die Kel­ler­tür zu fin­den. Über 80 Fir­men haben eine Lösung parat. In bestimm­ten Fäl­len ist die eine Lösung bes­ser als die ande­re und dann ist es mal wie­der umge­kehrt. Wir wer­den Ihnen heu­te zei­gen auf wel­che Din­ge Sie beim Kauf von Hoch­was­ser­schutz für Ihre Kel­ler­tür ach­ten müs­sen, ohne zu viel Geld aus­zu­ge­ben.

Zunächst wer­den wir Ihnen zei­gen, auf wel­che Din­ge Sie ganz genau ach­ten müs­sen, wenn Sie Ihre eige­ne Kel­ler­tür beur­tei­len. Danach wer­den wir auf die ver­schie­de­nen Sys­te­me ein­ge­hen, die es für den Schutz gibt. Zu guter Letzt zei­gen wir Ihnen unse­re Her­an­ge­hens­wei­se zum pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz. Wir zei­gen Ihnen eine Metho­de, die Ihnen Zeit, Geld und Ner­ven spart.

Alter­na­tiv kön­nen Sie uns kon­tak­tie­ren und wir spa­ren Ihnen den gan­zen Auf­wand. 

Ansons­ten las­sen Sie uns mit dem Ers­ten wich­ti­gen Punkt los­le­gen.

Hierauf müssen Sie beim Hochwasserschutz von Kellertüren achten!

Bevor Sie sich für ein Hoch­was­ser­schutz­sys­tem ent­schei­den kön­nen, soll­ten Sie Ihre Anfor­de­run­gen ken­nen und die Din­ge auf die Sie ach­ten müs­sen. Die­ser ers­te Schritt dient als Fil­ter für Sie, damit Sie Ihr Auge für die Lösun­gen schär­fen, die für Sie wirk­lich infra­ge kom­men. Vie­le unse­rer Kun­den wis­sen nicht so genau auf wel­che Punk­te es zu ach­ten gilt. Daher müs­sen wir meist etwas Auf­klä­rungs­ar­beit betrei­ben. Die­sen Schritt erspa­ren wir Ihnen mit dem fol­gen­den Abschnitt.

Legen Sie zunächst fest wel­che Brei­te Ihre Tür von Außen hat. Wie breit ist bei­spiels­wei­se die Ent­fer­nung von der einen zur ande­ren Mau­er direkt vor der Tür? Wie breit ist das Mau­er­werk vor der Tür? Und am bes­ten mes­sen Sie auch aus, wie hoch die Tür ist. Stel­len Sie wei­ter­hin fest, wie hoch ein Hoch­was­ser­schutz für Ihre Kel­ler­tür sein soll­te. Neh­men Sie hier die Höhe des letz­ten Hoch­was­sers an mit einem klei­nen Sicher­heits­auf­schlag.

Wäh­rend Sie nun schon an der Tür ste­hen, ver­su­chen Sie auch die Beschaf­fen­heit fest­zu­stel­len. Haben Sie eine Klin­ker­fas­sa­de, Rau­putz oder sogar Däm­mung an der Wand? Klop­fen Sie hier­zu am bes­ten eini­ge male mit der Faust auf das Mau­er­werk. Wenn es sich hohl anhört, soll­ten Sie die­sen Fakt auch mit auf­neh­men und nie­der­schrei­ben.

Es kann auch Pro­ble­me mit der Instal­la­ti­on geben, wenn Ihre Tür nicht für Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me geeig­net ist. Wenn Sie vor der Tür kein Mau­er­werk mehr haben, muss das Sys­tem auf die Mau­er instal­liert wer­den. Eig­net sich das Mau­er­werk nicht für eine fest instal­lier­te Schie­ne müs­sen Sie auf mobi­le Sys­te­me umstei­gen. Nor­ma­ler­wei­se wird ein Hoch­was­ser­schutz für die Kel­ler­tür zwi­schen das Mau­er­werk vor die Tür instal­liert. Dazu benö­tigt man gera­de, recht­wink­li­ge und fes­te Mau­ern. Je wei­ter Ihre Tür von die­sem Ide­al abweicht, des­to schwie­ri­ger wird der Hoch­was­ser­schutz.

Sie müs­sen wei­ter­hin wis­sen, wie Sie die Tür nut­zen und schüt­zen. Wenn Sie zwei Tage Zeit haben, bis das Hoch­was­ser vor der Kel­ler­tür steht, kön­nen Sie zu Sys­te­men über­ge­hen, die etwas Auf­bau­zeit benö­ti­gen. Haben Sie dage­gen Stark­re­gen kom­men Sie nicht um einen Schutz her­um, der schnell auf­ge­baut ist. Genau­so wich­tig ist die Nut­zung Ihrer Kel­ler­tür. Hier kann man grob fest­hal­ten, dass Sie bei einer häu­fi­gen Nut­zung der Kel­ler­tür zu einem Sys­tem grei­fen soll­ten, wel­ches ein­fach und schnell auf­ge­baut wer­den kann.

Der letz­te wich­ti­ge Punkt sind Ihre per­sön­li­chen Prä­fe­ren­zen. Die­ser Punkt über­schnei­det sich etwas mit der Nut­zung der Kel­ler­tür. Stel­len Sie fest wel­che Din­ge Ihnen beim Hoch­was­ser­schutz wich­tig sind. Ach­ten Sie eher auf einen nied­ri­gen Preis oder auf Sicher­heit? Wol­len Sie lie­ber ein ein­fa­ches und leich­tes Sys­tem oder ein mas­si­ves und sta­bi­les? In die­sem Punkt soll­ten Sie ein wenig über­le­gen und alle Din­ge auf­schrei­ben, die Ihnen in den Kopf kom­men.

Ihr Blick ist nun für die rich­ti­ge Lösung geschärft. Sie haben Ihre selek­ti­ve Wahr­neh­mung genutzt um die rich­ti­ge Lösung erken­nen zu kön­nen. Im nächs­ten Schritt zei­gen wir Ihnen eine Aus­wahl von ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men, die für Ihre Kel­ler­tür pas­sen könn­ten.

Welche Hochwasserschutzsysteme gibt es?

Wie schon wei­ter oben ange­spro­chen, gibt es für den Hoch­was­ser­schutz einer Kel­ler­tür sehr vie­le ver­schie­de­ne Sys­te­me. Um Ihnen die Aus­wahl etwas zu erleich­tern, haben wir des­halb die ein­zel­nen Sys­te­me nach der Stau­hö­he sor­tiert. Immer­hin ist die Stau­hö­he fast die wich­tigs­te Kom­po­nen­te im Hoch­was­ser­schutz.

Hoch­was­ser­schutz für Kel­ler­tü­ren unter 25 cm Stau­hö­he 

  • Poly­mer­schläu­che und Säcke, die sich mit Was­ser voll­saugen. Die­se kön­nen meist nur ein­mal ver­wen­det wer­den.
  • Schläu­che, die mit Was­ser gefüllt wer­den. Man legt die Schläu­che vor die Kel­ler­tür und befüllt Sie mit Was­ser.
  • Dei­che aus PEdie man fle­xi­bel ver­le­gen kann. Es han­delt sich hier­bei um Däm­me, die es in ver­schie­de­nen Höhen und Län­gen gibt. Nor­ma­ler­wei­se wer­den die­se Dei­che für den Schutz vor Öl und Che­mi­ka­li­en genutzt, sie kön­nen aber auch als eine nied­ri­ge Was­ser­bar­rie­re die­nen.
  • Sand­sä­cke sind wohl die bekann­tes­te Art des Hoch­was­ser­schut­zes. Für eine Schutz­li­nie von einem Meter und 25 cm Stau­hö­he benö­ti­gen Sie etwa 16–35 Sand­sä­cke. Die Men­ge ist natür­lich sehr von der Grö­ße der Säcke abgän­gig. Hier­zu haben wir einen eige­nen Arti­kel geschrie­ben, der Ihnen sogar die Unter­schie­de zwi­schen den Mate­ria­li­en erklärt. Schau­en Sie hier­zu auf den Arti­kel Sand­sä­cke für den Hoch­was­ser­schutz. 
  • Alu-Damm­bal­ken sind fast so bekannt wie Sand­sä­cke. Auch die­ses Sys­tem kön­nen Sie für Stau­hö­hen unter 25 cm nut­zen.
  • Magnet­schotts funk­tio­nie­ren am schnells­ten und sor­gen für einen was­ser­dich­ten Ver­schluss. Die­se Schotts sind aber im Ver­gleich zu allen ande­ren Sys­te­men auch das teu­ers­te.

Hoch­was­ser­schutz für Kel­ler­tü­ren von 25 bis 140 cm Stau­hö­he 

  • Alu-Damm­bal­ken machen vor allem bei Stau­hö­hen über 25 cm Sinn. Rechts und Links wer­den in oder am Mau­er­werk Schie­nen ange­bracht. Im zwei­ten Schritt kön­nen Sie die Damm­bal­ken dann in die Füh­rungs­schie­nen von oben ein­füh­ren, um Ihre Kel­ler­tür gegen Hoch­was­ser abzu­si­chern.
  • Sand­sä­cke kön­nen auch über 25 cm gestaut wer­den. Sie müs­sen hier nur dar­auf ach­ten, dass Sie eine Men­ge Sand­sä­cke benö­ti­gen, je höher die Stau­hö­he sein soll. Grei­fen Sie über 50 cm lie­ber zu ande­ren Sys­te­men.
  • Modul­bau­plat­ten sind ein­fach zu bedie­nen­de Sys­te­me, die mit Magne­ten funk­tio­nie­ren. Ähn­lich wie Magnet­schotts. Im Ver­gleich dazu kön­nen Sie die Modul­bau­plat­ten aber selbst ein­bau­en. Die­se Sys­te­me gibt es außer­dem nur in 41 oder 82 cm Stau­hö­he.
  • Magnet­schott kön­nen in prak­tisch jeder Stau­hö­he und Brei­te ange­fer­tigt wer­den. Die­se müs­sen jedoch pro­fes­sio­nell instal­liert wer­den. Prin­zi­pi­ell wer­den Magnet­schie­nen am Mau­er­werk ange­bracht um spä­ter die Magnet­schotts anbrin­gen zu kön­nen. Die Magne­te sor­gen dann für eine was­ser­dich­te Schutz­li­nie.
  • Hoch­was­ser­tü­ren könn­ten für Sie auch eine Alter­na­ti­ve sein. Sicher­lich sind die­se teu­rer als alle ande­ren Sys­te­me, Sie haben aber dann auch kein sicht­ba­res Hoch­was­ser­schutz­sys­tem vor der Kel­ler­tür.

Kom­plett­ver­schluss von Kel­ler­tü­ren 

Ab 140 cm Stau­hö­he soll­ten Sie über­le­gen, ob ein Voll­ver­schluss für Sie nicht sogar sinn­vol­ler ist. Die­se Stau­hö­he ist sta­tisch etwas schwie­ri­ger als klei­ne­re Stau­hö­hen. Sie haben für den Voll­ver­schluss Ihrer Kel­ler­tür fol­gen­de Mög­lich­kei­ten:

  • Alu-Damm­bal­ken kön­nen Sie auch in einem Voll­ver­schluss haben. Sie müs­sen die Schie­nen dazu nur hoch genug kau­fen. Es gibt jedoch bes­se­re Sys­te­me.
  • Magnet­schotts soll­ten Sie eher in Erwä­gung zie­hen als Alu-Damm­bal­ken. Bei einem Voll­ver­schluss soll­ten Sie einen Pro­fi kom­men las­sen, der alles fach­män­nisch ein­bau­en kann.
  • Modul­bau­plat­ten *Pro­fes­sio­nell* funk­tio­nie­ren anders als die *Stan­dard* Modul­bau­plat­ten. Sie kön­nen mit der pro­fes­sio­nel­len Ver­si­on sogar gan­ze Türen abdich­ten. Statt Magne­ten wird hier ein Exzen­ter-Ver­schluss ein­ge­setzt.
  • Was­ser­dich­te Türen vom Metall­bau­er kön­nen eben­falls funk­tio­nie­ren. Es gibt eini­ge Metall­bau­er, die feu­er­fes­te Türen anfer­ti­gen. Der Schritt zu was­ser­dich­ten Türen ist oft­mals dann nicht mehr so weit.
  • Hoch­was­ser­schutz Türen gibt es auch für einen kom­plet­ten Ver­schluss der Tür. Die Türen haben eine ande­re Ver­an­ke­rung als die Türen, die für weni­ger Stau­hö­he aus­ge­legt sind und sind ent­spre­chend teu­rer.

Soweit zu einem Über­blick der ver­schie­de­nen Sys­te­me. Sie soll­ten nun eini­ger­ma­ßen wis­sen wel­ches Sys­tem für Sie infra­ge kommt. Eine detail­lier­te Infor­ma­ti­on zu den ein­zel­nen Sys­te­men fin­den Sie im Arti­kel Hoch­was­ser­schutz für TürenFalls Sie die Prei­se für die Sys­te­me zu den ein­zel­nen Stau­hö­hen suchen, fin­den Sie dies im Arti­kel Prei­se für Hoch­was­ser­schutz von Türen.

Soll­ten Sie noch nicht wirk­lich sicher sein, wel­ches Sys­tem Sie nun wäh­len sol­len, haben wir für Sie zum Schluss noch eine Tech­nik mit der Sie ein­fach Ange­bo­te ein­ho­len kön­nen. Sie spa­ren sich dadurch Zeit, Geld und Ner­ven.

So können Sie nun vorgehen!

Sie haben nun eini­ge Eck­da­ten auf­ge­schrie­ben und fest­ge­hal­ten. Die­se Eck­da­ten brin­gen wir nun in einer E‑Mail unter, die wir an alle rele­van­ten Fir­men sen­den. Am bes­ten ist es, wenn Sie sich die E‑Mail-Adres­sen der Fir­men her­aus­su­chen, die das Sys­tem haben, wel­ches für Sie infra­ge kommt.

Wei­ter­hin soll­ten Sie in Ihre E‑Mail noch fol­gen­de wei­te­re Punk­te mit her­ein­brin­gen:

Schritt 1: Hal­ten Sie in der E‑Mail fest wel­che Öff­nun­gen betrof­fen sind, wel­che Maße die­se Öff­nun­gen haben und wie hoch das Was­ser stand. Schrei­ben Sie wei­ter­hin auf, wel­ches Hoch­was­ser­er­eig­nis statt­fand. Mög­li­che Ant­wor­ten sind Stark­re­gen, Fluss­hoch­was­ser oder eine Sturm­flut.

Schritt 2: Schrei­ben Sie als Nächs­tes auf wel­che Anfor­de­run­gen Sie an das Hoch­was­ser­schutz­sys­tem stel­len. Sagen Sie klipp und klar, ob es güns­tig, schnell, ein­fach oder robust sein soll.

Schritt 3: Suchen Sie dann anhand der auf­ge­zähl­ten Sys­te­me im Inter­net nach den pas­sen­den Anbie­tern. Schrei­ben Sie sich die E‑Mail-Adres­sen der Anbie­ter raus und neh­men Sie dann in die jewei­li­ge E‑Mail das pas­sen­de Sys­tem mit auf.

Schritt 4: Ver­sen­den Sie die E‑Mails und war­ten Sie auf Rück­mel­dun­gen. Las­sen Sie sich von allen Fir­men bera­ten und stel­len Sie vie­le Fra­gen. Suchen Sie sich im Anschluss das Sys­tem raus, wel­ches Ihnen am meis­ten zusagt.

Die Alter­na­ti­ve: Sie kön­nen auch ein­fach mit uns Kon­takt auf­neh­men. Wir spa­ren Ihnen alle vor­he­ri­gen Schrit­te. Ein Anruf oder eine E‑Mail genü­gen und wir fin­den gemein­sam den pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz für die Kel­ler­tür.

Flutschutz: Schützen Sie sich vor dem Hochwasser

Flutschutz: Schützen Sie sich vor dem Hochwasser

Sie hat­ten schon ein­mal den Kel­ler vol­ler Was­ser und wol­len das in Zukunft ver­hin­dern? Gut, denn wir erklä­ren Ihnen heu­te was Flut­schutz ist und wie Sie den Flut­schutz ein­set­zen kön­nen, damit Sie das nächs­te Mal ver­schont blei­ben. Es gibt ver­schie­de­ne Maß­nah­men für den Flut­schutz und vie­le Anwen­dungs­ge­bie­te. Unse­re Kun­den sind sich im ers­ten Gespräch oft nicht so sicher, wie Sie sich schüt­zen kön­nen, des­halb hel­fen wir unse­ren Kun­den beim Schutz. Heu­te hel­fen wir Ihnen, mit die­sem Arti­kel.

Wir wer­den Ihnen auf­zei­gen, wel­che Mög­lich­kei­ten es im Flut­schutz gibt, wel­che Maß­nah­men zu ergrei­fen sind und wie Sie das rich­ti­ge für sich her­aus­su­chen.

Eine kur­ze Erklä­rung dazu: Flut­schutz, Über­schwem­mungs­schutz oder auch Hoch­was­ser­schutz, nennt man alle Maß­nah­men, die ver­hin­dern, dass ein Bereich über­flu­tet wird. Hier­zu gehö­ren sowohl akti­ve als auch pas­si­ve Maß­nah­men des Flut­schut­zes.

Neben den Schutz­maß­nah­men an Türen und Fens­tern haben wir also noch den Schutz von Bach­läu­fen, Flüs­sen und das Aus­wei­sen von Reten­ti­ons­räu­men. Wir gehen zuerst auf die Schutz­maß­nah­men für pri­va­te Haus­hal­te ein und wer­den uns dann um den Schutz von Gemein­den und Städ­ten küm­mern.

Was ist Flutschutz?

Der Schutz vor Über­flu­tun­gen ist viel­fäl­tig. Es gibt vie­le vor­be­rei­ten­de und nach­be­rei­ten­de Maß­nah­men, die man tref­fen kann, um sich vor der Flut zu schüt­zen. Dabei muss man den Schutz einer Gemein­de anders ange­hen als den Schutz des eige­nen Hau­ses. Wei­ter­hin muss man den Flut­schutz abhän­gig von der Art und Dau­er der Über­schwem­mung wäh­len. Also vie­le Din­ge, die man beach­ten muss. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Hoch­was­ser fin­den Sie in unse­rem Arti­kel über Hoch­was­ser in Deutsch­land.

Ein Hoch­was­ser ist die kurz­zei­ti­ge Über­flu­tung eines Gebiets, wel­ches nor­ma­ler­wei­se nicht von Hoch­was­ser bedeckt ist. Es gibt ver­schie­de­ne Arten von Hoch­was­ser und je nach Art, müs­sen ande­re Schutz­maß­nah­men umge­setzt wer­den. Neben dem Fluss­hoch­was­ser gibt es noch Sturz­flu­ten, Sturm­flu­ten und Schnee­schmel­ze. Die meis­ten unse­rer Kun­den sind aller­dings von Sturz­flu­ten betrof­fen. Dann, wenn der Stark­re­gen zu einer Über­flu­tung des Kel­lers oder Hau­ses führt.

Dem Hoch­was­ser kann man aktiv oder pas­siv vor­beu­gen. Unter akti­ven Flut­schutz ver­steht man alle Maß­nah­men, die das Hoch­was­ser von dem Gebäu­de oder Gelän­de weg­hal­ten, indem man das Was­ser auf­staut. Wenn Sie Tür­sper­ren oder Fens­ter­sper­ren für den Flut­schutz instal­lie­ren, gehö­ren die­se zum akti­ven Flut­schutz. Beim pas­si­ven Flut­schutz hin­ge­gen, wird ver­sucht das Was­ser schon vor­her umzu­len­ken und zu bän­di­gen, bevor es über­haupt für Men­schen und Gebäu­de gefähr­lich wer­den kann. Meist nut­zen Gemein­den und Städ­te pas­si­ve Flut­schutz-Maß­nah­men. Ver­brei­te­rung von Flüs­sen, ein­rich­ten von Reten­ti­ons­räu­men und ähn­li­che Schutz­maß­nah­men zäh­len in die­se Kate­go­rie.

Des Wei­te­ren kann der Flut­schutz für Gebäu­de und Gelän­de vor­ge­nom­men wer­den. Der Schutz des Gebäu­des kann meist durch Flut­schutz-Sys­te­me ver­wirk­licht wer­den, wäh­rend der Schutz des Gelän­des anders ange­gan­gen wer­den muss. Gera­de wenn Gemein­den und Städ­te ver­su­chen ein grö­ße­res Are­al zu schüt­zen, wird es kniff­lig. Hier müs­sen dann vie­le Berech­nun­gen und ver­schie­de­ne Fak­to­ren zura­te gezo­gen wer­den.

Soweit zu den Grund­be­grif­fen im Flut­schutz. Es gibt akti­ven und pas­si­ven Flut­schutz, meh­re­re Arten von Hoch­was­ser und Sie kön­nen sowohl das Gebäu­de an sich, als auch das Gelän­de schüt­zen. Mit die­sem Wis­sen kön­nen wir uns nun dem nächs­ten Teil des Arti­kels wid­men. Wir klä­ren nun die Fra­ge, wie Sie sich vor Hoch­was­ser schüt­zen kön­nen.

Wie kann man sich vor Überflutungen schützen?

Nach­dem nun die Grund­be­grif­fe geklärt wur­den, zei­gen wir Ihnen nun die Maß­nah­men des Flut­schut­zes. Die meis­ten unse­rer Kun­den sind über­rascht über die Viel­zahl an Mög­lich­kei­ten, die es in die­sem Bereich gibt. Wir wer­den Ihnen des­halb einen Über­blick bie­ten, damit Sie spä­ter oder bei Bedarf noch tie­fer in die Mate­rie ein­stei­gen kön­nen.

Zuerst wer­den wir Ihnen Mög­lich­kei­ten zum pas­si­ven Flut­schutz zei­gen, danach gehen wir zum akti­ven Flut­schutz über und geben Ihnen zum Schluss einen Aus­blick in den Schutz vor Gebäu­den und vom Gelän­de.

Pas­si­ver Flut­schutz

Beim pas­si­ven Flut­schutz eines Hau­ses kön­nen Sie sowohl bei Stark­re­gen, als auch bei Fluss­hoch­was­ser trump­fen. Der Ver­such das Was­ser vom Haus fern­zu­hal­ten funk­tio­niert bei bei­den Hoch­was­ser­ar­ten. Indem Sie Ihr Haus so anle­gen und umbau­en, dass das Hoch­was­ser von Haus weg fließt bau­en Sie sich selbst einen effek­ti­ven Schutz gegen die Flu­ten. Kon­kret kön­nen Sie die­se Din­ge tun um das Was­ser vom Haus fern­zu­hal­ten:

Gebäu­de­ent­wäs­se­rung: Gera­de bei Stark­re­gen spielt die Ent­wäs­se­rung der Dach- und Grund­stücks­flä­che eine gro­ße Rol­le. Über­prü­fen Sie des­halb regel­mä­ßig alle Regen­rin­nen, Abwas­ser­roh­re und Kanä­le. Even­tu­ell macht es Sinn die Regen­rin­ne zu ver­grö­ßern, Roh­re umzu­lei­ten und eine Rück­stau­klap­pe ein­zu­bau­en, wenn das Was­ser durch den Kanal kommt. Las­sen Sie sich am bes­ten von einem Dach­de­cker oder einem Hei­zungs­bau­er bera­ten.

Hoch­was­ser umlei­ten: Der nächs­te pas­si­ve Flut­schutz lehnt an die Gebäu­de­ent­wäs­se­rung an. Eini­ge Kun­den bau­en bei­spiels­wei­se Dächer vor den Kel­ler­ab­gän­gen, damit das Was­ser direkt auf den Rasen umge­lei­tet wird. Auch für Sie könn­ten die­se Maß­nah­me hilf­reich sein. Wei­ter­hin soll­ten Sie prü­fen, ob Ihr Gelän­de so ange­legt ist, dass es Was­ser vom Haus weg, statt zum Haus hin­lei­tet. Gera­de hier kann es oft zu Über­flu­tun­gen kom­men, wenn das Was­ser in die fal­sche Rich­tung gelei­tet wird. Manch­mal kann es auch hel­fen, wenn Sie schwel­len vor die Betrof­fe­nen Kel­ler­ab­gän­ge und Türen bau­en.

Ver­si­ckern des Was­sers för­dern: Wenn Sie mit Fluss­hoch­was­ser oder Sturz­flu­ten zu tun haben, könn­te auch die­ser Punkt für Sie inter­es­sant sein. Es ist eigent­lich logisch, trotz­dem den­ken vie­le Haus­be­sit­zer nicht dar­an. Je mehr Grün­flä­che Sie um das Haus her­um haben, des­to eher kann das Was­ser abflie­ßen. Wenn also alles zube­to­niert ist, fließt das Was­ser mit hoher Wahr­schein­lich­keit irgend­wo hin, wo es nicht zu gebrau­chen ist. Nut­zen Sie also, wenn mög­lich Kies, Sand, Erde und Rasen um das Was­ser ver­si­ckern zu las­sen.

Flu­tung der Kel­ler­räu­me: Meist kommt die­se Maß­nah­me nur an Flüs­sen zum Ein­satz. Dort wer­den die Kel­ler näm­lich ein­fach geflu­tet. Gera­de bei älte­ren Häu­sern sorgt man ein­fach dafür, dass nichts Wich­ti­ges im Kel­ler steht und der Kel­ler geflu­tet wer­den kann. Natür­lich muss man den Kel­ler vor­her so prä­pa­rie­ren, dass er durch die Über­flu­tung kei­nen Scha­den nimmt.

Akti­ver Flut­schutz

Der akti­ve Flut­schutz umfasst Maß­nah­men wie Hoch­was­ser­sper­ren oder bau­li­che Maß­nah­men am und ums Haus, damit das Was­ser nicht mehr in das Gebäu­de ein­drin­gen kann. Neben bau­li­chen Maß­nah­men sind auch mobi­le oder fixe Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me nütz­lich um das Was­ser fern­zu­hal­ten.

Flut­schutz durch bau­li­che Maß­nah­men: In die­sen Bereich zäh­len Mau­ern, Schwel­len und fixe Ein­bau­ten. Vie­le unse­rer Kun­den haben vor den Kel­ler­fens­tern oder Kel­ler­tü­ren schwel­len gebaut, damit das Was­ser nicht direkt in das Haus läuft. Manch­mal wer­den auch Mau­ern gezo­gen, um das Was­ser zu stop­pen. Gera­de bei klei­nen Kel­ler­fens­tern ent­schei­den sich unse­re Kun­den für die etwas rabia­te­re Metho­de, das Fens­ter wird ein­fach zuge­mau­ert. Soll­te das Was­ser aus dem Kanal kom­men, kann der Ein­bau eines Rück­stau­ven­tils hel­fen.

Flut­schutz am Gebäu­de: Wenn Sie am Haus kei­ne bau­li­chen Maß­nah­men ergrei­fen wol­len, kön­nen Sie auch zu pro­fes­sio­nel­len Sys­te­men für den Flut­schutz grei­fen. Sie kön­nen Türen, Fens­ter, Gara­gen und Kanä­le mit den ver­schie­dens­ten Sys­te­men absi­chern. Die Schutz­sys­te­me für den Flut­schutz wer­den meist vor, hin­ter oder in der Öff­nung ange­bracht und bie­ten dann einen tem­po­rä­ren oder per­ma­nen­ten Schutz. Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma kön­nen Sie uns ger­ne kon­tak­tie­ren oder unse­ren Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz am Haus lesen.

Schutz fürs Gelän­de: Wäh­rend bei Stark­re­gen eher das Gebäu­de an sich geschützt wird, ist der Schutz des Gelän­des bei Fluss­hoch­was­ser sinn­vol­ler. Auch hier­zu gibt es Schutz­sys­te­me für den Flut­schutz, die sogar das kom­plet­te Haus umfas­sen kön­nen. Mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me wie Sand­sä­cke, Deich­schläu­che und Schlauch­sys­te­me kön­nen zum Schutz des Gelän­des zum Ein­satz kom­men. Auch hier­zu haben wir einen wei­ter­füh­ren­den Arti­kel geschrie­ben. Die­se Kate­go­rie ist ein The­ma für sich, des­halb haben wir Ihr auch den Arti­kel *Mobi­ler Hoch­was­ser­schutz* gewid­met.

Sie ken­nen nun die ver­schie­de­nen Berei­che des Flut­schut­zes, wenn es um das eige­ne Gebäu­de geht. Um das The­ma abzu­run­den, gehen wir nun noch auf den Schutz von Gemein­den und Städ­ten ein. Wie Sie sehen wer­den, gibt es hier gra­vie­ren­de Unter­schie­de im Gegen­satz zu dem Schutz eines Gebäu­des.

Wie schützt man Gemeinden und Städte vor Überflutungen?

Der Flut­schutz von Gemein­den ist eine etwas kom­ple­xe­re Auf­ga­be. Wenn der Flut­schutz nicht funk­tio­niert kön­nen Mil­lio­nen­schä­den ent­ste­hen und im schlimms­ten Fall Men­schen­le­ben bedro­hen. Des­halb dau­ert die Fer­tig­stel­lung von Flut­schutz-Maß­nah­men in Gemein­den und Städ­ten erfah­rungs­ge­mäß um eini­ges län­ger als bei Haus­be­sit­zern. Wir wer­den Ihnen nun die Mög­lich­kei­ten zum akti­ven und zum pas­si­ven Hoch­was­ser­schutz von Gemein­den und Städ­ten zei­gen. Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma fin­den Sie in unse­rem Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz.

Pas­si­ver Flut­schutz für Gemein­den und Städ­te

Der pas­si­ve Flut­schutz ist bei Gemein­den und Städ­ten gän­gi­ger als bei Haus­be­sit­zern. Es wird ver­sucht dem Was­ser mehr Raum zu geben, damit es erst gar nicht zum Pro­blem wird. Meist geschieht das über den Aus­bau von Flüs­sen oder dem Ein­rich­ten von Reten­ti­ons­räu­men.

Bach/Flusssanierung: Zu den gän­gigs­ten Metho­den im pas­si­ven Flut­schutz zählt die Sanie­rung von Flüs­sen und Bächen. Hier­bei wird die­sen ent­we­der mehr Raum gege­ben, das heißt, dass die­se ver­brei­tert wer­den, oder die Flüs­se wer­den in den Ursprungs­zu­stand zurück­ver­setzt. Vie­le Flüs­se und Bäche wur­den begra­digt, was dazu geführt hat, dass bei Stark­re­gen das Was­ser nur noch so durch das Gewäs­ser schießt. Der natür­li­che kur­vi­ge Ver­lauf des Gewäs­sers wür­de hier für eine Ver­bes­se­rung sor­gen.

Öff­nung des Bodens: Eine etwas rabia­te­re Metho­de des pas­si­ven Flut­schut­zes, ist die Öff­nung des Bodens. Beto­nier­te und ver­schlos­se­ne Flä­chen wer­den auf­ge­ris­sen, damit das Was­ser wie­der im Boden ver­si­ckern kann. Meist wird dies an Stel­len vor­ge­nom­men, die nicht mehr genutzt wer­den.

Umsied­lung und Reten­ti­ons­räu­me: Die Gemein­de oder Stadt kann wei­ter­hin Flä­chen und Area­le zu Reten­ti­ons­räu­men machen. Die­se wer­den extra dafür aus­ge­wie­sen, dass sich das Hoch­was­ser aus­brei­ten kann. Es han­delt sich bei die­sen Reten­ti­ons­räu­men zum Groß­teil um unge­nutz­ten Acker oder Gras­land. Manch­mal kann es jedoch vor­kom­men, dass der Reten­ti­ons­raum in ein Wohn­ge­biet fällt oder fest­ge­stellt wird, dass ein Wohn­ge­biet nicht vor Hoch­was­ser geschützt wer­den kann. Der letz­te Aus­weg, der aber fast nie geschrit­ten wird, ist die Umsied­lung der ansäs­si­gen Bevöl­ke­rung.

Akti­ver Flut­schutz für Gemein­den und Städ­te

Auch Gemein­de und Städ­te haben die Mög­lich­keit akti­ven Flut­schutz zu betrei­ben. Im Prin­zip wer­den ähn­li­che Sys­te­me auf­ge­stellt wie beim Schutz von Gebäu­den, aller­dings han­delt es sich um grö­ße­re Dimen­sio­nen. Zum akti­ven Hoch­was­ser­schutz gehö­ren Däm­me, Flut­schutz­wän­de und mobi­le Sper­ren.

Däm­me: Wenn Sie an einem Fluss woh­nen, ken­nen Sie den Anblick von Hoch­was­ser­däm­men wahr­schein­lich schon. Die­se Däm­me wer­den meist aus Erde und Gestein geformt und am Fluss­bett auf­ge­türmt. Die­se Däm­me bie­ten einen effek­ti­ven Schutz vor Fluss­hoch­was­ser. Die Fer­tig­stel­lung, Anschaf­fung und War­tung die­ser Däm­me geht jedoch schnell in die Mil­lio­nen. Daher kann es sein, dass Sie an einem Fluss leben, aber noch nie einen Hoch­was­ser­damm gese­hen haben. Wahr­schein­lich ist er gera­de in Pla­nung.

Flut­schutz­wän­de: Alter­na­tiv zu Hoch­was­ser­däm­men kön­nen Städ­te und Gemein­den zu Flut­schutz­wän­den grei­fen. Die­se wer­den eben­falls am Fluss ent­lang auf­ge­stellt, sind aber jeder­zeit wie­der Abbau­bar. Die­se Mög­lich­keit besteht bei Hoch­was­ser­däm­men nicht. In der Regel wer­den Alu-Damm­bal­ken, Spund­wän­de oder Bau­stei­ne aus Glas für den Schutz am Ufer genutzt.

Mobi­le Sper­ren: Die letz­te Mög­lich­keit für den akti­ven Flut­schutz stel­len mobi­le Flut­sper­ren dar. Die­se kön­nen ent­we­der zusätz­lich zu den Hoch­was­ser­däm­men genutzt oder die Däm­me kön­nen durch mobi­le Sper­ren auf­ge­stockt wer­den. Natür­lich kön­nen die mobi­len Sper­ren auch als allei­ni­ger Flut­schutz genutzt wer­den. In die­se Kate­go­rie zäh­len zum Bei­spiel Deich­schläu­che, Box­wäl­le und ähn­li­che Sys­te­me. Auch Sand­sä­cke sind in die­se Kate­go­rie ein­zu­ord­nen. Sand­sä­cke sind aller­dings nicht so effek­tiv wie die meis­ten pro­fes­sio­nel­len Sys­te­me.

Sie haben nun von uns eine Über­sicht der Mög­lich­kei­ten im Flut­schutz bekom­men. Natür­lich ist dies nur ein klei­ner Aus­schnitt aus allen Maß­nah­men, die man ergrei­fen kann. Am Ende muss immer genau geschaut wer­den, wel­che Mög­lich­kei­ten am bes­ten pas­sen. Bei Fra­gen kön­nen Sie hier­zu ger­ne mit uns in Kon­takt tre­ten.

Alter­na­tiv kön­nen Sie auch wei­ter in das The­ma ein­stei­gen und sich ein­mal unse­ren Arti­kel über die Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men durch­le­sen.

 

Eine Preisliste von Alu-Dammbalken-Systemen!

Eine Preisliste von Alu-Dammbalken-Systemen!

Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­me sind neben dem Sand­sack die belieb­tes­te Vari­an­te des Hoch­was­ser­schut­zes. Die Prei­se der Sys­te­me sind aller­dings schwer mit­ein­an­der ver­gleich­bar. Des­halb haben wir für Sie eine Preis­lis­te für ver­schie­de­ne Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­me zusam­men­ge­stellt, um Ihnen einen Über­blick zu bie­ten. Obwohl wir Pro­fis im Hoch­was­ser­schutz sind und unse­ren Kun­den oft Ange­bo­te für Damm­bal­ken schrei­ben, hat die Lis­te ewig gedau­ert. In die­se Preis­lis­te für Damm­bal­ken sind sicher­lich 3 – 4 Stun­den Recher­che geflos­sen. Wir hof­fen, dass es für Sie hilf­reich ist.

Damit Sie die Prei­se bes­ser mit­ein­an­der ver­glei­chen kön­nen, haben wir die­sen Arti­kel in drei Tei­le auf­ge­glie­dert. Zuerst gehen wir auf die Prei­se für Türen ein. Danach gehen wir über zu den Prei­sen von Damm­bal­ken-Sys­te­men für Gara­gen und Fens­ter. Wei­ter­hin haben wir die Prei­se in ver­schie­de­ne Höhen auf­ge­teilt und die Prei­se der Sys­te­me auf die Qua­drat­me­ter run­ter oder hoch­ge­rech­net.

Eini­ge Sys­te­me gibt es bei­spiels­wei­se nicht in 50 cm Stau­hö­he, son­dern nur in 40 oder 60 cm. In die­sen Fäl­len haben wir alles für Sie aus­ge­rech­net, um es ver­gleich­bar zu machen.

Doch zuerst zei­gen wir Ihnen die Funk­ti­on und den Auf­bau von Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­men um danach auf die Preis­lis­ten ein­zu­ge­hen.

Funktion und Aufbau vom Hochwasserschutz Aluminium Dammbalken

Wenn Sie noch nie ein Damm­bal­ken­sys­tem gese­hen haben, schau­en Sie sich fol­gen­des Bild kurz an und las­sen es wir­ken:

Sie sehen ein paar Bal­ken aus Alu­mi­ni­um, Schie­nen die rechts und Links an die Wand ange­bracht wur­den und rote Ver­schrau­bun­gen. Jedes Sys­tem ist irgend­wie ähn­lich auf­ge­baut. Die­ses Sys­tem ist ein beson­ders ein­fa­ches. Prin­zi­pi­ell war es das aber auch schon. Bal­ken, Schie­nen und Ver­schrau­bun­gen. Sieht ein­fach und sim­pel aus, ist aber super effek­tiv.

Die meis­ten Sys­te­me bestehen aus fol­gen­den Tei­len: 

  1. Alu­mi­ni­um Damm­bal­ken, die es in ver­schie­de­nen Höhen und Brei­ten gibt.
  2. Dich­tun­gen zwi­schen den ein­zel­nen Damm­bal­ken und meist eine grö­ße­re Dich­tung für den unte­ren Bal­ken.
  3. U‑Profile, die links und rechts an die Wand ange­bracht wer­den.
  4. Dich­tun­gen inner­halb der U‑Profile
  5. Schrau­ben, Stä­be oder sons­ti­ge Tei­le für die U‑Profile, damit die Damm­bal­ken nicht auf­schwim­men

Das sind die grund­sätz­li­chen Tei­le für ein Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem. Jeder Her­stel­ler hat hier sei­ne eige­nen Ide­en und Beson­der­hei­ten, das Prin­zip ist jedoch das glei­che. Auch der Auf­bau von einem Damm­bal­ken-Sys­tem ist dem­entspre­chend ähn­lich bei allen Sys­te­men.

Im Prin­zip funk­tio­niert jedes Damm­bal­ken-Sys­tem fol­gen­der­ma­ßen: 

  1. Die U‑Profile wer­den an die Wand ange­bracht. Hier­zu wer­den Löcher gebohrt und alles fest ver­schraubt. Wei­ter­hin kann man Sili­kon nut­zen, um Uneben­hei­ten aus­zu­glei­chen.
  2. Danach wird der unters­te Damm­bal­ken zuerst in die U‑Profile ein­ge­führt. Es ist dar­auf zu ach­ten, dass Stei­ne, Stö­cke oder ähn­li­che Din­ge vom Boden ent­fernt wur­den
  3. Im Anschluss kann man die rest­li­chen Damm­bal­ken in die U‑Profile ein­füh­ren
  4. Jetzt kom­men die Befes­ti­gun­gen in Form von Arre­trier­stä­ben, Hebeln oder Schrau­ben zum Ein­satz. Die­se wer­den eben­falls in die U‑Profile ein­ge­führt und dann ver­schraubt.
  5. Das Sys­tem ist nun fer­tig für den Ein­satz.

Sie ken­nen nun den grund­sätz­li­chen Auf­bau und Ein­bau von Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­men. Jetzt gehen wir wei­ter zu den Preis­lis­ten für die Sys­te­me.

Dammbalken Preisliste für Fenster

Wir fan­gen mit der kleins­ten Öff­nung in die­ser Kate­go­rie an. Für Fens­ter gibt es nor­ma­ler­wei­se ande­re Sys­te­me, die bes­ser funk­tio­nie­ren als Damm­bal­ken. Die­se Preis­lis­te ist dem­entspre­chend rela­tiv klein aus­ge­fal­len. Ger­ne kön­nen Sie sich für wei­te­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me unse­ren Arti­kel über Hoch­was­ser­schutz Fens­ter anschau­en.

Um ein Fens­ter mit Alu-Damm­bal­ken abzu­dich­ten, muss das Sys­tem meist vor dem Fens­ter ange­bracht wer­den. Es kann also nicht inner­halb des Mau­er­werks instal­liert wer­den. Wenn Sie Ihr Fens­ter nur zur Hälf­te absi­chern möch­ten, ist dies mit Alu-Damm­bal­ken eine gute Idee. Ein Kom­plett­ver­schluss ist mög­lich, aber oft­mals schwie­rig in der Umset­zung, da die meis­ten Fens­ter unter der Erde lie­gen. Wir haben die Kate­go­rie Fens­ter in zwei Maße ein­ge­teilt.

Damm­bal­ken Preis­lis­te für ein Fens­ter 80 cm Brei­te und 50 cm Höhe

Metall­bau­er: 414,00 € / Ebay: 441,77 €

Stein­hardt: 465,00 € – Vari­an­te 50 x 150 mm

Pre­fa: 449,94 € – Vari­an­te 50 x 200 mm

Howa­kit: 192,44 € – Vari­an­te 1,20 m x 0,6 m

Ama­ri: 506,11 €

Wir: 455,40 €

Damm­bal­ken Preis­lis­te für ein Fens­ter 80 cm Brei­te und 70 cm Höhe (Kom­plett­ver­schluss) 

Metall­bau­er: 491,00 € / Ebay: 498,49 €

Stein­hardt: 597,00 € – Vari­an­te 50 x 150 mm

Pre­fa: 588,26 € – Vari­an­te 50 x 200 mm

Howa­kit: 251,26 € – Vari­an­te 1,20 m x 0,8 m

Ama­ri: 690,44 €

Wir: 540,10 €

Alle Prei­se sind Net­to­prei­se und ver­ste­hen sich zzgl. Trans­port­kos­ten.

Doch die­se Prei­se haben an sich noch kei­ne Aus­sa­ge­kraft dar­über, wel­ches Sys­tem Sie wäh­len soll­ten. Gera­de bei Fens­tern ist es wich­tig, ein Sys­tem zu wäh­len, wel­ches kom­plett dicht ist, gera­de wenn es um Kel­ler­fens­ter geht. Wei­ter­hin soll­ten Sie das Sys­tem wäh­len, wel­ches zu Ihren Anfor­de­run­gen passt. Das güns­tigs­te Sys­tem ist mehr oder weni­ger ein Bau­satz, wäh­rend die teu­re­ren Sys­te­me ein­fach nur ein­ge­setzt wer­den und somit schnel­ler instal­liert sind.

Ger­ne kön­nen Sie sich bei Fra­gen an uns wen­den.

Alu-Dammbalken Preisliste für Türen

Gera­de für Türen sind Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­me beliebt. Hier ist die Preis­lis­te am größ­ten, weil das Sys­tem extra für Türen kon­zi­piert wur­de. Auch hier ist dar­auf zu ach­ten, dass die ein Sys­tem nicht nur allei­ne nach dem Preis aus­wäh­len, son­dern auch die wei­te­ren wich­ti­gen Fak­to­ren berück­sich­ti­gen. Vor allem die Druck­ver­hält­nis­se sind bei dem Schutz in höhe­ren Dimen­sio­nen wich­tig. Als Faust­re­gel gilt, je Höhe die Abdich­tung sein muss, des­to robus­ter soll­te das Sys­tem sein. Wei­ter­hin soll­ten Sie auch auf die Sicke­rungs­ra­te der Sys­te­me ach­ten. Eini­ge las­sen mehr Was­ser durch­si­ckern als ande­ren.

Wir haben die­se Preis­lis­te für Damm­bal­ken in ver­schie­de­ne Kate­go­ri­en ein­ge­teilt. Wir neh­men eine Tür­brei­te von 100 cm. Wei­ter­hin neh­men wir an, dass das Sys­tem inner­halb des Mau­er­werks ange­bracht wird. Wir arbei­ten uns von 50 cm Stau­hö­he in 50 cm Schrit­ten lang­sam nach oben. Ger­ne kön­nen Sie zu Ihren benö­tig­ten Maßen sprin­gen.

Preis­lis­te von Damm­bal­ken-Sys­te­men für Türen 100 cm Brei­te und 50 cm Höhe

Metall­bau­er: 376,00 € / Ebay: 374,00 €

Stein­hardt: 506,25 € – Vari­an­te 50 x 150 mm

Pre­fa: 539,69 € – Vari­an­te 50 x 200 mm

Howa­kit: 192,44 € – Vari­an­te 1,20 m x 0,6 m

Ama­ri: 584,99 €

Wir: 413,60 €

Preis­lis­te von Damm­bal­ken-Sys­te­men für Türen 100 cm Brei­te und 100 cm Höhe

Metall­bau­er: 593,00 € / Ebay: 604,44 €

Stein­hardt: 1012,50 € – Vari­an­te 50 x 150 mm

Pre­fa: 961,97 € – Vari­an­te 50 x 200 mm

Howa­kit: 251,26 € – Vari­an­te 1,20 m x 0,8 m

Ama­ri: 843,53 €

Wir: 652,30 €

Preis­lis­te von Damm­bal­ken-Sys­te­men für Türen 100 cm Brei­te und 150 cm Höhe

Metall­bau­er: 776,00 € / Ebay: 906,66 €

Stein­hardt: 1518,75 € – Vari­an­te 50 x 150 mm

Pre­fa: 1519,45 € – Vari­an­te 50 x 200 mm

Howa­kit: 301,68 € – Vari­an­te 1,20 m x 1,0 m

Ama­ri: 1215,97 €

Wir: 853,60 €

Preis­lis­te von Damm­bal­ken-Sys­te­men für Türen 100 cm Brei­te und 220 cm Höhe (Voll­ver­schluss)

Metall­bau­er: 1264,00 € / Ebay: 1329,76 €

Stein­hardt: 2227,50 € – Vari­an­te 50 x 150 mm

Pre­fa: 1991,75 € – Vari­an­te 50 x 200 mm

Howa­kit: Nicht ver­füg­bar

Ama­ri: 1619,12 €

Wir: 1390,40 €

Auch die­se Zah­len sind Net­to­prei­se, die sich zzgl. Ver­sand­kos­ten ver­ste­hen. Wei­ter­hin soll die­se Preis­lis­te nur als Über­sicht die­nen und wir kön­nen für die Rich­tig­keit kei­ne Gewähr über­neh­men, da sich immer mal wie­der etwas ändert. Bit­te beach­ten Sie außer­dem, dass die Preis­un­ter­schie­de durch­aus Grün­de haben. Oft­mals wird bei den güns­ti­gen Sys­te­men an den Dich­tun­gen und dem Mate­ri­al gespart. Das ist weder gut noch schlecht, es kommt ein­zig dar­auf an, ob es zu Ihren Anfor­de­run­gen passt.

Ger­ne kön­nen Sie sich an uns wen­den, wenn Sie hier­zu wei­te­re Infor­ma­tio­nen oder eine Ent­schei­dungs­hil­fe benö­ti­gen. Alter­na­ti­ve Sys­te­me fin­den Sie im Arti­kel über Ein­gangs­tü­ren.

Kosten für Dammbalken bei der Garage 

Damm­bal­ken für die Gara­ge sind eben­falls beliebt. Vie­le nut­zen Damm­bal­ken vor der Gara­ge, weil die­se in fast allen Brei­ten und Höhen zur Ver­fü­gung ste­hen. Alter­na­tiv zu Damm­bal­ken vor der Gara­ge kön­nen Sie auch was­ser­dich­te Gara­gen­to­re kau­fen. Hier­zu haben wir einen sepa­ra­ten Arti­kel geschrie­ben, der die­se Mög­lich­keit näher beleuch­tet. Schau­en Sie sich hier­zu ein­fach den Arti­kel Hoch­was­ser­schutz Gara­gen­tor an.

Wir haben die Preis­lis­te mit einer Brei­te von 2,5 m auf­ge­baut und gehen hier eben­falls in 50 cm Schrit­ten von 50 cm Stau­hö­he bis zum Voll­ver­schluss. Der Unter­schied von der Tür zu Gara­ge liegt in der Sta­tik. Bei Gara­gen­to­ren, soll­ten Sie frü­her zu sta­bi­le­ren Mate­ria­li­en wech­seln als bei der Tür. Die ist vor allem der Brei­te bei Gara­gen­to­ren geschul­det.

Preis­lis­te von Damm­bal­ken-Sys­te­men für Gara­gen 250 cm Brei­te und 50 cm Höhe

Metall­bau­er: 595,00 € / Ebay: 755,55 €

Stein­hardt: 1265,63 € – Vari­an­te 50 x 150 mm

Pre­fa: 1184,73 € – Vari­an­te 50 x 200 mm

Howa­kit: 284,87 € – Vari­an­te 3,0 m x 0,6 m

Ama­ri: 1046,18 €

Wir: 654,50 €

Preis­lis­te von Damm­bal­ken-Sys­te­men für Gara­gen 250 cm Brei­te und 100 cm Höhe

Metall­bau­er: 1074,00 € / Ebay: 1511,10 €

Stein­hardt: 2531,25 € – Vari­an­te 50 x 150 mm

Pre­fa: 2265,31 € – Vari­an­te 50 x 200 mm

Howa­kit: 587,39 € – Vari­an­te 3,0 m x 0,6 m

Ama­ri: 1595,40 €

Wir: 1181,40 €

Preis­lis­te von Damm­bal­ken-Sys­te­men für Gara­gen 250 cm Brei­te und 150 cm Höhe

Metall­bau­er: 2215,00 € / Ebay: 2266,65 €

Stein­hardt: 3796,88 € – Vari­an­te 50 x 150 mm

Pre­fa: 3345,88 € – Vari­an­te 50 x 200 mm

Howa­kit: Nicht ver­füg­bar

Ama­ri: 2426,86 €

Wir: 2436,50 €

Preis­lis­te von Damm­bal­ken-Sys­te­men für Gara­gen 250 cm Brei­te und 220 cm Höhe (Voll­ver­schluss) 

Metall­bau­er: 3439,00 € / Ebay: 3324,42 €

Stein­hardt: 5568,75 € – Vari­an­te 50 x 150 mm

Pre­fa: 4858,69 € – Vari­an­te 50 x 200 mm

Howa­kit: Nicht ver­füg­bar

Ama­ri: 3197,02 €

Wir: 3782,90 €

Alle Prei­se sind Net­to­prei­se und zzgl. Ver­sand­kos­ten zu ver­ste­hen. Wir über­neh­men kei­ne Gewähr­leis­tung für die Rich­tig­keit die­ser Prei­se, weil sich die Prei­se ste­tig ändern kön­nen.

Bit­te ach­ten Sie gera­de bei dem Schutz von der Gara­ge auf die Anfor­de­run­gen, die Sie stel­len soll­ten. Wenn Sie sich für das fal­sche Sys­tem ent­schei­den, könn­te die gan­ze Gara­ge geflu­tet wer­den. Neh­men Sie lie­ber ein teu­re­res Sys­tem, als hier zu spa­ren. Gera­de, wenn Sie eine höhe­re Absi­che­rung benö­ti­gen, soll­te das Mate­ri­al mas­siv sein. Ger­ne kön­nen Sie sich bei Fra­gen an uns wen­den.

Water Dama­ge von Manu­el Faba Orte­ga /123rf.com

Alternativen zu Alu-Dammbalken

Soll­ten Sie nun fest­ge­stellt haben, dass Alu-Damm­bal­ken doch nicht der Schutz sind, den Sie sich vor­stel­len, haben Sie die Wahl aus ver­schie­de­nen Alter­na­ti­ven. Gera­de bei der Funk­ti­on und Dich­tig­keit gibt es Sys­te­me, die den Alu-Damm­bal­ken über­le­gen sind. Die­se Sys­te­me stel­len wir Ihnen nun vor. Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen kön­nen Sie aber auch unse­ren Arti­kel Hoch­was­ser­schutz Haus besu­chen. In die­sem Arti­kel haben wir alles zusam­men­ge­schrie­ben, damit Sie den rich­ti­gen Schutz fin­den. Ansons­ten könn­te Ihnen die­se kur­ze Auf­lis­tung bei der Suche wei­ter­hel­fen.

Magnet­schott: Die­se wer­den pro­fes­sio­nell ein­ge­baut und ver­an­kert. Es wer­den drei­sei­tig Magnet­schie­nen ein­be­to­niert, um nach­her das Magnet­schott vor­zu­set­zen. Durch die Magne­te ist der Ein­bau extrem ein­fach. Das Sys­tem ist nach dem pro­fes­sio­nel­len Ein­bau kom­plett was­ser­dicht. Hier liegt auch der enor­me Vor­teil im Gegen­satz zu Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­men.

Modul­bau­plat­ten: Ähn­lich wie Magnet­schotts, wer­den auch Modul­bau­plat­ten in einen vor­her instal­lier­ten Rah­men gesetzt. Die Beson­der­heit bei die­sen Sys­te­men ist die Preis-Leis­tung. Die Sys­te­me kön­nen selbst ein­ge­baut wer­den und sind trotz­dem abso­lut was­ser­dicht. Dafür gibt es die­se Modul­bau­plat­ten nur in fest­ge­leg­ten Höhen von 41 cm.

Hoch­was­ser­si­che­re Tür: Wenn Sie das Hoch­was­ser in Zukunft ganz ver­ges­sen wol­len, kön­nen Sie auch was­ser­dich­te Türen ein­bau­en. Der Ein­bau muss von einem Pro­fi vor­ge­nom­men wer­den, führt aber dazu, dass Sie eine ganz nor­ma­le Tür bekom­men, die eben was­ser­dicht ist. Die­ses Sys­tem hat aller­dings auch sei­nen Preis.

Für wei­te­re Alter­na­ti­ven oder ganz ande­re Lösungs­we­ge kön­nen Sie uns ger­ne kon­tak­tie­ren.

Dammbalkenverschluss gegen Hochwasser

Dammbalkenverschluss gegen Hochwasser

Es gibt vie­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me, die gegen Hoch­was­ser hel­fen. Der Damm­bal­ken­ver­schluss ist wohl eines der bekann­tes­ten. Um Ihnen bei der Kauf­ent­schei­dung zu hel­fen, haben wir uns ent­schie­den einen Rat­ge­ber zum Damm­bal­ken­ver­schluss zu schrei­ben. Es gibt vie­le Begrif­fe für die­ses Sys­tem, eini­ge nen­nen es Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem, ande­re Damm­bal­ken­sys­tem oder Damm­bal­ken­ver­schluss. Wie man es auch immer nennt, es ist immer das Glei­che gemeint. Ein Ver­schluss aus Damm­bal­ken, meist aus Alu­mi­ni­um, der das Hoch­was­ser aus dem Haus fern hält. Auf wel­che Din­ge Sie beim Kauf ach­ten müs­sen, dar­auf gehen wir nun ein.

Doch ist ein Damm­bal­ken­ver­schluss über­haupt das rich­ti­ge für Sie? Wenn Sie eine gera­de Tür oder ein gera­des Fens­ter abdich­ten möch­ten und ein güns­ti­ges Sys­tem suchen, wel­ches ein­fach auf­ge­baut ist, dann ja, ein Damm­bal­ken­ver­schluss kann das rich­ti­ge Sys­tem für Sie sein. So wie jedes Sys­tem hat aber auch der Damm­bal­ken­ver­schluss sei­ne Schwä­chen. Die­se erklä­ren wir Ihnen im Ver­lauf des Arti­kels.

Es gibt vie­le Punk­te, auf die man ach­ten muss, bevor man sich für oder gegen den Damm­bal­ken­ver­schluss ent­schei­det. Wir klä­ren mit Ihnen nun die Wich­tigs­ten.

Funktion und Aufbau eines Dammbalkenverschluss

Ein Damm­bal­ken­ver­schluss sieht in etwa so aus:

Er besteht aus Bal­ken, Füh­rungs­schie­nen, Dich­tun­gen und Arre­tier­schrau­ben. Um Genau zu sein, han­delt es sich um Bal­ken aus Alu­mi­ni­um, Füh­rungs­schie­nen aus Edel­stahl und Arre­tier­schrau­ben aus Holz und Eisen. Es gibt vie­le ver­schie­de­ne Sys­te­me und jedes sieht ein wenig anders aus. Grund­sätz­lich besteht jedes Sys­tem jedoch aus fol­gen­den Tei­len:

  1. Alu­mi­ni­um Damm­bal­ken, die ver­schie­de­ne Brei­ten und ver­schie­de­ne Höhen haben
  2. Dich­tun­gen, die je nach Sys­tem zwi­schen den Bal­ken ange­bracht sind. Meist ist die Dich­tung am Boden dicker als die mitt­le­ren Dich­tun­gen.
  3. U‑Profile um die Damm­bal­ken von oben ein­füh­ren zu kön­nen. Meist sind inner­halb der U‑Profile noch Dich­tun­gen ange­bracht
  4. Schrau­ben, Stä­be oder ähn­li­che Vor­rich­tun­gen um die Bal­ken an den Boden pres­sen zu kön­nen, damit ein Auf­schwim­men ver­hin­dert wird.

Es gibt also vie­le ein­zel­ne Tei­le, die den gan­zen Damm­bal­ken­ver­schluss erst wirk­sam machen. Auch wenn es von Her­stel­ler zu Her­stel­ler Unter­schie­de in der genau­en Aus­füh­rung gibt, sind doch alle Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­me irgend­wo ähn­lich. Wir zei­gen Ihnen nun das Wirk­prin­zip des Damm­bal­ken­ver­schlus­ses.

Im Prin­zip funk­tio­niert jeder Damm­bal­ken­ver­schluss fol­gen­der­ma­ßen: 

  1. Die U‑Profile wer­den an der Wand ange­bracht. Die­se Anbrin­gung kann auf oder inner­halb des Mau­er­werks erfol­gen. Meist wird neben der Ver­schrau­bung auch noch mit Sili­kon gear­bei­tet, um eine Dich­tig­keit am Mau­er­werk her­zu­stel­len.
  2. Dann prüft man, ob der Boden frei von Stei­nen, Ästen und sons­ti­gen Din­gen ist.
  3. Man fängt an, den unte­ren Damm­bal­ken in die U‑Schienen von oben ein­zu­füh­ren.
  4. Danach führt man die rest­li­chen Damm­bal­ken nach und nach hin­zu.
  5. Sind alle Damm­bal­ken in Posi­ti­on, kann man die rechts und links befind­li­chen Hal­te­run­gen nach unten schrau­ben. Wie schon erwähnt, hat jeder Her­stel­ler ein unter­schied­li­ches Ver­fah­ren, im Prin­zip geht es aber immer dar­um, dass die Damm­bal­ken fixiert wer­den und nicht mehr auf­schwim­men kön­nen.
  6. Even­tu­ell muss man nach­träg­lich noch Dich­tun­gen ein­füh­ren. Manch­mal sind die Dich­tun­gen auch vor­her anzu­brin­gen. Dies kann ent­we­der zwi­schen den Bal­ken oder zwi­schen Bal­ken und U‑Profil vor­kom­men.
  7. Danach ist der Damm­bal­ken­ver­schluss fer­tig zum Ein­satz.

Dies ist der gro­be Grund­auf­bau eines Damm­bal­ken­ver­schlus­ses. Bevor Sie nun los­ge­hen und sich solch ein Sys­tem kau­fen, soll­ten Sie sich aber noch wei­te­re Fra­gen zur Anwen­dung und Funk­ti­on stel­len. Ein Damm­bal­ken­ver­schluss ist nicht für jeden das pas­sen­de Sys­tem. Sie soll­ten beson­ders auf die­se Punk­te ach­ten.

  1. Ist der Damm­bal­ken­ver­schluss für mich rich­tig?
  2. Gibt es eine Sicke­rungs­ra­te? 
  3. Kann ich das Sys­tem anbrin­gen?
  4. Wie hoch muss der Damm­bal­ken­ver­schluss sein? 
  5. Muss es beson­ders robus­tes Mate­ri­al sein? 
  6. Wel­che Vari­an­ten von Damm­bal­ken­sys­te­men gibt es?
  7. Was kos­tet mich ein Damm­bal­ken­ver­schluss? 
  8. Gibt es Fol­ge­kos­ten bei einem Damm­bal­ken­ver­schluss?
  9. Alter­na­ti­ven zum Damm­bal­ken­ver­schluss

Die­se Punk­te wer­den wir nun im ein­zel­nen Klä­ren.

Ist der Dammbalkenverschluss für mich richtig?

Wann ist ein Damm­bal­ken­ver­schluss für Sie das rich­ti­ge Sys­tem? Wenn Sie ein güns­ti­ges Hoch­was­ser­schutz­sys­tem suchen, wel­ches ein­fach zu bedie­nen ist. Die kön­nen das Sys­tem selbst ein­bau­en oder ein­bau­en las­sen. Wenn Sie das Sys­tem jedoch ein­fach ein­bau­en möch­ten und dann in den Urlaub fah­ren, soll­ten Sie lie­ber zu ande­ren Sys­te­men grei­fen. Vie­le Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­me haben eine Sicke­rungs­ra­te von weni­gen Trop­fen. Wenn Sie aller­dings nicht vor Ort sind, könn­te die­ser Fakt zu einem Pro­blem wer­den. Schau­en Sie sich hier­zu lie­ber die Alter­na­ti­ven an. Wir haben dar­über einen sepa­ra­ten Arti­kel geschrie­ben.

Gibt es eine Sickerungsrate? 

Nicht jedes Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem ist was­ser­dicht. Abhän­gig von den Mate­ria­li­en, dem Ein­bau und Ihrer Ein­bau­si­tua­ti­on, kann es zu einer Sicke­rung des Was­sers durch das Sys­tem kom­men. Ach­ten Sie vor allem auf die Her­stel­ler­an­ga­ben zur Dich­tig­keit des Sys­tems. Gera­de die güns­ti­ge­ren Sys­te­me sind nicht abso­lut was­ser­dicht. Meist haben die *undich­ten* Sys­te­me aber eine sehr gerin­ge Sicke­rungs­ra­te von weni­gen Mil­li­li­tern pro Stun­de.

Kann ich das System anbringen?

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Fak­tor, den Sie vor dem Kauf beach­ten müs­sen, ist der Ein­bau. Han­delt es sich um ein Sys­tem, wel­ches selbst ein­ge­baut wer­den kann oder eines, wel­ches pro­fes­sio­nell ein­ge­baut wer­den muss? Die meis­ten Sys­te­me wer­den zur Selbst­mon­ta­ge ver­kauft oder kön­nen für die­se erwor­ben wer­den. Wenn Sie ein wenig hand­werk­li­ches Geschick haben, soll­te die Mon­ta­ge rela­tiv ein­fach gelin­gen. Wenn Sie lie­ber auf der siche­ren Sei­te sein möch­ten, emp­feh­len wir Ihnen etwas Geld für den Ein­bau zu zah­len. Wei­ter­hin soll­ten Sie Ihre Grund­vor­aus­set­zun­gen beach­ten. Je gera­der die Öff­nung ist auf der Sie das Sys­tem anbrin­gen möch­ten, des­to bes­ser.

 

Water Dama­ge von Manu­el Faba Orte­ga /123rf.com

Wie hoch muss der Dammbalkenverschluss sein?

Neben dem Ein­bau ist auch die Höhe des Damm­bal­ken­ver­schlus­ses ent­schei­dend. Wenn Sie Erfah­rung haben, wie hoch das letz­te Hoch­was­ser vor der Tür stand, soll­ten Sie hier 10–20 cm dazu rech­nen. Am bes­ten Fra­gen Sie den Her­stel­ler, wel­che Höhe er emp­fiehlt. Der Damm­bal­ken an sich ist meist zwi­schen 10 und 25 cm hoch. Abhän­gig vom Her­stel­ler müs­sen Sie also gewis­se Stan­dard­hö­hen ein­hal­ten.

Muss es besonders robustes Material sein?

Wenn Sie nun die Höhe des Damm­bal­ken­ver­schlus­ses ken­nen, ist auch die Brei­te ein wich­ti­ger Fak­tor vor dem Kauf. In die­sem Zusam­men­hang wird auch die Mate­ri­al­stär­ke des Sys­tems rele­vant. Hier kön­nen Sie sich mer­ken, dass Sie ein dün­ne­res Sys­tem wäh­len kön­nen, wenn Sie wenig Flä­che zu schüt­zen haben. Je mehr Flä­che es wird, des­to eher soll­ten Sie zu einem robus­ten Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem ten­die­ren.

Welche Varianten von Dammbalkensystemen gibt es?

Damm­bal­ken­sys­te­me gibt es in ver­schie­de­nen Aus­füh­run­gen und Vari­an­ten. Die meis­ten Sys­te­me kön­nen Sie ent­we­der inner­halb des Mau­er­werks instal­lie­ren, davor oder dahin­ter. Abhän­gig von der Vari­an­te müs­sen ande­re Dich­tun­gen und U‑Profile ver­wen­det wer­den. Mitt­ler­wei­le haben sich auch vie­le Sys­te­me eta­bliert, die nicht mit U‑Profilen funk­tio­nie­ren und bei­spiels­wei­se vor vor­ne ein­ge­spannt wer­den. Ob die­se Vari­an­te für Sie sinn­voll ist, kön­nen Sie ger­ne mit uns klä­ren.

Was kostet mich ein Dammbalkenverschluss? 

Doch was kos­tet ein Damm­bal­ken­ver­schluss eigent­lich? Um die­se Fra­ge zu beant­wor­ten, haben wir eini­ge Prei­se her­aus­ge­sucht, damit Sie einen Ver­gleich der Sys­te­me zie­hen kön­nen. Wir haben dabei immer den Preis für 1 qm genom­men, um es ver­gleich­bar zu machen. Wei­ter­hin sind das die Prei­se, wenn Sie den Damm­bal­ken­ver­schluss in das Mau­er­werk anbrin­gen. Die Prei­se sind natür­lich ohne Ver­sand.

  • Bau­haus: 299,00 € 
  • Kema: 587,00 €
  • Wir: 705,67 € 
  • IBS: 733,63 €

Jedes Sys­tem hat sei­ne Vor- und Nach­tei­le. Es soll­te klar sein, dass die Bau­haus-Sys­te­me nicht so robust sind, wie die Sys­te­me von IBS. Wei­ter­hin wird bei den güns­ti­gen Sys­te­men oft­mals an der Dich­tung gespart, weil hier das meis­te Ein­spar­po­ten­zi­al liegt. Wenn Sie also die Gara­ge abdich­ten möch­ten, könn­te ein güns­ti­ges Sys­tem aus­rei­chen. Beim Schutz der Ein­gangs­tür soll­te es viel­leicht doch lie­ber ein sta­bi­le­res Sys­tem sein. Eine genaue Auf­lis­tung der Prei­se von Damm­bal­ken­sys­te­men, fin­den Sie in unse­rem Arti­kel Damm­bal­ken Preis­lis­te.

Gibt es Folgekosten bei einem Dammbalkenverschluss?

Dich­tun­gen von Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men hal­ten nicht für immer. Die Dich­tun­gen sind zwar meist sehr halt­bar, aber müs­sen von Zeit zu Zeit aus­ge­tauscht oder gepflegt wer­den. Fra­gen Sie des­halb vor dem Kauf nach Fol­ge­kos­ten für die Dich­tun­gen und even­tu­el­le War­tun­gen. Das spart Ihnen über die Jah­re wahr­schein­lich eini­ge hun­dert Euro. Wenn die Fol­ge­kos­ten nicht im Ver­hält­nis ste­hen, soll­ten Sie ein ande­res Sys­tem in Erwä­gung zie­hen.

Alternativen zum Dammbalkenverschluss

Wir haben nun viel über die Vor­tei­le und die Nach­tei­le eines Damm­bal­ken­ver­schlus­ses gere­det. Grund des­sen möch­ten wir Ihnen noch die Alter­na­ti­ven auf­zei­gen, falls Sie fest­ge­stellt haben, dass ein Damm­bal­ken­ver­schluss nicht das rich­ti­ge Sys­tem für Sie ist.

Magnet­schott: Die Schotts wer­den pro­fes­sio­nell ein­ge­baut und sind abso­lut was­ser­dicht. Auch unebe­ne Flä­chen kön­nen durch den pro­fes­sio­nel­len Ein­bau über­wun­den wer­den. Für den Ein­satz wird ein Magnet­rah­men an der Öff­nung ange­bracht, um spä­ter das Magnet­schott von vor­ne auf­zu­set­zen. Durch die Magne­te am Schott und die Magnet­schie­nen ent­steht so ein was­ser­dich­ter Abschluss.

Modul­bau­plat­ten: Eben­falls was­ser­dicht, aber für den eige­nen Ein­bau geeig­net sind Modul­bau­plat­ten. Bei Modul­bau­plat­ten wer­den eben­falls Schie­nen ange­bracht, um spä­ter die Modul­bau­plat­ten auf­zu­set­zen. Die Plat­ten sind in Stan­dard­hö­hen von 41 cm erhält­lich und sind dadurch kaum teu­rer als Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­me.

Damm­ta­feln: Eben­falls ähn­lich wie Alu-Damm­bal­ken aber um eini­ges leich­ter sind Damm­ta­feln. Auch hier wer­den Schie­nen rechts und links gesetzt und danach die Damm­ta­fel rein geho­ben. Im Gegen­satz zu den Alu-Damm­bal­ken han­delt es sich bei der Damm­ta­fel aber um ein Stück.

Für wei­te­re Alter­na­ti­ven oder ganz ande­re Lösungs­we­ge kön­nen Sie uns ger­ne kon­tak­tie­ren. Einen wei­te­ren Über­blick erhal­ten Sie in unse­rem Arti­kel über Flut­schutz.