Regenwasser läuft ins Haus? Das müssen Sie jetzt tun!

Regenwasser läuft ins Haus? Das müssen Sie jetzt tun!

Für vie­le Men­schen ist Regen nicht die bes­te Ange­le­gen­heit.  Gera­de, wenn das Regen­was­ser ins Haus läuft, die die Kata­stro­phe vor­pro­gram­miert. Zwar schau­en sich vie­le Leu­te den Nie­der­schlag aus ihren tro­cke­nen Häu­sern her­aus ger­ne an, doch selbst im Nas­sen zu ste­hen ist nicht sehr ange­nehm. Ein wenig Regen­was­ser mag kein Pro­blem dar­stel­len. Eine gro­ße Men­ge hin­ge­gen kann schwe­re Schä­den verursachen.

Und genau dar­um geht es heu­te. Wir zei­gen Ihnen was Sie tun müs­sen, wenn Regen­was­ser ins Haus läuft.

Was tun wenn Regen­was­ser ins Haus läuft? Wenn Regen­was­ser ins Haus läuft soll­ten Sie so schnell wie mög­lich her­aus­fin­den, wie das Was­ser ins Haus gelangt ist. Zudem soll­ten Sie, wenn mög­lich, das Was­ser auf­hal­ten, damit so wenig wie mög­lich hin­ein­strömt. Bei klei­nen Men­gen gelingt Ihnen das wahr­schein­lich mit Hand­tü­chern und Lap­pen. Bei einer grö­ße­ren Men­ge Was­ser müs­sen här­te­re Maß­nah­men her, wie die Feu­er­wehr oder eige­ne Pumpen.

Es gibt vie­le Din­ge, die Sie tun kön­nen um mit Regen­was­ser, das ins Haus läuft umge­hen zu kön­nen. Nicht nur aku­te Maß­nah­men sind essen­ti­ell, son­dern gera­de auch vor­beu­gen­de. Damit las­sen Sie  es gar nicht erst zu die­ser unan­ge­neh­men Situa­ti­on kom­men. Was Sie jetzt tun müs­sen, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus läuft, erklä­ren wir Ihnen in die­sem Arti­kel genauer!

Damit sind Sie bes­tens gewapp­net um dem Regen­was­ser zu trot­zen und Ihr Haus tro­cken zu halten.

Inhalts­ver­zeich­nis

  • Sofort­maß­nah­men bei Regen­was­ser im Haus
  • Ver­hin­dern, dass Regen­was­ser ins Haus läuft
  • Hoch­was­ser­bar­rie­ren gegen Regen­was­ser im Haus
  • Fazit: Regen­was­ser im Haus vermeiden

Sofortmaßnahmen bei Regenwasser im Haus

Regen­was­ser, das ins Haus läuft, ist nicht nur eine läs­ti­ge Situa­ti­on, es kann auch ziem­lich gefähr­lich wer­den, je nach­dem wie viel Was­ser ins Haus gelangt. Aus die­sem Grund soll­ten Sie so schnell wie mög­lich han­deln, soll­ten Sie ein­mal bemerkt haben, dass Ihr Haus über­schwemmt wird. Was Sie beach­ten soll­ten haben wir Ihnen nach­fol­gend zusammengefasst:

  1. Kei­ne Panik!
    • Es ist nur all­zu ver­ständ­lich, dass vie­le Men­schen bei einem Anblick von Hoch­was­ser in Ihrem Haus direkt in Panik ver­fal­len. Beson­ders ohne vor­he­ri­ge Erfah­rung ist man oft im ers­ten Moment rat­los. Doch ver­su­chen Sie immer Ruhe zu bewah­ren! Denn ohne einen kla­ren Kopf kön­nen Sie kei­ne ratio­na­len Ent­schei­dun­gen treffen.
  2. Hal­ten Sie das Was­ser auf!
    • Gerin­ge Men­gen Was­ser las­sen sich oft mit Hand­tü­chern oder ande­ren Tex­ti­li­en auf­wi­schen. Ver­su­chen Sie den Regen am Wei­ter­flie­ßen zu hin­dern. So ver­mei­den Sie Schä­den. Jedoch soll­ten Sie sich fern­hal­ten, wenn sich das Was­ser schon gar nicht mehr mit Tüchern trock­nen lässt. Eine gro­ße Men­ge Was­ser könn­te gefähr­lich sein.
  3. Strom aus­stel­len!
    • Wenn mal Regen­was­ser ins Haus lau­fen soll­te ist es abso­lut not­wen­dig den Strom aus­zu­stel­len! Gelangt das Was­ser näm­lich in die Nähe eines Strom­ka­bels, dann kann es ganz schön gefähr­lich wer­den für Ihre Gesund­heit. Hal­ten Sie sich also so gut wie mög­lich vom Was­ser fern.
  4. Feu­er­wehr rufen!
    • Die Feu­er­wehr ist der ers­te Ansprech­part­ner, wenn Regen ins Haus läuft. Bei einem Hoch­was­ser kann es zum einen zu einer Kon­ta­mi­na­ti­on mit Fäka­li­en oder Che­mi­ka­li­en kom­men. Das ist schwer gesund­heits­schä­di­gend. Zum ande­ren dür­fen Sie kon­ta­mi­nier­tes Was­ser nicht ein­fach selbst hin­aus pum­pen. Das kann recht­li­che Kon­se­quen­zen haben. Wenn es sich um wenig Was­ser han­delt, kön­nen Sie natür­lich auch ver­su­chen das Regen­was­ser selbst herauszubekommen.
  5. Doku­men­tie­ren Sie!
    • Es ist wich­tig Fotos von der Situa­ti­on machen. Ihre Ver­si­che­rung wird spä­ter Bewei­se brau­chen, damit Sie den Scha­den prü­fen kann. Auf den Fotos soll­te der Was­ser­stand, die Ursa­che und die Schä­den zu sehen sein. Je mehr Bil­der, des­to bes­ser. Wei­ter­hin kön­nen Sie sich auch direkt mit Ihrer Ver­si­che­rung in Ver­bin­dung set­zen. Die­se kön­nen Sie bei der Doku­men­ta­ti­on anleiten.

Dies sind eini­ge Din­ge, wel­che Sie machen kön­nen, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus läuft. Selbst­ver­ständ­lich sind dies nur Richt­li­ni­en, aber es kann hilf­reich sein einen gro­ben Plan zu besit­zen. Im nächs­ten Abschnitt erklä­ren wir Ihnen wie Sie ver­hin­dern kön­nen das über­haupt Regen­was­ser ins Haus läuft!

Verhindern, dass Regenwasser ins Haus läuft

Regen­was­ser im Haus zu haben ist nicht zwangs­wei­se immer ein gro­ßes Pro­blem. Wenn es sich jedoch um eine gro­ße Was­ser­mas­se han­delt, dann kann es ziem­lich ner­ven­auf­rei­bend wer­den. Des­halb emp­fiehlt es sich vor­beu­gen­de Maß­nah­men gegen ein Hoch­was­ser zu ergreifen. 

Zum einen ist das schon wich­tig wegen Ihrer Ver­si­che­rung. Eine Ver­si­che­rung soll­te im bes­ten Fall vor einem Scha­den abge­schlos­sen wer­den.  Durch­schnitt­lich kos­tet ein Hoch­was­ser in Deutsch­land 6.600 €. Das bedeu­tet für vie­le Men­schen eine immense finan­zi­el­le Belastung.

Außer­dem soll­ten Sie sich inten­siv mit den Leis­tun­gen Ihrer Ver­si­che­rung ver­traut machen. Denn nur weil Sie eine Haus­rats­ver­si­che­rung besit­zen, bedeu­tet dies nicht, dass Sie auto­ma­tisch für jede Situa­ti­on abge­si­chert sind.

Hier erfah­ren Sie mehr über Ver­si­che­run­gen für Hochwasser.

Eine wei­te­re Maß­nah­me um sich gegen Regen­was­ser zu schüt­zen ist das Bau­en von Schwel­len. Schwel­len sind klei­ne Erhe­bun­gen, wel­che um das Haus her­um gebaut wer­den. Dank Ihnen wird das Was­ser schon abge­hal­ten, bevor es über­haupt an das Haus gelan­gen kann. Eben­falls kann so das Was­ser abge­lei­tet wer­den und absickern.

Indem Sie das Wet­ter regel­mä­ßig beob­ach­ten kön­nen Sie Ihr Haus tro­cken hal­ten!  Das größ­te Pro­blem bei Regen: Sie haben oft nicht genug Zeit um schnell zu reagie­ren. Es fehlt die Zeit um recht­zei­tig Bar­rie­ren auf­zu­bau­en oder sich aus­zu­rüs­ten. Aus die­sem Grund soll­ten Sie regel­mä­ßig das Wet­ter beobachten.

Eben­falls kann eine kur­ze Recher­che über Ihr Wohn­ge­biet hilf­reich sein. Dadurch könn­ten Sie in Erfah­rung brin­gen wel­che Hoch­was­ser in der Ver­gan­gen­heit vor­ka­men und wie oft dies pas­siert ist. Dazu kön­nen Sie sich im Inter­net infor­mie­ren oder spe­zi­el­le Warn-Apps nut­zen, wie die App „NINA“.

Lagern Sie Wert­ge­gen­stän­de an siche­ren Orten! Auch wenn Ihre Wert­sa­chen durch eine Haus­rats­ver­si­che­rung geschützt sind emp­fiehlt es sich den­noch die­se Sachen einem siche­ren Platz zu ver­stau­en. Gera­de Sachen mit einem emo­tio­na­len Wert kön­nen nicht so ein­fach ersetzt werden.

Bei eini­gen Din­gen, wie wich­ti­gen Doku­men­ten kann es auch sehr lan­ge dau­ern bis die­se ersetzt wer­den. Berei­ten Sie sich also früh­zei­tig vor.

Wie Sie sehen gibt es eini­ge Din­ge, wel­che Sie tun kön­nen um zu ver­hin­dern, dass Regen­was­ser ins Haus gelangt. Im nächs­ten Abschnitt zei­gen wir Ihnen wel­che Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me Sie nut­zen kön­nen, um Ihr Zuhau­se tro­cken zu halten!

Regen­was­ser läuft ins Haus

Hochwasserbarrieren gegen Regenwasser im Haus

Um sich gegen Regen­was­ser zu schüt­zen gibt es glück­li­cher­wei­se eini­ge Mög­lich­kei­ten. Zum einen kann man selbst klei­ne­re Maß­nah­men ergrei­fen wie das Abschlie­ßen einer Ver­si­che­rung. Zum ande­ren kann man Hoch­was­ser­bar­rie­ren nut­zen. Die­se gibt es in ver­schie­de­nen Ausführungen.

Grund­sätz­lich unter­schei­den sich die Sys­te­me in zwei Kate­go­rien: mobil und immo­bil.

Mobi­le Hoch­was­ser­bar­rie­ren sind fle­xi­bel und ein­fach auf­zu­bau­en. Das ist wich­tig, wenn man spon­tan von einem Stark­re­gen über­rascht wird. Denn in sol­chen Situa­tio­nen hat man meist kaum Zeit das Regen­was­ser auf­zu­hal­ten. Zu mobi­len Hoch­was­ser­sys­te­men gehö­ren fol­gen­de Produkte:

Hochwasserbarriere gegen Regenwasser im Haus

Neben den mobi­len Hoch­was­ser­bar­rie­ren gegen Regen­was­ser gibt es wei­ter­hin immo­bi­le Bar­rie­ren. Die­se müs­sen teil­wei­se fest ver­baut wer­den und kön­nen zum Teil mobil sein. Je höher das Hoch­was­ser, des­to weni­ger mobil ist das Sys­tem. Das liegt dar­an, dass ein sol­ches Sys­tem einem gro­ßen Was­ser­druck stand­hal­ten muss.

Wenn Sie ger­ne mehr über die oben genann­ten Sys­te­me wis­sen möch­ten, kön­nen Sie ger­ne auf die­sen Link kli­cken: Hoch­was­ser­schutz für Pri­vat­häu­ser: Alle Lösun­gen im Über­blick! – Hoch­was­ser­schutz Pro­fis (hochwasserschutz-profis.de)

Eben­falls kön­nen Sie ein Rück­stau­ven­til ein­set­zen las­sen. Sol­che Ven­ti­le sind immer dann nötig, wenn Was­ser aus dem Abfluss wie­der hoch kommt. Flüs­sig­keit aus der Kana­li­sa­ti­on ist durch Che­mi­ka­li­en oder Fäka­li­en kon­ta­mi­niert. Das ist eine gro­ße Gefahr für Ihre Gesund­heit. Soll­te das also oft pas­sie­ren, dann ist eine Rück­stau­klap­pe unumgänglich.

Fazit: Regenwasser im Haus vermeiden

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen aus­rei­chend zei­gen konn­ten was zu tun ist, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus läuft. Wie Sie sehen, soll­te man sich einen Plan zurecht legen um so wenig Stress wie mög­lich zu haben. Zudem ist es wich­tig sich so früh wie mög­lich mit dem The­ma Hoch­was­ser aus­ein­an­der zu setzen.

Und hier noch ein letz­ter Tipp:

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort  für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutz­sys­tems. Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können! 

Hochwasserschutz für Privathäuser: Alle Lösungen im Überblick!

Hochwasserschutz für Privathäuser: Alle Lösungen im Überblick!

Hoch­was­ser­schutz für Pri­vat­häu­ser kann sehr schwie­rig sein, wenn man sich mit die­sem The­ma bis­her nicht befasst hat. Vie­le Leu­te wis­sen am Anfang kaum Bescheid, wie sie sich ent­spre­chend schüt­zen sol­len. Es gibt eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten, wel­che Sie ein­set­zen kön­nen. Es gibt zudem mobi­len oder auch nicht-mobi­len Hoch­was­ser­schutz für Privathäuser.

Wel­chen Hoch­was­ser­schutz es für Pri­vat­häu­ser gibt, erklä­ren wir Ihnen aus­führ­li­cher in die­sem Artikel.

Alle Lösun­gen im Über­blick erklä­ren wir Ihnen genau­er, damit Sie in Zukunft wis­sen, wie Sie ihr Pri­vat­haus vor Hoch­was­ser schüt­zen kön­nen. Beach­ten Sie jedoch, dass nicht jede Lösung, für jedes Haus oder Situa­ti­on geeig­net ist. Falls Sie sich unsi­cher sein soll­ten, kön­nen Sie uns jeder­zeit kon­tak­tie­ren. Wir bera­ten Sie gerne!

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutz­sys­tems. Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können! 

Um ent­schei­den zu kön­nen, wel­chen Hoch­was­ser­schutz Sie benö­ti­gen, müs­sen Sie erst­mal erken­nen, um wel­ches Hoch­was­ser es sich han­delt. Denn jedes Hoch­was­ser benö­tigt einen ande­ren Schutz.

Genau dar­auf wer­den wir jetzt als ers­tes eingehen.

Hoch­was­ser Privathäuser

Die Hochwasserart erkennen und den passenden Hochwasserschutz fürs Privathaus finden!

Wie bereits zuvor erwähnt, müs­sen Sie sich zunächst etwas mit dem Grund­wis­sen über Hoch­was­ser beschäf­ti­gen. Es gibt näm­lich ver­schie­de­ne Arten. Was Sie genau dar­über wis­sen müs­sen, erfah­ren Sie in die­sem Abschnitt.

Grund­sätz­lich wird zwi­schen drei ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­ar­ten unter­schie­den. Es gibt zum einen das Fluss­hoch­was­ser. Wie der Name bereits sagt, ent­steht die­ses Hoch­was­ser aus Flüssen.

Flusshochwasser bei Privathäusern

Dass kann pas­sie­ren, wenn es für meh­re­re Tage sehr stark reg­net. Dann über­schwem­men die Flüs­se das nahe­lie­gen­de Ufer. Nor­ma­ler­wei­se ist das Was­ser in der Lage abzu­flie­ßen und sickert in den Boden. Wenn der Unter­grund jedoch gefro­ren ist oder mit Zement bear­bei­tet, dann läuft das Was­ser ein­fach weiter.

Fluss­hoch­was­ser sind im Gegen­satz zu ande­ren Hoch­was­sern eher lang­sam. Dafür dau­ern sie meist mehr als 24 Stun­den und kön­nen weit­rei­chen­de Gebie­te über­schwem­men. Vor allem Sied­lungs­ge­bie­te, die nah am Ufer gebaut sind, kön­nen öfter unter Fluss­hoch­was­ser leiden.

Eine wei­te­re Hoch­was­ser­art ist die Sturm­flut.

Fluss­hoch­was­ser bei Privathäusern

Sturmfluten

Eine Sturm­flut ent­steht, wenn star­ke Win­de das Was­ser aus dem Meer bewe­gen. Dabei trei­ben die Win­de das Was­ser aus Seen auf das Küs­ten­land und über­schwem­men es. Gera­de die Nord­see ist immer wie­der betrof­fen von sol­chen Sturm­flu­ten. Jedoch wer­den heut­zu­ta­ge immer mehr Gebie­te Opfer von Sturm­flu­ten, als früher.

Das ist dem Kli­ma­wan­del zu zuschrei­ben. Durch die Glo­ba­le Erwär­mung schmel­zen die Pol­kap­pen, was wie­der­um zu einem stei­gen­den Mee­res­spie­gel führt. Des­we­gen wer­den auch ver­mehrt Dei­che an sol­chen Küs­ten auf­ge­baut, damit die Städ­te sicher bleiben.

Die letz­te Hoch­was­ser Art ist als Sturz­flut bekannt.

Sturzflut an Privathäusern

Sturz­flu­ten ent­ste­hen immer kurz nach einem hef­ti­gen Nie­der­schlag. Die Sturz­flut kann aber ent­ste­hen, ohne, dass sie sich in der Nähe einer Was­ser­quel­le befin­det. Die ande­ren Hoch­was­ser müs­sen sich immer an einem See oder dem Meer befinden.

Sturz­flu­ten an Privathäusern

Wenn das Was­ser nicht in den Boden absi­ckern kann, dann fließt es ein­fach wei­ter. Sturz­flu­ten sind zudem extrem stark und rei­ßen alles mit sich. Dafür dau­ern sie meist weni­ger als 24 Stun­den. Außer­dem kann es sehr schwie­rig sein, ent­spre­chen­de Vor­keh­run­gen zu tref­fen, um sich zu schüt­zen. Denn Sturz­flu­ten las­sen sich nicht wirk­lich vorhersehen.

Nun wis­sen Sie Bescheid, wel­che Hoch­was­ser­ar­ten exis­tie­ren. Haben Sie even­tu­ell sogar schon bestim­men kön­nen, von wel­chem Hoch­was­ser Sie betrof­fen sind? 

Dann kön­nen Sie sich als nächs­tes anschau­en, wel­chen Schutz sie für Ihr pri­va­tes Haus benötigen.

Welchen Hochwasserschutz gibt es für Privathäuser?

Nach­dem Sie unge­fähr bestim­men konn­ten, um wel­ches Hoch­was­ser es sich han­delt, kön­nen Sie sich die ver­schie­de­nen Lösun­gen anse­hen. Dabei müs­sen Sie jedoch wis­sen, dass es sehr vie­le Schutz­mög­lich­kei­ten für ein Haus gibt. Das Was­ser kann durch ver­schie­den Wege ins Haus gelangen.

Aus die­sem Grund stel­len wir Ihnen hier alle Mög­lich­kei­ten zum Schutz Ihres Pri­vat­hau­ses vor. Zum einen kann das Was­ser durch Türen eindringen.

Hochwasserschutz für die Türen von Privathäusern

In Pri­vat­häu­sern befin­den sich vie­le Türen, wel­che Was­ser rein­las­sen kön­nen. Das kann eine Kel­ler­tür sein, aber auch die Haus­tür. Türen sind oft eben­erdig und manch­mal auch unter­ir­disch ein­ge­las­sen. Des­we­gen kann oft viel Was­ser bei einem Hoch­was­ser eindringen.

Doch wel­che Mög­lich­kei­ten haben Sie, um Ihre Tür gegen Hoch­was­ser sicher zu machen? Grob gesagt, gibt es fol­gen­de Lösun­gen, um die Türen im eige­nen Haus zu schützen:

Schlängen gegen Hochwasser

Wie Sie sehen, gibt es eine Men­ge Mög­lich­kei­ten, um Türen vor Hoch­was­ser sicher zu machen. Wenn Sie genaue­re Infor­ma­tio­nen zu den jewei­li­gen Sys­te­men haben möch­ten, kön­nen Sie uns ger­ne kon­tak­tie­ren. Eben­falls kön­nen Sie unse­re ande­ren Arti­kel ansehen.

Wei­ter­hin kön­nen Sie im nächs­ten Abschnitt sehen, wie Sie ihre Fens­ter vor Hoch­was­ser schüt­zen können.

Fenster von Privathäusern vor Hochwasser schützen!

Auch Fens­ter müs­sen vor Hoch­was­ser geschützt wer­den. Dabei gibt es aber einen erheb­li­chen Unter­schied zwi­schen Fens­tern, wel­che sich am Boden befin­den oder Fens­tern, die sich zum Bei­spiel im ers­ten Stock befinden.

Zuerst schau­en wir uns boden­na­he Fens­ter an. Auch hier gilt es, zwi­schen zwei Fens­ter­ar­ten zu dif­fe­ren­zie­ren. Es gibt boden­na­he Fens­ter, aber auch Kel­ler­fens­ter, wel­che unter­ir­disch ein­ge­baut wor­den sind. Erd­na­he Fens­ter müs­sen nicht kom­plett abge­dich­tet werden.

Ähn­lich wie bei Türen, kann man erd­na­he Fens­ter mit fol­gen­den Mit­teln schützen:

  • Stahl­rah­men mit Neoprenüberzug
  • Alu-Damm­bal­ken als Hoch­was­ser­schutz für Fens­ter – Hier der Link zu einem wei­te­ren Arti­kel: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-kellerfenster/
  • Alu-Damm­ta­feln
  • Sand­sä­cke kön­nen Sie eben­falls bei Fens­tern ver­wen­den, wenn Sie Hoch­was­ser­schutz für Ihr Pri­vat­haus benötigen.
  • Ein­bau eines Hoch­was­ser­fens­ters – Hier gibt es mehr dazu: https://www.hochwasserschutz-profis.de/preise-fuer-hochwasserschutz-von-fenstern/
  • was­ser­ab­sor­bie­ren­de Schlän­gel, wie bereits oben beschrieben
  • Alu-Plat­ten mit Klickfunktion
  • Alu-Auf­bau­ten für das Fens­ter zum Schwenken
  • Oder Acryl­schotts
Acryl­schott gegen Hochwasser

Kel­ler­fens­ter bezie­hungs­wei­se Fens­ter unter der Erde müs­sen hin­ge­gen anders was­ser­dicht gemacht wer­den. Anders als nor­ma­le Fens­ter, wer­den Kel­ler­fens­ter meist kom­plett vom Hoch­was­ser erfasst. Des­we­gen müs­sen sol­che Fens­ter in der Regel kom­plett abge­dich­tet werden.

Dazu haben Sie fol­gen­de Möglichkeiten:

Doch kei­ne Sor­gen, es gibt auch Sys­te­me mit einer Luke. So kön­nen Sie das Fens­ter kom­plett abdich­ten und es trotz­dem zum Lüf­ten des Kel­lers nut­zen. Die­se Lösun­gen fin­den Sie in die­sem Arti­kel: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-fuer-fenster/. Oder Sie schau­en sich dazu die­ses Bild an:

Fens­ter Hoch­was­ser­schutz für Privathäuser

Doch nicht nur offen­sicht­li­che Din­ge, wie Türen oder Fens­ter, soll­ten Sie schüt­zen. Auch ande­re Din­ge müs­sen bedacht wer­den, wenn Sie ihr Pri­vat­haus sicher machen wol­len vor einem Hochwasser.

Welche anderen Dinge sollte man vor Hochwasser schützen?

Oft wis­sen wir direkt, wel­che Orte zu sichern sind, damit das Hoch­was­ser kei­ne Chan­ce hat. Dabei wird oft nur an Türen oder Fens­ter gedacht. Doch Was­ser kann durch vie­le Orte ein­drin­gen. Auf was soll­ten Sie also noch Wert legen?

Ein wichtiger Aspekt ist die Kanalisation.

Durch Öff­nun­gen wie die Dusche oder Toi­let­te kann eben­falls Was­ser ein­drin­gen. Gera­de bei einem alten Haus und bei einem star­ken Hoch­was­ser kann es zu einem Rück­stau füh­ren. Das Was­ser kommt dann aus der Kana­li­sa­ti­on und dringt durch Öff­nun­gen in Ihr Haus. 

Das ist vor allem pro­ble­ma­tisch, weil das Was­ser zusätz­lich kon­ta­mi­niert ist. Der Kon­takt kann zu schwe­ren gesund­heit­li­chen Beschwer­den führen!

Um sich dage­gen zu schüt­zen kön­nen Sie die fol­gen­den Metho­den nutzen:

Falls Sie sich unsi­cher sein soll­ten, wel­ches Sys­tem zu ihrem Haus passt, fra­gen Sie uns ger­ne um Rat! Wir hel­fen ger­ne wei­ter. Eben­falls soll­ten Sie ihr Haus auf undich­te Stel­len untersuchen.

Die­se wer­den Ihnen dann zum Ver­häng­nis, wenn das Hoch­was­ser durch­dringt. Dabei sind undich­te Stel­len sehr ein­fach zu besei­ti­gen. Lai­bun­gen an Türen und Fens­tern oder auch offe­ne Roh­re sind meist die Übel­tä­ter. Die­se kön­nen Sie aber durch die unten­ste­hen­den Mög­lich­kei­ten beseitigen:

  • Sili­kon
  • Abdicht­mas­se
  • Bau­schaum u.v.m.

Die­se Din­ge fin­den Sie schon für wenig Geld im Bau­markt Ihres Ver­trau­ens. Eben­falls gibt es neben dem her­kömm­li­chen Hoch­was­ser­schutz für Pri­vat­häu­ser noch den mobi­len Hoch­was­ser­schutz. Wie die­ser aus­sieht, erfah­ren Sie im wei­te­ren Ver­lauf die­ses Artikels.

Gibt es mobilen Hochwasserschutz für Privathäuser?

Wenn man ein Pri­vat­haus vor Hoch­was­ser schüt­zen möch­te, dann kann man auch zu mobi­len Sys­te­men grei­fen. Mobil bedeu­tet in die­sem Sin­ne, dass das Sys­tem nicht fest ver­baut wird und mobil ist. Es ist also leicht zu trans­por­tie­ren und erfor­dert wenig Arbeitsaufwand.

Dabei unter­schei­det man aber zwi­schen zwei Arten des mobi­len Hoch­was­ser­schutz. Es gibt den semi-mobi­len Hoch­was­ser­schutz, sowie den mobi­len Hoch­was­ser­schutz.

Der mobi­le Schutz ist kom­plett fle­xi­bel und muss nicht fest ver­schraubt wer­den. Semi-mobi­le Sys­te­me sind hin­ge­gen teil­wei­se fest ver­baut und nicht ganz so mobil. Ein kom­plett mobi­ler Hoch­was­ser­schutz macht vor allem Sinn, wenn Sie sich vor einem Fluss­hoch­was­ser schüt­zen möchten.

Mobi­le Sys­te­me wer­den hier ger­ne ein­ge­setzt, um das Was­ser vom Haus fern­zu­hal­ten, wenn das Mau­er­werk bei­spiels­wei­se unter dem Hoch­was­ser lei­den könn­ten. Eben­falls ver­hin­dert es das Auf­schwim­men des Hau­ses. Hier der Link zu unse­rem Arti­kel über mobi­le Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me: https://www.hochwasserschutz-profis.de/mobiler-hochwasserschutz-privat/

Semi-mobi­le Sys­te­me eig­nen sich bei Stark­re­gen, weil die­ser oft nicht vor­her­seh­bar ist. Die­se Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me las­sen sich auch schnel­ler ein­set­zen, weil sie bereits teil­wei­se auf­ge­baut sind.

Wenn Sie dazu mehr Infor­ma­tio­nen haben möch­ten, kon­tak­tie­ren Sie uns gerne!

Fazit zum Hochwasserschutz für Privathäuser

Sich vor Hoch­was­ser zu schüt­zen kann gar nicht so ein­fach sein. Gera­de mit einem Pri­vat­haus kann es schwie­rig sein, weil einem oft das Wis­sen fehlt. Aus die­sem Grund hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen einen Über­blick zu den Lösun­gen für den Hoch­was­ser­schutz von Pri­vat­häu­sern geben konn­ten. Wich­tig ist, dass Sie sich über ein­zel­ne Aspek­te genug Gedan­ken machen und her­aus­fin­den, von wel­chem Hoch­was­ser sie bedroht sind.

Wie bekämpft man Hochwasser? Maßnahmen für den Hausschutz

Wie bekämpft man Hochwasser? Maßnahmen für den Hausschutz

Ein Hoch­was­ser zu bekämp­fen kann ganz schön kom­pli­ziert sein. Zumin­dest wenn einem die nöti­ge Erfah­rung fehlt. Des­halb möch­ten wir Ihnen heu­te alle Maß­nah­men für den Haus­schutz zei­gen, die bei der Hoch­was­ser­be­kämp­fung hel­fen. Denn die wenigs­ten Men­schen wis­sen wirk­lich wie man mit einem Hoch­was­ser umgeht.  Sie wer­den nach der Lek­tü­re die­ses Arti­kels zu den weni­gen Men­schen gehö­ren, die wis­sen, wie man Hoch­was­ser wirk­lich bekämp­fen kann.

Denn nicht alle Hoch­was­ser gleich. Je nach­dem von wel­chem Hoch­was­ser Sie betrof­fen sind, müs­sen Sie even­tu­ell unter­schied­li­che Maß­nah­men ergrei­fen. Aus die­sem Grund ist es sehr wich­tig, dass Sie ver­ste­hen, wie Sie rich­tig vor­sor­gen, damit das Hoch­was­ser spä­ter kei­ne Chan­ce hat Scha­den anzurichten.

Wie man Hoch­was­ser bekämpft und alle Maß­nah­men für den Haus­schutz stel­len wir Ihnen in die­sem Arti­kel genau­er vor, damit Ihr Haus auf jeden Fall tro­cken bleibt! Sie kön­nen uns außer­dem jeder­zeit für eine per­sön­li­che Bera­tung kontaktieren!

Inhaltsverzeichnis

  • Hoch­was­ser bekämp­fen: Hoch­was­ser­ri­si­ko bestimmen
  • Finan­zi­ell gegen das Hoch­was­ser ankämpfen
  • Bau­li­che Maß­nah­men zur Bekämp­fung des Hochwassers
  • Alle Hoch­was­ser­sys­te­me auf einen Blick
  • Kön­nen Sie das Hoch­was­ser nun bekämpfen?
Hoch­was­ser in Frankfurt

Hochwasser bekämpfen: Hochwasserrisiko bestimmen

Bevor wir uns mit den ein­zel­nen Sys­tem zum Hoch­was­ser­schutz beschäf­ti­gen kön­nen, soll­ten wir uns zunächst anse­hen wie man das Risi­ko für Hoch­was­ser bestimmt. Denn nur wenn Sie wis­sen, von wel­chem Hoch­was­ser Sie betrof­fen sind, kön­nen Sie her­aus­fin­den wie Sie das Hoch­was­ser bekämp­fen können.

Die zwei größ­ten Hoch­was­ser­ge­fah­ren sind Fluss­hoch­was­ser und Stark­re­gen. Die­se sind für die meis­ten Schä­den, durch Hoch­was­ser, in Deutsch­land ver­ant­wort­lich. Grund­sätz­lich gibt es drei ver­schie­de­ne Hochwasserarten.

  1. Fluss­hoch­was­ser
  2. Sturz­flut
  3. Sturm­flut

Die Sturm­flut kommt aber haupt­säch­lich nur an Küs­ten wie der Ost- und Nord­see vor. Die Sturz­flut ist die gefähr­lichs­te Art von Hoch­was­ser, weil sie sehr plötz­lich kommt. Sie ist also kaum vor­her­zu­se­hen. Dabei hat sie eine enor­me Kraft und reißt alles in ihrer Umge­bung mit sich.

Das Fluss­hoch­was­ser tritt nur bei Flüs­sen oder Seen auf, wenn es meh­re­re Tage hin­ter­ein­an­der stark reg­net. Dann läuft das Was­ser über das Ufer. Eigent­lich läuft es ab und sickert in den Boden. Wenn der Unter­grund aber mit Beton ver­sie­gelt oder durch Frost ver­här­tet ist, dann über­schwemmt das Was­ser das Gelände.

Folgende Dinge sollten Sie tun, um das Risiko für eines der oben genannten Hochwasser zu erkennen:

  • Soll­ten Sie neben einem Bach oder an der Küs­te leben
    • Beob­ach­ten Sie die­se Was­ser­quel­le. Soll­te das Was­ser stark anstei­gen, dann kann das ein Zei­chen für Hoch­was­ser sein
  • Infor­mie­ren Sie sich in den regio­na­len Medi­en ob vor einem Hoch­was­ser gewarnt wird und neh­men Sie die­se War­nung ernst!
  • Soll­ten Sie grund­sätz­lich in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben, kön­nen Sie auch ent­spre­chen­de Apps nut­zen, wel­che Sie auf dem Lau­fen­den halten
  • Ach­ten Sie außer­dem auf den Wetterbericht
    • Reg­net es meh­re­re Tage stark hin­ter­ein­an­der, ist die Wahr­schein­lich­keit für ein Fluss­hoch­was­ser groß
  • Infor­mie­ren Sie sich auch über ver­gan­ge­ne Hoch­was­ser in Ihrem Wohngebiet

Im Inter­net kön­nen Sie eben­falls her­aus­fin­den, wie stark ihr Wohn­ge­biet  von Hoch­was­ser betrof­fen ist. Dazu gibt es näm­lich vom GDV ein Zonie­rungs­sys­tem:

  1. Gefähr­dungs­klas­se 1 Sehr gerin­ge Wahr­schein­lich­keit – Hoch­was­ser sta­tis­tisch sel­te­ner als ein­mal alle 200 Jahre
  2. Hoch­was­ser-Gefah­ren-Klas­se 2: Nied­ri­ge Wahr­schein­lich­keit – Hoch­was­ser sta­tis­tisch ein­mal alle 100 bis 200 Jahre
  3. Gefähr­dungs­klas­se 3: Mitt­le­re Wahr­schein­lich­keit – Hoch­was­ser sta­tis­tisch ein­mal alle 10 bis 100 Jahre
  4. Gefähr­dungs­klas­se 4: Hohe Wahr­schein­lich­keit – Hoch­was­ser alle 10 Jah­re oder öfter

Bei Stark­re­gen:

  • Stark­re­gen lässt sich kaum vor­her­sa­gen und ist des­halb sehr gefähr­lich für Ihr Haus. Es ist schwie­rig die­ses Hoch­was­ser zu bekämpfen
  • Infor­mie­ren Sie sich beim Wet­ter­be­richt. Es könn­ten auch Apps hel­fen, damit Sie recht­zei­tig reagie­ren können
    • Ach­tung: Vor allem im Som­mer kommt es oft zu Starkregen
  • Sie kön­nen sich nach Pro­duk­ten zur Früh­erken­nung von Stark­re­gen umse­hen. Bei­spiels­wei­se Was­ser­mel­der oder Wetterstationen

Nun wis­sen Sie, wie Sie das Risi­ko für ein Hoch­was­ser recht­zei­tig erken­nen kön­nen. Dies wird Ihnen hel­fen gegen das Hoch­was­ser anzu­kämp­fen. Zudem kön­nen Sie nun grob ein­schät­zen, von wel­chem Hoch­was­ser Sie betrof­fen sein könnten.

Doch Sie soll­ten nicht nur das Risi­ko für Hoch­was­ser ermit­teln, son­dern auch finan­zi­ell recht­zei­tig vor­sor­gen. Wie Sie das tun, erklä­ren wir Ihnen im nächs­ten Abschnitt.

Finanziell gegen das Hochwasser ankämpfen

Hoch­was­ser kön­nen extrem ins Geld gehen. Vor allem wenn die­se Schä­den anrich­ten. Umso wich­ti­ger ist es, dass Sie finan­zi­ell recht­zei­tig vor­sor­gen, damit Sie nicht selbst für die Kos­ten auf­kom­men müssen.

Ein Hoch­was­ser kos­tet durch­schnitt­lich näm­lich um die 6600 €.

Das kann näm­lich für vie­le Leu­te ein gro­ßes Pro­blem sein. Aus die­sem Grund soll­ten Sie sich nach ent­spre­chen­den Ver­si­che­run­gen umse­hen. Das wich­ti­ge ist, dass Sie sich vor dem Hoch­was­ser um eine Ver­si­che­rung küm­mern müssen.

Vie­le Ver­si­che­run­gen wol­len Sie nicht mehr auf­neh­men, wenn Sie bereits ein Hoch­was­ser hat­ten. Küm­mern Sie sich des­halb recht­zei­tig um eine Versicherung.

Wir emp­feh­len Ihnen eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung und eine Haus­rat­ver­si­che­rung mit Ele­men­tar­scha­den­schutz. Nur mit die­sen zusätz­li­chen Bau­stei­nen des Ele­men­tar­scha­den­schutz kön­nen Sie sich sicher sein, dass die Ver­si­che­rung den Scha­den über­neh­men wird. Dann kön­nen Sie auch finan­zi­ell gegen das Hoch­was­ser ankämpfen.

Hier zwei wei­ter­füh­ren­de Arti­kel zu die­sem Thema:

Neben dem finan­zi­el­len Aspekt ist es auch wich­tig, dass Sie ent­spre­chen­de Bau­maß­nah­men ergrei­fen. Was Sie tun kön­nen, erfah­ren sie im fol­gen­den Abschnitt.

Bauliche Maßnahmen zur Bekämpfung des Hochwassers

Um sich opti­mal vor einem Hoch­was­ser schüt­zen zu kön­nen, ist auch wich­tig, die ent­spre­chen­den Bau­maß­nah­men zu ergrei­fen. Nur mit den rich­ti­gen Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men, kön­nen Sie sich sicher sein, dass Ihr Zuhau­se tro­cken bleibt und das Hoch­was­ser effek­tiv bekämpfen.

Eine Mög­lich­keit, um dem Hoch­was­ser vor­sorg­lich ent­ge­gen zu wir­ken, ist das Bau­en von Schwel­len. Je nach­dem wie hoch das Was­ser ist, kann eine Schwel­le meist schon aus­rei­chen. Das hilft vor allem zeit­lich. Denn bei Stark­re­gen fehlt einem oft die Zeit recht­zei­tig reagie­ren zu kön­nen. Die­se Schwel­len kön­nen Sie an allen wich­ti­gen Öff­nun­gen anbrin­gen. Dadurch hat das Was­ser bei Stark­re­gen kei­ne Chan­ce direkt in Ihr Haus zu laufen.

Manch­mal hilft es auch, wenn Sie das Was­ser umlei­ten. Dazu kön­nen Sie Regen­rin­nen nut­zen. Wenn Sie sich zum Bei­spiel ent­schei­den ein Dach über den Kel­ler­ab­gang zu bau­en, kann das Was­ser zuerst auf das Gras flie­ßen, bevor es den Kel­ler­ab­gang her­un­ter­läuft. Das spart Ihnen Zeit und kann sogar ein Hoch­was­ser kom­plett verhindern.

Eine wei­te­re Lösung ist das Rück­stau­ven­til! Beson­ders älte­re Häu­ser ten­die­ren einen Rück­stau in der Kana­li­sa­ti­on zu ver­ur­sa­chen. Das Was­ser kann sich stau­en  oder das Grund­was­ser steigt und drückt sich dann durch die Kanä­le zurück in das Haus. Dass bemer­ken Sie an der brau­nen Brü­he, wel­che aus Dusche, Toi­let­te oder dem Ablauf im Kel­ler kommt. Hier hilft nur der Ein­bau eines Rück­stau­ven­tils. Das kann jede Hei­zungs­fir­ma erledigen.

Ver­wen­den Sie außer­dem was­ser­dich­tes Mate­ri­al bei der Aus­klei­dung Ihres Kel­lers. Wenn es für Sie kein Pro­blem ist, dass Was­ser in den Kel­ler läuft, dann soll­ten Sie zumin­dest dar­auf ach­ten, dass der Boden aus Beton besteht und nicht Par­kett. So beu­gen Sie Schä­den vor.

Was­ser­dich­te Fens­ter und Türen sind essen­ti­ell für den Hoch­was­ser­schutz. Sie kön­nen Ihre  aktu­el­len Fens­ter und Türen gegen was­ser­dich­te aus­tau­schen. Das ist zwar nicht ganz güns­tig, dafür haben Sie aber das Hoch­was­ser lang­fris­tig bekämpft. Alle Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma kön­nen Sie in unse­rem Arti­kel über was­ser­dich­te Fens­ter und was­ser­dich­te Türen fin­den.

Was Sie außer­dem zu den ein­zel­nen Sys­te­men zum Hoch­was­ser­schutz wis­sen soll­ten, fin­den Sie im nächs­ten Abschnitt.

Alle Hochwassersysteme auf einen Blick

Es gibt mitt­ler­wei­le wirk­lich vie­le Mög­lich­kei­ten um Hoch­was­ser zu bekämp­fen. Dabei eig­net sich nicht jede Hoch­was­ser­sper­re für jede Öff­nung. Wir zei­gen einen, wel­che Sys­te­me oft ein­ge­setzt wer­den und was Sie dazu wis­sen sollten.

Hochwassersperren für Fenster:

Beim Hoch­was­ser­schutz mit Fens­tern soll­ten Sie beach­ten, dass Kel­ler­fens­ter anders abge­dich­tet wer­den müs­sen, als bei­spiels­wei­se Fens­ter über der Erde. Für unter­ir­di­sche Fens­ter emp­fiehlt es sich, die­se kom­plett abzu­dich­ten. So kann man sicher­ge­hen, dass wirk­lich kein Was­ser austritt.

Falls Sie mehr zum The­ma Hoch­was­ser­schutz bei Fens­tern wis­sen möch­ten, kön­nen Sie sich ger­ne fol­gen­den Arti­kel ansehen.

Dam Easy Hochwasserschutz-Barriere

Hochwassersperren für Türen:

Auch beim The­ma Hoch­was­ser­schutz für Türen haben wir eini­ge Arti­kel, wel­che Sie mög­li­cher­wei­se inter­es­sie­ren könn­ten. Bei Türen ist es ähn­lich, wie mit Fens­tern. Kel­ler­tü­ren soll­ten grund­sätz­lich eher kom­plett abge­dich­tet werden. 

Haus­tü­ren hin­ge­gen kön­nen meist auch nur halb abge­dich­tet wer­den. Zum Bei­spiel mit einem Damm­bal­ken­sys­tem. Ob dies auch auf Ihre Situa­ti­on zu trifft, muss man kon­kret feststellen.

Hochwasserbarrieren bei Kanälen:

Bei Kanä­len haben Sie eigent­lich nicht sehr vie­le Mög­lich­kei­ten. Sie kön­nen ent­we­der ein Rück­stau­ven­til ein­set­zen las­sen. Das ver­hin­dert, dass das Was­ser aus dem Kanal wie­der aus der Dusche kommt. Oder Sie kön­nen eine Absperr­bla­se in WC, Dusche oder den Ablauf ein­set­zen. Die Absperr­bla­se wird auf­ge­pumpt und hält das Was­ser eben­falls zurück.

Hier ein Link zu Absperr­bla­sen: https://howashop.de/products/absperrblase

Können Sie das Hochwasser nun bekämpfen?

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen alle Maß­nah­men zum Hoch­was­ser­schutz aus­rei­chend erklä­ren konn­te. Ein Hoch­was­ser zu bekämp­fen, muss nicht schwer sein, wenn man weiß wie es geht. Umso wich­ti­ger ist es, von vor­ne­her­ein vor­zu­sor­gen, damit das Hoch­was­ser erst gar nicht die Chan­ce bekommt Scha­den anzu­rich­ten. So soll­ten Sie nun einen gro­ben Über­blick haben, wie Sie ein Hoch­was­ser bekämp­fen können.

Ger­ne kön­nen Sie sich auch direkt an uns wenden.

  • Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort  für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.

Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können! 

Ein Wasserschaden nach Unwetter? Tun Sie das jetzt!

Ein Wasserschaden nach Unwetter? Tun Sie das jetzt!

Oft kommt es über­ra­schend, das Unwet­ter. Was soll­ten Sie jetzt bei einem Was­ser­scha­den nach Unwet­ter tun?

Meis­tens geht man davon aus, dass es schnell vor­über­zieht. Doch ehe man sich ver­sieht, steht der Kel­ler unter Was­ser und das Haus hat ordent­lich Scha­den davon getra­gen. Sie sind nicht allei­ne, denn fast alle unse­rer Kun­den, haben genau die­ses Problem.

In so einer Situa­ti­on fra­gen Sie sich wahr­schein­lich, wie Sie am bes­ten damit umge­hen sol­len. Die­se Fra­ge ist ver­ständ­lich, denn die wenigs­ten von uns haben regel­mä­ßig mit sol­chen Situa­tio­nen Berüh­rungs­punk­te. Soll­ten Sie ein­mal einen Was­ser­scha­den nach einem Unwet­ter erlei­den, hel­fen wir Ihnen mit die­sem Arti­kel rich­tig zu reagieren!

Alles was Sie über Was­ser­schä­den nach Unwet­tern wis­sen müs­sen, erfah­ren Sie hier aus­führ­lich. Ger­ne bera­ten wir Sie auch persönlich!

Inhaltsverzeichnis

  1. Ers­te Maß­nah­men bei einem Was­ser­scha­den nach dem Unwetter
  2. Was­ser­scha­den durch Regen: Und jetzt? 
  3. Wer zahlt bei einem Was­ser­scha­den durch Unwetter?
  4. Was­ser­scha­den durch Stark­re­gen vorbeugen!
  5. Fazit – Was­ser­scha­den durch Unwet­ter vermeiden

Erste Maßnahmen bei einem Wasserschaden nach dem Unwetter

Was­ser­schä­den durch Unwet­ter sind eine sehr unan­ge­neh­me Ange­le­gen­heit. Ist der Kel­ler oder das Haus näm­lich erst­mal voll­ge­lau­fen, kann es ganz schön viel Arbeit sein, alles wie­der in Ord­nung zu bringen.

Laut Befra­gun­gen unse­rer Kun­den, ent­ste­hen mitt­ler­wei­le sogar 60 % der Hoch­was­ser­schä­den durch Stark­re­gen. Eine beacht­li­che Menge.

Allei­ne 2016 kam es zu 151.000 Schä­den durch Stark­re­gen. Und die­se Schä­den sind sehr viel­sei­tig. Nicht nur Haus und Gegen­stän­de wer­den zer­stört, son­dern es kann zudem auch eine gro­ße emo­tio­na­le Belas­tung für die Betrof­fe­nen sein. Nicht zuletzt wegen den immensen Kosten.

Quel­le: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/allianz-hochwasser-waren-2016-besonders-teuer/20390538.html?ticket=ST-79166-aeG2QIdeGNjDHedrxofT-ap1

Im Schnitt kos­tet so ein Hoch­was­ser etwa 6600 € und das ist nur der gro­be Durch­schnitt. Doch wie reagie­ren Sie am bes­ten in so einer Situation.

  1. Der wich­tigs­te Aspekt vor­ab, bewah­ren Sie Ruhe! Meist wirkt eine Über­schwem­mung schlim­mer als es eigent­lich ist. Des­we­gen soll­ten Sie nicht in Panik ver­fal­len son­dern erst­mal durchatmen.
  2. Struk­tu­rie­ren Sie Ihre Gedan­ken und machen sich not­falls einen Plan, wel­chen Sie befol­gen kön­nen, soll­te ein­mal ein Was­ser­scha­den nach Unwet­ter bei Ihnen entstehen.
  3. Wenn Sie von einem Was­ser­scha­den durch Unwet­ter betrof­fen sind, rufen Sie nur die Feu­er­wehr, wenn Sie den­ken, es liegt eine Gefahr für die Umwelt oder für Sie vor. Die Feu­er­wehr kann sich die Lage dann anschau­en und zudem bes­ser bewer­ten, wie stark die Schä­den sind. Zudem stellt die Feu­er­wehr fest, ob eine Gefahr vor­liegt. Zum Bei­spiel durch kon­ta­mi­nier­tes Was­ser oder frei­lie­gen­de Strom­ka­bel. – Wich­tig: Wenn es sich nicht um eine all­ge­mei­ne Kata­stro­phen­la­ge han­delt, zah­len Sie den Feu­er­wehr­ein­satz. Hier der Link zum pas­sen­den Arti­kel: Wer zahlt Feuerwehreinsatz?
  4. Ver­mei­den Sie um jeden Preis den Kon­takt mit dem Was­ser, wenn es kon­ta­mi­niert erscheint. Es könn­te durch Fäka­li­en oder Che­mi­ka­li­en stark ver­un­rei­nigt sein. Soll­te es sich um kla­res Was­ser han­deln, ist die Gefahr einer kon­ta­mi­nie­ren gering. Ver­su­chen Sie trotz­dem direk­ten Haut­kon­takt zu vermeinden.
  5. Stel­len Sie den Strom auf jeden Fall ab, wenn Sie den über­schwemm­ten Raum betre­ten. Das Risi­ko eines Strom­schlags ist sehr gering, trotz­dem soll­ten Sie sicher gehen.
  6. Doku­men­tie­ren (ohne sich in Gefahr zu bege­ben) Sie den Scha­den und die Situa­ti­on für die Versicherung.
    1. Machen Sie Fotos und Videos
    2. Sie kön­nen auch die Ver­si­che­rung direkt anru­fen, um alles Wich­ti­ge zu klären.

Dies sind alle Maß­nah­men, die Sie unmit­tel­bar nach dem Sie durch Unwet­ter einen Was­ser­scha­den haben, ergrei­fen soll­ten. Je schnel­ler und gründ­li­cher Sie dies tun, des­to leich­ter ist es spä­ter die Schä­den zu besei­ti­gen. Im nächs­ten Schritt erklä­ren wir Ihnen, was Sie tun soll­ten, wenn das Hoch­was­ser besei­tigt ist.

Wasserschaden durch Regen: Und was mache ich danach?

Ist das Hoch­was­ser erst ein­mal besei­tigt und der betrof­fe­ne Ort aus­ge­pumpt oder das Was­ser abge­lau­fen, kön­nen Sie die nächs­ten Maß­nah­men ergrei­fen. Wenn Sie die Feu­er­wehr geru­fen hat­ten,  warten Sie auf jeden Fall bis die Feu­er­wehr Ent­war­nung gibt. Erst wenn kei­ne Gefahr mehr vom über­schwemm­ten Raum aus­geht, kön­nen Sie mit dem Auf­räu­men star­ten. Ansons­ten kön­nen Sie den Raum auch wie­der betre­ten, wenn das Was­ser abge­lau­fen ist.

Sobald das Was­ser weg ist, kön­nen Sie die Schä­den genau begut­ach­ten. Sie soll­ten noch­mal alles doku­men­tie­ren, sowie Fotos von allem machen. Set­zen Sie sich außer­dem so schnell wie mög­lich mit Ihrer Ver­si­che­rung aus­ein­an­der. Die Ver­si­che­rung muss spä­ter näm­lich die Ursa­che und alles wei­te­re um das Hoch­was­ser begut­ach­ten können.

War­ten Sie also auf die Geneh­mi­gung Ihrer Ver­si­che­rung, damit Sie mit dem Auf­räu­men anfan­gen kön­nen. Räu­men Sie auf kei­nen Fall auf, bevor die Ver­si­che­rung Ihnen ihr OK gege­ben hat. Das kann ansons­ten zu Pro­ble­men führen.

Nach­dem alles mit der Ver­si­che­rung geklärt ist:

Sind Sie end­lich bei die­sem Schritt ange­kom­men, kön­nen Sie anfan­gen auf­zu­räu­men und alles zu säu­bern. Hier fängt erst die rich­ti­ge Arbeit an. Lüf­ten Sie den Kel­ler aus­rei­chend und brin­gen Sie alle Gegen­stän­de raus, die trock­nen müs­sen. Außer­dem soll­ten Sie eine Trock­nungs­fir­ma kon­tak­tie­ren, damit die Trock­ner auf­stel­len können.

Nun wis­sen Sie, wie Sie reagie­ren müs­sen, soll­ten Sie ein­mal von einem Stark­re­gen betrof­fen sein. Doch wer bezahlt einen Was­ser­scha­den, der durch ein Unwet­ter ent­stan­den ist? Das erklä­ren wir Ihnen im fol­gen­den Abschnitt.

Wer zahlt bei einem Wasserschaden durch Unwetter?

Es pas­siert lei­der immer wie­der, dass Men­schen am Ran­de ihrer finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten ste­hen, weil die Was­ser­schä­den durch Unwet­ter so immens sein kön­nen. Ohne die ent­spre­chen­de Ver­si­che­rung kann es extrem teu­er wer­den. Aus die­sem Grund soll­ten Sie sich so früh wie mög­lich dar­um kümmern.

Der bis­her schlimms­te Fall von Stark­re­gen­schä­den, den wir hat­ten, war ein Senio­ren­heim in Ber­lin. Es hat­te  einen Scha­den von über 1,5 Mio. Euro zu verzeichnen.

Aber wer kommt für die Schä­den in sol­chen Situa­tio­nen auf?

Das ist immer unter­schied­lich und von ver­schie­de­nen Aspek­ten abhän­gig. Was Sie dazu wis­sen soll­ten, erklä­ren wir Ihnen jetzt. Soll­te Ihr Gebäu­de beschä­digt sein, also unbe­weg­li­ches wie das Mau­er­werk oder der Boden, dann über­nimmt das in der Regel die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung. Dies trifft aber nur zu, wenn Sie auch Schä­den durch Stark­re­gen abge­si­chert haben.

Grund­sätz­lich zahlt die­se Ver­si­che­rung nur, wenn es durch Blitz- oder Sturm­schä­den Pro­ble­me gege­ben hat. Sie zahlt auch, wenn ein Fens­ter oder eine Tür kaputt gegan­gen ist, wes­halb Regen­was­ser dadurch unge­hin­dert ins Haus  hin­ein flie­ßen konnte.

Soll­te es jedoch zu einer Über­schwem­mung durch Türen und Fens­ter kom­men, dann muss eine Ele­men­tar­scha­dens­ver­si­che­rung her. Für sol­che Din­ge kommt die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung nicht mehr auf. Jedoch gilt die­ser Bau­stein nur, soll­ten Schä­den am Gebäu­de selbst ent­ste­hen. Über­schwem­mun­gen durch eine feh­len­de Rück­stau­klap­pe müs­sen zusätz­lich abge­deckt werden.

Gegen­stän­de, wel­che beschä­digt wer­den, sind durch die Haus­rats­ver­si­che­rung geschützt. Dazu gehö­ren Klei­dung, Bücher oder auch Elek­tro­nik. Dabei müs­sen Sie jedoch auf­pas­sen, denn Schä­den durch Stark­re­gen benö­ti­gen eine zusätz­li­che Versicherung.

Schä­den an ihrem Auto über­nimmt grund­sätz­lich die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung. Dies gilt jedoch nur, wenn Sie nicht grob fahr­läs­sig han­deln. Wür­den Sie bei­spiels­wei­se mit dem Auto durch einen Was­ser­schwall fah­ren, dann wür­de die Ver­si­che­rung dafür nicht aufkommen.

Für den Feu­er­wehr­ein­satz müs­sen Sie in der Regel selbst auf­kom­men. Außer es han­delt sich um ein Hoch­was­ser, dass ein grö­ße­res Gelän­de betrifft, wie eine Gemein­de. Dann wird der Ein­satz meist von der Stadt finan­ziert, weil mehr als ein Haus betrof­fen ist. Soll­te aber nur Ihr Haus unter Was­ser ste­hen, dann sit­zen Sie auf den Kosten.

Soll­ten Sie kei­ne Ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, dann wer­den Sie wohl oder Übel auf den Kos­ten sit­zen blei­ben. Die­se betra­gen im Durch­schnitt 6600 Euro. Die Kos­ten kön­nen aber natür­lich unter­schied­lich sein von Situa­ti­on zu Situation.

Nach­dem wir uns nun ange­se­hen haben, wel­che Maß­nah­men man bei Stark­re­gen ergrei­fen soll­te, kön­nen wir uns nun damit beschäf­ti­gen, wie man einem Stark­re­gen am bes­ten vorbeugt.

Wasserschaden durch Starkregen vorbeugen!

Stark­re­gen lässt sich lei­der kaum vor­her­se­hen. Aus die­sem Grund kann es ein schwie­ri­ges Unter­fan­gen sein, schnell zu reagie­ren und einen Was­ser­scha­den durch Stark­re­gen zu ver­mei­den. Jedoch gibt es eini­ge Din­ge, wel­che Sie tun kön­nen, damit der Stark­re­gen kei­ne Chan­ce hat einen Was­ser­scha­den anzurichten.

Was­ser­schä­den durch Stark­re­gen vorbeugen:

  1. Instal­lie­ren Sie einen Was­ser­mel­der. Die­ser sen­det ein Signal, sobald er mit Was­ser in Berüh­rung kommt. Hier ein Link zum Pro­dukt: https://howashop.de/products/hochwasser-und-starkregenalarm
  2. Schlie­ßen Sie Türen und Fens­ter bei Stark­re­gen. Am bes­ten soll­ten Sie mit Hoch­was­ser­schutz vor­sor­gen, damit das Was­ser erst gar nicht rein­kom­men kann. Hier der Link zum pas­sen­den Arti­kel: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-haus/
  3. Brin­gen Sie wert­vol­le Din­ge direkt in Sicherheit
  4. Bau­en Sie Schwel­len und sor­gen für einen rich­ti­gen Ablauf des Was­sers. So ver­hin­dern Sie, dass das Was­ser ins Haus läuft
  5. Besor­gen Sie die ent­spre­chen­den Hoch­was­ser­bar­rie­ren und stel­len Sie sicher, dass die­se wirk­lich dicht sind. Die­se hier könn­ten hel­fen: https://www.hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-fuer-eingangstueren-das-optimale-finden/
  6. Schlie­ßen Sie recht­zei­tig die nöti­gen Ver­si­che­run­gen ab, damit Sie im Ernst­fall geschützt sind
  7. Bau­en Sie eine Über­da­chung ein, damit das Was­ser weg­ge­lei­tet wird
  8. Schau­en Sie sich an, ob Sie eine Rück­stau­klap­pe benö­ti­gen. Die­se ver­hin­dert, dass Was­ser wie­der im Abfluss hoch kommt
  9. Beob­ach­ten Sie regel­mä­ßig das Wet­ter und infor­mie­ren sich, ob ein Hoch­was­ser auf Sie zu kommt
  10. Legen Sie sich bei Bedarf eine Not­fall­map­pe an. Dort kön­nen Sie alle Not­fall­num­mern und wich­ti­ge Schrit­te notieren.

Wie Sie sehen, gibt es eini­ge Din­ge, wel­che Sie tun kön­nen, um Stark­re­gen­schä­den vor­zu­beu­gen. Vor­sor­ge ist immer bes­ser als Nach­sor­ge. Beschäf­ti­gen Sie sich also so früh wie mög­lich mit Hoch­was­ser und wie Sie sich davor schüt­zen können.

Dam Easy in Haustür

Fazit – Wasserschaden durch Unwetter vermeiden

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen alle Maß­nah­men gegen Schä­den durch Unwet­ter zei­gen konn­ten. Hof­fent­lich wis­sen Sie nun, was Sie tun kön­nen, soll­te ein Stark­re­gen Sie ein­mal treffen.

Wenn Sie noch Fra­gen haben, kön­nen wir Ihnen fol­gen­der­ma­ßen helfen:

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.
Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können!

Mobiler Hochwasserschutz für Türen: Ein Überblick der Lösungen!

Mobiler Hochwasserschutz für Türen: Ein Überblick der Lösungen!

Die Aus­wahl eines pas­sen­den Hoch­was­ser­schut­zes für Türen kann etwas schwie­rig sein, gera­de wenn Sie sich mit die­ser Mate­rie vor­her noch nicht befasst haben.

Gera­de mobi­ler Hoch­was­ser­schutz kann für vie­le Men­schen etwas kom­pli­ziert erschei­nen. Jedoch ist es sehr wich­tig, sei­ne Türen ent­spre­chend vor Hoch­was­ser zu schüt­zen, damit es gar nicht erst zu Pro­ble­men kom­men kann.

Dabei gibt es auch ent­spre­chend vie­le Mög­lich­kei­ten, wel­che man in Erwä­gung zie­hen kann.

Einen Über­blick der Lösun­gen zum mobi­lem Hoch­was­ser­schutz für Türen, stel­len wir Ihnen hier vor, damit Sie sich in Ruhe damit aus­ein­an­der set­zen können!

Um her­aus­zu­fin­den, wel­chen Schutz Sie benö­ti­gen, gibt es eine Viel­zahl von Din­gen, die Sie beach­ten sollten.

Falls Sie also auf der Suche nach einem mobi­len Hoch­was­ser­schutz für Ihre Türen sind, zögern Sie nicht uns zu kon­tak­tie­ren! Eben­falls fin­den sie ent­spre­chen­de Infor­ma­tio­nen in die­sem Artikel.

Um genau­er ver­ste­hen zu kön­nen, wie man sei­ne Türen mit einem mobi­len Hoch­was­ser­schutz abdich­tet, soll­ten wir uns zunächst anschau­en, was mobi­ler Hoch­was­ser­schutz für Türen genau bedeu­tet.

Was ist ein mobiler Hochwasserschutz?

Nun, grund­sätz­lich han­delt es sich bei einem mobi­len Hoch­was­ser­schutz, um einen beweg­li­chen Schutz, wel­chen man nicht nur an einem Ort ein­set­zen kann. Wie der Name bereits sagt, soll der Hoch­was­ser­schutz mobil sein.

Ein mobi­ler Hoch­was­ser­schutz soll­te prak­tisch sein, damit man ihn schnell auf­bau­en und leicht trans­por­tie­ren kann.

Wenn wir im All­ge­mei­nem von mobi­len Hoch­was­ser­schutz spre­chen, dann unter­schei­det man zwi­schen zwei ver­schie­de­nen Arten des mobi­len Hoch­was­ser­schut­zes.

Es gibt orts­un­ge­bun­de­ne Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me, aber auch wel­che, die nicht an den ent­spre­chen­den Ein­satz­ort gebun­den sind.

Folgende mobile Hochwasserschutzsysteme sind nicht an den Einsatzort gebunden:

  • Sand­sä­cke: 
    • Sand­sä­cke sind etwas schwer zu trans­por­tie­ren und auf­zu­stel­len. Dafür kann man sie an fast jedem Ort verwenden.
  • Schlauch­sys­te­me:
    • Bei Schlauch­sys­te­men wird ent­we­der per Geblä­se ein Schlauch mit Luft oder per Pum­pe ein Schlauch mit Was­ser gefüllt. Das Schlauch­sys­tem arbei­tet aber nicht effek­tiv bei kal­ten Temperaturen.
  • Becken­sys­te­me:
    • Hier wer­den meh­re­re Becken hin­ter­ein­an­der auf­ge­stellt und mit Was­ser oder Sand befüllt.

Es gibt noch eini­ge ande­re Sys­te­me, aber die genann­ten Bei­spie­le sol­len zei­gen, was man unter einem mobi­lem Hoch­was­ser­schutz versteht.

Dann gibt es eben­falls noch Sys­te­me, wel­che teil­wei­se im Boden ver­baut sind. Dazu gehö­ren Damm­bal­ken­sys­te­me oder auf­schwimm­ba­rer Hoch­was­ser­schutz.

Die­se Arten von Hoch­was­ser­schutz sind selbst­ver­ständ­lich viel auf­wen­di­ger, weil sie teil­wei­se im Boden ver­baut sind und nur halb­wegs mobil sind. Quel­le: aquaburg.com

Nun, haben Sie einen kur­zen Über­blick erhal­ten, um was es sich grund­le­gend bei einem mobi­len Hoch­was­ser­schutz han­delt. Des­we­gen soll­ten wir uns nun anse­hen, was es für Mög­lich­kei­ten gibt, um Türen vor Hoch­was­ser zu schützen.

Hochwasserschutz für Türen

Bevor wir uns mit dem mobi­len Hoch­was­ser­schutz beschäf­ti­gen kön­nen, soll­ten wir uns zunächst noch­mal anse­hen, wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt, um die eige­nen Türen im All­ge­mei­nen vor Hoch­was­ser zu schützen.

Denn auch wenn es oft für vie­le Men­schen wie ein unwich­ti­ges The­ma erscheint, so ist es umso wich­ti­ger sich recht­zei­tig um einen geeig­ne­ten Schutz zu kümmern.

Gera­de durch den Kli­ma­wan­del kommt es immer häu­fi­ger zu Hoch­was­ser­schä­den, wel­che nor­ma­ler­wei­se nicht auf­tre­ten wür­den. Es betrifft also heut­zu­ta­ge wesent­lich mehr Men­schen als früher.

Wer braucht denn eigentlich eine Tür gegen Hochwasser?

Nicht jeder benö­tigt eine hoch­was­ser­fes­te Tür. Wenn die Stau­hö­he für Ihren Hoch­was­ser­schutz über 1.40 m lie­gen muss, dann ist solch eine hoch­was­ser­si­che­re Tür durch­aus ratsam.

Eine was­ser­fes­te Tür ist vor allem sinn­voll, wenn es um die Druck­ver­hält­nis­se bei einem Hoch­was­ser geht. Die­se Türen funk­tio­nie­ren dann bes­ser, als ande­re Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me.

Zudem gibt es auch folgende Unterschiede zwischen den wasserfesten Türen:

  1. Die was­ser­fes­te Tür: 
      • Was­ser­fes­te Türen fin­den Sie im Schwimm­bad, in Sau­nen und ande­ren Nass­be­rei­chen. Die Türen haben spe­zi­el­le Abdich­tun­gen und las­sen Feuch­tig­keit nur gering­fü­gig ent­wei­chen. Dadurch wer­den tro­cke­ne und nas­se Berei­che opti­mal von­ein­an­der getrennt. Eig­net sich aber nicht für den Hochwasserschutz!
  2. Die was­ser­be­stän­di­ge Tür:
      • Was­ser­be­stän­di­ge Türen sind in der Lage viel Was­ser abzu­hal­ten, wes­we­gen sie sich für den Hoch­was­ser­schutz eig­nen. Jedoch kann es bei die­sen Türen zu einer leich­ten Sicke­rungs­ra­te kom­men. In der Regel kann man hier mit einem Liter pro Stun­den rechnen.
  3. Die was­ser­dich­te Tür:
      • Die­se Türen sind zwar die Teu­ers­ten, aber auch die Effek­tivs­ten. Sie las­sen abso­lut kein Was­ser durch­si­ckern, denn sie sind extra verstärkt.

Dies sind alle Arten von Hoch­was­ser­schutz Türen im All­ge­mei­nen. Wel­che Tür Sie benö­ti­gen, ist grund­sätz­lich schwie­rig auf Anhieb zu ermit­teln. Das liegt dar­an, dass nicht jede Tür gleich geschützt wer­den muss.

Kel­ler­tü­ren unter­schei­den sich von Ein­gangs­tü­ren und müs­sen des­we­gen auf eine ande­re Art geschützt werden.

Falls Sie sich unsi­cher sein soll­ten, ob Sie über­haupt eine sol­che Hoch­was­ser­schutz­tür benö­ti­gen, kön­nen Sie uns jeder­zeit kon­tak­tie­ren! Wir kön­nen Sie aus­führ­lich beraten.

Nun, da Sie wis­sen, wel­che Türen es für den Hoch­was­ser­schutz im All­ge­mei­nen gibt, soll­ten wir uns nun mit der Fra­ge beschäf­ti­gen, wie denn mobi­ler Hoch­was­ser­schutz aus­sieht! Alles was Sie dazu wis­sen müs­sen, fin­den sie im nächs­ten Abschnitt.

 Sandsack Alternative

 

 

 

 

 

 

Wie sieht mobi­ler Hoch­was­ser­schutz für Türen aus ?

Für den Hoch­was­ser­schutz bei Türen, gibt es eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten. Das macht es etwas schwie­rig, her­aus­zu­fin­den, wel­cher der opti­mals­te Schutz ist.

Um einen ers­te Ein­schät­zung über die Mög­lich­kei­ten und Kos­ten zu bekom­men, kön­nen Sie sich die­sen Abschnitt genau­er ansehen.

Grund­sätz­lich soll­ten Sie wis­sen, dass nicht jeder Hoch­was­ser­schutz gleich ist. Es gibt vie­le Fak­to­ren, wel­che die Art des jewei­li­gen Schut­zes beein­flus­sen. Man muss zum Einen her­aus­fin­den, wie hoch der Schutz sein muss.

Han­delt es sich um eine klei­ne­re Tür oder viel­leicht doch um eine etwas Größere?

Auch die Art der Tür ist ent­schei­dend. Eine Kel­ler­tür müs­sen Sie anders schüt­zen, als Ihre Ein­gangs­tür. Eben­falls unter­schei­det sich auch der Schutz, je nach­dem wie groß die Bedro­hung durch Hoch­was­ser ist. Das kann man ermit­teln, indem man sich vor­an­ge­gan­ge­ne Hoch­was­ser anschaut.

Die güns­tigs­ten mobi­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me sind der Hydro­sack, mit was­ser­ge­füll­te Schläu­che und PE-Sper­ren. Hydro­sä­cke sind mit Poly­mer gefüllt und funk­tio­nie­ren wie ein Sand­sack. Sie sau­gen sich ein­fach mit Was­ser voll.

    

Was­ser­ge­füll­te Schläu­che kre­ieren eine Art Sper­re. PE-Sper­ren funk­tio­nie­ren ohne Wasser.

Sie wer­den ledig­lich auf den Boden gelegt. Jedoch muss der Boden dafür mög­lichst glatt sein. Die­se Sys­te­me eig­nen sich für eine Stau­hö­he von bis zu 15 cm. Wie teu­er die­se sind, ist immer abhän­gig von der Grö­ße und wei­te­ren Fak­to­ren. Wo man die­se Din­ge kau­fen kann, fin­den Sie auf die­ser Sei­te heraus.

In der Regel kos­ten die Systeme:

  • Ein Hydro­sack kos­tet etwa 29,90 €,
  • Ein was­ser­ge­füll­ter Schlauch etwa 90,00 €
  • Die PE-Sper­re gibt es ab 230,00 €

Wenn Sie etwas mehr Schutz benö­ti­gen oder es mit grö­ße­ren Stau­hö­hen zu tun bekom­men, dann soll­ten Sie sich den nächs­ten Abschnitt anschauen.

 

Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem

Stärkerer mobiler Hochwasserschutz für Türen

Manch­mal kann es pas­sie­ren, dass man etwas mehr Schutz für sei­ne Türen benö­tigt, als der oben erwähn­te. Dazu kann man zum einen Sand­sä­cke ver­wen­den. Die­se sind aber auch ent­spre­chend teuer.

Eine Sand­sack­li­nie von 25 cm Höhe und 1 m Brei­te kos­tet bei­spiels­wei­se um die 285,00 €. Zudem ist die Logis­tik hin­ter den Sand­sä­cken sehr auf­wen­dig. Ande­re Sys­te­me sind lei­der nicht mehr so mobil.

Grund­sätz­lich kön­nen Sie sich mer­ken, je mehr Schutz sie benö­ti­gen, des­to teu­rer wird es. Und der Schutz ist weni­ger mobil.

Fol­gen­de Sys­te­me bie­ten eine gute Lösung:

  • Alu-Damm­bal­ken
  • Magnet­schotts
  • Modul­bau­plat­ten 
  • Schlauch­plat­ten­sys­te­me

Alu- Damm­bal­ken sind die güns­tigs­ten Model­le. Sie eig­nen sich für gerin­ge Stau­hö­hen wie auch für eine Stau­hö­he ab 60 cm und sind schon ab 500 € zu erhal­ten. Modul­bau­plat­ten befin­den sich preis­lich bei ca. 700 €. Magnett­schotts und Schlauch­plat­ten­sys­te­me sind die teu­ers­ten Schutz­mög­lich­kei­ten mit 900€ bis 1000€.

Eben­falls zu emp­feh­len sind Hoch­was­ser­tü­ren. Die­se sind natür­lich nicht mobil aber eine sehr kom­for­ta­ble Lösung im Hoch­was­ser­schutz für Türen.

Fazit zum mobilen Hochwasserschutz für Türen

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Sie mit aus­rei­chend Infor­ma­tio­nen zum The­ma mobi­ler Hoch­was­ser­schutz für Türen ver­sor­gen konnten.

Wie Sie sehen, gibt es eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten, um sei­ne Türen vor Hoch­was­ser zu schüt­zen. Jedoch soll­ten sie auch beach­ten, dass mobi­ler Hoch­was­ser­schutz nicht immer die bes­te Mög­lich­keit dar­stellt um sich effek­tiv zu schützen.

Soll­ten Sie zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma Hoch­was­ser­schutz benö­ti­gen, kon­tak­tie­ren Sie uns ger­ne oder lesen Sie in uns­re­re Rubrik Tipps Und Tricks im Hoch­was­ser­schutz weiter.

Schaden durch eindringendes Regenwasser: Die Soforthilfe!

Schaden durch eindringendes Regenwasser: Die Soforthilfe!

Die meis­ten Men­schen mögen Regen nicht unbe­dingt ger­ne. Dabei ist er aber in den meis­ten Fäl­len eher harm­los. Im Gar­ten bil­den sich viel­leicht ein paar Pfüt­zen, aber das war es eigent­lich auch schon. Doch was ist, wenn der Regen doch stär­ker ist als gedacht?

Ein Scha­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser ist kei­ne Sel­ten­heit und kann zu einem gro­ßen Pro­blem füh­ren. Gera­de Stark­re­gen lässt sich nicht vor­her­se­hen und kann star­ke Schä­den verursachen. 

Scha­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser – was tun ? Grund­sätz­lich soll­ten Sie ver­su­chen das Was­ser auf­zu­hal­ten, damit nicht noch mehr Scha­den ent­ste­hen kann. Doku­men­tie­ren Sie die Situa­ti­on und ver­su­chen Sie her­aus­zu­fin­den, wie das Regen­was­ser in Ihr Haus ein­ge­drun­gen ist.

In die­sem Arti­kel stel­len wir Ihnen eine Sofort­hil­fe gegen die Schä­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser vor! Damit wer­den Sie in Zukunft gegen ein­drin­gen­des Regen­was­ser gewapp­net sein. Eben­falls kön­nen Sie uns natür­lich ger­ne für eine per­sön­li­che Bera­tung kontaktieren!

Inhaltsverzeichnis

  • Was tun, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus eindringt?
  • Schä­den durch Regenwasser
  • Was ist Starkregen?
  • Wie kann man einem Scha­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser vorbeugen?

Was tun, wenn Regenwasser in Ihr Haus eindringt?

Regen­was­ser im Haus ist eine wirk­lich unan­ge­neh­me Ange­le­gen­heit. Denn oft weiß man im ers­ten Moment gar nicht, wie das Regen­was­ser über­haupt ein­ge­drun­gen ist. Das macht es natür­lich schwie­rig, es vom wei­te­ren Ein­drin­gen abzuhalten.

Aber wie soll­ten Sie reagie­ren, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus eindringt?

  1. Blei­ben Sie ruhig! Es ist abso­lut ver­ständ­lich, dass man in so einer Situa­ti­on in Panik gerät. Gera­de, wenn sich bereits viel Regen­was­ser in Ihrem Haus ange­sam­melt hat. Jedoch ist es wich­tig, dass Sie struk­tu­riert vor­ge­hen, um das Pro­blem bes­ser lösen zu kön­nen. Meist sieht die Situa­ti­on auch erst­mal schlim­mer aus, als sie in Wirk­lich­keit ist.
  2. Schal­ten Sie den Strom ab! Wie vie­le von uns schon als Kind ler­nen: Was­ser lei­tet Strom. Das kann sehr gefähr­lich wer­den. Zudem kön­nen dadurch noch mehr Schä­den ent­ste­hen, als ohne­hin schon.
  3. Rufen Sie die Feu­er­wehr! Soll­te sich viel Regen­was­ser ange­sam­melt haben, dann muss die Feu­er­wehr geru­fen wer­den. Sie kann abschät­zen, ob Gefahr vom Hoch­was­ser aus­geht und den Kel­ler auch aus­pum­pen. Sie soll­ten nie­mals han­deln, bevor die Feu­er­wehr die Situa­ti­on abge­klärt hat, denn das kann unschö­ne Kon­se­quen­zen nach sich ziehen.
  4. Stop­pen Sie das Regen­was­ser! Wenn es sich nur um eine klei­ne Men­ge Was­ser han­delt, dann soll­ten Sie ver­su­chen das Regen­was­ser am Ein­drin­gen zu hin­dern. Nut­zen Sie hier­für eine Pum­pe oder Handtücher.
  5. Hal­ten Sie sich vom Was­ser fern! Gera­de bei einer gro­ßen Men­ge Regen­was­ser kann es zu einer erhöh­ten Gefahr kom­men, weil die Wahr­schein­lich­keit hoch ist, dass das Was­ser kon­ta­mi­niert ist. Soll­te das Was­ser ver­färbt sein ist die Wahr­schein­lich­keit höher , dass das ein­drin­gen­de Was­ser kon­ta­mi­niert ist. Meist ist es durch Che­mi­ka­li­en oder Fäka­li­en ver­un­rei­nigt. Das kann zum Pro­blem für Ihre Gesund­heit werden.

Grund­sätz­lich sind dies erst­mal alle Maß­nah­men, die Sie sofort ergrei­fen soll­ten, wenn Regen­was­ser in Ihr Haus ein­dringt. Wie Sie nun mit den ent­stan­de­nen Schä­den umge­hen, erklä­ren wir Ihnen im nächs­ten Abschnitt.

Schäden durch Regenwasser

Hat sich das Regen­was­ser ein­mal im Haus fest­ge­setzt, kön­nen vie­le Schä­den ent­ste­hen. Von kaput­ten Möbeln bis hin zu defek­ten Gerä­ten oder sogar ein Kel­ler, der kom­plett saniert wer­den muss.

Um den Scha­den mög­lichst begrenzt zu hal­ten, soll­ten Sie eini­ge Din­ge beach­ten. Kon­tak­tie­ren Sie Ihre Ver­si­che­rung umge­hend und bespre­chen Sie die Situa­ti­on mit ihr.

Das ist wich­tig, damit der Ver­si­che­rungs­fall so schnell wie mög­lich geprüft wer­den kann. Zudem über­nimmt nicht jede Ver­si­che­rung den Scha­den bei einem Hoch­was­ser. Die Haus­rats­ver­si­che­rung über­nimmt bei­spiels­wei­se nur den Scha­den für Ihre Wertgegenstände.

Jedoch aber auch nur, wenn Sie einen pas­sen­den „Ele­men­tar­scha­den-Bau­stein“ abge­schlos­sen haben. Eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung zahlt auch nur dann, wenn Sie extra einen Schutz gegen Stark­re­gen haben. Bei Ihrem Auto müs­sen Sie drin­gend dar­auf ach­ten, dass Sie es an einem siche­ren Platz abstel­len. Ansons­ten kann Ihnen der Ver­si­che­rungs­schutz gekürzt werden.

Wenn Sie bei­spiels­wei­se von einem Stark­re­gen über­rascht wer­den, ist es bes­ser, einen Umweg zu fah­ren, als über eine über­schwemm­te Stra­ße. Auch das Par­ken unter einem Baum kann in so einer Situa­ti­on als grob fahr­läs­sig gewer­tet werden.

Zumin­dest wenn ein Scha­den entsteht!

Wie Sie sehen, ist es etwas kom­pli­ziert mit den Ver­si­che­run­gen. Des­we­gen soll­ten Sie sich früh um den pas­sen­den Schutz gegen Stark­re­gen kümmern.

Wei­ter­hin soll­ten Sie übri­gens den Scha­den aus­rei­chend doku­men­tie­ren. Sie sind Ihrer Ver­si­che­rung gegen­über in der Beweis­pflicht. Des­we­gen müs­sen Sie Fotos vom Was­ser­stand und dem Scha­den machen. Es soll­te auch zu sehen sein, woher das Was­ser eigent­lich gekom­men ist.

Wenn die Ver­si­che­rung ein­ver­stan­den ist, kön­nen Sie mit dem Auf­räu­men anfan­gen. Brin­gen Sie dazu alles, was durch­nässt ist nach Drau­ßen zum Trocknen.

Tra­gen Sie dabei am bes­ten Hand­schu­he und einen Mund­schutz. Das gewähr­leis­tet Ihre Sicher­heit und schützt Ihre Gesund­heit. Kon­tak­tie­ren Sie außer­dem eine Trock­nungs­fir­ma. Die­se kann Trock­ner auf­stel­len, wel­che den betrof­fe­nen Raum von Feuch­tig­keit befreien.

Dies sind ein paar Maß­nah­men, wel­che Sie ergrei­fen kön­nen, soll­ten jemals Schä­den durch Stark­re­gen bei Ihnen ent­ste­hen. Im fol­gen­den Abschnitt erfah­ren Sie mehr über das The­ma Stark­re­gen.

Was ist Starkregen?

Bestimmt haben Sie den Begriff Stark­re­gen schon häu­fi­ger im Zusam­men­hang mit Hoch­was­ser gehört. Dabei ist Stark­re­gen doch eigent­lich nor­ma­ler Regen oder?

Nicht ganz. Stark­re­gen gehört zu den häu­figs­ten Natur­ka­ta­stro­phen in Deutsch­land. 2016 wur­den cir­ca 800 Mil­lio­nen Euro Schä­den durch Stark­re­gen verursacht.

Als Stark­re­gen bezeich­net man einen Nie­der­schlag von etwa 15 bis 25 Liter pro Qua­drat­me­ter inner­halb einer Stun­de. Ein­fach gesagt, reg­net es in kur­zer Zeit sehr stark und mit hoher Inten­si­tät. Dafür gibt es dann auch häu­fig eine Unwet­ter­war­nung.

Vie­le For­scher machen übri­gens den Kli­ma­wan­del ver­ant­wort­lich für die immer häu­fi­ge­ren Stark­re­gen. Allein in Deutsch­land gab es in den letz­ten 130 Jah­ren einen Tem­pe­ra­tur­an­stieg von 1,4 Grad Cel­si­us. Das scheint eine zunächst klei­ne Zahl. Jedoch hat die­ser Anstieg eine gro­ße Auswirkung.

Die Luft kann schon bei einem Tem­pe­ra­tur­an­stieg von einem Grad sie­ben Pro­zent mehr Was­ser auf­neh­men. Dadurch kommt es immer häu­fi­ger zu star­ken Regen­fäl­len und den oben genann­ten Schä­den.

Am häufigsten kommen Starkregen im Sommer vor, zusammen mit starken Gewittern. Ein sehr bekannter Fall von Starkregen ist das Jahrhundert-Unwetter von Münster:

Am 28. Juli 2014 ver­setz­te ein schwe­res Unwet­ter die Stadt Müns­ter für Wochen in einen Aus­nah­me­zu­stand. Mit fast 300 Liter Regen pro Qua­drat­me­ter inner­halb von nur sie­ben Stun­den wur­de einer der höchs­ten Wer­te seit Beginn der Wet­ter­auf­zeich­nun­gen in Deutsch­land gemessen.

Wie Sie sehen, ist Stark­re­gen ein gro­ßes Pro­blem für vie­le Men­schen. Und das Schlim­me ist: Die Ereig­nis­se häu­fen sich immer mehr. Aus die­sem Grund soll­te man sich früh­zei­tig um einen geeig­ne­ten Schutz gegen Stark­re­gen küm­mern. Was Sie tun kön­nen, erfah­ren Sie im nächs­ten Abschnitt.

Wie kann man Schäden durch eindringendes Regenwasser vorbeugen ?

Um Schä­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser vor­beu­gen zu kön­nen, gibt es eini­ge Maß­nah­men, wel­che man ergrei­fen kann. Eini­ge davon soll­ten bereits beim Neu­bau eines Hau­ses umge­setzt wer­den, ande­re sind sehr fle­xi­bel und mobil.

Aber was kön­nen Sie per­sön­lich tun, um einem Scha­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser vorzubeugen?

  1. Lagern Sie kei­ne pro­ble­ma­ti­schen Din­ge im Kel­ler. Der Kel­ler wird meist am häu­figs­ten über­schwemmt. Ver­stau­en Sie also hier kei­ne Wert­ge­gen­stän­de. Ver­mei­den Sie zudem die Lage­rung von gefähr­li­chen Stof­fen oder Din­gen, wel­che der Umwelt gefähr­lich wer­den könnten.
  2. Infor­mie­ren Sie sich über das Wet­ter in Ihrer Umge­bung, damit Sie recht­zei­tig reagie­ren kön­nen. Mitt­ler­wei­le gibt es sogar Unwet­ter-Warn Apps wie „NINA
  3. Machen Sie sich ver­traut mit den Schal­tern für Strom, Gas und Hei­zung. Ihre Fami­lie soll­te eben­falls wis­sen, wo sich die­se Befin­den, um im Not­fall alles abstel­len zu können.
  4. Elek­trik soll­te mög­lichst nicht im Kel­ler sein oder zumin­dest aus­rei­chend geschützt, damit kein Regen­was­ser ein­drin­gen kann.
  5. Legen Sie sich einen Was­ser­mel­der zu. Die­ser funk­tio­niert wie ein Feu­er­mel­der, aber für Was­ser. Sie wer­den ent­we­der per akus­ti­schem Signal gewarnt oder auf dem Smart­pho­ne benach­rich­tigt, soll­te Regen­was­ser eindringen.

Unser Fazit zum Schutz gegen eindringendes Regenwasser

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen eine pas­sen­de Sofort­hil­fe gegen Schä­den durch ein­drin­gen­des Regen­was­ser bereit­stel­len konn­ten. Wie Sie nun wis­sen, gibt es eini­ge Din­ge, die Sie unbe­dingt beach­ten soll­ten, damit erst gar kei­ne Schä­den durch Regen­was­ser und Stark­re­gen ent­ste­hen. Je frü­her Sie im Ernst­fall han­deln, des­to eher kann Scha­dens­be­gren­zung betrie­ben werden.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma Stark­re­gen, lesen Sie ger­ne den fol­gen­den Arti­kel: Schä­den Durch Stark­re­gen: Behe­ben, Ver­mei­den, Vorbeugen!

Falls Sie wei­te­re Fra­gen rund um das The­ma Hoch­was­ser­schutz haben oder eine kos­ten­lo­se Bera­tung wün­schen, sind Sie bei uns genau richtig.

Kon­tak­tie­ren Sie uns ger­ne, wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

So gelingt die Abschottung gegen Hochwasser: Eine Anleitung!

So gelingt die Abschottung gegen Hochwasser: Eine Anleitung!

Hoch­was­ser ist eine sehr unan­ge­neh­me Ange­le­gen­heit. Zum einen kann Hoch­was­ser eine gro­ße emo­tio­na­le Belas­tung dar­stel­len. Denn es ist nicht nur viel Arbeit das Was­ser zu besei­ti­gen, auch der mate­ri­el­le Scha­den ist oft enorm. Es kann eben­falls finan­zi­ell extrem belas­tend wer­den. Vor allem dann, wenn man kei­ne pas­sen­de Ver­si­che­rung besitzt.

Es gibt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten sich gegen Hoch­was­ser abzu­schot­ten und so den Scha­den zu begrenzen.

In Deutsch­land kos­tet ein durch­schnitt­li­ches Hoch­was­ser unge­fähr 6.600 Euro. Das ist eine ordent­li­che Sum­me. Damit man die­sen Stress ver­mei­den kann, soll­te man sich am bes­ten einen pas­sen­den Hoch­was­ser­schutz zule­gen. Doch wie gelingt die Abschot­tung gegen Hoch­was­ser?

Wir stel­len Ihnen heu­te eine Anlei­tung zur Abschot­tung gegen Hoch­was­ser vor, damit Sie in Zukunft ein tro­cke­nes Zuhau­se haben. Ger­ne kön­nen Sie uns auch jeder­zeit per­sön­lich zum The­ma Hoch­was­ser­schutz kon­tak­tie­ren. Wir bera­ten Sie gerne!

Inhaltsverzeichnis

  1. Wel­che Arten von Hoch­was­ser gibt es?
  2. Abschot­ten vor Hochwasser
  3. Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me zur Abschot­tung gegen Hochwasser
  4. Unser Fazit über die Sys­te­me zur Abschot­tung gegen Hochwasser

Welche Arten von Hochwasser gibt es?

Hoch­was­ser­schutz kann ein sehr kom­ple­xes The­ma sein. Gera­de wenn Sie noch kei­ne Erfah­rung mit der Abschot­tung gegen Hoch­was­ser haben, dann ist es ver­ständ­lich, sich erst­mal nicht so gut zurecht fin­den zu können.

Bevor wir uns also mit den ein­zel­nen Sys­te­men zur Abschot­tung gegen Hoch­was­ser aus­ein­an­der set­zen, soll­ten wir uns zuerst die ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­ar­ten anschauen.

Wenn Sie näm­lich wis­sen, von wel­chem Hoch­was­ser Sie betrof­fen sind, dann wird es umso leich­ter sich ein pas­sen­des Sys­tem zur Abschot­tung her­aus­zu­su­chen. Doch wie kön­nen Sie über­haupt in Erfah­rung brin­gen, durch wel­ches Hoch­was­ser Sie bedroht sind?

Das ist ganz ein­fach. Sie kön­nen sich im Inter­net genau­er infor­mie­ren, ob und wel­che Hoch­was­ser es in ihrem Wohn­ge­biet gege­ben hat. Soll­ten die­se Hoch­was­ser­er­eig­nis­se öfter vor­kom­men, dann ist ein geeig­ne­ter Schutz wichtig.

Hoch­was­ser kann man in drei Typen auf­tei­len: Fluss­hoch­was­ser, Sturz­flut und die Sturm­flut.

Grund­sätz­lich füh­ren natür­lich alle Hoch­was­ser­ar­ten zu dem sel­ben Ergeb­nis, sie über­flu­ten Städ­te, Häu­ser und Kel­ler. Aber den­noch unter­schei­den sich die Hoch­was­ser auch in vie­len Aspekten.

Flusshochwasser:

Die­se Art von Hoch­was­ser kommt sehr oft an Flüs­sen oder Seen vor. Gebie­te in denen es oft für meh­re­re Tage reg­net, wer­den häu­fig Opfer die­ses Hoch­was­sers. Nach eini­gen Tagen andau­ern­dem Nie­der­schlag sam­melt sich das Was­ser im Fluss und läuft letzt­end­lich auf das Ufer über.

Wäre eigent­lich kein Pro­blem, wenn das Was­ser in den Boden wie­der absi­ckern könn­te. Jedoch ver­hin­dern ein gefro­re­ner Boden, als auch ein Beton­bo­den, das abflie­ßen des Wassers.

Das Ergeb­nis: Eine gro­ße Über­schwem­mung. Aus die­sem Grund ist es eher ungüns­tig Wohn­sied­lun­gen in der unmit­tel­ba­ren Nähe zu Flüs­sen zu bauen.

Fluss­hoch­was­ser dau­ern meist län­ger als 24 Stun­den an, dafür sind sie aber sehr langsam.

Sturzflut:

Sturz­flu­ten gehö­ren zu den gefähr­lichs­ten Hoch­wäs­sern. Grund­sätz­lich kön­nen zwar alle Hoch­was­ser gefähr­lich wer­den, aber Sturz­flu­ten haben einen ent­schei­den­den Aspekt: Sie sind unberechenbar.

Eine Sturz­flut kann jeder­zeit ent­ste­hen und benö­tigt dafür weder einen See noch das Meer als Was­ser­quel­le. Man kann sie meist nicht vor­aus­sa­gen, wes­we­gen man sich oft nicht dar­auf vor­be­rei­ten kann.

Eben­falls hat eine Sturz­flut eine enor­me Geschwin­dig­keit, mit wel­cher sie regel­recht alles mit­reißt, was ihr in den Weg kommt. Sowas kann man häu­fig auch im Fern­se­hen beob­ach­ten, wenn von über­schwemm­ten Städ­ten die Rede ist.

Dafür dau­ert die Sturz­flut meist weni­ger als 24 Stun­den. Sie geht so schnell, wie sie gekom­men ist.

 

Sturmflut:

Eine Sturm­flut ist meis­tens ein gro­ßes Pro­blem für die Nord- und Ost­see. Oder im all­ge­mei­nen Küs­ten­or­te. Sturm­flu­ten ent­ste­hen, wenn star­ke Win­de über das Meer fegen. Dabei trei­ben sie Was­ser­mas­sen auf die Küs­te und über­flu­ten sie. Gera­de im Früh­ling und Herbst kommt es häu­fi­ger zu die­sem Hoch­was­ser. Sturm­flu­ten sind eher lang­sam unter­wegs, kön­nen aber lan­ge andauern.

Hoch­was­ser unter­schei­den sich also in vie­ler­lei Hin­sicht. Je nach­dem von wel­chem Hoch­was­ser sie betrof­fen sind, brau­chen Sie einen ande­ren Schutz. Bei­spiels­wei­se ist ein Sand­sack für Sie per­sön­lich eher unprak­tisch, soll­ten Sie mal von einer Sturz­flut über­rascht wer­den. War­um das so ist und wie Sie sich am bes­ten vor Hoch­was­ser abschot­ten, kön­nen Sie im nächs­ten Abschnitt nachlesen.

Abschotten vor Hochwasser

Wie Sie nun wis­sen, ist es sehr wich­tig, dass man sich vor­ab über das The­ma Hoch­was­ser infor­miert. Dadurch lässt sich näm­lich der pas­sen­de Schutz zur Abschot­tung gegen Hoch­was­ser für Ihr Zuhau­se bestim­men. Um sich vor Hoch­was­ser abzu­schot­ten, gibt es eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten. Denn an Ihrem Haus gibt es ver­schie­de­ne Berei­che, wel­che man vor Hoch­was­ser schüt­zen kann.

Dazu zäh­len Türen, Kel­ler­fens­ter oder Fens­ter im All­ge­mei­nen, sowie Gara­gen. Aber Sie kön­nen nicht nur Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me zur Abschot­tung gegen Hoch­was­ser kau­fen, um Ihr Haus zu schüt­zen. Eben­falls kön­nen Sie sicher­stel­len, dass der Boden um Ihr Haus her­um durch­läs­sig ist.

Das bedeu­tet, der Boden soll­te nicht mit Beton bedeckt sein, damit das Was­ser abflie­ßen kann. Soll­te der Unter­grund blo­ckiert sein, ris­kie­ren Sie, dass das Was­ser zum Bei­spiel in Ihren Kel­ler läuft.

Zudem kann es auch hel­fen, eine Art klei­nen Schutz­wall um das Haus zu bau­en, wel­cher ver­hin­dert, dass das Was­ser über­haupt erst zum Haus kommt.

Dies nützt natür­lich nicht viel bei einem Hoch­was­ser mit einer Stau­hö­he über 15 cm, aber es kann zumin­dest etwas Abhil­fe leisten.

Eine wei­te­re Mög­lich­keit ist, dass Was­ser woan­ders hin­zu­lei­ten, damit es bei­spiels­wei­se nicht direkt in den Kel­ler fließt. Wei­ter­hin ist auch die Lage Ihres Hau­ses ent­schei­dend dafür, ob Hoch­was­ser in Ihr Haus kommt. Leben Sie bei­spiels­wei­se an einer höher gele­ge­nen Stel­le, wie einem Berg, dann haben Sie wahr­schein­lich weni­ger ein Pro­blem mit Hoch­was­ser, als jemand der am Fuße des Ber­ges lebt.

Das liegt dar­an, dass das Was­ser immer zum tiefs­ten Punkt fließt. Machen Sie sich also Gedan­ken vor dem nächs­ten Haus­kauf oder Hausbau.

Nach­dem Sie nun all­ge­mei­ne Tipps zum Abschot­ten gegen Hoch­was­ser erhal­ten haben, erfah­ren Sie nun im nächs­ten Abschnitt, wel­che Sys­te­me man für den Hoch­was­ser­schutz ver­wen­den kann.

Hochwasserschutzsysteme

Es gibt mitt­ler­wei­le vie­le Mög­lich­kei­ten, um sich gegen Hoch­was­ser abzu­schot­ten. Das ist auch ver­ständ­lich, immer­hin gibt es vie­le Berei­che an einem Haus, die man schüt­zen kann. Fens­ter müs­sen zum Bei­spiel anders abge­dich­tet wer­den als Türen.

Aber welche Hochwasserschutzsysteme zur Abschottung gegen Hochwasser gibt es eigentlich?

Zum einen gibt es den alt­be­kann­ten Sand­sack. Die­sen haben Sie bestimmt schon häu­fi­ger im Fern­se­hen gese­hen. Oft han­delt es sich um Bericht­erstat­tun­gen über Gemein­den, wel­che mit Fluss­hoch­was­ser zu kämp­fen haben. Die Sand­sä­cke wer­den von der Feu­er­wehr und Hel­fern gesta­pelt, um einen Bar­rie­re zu bauen.

Für Städ­te und Gemein­den ist der Sand­sack eine tol­le Mög­lich­keit um sich vor dem Was­ser zu schüt­zen. Sand­sä­cke sind güns­tig und man muss sie nur mit Sand befül­len. Sie sind vor allem zur Abschot­tung bei Fluss­hoch­was­ser geeig­net. Das liegt dar­an, dass man Fluss­hoch­was­ser früh­zei­tig erken­nen kann. Dadurch hat man genug Zeit die Sand­sä­cke aufzubauen.

Für Sie als Pri­vat­per­son ist ein Sand­sack sicher nicht die bes­te Metho­de um sich vor Hoch­was­ser abzu­schot­ten. Selbst­ver­ständ­lich kön­nen Sie die­sen Schutz anwen­den, wenn Sie von einem Fluss­hoch­was­ser betrof­fen sind. Jedoch soll­ten Sie beden­ken, dass Sand­sä­cke sehr schwer sind und es eine Wei­le dau­ern kann, bis Sie eine gan­ze Linie aus Sand­sä­cken gebaut haben.

Das ist beson­ders unvor­teil­haft, soll­ten Sie mal von einem Stark­re­gen über­rascht wer­den. Die­sen kann man nicht vor­her­se­hen. Des­halb ver­lie­ren Sie mit einem Sand­sack wert­vol­le Zeit.

Eine bes­se­re Alter­na­ti­ve ist der Hydro­sack. Er ist mit Poly­mer-Gra­nu­lat gefüllt und wird schwer, sobald er mit Was­ser in Berüh­rung kommt. Für den pri­va­ten Haus­halt ist das eine deut­lich bes­se­re Alter­na­ti­ve.  Sie kön­nen sich auch an PE-Sper­ren oder einem was­ser­ge­füll­ten Schlauch bedie­nen. Die­se legt man auf den Boden und schafft so eine Bar­rie­re, um das Hoch­was­ser abzuschotten.

 

Hydro­sack                                                                            was­ser­ge­füll­ten Schlauch                                            Absperr­deich

Neben die­sen mobi­len Schutz­sys­te­men gibt es noch Sys­te­me wie Alu-Damm­bal­ken­sys­te­me, Modul­bau­plat­ten oder auch Acryl­schotts. Die­se Sys­te­me eig­nen sich beson­ders gut um Fens­ter oder Türen gegen Hoch­was­ser abzu­schot­ten. Die ein­zel­nen Sys­te­me unter­schei­den sich jeweils leicht in der Hand­ha­bung oder dem Aufbau.

Eine wei­te­re Mög­lich­keit spe­zi­ell für die Kana­li­sa­ti­on ist außer­dem eine Rück­stau­klap­pe. Die­se ist sehr hilf­reich, soll­te Was­ser in Ihrem Abfluss wie­der hoch­ge­staut wer­den. Das pas­siert manch­mal auch in der Dusche oder dem WC. Eine Rück­stau­klap­pe ver­hin­dert das. Somit müs­sen Sie kei­ne Angst haben mit kon­ta­mi­nier­tem Was­ser in Kon­takt zu kommen.

 

Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem                                             Waben­plat­te                                      Acrylschott

Unser Fazit über die Systeme zur Abschottung gegen Hochwasser

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen zum The­ma Abschot­ten gegen Hoch­was­ser geben konn­ten. Wie Sie nun wis­sen ist es sehr wich­tig, sich über Hoch­was­ser im All­ge­mei­nen zu infor­mie­ren. Dadurch kann man sich bes­ser schüt­zen und ein pas­sen­des Sys­tem finden.

Es gibt eine gan­ze Rei­he sinn­vol­ler Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me die je nach Ein­satz­ort und Ihren indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen eine effek­ti­ve Abschot­tung gegen Hoch­was­ser ermöglichen.

Bei der Suche des pas­sen­den Sys­tems zur Abschot­tung gegen Hoch­was­ser macht es immer Sinn ver­schie­de­ne Sys­te­me zu ver­glei­chen und mit unter­schied­li­che Her­stel­lern zu sprechen.

Wir unter­stüt­zen Sie selbst­ver­ständ­lich ger­ne bei der Aus­wahl des rich­ti­gen Sys­tems. Hin­ter­las­sen Sie uns dafür eine Anfra­ge auf unse­rer Web­site, schrei­ben Sie uns eine E‑Mail oder rufen Sie direkt an.

Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Wer zahlt bei Wasser im Keller der Mietwohnung?

Wer zahlt bei Wasser im Keller der Mietwohnung?

Was­ser im Kel­ler der Miet­woh­nung ist eine sehr unan­ge­neh­me Ange­le­gen­heit. Denn ist der Kel­ler erst ein­mal mit Was­ser voll­ge­lau­fen, dann hat man eine Men­ge Arbeit. Es geht nicht nur eine poten­ti­el­le Gefahr von kon­ta­mi­nier­tem Was­ser aus, son­dern man kann eben­falls einen Strom­schlag bekom­men, wenn die Strom­lei­tun­gen durch das Hoch­was­ser beschä­digt werden.

Abge­se­hen davon kann ein Hoch­was­ser sehr teu­er wer­den. Im Schnitt kos­tet ein Hoch­was­ser im Kel­ler Sie etwa 6.600 Euro, wobei die Kos­ten in der jewei­li­gen Situa­ti­on vari­ie­ren kön­nen. Dabei fragt man sich natür­lich, wer für die Kos­ten in die­sem Fall aufkommt.

Doch wer zahlt eigent­lich, wenn Was­ser in den Kel­ler der Miet­woh­nung gelau­fen ist? Prin­zi­pi­ell kommt es dar­auf an, wie das Was­ser in die Miet­woh­nung gelangt ist. Abhän­gig davon haf­tet dann der Ver­mie­ter oder die Ver­si­che­rung des Ver­mie­ters. Außer Ihnen ist ein gro­ber Feh­ler unter­lau­fen und Sie haben bei­spiels­wei­se ein Fens­ter offen gelas­sen, durch wel­chen Stark­re­gen unge­hin­dert rein­lau­fen konn­te. Danach kommt es dar­auf an, wel­cher Scha­den ver­ur­sacht wur­de und ob dafür Ver­si­che­run­gen bestehen.

Wer bei Was­ser im Kel­ler einer Miet­woh­nung zahlt und was Sie dazu wis­sen müs­sen, erklä­ren wir Ihnen genau­er in die­sem Arti­kel. Übri­gens kön­nen Sie uns jeder­zeit per­sön­lich für eine Bera­tung kon­tak­tie­ren. So kön­nen Sie sich sicher sein, immer gegen Was­ser im Kel­ler vor­be­rei­tet zu sein.

Inhaltsverzeichnis

  • Wer zahlt bei Was­ser im Kel­ler einer Mietwohnung?
  • Was ist bei Was­ser im Kel­ler zu tun?
  • Was soll­te man nach einem Hoch­was­ser unternehmen?

Wer zahlt bei Wasser im Keller einer Mietwohnung?

Die wenigs­ten von uns haben regel­mä­ßig Was­ser im Kel­ler ihrer Miet­woh­nung. Doch soll­te es mal zu einer Über­schwem­mung ihres Kel­lers kom­men, dann muss geklärt wer­den, wer die Kos­ten für den Scha­den über­nimmt. Vie­le Men­schen wür­den sicher­lich davon aus­ge­hen, dass die Ver­si­che­rung den Scha­den übernimmt.

Jedoch ist dies nur bedingt wahr. Ob die Ver­si­che­rung die Kos­ten über­nimmt, ist davon abhän­gig, wel­che Ver­si­che­rung Sie abge­schlos­sen haben. Haben Sie bei­spiels­wei­se einen Rück­stau,  dann benö­ti­gen Sie bei­spiels­wei­se eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung inner­halb der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung. Bei einem Rück­stau läuft das Was­ser aus dem Kanal wie­der zurück in den Abfluss, die Dusche oder das WC.

Die­se Ver­si­che­rung soll­te natür­lich Ihr Ver­mie­ter abge­schlos­sen haben, den schließ­lich han­delt es sich um eine Mietwohnung.

Soll­te das Was­ser von Außen kom­men, dann wirkt eben­falls die­se Art der Ver­si­che­rung, aber nur wenn zusätz­lich ein Schutz vor Stark­re­gen gebucht wurde.

Die Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung zahlt bei­spiels­wei­se nur dann, wenn das Was­ser von Außen gekom­men ist. Ein Rück­stau wäre nicht dadurch nicht  ver­si­chert. Gegen­stän­de über­nimmt die Haus­rat­ver­si­che­rung mit dem soge­nann­ten „Ele­men­tar­scha­den-Bau­stein“.

Auch hier wich­tig: Wenn Sie kei­ne Haus­rat­ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, die Schä­den durch Über­schwem­mun­gen über­nimmt, dann blei­ben Sie auf den Kos­ten sit­zen. Die Haus­rat-Ver­si­che­rung ist näm­lich Sache der Mie­ters. Die Wohn­ge­bäu­de-Ver­si­che­rung ist Sache der Vermieters.

Wenn es um den Feu­er­wehr­ein­satz geht, dann sind Sie in der Regel für die Kos­ten ver­ant­wort­lich. Sie haf­ten nur dann nicht für den Ein­satz, wenn meh­re­re Häu­ser in Ihrer Umge­bung betrof­fen sind.

Die Feu­er­wehr ist für die Bür­ger immer dann kos­ten­frei, wenn es sich um eine all­ge­mei­ne Not­la­ge han­delt. Ein über­flu­te­ter Kel­ler durch Stark­re­gen, stellt kei­ne Not­la­ge dar. Also müs­sen Sie auch hier even­tu­ell zah­len, wenn es sich um eine Miet­woh­nung han­delt.  Ein sol­cher Ein­satz kos­tet in der Regel cir­ca 500€.

Wie Sie sehen, ist es sehr wich­tig sich vor­her mit dem The­ma Ver­si­che­rung aus­ein­an­der zu set­zen, damit Sie im Ernst­fall nicht für den Scha­den haf­ten müs­sen. So ein Hoch­was­ser kann sehr teu­er wer­den und bedeu­tet für den ein oder ande­ren ein ernst­haf­tes Exis­tenz­pro­blem. Suchen Sie sich also früh­zei­tig eine geeig­ne­te Versicherung.

Wenn Sie wis­sen möch­ten, was bei einem Hoch­was­ser im Kel­ler zu tun ist, dann kön­nen Sie sich den nächs­ten Abschnitt ansehen.

Oder Sie schau­en auch ein­mal bei unse­ren ande­ren Arti­keln zu dem The­ma vor­bei:  https://www.hochwasserschutz-profis.de/schutz-gegen-hochwasser-im-keller-gelingt-mit-diesen-tipps/

oder hier https://www.hochwasserschutz-profis.de/starkregen-wasser-im-keller/

Was ist bei Wasser im Keller der Mietwohnung zu tun?

Wenn Sie Was­ser im Kel­ler einer Miet­woh­nung haben, dann gibt es eini­ge Maß­nah­men, wel­che Sie ergrei­fen soll­ten. Wel­che das sind erfah­ren Sie in die­sem Abschnitt genauer.

Sollte Wasser aus dem Kanal wieder in den Abfluss rauslaufen:

Wenn Was­ser in der Dusche oder dem WC hoch­schwemmt, dann haben Sie meis­tens einen Rück­stau. Hier müs­sen Sie sehr stark auf­pas­sen. Das Was­ser ist näm­lich höchst­wahr­schein­lich mit Fäka­li­en kon­ta­mi­niert und bie­tet so eine gesund­heit­li­che Gefähr­dung für Sie. Meist erkennt man dies, an eine brau­nen Brü­he, wel­che zurück nach oben läuft. Hier hilft nur eine Rück­stau­klap­pe. Die­se ver­hin­dert, dass das Was­ser wie­der zurück fließt.

Wasser tritt durch Fenster und Türen in den Keller der Mietwohnung: 

Was­ser dass durch  Fens­ter und Türen rein­kommt ist zwar ärger­lich, aber meist weni­ger schlimm als es aus­sieht. Gera­de ei einer gerin­gen Men­ge Was­ser reicht es, das Was­ser aufzuhalten.

Am bes­ten eig­nen sich dazu Hand­tü­cher oder ande­re Din­ge, um Flüs­sig­kei­ten auf­zu­sau­gen. Sie soll­ten das Was­ser unbe­dingt am Wei­ter­flie­ßen hin­dern, damit nicht noch mehr Was­ser hin­ein­läuft. Eben­falls kann es hel­fen Bil­der zu machen, wenn Sie ver­mu­ten dass even­tu­ell Schä­den ent­stan­den sind. Gegen­über der Ver­si­che­rung sind Sie übri­gens spä­ter in der Beweis­pflicht. Doku­men­tie­ren Sie also lie­ber alles aus­rei­chend, um spä­te­re Pro­ble­me zu vermeiden.

Es befin­den sich bis zu 30 cm Was­ser im Kel­ler: Soll­te das Was­ser schon ziem­lich hoch im  Kel­ler ste­hen, ist sehr viel Vor­sicht gebo­ten. Auch wenig Was­ser kann bereits eine Gefahr für die Gesund­heit sein. Dies liegt dar­an, dass das Was­ser durch Fäka­li­en oder Che­mi­ka­li­en ver­un­rei­nigt sein könn­te. Der Strom muss auch aus­ge­stellt wer­den, um die Gefahr eines Strom­schlags ver­mei­den zu kön­nen.  Außer­dem müs­sen Sie  die Feu­er­wehr rufen und war­ten bis die­se ein­trifft. Tun Sie sich bit­te selbst den Gefal­len und hal­ten Sie sich in die­sem Fall von dem Was­ser fern.

 Sie haben über 30 cm Was­ser im Kel­ler: Hier­bei soll­ten Sie genau­so vor­ge­hen, wie bei einem Hoch­was­ser unter 30cm. Weil das Was­ser ver­un­rei­nigt sein könn­te, soll­ten Sie  die Feu­er­wehr rufen. Selbst wenn Sie das Was­ser selbst aus­pum­pen kön­nen, weil Sie eine Pum­pe daheim haben, soll­ten Sie sich den Rat der Feu­er­wehr ein­ho­len. Pum­pen Sie auf kei­nen Fall das Was­ser raus, bevor die Feu­er­wehr da war. Ansons­ten kön­nen Sie mit teu­ren Kos­ten rechnen.

Nach­dem Sie nun wis­sen, was zu tun ist wäh­rend einem Hoch­was­sers, soll­ten wir uns anschau­en, was nach dem Hoch­was­ser zu tun ist.

Übri­gens kön­nen wir Ihnen hel­fen, dass so etwas nie wie­der passiert: 

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.
Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können! 

Was sollte man nach einem Hochwasser unternehmen?

Bevor man mit der rich­ti­gen Arbeit begin­nen kann, soll­te der Kel­ler zunächst aus­ge­pumpt wer­den. Wenn die Feu­er­wehr sicher­ge­stellt hat, dass man den Kel­ler gefahr­los betre­ten kann und das Was­ser raus ist, dann kön­nen Sie wei­te­re Maß­nah­men ergreifen.

Zu aller erst soll­ten Sie noch­mal alles doku­men­tie­ren. Das ist essen­ti­ell, denn erst nach­dem das Hoch­was­ser weg ist, lässt sich der eigent­li­che Scha­den ermit­teln. Die Fotos benö­tigt Ihre Ver­si­che­rung spä­ter bzw. die Ver­si­che­rung Ihres Ver­mie­ters, wenn es sich um eine Miet­woh­nung han­delt. Des­we­gen soll­ten Sie genaus­tens die Situa­ti­on auf Fotos festhalten.

Eben­falls kön­nen Sie Ihre Ver­si­che­rung anru­fen, um den wei­te­ren Ablauf mit ihr zu klä­ren. Am bes­ten ist es wohl, wenn Sie auch Ihren Ver­mie­ter anru­fen, damit die­ser eben­falls bei sei­ner Ver­si­che­rung anru­fen kann.

Bit­te räu­men Sie erst auf, wenn die Ver­si­che­rung damit ein­ver­stan­den ist. 

Andern­falls kann es dazu füh­ren, dass es Pro­ble­me mit der Über­nah­me des Kos­ten gibt. Soll­te alles geklärt sein, kön­nen Sie mit den Rei­ni­gungs­ar­bei­ten anfan­gen. Zie­hen Sie dazu am bes­ten Hand­schu­he und eine Schutz­mas­ke an!

Das ist eine Sicher­heits­maß­nah­me, wel­che ver­hin­dert, dass Sie im schlimms­ten Fall mit Ver­un­rei­ni­gun­gen kon­ta­mi­niert wer­den. Lüf­ten Sie den Kel­ler außer­dem gut und brin­gen alle Din­ge zum Tro­cken raus. Auch soll­ten Sie eine Trock­nungs­fir­ma kon­tak­tie­ren. Die­se kann Trock­ner auf­stel­len, damit die Feuch­tig­keit bes­ser entweicht.

Wir hof­fen, Ihnen hat der Arti­kel etwas wei­ter­ge­hol­fen und Sie sind unbe­scha­det aus der Sache raus­ge­kom­men. Wie Sie sehen, wer­den vie­le Kos­ten über­nom­men, wenn die Miet­woh­nung Was­ser im Kel­ler hat.

Für die Ver­schie­de­nen Hoch­was­ser­schutz-Sys­te­me soll­ten Sie außer­dem hier wei­ter nach Lösun­gen schau­en oder sich mit uns in Kon­takt setzen:

Mobiler Hochwasserschutz: Eine bebilderte Übersicht der Systeme

Mobiler Hochwasserschutz: Eine bebilderte Übersicht der Systeme

Für die meis­ten Men­schen ist der Begriff „mobi­ler Hoch­was­ser­schutz“ wahr­schein­lich eher fremd. Das ist auch ver­ständ­lich, denn nicht jeder hat mit Hoch­was­ser zu kämp­fen. Dabei wird es in unse­rer heu­ti­gen Zeit immer wich­ti­ger, dass wir uns früh mit die­sem The­ma aus­ein­an­der setzen.

Gera­de der Kli­ma­wan­del und die immer stär­ker wer­den­de Erd­er­wär­mung füh­ren zu einem stei­gen­den Mee­res­spie­gel. Das wie­der­um bedeu­tet, dass Orte über­schwemmt wer­den, wel­che nor­ma­ler­wei­se nicht von Hoch­was­ser betrof­fen waren. Man kann sich zudem auf ver­schie­de­ne Wei­sen vor Hoch­was­ser schüt­zen. Eine Mög­lich­keit ist der mobi­le Hochwasserschutz.

Eine Über­sicht über die Sys­te­me beim mobi­len Hoch­was­ser­schutz fin­den Sie in die­sem Arti­kel! Ger­ne kön­nen Sie uns auch für eine per­sön­li­che Bera­tung kon­tak­tie­ren. Hin­ter­las­sen Sie dafür ger­ne eine Anfra­ge auf unse­rer Web­site oder rufen Sie direkt an. Wir freu­en uns von Ihnen zu hören!

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie sieht  mobi­ler Hoch­was­ser­schutz aus?
  2. Über­sicht der mobi­len Hochwasserschutzsysteme
  3. Mobi­ler Hoch­was­ser­schutz für mehr als 15 cm Stauhöhe
  4. Wel­che Hoch­was­ser­ar­ten gibt es?
  5. Unser Fazit zu mobi­lem Hochwasserschutz

Wie sieht mobiler Hochwasserschutz eigentlich aus?

Mobi­ler Hoch­was­ser­schutz ist eine Mög­lich­keit um sich vor Hoch­was­ser zu schüt­zen. Unter mobil ver­steht man, dass der Hoch­was­ser­schutz beweg­lich ist.  Man soll ihn also schnell auf­bau­en kön­nen und er soll­te am bes­ten leicht zu trans­por­tie­ren sein.

Wenn man den Schutz nicht von einem Ort zum ande­ren brin­gen kann, dann ist es grund­sätz­lich kein mobi­ler Hoch­was­ser­schutz. Wobei man auch bei mobi­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men unter­schei­den muss:

  • Halb-mobi­ler Hoch­was­ser­schutz: Dazu gehö­ren zum Bei­spiel Damm­bal­ken­sys­te­me. Je sta­bi­ler der Schutz näm­lich sein muss, des­to immo­bi­ler wird das Sys­tem. Meis­tens ist bei die­sen Sys­te­men dann ein Teil des Schut­zes, zum Bei­spiel eine Schie­ne am Gebäu­de befes­tigt und der rest­li­che Teil kann bei Bedarf ein­ge­setzt werden.
  • Mobi­ler Hoch­was­ser­schutz: Die­ser Hoch­was­ser­schutz ist kom­plett fle­xi­bel. Ein gutes Bei­spiel hier­für ist der Sand­sack. Das Sys­tem lässt sich ein­fach trans­por­tie­ren und auf­bau­en. Lei­der kön­nen die­se Sys­te­me nur bis zu einem gewis­sen Grad vor Hoch­was­ser schüt­zen. Sie sind also fle­xi­bel, aber nicht immer die rich­ti­ge Wahl.

Zudem soll­ten Sie wis­sen, dass es eine Viel­zahl von unter­schied­li­chen Sys­te­men gibt. Dadurch kann es manch­mal schwer sein sich zu ent­schei­den. Eine Über­sicht der Sys­te­me fin­de Sie im nächs­ten Abschnitt.

Übersicht der mobilen Hochwasserschutzsysteme

Wie bereits zuvor erwähnt gibt es ver­schie­de­ne mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me. Im Grun­de funk­tio­nie­ren sie alle ähn­lich, es geht dar­um eine Bar­rie­re zu schaf­fen die das Was­ser abhält. Jedoch ist nicht jeder Hoch­was­ser­schutz für jede Situa­ti­on geeig­net. War­um das so ist, erklä­ren wir Ihnen am Bei­spiel des Sandsacks.

Die Meis­ten von uns ken­ne Sand­sä­cke sicher­lich, denn oft sieht man sie im Fern­se­hen, wenn Städ­te von Fluss­hoch­was­ser betrof­fen sind. Oft sind dann die Feu­er­wehr und Hel­fer damit beschäf­tigt, Sand­sack­li­ni­en zu errich­ten. Damit baut man qua­si eine Art Damm, der das Was­ser abhält.

Für Gemein­den oder Städ­te sind Sand­sä­cke sehr sinn­voll, weil sie im Ver­gleich zu pro­fes­sio­nel­len Sys­te­men sehr güns­tig sind. Außer­dem kann man ein Fluss­hoch­was­ser oft schon im Vor­aus erken­nen und so eine Über­flu­tung ver­hin­dern oder abmil­dern. Für eine Pri­vat­per­son sind Sand­sä­cke nur sinn­voll, wenn Sie eben­falls von einem Fluss­hoch­was­ser betrof­fen sind.

Für Stark­re­gen oder eine Sturz­flut eig­nen sich Sand­sä­cke als mobi­ler Hoch­was­ser­schutz eher weni­ger. Das liegt dar­an, dass Ihnen schlicht­weg die Zeit fehlt, um recht­zei­tig zu reagie­ren. Ein Stark­re­gen tritt meist urplötz­lich auf und lässt sich nicht vor­her­se­hen. Sand­sä­cke müs­sen mit Sand befüllt wer­den und an den Ein­satz­ort gebracht werden.

Gera­de wenn Sie kei­ne Hel­fer haben, um die schwe­ren Säcke zu bewe­gen, kann es schwie­rig wer­den mit dem Stark­re­gen fer­tig zu werden.

Wie man sieht, ist der Sand­sack zwar ein gutes mobi­les Hoch­was­ser­schutz­sys­tem, eig­net sich aber nicht für jede Situa­ti­on. Jedoch gibt es glück­li­cher­wei­se noch fol­gen­de mobi­le Hoch­was­ser­schutz­sys­te­me:

  • Hydro­sack:
    • Der Hydro­sack eig­net sich sehr gut als Alter­na­ti­ve zum Sand­sack. Er ist mit Poly­mer gefüllt. Sobald die­ses in Kon­takt mit Was­ser kommt, saugt sich der Sack voll und funk­tio­niert wie ein Sand­sack. Damit kann man deut­lich schnel­ler reagie­ren bei einem Stark­re­gen. Zudem ist es leich­ter für eine ein­zel­ne Per­son damit umzugehen.
    • Kos­ten: cir­ca 29,90 € 
    • Hier kön­nen Sie die Hydro­Sacks in uns­rem Part­ner­shop bestellen.

  • Was­ser­ge­füll­ter Schlauch:
    • Hier han­delt es sich um einen Schlauch, der mit Was­ser befüllt wird. So ent­steht eine Sper­re, wel­che das Hoch­was­ser gan­ze ein­fach abhält.
    • Kos­ten: cir­ca 90 €
    • Hier geht es zum Pro­dukt: Mobi­ler Wasserschutzschlauch 

  • PE-Sper­ren:
    • PE-Sper­ren kom­men ohne Was­ser oder eine Fül­lung aus. Sie wer­den ledig­lich auf dem Boden plat­ziert. Nach­teil hier ist, dass der Unter­grund glatt sein muss, damit wirk­lich kein Was­ser durchkommt.
    • Kos­ten: cir­ca 230 € 
    • Gibt es in unter­schied­li­chen Aus­füh­run­gen PIG Oil-Only Bindevlies-Sperre
                                              PIG Oil-Only Sperren

 

  • Dam Easy Hochwasserbarriere:
    • Ohne Vor­mon­ta­ge ein­fach in die Tür stel­len, ver­sprei­zen und auf­pum­pen. Kom­plett was­ser­dicht, bei glat­ter Oberfläche. 
    •  Kos­ten: cir­ca 690 €
    • Hier geht es zur Dam Easy Hochwassersperre

Jedoch soll­ten Sie beach­ten, dass die­se Schutz­ar­ten nur bis zu einer Stau­hö­he von maxi­mal 15 cm geeig­net sind. Eine Aus­nah­me stellt die Dam Easy Hoch­was­ser­bar­rie­re da, sie bie­tet eine Schutz­hö­he bis 60 cm und ist dadurch ein sehr effek­ti­ves mobi­les Hoch­was­ser­schutz­sys­tem.

Haben Sie  es jedoch mit einem höhe­ren Hoch­was­ser zu tun, dann benö­ti­gen Sie einen stär­ke­ren Hoch­was­ser­schutz. Jedoch sind stär­ke­re Sys­te­me lei­der auch nicht mehr ganz mobil. Wel­che Sys­te­me es hier gibt, kön­nen Sie im Fol­gen­den nachlesen.

Mobiler Hochwasserschutz für mehr als 15 cm Stauhöhe

Nicht immer rei­chen ein­fa­che und leich­te Sys­te­me, wie eine PE-Sper­re, wenn es um Hoch­was­ser geht. Alles was über einer Stau­hö­he von 15 cm liegt, soll­te mit einem stär­ke­ren Sys­tem abge­hal­ten wer­den. Nur so kön­nen Sie näm­lich sicher­ge­hen, dass Ihr Zuhau­se wirk­lich tro­cken bleibt.

Doch wel­che Sys­te­me gibt es in die­sem Bereich überhaupt?

Folgende mobile Hochwasserschutzsysteme eignen sich bei einer Stauhöhe von 25 cm:

Alu-Damm­bal­ken-Sys­te­me:

 

Sie sind sehr sim­pel und las­sen sich schnell auf­bau­en. Nach­teil ist, dass ein Teil des Sys­tems, näm­lich die Füh­rungs­schie­nen immer am Gebäu­de ver­schraubt sein müssen.

So funk­tio­niert ein Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem:

  • Ein Teil des Sys­tems (Die U‑Profile) wird an der Wand ange­bracht und verschraubt
  • Danach wer­den soge­nann­te Damm­bal­ken in die Schie­nen eingeführt
  • Zum Schluss wird es noch­mal mit Hebeln oder Arre­tier­stä­ben befestigt

Die Kos­ten für ein Damm­bal­ken-Sys­tem kön­nen vari­ie­ren, je nach­dem für wel­chen Ein­satz­ort Sie das Sys­tem benö­ti­gen. Außer­dem macht es auch einen Unter­schied, ob Sie die jewei­li­ge Öff­nung kom­plett oder nur halb abdich­ten möchten.

Bei Fens­tern kön­nen Sie unge­fähr mit einem Preis zwi­schen 400 € – 600 € rech­nen, wobei Sys­te­me für klei­ne Fens­ter natür­lich güns­ti­ger sind als für Gro­ße. Bei Türen ist nicht nur der Preis ent­schei­dend, son­dern auch wie robust das Sys­tem ist. Die Prei­se um Türen mit einem Alu-Damm­bal­ken-Sys­tem abzu­dich­ten fan­gen bei 360 € an und kön­nen je nach Grö­ße bis zu 1800 € hoch sein.

Ein wei­te­res Sys­tem ist der Magnet­schott. Die­ser ist kom­plett was­ser­dicht und wird meist vor oder hin­ter einem Fens­ter ein­ge­baut. Kos­ten­tech­nisch lie­gen wir hier bei 900 € auf­wärts. Zudem gibt es noch die Modul­bau­plat­te und das Schlauch­plat­ten­sys­tem. Modul­bau­plat­ten kos­ten Sie cir­ca 700 €. Schlauch­plat­ten­sys­te­me sind hier das teu­ers­te Modell, denn der Preis star­tet mit 1000 € und kann nach oben hin variieren.

                                                                                                                                                                Magnet­schott mit Türfunktion

Wie Sie sehen, gibt es wirk­lich eine Viel­zahl von mobi­len Hoch­was­ser­schutz­sys­te­men. Lei­der sind die­se nicht immer ganz so güns­tig oder für jeden Zweck gleich gut geeig­net. Falls Sie sich unsi­cher sein soll­ten, wel­chen mobi­len Hoch­was­ser­schutz Sie benö­ti­gen, dann kön­nen Sie uns ger­ne jeder­zeit kon­tak­tie­ren. Wir bera­ten Sie gerne!

Falls Sie selbst ger­ne mehr zum The­ma Hoch­was­ser wis­sen möch­ten, dann kön­nen Sie sich im nächs­ten Abschnitt anse­hen, wel­che Arten von Hoch­was­ser es eigent­lich gibt.

Welche Hochwasserarten gibt es?

Bevor man irgend­ein Sys­tem kauft, dass einen vor Hoch­was­ser und Über­schwem­mung schütz­ten soll, raten wir Ihnen, sich zunächst mit den ein­zel­nen Hoch­was­ser­ar­ten ver­traut zu machen. Denn hier gibt es deut­li­che Unterschiede.

Man unter­teilt Hoch­was­ser in drei Arten:

  • Fluss­hoch­was­ser
  • Sturz­flut
  • Sturm­flut

Von wel­chem Hoch­was­ser Sie betrof­fen sind, kön­nen Sie im Inter­net her­aus­fin­den. Dazu schau­en Sie sich ent­we­der spe­zi­el­le Wet­ter-Warn-Sei­ten an oder recher­chie­ren wel­che Hoch­was­ser es in Ihrem Wohn­ge­biet zuletzt gege­ben hat.

Zum Fluss­hoch­was­ser soll­ten Sie wis­sen, dass es eigent­lich nur in Seen oder Flüs­sen ent­steht. Reg­net es meh­re­re Tage hin­ter­ein­an­der, dann sam­melt sich der Regen im Fluss und fließt über das Ufer hin­aus. Nor­ma­ler­wei­se ist das kein Pro­blem, solan­ge das Was­ser in den Grund hin­ab­si­ckern kann.

Ist das Ufer aber durch Beton ver­sie­gelt oder gefro­ren, dann fließt das Was­ser ein­fach wei­ter. Aus die­sem Grund sind vor allem Wohn­sied­lun­gen an Ufern betrof­fen. Fluss­hoch­was­ser kön­nen bis zu einer Woche andau­ern, aber dafür sind Sie sehr lang­sam in der Ausbreitung.

Sturz­flu­ten hin­ge­gen sind nicht vor­her­seh­bar und rich­ten immensen Scha­den an. Zudem sind Sie sehr gefähr­lich. Meist ent­steht eine Sturz­flut, wenn es meh­re­re Tage hin­ter­ein­an­der sehr stark reg­net. Meist hält die­ses Hoch­was­ser nur 24 Stun­den an, ist aber mit enor­mer Geschwin­dig­keit unterwegs.

Sturm­flu­ten ent­ste­hen nur an Küs­ten, also in unmit­tel­ba­rer Nähe zum Meer. Hier bewe­gen Win­de gro­ße Was­ser­mas­sen über das Meer und trei­ben sie zum Ufer. Das führt zu star­ken Über­schwem­mun­gen. Die Nord- sowie Ost­see hat damit meist im Früh­ling und Herbst zu kämpfen.

Unser Fazit zu mobilem Hochwaserschutz

Abschlie­ßend hof­fen wir sehr, dass wir Ihnen eine aus­führ­li­che Über­sicht über den mobi­len Hoch­was­ser­schutz geben konn­ten. Wie Sie nun wis­sen, gibt es eine Viel­zahl von Sys­te­men. Sie eig­nen sich alle für unter­schied­li­che Situa­tio­nen und soll­ten des­halb mit Bedacht aus­ge­wählt werden.

Falls Sie Hil­fe bei der Aus­wahl benö­ti­gen, zögern Sie nicht und nut­zen Sie unse­ren kos­ten­lo­sen Bera­tungs­ser­vice!
Wir kön­nen Ihnen in einem per­sön­li­chen Tele­fo­nat bei der Aus­wahl der rich­ti­gen Sys­te­me helfen.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma mobi­ler Hoch­was­ser­schutz emp­feh­len wir Ihnen die­sen Arti­kel: Mobi­ler Hoch­was­ser­schutz – Sicher gegen Hochwasser!

 

Was tun wenn Wasser in den Keller läuft? – Die Sofortanleitung

Was tun, wenn Wasser in den Keller läuft? – Die Sofortanleitung

Ist Ihnen bereits ein­mal Was­ser in den Kel­ler gelau­fen? Das kann näm­lich eine sehr unan­ge­neh­me Erfah­rung sein. Was­ser im Kel­ler zu haben ist nicht nur ner­ven­auf­rei­bend, es kann auch sehr gefähr­lich wer­den. Vie­le wis­sen zudem oft nicht wie sie in so einer Situa­ti­on reagie­ren sol­len. Genau des­halb zei­gen wir Ihnen heu­te, wie Sie jetzt han­deln sollten.

Gera­de nach einem star­ken Unwet­ter kann es pas­sie­ren, dass der Kel­ler mit Was­ser über­schwemmt wird. Doch wie reagie­ren Sie in so einer Situa­ti­on am besten?

Was tun, wenn Was­ser in den Kel­ler läuft? Bewah­ren Sie auf jeden Fall erst­mal Ruhe und schal­ten den Strom ab! Das ist die wich­tigs­te Maß­nah­me. Wei­ter­hin soll­ten Sie sich von Was­ser fern­hal­ten, wel­ches irgend­wie bräun­lich wirkt oder einen Film auf der Ober­flä­che hat. Hier kann es vor­kom­men, dass das Was­ser kon­ta­mi­niert ist. Hal­ten Sie sich des­halb auf jeden Fall fern davon.

Was Sie sonst tun soll­ten, wenn der Kel­ler mit Was­ser voll­läuft, erklä­ren wir Ihnen genau­er in die­ser Sofort­an­lei­tung. In die­sem Arti­kel fin­den Sie alles, was Sie wis­sen müs­sen, um beim nächs­ten Hoch­was­ser rich­tig zu reagieren.

Inhaltsverzeichnis

  • Sofort­maß­nah­men, wenn Was­ser in den Kel­ler läuft!
  • Was ist zu tun wäh­rend eines Hochwassers?
  • Was pas­siert nach­dem Hochwasser?
  • Wer zahlt für den Scha­den durch Was­ser im Keller?

Das können Sie tun, wenn Wasser in den Keller läuft!

Wie bereits oben erwähnt, soll­ten Sie zu aller erst Ruhe bewah­ren. Oft sieht ein Hoch­was­ser erschre­cken­der aus, als es eigent­lich ist. Behal­ten Sie also einen kla­ren Kopf!

Zudem müs­sen Sie sicher­stel­len, dass der Strom kom­plett abge­stellt ist um mög­li­che Gefah­ren, sowie Schä­den zu ver­mei­den. Bege­ben Sie sich dazu auf kei­nen Fall in Gefahr! Ihre Gesund­heit steht immer im Vor­der­grund. Außer­dem müs­sen Sie sich vom Was­ser fern­hal­ten. Das liegt dar­an, dass das Was­ser mit Fäka­li­en oder Che­mi­ka­li­en kon­ta­mi­niert sein könnte.

Natür­lich kön­nen Sie ins Was­ser gehen, wenn es sich um kla­res Was­ser han­delt. Wenn Sie jedoch nicht wirk­lich müs­sen, soll­ten Sie den Kon­takt mit dem Was­ser vermeiden.

Hal­ten Sie sich also zu Ihrem eige­nen Schutz fern!

Wei­ter­hin soll­te umge­hend die Feu­er­wehr ange­ru­fen wer­den. Die­se kann dann unter­su­chen, ob von dem Kel­ler eine Gefahr aus­geht und wie stark der Scha­den ist. Erst wenn die Feu­er­wehr bestä­tigt, dass die Situa­ti­on unge­fähr­lich ist, kön­nen Sie anfan­gen mit wei­te­ren Maßnahmen.

Weiterhin sollten Sie folgende Dinge tun:

  1. Soll­te Was­ser durch die Tür oder das Fens­ter flie­ßen: Dies ist ein unschö­ner Anblick, aber weni­ger dra­ma­tisch, wenn es sich um wenig Was­ser han­delt. Stop­pen Sie das Was­ser mit Hand­tü­chern und hin­dern Sie es am wei­ter­flie­ßen. Machen Sie zudem Fotos für die Versicherung.
  2. Es fließt Was­ser zurück aus dem Abfluss(Dusche,WC): Dies ist eine erns­te­re Ange­le­gen­heit, denn hier müs­sen Sie etwas vor­sich­ti­ger sein. Das Was­ser aus dem Kanal könn­te durch Fäka­li­en kon­ta­mi­niert sein. Ver­su­chen Sie hier auch das Was­ser am wei­ter­lau­fen zu hin­dern. Sei­en Sie aber vorsichtig!
  3. Es befin­det sich bis zu 30 cm Was­ser im Kel­ler: Soll­te sich viel Was­ser im Kel­ler befin­den, dann hal­ten Sie sich auf jeden Fall vom Kel­ler fern. Der Kon­takt mit dem Was­ser kann poten­ti­ell gefähr­lich sein und soll­te des­halb ver­mie­den wer­den. Kon­tak­tie­ren Sie umge­hend die Feuerwehr.
  4. Der Kel­ler ent­hält mehr als 30 cm Was­ser: Hier soll­ten Sie genau­so reagie­ren, wie bei einem klei­nen Hoch­was­ser. Ver­mei­den Sie den Kon­takt zum Was­ser und war­ten auf die Feu­er­wehr. Je grö­ßer das Hoch­was­ser ist, des­to grö­ßer ist auch die Wahr­schein­lich­keit, dass es ver­un­rei­nigt ist. Sie soll­ten zudem das Was­ser erst raus pum­pen, wenn die Feu­er­wehr ihr OK gibt. Andern­falls kann es Sie teu­er zu steh­len kom­men, wenn Sie das Was­ser ein­fach raus pumpen.

Nun wis­sen Sie was Sie direkt für Sofort­maß­nah­men ergrei­fen müs­sen. Aber was soll­ten Sie wäh­rend eines Hoch­was­sers tun? Das sehen Sie im nächs­ten Abschnitt die­ser Sofort­an­lei­tung zu Was­ser im Keller.

Was ist zu tun während eines Hochwassers?

Haben Sie die ers­ten Maß­nah­men ergrif­fen, gilt es zunächst auf das Ein­tref­fen der Feu­er­wehr zu war­ten. Um mög­li­che Umwelt­schä­den zu ver­mei­den, ist es sehr wich­tig, dass die Feu­er­wehr kommt. Sie kann zudem ein­schät­zen, ob von Ihrem Kel­ler eine Gefahr aus­geht. Bei­spiels­wei­se könn­te Far­be oder Öl ins Was­ser gelangt sein. Dies ist dann schnell gefähr­lich für die Umwelt und das Grundwasser.

Sie soll­ten nie­mals das Was­ser aus dem Kel­ler pum­pen, ohne das Ein­ver­ständ­nis der Feu­er­wehr zu haben. Das kann am Ende zu hohen Kos­ten führen.

Eben­falls ist es sehr wich­tig, dass Sie Fotos machen und die Situa­ti­on doku­men­tie­ren. Sie sind näm­lich spä­ter in der Beweis­pflicht gegen­über Ihrer Ver­si­che­rung. Ach­ten Sie hier vor allem dar­auf die Höhe des Was­sers fest zu hal­ten sowie die Aus­tritts­stel­le des Wassers.

Rat­sam ist es eben­falls, wenn Sie die Ver­si­che­rung wäh­rend des Scha­dens direkt anzu­ru­fen. Dann kann Ihnen die Ver­si­che­rung sagen, was Sie jetzt tun müs­sen. Die zustän­di­gen Ver­si­che­run­gen sind in die­sem Fall Ihre Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung und Ihre Haus­rat­ver­si­che­rung. Je nach­dem was die Ursa­che für das Hoch­was­ser war, kommt eine ande­re Ver­si­che­rung auf.

Sobald die Feu­er­wehr den Kel­ler aus­ge­pumpt hat und die Situa­ti­on frei von Gefahr ist, kön­nen Sie wei­te­re Maß­nah­men ergrei­fen. Wel­che das sind kön­nen Sie im nächs­ten Abschnitt nachlesen.

Was passiert nachdem Wasser in den Keller gelaufen ist?

Ist der Kel­ler erst ein­mal leer gepumpt, fängt die rich­ti­ge Arbeit an. Wenn die Feu­er­wehr bestä­tigt hat, dass der Kel­ler sicher ist, dann kön­nen Sie wei­ter doku­men­tie­ren. Denn erst jetzt wird sicht­bar, was das Hoch­was­ser oder der Stark­re­gen für Schä­den ange­rich­tet haben. Hal­ten Sie sich von Gefah­ren fern und sei­en Sie vorsichtig!

Kon­tak­tie­ren Sie umge­hend Ihre Ver­si­che­rung um das Pro­blem zu mel­den. Die­se kann dann das wei­te­re Vor­ge­hen bestim­men. Erst wenn die Ver­si­che­rung zustimmt, kön­nen Sie anfan­gen mit den Auf­räum-Arbei­ten. Haben Sie das Ein­ver­ständ­nis der Ver­si­che­rung, kön­nen Sie nas­se Gegen­stän­de zum Trock­nen raus legen. Wei­ter­hin soll­ten Sie auch anfan­gen zu Lüf­ten. Öff­nen Sie hier­zu alle Fens­ter und Türen, damit die Feuch­tig­keit aus dem Kel­ler ent­wei­chen kann. Ach­ten Sie dar­auf, dass es dadurch nicht zu einer erneu­ten Über­schwem­mung kommt.

Außer­dem soll­ten Sie eine Trock­nungs­fir­ma kon­tak­tie­ren, damit die­se Trock­ner auf­stel­len kann. Tra­gen Sie außer­dem Hand­schu­he sowie eine Atem­mas­ke, wenn Sie den Kel­ler säu­bern. So ver­hin­dern Sie even­tu­el­le Kon­ta­mi­na­ti­on. Das Lüf­ten des Kel­lers ist eben­falls sehr wich­tig, damit sich kein Schim­mel bildet.

Las­sen Sie zudem die Elek­tro­nik und die Ölhei­zung über­prü­fen. Es kann sein, dass die­se Scha­den genom­men haben.

Damit Ihnen so etwas nicht noch­mal pas­siert gibt es uns:

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.
Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können!

Soll­ten Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen suchen, könn­ten Ihnen auch die­se Arti­kel hier helfen:

Nach­dem Sie nun die Sofort­an­lei­tung für Was­ser im Kel­ler gese­hen haben, soll­ten wir noch klä­ren, wer für den Scha­den bei einem Hoch­was­ser aufkommt.

Wer zahlt für den Schaden durch Wasser im Keller?

Wenn der Kel­ler voll Was­ser ist und Scha­den anrich­tet, dann gehen die meis­ten Men­schen davon aus, dass die Ver­si­che­rung die Kos­ten übernimmt.

Lei­der ist dies ein weit­ver­brei­te­ter Aberglaube.

Ihre Ver­si­che­rung über­nimmt nur bestimm­te Schä­den. Je nach­dem, was die Ursa­che für das Hoch­was­ser ist, muss die pas­sen­de Ver­si­che­rung her. Bei­spiels­wei­se bei einem Rück­stau durch den Kanal benö­ti­gen Sie  eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung inner­halb der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung. Soll­te  das Was­ser von Außen kom­men, gilt dies genauso.

Eine Über­schwem­mungs­ver­si­che­rung zahlt nur, wenn das Was­ser von Außen kam. Der Rück­stau ist hier nicht ver­si­chert. Kaput­te Gegen­stän­de wer­den durch die Haus­rats­ver­si­che­rung mit Ele­men­tar­scha­den­bau­stein über­nom­men. Es ist wirk­lich wich­tig, dass Sie die­sen Bau­stein mit drin haben, denn ansons­ten zahlt die Ver­si­che­rung nicht.

Ohne eine pas­sen­de Ver­si­che­rung wird es sehr teu­er für Sie. Im Schnitt kos­tet so ein Hoch­was­ser etwa 6.600 Euro. Das kann aber natür­lich von Situa­ti­on zu Situa­ti­on anders sein.

Für den Feu­er­wehr­ein­satz müs­sen Sie auch selbst auf­kom­men. Der Ein­satz wird nur über­nom­men, wenn ein gan­zes Wohn­ge­biet betrof­fen ist. In so einem Fall zahlt die Gemein­de den Einsatz.

 

Wenn Sie Fra­gen, Anre­gun­gen oder Pro­ble­me bzgl. des Hoch­was­ser­schut­zes haben, kön­nen Sie sich auch ger­ne direkt an uns wenden.

Durch unse­re kos­ten­freie Hoch­was­ser­schutz-Bera­tung fin­den und instal­lie­ren wir deutsch­land­weit und vor Ort für Sie die sichers­te Lösung gegen die Flu­ten. Opti­mal abge­stimmt auf Ihre Bedürf­nis­se als besorg­ter Immo­bi­li­en­be­sit­zer tref­fen wir gemein­sam die Wahl eines eta­blier­ten Schutzsystems.
Damit Sie trotz star­kem Regen und anschwel­len­den Flüs­sen wie­der beru­higt schla­fen können!